❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

    • ___ Haru ___

      Eine angenehme Wärme empfing ihn als sie endlich in der Lagerhalle angekommen waren und er konnte nicht anders als erleichtert auszuatmen. Wenn Naoya nun aber glaubte, er würde jetzt stinkend nach Hafenwasser und komplett nass darauf warte bis er Venom fertig war in der Badewanne zu plantschen, dann hatte er sich geschnitten. Haruka war nicht prüde und er besaß einen Körper, denn er ruhig zeigen konnte, außerdem war es ja nicht so, als hätten sich die beiden nicht schon nackt gesehen. So sehr es ihn auch nach wie vor entsetzte. Der Dunkelhaarige hoffte jetzt einfach, dass auch der Ältere darüber stand und folgte ihm zitternd in das Badezimmer, wo ein nackter Naoya bereits das Badewasser einließ. "Ich werde sicher nicht warten bis du fertig bist.", murmelte Haruka sich fast ein wenig rechtfertigend, ehe er dein angenehm nach Vanille riechendes Schaumbad in das Wasser kippte, darauf bedacht Naoya nicht unnötig anzustarren - als ob er das tun würde - und entledigte sich selbst der nassen Short. Glücklicherweise brauchte das Wasser nicht allzu lang und nachdem auch eine angenehme Wassertemperatur in der Wanne herrschte, beeilte er sich zügig damit in das warme Wasser zu steigen. Angenehm seufzend lehnte er sich zurück und blickte nun zu Naoya. "Komm schon rein, ich beiße nicht.", murmelte er und grinste leicht "Das erfährt auch keiner."


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    • Naoya
      Offenbar hatten sie beide eine recht ähnliche Einstellung zum gemeinsamen Baden, weshalb auch Haru klar machte, dass er jetzt in die Badewanne steigen würde, egal ob mit oder ohne Naoya. Schließlich waren sie beide komplett durchgefroren und brauchten nun dieses Bad um sich wieder ordentlich aufwärmen zu können. Sie hatten sich also recht zügig entkleidet und warteten darauf, dass die Wanne fertig volllief. Kaum war das heiße Wasser hoch genug stieg auch schon Haru zügig hinein und forderte Naoya regelrecht dazu auf es ihm gleich zu tun, was sich der Venom natürlich nicht zwei Mal sagen ließ. "Ich dachte auch nicht, dass du damit groß angeben würdest...", murmelte Naoya fast schon spöttisch, während er ebenfalls in das heiße Wasser stieg und sich gegenüber von Haru in der Wanne platzierte, seine eigenen Beine etwas ungelenk zwischen denen von dem Velvet positioniert aber dennoch weitestgehend angenehm. Zumindest konnte sich der Venom gut nach hinten anlehnen. Das heiße Wasser tat seinen Körper unfassbar gut und er spürte, wie er sich langsam aber sicher aufwärmte, während er gemächlich realisierte, dass die Aktion vorhin vielleicht nicht die Beste für Harus Wunde gewesen war. Langsam ausatmend schöpfte Naoya etwas heißes Wasser und schaufelte es sich ins Gesicht, während er seine Haare nach hinten strich und schließlich zu seinem gegenüber blickte. "Wie geht es deiner Wunde? Ich kann mir vorstellen, dass das dreckige Hafenwasser nicht gerade deiner Genesung hilft."
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    • ___ Haru ___

      Auf den Kommentar hin rollte Haruka nur amüsiert mit den Augen und streckte dem Venom die Zunge heraus, während er sich in das warme Schaumbad niederließ und zufrieden seufzte. Er spürte direkt wie das warme Wasser seinen durchgefrorenen Körper aufwärmte, fragte sich aber, ob er nach dem Bad nicht deutlich müder werden würde als er es davor schon war. Ungeachtet dessen war es aber dennoch witzig gewesen und für so einen Blödsinn schien man Naoya haben zu können. Nicht unbedingt die schlechteste Charaktereigenschaft des Älteren. Nicht das ihm Haruka das jemals gestehen würde. Der Dunkelhaarige hatte sich also zu ihm in die Wanne gesellt und nach ein paar mal hin und her bewegen hatten sie auch irgendwann eine bequeme Position für sie beide gefunden. Die Wanne war jetzt nicht wirklich ausgelegt für zwei ausgewachsene Kerle, aber es funktionierte, mehr oder weniger jedenfalls. Der Jüngere legte seinen Kopf in den Nacken und durchtränkte seine Haare, ehe er nach hinten zu einem Shampoo griff, dass er immer hier hatte und sich ordentlich das Hafenwasser aus seiner Haarpracht wusch. Der Geruch von Flieder, gepaart mit dem Vanilleduft des Wassers war eine angenehme Kombination. Er unterbrach seine Pflegeroutine erst als ihm Naoya eine Frage bezüglich seiner Wunde stellte. Bildete er sich das ein oder klang er tatsächlich besorgt? Wahrscheinlich bildete sich Haru das wirklich nur ein .... Übermüdung und Kälte, ganz klar.
      "Es war wahrscheinlich nicht meine beste Idee", antwortete Haruka mit einem leichten Schmunzeln. "Ich werde sie nach dem Baden desinfizieren, dann sollte eigentlich nichts passieren. Ich meine im Großen und Ganzen ist es ja verheilt." erklärte er dem Anführer der Venoms und reichte ihm die lila Shampooflasche.


