❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

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    • ___ Hayato ___

      Aus biologischer Sicht war es nur natürlich, dass der Mensch Luft zum Atmen benötigte, aber aus Gefühlssicht war das während eines Kusses absolut schrecklich! Wenn es nach Hayato ging hätte dieser Kuss ewig gehen können, vor allem dann als Jun ihn geküsst hatte und sie somit beide den Kuss genießen konnten. Es war ein liebevoller und sanfter Kuss. Keiner der Sorte, bei der man sich sofort die Kleider vom Leib riss. Das hier war etwas ganz Besonderes und es bedeutete sowohl Hayato als auch sicherlich Jun eine ganze Menge. Sie beide öffneten sich damit dem jeweils anderen. Hayato gab es nur zu gerne zu, dass er ungemein auf Jun stand und das er es kaum erwarten konnte bis er den Brünetten schnell wiedersah. So talentiert Hayato auch darin war Menschen zu lesen und wie gut sein Einfühlungsvermögen auch war, gerade wusste er nicht inwieweit Jun für ihn empfand. Der Brünette war jedenfalls nicht der Typ, der jemanden nur küsste, weil er in attraktiv fand, da war sich Hayato mehr als nur sicher. Da brauchte es bei Jun deutlich mehr und das schien Hayato erreicht zu haben. Der Blauhaarige musste sich schwer beherrschen vor Freude und all diesen Gefühlen die auf ihn niederprasselten nicht in die Luft zu springen. Wie weit aber ihrer beider Zuneigung ging beziehungsweise wie tief, dass würden sie beide noch herausfinden, gemeinsam und darauf freute sich Hayato. Er würde diese Gefühle mit Jun ergründen und jetzt wo er den Brünetten so weit hatte, gab er ihn nicht mehr her. Als sie sich leider Gottes lösen mussten, unterdrückte der junge Geschäftsmann sogar ein Seufzen, eine Schwäche die für ihn alles andere als typisch war. "Werde ich.", antwortete er Jun auf die süßen Worte und beobachtete wie sein Date seine Sachen einsammelte. Nachdem er sich erkundigt hatte, ob Jun auch alles hatte, hielt dieser noch einen Moment inne bevor er ging. "Ich verspreche es dir.", antwortete Hayato lächelnd auf die Bitte von Jun, wartete noch bis dieser aus seinem Sichtfeld verschwunden war und fuhr dann in das Dunkel der Nacht.
      Im Radio lief währenddessen absolut unpassend zu diesem schönen Abend ein Polizeibericht darüber, dass offenbar irgendein Lieferwagen mit einer bislang unbekannten Ladung überfallen worden war und es einige Verletzte und sogar Tote gab. Die Polizei fahndend wohl und bittet Augenzeugen um ihre Mithilfe. Hayato entschied sich daraufhin den Sender zu wechseln.


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    • Taejin
      Sein Unterkiefer war angespannt, eher unbewusst begann der Koreaner mit den Zähnen zu knirschen, während sein Griff sich um sein Smartphone verstärkte. Die Stimme am Anderen Ende gehörte Yusei, einer seiner Angestellten in Japan, welcher offiziell der Manager des 'Illusion' im Tokyo war, sich aber inoffiziell mit den deutlich dreckigeren Geschäften der Familie Hwang beschäftigte. Und die Nachrichten, die jener Mann ihm nun übermittelte, waren alles andere als gut. Es war nicht unbedingt Taes Art schnell wütend zu werden und komplett auszuflippen, aber das hier war eine absolut beschissene Neuigkeit. Wer war denn bitte so dreist und unfassbar dumm eine Waffenlieferung der Mafia zu stehlen und im gleichen Zuge Taejins zuständigen Lieferanten platt zu machen, was zu einer Verhaftung von ihnen führte? Hatten die Gangs in Tokyo sich nicht bisher schön um ihren Kram gekümmert und einen großen Bogen um die Geschäfte der Familie Hwang gemacht? Taejin musste sicher nicht seine Mutter anrufen, um zu wissen, dass die einzige Antwort darauf Vergeltung sein durfte. Würden sie nun anfangen über solche Vergehen hinwegzusehen, würde das ein komplett falsches Bild übermitteln und sie könnten gleich anfangen die kleinen Gangs auf ihrer Nase herumtanzen zu lassen. "Ich nehme den nächsten Flug nach Tokyo... ich werde mich persönlich darum kümmern.", murrte der Weißblonde aufgebracht in sein Smartphone und verabschiedete sich anschließend von Yusei. Kaum hatte er aufgelegt, griff seine freie Hand nach dem Geparden aus handgeschliffenem Kristall, welcher auf seinem Schreibtisch bis eben gethront hatte und wutentbrannt donnerte er die teure Dekoration gegen die nächstegelegene Wand, an welcher sie in tausend Teile zersprang. "Verdammte scheiße..."
      Stimmen waren außerhalb seines Büros zu hören, ehe Kean, sein persönlicher Assistent vorsichtig eintrat und nach einem kurzen Blick zu dem Häufchen aus zerbrochenem Kristall näher an Taejin trat, aber nichts weiter sagte. Stattdessen warte er geduldig auf die Worte seines Chefs. "Mein Pilot soll den Privatjet fertig machen, wir fliegen morgen früh nach Tokyo.", brachte Taejin schließlich langsam hervor, nicht mehr ganz so wutentbrannt aber dennoch ungehalten.
      "Ein kurzer Urlaub oder ein längerer Aufenthalt?", erkundigte sich Kean bei ihm, während er selbst sein Smartphone zückte und sich bereits daran machte die Nummer des Piloten herauszusuchen.
      "Ich bin mir nicht sicher, aber ich tippe auf letzteres. Gib der Haushälterin also auch Bescheid, dass mein Loft in einem Top Zustand sein soll, wenn ich morgen dort wieder einziehe. Wenn auch nur eine Pflanze in meiner Abwesenheit gelitten hat, kann sie sich einen neuen Job suchen." Geschäftig nickte Kean, während er sich gedanklich Notizen machte, was er diesen Abend noch alles für Taejin zu erledigen hatte. Gerade als der Dunkelhaarige dachte, das wäre alles gewesen und er die Nummer des Piloten wählen wollte, räusperte sich der Chaebol noch einmal kurz und lenkte so die Aufmerksamkeit auf sich. "Und erstell mir einen Katalog mit den Top Auftragskillern Japans. Ich brauche Lesestoff auf dem Flug und ich denke meine erste Amtshandlung werden wohl Entlassungen und Neueinstellungen werden..." Nun versichert, dass dies alles wäre, nickte Kean kurz und verließ dann wieder das Büro, während er auch telefonisch bereits den Piloten erreichte.
      Taejin selbst nahm ebenfalls sein Smartphone wieder zur Hand und schickte seinem besten Freund eine Voicemail.
      "Ich habe gute und schlechte Nachrichten. Die schlechte Nachricht... hier läuft gerade ziemlicher Mist ab und sicher kein Mist der sauberen, legalen Art... gute Nachricht: Honey! Ich komme nach Hause!"
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    • ___ Shin ___

