❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

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    • ___ Hayato ___

      "Das werde ich", antwortete Hayato seinem Date auf das Angebot hin sanft und konnte nicht anders als Jun immer wieder aus den Augenwinkeln zu betrachten. Der Kerl hatte es wirklich geschafft ihm den Kopf zu verdrehen und das in einer absoluten Rekordgeschwindigkeit. Hayato war ein Mensch, den man nur sehr schwer beeindrucken konnte, aber Jun hatte es geschafft. Es war das erste Mal, das der Workaholic nicht an seine Arbeit dachte, sondern an die Zeit die er mit dem Brünetten verbringen konnte. Als ihn Jun dann aber so vorwurfsvoll ansah, weil ihn Hayato mal wieder als süß bezeichnet hatte, strich ihm der Ältere entschuldigend über die Wange. "Du hast recht Jun, entschuldige." zärtlich hob er mit dem Zeigefinger und Daumen das Kinn des Brünetten an. "Lass mich dir aber verraten, dass ich dich keinen Augenblick als Kind gesehen habe. Ich date keine Kinder und ich muss mich bei dir konstant beherrschen meine Finger bei mir zu behalten. Weißt du warum das so ist?" er strich mit dem Daumen über die Unterlippe von Jun und sah ihm dabei in die Augen. "Weil du unfassbar attraktiv bist, interessant und mich seit dem ersten Augenblick an faszinierst. Das sind die Attribute, die ich dir von Anfang an hätte sagen sollen, verzeih mir." Mit einem charmanten Grinsen strich er dann mit der Hand am Arm seines Dates entlang. "Das Angebot mit der Geisterbahn und das du dich an mich klammerst, nehme ich aber dennoch mit Freuden an." er nahm also wieder die Hand von Jun in seine, hob diese an und hauchte ihm nun doch einen Kuss auf den Handrücken. "Lächle wieder für mich ja?"


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    • Jun
      In einem Moment war der Brünette etwas ernster geworden, um Hayato zu vermitteln, dass es ihm durchaus nicht ganz so angenehm war, wenn der Ältere ihn ständig nur als süß und niedlich betitelte und sofort nahm der Blauhaarige dies zum Anlass, um einmal mehr seine Direktheit und Unverblümtheit zu beweisen, während er dem Jüngeren direkt in die Augen sah und dabei kein Geheimnis daraus machte, was er eigentlich von Jun wollte und wie er den Jüngeren fand. Bisher hatte Jun sich ja doch recht gut zusammenreißen können, um nicht sofort totaler Verlegenheit zu verfallen, aber darauf wusste er dann doch nichts so wirklich zu antworten, während er leicht zur Seite blickte und sich leise räusperte, um das Thema doch lieber zügig auf etwas anderes zu lenken. Mal ehrlich, was sollte er denn auch auf solche Worte hin sagen? Er hatte keine Zweifel, dass Hayato diese Worte wirklich ernst meinte und die Tatsache, wie der Blauhaarige ihn im Moment anblickte, untermalte diese Aussagen ohnehin nur noch mehr. "Ehm ja... Geisterbahn! Geisterbahn... in welche Richtung müssen wir denn für die Geisterbahn?", murmelte Jun, während er sich erneut räusperte und hilfesuchend zur Parkkarte blickte, auf welcher sowohl die Geisterbahn, als auch ihr momentaner Standort ziemlich offensichtlich markiert waren. "Wir müssen bei der nächsten Kreuzung links gehen... gut..." Ohne weiter zu zögern, setzt sich Jun also in Bewegung und zog förmlich den Größeren hinter sich her, um ihm nicht direkt ins Gesicht sehen zu müssen. Der Brünette war sich gerade durchaus sicher, dass er recht rot im Gesicht sein musste und er ermahnte sich förmlich gedanklich, sich schnellstens an diese direkten Worte von Hayato zu gewöhnen. Schließlich konnte er ja nicht jedes Mal fast schon verlegen vorausstürmen, nur damit der Ältere ihm dieses Gefühl nicht allzu sehr ansehen konnte. Obwohl es wahrscheinlich recht offensichtlich war. Und so zog Jun Hayato förmlich zur Geisterbahn mit, nur um dem Größeren nicht direkt ins Gesicht sehen zu müssen.
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    • ___ Hayato ___
      Er musste doch leicht lachen als Jun nun tatsächlich so verlegen auf Hayatos direkten Worte reagierte und ihn nun sprichwörtlich hinter sich herzog. Der Blauhaarige ermahnte sich gedanklich, dass Jun nicht wollte das er ihn süß fand, aber mal ehrlich das war gerade wirklich niedlich. Allerdings musste er doch feststellen, dass der Kerl eine ziemliche Kraft besaß und er Hayato wirklich mit Leichtigkeit mal eben hinter sich her zog. Der Blauhaarige war sich nicht sicher, ob er das nun beeindruckend finden sollte, oder ob er sich ernsthaft über seine eigene Stärke Gedanken machen musste. Jedenfalls schleifte ihn Jun das Kommando vorgebend in Richtung der Geisterbahn, wenn sie denn dort lag. Hayato ließ Jun lachend gewähren und folgte ihm. Es war nicht ganz einfach mit der direkten und unverblümten Art von Hayato umzugehen, dessen war er sich bewusst, aber immerhin war er kein Mensch der log oder sich verstellte. Er war wie er eben war und dazu stand er. Natürlich musste er sich während der Arbeit zusammen nehmen und auch mal Süßholzraspeln, selbst wenn ihm absolut nicht danach war. Wenn es den Profit der Firma steigerte, nahm er das aber gern in Kauf. Arbeit und Privates trennte Hayato grundsätzlich. Zumal diese zwei Charaktere ohnehin unterschiedlich wie Tag und Nacht waren. Sicherlich hatte das auch Jun bei ihrem Date festgestellt, zumindest hoffte Hayato das sogar. Er war nicht so perfekt wie die Leute immer vom ihm dachten, absolut nicht. Er wollte das Jun das verstand und erkannte was amüsant war, wenn man bedenkt das die Menschen für gewöhnlich immer wollten, dass man sie von ihrer besten Weise sah. Themenwechsel, er war echt beeindruckt, dass Jun ihn ohne auf die Karte zu sehen direkt zur Geisterbahn geführt naja eher gezogen hatte und auch die Schlange hielt sich ziemlich in Grenzen. Um Juns kleinen Kraftakt zu unterbinden, zog er ihn kurz an sich und lächelte. "Wollen wir uns anstellen?", säuselte er ihm in einem sanften Tonfall zu .