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    • Naoya
      Dankbar nahm der Venom die Shampooflasche entgegen und roch kurz daran, ehe er leicht amüsiert Haru musterte, allerdings nichts dazu sagte. Er hätte den Anführer sicher nicht für einen Fan von Flieder und Vanille gehalten, würde aber auch nicht den Fehler machen dies nun zu kritisieren. Er selbst war zwar nicht der größte Fan von blumigen Düften, aber es könnte durchaus schlimmer sein und so gab der Venom sich etwas Shampoo auf seine Hand, stellte die Flasche wieder beiseite und verrieb es dann in seinen Händen, bis es schäumte und er sich seine Haare damit ausgiebig einseifte. Ohne Frage würde er später dementsprechend in gewisser Maßen nach Haruka riechen und er würde versuchen daran zu denken am nächsten Morgen keines der anderen Mitglieder der Venoms oder Velvets nah genug an sich heran zu lassen, damit sie womöglich falsche Schlüsse zogen und vielleicht noch dachten, dass zwischen ihnen etwas lief. Das eine Mal hatte schließlich mehr als gereicht und es würde ganz sicher keine Wiederholung davon geben!
      "Alles klar... sei dennoch vorsichtig. Wenn du nicht gut darauf achtest, kann es sich entzünden und ich habe leider Gottes schon genug hässliche, entzündete Wunden in meinem Leben gesehen. In dem Sinne ist einfach Vorsicht immer besser als Nachsicht." Schulternzuckend machte sich Naoya kurz darauf auch schon daran das Shampoo aus seinem Haar zu waschen und sobald er damit fertig war, schnappte er sich einen der Schwämme, die neben der Badewanne lagen, und begann seinen Körper zu säubern und von dem dreckigen Hafenwasser zu befreien.
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    • ___ Haru ___
      Das warme Wasser tat seinem Körper ungemein gut. Diese Schwimmaktion war sicherlich nicht seine beste Idee gewesen und er konnte förmlich seinen Körper fluchen hören. Seine Knochen schmerzten, aber die Wärme hüllte sie glücklicherweise sehr schnell ein und Haruka hatte das ungute Gefühl, er wäre plötzlich 10 Jahre gealtert. Nun mit diesen Virus-Idioten konnte man nur schlagartig alter, das war sicher. Sie würden wahrscheinlich nicht nur Haru, sondern auch Naoya den letzten Nerv kosten. Als sich der Velvet die Haare mit einem angenehmen Fliederduft gewaschen hatte und endlich wieder entspannen konnte, weil er sein Haar nicht mehr nach Hafen, Fisch und ominösen anderen Dingen, von denen er lieber nicht wissen wollte um was es sich handelte, roch. Der amüsierte Blick von Naoya als er die Flasche entgegnen nahm, hatte er allerdings nicht übersehen. "Was grinst du so?", hakte er nach und strich sich das nasse Haar nach hinten, ehe er sich zurücklehnte und wieder entspannte. Naoya ließ bezüglich seiner Wunde aber nicht locker, was ja fast schon niedlich war. "Ja Mama.", antwortete Haru amüsiert. Er hätte wirklich nicht gedacht, dass sich der Venom Sorgen um ihn machen würde. Da er ihn aber deswegen wirklich nicht vor den Kopf stoßen wollte, nickte er aber anschließend doch. "Ich werde darauf Acht geben." für einen Moment schloss er dann die Augen und entspannte sich zufrieden in dem warmen Wasser. "Ich hätte nicht gedacht mal mit dir ein Bad zu nehmen....amüsant."


