[2er RPG] Blinddate [Uki & Saki]

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    • Schmollend sah Ririn nun zu ihrer Freundin und hörte dieser zu, doch so viel necken störte sie doch leicht und sie seufzte. „Ich finde das ganz und gar nicht lustig. Es macht mich eher fertig und ich weiß nicht wo mir der Kopf steht. Und ich weiß auch ganz genau was ich für Macken habe. Und sicher kann man sich nie sein, aber zumindest bei einem denke ich wirklich, dass es nichts werden kann.“ Kurz dachte sie nach. „Aber sag mal: so leicht kann man ja nicht darüber reden. Ein // Hey übrigens: wie findest du mich?// ist in unserem Alter nicht mehr normal und ich bin sowieso schlecht darin den ersten Schritt zu machen.“ Nun stopfte sie auch noch das letzte Sandwich rein und spülte es mit dem Rest Bier nach. „Yuzo mal außen vor. Da bin ich mir sicher, dass er mich wiederhaben will. Dann bleiben noch Kandidaten b und c. Mister Handy...“ sie dachte an den Safe-Place und wollte ihn nicht in die Pfanne hauen, dass er eigentlich noch an eine andere dachte. „... wir gehen es langsam an und lernen uns erstmal kennen, aber süß ist er schon irgendwie. Und mein Bekannter ist einfach toll und verwirrt mich und grade bei ihm denke ich habe ich keine Chance. Vielleicht sollte ich ihn doch einfach das nächste Mal packen und küssen, aber dafür bin ich nicht der Mensch und ich will ihn auch nicht verscheuchen aus meinem Leben.“
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      I'm sick of motherfuckers tryna tell me how to live
      (Megan Thee Stallion - Girls in the Hood)
    • Erneut dachte Mai nach, den Blick nun zu den Jungs gerichtet und den Kopf hin und her wiegend. "Sollst ihn ja auch nicht einfach direkt ins Gesicht sagen, dass du das wissen willst. Aber... Du kannst die Kerle ja Mal ganz beiläufig fragen auf was für Typ Frau sie stehen. Wie sie sein sollte oder wie ihre Exen waren, sofern sie welche hatten. Ob sie zufrieden mit den Beziehungen waren oder nicht... Und schon kannst du Detektiv spielen und ihre Vorlieben nach und nach mit deinen vergleichen und BÄM.... Hast du halb deine Antwort. Dann musst du allerdings noch sehen, ob du mehr eine Rolle spielst als nur eine Freundin zu sein.. aber ich sag Mal, wenn dein bekannter schon flirtet oder dich besser gesagt hübsch nennt... Ist das schon Mal gut. Und mit deinem handyfreund kann ich dir ohne Info leider nicht helfen." Lachte sie leise und sah wieder zu Ririn. "Aber wenn er gefallen an dir hat, dann sollte man das schon bei einem Kerl raus lesen können. Männer sind da simpel gestrickt, wenn sie wen mögen."

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    • Sie sollte Detektiv spielen und Kazuya nach seinen Exen fragen? Es klang für sie vollkommen unmöglich und sogleich versuchte sie sich das Hirn zu zermartern was ihre Freunde früher besprochen hatten, wenn es um ihn ging. Wieso hatte sie auch versucht ihn vollkommen zu streichen aus ihrem Leben? Sie zog beim nachdenken die ganze Zeit eine Schnute. „Ja gut... dann könnte ich zumindest bei eurem Kupplungsversuch eine Chance haben. Abgeneigt scheint er nicht zu sein, dass denke ich kann ich sagen.“ Sie war sich eher nicht sicher, ob es lohnte auf ihn zu warten, denn immerhin schien er noch nicht ganz bereit zu sein für was neues und sie wollte nicht erst in 5 Jahren einen Freund. Seufzend erhob sie sich. „Mai... es bringt nichts sich den Kopf zu zerbrechen. Ich schaue mal lieber nach Kazuya.“, meinte sie und zeigte in die Richtung von dem Braunhaarigen, der etwas vor dem Trubel geflohen war.
      Ohne groß zu warten was Mai sagte joggte sie schnell rüber zu ihm und rempelte ihn sanft an. „Na, auf der Flucht? Oder bemerkt wie anstrengend wir sind und träumst von den schönen Frauen ferner Länder?“ Sie grinste ihn neckend an und es war nicht der beste Weg, aber einen Versuch war es wert.
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    • Den Mund geöffnet, um was zu sagen, sah Mai ihrer Freundin auch schon hinterner und musste leise lachen. "Natürlich ist er das nicht, Dummerchen." lächelte sie und stützte den Kopf auf die Hand, ehe sie sich schließlich den anderen widmete. Kazuya hingegen stand bis zu den Knöcheln im Wasser oder besser gesagt ließ sich die Wellen gegen die Knöchel schlagen, seine Hände in den Hosentaschen und in den Sternenhimmel sehend. Zu Ririn sehend, als diese ihm sanft anstieß lachte er leise und zuckte kurz mit den Schultern. "Na sicher doch. All diese Hektik und die lauten Jungs um einen herum. Wer träumt da nicht von hübschen, französischen Frauen oder italienischen Signoras." meinte er, schüttelte jedoch den Kopf etwas. "...Bin es nur nicht mehr gewohnt so lange unter Irren zu sein, die ich vermisst hab ... Noch dazu hab ich seit Jahren keinen so klaren Himmel mehr gesehen. Vor allem nicht am Meer."

