[2er RPG] No Good For You

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Man fragte, wer denn über ein Maschinengewehr sprach, da schmunzelte er. Seinen Einschätzungen war es jedoch wirklich so, als hätte er bisher zu sehr auf Schusswaffen vertraut und sich auch nicht wirklich auf weiteres eingelassen, ob es nun einfach nicht die Möglichkeit dazu gab oder es nicht schneller für den blonden Mann gehen konnte, weil er die Brünette aus der ganzen Gefahrensituation ziehen wollte. Trotzdem war es eine Erfahrung, die er bisher nicht wirklich auslebte und lieber dabei zusah, wie es stattdessen die Dame gegenüber machte, denn sie hatte wie es den Anschein machte reichlich Spaß dabei, doch das war nichts neues. Seltsam war nur der Gedanke, wie sie denn trotzdem hier sitzen konnten wie normale Bürger, ohne, dass jemals wirklich sehen konnte, wie viele Menschen sie schon auf dem Gewissen hatte. Bei dem Blonden würde sie nun auch wieder steigen, schneller als gedacht, er konnte es aus dem Anruf jedoch nicht entziehen, wenn es denn nicht um die Stimmung von Kamila ging, denn der Anruf hatte sie beim Essen gespürt und viel hatte sie noch nicht gegessen, als das man davon sprechen konnte, dass sie nicht mehr Hunger hätte. Da war es um einiges gefährlicher bei ihr, da machte er sich aber keine Sorgen, denn mit dem Verlauf des Gesprächs begann auch sie wieder zu grinsen, die schlechte Laune war wie weg gefegt, weswegen Anthony nur fragend die Brauen hob.
      Lange musste er jedoch nicht auf eine Antwort warten, denn man hatte ihm diese schon gegeben, bevor er überhaupt danach fragte. Sein Wunsch würde sich heute noch erfüllen können, erzählte sie ihm, da legte er nur den Kopf schief, ehe er ohne weiteren Fragen erstmal grinste. " Dann muss ich mir wohl noch öfters Mal was wünschen.. ", kommentierte er auch schon, auch wenn sich sofort die Frage stellte, wer denn überhaupt bald den letzten Atemzug machen durfte, aber das kam für ihn auch schon gleich danach. Denn ihr boshaftes Grinsen während des Anrufs musste wohl irgendeine Bedeutung haben, wenn sie sich denn nicht sofort selbst daran machte wieder zurückzureisen und den Gefangenen sofort zu foltern, es müsste einen anderen Hintergrund haben. " Wer ist es denn, dass du grinsen musst? ", fragte er bereits, denn er war wohl immer um Hintergrundwissen bemüht, das war schon mit dem ersten Betreten der alten Zentrale im Wald herausgekommen. Er ließ sich aber nicht wieder von den Gedanken leiten, machte sich lieber daran, aufzuessen, denn sie wollten schon bald wieder abreisen, schließlich hatten sie einiges an Zeit, die die Abfahrt fressen wird. Während er sich etwas von ihrem Curry klaute, hatte er auch schon ein Stück Ente aufgegabelt, um ihr dieses auch schon zum Anbieten hoch hielt. Der Blick galt kurz dem Mann, der seinen Platz im Restaurant fand, scheinbar hatte diese es jedoch auch eilig, so war er keine wirkliche Gefahr für die beiden. Lieber sah er da wieder zu seiner Freundin, wobei schon dieser Gedanke ihn wieder zum Lächeln brachte, doch das hielt er lieber bedeckt. Kamila sollte nicht denken, er wäre völlig durchgeweicht, irgendeine Ernstigkeit musste wohl doch noch da sein, wobei sie ihre Beziehung streng von der Arbeit trennen wollten.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Das Telefonat war vorbei und Kamila verkündete dem Blonden, dass sein Wunsch danach, noch ein Mal üben zu können sich erfüllen würde. Er grinste und das war genau die richtige Reaktion darauf, genau auch das, was sie sich gewünscht hatte. Am schlimmsten wäre es tatsächlich,wenn Anthony davon abgeneigt wäre, aber die Brünette war sich sicher, dass genau das nicht passieren wird, dafür kannte sie ihn schon zu gut. Er sprach auch davon, dass er sich öfter Mal etwas wünschen sollte, da schmunzelte genau sie in diesem Moment. "Welcher deiner Wünsche ist bei mir nicht in Erfüllung gegangen?",fragte sie ein wenig sarkastisch und schüttelte etwas den Kopf, bevor ihr Löffel auch schon nach dem Curry griff. Sie war ein wenig aufgeregt, die Nachricht war mehr, als nur gut, aber sie war viel mehr darauf neugierig, was sie erwarten wird. Die Frau wusste dabei ganz genau, dass sie sich hier Zeit lassen musste, denn die Umgebung hier hielt ihre Aufregung noch ein wenig zurück, im Haus würde sie wie eine Wahnsinnige auf und ab laufen, wobei sie sich noch nicht einmal dessen sicher war, warum es so sein würde. Dieses Tattoo..Das kannte sie nur zu gut.. Es klebte eine Zeit lang auf ihrer Haut, aber ihr guter Freund, der Tätowierer hat etwas deutlich schöneres daraus gebastelt. Es gab zu viele Erinnerungen an diese schlechte Zeit auf ihrer haut, da musste sie dieser Fuchs nicht noch ein Leben lang verfolgen.. Er tat es leider, aber er tat es nur solange, wie sein eigentlicher Besitzer noch in der Lage war zu laufen, vor allem selbstständig zu laufen, aber Kamila versprach sich immer wieder aufs Neue, dass es nicht ein Dauerzustand sein wird. Er wird fallen.. tief fallen.. und wenn es das letzte ist, was sie in ihrem Leben machen wird. Es war ein Ziel, ein Grund weiter zu machen, besser zu werden, Rache zu nehmen.
