❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • ____ Kazuya ____

      Was für ein beschissener Tag. Der Tag hatte mies angefangen und genauso war er weiter gegangen. Kazuya sehnte sich nur noch danach endlich Heim zu kommen, die Tür hinter sich zu schließend und der Außenwelt ein ´Fuck you´entgegen zu brüllen. Er hatte so miese Laune das er unterwegs als er sich unbeobachtet fühlte die Perücke und Brille unliebsam in den Rucksack gestopft, es folgte auch das Jackett der Schuluniform, sodass einfach nur noch das weiße schlichte Hemd, welches ihm viel zu groß war und die schwarze Hose übrig blieb. Wenigstens konnte er so ungehindert ein wenig schneller laufen und er wollte wirklich nichts wie nach Hause. Das er seinen Weg dabei ein wenig abkürzte, musste er ja nicht erwähnen. Wie hoch war auch die Wahrscheinlichkeit seines Gangstern wieder über den Weg zu laufen? Wobei bei seinem Glück wohl ziemlich hoch, aber er riskierte es. Dadurch kam er ziemlich zügig endlich nach Hause, atmete hörbar erleichtert aus, als er die Schüssel in das Türschloss steckte und betete inständig, dass ihn jetzt nicht noch ein Nachbar versuchte anzuquatschen wie heute früh. Wenigstens das blieb ihm erspart und so öffnete er die Tür, schloss diese schnell hinter sich und kickte seine Schuhe lustlos in die Ecke des Gangs. Er wollte echt nur noch mit dem Kopf voraus auf sein Sofa fallen. Scheiße, er braucht immer noch ein Bett. Kaum war er ein paar Schritte in der Wohnung vernahm er den Geruch von Vanille in der Luft und lächelte sanft. Daiki war Zuhause. Amüsant wie sich schlagartig seine Laune hob. Als er sich der Küche näherte, erkannte er einen ziemlich eingepackten Daiki am Herd stehen, der mit diesen Öhrchen am Kapuzenpullover unfassbar niedlich aussah. "Hey Meisterkoch", schmunzelte Kazuya und zupfte leicht an der Kapuze des anderen. "Süß."

      ____ Haru ____

      Nun Begeisterung sah anders aus und allein den Gesichtern nach zur urteilen hielten ihn seine Leute nun für komplett übergeschnappt. Nachdem Haruka verkündet hatte, dass sie wegen diesen verfluchten Virus einen vorläufigen Waffenstillstand und eine Zusammenarbeit mit den Venoms haben werden, war ein echter Stimmungskiller. Die Gesichter sahen alle samt aus, als wäre gerade ein Horrorfilm eingefroren und hätte eine Fratze auf dem Bildschirm und die Laune war mehr als nur im Keller. Regelrecht unterirdisch. "Boss, das kann nicht dein Ernst sein! Wir und die Venoms? Die Arschlöcher verraten uns doch bei der nächsten Gelegenheit." platzte es aus Ryota, der wahrscheinlich das erste Mal einer Meinung war mit Mia, welche wohl im Moment mehr als nur vom Glauben abgefallen war. "Ich sage nicht, dass ihr euch lieben müsst. Es ist nur temporär und Virus ist gefährlich. Verdammt gefährlich. Ich hatte ein Gespräch mit Hawks." begann Haru und spürte im Hintergrund schon das Leuchten der Augen von Akashi. "Du verlässt dich eindeutig zu sehr auf diesen Kerl. Er ist nicht mal ein Velvet." schnaubte ein anderer. "Zur Hölle nochmal. Wenn du alles besser weißt, da vorn ist die Tür. Klär du das mit Virus, den Venoms, Hawks und allen anderen. Ich zwinge niemanden mir zu Folgen. Sei dir nur über eines im Klaren, verlässt du diese Tür wird sie sich für dich nie wieder öffnen." Ein schweres Schlucken nach den Worten des Anführers der Velvets entkam dem jungen Mann der seine Einwände geäußert hatte. "Mir gefällt das genauso wenig wie euch. Es kotzt mich sogar deutlich mehr an, aber hätten wir aktuell eine andere Wahl, glaubt mir ich hätte sie bereits gewählt", erklärte Haruka und spürte plötzlich eine Hand auf seiner Schulter. "Du hast entschieden und wir folgen dir." Es waren die Worte von Keisuke, welche ihm schon weiß Gott wie oft das Leben gerettet hatten. Er schaffte es immer wieder ihn zu beruhigen und der Kerl war so bedingungslos loyal. Man Haru liebte den Kerl wirklich und er wusste, würde er je den Job als Anführer an den Nagel hängen, würde Kei sein Nachfolger werden. Das hatte er schon von Beginn an festgelegt und an seiner Meinung hatte sich seitdem nichts geändert. Haruka lächelte demnach dankbar und wenn auch mit Verspätung, nicht das ihn dies bei den Venoms kümmern würde, hatten sie sich zum Treffpunkt begeben. Zugegeben war die Bude gar nicht übel, auch wenn die Gesichter die sie begrüßten schon nach Feindseligkeit schrien. Nun den Velvets ging es da nicht anders. Haruka Blick suchte nach Naoya, denn er schneller gefunden hatte als ihm lieb war, als er sich diesem näherte. "Bringen wir es hinter uns."


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    • Daiki
      Ein Lächeln breitete sich auf den Lippen des Blauharigen aus, als er vernahm, dass die Wohnungstür aufgeschlossen wurde. Kazuya war daheim! Sehr gut. Nachdem der Jüngere die Wohnung betreten hatte, dauerte es nicht lange, ehe er sich zu Daiki in die Küche gesellte. Ebenso wie Daiki strahlte auch Kazuya seinen Mitbewohner förmlich an und nun ging es dem Blauhaarigen zumindest schon ein ganzes Stück besser. "Hey Kazu! Na? Wie war die Schule?" Wenn man so zurückdachte und anmerkte, dass sie beide einander noch gar nicht so lange kannten und die Art und Weise wie sie Mitbewohner wurden sehr unkonventionell war, war es dennoch sehr erstaunlichwie unfassbar gut sich die beiden verstanden und Daiki würde sogar soweit gehen ihn aufrichtig als seinen Freund zu bezeichnen. Davon hatte er in dieser Aufmachung ja nie sonderlich viele gehabt und auch Kazuya hatte durch das Problem mit seinen Brüdern nicht gerade viel Vertrauen in andere. Umso wichtiger empfand es der Blauhaarige, dass sie einander gut verstanden.
      "Dir würde der Pullover wohl noch besser stehen als mir. Du hast genau das richtige Gesicht dafür.", meinte Daiki schließlich auf Kazuyas Bemerkung hin leise lachend und nahm den Topf mit dem Pudding vom Herd. Einen Moment überlegte er, ob er diesen in hübsche Serviergläser füllen und auskühlen lassen sollte, allerdings war er sich nicht mal sicher, dass sie solche Gläser besaßen und er brauchte jetzt ganz dringend den Pudding. So holte sich Daiki also aus dem Besteckfach einen großen Löffel heraus und setzte sich anschließend an ihren kleinen Esstisch, zusammen mit dem Topf Vanillepudding. Genüsslich nahm eer sich einen Löffel der warmen Süßspeise und ließ ihn sich förmlich auf der Zunge zergehen, ehe er zu seinem Mitbewohner aufblickte und diesem eben jenen Löffel anbot. "Möchtest du auch etwas Pudding? Ich finde nach solch einem miesen Tag kann man sich durchaus schon einmal gönnen.", schmunzelte Daiki schließlich amüsiert und deutete Kazuya an sich doch ebenfalls an den Tisch zu setzen.

      Naoya
      Noch während der Anführer der Venoms sich mit einem besorgten Seiko und einer eher unschlüssigen Minako unterhielt, hatten die Velvets ihren ganz großen Auftritt und es war ja beinahe niedlich, dass sie unbedingt alle zusammen kommen mussten. Wie ein Schwarm Vögel, die durch ihre Anzahl bedrohlicher wirken wollten. So ganz konnte Naoya das ja nicht wirklich ernst nehmen, aber das würde er ihnen nun sicher nicht noch unter die Nase reiben. Schließlich war der Sinn und Zweck dieser Party ihre Zusammenabeit und kein komplett neuer Zwist. Naoya würde sich also bemühen müssen, seine sarkastischen Bemerkungen herunterzuschrauben. Die Ankunft der Velvets blieb so ziemlich bei Niemanden unbemerkt und die anwesenden Venoms starrten die normalerweise verfeindete Gang sehr missgünstig an und nur wenige von Naoyas Gang bewahrten eine eher neutrale Miene. Allerdings hatte so mancher hier auch schon direkte Auseinandersetzungen mit den Velvets und war dementsprechend von vornherein nicht gut auf Haruka Gang zu sprechen. Ganz vorne dabei Kenshin und Yasuo. "Bringen wir es hinter uns?", wiederholte Naoya sichtlich belustigt und hob eine Augenbraue, ehe er den Möchtegern-coolen Anführer der Velvets musterte. "Dir ist durchaus bewusst, dass das Ziel des heutigen Abends das geimeinsame Betrinken ist... wir gehen keine Zwangsehe ein, falls du das erwartet hast." Einer der beiden Barkeeper schob Nao einen klaren Shot über den Tresen, welchen der Brünette dankend annahm und diesen augenblicklich hinterkippte. "Die Getränke hier sind weitestgehend auf's Haus... außer jemand übertreibt es, dann muss selbst gezahlt werden.", erklärte er kurzerhand und stellte das leere Glas auf dem Tresen ab, ehe er ein paar Schritte näher auf Haruka zuging und kurz vor ihm stehen blieb, ein belustigtes Grinsen auf den Lippen. "Schau nicht so angespannt und genieße es, dass wir euch ausnahmsweise nicht in den Arsch treten wollen. Betrink dich, hab Spaß... für Ernsthaftigkeit werden wir danach noch mehr als genug Zeit haben. Daran hege ich keinen Zweifel."
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    • ____ Kazuya ____

      Schon erstaunlich, seine Stimmung hob sich schlagartig, kaum hatte er Daiki gesehen. Es war verrückt, sie beide kannten sich nicht wirklich lang und ihre Begegnung war eher einem absoluten Chaos geschuldet und doch hatte Kazuya das Gefühl schon ewig mit ihm befreundet zu sein. Das waren sie doch, oder? Freunde? Kazuya hatte all das komplett verlernt. Er wusste gar nicht mehr ab wann man jemanden als Freund bezeichnen konnte. Er wusste lediglich, dass er Menschen hasste, und zwar den Großteil von ihnen. Wenn er darüber nachdachte, war das extrem traurig. Aber er wusste, dass er Daiki mochte, sehr sogar. Er dachte ständig an den Blauhaarigen. Sei es in der Schule, beim Sport und immer wieder hellte sich sein Gesicht auf, wenn er wusste, dass er bald Zuhause war. Er hätte nie geglaubt, dass er einmal froh sein würde, wieder nach Hause zu kommen. Sein Plan war es gewesen seine eigene Wohnung zu haben, sich wie ein gruseliger Creep zu verschanzen, die Nachbarn Gerüchte über ihn streuen zu lassen und so in aller Stille zu leben. Jetzt konnte er sich seinen Alltag ohne Daiki gar nicht mehr vorstellen. Meine Güte wie lange kannten sie sich bitte? Vielleicht eine Woche? Da konnte doch etwas nicht stimmen, was war mit ihm los? Er ließ niemanden an sich so schnell heran und jetzt nach ein paar Tagen sehnte er sich plötzlich nach jemandes Nähe? Er war sicherlich irgendwo in der Nacht mit dem Kopf dagegen gestoßen. Wurde Zeit für ein neues Bett, sicherlich lag es daran. Als er sich Daiki genähert hatte und schmunzelnd über den türkisen und sehr flauschigen Pulli strich, hob Kazuya amüsiert eine seiner feinen Augenbrauen. "Du willst mir also damit sagen, dass ich aussehe wie eine Katze? Nun vielen Dank." antwortete amüsiert und schüttelte leicht mit dem Kopf. "Bitte sprechen wir nicht von der Schule. Der Tag war schrecklich." Er beobachtete Daiki wie er sich den Topf mit Vanillepudding einfach direkt auf den Tisch stellte und sich wohl entschied auf sämtliches Geschirr zu verzichten und sich direkt mit der Süßspeise die Kante zu geben. Daiki war schon echt niedlich. Sein Tag war wohl ähnlich mies wie der von Kazuya gewesen. Pudding erschien ihm da gar keine so üble Idee, zumal er nach dem Zusammenstoß mit seinen liebsten Freunden in der Cafeteria ohnehin nichts mehr gegessen hatte. "Ich ziehe mich nur eben um und leiste dir Gesellschaft", antwortete der Blonde und ging in sein Zimmer damit er sich etwas anderes anziehen konnte. Seine Schultasche hatte er auf das Bett geworfen. Er würde sich um die Perücke und alles andere später kümmern. Er hatte sich ein schwarzes Shirt übergezogen und darüber eine dunkelblaue Sweatjacke auf dessen Rücken das Logo seines Lieblingsvideosspiels Final Fantasy 7 (!!) zu sehen war. Dazu eine lässige schwarze Jogginghose. Er verließ sein Zimmer und wusch sich im Bad nur eben noch das Gesicht mit kaltem Wasser und auch seine Hände, bis er sich dann wieder zu Daiki gesellte und sich einen Löffel schnappte. "Also? Klag mir dein Leid. Wer hat dir den Tag versaut?"

