❣ Red Thread of Fate ❣ [Rheira & Sanjadi]

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    • ___ Hayato ___

      Das Jun all diese Nähe und Zuneigung akzeptierte und sogar erwiderte ließ das Herz des Blauhaarigen förmlich vor Freude in die Luft springen. Er fühlte sich wie ein kleiner Junge an Weihnachten, wenn der Brünette in seiner Nähe war. Wann war Hayato jemals so aufgeregt gewesen? Er konnte sich beim besten Willen nicht daran erinnern. Wenn jemand alles haben konnte, war es schwer irgendetwas zu finden, dass man als besonders erachten konnte, so traurig es auch klang. Es gab aber genug, dass man mit keinem Geld der Welt kaufen konnte: Familie, wahre Freunde und echte Liebe. Von Liebe hatte Hayato bislang nie etwas gehalten. Seine Liebe gebührte seinem Vater und Cousin, Sherazade, Taejin und seiner Arbeit. Er bekam von seiner Mutter schließlich täglich vorgelebt, was falsche Liebe war und davor hatte sich der Blauhaarige immer gehütet. Eigentlich hatte er sich geschworen überhaupt keine Beziehung einzugehen, er war der Meinung dies nicht zu brauchen. So wie Taejin leben und ständig Bettgeschichten haben, konnte er allerdings auch nicht mit sich vereinbaren. So war er einfach der ständige High Society Single und plötzlich einer der gefragtesten Bachelor Singles in Japan. Nicht, dass er darum jemals gebeten hätte. Mit Jun hatte er herausgefunden, was ihm immer gefehlt hatte. Lächelnd zog er den Jüngeren näher an sich, verschränkte seine Arme hinter dem Rücken des Brünetten und erwiderte den kleinen Kuss nur zu gern. Als sie sich lösten und vom Schlafzimmer sprachen, lächelte Hayato erneut sanft und hauchte dem anderen einen Kuss ins Haar. "Mir reicht es einfach schon, wenn du nur neben mir liegst. Ich lege niemals Hand an dich, wenn du das nicht möchtest. Aber du kannst dennoch auch das Gästezimmer beziehen, du entscheidest, was dir lieber ist." er strich Jun noch einmal über die Wange. "Und natürlich musst du das nicht jetzt entscheiden." er nahm sich die Hand von Jun und führte ihn dann in Richtung des Badezimmers, schließlich musste er ja wissen, wo er hingehen musste, sollte er sich frisch machen wollen. "Daneben ist die Toilette." Er deutete auf die Tür neben dem Badezimmer. "Die Toilette ist nicht groß", schmunzelte er auf die Frage hin, schüttelte aber dann leicht den Kopf. "Ich bin nicht so oft Zuhause, aber ich bin nicht allein. Schließlich ist doch Sherazade bei mir." Aus dem Wohnzimmer ertönte ein demonstratives Bellen. "Hörst du?", lachte der Blauhaarige und drückte leicht die Hand des Jüngeren. "Aber wenn du dir Sorgen um mich machst, darfst du jederzeit vorbeikommen. Mit dir fühle ich mich definitiv am wohlsten."


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    • Jun
      Die Tatsache, dass Hayato sich wohl genötigt fühlte Jun zu versichern, er würde niemals Hand an den Brünetten legen, wenn dieser das nicht wollte, zeigte dem Jüngeren, dass er wohl ein bisschen falsche Signale gesendet hatte. Schließlich war das keinesfalls auch nur einen Moment ihm in den Sinn gekommen oder hatte ihn auf irgendeine Art und Weise gesorgt. Viel mehr kannte er sich selbst in solchen Situationen noch nicht gut genug und musste das dementsprechend vorsichtig angehen um zu lernen, was für ihn selbst wohl das richtige Tempo war, ohne es zu überstürzen oder sich nicht vom Fleck wegzubewegen. Da die richtige Mitte zu finden würde er wohl erst können, wenn er ein wenig Erfahrungen gesammelt hatte und wusste womit er sich wohl fühlte und womit nicht. Diese Frage bestand bei Hayato wahrscheinlich weniger und selbst wenn es Jun ein klein wenig einschüchterte, macht ihm das auf keinen Fall Angst oder ähnliches.
      Jun ließ sich zum ebenso imposanten Badezimmer führen und erwähnte am Rande, ob es denn nicht auch irgendwelche kleinen Räume in diesem Haus gebe, was sich wohl mit der Toilette bestätigte. Nun... Jun sah sie zwar nicht, aber sicher war sie dennoch immer noch größer als die Durchschnittstoilette eines normalsterblichen Haushalts. Wäre zumindest absolut nicht verwunderlich. "Trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass so ein großes Haus sich auch mal einsam anfühlen kann, wenn nur Sherazade und du hier sind. Und danke für die Einladung, aber ehrlich gesagt weiß ich nicht einmal, wie ich hier überhaupt ohne deine Hilfe herkommen könnte. Ich bezweifle hier fahren irgendwelche öffentlichen Verkehrsmittel hin und meine Eltern würden mich hier bestimmt auch nicht hin fahren...", murmelte er leicht grinsend und hob amüsiert eine Augenbraue, ehe er dann langsam seinen Blick zur Tür schweifen ließ und Hayatos Hand leicht drückte. "Was zeigst du mir als nächstes? Ein Heimkino? Indoor Pool? Ein privates Kasino?"
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    • ___ Hayato ___

