❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

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    • ___ Haru ___
      "Ich habe mir vorgestellt wie dich diese Decke erschlägt, was mir direkt gute Laune bereitet hat.", antwortete Haruka direkt auf die kleine Neckerei des Venoms, der allen ernstes hier in seinem Krankenzimmer aufgeschlagen war. "Was zur Hölle machst du hier? Solltest du nicht irgendwo einen Freudentanz aufführen, weil ich aktuell flachliege?" hakte er belustigt nach, auch wenn ihm alles andere als zum Scherzen zumute war. Das nun auch Naoya mitbekommen hatte, dass der Velvet finanziell ziemlich flüssig war, war nichts was er ihm freiwillig hätte erzählen wollen. Ihn wurmte es ja schon, dass seine Leute durch diese bescheuerte Aktion davon Wind bekommen hatten. Geld war nicht alles und er hoffte inständig, dass ihn niemand aufgrund der Tatsache nun anders behandelte. Er hatte nie darum gebeten und Haruka hasste es. Er hasste all den Luxus, den Prunk und dieses gefakte Ansehen. Er hasste dieses Krankenhaus und verflucht er hatte Kopfschmerzen. Den einzigen Luxus, den sich Haruka wirklich mit Freude gönnte, waren seine Autos. Oh Gott sein Baby! Diese Wixxer hatten auch sein Baby auf dem Gewissen! Als ihm Keisuke verraten hatte, dass der Totalschaden nicht mehr zu retten war, wäre der Anführer der Velvets fast in Tränen ausgebrochen. Das würde Virus bezahlen, er würde sie eigenhändig zerlegen! Wie konnten sie es wagen sein Baby anzurühren?! Allein bei dem Gedanken wollte er am liebsten aufstehen und direkt zu ihnen marschieren, allein um sich zu erkundigen, ob die Bastarde noch ganz Knusper in der Birne waren - wohl kaum. Sein Gedanken wurden kurzzeitig unterbrochen, als ein lautes Geräusch seine Aufmerksamkeit auf sich zog und Naoya ihn seines Apfels beraubt hatte und genüsslich hineinbiss, als er sich zu ihm ans Bett gesetzt hatte. "Ertappt, wir werden echt gut bezahlt. Jetzt kann ich dich hier leider nicht mehr herauslassen, nachdem du dieses Geheimnis kennst." antwortete er und rollte mit den Augen. "Ist doch scheiß egal." fluchend fuhr er sich durch sein weiches Haar ehe er kurz die Augen zusammen kniff. Okay er hatte doch noch Schmerzen.


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    • Naoya
      "Och wie süß. Du denkst an mich, selbst wenn du im Krankenhaus liegst. Da musst du mich aber sehr vermisst haben, Honey.", säuselte Naoya unbeirrt, während er sich dem Bett seines Rivalen näherte und sich an dessen Seite niederließ. Er konnte sich noch gut daran erinnern, wie Amari mit fünf Jahren wegen ihres Herzfehlers in einem Krankenhaus gelegen hatte. Die Behandlungskosten waren damals fast untragbar gewesen und sie hatte sich ihr Zimmer mit fünf weiteren Patienten teilen müssen. Die Verhältnisse waren mit diesen hier nicht einmal im Ansatz vergleichbar und Naoya würde alles tun, sodass niemand von ihnen je wieder in ein Krankenhaus müsste. "Falls es dir nicht aufgefallen ist... ich hab dein Leben gerettet. Du solltest also ein wenig netter und freundlicher zu deinem strahlenden Engel in Lederjacke sein." Er nahm einen weiteren Bissen des saftigen Apfels und musterte schließlich Haruka ein wenig eingehender, der von blauen Flecken übersäht schien. Naoya wusste, dass der Velvet Glück im Unglück gehabt hatte und es deutlich schlimmer hätte kommen können, aber gerade jetzt sah Haruka noch immer total fertig aus. "Aber gut... da dir nicht nach Smalltalk zumute zu sein scheint, komme ich halt zum Punkt, mein allerliebstes Betthäschen." Oh ja... es hatte durchaus etwas befriedigendes den Velvetanführer noch etwas zu verspotten, während er sich nicht wehren konnte. "Während du hier eine Woche auf der faulen Haut lagst und dich hast bewirten lassen, habe ich das Kennzeichen von Virus identifizieren können, herausgefunden wer die Chefinnen sind und Ryo hat die Teile deines Wagens gerettet, die noch zu retten waren und weitestgehend wieder auf Vordermann gebracht. Sie meinte gegen einen guten Preis würde sie dir einen neuen personalisierten Rennwagen mit einigen Einzelteilen deines Babys bauen. Falls du kein Interesse daran hast, verkauft sie die Teile auf dem Schwarzmarkt und kauft sich davon etwas hübsches." Ein letzter Bissen und der Apfel war bis auf den Stiel und die Kerne komplett aufgegessen und flog im hohen Bogen in den Mülleimer am anderen Ende des Raumes.
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    • ___ Haru ___