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    • Jun
      Um die Worte des Blauhaarigen beinahe auszublenden und um allem voran nicht auf diese Direktheit antworten zu müssen, hatte der Brünette Hayato förmlich durch den Freizeitpark geschleift, um die Geisterbahn zügig zu erreichen, wo sie hoffentlich andere Gesprächsthemen haben würden. Jun wurde an sich sehr selten verlegen und normalerweise passte es so gar nicht zu ihm, dass er die Worte einer anderen Person so außer Fassung gebracht wurde, aber wer konnte auch damit rechnen, dass Hayato so unfassbar direkt sein würde? Mal ehrlich... ohne groß darüber nachzudenken sagte der Ältere Jun all diese Sachen direkt ins Gesicht, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken und man bekam nun mal nicht sonderlich oft in der Öffentlichkeit gesagt, dass man die Finger von einem nicht lassen konnte. Um genau zu sein hatte das Jun ja auch noch niemand in Privatsphäre gesagt. Diese Selbstsicherheit und Direktheit eines Millionärs und Prominenten war dabei schon etwas komplett anderes und die Tatsache, dass Hayato sich nicht wegen schlechten Nachrichten über ihn sorgte, sagte noch einmal zusätzlich einiges über ihn aus.
      Kaum hatten sie zusammen die Geisterbahn erreicht, an der tatsächlich nicht allzu viele Menschen anstanden, hatte Hayato Jun wieder etwas an sich gezogen und wenngleich Jun daraufhin leise etwas seufzte, lächelte er den Anderen schließlich doch an und schüttelte nur seinen Kopf. "Ich verstehe ja, dass du dir keine Sorgen wegen schlechter Publicity machst, aber selbst für heterosexuelle Standards traust du dir ganz schön was in der Öffentlichkeit." Ob Hayato viel ins Ausland kam und durch die Kultur dort beeinflusst wurde? Jun hatte gehört, dass man in Amerika und in vielen Teilen Europas deutlich offener und unverblümter war, was Liebesbekundungen und Zärtlichkeiten anging. Hier wiederum war es doch nicht ganz so üblich und vielleicht war das auch ein Grund mehr, weshalb Hayato Jun mit seinen Worten und Taten immer wieder aufs Neue überraschte und gleichermaßen eben auch überforderte.
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    • ___ Hayato ___

      Schmunzelnd blickte er auf den Hinterkopf seines Dates, betrachtete das volle braune Haar welches im Sonnenlicht leicht schimmerte, wanderte hinab zu dem schlanken Rücken, welcher trotzdem extrem sportlich wirkte und natürlich auch zu dem knackigen Hintern. Gedanklich räusperte er sich allerdings und rief sich selbst zur Ordnung, woraufhin seine Augen wieder nach oben wanderten bzw. zu ihren Händen an denen Jun ihn immer noch hinter sich herzog. Der Kleine hatte echt eine beeindruckende Kraft, kam sicher vom Bogenschießen und dem konstanten Training. Als sie beide bei der Geisterbahn ankamen, deren Schlange sich glücklicherweise ziemlich in Grenzen hielt, hatte er Jun zu sich gezogen. Die Worte des Jüngeren verwunderten ihn nicht, er ging für asiatische Standard wirklich sehr offen mit seinen Interessen um. Wahrscheinlich kam das durch den Einfluss seiner Geschäftsreisen und dem vielen Kontakt mit ausländischen Klienten. Hayato hatte von klein auf sehr viel mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun, weshalb er auch in der Schule mit seinem Verhalten seine Meinung konstant zu äußern und Lehrer in den Boden zu diskutierten aus der Masse immer sehr herausstach. So etwas ließ sich nicht einfach abschalten. "Da hast du wohl recht.", er trat aus Respekt vor Jun dann doch einen Schritt von ihm weg. "Ist es dir sehr unangenehm? Ich versuche mich etwas zurückzuhalten, wobei Zurückhaltung nicht gerade zu meinen Stärken zählt. Für dich würde ich es aber lernen oder es wenigstens versuchen." Ein immens großes Opfer für Hayato, da er sich eigentlich für niemanden verstellte, aber er hoffte, dass er Jun damit zeigen konnte, dass ihm wirklich etwas an ihm lag. Oh Gott, was war nur mit ihm los? Er kannte dieses Schuljungen-Verhalten von sich überhaupt nicht.