      Ob er Jun damit wohl Sorgen bereitet hatte? War er zu hektisch gewesen? Hatte er falsche Signale gesendet? Es war das erste Mal für Hayato das es ihn wirklich interessierte, wie jemand von ihm dachte und das er wollte, dass ihn jemand mochte, ohne dass er all sein geschäftliches Charisma einsetzte. Es war einfach aus beruflicher Sicht jemanden mit Engelszungen zu einem Vertragsabschluss zu überreden, aber wenn man wollte das jemand ihn privat mochte, musste er sich doch anders ins Zeug legen. Daiki hatte ihm zwar oft genug gesagt, dass es wahrscheinlich niemanden auf der Welt gab, der Hayato nicht mochte und auch Taejin nannte ihn gern viel zu perfekt, aber sie beide wussten auch, dass der Blauhaarige ganz andere Seiten hatte. Er war nicht immer der Vorzeige-Geschäftsmann, den er der Öffentlichkeit präsentierte. Herrje Hayato konnte nicht einmal Nudeln abkochen und war technisch ungefähr so begabt wie ein Grundschüler und selbst die konnten heutzutage praktisch einen Fernseher auseinanderbauen. Hayato war ja schon glücklich genug, dass er seinen Computer und sein Handy bedienen konnte. Also nein, nicht alles war an ihm voller Glanz und Feenstaub. Er wollte aber für Jun nun mal perfekt sein. Er wollte dem Kerl alles bieten, denn es war schließlich das erste Mal, dass Hayato in jemanden verliebt war. "Dann mein Hübscher brauchst du mir nur schreiben und schon hole ich dich zu mir", lächelte er sanft und küsste ihm liebevoll ins Haar. "Oh, ich habe einen beheizten Außenpool. Innen kann ich dir einen Jacuzzi anbieten, wenn du magst."


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    • Jun
      Er schmunzelte nur auf die Worte des Größeren hin und schenkte ihm ein sanftes Lächeln, bevor er ihm einen kleinen Kuss auf die Wange hauchte und anschließend belustigt seinen Kopf schüttelte, als hätte er mit Hayatos Worten förmlich rechnen müssen. "Natürlich besitzt du einen Außenpool und einen Jacuzzi. Wieso habe ich das eigentlich hinterfragt?", erwiderte der Brünette mehr an sich selbst gerichtet. "Was hältst du davon wenn du mir noch das wichtigste des Hauses zeigst und wir uns es dann irgendwie gemütlich machen? Wir haben uns die letzten zwei Wochen nicht gerade oft gesehen... ich glaube ein wenig Quality Time zusammen könnten wir beide ganz gut vertragen...", schlug der Jüngere dementsprechend vor und tatsächlich hatte er sich die gesamte letzte Woche schon extrem auf diesen Tag mit Hayato gefreut. Eigentlich ging es ja gar nicht so wirklich darum, was sie beide miteinander machten oder wie sie eben ihre Zeit zusammen miteinander verbrachten... hauptsache Jun konnte mit Hayato zusammen sein und wenn sie ihre Ruhe vor neugierigen Blicken hatten, dann natürlich umso besser. So ließ sich Jun also noch die restlichen Stationen des Hauses zeigen, wobei ihm nicht entging, dass Hayatos Küche nicht nur erstaunlich steril aussah, sie wirkte auch noch verdammt leer und wenn er raten würde, würde er vermuten, dass sich in dem riesigen doppelseitigen amerikanischen Kühlschrank wohl so gut wie kein Inhalt befinden würde. Allerdings hatte der Blauhaarige ohnehin erwähnt, dass er nicht ganz so oft zu Hause war und wohl des öfteren außerhalb aß, vermutlich lohnte es sich dementsprechend auch gar nicht einen gefüllten Kühlschrank zu haben, wenn der Inhalt ohnehin ansonsten schlecht werden würde. Trotzdem war es ein wenig schade um diese extrem hochwertig ausgestattete Küche, die der Ältere schließlich besaß. Einige Küchengeräte machten sogar nicht mal den Eindruck, als hätte irgendjemand sie je auch nur angerührt.
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    • ___ Hayato ___

      Der Blauhaarige legte den Kopf schief und zog einen leichten Schmollmund. "Ärgerst du mich gerade?", hakte er amüsiert nach, versuchte zwar den Schmollmund beizubehalten, was ihm aber spätestens nach dem Kuss auf der Wange ohnehin nicht mehr gelang. Jun hatte allerdings recht, sie hatten sich wirklich viel zu lang nicht gesehen und auch wenn die kleinen Videoanrufe und Telefonate schön waren, ersetzte das nicht das hier und so fiel es Hayato ungemein schwer, die Hände bei sich zu behalten, weshalb er Jun direkt wieder an sich zog. Er würde den Brünetten am liebsten stundenlang umarmen, küssen und nie wieder los lassen. Er erkannte sich absolut selbst nicht wieder und war doch ganz erleichtert, dass ihn Taejin so noch nicht erlebt hat. Wahrscheinlich würde der Koreaner vom Glauben abfallen, nicht, dass er je einen besessen hätte. Wie wahrscheinlich war es wohl, dass es selbst Tae mal erwischte? Mal ehrlich, auch bei Hayato hätte man dies nie geglaubt, also hatte der Blauhaarige auch noch Hoffnung für seinen besten Freund. Der hübsche Kerl mit den Katzenaugen war jedenfalls absolut Taejins Beuteschema, auch wenn der Typ nicht gerade wirkte, als würde er sich im legalen Rahmen bewegen. Nun er würde sich dennoch freuen, wenn Taejin einmal so glücklich war wie es Hayato gerade ist. Hayato wusste im Augenblick tatsächlich nicht wohin mit all diesen Glückshormonen. Er kannte sich so wirklich nicht, aber es war ein verdammt schönes Gefühl. Befremdlich, aber schön. Lächelnd küsste er die Stirn seines Freundes. "Einverstanden." Somit zeigte er Jun noch ein paar wichtige Räume, die für Juns Besuch für ihn sinnvoll wären. Das wäre zum einen eben besagtes Badezimmer, die Toilette, Hayatos Schlafzimmer, aber auch das Gästezimmer und die Küche, auch wenn Jun dort nur Getränke und das Nötigste an Essen finden würde. "Was möchtest du heute eigentlich Essen mein Hübscher? Ich lasse es uns dann liefern. Einige der besten Restaurants der Stadt haben nun endlich einen Lieferdienst und die, die keinen haben, die kennen mich und liefern trotzdem." Er führte Jun zurück in das Wohnzimmer, damit es sich der Brünette auf dem weichen Sofa bequem machen konnte.