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    • Naoya
      "Ach nichts... ich grinse doch gar nicht.", entgegnete Naoya doch recht belustigt und widmete sich dann dem Einschäumen seiner Haare und dem Schrubben seines Körpers. Als Haru ihn wiederum als Mama bezeichnete, verdrehte der Brünette nur leicht amüsiert die Augen, sagte aber nichts groß dazu. Er wusste, dass es für andere Leute ziemlich ungewohnt sein musste, diese Seite von Naoya zu erleben, aber höchstwahrscheinlich lag es daran, dass Naoya nun einmal ein großer Bruder mit drei jüngeren Geschwistern war. Manchmal hatte er eben einfach etwas in gewissermaßen mütterliches an sich, wenn es bei ihnen zuhause nun einmal an einer Mutter mangelte und sein Vater auch zum Wohle der Familie nicht ganz so oft da sein konnte. Da entwickelte man einfach diesen kleinen Beschützerinstinkt und diese Fürsorge für all diejenigen, die man eben nicht abgrundtief hasste. Das war einfach ein Nebeneffekt. Er erwartete nicht, dass Haru dies nachvollziehen konnte, aber zumindest schien der Velvet es ihm nicht übel zu nehmen. Es war schließlich wirklich nicht das erste Mal, dass Naoya diese Fürsorge heraushängen ließ und gut möglich, dass Haru dies mittlerweile schon ganz gut gewohnt war. Zumindest schien er es nicht mehr ganz so sehr zu hinterfragen, wie noch zuvor. "Ich hätte nicht gedacht, dass wir mal betrunken zusammen im Bett landen... da hätte ich es schon für wahrscheinlicher gehalten, dass wir beide zusammen ein Bad nehmen. Trotzdem ist beides geschehen... Ich denke von nun an werde ich wohl absolut nichts mehr hinterfragen.", meinte Naoya nur schulternzuckend und blickte regelrecht unbekümmert zu dem Velvet.
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    • ___ Haru ___
      Der Velvet setzt einen gespielten Schmollmund nach der Aussage des Älteren auf und blickte ihn mit einem ebenso nicht wirklich ernst gemeinten skeptischen Blick an. Es war ungewohnt so mit dem Venom herumzualbern. Ja, sie albert oft miteinander, das war aber weniger aus Spaß, sondern einfach um sich das Leben gegenseitig zur Hölle zu machen, das hier gerade hatte damit überhaupt nichts zu tun. Es war harmlos, friedlich und äußerst merkwürdig. Das Schlimme daran war, dass sich Haru daran durchaus gewöhnen könnte, aber garantiert dauert es nicht mehr lang bis er Naoya wieder wie gewohnt ätzend fand. Ja, ganz bestimmt. "Nein, du doch nicht", murmelte er also amüsiert, ehe sie auf seine Wunde zu sprechen kamen und der Venom erneut diese fürsorgliche Ader zeigte. Haru hätte wirklich als letztes erwartet, dass ihm die Fürsorge des Anführers der Venoms zuteil wurde. Nun Wunder gab es bekanntlich immer wieder. Das hier gehörte eindeutig zu einem dieser Weltwunder. Wie vielen waren es noch gleich? 7? Nun das hier war Nummer 8. Gerade als Haruka davon ausgegangen er könnte sich jetzt entspannen und eher amüsiert einen Spruch bezüglich ihres gemeinsamen Badens heraushaute, hätte er nicht mit einem solchen Contra gerechnet, weshalb Haru die Augen öffnete und den anderen doch etwas sprachlos ansah. Zugegeben, mit der Aussage hatte er nun echt nicht gerechnet. "Du erinnerst dich doch ohnehin nicht daran.", murmelte Haruka dann. Naoya hatte doch immer so darauf beharrt sich nicht daran zu erinnern. Warum also alte Kamellen aufwärmen?


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    • Naoya
      Mit den letzten Worten des Venoms hatte Naoya Haru wohl doch recht eiskalt erwischt und der Velvet wirkte nun doch deutlich ernster und angespannter, als es eben noch zuvor der Fall bei ihren Späßen gewesen war. Wenn Naoya es nicht besser wüsste, hätte er fast gedacht Haru sei geschockt, dass Naoya diesen Vorfall jemals wieder erwähnte, obwohl es deutlich schlimmere Dinge im Leben gab, als ein betrunkener One-Night-Stand mit einem Kerl, mit dem man nicht unbedingt ausgehen würde. Sie hatten ja nicht betrunken in Vegas geheiratet oder ein Kind gezeugt... sie hatten einfach nur miteinander geschlafen. "Ich erinnere mich auch nicht direkt daran, aber wir wissen dennoch beide, dass es definitiv geschehen ist und ich sehe es nicht ein, daraus ein größeres Drama zu machen, als es ist... Das war sicher auch nicht dein erster One-Night-Stand und es ist wohl lächerlicher es zu verleugnen.", entgegnete Naoya schulternzuckend und lehnte sich erneut entspannend nach hinten, die Augen geschlossen und den Kopf in den Nacken gelegt, um die Wärme des Wassers noch ein klein wenig weiter zu genießen. "Das ändert nichts daran, dass es keiner erfahren wird... trotzdem ist es ziemlich sinnlos es zu leugnen, wenn wir ohnehin nur zu zweit sind und uns dabei auch noch eine Badewanne teilen. So viel bedeutet mir Sex dann doch nichts, als dass ich das was geschehen ist als Apokalypse ansehen würde."
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    • ___ Haru ___

