❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

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    • ____ Kazuya ____

      Fast wie bei einem kleinen Kind, welchem man das perfekte Weihnachtsgeschenk überreicht hatte, hellte sich das Gesicht von Kazuya bei dem Lächeln von Daiki auf. Das sein Mitbewohner tatsächlich mit ihm gemeinsam einen Job ausüben wollte, freute Kazuya so ungemein das er hoffte gerade nicht allzu peinlich auszusehen, wie er Daiki untypisch für Kazuyas Charakter anfunkelte. Erstens würde er den Blauhaarigen dadurch noch mehr an seiner Seite haben und zweitens musste Kazuya ehrlich gestehen, dass er sich Sorgen machte einen Job mit anderen Leuten anzutreten. Mit Daiki an seiner Seite spürte er schlagartig eine gewisse Sicherheit und so würde er es schaffen auch mit dem ein oder anderen Kunden fertig zu werden, selbst wenn Kazuya es vorzog lieber mit niemandem unnötig zu sprechen. Einen Job aber so ganz ohne irgendwelche Menschen war doch ziemlich unrealistisch das wusste Kazuya ja selbst und so wanderte sein Blick wieder zu der Jobzeitschrift, ehe er schwer seufzte. Daiki hingegen hatte bereits die ersten Zettelchen aus dem Magazin gefischt und entsorgt. Fragend sah der Blonde zu seinem Mitbewohner. Ob Daiki wohl gerade an ihn dachte, als er den ein oder anderen Zettel entfernte? "Bitte suche auch etwas das dir Spaß macht. Es wäre unfair, wenn du nur wegen meinem Menschenproblem auf etwas verzichtest, auf das du wirklich Lust hättest." meinte Kazuya dann ein wenig schuldbewusst als er zu dem anderen sah. Um nicht ganz so untätig hier zu sitzen, erhob er sich und deutete auf den Wasserkocher, denn sie in der Küche inzwischen ihr Eigen nennen konnten. "Hast du Lust auf einen Tee?"

      ____ Haru ____

      Oh Gott wie er sich gerade hasste. Gab es eine Steigerung von hassen? Dann traf dies erst Recht zu. Ach warum sich? Er hasste Naoya und diese verflucht heißen Lippen. Lippen so weich, so sanft und doch fordernd. Haru könnte ewig in den Armen des anderen verbringen und seine Lippen mit denen des Venoms vereinen. Morgen müsste er einfach nur alle Augenzeugen beseitigen. Gerade als er geglaubt hatte, er könnte keine noch dümmere Entscheidung treffen als mit diesem verfluchten Anführer der Venoms wild herum zu knutschen, hatte ein anderer dieser idiotischen Vereinigung ihm eine Hotelkarte in die Hand gedrückt. Verflucht hatten die das etwa geplant? Allerdings waren Harus Gedanken viel zu durcheinander und vernebelt, sein Körper viel zu heiß und seine Lust viel zu groß um sachlich über die Lage nachdenken zu können. "Naaaw, ihr seit wirklich süß", war alles, was er äußert männlich säuselte und den beiden Kerlen deren Namen er ja nicht einmal kannte, einfach mal eine Umarmung schenkte. Überschwänglich und auch nicht unbedingt ganz so standfest auf den Beinen hatte er nach der Hand von Naoya gegriffen und ihn zu sich gezogen. Ein erneuter Kuss folgte und irgendwie kamen sie ja nicht so wirklich vom Fleck. "Herrje. Bewegt euch endlich!" Ryota der das Ganze irgendwie auch nicht mehr mit ansehen konnte und der Kopfschmerzen vom Gejammer von Mia bekommen hatte, schob die beiden Anführer einfach mal kurzer Hand aus der Bar. "Vergesst nicht die Straße rauf, links......oder so."


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    • Daiki
      "Mach dir keine Gedanken... als ob ich einen Job raussuche, den ich selbst überhaupt nicht machen will. So selbstlos bin ich dann doch nicht, sorry Kazu.", meinte der Blauhaarige schließlich leise lachend und zwinkerte seinem Mitbewohner zu, ehe er sich wieder dem Jobmagazin widmete und die Auswahl weiter eingrenzte. Auf das Angebot von Kazuya ihm etwas Tee zu machen nickte der Blauhaarige nur lächelnd und sah noch einmal kurz zu seinem Mitbewohner auf. "Machst du mir etwas Gewürztee? Ich habe im rechten Unterschrank eine kleine goldene Dose wo der lose Tee drinnen ist und im Besteckfach hab ich ein kleines Teesieb.", instruierte er den anderen daraufhin und begann dann erneut ein paar Klebezettel aus dem Magazin zu entfernen, ehe er die Jobs auch schon auf das nötigste begrenzt hatte und zufrieden drüber blickte. "Also ich habe definitiv drei Jobs gefunden, die sehr gut bezahlt werden und in denen du dich nicht zu unwohl fühlen würdest. Das wären einerseits Jobs in einem Café, wo nicht nur Kellner, sondern auch Aushilfen in der Küche gesucht werden, dann benötigt ein 7-Eleven Aushilfen in der Warenveräumung und im Lager und dann gibt es noch einen Blumenladen einer recht großen Kette, der Unterstützung bräuchte beim Blumenbinden, der Versorgung der Pflanzen und dem Verpacken der Sträuße. Was sagst du? Oder wollen wir lieber noch ein wenig weiter schauen? Für mich wäre all das in Ordnung... ich bin aber dahingehend jetzt auch nicht so wählerisch."

      Naoya
      Tatsächlich ließen die Worte des Anführers der Velvets einen durchaus perplexen, aber doch recht amüsierten Anko und Kenshin zurück und dank Ryota dauerte es tatsächlich nicht lange, da hatten Naoya und Haruka auch schon das Hotelzimmer erreicht, welches Anko ursprünglich für sich selbst und wen auch immer sonst gebucht hatte. Vielleicht hatte er ja irgendwie gehofft ein Mädchen der Velvets klar zu machen oder aber er hatte nach dieser Party noch weitere Pläne gehabt. Wer wusste das schon genau? So oder so war er aber einer der Gründe, weshalb Naoya und Haru nun wildknutschend hinter sich die Hotelzimmertür schlossen und fast schon zielstrebig sich auf das nette kingsize Bett zubewegten, welches durchaus gemütlich aussah und momentan noch feinsäuberlich gemacht war. Nun, das würde sicher nicht lange so bleiben. Sobald sie das Fußende des Bettes erreichten, löste Naoya kurz den heißen Kuss zwischen ihnen und stieß seinen Erzfeind und eigentlich größten Rivalen auf die weiche Matratze und beugte sich wenig später auch schon über den Anführer der Velvets, während er dessen Lippen erneut einfing und sich ziemlich ungeduldig daran machte Haruka sein Oberteil auszuziehen. Ohne Frage würde Naoya sich am nächsten Morgen an nicht viel erinnern und auch so war sein Kopf und seine Gedankenwelt gerade mehr oder weniger wie leer gefegt. Er dachte nicht über das nach, was er tat, aber er wusste, dass sein Verlangen nach dem Anderen gerade durchaus recht groß war und die Tatsache, dass der Anführer der Velvets nicht gerade von sich stieß, unterstützte das ganze nur noch mehr. Im nüchternen Zustand würde er sicher niemals auch nur einen Gedanken daran verschwenden mit Haruka intim zu werden und selbst wenn es eben auch nichts mit Gefühlen sondern nur ein simpler One Night Stand war, aber so wie die beiden nun drauf waren, gaben sie sich wohl auch nur mehr oder minder ihren Trieben hin, selbst wenn sie wohl niemals freiwillig zugaben, dass ihre Triebe so agierten.
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    • ____ Kazuya ____

      Natürlich musste aufgrund der Nennung seines Spitznamens sein Herz einen freudigen Hüpfer machen und Kazuya hoffte inständig, dass man dies nicht bemerkte. Natürlich ergab das biologisch gesehen absolut gar keinen Sinn, aber der Blonde hatte das Gefühl plötzlich wieder mitten in der Pubertät zu stecken, wobei diese bei Männern angeblich ja bis 21 ging. Bedeutete das etwa er war immer noch ein pubertärer Teenager? Nun das würde zumindest einiges erklären. Kazuya versuchte sich nicht anmerken zu lassen, wie sehr sein Innerstes gerade Purzelbäume vollführte, als er dieses wunderschöne Lächeln von Daiki betrachtete, weshalb er einfach nur sanft lächelte. "So? Für mich bist du ziemlich selbstlos. Es freut mich aber, dass du das sagst. Ich hätte sonst ein schlechtes Gewissen", antwortete er ihm und bot dann dem Blauhaarigen an ihnen einen Tee aufzusetzen. Offenbar schien dies auch bei seinem Mitbewohner Anklang zu finden und so tat er diesem den Gefallen und setzte eine Kanne Gewürztee auf. Kazuya hatte bislang nie wirklich viel Gewürztee getrunken, weshalb er sich überraschen lassen würde. Vielleicht war ja auch mal etwas anderes als nur Grüntee zu trinken, keine unbedingt schlechte Idee. Während also der Tee vor sich hin kochte, hatte sich Kazuya wieder zu Daiki gesetzt, der ihm gerade Jobvorschläge unterbreitete, die eigentlich gar nicht so übel klangen. "Ich finde auch, dass alle davon in Ordnung sind. Sollen wir uns einfach mal auf alle drei bewerben? Wir wissen immerhin nicht, ob wir überhaupt angenommen werden und mehrgleisig zu fahren, erscheint mir hier die vernünftigste Idee zu sein", schlug der Blonde dem anderen vor. Es wurde Zeit das sie diesbezüglich wirklich in die Gänge kamen, wenn sie noch irgendwann in diesem Leben eine halbwegs passable Wohnung besitzen wollten, zumal sich Kazuya als Schlafmütze wirklich nach einem weichen und großen Bett sehnte.