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    • Jun
      "Vielleicht ein bisschen.", entgegnete der Brünette amüsiert und ließ sich anschließend von seinem Freund auch die restlichen zumindest wichtigen Zimmer im Haus zeigen, welche er auch tatsächlich versuchte sich einzuprägen, um sich später nicht möglicherweise zu verlaufen. Diese Peinlichkeit wollte er sich weitestgehend ersparen und er wollte auch ungerne durch Zufall plötzlich im Keller landen. Für den Fall, dass dieses Haus überhaupt einen Keller besaß. So oder so würde er ohnehin versuchen es weitestgehend zu vermeiden in Hayatos Haus alleine herumzuspazieren, da sich das wohl auch ein wenig seltsam anfühlen würde. Nachdem Jun sowohl die Toilette, das Schlafzimmer als auch das Gästezimmer zu Gesicht bekommen hatte, hatten sie sich gemeinsam zur Küche begeben, welche unfassbar leer und irgendwie auch trostlos wirkte und Jun beinahe ein klein wenig traurig machte. Schließlich schien all diese Ausstattung nicht wirklich genutzt zu werden. Bei der Frage welches Essen Hayato ihnen liefern lassen sollte ohne überhaupt zu erwägen diese Küche zu benutzen, hob Jun dann allerdings doch leicht eine Augenbraue und musterte für einen Moment den Blauhaarigen, als wäre er ein wenig unschlüssig was er auf die Frage antworten sollte. Erneut glitt sein Blick zur Küche, ehe er sich leise räusperte und sich schließlich bei dem Älteren vorsichtig erkundigte. "Sag mal Hayato... bestellst du denn oft Essen? Beziehungsweise... wie oft verwendest du eigentlich diese Küche? Die meisten Geräte sehen förmlich unangetastet aus.", stellte er schließlich seine Frage, schüttelte dann aber doch ein wenig seinen Kopf und setzte wieder ein sanfteres Lächeln auf, während er dem Hotelerben in das Wohnzimmer zurück zur Couch folgte, auf der er sich schließlich dann niederließ. "Ich glaube essenstechnisch bin ich sehr pflegeleicht. Ich richte mich also gerne nach dir und was du essen möchtest."
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    • ___ Hayato ___

      Der Blick des Blauhaarigen wanderte zur Küche, welche Jun deutlich länger betrachtete als den Rest des Hauses. Zugegeben fragte sich Hayato ohnehin, weshalb er überhaupt eine Küche besaß, wenn er sie nicht nutzte. Allerdings würde ein Haus ohne auch irgendwie merkwürdig aussehen, also besaß er eine. Auch wenn in diesem Teil des Hauses perfekte Haushaltsgeräte ihren Platz hatten und wahrscheinlich jede Küchenfee ihn dafür hasste - Daiki tat es jedenfalls - nutzte er sie nicht. Die einzigen Geräte, die er allenfalls benutzte waren sein Kühlschrank, seine Kaffeemaschine und seinen Toaster. Es befanden sich auch wirklich nur die nötigsten Lebensmittel dort, hauptsächlich Kaffee, Wasser, Joghurt, etwas Aufstrich und Toastbrot. Hayato aß auch nur das Nötigste, wenn er Zuhause war aus seinem eigenen Kühlschrank. Meistens ging er ohnehin essen oder ließ sich etwas liefern. Das war nicht Faulheit geschuldet oder weil er das Geld hatte, sondern hatte einen ganz einfachen Grund, er konnte nicht kochen und wenn er es versuchte war er eine Gefahr für die Menschheit. Das war seine dritte Küche und er hatte eingesehen, dass er die Küche lieber einfach nur Dekoration sein lassen sollte. Selbst Taejin hatte ihm gedroht, jemals eine Küche zu betreten und den Koreaner konnte man sich auch nicht unbedingt in einer Küche vorstellen. Peinlich ertappt, auch wenn Jun wohl versuchte das Thema zu wechseln fuhr sich der Hotelerbe durch das Haar. "Uhm...also.....auch wenn es meine Küche ist, habe ich wohl dennoch Küchenverbot. Sagen wir....Kochen ist nicht gerade meine Stärke." Oh, das war extrem milde ausdrückt, das wusste er. "Aber falls du gerne kochst, kann ich dir gern helfen!" Konnte er nicht, aber das wollte er nicht sagen. Wie sähe das denn bitte aus? Der perfekte Hayato Sakurai, nicht mal in der Lage eine Tomate zu schneiden - traurig. Es war traurig, aber die Wahrheit. "Uhm...ja Liefern....also....ich erfülle dir jeden Wunsch, sag auf was du Lust hast und ich mache dir Restaurantvorschläge.", er zog den Brünetten kaum saßen sie beide auf dem Sofa direkt in seine Arme. Hätte er gerade wirklich das erste Mal keine vernünftigen Sätze formuliert, sondern herumgedruckst? Er? Hayato der quasi als Linguistikgenie auf die Welt gekommen ist?


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    • Jun
      Als Hayato erwähnte, er hätte in seiner eigenen Küche Küchenverbot, da das Kochen wohl gelinde gesagt nicht gerade zu seinen Stärken zählte, zog Jun leicht seine Augenbrauen zusammen und musterte den Blauhaarigen, ehe er leicht amüsiert grinste, dazu aber tatsächlich nichts weiter sagte. Offenbar hatte der Hotelerbe also doch eine Schwäche. Natürlich wäre es interessant zu erfahren in welchem Ausmaße Hayato nicht in der Küche zu gebrauchen war, aber vielleicht wollte Jun das auch gar nicht so genau erfahren oder am eigenen Leib erleben. Jun konnte sich alles vorstellen... von versalzenem Essen bis hin zu einer komplett brennenden Küche. Und Jun wollte nicht unbedingt den schlimmsten Fall miterleben. "Schade um die nette Ausstattung, aber bestellen klingt gut. Das nächste Mal wenn ich hier bin koche ich. Damit die Küchengeräte hier nicht so jämmerlich eingehen.", schlug der Brünette dann schließlich sanft vor und lächelte der Größeren dabei an. Er lehnte sich auf der Couch ein wenig an den Blauhaarigen und überlegte dann für einen Moment kurz, was sie beide denn essen könnten. "Wie wäre es mit etwas einfachem? Etwas unkomplizierten? Pizza? Pasta? Ich will nichts extravagantes, einfach nur etwas leckeres zu essen, während wir beide uns einen gemütlichen Abend zusammen machen. In Ordnung? Was sagst du?" Jun suchte sanft Hayatos Blick und legte ihm dann vorsichtig eine Hand an die Wange. Das hier war wirklich einfach nur schön und angenehm. Etwas, dass er sich bisher nie wirklich getraut hatte auch nur auszumalen. Diese Atmosphäre, diese Zweisamkeit mit Hayato war wie Balsam für seine Seele und spülte seine Sorgen davon, von denen er vorher nicht einmal gewusst hatte, dass er sie überhaupt besaß.
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    • ___ Hayato ___