      Kamila war wohl ein wenig zu lang in den Gedanken gewesen, denn die Frage ihres Gegenübers erschreckte sie innerlich ein wenig. Er fragte nach, wer es sein sollte, da lächelte sie ein wenig selbstischer und nahm gerne etwas von seinem Essen auf ihren Löffel. Die Ente schmeckte wirklich gut. "Der Anfang vom Ende", antwortete sie und beantwortete damit ganz sicher nicht die Frage, aber diesen Satz wollte sie gerne rausbringen. Sie sank den Blick auf die Teller und musterte tatsächlich die Anordnung des Gemüses auf ihrer großen Schüssel. "Erinnerst du dich an das Thema im Auto?", sie blickte wieder auf. "Mein Brunder hat mir gerade gesagt, dass sie einen seiner Leute aufgegabelt haben.. und auf dem Weg zurück zum Haus sind.. Es ist kein Bote, nicht jemand, der zu uns geschickt wurde, wie das letzte Mal, sie haben den Kerl einfach gefunden.. Interessant". Jetzt fing die Frau auch an ihre Gedanken laut auszusprechen. "Ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll.. Aber ich glaube.. Du bekommst die Gelegenheit mal ohne ein Maschinengewehr in der Hand zu töten". Ein Zwinkern kam von ihr noch dazu, dann aß die Frau auch weiter, mit einem sanften Lächeln auf ihren Lippen. "Wobei ich nicht weiß, ob genug übrig bleibt, wenn ich mit ihm fertig bin". Da wurde auch aus dem Lächeln ein siegessicheres Grinsen... Das wird ein großer Spaß.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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      Es kam schnell Gegenwind gegen die Aussage, dass er seine Wünsche wohl noch öfters laut aussprechen sollte, denn gegen einer Verneinung bezüglich dessen konnten sich allemal beide nicht erinnern. Genau das wusste der Blonde auch, lächelte deswegen nur breit, während sein Blick erneut auf den Teller landete, nur um die Mundwinkel wieder unter Kontrolle zu bekommen, vergeblichst. Sie hatte verdammt recht damit, denn an so viele Dinge konnte er sich erinnern, die sie bereits für dn jungen Mann durchmachte. Es war ein kleiner Pfad von Wünschen gewesen, die sie überhaupt hier hin brachte und die Punkt jenes Pfads, waren alle mit den Wünschen Anthonys und ihren gegenseitigen Gefühlen verbunden, die sich damit immer weite stärkten. Er verlangte schon zu viel, eigentlich schon mit dem Moment, in welchem er mehr als ihre Freundschaft mit gewissen Vorzügen wollte, denn damit musste Kamila über ihre eigene hohe, aufgebaute Mauer klettern, nur um auf der anderen Seite in seine Arme fallen zu können, ob es nun gewollt oder ungewollt war. Wieder war es aber eines seiner Wünsche gewesen an Dinge, die er sich an ihr sehnte, unbedingt wollte er sie als seins bezeichnen können, symbolisch. Dafür musste er sich noch selbst beweisen, um überhaupt an solche Belohnungen zu kommen, denn mit den Geschehnissen vor Anthonys Zeit hatte es auch sein Geschlecht nicht mehr so einfach bei ihr gehabt, er musste zeigen, dass er sich wenigstens zu einem kleinen, mentalen Teil sich von dem männlichen Rest abhob, es mit seiner Wenigkeit nicht vielleicht ein Versuch wert ist.. Und wie es doch war, so saßen sie hier und turtelten miteinander, hoben sich nun gemeinsam von den restlichen Pärchen ab, wie beispielsweise diesen, die sich auch noch in diesem asiatischen Restaurant mit einer Liebe für Details befanden. " Dann stehe ich wohl noch tief in deiner Schuld.. ", kommentierte er noch, zeigte nur mit dem Lächeln wieder seine Zähne, welche er mit dem nächsten Biss auch wieder verdecken konnte.
      Die Beschreibung zum Herren, der sich scheinbar versehentlich bei ihnen zeigte, hatte noch so vieles offen gelassen, so sah Anthony nur mit gehobenen Brauen zu der Brünette, ob sie ihm denn nicht noch Tipps gibt oder ihm auf die Sprünge hilft, war es Gesprächsstoff von damaligen Zeiten. Wie wahr das zweite jedoch war, denn man hatte ihm auch schon offenbart, wie sie überhaupt auf diesen Satz kam. Sein bildliches Auge hatte sich bereits auch schon damit bemüht, die Szene wieder vor Augen zu bekommen, um die Zusammenhänge zu verstehen. Dies war nicht schwer gewesen, man hatte ihm dazu noch weitere Informationen geben.. Es war einer der Männer von ihrem Ex, mit dem sie schon seit Ewigkeiten ein Katz- und Mausspiel spielte. Kamila ließ ihn Teil von ihren Gedanken werden, sprach davon, dass vielleicht nicht allzu viel von dem Mann bleibt, wenn sie damit fertig wird. Vermutlich würde sie sich wahrscheinlich noch sehr dabei zurückhalten müssen, wenn es darum geht, den letzten Schritt zu wagen, bis dieser Mann seine Augen endgültig schließen würde. Das wollte er ihr auch nicht vorenthalten, ihm kam sogar eine bessere Idee, sollte es dann nicht noch zu einem anderen Eindringling kommen. Selbst interessiert hatte er sich wieder weiter vor gelehnt, stütze den Kopf mit den Händen hab, während seine blauen Augen wieder nach ihren Augenmerk suchten. " Das nehm ich dir nicht weg.. Lieber würde ich mir von der großartigen, schwarzen Witwe Nachhilfestunden holen, mh? "
    • Kamila Kayla Redstone
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      "Nachhilfestunden?". Kamila hob interessiert die Augenbraue und nahm den letzten Löffel des Currys in den Mund, bevor sie sich zurück lehnte und mit ihren grünen Augen zu seinen blauen sah. Anthony hatte ihren Namen hier ausgesprochen, mehr oder weniger auch laut, aber es war nicht weiter schlimm, wer sollte auch hier auf die Frau aufmerksam werden? Das Pärchen, welches eigentlich nur auf ihre Hand sah und jetzt aufstand, um zu gehen? Oder die neuen, die sich nur auf sich konzentrierten?