      Ehrlich gesagt hatte Haru damit wirklich nicht gerechnet. Er hatte eher erwartet, dass das ein Thema war das Naoya am liebsten tot schweigen würde, zumindest ging es so dem Velvet. Schließlich war das ein Ausrutscher, der nie wieder passieren dürfte. Haruka fragte sich ja bis heute wie zur Hölle das überhaupt passieren konnte - Alkohol hin oder her. Jedenfalls machte der Venom nun einen auf Möchtegern cool, weshalb der Dunkelhaarige mit den Augen rollte. "Ich leugne es nicht, dazu gehören schließlich zwei und ich habe mitgemacht. Nein, das war nicht mein erster One-Night-Stand, wenn auch mein erster mit einem Kerl." kurz blinzelte der Jüngere und fasste sich an den Kopf. "Warum erzähle ich dir das eigentlich?" dachte er laut nach. Bei den nächsten Worten grinste Haru dann allerdings wieder belustigt. "Schön, dass du mich nicht als Apokalypse ansiehst Naolein. Ich fühle mich geschmeichelt." neckte er ihn spielerisch. Allgemein waren ihre beider Neckereien ziemlich kindlich und sanft am heutigen Abend im Vergleich zu sonst. Wahrscheinlich waren sie heute beide nicht auf Krawall gebürstet, war auch mal ganz schön. Darum entspannte sich der Velvet auch schnell wieder und lehnte sich ähnlich wie es Naoya tat wieder zurück. Trotz der Tatsache, dass er hier gerade mit seinem Lieblingsfeind in einer Wanne plantschte, wollte er gar nicht mehr aus dem warmen Wasser. Er strich leicht mit der Hand über den weißen Schaum, spielte ein wenig damit und versank in Schweigen, einfach den Moment genießend. Also den Moment der Wärme der Wanne, nicht den Moment mit Naoya! Nur um das mal klar zu stellen!


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    • Naoya
      Die Augen verdrehend schüttelte Naoya lediglich den Kopf, manchmal erinnerte Haru ihn ja doch eher an ein Teenie-Mädchen, welches bewusst die Augen vor der Wahrheit verschließt und lieber einen auf Tsundere machte. Daraus schloss Naoya recht schnell, dass Haru offenbar doch mehr Probleme mit der Tatsache hatte, was damals zwischen ihnen geschehen war. Na gut... dann würde er das Thema eben doch von nun an vermeiden, auch wenn sie nur zu zweit waren. Haru wollte die Nacht so gut es ging vergessen, da er sich schließlich eben auch im Gegensatz zu Naoya daran erinnern konnte und der Venom würde es ihm eben zumindest nicht schwerer machen, als nötig. Und er war heute ohnehin ganz und gar nicht auf irgendwelche Streits und Diskussionen mit dem Anführer der Velvets scharf.
      Er genoss also noch einige Momente in der Badewanne zusammen mit Haru, ehe er sich langsam aufrichtete, sich ein Handtuch schnappte, welches er sich zuvor an die Seite gelegt hatte und schließlich aus der Badewanne stieg. Grob begann er sich abzutrocknen, ehe er sich das Handtuch um die Hüfte band und sich kurz selbst beschnupperte, um sicherzugehen, dass er nicht mehr nach Hafenwasser roch. Tat er tatsächlich nicht. Mittlerweile verströmte er wirklich nur noch den Geruch von Flieder und einem Hauch Vanille. Gab nun wirklich deutlich schlimmeres. "Ich gehe schon mal wieder herunter an meinen Laptop.", informierte er damit knapp den Velvet und machte sich dann daran immer noch nur im Handtuch eingehüllt das Badezimmer zu verlassen.
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    • ___ Haru ___

      Einen Moment sah er Naoya einfach nur an, äußerte sich aber nicht weiter dazu. Er verstand nicht so genau, weshalb Naoya das Thema ständig anschneiden musste, wo er ihn doch eigentlich hasste. Oft hatte Haruka sogar das Gefühl, dass Naoyas Abneigung ihm gegenüber größer war, als die von Haru gegenüber dem Venom. Wieso also? Eigentlich sollte gerade der Anführer der Venom das Thema meiden, wo er nur konnte. Nun aus dem Typen wurde ohnehin keiner schlau, also gab es der Dunkelhaarige auf irgendwelche Tiefen erforschen zu wollen, die wahrscheinlich niemand auf dem gesamten Planeten ergründen können würde. Naoya war eben ein ganz besonders außerirdisches Alien, anders konnte ihn der Velvet gar nicht beschreiben. Während sich Haru noch ein wenig entspannte, hatte Naoya beschlossen das Bad zu beenden und wenn der Velvet nicht bald in der angenehmen Wärme wieder einschlafen wollte, sollte er es ihm demnächst gleich tun. Sonst war diese ungesunde Badesession in dem Hafenwasser bald für die Katz gewesen. "In Ordnung. Ich komme bald nach", antwortete er dem Älteren, sah ihm einen Moment nach ehe er sich seufzend zurücklehnte. Was für ein schräger Abend. Bei aller Liebe, wer hätte erwarten können, dass er mal mit Naoya gemütlich Ramen essen und plantschen würde? Also er jedenfalls nicht. Etwa 10 Minuten später hatte sich Haru dann entschlossen dem Venom zu folgen und so erhob er sich also aus der Badewanne, trocknete sich ebenfalls ab und wickelte sich in einen flauschigen weißen Bademantel, denn er im Bad hängen hatte. Eingekuschelt und noch mit ein wenig nassen Haaren, da er sie lediglich nur ein wenig angeföhnt hatte, schleppte er sich zurück in den Aufenthaltsraum, um sich ebenfalls wieder den unfassbar interessanten (nicht) Aufnahmen zu widmen.