      Hayato war wirklich erleichtert, dass Jun nicht unbedingt weiter auf das Trauma Küche einging. Ehrlich gesagt wusste der Hotelerbe auch nicht, wie er so ein Fiasko erklären sollte. Jun konnte sich nicht einmal im Ansatz vorstellen, was Hayato mit einer Küche anstellen konnte und der Blauhaarige wollte so gut er konnte eben das Bild bewahren, dass sein Freund von ihm hatte. Es war ja schon peinlich genug, dass er Jun eben nicht in diesem Sinne verwöhnen konnte, aber das würde er eben anders tun. Er hatte andere Qualitäten, da musste es nicht unbedingt selbstgemachtes Essen sein, auch wenn das irgendwie verflucht romantisch war. Seit wann war er eigentlich Romantiker? Hayato wusste nicht einmal, dass er solche Züge überhaupt besaß. Nun man lernt nie aus. Jun weckt in ihm allgemein Eigenschaften, die dem Blauhaarigen bislang an sich selbst vollkommen fremd waren und bislang war er der felsenfesten Überzeugung gewesen, er kannte sich. Offenbar waren alle diese Selbstfindungsbücher, die irgendwie Trend waren in der Welt der Reichen und Schönen eine einzige Lüge. Warum hatte er den Käse überhaupt gelesen? Ach richtig, seine Mutter war ihm so lange auf den Zeiger gegangen, weil sie einen letzten verzweifelten Versuch der Annäherung unternommen hatte, denn ihr eigener Sohn mal wieder in den Wind geschossen hatte, kaum war ihr neuer Lover zur Tür hereingekommen. Hayato war beim Buch bis zu dem Moment bei Kapitel 2 angelangt, als er dann das Alter des Kerls erfahren hatte, war das arme Buch aus dem Fenster geflogen und hätte fast einen Passanten erschlagen. Besagter Passant hatte nun eine Stelle in ihrem Büro. Das Leben in der Nähe der Familie Sakurai war eindeutig gefährlich. Seinen Freund musste er erst anfahren, um ihn kennenzulernen. Einen Umstand, den Hayato bis heute noch nicht ganz verarbeitet hatte. "Die Vorstellung, dass du für mich kochst, ist schön", säuselte der Blauhaarige dann, als er seinen Freund an sich gezogen hatte und küsste ihn leicht in das volle weiche Haar. Als Jun davon sprach, dass er gerne etwas nicht ausgefallenes haben wollte, nickte der Hotelerbe sanft. "Natürlich." Er fischte sich sein Handy heraus und suchte nach einer Lieferapp für Restaurants, ehe er Jun so in die Arme nahm, dass er seine Arme um den Brünetten hatte und sie beide auf sein Handy schauen konnten. "Dann etwas Unkompliziertes." schmunzelte er.


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    • Jun
      Sie hatten sich gemeinsam darauf geeinigt etwas unkompliziertes zu bestellen und nichts extravagantes, damit Jun in diesem Haus des Luxus' in Gegenwart seines millionenschweren Freundes wenigstens etwas Bodenständiges hatte. Und wenn es dabei eben nur um Essen ging. So hatte Hayato seine Arme um den Brünetten geschlungen und hielt sein Smartphone so vor sie beide, sodass sie zusammen die Lieferapp durchscrollen konnten, um das richtige Essen für sie beide zu finden. Während Jun sich mehr an den Größeren lehnte und sein Kopf erst langsam zu verarbeiten schien, dass sie beide tatsächlich ganz alleine heute Nacht wären und sie sich bereits jetzt näher kamen, als es ihnen in der Öffentlichkeit normalerweise möglich wäre, spürte der junge Bogenschütze förmlich wie ihm wärmer wurde und sein Herz begann schneller zu schlagen... und er wollte nicht ganz ausschließen, dass Hayato bei der momentanen Nähe zu ihm das schnelle Herzschlagen auch durchaus mitbekommen dürfte. Verdammt... er war halt schließlich immer noch ziemlich nervös und das alles hier war nach wie vor ziemlich neu für ihn.
      Jun versuchte seine Konzentration auf die Lieferapp auf Hayatos Smartphone zu fokussieren und weniger daran zu denken, was heute vielleicht passieren könnte und wie nah er eigentlich an den Blauhaarigen gekuschelt war... mal ehrlich... er war nie jemand gewesen der nervös oder verlegen wird. Dass Hayato aber eigentlich bereits in so kurzer Zeit solche Gefühle und Emotionen bei Jun hervorrief, sprach eindeutig dafür, dass der Ältere den Brünetten alles andere als kalt ließ und Jun das erste Mal in seinem Leben tatsächlich aufrichtig etwas empfand für die Person mit der er ausging. Bisher hatte er einfach nur nicht verstanden, was andere mit dieser 'rosaroten Brille' und dem ständigen Herzklopfen tatsächlich meinten. "Ich bin für Pizza.", platzte es schließlich aus Jun heraus, bemüht sich von seinen Gedanken ein wenig abzulenken und an die eigentliche Wahl ihres Abendessens zu denken, ohne wirklich auf die Auswahl auf Hayatos Display geachtet zu haben.
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    • ___ Hayato ___