      Ein Schmunzeln bildete sich auf den roten Lippen, während die Frau ihr Gegenüber musterte. "Das klingt irgendwie.. Verlockend..",gab sie zu, bevor sie sich nach vorne beugte und ihre Hand zu Anthony ausstreckte. Er saß nicht weit und weil er sich ebenfalls nach vorne gebeugt hatte war sein Gesicht einfach zu erreichen, über welches die Brünette sanft strich. "Und irgendwie.. Klingt das auch heiß". In ihren Ohren jedenfalls und immer wieder in ihren Kopf, während Kamila die Worte wiederholte. "Ich werde dir Nachhilfe geben". Sie schmunzelte noch breiter, ehe sich die Frau wieder zurück zog und ihre Augen nicht von dem Blonden nahm.

      Sie hatten gezahlt und waren zurück zum Auto gelaufen, um sich auf den Weg nach Hause zu machen. Kamila war ein wenig angespannt, innerlich jedenfalls, aber auch wenn sie auf dem Weg zum Auto eine geraucht hat hatte es keine Besserung gebracht. Sie war sich nicht ganz sicher, was auf sie warten wird, wenn sie zuhause ankäme und am liebsten wäre sie schon längst da gewesen, aber ihr Kopf ermahnte sie, dass es nichts brachte, damit würde sie nur unruhig auf und ab laufen, bis die Jungs zurück kommen würden. Sie hatten einen deutlich längeren Weg vor sich, deshalb war es besser gewesen, in dem kleinen Restaurant zu Ende zu essen, als schnellst nach Hause zu fahren, um Kamila verrückt werden zu lassen. Sie wurde es schon im Auto verrückt, jedenfalls zappelte sie während der Fahrt mit ihrem Bein unruhig, als würde das vielleicht ihrer Aufregung gut tun. Ihre Finger juckten, sie wollte am liebsten jetzt schon zu den Klingen greifen, um sich es auszumalen, was sie mit dem Mann machen könnte. Ihr Ziel hatte sie sich schnell gesetzt gehabt, eigentlich schon bei der ersten Information darüber, dass es so einen Mann für sie nun gab, sie wollte nichts anderes, als Informationen.. Doch die Brünette wusste, wie hart der Mann war, dem ihr Gefangener diente, für den er arbeitete.. Es würde sie nicht wundern, wenn er nichts an Informationen rausrücken würde, aber damit würde er nur den Teufel in ihr wecken.
      "Wir stellst du dir die Nachhilfe vor?", Kamila blickte zu dem Blonden am Steuer, sie versuchte für sich selbst das Thema zu wechseln. Es würde jetzt nichts bringen sich Gedanken zu machen, was wohl gleich sein wird, das führte nur dazu, dass ihre Anspannung und vor allem ihre Wut stieg. "Oder sollte ich eher fragen, was du gerne lernen würdest.. Ich wüsste nämlich nicht, was ich dir noch beibringen kann".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Gegen seinen Vorschlag kam keine Äußerung, die irgendwie die Abneigung dessen von der Brünette zeigte und so erfreute er sich innerlich daran, nicht noch eine Weile mehr mit ihr verbringen zu können, während er sich daraus noch seine Vorteile ziehen konnte, schließlich hatte er immer eine Verbesserung seinerseits im Hintergedanken gehabt, immer wieder brauchte er etwas neues zu lernen. Seine Idee, sich ein wenig Nachhilfestunden bei der schwarzen Witwe zu holen stieß sogar eher an Interesse bei ihr, sie dachte jedoch auch bereits an eine völlig andere Richtung, welche Tür sich auch langsam bei Anthony öffnete, weswegen er nur grinsend den Kopf schüttelte. Ja, das war durch und durch Kamila. Immer wieder fand er sie faszinierd, sie mit ihren wandelnden Eigenschaften und der Bereitschaft so ziemlich jeden Mist mitzumachen, da hatte er auch hier kein deutliches "Nein" erwartet, auch wenn er es ihr nicht übel nehmen würde. So konnten sie sich auch auf die nächste Zeit miteinander freuen, auch diese noch genießen zu können wie Anthony es gerade mit ihrer zarten Hand an seiner Haut tat, er würde dieses Gefühl nicht mehr missen wollen. Seine Gedanken spielten selbst jegliche Szenarien aus, wie es wohl zwischen ihnen aussehen würde, wenn sie denn nicht noch ein Versuchsobjekt mit ihnen im Raum hatten. Die Arbeit würde sich wohl zu einem kleinen Teil mit ihrer Beziehung mischen, wenn sie sich jetzt schon so einige Dinge ausdachten, was geschehen könnte. Doch das hatte wohl einen guten Beigeschmack gehabt, schließlich würden sie damit nur sehr dünn die Arbeit streifen, schließlich war es ja eher ein persönliches Ziel der Brünetten, den gefangenen Mann ein wenig auszuquetschen, in ihrem Bereich würde es seines Wissens nach nicht viel bringen, es brachte ihnen kein Geld oder anderen Gewinn ein. Sie bestätigte ihm nun deutlich, dass sie genau diese Idee ausüben werden, da schmunzelte der Blonde und erwiderte den Blick in die Augen nur wieder. Vielleicht würde damit ja die nächtliche Trennung der beiden ein wenig leichter fallen, sie würde sich so sehr auspowern können, dass ihr nichts anderes als der alleinige Schlaf blieb, um sich den nächsten Energieschub zu holen. Wobei er sich wohl auch kurz seinen Nachhilfestunden entziehen würde, sollte danach nicht mehr so viel Zeit übrig bleiben, er hatte noch was kleines vorzubereiten.