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    • Jun
      Wunderte es Jun, dass Hayato so direkt war und gerade heraus keinerlei Hemmungen hatte, zu sagen und zu tun, was er wollte, selbst wenn es für japanische Standards auf jeden Fall ungewohnt und sehr mutig war? Nein, absolut nicht. Wenn er etwas über den Blauhaarigen in dieser kurzen Zeit gelernt hatte, dann war es genau das: Hayato hielt sich nicht zurück. Umso erstaunter war der Brünette in diesem Moment, als der Ältere sich erkundigte, ob es Jun unangenehm war, dass er sich so verhielt und er versuchen wollte sich für Jun speziell zurückzuhalten. Das war etwas, das Leute wohl normalerweise nicht unbedingt in Hayatos Gegenwart zu hören bekamen und so sehr es ihm auch schmeichelte, dass sein Date sich so um ihn sorgte und bereit war sich ein wenig zu verändern, musste Jun gestehen, dass es ihn durchaus noch immer ein wenig überforderte, wenn Hayato in aller Öffentlichkeit so direkt war und keinerlei Zweifel und Zurückhaltung besaß. Ein sanftes Lächeln schlich sich auf die Lippen des Brünetten, während er seinen Gegenüber musterte und schließlich vage den Kopf neigte. Weder ein klares Kopfschütteln, noch wirklich ein Nicken an sich. "Gib mir ein bisschen Zeit, in Ordnung? Du bist ohne Frage der erste Mann mit dem ich ein Date habe und selbst in der Vergangenheit war ich bei Dates eher zurückhaltender, vor allem in der Öffentlichkeit. Ich denke, ich muss mich gewissermaßen erst noch ein wenig daran gewöhnen... wenn man das so nennen möchte. Ist das in Ordnung für dich?", führte er ihr Gespräch in der Schlange wartend auf die Geisterbahn fort, ehe der Mitarbeiter des Fahrgeschäfts sie beider herüberrief, damit sie einsteigen konnten. Na hoffentlich war die geisterbahn spannender, als dieser Mitarbeiter, der sich vor Langeweile und Demotivation in der Nase bohrte und sämtliche Instruktionen eher halbherzig und monoton vorlas, ehe sich ihr Wagen auch schon langsam in Bewegung setzte.
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    • ___ Hayato ___

      Der Blauhaarige war sich durchaus bewusst, dass er die Menschen um sich herum oft aus dem Konzept brachte mit seiner Art. Es war Teil von Hayatos Charme und zog die Leute an wie ein Magnet, gleichzeitig aber wussten sie auch nicht wie sie damit umgehen wollten. Hayato erinnerte sich, dass er mal ein Date hatte, die ihm gesagt hatte, sie wolle ihn ´zähmen´. Er hatte daraufhin so laut gelacht, dass er sich an einem Pilz das in dem Risotto war, dass er in einem seiner liebsten Restaurants bestellt hatte, verschluckt hatte. Man musste wohl nicht erwähnen, dass Hayato seit diesem Tag nie wieder einen Pilz angerührt hatte, geschweige den das Risotto dort. Jun hingegeben bat ihn einfach nur ein wenig um Zeit, was den Geschäftsmann lächeln ließ. "Aber natürlich Jun, die bekommst du. Sollte ich mich mal vergessen, darfst du mich auch darauf hinweisen beziehungsweise bitte ich dich sogar darum", antwortete der Blauhaarige ihm ehrlich und vernahm dann ihren Aufruf zur Geisterbahn. Skeptisch hob er eine Augenbraue als ihnen ein unfassbar gelangweilter Ticketverkäufer die Zettel in die Hand drückte. Hayato unterdrückte den Drang sich die Hände waschen zu wollen. Wer weiß wo die Hände des Verkäufers überall waren. Bei dem Gedanken musste er sich schütteln. Hinter ihnen vernahm er einige Mädchen kichern, die ihn verlegen anstarrten und wohl versuchten eher diskret mit dem Finger auf ihn zu zeigen. "Der Kerl ist so heiß.", flüsterte eine von Ihnen, nicht unbedingt des Flüsterns fähig. Nun Hayato würde lügen, würde er solche Worte nicht gern hören. "War er nicht das letzte Mal auf einem Cover von irgendeinem Finanzmagazin? Ich hab das nur gesehen, weil er der Typ darauf so scharf war.", flüsterte sie andere, ebenso unfähig. Hayato sah daraufhin zu Jun und zuckte entschuldigend mit den Schultern. "Ist das seine Begleitung? Der ist aber auch echt hübsch.", kam es von hinten erneut getuschelt. Nun Aufmerksamkeit erregen war wohl etwas woran sich Jun mit Hayato an seiner Seite gewöhnen musste und der Blauhaarige hoffte inständig, dass er das konnte. Der kleine Wagen, in den sie sich setzten durften, war nicht unbedingt groß, weshalb Hayato in den Genuss kam sehr nah bei Jun zu sitzen. Gab schon mal eine gute Bewertung der Bahn. Dann tuckerten sie auch schon los.


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    • Jun
      Er wusste, dass... würde er mit Hayato ausgehen wollen oder einfach nur mit ihm Zeit verbringen, musste er sich daran gewöhnen, dass Leute sie anstarrten, tuschelten oder sogar Fotos machen, doch momentan war ihm das durchaus noch ziemlich unangenehm. Es war irgendwie befremdlich so sehr die Aufmerksamkeit fremder Personen auf sich zu ziehen, wenn sie beiden doch nichts weiter taten, als miteinander zu reden und maximal die Hand des jeweils anderen zu halten. Konnten die Menschen sich nicht um ihre eigenen Belange kümmern? Hayato war vermutlich all diese Aufmerksamkeit bereits seit frühester Kindheit gewohnt und scherte sich deshalb nicht mehr sehr darum, aber höchstwahrscheinlich war dies auch in gewisser Maßen belastend. Jun war sich ziemlich sicher, dass Hayato dementsprechend immer automatisch mehr auf sein Image achten würde, als es andere zum Beispiel taten, denn bei ihm stand schließlich unfassbar viel dahinter. Ob nun seine Familie, sein Unternehmen oder sein Ruf an sich...
      Während die Mädchen hinter ihnen also Hayato anschmachteten und ihn vermutlich für irgendein Model oder dergleichen hielten, war Jun davon tatsächlich eher weniger unangenehm davon berührt, da ein kurzer Blick zu dem Blauhaarigen verriet, dass ihm das nichts weiter ausmachte und er sich vermutlich eher geschmeichelt fühlte. Als die Mädchen dann aber ihren Kommentar zu Jun hinzufügten, spannte der Brünette sich automatisch mehr an und war umso glücklicher endlich in den Wagen einzusteigen, um von den beiden schnellstmöglich wegzukommen. Wenn es ihn selbst betraf und Menschen ihm auf diese Art und Weise Beachtung schenkten, fühlte er sich doch alles andere als wohl. So rückte er also auf den Sitz des Wagens zusammen mit Hayato und ohne Frage waren die Sitze sehr eng und wären sie beide etwas breiter, würden sie vermutlich nicht einmal zusammen hereinpassen. So aber saßen sie beide sehr nah nebeneinander, noch immer die Hand haltend, während sich der Wagen langsam in Bewegung setzte und die Fahrt durch die Geisterbahn begann.
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    • ___ Hayato ___