      Der junge Hotelerbe schwebte irgendwo auf Wolke 1000. Wolke 7 reichte nicht einmal ansatzweise für all die Emotionen, welche Jun in Hayato auslöste. Ganz ehrlich? Er war gerade verflucht glücklich und es war ihm egal wie kitschig er im Augenblick wohl war und wie untypisch er sich verhielt. Ihm war es egal, dass ihn Tae mit einem Grinsen aufzog oder Bethany welche mehr wie eine Mutter für ihn war als seine eigene, chronisch perplex hinter ihrem Chef hinterher sah, weil dieser förmlich das ganze Büro mit einem Lächeln heller als die Sonne erstrahlen ließ. Jeder Angestellte hatte sogar einen zusätzlichen Tag Urlaub bekommen und am Freitag hatte Hayato sie alle früher in den Feierabend geschickt und mit ihnen gemeinsam ein gutes Glas Wein getrunken. Niemand beschwerte sich über die gute Laune des Chefs, aber alle waren sie doch berechtigt verwirrt. Selbst seinem Schneider hatte er verziehen, dass er seinen maßgeschneiderten Anzug mit zu kurzen Ärmel versehen hatte. Ja, er war ehrlich glücklich und niemand würde ihm das kaputt machen. Lächelnd küsste er seinem Freund in das volle Haar, als dieser sich so an ihn kuschelte und sie gemeinsam durch die Lieferapp blickten. Jun platzte zwar mit der Pizza etwas überraschend und untypisch für den jungen Mann laut heraus, aber es war niedlich und Hayato lachte leise, während er sein Gesicht ein wenig an ihn schmiegte. "Dann Pizza. Ich kenne eine sehr gute und vor allem typisch italienische Pizzeria." Hayato rief die Seite auf und deutete dort auf die Speisekarte, die wirklich sämtliche Sorten an Pizza und Extrawünschen bot. Jahrelange Tradition war der Werbeslogan und Hayato konnte das tatsächlich so unterschreiben. Die Leute waren fantastisch. "Ich war nie der anhängliche Typ, aber bei dir kann ich nicht anders", murmelte er amüsiert und drückte ihn etwas mehr an sich. "Weißt du, dass ich deinetwegen meinen Angestellten Angst mache? Die sind es gar nicht gewohnt, dass ich so viel lächle." erzählte er seinem Freund lachend.


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    • Jun
      Nachdem der Brünette seinen Wunsch nach Pizza geäußert hatte, suchte Hayato direkt ein Restaurant heraus, welches er wohl als sehr gut empfand und scheinbar recht authentische Pizza lieferte. Sollte Jun tatsächlich Recht sein und die Auswahl auf der Speisekarte war zudem auch wirklich beeindruckend. So suchte sich Jun also eine lecker klingende Option heraus und teilte diese Hayato mit und nachdem sie beide bestellt hatten, kuschelten sich die beiden auf dem Sofa nur noch mehr aneinander und der Brünette lächelte leicht verlegen bei dem kleinen Kuss auf sein Haar. Als Hayato dann auch noch davon erzählte, wie anhänglich er bei Jun war und wie sehr er in letzter Zeit wohl seinen Angestellten Angst machte, weil er immerzu gut gelaunt zu sein schien, lachte der Brünette unweigerlich und richtete sich dann etwas mehr auf. Vorsichtig nahm er dem Blauhaarigen das Smartphone aus der Hand und legte es beiseite auf den Wohnzimmertisch, ehe er sich zu dem Größeren streckte und ihm einen kleinen Kuss auf den Mund hauchte. Er wusste, was Hayato damit meinte, er könnte seine Hände einfach nicht von Jun lassen. Dem Jüngeren ging es schließlich irgendwie genauso und wann immer er mit dem Blauhaarigen zusammen war wollte er ihm schließlich auch so nah wie möglich sein. Umarmungen und Küsse eben inklusive. "Dabei ist ein lächelnder und glücklicher Hayato alles andere als beängstigend. Viel mehr... attraktiv.", murmelte der Brünette leicht grinsend und legte Hayato einmal mehr sanft eine Hand an die Wange bevor er sich erneut vorbeugte und dem Größeren einen weiteren diesmal längeren und zärtlicheren Kuss gab. Wahrscheinlich musste er auf den Blauhaarigen wie eine unfassbare Klette wirken, aber er konnte einfach nicht anders. Mit Hayato zusammen zu sein machte ihn einfach überglücklich und ihm so nah zu sein und Zärtlichkeiten mit ihm auszutauschen war etwas, das er immer noch nicht so ganz verarbeiten konnte. Diese Arte von Glück und Freude waren immer noch absolutes Neuland für ihn.
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    • ___ Hayato ___

      Pflichtbewusst, damit sein Liebster ja nicht Hunger leiden musste, hatte Hayato ihre Bestellung aufgegeben. Da der Hotelerbe der Überzeugung war, dass man italienisches Essen nicht ohne italienischen Wein zu sich nehmen konnte, grübelte er kurz nach, ob es in seiner Sammlung einen passenden Tropfen für diesen besonderen Anlass gab und stellte gedanklich erfreut fest, dass er tatsächlich den perfekten Rotwein für sie beide hatte. Hoffentlich trank der Brünette Wein. Wenn er darüber nachdachte, durfte sein Engel noch gar nicht trinken. Sollte Jun aber gerne ein Gläschen wollen, würde ihm Hayato diesen nicht verweigern. Er hatte ja ein Auge auf den attraktiven Bogenschützen und er hütete Jun schließlich wie den größten Schatz. Als er ihm liebevoll ins Haar geküsst hatte und er das Lächeln seines Freundes sogar hörte, ohne es sehen zu müssen, ließ ihn freudig den anderen etwas mehr knuddeln, ehe er ihm berichtete, dass er durch Jun tatsächlich einen ordentlichen Charakterwandel bekommen hatte. Ein Lachen erfüllte den Raum, welches die schönste Melodie war, die Hayato jemals vernommen hatte. Mit einem Lächeln ließ er sich von Jun das Handy aus der Hand nehmen und blickte zu ihm. Der kleine Kuss auf seinen Lippen ließen ihn vor Verliebtheit fast überlaufen und Hayato fühlte sich tatsächlich wie ein Teenager, der seine eigenen Hormone nicht unter Kontrolle hatte. Amüsant, wenn man bedenkt, dass Hayato sonst der größte Analytiker schlecht hin ist und alles sehr rational betrachtete. Viele seiner Geschäftspartner erachteten ihn gar als kalt. Nun, die Frauen weniger, aber Smooth-talk betrieb Hayato ja auch nur, um Geschäfte abzuschließen. "Ist er das?", schnurrte der Blauhaarige zufrieden auf die Worte von Jun hin. "Erklär den Leuten das mal. Allerdings reicht es mir vollkommen aus, dass es dir gefällt. Ich muss niemand anderem gefallen." entgegnete er lächelnd und direkt wie er eben einmal war. Allerdings konnte Hayato schon immer gut mit Worten umgehen, also warum nicht seinem Freund auch liebevolle Worte schenken? Das Jun ihn aber mit einem solch liebevollen Kuss dafür belohnte, damit hatte er nicht gerechnet und so schlang er glücklich seine Arme um den Brünetten und erwiderte den Kuss nur zu gerne.