      ____ Haru ____

      Es war nun mal leider amtlich das Naoya ziemlich gut aussah, nicht das Haruka dies auch nur ansatzweise irgendwie zugeben würde. Sein betrunkenes Ich konnte mit dem Gedanken im Moment deutlich besser umgehen, weshalb er sich auch einfach von seinem Rivalen hatte in ein Hotelzimmer abschleppen lassen, mit der Hilfe der Mitglieder der Venoms und Velvets. Verflucht und Keisuke hatte das zugelassen. Oh Haru würde sie alle samt zur Hölle schicken, natürlich nicht im eigentlichen Sinne, aber würde es auch nur irgendjemand wagen darüber zu sprechen, wäre ein richtig mieser Putzdienst fällig oder irgendeine andere Gemeinheit die sich der Anführer der Velvets einfallen ließ. In diesen Dingen war Haru ziemlich kreativ. Allerdings blieben für solche Gedanken gerade keine Zeit, im Allgemeinen glich sein Hirn im Augenblick ohnehin eher einem einzigen Knäuel. Er hatte sich von dem Venom ohne großen Protest auf das Bett befördern lassen, nachdem sie um etwas Luft zu holen oder einfach nur um eben auf einem bequemen Untergrund weiter zu machen, den Kuss gelöst hatten. Als Naoya damit begann ziemlich hektisch sein Oberteil auszuziehen, entschied Haru ihm dabei zu helfen und zog sich das Oberteil, das er trug aus und beförderte es in die nächst beste Ecke des Zimmers. Natürlich würde es nicht nur bei seinem Oberteil bleiben, weshalb Haruka für Gleichberechtigung sorgte und auch das Oberteil des Venoms verschwinden ließ. Zufrieden über den Anblick des freien Oberkörpers des anderen, lies Haru seine Lippen über dessen Hals gleiten, küsste sich an diesem entlang und liebkoste ein wenig den starken und verflucht gut gebauten Körper des anderen.


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    • Daiki
      "Kein Grund für ein schlechtes Gewissen.", lachte Daiki leise und nachdem er seinem Mitbewohner die Jobvorschläge unterbreitet hatte, nickte er lächelnd und legte das aufgeschlagene Jobmagazin mit den drei markierten Anzeigen offen beiseite. "Du hast Recht. Machen wir morgen unsere Bewerbungen fertig und schicken sie dann ab, vielleicht sind wir ja sogar solch vielversprechende Kandidaten und bekommen ausschließlich Zusagen... das wäre doch mal etwas.", meinte er dann leise schmunzelnd und beobachtete Kazuya, wie dieser den Tee zubereitete, ehe er auch schon dankend eine Tasse entgegennahm und einen Schluck von dem heißen Getränk nahm. Perfekt! "Der Tee ist in der Regel wirklich gut zum Entspannen und Einschlafen... klar er wirkt keine Wunder, aber ich möchte mir einreden, dass ich durch den Tee jegliche Unruhe besiegen kann... vielleicht ist das auch nur Wunschdenken oder ein Plazeboeffekt.", plapperte er förmlich vor sich hin, wusste aber durchaus dass es schon langsam spät wurde. Vielleicht sollten sie wirklich langsam schlafen gehen. Morgen war schließlich auch noch ein Tag und so angenehm es eben auch war so gemütlich mit Kazuya die Zeit zu verbringen und förmlich vom Schulalltag entspannen zu können, wusste er durchaus auch, dass ihm die Augen fast zufielen und er sicher nicht hier am Esstisch in der Küche einschlafen würde.

      Naoya
      Was am nächsten Morgen sein würde zählte in diesem Moment nun wirklich nicht, denn die beiden normalerweise verfeindeten Anführer der Velvets und der Venoms waren gerade ausschließlich auf sich und das Körperliche zwischen ihnen beiden fixiert und während Naoya sich wohl ohnehin an dn Großteil dieser Nacht nicht erinnern würde können, würde Haruka aber wohl umso besser Bescheid wissen.
      Schnell hatte Naoya seinen Rivalen auf das Hotelbett befördert, welches am Ende dieser Nacht sicher nicht mehr so ordentlich sein würde und zügig hatten sie sich gegenseitig ihrer Oberteile entledigt, während Haruka begann an Naoyas Oberkörper entlang zu küssen, während der Venom sich mit der linken Hand vom Bett abstützte und mit der rechten seine Finger über die Haut von Haruka gleiten ließ. Er fuhr erkundend mit seiner Hand über die Muskel des Velvets, ehe sie hinab zu seiner Hose glitt und der Knopf geschickt mit einer Hand öffnete. Naoya selbst bemerkte nicht einmal wirklich wie ein leises Keuchen seine Lippen verließ, nachdem Haruka seinen Oberkörper so erkundete, während der Venom selbst seinem Rivalen langsam die Hose herunterzog. Es würde definitiv eine Schande sein, dass Naoya sich am nächsten Tag wohl wirklich nicht an diese Einzelheiten erinnern können würde.
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    • ____ Kazuya ____

      Während der Tee also friedlich vor sich hin köchelte, hatte der Blonde vorgeschlagen das sie sich lieber auf alle 3 Stellenangebote bewerben sollten. Es war deutlich sicherer und ihre Chancen stiegen mehr, als wenn sie sich auf einen Nebenjob versteiften und die am Ende nicht viel übrig hatten für Bett- und Sofalose Jugendliche mit schrägen Persönlichkeiten. Daiki schien mit dem Vorschlag einverstanden. "Na ich will doch hoffen, dass sie uns alle wollen. Hast du uns mal angesehen?", grinste Kazuya amüsiert. Gott es war so herrlich unkompliziert in der Nähe von dem Blauhaarigen zu sein. Kazuya hatte seit Jahren das erste Mal das Gefühl wieder er selbst sein zu können, so wie er wirklich war. Allerdings warnte ihn eine kleine böse Stimme im Hinterkopf, welche unweigerlich die Gestalt von Natsuo annahm, dass er sich nicht jemanden anvertrauen sollte den er kaum kannte. Die Stimme war lauter als es der Blonde wollte, aber er gab ihr leider recht. Er musste vorsichtig sein. Noch ein Vertrauensbruch würde der Blonde nicht verkraften, nicht schon wieder. Bei dem Gedanken schüttelte Kazuya schnell den Kopf, bemerkte gar nicht das er dies vor Daiki tat und widmete sich schnell wieder dem Tee. Er hatte dazu zwei Tassen aus dem Schrank heraus geholt. Eine davon hatte eine grinsende Wolke als Abbildung, welche er für Daiki ausgesucht hatte und die andere einen Igel mit rotem Ballon in der Hand. Wo hatte er die eigentlich her? Er wusste es nicht, aber Kazuya hatte schon immer eine gewisse Vorliebe für niedlich bedruckte Tassen. Er füllte also den dampfenden Inhalt des aufgekochten Tees in die Behältnisse und reichte dem Blauhaarigen die Wolken-Tasse wie er es vorgesehen hatte. "Ich bin gespannt. Ich habe noch nie Gewürztee getrunken", antwortete er seinem Mitbewohner ehrlich als dieser so munter mit ihm sprach. Schüchtern lächelte Kazuya in die Tasse und nahm einen kleinen Schluck, ehe er überrascht drein schaute. "Das ist gut!" stellte er perplex fest, als hätte er gerade irgendeine neue Entdeckung gemacht, nun die hatte er ja eigentlich auch. Danach wurde es ruhig, allerdings war es keine unangenehme Stille. Eher eine dieser stillen Momente die man mit Freunden verbrachte, wenn man sich auch ohne Worte verstand - angenehm. Er betrachtete Daiki einen Moment genauer, versuchte nicht wieder einmal festzustellen was für ein wunderschönes Gesicht er besaß, was für leuchtende Augen und dieser Kussmund -...verdammt, er tat es doch! "Du siehst müde aus Daiki, lass uns schlafen gehen." versuchte er sich schnell selbst ebenfalls abzulenken.

