[2er RPG] Taranokes Schlacht

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    • Name: Tae Norodiir
      Alter: 19
      Größe:1, 80m
      Berufung: Elfen-König

      Herkunft:
      Wuchs, bei der Königin auf, da sie seine Mutter ist.

      Kurzes/ Vergangenheit:
      Der junge König wuchs wie auch Corin hinter verschlossenen Türen auf. Man wollte geheim halten, das die Königin einen Sohn hatte. Nie hatte er die Sonne aufgehen sehen oder andere Elfen kennengelernt. Ausgenommen von den Dienern seiner Mutter. Sein Vater war schon lange verstorben und diesen hatte er nie richtig kennengelernt. Schon sehr früh brachte man ihm das Kämpfen bei und auch das Beherrschen seiner einzigartigen Fähigkeiten. Er war sehr begabt was Fähigkeiten anging und hatte einige sehr gute in sich. Welche sehr nützlich sein könnten.

      Da Corin genauso wie er aufwuchs verstanden die beiden sich immer schon recht gut. Vor allem ab da, als die Königin Tae's Mutter Corin für einige Zeit bei ihn aufnahm um ihn bei seiner Fähigkeit zu helfen.
      Der junge Elf war sofort fasziniert von dessen Fähigkeit und beobachtete immer die Trainings des anderen. Auch versuchte er ihm mit Tricks und Tipps zu helfen, jedoch half nichts und es kam zu einem schrecklichen Unglück in dem Elfendorf in welchem Tae's freund lebte. Viele Elfen und Krieger verloren dabei ihr Leben. Nur Tae, hatte es geschafft, den außer Kontrolle geratenen Corin zu stoppen.

      Ab da schworen die beiden sich immer zu helfen, sollte einer der beiden sich mal in Gefahr befinden oder ähnliches. Jedoch stellen die beiden sich auch ab und an auf die Probe und überprüfen wer stärker ist. Bis jetzt hat Tae noch nie gegen Corin gewinnen können.


      Ausrüstung:
      Trägt außerhalb des Kampfes nie Rüstung oder ähnliches bei sich. Nur für kämpfe, hat er dann ein Schwert und leichte Rüstung an. Dazu trägt er da immer einen Wolfspelz auf den Kopf.

      Schwert:
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      Merkmale:
      Tae ist sehr Eifersüchtig und geht für Corin über Leichen. Auch ist er innerlich noch sehr Kindlich, würde das aber vor Fremden nie zeigen. Was daran liegt, das er nie eine Ausgewogene Kindheit gehabt hatte. Dazu hat er eine große Narbe auf seiner Brust, welche ihm von Corin verpasst wurde als er ihn stoppen wollte. Tae hatte damals nur dank seiner Fähigkeiten überlebt.
    • Flora