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    • Jun
      Wahrscheinlich wäre die meisten die Jun kannten maßlos irritiert über diese Seite des brünetten Bogenschützen, die er tatsächlich noch niemanden wirklich gezeigt hatte... nicht einmal seinem besten Freund. Andererseits hatte er diese Seite auch nicht wirklich an sich selbst gekannt, war davon ausgegangen dass er selbst niemals ein Mensch sein würde, der vor Verliebtheit und Verknalltheit förmlich ausflippte und plötzlich unfassbar anhänglich werden könnte. Um genau zu sein... Jun war normalerweise ein Mensch, der die Ruhe genoss und gerne zuweilen alleine war. Er brauchte selten zwingend Menschen um sich, um sich wohlfühlen zu können und schon gar nicht brauchte er dringend die Nähe zu einer bestimmten Person, sodass er ohne darüber nachzudenken diese Person instinktiv immer wieder berührte und ihr nah sein wollte. Das hier mit Hayato war wirklich einfach so viel anders und weit entfernt von dem, was für ihn normal und alltäglich war. Natürlich gab es eine Seite in ihm, die ihn warnte nicht zu bequem zu werden und darauf plädierte, er solle wieder so wie vorher werden, weil er damit immer auf der sicheren Seite war... allerdings wollte sich die viel größere Seite von ihm einfach mal dem fügen, was sein Bauchgefühl sagte und was sein Herz wollte. Nicht immer nur übermäßig viel nachdenken und alles überdenken, sondern viel mehr einfach mal leben, ohne sich Gedanken über potentielle Konsequenzen zu machen. Das war definitiv das erste mal für ihn und er wünschte sich das so sehr. Und so beugte er sich nicht nur einmal zu Hayato für einen Kuss hinüber, sondern tat es gleich zwei Mal, wobei er den letzteren nicht nur länger aufrecht erhielt, sondern sich auch mehr an Hayato schmiegte, als dieser seine Arme um den Brünetten schlang. Vorsichtig nahm der Jüngere seine Hand von der Wange des Blauhaarigen, ehe Jun seine Arme um den Hals des Größeren schlang und während des Kusses noch ein wenig näher an ihn rückte. Sein Herz klopfte wie verrückt und durch die Nervosität zitterten seine Hände leicht, aber er war wirklich glücklich.
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    • ___ Hayato ___

      Jun so verschmust zu erleben, ließ Hayatos Herz laut gegen seinen Brustkorb hämmern und fast hatte er Sorge, es könnte ihm noch aus der Brust springen. Noch nie hat jemand solche Gefühle in dem sonst so bodenständigen und realistischen Hotelerben entlockt. Der Brünette stellte seine ganze Welt auf den Kopf und Hayato liebte jede einzelne Sekunde. Er hatte Jun an sich gedrückt, wahrscheinlich spürte der Jüngere den schnellen Herzschlag des anderen, aber dafür schämte sich der Blauhaarige nicht. Er hatte nun mal aufrichtige Gefühle für ihn und da war nichts falsch daran. Es freute Hayato allerdings ebenso sehr, dass sich Jun in seiner Nähe ganz anders verhielt, als noch zu Beginn ihres Kennenlernens. Wahrscheinlich kannte auch der süße Bogenschütze sich so nicht, aber Jun wirkte glücklich und das war für Hayato das wichtigste. Als er bemerkte, wie Jun leicht zitterte, strich er ihm liebevoll über den Rücken, entlang an dessen Schulterblättern und stellte fest, dass der Jüngere einen wirklich trainierten Rücken besaß. Klar, das ganze Training machte sich bezahlt. "Du hast mir echt den Kopf verdreht, weißt du das?", flüsterte er ihm sanft ins Ohr und zog den Jüngeren dann einfach zu sich auf den Schoss, löste dabei aber ihre Umarmung nicht. "Ich hab mir die ganze Zeit gewünscht, dass wir uns so mal nähern können. Hier stört uns niemand, höchstens der Pizzabote später." Den letzten Teil sagte er leicht lachend und hoffte auch so die Nervosität des Jüngeren etwas zu lockern. "Ich weiß nicht wie du zu Alkohol stehst, aber ich habe einen guten Rotwein hier, falls du später etwas möchtest."


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    • Jun
      Zwischenzeitlich war der Brünette sich nicht einmal sicher, ob er gerade das Klopfen seines Herzens spürte oder ob es Hayatos Herz war, welches tatsächlich auch ziemlich schnell zu schlagen schien, was wohl bedeutete, dass selbst der millionenschwere Geschäftsmann in gewissermaßen nervös war und ihn die ganze Situation nicht ganz so kalt zu lassen schien. Irgendwie war das ja schon ein Kompliment für Jun, wenn man so wollte und der Brünette würde sich nicht beschweren, dass er wohl auch Hayatos Herz schneller schlagen ließ. Als er also den längeren Kuss initiierte und Hayato diesen erwiderte, schmiegte sich der Brünette näher an den Größeren und wurde von diesem schließlich auf dessen Schoß gezogen, was Jun zwar ein wenig nervöser machte, ihm aber auch ein Lächeln auf die Lippen zauberte, als Hayato den Kuss löste und mit dem Jüngeren so eng umschlungen sprach. Seit wann hatte Jun eigentlich dieses unfassbare kribbeln in seiner Magengegend, wann immer er mit Hayato zusammen war? Sicher nicht seit ihrer ersten Begegnung und auch nicht seit der zweiten, wo er zugegeben Hayato gegenüber noch deutlich kühler war, aber irgendwann war er wohl für den Älteren aufgewärmt und er war sich selbst nicht mal genau sicher, wann er Gefühle für Hayato entwickelt hatte. Attraktiv hatte er ihn zugegeben schon von Anfang an gefunden, allerdings wäre das nie ein Grund eigentlich für ihn gewesen jemanden näher kommen zu wollen. Vielleicht ihr Date im Freizeitpark? Nicht ganz auszuschließen...
      "Ich denke mal... das ist auch gut so.", lachte der Jüngere leise und hauchte dem Blauhaarigen einen weiteren kleinen Kuss auf die Wange, bevor sein Freund weitersprach und Jun dann langsam sanft seinen Kopf schüttelte. "Ich würde bei nichtalkoholischen Getränken bleiben... abgesehen davon, dass ich noch nicht darf, bin ich auch grundsätzlich gerne immer bei klarem Verstand, aber trink du gerne etwas."
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    • ___ Hayato ___