      "Ja, so sehr das ich Brechreiz bekomme, romantisch mh?", antwortete Haruka ebenso gelassen wie es Naoya getan hatte. Scheiße was machte der Kerl bitte hier? Es war ja nicht so als würde sich Naoya Sorgen um ihn machen, davor würde sich der Anführer der Venoms wahrscheinlich selbst ins Bein schießen, bevor er irgendwie Sympathie für Haru hegte. Klar, sie beide waren im Bett gelandet, aber das lag am Alkohol und körperliche Anziehung hat nichts mit mögen zu tun. Als sich der Dunkelhaarige an seinem Bett niederließ, hob Haru nur skeptisch eine Augenbraue, bereute das aber schnell wieder und fasste sich an den Kopf. Wurde wohl wieder Zeit für eine Runde Schmerzmittel. Als ihm Naoya erklärte, dass er ihn wohl gerettet hatte, sah er den anderen eine ganze Weile lang an. "Ja und ich frage mich warum und über das mit dem Engel lässt sich streiten.", er grinste Naoya dabei sogar ein wenig an, ehe er zur Seite griff, um sich die Wasserflasche zu nehmen und einen Schluck davon zu trinken. Er hatte das Gefühl, das eine der Nebenwirkungen seiner Medikamente ein trockener Mund war. Haruka trank hier gefühlt tausend Liter Wasser. Als ihn Naoya Betthäschen nannte, hätte sich der Velvet fast verschluckt. "So oft wie du mir zweideutige Kosenamen schenkst, scheinst du ja echt Sehnsucht nach mir im Bett zu haben. Gut zu wissen." neckte Haru ihn belustigt. Sein Körper mochte zwar verletzt sein, aber nicht sein freches Mundwerk. Als ihm Naoya berichtete, dass Ryo wohl sein Baby wenigstens ansatzweise gerettet hatte, schob er die Info mit Virus sogar zur Seite und sah Naoya mit großen Augen an. "Ich habe Interesse, sie soll alles besorgen was sie braucht." platzte es begeistert aus dem Dunkelhaarigen, ehe er sich räusperte. "Nun du hast Informationen zu Virus?"


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    • Naoya
      "Äußerst romantisch. Wenn ich gewusst hätte, dass du mich die ganze Woche so sehr vermisst, hätte ich dich vielleicht sogar schon mal eher genervt.", entgegnete Naoya grinsend, ähnlich wie Haruka nie um eine bissige Antwort verlegen. Die beiden nervten sich schließlich schon seit Ewigkeiten gegenseitig, da waren sie noch nicht einmal die Anführer ihrer jeweiligen Gang gewesen und egal ob sie nun Sex hatten oder nicht, es änderte nichts an ihrer Beziehung zueinander, schließlich war das etwas rein körperliches gewesen entstanden aus einem Umstand großer Betrunkenheit. Nicht, dass Naoya sich überhaupt groß daran erinnern könnte. Er konnte mittlerweile zumindest kleine Erinnerungsfetzen deuten, die er einige Tage später bekommen hatte, aber mehr wollte er womöglich auch schlichtweg gar nicht wissen. Die anschließende Bemerkung ließ Naoya dann aber doch ein wenig ernster innehalten und skeptisch musterte er den Velvet vor sich, der noch immer sehr angeschlagen in diesem Krankenhausbett lag und noch einiges an Erholung benötigte. "Das fragst du dich nicht ernsthaft, oder?", murmelte Naoya leicht verwirrt und hob eine Augenbraue. "Ich weiß ja nicht was du so für Moralvorstellungen hast, aber ich lasse grundsätzlich niemanden sterben. Wir sind keine Freunde und obwohl wir rivalisierende Gangs leiten, heißt das noch lange nicht, dass ich dich einfach so draufgehen lasse. Die Tatsache, dass du das zu hinterfragen scheint lässt mich gerade nur hoffen, dass ich in deiner Gegenwart niemals in einem Unfall schwer verletzt werde. Du lässt mich dann womöglich einfach nur daliegen...", spottete der Venom dabei etwas bitter und ignorierte daraufhin die Bemerkung bezüglich des Betthäschens, sondern kam viel mehr zum Punkt und tatsächlich schien Haruka sich in diesem Moment mehr für seinen Wagen, als für ihren Staatsfeind Nummer eins zu interessieren. Das sagte doch schon etwas über seine Prioritäten aus... "Ich geb Ryo Bescheid und geb ihr deine Handynummer, damit ihr alles weitere abklären könnt. Ich habe keine Ahnung von Autos und spiele auch ungern den Botenjungen für euch. Bezüglich Virus..." Naoya hielt inne, musterte der Patienten noch einmal vor sich eingehend, ehe er sich grinsend von der Bettkante erhob. "Diese Information geb ich dir, wenn du wieder fit bist. Der Arzt sagte doch sicher, dass du ganz viel Ruhe brauchst."
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    • ___ Haru ___

      "Ja hättest du mal. Ich hab mich unfassbar nach dir verzehrt, ich finde nicht einmal Worte dafür", antwortete der Dunkelhaarige belustigt und rollte grinsend mit den Augen. Wie lange ging das eigentlich schon so zwischen ihnen? Haruka wusste es inzwischen nicht einmal mehr, aber es war wirklich Abneigung auf den ersten Blick gewesen. Wann immer sich Haru und Naoya zu Gesicht bekamen, konnten sie nicht anders als sich alberne Gemeinheiten an den Kopf zu werfen oder sich anderweitig auf den Zeiger zu gehen. Wie die beiden im Bett gelandet waren, war ihm ja nach wie vor ein Rätsel. Selbst unter Alkoholeinfluss hätte Haruka darauf wetten können, dass sie sich noch gegenseitig an die Gurgel sprangen. Bei den nächsten Worten richtete sich der Velvet schlagartig auf. "Das habe ich so nicht gemeint! Als ob ich dich Deppen sterben lassen würde. Ich weiß, dass wir uns nicht leiden können, aber unterstelle mir so etwas nicht. Ich habe einfach nur gedacht, dass du mich so sehr hasst, dass du selbst das in Kauf nimmst...." doch diesen plötzlichen Gefühlsausbruch hatte sich Haru etwas zu hektisch bewegt und biss sich vor Schmerzen auf die Lippen. Verflucht, warum tat sein Körper immer noch so weh? Um nicht laut aufzuschreien hatte er sich zu stark auf die Lippen gebissen, dass diese nun bluteten - großartig. War echt nicht sein Tag heute. Seufzend lehnte er sich wieder zurück in die Kissen. "Ich kriege Kopfschmerzen von dir und deinen Unterstellungen. Eigentlich sollte ich es ja gewohnt sein, dass du mir jedes schlimme Attribut der Welt ankreidest." Als sie dann über sein Auto sprachen, schien ihm Naoya selbst das übel zu nehmen. Wahrscheinlich störte ihn ja allein die Tatsache das er existierte schon unglaublich. Ja sie beide würden definitiv keine Freunde werden. Konnte man es Haruka da verübeln, dass er erstaunt war das es nicht Naoya selbst war, der ihn über den Haufen gefahren hatte? Haruka hatte das dringende Bedürfnis ihm seine Wasserflasche ins Gesicht zu werfen. Was Ryo anging nickte Haru dann lediglich knapp. "Hah? Jetzt verpisst du dich einfach? Das ist doch nicht dein ernst!" reflexartig schnappte er sich das Handgelenk des Venoms. "Hiergeblieben. Sag mir was du herausgefunden hast."