      ____ Haru ____

      "Du bist so heiß", hauchte ihm Haru säuselnd entgegen während seine Lippen den attraktiven Oberkörper des Venoms erkundeten. Natürlich war Naoya alles andere als unattraktiv, das wusste Haru auch nüchtern, auch wenn er das niemals freiwillig zugeben würde. Lieber würde er sich wahrscheinlich aus dem Hotelfenster werfen, als bei vollem Bewusstsein dieser Blamage hinzugeben. Sein betrunkenes Ich allerdings interessierte sein Schamgefühl nicht die Bohne. Morgen früh konnte er sich immer noch dafür hassen, denn aktuell konnte er ohnehin an nichts anderes mehr denken als an seinen viel zu heißen Erzfeind, der gerade mit einer Hand geschickt seine Hose geöffnet hatte. Da ihm Haru da nicht nachstehen wollte, hatte er sich ebenfalls an der Hose von Naoya zu schaffen gemacht und ihm diese versucht hinunterzuziehen, was in der Position etwas schwierig war, aber irgendwie doch funktionierte. Nun irgendwie jedenfalls. Die Finger welche an Haruka entlang wanderten, hinterließen förmlich ein elektrisierendes Kribbeln und sein Körper schrie förmlich danach einfach alle Hemmungen fallen zu lassen. Ungeniert strich er also mit der Hand über die Körpermitte des anderen. "Nao ~." schnurrte er ihm verführerisch zu.


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    • Daiki
      "Du hast Recht. Zwei so hübschen Kerlen wie uns kann man doch gar keine Arbeit verweigern.", setzte Daiki den Spaß fort und trank gemütlich seinen Tee, den Kazuya ebenfalls lecker zu finden schien. Ein sanftes Lächeln glitt auf die Lippen des Blauhaarigen und diesmal widerstand er dem Drang erneut seinem Mitbewohner mit der Hand durch die Haare zu wuscheln. Wenn er genauer darüber nachdachte war das vielleicht doch nicht so angebracht und Daiki wollte keinesfalls, dass Kazuya auf Abstand ging, weil er befürchtete, dass der Blauhaarige ihm plötzlich an die Wäsche wollte. Normalerweise wäre das ein weit hergeholter Gedanke, doch das kam bei Daiki nicht ganz von ungefähr. Schließlich hatte er in der Vergangenheit bereits solche Erfahrungen machen dürfen... die Leute dachten plötzlich dass er allen Kerlen nur an die Wäsche wollte, sobald er eine falsche Bewegung machte oder seinen Blick zu lange auf jemandem ruhen ließ. Erneut spürte er den innerlichen Schmerz der Narben seiner nicht so schönen Vergangenheit. "Du hast Recht... gehen wir schlafen.", murmelte der Blauhaarige diesmal nicht ganz so euphorisch, schenkte seinem Mitbewohner aber noch ein sanftes Lächeln, ehe er sich vom Tisch erhob und seine Tasse nahm. "Gute Nacht, Kazu. Schlaf schön und träum gut." Damit verabschiedete er sich von seinem Mitbewohner und verschwand in sein Zimmer, wo er ersteinmal tief ein und aus atmen musste. Die Vergangenheit ruhen zu lassen war leichter gesagt als getan.

      Naoya
      Er erwiderte nichts auf Harukas Worte. Nicht, weil ihm nicht gefiel was er da vernahm... wenn er nüchtern wäre hätte er die Worte wohl sogar mit seinem Handy aufgenommen, um sie später Haruka ewig vorhalten zu können. Allerdings wäre sie auch nicht in dieser Situation, wenn Naoya komplett nüchtern wäre. Stattdessen war Naoyas Kopf und seine Gedankenwelt zu sehr vom Alkohol vernebelt, als dass er irgendetwas noch sagen könnte. Eigentlich gab er sich gerade eben auch nur seinen ganz primitiven Bedürfnissen und Trieben hin, wenn man da einfach ganz ehrlich sein wollte. Und er war wirklich soetwas von scharf auf den attraktiven Anführer der Velvets. Dem vorherigen - Hiroto - hatte er ja nie wirklich etwas abgewinnen können, doch wären ihre Charaktere nicht so auf konfrontationskurs gegangen, hätte Naoya schnell eingesehen, dass der Kerl genau seinem Typ entsprach... wenngleich er bis dahin noch nicht einmal wusste dass er diese Art Typ hatte.
      Schnell hatten auch die Hosen der beiden Bekanntschaft mit dem Fußboden gemacht, sodass sie beide nur noch in Unterhosen sich aneinander räkelnd gegnseitig streichelten. Seinen Spitznamen aus Harukas Mund in solch einem verführerischen Tonfall zu hören und gleichzeitig so berührt zu werden, bescherte Naoya einen woligen Schauer, der sich in seinem Körper schnell zu Begierde und Lust verwandelte. Für einen Moment schenkte der Venom seinem heutigen Bettgenossen einen fast schon hungrigen Blick, ehe er kurzerhand ein Stück herunterrutschte, Haruka noch von seinem letzten Kleidungsstück befreite und ohne ein weiteres Wort oder ohne einen weiteren Laut von sich zu geben, nahm er den Velvet in seinen Mund und begann diesen mit seiner Zunge ausgiebig zu bearbeiten. Ein Beweis mehr, dass Naoya wirklich betrunken war, denn nüchtern wäre ihm nie im Traum eingefallen seinem Erzfeind diese Art von... Gefallen zu tun.
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    • ____ Kazuya ____

      Kazuya kicherte leise bei den Worten des anderen. Schon merkwürdig, wenn ihm Daiki sagte, dass er ihn hübsch fand, war das etwas vollkommen anderes für ihn als wenn er es von anderen Leute hörte. Er freute sich wirklich aufrichtig darüber! Aus Daikis Mund klang es wundervoll und er war tatsächlich froh, dass sein Äußeres für seinen Mitbewohner ansprechend war. Verflucht nochmal er sollte wirklich ins Bett. Unweigerlich nahm er einen größeren Schluck Tee und hätte sich fast daran verschluckt. Glücklicherweise kam er der Blamage noch zuvor. Bei seinem Glück würde ihn das aber früher oder später noch ereilen. Er hatte irgendwie unweigerlich das Talent vor dem Blauhaarigen komische Allüren an den Tag zu legen. Ob ihn Daiki deshalb auch irgendwann hassen würde? Nein, daran durfte er jetzt nicht denken. Sie sollten wirklich schlafen gehen, damit der Blonde endlich damit aufhörte. Allerdings vielleicht bildete er sich das auch nur ein, aber klang Daiki gerade nicht ein wenig komisch? Fragend sah er seinen Mitbewohner an, beschloss aber nicht weiter nachzubohren und damit den anderen vielleicht zu bedrängen. Daher erwiderte er das Lächeln sanft "Gute Nacht Daiki, das wünsche ich dir auch." Und auch Kazuya entschloss sich nun sein Zimmer aufzusuchen. Vielleicht würde er sich noch ein wenig seinem PC widmen, denn er tatsächlich vernachlässigt hatte, was ihm erst seit er Daiki kannte passiert war und dann ins Land der Träume versinken. Vielleicht würde er aber auch direkt schlafen gehen. Jetzt aber musste er erst einmal seinen Kopf frei bekommen. Frei von hübschen blauhaarigen Kerlen....was war nur mit Kazuya los? Er erkannte sich überhaupt nicht wieder.