      ____ Haru ____

      Er konnte förmlih im Gesicht des Venoms ablesen, dass ihm die Gedanken von Naoya nicht gefallen würden. Der Hass zwischen ihnen beiden war eben nicht so einfach aus der Welt zu schaffen und ehrlich gesagt, würde das auch keiner von ihnen beiden wollen. Als die Velvets den Raum betreten hatten, hatte man förmlich das Gefühl alle Anwesenden schossen mit Blitzen auf einen. Gott, wie er dieses gespielte Machtgehabe der Venoms hasste. Sie fühlten sich so cool, dass ihm davon schlecht wurde und Naoyas Größenwahn war zwar nicht ganz so schlimm wie der von Virus, aber das würde sicher auch nicht mehr lange dauern. Eine Zicke war der Kerl jedenfalls schon und da stand er den Weibern sicherlich ins nach. Der Abend würde schrecklich werden, das wusste er jetzt schon. Wenigstens die Lokation war ganz nett und offenbar floss auch der Alkohol reichlich. Er könnte ja versuchen sich diese Deppen angenehm zu trinken. Dafür würde ihn Keisuke aber wahrscheinlich steinigen. "Bevor ich mit dir eine Zwangsehe eingehen würde, würde ich mich wahrscheinlich erhängen", murrte Haru auf die Worte des Venoms schlecht gelaunt während sein Blick auf den Alkohol wanderte. Ohne würde er den Abend sicher nicht ertragen. Allerdings wusste er auch wie ´gut´er das Zeug vertrug und ein solches Bild wollte er wirklich nicht gerade vor Naoya abliefern. "Ihr uns in den Arsch treten?", hakte Haruka belustigt nach, als sich Naoya versuchte als cooler Anführer aufzuspielen. "Ich erinnere mich ziemlich gut daran wie einer deiner Lieblinge das letzte Mal im See gelandet ist, weil er wohl nicht so genau weiß wie man seine Füße benutzt, wenn man jemanden verfolgt. Sah aus wie ein Pudel, ja ich fühle mich doch sehr in den Arsch getreten Schätzchen." konterte Haruka mit einem ebenso arroganten Grinsen wie dem des Venoms. Eigentlich hatte er ja vor besagtem Mitglieder der im See gebadet hatte direkt ins Gesicht zu sehen, aber das mahnende "Boss." von Kei an seiner Seite hatte ihn davon abgehalten. Joa, der Kerl würde auf ewig seine Mutter bleiben. Irgendwie war das ja ganz niedlich. "Ist ja gut, entspann dich", brummte Haru, während er dem Doktor der Venoms höflich zunickte. Er hatte ihre Hilfe das letzte Mal nicht vergessen und Haru besaß Manieren. Sie war ihm nicht unfreundlich begegnet, also würde er es auch nicht tun. In der Ecke des Raumes bemerkte er schon wie sich zwei Mitglieder der Velvets und zwei der Venoms gegenseitig anfauchten, woraufhin Haru mahnend in ihre Richtung sah. Die Jungs rollten zwar mit den Augen, aber würden die Befehle nicht missachten, weshalb sie sich von den Venoms lösten und sich an die Bar begaben. Gott, das würde ein langer Abend werden. Und warum zur Hölle saß er jetzt bitte mit Naoya gemeinsam an der Bar???


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    • Daiki
      "Katzen sind super und du wärst eine unfassbar niedliche Katze.", schmunzelte Daiki amüsiert, gab jedoch den Versuch auf seinem Mitbewohner den Katzenpullover anzudrehen. Er war schon Daiki zu groß, Kazuya könnte ihn wahrscheinlich ohne Probleme als Einteiler tragen. Ein amüsanter Gedanke aber das würde er ihm ganz sicher nicht aufbürden. Hm... wann hatte Kazuya eigentlich Geburtstag? Wenn Daiki noch die Kleidergröße von ihm herausbekam, könnte er ihm einen Katzenpullover in seiner Größe kaufen... oder vielleicht einen mit Hundeohren? Oder Hasenohren? Das würde mit Sicherheit auch unfassbar niedlich an dem Jüngeren aussehen. Andererseits würde sich vielleicht auch nur Daiki daran erfreuen und Kazuya wäre so gar nicht glücklich damit... daran sollte er sich vielleicht herantasten. Und vielleicht brachte er ja auch das Geburtsdatum des Anderen in Erfahrung. Hm... oh! Natürlich... er könnte nach Kazuyas Schülerausweis fragen, um sich über ihre Bilder lustig zu machen... andererseits würde sein Mitbewohner ihn auf seinem eigenen Bild auch nicht wiedererkennen und auf die Erklärung war er auch nicht so scharf. Nun gut... er würde sich etwas anderes überlegen.
      In der Zwischenzeit hatte Kazuya sich umgezogen und war zu dem Blauhaarigen und dem Pudding zurückgekehrt, wobei er sich selbst einen Löffel aus dem Besteckfach geholt hatte und sie beide nun um den Puddingtopf saßen und die gelbe Süßspeise vergnügt löffelten. Erwachsen war wohl etwas anderes, aber manchmal musste man sich soetwas einfach gönnen. Und im Gegensatz zu seinen Eltern blickte Kazuya ihn nicht verwirrt an, wenn er einen ganzen Topf Pudding für sich kochte. Er hatte schließlich auch Bedürfnisse. "Ich würde nicht unbedingt sagen, dass etwas konkretes vorgefallen ist, aber ich fühle mich in letzter Zeit in der Schule und in meiner Haut dort immer unwohler. Ich sehne meinem Abschluss so sehr entgegen, weil ich hoffe, dass ich dann etwas freier bin aber so wirklich weiß ich nicht ob dies tatsächlich der Fall sein wird. Und bei dir?"

      Naoya
      Die Luft in dem Club wurde mit der Ankunft der Velvets immer dicker und natürlich mussten sowohl Haruka als auch Naoya sich förmlich einen Machtkampf vor aller Augen bieten, wobei sie sich gegenseitig anzickten und dabei versuchten so cool wie möglich zu wirken. keiner wollte Schwäche zeigen, denn das könnte ja irgendwann einmal gegen ihn verwendet werden und selbst die jeweiligen kleineren Mitglieder der Gangs blafften sich mehr oder minder an. Ein entspannter Abend würde das sicher nicht werden und Minako war weitestgehend klar, dass Haruka und Naoya ihren Schwanzvergleich bis zum bitteren Ende fortsetzen würden, wenn ihnen niemand vor Augen führte wie dämlich sie sich eigentlich verhielten. Während Naoya also die Zähne leicht zusammenbiss und Haruka ein paar Peinlichkeiten seiner eigenen Leute entgegengeblafft hätte, ergriff der weiblich Doc kurzerhand die Initiative und schnappte sich von der Bar zwei Shots Absynth und hielt sie den beiden Gangchefs hin. "Es reicht mit euren Feindseligkeiten. Wir sind hier um zusammenzuarbeiten und nicht damit alle euren Schwanzvergleich live erleben dürfen. Ich lege fest, dass der einzige Wettstreit zwischen euch heute das Wetttrinken sein darf, alles andere ist tabu! Aber beim Alkohol könnt ihr euch ruhig austoben." Ohne Frage hätte sich soetwas kein anderer der Anwesenden getraut, allein weil sie fast alle ihrem Chef und ihrer Gang Treue geschworen hatten. Minako agierte da wohl eher in Grauzone und wäre sie nicht solch ein verdammt guter Arzt und würden die Venoms ihr nicht so unfassbar viel schulden, hätte Naoya diese Ansprache auch nie geduldet. Aber so gab er nur ein leises Brummen von sich und nahm den Shot entgegen. Ernsthaft? Absynth? Noch stärkeres Zeug hat sie nicht gefunden oder? Naoya vertrug durchaus ein bisschen was, allerdings hatte er Geschichten gehört, wie er betrunken drauf war und ihm machte es ehrlich Sorgen, sollten die Velvets ihn so erleben. Haruka hatte schon so wenig Respekt vor ihm.
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    • ____ Kazuya ____

      "Ich liebe Katzen, ich nehme das also als Kompliment", antwortete Kazuya belustigt und schloss die Türe hinter sich, damit er sich umziehen konnte. Der Tag konnte jetzt nur besser werden. Er würde mit Daiki gemeinsam einen angenehmen Abend verbringen, sie würden Pudding essen und Kazuya konnte dank ihm endlich mal wieder etwas Lachen. Er hatte durch den anderen angefangen ein wenig mehr Lebensfreude zu entwickeln, die er sonst nur verspürte, wenn er extrem viel Sport trieb und sich massiv auspowerte. Kazuya war nicht depressiv oder dergleichen, worüber er dankbar war, denn das war eine Krankheit, mit der wirklich nicht zu spaßen war. Der Blonde hatte lediglich eine etwas andere Weltanschauung und suchte nach einem Halt im Leben, den er einfach nicht fand oder eher gesagt verloren hatte. Er war noch jung, sicherlich würde er irgendwann einen Ort finden, an den er gehörte und wieder anfangen konnte zu leben. Jetzt im Augenblick hatte er wenigstens ein wenig Seelenfrieden bei dem Blauhaarigen gefunden, weshalb er sich auch extra beeilte, um schnell bei seinem Mitbewohner zu sein. Es war wirklich komisch. Er hasste Menschen und sein Mitbewohner zog ihn an wie ein Magnet. Vielleicht sollte sich der Blondschopf doch mal untersuchen lassen, so ganz in Takt schien er echt nicht ganz zu sein. Bislang erschien es aber so, als würde sich Daiki ungemein über die Gesellschaft des anderen freuen und das löste in Kazuya ein Glücksgefühl aus, von dem er nicht einmal wusste, dass er so etwas empfinden konnte und nach diesem Empfinden wurde er langsam aber sicher süchtig. So fand er sich also schnell bei dem anderen wieder, tunkte zufrieden den Löffel in die gelbe Substanz und probierte. Genussvoll seufzte er. Gott, wie lange war es bitte her, das er Pudding gegessen hatte? "Ich hab ganz vergessen, wie gut das schmeckt." seufzte er zufrieden, ehe er sich aber wieder Daiki widmete und ihm zuhörte. "Mh...das kann ich verstehen", antwortete Kazuya und blickte seinen Löffel an, als würde er die Antwort auf alles in dem sich spiegelnden Metall finden, was natürlich absoluter Quatsch war. "Bei mir? Ich versuche gewissen Leuten aus dem Weg zu gehen, die ich aber offenbar anziehe wie ein Magnet. Meine Schule ist nicht gerade klein, wir gehen nicht einmal in dieselbe Klasse, aber ich laufe ihnen pausenlos in die Arme. Und es endet immer damit, dass sie mich ansprechen...es ist ein Fluch. Ja, ich bin verflucht eindeutig....vielleicht lässt sich das mit Pudding beheben."