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    • Naoya
      Amüsiert verdrehte Naoya die Augen, wurde aber bei dem folgenden Thema doch ein wenig ernster und hob eine Augenbraue, während er seinen Gegenüber ein wenig zweifelnd musterte. "Ich soll dir soetwas nicht unterstellen, aber selbst glaubst du ich würde dich einfach in deiner Schrottkarre schwerverletzt sitzen lassen, während dein Vize in Schockstarre verfällt. Na vielen Dank für dein Vertrauen. Es mag dich schockieren, aber eigentlich bin ich gar kein so schlechter Mensch... nicht dass es dich interessieren müsste." War er da gerade ein wenig in seinem Stolz verletzt? Vielleicht ein bisschen... Schließlich war ein Leben zu retten ja durchaus nichts Kleines und selbst wenn die Schlampen von Virus hier einen Unfall gehabt hätten, hätte er versucht ihnen zu helfen, egal wie undankbar sie danach wohl gewesen wären. Gangfeindschaften und solche Auseinandersetzungen sollten schließlich niemals ein Grund sein, jemanden sterben zu lassen.
      Ruhig fischte Naoya ein recht simples Stofftaschentuch aus der Tasche seiner Lederjacke und rückte ein wenig näher an den Velvet und das Blut von der eben aufgebissenen Lippe etwas abzutupfen. Zwar begann er selbst damit, besann sich aber kurz darauf, was er da tat und drückte das Taschentuch schließlich Haruka selbst in die Hand, mit den Worten. "Ach mach das doch selbst..."
      Soweit hatte der Venom Haruka über die Sache mit seinem Auto informiert und wenngleich er ursprünglich vorgehabt hatte, dem Velvet auch genaueres von Virus zu erzählen, schien der Kerl bereits jetzt im Ruhezustand unter ziemlichen Schmerzen zu leiden. Da würde es nichts bringen solch eine vitale Information mit dem Kerl zu teilen, damit er sich noch mehr aufregen und in die Arbeit stürzen könnte. Naoya blickte also an seinem Arm hinab zu Harukas Hand, welche sein Handgelenk umfasst hielt, worauf sich wieder ein Grinsen auf die Lippen des Venoms schlich und er sich nah zum Gesicht seines Rivalen hinunterbeugte. "So funktioniert das nicht. Ich habe gerade die Oberhand und ich sage, du sollst erst wieder gesund werden.", murmelte er dem Velvet ins Ohr, ehe er ihm erst einen kleinen Kuss auf die Wange gab, und dann mit etwas Druck auf eine der dunklen blauen Flecken auf Harukas Oberkörper fasste, um etwas Schmerz in ihm auszulösen und sich so seiner Hand entwinden zu können.
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    • ___ Haru ___

      "Bezeichne mein Baby nicht als Schrottkarre....auch wenn es gerade nicht ganz so heil ist.", brummte Haru zerknirscht. Der Gedanke an sein armes Auto brach ihm förmlich das Herz. Nun jeder hatte so einen gewissen Tick und der von Haruka waren nun mal Autos, da konnte er also gar nichts für. Als der Dunkelhaarige Naoya einen Moment genauer ansah, schlich sich ein Grinsen auf seine Lippen. Schmollt der Kerl etwa? "Du bist also gar kein so schlechter Mensch, mh?", säuselte er belustigt. Womit er aber nun wirklich nicht gerechnet hatte, war das ihm Naoya fast um das zu unterstreichen, die blutende Lippe abtupfte, welche Haru mal eben malträtiert hatte. Er konnte gar nicht anders als zuerst den Venom und dann das Taschentuch perplex anzustarren. Wait, was war das denn? Ziemlich verwirrt nahm er also das Taschentuch entgegen und tupfte sich damit die Lippe ab, auch wenn ihn das bisschen Blut gerade nicht weiter gestört hatte. Das war eindeutig ein verdammt merkwürdiger Tag. Ob er wohl träumte oder von den Medikamenten halluzinierte? Falls ja, warum zur Hölle dachte er dann bitte ausgerechnet an Naoya? Das war kein Traum, sondern ein Albtraum, ganz eindeutig! Gerade als sich der Venom aber wieder verdrücken wollte ohne ihm Informationen zu Virus zu geben, die ihn fast auf dem Gewissen hatten, schnappte er sich das Handgelenk um den anderen aufzuhalten. Naoya wollte es ihm aber wohl nicht so leicht machen, nur dass er ihm einen Kuss auf die Wange gab, damit hatte nicht einmal Haru gerechnet. "Was zum..." doch weiter kam er nicht, da ihm dieses Arschloch ausgerechnet auf einen der blauen Flecke drücken musste, damit er von ihm loskam. Doch hatte Naoya da wohl falsch gedacht, denn aus Reflex hatte Haruka ihn eher zu sich gezogen und durch den Schwung landete der Venom auf ihm. Okay, das tat verdammt weh, aber er konnte sich dabei ein Grinsen nicht verkneifen. "Wer hat hier die Oberhand?", schnurrte er ihm ins Ohr.