      ____ Haru ____

      Haruka war irgendwo auf Wolke 1000, auf sexueller Ebene versteht sich. Hätte ihm irgendjemand erzählt, er würde sich heute Abend betrinken nur, um mit dem Venom in der Kiste zu landen, dann hätte er denjenigen für die Aussage wahrscheinlich verprügelt. Jetzt aber waren seine Gedanken nur noch bei Naoya, diesem unfassbar heißen Körper und was er alles mit dem anderen anstellen wollte. Wenn er auch nur irgendeinen klaren Gedanken fassen hätte können, war dieser spätestens jetzt verschwunden. Er genoss den hungrigen Blick des anderen, fuhr mit seiner Hand über den Schritt des anderen und verdammt, das wäre ihm nüchtern ja nicht einmal in seinem schlimmsten Albtraum eingefallen. Jetzt aber war er so unfassbar scharf auf den anderen und dabei war er immer der festen Überzeugung, dass er nicht auf Kerle stand. Auch nicht auf Hiroto, nur um das mal klarzustellen! Aber das Thema gehörte hier nicht hin und war spätestens in dem Augenblick verschwunden als sein Erzfeind ihn allen ernstes mit dem Mund verwöhnte und Haruka nicht anders konnte, als überrascht zu stöhnen. Seine Hand fuhr direkt zu dem weichen Haarschopf des anderen. Auch wenn er sich morgen an all das erinnern würde, er würde es wahrscheinlich nicht glauben. Mal ehrlich, der Anführer der Venoms verpasste ihm einen Blowjob? Never! Und doch geschah genau das. Haru wusste gar nicht, wohin mit all seiner Lust!


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    • Daiki
      Panisch riss er seine Augen auf. Daikis Puls ging schnell und sein Herz raste förmlich, während er verzweifelt versuchte sich zu orientieren. Angstschweiß stand ihm auf der Stirn und der Blauhaarige brauchte einige Momente, um zu realisieren, dass der Horror von gerade eben nur ein Alptraum gewesen war. Als die hämischen Gesichter, die verletzenden Worte und die Schikane hatten so real gewirkt und standen den realen Erlebnissen von vor anderthalb Jahren in sehr wenig nach. Ebenso hatte Daiki die Furcht einmal mehr gespürt, die ihn damals fast täglich begleitet hatte und er war umso erleichterter, dass er hier in seinem Zimmer war, wo ihm niemand schaden konnte. Sein erster Gedanke, nachdem er sich gefasst hatte, war ganz klar erneut in die Küche zu gehen und den Likör hervorzuholen, doch er erinnerte sich an den gestrigen Tag und musste durchaus gestehen, dass Alkohol wohl auch nicht die Lösung sein konnte. Zumal er nicht gerne erneut von Kazuya beim Trinken in der Küche erwischt werden wollte. Unruhig starrte Daiki an die Decke seines dunklen Zimmers und schluckte schwer. Leider wusste er genauso gut, dass er nur erneut Alpträume bekommen wenn er jetzt versuchen würde alleine zu schlafen. Instinktiv griff Daiki nach seinem Handy. Es war ein Uhr morgens... Gedankenverloren scrollte er durch seine Kontakte und blieb bei einer Nummer hängen. Sein Daumen schwebte förmlich über der Nummer, doch er konnte sich nicht überwinden drauf zu drücken. Er wollte Hayato keine Sorgen bereiten. Nicht jetzt... und vor allem nicht um diese Uhrzeit. Sein Cousin war ohnehin bereits immer so beschäftigt... da wollte er ihn nicht damit aufwühlen. Langsam legte Daiki sein Handy wieder beiseite und starrte ins Leere. Früher hatte er sich oft zu seiner Mutter oder zu Hayato mit ins Bett gelegt, wenn sie einander besuchten und Daiki Alpträume bekam, doch seine Mutter war zwei Stunden Fahrtweg von hier weg... und sein Cousin wusste nicht einmal, dass Daiki nun in Tokyo lebte. Zumal sie nun beide mehr oder minder erwachsen waren... er sollte sich nicht mehr so sehr auf Hayato verlassen. Langsam glitt Daikis Blick zu seiner Zimmertür. Wahrscheinlich würde es nichts kosten zu fragen und wenn Kazuya nein sagte, würde er das natürlich akzeptieren. Daiki musste einfach eine Abfuhr in Kauf nehmen, doch einen weiteren Alptraum dieser Art würde er nicht gut verarbeiten können. Oberkörperfrei und nur in seiner Schlafhose gekleidet schnappte Daiki sich kurzerhand seine Decke und sein Kissen und tapste barfuß aus seinem Zimmer, ehe er vor der Zimmertür seines Mitbewohners stehen blieb und zögerlich klopfte. "Ehm... Kazu... bist du noch wach? Ich will nicht stören, ich wollte nur fragen... kann ich vielleicht heute Nacht bei dir schlafen?"

      Naoya
      In einer Minute hatten sie noch wild miteinander herumgeknutscht und in der nächsten verwöhnte Naoya seinen Erzfeind auch schon ausgiebig, der diese Bemühungen mit lustvollem Stöhnen beantwortete. Und vor knapp einer Stunde wären sie beide sich noch förmlich an die Kehle gesprungen. Es war erstaunlich wie ein bisschen Alkohol doch so viel bei den beiden Jungs verändern konnten. Vielleicht war es aber auch ein wenig Schicksal, dass die beiden absolut nichts vertrugen und dementsprechend bei einem gewissen Pegel gewisse Stimmungsveränderungen hatten. Naoya hätte am Anfang diesen Tages auch sicher nicht damit gerechnet seinem größten Rivalen und Erzfeind seit Jahren in einer lustvernebelten Nacht einen Blowjob zu geben, mal abgesehen davon, dass er das ohnehin noch nie bei einem anderen Mann getan hatte. Aber wenigstens schien er sich dabei nicht ganz dumm anzustellen und einmal mehr konnte er froh darüber sein, dass er sich wahrscheinlich am nächsten Morgen nicht daran erinnern konnte. Ansonsten würde er auf jeden Fall im Erdboden versinken und jedem verbieten auch nur irgendetwas in diese Richtung zu erwähnen. Stattdessen bearbeitete Naoya nun das beste Stück von Haru intensiv und stellte zufrieden fest, wie der Velvet in seinem Mund gerade immer härter wurde.
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    • ____ Kazuya ____

      Kazuya hatte sich entschlossen doch lieber ins Bett zu gehen, als sich seinen Videospielen hinzugeben. Das musste eben auf ein andern Mal verschoben werden. Wahrscheinlich fragten sich die Leute in dem Onlinespiel, das er spielte und in dem er zu den oberen Rängen gehörte, was er eigentlich die ganze Zeit trieb, aber naja es gab deutlich Schlimmeres, als plötzlich ein wenig mehr sozialen Kontakt zu haben oder? Oh Gott und das aus dem Mund von Kazuya. Er war wohl eindeutig übermüdet. Nachdem er sich also auf leisen Sohlen aus dem Zimmer geschlichen hatte, weil er Daiki nicht wecken wollte, falls dieser schon schlief, war er ins Badezimmer gelaufen. Die schreckliche neue Zahnpasta die Kazuya aktuell hatte wollte einfach nicht leer werden und er unterdrückte das Bedürfnis wieder einmal zu fluchen, wie scheußlich diese doch schmeckte. Das musste bis morgen früh warten, wenn sein Mitbewohner wach war. Es war schon amüsant wie jemanden dem die Meinung anderer Leute irgendwann egal geworden war, plötzlich so viel Wert darauf legte was jemand dachte, denn er nicht einmal einen Monat kannte. Wieder schrie die kleine Natsuo-Stimme in seinem Kopf, dass er naiv und idiotisch handelte. Seufzend wusch er sich noch das Gesicht und schleppte sich zurück in sein Schlafzimmer. Sein Blick fiel auf das Sofa, dass er dem traurig leer wirkenden Wohnzimmer entwendet hatte und er musste gestehen, dass er sich inzwischen tatsächlich an das Möbelstück gewöhnt hatte. Wahrscheinlich würde er das harte Polster sogar vermissen. Der Blonde merkte die Müdigkeit aufsteigen, schlüpfte aus seinen Klamotten und zog eine bequeme schwarze Jogginghose an und entschied oben ohne zu schlafen. Zufrieden und mit einem leisen Gähnen hatte er sich ins Bett bzw. Sofa gekuschelt und schloss die Augen.

      Er war noch nicht richtig eingeschlafen, aber dennoch schon ziemlich gut dabei, da klopfte es plötzlich an seiner Tür und ein wenig desorientiert blickte sich der verschlafenen Kazuya in seinem eigenen Zimmer um. Was war denn nun los? Er brauchte ein paar Sekunden bis er registrierte, wer da eigentlich mit ihm sprach, ehe er verwundert zur Tür sah. Moment Daiki wollte bei ihm schlafen? Der Blonde spürte förmlich wie ihm das Blut in die Wangen schoss und urplötzlich war er gar nicht mehr so müde wie vor wenigen Sekunden. Glücklicherweise dämmerte Kazuya es in dem Zustand dann doch, dass Daiki dies sicherlich nicht ohne Grund fragte und Sorge nahm dort Platz wo zuvor Verlegenheit herrschte. "Natürlich." Gerne hätte er den Moment genutzt, um im seichten Mondlicht diesen attraktiven Oberkörper seines Mitbewohners zu bewundern, aber die Sorge wog tatsächlich größer und er hob die Decke direkt an, als Daiki das Zimmer betrat. "Komm."