      Im Auto stieg die Aufregung um einiges mehr, denn die beide kannten ihr nächstes Ziel und damit auch ihr nächstes Vorhaben, von dem das übrig gebliebene Essen ablenken konnte. Doch hier gab es nicht vieles, was sie noch an ihren Gedanken hindern konnte, doch Kamila war um einiges aufgeregter, vielleicht auch nervöser als sie. Vorallem war es durch das wippende Bein in seinem Augenwinkel zu erahnen, er sah bereits schon einige Male darauf, sollte sich mit dem Fahren die Möglichkeit dazu anbieten. Anthony ließ sie jedoch lieber machen und beobachtete, ob sie daraus irgendwie einen Vorteil ziehen konnte, vielleicht lenkte sie genau diese Bewegung ab, wie es auch teilweise bei ihm der Fall war. Sie fragte ihn, wie er sich die Nachhilfe wohl vorstellte, da machte er sich lieber selbst Gedanken darüber, was ihn wohl weiter bringen würde. Er brummte, verdeutlichte damit nur für einen Moment, dass er darüber nachdachte, nicht einfach schlichtweg ihre Frage ignorierte. Doch diese Möglichkeit nahm sie sich nochmal und stellte die Frage um, bei welcher Antwort sie ihm nicht mehr helfen konnte. Sie wüsste nicht mehr, was sie ihm denn noch alles zeigen konnte, da zuckten seine Mundwinkel ein wenig. " Man kann noch so viel von dir lernen.. ", kommentierte er, denn ihm vielen wohl Dinge ein, die man sich noch bei ihr holen konnte, nur waren sie nicht alle in der selben Thematik. Dadurch war die Frage wohl auch nicht schwer gewesen, denn ihm fielen Momente der Bewunderung ein, die er bisher bei ihr verspürte. " Ich werde mir wohl noch ein wenig Brutalität bei dir abschauen müssen.. Oder du zeigst mir die Schnitte, die du neu gelernt hast und ich spiel die Assistenz? ", fragte er mit einem Grinsen und sah von der Straße ab, nur um für einen Moment wieder zum Bein zu sehen. Seine Hand platzierte er auch schon auf ihr Knie, versuchte ihr damit ein wenig die Anspannung zu nehmen, sie ein wenig ruhig stellen zu können. " Entspann dich erstmal.. ", sprach er, ehe er über ihr Knie strich, sich dann jedoch wieder auf die Straße konzentrierte. Mit einem Grinsen musste er sich wieder an die letzte Wut ihrerseits erinnern, die er auch Stand hielt. " Sonst muss ich wieder mein Leben aufs Spiel setzen, damit du den nicht zu voreilig umbringst.. "
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      Anthony war der Meinung, dass man noch viel von der Brünetten lernen konnte, da musste sie aber die Augenbraue hoch heben, um fragend zu ihm zu sehen, was man denn genau von ihr alles lernen konnte. Sie selbst war nicht der Meinung, dass man wirklich viel von ihr lernen könnte, vor allem nichts, was Anthony nicht schon können sollte, schließlich besaß er nicht nur einen besseren Abschluss, oder überhaupt einen, er war vermutlich auch deutlich besser gebildet. Er sprach aber schon darüber was man von Kamila noch lernen konnte und da musste sie schon ein wenig schmunzelnd den Kopf schütteln, als würde sie genau so etwas nicht ganz glauben. Brutalität? Na gut, das war vielleicht etwas wovon sie viel besaß und gerne etwas abgeben konnte, aber dann sprach der Blonde darüber, dass sie ihm vielleicht das zeigen konnte, was sie neu gelernt hatte, da war ihr Grinsen auf den Lippen besonders breit und böse. "Du meinst, du willst meine Krankenschwester spielen?", fragte sie nach und schüttelte lachend den Kopf. Nun, sie wollte gerne das neu gelernte ausprobieren und es war sicherlich jetzt keine schlechte Idee es an dem neuen Gefangenen zu tun, immerhin war er danach nicht mehr brauchbar, er konnte ruhig verbluten, sein Leben aufgeben. Der Gedanke gefiel der Frau, vor allem noch der, dass Anthony ihr assistieren wollte, er wollte etwas lernen und irgendwie machte es sie stolz, dass er von ihr lernen wollte.
      Ihre Gedanken brachen kurze Zeit später ab, als Kamila eine Hand auf ihrem Knie spürte und zu ihr sah. Kurz war sie sich nicht sicher, was diese zu heißen hatte, bis ihr einfiel, zu wem die Hand gehörte. Sie sollte sich entspannen.. Das war mit der Hand auf ihrem Knie gar nicht so einfach gesagt, denn eine Gänsehaut bildete sich unter der Kleidung auf dem Körper und das Herz machte einen Sprung, vermutlich vor Freude, aber so genau konnte es die Brünette auch nicht sagen. Ihre Augen blickten von der Hand an ihrem Knie zu dem Mann am Steuer und musterten das Grinsen, welches auf seinen Lippen zu sehen war. Woran er wohl dachte? Das wollte sie zu gerne wissen, aber noch bevor sie fragen konnte, was denn so lustig war offenbarte Anthony schon seine Gedanken. Er wollte nicht sein Leben wieder riskieren, um sie zu beruhigen, da dachte Kamila sofort an die Szene mit dem Mexikaner in der großen Halle auf dem Schrottplatz und den Versuch von Anthony sie zu stoppen. Er hatte Mut bewiesen in diesem Moment und scheinbar war er nicht abgeneigt davon es noch einmal zu tun, falls es nötig war.