      Die Frage, wie sie rein kämen, wurde schnell von Corin gelöst, der ganz offen darüber sprach, fest mit dem König zusammen zu sein. Einen hohen Status hatte er deshalb sicher nicht, ansonsten wären wohl gewisse Elfen auch nicht so einfach auf ihn los gegangen. Aber die Angst, das Tae einer Wache eine Strafe aufbürden würde, reichte wohl schon aus, den Weg frei zu machen. Drinnen wurden sie sogleich begrüßte.
      Flora nickte zum Gruß, wartete ab, bis Tae gesprochen hatte, ehe sie das Wort ergriff.
      "Hallo, König der Waldelfen ... Tae." Bewusst nahm sie zuerst den Titel, um ihn zu zeigen, das sie ihn in seiner Position akzeptierte, aber nannte ihn auch schlicht beim Namen, um ihm zu zeigen, das er ihr noch was schuldig wäre. Oder sie sah ihn auch als Freund an. Ob sie jedoch welche waren, würde sich vermutlich erst noch offenbaren müssen.
      "Wir kommen gerade von Brerandt, und haben dafür gesorgt, das er sich mit Lyxaxu verbündet und gemeinsam mit seiner und ihrer Armee gegen Vultjag aufmarschieren wird. Jetzt sind wir auf der Heimreise, und ich werde noch Soldaten meines Vaters abkommandieren. Das wir uns hier treffen, ist Glück und Zufall gleichermaßen, denn das spart mir, euch eine Nachrich zu schicken. Ich möchte, das ihr mir den Gefallen einlöst, den ihr mir noch schuldet."
      Flora sah ihn eindringlich und erwartungsvoll an. Ein Nein wäre vermutlich nicht angebracht. Außerdem könnte es das Ansehen des Königs beschmutzen, wenn er sogleich Versprechungen abwies, auch wenn er sicherlich gerade vie zu tun hatte. Der Machtechsel auf dem Thron schaffte immer Ärger. Insbesondere dann, wenn die ursprüngliche Person eher als vermisst galt, und trotz einiger Zungen, die ihren Tod verkündeten, noch keinerlei Beweise dafür eingetroffen waren. Es war fast so, als würde Tae sich den Thron einfach krallen. Das verursachte natürlich Streit. Und das könnte sicher noch zu einem weiteren Problem führen, aber Flora hoffte, das sie so viel Unterstützung bekäme, wie möglich.
      Sie wartete erstmal ab, was Tae sagen würde, ehe sie ihm mitteilen würde, was sie von ihm möchte.
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    • Tae sah auf als Flora zu reden begann. Er war erstaunt das sie das geschafft hatte. Noch nicht oft hatte man es geschafft diese beiden Reiche zu verbinden. Wenn es überhaupt schon einmal vorgekommen ist. Aber als sie dann auch den Gefallen ansprach den er ihr noch schuldig war, kam ein leicht genervtes seufzen. Denn im innersten hatte der König schon irgendwie gehofft sie würde ihn vergessen oder nie einfordern. Vor allem hatte er damals auch noch gemeint, er würde alles machen. Das hätte der Elf nie sagen sollen.
      Er verschränkte seine Arme und sah ernst zu Flora. Der junge Elf hatte immer schon ein perfektes Pokerface gehabt und man würde fast nie erraten können was er wirklich gerade empfindet.
      Ich verstehe... Es muss sehr schwierig und teuer gewesen sein, diese beiden Reiche zu vereinen. Da hast du auf jedenfall meinen Respekt junge Dame... Aber, was den Gefallen angeht... Muss ich leider etwas zurück rudern. Ich werde ihn natürlich einlösen, aber auch ich werde sicherlich nicht alles machen. Aber ich will zunächst einmal hören was du von mir willst. Dann kann ich immer noch etwas dazu sagen. Ob mir das recht ist oder ob ich Einwände habe,“ meinte dieser anschließend und sah kurz zu Corin.
      Corin wusste natürlich was dieser meinte und ihm war auch klar, was er auf keinen Fall machen würde. Er kannte Tae einfach schon viel zu gut.
      So gut er konnte beobachtete er ganz genau das Geschehen und vor allem Codren. So wie sie bis jetzt kennengelernt hatte, würde sie ihm am liebsten töten. Daher behielt er diese die ganze Zeit über im Auge.
      Tae hingegen war nur gespannt, was der Gefallen war und hatte da schon ein recht ungutes Gefühl bei der Sache. Immerhin war Corin sehr stark und das sollten auch diese beiden herausgefunden haben. Er hoffte im inneren darauf das dieser Gefallen nichts mit Corin zu tun hatte und wenn doch, das er es angenehm lösen konnte. Sollte er überhaupt nicht damit einverstanden sein, würde er auch eine Lösung finden, doch nun war es erst einmal soweit zu erfahren, um was es hier überhaupt zu gehen scheint.
    • Flora winkte ab. "So teuer war es auch wieder nicht. Aber es war genug, um die Gier der Hausherrscher zu kitzeln.", antwortete Flora, und ging dann noch mal ihre Gedanken durch. Vorteile hatte sie sich einige erkauft. Und auch, das Tae ihr noch etwas schuldig war, konnte sicherlich ein Segen sein, den sie als letzte Rettung ansehen könnte.
      Er meinte jedoch, das er etwas weniger geben könnte, als er damals sagte. Flora nickte zustimmend. Häufig werden gern große Reden geschwungen, und erst hinterher über Konsequenzen nachgedacht, oder der Möglichkeit des Umsetzens.
      "Nun, was den Gefallen betrifft, so wäre es auch einer an euch selbst, und an eurem Volke. Daher dürfte es kein all zu großes Opfer werden. Worum ich bitte, ... verlangen möchte ich vorerst mal nicht, ist nur eure absolute Unterstützung, als Alliierten zum Haus Goldfield ... in erster Linie jedoch mir, Flora Goldfield. Und natürlich Garlingen gegenüber. Steht mir in allen Schlachten bei, die geschlagen werden müssen, um auch eure Wälder und eure Heimat zu sichern. Für Verluste werde ich aufkommen, sobald wir Taranoke wieder in einen eher friedlichen Zustand versetzt haben. Ihr werdet es nicht bereuen. Ich schwöre es bei meiner Ehre! Bedenkt bitte auch, das ein Reich von Außerhalb der Insel hier eine Menge Chaos angerichtet hat, und womöglich Keim des ganzen Übels ist, was eure Königin und das gegenseitige Misstrauen der Häuser bis hin zum Kriegsausruf, betrifft. Und was auch immer geschehen möge, wer auch immer am Ende mit Schuldzuweisungen konfrontiert wird, ihr schieb alles auf mich. Ich allein übernehme die volle Verantwortung. Ich allein zwang die Elfen, mir zu folgen. Damit werdet ihr eine reine Weste tragen. Goldfield wird für alles geradestehen. Könnt ihr damit leben, werter Elfenkönig? Wenn ja, dann sprecht zum Volke, und einigt es. Auch soll ein jeder Elf, der euch vorläufig und temporär, bis zur möglichen Rückkehr der Königin, folgt, und seinen Zorn vorerst gegen Vultjag richtet, oder all unseren Feinden die noch kommen mögen, später von mir entsprechend Belohnt werden."
      Flora musste auch hier etwas mehr Zucker in den Tee schütten. Vielleicht aber konnte sie so Tae auch unterstützen, wenn die Elfen sich erstmal vereint von ihm führen lassen. Flora selbst wäre nebenbei auf der Suche nach der Königin. Eine Frau vom Volke der Menschen, die sich so für das Elfenvolk einsetzen würde, dürfte doch wohl ebenso Einsatz als Dank einfordern dürfen? Ein wenig Unterstützung nur.
      Sicher wollte kein Elf, das Vultjag den Wald in eine Wüste verwandeln würde. Vielleicht würde sein Volk sogar zum Großteil herwandern, und sich niederlassen. Es würde ständig zu größeren Kämpfen mit Lyxaxu und Brerandt kommen, da jeder seinen Bereich auch sichern würde. Und was würde mit Garlingen und dem Besitz von Goldfield geschehen? Auch as würde Trakur sich unter den Nagel reißen. Er könnte Taranoke dauerhaft spalten.
      Flora sah ihn mit aufrichtigen Augen an. Sie wusste, was sie wollte, und sie meinte es auch so. Sie hatte nichts zu verbergen.
      "Notfalls können wir das gerne vertraglich absichern. Ich kann euch nur noch nicht versichern, was ich als Gegenleistung bieten kann, für diejenigen, die wir erstmal unter deine Führung kaufen müssten."
      Das sollte auch keinesfalls respektlos gegenüber den Elfen sein. Aber oftmals half es eben, Gemüter zu besänftigen.
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    • Der noch recht neue König der Elfen im innerem sehr nervös was denn nun dieser Gefallen war. Doch als sie zu reden begann weiteten sich seine Augen und er bekam ein lächeln auf seine Lippen. Er konnte es nicht mehr zurück halten. Was war das denn für ein gefallen? Als er das letzte mal bei Corin etwas gut hatte, wäre er dabei gefühlt beinahe gestorben und sie verlangte etwas, was ohnehin schon klar war. Dazu streute sie noch so viel Zucker dazu das ein leichtes Lachen nicht zurück halten konnte.
      "Moment... Ich dachte ich hätte wieder etwas gut zu machen? Wenn das alles ist, dann bin ich eher verwirrt. Das hört sich eher so an als hättest du etwas bei mir gut... Naja.. Da wirkt es eher so als könntest du nicht wirklich jemanden böse sein. Also da hatte ich schon mit etwas anderem gerechnet. Aber soweit hätte ich dazu nichts einzuwenden und glaub mir so etwas wie einen Vertrag brauchen wir da nicht. Nicht bei so etwas... oder sag... Hast du noch etwas in der Hinterhand? Das ist so viel, das ich da schon stutzig werde. Was ist dein wahres Ziel? Ach und noch etwas... Du meintest, du wärst auf den Weg nach Nachhause. Wenn dem so ist, wird Corin nach kommen. Ich würde ihn gerne noch für den Krieg trainieren. Er muss da sicherlich seine Fähigkeit einsetzen und ich will nicht das bei diesem Freunde sterben, weil er die Kontrolle verliert. Er kommt ca. nach einem Tag nach. Er wird am nächsten Tag einfach wieder da sein," meinte er und sah dann zu Corin.
      Dieser sah zu Boden, nickte aber und Tae sah dann wieder zu Flora. Er wartete nun noch die Antwort ab und war sich sicher, das diese sich anschließend auf den Weg machen würde. Tae hatte sofort bemerkt, das Corin nicht viel über ihn verloren hatte. Er hielt dicht und das hatte sehr viele Vorteile für ihn. Mehr als es für die junge Goldfield hatte. Auch wenn sie dachte, sie hätte viele Vorteile wenn er auf ihrer Seite war, konnte dies auch ein Fluch sein. Vor allem dann wenn es von jemanden wie Tae angeführt wurde. Seine Mutter war da schon um einiges netter und da waren viele froh wenn sie sie als Verbündete hatten. Doch bei ihm? Das würde sich vermutlich noch zeigen. Denn im Moment war es noch zu früh darüber zu reden.
      "König... Ähm... Ich meinte werte Majestät... Die Elfen wollen einfach nicht aufhören zu Protestieren... Was sollen wir nur machen..."
      Als eine der Wachen, ohne ankündigung in den Raum kam, kam ein Tödlicher Blick auf diese zu.
      Dies ließ das Blut in den Adern der Wache gefieren. Er verbeugte sich und wollte gerade wieder den Raum verlassen. Als Tae inerhalb weniger Sekunden neben diesem Stand.
      "Hast du angekündigt das du rein kommst? Habe ich dir erlaubt das du hier her kommen darfst um deine unnütze Meinung zu offenbaren? Nein? Also warum bist du einfach hier herein gekommen? Solch nutzloses Volk brauch ich nicht..."
      Er stoppte und Köpfte die Wache ohne mit der Wimper zu zucken.
      Anschließend sah er wieder zu Flora und Codren.
      "Wo waren wir? Ach ja... Ich habe noch auf eine Antwort gewartet.. und war der Meinung das ihr dann gehen würdet," meinte dieser dann mit einem lächeln auf den Lippen.
      Corin senkte nur seinen Kopf und schüttelte diesen etwas. Sein Freund konnte so kalt sein und dann aber wieder so nett und zuvorkommend. Das konnte einem schon ab und an angst machen.
    • Der Elf schien amüsiert zu sein, das er im Grunde etwas schuldig ist, aber eher Flora ihm etwas schuldig sein würde. Doch der Schein trügte. Aber ehe sie antworten konnte, wurden sie kurz unterbrochen. Eine Wache kam herein, bemerkte aber, das es wohl ein Fehler war. Tae jedoch schien in seiner Laune umherzuspringen wie ein Gebirgsbock, der plötzlich zum Rammstoß ansetze, ehe er wieder fröhlich die Blümchen fraß.
      Flora zuckte überrascht zusammen, als der Elfenkönig plötzlich einen Kopf rollen ließ. Blut verteilte sich am Boden. Das hätte auch ihr womöglich passieren können, würden sie sich nicht schon kennen, und hätte Corin nicht eine Art Anpreisung unternommen. Sein Kopf wäre vermutlich eh nicht vom Körper getrennt worden.
      Dann wandte sich der Elf wieder Flora zu. Die machte keine weiteren Anstalten, diese Aktion ansich zu kommentieren, aber gänzlich sollte sie auch nicht unerwähnt bleiben.
      "Nun, auch wenn ihr glaubt, das euer Leben sicher sei, dann brauche ich nur eure Führungsstrategie zu beobachten, und kann den Zorn des Volkes sicher nachvollziehen.", womit sicher der Geköpfte gemeint war. Eine Strafe die ihn Lehren könnte, hätte sicher auch gereicht. "Jedoch, ihr versteht mich eventuell nicht richtig. IHR...untersteht MIR! Nicht meinem Vater, oder gar Orin Brerandt, sondern Flora Goldfield. Ihr seit König der Elfen. Ich achte eure Position, und mische mich auch nicht in eure internen Angelegenheiten ein. Auch werde ich eure Schuls eher als Bitte einfordern. Ja, im Notfall müsstet ihr sogar Brerandt den Rücken kehren. Das ist sicher etwas ähnliches, wie ... den Kopf hinhalten. Dennoch nehme ich alle Sünden auf mich, um euch und euer Volk nicht vor die Richter der anderen zu schleppen, sollte jemand Schadensersatz fordern, oder sich verraten fühlen. Ich sehe dich Tae, und dein Volk, als eine Art Trumpfkarte. Und wenn es soweit ist ... dann wird sie ausgespielt."
      Flora wandte sich ab, um nicht weiter in Gespräche verwickelt zu werden, die womöglich noch in eine andere Richtung laufen könnten. Sie sah schräg zu Corin. "Corin, wir sehen uns dann später. Tut, was getan werden muss."
      Doch da fiel Flora noch etwas ein. Kurz bevor sie die Hütte verließ, blieb sie nochmal stehen. "Ach, und Tae...., sorge dafür, das Corin mir bei seiner Rückkehr einen Gefallen erfüllt. Nicht großes. Ich denke, es könnte als zusätzliches Training angesehen werden. Als eine helfen Hand in der Not ..."
      Dann verließ sie das Gebäude und Codren folgte ihr durch den wütenden Mob, der zum Teil in hitzige Diskussionen der Für und Gegensprecher endete.
      Wenig später waren sie auf den Pferden wieder unterwegs Richtung Tor. Hier gab es bereits wieder bekannte Wege, die Flora schon einmal bereist hatte. Und bald schon würden sie die Felder erreichen. Das Gold in ihren Augen .....
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    • Der Besuch bei Tae hatte sich zwar als wertvoll erwiesen, aber genauso sehr war es verstörend und höchst konfus gewesen. Als die beiden Frauen ohne Corin den Rückweg antraten, hingen sie beide ihren Gedanken nach, die geprägt waren von einem launischen König und einem wortkargen Corin.
      "Ich denke er ist durchgeknallt", unterbrach Codren schließlich die Stille, weil sie der Meinung war, sie habe Flora schon zu lange allein entscheiden lassen. Jetzt war es wieder an der Zeit, dass sie ihre eigene Meinung dazu kundtat.
      "Tae, meine ich. Corin vielleicht auch, wer weiß. So eine Erfahrung kann jemanden ganz schön zerstören. Ich bin mir sicher, sie werden sich im Krieg gegen Vultjag nützlich erweisen, aber meinst du nicht, wir sollten ihnen danach zeigen, dass nicht sie die vorrangigen Herrscher in Taranoke sind? Es würde mich nicht wundern, wenn dieser wahnsinnige Elfenkönig in einen Blutrausch verfällt und noch versucht, das ganze Land unter seinen Nagel zu reißen. Wir müssen ihn irgendwie aufhalten können."

