❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

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    • ____ Kazuya ____

      Er hatte verschlafen! Schon wieder! Und das alles nur, weil er sich ja unbedingt über einen blauhaarigen Kerl Gedanken machen musste und über sein eigenes merkwürdiges Verhalten. Statt zu schlafen hatte er ja wie immer wach im Bett liegen müssen, als wäre sein Schlafrhythmus nicht ohnehin schon total im Eimer. Was war natürlich die Moral von der Geschichte? Er war erst am Morgen eingeschlafen und hätte Daiki nicht wie immer an seiner Tür gehämmert, hätte er noch mehr verschlafen. Das bedeutete also wieder das er sein Frühstück bzw. das was ihm sein Mitbewohner wieder einmal so liebevoll hinterlassen hatte im Rennen zu essen, sich fast daran zu verschlucken und in seinem Tarnaufzug, der ihm viel zu groß war einen Parkourlauf zu veranstalten - großartig. Wenigstens kannte er genug Abkürzungen, dass er nicht ganz so katastrophal zu spät kam. Das bedeutete zwar bei einer der Nachbarn über die Steinmauer zu balancieren, die ihn deswegen schon oft genug ermahnt hatten, aber da musste er eben durch. Solang er nicht in die Arme seiner neuen Freunde an der Schule lief, war alles in Ordnung. Bei seinem Glück würde aber genau das passieren und er konnte auf diese bescheuerten Playboys und seinen Haarspray-Idioten nun wirklich verzichten. Jedenfalls verbrachte er also seinen Morgen damit zur Schule zu rennen, festzustellen das nebenher zu essen die dümmste Idee aller Zeiten war und irgendwann glücklicherweise nicht ganz so verspätet an der Schule aufzutauchen.

      ____ Haru ____

      Sein Morgen hätte deutlich besser beginnen können als damit, dass er schon zu dieser Stunde das Gesicht dieses verfluchten Venom erblicken musste. Na ein Glück frühstückte er nicht. Er wusste aber leider Gottes auch, dass er mit ihm reden musste und das Virus ihr gemeinsames Problem war, was ihre Gangs alleine nicht schaffen würden. Eigentlich hatte er erwartet als erster das Gespräch zu beginnen, aber tatsächlich hatte Naoya damit begonnen. Nun das sollte ihm recht sein, wirkte dann viel mehr danach, dass er ihn um Hilfe bat. Wenig begeistert mit diesem Idioten in einer der versteckten Ecken zu stehen, hatte er sich eine Zigarette angezündet und lehnte sich an die Wand des Gebäudes, hinter dem sie Schutz vor neugierigen Blicken und lauschenden Ohren suchten. "Also Rede."


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    • Naoya
      Wenig begeistert sah der Brünette zu wie sich sein gegenüber eine Zigarette anzündete und während er die Abscheu diesbezüglich in seinem Gesicht weder verstecken konnte noch wollte, angelte er selbst einen Lolli in der Geschmacksrichtung Waldbeere aus seiner Tasche, packte diesen aus und schob ihn sich anschließend in den Mund. Das half für gewöhnlich gegen diesen Nikotin Gestank von dem er grundsätzlich nervige Kopfschmerzen bekam und die dann für gewöhnlich den restlichen Tag anhielten. Es war noch morgens, da konnte er solche Kopfschmerzen eben ganz und gar nicht gebrauchen. "Schon gut... ich rede nicht lange drum herum.", grummelte der Anführer der Venoms mit einer regelrecht angepissten Miene und verdrehte dabei leicht die Augen. Das machte ihm echt kein Spaß und nachdem er Haruka um Hilfe gebeten hatte, würde er seinen Mund unbedingt mit Seife auswaschen müssen. Nicht, dass das dann zur Gewohnheit werden würde. Das wäre absolut unerträglich und er rechnete bereits jetzt mit einem selbstgefälligen Grinsen des Anderen.
      "So ungern ich das auch tue... ich will eine temporäre, kurzweilige Zusammenarbeit zwischen den Venoms und den Velvets vorschlagen. Das gefällt mir wahrscheinlich genauso wenig, wie es dir gefällt, aber ich denke es ist klar, dass weder die Velvets noch die Venoms es alleine mit Virus aufnehmen können und leider ist die Gefahr zu groß, dass Virus sich weiter ausbreitet und erneut seine Macht demonstriert, während wir immer machtloser werden. Ich denke wir sind uns alle einig, dass diese Gang unbedingt schnellstens aufgehalten werden muss und ich seh leider keine andere reelle Chance als eine Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Gangs. Es wäre also sozusagen in gewisser Weise ein Waffenstillstand für den Übergang und wir bräuchten eine Art Versicherung, dass ihr uns nicht auf halbem Weg in den Rücken fallt, weil es plötzlich deutlich lukrativer wirkt." Er wusste, dass Haruka nicht begeistert auf diesen Vorschlag reagieren würde, aber glücklich war Naoya über diesen Umstand ja auch ganz und gar nicht.
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    • ____ Haru ____

      Er wusste inzwischen nach ihrer langen leidenschaftlichen Feindschaft, dass Naoya Zigaretten nicht leiden konnte, aber das interessierte Haru nicht die Bohne. Er war dazu geneigt ihm am liebsten den Qualm ins Gesicht zu pusten, nach dem er die Fresse betrachten musste, die er zog, kaum hatte er sich die Kippe angezündet, obwohl es ihnen nichts anging. Allerdings hatte Naoya kein blöder Kommentar abgelassen, also tat auch Haru nichts der gleichen. Er zog also lediglich an seiner Zigarette und wartete ab was ihm der Venom zu sagen hatte. Haru war ein extrem guter Beobachter, so erstaunlich das für seinen hitzigen Charakter vielleicht auch zu sein scheint, war er sich durchaus bewusst, dass Naoya nicht so dumm war um alleine gegen einen so übermächtigen Gegner anzutreten. Wahrscheinlich konnte sich aber auch der Anführer der Venom denken, dass auch Haru diese Gedanken bereits im Hinterkopf hatte. Nun falls Naoya überhaupt so weit denken konnte versteht sich. Allerdings war jetzt keine Zeit zu streiten. Dennoch konnte er sich nach der Aussage von dem anderen ein Grinsen nicht verkneifen. Dies war ein klarer Sieg, weil er nicht um diese Zusammenarbeit bat, sondern der Venom. "Oh~?" säuselte er grinsend. "Welch Ehre." Aber Haruka wusste, dass er mit seinen Worten nun einmal recht hatte, weswegen er schwer seufzte. "Uns wird nichts anderes übrig bleiben. So sehr ich dich auch hasse, Virus hasse ich mehr und ich will diese Bastarde aus dem Weg haben. Nun eher gesagt die Mädels, auch wenn ich ungern gegen Frauen antreten will." Dies war sozusagen ein kleines Friedensangebot, in dem er ihm diese Information Preis gab. Er konnte sich nicht vorstellen, dass Naoya wusste, dass die beiden Anführer ein weibliches Paar waren. Als der andere aber über eine Art Versicherung sprach, wurde Haru hellhörig und hob skeptisch eine seiner geschwungenen Augenbrauen. "Und an was für eine Versicherung hast du da gedacht. Dasselbe werde ich nämlich auch von dir verlangen. Ich traue dir nicht, solange ich keine Gewissheit habe", erklärte auch Haruka.