      ____ Haru ____

      Es war ein Zickenkrieg der ganz schlimmen Sorte und keiner von ihnen beiden würde nachgeben. Es war jedes Mal das gleiche, wenn sich die beiden Chefs begegneten und es endete grundsätzlich auch immer gleich. Die Bemerkungen wurden nach und nach immer niveauloser und man griff sprichwörtlich nach jedem Strohhalm, um den anderen eins reinzuwürgen. Es war lächerlich und kindisch, was Keisuke nur dazu brauchte sich an den Kopf zu fassen. Wäre er Haruka nicht bedingungslos loyal, würde er manchmal wirklich das Alter seines Chefs hinterherfragen. Der Chef der Venoms war nicht viel besser und Keisuke wusste jetzt schon, dass er mit einem höllischen Schädel aus dem Laden heraus laufen würde. Haruka war in ihrer Anwesenheit ein vorbildlicher Chef, verantwortungsbewusst, loyal und taktisch. All das verschwand förmlich, sobald er Naoya über den Weg lief und Keisuke war sich sicher, dass es bei Naoya nicht viel anders war. Gerade als er versuchen wollte die beiden zu bremsen, kam ihm eine wirklich sehr attraktive junge Frau zuvor. Mit einem zuckersüßen Gesicht, großen mandelförmigen Augen und einer ebenso großen Klappe. Harukas Blick wanderte zu der Ärztin, die er irgendwie, auch wenn sie zu den Venoms gehörte, gar nicht so übel fand. Normalerweise wäre er deshalb sauer, aber er konnte nicht anders, als anfangen zu lachen. Immerhin hatte sie nicht nur ihn, sondern auch Naoya vorgeführt. "Du bist taff, gefällt mir", lobte der Velvet die Frau, blickte dem Absinth allerdings eher begingt begeistert entgegen. Er sollte lieber klein anfangen...
      Keisuke seufzte leicht "Ich entschuldige mich im Namen meines Chefs", entgegnete Keisuke der jungen Frau höflich und nahm ihr das kleine Shootglas ab. "Ich glaube, das ist keine gute Idee...." "HAH? Willst du mich vorführen Kei? Gib das scheiß Glas her." daraufhin riss Haru ihm das Glas aus der Hand und drehte sich zu Naoya, ehe er das Gläschen anhob, um mit ihm anzustoßen.


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    • Daiki
      Sobald sich auch Kazuya wieder zu ihm gesellt hatte, begann dieser ebenfalls im Pudding mitzulöffeln und schien wirklich begeistert vom Geschmack. Zugegeben diesmal hatte Daiki auch nur mit Puddingpulver gearbeitet, aber er konnte selbst nicht leugnen, dass die Süßspeise verdammt lecker war und wenigstens auch richtige Vanille enthielt. Das war ja nun nicht oft der Fall. Während sie beide so dasaßen und aßen beklagten sie sich über ihre Schultage und genossen es nun endlich daheim in gemütlicher Kleidung zu sein und sich über ihr schweres Leben zu beschweren. Daran könnte sich Daiki echt gewöhnen und irgendwie machte es ihm auch Spaß mit seinem Mitbewohner puddingessend Zeit zu verbringen. Es hatte etwas wohliges und tröstendes an sich, das Daiki nicht ganz in Worte fassen konnte. Aber es war verdammt schön. "Vielleicht legen sie es ja darauf an dir über den Weg zu laufen? Steht vielleicht einer von denen insgeheim auf dich? Ist ja nicht selten, dass Kerle ätzend in der Schule sind, weil sie Angst haben sich zu outen und nichts für Ungut Kazu, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass eine Menge Leute dich attraktiv finden. Sowohl Kerle als auch Mädchen...", gab Daiki schließlich zu Bedenken, rügte sich gedanklich aber selbst. Schließlich war er ganz eindeutig einer dieser Kerle, die in der Schule ätzend waren, weil er sich nicht outen konnte... nicht schon wieder... nicht wenn er so große Angst hatte, dass die Vergangenheit sich wiederholte und er erneut die Hölle auf Erden durchleben müsste. Vielleicht war die EInstellung in Tokio ja anders, aber er hatte zu große Angst es ganz alleine herausfinden zu müssen.

      Naoya
      So sehr es ihm auch missfiel, dass Minako erneut das Wort erhob und ihn in einem nicht ganz so guten Licht dastehen ließ, musste Naoya gestehen dass sie nicht ganz unrecht hatte. Und diesmal galten die mahnenden Worte ja nicht nur ihm, sondern Haruka gleichermaßen. Das machte es also fast schon wieder wett. Dennoch sollte Naoya mit dem Doc mal ein Gespräch führen, dass es nicht gerade förderlich für die Venoms war, wenn sie ihn am laufenden Band vor Fremden hinterfragte. Das müsste sie selbst wohl auch einsehen.
      "Taff ist gar kein Ausdruck...", murmelte Naoya sichtlich amüsiert im Bezug auf Minako, die dem Anführer der Venoms kurz zuzwinkerte und sich dann wie Haruka zuwandte. "Das liegt daran, weil ich weitestgehend unabhängig bin. Vielleicht kann es euch nicht schaden, wenn sich mal jemand einmischt, der nichts mit eurer Fehde zu tun hat.", meinte sie kurz darauf schlichtweg schulterzuckend und sah zufrieden zu, wie erst Naoya den Shot entgegennahm und schließlich Haruka das giftgrüne Getränk aus der Hand seines Beraters riss, um zu beweisen, dass er das auch aushielt. Zufrieden nickte die Blauhaarige und blickte sich in dem Club voller angespannter Gesichter um, die allesamt die beiden Anführer beobachteten. "Wenn ich mich hier so umschaue, brauchen wir wohl noch ein paar mehr Shots... Es riecht hier förmlich nach Testosteron.", verkündete der Doc damit und während die anderen Gangmitglieder sich nicht einmal wehren konnten und mehr oder minder auch allesamt ein Glas bekamen, reichte Minako schließlich noch dem Berater von Haruka mit dem Mutterinstinkt ein Glas und blickte sich nun zufriedener um. "Eigentlich wäre das wohl die Aufgabe eines Anführers gewesen, aber ausnahmsweise helfe ich mal als Unparteiische aus.", murmelte sie schließlich kichernd und erntete dafür von Naoya einen amüsiert genervten Blicken. "Ist ja schon gut...", brummte dieser schließlich und hob damit sein Glas an. "Ich weiß nicht was die Zukunft bringt, aber auf eine erfolgreiche zeitweilige Zusammenarbeit."
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    • ____ Kazuya ____

      Als Daiki verlauten ließ, dass einer der Jungs auf ihn stehen könnte, wäre ihm fast der Löffel in den Pudding gefallen. Er starrte Daiki an, als hätte er ihm gerade erzählt er hätte eine Kakerlake in der Süßspeise mitverarbeitet. "Wenn einer von denen auf mich steht, werfe ich mich freiwillig aus dem Fenster." Allein bei dem Gedanken schüttelte es ihn und der Blonde musste den Drang unterdrücken sich nicht über die Oberarme zu streichen, weil er Gänsehaut bekam. War ja schlimmer als jeder Horrorfilm. "Außerdem hasse ich Proleten. Ich sagte es dir bereits, lieber werde ich gehasst wie mein Charakter ist, als mich verhalten als wäre ich nicht ich selbst. Wobei...ich laufe ja auch nicht in der Schule herum wie hier, weil ich eben nicht auffallen will. Ich bin also auch nicht ganz ehrlich, wenn ich versuche mich mehr oder weniger zu verstecken,mh? Vielleicht geschieht es mir ja ganz Recht, wenn ich Arschlöcher anziehe." seufzend und sich selbst dafür hassend, dass er gerade so schrecklich nach Selbstmitleid klang, nahm er noch einen großen Löffel Pudding. Zu groß....Scheiße war das heiß! Er verzog ein wenig das Gesicht in der Hoffnung, dass es damit etwas abkühlte, was sicherlich mehr als nur reichlich dämlich aussah. "Genug von mir. Hast du...den Kerl wiedergesehen, der dir so gefällt?" Ja, eindeutig. Er war Masochist. Was zur Hölle stimmt denn nicht mit ihm? Er würde am liebsten seinen Kopf gegen den Tisch schlagen. Wieso fragte er jetzt nach dem ominösen Typen, wenn er jedes Mal bei dem Gedanken das Daiki in jemanden verliebt war förmlich Magenschmerzen bekam? Vielleicht hatten diese Deppen an seiner Schule recht und Kazuya war wirklich nicht ganz normal. Aber was sollte er schon tun? Er wollte das Daiki glücklich war, ihm vertraute und er wollte einfach in seiner Nähe sein, ganz gleich wie sehr er sich selbst damit weh tat. Er mochte Daiki, er mochte ihn sogar sehr und das beunruhigte Kazuya unglaublich. War es Eifersucht? Hatte er Angst, dass man ihm wieder einen wichtigen Menschen wegnahm? Den ersten Freund den er seit langer Zeit endlich gefunden hatte?

      ___ Haru ____

      Er spürte förmlich den giftigen Blick von Mia hinter seinem Rücken, als er mit einer der Venoms sprach. Sie versuchte förmlich Minako mit ihren Blicken zu erdolchen, wurde aber glücklicherweise von einer anderen aus ihrer Gang in die Seite geboxt. Einen Zickenkrieg konnten sie hier wirklich nicht gebrauchen. Diese ´Party´war schon angespannt genug, auch ohne zusätzlichen Ärger und die Idee der Blauhaarigen sie allesamt einfach mal abzufüllen, war nicht die schlechteste. Vielleicht würde das sowohl die Velvets als auch die Venoms ein wenig abkühlen oder aber aufheizen und am Ende schlugen sich alle Köpfe ein. Nun mal sehen, wohin der Abend führt. Als Haruka lachend verlauten ließ, dass Minako ziemlich taff war, schien er damit ausnahmsweise mal keine patzige Antwort von Naoya zu ernten. "Fehde....klingt ja immer mehr wie eine Zwangsehe", entgegnete Haru belustigt und zwinkerte Naoya als Andeutung von vorhin zu. Es lag dieses Mal auch von seiner Seite aus nichts Gemeines in der Geste. Er versuchte sich zusammenzureißen, weil es ihnen nichts brachte, wenn sie hier ein lausiges Beispiel abgaben. So würde ihre Gruppen nie irgendwie halbwegs miteinander klarkommen und bevor es hier tatsächlich noch ausartete, sollten wenigstens die Anführer, auf deren Mist diese Party ja auch gewachsen war, wenigstens etwas vorbildlicher agieren. In Keisukes Blick lag eine ziemlich berechtigte Sorge, als ihm sein Chef das Glas aus der Hand riss und eher mit einem Seufzen nahm er das andere Shootglas an, dass ihm die Blauhaarige reichte. "Du hast keine Ahnung, was du mit diesem Glas anrichtest..", flüsterte Keisuke leise und stieß mit der Dame an seiner Seite an. Haruka bekam diese Aussage glücklicherweise nicht mit und stieß mit Naoya gemeinsam an. Dass er dies jemals tun würde, hätte er in 100 Jahren nicht geglaubt und hätte ihm das jemand erzählt, hätte er denjenigen entweder für verrückt erklärt und sofort in irgendeinen See versenkt. "Darauf das Virus bald Geschichte ist." Daraufhin leerte er also sein erstes Shootglas und bereute es augenblicklich.