      Die Luft um ihn herum war stickig und der dunkle Eichentisch hatte eindeutig bessere Tage gesehen. Der Gestank von kaltem Rauch zog ihm in die Kleidung und hinter ihm standen zwei Gestalten, welche perfekt aus einem Horrorstreifen entsprungen sein könnten. Dennoch saß Shin mit gelassenen Gesichtsausdruck vor einem der Untergrundchefs und zählte das Geld in dem schweren schwarzen Aktenkoffer komplett durch. "Vertrau mir Shin, das Geld stimmt. Ich entlohne perfekte Arbeit immer." erklang die dunkle Stimme, während Shin nicht einmal aufblickte, damit er sich nicht verzählte. "Vertrauen bedeutet meinen Tod. Ein perfektes Verbrechen ist es nur dann, wenn auch der Abschluss stimmt." Die tiefe Stimme lachte, während Shin zufrieden mit der Auszahlung den Koffer schloss. "Das kann ich nicht leugnen. Shin weg von der geschäftlichen Natur." die Stimme trat endlich aus der Dunkelheit und zeigte Kinosuke einen ziemlich bekannten Mann aus der illegalen Glücksspielbranche, der ein namhaftes Casino führte, in dem die Schattenwelt ein und ausging. Der Reichtum hatte ihn schwer und fett gemacht, die Klunkerkette erinnerte an einen Möchtegern-Rapper und der Pelzmantel an einen Zuhälter. "Heirate in meine Familie ein. Dir wird es an nichts mangeln und meine Tochter ist eine echte Schönheit." grunzte er und klopfte die dicke Zigarre aus. "Kein Interesse. Der Job ist beendet." Gerade als sich Shin zum Gehen antreten wollte, versperrten ihm die Schreckgestalten vom Eingang, die sich Leibwächter schimpften den Weg. "Du beleidigst mich Shin." Bevor der Mann überhaupt den Satz beendet hatte, hatte Shin den Koffer in die Luft geworfen, dem einen Leibwächter die Waffe aus der Hand geschlagen und ihn mit einem gekonnten Tritt auf den Boden befördert, während er dem anderen seine Waffe an den Kopf hielt und ein geworfenes Messer die Wange von Kinosuke strich, während der Koffer auf den Kopf des Typen am Boden landete, der sich gerade aufrichten wollte. "Muss ich deutlicher werden Arschloch?", fauchte Shin nun deutlich unfreundlicher. "Habt ihr ihn nicht gehört! Macht den verfluchten Weg frei!" schrie Kinosuke in einer entsetzlichen Lautstärke und Shin konnte endlich aus diesem Loch verschwinden, mit Koffer natürlich. Schade um das gute Messer das er dort zurückgelassen hatte.
      Sein Geld ließ er wie immer auf eines seiner Konten, dass er unter falscher Identität führte direkt einzahlen. Shin bevorzugte es lediglich das Nötigste an Geld mit sich herum zu tragen und den Rest sicher verwahrt zu wissen. Sein Nachhauseweg dauerte in der Regel länger als es ihm selbst recht wäre, denn er sicherte sich fast paranoiaartig ab, dass er nicht verfolgt wurde bevor er den Weg nach Hause antrat. Soweit kam er dieses Mal aber gar nicht als er auf sein ´Geschäftshandy´eine Nachricht erhielt.
      Ein Grinsen schlich sich auf seine Lippen.
      Das könnte in der Tat interessant werden.


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    • Taejin
      Er hatte einen absoluten Jetlag, was wohl eine seiner großen Schwächen war. Egal wie oft Taejin mit dem Privatjet flog und egal wie lang oder kurz die Reisen waren, danach ging es ihm immer relativ dreckig. Das hatte sich auch über die Jahre nicht gebessert, weshalb er Inlandsreisen grundsätzlich im Auto bewältigte. Es reichte ja schon, dass er bei den Überlandsreisen auf das Flugzeug angewiesen war. So oder so hatte der reiche Erbe die Zeit des zweistündigen Fluges damit verbracht den vorbereiteten Katalog durchzublättern und die Daten der ausgewählten Auftragskiller genaustens zu studieren, nachdem er leicht über die liebevoll neckische Antwort seines besten Freundes schmunzeln musste und ihm versicherte, dass er diesmal länger in Tokyo bleiben würde. Nicht wirklich weil er wollte, sondern weil er musste. Bilder gab es logischerweise keine dazu, das war aber auch nicht wichtig, wenn man jemanden anheuerte, der andere umbringen sollte. Taejin juckte es ja nicht einmal, ob es sich dabei um eine Frau oder einen Mann handelte, was zählte waren Erfolgsquote und Diskretion. Kean hatte wirklich keine schlechte Auswahl getroffen und Taejin wollte sich später selbst daran erinnern, seinen Assistenten für seine harte Arbeit später zu belohnen, doch jetzt galt seine volle Aufmerksamkeit erst einmal dem Tablet, welches auf seinem Schoß ruhte und auf welchem sämtliche Daten eingespeißt waren. Taejin vermerkte sich drei der zehn ausgewählten Killer und kontaktierte jeden einzelnen über deren Nummern mit seinem Smartphone, welches er explizit für seine Untergrundgeschäfte verwendete. Allen dreien sprach er Einladungen für den heutigen Abend zu unterschiedlichen Zeiten ins 'Illusion' in Tokyo aus, mitsamt Passwort für private Räume im Hintergrund, welche Taejin normalerweise für illegale Geschäfte verwendete. Er wollte sich selbst ein Bild von ihnen machen, denn er wusste ja selbst noch nicht so genau, welche Ausmaße die Arbeit annehmen würde. Besser er konnte also vor Ort feststellen, ob es sich um einen Auftragskiller handelte, der nur stumpf seinen Job erledigen konnte oder ob er doch ein wenig... flexibler war. In der Unterwelt war es ein offenes Geheimnis, wem das Illusion gehörte und für welche Art der Geschäfte es unter anderem auch genutzt wurde. Allerdings kam es sicher nicht oft vor, dass der Mafiaboss höchstpersönlich einen Auftragskiller engagierte, der nicht zum Klan gehörte. Wahrscheinlich wäre seine Mutter auf seiner Seite, wenn er darauf bestand, dass Geld absolut keine Rolle spielte.
      "Mr. Hwang... wir machen uns nun bereit zum Landen.", hörte der Chaebol es aus dem Cockpit und schaltete sein Tablet aus, um sich wieder anzuschnallen. Kean würde mit seinem Gepäck zum Loft fahren, doch Taejin würde direkt vom Flughafen aus sich zum Nachtclub fahren lassen. Zu viel hatte er jetzt mit Yusei und seinen anderen japanischen Vertrauten zu besprechen und wahrscheinlich würden die Besprechungen lange dauern. Da stand der Abend sicher direkt um die Ecke.
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    • ___ Shin ___