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    • Auch wenn Ririn den Nachthimmel liebte und sonst nicht genug davon bekommen konnte diesen anzusehen gab es nun etwas, dass noch mehr ihre Aufmerksamkeit zu sich zog. Kazuya so unter dem Sternenhimmel zu sehen mit diesem Blick war einfach der bessere Anblick grade. Langsam schlich sich ein Lächeln auf ihre Lippen als sie sich nun neben ihn stellte und merkte wie viel kühler das Wasser doch schon war als noch heute Mittag. Dennoch war es angenehm und sie genoss die Zeit mit ihm alleine, auch wenn die Antwort auf ihre Frage ihr nicht wirklich gefiel. Natürlich träumte er von schönen Frauen und seine Exen hatten sicher super zu ihm gepasst. Die Braunhaarige konnte sie sich bildlich vorstellen. Groß und schlank, lange wunderschöne Haare und so umwerfend und feminin wie Mai. Ihr Blick wurde traurig und wanderte gen Himmel. Ja, so jemand wie Mai hatte schon immer besser zu ihm gepasst. „Du wirst doch schon noch daran gewöhnen wie laut wir sind und immerhin sind wir nicht immer so und mich wirst du sicher auch nicht so oft am Hals haben.“, meinte sie und schloss für einen Moment die Augen. „Aber ey, kannst ja sonst dich immer noch wieder zu den Italienerinnen und Französinnen flüchten. Die nehmen dich sicher gerne wieder auf.“ Ganz sicher würden sie ihn gerne aufnehmen, wer würde ihn nicht haben wollen.
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    • Ein leises Lachen kam von Kazuya, ehe er es nun war, welcher die Jüngere leicht mit der Hüfte anstieß. "Als würde ich euch gegen auch nur eine Frau auf der Welt eintauschen wollen." meinte er mit einem sanften Lächeln auf den Lippen, bevor er seinen Kopf in den Nacken legte und ebenfalls zu den Sternen hoch sah. "Selbst wenn du mich wieder anzickst, anmeckerst oder mir sogar erneut die Nase brichst würde ich selbst dich nicht eintauschen wollen." Und das meinte er auch so. Sicher, sie hatten ihre Differenzen und dennoch hatte Ririn bis heute einen Platz in seinem Herzen, auch wenn sie diesen Platz sicherlich nicht gut heißen würde. Kazuya schloss die Augen und atmete die salzige Meeresluft ein, ehe erneut ein Lächeln auf seinen Lippen erschien.

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    • Erneut beschleunigte sich ihr Herzschlag. Ja, sie würde ihn auch nicht eintauschen, egal wie sehr sie ihn versucht hatte auf Abstand zu halten, es war ihr nun wieder klargeworden. „Ey, hoffentlich breche ich dir nicht wieder die Nase und ich denke heutzutage würdest du dich besser wehren können.“ Sie schmunzelte und dennoch überlegte sie was die Worte bedeuteten. Sie war ihm wichtig und doch hatte sie das Gefühl, dass er sie eher als etwas wie eine biestige kleine Schwester sah als was Anderes. „Oh Gott…“, murmelte sie zu sich selbst. Nun war es ihr klar. Deshalb kümmerte er sich so um sie, auch wenn sie gemein gewesen war und deshalb war er nicht mal auf die Idee gekommen sie zu daten oder hatte ihre Annäherung gar als Kussversuch gesehen. Sie war für ihn nur ein Familienersatz und dies als eine kleine Schwester. Kein Wunder, immerhin sind sie zusammen aufgewachsen und kennen sich ewig und er war so oft bei ihr Zuhause gewesen, dass ihre Eltern ihn auch wie einen Teil der Familie sahen und liebten. „Ich freu mich auf das Treffen mit Yuzo.“, versuchte sie sich nun selbst Mut zu machen und es einzureden indem sie es ihm gegenüber noch mal laut aussprach. Immerhin wollte er ja, dass sie glücklich war und dann wollte sie ihm die Sorgen nehmen.