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    • Daiki
      "Ich wette es gibt auch tolle Menschen, die du anziehst. Das merkst du nur nicht, weil du dich in dein Schneckenhaus verziehst und nur auf die Arschlöcher achtest.", mutmaßte Daiki laut, während er einen weiteren Löffel des Puddings nahm und zufrieden grinste. Der war wirklich verdammt gut! Vielleicht sollten sie in ihrer WG einmal die Woche einen Puddingabend einführen, wo sie sich über all ihre Probleme ausheulten. Klang wirklich verdammt verlockend! "Hast du denn jemanden für den du dich interessierst oder bleibst du bei deiner Einstellung, dass alle Menschen schrecklich sind und du lieber alleine bleibst?", führte Daiki schließlich das Gespräch weiter und musterte seinen Gegenüber neugierig, da er nicht ganz einschätzen konnte, an welcher Art Mensch Kazuya ernsthaftes Interesse haben könnte oder ob er vielleicht doch eher in Richtung Asexualität und Aromantik ging. Wäre natürlich auch vollkommen in Ordnung und Daiki würde ihn ganz klar unterstützen, denn wenn er etwas nach seinem Outing gelernt hatte, dann dass jeder Mensch Unterstützung verdient hatte, egal welcher Sexualität oder Geschlechtsidentität er angehörte. Daiki hatte sogar vor einigen Jahren im Internet eine Parade gesehen die extra eben solche Menschen feierte. Der Trubel wäre für ihn wohl zu viel, aber es war ein unfassbar schöner Gedanke, dass es soetwas gab und Menschen gemeinsam zusammenkamen um zu feiern, wie verschieden und einzigartig sie doch waren.
      Kazuya riss ihn fast schon aus seinen Gedanken, als er sich bei Daiki nach dessen Schwarm erkundigte und fast schon verlegen kratzte sich der Blauhaarige am Kopf und legte langsam seinen Löffel beiseite. Vorerst. "Ich bin ihm heute tatsächlich wieder begegnet und ich glaube tatsächlich, dass ich in ihn verknallt bin, so schräg das auch ist. Allerdings kann er mich nicht leiden und ich kann es ihm nicht mal verübeln. Wie ich schon sagte... ich kann mein Schul-Ich auch nicht sonderlich leiden, allerdings ist die Angst vor der Wiederholung der Vergangenheit noch viel viel größer... Ich bin also in einen Kerl verknallt, den ich niemals haben kann... schon wieder. Ich scheine wohl auch eine Art Magnet für soetwas zu sein..."


      Naoya
      Wenngleich er wusste, dass es weder eine gute Idee war mit solch starkem Alkohol zu beginnen, noch sich das grüne Zeug auf leerem Magen hereinzukippen, würde er jetzt auch sicher keinen Rückzieher machen und das ganze durchziehen. Schließlich ging es auch ein wenig um seinen Stolz und seine Würde... reichte ja wenn er diese wenig später betrunken verlor. Andererseits standen dann die Chancen gut, dass kein anderer sich daran erinnerte, wenn alle anderen ebenfalls betrunken waren. Dann müsste Naoya sich nur noch um jene mit gutem Gedächtnis und Trinkfestigkeit kümmern. Nach seiner und Harukas kleiner Ansprache setzte er das kleine Shotglas schließlich an seinem Mund an und kippte es hinter, wobei er nicht verhindern konnte sein Gesicht dabei zu verziehen. Gott, das Zeug war wirklich unfassbar stark und der hochprozentige Alkohol brannte förmlich in seiner Kehle... Sein Blick glitt zu Haruka, der das Zeug vermutlich auch nicht besser vertrug. Mal ehrlich? Wer trank schon freiwillig Absynth? Das mussten kranke, masochistische Menschen mit einem verdammt stabilen Magen sein. Wahrscheinlich etwas, das die meisten Anwesenden hier nicht waren, denn Naoya erkannte noch in vielen anderen Gesichtern sowohl der Venoms als auch der Velvets den ebenfalls entsetzten Gesichtsausdrucks aufgrund des Geschmacks der grünen Flüssigkeit. Scheiße... wenn er so darüber nachdachte waren einige seiner Leute ja noch nicht mal volljährig... Gott, war er ein katastrophales Vorbild... war aber sicher auch kein großes Wunder.
      "Ach so schlimm kann es doch gar nicht werden und ich bin mir sicher dass hier alle mal ein wenig lockerer werden können.", kicherte die Medizinstudentin und Ehrenmitglied der Venoms amüsiert und kippte schließlich ebenfalls ihren Shot hinter, wenngleich sie definitiv deutlich trinkfester war, als man es von Naoya behaupten konnte. Gab es nicht ohnehin das Klischee, dass Japaner nicht viel vertrugen? Das war wahrscheinlich gar nicht mal so weit hergeholt.
      "Noch eine Runde!", verkündete Minako übermäßig fröhlich und erntete dafür eine Vielzahl fast schon entsetzter Blicke.
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    • ____ Kazuya ____

      "Möglich.", antwortete Kazuya knapp, da ihm das Gespräch deutlich unangenehm war. Er wusste ja das sein Verhalten oder sein Schneckenhaus wie es Daiki trefflich bezeichnet hatte, keine gute Einstellung waren und er so sicherlich kein schönes Leben führen wird. Zwar glaubt er, dass er die Stille, Ruhe und Abgeschiedenheit von Menschen braucht, aber ob dem wirklich so war, konnte er inzwischen gar nicht mehr richtig sagen. Er hatte sich so daran gewöhnt, das es Alltag für ihn wurde und er inzwischen sogar Angst hatte Leute kennenzulernen. Daiki war seine große Ausnahme. Gerade als er einen erneuten Löffel des köstlichen Puddings naschen wollte, hatte ihn den der Blauhaarige mit seiner Frage ziemlich kalt erwischt. Kazuya hatte in seiner Bewegung innegehalten und war leicht rot angelaufen, da er sich so....naja ertappt fühlte. "Uhm, ich glaube das ich jemanden mag. Ich bin mir nicht sicher, aber...es reicht mir mit der Person befreundet zu sein. Das ist schon ein großer Schritt für mich.", antwortete Kazuya ehrlicher als er erwartet hatte und stocherte peinlich berührt im Pudding herum. Gott, er war für solche Gespräche nicht geschaffen. Er war trotz seines Aussehens kein Mensch für den Mittelpunkt und trotzdem landete er ständig dort. Ein ewiger Teufelskreis. Um etwas von sich abzulenken, setzte Kazuya das Gespräch um den ominösen Kerl fort, in den sich Daiki verliebt hatte. Kazuya fragte sich ja wirklich, welche Art Mann man sein musste, um solche Gefühle bei jemanden zu wecken. Die Antwort seines blauhaarigen Mitbewohners allerdings stimmte ihn traurig. Eifersucht hin oder her, diese Worte taten fast genauso weh. "Daiki willst du das wirklich? Wirst du das nicht bereuen, wenn du aus lauter Angst jemand bist, denn du eigentlich verabscheust und der genau das repräsentiert, was gegen all das spricht, wer du bist? Du wirst diese Chance ihn kennenzulernen nie wieder bekommen, wenn du es in der Zeit nicht nutzt, die du an dieser Schule hast."

      ____ Haru ____

      Er wusste das dies eine ganz schlechte Idee war und er wusste auch, dass er das definitiv bereuen würde. Er vertrug keinen Alkohol, absolut 0,0, aber sein Stolz musste ja die Größe von ganz Japan besitzen und er konnte es nicht auf sich sitzen lassen, wenn er als einziger jetzt nichts anrührte. Eigentlich waren sie doch aus dem Alter heraus, oder? Das war weder cool, noch reif und doch taten sie alle genau das und alle wussten, dass sie morgen den Kater ihres Lebens haben würden - einfach großartig. Honoka meinte einmal, dass das eben typisch Mann war. Schade das sie nicht hier war, aber ihre Gesundheit ging nun mal vor und es war besser, dass sie sich nun im Krankenhaus erholte. Er erinnerte sich automatisch an den verletzten Venom, denn er mit seinen Augen versuchte zu finden und sogar tatsächlich entdeckte. Irgendwie war es ganz niedlich, wie er mit seinen Freunden auf der Tanzfläche stand und trotzdem Spaß zu haben schien. "Wie geht es ihm?", fragte Haru nach und klang dabei überraschend freundlich. Er konnte sich nicht daran erinnern, jemals einen solch friedlichen Ton gegenüber Naoya angeschlagen zu haben, aber gerade war ihm nicht nach Streit. Der Junge war tapfer gewesen und stand nun hier und gab sein bestes Spaß zu haben. Davor hatte Haru großen Respekt, Venom hin oder her. Noch immer sein Glas in der Hand, wusste er das er nicht drum herumkam und setzte dieses an, um es mit einem Schluck hinunter zu kippen. Konnte dabei aber nicht verhindern, dass er sein Gesicht sofort verzog und hustete. "Scheiße ist das widerlich.", wenigstens sprach er aus was alle dachten. Er spürte bereits jetzt wie das Zeug direkt in seinen Schädel schoss. Das war eine ganz ganz schlechte Idee. Natürlich musste das Mädel eins darauf setzen und der panische Blick von Keisuke galt nicht dem Getränk im Augenblick, sondern ihm. Gerade als er etwas sagen wollte, hatte Haruka mit Naoya auch das zweite Glas geleert. Ja sie waren so erwachsen....
      und dämlich.
      Das wars....
      Keisuke seufzte schwer und deutete auf Haruka. "Du wolltest es ja herausfinden", entgegnete er Minako. "Mein Chef verträgt absolut keinen Alkohol..."
      Zuerst hatte Haru nach dem Schluck den Kopf gesenkt, blickte aber nun mit dem süßesten Lächeln überhaupt auf und sah zu Naoya.
      Oh Gott, er wird sich morgen dafür hassen....



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    • Daiki
      Er verstand den Wink mit dem Zaunpfahl, dass Kazuya nicht weiter darüber reden wollte, aber Daiki akzeptierte das. Umso größer war seine Überraschung, als sein Mitbewohner ihm eröffnete, dass er wohl tatsächlich Interesse an jemanden hatte, sich aber auch mit simpler Freundschaft begnügte. Das musste definitiv jemand besonderes sein, wenn Kazuya bereits mit der Person befreundet war. Allerdings kannte Daiki eben auch kaum andere Freunde von ihm, was wohl nicht verwunderlich war, wenn sie einander bisher so kurz kannten. "Weißt du denn, dass diese Person nichts von dir will? Ich meine vielleicht empfindet ihr ja genau dasselbe und traut es euch nur nicht gegenseitig zu sagen. Und meinst du nicht eine Freundschaft könnte dich auf längere Zeit hin auch nur traurig machen? Schließlich musst du bewusst auf mehr verzichten..." Na gut, Daiki hatte gerade reden. Sein Liebesleben war auch nicht gerade einfach und wurde von einer unerwiderten Liebe nach der anderen beherrscht. Als ob er tief im Inneren sich aussucht zu leiden. Ironisch wenn man bedachte, dass er aber teilweise auch selbst daran Schuld war. Und das was Kazuya da sagte, machte es wirklich nicht besser. Daiki senkte unweigerlich seinen Blick bei den Worten seines Mitbewohners und schaffte es nicht mehr wirklich aufzusehen. "Teenager sind unfassbar grausam und ich kann das nicht nochmal durchleben... das schaffe ich einfach nicht! Und eine einseitige Liebe mehr oder weniger ändert doch mittlerweile auch nichts mehr. Vielleicht werde ich eines Tages wenn ich älter bin jemanden finden, der mich auch mag, bis dahin muss ich mich eben durch mein letztes Schuljahr kämpfen und hoffen, dass niemand herausfindet, wie ich wirklich bin..." Ihm war ganz klar der Apetit nach Pudding vergangen.