      Es war nicht der erste Auftrag den Shin für die hohen Tiere der Unterwelt ausführte und es würde auch nicht der letzte sein. Viele Mafiafamilien forderten seine Dienste ein, auch wenn er bislang von dieser noch keinen Auftrag erhalten hatte. Allerdings hatten alle Aufträge der berühmten Familien im Untergrund etwas gemeinsam, sie waren nichts für schwache Nerven, meistens ziemlich schwierig und die Klienten waren anspruchsvoll. Es sprang nicht nur genug Kohle dabei heraus, sondern forderte auch sämtliche Kreativität welcher ein talentierter Auftragskiller mitbringen musste, weshalb Shin diese Art Mission deutlich bevorzugte. Das würde ein verdammt langer Abend werden und auch wenn er geglaubt hatte, einmal nicht zu spät ins Bett zu kommen, verwarf er diesen Plan wie so oft. Wunderte er sich jetzt wirklich noch, warum bei ihm keine einzige Pflanze überlebte? Nur sein treuer und einziger Kaktus schien ihm seine Arbeitszeiten zu verzeihen. Da er also mal wieder nicht nach Hause kam, musste also ein doppelter Espresso aus einem Konbini und ein warmer Nikuman als Abendessen herhalten damit er nicht schon wieder unfreiwillig Diät hielt, nichts Ungewöhnliches. Sowohl Shins Schlafrhythmus als auch sein Ernährungsplan war eine einzige Katastrophe, aber das brachte diese Branche eben so mit sich. Es war aber auch nun mal alles worin Shin wirklich gut war, illegale Geschäfte. Einen normalen Job konnte Shin wahrscheinlich nicht einmal mehr ausüben, selbst wenn er es wollte. Dazu war er einfach zu tief in dieser Materie und seine Hände zu Blutbefleckt. Während er also dafür sorgte, dass er wenigstens etwas im Magen hatte, schwang er sich auf sein Motorrad, das er in sicherer Entfernung geparkt hatte und machte sich auf den Weg zum Nachtclub Illusion. Einer der wahrscheinlich bekanntes und beliebtesten Clubs der Stadt, was auch diese endlos lange Schlange erklärte, die sich schon auf der nächsten Straße ansammelte. Nun diesen Eingang nahm er nicht, weshalb es ihm herzlich egal war, dass ihn die Leute gerade mit ihren Blicken erdolchten, als er den Hintereingang betreten durfte. Sein Termin mit seinem potenziellen Auftraggeber war ziemlich früh gesetzt, dennoch schien er nicht der erste gewesen zu sein, denn irgendein anderer Kerl der seine Gefühle wohl nicht gerade im Griff hatte, stampfte stinksauer aus einem der privaten Räume und hätte Shin fast über den Haufen gerannt - reizend. Wäre Shin sein Motorradhelm nicht so heilig, hätte er ihm diesen am liebsten nachgeworfen, aber er hielt sich zurück, nannte das Passwort und wurde auch schon ohne große Umschweife hinein gelassen. Wenigstens bekam er dieses Mal nicht wieder so eine dämliche Bemerkung an den Kopf geworfen, was sein junges Alter anging. Die meisten Mafiachefs waren entweder steinalt und blutjung, weshalb Shin damit rechnete das sein Auftraggeber jung sein musste, wenn sie Shin ohne einen solchen Kommentar hinein gelassen hatten. Der Raum, den er betrat war klischeehaft dunkel und man erkannte absolut gar nichts. Diesen Hang zur Dramatik würde er nie verstehen. Im Hintergrund hörte er etwas scheppern und wie einige Leute durch den Gang rannten und herum schrien, offenbar war sein Kollege von vorhin noch nicht damit fertig gewesen, seiner Wut freien Lauf zu lassen.


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    • Taejin
      Wenn er etwas hasste, dann waren es Unpünktlichkeit und Unverschämtheit. Und der Mann, der nun wutentbrannt aus dem privaten Zimmer stürmte hatte sich ganz klar beides geleistet. Nicht nur, dass er eine halbe Stunde zu spät kam nach dem verabredeten Zeitpunkt kam, er hatte auch noch eine große Klappe und Taejin aufgrund seines jungen Alters, seines Akzents und seines leicht femininen Äußeren nicht für voll genommen, was in Respektlosigkeiten endete. An dieser Stelle hatte es sich für Taejin so schnell erledigt wie es begonnen hatte und er hatte einen seiner Vertrauten darum gebeten dieses Großmaul doch hinaus zu geleiten, was nur in noch mehr Lärm und Unruhe endete. Unfassbar, dass dieser Mann mit diesem Temperament wirklich einer der besten sein sollte. Wahrscheinlich wurde er aber normalerweise nur von den Urgesteinen der Unterwelt engagiert, die optisch bereits deutlich mehr nach 'Der Pate' aussahen. Trotzdem sollte man Taejin und das Hwang Imperium nicht unterschätzen. "Sorg dafür, dass keiner unserer Verbündeten ihn jemals wieder engagiert. Wenn du willst kannst du gerne dazu erwähnen, dass er mir gegenüber respektlos war.", meinte der Weißblonde über seine Schulter hinter sich zu Kean, welcher hinter ihm stand und bereits den ganzen Abend mehr oder weniger über ihn gewacht und Aufgaben entgegengenommen hatte, nachdem er von Taejins Loft zurückgekehrt war.
      Seufzend lehnte der Koreaner sich ein wenig zurück in die Polster des teuren Sofas, auf welchem er Platz genommen hatte und nippte ein wenig an seinem orangeroten Cocktail, ehe er diesen wieder auf dem kleinen Tisch vor sich abstellte und einige Haarsträhnen hinter sein mit zahlreichen Piercings übersäten Ohr strich, während ein Neuankömmling eintrat. Ein kurzer Blick auf die Uhr verriet, dass es sich durchaus um seinen acht Uhr Termin handeln könnte. Ein leichtes Grinsen schlich sich auf seine Lippen, während er den Dunkelhaarigen mit den Katzenaugen vor musterte und sich nun doch langsam von dem Sitzmöbel erhob. "Entweder habe ich gerade die Freude Bekannschaft mit Shin zu machen, oder aber du hast dich gerade in das falsche Zimmer verirrt. Letzteres wäre absolut nicht schlimm, denn ich habe gerne attraktive Gesellschaft.", lachte er leise mit seinem koreanischen Akzent, ehe er dem etwas größeren Mann die Hand hinhielt. Höflichkeit musste schon sein.
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    • ___ Shin ___

      Es polterte und krachte weiter im Hintergrund, was bei dem Dunkelhaarigen nur für ein Seufzen sorgte. Nun in seiner Branche gab es auch genug solcher Leute und es hatte schon einen Grund weshalb sich Shin nicht mit seinen ´Kollegen´abgab. In seinen Augen war diese Art von Job immer noch der einsamer Wölfe und Gruppenkuscheln hatte er noch nie leiden können. Vertrauen war in dieser Sparte von Arbeit absolut tödlich und Shin war grundsätzlich jemand der sich nur auf sich selbst verließ. Er plante seine Arbeit allein, er führte sie allein aus und das mit absoluter Perfektion. Er teilte weder seine Arbeit noch seinen Ruhm und Aufgaben im Team lehnte er grundsätzlich ab, was er sich in Anbetracht der Anzahl an Aufträgen, die täglich bei ihm eintrudelten auch durchaus erlauben konnte. Was aber nicht bedeutete das es sich bin Shin um einen unsozialen Klotz handelte. Im Gegenteil, nur waren Missionen und privater Umgang eben zwei unterschiedliche Paar Schuhe. In der Mafia aber wurde die Familie groß geschrieben und Vertrauensbruch mit Blut bezahlt, eine nachvollziehbare Regel wie Shin empfand. Dennoch begrüßte er es seine Arbeit weiterhin allein zu erledigen. Da die Jobs der Mafia aber ordentlich Profit abwarfen, würde er sich fügen müssen, sollte er das ein oder andere Mal mit Abgeordneten interagieren müssen. Es krachte erneut im Hintergrund, ein Schuss und Fluchen, danach wurde es still. Irgendjemand trat wieder in den Raum und schloss die Tür, man hatte wohl den Auftrag der sehr melodisch klingenden Stimme ausgeführt, wenn auch ein wenig sehr laut wie Shin empfand. Als dann endlich offenbart wurde mitwem Shin sich traf, erkannte er das zugegeben sehr hübsche Gesicht sofort. Wer würde ihn auch nicht erkennen, den millionenschweren Chaebol aus Korea und Sohn des Hwang Imperiums? Shin behielt also mit der Theorie das sein Auftraggeber ein junger Mann war recht, erfreulich. Nur das er gleich so flirtend begrüßt wurde, das hatte Shin nicht erwartet, auch wenn man viel in den Klatschblättern las. Nicht das Shin alles glaubte, was da so stand, aber ein gewisser Ruf eilte dem Kerl doch voraus. Shin hatte nur nicht erwartet, damit selbst konfrontiert zu werden. Nun gut, auch eine Art begrüßt zu werden. Shin reichte ihm daraufhin die Hand. "Du hast die Freude Shin zu treffen, Taejin Hwang." begrüßte ihn Shin ebenso mit einem Grinsen. Höflichkeit lag Shin nicht, weshalb er ihn auch nicht siezte. Schließlich tat auch Taejin dies nicht, warum sollte er es also?