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    • Naoya
      Der Blick, den ihm Haru geschenkt hatte sprach so ziemlich für Unverständnis und die Tatsache, dass der Velvet vermutlich komplett andere Gedankengänge hatte als der Venom. Aber gut, dann war es halt so. Naoya hatte sich also aus der Badewanne erhoben, sich grob abgetrocknet und sich schließlich mit dem Handtuch um die Hüfte auf den Weg zurück zum Aufenthaltsraum gemacht. Dort zog er sich kurzerhand wieder seine Klamotten über, fischte seine Lesebrille aus seiner Tisch und schob sich diese auf seine Nase, während er es sich auf seinem Stuhl wieder gemütlich machte, den Laptop erneut auf seinen Schoß hob und schließlich das Durchsehen der Überwachungsaufnahmen fortsetzte. Parallel dazu hatte er sich etwas Kaugummi aus dem Beutel herausgeholt, welchen er zuvor mit dem Kaffee und den Ramen gekauft hatte, schob sich diesen nun in den Mund und begann ein wenig nachdenklich auf dem Stück Süßigkeit herumzukauen, während der Timer in der unteren rechten Ecke des Videos anzeigte, dass er soeben die Aufnahme in fünffacher Geschwindigkeit ansah, wenngleich sie genauso gut ein Standbild sein könnte. Absolut nichts bewegte sich darauf und Naoya wusste, dass die restliche Nacht nicht unbedingt leichter werden würde. Schließlich war er jetzt dank des Badens im Hafenbecken etwas munterer, aber er konnte auch nicht wirklich vorhersehen, wie lange das anhalten würde. Im Zweifelsfall müsste er zwischendurch einfach nur einen kleinen Powernap machen und hoffen, dass es dann besser wurde.

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    • ___ Haru ___

      Eine Weile würde er im Bademantel bleiben bevor er sich wieder anzog, dann hatte er, wenn er drohte einzuschlafen, wenigstens einen Grund nochmal aufzustehen, um sich umzuziehen. So lief er also zurück in den Aufenthaltsraum, nur um einen Anblick zu erleben, denn er nun wirklich nicht erwartet hatte. Er kannte Naoya nun wirklich schon seit Jahren, hatte ihn aber noch nie mit einer Brille gesehen. Verblüfft sah er ihn einen Moment an. "Ich wusste gar nicht, dass du eine Brille trägst", gestand er ihm dann doch ziemlich erstaunt, konnte es sich nicht verkneifen ihn dann genauer anzusehen. Der Velvet glaubte es ja selbst kaum, aber Naoya sah extrem niedlich damit aus. Naoya und niedlich, offenbar hatte Haruka die Wanne nicht gut getan. Da es doch extrem eigenartig rüberkam, wenn er ihn weiter anstarrte, setzte er sich zügig zurück in das Sitzkissen und widmete sich wieder den Videoaufnahmen. Zwar liefen diese deutlich schneller ab, aber es änderte nichts an der Tatsache, das absolut rein gar nichts passierte. Nun sie hatten so viel Filmmaterial, klar das da nicht eine einzige Nacht reichte, geschweige denn, dass sie in der ersten Nacht bereits alle Informationen bekamen, die sie brauchen würden. Es verging eine Ewigkeit in Schweigen und Haruka drohte immer wieder einzunicken, weshalb er dann aufstand, um sich umzuziehen, in der Hoffnung dadurch fitter zu werden - war wohl nichts. Seufzend kramte er in seiner Jackentasche und fischte sich seine Zigaretten aus, ehe sein Blick auf die Uhr fiel. Sie hatten bereits 6 Uhr morgens. Er deutete Naoya an, dass er Rauchen gehen würde und verschwand dann nach draußen. Dort war bereits die Sonne aufgegangen, weshalb Haru erst einmal gegen das helle Licht blinzeln musste. Mh, vielleicht sollte er ihnen beiden Frühstück holen? Ja, dadurch würde er vielleicht deutlich fitter werden. Also marschierte der Velvet mit seiner Zigarette in der Hand, ein sehr unbeliebtes Bild in Japan, durch ein paar Seitenstraßen und machte bei seinem Lieblingsbäcker Halt. Die stämmige Verkäuferin mit den braunen Locken und der Blumenschürze erkannte ihn vom Weiten und winkte ihm freudig zu, was den Velvet lächeln ließ. Auf diesem beknackten Planeten gab es immerhin auch noch die ein oder andere nette Seele. Haruka war Stammgast in der kleinen Bäckerei, ein Familienbetrieb in dem alle Familienmitglieder der freundlichen Dame arbeiteten. So oft wie er dort für die Velvets bereits Frühstück besorgt hatte, kannte man ihn bereits und er war ein gern gesehener Gast. Der guten Frau war es egal, ob man zu einer Gang gehörte oder nicht, solang man sich zu Benehmen wusste. Haru besorgte also für sich und Naoya verschiedene Sandwichs und zwei große Kaffees, ehe er sich wieder auf den Weg machte. Zwar kam er an ein wenig Smalltalk nicht vorbei, genauso wenig wie an der neusten Story der jüngsten Tochter des Hauses, die nun endlich die Schule besuchen durfte und stolz ihre Schuluniform präsentierte, aber das war nur ein kleines Opfer, auch wenn er nicht der Typ für Morgengespräche war. So lief der Velvet also wieder zurück und stellte Naoya den Kaffee und ein paar der Sandwichs vor die Nase, ehe er sich selbst an den Tisch setzte um zu Essen.