      Naoya
      Er verfluchte Minako! Und wie er sie verfluchte! Sie wusste genau, dass Naoya Alkohol nicht unbedingt gut vertrug und sie hatte schon ein paar Mal seine betrunkene Verwandlung miterlebt... oder besser sie musste ihn ertragen. Gut möglich, dass sie mit genau eben jenem Hintergedanken das ganze hier eingefädelt hatte. Noch ein Grund für eine Standpauke... morgen würde Naoya ihr gehörig was erzählen... oder vielleicht übermorgen. Er war sich nicht sicher, wie er sich morgen fühlen würde. Wahrscheinlich ganz und gar nicht gut. Doch bevor er seinen Shot trank, zögerte er kurz. Sein Blick folgte Harukas, der das erste Mal seit längerem ernst aber fast schon fürsorglich klang und zu Yasuo deutete, der einer der wenigen mit einem Shotglas Saft war. Der Kerl war schließlich gerade auf Schmerzmittel und weder Minako noch Kenshin würden ihm da einen Tropfen Alkohol gewähren. "Kenshin meint, er hat besonders nachts starke Schmerzen und schreckliche Alpträume, allerdings verblassen die meisten Wunden so langsam. Wie geht es eurem Mädchen?", versuchte es Naoya ebenso einfühlsam, ehe sie beiden auch schon ihre Shots hinterstürzten und die zweite Runde dank Minako direkt folgte. Gott verdammter Stolz!
      .
      Besagte Doktorin beobachtete währendessen sichtlich amüsiert zusammen mit Keisuke die beiden Chefs der Gangs und konnte das Grinsen auf ihren Lippen nicht verstecken. "Glaubst du denn wirklich, Naoya verträgt Alkohol besser? Ab einem bestimmten Pegel knutscht er alles und jeden ab, der ihm zwischen die Finger kommt. Wenn du mich fragst, dürfte das ein vielversprechender Abend werden."
      .
      Es war, als hätte sich bei Haruka ein Schalter umgelegt, nachdem er den zweiten Shot getrunken hatte, denn dieses zuckersüße Lächeln und der niedliche Gesichtsausdruck des sonst so taffen Velvets passte so ganz und gar nicht zu ihm. Wäre Naoya jetzt nüchtern hätte er locker ein Video von seinem Erzfeind gemacht, um ihn später damit erpressen zu können. Allerdings war Naoya so ganz und gar nicht nüchtern und während es bei ihm bisher nicht ganz so schlimm wie bei Haruka war, färbten sich die Wangen des Venoms durchaus recht rot und ihm wurde sehr warm. Gott, war es heiß hier drinnen! Und stickig! Ohne weiter darüber nachzudenken entledigte sich der Venom erst einmal seiner Lederjacke und warf sie aus seiner Perspektive unfassbar cool auf einen Barhocker nicht weit von ihm entfernt. Für jede andere Person die ihn beobachtete, flog die Jacke allerdings nicht mal einen Meter weit und landete auf dem Fußboden neben den beiden Jungs. Anko, der diese Seite ebenfalls bereits an Naoya kannte, trat etwas näher und hob die Jacke auf. "Ich bring deine Jacke mal in Sicherheit, Boss...", versuchte er zu dem Brünetten durchzudringen, der ihn einige Sekunden nur anstarrte und als er Anstalten machte und sich vorlehnte, um Anko einen kleinen Kuss zu geben, machte dieser instinktiv einige Schritte rückwärts. "Vergiss es, das hab ich bereits durch. Such dir jemand, der noch nicht von dir in diesem Zustand abgeknutscht wurde." Damit wandte der Venom sich von seinem Boss ab und ging mitsamt der Lederjacke.
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    • ____ Kazuya ____

      Er war froh, dass Daiki nicht weiter auf das Gesprächsthema beharrte, aber das nächste machte es nicht wirklich viel besser. Der Blonde bemerkte immer mehr wie seine Wangen heiß wurden und wie er vor Verlegenheit am liebsten im Boden versinken würde. Aber genau wie heute früh, gab es kein mitfühlendes schwarzes Loch, dass ihn mal eben verschluckte. Das er ausgerechnet mit der Person darüber sprach, für die er eventuell mehr fühlte, war fast schon reif für eine Dramaserie. Am liebsten hätte er sich ja selbst ausgelacht, aber das würde einen ziemlich psychopathischen Eindruck hinterlassen und er war mit seinem Masochismus schon mehr als ausgelastet genug. "Ich bin es gewohnt nicht mehr zu verlangen. Diese Freundschaft bedeutet mir so unglaublich viel und es macht mich glücklich alleine die Nähe zu dieser Person zu genießen. Mehr brauche ich nicht ...solang die Person glücklich ist und lächelt." Okay das klang verdammt kitschig, aber es war die Wahrheit und mit ihrem Gespräch hatte er wohl endgültig dafür gesorgt, dass ihr Pudding kalt wurde. Großartig, er hatte es mal wieder geschafft Daiki zu verletzen. Und er sollte das Recht haben mehr als nur eine Freundschaft von diesem wundervollen Menschen zu erwarten? Nein, das konnte er nicht. "Du bist perfekt, wie du bist Daiki. Warm, gütig und wundervoll. Wer das nicht erkennt, ist ein Idiot.", antwortete er ihm sanft, "Ich hoffe, das du eines Tages den Menschen findest, der dir das Gefühl gibt der wichtigste Mensch auf dieser Welt zu sein. Ich wünsche es dir vom ganzen Herzen." Jetzt deutete er aber auf den Pudding. "Na komm, bevor ich noch mehr sage, dass dir den Appetit verdirbt. Pudding enttäuscht niemanden."

      ____ Haru ____

      Die Antwort des Venom war ziemlich ernüchternd und es tat Haru aufrichtig Leid was mit dem Jungen passiert war. Natürlich war Haruka nicht gerade eine nette Person, arrogant und ein echtes Arschloch. Allerdings besaß er Ehrgefühl und er hatte auch immer Respekt für einen Kämpfer. Der Kleine war dies in seinen Augen und darum zollte er ihm auch alle Achtung. Vielleicht lag es an seiner Erziehung und daran, dass selbst er unfreundlicher Sack ein paar gute Eigenschaften besaß. "Virus wird dafür bezahlen, das versichere ich dir. Honoka ist gerade im Krankenhaus und wird versorgt. Ich kenne die Ärzte dort und sie ist in guten Händen. Mia meint allerdings, dass sie bei jedem männlichen Wesen, das den Raum betritt, einen Schreikrampf bekommt und Panikattacken Nachts hat. Gott, ich bringe diese Bastarde um." Fast hätte Haruka sein Glas in der Hand zerdrückte, schaffte es aber vorher es lieber hinunter zu exen, was wohl die mieseste Idee des Jahrhunderts war.
      Es reichte ja nicht aus, dass er vielleicht etwas rote Wangen bekam oder wie jeder normale Mensch einfach betrunken umfiel, nein er musste ja einen kompletten Charakter-Switch vollziehen. Mia meinte einmal das Haruka der absolute Gap Moe - Typ war. Quasi die Definition davon und das Schlimme daran war ja, dass sich Haru am nächsten Morgen an alles erinnert und trotzdem nicht daraus lernt. Während sein Rivale ziemlich elegant seine Jacke einen Meter von sich warf und sein Kollege diese einsammelte, hatte er wohl auch beschlossenen seinen Dank mit einem Kuss auszudrücken, was Haruka unter nüchternen Umständen einfach nur gefeiert hätte. Er hätte ihn dabei sicherlich gefilmt und ihm das ewig vorgeworfen, aber jetzt musste er ja das schönste und süßeste Lächeln überhaupt aufsetzen und Naoya anstrahlen, als wäre er das niedlichste Kätzchen, das er jemals gesehen hatte.
      Mit einem verwirrten Blick sah Keisuke zu Minako. "Okay, ist das so eine Gangchef-Krankheit?", fragte er fast schon amüsiert nach, da er fest davon überzeugt war, dass er eigentlich nur das Verhalten seines Chefs erklären musste. Nun offenbar waren sich Haruka und Naoya selbst in dieser Hinsicht ziemlich ähnlich.
      "Oooooh, ich liebe es, wenn er so drauf ist", kicherte Ryota, während Mia neben ihm fast schon einen Heulkrampf bekam aufgrund der schwindenden Coolness ihres Bosses. "Für solche Momente, habe ich genau das hier dabei!" daraufhin zückte der Blonde einen Haarreif mit flauschigen rosa Katzenöhrchen heraus und setzte diese in das weiche Haar ihres Anführers. Ryota wusste, dass ihn Haruka dafür umbringen würde, aber das würde es wert sein. "Chef, wie macht die Katze?"
      Mit einem wirklich niedlichen Blick legte Haru den Kopf schief "Nya?"
      "Oh Gott, er ist so süß!" lachte Ryota. "Ryota! Verflucht nochmal!" ermahnte ihn Keisuke und wollte seinen Chef von dem peinlichen Ding befreien. "Kei, du bist so süß weißt du das? Lass mich das behalten,nya? Naooo?" er wandte sich daraufhin zu Naoya. "Sehe ich süß aus?"


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    • Daiki
      "Wow... so viel bedeutet dir diese Person und ich habe sie noch nicht kennengelernt? Schockierend.", schmunzelte der Blauhaarige neckend und musterte leise lachend das Gesicht seines Gegenübers. Wie sagte man so schön? Kazuya konnte in diesem Moment locker einer Tomate Konkurrenz in Punkto Farbe machen. Zu niedlich. "Dich hat es total erwischt, was? Die Röte steigt dir fast schon bis zu den Ohren. Dafür dass du auch unfassbar taff sein kannst, bist du jetzt einfach nur total niedlich! Aber ich meine es ernst... Gib dich nicht mit weniger zufrieden, als du verdient hast. Glaube mir... bloß weil ich so ein verdammtes Pech in der Liebe habe, heißt das nicht, dass es dir genauso ergehen muss. Manchmal sieht man einfach selbst nur nicht, dass die andere Person ebenfalls mehr für einen empfindet, weil man sich nie so gut einschätzt." Daiki zuckte leicht mit den Schultern und legte den Kopf etwas schief. Es war ein witziger Gedanke, Kazuya würde Hals über Kopf in ein Mädchen verliebt sein und sich selbst das ganze schlecht reden, weil er sich nicht mehr traute. Es steckte wohl doch auch eine recht schüchterne Seite in ihm.
      Der kleine Themenwechsel in seine Richtung sorgte allerdings nur für bedrückte Stimmung und wenn er ehrlich war, war er ziemlich zwiegespalten, was diese Thematik anging. Einerseits tat es gut über diesen Kummer zu reden, da er nie wirklich Freunde gehabt hatte mit denen er soetwas teilen konnte... auf der anderen Seite wollte er Kazuya das auch nicht alles aufbürden, denn er wollte dass sein Mitbewohner ein gutes Bild von ihm hatte und ihn nicht vielleicht sogar noch bemitleidete. Verdammt, warum konnte das Leben nicht etwas einfacher sein? Mehr denn je wünschte Daiki sich nach seinem Abschluss endlich alles ändern zu können. "Schon gut, du hast Recht. Wir sollten weiteressen.", seufzte der Blauhaarige schließlich leise und leerte schlussendlich den Puddingtopf zusammen mit Kazuya. Die angegeben vier Portionen auf der Verpackung waren doch locker eine Lüge. Maximal vier kleine Personen... Kinder oder so...