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    • Taejin
      Ein letztes Mal ertönte Lärm draußen, dann war Ruhe. Na der Kerl traute sich sicher nicht noch einmal ins 'Illusion', geschweige denn auch nur in die Nähe von Taejin. Nicht, dass der Weißblonde je wieder Interesse hätte mit diesem Individuum zu interagieren. Stattdessen widmete er sich dem nun eingetreten Neuankömmling. Dunkle Haare. Katzenaugen. Attraktive Statur. Coole Ausstrahlung. Taejin hatte ja nun nicht wirklich einen bestimmten Typ, auf den er ganz besonders stand, aber hätte er einen, würde Shin wohl ganz klar in diese Kategorie fallen. Der Mann war jedenfalls etwas fürs Auge, selbst wenn die meisten Auftraggeber des jungen Hitman das wohl normalerweise nicht unbedingt zu schätzen wussten. "Du weißt wer ich bin. Das erspart mir ja zumindestens meine Vorstellung. Und ich denke ich habe alles wichtige über dich gelesen, was ich wissen muss.", setzte der Weißblonde das Gespräch nun doch ein wenig geschäftiger fort, nachdem er seine Hand von der des Anderen gelöst hatte und ihm andeutete sich zu setzen und sich ein Getränk zu bestellen wenn er das wollte. Taejin selbst ließ sich ebenfalls wieder auf dem Sofa nieder und deutete mit seinen beringten Fingern auf das Tablet, welches sich automatisch aktivierte und die Erfolgsquoten sowie einige nützliche Informationen über Shin und seine Vorgehensweisen offenbarten. "Ich brauche eine fähige Person, die unabhängig von unserem Klan agiert, überall Augen und Ohren hat und eher... sagen wir... flexibel ist. Ich kann noch nichts genaues zu den Missionsdaten sagen, solange wir keinen Vertrag haben, aber was ich sagen kann ist... die Zeit der Mission ist noch unbestimmt, die Anzahl der Ziele sind noch nicht sicher und die Summe kannst du weitestgehend selbst bestimmen. Die erste Hälfte des Betrages bekommst du vor Missionsbeginn als kleinen Anreiz, die zweite Hälfte nach Beendigung der Mission. Für jede weitere Woche in der du für uns arbeitest bekommst du einen zusätzlichen Bonus zusammen mit einer Kreditkarte, die ich dir für nötige Ausgaben für die Mission zur Verfügung stelle." Nachdem er mit dem Sprechen fertig war, musterte er das Gesicht seines Gegenübers eingehend, um deuten zu können, was Shin wohl davon hielt. Nun... ehrlich gesagt war es natürlich ein großes Risiko diesen Vertrag einzugehen, ohne überhaupt irgendwelche genauen Informationen zu haben und ein wenig hoffte Tae ja durchaus, dass der junge Mann ihm gegenüber einfach nur Augen für das Geld hätte. Sie brauchten einen Profi, der bereit war ihnen soweit zu vertrauen, um einen Vertrag einzugehen, ehe Taejin die Details erörtern würde. Denn Tae würde nach dem gestrigen Vorfall sicher nicht in der Unterwelt Tokyos kursieren lassen, dass eine Gang die Mafia erfolgreich bestohlen und ausgeschaltet hatte. Das Hwang Imperium hatte einen Ruf und das durfte keinesfalls beschmutzt werden.
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    • ___ Shin ___
      So wie Taejin ihn beobachtete, beobachtete auch Shin sein Gegenüber. In seinem Beruf war es wichtig, jede Bewegung genaustens im Blick zu halten um für den Fall der Fälle reagieren zu können. Eine Unachtsamkeit könnte ihn sofort das Leben kosten und Shin war sich bewusst, dass der Mann, der ihm gegenüber saß gefährlich war. Natürlich schenkte ihm der junge Mann mit den weißblonden Haaren ein charismatisches Lächeln, aber ein solches Lächeln war tödlich und dessen war sich Shin mehr als nur bewusst. Er unterschätzte niemanden, egal welches Alter oder welches Geschlecht und das hatte ihm oft genug das Leben gerettet. Zwar wirkte Shin grundsätzlich auf den ersten Blick überheblich und arrogant, was aber nicht bedeutete, dass er nicht genau auf seine Umgebung achtete. Er hatte nun einmal einen solchen Beruf gewählt und nun musste er mit den Konsequenzen eines unruhigen Lebens leben. Shin nickte lediglich auf die Worte hin und setzte sich, lehnte die Einladung für ein Getränk allerdings ab. Noch wusste er Taejin nicht einzuschätzen und bis sie keinen Vertrag aufgesetzt hatten, war dieses freundliche Geplänkel für ihn sinnlos. Natürlich bedeutete ein Vertrag nicht unbedingt seine körperliche Unversehrtheit, aber es gab einem doch ein wenig mehr Grund durchzuatmen. Aufmerksam lauschte Shin den Worten seines Gegenübers und erst als dieser fertig war, lehnte sich Shin zurück, stützte den Ellenbogen auf die Lehne seiner Sitzgelegenheit und betete sein Gesicht darauf, während er Taejin fast wie eine Katze fixierte. Ein Grinsen lag auf seinen Lippen. "Also ein Job dessen hohe Gage und Benefits locken, weil die Mission schwerer und tödlicher wird als man zuerst aussprechen kann, weil man selbst noch nicht einmal weiß was auf einen zukommt?", hakte er amüsiert nach. "Du hast mein Interesse Taejin Hwang. Wenn du dir jemanden wünscht, der dir das perfekte Verbrechen liefert engagierst du mich. Du wirst nicht enttäuscht sein." darauf bedacht wie nun Taejin darauf reagiert, sah er ihm in die Augen.