      Kamila lachte. Sie schüttelte gleichzeitig den Kopf und lehnte sich zurück, während ihre Hand zu der griff, die auf ihrem Knie lag. Warum tat sie sich das an? Da blickte sie wieder zu dem Blonden und war sich dessen bewusst, warum sie das wirklich tat.. "Ich glaube.. Ich vertraue dir zu viel, um dich zu töten..",gab sie zu und zuckte mit ihren Schultern während sie sich mit ihrer Seite an den Sitz anlehnte, um den Mann weiter anzusehen. Ihre Finger spielten mit seinen. "Aber ich bin mir dessen nicht ganz sicher.. Und ich würde es dir auch nicht raten es auszuprobieren.. Wer weiß, zu was ich fähig bin". Ein schelmisches Grinsen war auf ihren Lippen zu sehen. "Aber ich werde mich ja schon entspannen.. Ich gebe mein Bestes". Mehr konnte sie auch nun wirklich nicht tun, bis sie zuhause ankommen würden und sie ihre Finger.. In dieses.. Fleisch bohren konnte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es war beiden bekannt, dass die Brünette ihn schon bereits beim letzten Mal am besten umgebracht hätte, als dieser versuchte sie von voreilig gezogenen Schlüssen zu bewahren. Natürlich tat er dies aber nicht einfach so, er hatte einen Hintergedanken gehabt, mit welchem er sich wohl immer wieder in dieses Risiko stürzen würde, denn nach dem zu schnellen Töten wäre die Brünette nun nicht auf einer langen Zeit zufrieden gewesen. Wäre der Mexikaner an dem Punkt tot gewesen, an welchem sich Kamila es am schönsten vorstellte, würden sie vermutlich bis zu diesem Zeitpunkt noch weiter streifen und nach diesem Herren suchen, wie auch immer dieser denn hieß, er hatte ihn nur noch bildlich zwischen den beiden weiblichen Leichen in Erinnerung. Genau das konnte er sich auch hier sehr gut vorstellen, wenn sie sich immer weiter hinein steigert ohne eine Möglichkeit die aufgebaute Wut langsam abzubauen. Sie würde diesen Angehörigen von ihrem Ex umlegen ohne mit der Wimper zu zucken, doch damit wären sie nicht weiter. Kamila durfte so viel spielen wie sie wollte, vorallem so viel Schmerzen zubereiten wie es noch erträglich war, sollte sich der Mann damit entscheiden nicht doch einige Wörter mit den beiden auszutauschen. Er wollte sich ihre schlechte Stimmung gar nicht erst vorstellen, wenn sie aus dem Mitglied kein Wort heraus bekam, bevor sie diesem ein Ende setzte. Da war es wohl auch seine Aufgabe gewesen das zu beobachten und sie auch zurückzuhalten, in der Verantwortung dazu, dass jeder Mann in ihrer Villa den Tag auch noch überlebt. Sie sprach jedoch auch schon davon, dass sie den Blonden vermutlich gar nicht umbringen könnte, dafür hatte sie zu viel Vertrauen zu ihm aufgebaut, da hatte er nur fragend eine Braue gehoben und sie kurz gemustert, was ihre Gesichtszüge dazu sagten. Er bekam damit mit, wie sie sich langsam weiter zu ihn drehte, vermutlich um ihn besser im Blick zu haben oder es sich auch einfach gemütlich zu machen, damit sie wirklich vielleicht noch etwas abschalten kann, bevor es dann wieder an die Arbeit geht, es wieder zu einer eher anstrengenden Tätigkeit kommt, bei der er zumindest noch aushelfen wird.
      Während er sich selbst lieber der Straße wendete und sich eher auf diese konzentrierte, durfte er sich die Worte anhören, die das Gegenteil zu ihrer vorherigen Aussage bildeten. So sicher war sie sich da doch nicht gewesen, was ihr wütender Zustand doch zu seinem Mut sagte, doch Anthony würde für sich wohl auch eine Grenze finden und diese auch nicht überschreiten, da hoffte er einfach auf sein Schätzungsgefühl, wenn dieses überhaupt bei ihm existierte. " Ob ich das vorherige noch als Kompliment nehmen kann.. ", kommentierte er damit nur noch ihre Unsicherheit, grinste selbst. Er konnte sich nicht vorstellen, dass sich so etwas jemals zwischen ihnen stellte, doch was konnte er schon über die Zukunft sagen, er atmete nur tief durch und hörte sich lieber ihre nächsten Worte an, sie würden sich versuchen zu entspannen. Da nickte er nur, versuchte mit einem Blick darauf zu erkennen, wie sie gerade mit seinen Fingern spielte, er bräuchte seine Hand gerade aber noch nicht und das bleibt hoffentlich auch so, denn mit dem Blick auf der Brünetten ließ es nur wieder sein Herz schneller schlagen, es sah unglaublich süß aus. Die freie Hand nahm er jedoch kurz aus dem Geschehen, strich ihr lieber sanft über den Kopf. " Vielleicht machst du auch noch ein Nickerchen, solange ich für dich da bin. " Den Blick nahm er nur für einen Moment auf sie, ließ danach jedoch lieber seine Finger für ihn spüren und sehen. Sein Grinsen wurde größer, mit keinem äußeren, sichtbaren Grund. " Träum von mir im Krankenschwester Kostüm.. " Es war wohl jetzt die beste Entscheidung, sie nicht noch mit ihm abzulenken oder sie einfach auf andere Gedanken zu bringen, egal auf welchem Grund und auf welche Kosten es wohl ging.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Ein Nickerchen kam gar nicht erst für die Brünette in Frage, damit würde sie wieder mit ihren Gedanken alleine sein und das war nun wirklich keine so gute Idee, denn damit würde sich ihr Gewaltpotential womöglich vervielfachen und das wollte Anthony ja verhindern, jedenfalls versuchte er die Frau bisher abzulenken, was ihm bisher gar nicht so schlecht gelang. Er gab sich Mühe, man konnte es ihm ansehen, aber mit dem Gedanken an ihn in einem Krankenschwesterkostüm, welcher Kamila eingeflossen wurde, musste sie wieder lachen und damit war es entgültig vorbei mit ihrer Möglichkeit nach Schlaf. Sie widmete sich einfach viel lieber dem Blonden und sprach die Fahrt über mit ihm, auch wenn es nicht sonderlich viel von der Fahrt noch gab, sie hatten es nicht so weit, wie es die Jungs hatten. Noch bevor sie jedoch zuhause angekommen waren bekam die Brünette schon eine SMS mit der Information, dass Mike mit dem Gefangenen und ihren Männern wieder zurück waren, sie mussten wohl ordentlich aufs Gas gedrückt haben, um sie nicht allzu lange warten zu lassen, aber es war nicht schlecht, dass sie vorher da waren, damit hatte Kamila nicht allzu viel Wartezeit und konnte direkt in den Keller runter, in welchen sie Mike samt des Gefangenen hin lotzte. Er sollte ihn ruhig aufhängen, die Ketten welche an der Betondecke befestigt waren hielten so manches Gewicht und so manchen Widerstand aus, außerdem mochte Kamila es zu sehen, wie die Männer ihr zu Füßen präsentiert wurden. Sie wünschte sich zunächst einen Stuhl für sich und die Ruhe für den Gefangenen, die Jungs sollten ihn einfach ein wenig in Ruhe lassen, bevor sie es noch zu weit treiben würden, denn wenn das der Fall sein sollte, dann würden sie den Raum womöglich nicht mehr allzu lebendig verlassen.