      Naoya
      Nach dem doch sehr ernüchternden Gespräch über ihre beiden schwer verletzten Mitglieder, die das Pech hatten zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein, hatten die beiden schlussendlich zwei sehr heftige Shots hintergestürzt und es dauerte nicht lange, da machten sich ihre betrunkenen Persönlichkeiten auch schon bemerkbar. Zur Belustigung aller Anderen, wenngleich Haruka und Naoya das am nächsten Morgen ganz klar bereuen würde. "Ich bin enttäuscht, wenn Naoya Haruka heute Abend nicht zumindestens einen Zungenkuss stiehlt. Die Venoms machen sowieso einen großen Bogen um ihn, wenn er betrunken ist und man könnte meinen es ist unser Aufnahmeritual von ihm abgeknutscht zu werden. Wir haben sogar schon ein Trinkspiel draus gemacht.", murmelte Minako an ihren Gesprächspartner gerichtet, während sie die beiden Chefs gut im Auge behielt. "Und das beste am Ganzen ist, dass Naoya nichts davon weiß. Er vergisst für gewöhnlich was er in diesem Zustand tut." Und damit zückte die Blauhaarige grinsend ihr Handy und filmte die beiden Kerle, die sich nicht gerade mit Ruhm bekleckerten.
      Währendessen hatten die Velvets sich einen Spaß daraus gemacht Haruka Katzenöhrchen aufzusetzen und ihn dazuzubringen, sich wie ein Kätzchen zu verhalten, was wohl deutlich leichter war, als jeder Venom erwartet hätte. Irgendwie könnte man beinahe vergessen, dass die Kerle die Chefs von zwei ziemlich großen Gangs waren, wenn sie solche Persönlichkeitswechsel allein durch Alkohol hatten.
      Bei Naoya war währendessen weitestgehend Leerlauf im Kopf, während er das Kätzchenszenario vor sich beobachtete und der Chef der Velvets sich gerade viel mehr wie ein süßes Teenagermädchen benahm. Als Haruka sich also zu ihm drehte und Naoya fragte, ob er süß aussähe, gab es von dem Venom keine verbale Antwort. Stattdessen legte Naoya seine Hände an Harukas Wangen und bedeckte kurzerhand die Lippen des Velvets mit seinen eigenen. Diese Aktion war der ausschlaggebende Punkt für alle Anwesenden Venoms einen Shot zu trinken.
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    • ____ Kazuya ____

      "Na ja...ich kenne die Person ja selbst kaum, ich weiß also nicht genau was mit mir eigentlich nicht stimmt", antwortete Kazuya ehrlich und seufzte leicht. "Ich habe keinen Schimmer von diesem Menschen, aber die Nähe tut mir gut. Ich taue auf und ich kann sogar Lächeln, das ist nicht unbedingt typisch für mich.... Nicht mehr zumindest." Gott, warum erzählte er all das ausgerechnet der Person die Schuld an seinem ganzen Gefühlschaos war? Wenn das Problem fragt, was das Problem ist,mh? Ja, so kannte man es durchaus bezeichnen. Der Blonde wusste ja selbst nicht genau was eigentlich in ihm vorging. Zur Hölle er kannte Daiki ja nicht einmal richtig. Er wusste gar nichts über ihn und trotzdem sehnte er sich nach seiner Nähe, seiner Zeit, diesem Lächeln. Ey....er könnte kotzen. "Erstens bin ich nicht niedlich und zweitens, fass dir an die eigene Nase. Du verdienst so viel mehr und trotzdem holst du es dir nicht oder in dem Fall ihn. Der Kerl sollte sich glücklich schätzen." entgegnete Kazuya und hoffte damit wenigstens halbwegs wieder seine Männlichkeit zurückzugewinnen. Die hatte er aber heldenhaft in den Sand gesetzt. Mal ehrlich jede Tomate würde vor Neid erblassen. Es war so peinlich. Konnte er sich nicht einfach aus dem Fenster werfen? Nun das tat er beim Parkour, er würde also wie eine Katze auf den Füßen landen - Plan damit sinnlos. Es gab so Tage, da sollte man einfach im Bett bleiben. Immer noch ein wenig peinlich berührt und dankbar, dass der Blauhaarige den Vorschlag lieber den Pudding zu vernichten als weiter dieses peinliche und auch unangenehme Gespräch zu führen zustimmte, gab er sich also der köstlichen Vanille hin. Ja, eindeutig viel besser. Sie beide hatten es also tatsächlich geschafft dem kompletten Puddingtopf den gar auszumachen und Kazuyas Kopf lag danach auf dem Tisch, als wäre der ganze Inhalt dort gelandet statt in seinem Magen. "Oh Gott, ich glaub's nicht, dass ich all das gegessen habe.....ich platze", jammerte er und trotzdem verschwand das kleine Lächeln nicht von seinen Lippen.


      ____ Haru ____

      "Gut für Naoya. Unser Chef erinnert sich an alles was er tut und am nächsten Tag ist er beleidigt, warum wir ihn nicht davon abgehalten haben, weshalb er dann den ganzen Tag schmollt und jedem droht bei einem Wort die Zunge herauszuschneiden." seufzte Keisuke und fragte sich ja ehrlich gesagt, warum er dieser Minako das erzählte. Gut zugegeben war sie extrem süß, aber Kei war ein sehr nüchterner und analytischer Zeitgenosse, dem die Loyalität zu Haruka über alles ging, eigentlich sollte er daher wirklich nicht mit ihm über die Peinlichkeit seines Chefs sprechen. Da aber Naoya auch gerade seine beste Seite zeigte und er damit vor allen Velvets präsentierte, dass er nicht minder filmreif war wie Haruka, machte die Sache doch etwas erträglicher. Ihm blieb also keine Wahl, als mit der attraktiven Frau neben ihm anzustoßen. "Darauf, dass ich den Morgen überlebe." seufzte er, während er dann aber kurzerhand die Katzenohren von Harukas Haaren entfernte. "Hört auf damit. Ryota, du weißt das er dich dafür umbringt." Ryota hatte aber keine Zeit sich darüber Gedanken zu machen, da ihm gerade sämtliche Farbe aus dem Gesicht wich und gerade als Keisuke ansetzen wollte, was denn nun schon wieder los war, fiel ihm daraufhin der Katzenohrenreif aus der Hand. Der Anführer der Venoms hatte gerade ihrem Chef knallhart seine Lippen aufgedrückt. Wortlos reichte er Minako sein leeres Glas. "Bitte füll mir nach...."
      Haruka würde sich morgen dafür verfluchen, Gott er würde sich hassen und vor allem diesen verfluchten Naoya! Wie konnte er es wagen??? Und warum küsste er so gut? Warum war ihm so warm? Alles, was er daraufhin nur noch tun konnte, war die Arme um den Nacken seines größten Erzfeindes zu schlingen und den Kuss zu erwidern.
      "Er bringt uns um...." natürlich hatte Mama Keisuke sofort eingegriffen und Haruka von dem Venom weg gezogen. "Chef...du wirst das bereuen. Bitte geh...einfach Tanzen oder so....." Mit großen Augen sah Haruka zu seinem treusten Mitglied. "Kei du bist gemein. Ich will zu Naoya, der kann so gut küssen....." Haru sah daraufhin an dem Blonden vorbei zu dem sturzbesoffenen Venom. "Naoyaaaaa"


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    • Daiki
      Er könnte wieder widersprechen, aber Daiki ließ es lieber sein. Er wusste dass es keinen Sinn hatte und sie sich mit ihrem Gespräch gerade mehr oder minder im Kreis drehten. Also beließ er es dabei und entschied nicht weiter darüber zu reden, was sicher auch im Sinne von Kazuya war, da ihm das Gespräch wohl mittlerweile auch nicht mehr wirklich angenehm war. Zusammen leerten sie also den Pudding und während Kazuya vollgefressen auf dem Tisch lag, weichte Daiki so gleich den Topf ein, damit der Abwasch etwas leichter würde und kehrte dann an den Tisch zurück. Kurz fuhr er mit seiner Hand durch das weiche Haar seines Mitbewohners, ehe er sich leicht räusperte. "Willst du dich ein wenig ausruhen oder bleibst du hier und erholst dich hier von deinem Fresskoma?", erkundigte sich der Blauhaarige leicht lachend und fischte auch schon erneut die Jobzeitschrift hervor, da er sich immer noch auf nichts beworben hatte, langsam aber sicher endlich einen Nebenjob benötigte um sich die Wohnung und vielleicht auch zusätzliche Möbel demnächst mal leisten zu können. Dann hätten sie vielleicht sogar mal wieder eine Einrichtung im Wohnzimmer.

      Naoya
      Amüsiert schenkte Minako Keisuke nach, dessen Gesichtsausdruck gerade Bände über den aktuellen Schock sprachen. Die restlichen Velvets schlossen sich allerdings mehr den Venoms mit ihrer Belustigung an und Minako meinte sogar die ersten Gangmitglieder zu entdecken, die aufgrund dieser Situation sogar ganz gut miteinander klarzukommen schienen. Das wäre sicher nicht der Fall, wenn Haruka und Naoya sich weiter so arrogant anblaffen würden. Und der Doc würde durchaus dafür sorgen, dass Naoya diesmal eine kleine Erinnerung an die heutige Nach bekam. Während Keisuke also schockiert dazwischenging und Haruka von dem Venom wegzog, quängelte dieser herum, dass er Naoya weiterküssen wollte. Ein fast schon gehässiges Lächeln legte sich auf Minakos Lippen. Na da würde sie sich aber sehr zusammenreißen müssen, um das Video nicht versehentlich auf einer Videoplattform hochzuladen.
      Schmollend blickte Naoya in der Zwischenzeit seinem Kusspartner nach, der ebenso keine Lust hatte die Lippen voneinander zu trennen, nur sein engster Berater war da komplett anderer Meinung und es wirkte beinahe, als würde er sich als Mutter mit dem eigenen quängeligen Kind anlegen. Das Bedauern des Venoms hielt für einen Moment an, ehe der Drang wieder groß wurde etwas abzuknutschen und er kurzerhand die nächstgelegene Person mit erstaunlich viel Kraft zu sich zog und ihn küsste. Minako hätte fast ihr Getränk wieder ausgespuckt, als Naoya einen komplett überrumpelten Keisuke abknutschte, der im Gegensatz zu Haruka sicher nicht dafür zu haben war. Eilig schaltete sie also die Kamera ihres Handys aus und war diesmal diejenige die zwischen den Kuss sprang und Naoya von dem Berater der Velvets wegzog, um ihn schließlich leicht in Harukas Richtung zu schubsen. "Stürz dich lieber wieder auf ihn. Er scheint es wenigstens auch zu wollen." Das ließ der betrunkene Naoya sich sicher nicht zwei Mal sagen.
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    • ____ Kazuya ____

      "Ich bleibe hier. Trag mich später einfach irgendwie durch die Wohnung", antwortete Kazuya lachend und beobachtete den Blauhaarigen wie dieser durch die Küche lief. Er mochte Daiki wirklich sehr. Wie tief das Ganze ging, konnte er nicht genau sagen, aber er wusste, dass er dem Blauhaarigen irgendwie verfallen war. Verflucht, er kannte den Kerl kaum und doch dachte er konstant an Daiki, fragte sich was er tat und wie es ihm ging. Kazuya musste sicherstellen, dass diese Gedankengänge niemals nach Außen traten. Auch wenn sein Mitbewohner auf Männer stand, er war schon in jemanden verliebt und sicherlich wäre es sehr befremdlich für ihn, wenn sein eigener Mitbewohner nicht so genau wusste wie tief seine Zuneigung zu ihm genau ging. Kazuya versuchte also einfach diese Empfindungen tief zu vergraben. Darin war er eigentlich ziemlich gut, immerhin hatte er gelernt, nachdem er sich von den Menschen abgeschottet hatte, seine Gefühle allgemein mehr zu verbergen und deutlich rationaler durch das Leben zu gehen. Gefühle taten nur weh, waren nicht produktiv und machten nur Kummer. Als Daiki sich die Zeitungen holte, in denen die Jobbeschreibungen zu finden waren, hob der Blonde den Kopf und linste zu ihm. "Guter Plan...wir sollten langsam wirklich etwas finden. Ich schulde dir ein Sofa...."