      ____ Haru ____

      Glücklicherweise waren seine Gedanken gerade wirklich nur bei diesem sündigen Mund, welcher ihm solch eine Lust bescherte. Stöhnend hatten nun beide Hände von Haru ihren Weg zu dem vollen Haar seines Erzfeindes gefunden, versanken dort während er sich dem anderen peinlicherweise vollkommen hingab. Woher konnte Naoya das bitte so gut? Ob er das öfter tat? Oder war Haruka einfach nur zu betrunken, um überhaupt zu kapieren, ob es nun gut oder schlecht war? Fakt ist jedenfalls, dass sich das gerade verdammt gut anfühlte und welcher Mann fuhr nicht auf einen ordentlichen Blowjob ab? Auch wenn der Velvet es abstritt auf Männer zu stehen, war der Gedanke von einem Mann und auch noch von Naoya diesen Service geboten zu bekommen verboten heiß. Immer wieder keuchte er auf, einmal sogar leise den Namen des Venoms. Etwas für das er sich morgen garantiert steinigen würde, ehe er den Kopf des anderen vorsichtig näher an sich drückte. "Nao, ich kann langsam nicht mehr." keuchte er und war wenigstens noch verantwortungsbewusst, soweit man das in dem Stadium sein konnte, um ihn vorzuwarnen. Lallte die Worte aber wahrscheinlich mehr, aber hoffentlich verständlich genug. Ob Naoya dies überhaupt verstanden hatte, wusste Haru nicht. Eigentlich wusste er gar nichts mehr, außer das er sich in diesem heißen und fantastischen Mund des anderen ergoss.


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    • Daiki
      Es dauerte einen Moment, ehe der Blauhaarige eine Antwort von seinem Mitbewohner und zu seiner eigenen Überraschung aber eben auch Freude willigte Kazuya ein und zögerlich betrat Daiki das dunkle Zimmer des Jüngeren. Nur schemenhaft konnte er seinen Mitbewohner in dessem Bett... oder besser gesagt: auf dem aufgeklappten Sofa ausmachen, wie dieser seine Bettdecke angehoben hatte und Daiki förmlich einlud sich zu ihm zu legen. Ehrlich gesagt hatte der Blauhaarige sich schon darauf eingestellt auf dem Fußboden zu schlafen und hätte auch damit keinerlei Probleme gehabt, solange er bei Kazuya im Raum war, doch dagegen würde er sich auch ganz sicher nicht wehren. So schlüpfte Daiki also zügig zu seinem Mitbewohner unter die Decke, ließ seine eigene neben dem Sofa liegen und drapierte sein Kiss ein wenig, ehe er sich ganz leicht an den Jüngeren kuschelte. Für einen Moment schwieg er, wusste aber durchaus, dass er Kazuya eine Erklärung schuldete und es den Blonden maßlos irritieren musste, weshalb der Blauhaarige plötzlich darauf beharrte bei ihm schlafen zu wollen. Ein leises Seufzen verließ seine Lippen, ehe er sich zu Kazuya umdrehte und nur wenige Zentimeter ihre Nasenspitzen trennten. "Tut mir leid... Ich hatte ziemlich heftige Alpträume und wollte nicht unbedingt wieder was trinken. Früher hat es mir sehr geholfen bei Alpträumen, wenn ich bei meinem Cousin oder meiner Mutter mit im Bett geschlafen habe und ich habe ein wenig die Hoffnung, dass ich hier bei dir etwas Ruhe finde. Ich hoffe ich störe dich nicht oder bin eine Last..."

      Naoya
      Ausdauer war wahrscheinlich etwas mit dem sie beide heute Nacht nicht unbedingt glänzen würden. Denn während es tatsächlich nicht so lange dauerte ehe Haruka nicht nur hart war, sondern auch in Naoyas Mund kam, was dieser versuchte weitestgehend zu schlucken, schien der Venom allein von dem Orgasmus seines Rivalen so angeturnt zu sein, dass seine Körpermitte bereits jetzt ohne größere Berührungen ebenfalls recht hart war und voller Lust nach mehr dürstete. Wenn er nüchtern wäre, würde das sicher nicht so schnell gehen... da war er sich ziemlich sicher, allerdings stellte Alkohol und diese verschobene Wahrnehmung ja durchaus immer so einiges mit dem Körper an, weshalb er das nicht zu sehr hinterfragen würde. Fakt war, Naoya würde dieses Hotel sicher nicht verlassen, ohne Haruka gevögelt zu haben. Dafür war einerseits sein Verlangen gerade viel zu groß und andererseits musste er sich auch selbst eingestehen, dass es schon ein Weilchen her war, seit seinem letzten Mal. Und das hatte er noch nicht einmal mit einem Mann gehabt. Langsam richtete Naoya sich auf und wischte sich mit dem Daumen die letzten Reste von seinem Mundwinkel, ehe er mit seinen Augen den nackten Körper vor sich ganz genau betrachtete und sich die Muskeln und attraktiven Kurven des Mannes unter ihm genau einprägte.
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    • ____ Kazuya ____

      Ehrlich gesagt hätte Kazuya heute wahrscheinlich mit allem gerechnet, aber nicht mit Daiki im selben Bett zu schlafen. Nicht das er etwas dagegen hätte, ganz im Gegenteil. Verflucht ging das schon wieder los! Er wollte den Blauhaarigen nicht so sehr mögen, zumindest nicht in dieser Richtung, aber er konnte es nicht abstellen. Er konnte nicht abstellen wie attraktiv und gleichzeitig niedlich er den anderen fand. Kazuya war sich ja bis dahin nicht einmal bewusst gewesen, dass er an Männern Interesse hatte. Na ja um ehrlich zu sein, war ihm das ohnehin egal, weil er sich weder mit Männlein noch Weiblein beschäftigt hatte. Aufgrund seiner Menschenscheu von der man ja aktuell richtig viel bemerkte - nicht - war ihm der Gedanke sich für jemanden so sehr zu interessieren, nie gekommen. Es war ihm aber ziemlich egal, ob die Person, die er nun jetzt eben mochte, männlich war. Wenn interessierte schon das Geschlecht? Kazuya war diesbezüglich ohnehin sehr tolerant und daher verstand er auch nicht warum es tatsächlich Leute gab, die sich an so etwas störten. Sie waren doch alle Menschen, oder nicht? Jedenfalls war aber auch das der Grund weshalb Daiki nun bei ihm war. Als dieser sich zu ihm gelegt hatte und offenbar davon ausging, dass er ihm eine Erklärung schuldig war, verriet er ihm den Grund seines Besuchs. Albträume an die Zeit von früher. Kazuya wusste nicht, ob ihm das zustand, aber er konnte nicht anders, als den Arm zu heben und sanft durch das weiche Haar von seinem Mitbewohner zu streichen. "Wofür entschuldigst du dich denn? Dafür gibt es keinen Grund", flüsterte Kazuya sanft. "Mir ist es lieber du bist bei mir, bevor du wirklich zum Alkohol greifst. Meine Türe steht für dich immer offen. Kann ich irgendetwas tun, um dich zu beruhigen?" immer noch strich er ganz sanft und vorsichtig über dieses wundervolle Haar. Wie weich es war, es floss förmlich wie Seide durch seine Finger.

      ____ Haru ____

      Unter gewissen anderen Umständen hätte Haruka sich darüber Gedanken gemacht, dass er so schnell gekommen war. Unabhängig davon, dass dieser verfluchte Naoya offenbar ein echtes Naturtalent war, was das hier anging. Allerdings war er nie sonderlich ausdauernd, wenn er getrunken hatte - leider. Es war nichts worauf er stolz war, aber ein bekanntes männliches Phänomen, an dem nicht nur er litt und er hoffte, dass es Naoya vielleicht ähnlich ging und er den Venom jetzt nicht enttäuschte. Gott, nur sein betrunkenes Ich konnte auf solch einen Gedanken gekommen. Naoya nicht enttäuschen wollen, so weit kommt es noch. War ihm doch Banane was der Kerl dachte. Aber gerade wollte er mit Naoya den geilsten Sex erleben, denn sowohl er als auch dieser verfluchte Venom jemals haben würde. Haruka hatte noch nie mit einem Mann geschlafen, aber er war neugierig. Sein betrunkenes Ich wollte dies erleben und verdammt er war so verdammt scharf auf diesen Bastard hier. Keuchend beobachtete er wie Naoya tatsächlich alles schluckte, starrte ihn an und beherrschte sich, soweit er dies in dem Zustand überhaupt konnte, bei dem Anblick nicht erneut aufzukeuchen. Haruka wollte mehr und darum verschwand die Short von Naoya ziemlich schnell von diesem attraktiven Körper. Voller Lust fuhr er mit der Hand zu dessen Körpermitte, strich die gesamte Länge entlang und begann ihn mit der Hand zu verwöhnen. "Mund oder Hand?", keuchte er ihm ins Ohr. Er würde beides für ihn tun....mit einem Mann. Gott, wie er ihn wollte.