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    • Naoya
      Augen verdrehend überhörte Naoya geflissentlich den selbstgefälligen Ton seines Gegenübers. Das war er von Kazuya fast schon gewohnt, aber er würde sicher sein Ego nicht noch mehr schmeicheln als unbedingt nötig. Der Kerl war schon narzistisch genug. Stattdessen lauschte der Brünette dem Anderen aufmerksam und hielt erst überrascht inne, als Haruka durchblicken ließ, die Chefs von Virus seien zwei Frauen. Das war eindeutig noch einmal eine neue Hausnummer und ganz sicher nicht im positiven Sinne. Wenn Naoya etwas in den letzten Jahren gelernt hatte, dann dass Frauen mit Abstand deutlich grausamer sein konnten, als es Männer waren und die bisherigen Erfahrungen mit der Gang untermalten dies nur noch umso mehr. Verdammt... sie brauchten wirklich einander, ansonsten könnten die Venoms ziemlich schnell eine Niederlage einstecken. Naoyas Leute kämpften nicht schlecht, aber diese Muskelberge von Virus, die sie gestern gesehen hatte, waren Profis. Und das waren nur die Kerle, die die EIngänge bewachten. Sicher hatten die Damen auch noch stärkere Kampfmaschinen.
      "Wir müssen Virus ganz offiziell und gemeinsam den Krieg erklären, sodass für sie außer Frage steht, dass wir ihnen feindlich gesinnt sind. Weitere Bedingungen sollten wir besprechen, aber ich denke dir und deinen Leuten ist ebenso bewusst, dass ihr alleine keine Chance gegen sie habt. Das... Virus... ich habe noch nie solch eine Gang erlebt, schon gar keine Neue." Frustriert begann Naoya auf seinem Lolli herumzubeißen, ehe dieser mit einem Knacken in seinem Mund zerbrach. "Ich mache mir ehrliche Sorgen was die Ankunft von Virus für ganz Tokio bedeuten könnte. Wir gehören eindeutig zu den größeren Gangs hier und haben bereits Probleme, kleine Gangs könnten von diesen Leuten innerhalb eines Tages komplett ausgelöscht werden. Das gefällt mir nicht und das könnte das Gleichgewicht in der ganzen Stadt zerstören... also? Was sagst du? Wären die Velvets bereit sich mit den Venoms zusammen zu tun oder wollt ihr lieber euer eigenes Ding durchziehen?"
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    • ____ Haru ____

      Ganz ehrlich? Er konnte sich wesentlich andere Dinge zu dieser unchristlichen Uhrzeit vorstellen, als mit dem Venom ein ernstes Gespräch zu führen, oder überhaupt mit ihm zu reden. Ein Kater wäre ihm deutlich lieber als das hier, aber er wusste leider auch wie wichtig diese Unterhaltung war und das Naoya zu Harus persönlichem Leidwesen, mit seinen Worten nicht falsch lag. Nicht das er dies je zugeben würde, aber man sah Haruka die Einsicht an und er hoffte Mal, das der Typ genug Intelligenz besaß, um dies zu bemerken, ohne das Haru es aussprechen musste. Als kleines Friedensangebot hatte er eine seiner Informationen, die er von Hawks hatte durchblicken lassen und Naoya schien genauso erstaunt zu sein wie Haruka in dem Moment als er dies erfahren hatte. Dies hatte nichts mit Sexismus zu tun, er war lediglich überrascht gewesen und es war bekannt, dass Frauen deutlich hinterlistiger waren. Als Gegner alles andere als angenehm. Da gab es kein Geraufe wie es bei Männern der Fall war, sondern eiskalte Intrigen und die traute er nicht einmal den Venoms zu, ganz gleich was er ihnen alles ankreidete. Intrigen spinnen diese nun wirklich nicht, genauso wenig wie die Velvets. Sie ärgerten sich und ritten sich gegenseitig in die Scheiße, aber Virus war eindeutig eine andere Hausnummer. Seufzend zog er an seiner Zigarette und blies den grauen Qualm in den Himmel, während er den Rauchschwaden dabei zusah, wie diese sich in der Luft verteilten wären sie ihre Kreise zogen. "Ich gebe es ungern zu, aber es wäre kindisch, wenn ich das abstreiten würde", grummelte Haru unglücklich darüber Naoya recht zu geben, aber das hatte er im Augenblick leider wirklich. "Virus ist eindeutig gefährlicher als wir wohl alle erwartet haben. Unsere beiden Gangs tun sich vielleicht eine Menge an, aber wir brechen nicht die Regeln. Das, was Virus tut, ist unterste Gürtellinie und ich glaube sie schrecken auch nicht zurück, wenn dabei jemand das Zeitliche segnen sollte. Klingt vielleicht dramatisch, aber wie du schon sagtest, du hast die Kerle gesehen. Das sind keine Jugendliche, sondern erwachsene Kriminelle... ", antwortete Haru und strich sich durchs Haar. Das würde deutlich schwieriger werden als erwartet. Bei der Frage des Venoms hin, war Haru zwar alles andere als erfreut aber sie hatten keine Wahl. "Einverstanden. Für diese Zeit herrscht absoluter Waffenstillstand Naoya. Wir...." doch weiter kam Haru gar nicht, da plötzlich jemand vom Dach sprang und dabei vor Ihnen landete. Dieser jemand zog aber kaum hatte er sowohl ihn als auch Naoya erblickt, solch ein Gesicht, als hätte er gerade das Bedürfnis sich direkt zu übergeben. Nun offenbar war ihr hübscher Streber wirklich nicht ihr größter Fan. Moment war der Kerl da gerade wirklich vom Dach gesprungen?