      Sie redeten in gedämpften Stimmen und verfielen bald wieder in Schweigen, das den dichten Wald um sie herum erfüllte. Sie begegneten keiner Menschenseele mehr, erst, als sie sich den hohen Wachtürmen der Elfen näherten, die die Grenze von Goldfield's Gut bewachten. Hier kreuzten sich ihre Wege mit dem eines Bauern, der Flora sofort erkannte und mit aufgerissenen Augen anstarrte, als habe er einen Geist gesehen, während er an ihnen vorbeiritt. Von den Elfen selbst auf den Türmen hörten sie nichts, als sie das Tor passierten. Nun waren sie endlich wieder Zuhause.



      Zur gleichen Zeit, im nördlichen Teil des Waldes und weit entfernt von Goldfield und dem Dorf Yfenore, in dem der Elfenkönig sich seinem zurückgekehrten Schützling widmete, hatte sich eine nicht unwesentliche Gruppe von Elfen versammelt, die laut diskutierend eine gesamte Lichtung ausfüllten, auf der man in den Sommertagen sonst Feste veranstaltete. Nun hingen dort aber keine fröhlichen Banner und bunten Lichter, nun gab es dort nichts außer die vielen Pferde und Kutschen, mit denen die Besucher angereist waren. Es herrschte ein einziges Chaos, mit dem die Elfen zu kommunizieren versuchten, einige stritten sich ganz offen, andere wollten ihre Meinung quer über die Lichtung brüllen, nirgends konnte man ein eindeutiges Gespräch ausmachen, das nicht von dem Nachbarn unterbrochen wurde. Die Diskussionen hielten an und an, während dazwischen einzelne Gesprächsfetzen andere übertönten, welche bei ihren Zuhörern Zustimmung fanden.
      "... widerspricht dem ganzen Stolz und der Ehre der Elfen, die damals vor tausenden von Jahren dieses Land besiedelten..."
      "... mit Füßen treten, bis wir gleich auf die Meere hinaus segeln können und nie wieder einen Fuß auf diese verdammte Erde..."
      "... kein bisschen wie seine Vorgänger, er hat keine Moral, kein Verständnis für Kultur, er hat ja noch nicht einmal Achtung vor seinen eigenen Leuten!..."
      "... sage ich euch! Köpfen sollte man ihn und seinen Kopf für alle jene aufhängen, die der Meinung sind, er habe seine Aufgabe richtig gelöst..."
      "... geliebte Königin Alannia hätte niemals zugelassen, dass er uns so sehr erniedrigen lässt, wie er es tut..."
      "... müssen gemeinsam handeln, nur so können wir etwas erreichen!..."
      "... Niemand mit einem rechten Kopf würde sich einem solchen Wahnsinnigen freiwillig unterstellen, geschweige denn für ihn kämpfen!..."
      "... auf uns allein gestellt. Nehmt euch eure Waffen, packt euch eure Sachen, geht zu Orin in die Armee, unterstellt euch Vultjag in seinem Kampf, aber besiegt Tae!..."
      "... nicht mehr leben. Wir müssen schon selbst dafür sorgen, wenn es kein anderer tut!..."
      Die Gespräche hielten sehr lange an, ohne ein Ende zu finden. Als die Elfen in den Abendstunden langsam, einer nach dem anderen abzogen, vereinte sie zumindest ein Gedanke. Und dieser Gedanke würde sich weiter ausbreiten.
    • Haus Goldfield
      Flora