      ____ Haru ____

      Er würde sich morgen verfluchen, er würde Naoya noch mehr verfluchen als sonst und er würde jeden bedrohen, der es wagen würde diesen Abend auch nur ansatzweise zum Gespräch zu bringen. Seine Gedanken glichen einer Nebelwand und überall waren bunte Farben. Alles erschien plötzlich so einfach und sorgenfrei. Es war sprichwörtlich zum kotzen! Gott, er hasste Naoya noch mehr! Ja, eindeutig! Das war alles die Schuld des Venoms - jawohl! Als dann auch noch die Lippen des Anführers seine Rivalen auf seinen lagen, schaltete sein Hirn endgültig auf Pause. Wie in Trance schlang er die Arme um den anderen, erwiderte den Kuss freudig während eine kleine Stimme in ihm vor Schock losschrie. Er allerdings schrie nicht, sondern jemand anderes. "LASS DIE FINGER VON HARU!" keifte es von einer wütenden Mia plötzlich aus einer Ecke, welche ihr Glas bei dem Anblick hatte fallen lassen. Ihre Freundinnen versuchten sie zu beruhigen, während Keisuke sie nur mahnend ansah und die beiden Knutschkugeln voneinander trennte. Nicht für Mia, sondern für Haruka der sich am nächsten Morgen dafür wahrscheinlich im See ertränken würde, oder jeden Augenzeugen. Natürlich passte das den betrunkenen Idioten nicht in den Kram, aber Keisuke war nun mal ein perfekter Vize und er wollte nur das beste für seinen Anführer. Womit er aber nicht rechnen konnte war ein paar Sekunden später die Lippen des Venom auf seinen eigenen zu finden. Er spürte förmlich wie er kreidebleich wurde. Glücklicherweise hatte Minako ihren Anführer von dem überrumpelten Keisuke gezogen, der geschockt einige Schritte von dem Venom wich. Oh Gott, er würde Naoya ab jetzt konstant mit anderen Augen sehen. Wo war der Alkohol?
      Haruka der ohnehin nichts mehr registrierte nur noch wie er wieder bei Naoya landete und dagegen hatte er eigentlich nichts einzuwenden.
      Im betrunken Zustand zumindest ...
      Aktuell.....
      Wo war das nächste schwarze Loch?


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    • Daiki
      "Alles klar. Soll ich dich lieber wie eine Prinzessin tragen oder huckepack nehmen?", schmunzelte der Blauhaarige amüsiert und schnappte sich schließlich die Jobzeitschrift, wobei er die Hälfte davon an seinen Mitbewohner weitergab und dann mit dem Blättern begann. Nachdem er sich einen ersten Überblick verschafft hatte, stand er kurz auf und verschwand in seinem Zimmer, ehe er mit ein paar bunten Klebezetteln und Textmarkern zurückkehrte und diese mittig auf dem Tisch hinlegte, damit auch Kazuya sich daran bedienen konnte. So begann er also sich uninteressante Jobs mit rot, sehr interessante Jobs mit grün und jene bei denen er sich nicht ganz sicher war mit gelb zu markieren und machte sich in den Seiten immer kleine Notizzettel herein, ehe er dann eine Liste mit den grün markierten Jobs notierte und die jeweiligen Konditionen dazu aufschrieb. Ohne Zweifel würde er auf jeden Fall etwas finden, er war sich nur noch nicht ganz sicher, was. "Hm... ich bin überrascht, dass doch so viele Leute auch Schüler als Aushilfen suchen... ich habe gedacht das stellt ein größeres Problem da.", formulierte er schließlich seine Gedanken und blickte zu Kazuya auf. "Hast du schon etwas gefunden, das dich interessiert?"

      Naoya
      Wie bereits zu erwarten war, bekam Naoya von dem keifenden Teenager Mädchen nicht sonderlich viel mit. Schließlich war er gerade durch seinen Zustand nicht wirklich aufnahmefähig und auch wenn er bei komplettem Bewusstsein wäre, würde er sich nicht ansatzweise für ein eifersüchtiges Mädchen interessieren, das gerade zusah wie ihr Schwarm abgeknutscht wurde. Sie gehörte sicher auch zu der Fraktion Mädchen, die Boybands anhimmelte und herumheulte, wenn ihr Liebling eine Freundin hatte. Würde zumindest zu ihr passen. Andererseits... wenn Naoya nicht in diesem Zustand wäre, wäre es auch ganz sicher nicht zu diesem Kuss gekommen. So oder so schenkte der Venom der Situation allgemein wenig Beachtung, nicht dass er sich sowieso am nächsten Tag daran erinnern würde. Diesmal würde aber schon Minako dafür sorgen, dass er sich bewusst wurde, was eigentlich geschehen war. Doch momentan würde ihn das nicht wirklich interessieren. So schnappte er sich also Keisuke zum Knutschen, nachdem ihm sein Kusspartner entrissen wurde und während Haruka den Kuss wenigstens zuvor noch erwidert hatte, war Keisuke ganz und gar nicht dafür zu haben und wurde mehr oder weniger von der Doktorin der Venoms gerettet. Und so fanden doch Haruka und Naoya wieder zusammen. Noch immer nicht ganz klar im Kopf, zog der Brünette also den Velvet wieder an sich und bedeckte dessen Lippen mit seinen eigenen. Naoya dachte gerade an nicht allzu viel, nur daran, wie heiß diese Küsse wenngleich er auch betrunken war. Gut möglich, dass die ausgetauschten Küsse der beiden aus Sicht der anderen Betrachter nicht ganz so hot aussahen, wie der Venomanführer das vielleicht dachte. Aber wer sah schon tatsächlich gut aus, wenn er stockbesoffen mit einem Anderen herumknutschte?
      "Das war dir wohl eine Lehre.", kicherte Minako leise an den verstörten Keisuke gerichtet und reichte ihm auch schon einen neuen Drink um das ganze etwas besser verarbeiten zu können. Obwohl der junge Mann den Eindruck machte diesen Situation nicht so schnell wieder vergessen zu können.
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    • ____ Kazuya ____

      "Egal, Hauptsache ich muss mich nicht bewegen", antwortete Kazuya leicht lachend. Er mochte es, dieses lockere zwischen ihnen. Wann hatte Kazuya eigentlich das letzte Mal mit jemanden so gesprochen? So leicht und freundschaftlich? Er hatte es vermisst ehrlich. Wenn er so darüber nachdachte, war er extrem froh über diesen fast dramareifen Zufall, dass sie beide so naive Vollidioten waren, hereingelegt wurden und sich nun eine Wohnung teilen mussten. Es hätte ihn deutlich schlechter treffen können. Daiki war vielleicht wirklich das, was Kazuya in seinem Leben gebraucht hatte. Viel mehr die Person, die er gebraucht hatte, damit er sich wieder etwas lebendiger fühlte. Jedes Mal sich dem Sport hinzugeben und sich den Körper zu ruinieren, war auf Dauer keine Optimallösung, aber jemanden an seiner Seite zu haben, der es selbst, schaffte das, jemand wie Kazuya ein wenig lächeln konnte, das war ein Gefühl, von dem der Blonde nicht geglaubt hatte, es jemals wieder fühlen zu können geschweige den zu dürfen. Als Daiki sich den Jobanzeigen widmete und alles vorbildlich mit Farben und Klebezetteln markierte, schmunzelte er. "Irgendwie ist das extrem niedlich wie du alles farbig machst. Es passt zu dir.", entgegnete er ihm. Dies meinte er als Kompliment und darum hatte Kazuya wohl auch einen solch fast schon liebevollen Blick als er Daiki dabei beobachtete und fast schon vergaß selbst nach Anzeigen zu suchen. Schnell versuchte er sich also wieder zusammenzureißen und blätterte ebenfalls die Stellenangebote durch. Daiki hatte recht, es waren überraschend viele Angebote dabei, wenn man bedenkt, dass Schüler ja eigentlich in Japan nicht arbeiten, sondern stupide lernen sollten. "Du hast recht.", murmelte der Blonde und kreiste sich ein paar der Angebote ein, beginnend von Aushilfe in einem Konbini bis zu einem kleinen Blumengeschäft. "Schau es dir mal an.", er drehte daraufhin die Zeitschrift zu seinem Gegenüber.

      ____ Haru ____

      "Bitte lach mich nicht aus. Ich glaube ich habe nun ein offizielles Trauma", entgegnete Keisuke und nahm dankend das neu eingeschenkte Glas an sich. Hätte man ihm heute Morgen noch gesagt, der Chef der Venoms würde ihn abknutschen, hätte er diejenigen wahrscheinlich sofort irgendetwas ins Gesicht geworfen. Jetzt wusste nicht so genau, ob er nun lachen oder weinen sollte. Okay gut, das war jetzt etwas sehr dramatisch, aber das war ein Erlebnis, das er nicht unbedingt auf seiner To-do-Liste stehen hatte. Sein Blick wandere zu Minako, mit der er dann anstieß. Irgendwie fühlte er sich merkwürdig dabei, dass er sich mit dieser Frau so gut verstand, attraktiv hin oder her. Sie war immer noch eine Venom. Ihr Feind.
      Haruka hingegen machte sich gerade herzlich wenig Gedanken um Feinde, Freunde oder irgendwelche schreienden Gören, auch wenn ihm nun das Ohr klingelte und er sicher war, dass er morgen noch stärkere Kopfschmerzen haben würde als er ohnehin vom Alkohol grundsätzlich bekam. Nicht wegen dem Schrei, sondern allein darum, weil er wusste, dass er sich das ewige Gejammer der Blondine anhören musste und wenn er ihr den Mund verbot, würde er mitbekommen wie sie sich bei einem anderen Mitglied ausheulten. Gott, es krauste ihn bereits jetzt schon davor. Verfluchter Venom, alles seine Schuld. Ja er war auch schuld daran, dass Haruka all die feurigen Küsse erwiderte und sich nun auch einem Zungenspiel hingab.
      "Ryota pack das verfluchte Handy weg, wenn du nicht willst das der Chef dir das morgen zerlegt...oder dich." erklang es noch im Hintergrund von Keisukes vertrauten Stimme, aber auch das blendete Haru im Augenblick aus.
      Seine Gedanken waren allein bei diesen wundervollen, sündigen und traumhaften Lippen, die er sich wünschte die komplette Nacht sein eigen zu nennen.


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    • Daiki
      Das Kompliment bezüglich der ordentlichen farbigen Markierungen der Jobs, kommentierte Daiki lediglich mit einem amüsierten Lächeln, ehe er auch schon die Zeitung seines Mitbewohners entgegennahm und sich selbst die eingekreisten Jobs durchsah, die durchaus interessant sein könnten. Einige hatte er auch schon in seiner Zeitschrift entdeckt, andere klangen aber ebenfalls vielversprechend und sie wurden auch gar nicht mal so übel bezahlt. Sie würden sich also mit dem ein oder anderen Job nicht nur die Miete, sondern auch noch das ein oder andere Luxusgut leisten können, wie zum Beispiel Möbel oder ein Fernseher... man arbeitete halt um zu leben, wie man so schön sagte. "Was hältst du davon, wenn wir uns vielleicht gemeinsam auf einen Job bewerben, wenn er mehrere Leute nimmt. Könnte sicherlich Spaß machen, wenn wir zusammen arbeiten würden und das würde die Zeit wett machen, die wir beide in der Schule sind... also natürlich nur wenn du magst."