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    • Naoya
      "Wenn ich es nicht als Schrottkarre bezeichnen soll, ist dir dann totes Baby lieber oder soll ich einfach gar nicht mehr darüber reden?", murmelte der Venom amüsiert und begann erst etwas Harukas Lippe mit dem Taschentuch abzutupfen, ehe er sich eines besseren besann und dem Velvet das Tuch einfach in die Hand drückte. Was war denn da über ihn gekommen? Um sich stattdessen aus der Situation zu befreien und hier verschwinden zu können drückte Nao dem Velvet also einen Kuss auf die Wange und übte dann auf eine Wunde etwas Druck aus, woraufhin Haruka den anderen entgegen seiner Erwartung allerdings auf sich zog.
      Okay... das war womöglich gerade nicht ganz nach Plan gelaufen, denn Naoya hatte viel mehr gehofft der Velvet würde ihn so loslassen, statt ihn auch noch auf sich drauf zu ziehen, doch der Venom konnte nicht anders als das als ein Eigentor von Haruka anzusehen, da er dadurch gerade nicht nur noch stärkere Schmerzen hatte. Sondern zudem auch noch diesen blöden Spruch abließ, der so gar nicht zu der Situation passte und Naoya tatsächlich ein herzlicheres Lachen entlockte, während er sich auf Haruka zumindest soweit aufrichtete, sodass der Patient nicht mehr ganz so viele Schmerzen haben dürfte. "Oberhand? Du bist gerade mehr als offensichtlich der Bottom von uns beiden und damit untermalst du ja ohnehin nur, was wir beide schon wissen. Aber keine Sorge, ich werde auch weiterhin als dein Top zärtlich und liebevoll zu dir sein.", spottete der Brünette daraufhin auch schon erneut und selbst wenn Naoya sich nicht ganz sicher war, ob Haruka mit dieser Art Slang bekannt war, konnte der Velvet sich sicher denken, was der Andere damit meinte. Nun ja... sie wussten ja ohnehin, dass sie ihr erstes Mal mit einem Mann eben miteinander hatten und Naoya musste gestehen, dass er danach irgendwie sogar noch mehr Informationen darüber aufgeschnappt hatte, als er eigentlich gedacht hätte. Und hatte er Yasuo und Kenshin nicht auch mal darüber flüstern hören? Nicht, dass sich Naoya für das Sexleben der beiden interessierte...
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    • ___ Haru ___

      Kurz starrte er Naoya einfach nur fassungslos an, ehe er seufzte "Reden wir besser wirklich nicht mehr darüber." Nun es war ja nicht so, als wäre Haru komplett uneinsichtig. Er sagt es ja verdammt ungern, aber die Bezeichnung des Venom wollte er dann tatsächlich noch weniger hören als Schrottkarre. Was danach folgte, war ein Mysterium nach dem anderen. Erst hatte ihm der Anführer seiner Rivalengang fast liebevoll die blutende Lippe abgetupft, dann ihm einen Kuss auf die Wange gegeben und nun befand sich dieses Arschloch auch noch direkt auf ihm. Okay, letzteres war wohl auch teilweise Harus Eigenverschulden, aber das tat jetzt absolut nichts zur Sache! Er war definitiv nicht sein Plan gewesen, dass dieser Bastard mit ihm eine Kuschelrunde einlegte. Zudem war der Typ echt schwer! Der Gedanken verflüchtigte sich allerdings sofort als er Naoya tatsächlich lachen hörte. Hatte er den Kerl jemals so herzlich lachen gehört? So ganz ohne böse Absichten dahinter? Haruka konnte sich definitiv nicht daran erinnern. Als sich Naoya aufrichtete und Haru kurz aufzischte weil die Landung tatsächlich nicht ganz angenehm war, sah er ihn einen Augenblick lang fasziniert an. "Wenn du so lachst, bist du nur halb so ätzend.", murmelte Haruka, ehe er kaum war der Kommentar von Naoya erklungen seufzte. "Ich nehme es zurück, du bist ätzend. Deine Form von liebevoll ist echt fragwürdig. Dann sei mal liebevoll, wenn du dir schon die Zeit nimmst solche Worte zu lernen", spottete der Dunkelhaarige direkt zurück. Er war zwar nicht wirklich mit diesen Begrifflichkeiten vertraut, konnte sich aber halbwegs denken was dieser Idiot damit meinte.


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    • Naoya
      Amüsiert verdrehte er die Augen, während er sich langsam wieder aufrichtete und einen genervten Haruka beobachtete, dem diese kleine Kuscheleinheit wohl mehr weh getan hatte, als er es vermutlich erwartet hatte. Nun der Kerl war eben immer noch von Kopf bis Fuß mit Prellungen und blauen Flecken übersäht. Er würde noch eine ganze Weile diese Schmerzen zu spüren bekommen und ganz besonders, wenn er einfach mal so einen ausgewachsenen Kerl auf sich drauf zog. Ganz klar eigene Schuld würde Naoya es betiteln. "Nur zu gut, dass es mich kein bisschen kümmert, ob du mich ätzend findest oder nicht."
      Er zwinkerte dem Velvet leicht zu, ehe seine Miene langsam doch wieder ein wenig ernster wurde und er fast schon gedankenversunken begann die Bettdecke von Haruka durch seine Finger gleiten zu lassen. "Ich meine das aber ernst. Wir reden über Virus, wenn es dir besser geht. Du kannst dich ja kaum bewegen ohne Schmerzen zu haben, was willst du da momentan überhaupt groß ausrichten. Keisuke passt momenten ziemlich gut auf deine Leute auf und ich behalte sie mit Venom ebenfalls im Blick. Zurzeit ist auch niemand alleine unterwegs, damit Virus unsere Leute nicht noch einmal alleine aufgabeln kann, um sie fertig zu machen. Allerdings scheinen die Schlampen gerade recht ruhig zu sein, seit sie dich ins Krankenhaus befördert haben und ich habe ein paar Späher aus Virus' Hauptquartier angesetzt, damit wir es größtenteils im Blick behalten können. Mehr musst du gerade nicht wissen, da du ansonsten nur wieder Blödsinn anstellst und dich in Gefahr bringst. Das wäre momentan äußerst kontraproduktiv. Vertrau darauf dass Keisuke und ich erstmal soweit klarkommen und wenn es wirklich wichtig ist, werden wir dir schon Bescheid geben. Hab einfach etwas Vertrauen in deinen Vize und ob du es mir glaubst oder nicht, ich will Velvet zurzeit auch ganz sicher nichts böses. Und so scheint es vielen Venoms auch zu gehen." Erneut erhob Naoya sich langsam, in der Hoffnung diesmal nicht wieder auf Haruka gezogen zu werden.
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    • ___ Haru ___