      Selbst wenn Hayato nicht die Hand seines Dates halten würde, wäre ihm aufgefallen wie angespannt Jun nach den Worten der Mädchen hinter ihnen war und während der Blauhaarige gelernt hatte damit zu leben, war das doch etwas viel Aufmerksamkeit für jeden Normalsterblichen, der nicht in all dem Prunk und dem Fakeleben der High Society aufgewachsen war. Er war also demnach sehr froh, als endlich der kleine Wagen kam und er sich mit dem Brünetten hinein setzen konnte. Glücklicherweise passten sie in die engen kleinen Dinger hinein, ob das wohl für Kinder ausgelegt war? Dennoch kam Hayato so in den Genuss sich enger an Jun zu wagen, was sehr für diese Fahrt sprach. Als sie also in die Dunkelheit fuhren und sie niemand mehr sah, hob Hayato die Hand des Jüngeren und hauchte ihm einen Kuss auf den Handrücken. Sicher war es für Jun nun etwas leichter, wenn sie niemand dabei entdeckte. "Ist alles in Ordnung?", fragte er nach und versuchte ihm ein Lächeln zu schenken, was bei dem erbärmlichen Licht nicht gerade erfolgversprechend war. Hayato konnte sich gar nicht daran erinnern, wann er das letzte Mal in einer Geisterbahn gewesen war, demnach war sogar der gelassene Geschäftsmann ein wenig aufgeregt. Als ihnen erst einmal direkt ein Clown entgegen flog, verzog auch er ein wenig das Gesicht. "Ich mag keine Clowns.", murmelte er und schob die Puppe relativ trocken von sich weg, da sie ihm noch immer vor dem Gesicht herum wackelte und er das nicht gerade gebrauchen konnte. Nun wahrscheinlich konnte das niemand so wirklich leiden. Hayato war nur ziemlich groß und man hatte wohl nicht bedacht, dass bei größeren Leuten die Puppen direkt in die Gesichter flogen.


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    • Jun
      Natürlich machte Hayato sich wieder ein mal übermäßig Sorgen um den Jüngeren und erkundigte sich in dem Sinne nach seinem Wohlergehen, kurz nachdem sich ihr Wagen in Bewegung gesetzt hatte und sie sich langsam von den zwei Mädchen entfernten. Ruhig atmete der Brünette aus, ehe er dem Größeren ein vages Lächeln schenkte und dabei leicht eine Augenbraue hob. "Alles gut. Es ist nur ungewohnt. Weiter nichts. Du brauchst dir um mich keine Sorgen zu machen. Versprochen." Diese Worte hätten deutlich mehr Gewicht gehabt, wenn Jun nicht im nächsten Moment sich förmlich an Hayatos Arm geklammert hätte, als ein Clown aus dem Nichts heraus vor ihnen erschien und selbst den Blauhaarigen das Gesicht verziehen ließ. Offenbar war dieser kein großer Fan von Clowns und das konnte der Jüngere tatsächlich auch sehr gut nachvollziehen. Ohne Frage waren Gestalten mit verhülltem Gesicht oder Masken für ihn grundsätzlich deutlich unheimlicher, als jeder noch so verfaulte Zombie. Die Idee nicht zu wissen, was ihm unter all dem Makeup oder der Maske zu erwarten hatte bereitete ihm eine Gänsehaut und selbst der Clown, der ihnen soeben entgegen geflogen kam nicht einmal eine echte Person, sondern nur eine Puppe war, war Jun deutlich mehr zusammengezuckt als erwartet. "Das merke ich mir.", murmelte der Brünette schließlich leise lachend, aufgrund von Hayatos grummelndem Kommentar, während der Jüngere sich langsam wieder von dem Arm des Größeren löste, wenngleich er wusste, dass er höchstwahrscheinlich in wenigen Sekunden sich bereits wieder daran klammern würde. Und tatsächlich lag er damit gar nicht einmal so falsch. Ihre folgenden Interaktionen mit gruseligen Porzellanpuppen, axtschwingenden Hinterweltlern und einer Zombiekrankenschwester führten dazu, dass Jun förmlich zum Stammgast an Hayatos Arm wurde und der Größere vermutlich das gefühl in besagtem Arm nach einiger Zeit verlieren würde, weil Jun seinen Arm so stark drückte, um zu befürchten dass die Blutzufuhr unterbrochen werden würde.
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    • ___ Hayato ___