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    • Wehren? Nein, das würde er wohl selbst heute nicht. Wobei er wohl versuchen würde ihre Fäuste von sich Feen zu halten. Jedenfalls von seinem Gesicht. Doch wenn Ririn wirklich zu schlug, dann hatte sie gefühlt so viele Arme wie ein Octopus. Allein bei der Vorstellung konnte sich Kazuya ein kurzes lachen nicht verkneifen, ehe er wieder zu ihr sah, als sie von dem Treffen morgen sprach. Kurz schwieg er, lächelte dann jedoch wieder etwas, bevor sein Blick zurück in Richtung Meer wanderte. "...Kyosuke scheint diesen Yuzo nicht sonderlich zu mögen... Pass auf, dass er dir nicht hinterher rennt, um dich zu schützen." meinte er, konnte er sich doch sehr gut vorstellen, wie der Rothaarige mit einem Baseballschläger bewaffnet hinter Ririn her schleichen würde. ".....Wie habt ihr euch eigentlich kennengelernt, du und Yuzo? In der Uni?" fragte er nun und sah wieder zu der Jüngeren.

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    • Nun war es an Ririn zu lachen. „Kyosuke mochte ihn von Anfang an nicht sonderlich, wieso auch immer. Und ich habe immer Angst die Beiden in einem Raum sein zu lassen. Kyo knurrt fast wie ein Hund und wer weiß: Vielleicht beißt er ihn auch mal.“ Erneut lachte sie auf. „Aber Yuzo würde sich schon zu verteidigen wissen. Er ist groß und gut gebaut.“ Fast wie Kazuya, schoss es ihr durch den Kopf, den sie sogleich schüttelte. Es war wirklich seltsam, dass Kazuya so viel von ihm wissen wollte, aber so war es wohl bei Familie.

      „Und ja und auch wieder nein. Da Yuzo einen ganz anderen Studiengang hatte und noch dazu älter ist hätte ich ihn rein theoretisch gar nicht kennenlernen können, aber es war irgendwie… Schicksal? Sein Cousin war mit einer meiner Mitstudentinnen Ayame zusammen mit der ich auch gut befreundet bin. Inzwischen sind sie es nicht mehr, aber das spielt auch keine Rolle. Also sie hat mich eingeladen, weil sie nicht alleine gehen wollte zu einer schicken Studenten-Party bei den Jurastudenten und es ist eigentlich nicht meine Welt. Ich hatte mir dieses Kleid von ihr geliehen und sie ist soooo viel größer als ich. Also hatte ich sehr hohe Schuhe anziehen müssen. Langweilte mich total, da sie nur an ihrem Freund klebte und aus Frust trank ich… ich trank mehr als gut für mich war.“ Kurz huschte ihr Blick zu ihm und sie sah aber schnell wieder hoch an den Himmel.

      „Auf jeden Fall: ich wollte mir noch mehr holen, was an sich schon keine gute Idee war, und als ich aufstand verfing sich mein Absatz in dem zu langen Saum… ich bin kurz davor mich vor all den Schnöseln auf die Nase zu packen und da ist er. Er war einfach da. Seine starken Arme zogen mich an sich und ich fiel nicht und dann sagt dieser Kerl zu mir doch glatt: „Wie konnte so etwas Atemberaubendes direkt neben mir stehen und ich es übersehen?“ Ich war verwirrt und geschockt, dass er mich meinte und so kamen wir ins Gespräch, auch wenn ich sicher voll viel Müll geredet habe, weil ich so voll war. Und er hat sich drum gekümmert, dass mir nichts passiert ist und ich sicher Heim kam, weil Ayame verschollen war. Naja, an sich hätte dies schon das Ende sein können, denn ich hätte mich sicher nicht getraut ihn wieder anzusprechen und zu sehen… aber am nächsten Morgen stand er vor meiner Tür. Zuckersüßes Lächeln und Frühstück in der Hand. Fragte wie es mir ging und meinte, dass ich besser auf mich aufpassen sollte… sonst müsse er dies übernehmen und den Rest kannst du dir denken.“ Plötzlich verstummte sie und biss sich auf die Unterlippe. „Tschuldigung, ich glaube so genau wolltest du es nicht wissen.“ Verlegen lächelte sie zu Kazuya hoch und strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
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    • Ja, Kyosuke konnte sicherlich eins zu eins wie ein Hund sein, wenn ihm etwas nicht passte. Kazuya hatte auch damals schon gefunden, dass er ein wenig was von einem bissigen Rotweiler haben könnte oder gar einem Dobermann. Ein belustigtes Lächeln schlich sich auf sein Gesicht, als er an diesen Vergleich dachte. Als Ririn schließlich seine Frage beantwortete bereute Kazuya schnell diese gestellt zu haben. Nicht, weil es ihn nicht interessierte, oder weil es ihm egal war. Nein. Eher an dem Knoten in seiner Brust, welcher von Satz zu Satz immer größer zu werden schien. Sein Lächeln auf seinen Lippen wurde von Mal zu mal leichter, während seine Hände den Platz in seiner Hosentaschen fanden. Den Blick stur gerade aus aufs Meer gerichtet und die seichten Wellen beobachtend, wie diese dem Strand immer näher kamen und letztendlich verschwanden. Nur um Platz für neue zu machen.