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    • Naoya
      Es war unmissverständlich, dass sie beide wenig Interesse an einer gemeinsamen Zusammenarbeit hatten, aber so oder so blieb ihnen kaum etwas anderes übrig und wenngleich die Gangs weit entfernt davon waren Freunde zu werden und Naoya und Haruka ein gewisser Hass füreinander verband, war es nicht zu verleugnen, dass sie einander helfen mussten, um diese Hürde zu überstehen. Und das würde ganz sicher nicht einfach werden. Als Haruka also widerstrebend zustimmte und sein Einverständnis gab, wollte Naoya ihm zumindest pro Forma die Hand reichen, doch soweit kam es gar nicht. Stattdessen sprang ein durchaus nicht ganz unbekannter Streber hinter ihnen vom Dach und kam mit einer beinahe eleganten Sprungrolle vor den beiden Streithähnen zum Stehen. Ohne Frage hatte weder Haruka noch Naoya damit gerechnet, doch besagter Streber wohl am wenigsten. Sonst hätte er sicher nicht solch eine Show abgezogen. War das seine Art und Weise, wie er zur Schule kam? Äußerst unkonventionell und wahrscheinlich auch nur bedingt gern gesehen von anderen Bewohnern. Der Streber steckte wirklich voller Überraschungen... erst das unfassbar niedliche Gesicht, jetzt diese überraschende Agilität. Belustigt hob Naoya eine Augenbraue und vergrub seine Hände in den Hosentaschen, während er den Jungen eingehender musterte, der sich sicher gerade wünschte nicht diesen Weg gegangen zu sein. "Ich hoffe mal ganz stark, dass du uns beide nicht belauscht hast, oder? Sollte das nämlich der Fall sein, wäre es mir durchaus scheiß egal, ob du ein engelsgleiches Gesicht hast oder nicht. Dann hätten wir in der Tat ein Problem... aber ich bin mir sicher, dass du nur ganz zufällig hier vorbeigekommen bist und auch absolut nichts gehört hast." EIn sarkastisches Grinsen glitt auf Naoyas Lippen, doch das ganze hatte nichts freundliches mehr an sich. Es war nicht ganz gelogen... er konnte es gerade gar nicht gebrauchen, dass jemand ihre Gespräche belauschte und es reichte wenn die gemeinsame Zusammenarbeit bis zu ihrer offiziellen Kriegserklärung geheim bliebe.
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    • ____ Kazuya ____

      Vielleicht sollte er sich einen dieser fahrenden Wecker zulegen, die vom Nachtisch rollten und man aufstehen musste, wenn man wollte, das er aufhört zu klingeln. Allerdings wäre die Wahrscheinlichkeit groß, dass Kazuya diesen gegen die Wand werfen würde, kaum hätte er ihn erwischt. Zudem war Kazuya nun mal ziemlich flink und selbst in seinem Delirium-Zustand morgens, würde er das Teil zu schnell fangen - kein guter Plan. Ob er sich irgendwie einen Eimer Wasser über dem Bett befestigen sollte? Bei seinem Glück würde ihn das Metallding erschlagen und das wäre ein echt erbärmlicher Tod. Wie man es auch drehte und wendete, so ging es nicht weiter. Ganz gleich wie gut seine Noten auch waren, er konnte es sich nicht leisten chronisch zu verschlafen. Vor allem nicht in Japan. Mal ehrlich ihre Schulregeln waren nicht gerade das, was man mit Samthandschuhen anfassen bezeichnen konnte. Vielleicht sollte er sich mal mit Daiki beratschlagen. Bei dem Gedanken an den Blauhaarigen schlug sein Herz plötzlich wie verrückt, was dem Blonden langsam aber sicher zur Verzweiflung trieb. Er schob es aber auf seinen Print, was anderes konnte es doch gar nicht sein....
      Jedenfalls reichte der Gedankengang vollkommen aus, dass er nicht bemerkte, wer da genau unter diesem kleinen Dach stand, sonst wäre Kazuya sicherlich auf jedem anderen Flecken der Welt lieber gelandet als dort. Trotz der perfekten Flugrolle, der katzengleichen Landung und dem gewissen sportlichen Stolz den Kazuya dabei verspürte, hatte er das Bedürfnis sich am liebsten schlagartig zu übergeben.
      Echt jetzt? Jetzt schon um die Uhrzeit? Warum musste er ausgerechnet schon so früh am Morgen diesen beiden Idioten über den Weg laufen? Sein Gesichtsausdruck, als er die beiden Möchtegern-Gangster erblickte, sprach jedenfalls Bände, da musste Kazuya nicht einmal mehr etwas sagen.
      Da standen sie also ihre zwei neuen Schul-Rowdys, klischeehaft in einer Raucherecke. Zu spät zum Unterricht, gespielt cool und natürlich mit einer Ausstrahlung als wären sie die gefährlichsten Typen des gesamten beknackten Planeten. Würde Kazuya diese Begegnung nicht tierisch ankotzen, hätte er gelacht. Als der Typ mit seinem verdammt gefährlichen Lolly ihn eingehend musterte, betrachtete ihn auch der andere mit einem amüsierten Grinsen. "Welch eine Begrüßung. Schade nur, dass du wieder diesen schrecklichen Aufzug hast - ein Jammer. Willst du für uns nicht mal deine Brille absetzen Süßer? Dann vergessen wir ganz schnell wieder, dass du hier gerade richtig beschissen hereingeplatzt bist." säuselte ihm der Kettenraucher-Typ zu, woraufhin Kazuya wegen dieser dramatischen Darbietung nur schwer Seufzen musste. "Mal ehrlich, mein Tag beginnt schon beschissen genug, dass ich euch überhaupt über den Weg gelaufen bin. Denkt ihr ernsthaft mich interessieren eure heimlichen Gespräche in dieser kuschligen Raucherecke? Macht euch nicht lächerlich, das schafft ihr auch ohne solche Sätze schon ziemlich gut." antwortete Kazuya ziemlich gelangweilt auf die Drohung und ging schnellen Schrittes eilig zum Schulhaus um nicht noch später zu kommen, als er ohnehin schon war. Mitbekommen hatte er von dem Gespräch wirklich nichts und selbst wenn interessierte es ihn herzlich wenig, was diese Kerle mit ihrem Ego in der Größe von Japan vorhatten.


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    • Naoya
      Nachdenklich und diesmal doch ein Stück angespannter als sonst starrte der Brünette diesem seltsamen Kerl nach. Ohne Zweifel hatte er ein unfassbar niedliches Gesicht und einen äußerst interessanten Charakter, allerdings war das Naoya in eben diesem Moment mehr als egal. Die Chance, dass der Kerl wirklich etwas gehört haben könnte missfiel ihm und die Tatsache, dass der Kerl sich so verkleidete, aber sehr sportlich schien, könnte auch ein Indiz sein, dass er selbst einer Gang angehörte und hier mehr oder minder herumschnüffelte. Das mochte vielleicht in gewissem Maße nach Paranoia klingen, allerdings musste man als Anführer einer Gang auch deutlich mehr Vorsicht walten lassen als andere und es konnte ganz sicher nicht schaden, wenn Naoya den Kerl ein wenig im Blick behalten würde. Haruka würde sicher ebenso seinen Teil dazu beitragen, so scharf wie er auf diesen Kerl zu sein schien. Wahrscheinlich passte dieser Kerl ganz genau in das Beuteschema des Velvets. "Du sabberst gleich.", merkte der Venom schließlich belustigt an, als er sich seinem zeitweilgen Verbündeten wieder zuwandte und seine Arme vor der Brust verschränkte. Das entsprach zwar nicht ganz der Wahrheit, aber ein wenig Übertreibung schadete nie, vor allem um den Velvet aufzuziehen. "Ich schlage vor, dass wir unsere Gangs für unseren vorübergehenden Pakt zusammenführen. Nicht nur wir beide müssen miteinander arbeiten, sondern auch unsere Leute müssen vorläufig miteinander auskommen und da kann es nicht schaden, wenn sie sich ein wenig kennenlernen. Sie müssen sich ja nicht lieben... das werden wir schließlich auch niemals, aber es kann zumindest helfen, um sich sicher zu sein, dass deine Leute nicht plötzlich meinen in den Rücken fallen ... und umgekehrt." Diese ganze Angelegenheit würde sicher nicht einfach werden, aber zumindest war es eine gewisse Chance gegen Virus und sobald diese Gang endgültig erledigt war könnten sie beide auch wieder ganz gemütlich und unbekümmert ihrer Wege gehen... wenn Naoya so drüber nachdachte, würde ihr ehemaliger Anführer ihn wohl für diese Zusammenkunft steinigen... na hoffentlich erfuhr dieser das niemals.
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    • ____ Haru ____