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    • Naoya
      Ein wenig aus den Gedanken gerissen blickte Naoya auf, als Haru neben ihm im Bademantel erschien und seine Lesebrille mehr oder weniger kommentierte. "Ich brauche sie nur, wenn ich zu lange auf Bildschirme starre oder zu lange Texte lese... hat also seine Gründe, warum du mich noch nie mit ihr gesehen hast.", meinte der Venom nur schulternzuckend und sah Haru kurz hinterher, wie er zu seinem Platz zurückkehrte, ehe Naoya sich selbst seinen Aufnahmen wieder widmete und die nächsten Stunden nur damit verbrachte, auf den grell leuchtenden Monitor zu starren, während im gesamten Lagerhaus der Velvets absolute Stille herrschte. Wenn Haru nicht mit ihm hier anwesend wäre, hätte Naoya es durchaus ein wenig unheimlich gefunden, aber so war es ehrlich gesagt einfach nur unfassbar langweilig. Die Zeit verging und der Venom realisiert ja nicht mal wirklich, dass Haru hinausgegangen war, geschweige denn, dass er eine ganze Weile nicht zurückkehrte. Erst als ein Kaffeebecher und ein paar Sandwiches ihm die klar Sicht auf den Laptopbildschirm versperrten, blickte Naoya langsam ein wenig verwirrt auf. Ein kurzer Blick zum nächstgelegenen Fenster verriet ihm, dass die Sonne bereits aufging und ein weiterer Blick auf seine Handyuhr verriet ihm auch wie spät es gerade genau war. "Ehm danke... ich gebe dir später das Geld wieder, wenn das in Ordnung ist.", bot Naoya daraufhin an und nahm sogleich einen großen Schluck des heißen Kaffees, der ihm etwas mehr Energie und Kraft spendete und auf jeden Fall kein übler Start in den Morgen war. Nichts toppte eine Runde Schlaf, aber das war auch nicht übel.
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    • ___ Haru ___

      Einen Augenblick sah er Naoya dennoch an, ehe er den Kopf leicht schief legte. "Süß...." Gott, warum hatte er das bitte ausgesprochen? Manche Dinge sollte man eindeutig lieber denken und Naoya süß zu finden zählte nicht einmal zu den Dingen, die er auch nur Denken sollte. Schnell wandte er sich also von dem Venom ab und machte sich wieder an die Arbeit. Einige Zeit später bzw. bevor er drohte einzuschlafen, hatte der Dunkelhaarige beschlossen für sie beide Frühstück zu besorgen und war zu seiner Lieblingsbäckerei gelaufen, nicht weit entfernt von der Lagerhalle. Der Venom schien genauso überrascht wie Haru zuvor als dieser ihm Ramen und Kaffee gebracht hatte, weshalb Haru bezüglich des Gesichtsausdrucks schmunzeln musste. "Schon gut, lass es.", antwortete er ihm und deutete zu sich an den Tisch. "Isst du mit mir?" Der mangelnde Schlaf machte Haru verdächtig friedlich und außerdem hatte er echt Hunger, weswegen er freudig in eines der leckeren Sandwichs biss. Die Frau hatte es einfach so drauf mit dem Zeug. Sie machten darunter auch immer irgendeine leckere Creme, hinter dessen Geheimnis Haru immer noch nicht gekommen war und ihm die Dame auch ums verrecken nicht sagen wollte. Die Bedingung mit der älteren Tochter auszugehen, um an das Rezept zu kommen, fand er dann doch etwas schräg und blieb daher lieber in Unwissenheit. Änderte aber nichts an der Tatsache, dass das Zeug abnormal gut war.