      Was hatte er auch nur erwartet, was sie ihm erzählte? Dass es einfach nur Zufall war und sie es selbst gar nicht wusste wie sie sich kennen gelernt haben oder gar zusammen kamen? Natürlich war es eine Situation gewesen, welche ihr in Erinnerung bleiben würde. Eine, die die beiden zusammen gebracht und sich verlieben lassen hatte. Schweigend lauschte er weiterhin ihren Worten, das Lächeln jedoch aufrecht haltend. Genug Übung darin hatte Kazuya all die Jahre und auch in seiner Kindheit ja schon gesammelt. Und natürlich freute es ihn sehr, dass sie anscheinend Glück gefunden hatte. Jemand, der sie liebte und den sie lieben konnte. Jemand der nett zu ihr war und sich um sie sorgte und kümmerte.
      Und dennoch kam er nicht um den einen Gedanken hinweg: Wieso hatte er diesen Platz nie einnehmen können?
      Ja, sie stritten sich. Auch er hatte die Wortgefechte fortgeführt, welche zwischen den beiden herrschten. Doch hatte Ririn ihn immer gehasst? Oder kam das erst nach und nach, weil er so stur war und nicht aufgehört hatte? Wäre alles anders geworden, wenn er sich damals einfach entschuldigt hatte, wenn er wieder gemein zu ihr war? Auch wenn Ririn meistens angefangen hatte, so musste er sich auch an die eigene Nase fassen und zugeben, dass er auch oft genug mit Beleidigungen und Neckereien angefangen hatte, einfach um den ersten Schlag zu haben, bevor sie ihn wieder treffen konnte. Aber wenn das alles nicht so gewesen wäre? Hätten sie sich verstanden? Wären sie gute Freunde geworden, so wie sie es auch mit den anderen waren? Und... hätte er ihr vielleicht sagen können, was er für sie empfand?
      Mit jedem Gedanken mehr, der sich in ihm auftat wurde der Kloß nur noch stärker und für ihn fühlte es sich an, als würde diese jeden Moment unter dem Druck platzen. Erst, als er das Tschuldige der Jüngeren neben sich vernahm hob er den Kopf ein wenig, nachdem er seinen Blick unbemerkt auf den nassen Sand gerichtet hatte, ehe er zu Ririn sah und.... lächelte. Was sollte er auch schon anderes tun? Sie hatte mit ihm sicherlich ihr Glück gefunden. Ein Kerl, der sie auf Händen trug und mit welchem sie sich nicht so in Kriegsmodus befand, wie mit Kazuya. Und wenn es ihm alles zerschmettern würde: Solange Ririn glücklich war würde er alles akzeptieren. Auch wenn es noch so schmerzte.
      So schüttelte er etwas den Kopf, bevor er wieder gen Horizon sah. "Ich hab ja gefragt, wie ihr euch kennengelernt habt, also schon gut. Und es freut mich zu hören, dass du wohl doch noch einen Traummann wie er im Buche steht gefunden hast..." meinte er, bevor er sich nun in den Sand fallen ließ und leise seufzte. Sein Bein etwas angewinkelt und den Arm darauf gebettet, bevor sein Kinn ebenfalls den Platz darauf fand. "Vielleicht... tut euch das Treffen morgen ja wirklich gut, selbst wenn erst einmal Schluss war. Wenn du willst kann ich Kyosuke auch fern von euch halten. Dann spann ich ihn einfach zusammen mit Ayato ein mir mit dem Streichen und den Möbeln zu helfen."

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    • Sicher hatte es zu der Zeit nur Yuzo gegeben. Sie hatte Kazuya zu dem Zeitpunkt gehasst und aus ihrer Welt verbannt gehabt und deshalb war sie glücklich gewesen, doch nun fühlte es sich wie sehr lange her an und es tat ihr weh als er ihr Glück wünschte. Ihre Brust zog sich zusammen und sie schluckte. Er kannte den Mann nicht und doch schien es ihm egal zu sein, solange sie einen hatte und glücklich war. Wieso hatte er nicht einfach sagen können, dass Yuzo nicht gut genug war für sie und er sie wollte? Ihr kam der Spruch aus Dirty Dancing in den Kopf. „Mein Baby gehört zu mir“, so etwas hätte sie irgendwie gerne gehört und sie sah zu ihm runter als er sich setzte. Aber so war es nun mal mit Familie: Man wollte sie nur glücklich sehen.
      Langsam setzte sie sich neben Kazuya und nickte. „Ja, vielleicht… aber das ist morgen erst.“ Morgen würde sie sich mit Yuzo befassen und damit was daraus werden konnte. Nur für heute wollte sie nicht daran denken und einfach denken, dass sie Kazuya wichtig war auf diese eine Art. So legte sie nun ihren Kopf an Kazuyas Schulter, wobei es eher der Arm war, weil sie nicht so groß war. „Kann ich mir nur für heute deine Schulter leihen… nur für heute?“ Sie flüsterte kaum hörbar und es lag eine Traurigkeit in ihrer Stimme als sie nun ihre Arme um seinen Arm legte und sich an ihm festhielt.