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    • Taejin
      Er wusste ja bereits, dass die Antwort des Dunkelhaarigen in zwei Richtungen gehen könnte und zu seiner positiven Überraschung schien der Mann nicht abgeneigt dem bisher sehr ungenauen Angebot gegenüber. Vielleicht hatte Taejin sich auch in dem Mann getäuscht. Nicht das Geld schien ihn so sehr zu locken, sondern das Risiko und die Schwierigkeit. Ein Adrenalinjunkie? Gut möglich. Vielleicht brüstete er sich aber auch einfach nur gerne mit all seinen erfolgreichen Missionen, die unmöglich schienen. So oder so sollter der Grund Taejin egal sein, denn sein gegenüber hatte ehrliches Interesse und ihm bisher auch keinerlei Respektlosigkeiten entgegengebracht. Das war schon mal deutlich mehr, als der Idiot von zuvor zu bieten hatte. Ein Grinsen schlich sich auf die Lippen des Weißblonden, der sich leicht auf die Unterlippe biss und schließlich vage den Kopf schief legte. "Du gefällst mir. Dein Enthusiasmus klingt vielversprechend und ehrlich gesagt hast du auch mein Interesse geweckt... das könnte interessant werden." Lächelnd wandte der Koreaner sich erneut zu Kean um, welchem er etwas ins Ohr flüsterte. Sein persönlicher Assistent nickte daraufhin leicht und verließ dann den Raum, woraufhin sich Taejin seinem Gast wieder zuwandte und ihm das charmanteste Lächeln schenkte, während er selbst nach seinem Cocktail griff. "Mein Assistent kümmert sich soeben um den Vertrag. Du kannst ihn mitnehmen, musst ihn nicht heute und hier unterschreiben. Ich will, dass du dir das sehr gründlich durch den Kopf gehen lässt, denn wenn du einmal unterschrieben hast, musst du mit den Konsequenzen leben... apropos... das ist diesbezüglich vielleicht nicht ganz unwesentlich: wie genau stehst du zu Partys, Familienessen und Hausbesuchen bei räudigen Straßenkötern?", erkundigte er sich mit fast schon zuckersüßer Stimme, während er selbst einen weiteren Schluck seines alkoholischen Getränks nahm. Er würde drei Kreuze machen, wenn das Geschäftliche für heute erledigt war und er endlich in seinem Loft ins Bett fallen könnte. Clubbesitzer hin oder her, heute war die Anzahl der schlechten Nachrichten zusammen mit dem Jetlag genug um sich einfach nur Ruhe zu wünschen.
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    • ___ Shin ___

      Viele würden Shin wahrscheinlich als absolut wahnsinnig und lebensmüde bezeichnen, vielleicht hatten sie damit auch gar nicht so unrecht. Man tickte sicherlich nicht mehr ganz richtig um eine solche Arbeit ohne mit der Wimper zu zucken ausführen zu können. Wenn man irgendwann so kalt wurde, hinterfragte man vieles nicht mehr, aber es bedeutete nicht das Shin kopflos an die Sachen heran ging, im Gegenteil. Ihn lockte diese Arbeit nicht des Geldes wegen, das war es zu Beginn, nachdem er aber endlich genug besaß um überleben zu können, war es etwas anderes, er liebte es sich selbst herauszufordern. Er war nicht der Typ, der sinnlos alles niedermetzelte was ihm vor die Schusslinie fiel, er ging diese Dinge auf seine Art an. Es war ja nicht so als hätte Shin irgendetwas zu verlieren, er war so ziemlich allein auf der Welt. Das Einzige worum es ihm Leid tun würde, wenn er von der Bildfläche verschwand war das Waisenhaus aus dem er stammte, denn niemand wusste, dass die Hälfte seiner Einnahmen über anonyme Konten direkt an diese Einrichtung floss. Nun außer ihm und die Beteiligten wusste es niemand und Shin sorgte mit mehr Fingerspitzengefühl für die Sicherheit dieser Leute als für seine eigene, demnach kam diese Information nicht ans Licht und der junge Auftragsmörder trug auch Sorge dafür das es so blieb. Um aber weiter im Text zu bleiben, nein abgesehen davon hatte Shin nichts zu verlieren. Was aber nicht bedeutete, dass er sein Leben nicht genug zu schätzen wusste - im Gegenteil. Er war eigentlich ein ziemlich lebensfroher Mensch. Dieser Taejin musste ähnlich wie er auch eine ziemlich verquere Persönlichkeit haben, anders konnte man in der Welt der Dunkelheit nicht überleben. Bislang jedenfalls schätzte er den jungen Mann vor sich, er war weder unhöflich, aufdringlich, noch hatte er sein Alter oder seine Fähigkeiten infrage gestellt. Das war schon mal eine verdammt gute Grundvoraussetzung für eine Zusammenarbeit. Shin grinste bezüglich der Worte amüsiert, wartete geduldig, als Taejin mit seinem Assistenen sprach und nickte bezüglich der Sache mit dem Vertrag. Es war untypisch, dass er die Papiere in Ruhe mit nach Hause nehmen konnte, aber Shin begrüßte das. Bezüglich der nächsten Frage, sah er Taejin ziemlich gelassen an. "Ich muss es nicht mögen oder eine Meinung dazu haben. Wenn es zu meiner Arbeit gehört, erledige ich auch das. Ungeachtet dessen bin ich eher der Katzentyp." entgegnete er ihm ebenfalls mit charmanter Tonlage. "Solltest du allerdings von mir erwarten, dass ich tanze, lass mich dich vorwarnen, dass ich ein schrecklicher Tänzer bin und dir auf deine hübschen Schuhe treten werde. Nur damit du gewarnt bist. Falls das ein Einstellungskriterium ist, muss ich dich also in dieser Hinsicht enttäuschen." Auch wenn man solche Gespräche ernst nehmen sollte, schien Taejin kleinen Spielereien nicht abgeneigt zu sein und Shin war auch nicht der Typ um ständig mit steinerner Miene auf einem Fleck zu sitzen.


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    • Taejin
      Ein amüsiertes Lachen verließ Taejins Lippen, während er sich die Haare ein wenig aus dem Gesicht strich. "Normalerweise zwinge ich meine Angestellten ja nicht zum Tanzen, aber nach dieser Aussagen, habe ich jetzt gut Lust deinen Vertrag noch einmal zu überarbeiten.", schmunzelte der Weißblonde grinsend, schüttelte dann aber leicht seufzend seinen Kopf und blickte fast schon schmollend zu seinem Gegenüber, während er ihn ein drittes Mal an diesem Abend recht intensiv mustert. Natürlich war nicht ganz auszuschließen, dass Shin zu der Art Mensch gehören könnte, der es unangenehm war so offensichtlich abgecheckt zu werden und so intensiv angeflirtet zu werden, aber bisher machte der Mann mit den hübschen Katzenaugen dahingehend keinerlei Andeutungen und witzigerweise wusste Taejin sogar, dass Kean im Vertrag festgelegt hatte, dass der Vertragspartner die Flirtereien von Taejin tolerieren können müsste. Eine Klausel die unter normalen Umständen unfassbar lächerlich und absurd wirken musste, allerdings waren durchaus bereits gewisse Dinge vorgefallen, weshalb der private Assistent des Chaebols es für besser empfand, es lieber in dem Vertrag festzuhalten. Schließlich war Taejin nun einmal so... er flirtete am laufenden Band und nicht immer hatte es wirklich eine tiefere Bedeutung. Noch ein Fakt der im Vertrag festgelegt war... nicht unbedingt, weil man Taejin davon abhalten müsse mit seinen Vertragspartnern zu schlafen, sondern weil der ein oder andere in die Flirtereien zu viel gedeutet hatte und dann plötzlich splitterfasernackt vor der Wohnungstür des Chaebols stand in der Hoffnung, dass da etwas laufen würde. Zumal es nie eine gute Idee war Geschäftliches und Privates dieser Art miteinander zu vermischen, schon gar nicht wenn es sich um illegale Unterweltgeschäfte handelte.
      "Hach, zu schade dass wir uns geschäftlicher Natur kennenlernen. Privater Natur hättest du mir wirklich gut gefallen.", beendete der Weißblonde die ausgiebige Begutachtung seines Gegenübers und blickte dann auf, als Kean erneut den Raum betrat. Diesmal mit einem mattschwarzen Hefter in der Hand auf dem das Symbol des Hwang Imperiums eingeprägt war. Der Dunkelhaarige reichte die Unterlagen seinem Chef, welcher den Hefter noch einmal öffnete und grob überflog, ehe er ihn wieder zuklappte und Shin hinhielt. "Ließ dir alles genaustens durch, wenn es Fragen gibt, kannst du mich über die Nummer erreichen, über die ich dich kontaktiert habe. Genaueres zu den Details, deinen Privilegien und deinen Pflichten erfährst du dann von mir unter vier Augen, wenn du den Vertrag unterschrieben hast. Solltest du dich doch dagegen entscheiden oder irgendwelche Informationen über diesen Vertrag und unsere Vereinbarung an eine dritte Person verlieren... wird es äußerst unangenehm für dich. Versprochen."
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    • ___ Shin ___