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    • Naoya
      Süß? Auf seinen Kommentar hin erntete Haru von Naoya eine fast viel verwirrteren Blick, doch der Venom sagte nichts weiter dazu, da Haru recht schnell wieder an seinen Platz verschwand, da es ihm wohl recht unangenehm war, dass er dies laut ausgesprochen hatte. Nun gut... Naoya wusste ja, dass er mit der Brille zumindestens nicht gerade wie der größte Gangster aussah, also war Harus Aussage vielleicht gar nicht mal so falsch und irgendwie viel mehr ein Fakt. Einige Stunden widmeten sie beide sich weiterhin ihrer Arbeit, ehe Haru plötzlich draußen verschwand und nach einiger Zeit mit Frühstück und Kaffee zurückkehrte. Zwar bot Naoya ihm an, ihm das Geld zurückzugeben, doch der Velvet winkte ab. Mit erhobener Augenbraue musterte der Venom langsam den Kaffee und die Sandwiches, ehe er zu Haru aufsah. "Na gut... Aber behaupte dann nicht, dass ich dir etwas schulde.", murmelte er simpel und pausierte die Videoaufnahme, ehe er den Laptop zuklappte und ihn beiseite stellte, um selbst aufstehen zu können. Da Haru ihn ernst und ohne jeglichen Sarkasmus in der Stimme gefragt hatte, ob Naoya mit ihm frühstücken würde, nickte der Venom ebenso ernst und deutete schließlich mit dem Daumen hinter sich auf den Ausgang des Lagerhauses. "Was hältst du davon wenn wir draußen essen? Die Sonne geht gerade auf, ich glaube es wäre ganz cool am Hafen zu sitzen, beim Frühstücken.", bot Naoya schließlich an, hauptsächlich weil er eben nie wirklich im Hafengebiet unterwegs war, Wasser aber sehr gerne mochte und sich einen Sonnenaufgang am Hafen doch recht hübsch vorstellte.
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    • ___ Haru ___

      "Entspann dich, ich hätte es dir nicht angeboten, wenn ich es zurückverlangen würde", antwortete Haruka ihm gelassen, biss kurz in sein leckeres Sandwich und seufzte zufrieden. Da Naoya, der im übrigen immer noch süß mit der Brille aussah, ein Fakt der ihn nach wie vor extrem verstörte, sich nicht rührte, hatte der Velvet beschlossen ihn zu fragen, ob er mit ihm frühstücken wollte. Es war zwar merkwürdig für sie beide, aber mal ehrlich sie hatten die komplette Nacht zusammen verbracht, zusammen sowohl im dreckigen Hafenwasser als auch in einer Badewanne gebadet, da war wohl gemeinsam zu frühstücken das weniger abstruse von alle dem. Wenigstens erntete er daraufhin keinen blöden Kommentar, sondern sogar einen tatsächlich gar nicht so üblen Einfall, woraufhin Haru nickte. "Können wir machen, es ist wirklich schön am Hafen zu essen." Etwas das der Velvet in der Tat häufiger tat. Sie hatten es hier mit ihrem Hauptquartier wirklich verdammt gut getroffen und Haru war extrem stolz auf ihre Lage hier. So sammelte der Dunkelhaarige also sein Frühstück vom Tisch ein und folgte Naoya nach draußen, während er den Venom erneut von der Seite ein wenig musterte. Scheiße der Kerl musste eindeutig diese verdammte Brille abnehmen. Wieso sah er damit bitte so süß aus? Verflucht nochmal, er konnte doch nicht Naoya süß finden. Schnell wandte der Velvet seinen Blick wieder ab. "Komm mit." er winkte Naoya zu sich als er eine Richtung ansteuerte. Tatsächlich hatte Haru des Öfteren am Hafen gefrühstückt, weshalb er an einer ruhigen Stelle, wo keine schlecht gelaunten Möwen oder Schiffe die Ruhe störten einige leere Kisten zur Seite geschoben, auf die man sich ideal setzen konnte und einige Holzeuropaletten aufeinander gestapelt hatte, welche aus Tisch fundierten. Ja, Haruka hatte durchaus seine kreativen Momente. Von seiner improvisierten Essecke hatte man einen wunderschönen Ausblick auf das Meer, welches durch die Morgensonne glitzerte wie ein Diamantenfeld.


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    • Naoya
      Nachdem Haru ihm Frühstück mitgebracht hatte und offenbar auch keine Entschädigung forderte, hatte Naoya vorgeschlagen doch draußen beim Sonnenaufgang am Hafen zu frühstücken, statt in der Lagerhalle. Klar, die Lagerhalle war nicht hässlich und hatte durchaus ihren gemütlichen Charme, aber eine aufgehende Morgensonne deren Licht auf der Wasseroberfläche glitzerte war dann doch nochmal eine komplett andere Geschichte. Haru willigte also ziemlich schnell ein und so machten sie beide sich zusammen mit ihrem Frühstück und dem Kaffee auf den Weg zu einem wohl ganz bestimmten Plätzchen am Hafen, den der Velvet wohl nicht zum ersten Mal nutzte. Naoya ließ sich auf einer der Kisten nieder und lehnte sich ein wenig nach hinten, während er einen Schluck seines Kaffees trank und einen Bissen von dem Sandwich nahm, woraufhin er Haru doch positiv überrascht anstarrte. "Das ist echt gut!", murmelte er mit vollem Mund immernoch am Mampfen, während er auch schon den nächsten Bissen nahm und seinen Blick auf den Sonnenaufgang richtete. Erst als das erste Sandwich vernichtet war, realisierte er, dass er noch immer seine Lesebrille trug und setzte sich diese auf den Kopf aus Ermangelung an Stauraum für die Brille. "Hier ist es wirklich schön... könnte ich mich dran gewöhnen...", seufzte der Ältere schließlich, während er wieder ein wenig an seinem Kaffee nippte und den Ausblick genoss. Allgemein sah es heute nach unfassbar gutem Wetter aus... nur wenige Wolken trieben sich überhaupt am Himmel herum.
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    • ___ Haru ___