      Hayato lächelte bei der Antwort des Jüngeren und er musste schon sagen, auch wenn Jun jünger war als er, hatte er einen sehr erwachsenen und reifen Charakter. Er mochte diese ruhige Art des Brünetten und Hayato fragte sich demnach unweigerlich ob Jun es zeigen würde, wäre er einmal richtig sauer. Ohnehin hatte sich der junge Geschäftsmann vorgenommen beim nächsten Turnier von Jun dabei zu sein, um diesen konzentrierten Jun vom Training in Aktion zu erleben. Jun sah dabei aber auch so unfassbar attraktiv aus! Wer hätte gedacht, dass Bogenschießen so ein heißer Sport war? Nun Hayato lernte gerne dazu, vor allem wenn es solch eine positive Überraschung war. Als sie beide dann in der Geisterbahn saßen und Hayato durch das praktisch nicht vorhandene Licht mehr schlecht als Recht einem herunter fallenden Clown ausweichen konnte, verbrachte er den Rest der Fahrt eher mit eingezogenen Kopf, da die ganzen Gruselkollegen hier wohl nicht für groß gewachsene Besucher ausgelegt waren und er Angst hatte von irgendeiner Holzpuppe, die so tief wie der Clown flog, erschlagen zu werden. "Solche Dinge willst du dir also merken,mh?", schnurrte Hayato seinem Date leicht lachend ins Ohr, als dieser sich an ihn geklammert hatte und den Clown offenbar auch nicht gerade als seine liebste Horrorfigur auserkoren hatte. Die Fahrt verbrachte der Brünette tatsächlich wie er zuvor angekündigt hatte mehr an Hayato geklammert als ohne und der Blauhaarige hatte diese Freizeitparkattraktion offiziell als seine liebste auserkoren. Das machte auch den muffeligen Tickerverkäufer wieder wett. Jedes Mal wenn Jun mehr oder weniger in seine Arme sprang, lächelte Hayato selig vor sich hin. Einer der verkleideten Zombiestatisten hatte sich wahrscheinlich mehr vor seinem Lächeln gegruselt als vor seiner eigenen Rolle. Jedenfalls war dieser direkt wieder umgedreht, statt auf sie zuzulaufen und hatte sich für einen Wagon hinter ihnen entschieden. Im Hintergrund erklang ein Schrei. Nicht gerade das romantischste Setting aber Hayato war zufrieden.


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    • Jun
      So seltsam es auch klang, aber Jun hatte recht viel Spaß in der Geisterbahn, wenngleich er beinahe am laufenden Band Hayato in die Arme sprang und sich förmlich an den Größeren nach jedem Schreckmoment klammerte. Er konnte es eben auf eine merkwürdige Art und Weise genießen, sich zu erschrecken und er hatte den Blauhaarigen schließlich vorher auch bereits vorgewarnt. Daran sollte es also nicht scheitern. Und wenn Jun das so am Rande richtig bemerkte, schien Hayato ganz und gar nicht böse darüber zu sein, dass sein Date sich ständig an ihn klammerte. Er schien aufgrunddessen sogar ziemlich zufrieden zu lächeln, was die verkleideten Darsteller teilweise sogar zu irritieren schien. Wer fuhr schließlich schon normalerweise in einer Geisterbahn mit, nur um dann fast durchgehend am Stück glücklich und zufrieden zu lächeln, als wäre dies der schönste Tag seines gesamten Lebens. Das sahen besagte Darsteller mit Sicherheit hier auch nicht sonderlich oft. Wobei diese Attraktion vermutlich auch öfter eher von Kindern besucht wurde, als von zwei ausgewachsenen Männern. Als sie beide schließlich in ihrem Wagen auf den Ausgang zurollten, lockerte sich der Griff von Jun so langsam um Hayatos Arm und amüsiert musterte er den Größeren. "Du hast die Fahrt deutlich mehr genossen, als ich gedacht hätte. Du bist ja nicht einmal wirklich zusammengezuckt und ich glaube so oft sehen die Leute dort drinnen sicher auch keinen Gast, der die ganze Zeit breit lächelt, während sie ihr bestes versuchen dich zu erschrecken." Natürlich war Jun bewusst, weshalb Hayato so glücklich schien und vielleicht hatte sich der Brünette ja zuweilen etwas mehr an den Größeren geklammert, als tatsächlich nötig. Dafür würde ihn doch ganz sicher niemand verurteilen und im Endeffekt waren sie schließlich hier immer noch zusammen auf einem Date. Nichtsdestotrotz hatten einige Jumpscares es auch ziemlich in sich gehabt und Jun stellte nicht infrage, dass Kinder diese Geisterbahn mit Sicherheit ziemlich schlimm finden mussten.
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    • ___ Hayato ___

      Ja, wahrscheinlich hatte er einigen Darstellern der Geisterbahn ziemlich den Tag ruiniert aber dafür hatte Hayato den Spaß seines Lebens. Vielleicht hatte es den ein oder anderen verfaulten Ghul irritiert, dass Hayato ihn strahlend angesehen hatte, aber hey in einer Geisterbahn schenkte man ihnen sicherlich nicht oft ein Lächeln. Leider war die Fahrt ziemlich schnell vorbei und der Blauhaarige blickte lächelnd zur Seite auf Jun, der immer noch an seinem Arm hing. Also daran könnte sich Hayato wirklich gewöhnen. Als sie beide aussteigen durften und der Brünette diesen Kommentar abließ, musste er aber doch lachen. Nun recht hatte sein Bogenschütze auf alle Fälle damit. "Vielleicht habe ich ihnen auch den Tag versüßt. Schließlich wurden sie mal nicht angeschrien sondern angelächelt oder aber der Zombiedarsteller der unseren Wagen gemieden hat, steckt jetzt in einer persönlichen Krise. Meinst du das sollte mir Leid tun?", scherzte der Blauhaarige belustigt, ehe er seinem Date zuzwinkerte. "Als ob du nicht wüsstest, warum ich so gute Laune habe mein Hübscher." Mit Jun an der Hand deutete Hayato zur Wildwasserbahn. "Hast du darauf noch Lust?", hakte er nach. Die Schlange war leider etwas länger geworden als vorhin, aber es würde schon voran gehen, schließlich passten genug Leute dort hinein. "Danach könnten wir ja etwas essen gehen.", schlug er vor und erinnerte sich an ein Restaurant, welches er zuvor noch auf der Karte gesehen hatte und sich hier in der Nähe der Bahn befand.