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    • Wieder zu der Jüngeren sehend, als diese ihren Kopf an seinen Arm lehnte und diesen auch sogleich umschlung während sie leise flüsterte. Ein sanftes Lächeln legte sich auf Kazuya's Gesicht, ehe er kurz nickte und seine Hand auf das Bein der Brünette legte. "Du kannst meine Schulter auch öfter leihen, als nur heute." meinte er, bevor er wieder auf das Meer sah und Ririn leicht über das Bein strich. Sie konnte alles an ihm haben, egal was es war. Wenn sie es wollte, sollte es ihr gehören, doch diese Worte behielt er lieber für sich.
      So saßen sie eine Weile da. Schweigend, nur das leise Rauschen der Wellen und die leisen Stimmen ihrer Freunde hinter ihnen, welche mittlerweile deutlich zu viel Getrunken hatten. Die Augen geschlossen und auf seinen Arm gebettet behielt er seine Hand noch immer auf Ririn's Bein, während er leise begann zur Musik zu summen, welche noch leise an sein Ohr drang. Und erneut kamen ihm die Gedanken von eben auf. Die Bilder vor seinem inneren Auge, wie glücklich Ririn wohl gewesen sein musste.
      "....Übrigends: Die Frauen fielen nicht auf mich rein..." kam es leise und dennoch verständlich von ihm, die Augen weiterhin geschlossen, als ihm die erste Begegnung seit Jahren wieder in den Sinn kam. Ebenso wie die Schimpftiraden, welche sich beide an den Kopf geworfen hatten und welche er im Nachhinein bereute. Immerhin war genau das Gegenteil seiner Worte der Fall gewesen.

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    • Wieso musste er solche Worte sagen? Sie machten ihr Hoffnung wo es keine gab und es war so falsch, dass sie sich wünschte seine Hand würde sie mehr berühren während die Wärme, die von ihr ausging, ihren ganzen Körper durchströmte. Die leise Musik und die fernen Stimmen gaben dem Ganzen nur eine noch romantischere Note und Ririn wollte, dass dieser Augenblick nie vorbeiging, während sie mit geschlossenen Augen seine Nähe spürte.
      Doch seine Worte ließen sie nun stutzen und ihren Kopf ein wenig zu ihm drehen, sodass sie von da aus ihn sein Gesicht sehen konnte. „Versuchst du einen Streit anzufangen oder willst du nur ein Kompliment?“, fragte sie mit einem leichten Schmollmund rhetorisch und sprach auch schon gleich weiter ohne ihm eine Chance zu lassen ihr zu antworten. „Aber wenn deine Worte wahr sind, dann weiß ich wie dumm Frauen in Europa sind… du bist mehr Traummann als jeder andere, der mir je untergekommen ist. Du bist intelligent, umsichtig und hilfsbereit, du kümmerst dich um Menschen und stehst für die Dinge ein, die dir wichtig sind… und dazu siehst du gut aus. Was sollte man mehr erwarten von einem Mann? Außer vielleicht, dass er besser im Trösten ist als dir gegen die Stirn zu schnippen.“ Leise lachte sie und noch immer lagen ihre Augen auf ihm, während sie hoffte, dass man bei der Dunkelheit die Röte in ihrem Gesicht nicht sehen würde.
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    • Leise lachte Kazuya auf ihre Worte hin. Nein, einen Streit wollte er definitiv nicht anfangen und ein Kompliment ebenso wenig. Lediglich klar stellen, dass er nicht so ein Kerl war. Weswegen ihm das genau jetzt so wichtig war wusste er selbst nicht. Doch bevor er antworten konnte sprach die Jüngere auch schon wieder und ließ ihn mit ihren Worten stutzen, bevor Kazuya die Augen öffnete und sie ansah. Hatte er gerade richtig gehört, was sie über ihn gesagt hatte? Doch je mehr sie sprach desto mehr verdrängte er den Gedanken, dass er sich dies nur einbilden würde. Nein, sie beschrieb ihn wirklich so, wie ihre Worte auch an seine Ohren drangen. "....Ririn...." flüsterte er, kaum hörbar. Es war keine Einbildung oder der Gleichen. Doch.... Warum? Warum sagte sie ihm das nun alles? Erneut fühlte sich seine Brust an, als würde diese jeden Moment explodieren, dieses Mal jedoch aus dem Grund, dass sein Herz so kräftig dagegen schlug, dass er die Befürchtung hatte, es würde jeden Moment platzen. Seine Augen fixierten Ririn regelrecht, wagte er sich doch kaum zu blinzeln aus Angst, dass es doch nur ein Tagtraum gewesen war und alles wieder fort war, sobald seine Lider sich wieder öffneten. So lauschte er weiter, ehe seine Augen in die ihren sahen und sich sein Oberkörper beinahe schon von allein in ihre Richtung beugte. Es war alles so surreal, wie ein Wunschdenken oder der Gleichen, ehe Kazuya realisierte, was er hier gerade tat.