      "Und du schimpfst dich liebevoll?", stichelte Haruka belustigt, etwas irritiert das er gerade ernsthaft mit dem Venom herumalberte. Musste eindeutig an den Medikamenten liegen, anders konnte es sich Haru beim besten Willen nicht erklären. Als sich Naoya erhob, war der Dunkelhaarige dafür im Stillen sehr dankbar, da er die Schmerzen leider ziemlich unterschätzte beziehungsweise es sich erst gar nicht eingestehen wollte, dass es ihm tatsächlich ziemlich mies ging. Mit aufmerksamem Blick verfolgte der Anführer der Velvets die Bewegung der Hand des anderen an seiner Bettdecke, horchte aber auf als Naoya von Virus sprach. Natürlich war Haruka ein immenser Dickkopf und gerade einem Venom wollte er wirklich nicht nachgeben, aber er war nicht dumm und vernünftig genug zu wissen, wann er sich etwas eingestehen musste. Leider Gottes war er im Augenblick tatsächlich mehr ein Klotz am Bein als eine Hilfe. Weder für seine Jungs noch für die Venoms, welche ja aktuell ihre Verbündeten waren. Haruka glaubte es war immer noch nicht, dass es wirklich so weit gekommen war, aber es war nun einmal so und Haru hatte diesem Bündnis als Anführer der Velvets schließlich zugestimmt. So ließ er also seufzend das Handgelenk des anderen los. "Ich vertraue auf deine Worte, mehr kann ich nicht tun.", gab Haru dann nach, da es in diesem Augenblick wirklich nur wenig Sinn machte, sich darum zu streiten. Naoya hatte recht, ob Haru es nun wollte oder nicht und er war erwachsen genug das einzusehen. "Halte mich auf dem Laufenden, solange ich hier bin werde ich mich schonen. Versprich mir nur eines Naoya, keine gefährlichen Aktionen, solange ich hier bin. Wir machen das gemeinsam."


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    • Naoya
      "Keine Sorge, ich werde nichts hinter deinem Rücken tun und Keisuke wird sich das mit Sicherheit auch nicht trauen. Dafür scheint er zu viel Respekt vor dir zu haben. Außerdem machen die Selbstmorkammondas ohne dich doch auch gar nicht Spaß. Als ob ich ein Risiko auf mich nehme, während du dich mit Fünf-Gänge-Menüs in deinem kuscheligen Krankenbett vollstopfst und dabei wie ein fucking König behandelt wirst. Den Gefallen tu ich dir sowieso nicht, mein Lieber.", spottete der Venomanführer und war recht dankbar, dass Haruka endlich sein Handgelenk losließ. Er fühlte sich in diesem Krankenzimmer... in diesem ganzen Krankenhaus so unfassbar unwohl, dass er es kaum erwarten konnte, sich wieder auf sein Motorrad zu schwingen und von hier verschwinden. Abwertende Blicke konnte er auch woanders abgreifen und irgendwie hatte er hier die ganze Zeit das Gefühl, dass jeden Moment hier die Security reinkam, weil sie erwarteten, dass er nur reiche Patienten bestehlen wollte. Nun... er konnte es ja selbst kaum glauben, dass er einen fucking Rich Boy hier besuchen war, der nicht nur ein Ganganführer, sondern zudem auch noch sein größter Rivale war. Das Schicksal war schon durchaus ziemlich seltsam. "Sollte ich dir irgendwann aber nochmal deinen Arsch retten, dann überleg dir ein hübsches Geschenk als Dankeschön. Kleiner Tipp: ich steh auf Topfpflanzen.", meinte der Venom dann schließlich mit einem Grinsen und lief langsam zur Zimmertür, um das Krankenzimmer endlich zu verlassen und von hier flüchten zu können. Noch kurz blickte der Brünette über seine Schulter zurück zu Haruka und musterte den Velvet. "Gute Besserung." Damit verließ er das Zimmer und bahnte seinen Weg schnellstens durch die Gänge des Krankenhauses, um sein Motorrad wieder zügig zu erreichen. Die Schwestern hatten ihm zwar durchaus skeptische Blicke zugeworfen, ihn aber nicht weiter angesprochen und als er nun endlich auf seine alte Maschine stieg und den Motor startete, konnte er es gar nicht erst erwarten endlich Heim zu kommen.
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    • ___ Haru ___

      Auch wenn ihn Naoya mit der Aussage wahrscheinlich wieder ärgern wollte, konnte der Velvet das nicht ganz so persönlich nehmen wie sonst, sondern fasste es tatsächlich als Spaß auf. Ob dem so war oder nicht, dass konnte Haru zwar nicht sagen, aber lieber nahm er es so auf, bevor es in einem nächsten Krieg zwischen ihnen beiden endete. Nicht das er sich nicht gern mit Naoya zankte, das war ihr gegenseitiges Lebenselixier seit sie sich kannten, aber dazu fehlte ihm im Moment die Kraft und vor allem die Nerven. Darum grinste er nur und konnte nichts anderes tun als ihm Glauben zu schenken. Was blieb Haru auch anderes übrig? Man sah Naoya regelrecht an, dass er einfach nur noch das Weite suchen wollte und nachdem der Anführer der Velvets sein Versprechen eingefordert hatte, würde er ihn ohne Hindernis auch weiterziehen lassen. Krankenhäuser hatten etwas furchtbar deprimierendes und beunruhigendes an sich, dass konnte Haruka ihm also nicht einmal verdenken. Alles in Haru schrie ebenfalls danach hier so schnell es ging wieder heraus zu kommen. Natürlich änderte das nichts an der Tatsache, dass der Dunkelhaarige seinem Arzt unendlich dankbar war, immerhin hatte ihn dieser 1A zusammen gebastelt und ohne ihn wäre er nicht mehr ganz so lebendig. Es würde wohl noch etwas dauern, bis Haruka realisierte, dass er tatsächlich fast gestorben wäre und Haru wollte lieber nicht wissen, wie extrem seine Psyche darauf reagieren würde. Er war ja schließlich auch nicht aus Stein. Erst die Worte von Naoya holten ihn etwas aus diesen trübseligen Gedanken. Moment Topfpflanze? Amüsiert grinste der Velvet seinen Rivalen an. "Ich werde es mir merken." Tatsächlich spielte Haruka ehrlich mit dem Gedanken dem Kerl eine Topfpflanze zu kaufen, einfach weil er damit so gar nicht gerechnet hatte. Selbst wenn es ein Scherz war, denn Scherz würde er mitmachen. Nach einem ´gute Besserung´war Naoya auch schon verschwunden und Haru ließ sich mit einem schweren Seufzen zurück in die Kissen sinken.
      Das war eindeutig der merkwürdigste Besuch, den er jemals hatte.