      Die letzte Etappe ihrer Reise benötigte noch eine Übernachtung bei einem der Höfe, doch früh am nächsten Morgen ritten sie weiter, durchquerten das Blütenfeld, wo sie damals Fenris trafen, und dann folgten sie einem befestigten Weg, der an Feldern vorbeiführte. Einige waren schon abgeenrntet, lagen ein paar Tage brach, bevor erneut die Saat für die zweite Ernte des Jahres gesät werden würde.
      Dennoch badeten viele Felder noch im goldenen Glanze der Sonne, einige würden noch Tage und Wochen reifen, und jene, die Erntereif waren, beherbergten hunderte Bauern, ie mit Sensen hindurchmarschierten, während andere das Korn sammelten und widerum andere es vorort droschen, oder gänzlich verluden, um es auf den Höfen weiter zu verarbeiten.
      Die Bauern winkten, wenn sie Flora erkannten. Natürlich kannte Flora auch nicht jeden, dafür lebten einfach zu viele in Garlingen, und ihren Vater hatte sie auch nicht immer übrall hin begleitet. Der war sehrwohl jedem bekannt.
      Bei einem der größeren Felder ritt Flora direkt hinein, hielt nach einigen hundert Metern an, und stieg ab. Sie ging durch das Feld, und ließ die Hände über die Ähren streifen. In wenigen Tagen würden auch sie geerntet werden.
      "Die Felder sind gesund und üppig. Sie werden einen guten Ertrag von hoher Qualität liefern.", sprach sie, auch wenn Codren es vermutlich nicht hörte. Sie war bereits ein paar Meter weiter mit ihrem Pferd angekommen, ebenfalls abgestiegen und hielt beide Pferde an den Zügeln, die ihr langsam folgten.
      Windböhen zogen über das Feld, ließen es rascheln und glitzern. Auch Floras Augen funkelten. "Daheim..."
      Doch alles war nur Fassade, denn in ihren Gedanken brodelte es. Der Spion aus Rawan, der hier offenbar für die damaligen Aufstände zuständig war, und es irgendwie geschafft hatte, die großen Häuser in Streitigkeiten zu verwickeln. Selbst die Elfen blieben nicht verschont. Und jetzt hockte Vultjag wie eine fette Spinne im Mittelounkt des Netzes, und wartete nur auf die Handelsgüter, die fetten Fliegen, um sie einzufangen. Der Seeweg würde niemals ausreichen. Zudem gab es dort Piraten. Garlingens, bzw. Goldfields Mehl und Korn wurde mit Gold und Edelsteinen gewogen. Und der Landweg war an vielen Stellen blockiert. Selbst Mehyve war daran beteiligt, und hinderte größere Mengen Transporte nach Camisse. Das Bier würde von dortigen Feldern gebraut werden müssen, doch die dienten auch als Nahrung für die Bürger. Das stolze Getränk der Camisser würde rar werden, und teurer.
      Flora hatte volle Wagenladungen in Richtung der Mühlen fahren sehen. Wusste ihr Vater noch nichts von der Blockade? Er sollte lieber die Kornspeicher füllen, als die Ernte zu verderblicherem Mehl zu verarbeiten. Sollten die Waren niemals ankommen, wäre das ein großer Verlust für das Land.
      Flora knirschte mit den Zähnen. Der alte Sack saß gemütlich daheim, und studierte seine Geschäftsbücher. Natürlich wüsste er bereits über die Händler bescheid, und sicher hat er versucht, andere Möglichkeiten auszuschöpfen, doch noch an Geld zu kommen. Mehl und Korn dennoch zu verkaufen, damit die Händler es lagerten. Eine Weile würde das sicher gut gehen. Man vertraute sicher darauf, das die Blockade bald gelöst wäre, um dann schnell alles über vorbereitete Depots zu verkaufen.
      Oder Vultjag plünderte diese Lagerorte. Nein, jetzt mussten andere Priritäten gesetzt werden. Lyxaxus und Brerandts Armee brauchten Nahrung. Flora würde dafür sorgen, das die Bäcker reichlich Mehl bekämen, um es hier zu backen. Eine zusätzliche Geste Floras, an die Verbündeten, die ihren Streit vertraglich legten, um gemeinsam wieder alte Verhältnisse zu schaffen.
      Und auch die Elfen sollten davon kosten dürfen. Sie würde besonders gute Waren auch in die Ortschaften liefern lassen, im Namen Taes kostenfrei verteilen. Vielleicht konnte sie ihm so etwas mehr Zuspruch verschaffen.
      Aber, ersteinmal brauchte sie die Kontrolle über die Felder. Mit Siegel! Sie musste ihren Vater davon überzeugen, und das würde vermutlich ihr schwerster Kampf werden.
      Das noch weitere Überraschungen auf sie lauerten, ahnte Flora noch nicht.
      Wenig später sahen sie bereits die Dächer der Gebäude und des Anwesens, und kurz darauf ritten sie auf dem Goldweg, einem etwa 1 Km langen Pfad direkt zum Anwesen, entlang, bis sie es erreichten, und an den ersten Gebäuden, dort wo auch direkte Bedienstete wohnten, entlangritten.
      "Wie viele Wochen liegt es wohl schon hinter uns, as wir uns des Nachts davonstahlen, um in die Berge zu ziehen, und Banditen zu jagen?", grinste sie, und grüßte ein paar der Leute, die ungläubig zu den beiden Damen sahen. Erleichterung lag auch in ihren Blicken. Nicht nur das Wetter zeugte von einem strahlendem blauen Himmel, mit einigen weißen Wolkenstreifen, sondern auch deren Gesichter.
      Und dann näherten sie sich dem Anwesen von Robert Goldfield.
      Flora schien etwas angespannt zu sein. Wie wird er wohl reagieren, wenn sie zur Tür hineinschritten?
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    • Es war Tae klar, das die Tat bei Flora nicht unerwähnt bleiben würde, aber das war ihm egal. Sie sollte ruhig wissen mit wem sie sich da ein lies. Wenn sie mit ihm Verträge macht. Er nickte auf ihre Aussage nur noch einmal leicht und hörte ihr noch einmal genau zu. Doch mehr als das er ihr unterstand kam von der jungen Dame nicht mehr. Da schaltete sein Gehirn schon fast ab. Das hatte sie eben doch schon gesagt gehabt.

      Nachdem die beiden dann endlich weg waren seufzte er nur laut. Er legte seine Hand auf den Nacken und massierte sich etwas. Es war viel zu anstrengend den ganzen Tag hier zu sein und das nicht zu wollen.
      "Tae? Wegen der Elfen... Du weist es genauso gut wie ich, das sie sehr, sehr nachtragend sind... Die können dich genauso wie mich nicht wirklich leiden.. und das weist du... Ich weiß das du der geborene Kriegsanführer bist... Aber als König bist du schrecklich," meinte Corin zu ihm und dieser nickte.
      Corin hatte recht und drehte sich zu diesem um.
      "Wir sollten sie bitten mit dem Folk zu reden. Sie ist wie eine Tochter der Königin und wurde von ihr großgezogen um den Thron zu übernehmen... Das sie mich darauf platziert haben, war nur weil sie noch so Jung ist... Aber ich glaube, sie ist weit genug um gut mit dem Volk der Elfen sprechen zu können. Jedenfalls ist sie da um einiges Besser als ich es bin," meinte Tae zu ihm und Corin stimmte ihm in allen Punkten zu.
      Es wäre wirklich sehr gut sie dabei um Hilfe zu bitten. Dennoch hatte er da ein sehr ungutes Gefühl. Das Gefühl das sie sich beeilen sollten und das keinesfalls aufschieben.
      "Hol sie sofort her.... Du bist schneller als ich... Mit deinen Fähigkeiten.. Lass Elaine zum Volk der Elfen sprechen. Dann sehen wir weiter. Es ist wichtig, das wir im Krieg alle bei uns haben. Das du zwei abgegeben hast, ist schlimm genug," meinte Corin nun noch und kurz darauf war Tae auch schon verschwunden.
      Mit einem seufzen lies er sich zu Boden sinken. Der Elf schloss seine Augen und konzentrierte sich schon einmal auf das bevorstehende Training. Das Tae mit ihm machen wollte.

      Es dauerte nicht gerade lange bis Tae mit Elaine wieder zurück war. Corin öffnete seine Augen und lächelte freundlich. Es war lange her als er sie zuletzt gesehen hatte. Es waren sicherlich zwei oder drei Jahre gewesen. Sie ist jetzt schon recht groß und erwachsen geworden und das obwohl sie erst 15 Jahre alt ist.

      "Hallo Elaine... Du hast bestimmt schon mitbekommen was hier los ist... Könntest du dich zum Volk wenden? Du bist Tae's Mutter sehr ähnlich und kannst sehr gut reden. Dazu hast du auch noch die Fähigkeit mit deinem Gesang, die Gemüter der Elfen zu beruhigen. Was hier sehr viel bringen könnte. Würdest du das machen?"
      Elaine verdrehte ihre Augen und verschränkte ihre Arme. Denn was hatte sie davon? Aber vermutlich würde sie es versuchen. Auch wenn es nicht so leicht werden würde.

      Nachdem sie zugestimmt hatte, verließ sie den Raum und begab sich nach draußen. Dort angekommen staunte sie nicht schlecht, was hier vor sich ging. Es war eine sehr unangenehme Stimmung. Nicht nur weil es so laut war, sondern auch weil die Gemüter der Elfen so voller Hass waren.
      "Ähm... Dürfte ich etwas sagen?... Hallo?"
      Sie merkte schnell das das nicht funktionierte. Darum setzte sie auf ihren Gesang. Das Lied welches ihr die Königin beigebracht hatte um die Elfen zu beruhigen.

      Es funktionierte und man begann die junge Elfe zu beachten.
      "Sehr schön... Also... Ich habe erfahren, das Tae der neue König ist und euch das nicht zu passen scheint. Jedoch ist er älter als ich und somit der Thronfolger... Aber... Was wenn ich die Entscheidungen treffe und er uns nur im bevorstehenden Krieg anführt. Er wie geschaffen dafür. Würdet ihr die Seite jetzt wechseln, dann würdet ihr Sterben. Ihr wisst, das Corin der Blut Elf unter uns ist. Er würde euch auf der Gegner Seite keine Gnade geben. Auch haben wir einen Vertrag mit der Goldfield bekommen, welcher uns sehr von Nutzen sein kann. Da sie nichts von mir wusste. Darum, so denke ich, wäre es von Vorteil, wenn wir uns auf diesen Krieg vorbereiten und uns in diesem von Tae anführen lassen. Ihr braucht keine Angst vor ihm zu haben. Ich bin auch noch da und auch wenn ich noch recht Jung bin... Ich habe die Kraft es mit ihm aufzunehmen... Vor mir hat er Angst und das müssen wir ausnutzen. Daher so bitte ich das Volk, mir zu folgen und im Krieg gegen Vuljak zu kämpfen, da wir zu einer Sicherheit von 100% gewinnen," erklärte sie dem Volk und man erkannte wie sehr sie das Volk schätzte und liebte.

