___ Hayato ___
Das Jun all diese Nähe und Zuneigung akzeptierte und sogar erwiderte ließ das Herz des Blauhaarigen förmlich vor Freude in die Luft springen. Er fühlte sich wie ein kleiner Junge an Weihnachten, wenn der Brünette in seiner Nähe war. Wann war Hayato jemals so aufgeregt gewesen? Er konnte sich beim besten Willen nicht daran erinnern. Wenn jemand alles haben konnte, war es schwer irgendetwas zu finden, dass man als besonders erachten konnte, so traurig es auch klang. Es gab aber genug, dass man mit keinem Geld der Welt kaufen konnte: Familie, wahre Freunde und echte Liebe. Von Liebe hatte Hayato bislang nie etwas gehalten. Seine Liebe gebührte seinem Vater und Cousin, Sherazade, Taejin und seiner Arbeit. Er bekam von seiner Mutter schließlich täglich vorgelebt, was falsche Liebe war und davor hatte sich der Blauhaarige immer gehütet. Eigentlich hatte er sich geschworen überhaupt keine Beziehung einzugehen, er war der Meinung dies nicht zu brauchen. So wie Taejin leben und ständig Bettgeschichten haben, konnte er allerdings auch nicht mit sich vereinbaren. So war er einfach der ständige High Society Single und plötzlich einer der gefragtesten Bachelor Singles in Japan. Nicht, dass er darum jemals gebeten hätte. Mit Jun hatte er herausgefunden, was ihm immer gefehlt hatte. Lächelnd zog er den Jüngeren näher an sich, verschränkte seine Arme hinter dem Rücken des Brünetten und erwiderte den kleinen Kuss nur zu gern. Als sie sich lösten und vom Schlafzimmer sprachen, lächelte Hayato erneut sanft und hauchte dem anderen einen Kuss ins Haar. "Mir reicht es einfach schon, wenn du nur neben mir liegst. Ich lege niemals Hand an dich, wenn du das nicht möchtest. Aber du kannst dennoch auch das Gästezimmer beziehen, du entscheidest, was dir lieber ist." er strich Jun noch einmal über die Wange. "Und natürlich musst du das nicht jetzt entscheiden." er nahm sich die Hand von Jun und führte ihn dann in Richtung des Badezimmers, schließlich musste er ja wissen, wo er hingehen musste, sollte er sich frisch machen wollen. "Daneben ist die Toilette." Er deutete auf die Tür neben dem Badezimmer. "Die Toilette ist nicht groß", schmunzelte er auf die Frage hin, schüttelte aber dann leicht den Kopf. "Ich bin nicht so oft Zuhause, aber ich bin nicht allein. Schließlich ist doch Sherazade bei mir." Aus dem Wohnzimmer ertönte ein demonstratives Bellen. "Hörst du?", lachte der Blauhaarige und drückte leicht die Hand des Jüngeren. "Aber wenn du dir Sorgen um mich machst, darfst du jederzeit vorbeikommen. Mit dir fühle ich mich definitiv am wohlsten."

ღ For my lovely Warlock ღ