      Doch bevor es dazu kam, dass er die Jüngere aus heiterem Himmel küssen konnte, da hatte sich ein betrunkener Rotschopf zu ihnen gesellt und ließ sich hinter den beiden in den Sand fallend. Lachend und die Arme um beider Schultern gelegt, breit grinsend und etwas lallend. "Was macht'n ihr beiden so alleine hiiiier? Wir ham euch schon vermisst." lachte er und drückte beide erst einmal eng an sich, während Kazuya die Augen etwas zusammen kniff und die Kiefer aufeinander presste. "Wenn ihr so weiter macht, dann habt'a gar nicht viel abbekomm'n. Oder du einfach suwenig gekauft, Kaaaazuuuu." sprach er weiter und hob die halb volle Bierflasche - welche sicherlich bereits seine 10. oder sogar 15. sein könnte - ehe er diese auch kurzerhand und aus Versehen über den Kopf des Braunhaarigen verschüttete und das Grinsen sogleich aus seinem Gesicht schwand. "....Huppsi.... Sorryyyy." lachte er aber schnell wieder und beugte sich dicht zu Ririn. "Wenn'a fracht... Ayato war's." flüsterte er zu der Jüngeren, bereits wieder ausgeblendet, dass Kazuya ihn sehr deutlich hören konnte.

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    • Es war ein wirklich magischer Moment und Ririns Herz schlug schneller als Kazuya fast schon ihren Namen hauchte. Es lag etwas in seinem Blick, dass ihr heiß werden ließ und als sie begriff, dass es nicht nur Einbildung war und er sich wirklich langsam zu ihr beugte schloss sie langsam die Augen und legte ihren Kopf schief. Sie wusste nicht wieso und wollte es auch nicht hinterfragen, aber sie war sich sicher, dass er sie nun küssen würde. Ihr Körper sendete so viele Glückshormone aus voller Vorfreude, dass sie das Gefühl hatte sie würde zerspringen. Ein Kuss von Kazuya. Etwas, dass sie sich schon immer gewünscht hatte. Erwartungsvoll lehnte sie sich etwas vor, doch die Überraschung, die nun kam war definitiv nicht das Erhoffte und auch nicht schön. Ihre Augen flogen auf und sie sah den Traum vor ihren Augen zerspringen als Kyo sie umarmte und dies mit einer Wucht, die sie ihn nur anstarren ließen. War sie ihm vorhin noch dankbar gewesen für den dummen Spruch, so wollte sie ihn grade einfach umbringen. Er hatte sich scheinbar vollkommen dichtgesoffen und Ririn funkelte ihn böse an. Alleine sein, genau dies war es gewesen was sie wollten. Sie wollte Kazuya. Seine Lippen auf ihren und sich mit ihm im Sand wälzen. Ihr Gesicht nahm ein noch dunkleres Rot an bei dieser Mischung aus Scham und Wut. „Kyo…“, murrte sie aus zusammengepressten Zähnen hervor, bereit gleich auszurasten, aber immerhin war er ihr Freund und konnte nichts dafür wieso sie seufzte und ihn von sich schob. „Du hast eine ganz schöne Fahne und wir sollten dich mal wieder zu den Anderen bringen oder? Ich komm auch mit.“ Sie wusste wie klammerig dieser wurde, wenn er getrunken hatte und ganz sicher wären er nicht gegangen, wenn sie nicht mitkommen würde. So erhob sie sich und hielt ihm dann die Hand hin. „Komm und hop. Ayato sucht dich sicher schon.“ Sie traute sich nicht mal einen Blick auf Kazuya zu werfen aus Angst was sie da sehen würde, denn vielleicht bereute er es schon sie fast geküsst zu haben.
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    • "Ooooch was bissu den jetzt so?" fragte er und schob die Unterlippe etwas nach vorne, bevor er sich jedoch wieder auf die Beine stellte. Etwas wackelig, aber dennoch hielt er gerade so das Gleichgewicht. Noch immer schnollend schlang er seine Arme um die Jüngere und torkelte zusammen mit ihr zurück zu den anderen, wo Ayato zu den beiden sah und grinsend seine Flasche hin. "Kyooo da bist du ja. Dachte schon du bist im Feuer verbannt." sagte er und blinzelte etwas, als er Ririn bei ihm sah. "Ooooh Ririn. Kleine süße Ririn, wo kommst du denn jetzt her?" fragte er sichtlich überrascht, während Kazuya sich ebenfalls erhoben hatte, um ins Haus zu gelangen und somit den beiden hinterher trottete. Bei den anderen vorbei gehend bekam Kyo auch sogleich seine Hand an den Hinterkopf, bevor Kazuya's Blick zu Ayato wanderte, mit den Finger auf Kyo gedeutet. "Vom Strand. Und du... Kyosuke. Du streichst morgen meine Wände." meinte er und schnaubte leise, bevor er die Treppen hinauf ging. Er wusste nicht wirklich worauf er jetzt sauer sein sollte. Dass er sie gestört hatte? Oder dass er ihn in seinem halben Bier duschen musste? Vielleicht sollte er ihn eigentlich auch dankbar sein gestört zu haben? "Cul stupide. Alles voll." murmelte er stattdessen, bevor er ins Bad verschwand und sich erst Mal seines Hemdes und seiner Hose entledigte und sich schließlich mit der Duschbrause der kleinen Dusche das klebrige Bier abwusch.