      Naoya
      Grinsend legte die junge Medizinstudentin Keisuke eine Hand auf die Schulter und versuchte ihn nicht wirklich ernsthaft von dieser Situation eben zu trösten. "Du verkraftest das Trauma schon. Es gibt deutlich schlimmeres als von Nao geküsst zu werden." Darauf schenkte sie sich selbst noch einmal nach und trank zufrieden ihren fruchtig süßen Drink in der hellen türkisen Farbe, die meist auf Blue Curacao als Bestandteil hinwies. "Schau nicht so böse und entspann dich. Ich hab schon verstanden, dass du die Mama der Velvets bist, aber alle anderen scheinen sich mittlerweile gar nicht so schlecht zu amüsieren und ich wette dir steht ein Lächeln auch ganz gut.", meinte sie dann zwinkernd an ihn gerichtet und begann sich langsam zur Musik zu bewegen. Sie wusste, Naoya könnte auch in diesem Zustand noch ganz gut selbst auf sich aufpassen und es brachte nichts, immer nur todernst an alles heranzugehen. Also ließ sie es. Mittlerweile gesellte sich Seiko langsam wieder zu ihr und während er Keisuke eher misstrauisch betrachtete und ihn musterte, beugte er sich zu der Blauhaarigen herunter und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Diese nickte daraufhin begeistert und nahm die Hand des Venoms, ehe sie noch einmal zu dem Velvetberater blickte. "Und ein wenig tanzen kann auch nicht schaden. Entspannt ungemein!" Damit wurde sie auch schon von Seiko auf die Tanzfläche gezogen, wo beide sich ausgelassen zur Musik bewegten.
      In der Zwischenzeit wurden Naoyas und Harukas Küsse immer wilder und leidenschaftlicher und der Venom gab sich dem voll und ganz hin, während er sich am nächsten Morgen wohl kaum an dieses wilde Zungenspiel erinnern würde. Haruka wiederum, würde sich wohl aber sehr gut daran erinnern können. Das änderte nichts daran, wie heftig die beiden gerade miteinander herummachten und so langsam machte sich sogar Kenshin bei dem Anblick Sorgen. "Was meinst du? Sollten wir die beiden lieber vom Mittelpunkt der Party entfernen, wenn wir sie schon nicht trennen können. Ich hab keine Lust, dass die erste Erfahrung mit Sex der Minderjährigen hier daraus besteht, die Gangchefs beim vögeln auf einer Tanzfläche zu beobachten.", murmelte der sonst so taffe Venom amüsiert und erntete im ersten Moment ein entrüstetes "Hey!" von Yasuo, ehe dieser die Worte besser verarbeitete und dann mit geröteten Wangen zur Seite blickte. "Ach so... du meinst Akio..."
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    • ____ Kazuya ____

      Der Blonde kam nicht umhin Daiki ein wenig zu beobachten. Er sah niedlich aus, wie er mit all den Farben arbeitete, die zig Zettelchen verteilte und offenbar darauf bedacht war, keine Farbe zu oft zu verwenden. Am Ende sah sein Jobmagazin aus wie ein kreatives Mandala, passend zum Besitzer. Kazuya schmunzelte daraufhin sanft. Irgendwie war Daiki so anders als all die Leute, die er bisher kannte und genau das war es auch, was Kazuya so sehr an ihm mochte. Er hatte sich inzwischen damit abgefunden, dass er den Blauhaarigen entgegen all seiner misanthropischen Regeln wirklich gern hatte, seine Nähe suchte und mit ihm Zeit verbringen wollte. Daiki hatte all seine Prinzipien binnen einer Woche über den Haufen geschmissen und Kazuya fragte sich, ob er sich all die Zeit mit seiner Einstellung nicht selbst etwas vorgemacht hatte, wenn man sie so einfach ändern konnte. Allerdings war es nicht einfach, nur Daiki schien diese Fassade einreißen zu können. Andere Menschen um ihn herum beobachtete er immer noch mit einem großen Maß an Skepsis und er erwischte sich oft dabei wie er vor allem seine Mitschüler als unfassbar abstoßend empfand. Nur bei Daiki schien er wieder sein altes und unschuldiges Ich zu sein. Das machte ihm Angst, vor allem wenn man die kleine Zeitspanne bedachte, in der sie sich kannten. Aber ganz gleich wie sehr Kazuya sich auch versucht dagegen zu wehren, es funktioniert nicht. Nicht einmal der Gedanke daran klappte, weil alles an ihm danach schrie, dass er von Daiki gemocht werden wollte. Erst die Frage seines Mitbewohners hatte ihn aus seinen Gedanken gerissen und erst blinzelte er verwirrt, weil er sich ertappt fühlte, bis ihm bewusst wurde, dass Menschen glücklicherweise immer noch nicht in der Lage waren Gedanken zu lesen. "Das würde ich wirklich sehr gern. Ich glaube ich würde mich mit dir an meiner Seite auch nicht so unsicher fühlen." gestand er ihm dann, ehe er ihn ein wenig unsicher ansah, ob das jetzt nicht total merkwürdig herüberkam.

      ____ Haru ____

      "Das wage ich fast zu bezweifeln", murmelte er leicht grinsend und nahm dankend das Getränk an sich. Als Minako davon sprach, dass er die Mama der Velvets war und er sich doch mal entspannen sollte, sah er sie einen Augenblick einfach nur an, ehe er schwer seufzte. "Jetzt hörst du dich an wie Haru." daraufhin sah er ihr einfach nur nach, als sie auf die Tanzfläche verschwand und ihren attraktiven Körper zur Musik bewegte. Keisuke hob das Glas leicht, um auf sie anzustoßen, ehe er dann aber den Blick abwendete und zur Bar richtete. Er sollte vorsichtiger sein, was wie Venoms anbelangte, ungeachtet dessen, ob sie nun eine schöne Ärztin hatten oder nicht.
      Gott, er würde sich dafür hassen! Er würde sich den ganzen Morgen verfluchen. Was zur Hölle tat er hier eigentlich? Haruka würde sich morgen an all das erinnern und jeder wusste das. Er wollte im Boden versinken, jetzt und sofort! Aber was tat er hier, der große böse Chef der Velvets? Er saß auf dem Schoß des Anführers der Venoms auf dem Sofa, hatte die Arme um dessen Nacken geschlossen und knutschte mit ihm herum. Wo war eigentlich die Hand von Naoya verflucht? Das Schlimme daran war, dass ihn das nicht einmal kümmerte. Er würde Keisuke dafür morgen lynchen, dass er nicht auf ihn aufgepasst hatte! Jaja, das war auch sehr authentisch dieser Gedanke, wenn die Hand von Haruka gerade unter das Oberteil von Naoya wanderte und dessen attraktiven Körper erkundete.


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    • Daiki
      Es gab so viele Momente, da wirkte Kazuya förmlich unerschütterlich und gefasst, doch jetzt gerade war kein solch ein Moment. Stattdessen hatte Daiki es irgendwie erneut geschafft Kazuya in Verlegenheit zu bringen, sodass der Jüngere förmlich unsicher seinem Mitbewohner auf das Angebot reagierte, ob sie nicht schlichtweg gemeinsam einen Job heraussuchen sollten, damit sie beide auch zusammen arbeiteten. Natürlich war Kazuya eher eine Person, die lieber für sich blieb... das war Daiki durchaus nicht entgangen und er respektierte das natürlich auch, dennoch schien der Andere trotz seiner Unsicherheit den Plan wirklich nicht übel zu finden und schließlich verstanden sich die beiden Jungs ja auch privat ausgezeichnet... zumindestens war Daiki der Meinung, dass dies der Fall war und konnte sich dementsprechend auch verdammt gut vorstellen auch den Arbeitsalltag mit seinem Lieblingsmitbewohner verbringen zu können. Ein zufriedenes und strahlendes Lächeln glitt auf die Lippen des Blauhaarigen, der mehr als zufrieden Kazuya musterte und schließlich leicht nickte, bevor er sich wieder seinem kunterbunten Jobmagazin widmete, um zu schauen welcher Job denn für sie beide recht angenehm sein dürfte. Denn ein Job mit viel Kundenkontakt würde Daiki rein Kazuya zuliebe abwählen. Der Jüngere würde sich mit seiner Art sicher kaum auf Arbeit wohl fühlen, wenn er ständig mit fremden Menschen interagieren müsste und er schien auch nicht die Art Kerl zu sein, die scharf darauf war, ständig auf Arbeit angeflirtet zu werden... und das würde bei Kazuya definitiv der Fall sein. "In Ordnung.", gab Daiki damit nur knapp von sich und entfernte automatisch den ein oder anderen Klebezette im Magazin, der für den Anderen zu unangenehm werden könnte oder zu viel Menschenkontakt beinhaltete. Wenn möglich sollten sie beide doch schließlich bei der Arbeit Spaß haben und sich nicht nur täglich dort durchquälen. Das war sicher durchaus im Sinne von Kazuya.

      Naoya
      Nachdem Minako auf die Tanzfläche verschwunden war und begann den Abend nun wirklich zu genießen, schien auch Keisuke sich zumindestens nicht mehr ganz so sehr zu stressen und widmete sich der Bar, wenngleich nicht ganz auszuschließen war, dass er am nächsten Morgen noch ordentlich etwas zu hören bekommen würde vom Anführer der Velvets. Doch jetzt schienen sowohl Haruka als auch Naoya gerade mehr als nur gut miteinander beschäftigt und lösten nun kaum noch ihre Lippen voneinander. Sie hingen wie zwei Starkmagnete aneinander, während sie mittlerweile auf der Couch ihre Lippen gegenseitig erkundeten und ihre Hände sogar unter einem Kleidungsstück des jeweils anderen verschwanden. Wenn man das so beobachtete, war Kenshins Sorge, die beiden würde hier gleich in aller Öffentlichkeit herumvögeln, vielleicht doch nicht so ganz unbegründet und nachdem er und sein Freund sich ziemlich einig waren, zog Kenshin Anko mit hinzu, damit er ihm helfen könnte, die beiden knutschenden und fummelnden Gangleader hier weg zu bekommen. Yasuo war schließlich noch viel zu schwach, um hier mithelfen zu können. So näherten sich die Jungs also den beiden eng umschlungenen Kerlen und während Kenshin noch überlegte, wie sie die beiden hier am besten weg bekamen, tippte Anko kurzerhand die beiden Gangchefs an, erwartete aber nicht, dass sie sich wirklich zu ihm umdrehten. "Hey... was meint ihr? Wollt ihr nicht lieber ein wenig eure Ruhe haben? Hier ist es doch viel zu laut und nicht dass euch jemand wieder euren Spaß verderben will...", versuchte es der Venom also etwas taktischer und bekam tatsächlich dafür die gewünschte Aufmerksamkeit. Automatisch griff er in seine Jackentasche und förderte eine Hotelzimmerkarte hervor, die er kurzerhand Haruka in die Hand drückte, da dieser zumindest noch ein bisschen beherrscht wirkte, im Gegensatz zum schweigsamen Kussmonster. "Das Hotel ist die Straße rauf, auf der linken Seite." Langsam richtete Anko sich wieder zufrieden auf und erntete irritierte Blicke von Kenshin, worauf der Ältere sich nur amüsiert räusperte. "Vielleicht hatte ich heute Abend ja auch so meine Pläne..."
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