      Jun so auf seinem Schoß sitzen zu haben war eine Position, an die sich Hayato durchaus gewöhnen könnte. Er mochte diese Nähe zu dem Brünetten und wenn es nach ihm ging, würde er Jun einfach gar nicht mehr loslassen, auch wenn das nicht ganz realistisch war. Es war schon merkwürdig, wenn man bedenkt, dass Hayato gar nicht der Typ für so viel Intimität war. Klar, mit Taejin und seinem geliebten Cousin hatte er auch eine etwas stärkere Nähe als man es eigentlich zu einem besten Freund und Familienmitglied haben sollte - es war kein Wunder, dass man oft genug geglaubt hatte, er wäre mit einem der beiden zusammen, vor allem bei Taejin - aber was eine Liebesbeziehung anging, war Hayato ziemlich kühl. Er war mit seiner Arbeit verheiratet, vielleicht auch mit Sherazade, aber wirklich einer Beziehung Zeit zu widmen, wäre ihm nie in den Sinn gekommen. Jetzt war Jun in seinem Leben aufgetaucht und Hayato fühlte sich wie ein Teenager, der die Welt in rosarot sah und jedem mit seinem Schwärmen auf den Sack ging. Zärtlich hatte er Jun an sich gedrückt, säuselte seine Worte mehr, als er eigentlich sprach und hauchte dem Jüngeren immer wieder einen Kuss in das weiche Haar. Als er einen Kuss auf die Wange bekam und Jun den Alkohol ablehnte, lächelte der Blauhaarige sanft. "Vorbildlich. Das ist vollkommen in Ordnung und vernünftig. Es erschien mir nur unhöflich, wenn ich es dir nicht anbiete. Ich habe hier aber alles Mögliche an Getränken, du hast also die freie Auswahl. Mein Kühlschrank ist zwar leer, aber die Getränkebar voll. Taejin sorgt regelmäßig dafür, dass sie auf keinen Fall leer ist." erklärte Hayato lachend und dann läutete es auch schon an der Tür. Ein glockenähnliches Geräusch ertönte in dem mächtigen Gebäude und sanft umfasste Hayato die Hüfte seines Freundes und schob diesen zurück aufs Sofa. "Bin gleich wieder da." Er küsste Jun noch einmal auf die Stirn und lief zu seiner Eingangstür. Dort blickte er auf einen kleinen Display, den er sich hatte anbringen lassen, weil Hayato unangekündigten Besuch hasste und immer gern wissen wollte, wer da vor seiner Tür stand, um zur Not einfach zu tun, als wäre er nicht da. Nicht gerade die feine englische Art, aber damit konnte der Hotelerbe gut leben. Die meisten Leute wollten was von ihm und nicht umgekehrt. Vor ihrer Tür stand allerdings ein Lieferjunge, ein zugegeben hübsches Kerlchen, groß und mit tiefschwarzem Haar und einem echten Hundeblick. Zumindest stand der Kerl wie ein großes Hündchen vor seiner Eingangstür. Gekleidet in einem roten Outfit, auf welchem an der Brust das Logo des Lieferdiensts abgebildet war. ´K-Delivery´mit kleinen Engelsflügeln verziert, sehr süß. Offenbar arbeitet seine Lieblingspizzeria seit neusten mit einem Fremdlieferdienst zusammen. Hayato öffnete die Tür und bekam wortlos die Pizzaschachteln entgegen gehalten. Das einzige, was der junge Mann mit ihm sprach, war ihm die Summe zu nennen, ehe er nickte und genauso wortkarg wieder verschwand. Etwas perplex sah ihm Hayato hinterher, schüttelte den Kopf und schloss wieder die Tür. Das war der ungesprächigste Lieferant, denn er je gesehen hatte. Vielleicht konnte er ja auch kein koreanisch? Wie auch immer. Zusammen mit ihrer Pizza, welche schon aus der Schachtel himmlisch duftete und noch extrem heiß zu sein schien, worauf Hayato großen Wert legte, kehrte er zu Jun zurück.


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    • Jun
      Es war mehr als erstaunlich, wie schnell der Lieferdienst bereits nach Aufgeben ihrer Bestellung an der Haustür klingelte, und während es natürlich einerseits schade war, dass sie sich in diesem Moment voneinander trennen mussten und Hayato aufstand, um ihr bestelltes Essen entgegen zu nehmen, würden sie dementsprechend den restlichen Abend voraussichtlich ihre Ruhe haben und könnten die Zweisamkeit genießen. Während der Blauhaarige an die Tür gegangen war, hatte Jun sich etwas gemütlicher auf das Sofa gesetzt und sein Handy aus seiner Hosentasche hervorgeholt auf dessen Display die Benachrichtigung über eine neue Nachricht zu sehen war. Verwundert, dass er gar nicht mitbekommen hatte eine Nachricht bekommen zu haben, entsicherte Jun sein Handy und öffnete die Nachricht von Hideyo mit dem er am gestrigen Abend noch geschrieben hatte und ihn natürlich über das heute nächtliche Date und seine Beziehung zu Hayato informiert hatte. Die Antwort seines besten Freundes auf diese Informationen ließ ihn allerdings automatisch knallrot werden und als Hayato ins Wohnzimmer mit der Pizza zurückkehrte, legte Jun sein Handy sofort mit ausgeschaltetem Display beiseite und betete nur, dass die Hitze und Röte in seinem Gesicht so schnell wieder verwand, wie sie gekommen war. Ohne Frage, Hideyo unterstützte Jun in seiner Entscheidung eine Beziehung mit einem anderen Mann führen zu wollen und er wünschte ihm auch alles Glück der Welt... bloß manche Vorschläge für die heutige Nacht waren doch erschreckend explizit gewesen und die Frage, ob Jun denn auch attraktive Unterwäsche trägt, würde der Brünette seinem besten Freund definitiv nicht beantworten. In manchen Fällen war er doch eindeutig zu neugierig.
      "Das ging aber schnell.", murmelte Jun darauf bedacht sich schnellstens von Hideyos Nachricht abzulenken, während er dankbar den Pizzakartons von Hayato entgegen nahm und dem größeren ein dankbares, sanftes Lächeln schenkte.
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    • ___ Hayato ___