      Nachdenklich sah Haru dem Kerl hinterher und auch wenn er es niemals zugeben würde, hatte Naoya mit seinen Befürchtungen gar nicht so Unrecht. Der Kleine könnte ein Spion sein und diese Sportlichkeit war auch nicht gerade Alltag. Es würde den Anführer der Velvets nicht einmal wundern, würde der Junge für Virus arbeiten. Er ließ sich weder einschüchtern, noch schien er wehrlos trotz dieser niedlichen Optik. Für gewöhnlich war das eine äußerst merkwürdige Kombination. Die Bemerkung von dem verfluchten Venom hatte natürlich sein müssen, weshalb Haru ihm einfach direkt seinen Zigarettenrauch ins Gesicht blies, als er das letzte Mal an seiner Kippe zog bevor er sie mit dem Fuß austrat. "Sagt mir derjenige der ständig sein ´niedliches´Gesicht betont. Klappe Idiot. Ich denke eher darüber nach, ob hinter ihm nicht mehr steckt." warum genau sich Haru eigentlich rechtfertigte, wusste er nicht, abe das war so eine Sache zwischen ihm und Naoya, was man ihnen beiden nicht austrieb. "Oder ihr uns exakt." betonte nun Haruka bewusst und sah dem anderen in die Augen. Einen Moment schwieg er, ehe er doch einsehen musste, dass die Idee nicht verkehrt war und daher schwer seufzte. "Lass uns eine Party schmeißen. Am einfachsten lockert man Leute mit Alkohol und Musik. Wenn unsere Gruppen anfangen einen auf Tafelrunde zu machen und Ernst zu diskutieren, erstechen sie sich eher als das irgendetwas dabei herauskommt." Als nun Haru einen Versuch starten wollte das ganze mit einem eher pro Forma mäßigen Handschlag zu besiegeln vibrierte sein Handy in der Jackentasche seiner Lederjacke, was sicherlich wieder für Ärger sorgen würde, da er seine Schuluniform sagen wir mal etwas aufgebrezelt hatte. Auf dem Display erschien der Name von Hawks, weshalb er dran gehen musste. "Da muss ich ran, warte kurz." Warum er dies so höflich Naoya mitteilte war ihm zwar ein Rätsel, aber immerhin war das ´Party´Datum noch nicht gesetzt. "Was hast du für mich?", hakte Haruka nach, ehe er sich perplex umsah. "Woher weißt du....nein, sag es mir nicht. Ich will nicht wissen, woher du, das schon wieder weist." seufzte Haru und kniff sich in den Nasenrücken. Verfluchte Kopfschmerzen. Das Gespräch dauerte nicht lang, würde aber wieder teuer werden, was aber schon in Ordnung so war. Niemand würde je bestreiten das Hawks der beste Informant überhaupt war, der sich vor allem mit einfachen Gangmitgliedern abgab. Immerhin nahmen seine Dienste auch weit düsteren Gruppen in Anspruch als es die Velvets oder auch die Venoms je sein würden. Sein Blick glitt, nachdem er aufgelegt hat zu Naoya. "Offenbar hat Virus heute interessante Ware geliefert bekommen. Wir sollten uns so schnell wie möglich zusammen schließen, so sehr es uns beide auch missfällt. Das Virus sich offenbar Zugang zu Cyberdrogen verschafft hat, gefällt mir nicht und ich habe ein verdammt ungutes Gefühl. Meine Intuition irrt sich selten."


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    • Naoya
      "Im Gegensatz zu dir hat er eben auch ein verdammt niedliches Gesicht. Das kann man nicht bestreiten.", murmelte Naoya als Antwort recht trocken, wobei er sicher nicht vorhatte näher zu beschreiben, wie genau er Harukas Gesicht fand... Sein Charakter überdeckte schließlich jegliche Attraktivität. "Dann sind wir schon mal zwei... ich kann ihn schwer einschätzen und ich vertraue ihm nicht. Er wirkt viel zu sehr wie ein Spitzel.", brummte der Venom ein wenig angepisst, da sie beide sicher keinen Spion an der Schule gebrauchen konnten. Unweigerlich biss Naoya sich auf seine Unterlippe und trat bei Haruka Gequalme einen Schritt zurück, wenngleich er ihn dennoch nicht umgehen konnte. Und sofort setzten auch schon die Kopfschmerzen ein. Allein dafür hasste Naoya Haruka schon... nicht umonst galt strikter Rauchverbot im Hauptquartier der Venoms sowie in Naoyas Gegenwart. Das müsste er für die Zusammenkunft auf jeden Fall auch noch als Bedingung angeben. Gerade wollten sie eingehender über besagte Zusammenführungsparty reden, da klingelte auch schon Harukas Handy und Naoya wartete recht geduldig neben dem Anderen dass er fertig wurde. Es klang verdächtig nach einem Informanten und Naoya konnte nur mutmaßen, dass es sich um einen der Größeren handelte, die keine exklusiven Verträge mit bestimmten Gangs hatten, sondern mit Informationen handelten, als wären es Partydrogen... jeder bekommt was ab, wenn er nur genug Geld hatte. Natürlich lebten diese Leute dementsprechend gefährlich. Naoya hatte in der Vergangenheit bereits mit einigen zu tun gehabt, seit er allerdings der Anführer der Venoms war vermied er den Kontakt hauptsächlich, solange es nicht unbedingt nötig war. Je mehr Informationen man ihnen abkaufte, umso mehr wussten sie auch über die eigenen Gangs Bescheid und Naoya wollte doch die Venoms so gut es ging beschützen. Als Haruka also auflegte und seine Information mit dem Anführer der Venoms teilte, hob dieser leicht die Augenbraue und zischte verächtlich. "Die machen auch keine halben Sachen, was? Von Null auf Hundert in einer Woche... Das gefällt mir ganz und gar nicht und dass sie so risikofreudig sind, kann bedeuten, dass sie noch gefährlicher sind, als angenommen."
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    • ____ Haru ____
      "Du gewinnst aber auch keinen Preis Prinzessin", kam es schlagfertig von Haru zurück, der dies natürlich nicht auf sich sitzen lassen konnte. Wobei wollte er wirklich, dass Naoya ihn attraktiv fand? Nicht wirklich. Die beiden verabscheuten sich und das würde auch ein schönes Gesicht nicht ändern. Ihr hübscher Streber allerdings beunruhigte sie beide und das war ein Umstand, der dem Chef der Velvets bitter aufstieß. Es reichte schon das sie sich mit einer ominösen Gang herumschlagen mussten, welche offenbar gefährlicher waren als angenommen, einen Spitzel an der Schule an der Backe zu haben, wäre wirklich das letzte, was sie gebrauchen könnten. "Abgesehen von unserem süßen Verkleidungskünstler, ist es nicht unwahrscheinlich, dass es hier an der Schule Spitzel von Virus gibt. Inzwischen traue ich ihnen so einiges zu." antwortete Haru nachdenklich und legte den Kopf leicht schief. Wenigstens konnte er sich daran erfreuen, wie böse ihn Naoya aufgrund der Zigarette anfunkelte. Tja selbst Schuld. Wenigstens hatte er eine Waffe gegen diesen Idioten. Gerade als er seine aufgerauchte Zigarette austrat und sie ihren mehr oder weniger Waffenstillstand besiegeln wollten, hatte ihn Hawks angerufen und eine ziemlich interessante Information herausgehauen. Haruka und Hawks arbeiten schon lange zusammen. Er kannte den Informanten bereits von Hiroto und er war einfach nur verdammt talentiert in dem, was er tat. Er hatte Hawks einen ordentlichen Vorschuss gezahlt, damit er ihn sofort informiert, sobald er an Informationen von Virus kam. Natürlich war die Zusammenarbeit mit einem so großen Informanten ein gewisses Risiko, aber mal ehrlich Hawks hatte seine Ohren überall und über die Venoms wusste er auch mehr als genug, auch wenn das Naoya sicherlich nicht gefallen dürfte. Haru hatte gerade aufgelegt und als Zeichen des guten Willens ihrer Zusammenarbeit die erhaltene Information geteilt. "Sie sind gefährlich. Die Droge soll offenbar auch verdammt übel sein und im Untergrund bereits vertickt werden. Offenbar nutzen Sie es, um sich gefügige Spitzel zu beschaffen. Ich weiß nicht, ob das nun klug oder einfach nur größenwahnsinnig ist, jedenfalls müssen wir etwas unternehmen und das schnell. Ich will nicht wissen, ob die Weiber irgendwie eine Möglichkeit finden das Zeug unseren Leuten unterzujubeln, um uns auszuschalten. Ich bezweifle stark, dass sie vor solchen Maßnahmen zurückschrecken." Im Hintergrund ertönte erneut die Schulglocke und ob sie nun ins Klassenzimmer gingen oder nicht, zu spät wären sie ohnehin und das sogar ziemlich gravierend. "Ich schlage für unserer Zusammentreffen im Übrigen einen neutralen Ort vor. Weder bei euch noch bei uns. Wir werden einander nur noch mehr misstrauen, wenn wir glauben in eine Falle zu laufen." Nun das musste auch für Naoya sinnig sein.