      Zugegeben hatte dieser Mann ein schönes Lachen, ein tödliches aber schönes Lachen und solange Shin ihn erheitern konnte, hatte er eigentlich ganz gute Karten bei den sonst so trockenen Mafioso-Typen. Sprach also schon mal für den jungen Auftragsmörder das er offenbar den ein oder anderen Sympathiepunkt sammelte. Nun Shin wirkt zwar sehr kalt und emotionslos, aber das war er eigentlich gar nicht. Er war durchaus sozial und konnte mit seinen Mitmenschen umgehen, nur musste sein Gegenüber dies ebenfalls können. Shin war auch sehr erleichtert darüber, endlich mal einen jüngeren Chef zu haben. Erstens konnte er mit jüngeren Leuten viel besser umgehen, zweitens konnte er diese alt eingesessenen ach so erwachsenen Leute nicht ausstehen. "Oh? Dann zieh dir besser keine so hübschen Schuhe an, wie die wo du gerade trägst. Falls du nämlich mit mir tanzen willst, werden das entweder deine Schuhe oder deine Füße nicht überleben." grinste Shin belustigt, hoffte aber tatsächlich inständig, dass er keine Tanzfläche besuchen musste. Das würde seinem Ego einen gewaltigen Knicks verpassen. Als ihn Tae erneut so intensiv musterte und offen begutachtete, ließ Shin lediglich amüsiert eine Augenbraue in die Höhe wandern. Nun es war nicht das erste Mal, das man ihn offenkundig versuchte von allen Seiten zu betrachten, aber es war eine willkommene Abwechslung, dass dies ein attraktiver Mann bei ihm tat. Wäre ihm nochmal so ein alter Sack gegenüber gesessen, hätte er demjenigen wahrscheinlich sein Getränk über den Kopf gekippt - wenn derjenige Glück hatte. Taejin schien es aber nicht dabei zu belassen und kommentierte seine Betrachtung fast schon mit einem kindlichen Schmollen. "Nun, vielen Dank.", antwortete Shin amüsiert. "Ich hätte gerne behauptet, dass dieses Schmollen sehr niedlich ist, allerdings habe ich die Waffen unter dem Tisch gesehen und das schmälert das süße Bild ein wenig." scherzte Shin daraufhin und nahm danach den Hefter entgegen. "Verstanden.", antwortete der Dunkelhaarige knapp und erhob sich langsam um sein Gehen anzukündigen, hielt aber einen Moment inne, ehe er Taejin ein amüsiertes, aber durchaus kokettes Grinsen schenkte. "Wir sehen uns." daraufhin hob er die Hand und verließ den Raum. Das war durchaus ein ziemlich interessanter Abend.


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    • Taejin
      "Wer sagt, dass ich derjenige sein werde, der mit dir tanzt?", schmunzelte der Weißblonde amüsiert, ehe er den Auftragskiller ein wenig intensiver begutachtete und sein Bedauern darüber zum Ausdruck brachte, dass sie beide einander auf geschäftlicher Ebene und nicht auf privater kennenlernten. Wäre Taejin dem gutaussehenden Mann mit den wahnsinnig hübschen Katzenaugen auf einer Party begegnet, hätte er ihn sicher noch am selben Abend in sein Schlafzimmer eingeladen. Darauf musste er nun leider verzichten, es war aber vermutlich ohnehin keine sonderlich intelligente Idee mit einem Auftragskiller ins Bett zu steigen... nicht dass Taejin sich sicher sein konnte, dass er bisher noch nie mit einem geschlafen hatte. Er fragte bei seinen Bettgeschichten nun selten nach womit sie ihren Unterhalt verdienten und noch weniger machte er einen Hintergrundcheck. War also nicht ganz abwegig, dass er es unbeabsichtigt schon mal mit einem getrieben hatte... oder einer... er wollte ja keinesfalls sexistisch sein. "Süß ist vielleicht auch nicht unbedingt die Beschreibung, die ich oft zu hören bekomme.", murmelte der Weißblonde ruhig, ehe Kean wieder mitsamt des Vertrags eintrat und diesen an Taejin weiterreichte, welcher nach kurzer Überprüfung den Hefter Shin hinhielt. Der Dunkelhaarige nahm ihn an und so erhoben sie sich zum Abschied. Taejin nickte dem Anderen noch einmal kurz zu, ehe er den Raum verließ und der Chaebol sich langsam wieder auf das Sofa fallen ließ.
      "Wenn du mich fragst, haben wir unseren Mann.", schnurrte er belustigt an Kean gerichtet, welcher nur streng den Kopf schüttelte und auf seine Uhr blickte. "Wir haben noch einen letzten Kandidaten... er dürfte jeden Moment hier ankommen." Tatsächlich mussten sie nicht lange warten, ehe es an der Tür klopfte und eine hübsche junge Frau Ende zwanzig eintrat, welche allerdings auf ein ganz konkretes Körperteil die ganze Aufmerksamkeit zog. Geschockt starrte Taejin sie an. "Ist das...?"
      "Niemand verdächtigt eine schwangere Frau.", meinte die Dame mit dem langen schwarzen Haar lediglich schulterzuckend, während ihre Hand beruhigend auf der Rundung ihres Bauches lag und immer wieder sanft darüber streichelte. Taejin starrte sie mehr als perplex an, ehe er seine Gedanken nun wirklich nicht mehr für sich behalten konnte.
      "Ja! Weil das fucking verantwortungslos ist!"
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    • ___ Shin ___

      Wenn Shin an etwas in diesem Fall einem Auftrag interessiert war, dann brauchte der junge Mann nicht unbedingt viel Zeit zu überlegen. Allerdings hatte er sich die letzten zwei Tage so königlich über seinen Vertrag amüsiert, dass er ganz vergessen hatte Taejin zu kontaktieren. War ihm bislang auch noch nie passiert, aber man bekam nicht alle Tage einen Vertrag mit einer ´Flirtklausel´vorgesetzt, geschweige denn einer ´Kein Sex mit dem Chef´Klausel. Es war zum Schießen. Da musste selbst die Gute Nacht Lektüre weichen, welche Shin aktuell begonnen hatte, weil er sich gar nicht an diesem Vertrag satt sehen konnte. Klang bescheuert, aber die Formulierung allein war fast schriftstellerreif und in den Augen des Dunkelhaarigen sollte man demjenigen einen Orden verleihen. Da er sich aber nicht ewig seiner Belustigung hingeben konnte, würde er heute Taejin kontaktieren und alles unter Dach und Fach bringen. Seine Neugier war geweckt und spätestens bei diesem Vertrag hatte er ihn an der Angel. Nachdem Shin sich eine ausgiebige Dusche gegönnt hatte, lief er mit einem Handtuch um der Hüfte und der Schulter aus seinem Badezimmer, warf nochmal einen Blick auf den schwarzen Ordner und schüttelte amüsiert den Kopf, ehe er nach seinem Handy griff und die Nummer von Taejin wählte. "Gibt es neben der Flirtklausel auch eine Dresscodeklausel? Du hattest mich schon bei dem Satz ´Darf sich nicht von Flirtangriffen belästigt fühlen´." begrüßte er seinen neuen Vorgesetzten amüsiert. Dennoch räusperte sich Shin, dass Lachen unterdrückend und kam wieder auf ein professionelleres Level. "Ich werde den Vertrag unterzeichnen. Nenne mir Zeit und Ort, ich werde da sein." Er wollte Taejin schließlich nicht verärgern, auch wenn dieser sicherlich über die Kreativität seines Vertrages Bescheid wusste. Das hier war schließlich immer noch ein Arbeitsverhältnis, also würde er das professionell betrachten....mit oder ohne Flirtklausel.