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    • Daiki
      Kazuya war wirklich lieb und sanft und Daiki konnte ein kleines Lächeln nicht ganz unterdrücken. Nicht, dass der Blauhaarige das überhaupt wollte. Es war immer wieder erstaunlich welch eine sanfte Natur Kazuya doch eigentlich hatte und wie liebevoll er mit einem Menschen umging, den er noch gar nicht so lange kannte, wenngleich er doch sonst so gar nicht mit anderen Menschen konnte. Aber Daiki freute es ehrlich und er teilte ganz klar diese Art der Zuneigung für seinen niedlichen Mitbewohner, denn ihm war durchaus bewusst, dass er mit Kazuya als Mitbewohner nicht nur Glück im Unglück gehabt hatte, sondern gleich noch das ganz große Los gezogen hatte. Wie groß war denn schon die Wahrscheinlichkeit in solch einer Situation nicht nur jemanden zu finden mit dem man sich verstand, sondern gleichzeitig eine Art Verbundenheit mit dieser Person zu haben, die man nie erwartet hätte. Also Daiki konnte sich sicher nicht beschweren und umso glücklicher war er, dass Kazuya ihm nun auch förmlich die Einladung gab zu ihm zu kommen, wenn ihn wieder einmal seine Alpträume plagte. Sein Lächeln wurde noch ein Stückchen sanfter und er blickte Kazuya beruhigter an, wenngleich er sein Gesicht nicht ganz so gut in dem dunklen Zimmer ausmachen konnte. "Danke... das bedeutet mir schon viel. Du musst auch nicht viel machen. Ich will einfach gerade nur nicht alleine in meinem Zimmer sein. Das ist alles...", versuchte er sich beinahe zu rechtfertigen und kuschelte sich noch ein Stückchen mehr unter die gemeinsame Bettdecke.

      Naoya
      Wenngleich die Venoms die kusssüchtige Seite von ihrem Boss gewöhnt waren, rechnete vermutlich trotzdem niemand damit, dass die beiden Gang Chefs das wirklich durchzogen und tatsächlich miteinander schliefen. Bisher hatte sich ja weder bei dem einen noch bei dem anderen so stark angedeutet, dass sie sexuelles Interesse an Männern geschweige denn aneinander haben könnten. Doch nun waren sie hier beide nackt auf einem Hotelbett, die Luft war von der sexuellen Spannung förmlich aufgeladen und während Naoya den Chef der Velvets bereits mit einem Blowjob verwöhnt hatte, bot der andere zudem an diesen Gefallen zu erwidern. Damit konnte wirklich niemand rechnen, Naoya und Haruka noch am wenigsten. Doch nun fanden ihre Lippen einander erneut, hungrig und leidenschaftlich, während Haruka dem Venom die Wahl förmlich überließ. Noch kurz knabberte Nao leicht an der Unterlippe seines Rivalen herum, ehe er kurzerhand mit dem Velvet die Positionen tauschte, sodass er selbst unten lag. Noch ein letztes mal tauschte er einen heißen Kuss mit dem Anderen aus, ehe er dessen Kopf etwas nach unten in Richtung seiner Körpermitte drückte.
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    • ____ Kazuya ____

      Es hatte keinen Sinn zu hinterfragen, warum um alles in der Welt er all seine Vorsicht, Skepsis und seinen Menschenhass gegenüber Daiki über Bord warf. Es würde nichts bringen, wenn Kazuya dies weiter analysiert. Er würde nicht verstehen wie der Blauhaarige es geschafft hatte ihn so zu entwaffnen. Also beschloss der Blonde es zu lassen, allein seinen Nerven zu liebe. Er mochte Daiki, er konnte es nicht leugnen und er wollte es auch nicht mehr. Er mochte seinen Mitbewohner so sehr, dass es ihm in schreckliche Angst versetzte. Kazuya war alles andere als dumm, er wusste was diese Zuneigung bedeutete und das er in Daiki nicht nur einen wundervollen Freund und Mitbewohner sah. Aber er würde Schweigen, er würde dieses kleine Geheimnis für sich behalten, ganz gleich wie schwer dieses auch wog. Er würde für Daiki weiterhin der gute Freund und der verlässliche Mitbewohner sein, auf den er sich verlassen konnte. Dem er alles anvertrauen konnte, mit dem er über den Jungen sprechen konnte, welchem der Blauhaarige offenbar sein Herz geschenkt hatte. Kazuya würde da sein und ihm zuhören und das war in Ordnung. Allein eine so kostbare Freundschaft zu besitzen, gerade er der ohnehin niemanden hatte, war zu kostbar um es für eine unerwiderte Liebe zu opfern. Solang er an der Seite von Daiki bleiben konnte, war er glücklich. Mehr durfte er nicht verlangen. Es klang traurig, aber durch Daiki war er endlich nicht mehr allein. Ganz gleich wie sehr er Menschen auch verabscheute, sich abkapselte und von der Gesellschaft fern hielt, in Wahrheit war er einsam. So schrecklich einsam. Darum zierte ein sanftes Lächeln die Lippen des Blonden, während er Daiki sanft durch das weiche Haar streichelte und es zuließ, dass dieser sich mehr einkuschelte. "In Ordnung. Versuch etwas zu schlafen Daiki, ich bin hier, alles ist gut", flüsterte er ihm sanft zu.

      ____ Haru ____
      Vielleicht würde er einmal im Leben Glück haben und dieses Ereignis aus seinem Gedächtnis löschen können, aber er bezweifelte das. Spätestens Morgen früh, wenn sie nackt nebeneinander aufwachen würden, wäre ohnehin alles klar. Ehrlich gesagt wäre es auch ein Jammer diese Leidenschaft und Lust zu vergessen, da sich Haru sicher war, dass es extrem Spaß machen würde. Aber musste es unbedingt Naoya sein? Der Gangchef ihrer Feinde, von all den Leuten auf diesem beknackten Planeten? Und er konnte nicht einmal aufhören, weil sein Hirn so von Lust und Alkohol verschleiert war, dass er einfach nur mit dem Kerl hemmungslosen Sex haben wollte.
      Deshalb hatte er sich dem anderen auch vollkommen hingegeben, sich verwöhnen lassen und wollte diesen Gefallen auch noch erwidern. Er hatte noch nie diese Dinge mit einem Mann getan, geschweige den das beste Stück eines anderen Mannes berührt und nun ließ er seinen Kopf nach einem weiteren feurigen Kuss auch noch gegen die Körpermitte eines anderen drücken. Heilige Scheiße was war hier eigentlich los? Was auch immer es war, es hinderte Haruka nicht daran nun tatsächlich an der Länge des anderen entlang zu lecken und diese in den Mund zu nehmen.


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    • Daiki
      "Ich revanchiere mich dafür morgen mit einem ausgiebigen Frühstück bei dir. Pancakes? Waffeln? Omelett? Alles was du willst.", versuchte Daiki schließlich herauszufinden, um sich am nächsten Morgen bei Kazuya für die heutige Nacht bedanken zu können. Er wollte und konnte das nicht als selbstverständlich ansehen und schließlich war es das eben auch nicht. Kazuya schien es zwar nicht unbedingt unangenehm zu sein, Daiki hier mit in seinem Bett schlafen zu haben, vielleicht überspielte der Blonde das aber auch schlichtweg nur und es war ja wohl das Mindeste sich zumindest auf eine Weise zu bedanken, von der Daiki genau wusste, dass er Kazuya damit eine Freude bereiten könnte. "Alles klar. Ich mach dir morgen früh Frühstück und Kaffee... und ich wecke dich, wenn du willst. Du musst mir nur sagen, wann ich dich wecken soll, bziehungsweise wann du spätestens hier los musst um pünktlich in der Schule zu sein." Damit schenkte Daiki seinem Mitbewohner noch ein letztes Mal ein sanftes Lächeln, ehe er langsam die Augen schloss und versuchte zu schlafen. "Gute Nacht, Kazu..." Und es dauerte nicht lange, da versank er auch schon in der Welt der Träume... diesmal allerdings ohne Alpträume.