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    • Naoya
      Langsam begann er seine Schläfen aufgrund der Kopfschmerzen zu massieren. Nicht, dass das tatsächlich helfen sollte, aber er redete sich zumindest ein, dass sie dadurch etwas weniger wurden. Währendessen führte Haruka sein kleines Telefonat mit einem Informanten, der ihm offenbar Neues über Virus erzählte und es wurde ehrlich gesagt nicht besser. Naoya verfluchte die Frauen bereits jetzt... Der bloße Gedanke, dass hier etwas Großes und verdammt Gefährliches aufbauten war nicht gerade ermutigend und sie waren gerade einmal beim Anfang. Was würde alles noch passieren und sich entwickeln, wenn sie längerfristig eine gewisse Macht hier ausübten und die restlichen Gangs zu spüren bekamen? Die Velvets und Venoms waren fast schon handzahm im Vergleich zu manch anderer Gang in Tokio, aber sie waren beständig und hatten gewisse Tradition, wodurch sie dennoch einen gewissen Rang hatten. Ohne Frage wurde die Hierarchie in den meisten Fällen ganz gut eingehalten und die meisten Gangs hatten mehr oder minder Waffenstillstand. Das Auftauchen von Virus könnte alles über den Haufen werfen und könnte eine größere Bedrohung für die Stadt darstellen, als den meisten wohl bewusst war. "Kurz gesagt, die Mädels sind total durchgeknallt und wenn sie ihre Probleme durchziehen, bekommen nicht nur wir Gangs große Probleme, sondern womöglich gleich die ganze Stadt mit... scheiße... ich hatte mir das Jahr entspannter vorgestellt.", brummte der Brünette missmutig und zückte diesmal einen Erdbeerkaugummi aus seiner Tasche, den er sich in den Mund steckte. Vielleicht beruhigte das ja ein wenig das Hämmern in seinem Kopf. "Ich bin mit einem Club Besitzer befreundet... ich denke wir könnten zumindest für die Party seine Location bekommen, inklusive Barkeeper. Wir müssen dann nur für zukünftige Operationen überlegen, von wo wir agieren. Das Statement sollte schließlich klar sein, dass du nicht das Sagen über mich hast..." Eine kurze Pause, Naoya blickte den anderen an und beendete schließlich seinen Satz. "... und dass dies umgekehrt auch nicht der Fall ist."
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    • Haru

      Ein Anruf von Hawks bedeutete selten etwas Gutes, meistens beliefen sich ihre Telefonate auf richtig miese Neuigkeiten und das ihr neustes Thema Virus war, untermalte dies noch einmal äußerst dramatisch. Ganz ehrlich? Wenn Sie nicht bald etwas unternahmen, saßen sie richtig tief in der Scheiße und das betraf wie Naoya es bereits erwähnt hatte nicht nur die Velvets und die Venoms. Wenn Virus ihren Einfluss weiter ausbreitet, würden sie bald die Kontrolle über den Untergrund der Stadt bekommen. Nun zumindest insoweit es die Yakuza tolerierten, falls Virus nicht selbst ein Teil davon ist. Großartig, einfach nur großartig. Haru hatte das Bedürfnis nach einer weiteren Zigarette, aber unterdrückte den Drang vorerst. "Ja...reicht schon das ich deine Visage hier sehen muss, jetzt auch noch Virus? Gott, irgendetwas muss ich wohl wirklich verbrochen haben", murmelte Haru und seufzte genervt ehe er sich an die Wand lehnte. Sein Gegenüber hatte wohl beschlossen sich weiter mit Süßkram vollzustopfen, was ein interessantes Bild abgab, wo ihr kleiner Naoya doch immer so böse rüberkommen wollte. Joa, so ein rosa Kaugummi hatte eindeutig etwas Bedrohliches. Haru konnte sich ein amüsiertes Grinsen nicht verkneifen. Kaum ertönte aber die Stimme seines Erzfeindes, verschwand dieses auch schon. Dem Vorschlag bezüglich der Bar erschien Haruka gar nicht mal so schlecht, weshalb er versöhnlich nickte. "Einverstanden. Der Club klingt vertretbar." dennoch verschränkte er die Arme und rollte mit den Augen. "Lass nur diese verflucht dramatischen Pausen, das ist peinlich. Weder habe ich Lust über dich zu bestimmen, noch würde ich es zulassen, dass du es bei mir tust. Entspann dich Dramaqueen." daraufhin löste er sich von der Wand. "Ich hab dich lang genug ertragen. Ich mach die Biege." kurz hob er die Hand zum Abschied und steuerte das Schulhaus an.