      Tae hingegen trainierte währenddessen mit Corin und schärfte dessen Sinne und Kraft. Für die Fähigkeit und den Krieg.
    • Ein Diener oder Bauer musste das Haus vorgewarnt haben, denn die beiden Damen waren noch nicht einmal ganz auf dem Hof, da raste ihnen der Stallknecht mit hochrotem Kopf entgegen, um Codren die Pferde abzunehmen.
      "Fräulein Goldfield", stammelte er, "Es freut uns, dass Ihr wieder Zuhause seid." Er zog mit beiden Pferden von dannen, vorbei an den Erntehilfen, Waschfrauen, Soldaten und Gärtnern, die alle in ihrer Arbeit verstummt waren und die beiden Frauen angafften, als könnten sie ihren Augen nicht trauen. Als die beiden auf das Haus zugingen, wichen die Bauern vor ihnen und dem Haus zurück, als könnten sie schon ahnen, was dort drin auf sie erwartete.
      Codren klopfte. Eine Magd namens Lina öffnete ihnen, die auch schon damals Gäste empfangen hatte. Es hatte sich nichts verändert.
      "Fräulein Goldfield. Codren." Sie knickste höflich und mit freundlicher Miene und machte ihnen Platz. "Ich darf Euch ins Esszimmer geleiten. Herr Goldfield möchte Sie sprechen."
      Codren und Flora tauschten beide Blicke aus. Davor konnten sie sich nur schlecht drücken.