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    • Die Kleine war vollkommen sprachlos und war einfach froh als sie Kyo abgeben konnte, wobei an seiner Reaktion merkte sie, dass Ayato ebenso dicht war wie der Rothaarigen und sie seufzte. „Ich war am Wasser, Ayato.“ Da kam auch schon Kazuya und verschwand mit einem recht angesäuerten Ton ins Haus. Verständlich, da er auch von oben bis unten mit Bier voll war. Mai und Kari hatten sich scheinbar mit Hidachi unterhalten und bekamen von ihr nun ein kurzes Lächeln. „Ich bin mal kurz Luft schnappen.“, meinte sie zu Mai, die verstand, dass Ririn alleine sein wollte, denn dies sagte sie dann immer, und so zog sich die Braunhaarige zurück vor das Haus oder besser gesagt auf die andere Seite, wo sie sich an die Wand lehnte und seufzte.
      „Was zur Hölle war das?“ Da sie mit keinem darüber reden konnte fingen mal wieder ihre berühmten Selbstgespräche an und jetzt mit etwas Abstand wurde ihr klar: Sie muss sich getäuscht haben. Kazuya würde nie in 300 Jahren nicht versuchen sie zu küssen und vielleicht hatte er auch nur zu viel getrunken. Ihr fiel auf, dass sie nicht mal mitbekommen hatte wie viel er getrunken hatte diesen Abend, da sie die meiste Zeit geistig abwesend gewesen war. „Nein… nein… nicht Kazuya. Nie... nicht in einer Million Jahren wird da was laufen. Ayato… vielleicht. Kyo… oh ja.“ Inzwischen lief sie wieder auf und ab und redet wild gestikulierend mit sich selbst. Dass Ayato sie küssen würde und könnte wollte sie nicht ausschließen, wobei dieser sich selbst in seinem jetzigen Zustand recht gut unter Kontrolle hatte. Kyo war definitiv jemand bei dem sie sah, dass er sicher irgendwann mal angetrunken versuchen könnte sie zu küssen. Heftig schüttelte sie den Kopf. „Es wäre so albern und abwegig, wenn Kazuya und ich uns küssen würden. Das geht nicht. Das wäre so… da fehlen mir die Worte.“ Sie redete und redete, nur um sich zu beruhigen und einzureden, dass da nicht dieser magische Augenblick gewesen war den Kyo versaut hatte.
      Fuck bein' good, I'm a bad bitch
      I'm sick of motherfuckers tryna tell me how to live
      (Megan Thee Stallion - Girls in the Hood)
    • Ein leises Seufzen entwich den Braunhaarigen, als er die klebrige Flüssigkeit nun gänzlich aus seinen Haaren und von seiner Haut bekommen hatte. Das würde Kyo auf jedenfall noch zurück bekommen. Und wenn er sich morgen nicht mehr erinnerte, weil er einen Kater hatte, dann würde Kazuya ihn erst recht zum Streichen verdonnern und dazu noch so laut es ging Musik anschalten. Und wenn der Rothaarige sich dabei auf den Kopf stellen würde. Doch als er sich mit dem Handtuch um den Nacken die Haare etwas trocknete und aus dem Fenster sah, seufzte er nun leise und schüttelte etwas den Kopf. Vielleicht war es ja wirklich besser, dass das eben passiert war. Er hätte Ririn wirklich fast geküsst, wenn Kyo nicht dazuwischen gekommen wäre. Und dann? Ririn hätte ihn sicher verflucht. Von sich gestoßen. Angeschrien. Ihm sonst was für Dinge an den Kopf geworfen. Und da hatte sie dann sogar alles Recht dazu gehabt. "....Je älter man wird, desto beschissener sind Gefühle..." murmelte er zu seiner Reflektion im Fenster, ehe er aus dem Bad ging. Sich nun zu den anderen setzen wollte er nicht. Er würde nur wieder Bier abbekommen, wie er die Jungs kannte. Zumindest den Rothaarigen und Ayato. Und wieder ans Meer... Das war ihm nun auch ein wenig vergangen nach der Szene eben. Doch ehe er weiter nachdachte hörte er eine leise Stimme, welche seine Aufmerksamkeit erregte und er den schmalen Vorbau des Strandhauses entlang ging, um über das Geländer schließlich zu Ririn zu sehen, welche mit sich selbst sprach. Sicher, es gehörte sich nicht zu lauschen und dennoch kam Kazuya nicht davon weg, ehe er sich mit den Unterarmen auf dem Geländer abstützte und den Mundwinkel etwas verzog, als er ihre Worte hörte. Sie und er nicht mal in einer Million Jahren? Klar, das wusste er selbst, aber das so direkt zu hören... Der Braunhaarige stützte das Kinn auf seine Hand, sah weiterhin zu der Jüngeren herunter. Das Handtuch noch über seinen Schultern und mit nichts weiter als seiner Badehose an, während noch ein paar Tropfen vom Wasser auf seiner Haut lagen. "Also so schrecklich würde ich mich jetzt nicht einstufen, dass es so abwegig wäre mit mir zusammen zu kommen. Oder, dass einfach nur was laufen würde."