      Die restliche Fahrt über sprach Kamila recht wenig, aber sie gab einen Teil ihrer Aufmerksamkeit dennoch dem Blonden am Steuer ab, indem sie, wann immer es auch möglich war, seine Hand festhielt und mit seinen Fingern spielte. Auf der Geraden war es noch kein Problem, aber sie kamen irgendwann an und spätestens dann musste die Frau die Hand auch wieder los lassen, um Anthony die Freiheit für das Parken zu lassen. Kaum stand der Wagen schon stieg die Brünette auch raus, ließ die Taschen mit den gekauften Sachen aber im Wagen. "Du kannst sie stehen lassen", sprach sie zu ihrem Fahrer und musterte ihn kurz, ehe sie zum Haus sah. Die Beifahrertür wurde von ihr geschlossen, dann steckte Kamila ihre Hände auch schon in die Taschen ihres Mantels und nahm die Schritte in Richtung des Eingangs auf. Sie brauchte sich ihre Schuhe oder ihren Mantel nicht auszuziehen, während ihre Beine sie in den Keller trugen und kaum war die Tür von ihr geöffnet schon drangen viele Geräusche ihr entgegen. Ihre Männer lachten, sie gröllten und hatten Spaß, den man, dank der dicken Decken und Wände, oben nicht hören konnte. Mit jedem ihrer Schritte wurde der Lärm immer lauter, bis sie bei dem Anblick ihrer Chefin alle verstummten. Der Mann hing an den Ketten, Kamilas Männer hatten den Spaß gehabt ihn von verschiedenen Seiten ein wenig weiter zu ärgern, aber es sah noch ein wenig harmlos aus. "Raus hier", mit ihrem Kopf deutete sie auf den Ausgang und ihre Männer verschwanden aus der Zelle, wenn auch mit enttäuschten Gesichtern. Die Frau interessierte es jedoch recht wenig, sie zog sich lieber den Stuhl ran, um sich falsch herum auf ihn zu setzen und ihre Arme auf der Rückenlehne abzulegen. Ihr Gefangener sah zu ihr hoch, da war ihr Grinsen breit auf den Lippen zu sehen. "Wir werden jetzt Spaß haben".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mehr oder wenigr war es ihm gelungen, die Beine von der tätowierten Dame neben sich auf dem Beifahrersitz still zu halten und sie vorallem irgendwie von dem kommenden Geschehen abzulenken, um ihr nicht vorzeitig die Energie und die Wut herausziehen zu lassen, denn die letzten Ereignisse reichten ihm bereits aus um zu sagen, dass genau dies nie wirklich in etwas Gutes endete, da machte er sich lieber die Mühe um Schlimmes zu verhindern. Doch mit dem Aussteigen aus dem Auto, mit dem Schließen der Autotür und dem dunklen, matten Wagen war es auch nicht mehr möglich Kamila irgendwie von ihrem Abhaben abzuhalten, es war nicht mehr nötig gewesen. Die Männer waren bereits da, hatten sich schon um das Gründsätzliche gekümmert und waren nach dem Ahnen von Anthony vermutlich bereits dabei gewesen, den Aufgehängten ein wenig von der Seite zu piesacken, anders kannte man die Herrschaften nicht und man konnte es wohl als kleine Aufwärmungübung ansehen, bevor der große Sturm kommt. Dieser sogenannte Sturm hatte es auch nicht darauf abgesehen, erst die ganzen ordentlichen Tüten aus dem Wagen zu holen, nein, sie hatte sich sofort ins Haus gemacht und sich nicht noch dazu bereitgestellt alles auszuziehen, ihr Weg verlief in das Untere ihrer Villa, in den Keller, wo bereits die förhlichen, dunklen Stimmen zu hören waren. Sie hatten ihren Spaß gehabt, das war auch für den Blonden hörbar, nachdem er sich zumindest die Jacke auszog und in die Ecke schmiss, um ihr auch gleich sofort folgen zu können. Ihr Ziel war anversiert gewesen, sie öffnete die Tür zu diesem und schickte bereits die ganzen Männer heraus, um für ihre Vorhaben genügend Platz zu haben. Es war still geworden, die Stille hielt sich auch während sie alle aus dem Raum traten und der Blonde nur darauf wartete, bis die Tür nicht einem endlosen Stau gleichte, um selbst eintreten zu können. Nur lediglich warf er die Frage hinterher, ob sie sich bereits um die Dinge kümmerten, die vielleicht den Aufenthalt dieses Mitglieds verraten konnten. Danach hatte er sich auch schon zu dem hängenden Mann gedreht, hatte nur gehört, dass sie jetzt eine Menge Spaß mit ihm haben wollte. Anthony hatte sich nur an die Wand gelehnt, ihren Rücken vermutlich einfach für die ersten Momente gestützt, sollte etwas sein. Lieber sah er den natürlichen Ablauf bei ihr zu, während er darüber nachdachte, ob eine Nacht bei Saw oder bei Kamila schlimmer wäre... Und da musste er nicht lange nachdenken, er zog nur scharf die Luft ein bei den Gedanken darüber, was sie hier wohl veranstalten wollte, eher wie sie den Mann verunstaltet. Anthony sah zwischen den beiden, er begann wieder zu grinsen, ehe er die Arme verschränkte und fragend zu Kamila blickte. " Und mit was für einem Spaß willst du anfangen? ", fragte er bereits, nur um vielleicht auch schon etwas vorzubereiten, je nach der Laune der Brünetten. Hier konnte sie vermutlich nur gut gestimmt sein, denn es war wie sie es sagte, der Anfang vom Ende.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Das Blut floss über die Ringe auf den Fingern, die Kamila vorher definitiv ausziehen wollte, um die Abdrücke in der Haus zu sehen, gehen welche sie am Anfang geschlagen hatte. Es war bisher mühselig gewesen sich zurück zu halten und nicht allzu viel von der Wut rauszulassen, um den Spaß und die Freude weiterhin aufrecht zu erhalten, es ging aber eigentlich um etwas ganz anderes, als um den Spaß: Kamila wollte Informationen, welche sie nicht bekam. Ihr Gefangener schwieg, die einzigen Laute, die er von sich gab waren die des Schmerzens, aber selbst von denen war bisher nicht viel zu hören gewesen.