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    • Naoya
      Sie hatten sich schließlich auf den Club geeinigt und die restlichen Beleidgungen überhörte Naoya einfach mal. Es wäre kindisch darauf jetzt weiter einzugehen und etwas zu erwidern, schließlich wollte der Venom sich nicht auf Harukas Niveau herab begeben. Es reichte ja schon, dass sie gezwungener Maßen zusammenarbeiten mussten. Naoya verdrehte nur Kaugummikauend seine Augen und rümpfte leicht die Nase über Harukas abgehobene Art, aber das war ja schließlich nichts Neues. Für den Venom war der Anführer der Velvets ganz klar die Arroganz in Person und mindestens gleichermaßen zickig, wie es Naoya zuweilen sein konnte. Da standen sie beide sich wohl in nichts nach. Nur gut, dass der Kerl keine Frau war... ansonsten würden seine Gangmitglieder immer einen großen Bogen um ihn machen, wenn er seine Tage hatte. "Ich will deinen dramatischen Abgang ja nicht ruinieren, aber dir ist schon bewusst, dass wir beide zum gleichen Unterricht müssen?!", merkte der Brünette amüsiert an und machte sich schließlich mit etwas Abstand zu Haruka auf den Weg zum Klassenzimmer. Zu ihrem Glück war der Lehrer noch nicht anwesend, denn ansonsten hätten sie sich wirklich eine Standpauke anhören dürfen und das wäre sicher für den Velvet besonders kritisch... war für ihn nach dieser Schule nicht Endstation? Es wäre ja zu schade, wenn der Anführer der Velvets nicht mal einen Schulabschluss schaffen würde... bei diesem Gedanken legte sich ein beinahe hämisches Grinsen auf die Lippen des Venoms... das wäre durchaus belustigend.
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    • ____ Kazuya ____
      Wäre Kazuya nicht so gut in der Schule wäre das sicherlich deutlich schlimmer für ihn geendet, als nur vor dem Klassenzimmer zu stehen, bis die nächste Stunde begann und das alles nur, weil er mal wieder viel zu spät dran gewesen war. Sein Tag hatte schon extrem beschissen begonnen, wäre merkwürdig, wenn er nicht so weiter verlaufen wäre. Mal ehrlich am frühen Morgen ihren Möchtegern-Gangstern über den Weg laufen? Wirklich? Kazuya hätte am liebstne sein ohnehin nicht gerade verdautes Frühstück wieder von sich gegeben. Am besten auf die teuer aussehenden Schuhe des Typen mit den rötlichen Haaren. Die Schuhe sahen aus, als wären sie locker seine und Daikis Monatsmiete wert. Die andere Dramaqueen musste daraufhin einen auf geheimnisvoll machen, als würde es Kazuya auch nur ansatzweise interessieren was sie da hinter dem Haus trieben. Ehrlich gesagt hätten sie dort sich sowohl vögeln als auch abstechen können, es könnte Kazuya nicht weniger interessieren als es bereits tat. Der Tag konnte doch nicht viel schlimmer werden, oder? Missmutig blickte er auf das graue Tablet aus der Cafeteria, dass er sich gerade von der netten Dame mit dem schicken Haarnetz und dem Namensschild auf dem ´Mathilda´stand befüllen lassen und trauerte direkt dem guten Essen von Daiki nach. Er aß ohnehin schon nicht viel, aber gerade vermisste er wirklich die Küche seines Mitbewohners. Er wusste ja nicht einmal, ob das gerade auf seinem Teller ein Salat oder irgendein mutiertes Gartengewächs war, dass ihn stark an die schreiende Pflanze aus Harry Potter erinnerte. Wie hieß das Ding nochmal? Alraune! Richtig. Kann man die essen? Nun er wird es jetzt wohl herausfinden müssen, außer er setzte mal wieder eine Mahlzeit aus, wofür ihn Daiki wahrscheinlich steinigen würde, wüsste er was er hier dachte. Bei dem Gedanken an den Blauhaarigen musste Kazuya lächeln. Wie wohl sein Tag war? Ob er den Jungen wieder getroffen hatte, für den er sich interessierte? Autsch....da war schon wieder dieses merkwürdige stechende Gefühl in seiner Brust. Seufzend lief er also gerade durch die Cafeteria und steuerte den Ausgang an, weil er nie in diesen von Menschen überfüllten Raum überhaupt etwas aß, wenn er den die Kantine überhaupt besuchte, da schaffte es sein Tag noch beschissener zu werden als ohnehin schon.
      Gott, konnte sich nicht einfach irgendwo ein schwarzes Loch auftun und ihn verschlucken? Warum musste er zu allem Übel auch noch dem Haarspray-Opfer und seiner Gang über den Weg laufen? Was hatte er bitte wieder verbrochen? Sicherlich lachten sich all die tausend japanischen Götter gerade ins Fäustchen. Er hätte an Neujahr doch nicht den Schreinbesuch schwänzen sollen ...


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Daiki
      Er hatte sich nicht wirklich wehren können. Das mochte eine schwache Ausrede sein, aber er hielt an dieser fest, als seine sogenannten Freunde zusammen mit Arisa ihm bei seinem Klassenzimmer einen Besuch abstatteten und ihn kurzerhand mit sich in Richtung der Cafetaria schleiften. Andererseits wäre er auch ungern bei diesen zwei Möchtegern-Gangstern geblieben, die zu aller Unglück seine Banknachbarn waren. Nicht nur, dass niemand mit dem Fake-Brünetten die Plätze tauschen wollte, die meisten aus seiner Klasse machten trotz des guten Aussehens der beiden einen großen Bogen um sie, da sie ihnen nicht geheuer waren und bereits die ersten Gerüchte kursierten, dass jeder von ihnen schon Leichen im Keller hatte... wortwörtlich. Ob das stimmte, bezweifelte Daiki zwar stark, aber er konnte nicht leugnen, dass sie etwas einschüchterndes hatten und ohne Zweifel gehörten sie Gangs an. Zwar wollte Daiki sein gutes Image an der Schule bewahren, aber sein Wohlergehen war ihm ebenfalls nicht ganz unwichtig, weshalb er vorerst entschied außerhalb des Unterrichts einen großen Bogen um sie zu machen. Da kamen seine Freunde doch eigentlich wie gerufen, oder? Nun es änderte nichts daran, dass er ungern Zeit mit diesen Vollidioten verbrachte und so sehr er eigentlich sich mittlerweile auch für Arisa erwärmt hatte, waren ihre ständigen Avancen unfassbar anstrengend und am liebsten würde er ihr entgegen schreien: Such dir einen anderen Lover! Ich bin stockschwul!
      So folgte er seiner Gruppe also und während Arisa förmlich an seinem Arm hing, machten die anderen zwei Jungs sich über alle möglichen 'Loser' der Schule lustig, die ihnen auf dem Weg begegneten. Als ob die Kerle auch nur irgendwie besser wären. Gedanklich verdrehte Daiki also die Augen, behielt aber nach außen eine recht neutrale Miene, während sie auch schon die Cafetaria betraten. Und wem mussten sie da natürlich in die Arme laufen? Daikis Hände wurden unweigerlich etwas schwitziger und seit er bewusst Kazuya erzählt hatte, dass er wohl mehr oder minder auf Kisaragi stand, sah er den optisch eher unscheinbaren Kerl in einem etwas anderen Licht. Und nun wusste er auch nicht mehr, wie er überhaupt noch mit ihm interagieren sollte. Warum war es nur so schwer auf Kerle zu stehen? Manchmal verfluchte er sich ja selbst. "Na Kisaragi? Auf dem Weg mit deinem Essen zum Klo, wo du dich dann in eine Kabine einsperrst, weil du keine Freunde hast?", versuchte es einer von Daikis Lakeien aberwitzig und der Fake-Brünette musste dem Drang widerstehen sich im Namen dieses Vollidioten bei Kisaragi zu entschuldigen.
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • ____ Kazuya ____