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    • Jun
      Die Fahrt in der Geisterbahn war ziemlich schnell vorbei und das fand nicht nur Hayato etwas schade. Es war angenehm gewesen die Nähe zu dem Größeren suchen zu können, ohne dass Jun das Gefühl hatte hundert Augenpaare auf sich ruhen zu haben und damit rechnen zu müssen, dass ein dutzend Fotos von ihnen gemacht wurden. Klar, wenn er in Zukunft noch öfter mit Hayato auf Dates wollte, musste er lernen sich an all das zu gewöhnen, denn ein gutaussehender milliardenschwerer, erfolgreicher Junggeselle würde immer die Aufmerksamkeit der Medien und der Öffentlichkeit auf sich ziehen und für die war das Privatleben einer solchen Person förmlich gefundenes Fressen. Allem voran, wenn jemand normalerweise keinerlei Schlagzeilen mit seinem Privatleben machte, weil seine Arbeit sein gesamtes Leben bestimmte. Jun hatte in den letzten Tagen versucht ein wenig online über den Blauhaarigen herauszufinden, aber außer dass er einen Hund besaß und es ungewöhnlich für einen Geschäftsmann war seine Haare so knallig zu färben, erfuhr man nichts über ihn privat. Erstaunlicherweise schien auch nicht gerade bekannt zu sein, dass er einen Cousin im Schüleralter hatte, denn wann immer Jun nach seiner Familie geforscht hatte, wurden nur sein Vater, seine Mutter und sein Großvater genannt. Letzterer schien ohnehin das Familienoberhaupt zu sein.
      "Klar, lass uns die Wildwasserbahn jetzt probieren. Meinem Magen scheint es besser zu gehen und besser wir testen sie, bevor ich tatsächlich etwas in meinem Magen habe, was ich tatsächlich wieder erbrechen könnte.", murmelte er leise lachend, ehe sie beiden sich auch schon in der Schlange anstellten und tatsächlich eine ganze Weile warten mussten. "Nun... das ist vielleicht eine komische Frage, aber könnte ich mit dir zusammen ein Selfie machen? Ich werde es nirgends posten, ich will nur meinem besten Freund von diesem Tag erzählen..."
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    • ___ Hayato ___

      Als sich die beiden in der Warteschlange zur Wildwasserbahn befanden, schien diese nach dem man sich angestellt hatte viel länger zu sein, als von der Entfernung. Allerdings war nicht unbedingt ein Problem, schließlich befand er sich mit Jun in der Schlange und Hayato wollte egal in welcher Form so viel Zeit wie nur möglich mit ihm verbringen. Dieses Anstehen gab ihnen auch eher die Chance sich zu unterhalten, was mit einem Clown im Gesicht oder hoch spritzendem Wasser ein eher schwieriges Unterfangen war. Jun erneut Lachen sehen und hören zu dürfen, was für den Blauhaarigen wirklich wie eine Symphonie. Er konnte sich nicht daran erinnern, jemals jemanden mit einem so schönen Lachen gesehen zu haben. Bei Jun wünschte er sich tatsächlich, dass dieser ständig vor sich hin strahlte. Vielleicht lag es aber auch daran, dass der Kerl es echt geschafft hatte ihm den Kopf zu verdrehen. Ihm, Hayato Sakurai, der eigentlich für seinen kühlen und analytischen Verstand bekannt war, der Hayato der mit seiner Arbeit verheiratet war und dem man jegliche Perfektion ankreidete. Jun hatte es wirklich geschafft, dass der junge Geschäftsmann nicht genug von ihm bekommen konnte, an ihn dachte und das nach so einer kurzen Zeit. Das war ungewöhnlich und im Gegensatz zu Daiki war Hayato gar nicht romantisch veranlagt. Auf diesem Date mit dem Brünetten entpuppte er sich aber als der größte Romantiker seit Romeo und das war irgendwie beunruhigend. Als sich Jun nach einem Selfie mit ihm erkundigte, lächelte ihn der Blauhaarige freudig an. Jun schien wohl tatsächlich Spaß zu haben! Hayato musste sich schwer beherrschen nicht vor Freude zu jubeln. Gott, wenn ihn Daiki sehen würde...
      "Natürlich kannst du das Jun, das ist unser Date und ich möchte auch Bilder mit dir machen. Ich habe auch kein Problem, wenn du deinem besten Freund davon erzählst, nur zu."