      Naoya
      Keuchend legte Naoya seinen Kopf in den Nacken, sein ganzer Körper fühlte sich förmlich heiß an und der Venom war sich nicht sicher, ob seine Lust gerade so groß war, weil er schon lange kein Sex hatte, weil er ordentlich abgefüllt war oder weil er tatsächlich ein verdammt großes Verlangen hatte mit Haruka zu schlafen. Wenngleich letzteren Gedanken er nüchtern wohl niemals im ganzen Leben erwägen würde. Da schob er es lieber auf die Kombination der ersten zwei Optionen. Ein leises Stöhnen verließ seine Lippen, als sein Erzfeind und größter Rivale auf seinen Wunsch hin sein bestes Stück in den Mund nahm und begann den Venom auf diese Art und Weise zu verwöhnen. So scharf war er echt schon lange nicht mehr, besonders nicht auf einen bestimmten Sexualpartner. Aber abgesehen davon, dass er zu seiner Schande feststellen musste, dass seine Ausdauer gerade ebenfalls zu Wünschen übrig ließ und Haruka zwar noch nicht lange seine Körpermitte bearbeitete, er aber bereits spürte, wie ein Orgasmus anrollte, wusste er ganz genau, dass er sich den Velvet Anführer noch nehmen und zu eigen machen würde... doch das musste jetzt erst einmal kurz warten. Mittlerweile ging Naoyas Atem deutlich schneller und fast schon um Haruka vorzuwarnen, hatte er sich etwas stärker in die Haare seines Rivalen gekrallt, ehe es ihn auch schon überrollte.
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    • ____ Kazuya ____

      Kazuya brauchte all diese Dankesbekundungen nicht, so ganz uneigennützig war diese Aktion schließlich auch nicht. Das konnte Daiki aber nicht wissen und der Blonde war sich sicher, dass auch wenn er den Gefallen abwinken würde sein süßer Mitbewohner nicht locker lassen würde, ehe er ihm nicht etwas Gutes tun konnte. So war Daiki eben und das war eine der vielen Charaktereigenschaften die Kazuya so sehr an dem Blauhaarigen liebte. Daher schmunzelte er lediglich sanft. "Ich liebe Pancakes", antwortete er ihm fast schon richtig liebevoll und auch wenn es sicherlich extrem merkwürdig war, konnte Kazuya einfach nicht damit aufhören durch dieses wundervolle Haar zu streichen. Wie weich es war. Am liebsten würde er Daiki jetzt in seine Arme ziehen, aber das traute er sich dann doch nicht. Wenigstens sah man in der Dunkelheit nicht sein Gesicht, dass sicherlich wie eine rote Ampel leuchtete. Nun glücklicherweise nicht leuchtete, aber eine gesunde Farbe hatten seine blasse Haut garantiert nicht angenommen. "Du kannst gerne versuchen mich zu wecken, sobald du aufwachst. Ich warne dich nur im Voraus, dass das nicht so einfach wird." Schweren Herzens hatte er nun doch seine Hand von dem vollen Haar des anderen entfernt, da es doch etwas auffällig war, während er gedanklich dem Gefühl nachtrauerte. Die Nennung seines Spitznamens machte es nicht leichter für ihn und am liebsten hätte er ja vor lauter Verliebtheit geseufzt. Ja, leugnen konnte er es nicht. Er war verliebt in den Kerl, so unglaublich doll. Er fühlte sich wirklich schlagartig wie ein pubertäres Balg, welches irgendeine Teeniezeitschrift ankreischt, weil es seinen Lieblingspromi entdeckt hatte. "Gute Nacht Daiki", flüsterte er sanft und kuschelte sich auch etwas mehr in die Kissen. Ob er allerdings schlafen konnte, das war ein anderes Thema.

      ____ Haru ____

      Dieses Keuchen war Musik in seinen Ohren und er wünschte sich im Augenblick noch viel mehr davon zu hören. Natürlich war all das die Schuld vom Alkohol und er würde Naoya am nächsten Morgen einfach mit dem Kissen ersticken, damit dieses schmutzige Geheimnis niemals ans Licht kam. Was er aber gestehen musste war, dass es gar nicht so übel war mit einem Mann diese Dinge zu tun und das es irgendetwas verdammt erotisches hatte die Körpermitte des eigenen Geschlechts mit dem Mund zu verwöhnen. Es turnte ihn an und das war erschreckend. Noch erschreckender war aber der Fakt, dass er gerade so geil auf Naoya war. Naoya! Von allen Leuten. Oh Gott was um alles in der Welt war in diesem Getränk gewesen. Das konnte doch nicht nur Alkohol gewesen sein, dass er jetzt komplett den Verstand verloren hatte. Als wäre es das köstlichste, was er in seinem ganzen Leben gehabt hatte, verwöhnte er das beste Stück von Naoya mit der Zunge, versuchte die komplette Länge ganz in den Mund zu bekommen und hatte das Gefühl vor Lust zu platzen. Das ihn Naoya so dominant an sich drückte und immer lauter wurde, erschien ihm gerade als das erotischste, was er jemals erlebt hatte. Vielleicht war es das auch, aber das würde er niemals zugeben. Da die Finger in seinen Haaren aber kräftiger zupackten, dämmerte ihm was los war und sicherlich schien auch Naoya mit Alkohol im Blut ein ähnliches Ausdauerproblem zu haben wie es Haru zuvor hatte. Nüchtern hätte er ihn damit extrem aufgezogen, aber er war ja gerade auch nicht besser. So lies Haru es geschehen, schluckte das verdammte Zeug sogar und lies selbst außer Atem von der Körpermitte ab, während er sich über die Lippen leckte.


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    • Naoya
      Scheiße... tief in Nao kam das kleine Stimmchen, welches normalerweise seinen gesunden Menschenverstand darstellte, zum Vorschein und fragte sich wie es zur Hölle so weit hatte kommen können. Wie hatten sie ernsthaft so weit gehen können, ohne dass einer von ihnen beiden auch nur zögerte? Stattdessen gaben sie sich blind ihrer Lust hin und probierten in diesem Zustand mehr oder weniger neue Dinge aus. Zumindest galt das ganz klar für Naoya. Er hatte nie unbedingt mit dem Gedanken gespielt mit einem Kerl zu schlafen, wenngleich er auch nicht grundsätzlich dagegen gewesen wäre. Nun aber sein erstes Mal mit einem Mann nicht nur betrunken, sondern zugleich auch noch mit seinem Erzfeind ungeschützt zu haben war ehrlich gesagt die dümmste Idee überhaupt und ließ so viele rote Alarmleuchten in sich aufblinken... zu schade, dass er aber gerade viel zu blind dafür war um diesen Zeichen auch nur irgendeine Art von Beachtung zu schenken. Stattdessen hatte Naoya sich laut stöhnend in Harukas Mund ergossen und bekam beinahe die nächste Erektion, als er sah, wie der Velvet nicht nur alles schluckte, sondern sich auch noch genüsslich über die Lippen leckte, als hätte er gerade ein äußerst leckeres Dessert verspeist. Dieser Anblick schob auch noch die letzten kleinen Bedenken beiseite und zerstörte die allerletzte Chance für Naoya darauf heute noch ohne Risiko dieses Hotelzimmer zu verlassen und den großen Schritt sein zu lassen. Fuck... und wie er Haruka jetzt wollte. Ein Satz den er niemals vorher geglaubt hätte tatsächlich zu denken... und doch...
      Naoya setzte sich noch immer etwas außer Atem auf, seine Brust hob sich etwas schwerer und er legte Haruka seine Hand in den Nacken, um den Velvet erneut in einen heißen und lustvernebelten Kuss zu ziehen. Warum fühlte sich das auch nur alles so verdammt gut und richtig an? Das war doch nicht normal... Und abgesehen davon, dass Naoya dies noch nie getan hatte, wusste er doch recht gut, wie sie beide das als Kerle angingen... nun man hörte und las ja so Sachen gelegentlich und es war ja wohl auch nicht verkehrt über so etwas Bescheid zu wissen, oder nicht?
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    • ____ Haru ____