      Im Esszimmer selbst saß Robert schon an seinem gewöhnlichen Stuhl, die Arme auf den Lehnen platziert, der Kopf halb auf die Brust gesunken. Er sah alt aus, noch viel älter als sie damals den Hof verlassen hatten und nun zeigte sich das auch zum ersten Mal an seiner Körperhaltung. Die Haare waren makellos frisiert, der Bart wie gewohnt zurechtgestutzt, aber selbst damit konnte man nicht mehr verbergen, dass der Herr des Hauses ein alter Mann geworden war. Als die beiden reinkamen, sah er auf.
      "Herr Goldfield", begrüßte Codren ihn mit einer - eigentlich - gewohnten Verbeugung, die ihr jetzt aber steif und unwirklich vorkam. Sie hatte sich seit Wochen schon nicht mehr verbeugt und es war so, als habe ihr Körper vergessen, wie man sich unterwürfig zeigte. Das Schild am Rücken, das sie noch immer trug, war ihr keine Hilfe dabei.
      "Flora. Codren", brummte er mit einem Gesichtsausdruck, den man deuten konnte, wie man wollte. "Ihr seid also wieder Zuhause."
      Die beiden setzten sich, aber man brachte ihnen weder etwas zu trinken, noch bot man ihnen etwas zu Essen an. Niemand nahm ihnen die Waffen ab und niemand scherte sich darum, dass ihre Kleider längst nicht mehr so sauber und glänzend waren wie an dem Tag, an dem sie abgereist waren. Die beiden wurden noch nicht einmal wie Gäste behandelt.
      "Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Reise. Durch ganz Taranoke, wie man mir erzählte." Seine Stimme war ruhig, aber die beiden kannten ihn schon gut genug, um zu wissen, dass er innerlich schon völlig außer Rand und Band war.
      "Erzählt, wie ist es gelaufen?" Fangfrage.
    • "Vater...", antwortete Flora knapp, als ihre Namen fielen, und Codren etwas steif eine Verbeugung ausführte. Auch Flora ist es nicht entgangen, das ihr Vater wohl etwas gelitten hatte. Er musste nervlich viel erduldet haben, als er erfahren hatte, das Flora sich mit Codren aus dem Staub gemacht hatte, um einem Elfen zu helfen. Sich dadraußen umzusehen, fernab der Lehren, die sie so viele Jahre beigebracht bekommen hatte, um enmal würdig das Haus und seine Geschäfte übernehmen zu können.
      Das ihr Vater bereits ein Plan im Hinterhof hatte, sie hier förmlich dazu zu zwingen, das wusste Flora noch nicht. Wichtig war es nur, dass das Haus Goldfield in der Familie blieb.
      Der Esstisch war nicht sonderlich reich gedeckt. Entweder, weil ihr Vater es nicht für nötig gehalten hatte, oder weil er erst vor wenigen Minuten erfahren hatte, das sie heimkehrte. Jedenfalls wirkte es nicht sonderlich gastfreundlich. Flora wusste, das es in seinem Inneren brodelte. Ein Topf mit heißem Wasser, das nur zu gern über den Rand laufen, und das grobe Feuer darunter ertränken wollte, um sich wieder zu beruhigen.
      "Du empfängst uns also im Esszimmer? Nun gut.", meinte sie, und nahm platz. Sie saß gegenüber, Codren zu ihrer Rechten.
      Flora räusperte sich, und blickte ihren Vater an. "Schön wäre wohl etwas übertrieben. Da draußen gibt s eine Menge zu erleben. Eine ... Menge Probleme ebenfalls. Und viele davon haben durchaus Spuren an und in mir hinterlassen, Vater. Dennoch ...", sie hielt kurz inne. " ... bin ich froh, das ich mir die Welt dadraußen angesehen habe. Ich habe viel gelernt. Wissen, das ich auch als zukünftige Geschäftsfrau durchaus jetzt schon zu nutzen weiß. Deine mir auderlegten Wünsche und Lehren waren also nicht vergebens. Aber, viele wäre mir ... uns, dem Hause Goldfield, entgangen, wäre ich nicht auf diese Reise gegangen. Aber sicher willst du davon nichts wissen, oder?"
      Sie strafte sich etwas, lehnte sich aufrecht im Stuhl zurück, und sah gebannt zu ihrem Vater. "Und... wie laufen die Geschäfte?"
      Wohlwissend, das es bereits Blockaden gibt, und der Handel stark einbrechen würde. Ebenso wohlwissend, das ihr Vater sich bisher nur auf die Händler verlassen hatte, sich aber nie wirklich in der Welt umgesehen hatte. Aus Büchern konnte man durchaus lernen, sofern alles stimmte, was geschrieben stand. Und Geschäftsbücher konnte man durchaus über die Jahre vergleichen, und versuchen, diese ertragreicher ausfallen zu lassen, als im Vorjahr. Aber sie bewahren einen nicht davor, in Schwierigkeiten zu geraten, wenn der übliche Handel in Stolpern gerät.
      Was auffiel, das keiner von beiden, direkt nach dem Befinden des anderen fragte.
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    • Robert's Augen verengten sich zu kleinen Schlitzen, aus denen lauter noch kleinere Blitze hervorschossen, die Flora durchbohren sollten. Codren wollte sich vor dem Blick ducken und schimpfte innerlich über sich selber.
      "Die Geschäfte laufen so gut wie jedes Jahr um diese Zeit, was du sicher aus dem jahrelangen Unterricht, den ich dir gegeben habe, entnommen haben müsstest. Du bist eine Schande für deine ganze Familie, Flora, und für all jene, die sich in der Vergangenheit und in der Zukunft Goldfield nennen dürfen. Weißt du, wie oft ich mich vor den Bauern für dein Verschwinden entschuldigen musste? Wie viele Lügen ich erzählt habe, damit man nicht glaubt, die einzige Tochter des Gutsherren wäre weggelaufen? Ich habe ihnen erzählt, dass du Brerandt's Armee beitreten willst, das war schon Demütigung genug. Jetzt muss ich mir aber noch etwas einfallen lassen, wieso du wieder nachhause gekommen bist."
      Er rückte sich in seinem Stuhl zurecht, was ein Knacken von dem Stuhl und gleichzeitig von seinem Rücken verursachte, ehe er Flora wieder mit seinen Blitzen aufspießte.
      "Du hast alles, wofür Goldfield je steht, mit den Füßen getreten. Ich habe so viele Jahre, so viele Stunden damit verbracht, dir alles beizubringen, damit du das schöne Erbe von Goldfield weiterführen kannst, und so dankst du es mir? Ist dir eigentlich klar, wie sehr unsere Urgroßväter darum kämpfen mussten das zu bekommen, was wir jetzt haben? Nur, damit du wie eine launische Jugendliche dich bei Nacht Auf und Davon machst? Das ist eine Schande. Eine Schande ist das!"
      Er hustete kurz, räusperte sich.
      "Ich bin enttäuscht von dir. Hätten wir einen Jungen gehabt, der hätte seine Verantwortung ernst genommen, nicht wie so ein verwöhntes Weib. Das habe ich Anna schon immer gesagt. Immer."
      Codren hätte sich gerne eingemischt, aber sie wusste sehr gut, dass es für jeden das beste war, wenn sie still blieb.
    • Flora hörte aufmerksam den Anschuldigungen ihres Vaters zu, und was er so alles tun musste, um ihre egoistische kleine Reise zu verbergen, die nicht in Absprache statt fand. Robert war alt, und es kam noch nicht zu weiteren Nachkommen, als Floras Mutter starb. Flora war ja selbst noch recht jung gewesen, und blieb die einzige Erbin des Hauses. Und mit dem Verlust der Mutter, fixierte Robert sich wohl auch auf diese Angelegenheit. Und das war Flora inzwischen mehr als klar geworden. Ihn interessierte es nur, die Würde des Hauses unmd der Familie aufrechtzuhalten.
      Ihre Finger der rechten Hand kratzten leicht über den Tisch, als sie sich zu einer Faust zusammenzogen, sich kurz darauf aber wieder entspannten. Nur die Ruhe bewahren. Deine kleine Reise hat dich abhärten lassen.
      "Du ...bist enttäuscht von mir? Tz, das ist mal wieder typisch für dich, Vater. Du blicjst so tief in deine Geschäftsbücher, das du wirklich nichts mehr von der Welt dadraußen mitbekommst, oder?"
      Sie lehnte sich vor und ihre Augen formten sich selbst zu Speeren, die Blitzen in nichts nachstanden.
      "Ich habe Dinge erfahren, die du dir nicht erträumen kannst. Unser Haus, unsere Geschäfte, wären sicher in den nächsten Jahren zusammengebrochen, und das zum Teil auch etwas mit den Aufständen zu tun, die nur ein Vorbote von dem waren, was folgte , nun ist, und noch folgen wird. Du sagst, ich wäre eine Schande, doch habe ich bereits Absicherungen für uns Haus, mein zukünftiges Erbe, getroffen. Meist du wirklich, bloß weil ich ein Schwert in die Hand nahm, und nicht so schwach und Handzahm wie Mutter aus deiner Hand fraß, interessiert mich mein Erbe nicht? Bist du so ein verblendeter Narr? Und wie du schon sagst, mussten unsere Großväter hart für all das kämpfen. Und sicher nicht nur auf dem Feld. Ich tue genau dasselbe. Ich kämpfe für all das hier, und sitze nicht nur steif hinter einem Tisch aus Raboneichenholz. Ich werde nicht zulassen, das irgendwer hier versucht, eine Invasion zu starten, und alles zerstört, was in den letzten Jashrhunderten hier aufgebaut wurde. Und ich werde es auch nicht zulassen, das Vultjag die goldenen Felder mit Blut und Wüstensand besudelt. Aber, alles was du willst, ist, das ich nur hier bleibe, und Mehlsäcke zähle. Wieviel Geschäftssinn soll ich daraus lernen, Vater? Sollen mir die Händler den Rest erzählen, wie es läuft, oder wie nicht? Soll ich Felder abbrennen lassen, damit deren Asche den Boden düngt, weil sich eine Ernte eh nicht lohnen würde, und es nur vergammeln würde, wegen fehlender Abnehmer?"
      Flora stand auf, und der Stuhl polterte rücklings zu Boden.
      "Du bist wirklich alt geworden, Vater. Der Körper ist morsch, und ich höhre dein Rückrat bis hierher mit dem Stuhl um die Wette knacken. Und auch im Geiste bist du schwach. Fühlst dich sicher, bloß weil ein paar schöne Zahlen über deine Unterlagen huschen. Die sagen aber nicht aus, was dadraußen passiert. Was also willst du mir vererben, mir deiner einzigen Tocher, und deiner einzigen Erbin? Das sind zwei Probleme, die du und ich haben. Du willst, das ich erbe, und ich will was brauchbares erben. Ich jedoch habe einen Lösungsweg für mein Problem. Wie jedoch gedenkst du, DEINES zu lösen?"
      Sie verschränkte die Arme vor der Brust, war ein paar Schritte seitlich gegangen, und schaute aus einem der Fenster hinaus. Sie hatte sich wohl etwas in Rage geredet. Vermutlich würde ihr Vater gleich als personifizierter Vulkan um sich spucken, aber das war ihr nur recht. Sollte er ruhig seinen ganzen Zoer abladen. In ein paar Tagen wäre er wieder umgänglicher. Sie würde erstmal wieder am Unterricht teil nehmen, und sich um das kümmern, was ihr Vater im Sinn hatte. Als kleine vorab Gegenleistung.
      Allerdings schien auch ihr Vater schon "Sein" Problem zu bekämpfen. Untätig, wie Flora dachte, war er schließlich nicht gewesen. Tobyn Fane suchte nach einer Frau, denn er hatte niemanden zum Erben. Und wenn Flora mit ihm einen Ehebund einginge, bekäme sie schon ausreichend Nachwuchs, der ebenso Erbberechtigt wäre, und anbei auch noch eine weitere Grasfschaft in die Familie brächte.
      Sollte er das jetzt schon erwänen? Oder sollte er eine etwas ruhigere Situation abwarten?
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    • Robert ließ seine Tochter ausreden, aber es verging keine Sekunde, ehe er wieder das Wort erhob.
      "Du wirst nicht mehr lange alleinige Erbin sein." Er machte eine kurze Pause. "Ich werde dich an den Grafen Tobyn Fane vermählen. Er besitzt eine kleine Burg, südlich in den Rabone-Wäldern und ist Witwer. Seine vergangenen Frauen waren unfruchtbar oder sind bei der Geburt ums Leben gekommen, aber du wirst ihm starke Söhne gebehren können. Ihm werde ich das Erbe an den Feldern zuschreiben und dir an dem Haus. Bis es soweit ist, dass eure Söhne das Gut übernehmen können, wird er sich um die Weizen und den Handel kümmern. Er besitzt selbst einige kleine Felder und hat Ahnung von Buchführung, Verkauf und Ernte. Abgesehen davon werde ich ihm noch alles beibringen, was ich kann."
      Es entstand wieder eine kurze Pause, in der die beiden sich innerlich so sehr distanzierten, dass man sie nicht mehr als Vater und Tochter wiedererkannte.
      "Er hat um deine Hand angehalten während du weg warst und ich habe Ja gesagt. Tobyn ist ein tüchtiger Mann mit viel Erfahrung und Wissen, ich traue ihm die Führung über unsere Felder zu."
      Er hob die Hand, um Flora mit einer Geste zum Schweigen zu bringen.
      "Es ist bereits alles abgemacht. Sobald du dich in dein Zimmer begeben hast, werde ich einen Boten schicken, um ihn zu holen. Wenn alles schnell geht, werdet ihr in einer Woche schon verheiratet sein. Ich werde in den nächsten Tagen Lina zu dir schicken, damit sie dich in die Wäsche, die Küche und den Garten einweist. Unterrichtung in Buchführung brauchst du schließlich nicht mehr. Wenn es sonst nichts mehr von Bedeutung gibt, dann geh nach oben und wasch dich. Du riechst nach Erde und Unkraut."
    • Als ihr Vater das von Tobyn Fane ansprach, einer im Hinterhof arrangierte Ehe, atmete sie fassungslos aus. Aber ehe sie noch etwas dazu sagen konnte, beendete ihr Vater diese freudige Wiedersehenskonversation, und entließ sie aus dem Zimmer.
      Wütend stampfte sie hinaus, riss die Tür so kraftvoll auf, das sie halb aus den Angeln flog, wohlwissend, das ihr Vater ihr ein Grinsen hinterherjagte. Er hatte wohl durchaus das große Interesse, seinen Besitz an seine Enkel und auch an diesen Verbrecher Tobyn Fane, diesen alten Sack, weiter zu reichen.
      Noch wütender machte es Flora, da nun ihr Plan gefährdet war. Sie musste es verdammtnochmal schaffen, die Kontrolle und das alleinige Bestimmungsrecht über die Felder zu erlangen. Ansonsten würde sie einestages einen großen Anteil verlieren - sofern sich keine andere Lösung fände.
      Dieser Narr. Er ahnt ja nichtmal, das Fane offenbar gepanschten Wein verschärbelte, und im großen Stil Steuern hinterzog. Ha, was würde Taine dazu sagen, wenn sie davon erfahren würde? Und sie würde es erfahren. Aber zuvor musste Flora selbst Fane aufsuchen. Sie selbst würde ihn noch vorher besuchen. Darauf würde sie bestehen.
      Auf ihr Zimmer sollte sie gehen? Sich waschen? Sie roch wenigstens nach Leben, und nicht nach vermoderten Büchern und Tinte.
      Sie polterte die Treppen hoch, riss auch ihre Tür halb aus der Halterung und brüllte einmal lauf auf. War sie denn die einzige in der Familie, die stark genug war, für die Zukunft zu kämpfen? Wollte ihr Vater mit Mehlsäcken um sich werfen, wenn Feinde sich über Garlingen her machen? Hatten die Baditen damals nicht genug Schaden angerichtet, das man gern noch Barbaren oder Vultjags durch die Felder preschen sehen wollte? Die einen würden alles niederbrennen und mitnehmen was man mitnehmen konnte, und der andere würde überall seine Banner und Zeichen an die Häuser schlagen lassen, und das Land umgraben, und den größten Teil der Ernte für sein eigenes Volk aufbrauchen - ohne Gewinn.
      Sie stiefelte zum Bett, schnappte sich eines der Kissen, die nichteinmal verstaubt waren, ... wie sauber und ordentlich es hier aussah, trotz ihrer langen Abwesendheit ...., und warf es mit Wut an die Wand. Ein Bild fiel herunter, eines, auf dem Blumen in einer Vase zu sehen war, wobei ein Stück vom Ramen abbrach.
      Dann atmete sie erstmal tief durch und beruhigte sich wieder.
      "Wie .... wie kann er es wagen ....!", schnaufte sie. In ihrem Kopf brodelte es. Aber sie schmiedete bereits Pläne, um all das zu verhindern. Ihr Vater würde noch aufwachen und die Welt so wahr nehmen, wie sie war: Grausam und kalt! Sie würde schon verhindern, das der Verbrecher sich alles unter den Nagen reißen würde. Auch wenn sie erstmal gute Mine zum bösen Spiel machen musste.
      außerdem hatte sie noch andere Möglichkeiten. Morgen würde sie in die Berge reiten, und etwas überprüfen. Etwas, von dem nur sie, und noch ein alter Bergmann wusste, der hier lebte, und Erze für Garlingen schürfte.
      "Codren?", war sie hier? War sie Flora gefolgt, oder auf ihr eigenes Zimmer gegangen?
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    • Das training zwischen Tae und Corin verlief sehr gut und machte keine Schwierigkeiten. Zwar war der elf schon sehr erschöpft, aber dennoch trainierte er weiter. Doch dann stoppte Tae. Sofort sah der Elf auf und sah zu dem anderen auf.
      Was ist los? Hast du etwas gehört?“
      Er konnte gar nicht mehr sagen, da packte Tae Corin am Arm und zog ihn aus dem Haus.
      Du musst sofort von hier verschwinden.. Du bist unsere Geheimwaffe. Mir wird nichts passieren, das versichere ich dir. Aber du musst weg. Ich bring dich zu den Goldfields. Dort bleibst du bei der Gruppe. Du kannst Flora ausrichten, das sie hier einmarschiert sind. Aber ich glaub ich bleib noch kurz bei dir und richte es ihr dann einfach selbst schnell aus,“ meinte Tae zu seinem Freund und dieser nickte.
      Als sie draußen waren rief er Elaine zu sich und befahl ihr die Elfen Krieger zu vereinen und sich vorzubereiten, gegen ein paar Krieger zu Kämpfen. Es war ihm klar, das sie bald hier her kamen. Doch das es so bald war, war schon problematisch. Elaine fragte wie lange er wohl weg war, doch Tae antwortete das es nicht länger als 10 bis 15 min dauern sollte. Ab da würde er mit kämpfen. Es waren nicht viele Krieger, aber Corin sollten sie nicht zu Gesicht bekommen. Daher wäre es das sicherste ihn zu den beiden Mädchen zu bringen. Tae kannte den Vater von Flora und verstand sich mit diesem recht gut. Eventuell würde er noch kurz hallo sagen, aber dann sofort wegen der Krieger wieder verschwinden.
      Okay... Corin.. Komm, wir müssen jetzt bevor es ernst wird,“ erklärte er und Corin willigte sofort ein.
      Tae lege seine Hand auf den Boden und Konzentrierte sich auf die Erdlinien. Als er die Richtige hatte, hielt er Corin fest und sie waren auf den Weg zu den Goldfields.