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    • Jun
      Während sie so darauf warteten in der Wildwasserbahn dranzukommen, hatte Jun sich bei Hayato erkundigt, ob sie ein Selfie zusammen machen könnten und tatsächlich schlug der Größere dies nicht aus und schenkte Jun einmal mehr dieses attraktive Lächeln. Der Brünette konnte durchaus nachvollziehen, weshalb der Blauhaarige solch ein beliebter Junggeselle war. Mal ehrlich... jeder der Augen im Kopf hatte musste gestehen, dass der Mann gut aussah. Lächelnd zückte Jun also sein eigenes Smartphone und öffnete die Frontkamera, ehe er ein klein wenig mehr an den Größeren heranrückte und seinen Arm ausstreckte, um ein Foto von ihnen beiden zu machen. Hideyo, sein bester Freund, war mit Abstand der einzige Mensch mit dem Jun bisher über absolut alles reden konnte und der sowohl ihm gegenüber ein offenes Buch war, sowie Jun keinerlei Geheimnisse vor ihm hatte. Dementsprechend war das Bedürftnis in dem Brünetten groß seinem besten Freund nicht nur von diesem Date, sondern eben auch explizit von Hayato zu erzählen. Selbst wenn sie beide bereits seit über zwei Jahren nur telefonisch und über Videochats kommunizieren konnten, hatte dies nichts daran geändert, dass Jun ihm dennoch über alles informieren wollte und wenigstens war der Zeitunterschied von einer Stunde zwischen Tokyo und Taipeh auch nicht weiter dramatisch. Zumal Hideyo zu jeder Tages- und auch Nachtzeit ein offenes Ohr für ihn hatte. Schließlich war er der einzige Mensch auf der ganzen Welt, der wirklich wusste, was in Jun vorging und wie er dachte.
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    • ___ Hayato ___

      Er schien Jun eine Freude mit dem Foto machen zu können und darum war es ein Grund mehr dem Brünetten diesen Gefallen zu tun. Außerdem wollte ja auch Hayato ein paar Bilder mit seinem attraktiven Date haben und so rutschte er näher an seine Begleitung heran und legte wieder den Arm um seine Hüfte, damit auch Jun näher kam. Mit seinem typischen Hayato-Grinsen blickte er in die Frontkamera und ließ Jun so viele Bilder machen wie er wollte und als sie diese am Ende betrachteten, sahen sie auch verdammt gut aus. "Ich hoffe du schickst mir deine Bilder dann ebenfalls.", bat ihn der Blauhaarige dann. "Erzählst du mir etwas von deinem besten Freund? Ich möchte gern mehr von dir wissen und wer dir wichtig ist.", fragte ihn Hayato dann, schließlich hatten sie in der Schlange doch deutlich mehr Zeit als erwartet und das bot reichlich Möglichkeiten für ein Gespräch. "Wenn du nichts dagegen hast, würde ich auch meinem besten Freund ein Bild schicken. Er würde mich lynchen, würde ich ihm nicht davon erzählen. Er hat mir fast den Kopf abgerissen, weil er erst zwei Stunden nach meinem Kauf von Sherazade erfahren hat, dass ich einen Hund habe und nicht direkt schon danach. Ich will daher lieber nicht herausfinden, ob er mich am Leben lässt, wenn er nicht erfährt, dass ich ein Date hatte." berichtete Hayato amüsiert und lehnte seinen Kopf an den von Jun. "Ich würde meinen Kopf gern behalten." Natürlich scherzte er, aber tatsächlich war sein beste Freund jemand, der gern informiert war und es bedeutete Hayato ungemein viel wie nah sie sich standen, selbst wenn sie sich nicht ständig sehen konnten. Alles in allem führten die beiden eine sehr interessante Videoromanze per Facetime, die zwar nicht jeder nachvollziehen konnte, aber reichte das sie es konnten.


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    • Jun
      Die Bilder wurden tatsächlich gut von ihnen beiden und es war mehr als offensichtlich, dass Hayato bewusst war, wie er sich selbst vor der Kamera zu geben hatte. Nun gut, der Kerl modelte eben auch mittlerweile auf regelmäßiger Basis und da würde es keinen wundern, dass er genau wusste, in welchem Winkel er am besten aussah. Dementsprechend brauchte Jun tatsächlich nicht einmal so viele Bilder zu machen. Als der Blauhaarige ihn also bat ihm die Bilder ebenfalls zu schicken, tat der Brünette dies auch sogleich, ehe er sein Lieblingsbild von allen an Hideyo sendete mit den Worten: 'Unfassbar, aber ich bin gerade tatsächlich auf einem Date.' Dann schaute er auch schon auf und gerade als er sein Handy wieder in seiner Tasche verstauen wollte, fragte Hayato danach, ob Jun ihm etwas über seinen besten Freund erzählen könne. Sofort öffnete der Jüngere seine Bildergalerie und hielt dem Blauhaarigen ein Selfie von ihm und Hideyo hin, welches sie vor einigen Jahren kurz vor Hideyo Abreise gemacht hatten. "Hideyo und ich, wir sind bereits von klein auf zusammen aufgewachsen. Wir waren Nachbarn, also haben wir von Anfang an viel miteinander gespielt und wir sind die ersten Jahre sogar in die gleiche Schule gegangen. Vor zwei Jahren ist er dann aufgrund der Arbeit seiner Eltern nach Taiwan gezogen und seitdem sehen wir uns eigentlich nur noch über Videocalls oder über Videochat. Ich würde ihn nach meinem Abschluss gerne endlich mal besuchen, vorausgesetzt ich kann meine Mutter dazu irgendwie überreden. Ich habe ja immer noch die Hoffnung ich könnte eines Tages in Taipeh an einem Wettbewerb teilnehmen. Hideyo ist ohne Frage der Mensch in meinem Leben, der mich schon immer zu hundert Prozent verstanden hat und fast genauso tickt wie ich. Wir sind uns in der Hinsicht extrem ähnlich...", erklärte Jun lächelnd, während sie in der Warteschlange nur sehr langsam vorankamen, ehe er den Kopf leicht schief legte. "Erzähl mir etwas über deinen besten Freund. Ihr scheint euch ja offenbar auch alles ohne Ausnahme zu erzählen..."