      Er hasste Menschen, wirklich. Seine misanthropische Einstellung konnte man ihm doch beim Anblick der Leute hier nicht wirklich verübeln, oder? Er konnte dem Großvater von Heidi wirklich nicht verdenken, dass dieser in einer einsamen Holzhütte auf den Bergen wohnte. Vielleicht sollte Kazuya Einsiedler werden? Okay irgendwie war das dann doch eine etwas zu schräge Vorstellung, welche er ganz schnell wieder verwarf, ihm aber beim Anblick von Ayaka, Dumm und Dümmer und Laufstegbarbie, sofort wieder in die Gedanken schoss, Ja Einsiedler klang gar nicht so schlecht. Kazuya hatte eigentlich vor sich irgendwie an den Idioten vorbei zu schleichen in der Hoffnung, dass sie ihn vielleicht nicht bemerkt hatten, aber das würde natürlich nicht zu ihrem Tag passen und sie hatten ihn bemerkt. Mal ehrlich, wieso hatte er diese unscheinbare Fassade gewählt, wenn er ständig auffiel und zum Ziel solcher Leute wurde? Irgendetwas ist mit dieser Welt doch verkehrt. Zu allem Übel sprach ihn auch noch einer der Truppe an, woraufhin Kazuya schwer seufzte und ihn gelangweilt ansah, ehe er seinen Blick auf Daiki richtete. "Du hast ihnen sprechen beigebracht und das sogar in richtigen Sätzen, Gratulation. Ich würde gerne applaudieren, aber meine Hände sind voll." antwortete er gelassen und hatte damit vor das Gespräch zu beenden, aber er konnte nicht an der Gruppe vorbei ohne das der Kerl den er gerade vorgeführt hatte, mit hochroten Kopf, der Tomate (zumindest ging Kazuya davon aus, dass rote Ding auf seinem Tablet war eine Tomate) Konkurrenz zu machen und schlug Kazuya wutentbrannt das Tablett aus der Hand. "Du kleiner Pisser, was glaubst du eigentlich wer du bist? Wir sollten dir deine freche Klappe stopfen!" wurde Kazuya angefaucht. Nicht darauf eingehend blickte Kazuya auf das Tablett auf dem Boden und das Essen, dass sich im Raum verteilt hatte. Die Leute im Hintergrund hatten eigentlich exakt zwei Reaktionen. Die eine Gruppe lachte und die andere starrte geschockt auf die Szene. Natürlich würde niemand auch nur irgendetwas sagen. Niemand würde sich den Groll der ´coolen´Gruppe zuziehen wollen. Es war lächerlich. "Oh, ich glaube, das wird Mathila nicht gefallen.", murmelte Kazuya die Truppe ignorierend. "Was zur Hölle redest du da? Ey, du bist doch krank im Kopf." Nun er gehörte zu den Top 10 der Schulnoten an ihrer Schule, ja vielleicht war Kazuya ja wirklich krank im Kopf. Er sollte einen Lehrer danach fragen - Gott, warum musste er sich eigentlich so ein Gerede antun? Er bekam Kopfschmerzen. Nein, er hatte sie schon. "Bist du fertig?", hakte Kazuya nach und sammelte das Zeug vom Boden ein um es dann anschließend in den Müll zu befördern.