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      ρєσρℓє ωнσ'νє gσт ωιηgѕ ѕнσυℓ∂ ƒℓу.
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      ...ηєνєя ƒιη∂ уσυя ωιηgѕ υηтιℓ уσυ ∂є¢ι∂є тσ ƒℓу.
      ι'м נυѕт αη σρтιмιѕтι¢ gυу."




    • Was hatte sie eigentlich verbrochen, dass der heutige Tag so aus dem Ruder gelaufen war? Eben noch mit ihren Selbstgesprächen beschäftigt um sich den Kerl wieder mal aus dem Kopf zu schlagen, der ihr diesen vollkommen verdrehen konnte, hörte sie natürlich genau dessen Stimme hinter sich und erstarrte. Er hatte sie gehört, dies sagte ihr schon seine Aussage und schnell versuchte sie sich zu erinnern welche Teile sie laut gesagt hatte und was nicht, doch es wollte ihr nicht wirklich einfallen und noch schlimmer war die Frage wie lange er schon da stand. Langsam drehte sie sich zu ihm um wie ein Kind, dass ertappt worden war, doch als sie ihn nun so sah schwankten wieder alle Zweifel, die sie eben versucht hatte sich selbst einzureden und sie fing an ihn anzustarren ohne seine Frage schon beantwortet zu haben. Seine Haare waren immer noch nass und sein Körper war in ihren Augen ein Kunstwerk, dass es galt weiter zu betrachten. "Ja... nein...", murmelte sie und hatte schon fast vergessen worum es ging bis sie sich wieder fing, immerhin sah sie ihn nicht das erste Mal mit so wenig an, aber seit langem mal wieder so heiß. Schnell schüttelte sie den Kopf. "Also bitte... Du weißt schon, dass man Leute nicht belauscht oder? Deine Erziehung lässt zu wünschen übrig." Angriff war die beste Verteidigung und doch nicht ganz richtig. "Aber nein, so schrecklich bist du nicht. Du musst aber zugeben, dass es sehr abwegig ist, dass gerade wir etwas miteinander haben sollten und könnten. Da gibt es so viele Dinge, die dagegen sprechen... und ich weiß nicht mal mehr wieso ich darüber nachgedacht habe." Erneut kam ihr der Gedanke nach Flucht und sie fing an nervös zu lachen. "Ha..ha... nun sollten wir aber zurück. Kyo macht sich sicher Gedanken wo ich hin bin, weil er es schon wieder vergessen hat."
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      (Megan Thee Stallion - Girls in the Hood)
    • Kazuya neigte den Kopf leicht zur Seite, als sich Ririn langsam zu ihm drehte und zu ihm auf sah. Anstatt jedoch etwas dazu zu sagen, starrte sie ihn regelrecht an, was ihn etwas die Stirn runzeln ließ, ehe er auf ihre ersten Worten, nach einem leisen Gemurmel, kurz lachen musste. "Pardon. Hab meine gute Kinderstube wohl in Deutschland vergessen. Die wird sicher die nächsten Tage zu geschickt." witzelte er etwas auf ihre Worte hin, ehe er ein seichtes, jedoch freches Grinsen auf seinem Gesicht hatte, die Zungenspitze etwas herausgestreckt und ein Auge geschlossen, bevor sie auch schon weiter sprach und er den Kopf von seiner Hand hob.
      "...Ich bin nicht schrecklich, aber es ist abwegig? Und wieso?" fragte er nach und schmunzelte, während er mit halb offenen Augen zu ihr herunter sah. "Und wenn du darüber nachdenkst, dann muss es ja irgendwie wichtig sein. Oder denkst du gern über unnötige Sachen nach?" fragte er weiterhin und er musste zugeben: Die kleinen Sticheleien gefielen ihm. Necken, ohne es böse zu meinen und ohne Streit anzuzetteln - zumindest hoffte er, dass sie es auch so aufnehmen würde.
      Sich schließlich vom Geländer abstützend, als sie meinte, sie sollten zurück, nickte er kurz und ging in Richtung Treppen, bevor er diese hinunter stieg. Doch das Thema eben würde er sich nicht nehmen lassen... Zumindest konnte er auch sein Tun von vorhin etwas herunterspielen und hoffen, dass.... Ja was hoffte er denn eigentlich? Immerhin... Nun, entweder hatte er es sich eingebildet oder aber sie war ihm wirklich entgegen gekommen, als er die Jüngere fast geküsst hätte.

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      ...ηєνєя ƒιη∂ уσυя ωιηgѕ υηтιℓ уσυ ∂є¢ι∂є тσ ƒℓу.
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