      Als sie beide nach draußen verschwanden und sicherlich beide erst einmal von den Sonnenstrahlen erschlagen wurden, führte Haruka seine Begleitung an ein sonniges Plätzchen, welches er gerne aufsuchte, wenn er draußen frühstückte oder einfach nur wenn er seine Ruhe haben wollte. Es war für die Uhrzeit schon relativ warm und die Sonne legte sich wie eine angenehme Decke über die Haut. Es waren keine aggressiven Sonnenstrahlen, sondern richtig angenehm. Als sie sich zusammen auf die Europaletten niederließen, ließ Haruka kurz seinen Blick über das glitzernde Meer gleiten. Er liebte diesen Anblick wirklich sehr. Hiroto hatte mit der Wahl ihres Hauptquartiers echt Geschmack bewiesen. Nun Hiroto war auch ein absolut großer Fan vom Meer und Haru teilte diese Leidenschaft. Naoya schien wohl nichts gegen diese Sitzecke zu haben und so begannen sie zu frühstücken. Als der Venom von seinem Sandwich abbiss und offenbar sehr begeistert schien, lächelte Haru ihn untypisch freudig an. "Nicht wahr? Das ist der beste Bäcker des ganzen Bezirks." zufrieden biss auch er in sein Sandwich und war ziemlich überrascht, dass sich der Ältere als nicht unbedingt schlechteste Gesellschaft erwies. Nun es war verdammt viel passiert, vieles was Haruka beim besten Willen nicht erwartet hatte, aber es tat gut sich nicht gegenseitig die Köpfe abzureißen. Ihre Neckereien waren zwar amüsant und ihre Machtkämpfe hatten durchaus ihren gewissen Reiz, aber auf Dauer war es auch ziemlich anstrengend und wenn man nicht geschlafen hatte, für keinen der beiden zumutbar, geschweige den überhaupt sinnvoll. Als Naoya wohl jetzt erst bemerkte, dass er noch seine Brille auf hatte und sie in seine Haare schob, hätte Haruka eigentlich glücklich sein sollen, stattdessen musste er Idiot einen so dummen Satz ablassen wie "Schade....du siehst damit wirklich süß aus..." von sich geben und der war auch noch ernst gemeint, statt einfach nur um den anderen zu ärgern. Als er sich bewusst wurde, was er da eigentlich von sich gab, nahm er schnell einen Schluck Kaffee.


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Naoya
      Sie führten tatsächlich ganz normale Gespräche wie jeder andere auch... Egal ob sie Anführer rivalisierender Gangs waren oder schon seit Jahren sich ständig gegenseitig anblafften... jetzt gerade unterhielten sie sich wie zwei völlig normale Bekannte ohne jeglichen negativen Hintergrund. Erstaunlich... Unerwartet... aber nicht unangenehm. Ein kleines Lächeln zierte Naoya Lippen, während er einen weiteren Bissen von dem Sandwich nahm und Haru begann so sehr von besagter Bäckerei zu schwärmen, die jene Sandwiches verkaufte. Manchmal vergaß man eben zu schnell, dass sie alle auch nur Menschen mit ihren Macken, Schwächen und Vorlieben waren und irgendwie war es ja tatsächlich ziemlich knuffig, wie der Velvet so von diesem Essen schwärmte. Naoya hatte das Gefühl, Haru war in der Bäckerei höchstwahrscheinlich Stammkunde und per Du mit dem Besitzer oder Besitzerin, was wiederum bedeutete, dass er auch unfassbar viel Zeit in dem Hauptquartier der Velvets zubringen musste. Wie er schon sagte... auf ihn wartete niemand zuhause. Vermutlich war dies nicht die erste Nacht, die er hier statt daheim verbrachte. "Lass mich raten, der Bäcker kennt bereits deinen Namen und kann dir deine Bestellung geben, ohne dass du überhaupt etwas sagen musst?!", murmelte Naoya grinsend, während er schließlich sein erstes Sandwich aufaß und dann realisierte, dass er noch immer seine Lesebrille trug. Er schob das Gestell von seiner Nase und setzte es sich auf seinen Kopf, rechnete aber so ganz und gar nicht mit Widerspruch von Seiten Harus und schenkte dem Velvet einmal mehr einen recht verdutzten Blick, während er fast schon irritiert auf die Brille auf seinem Kopf deutete. "Ehm... willst du, dass ich sie wieder aufsetze?", formulierte er langsam etwas baff und verschluckte sich in dem Moment sogar beinahe an seinem Kaffee. Die Überraschung hatte ihn vergessen lassen, dass das Getränk in seiner Hand eben immer noch heiß war und seinen Mund verbrühen konnte.
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