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    • Daiki
      Wenn er ehrlich war, wusste er nicht einmal, wie seine zwei Kumpanen richtig hießen. Er hatte es zwar zu Beginn des vorherigen Schuljahres erfahren, aber interessiert hatte es ihn nie wirklich und so hatte sein Gehirn ganz klar die Informationen gefiltert. Und die Namen der Idioten gehörten ganz sicher nicht zu den wichtigen Informationen. Schweigend beobachtete er die Szenerie vor sich und während Arisa aufgrundessen immer mal wieder kicherte (Daiki war sich nicht sicher, ob sie tatsächlich witzig fand was Idiot A zu sagen hatte oder ob sie den Kerl nur auslachte), legte sich besagter Idiot mit einem überaus desinteressierten Kisaragi an, der sich das nicht unbedingt gefallen ließ. Als besagter Streber sich mit seinen Worten an Daiki wandte, musste dieser ein kleines Grinsen unterdrücken und erst als sein Lakei dem Jüngeren das Tablett aus der Hand geschlagen hatte und sich das Essen so auf dem Boden verteilte, entschied Daiki langsam einzugreifen. Er löste sich von Arisa, welche ihn etwas verwundert ansah und machte einen weiteren Schritt auf den namenlosen Idioten zu. Dieser schien in seiner Würde zutiefst gekränkt, weil Kisaragi immernoch das letzte Wort hatte und sich nicht ärgern ließ. Also ging er zu dem über, was er kannte: Gewalt. Vollidiot A, wie Daiki ihn von nun an gedanklich liebevoll nannte, ballte seine rechte Hand zu einer Faust und während Kisaragi gerade das Essen vom Boden räumte, setzte der Kerl an, um dem Bebrillten eine reinzuhauen. Nur dass er nicht so weit kam. Auf halbem Weg wurde sein Handgelenk fest umklammert und hinderte ihn daran die Bewegung komplett auszuführen. Irritiert glitt sein Blick nach hinten zu Daiki, welcher nicht nur seinen Arm umklammert hielt, sondern ihm zudem ein bittersüßes Lächeln schenkte. "Wer hat dir erlaubt die Faust zu erheben? Du weißt ich halte nicht viel von Gewalt und wenn sie nötig ist, entscheide ich das! Verstanden?" Wenn er wieder zuhause war, würde er nach seiner Dusche irgendetwas spaßiges mit Kazuya machen müssen, um das hier zu verdrängen... Er hasste es den eiskalten Boss zu geben und dabei machte er das seiner Meinung nach nicht mal sonderlich gut.
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    • ____ Kazuya ____
      Er war zwar nicht unbedingt scharf darauf diese Pseudo-Alraune zu essen, aber es tat ihm doch ein wenig Leid darum. Mathilda stand immerhin nicht umsonst in der Küche und irgendwo anders auf der Welt, war man froh über eine solche Mahlzeit. Das waren aber Dinge um die sich solche Leute wie dieser Hampelmann nicht scherten. Er bezweifelte ohnehin das der Großteil der Schule überhaupt irgendeinen Gedanken außerhalb dieses Schulgebäudes verschwendete. Sie lebten alle in einer Welt die Kazuya nicht verstand. Vielleicht hätte er sie verstanden, wären die Dinge in seinem Leben anders gelaufen. Aber als er begonnen hatte sich immer mehr zurückziehen, hatten auch seine Gedankengänge zugenommen. Ein ewiges Karussell, von dem ihm fast schlecht wurde und einzig mit Sport ausgeglichen werden konnte. Gott, was würde er dafür geben jetzt eine Runde zu joggen. Er war all das so Leid. Konnte er sich nicht einfach in seinem Zimmer einschließen, den ganzen Tag zocken, was er ziemlich vernachlässigt hatte und nur für Parkour seinen Raum verlassen? Aber dann würde er Daiki nicht sehen, das wäre in der Tat nicht so angenehm. Er vermisste ihn...sogar sehr.
      Weil er so in Gedanken versunken war, hatte er erst spät bemerkt, dass man ihn gerade mehr oder weniger wirklich verprügeln wollte. Was ihn zwar nicht überraschte, aber das ausgerechnet Ayaka eingriff, nun zugegeben damit hatte er Kazuya echt ein wenig erwischt. Er konnte seine Überraschung auch nur dank der dicken Brillengläser verbergen. Gar nicht schlecht das Ding. "Ihr seit echt rührend", murmelte Kazuya abfällig. "Ayaka, ernsthaft! Ich weiß, dass er dein Opfer ist, aber ....das kann ich doch nicht auf mir sitzen lassen....auf uns!" platzte es aus dem Idioten heraus, der immer noch schockiert auf sein fest gehaltenes Handgelenk starrte. "Lass mich diesen eingebildeten Streber zeigen, wo sein Platz ist." Kazuya hatte sich aufgerichtet und dann das Essen entsorgt, ehe er die Gruppe ansah. "Nur zu, hau mir eine rein, wenn es deinem bemitleidenswerten Ego hilft. Ihr seid so erbärmlich, dass ich euch eigentlich bedauern sollte. Ihr lebt in eurer kleinen Blase, in der ihr nur euch selbst seht, euren Ruf, eure Beliebtheit. Alles um euch herum nehmt ihr nur verschwommen wahr und wiegt euch in der Vorstellung in Sicherheit, dass die Kontakte, die ihr euch aufgebaut habt, ehrlich sind. Ihr lügt und heuchelt euren sogenannten ´Freunden´ins Gesicht, wisst nicht einmal ansatzweise etwas über einander und das alles nur, weil ihr Angst habt allein zu sein. Ihr klammert euch an falsche Freunde..." sein Blick wanderte zu dem Mädchen an der Seite von Ayaka. "Falsche Liebe und das alles nur, weil ihr mit euch selbst nicht klarkommt. Allein sein, die Dinge sehen, wie sie sind....ihr habt so schreckliche Angst davor, dass ihr mir leidtut. Für das, was ihr wirklich seid, werdet ihr jedenfalls weder geliebt, noch gemocht." Kazuya seufzte leicht. "Aber das sagt euch nur ein unbedeutender Streber, viel Spaß noch bei was auch immer." daraufhin verschwand Kazuya aus der Cafeteria. Er hatte höllische Kopfschmerzen....


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    • Daiki
      Einmal mehr denn je sehnte Daiki seinem Abschluss entgegen und ehrlich gesagt konnte er es kaum erwarten diese Farce fallen zu lassen. Natürlich könnte er im Job später auch Pech haben und würde dort womöglich nicht akzeptiert werden, aber niemand war so grausam wie pubertierende Teenager. Das war ganz klar! Zuhause angekommen hatte er wie immer erst seine Dusche genommen und sich dann für einen übergroßen kuscheligen türkisen Pullover mit Katzenöhrchen an der Kapuze und eine weiße Jogginghose entschieden, die ebenso kuschelig war. Um die Wartezeit zu überdauern bis Kazuya endlich zuhause war, hatte der Blauhaarige kurzerhand Milch auf dem Herd angesetzt und Vanillepudding gekocht. Warum? Weil der Tag nicht gerade toll gewesen war und er sich jetzt nach Süßkram sehnte!

      Naoya
      Freudige Gesichter hatte der Venom sicher nicht erwartet, als er am Nachmittag seiner Gang verkündete, dass sie temporär mit den Velvets zusammenarbeiten würden und wenngleich die Stimmung dementsprechend mies war, konnten die meisten Mitglieder der Party für den Abend etwas gutes abgewinnen. Währendessen hatte Naoya seine Kontakte spielen lassen und da es kein Wochenende war hatten sie tatsächlich Glück und konnten den unterirdischen Club recht kurzfristig für diese private Angelegenheit buchen, wobei ihnen tatsächlich zwei Barkeeper und einige Freigetränke zur Verfügung standen, sowie ein ganz eigener DJ. Nun... es zahlte sich wohl aus, dass Naoya ein paar 'Freundschaftsdienste' für den Clubbesitzer erledigt hatte. Eines war klar: eine gewisse Motorradgang würde sich hier sicher nie wieder blicken lassen und der Ex-Freund von der Tochter des Besitzers traute sich auch schon seit Monaten nicht mehr her. Wie sagte man so schön? Eine Hand wäscht die Andere! Als Naoya also einige Stunden später den Club betrat, tanzten und tranken bereits die ersten Venoms, während die Velvets noch auf sich warten ließen. Er hatte Haruka eine Nachricht hinterlassen wo und wann sie hier sein konnten, aber wahrscheinlich lebte der Velvet das Motto: Die coolen Kids kommen immer zu spät. Gleich nach: die coolen Kids sitzen immer hinten im Bus. Er ließ seinen Blick in dem bunten Licht umherschweifen und ein kleines Lächeln glitt auf seine Lippen, als er den immer noch leicht ramponierten Yasuo entdeckte, wie dieser sich schmerzerfüllt auf der Tanzfläche bewegte und dabei immer mal wieder abwechselnd von Ryo und Kenshin gestützt wurde. "Meinst du diese Zusammenarbeit geht gut?" Seiko hatte sich zusammen mit Minako beinahe an Naoya angeschlichen und als dieser sich seufzend den beiden zuwandte, entging ihm nicht, dass der neuste Zugang der Venoms einen Arm um den Doc geschlungen hatte. Vielleicht war das der Alkohol... vielleicht hatte Naoya aber auch die Anbandeleien übersehen. "Ich kann es nur hoffen... das wird nicht einfach und wir müssen versuchen mit der Arroganz der Velvets klarzukommen, aber sonst seh ich leider wenig Chancen für uns im Kampf gegen Virus..." Vage hob Minako eine ihrer schmalen Augenbrauen, hielt aber eine Entgegnung zurück. Wahrscheinlich wollte sie Naoya eh nur sagen, dass sein Ego auch nicht gerade klein war.
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