      Die Frau seufzte und ließ sich ein wenig außer Puste auf den Stuhl fallen, ihre Wut raubte ihr die Möglichkeit richtig zu atmen, es fühlte sich wie ein Marathonlauf an, aber die ganze Arbeit war noch vor ihr. Sie griff zu ihren Zigaretten, die Jacke war irgendwann neben den Stuhl gelandet, da achtete Kamila nicht so ganz drauf, ihr war es auch unwichtig, dass sie mit dem Blut an den Fingern an alles dran kam, das konnte rausgewaschen werden, oder neu gekauft, alles kein Problem. Sie zündete sich eine Zigarette zwischen ihren Lippen an und fuhr sich mit dem Handrücken über die Stirn, um die nervigen Haare ein wenig aufzulockern. Der erste Zug der Zigarette beruhigte schon, der Anblick des Gefangenen nicht, auch wenn sein Gesicht schon viel der roten Farbe angenommen hatte. Bisher gab es nur regelmäßige Faustschläge auf jegliche Stellen des Körpers, vor allem im Gesicht, aber sie waren auch erst seit einer viertel Stunde wirklich hier unten.

      Der Mann an den Ketten ließ sich hängen, während sein Brustkorb sich regelmäßig hob und sank. Er genoss die kurze Pause, ein leichtes Grinsen schlich sich auf seine Lippen, während die Augen von den verschwitzten Haaren verdeckt wurden. Vielleicht zeigte der Mann, dass es ihn kalt ließ, was Kamila mit ihm anstelle, aber sein Körper war schon ein wenig in Stress.
      "Was gibt es da zu grinsen?!", Kamila zog noch einmal an ihrer Zigarette und lehnte sich vor, um dem Mann ins Gesicht von unten zu sehen. Das Grinsen verschwand nicht. "Das fühlt sich an, wie ein Spaziergang..". Scheinbar konnte er wirklich reden, da war die Frau kurz erstaunt darüber. "Im Wald.. Während die Sonne über mir scheint.. Und die Vögel fröhlich singen". Der Mann wollte provozieren, aber nicht mit der Dame hier, sie wusste genau, was er damit bezwecken wollte. Er hoffte auf einen Fehler ihrerseits.. Auf ihre Wut, die ihm alles ersparen würde, vielleicht einen schnellen Tod bringt, aber da Kamila ihre ersten Emotionen schon abgebaut hatte, hatte sie nicht das Bedürfnis danach jetzt weiter zu machen. Sie schnaubte belustigt und blickte lieber zu dem Blonden, der sich mit ihr im Keller befand, um ihn zu mustern. Die ersten paar Momente sagte sie nichts, beobachtete den Mann nur gerne, bevor sie auf den Gefangenen deutete. "Tob dich aus". Es war Anthonys Freikarte. "Ich glaube, er könnte einen guten Leberhaken vertragen".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • In ihrem Gesichtsausdruck war klar zu erkennen, dass zumindest sie sich an viel Spaß erfreuen konnte, denn sie saß am deutlich längeren Hebel. Sie konnte sich austoben, die ersten Schläge genießen, während der Zustand des hängenden Mannes immer weiter verschlechterte, denn vieles ließ sich wohl nicht so leicht einstecken wie es der Herr doch äußerlich zeigen wollte, dafür war Kamila zu trainiert gewesen, zu erfahren mit ihren Jahren und Trainingseinheiten. Mike hatte ihr dabei geholfen, doch das war auch nur zum Anfang nötig, nun war sie selbst schon gut genug, um vermutlich den anderen wohl eine Abreibung verpassen zu können, in einigen Dingen war sie auch schon besser als ihr eigener Bruder geworden, natürlich begutheißte er dies nun nicht, aber jeder hatte seine Stärken und Schwächen. Er betrachtete, wie sie immer wieder auf den Mann schlug und hörte sich auch die Laute an, die der Gefangener damit auch von sich gab, was wohl seine Schwächen sein könnten. Denn dies hatte er genau beobachtet, ließ immer mehr Informationen über ihn sammeln, um sie zum nächstbesten Zeitpunkt ausnutzen zu können. Es gab jedoch noch anderes, was ihn gerade so beschäftigte, denn bei dem Anblick der Brünetten erfüllte es bei ihm gewissen Stolz, für welchen er verwirrt versuchte eine Begründung zu finden. Er wühlte in seinem Inneren danach, er fand jedoch nichts und so hatte er sich für einen Moment in seine Gedanken gebeamt, suchte intensiver. Wirklich fand er es nicht, so hatte dieses Gefühl ihn nur weiter erfüllt, ließ ihn unwissend zurück. Ob es daran lag, dass er ihre Stimmung teilte? Weil er glücklich darüber war, dass sie ihrem Ziel endlich näher kam, den ersten Fortschritt genießen konnte oder lag es daran, dass er nicht ihre Schläge spüren musste? Schließlich durfte er diese zu Beginn bereits abblocken und es war keine Leichtigkeit, die rote Farbe nach dem Kampf an beiden Unterarmen ließen es schon beweisen, es hat verdammt weh getan.