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    • Jun
      War es vielleicht ein Fehler gewesen sich mit Hayato ein wenig anzufreunden? Jun war sich da gerade nicht so sicher, als er noch ein letztes Mal auf sein Handy Display starrte. Der Geschäftsmann hatte ihm vor wenigen Tagen eine Nachricht geschrieben, dass er ihn Samstag, 15 Uhr auf ein Date entführen würde und keine Widerrede gelten lassen würde. Und er hatte tatsächlich keine Widerrede gelten lassen. Jun hatte versucht zu argumentieren, dass Samstag bei ihm ein ebenso geschäftiger Trainingstag war und er da fast den ganzen Tag im Dojo zubrachte, das hatte Hayato aber schlichtweg ignoriert und nun stand Jun aus irgendeinem Grund tatsächlich zwei Straßen von seinem Haus entfernt an der Straße, wo Hayato ihn eine Woche zuvor abgesetzt hatte. Er hatte Ewigkeiten überlegt, was er anziehen sollte und war sehr unsicher gewesen, was sie denn überhaupt unternehmen würden, denn darin hatte ihn der Blauhaarige bisher nicht eingeweiht. Also hatte Jun sich für die simpelste Alltagskleidung in seinem Kleiderschrank entschieden, sich seinen schwarzen Rucksack geschnappt und hatte das Haus verlassen. Zu seinem Glück hatte sein Vater auch Samstags im Teeladen zu tun und seine Mutter war mit seiner kleinen Schwester über das Wochenende bei ihrer Tante. Andernfalls wäre es deutlich schwieriger geworden das alles zu erklären und wenn Jun ehrlich war, verstand er ja selbst immer noch nicht, warum er mit dem Sponsor ihres Vereins auf ein Date ging. Konnte man es überhaupt Date nennen, selbst wenn Hayato es als solches bezeichnet hatte? Selbst wenn es kein richtiges Date war, musste er gestehen, dass es lange her war, dass er privat mit jemandem aus war und abgesehen davon, dass er nicht so ganz wusste, wie er sich verhalten sollte, machte er sich auch ein wenig Sorgen seine Pflichten zu vernachlässigen. Schließlich hatte er sich gerade mehr oder weniger fortgeschlichen, ohne seine Eltern auch nur zu informieren, mit wem und wo er war. Wobei gerade seine Mutter es wohl auch nicht verstehen würde...

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    • ___ Hayato ___

      Gut gelaunt hatte sich der Blauhaarige auf den Weg gemacht um Jun zu einem Date zu entführen. Warum er das tat? Nun weil er es wollte und er würde den Jungen schon zu ein wenig Spaß und Freizeit zwingen. Allerdings war nicht der Grund, weil der Geschäftsmann ein wenig sich selbst in Jun sah der Auslöser für diesen kleinen Trip, sondern weil er diesen Nachmittag im Teehaus nicht mehr aus dem Kopf bekam. Es war merkwürdig, denn selbst auf der Arbeit dachte er hin und wieder daran. Allein der niedliche Gesichtsausdruck von Jun als er den Kuchen gegessen hatte, war so bezaubernd gewesen das Hayato dem Brünetten noch mehr solcher Momente schenken wollte. Schon merkwürdig, schließlich kannte er Jun nicht einmal wirklich aber eine gewisse Verbundenheit war da und vielleicht würde der Vorzeigeschüler das ja auch so sehen.
      Für diesen heutigen Tag hatte er mal keinen Anzug an, da so ein Aufzug für das was er vor hatte, tatsächlich etwas zu overdressed wäre. Ein lässiges Hemd hatte er sich aber doch gegönnt. Das hellblau passte gut zu seinem Hautton und die weißen Streifen ließen es modern wirken, dazu trug er sogar eine lässige Jeans. Er besaß zwar nicht viele Jeanshosen, aber genug um Auswahl zu haben, um das ganze aufzupeppen hatte er eine lässige Sonnenbrille auf der Nase, während er heute mit einem schneeweißen Lamborghini durch die Straßen heizte um Jun bei ihrem vereinbarten Treffpunkt abzuholen. Als er den Brünetten so in casual Kleidung vorfand, schmunzelte er erfreut. Er sah super darin aus. Er ließ den Wagen anhalten, ehe er sich zur Seite beugte und Jun die Tür zu öffnen. "Hey Hübscher, steig ein."