      Es dauerte nicht lange bis sie dort vor dem Haus standen.
      „Ich war sehr lange nicht mehr hier... Es hatte sich wirklich nichts verändert,“ meinte Tae und klopfte an die Türe.
      Nun hieß es nur noch warten ob ihnen die Türe geöffnet wurde und wenn ja, von wem. Wenn es Flora war, war es perfekt, wenn nicht, dann wäre es auch okay. Zwar müsste er dann vermutlich ein bisschen was erklären, aber dann würde es schon gehen.
      Corin sah sich etwas um. Es war hier sehr ruhig und man schien nichts von dem nahestehenden Krieg mit zu bekommen. Das war ihm schleierhaft. Wie konnte man hier nur so in seiner eigenen Welt leben?
      Er entfernte sich etwas von der Tür und Tae drehte sich sofort zu Corin um.
      Was machst du? Komm wieder her.. du weißt wie gefährlich es im Moment ist... Wer weiß wie weit die Krieger noch entfernt sind... Es dauert vermutlich nicht lange bis sie auch hier waren. Also komm sofort wieder her... Sofort.. Hast du gehört Corin,“ meinte Tae zu ihm und Corin kam nun doch wieder zurück.
      Zwar wollte er sich hier etwas umsehen und die Einwohner befragen, aber Tae hatte schon recht, er sollte lieber hier bleiben und warten bis jemand aufmacht.
    • Flora stürmte nach draußen und ließ Codren mit einem Mann zurück, der niemals gelernt hatte, sich um etwas anderes außer Geschäfte zu kümmern. Als sie aufstand, um ihrer Freundin zu folgen, hielt er sie zurück.
      "Codren. Ich danke dir, dass du meine Tochter heil zurückgebracht hast. Auch wenn du nicht unwesentlich darin versagt hast, sie in ihre Schranken zu weisen."
      "Sir. Meine Aufgabe besteht nicht darin, Eurer -"
      "Ich weiß. Ich weiß. Wenn meine Tochter verheiratet ist, wird ihr Mann darüber entscheiden, ob du weiter in deiner Position bleiben wirst. Wenn nicht, werde ich dich als Sekretärin vorschlagen."
      Es entstand eine kurze Stille, bis Codren wieder wusste, was zu sagen war.
      "Sir."
      Als sie ging, hatte sie vergessen sich zu verbeugen.

      Oben in Flora's Zimmer fühlte es sich so an, als wären all die Wochen nicht geschehen. Zum ersten Mal spürte Codren, dass die Beiden während ihrer Reise ihre Ränge aufgegeben hatten und zu Freundinnen geworden waren, aber jetzt, zwischen den Wänden ihres alten Zuhauses, wusste sie nicht mehr, wie sie sich verhalten sollte und verharrte unschlüssig in der Tür. Wenn sie nicht ihre eiserne Hand gehabt hätte, das einzige Stück, das sie für immer an diese Reise erinnern würde, würde sie sich womöglich einbilden können, dass niemals etwas derartiges geschehen war.
      "Ja", antwortete sie leicht, um Worte ringend. Fast wäre sie froh darum gewesen, wieder den Platz der unbeteiligten Wächterin einnehmen zu können, aber sie wusste, dass es niemals wieder so werden würde.

      Unten öffnete Lina die Tür, die - ungeachtet der Besucher - höflich knickste und die beiden Elfen anlächelte.
      "Kann ich Euch behilflich sein?"
    • Codren war da. Gut. Abr Flora wusste selbst nicht wirklich, was sie jetzt eigentlich wollte. Sie musste erstmal den Kopf frei bekommen. "Machen wir uns erstmal frisch, und genießen die Tage daheim so gut es geht. Morgen wirst du mich in die Berge begleiten. Ich ... muss etwas überprüfen. Und für den Rest der Zeit hier, sei einfach wieder meine Wächterin. Dann stellt Vater sicher nicht so viele Fragen. Und vertrau mir in den Angelegenheiten, diese zu klären. Nimm dir bis zum Abendessen aber erstmal Zeit für dich.", meinte sie lächelnd, und legte erstmal ihr Schwert ab, stellte es in eine Ecke neben das Bett.
      Flora würde erstmal ein Bad nehmen. Da sie quasi ein eigenes Badezimmer hatte, das für sie und ihre Mutter gedacht war, dürfte es lange unbenutzt geblieben sein. Codren war oft ihre Begleitung gewesen.
      Über Pumpen, oder auch Wasserspeicher, dessen Druck und Kapazitäten ausreichten, ein kleineres Becken zu füllen, wurde täglich eine Wasserversorgung durch die Bediensteten sichergestellt. Kaminschächte, auch jene von den Feuerstellen aus der Küche, wärmten das Wasser den ganzen Tag über, so das man abends, aber auch morgens, eigentlich ganztäglich, immer warmes Badewasser hatte. Außer wenn Bedienstete Wasser aus dem Brunnen frisch nachgefüllt hätten. Natürlich gab es auch einen Tank mit kaltem Wasser, schon allein um Temperaturen anzupassen.