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    • Taejin
      Noch während er am selben Abend zum ersten Mal seit Monaten in sein Loft zurückgekehrt war, entging ihm eine wichtige Sache nicht. Trotz Jetlag, Müdigkeit und absolut beschissener Laune aufgrund der Vorkomnisse war es ihm nicht entgangen, dass gleich vier seiner geliebten Pflanzen einfach... verschwunden waren und ungünstigerweise war darunter ein Banyan Bonsai und seine Tillandsia Cyanea, welche einen ganz besonderen Platz in seinem Herzen besaßen, weil seine Mutter ihm diese zu seinem achtzehnten Geburtstag geschenkt hatte. Der Schlafmangel war in diesem Moment nicht ganz so wichtig, wie die Kündigung seiner Haushälterin, die sich ab morgen getrost einen anderen Job suchen durfte, wenn sie einfach so seine Babys tötete. Hatte die Dame nicht auch Kinder? Vielleicht sollte Taejin ihr mal zeigen, wie es sich anfühlte seine Kinder auf diese Art und Weise zu verlieren. Mit noch mehr Frust als ohnehin schon begab sich Taejin schließlich ins Bett und schwor sich einmal mehr, dass es wohl niemanden auf der Welt gab, der sich so gut um seine Babys kümmern konnte, wie er selbst.

      Zwei Tage vergingen und nachdem er seiner Haushälterin zu verstehen gegeben hatte, dass sie sich nie mehr vor ihm zeigen sollte und er die ersten Frustrationen über die Geschehnisse der vergangenen Tage irgendwie verarbeitet hatte, empfand er es sogar tatsächlich als schön wieder in Tokyo zu sein. Er hatte den gestrigen Tag fast vier Stunden mit Hayato über Videocall gequatscht und sich bei ihm über seine Haushältnerin und den Jetlag ausgelassen, während er seinen besten Freund wiederum mit dessem Schwarm aufzog und sich absolut alles über den Jungen und das Date erzählen ließ. Ohne Frage war es das erste Mal, dass Hayato solch ein Interesse an jemandem hatte, dass er Stunden ohne Pause nur über ihn schwärmen konnte und natürlich hatte Taejin sich nicht entgehen lassen können zu erwähnen, dass er ja schon immer der Meinung war der Blauhaarige müsste auch mal die Gewässer auf seiner Uferseite testen. Die Frage, ob die beiden schon miteinander geschlafen hätten, welche Positionen sich getestet hätte und ob Hayato sich als Top oder Bottom wohler fühlte, schien der Jüngere geflissentlich zu ignorieren, was für Taejin lediglich hieß, dass sie es nicht nicht getan hatten... oder dass Hayato prüder war als gedacht.

      Prüfend betrachtete der Weißblonde sich im Spiegel, während er den Stoff seines Hemdes ein wenig glättete, nur um anschließend seine Earcuffs auszutauschen. Zufrieden nickte er. Er sah gut aus und heute war eindeutig der erste Tag, wo es ihm wieder richtig gut ging. Und was fehlte lediglich zu seinem perfekten Glück? Richtig! Der Anruf von einem unfassbar heißen Kerl. Fast schon amüsiert zuckte Taejin zusammen, als sein Handy vibrierte, wenngleich er mit Bedauern feststellen musste, dass es sich dabei um sein Arbeitshandy handelte und nicht jenes für Vergnügungen. Grinsend nahm er ab und sobald er die Stimme am anderen Ende vernahm, lachte er leise. "Ich hatte eigentlich den Anruf eines anderen attraktiven Mannes erwartet, aber über deinen Anruf bin ich auch nicht böse.", säuselte er amüsiert ins Smartphone, während er dem Mann weiterlauschte und mit Freude feststellte, dass Shin wohl wirklich für ihn arbeiten wollte. Na das traf sich doch wirklich gut. "Ich schicke dir gleich die Adresse zu meinem Loft. Sei heute gegen sieben hier. Hier besprechen wir alles weitere. Das ist der einzige Ort an dem ich mir hundertprozentig sicher bin, dass uns niemand abhört."
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    • ___ Shin ___

      Amüsiert rollte Shin mit den Augen, was Taejin am anderen Ende der Leitung ja nicht sehen konnte. "Lass mich raten, du hast noch ein anderes Handy für schönere Anrufe? Soll ich das nächste Mal dort anrufen?", belustigt griff er in seinem Kühlschrank nach einer Wasserflasche und nahm ein paar Schlücke des kalten stillen Wassers. Die Sommer in Tokyo hatten es ganz schön in sich und für jemanden, der in einer der kältesten Regionen Japans geboren wurde, war das immer wieder ein echter Umschwung, ungeachtet dessen, dass er den Großteil seines Lebens in Tokyo verbracht hatte, konnte er sich einfach nicht so ganz daran gewöhnen. Als ihm Taejin verkündete, er würde ihm gleich die Adresse zukommen lassen, war Shin schon drauf und dran lediglich zu nicken, hätte sich dafür am liebsten selbst gegen die Stirn geschlagen. Das war immer noch ein Telefonat. "Geht klar, ich werde da sein." Das Gespräch wurde so schnell beendet wie es begonnen wurde und der Mann stand zu seinem Wort, es dauerte nicht einmal eine Minute und er hatte die Koordinaten die er benötigte. Da es noch ein wenig hin war bis zu ihrer vereinbarten Zeit und Shin diese riesige Stadt kannte wie seine Westentasche, hatte er noch ausreichend Gelegenheit endlich mal wieder Essen zu gehen. Lang ist es her, aber umso mehr konnte er seine oft nicht vorhandene Freizeit dann auch genießen. So schnappte sich Shin also eine lässige schwarze Jeans mit aufgerissenen Löchern an den Knien, seine schwarzen Schnürrboots, ein lässiges grauen Shirt und eine rote Lederjacke, legte ein Parfüm an bei dem er tatsächlich 5 Sekunden überlegte ob es Taejin gefallen könnte, richtete sein Haar und machte sich auf den Weg ein paar Straßen weiter zu seinem Lieblingsrestaurant. Ein kleiner Familienbetrieb mit der besten verdammten Pizza der ganzen Stadt! Man wusste nicht wer Shin war, aber er war ein gern gesehener Gast und so schlenderte die Tochter des Inhabers, eine Dame mitte 30 mit ihrer brünetten Haarpracht, welche locker 40% ihrer kompletten Erscheinung ausmachte, auf ihn zu und grinste wie immer wenn sie ihn sah. "Aaaah, mein Lieblingskunde. Dasselbe wie immer?" Shin sah sie amüsiert an. "Du kennst doch die Antwort darauf." Lachend unterdrückte sie den Drang wie sie es gern bei ihren Söhnen tat Shin durchs Haar zu wuscheln und machte sich auf den Weg in die Küche um ihrem Vater die Bestellung mitzuteilen. "Ah Shin! Verflucht holt doch die Chilisoße für den Jungen! Ihr wisst, dass er das mag. Alles muss man hier selbst machen!" ertönte es nur aus der Küche, was Shin lediglich lachend den Kopf schütteln ließ. Ja, nur weil er ein kalter Mörder war, bedeutete es nicht, dass er ein zwangsläufig Menschenhasser war. Er selektiert die Leute lediglich und auch wenn er den Großteil nicht leiden konnte, gab es auf diesem verkommenen Planeten auch solche Menschen und darüber war Shin mehr als nur erleichtert.
      Nach einem gepflegten Mittagessen und einem zweiten Kaffee to Go, denn er unterwegs (wer hätte das gedacht) getrunken hatte, machte er sich auf den Weg zurück nach Hause um sein geliebtes Motorrad zu holen und zu seinem 7 Uhr Date zu fahren.