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    • Jun
      Er wusste ja nicht einmal wirklich nach welchem Wagen er Ausschau halten sollte, als er auf Hayato wartete, aber wieder einmal hatte er definitiv nicht mit einem weißen Lamborghini gerechnet und so langsam fragte er sich ja wirklich, wieviele Autos dieser Mann eigentlich besaß. Und wozu brauchte man überhaupt so viele Autos? Es war ja nun nicht so, als ob man sie alle gleichzeitig fahren könnte. Aber gut... er wusste bereits dass der Blauhaarige was Geld anging in einer komplett anderen Welt lebte und wohl in dem Sinne in anderen Dimensionen dachte. Dimensionen, die sich Jun wahrscheinlich niemals wirklich vorstellen könnte. Warum war er gleich nochmal heute mit diesem Mann auf einem Date, wenn sie doch aus so unterschiedlichen Welten zu stammen schienen? Er konnte es noch immer nicht so ganz fassen und er hatte aufgegeben deuten zu wollen, was diese Verabredung bedeutete. Vielleicht wollte sein tiefstes Unterbewusstsein, dass dies mehr war, als nur ein Treffen, aber mit diesem Unterbewusstsein hatte Jun sich eben auch schon lange nicht mehr befasst. Sehr lange, um genau zu sein.
      Zögerlich stieg Jun auf der Beifahrerseite ein, nachdem Hayato ihm von innen die Tür geöffnet hatte und kaum war der Sicherheitsgurt angelegt, fuhr Hayato auch schon wieder los. So ganz konnte Jun sich nicht entspannen, während er sich in dem Sitz zurücklehnte und langsam glitt sein Blick zur Seite, zum Fahrer des Wagens. Es war... zugegebenermaßen ungewohnt Hayato mal nicht in einem Anzug zu sehen, aber es stand ihm, selbst wenn Jun auch hinter dieser normalen Alltagskleidung Designerpreise vermutete. Nicht, dass er davon überhaupt Ahnung hätte. "Ehrlich gesagt war ich von der Nachricht ein wenig überrumpelt. Wohin genau willst du denn mit mir hin? Was genau hast du geplant?", erkundigte Jun sich schließlich und hoffte diesmal eine Antwort auf die Frage zu bekommen, da Hayato diese mehr oder minder ignoriert hatte, als Jun sich per Textnachricht genauer nach diesem Date erkundigt hatte.
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    • ___ Hayato ___

      Wie es auch bei ihrem ersten Date, na ja es war nur ein Einkauf gewesen, der Fall gewesen war, schien Jun wieder unglaublich nervös zu sein. Es würde wieder eine ganze Weile dauern, bis sich Jun aufgelockert hatte, aber wenn es so weit war, da war sich Hayato sicher, würde Jun Spaß haben und es genießen können. Darum schenkte er dem Brünetten auch ein warmes Lächeln als er den Blick des Jüngeren auf sich spürte. "Neugierig?", schmunzelte er und setzte die Fahrt fort. "Ich habe eine Überraschung für dich. Ich habe mich eine ganze Weile mit den Unterlagen eures Vereins beschäftigt und damit was du bisher alles geleistet und erreicht hast, da habe ich mir gedacht eine Belohnung wäre nach all der Zeit angemessen. Und nein, komm mir nicht mit den anderen Mitgliedern oder das du es nicht annehmen kannst, ich bestehe darauf. Zumal ich das auch aus Eigeninteresse tue." als sie an einer roten Ampel anhalten mussten, hatte er einen Moment um zu dem Brünetten zu sehen. "Schließlich wollte ich dich unbedingt wiedersehen." hätte er keine Sonnenbrille auf, hätte er dem anderen jetzt zugezwinkert, aber das musste wohl warten. "Wir müssen ein wenig fahren, aber ich denke das ist es wert", lächelnd widmete er sich wieder dem Verkehr und fuhr mit Jun eine ganze Weile durch die riesige Innenstadt. Mit dem Auto durch Tokyo zu fahren, war jedes Mal aufs neue eine Herausforderung und es gab immer Dinge, die man über diese Stadt selbst als Einwohner nicht wusste. Beispielsweise wann zur Hölle diese riesige Baustelle auf der Strecke aufgetaucht war und er deshalb einen Umweg fahren musste. Um Jun vielleicht etwas aufzulockern, hatte er leise im Hintergrund ein wenig Musik laufen lassen. "Ich habe eine riesige Playlist, du kannst gerne durchklicken und dir etwas aussuchen, ansonsten hast du auch eine Onlinefunktion." Hayato deutete auf den Touchdisplay. Die Fahrt dauerte tatsächlich ein wenig, aber man konnte aus der Ferne bereits die ersten in den Himmel ragenden Attraktionen entdecken.


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    • Jun
      Irritiert zog der Brünette die Augenbrauen zusammen, als Hayato betonte dies wäre eine Überraschung für ihn. Natürlich wollte er automatisch widersprechen und darauf bestehen, dass dies nicht nötig wäre und andere Mitglieder des Vereins ebenso viel geleistet hatten, doch soweit ließ hayato ihn gar nicht aussprechen, da fuhr er ihm auch schon dazwischen und fügte hinzu, er hätte auch aus Eigeninteresse gehandelt und hatte ihn wiedersehen wollen. Für einen Moment weiteten sich Juns Augen, ehe er eilig seinen Blick von hayato abwandte und plötzlich den Ausblick auf der Beifahrerseite viel interessanter fand. Nun... nicht wirklich. Aber das eben gehörte zu verarbeiten war gerade alles andere als einfach für ihn und er befürchtete fast, dass er plötzlich rot anlaufen würde und verlegen Hayato ansehen würde. Nun... in diese Aussage konnte man viel hineininterpretieren und es musste schließlich nicht gleich in die romantische Richtung gehen, selbst wenn der Blauhaarige diese Unternehmung als Date betitelt hatte. Unsicher fuhr der Jüngere sich mit einer Hand durch sein Haar, während er fieberhaft überlegte, was er darauf überhaupt antworten könnte, während er Hayato mehr aus dem Augenwinkel beobachtete. Es dauerte eine kleine Weile bis er seine Fassung wieder gefangen hatte und es wagte den Mann neben sich anzublicken, ohne selbst bei sich eine peinliche Reaktion befürchten zu müssen.
      "Ich beharre selten darauf einen Mensch durchblicken zu wollen, aber irgendwie stört es mich, dass ich dich nicht wirklich durchschauen kann.", seufzte Jun schließlich ein wenig gefasster und lehnte die Änderung der Musik ab. Er war bezüglich Musik nicht wirklich wählerisch und war ohnehin mit der Regel groß geworden: der Fahrer entscheidet die Musik im Auto. Eine simple Regel, die aber bei Familienausflügen zumindest die Ordnung bewahrt hatte. Die weitere Fahrt dauerte ein klein wenig und Jun bekam nicht einmal mit, wie er an das Fenster gelehnt ein wenig weggedöst war während der Fahrt. Er hatte die Nacht wegen dieses 'Dates' nicht ganz so viel schlafen können und das holte ihn nun wohl ein...
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    • ___ Hayato ___