      Wenig später betrat Flora auch schon das Bad. Das unten gerade Gäste eingetroffen waren, davon wusste sie noch nichts.
      Sie ließ sich erstmal splitternackt vor einem Spiegel auf einem Hocker nieder. Vor ihr saß nicht mehr das Püppchen, das für Geschäfte lernen sollte, sondern eine junge Kriegerin, die viel durchgemacht hatte. Sie war trainierter als vorher, behielt aber ihre weibliche Figur bei. Das Becken füllte sich bereits mit Wasser, und der Zusatz, den sie reingeschüttet hatte, ließ das Wasser aufschäumen. Es duftete bereits blumig.
      Noch bevor Codren dazu kam, stieg sie bereits ins Becken, welches schon ein paar Meter Platz bot, und aus feinstem Marmor und Granit bestand, und sogar Brerandts Protz Konkurrenz machte. Der feine König hätte sich sicher auch gern hier gewaschen.
      Sie tauchte ihren Körper unter, selbst der Mund war unter der Wasserlinie, und sie selbst zum Teil im Schaum vergraben, und blubberte hörbar aus dem Munde, während sie seufzte. Aber langsam entspannte sie sich.
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    • Tae und Corin standen nicht lange vor der Türe, als diese ihnen geöffnet wurde. Eine junge Dame öffnete ihnen die Türe und machte einen höflichen Knicks. Als dann die Frage kam, womit man denn dienen könnte, ergriff Tae die Initiative, da er eventuell etwas besser war.
      "Guten Tag. Ich hoffe ich bin hier richtig, bei der Familie Goldfield. Ist denn gerade der Graf zu sprechen? Ich bin Tae Norodiir, der König der Elfen und würde einmal kurz mit ihm sprechen es ist sehr wichtig und dringend," erklärte dieser der jungen Dame und diese erklärte sie würde fragen gehen.
      Man lies die beiden kurz stehen und sie warteten Geduldig bis sie hereingebeten wurden. Das letzte mal als Tae hier war, war vor ca. 9 Jahren. Das war das einzige mal das er das Haus mit seiner Mutter verlassen hatte und das war um hier her zu kommen. Nur um den Graf Robert Goldfield kennen zu lernen da dieser mit den Elfen einen Vertrag hatte und da Tae der nächste König werden würde, wurde er damals mit genommen.
      Seit her hatte sich bei den Elfen viel geändert. Seine Mutter war verschwunden. Vermutlich schon lange tot und er war er neue König, wenn auch nur rechtlich. Im Hinterem zog noch immer Elaine die Fäden und kümmerte sich um das Volk. Er hoffte das sie zurecht kam. Sie hatte noch nie große Kampferfahrung gesammelt und daher drängte die Zeit.

      Als sie letztendlich herein kommen durften, nickte Tae leicht und beide folgten der jungen Dame, welche auch zuvor ihnen die Türe aufgemacht hatte.
      Sie wurden zu Graf Goldfield geführt und Tae begrüßte diesen Höflich, so wie es ihm immer beigebracht wurde.
      "Guten Tag. Lange ist es her. Tae Norodiir... Es freut mich sie so gesund zu sehen. Jedoch haben wir große Probleme.. Weshalb ich hier her gekommen bin. Das Haupt Elfendorf wurde überfallen und droht eingenommen zu werden. Sollten wir es nicht schaffen diese aufzuhalten, werden diese hier einfallen. Ich wollte sie das wissen lassen. Es scheint als würde in sehr, sehr naher Zeit ein großer Krieg bevor stehen. Ich weiß nicht, wie weit sie von den derzeitigen Problemen wissen, aber alle rüsten auf und stellen ihre Gruppen zusammen. Ich würde ihnen vorschlagen dies auch zu tun."
      Er drehte sich dann zu Corin und schob ihn etwas nach vorne. Welcher sich dann leicht verbeugte. Corin fühlte sich merkwürdig. Er fühle sich auch leicht unwohl. Was vermutlich mehrere Gründe hatte.
      "Das ist Corin Figens. Er ist unser bester Krieger und unsere Geheimwaffe. Ich würde ihn für eine weile bei ihnen unterbringen wollen. Da dieser erst im Krieg eingesetzt wird. Die Gegner sollen nichts von ihm erfahren. Dennoch. Sollten wir scheitern und eingenommen werden, so würde er ohne Gefühl führ sie kämpfen und zu einer 100%igen sicherheit verhindern können, das man hier alles zerstört und übernimmt. Ich hoffe es ist okay und sie nehmen meinen Rat und meine Hilfe an. Leider drängt die Zeit... Ich muss meinem Volk bei stehen und helfen. Sobald ich ihre Antwort vernommen habe, werde ich sofort aufbrechen und meinem Volk helfen," erklärte Tae und wartete nun auf die Antwort des Grafen.
    • Während Codren oben ihre alte Kammer bezog, die man während ihrer Abwesenheit zwar ebenfalls geputzt, aber nicht so sehr in Stand gehalten hatte, führte Lina unten die beiden Gäste in das Esszimmer, in dem gerade noch die beiden Damen mit Robert gesessen hatten. Den Elfen wurde etwas zu trinken angeboten, Brot wurde gebracht und nach Robert's Geheiß auch Obst, das er den beiden lächelnd vorsetzen ließ.
      "Tae. Es ist lange her. Damals warst du noch ein kleiner Junge."
      Man merkte kaum etwas von der vorherigen Wut, die in Robert gebrodelt hatte, eines der vielen Talente, die man in der Geschäftswelt besitze musste, um voran zu kommen.
      "Einem guten Freund würde ich niemals eine solche Bitte abschlagen, erst recht nicht, wenn sie sich so einfach zu erfüllen lässt. Zio, würdest du dem Herren sein Gästezimmer einrichten? Leg ein paar extra Kleider in den Schrank."
      Der angesprochene Diener verbeugte sich und beeilte sich, aus dem Raum zu kommen.
      "Kann ich euch noch etwas zu Essen anbieten?"

      Bevor Codren Flora ins Bad folgte, ging sie noch in die Küche, in der sie die anderen Bediensteten umschwärmten, um zu fragen, ob es wirklich stimmte, dass Flora einfach so abgehauen war und nicht in die Armee gegangen war. Codren sagte dazu nur, dass sie nicht wüsste, was Robert ihnen für Dinge erzählt hätte, aber wenn Flora wirklich abgehauen wäre, wäre sie ihr wohl nicht so einfach gefolgt. Damit gaben sich die anderen zwar merklich nicht zufrieden, aber sie konnten nicht mehr sagen, als ein Diener in die Küche kam und nach Essen verlangte. Codren schnappte sich etwas von dem Obst, stahl eine Flasche Wein und huschte damit wieder nach oben.
      "Ich habe Verpflegung dabei", kündigte sie an und trat in den großen Raum, der sich von dem Wasser schon langsam zu erhitzen begann. Dort legte sie erst das Obst ab, stellte den Wein hin und legte dann frische Kleider für Flora auf einen Stuhl.
      "Ah, die Gläser hab ich vergessen", murmelte sie und starrte dann den Wein an, während sie daran dachte, wie lächerlich es doch war, sich nach all den Wochen wieder um solche Kleinigkeiten zu kümmern. Ähnlich hatte sie sich damals gefühlt, als sie das erste Mal auf Goldfield's Hof gekommen war und man ihr einfache Aufgaben gegeben hatte, wie die Wäsche zu waschen oder den Boden zu schrubben. Auch da war sie sich fehl am Platz und lächerlich vorgekommen, so wie jetzt, als ihre meisten Aufgaben wieder darin bestanden, Kleidung umher zu tragen oder Essen zu transportieren. Wenigstens das Training würde sie nicht aufgeben, das wusste sie. Und wenn Vultjag doch eines Tages einfallen würde, dann würde sie bis zum bitteren Ende für ihre Freundin kämpfen.
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