      Sollte er ihn wirklich mit dem Kissen ermorden oder einfach direkt aus dem Fenster werfen? Wie hoch war ihr Hotelzimmer eigentlich? Irgendetwas musste er auf alle Fälle unternehmen. DAS durfte NIEMALS und die Betonung lag auf NIEMALS nach außen gelangen. Wobei Haruka eigentlich bezweifelte, dass Naoya das hier irgendjemanden erzählen würde. Mal ehrlich, wer schlief denn mal eben mit seinem liebsten Erzfeind? Okay, man sagte ja das wütender Sex bekanntlich richtig gut sei, aber das hier war eindeutig eine ganz andere Hausnummer! Nicht nur das sie beide sich eigentlich bis aufs Blut verachteten, sie waren auch noch beide Männer. Zwar war Haru jetzt nicht von gestern, aber damit gerechnet mal auf das eigentliche Geschlecht scharf zu sein hatte er dann doch nicht. Er konnte sich im Ansatz vorstellen, wie all das hier funktionierte, aber das sie beide? Sollte Haru irgendeinen Funken Vernunft besitzen, dann konnte er diese Charaktereigenschaft beim besten Willen nicht finden. Seine Lust überstieg einfach alles je da gewesene und er hatte sich über die Lippen geleckt, nachdem er tatsächlich alles, was Naoya von sich gegeben hatte geschluckt hatte, als wäre da absolut nichts dabei. Was zur Hölle war hier nur los? Er wollte Naoya so sehr. Er wollte harten, schmutzigen und hemmungslosen Sex mit seinem bescheuerten Erzfeind Nummer 1 und das alles nur wegen nicht mal zwei Gläsern Alkohol. Das konnte man doch echt niemanden erzählen. Jedenfalls konnte Haru an einfach nichts anderes mehr in diesem Augenblick denken als an seine Lust und diesen attraktiven Mann mit dem er sich ein Bett teilte. Naoya erschien ihm im Augenblick wie der attraktivste Mensch im ganzen Universum und genauso erwiderte er auch denn feurigen Kuss, welcher ihm der andere schenkte. Er schlang seine Arme um ihn und drückte sich fest an den anderen.


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    • Naoya
      Er entschied sich endgültig nicht mehr auf seine wirre Gedankenwelt zu hören und sich nur noch auf seine Triebe zu konzentrieren. Was sollte es schon? Dann schlief er eben mit seinem größten Rivalen, na und? Es würde auch nichts anderes als ein simpler One Night Stand werden und er war sich recht sicher, dass auch Haruka darüber nie wieder ein Wort verlieren würde. Sie würden die ganze Situation also still schweigen und es schlichtweg wie eine unbedeutende einmalige Sache angehen. Wo war also das Problem? Es würde niemals jemand erfahren und nach dieser Nacht war die Sache ganz klar abgehakt! So und nicht anders sollte es sein! Zufrieden mit diesem Entschluss seinerseits hatte Naoya sich also aufgesetzt und sein potentielles Betthäschen an sich gezogen, um ihn erneut leidenschaftlich und heiß zu küssen. Seine freie Hand fuhr langsam über den muskulösen Rücken seines Erzfeindes bis hinab zu dessen Po, wo seine Hand schließlich zum Ruhen kam und Naoya sich langsam aus dem heißen und aufregenden Kuss löste. Er konnte Haruka förmlich ansehen, dass dieser genauso scharf auf den Venom war, wie es nun einmal umgekehrt der Fall war und das war natürlich nicht nur ein kleiner Boost für Naoyas Ego, sondern gleichzeitig auch noch eine Art Versicherung, das Haruka nicht im nächsten Moment sich zurückziehen und über Naoya lustig machen würde. Andererseits war es dafür jetzt eh bereits viel zu spät, nachdem der Anführer der Velvets bereits ausgiebig seine Zungenkünste und sein Schluckvermögen bewiesen hatte. "Dreh dich um...", schnurrte Naoya dem Velvet schließlich ins Ohr und gab dafür die ersten und bisher einzigen Worte des heutigen Abendsvon sich, seit sie beide den ersten Shot zu sich genommen hatten. Es war recht fordernd und wenngleich Haruka genauso in Stimmung zu sein schien, wie der Venom es war, war Naoya sich gerade nicht ganz sicher, ob der Velvet diesen Befehl einfach so hinnehmen würde oder ob er mit einem Protest entgegnen würde. Scheiße... mittlerweile war Naoya so scharf auf Haruka, würde dieser um umgekehrte Rollen bitten, würde Nao wahrscheinlich ohne murren tauschen.
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    • ____ Haru ____

      Okay sein anderes Hirn unterhalb der Gürtellinie hatte gewonnen, er gab sich geschlagen. Mal ehrlich er wusste ohnehin nicht wohin vor lauter Lust und er war so aufgestachelt und scharf auf den anderen, dass eine Dusche nicht reichen würde um sich abzukühlen. Er wollte das hier, er wollte Naoya und das genau jetzt. Er bekam nicht genug von den wilden Küssen, den Berührungen und dem Keuchen des anderen. Sein Kopf machte zwar extrem vernebelt sein, aber er konnte sich nicht daran erinnern, dass er jemals so scharf auf jemanden war. Das würde einfach eine ehemalige Sache werden und Naoya erschien ihm wie jemand, der solche Dinge öfter tat und er versuchte einfach sich darauf zu verlassen, dass der Idiot die Klappe hielt. Das oder er brachte ihn am Morgen wirklich um. Jetzt aber war es ihm scheiß egal, er brauchte das jetzt. So schlang er also seine Arme um den attraktiven Körper des Venom, erwiderte diesen feurigen und heißen Kuss, in den er immer wieder keuchte und drückte ihre Körper enger zusammen. Als er plötzlich die Hand auf seinem Hintern spürte, durchfuhr ihn ein angenehmer Schauer. Die verruchte Stimme an seinem Ohr darauf hin, brachte ihn leicht zum Keuchen. Unter anderen Umständen hätte sich Haru beschwert, wobei unter anderen Umständen wäre das hier nie passiert, aber gerade war es ihm sowas von egal wer, wenn dominieren wollte. Er war zu betrunken und zu geil, um es mal salopp auszudrücken, auf den anderen als jetzt noch irgendwelche Anstalten zu machen, eine Diskussion führen zu wollen. "Ich hab noch nie mit einem Kerl..." keuchte er ihm dennoch angeturnt von dem Gedanken zu, kam der Forderung aber tatsächlich nach. Er hoffte nur, dass betrunken hin oder her, Naoya diese Tatsache bedachte und ihn nicht gleich in Einzelteile zerlegte, zumal Haru absolut keinen Schimmer hatte wie sich das nun anfühlen würde. Er war aber gewillt es herauszufinden.


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    • Naoya
      Er hatte seine Forderung ziemlich klar geäußert und war vielleicht sogar ein bisschen überrascht keinerlei Einwände von Haruka zu hören. Stattdessen drehte der Velvet sich wie befohlen um und gab lediglich zu bedenken, dass dies sein erstes Mal mit einem Mann war. War das wieder diese niedliche Seite an ihm, die bei Alkohol zutage kam und eine gewisse Verletzlichkeit andeutete oder hätte Haruka Naoya dies auch ehrlich im nüchternen Zustand gesagt, ungeachtet dessen, dass sie nüchtern wohl nie in diese Situation gekommen wären. Aber nein, Naoya konnte sich auch nicht vorstellen, dass Haruka solch eine Schwäche freiwillig zugeben würde und dabei seinen Stolz beiseite schob. Aber die Ehrlichkeit und Verletzlichkeit gefiel dem Venom in diesem Moment wirklich und wenngleich er selbst ja kaum mehr Erfahrungen hatte als Haruka, würde er vorsichtiger sein und dem Velvet selbst ein wenig mehr Entscheidungsfreiheit einräumen. "Ich auch nicht.", stellte Naoya recht nüchtern klar auf Harukas Eingeständnis hin, während er sich vorbeugte entlang der Wirbelsäule des Velvets zu küssen. "Ich werde vorsichtig und langsam anfangen und du wirst mir sagen, wenn du es schneller und mehr willst. Nur keine Scheu... aber vorher bereits ich dich etwas vor..." Warte was? Seit wann hatte er eigentlich wieder seine Stimme wieder? Und warum sprach er so viel? Das konnte dochnur bedeuten, dass er wieder nüchtern wurde, oder? Auf der anderen Seite stieg sein Verlangen nach Haruka nur weiterhin von Sekunde zu Sekunde, was eigentlich bedeutete, dass er immer noch ziemlich dicht sein musste. Bloß nicht zu viel drüber nachdenken... das Ergebnis könnte Naoya womöglich nicht gefallen.
      Mit seinen Küssen nun langsam bei dem hübschen Hinterteil seines Erzfeindes angekommen, streichelte der Venom langsam über diesen,ehe sein Zeigefinger auf der kleinen Öffnung liegen blieb und ganz leicht immer wieder Druck ausübte,ehe diese ein bisschen nachgab und er vorsichtig und langsam ein Stückchen mit dem Finger hineinglitt und langsam wieder herauszog. Er wollte Haruka keinesfalls weh tun und schließlich war dies für ihn ebenfalls noch Neuland, also würde er trotz seines Zustandes es weitestgehend langsam angehen, solange sich der Velvet wohl fühlte.
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