      Er konnte sich ein kleines Lachen bei der Aussage nicht verkneifen. "Diesen Satz höre ich öfter", murmelte er amüsiert. "Aber so kompliziert bin ich eigentlich gar nicht. Man kann mich, wenn es nicht gerade um die Arbeit geht, sogar sehr einfach glücklich machen." mit einem Schmunzeln sah er kurz zu Jun der wohl ein wenig verlegen war bezüglich seiner Aussage von vorhin. "Ein Lächeln zum Beispiel." Um Jun aber nicht von Anfang an direkt zu überfordern, sollte er es wohl für den Augenblick etwas ruhiger angehen, weshalb er sich für den Moment zusammen reißen musste. Jun hatte sich wohl auch gegen den Wechsel der Musik entschieden, was Hayato unkommentiert ließ, zumal er auch nichts sonderlich aufregendes laufen hatte, dass stören könnte. Viel mehr dudelte die Musik seicht im Hintergrund. Allmählich kamen sie ihrem Ziel näher, denn der Blauhaarige konnte langsam die ersten Attraktionen ausmachen, allein diese riesige Achterbahn, bei dem Hayato nicht wusste, ob er sie nun interessant oder beunruhigend finden sollte. Unweigerlich musste er an Daiki denken, der sich dafür sofort Feuer und Flamme wäre. Hayato wiederum hasste Achterbahnen...
      Hoffentlich lag Hayato mit seiner Einschätzung was Jun anging nicht völlig daneben und das würde hier ein echter Reinfall werden. Den Rückschlag würde der junge Geschäftsmann nämlich nur extrem schwer verdauen können. Der Perfektionist in ihm schrie nämlich förmlich danach, dass das hier 1A über die Bühne musste! Er wollte Jun zum Lachen bringen, auch wenn Hayato verwundert war wie sehr er dieses Verlangen hatte. Er fand den Brünetten extrem süß, das stand ja nicht zur Debatte. Jeder Mensch mit Augen im Kopf würde Jun als hübsch und attraktiv bezeichnen, da war Hayato keine Ausnahme. Das er aber so versessen auf ihn war, das war allerdings neu. Hayato steuerte nun endlich den Parkplatz vor einem riesigen Freizeitpark an, an welchem bereits ein buntes Treiben herrschte. Alle möglichen Arten von Leute waren anwesend und wenn man mal von dem ein oder anderen heulenden Kind absah, sahen sie alle extrem gut gelaunt aus - gutes Zeichen. Der Blauhaarige parkte gekonnt ein wenig abseits, erntete ziemlich erstaunte Blicke, weil man wahrscheinlich so einen Wagen an so einem Ort eher weniger erwartete, während Hayato sich eigentlich nur für seinen Beifahrer interessierte. Jun schien eingeschlafen zu sein und es brach dem Blauhaarigen fast das Herz ihn zu wecken. "Wie niedlich", flüstere er leise und strich Jun sanft über die Wange. "Jun? Wir sind da."


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    • Jun
      Es war wirklich schwierig Hayato einzuschätzen und die anschließende Aussage des Blauhaarigen bestätigte nur, dass Jun wohl nicht der einzige war, dem es dabei so ging. Als Hayato allerdings hinzufügte, dass er privat einfach glücklich zu machen war und er sich schon über ein Lächeln freute, verließen Juns anschließende Worte seinen Mund schneller, als er nachdenken konnte. "Dann bist du doch sehr einfach gestrickt."
      In dem Moment, als er realisierte was er das gerade gesagt hatte und wem er dies ins Gesicht geworfen hatte, weiteten sich seine Augen und entsetzt schlug er seine Hand vor den Mund, ehe er aus Nervosität und Verlegenheit anfing zu lachen. "Oh mein Gott, das tut mir leid! So... war das nicht gemeint. Ich habe gerade nicht darüber nachgedacht was ich sage." Es war schwer seinen kleinen Lachkrampf aus Verlegenheit wieder unter Kontrolle zu bringen und nachdem er dies endlich geschafft hatte, entschied er sich lieber den Rest der Fahrt zu schweigen, damit er nicht erneut unüberlegt etwas einfach Hayato an den Kopf werfen konnte.
      Die Fahrt ging ziemlich lange und er war sich nicht genau sicher, wann er eigentlich eingeschlafen war, aber als er nun eine sanfte Berührung an seiner Wange spürte, schmiegte er sich automatisch ein wenig mehr daran, während ein kleines Lächeln seine Lippen umspielte. Er hatte die Worte vernommen, aber sein Gehirn war noch zu müde und träge, um das Gesagte sofort zu verarbeiten. Stattdessen dauerte es einen weiteren Moment, in dem er sich an Hayatos Hand kuschelte und so langsam verarbeitete, was der Andere da gesagt hatte. Langsam öffnete Jun seine Augen, wobei er direkt in Hayatos blickte und aus der anfänglichen Schockstarre erwachte er langsam, nur um sich im Beifahrersitz weiter aufzurichten und sich zügig von dem Mann neben sich abzulenken. Das ging erstaunlich schneller und leichter als erwartet, denn als er nun aus dem Fenster blickte, fielen ihm sofort Achterbahnen und große Fahrgeschäfte in den Blick und ohne Frage wusste er genau wo sie waren. "Hier war ich ja ewig nicht mehr... locker zehn Jahre nicht..."
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