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    • Taejin
      "Glaub mir, in dem Moment in dem du meine private Nummer bekommst, sollten wir wohl viel mehr von Vertragsbruch reden.", entgegnete der Weißblonde, ehe er auflegte und Shin seine private Adresse seines Lofts schickte, wo er ihn gegen sieben erwarten würde. In der Zwischenzeit hatte der Koreaner ganze zwei Stunden damit zugebracht sämtliche seiner Babys zu gießen, düngen, zu pflegen und teilweise sogar ein wenig zu kürzen. Zumindest alle Babys in der ersten Etage seines Lofts. Für den Rest müsste er sich ganz sicher die folgenden Tage Zeit nehmen aber zumindest war dies eine Tätigkeit gewesen, die ihm nicht nur ein wenig Ruhe und Entspannung einbrachte, sondern so konnte er gleich noch weiteren Schaden bei seinen Babys aufgrund der mangelnden Pflege der Haushälterin begutachten. Diese Frau sollte wirklich nie wieder Hand an Pflanzen legen. Vielleicht sollte Taejin doch dazu übergehen sämtliche Pflanzen mit nach Seoul zu nehmen, wenn er wieder für einige Monate zurückkehrte. Wahrscheinlich könnte er nur so wirklich sicher gehen, dass es ihnen gut ergehen würde.
      Er seufzte leise, während er seinen Blick in seinem pflanzenübersäten Loft umhergleiten ließ und schließlich bei der Uhr hängen blieb. Es warfast soweit. Und tatsächlich enttäuschte der Dunkelhaarige bezüglich seiner Pünktlichkeit auch nicht. Ein Klingeln ertönte und Taejin aktivierte für seinen Gast den Fahrstuhl, welcher ihn direkt in das Loft bringen würde. Es dauerte nicht lange, da glitten die Fahrstuhltüren mit einem hellen Geräusch auf und Taejin näherte sich langsam dem Neuankömmling, während er auf die recht große Sitzlandschaft in der Mitte des Wohnbereichs nicht weit entfernt der ganz privaten Bar deutete. "Komm herein und setz dich. Darf ich dir irgendetwas zu Trinken anbieten, während wir beide über das Geschäftliche sprechen?"
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    • ___ Shin ___

      Pünktlich hatte Shin das Gebäude, dessen Adresse mit der übereinstimmte, die ihm Taejin gegeben hatte betreten. Natürlich war das Haus genauso beeindruckend und mächtig wie es sich der Dunkelhaarige vorgestellt hatte und das er ähnlich wie bei sich Zuhause zahlreiche Stockwerke nach oben fahren musste, hatte er auch irgendwie erwartet. Im großen Spiegel, welcher im Aufzug hing, konnte er seine Haare nochmal zurecht streichen, welche durch die Fahrt ein wenig nach dem Stil ´vom Winde verweht und vom Helm geplättet ´gestylt waren, bis dann das vertraute ´Ping´ertönte und er den Aufzug verlassen konnte. Mit vielem hatte Shin also gerechnet, nicht aber das ihn ein ganzer Dschungel erwartete. Nun er hatte ja schon oft genug mitbekommen, dass die Leute der Unterwelt ein gewisses Interesse an diversen Pflänzchen hatten, aber das? Nun das war unerwartet. Shin sollte wohl lieber nicht erwähnen, dass er selbst Pflanzen umbrachte und nur sein wackerer treuer Kaktus ihm zur Seite stand. Hier wanderte sie also hin, die wahre Liebe von Taejin, in seine Pflänzchen. Fast schon ein niedliches Hobby. Der stolze Mafiaboss begrüßte ihn höflich, woraufhin sich Shin diesem näherte. "Vielen Dank. Zugegeben bin ich extrem beeindruckt.", antwortete Shin ihm höflich und deutete auf seinen Garden Eden. "Ich hätte gerne etwas zu Trinken. Gern die Empfehlung des Barmeisters.", schmunzelte er, da ihm die schicke Bar, welche sein Gastgeber besaß nicht entgangen war und setzte sich auf die überraschend bequeme Sofalandschaft.


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    • Taejin
      Es war nicht unbedingt verwunderlich, dass Shins erster Blick viel mehr den zahlreichen Pflanzen galt, welche in dem ganzen Loft verteilt waren und das Apartment damit mehr in einen Dschungel verwandelten, wenngleich dies ein Loft direkt im Stadtzentrum von Tokyo war. Das war ein Anblick den die wenigsten Leute gewohnt waren und dementsprechend reagierten eigentlich fast alle Leute gleich, wenn sie das erste Mal seine Wohnung betraten. Es hätte Taejin deutlich mehr überrascht, hätte Shin dem ganzen keinerlei Beachtung geschenkt und es für verständlich genommen. Nun gut... ein paar Pflanzen in einer Wohnung waren durchaus normal, aber Taejins Begeisterung für die Pflanzenwelt war dann doch auf einem komplett anderen Level. Er hatte diverse Liebschaften bereits hochkant herausgeschmissen, nachdem sie einen der Blumentöpfe heruntergeschmissen hatten. Dann verging auch Taejin ganz klar die Lust auf Spaß im Bett. Seine Babys hatten ganz klar Priorität. Er hätte sich ja schon längst ein exotisches Haustier zugelegt, passend zu seinem kleinen Dschungel, allerdings besaß er so viele hochgradig giftige Pflanzen, dass er die Gesundheit eines Tieres nicht garantieren könnte... andererseits hatte er auch ein kleines Hobby darin gefunden mithilfe seiner Pflanzen hochwirksame Gifte herzustellen. Eine Tatsache, von der selbst innerhalb seiner Organisation nicht viele wussten.
      "Dann bekommst du einen Amaretto Sour.", schnurrte der Weißblonde, während er hinter seiner privaten Bar verschwand und zwei der genannten Drinks zusammenmischte. "Kleiner Tipp, diese Pflanzen sind meine Kinder. Wenn also eine wegen dir nur ein Blatt verliert fliegst du hochkant raus und kannst jegliche Zusammenarbeit mit mir jemals vergessen.", säuselte der Koreaner zuckersüß, als hätte er dem anderen gerade nicht gedroht, ehe er mitsamt der beiden Gläser zu der Sofalandschaft herüberkam und eines vor dem Auftragskiller absetzte, ehe er sich ihm gegenüber niederließ. "Du hast dich also entschieden mein Angebot anzunehmen und den Vertrag unterschreiben zu wollen, ohne dass du irgendwelche Details kennst?!"
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