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    • ___ Hayato ___
      Zufrieden betrachtete Hayato die Bilder von Jun und sich. Sie beide sahen wirklich unfassbar gut zusammen aus! Wenn sie nicht das heißeste Paar Japans waren, dann wusste Hayato auch nicht. Er hatte auch Jun, weil dieser ihm sofort die Bilder geschickt hatte, auch ihres vor dem Brunnen doch jetzt schon geschickt, obwohl er das heute Abend tun wollte. Wäre ja sonst ziemlich unfair, müsste der Brünette darauf warten. Hayato freute es ungemein, dass Jun eines der Fotos offenbar direkt seinem besten Freund schicken wollte und der Blauhaarige entschied, dass es wohl auch klüger war Taejin ein Foto zu schicken, bevor ihm der Blonde den Kopf abriss, warum er es zu spät erfuhr. Da konnte er echt gnadenlos sein. Gesagt getan hatte auch Hayato seinem Freund ein Bild geschickt mit den Zeilen ´Ist er nicht der süßeste Kerl ever? Im übrigen ist das meiner ;) Erstes Date drück mir die Daumen!´ Hayato packte sein Handy gerade weg, als ihm sein Date ein Foto von sich und Hideyo zeigte. Ein ziemliches hübsches Kerlchen wie Hayato empfand. Der junge Geschäftsmann empfand es als gutes Zeichen das Jun seinem Freund direkt von ihm erzählte. Mit einem sanften Lächeln lauschte er der Erzählung seines süßen Dates und es schmerzte ihn, dass er wohl nicht in der Lage war mal eben seinen besten Freund zu sehen, wenn ihm danach war. Hayato konnte Tae auch nicht so oft sehen, wie er es sich wünschte, was aber daran lag das sie beide eben Geschäftsmänner waren,aber dafür führten eine sehr innige Beziehung per Facetime, aber dennoch nahmen sie sich Zeit füreinander und machten persönliche Treffen möglich. Für Jun stellte sich das als deutlich schwieriger heraus, zumal seine Mutter ja auch noch ein Wörtchen mitzureden hatte. "Ich behalte das im Hinterkopf. Immerhin bin ich ja jetzt euer Sponsor. Mal sehen, was ich da machen kann." er zwinkerte dem Brünetten daraufhin zu und drückte leicht dessen Hand. Er wollte Jun gern eine Freude machen und Hayato hatte ziemlich weit reichende Kontakte, sicherlich konnte er da irgendetwas auf die Beine stellen. Die Schlange bewegte sich weiterhin schleppend. Als Jun ihn nach seinem besten Freund fragte, musste Hayato unweigerlich vor sich hin grinsen. Er zeigte auch Jun ein Foto von sich und Taejin. "Das ist Taejin oder Tae, wobei ich ihn gerne Honey nenne. Wir kennen uns auch schon seit wir klein sind. Tae ist sehr viel auf Geschäftsreisen weswegen wir uns nicht so oft sehen können, wie wir es gerne hätten. Wenn er wieder im Land ist, bin ich meistens unterwegs und umgekehrt. Allerdings schaffen wir es doch immer wieder, selbst wenn wir unsere kompletten Pläne über den Haufen werfen müssen. Er bedeutet mir wirklich ungemein viel und wir könnten uns gegenseitig wahrscheinlich das ganze Leben ruinieren, mit den Geheimnissen die wir übereinander kennen." beim letzteren musste Hayato dann doch lachen. "Er sieht böse aus, wenn er da so pseudo finster schaut, aber er ist wahrscheinlich der netteste Mensch der Welt, auch wenn das viele anders sehen."


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Jun
      Natürlich hatte er über das Date hinweg durchaus vergessen, dass Hayato immernoch der Sponsor seines Vereins war und er durchaus etwas organisieren könnte, sollte in Taipeh in der Tat ein Wettbewerb stattfinden. Unweigerlich biss der Brünette sich auf die Unterlippe, da er wusste, dass es keinen Sinn hatte nun vehement zu widersprechen und stattdessen blickte er leicht zur Seite und äußerte sich fast schon kleinlaut: "Solange du das nicht nur für mich tust..." In der kurzen Zeit in der sie sich kannten, hatte Jun es durchaus bereits offensichtlich gemacht, dass er es nicht mochte eine Sonderbehandlung zu bekommen, insbesondere wenn er dafür nichts weiter tat und der einzige Grund dafür war, dass Hayato und er mehr als nur eine platonische Freundschaft füreinander empfanden. Doch Jun wollte keinerlei Zweifel daran hegen, dass der Blauhaarige dies durchaus wusste und ebenso berücksichtigen würde.
      Ihr Gesprächsthema wechselte zu Taejin, Hayatos bestem Freund und ähnlich wie dem Blauhaarigen sah man dem weißblonden Koreaner auch den Reichtum, den Erfolg und die guten Gene an. Ohne ihn diskreditieren zu wollen, vermutete Jun, dass auch dieser Mann förmlich in Reichtum geboren wurde und ähnlich wie Hayato schon immer eine gewisse besondere Stellung in der Gesellschaft hatte. Nur während Hayato geschäftlich cool und ein wenig distanziert wirkte, wenngleich er Charme ausstrahlte, hatte dieser junge Mann auf dem Bild doch eine etwas... andere Aura. Jun konnte nicht genau sagen was es war, aber er strahlte etwas geringermaßen düsteres aus. Vielleicht bildete der Brünette sich das aber auch ein. Er war ja nun nicht unbedingt der große Menschenkenner. "Du hast also so viele Geheimnisse?", murmelte Jun schließlich amüsiert, während er eine Augenbraue hob und blickte zu dem anderen auf. "Muss ich mir Sorgen machen? Sollte ich mich doch lieber von dir fern halten?" Endlich ging die Schlange mal ein wenig schneller voran und wenigstens dauerte es nun nicht mehr lange, ehe sie mit der Wildwasserbahn fahren konnten.
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