      Als Hayato mit den beiden großen Pizzaschachteln zurückkehrte, entdeckte er Jun mit dem Handy in der Hand und geröteten Wangen. Ein sehr niedlicher Anblick, aber neugierig machte es den Hotelerben ja schon, was genau sein Liebster da entdeckt hatte, dass er so süß verlegen dreinschaute. "Ja, der Kerl war nicht gerade von der gesprächigen Sorte." erklärte der Blauhaarige, während ihm Jun einen Karton abnahm und sich der millionenschwere Hotelerbe mit seinem eigenen wieder zu Jun setzte. Okay, die Neugier siegte. Hayato hatte die Schachtel auf den Tisch gestellt und blickte seinen Freund einen Moment schweigend an, ehe er mit den Fingern sanft über dessen Wange strich. "Du bist ganz rot im Gesicht, mein Hübscher", schnurrte er ihm zu und küsste seine Wange. "Du siehst verdammt süß aus, aber jetzt bin ich doch sehr neugierig." Sein Kuss wanderte zu seinem Hals, ehe er sich entschuldigend räusperte und wieder aufrichtete. Er sollte den armen Kerl nicht unnötig überfordern, schließlich wollte er nichts tun, was Jun unangenehm war oder er nicht wollte. "Oh, Getränke. Was möchtest du gerne haben?", wechselte er das Thema, damit er den Brünetten nicht noch mehr unnötig in Verlegenheit brachte, auch wenn Hayato diesen Anblick liebte. Er wollte Jun noch viel mehr so erleben. Mit glänzenden Augen, geröteten Wangen, zersausten Haaren und wie er Hayatos Namen flüsterte. Kopfkino! Das war sicherlich der Einfluss von Taejin! Dieser hatte ihm heute schon zig Nachrichten geschickt, dass er Jun heute Abend unbedingt in die Kiste kriegen musste. Für Taejin war Sex der heilige Gral und die Lösung aller Probleme. Gut Hayato würde lügen, würde er behaupten nicht gerne mit Jun schlafen zu wollen, aber er hatte es damit nicht eilig und im Gegensatz zu seinem besten Freund Anstand. Er würde warten bis Jun soweit war und garantiert nicht jede Einzelheit Tae berichten. Es reichte ihm schon, dass er absolut jede Kleinigkeit von dessen Sexualleben wusste. Seinen letzten Vollrausch hatte er gerade deshalb, weil ihm Taejin unbedingt berichten musste, welche Stellung er getestet hatte und Hayato das nüchtern nicht ertragen konnte. Der Hotelerbe war nicht prüde, aber das war selbst ihm zu viel gewesen. Hayato war ja immer noch der Meinung, Taejin sollte sich diesen hübschen Kerl mit den Katzenaugen schnappen, aber da war Taejin überraschend verhalten. Irgendwie hatte aber Hayato das Gefühl, dass der Kerl Taejin händeln konnte, mit all dessen verrückten Vorlieben und das schaffte kein Normalsterblicher. Würde ihm Taejin dann aber das auch noch berichten, würde kein Alkohol der Welt ausreichen. Hayato war noch einmal kurz aufgestanden, um sich seinen gewählten Rotwein und den Getränkewunsch von Jun zu holen, ehe er diesem das Glas reichte und mit ihm anstieß. "Auf dich und diesen Abend."


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    • Jun
      Er hatte gedacht, er hätte seine Verlegenheit und Röte im Gesicht gut überspielt, doch da lag er wohl so ziemlich falsch. Stattdessen hatte Hayato kurz seine Pizza beiseite gestellt, ehe er den Jüngeren direkt darauf ansprach und dabei ganz und gar nicht zurückhaltend war. Er spürte Jun nur die Hände des anderen an seinen Wangen, ehe kleine Küsse folgten, die schließlich hinab zu seinem Hals führten, bevor sich Hayato entschuldigend zurückzog und sich dann nach Juns Getränkewunsch erkundigte. Wenn Jun zuvor gerötete Wangen hatte, dann musste jetzt sein ganzer Kopf knallrot glühen, schließlich spürte er am ganzen Körper Hitze und sein Herzschlag hatte sich locker in seiner Geschwindigkeit verdoppelt. Seit wann war es eigentlich so warm hier drinnen? "Hideyo... mein bester Freund hat mir nur eine Nachricht geschickt... mehr nicht...", versuchte es Jun ein wenig herunterzuspielen, während er auf die zuvor gestellte Frage antwortete und bat Hayato schließlich nur um ein Glas Soda, während seine Gedanken immer wieder zu der Tatsache zurückkehrten, dass Hayato eben noch seinen Hals geküsst hatte. Es hatte Jun nicht missfallen... ganz und gar nicht. Es hatte ihn in dem Moment lediglich sehr überrascht und deshalb hatte er so reagiert... und wieder einmal wanderten seine Gedanken zu Hideyos Nachricht, der ihn förmlich anfeuerte diese Nacht so gut es ging eben zu nutzen, wenn sie beide schon einmal alleine waren und Jun keine Störungen von seinen Eltern zu befürchten hatte. Oh man... solche Gedanken machten ihn wirklich nur nervöser und so oft, so unfassbar nervös zu sein war Jun einfach nicht gewöhnt in allen anderen Lebenslagen war er immer die Ruhe selbst und behielt stets einen klaren Kopf. Nur Hayato brachte ihn dazu das klare Denken zu verlernen...
      "Auf uns.", murmelte er schließlich lächelnd, als er mit dem Älteren anstieß und einen Schluck seines Sodas nahm, während er schließlich den Pizzakarton öffnete und nicht wenig begeistert die fantastisch aussehende und duftende Pizza betrachtete. "Du scheinst nicht zu viel versprochen zu haben."
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