      Nach einer Zeit ließ Kamila von ihm los, da nutzte der Mann die Gunst der Stunde um zu provozieren. Natürlich, anderes blieb ihm in dieser Situation nicht, so rollte Anthony nur mit den Augen und konzentrierte sich eher auf seine Freundin, als diese ihn ansprach. Der Mann könnte einen Leberhaken gebrauchen, er soll sich vorallem an ihm austoben. Mit einem verschmitzten Schmunzeln musterte er sie, tat es wohl unbewusst, weil sie vorhin das Gleiche an ihm tat. Die Augen sprachen bereits für die beiden, selbst wenn sie sich gerade mehr oder weniger mit Arbeit beschäftigten, sie hielten es hier aber sehr gut aus. " Tut er dir nicht Leid? ", fragte er nur sarkastisch, er kannte die Antwort ja und so atmete er nur noch kurz tief ein, bevor er einige Schritte zu ihm wagte. Die blauen Augen sahen zum Brustkorb, der sich immer wieder hob und versuchte die letzten Angriffe zu verarbeiten, aber diese Zeit ließ er ihm nun nicht. " Sag mir mal du Poet.. Hatten die Vögel auch mehr Eier als du? " Er wartete nur ab, bis sich der Herr traute den Mund zu öffnen, doch damit trat Anthony auch schon in dessen Privatzone und holte auch schon aus, um den Schmerzgrad noch höher zu pegeln und damit gezielt auf die Leber einzuschlagen, wobei er sich vorallem seit neuestem an die Flanken machte, denn er fand etwas heraus und genau das wollte er erzielen, die Nieren irgendwie mit genügend Wucht zum Reißen zu bringen. Ob es nun klappte oder nicht, das war jetzt nicht abzusehen, doch je länger er immer wieder das selbe Spiel trieb, abwechselnd Stellen unten und oben traf, um die wechselseitigen Reaktionen zu sehen, desto weniger konnte er das Grinsen halten und so sah er lieber zu einem späteren Zeitpunkt zu der Brünette, betrachtete, was sie denn gerade trieb. Die Mundwinkeln konnten da nicht lange unten bleiben, trotzdem blieb er lieber bei seiner Frage. " Meinst du, er hat genug? "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Ihre Augen hatten zueinander gesehen, nachdem Anthony die freie Hand bekam sich auszutoben. Sie erblickte das, was sie sehen wollte.. Es war dieses sanfte Leuchten in den Augen, als würde man als Kind vor einem Stapel Geschenke stehen, die alle nur für einen selber waren, die Frage war nur, wozu es Kamila zuordnen konnte. War das Leuchten für sie oder für den Gefangenen und die Möglichkeit, sich jetzt ein wenig auszutoben? Vielleicht war es auch eine Mischung von beiden? Damit könnte sie auch noch gut leben. Vor allem aber auch mit dem Anblick von Anthony und seinen Schlägen, sie waren so schön gezielt, als würde er sich Gedanken machen, womit er am meisten Schaden hinzufügen könnte, jedenfalls konnte es die Brünette bisher beobachten.
      Auf die Frage, ob ihr der Gefangene nicht leid täte lachte Kamila auf, sie wussten beide sicherlich, dass es keine Antwort auf diese Frage bedürfe. Ihr tat keiner Leid, der an dieser Stelle hing, sie hatten es verdient und sie verdienten noch viel viel mehr.. Aber bevor die Frau darüber weiter nachdenken würde widmete sie sich lieber ihrer Zigarette und Anthony, der weitere Worte aussprach. Er zögerte nicht lange, um den ersten Schlag zu setzen, es war im ganzen Keller zu hören, wie seine Faust mit voller Wucht auf das Fleisch gelandet war. Amüsiert sah sie den weiteren Schlägen zu, beobachtete die Reaktionen des Gefangenen und versuchte ihn, soweit es möglich war, zu analysieren. Er reagierte unterschiedlich auf die Schläge, aber er verzog das Gesicht immer weiter, als würde es ihm doch ein wenig mehr Schmerzen zubereiten, als er zugeben wollte. Kamila war sich sicher, dass sie ihn damit nicht brechen würde, aber es war ein guter Anfang und noch eine bessere Aussicht dem Blonden zuzusehen.
      Er fragte, ob der Gefangene genug hätte, da war das Grinsen auf Kamilas Lippen wieder breit auf den Lippen zu sehen. Sie lehnte sich vor, legte ihre Arme auf die Oberschenkel und ließ ihren Blick von Anthony auf den hängenden Mann schweifen, bevor sie wieder zurück sah. "Ich habe noch nicht genug", antwortete sie und wählte bewusst sich in der Antwort und nicht den Gefangenen. In ihr Grinsen vermischte sich ein Schmunzeln, bevor sich Kamila erhob, um den Stuhl mit sich mitzunehmen und ihn wieder falsch herum vor den Gefangenen zu stellen. Sie setzte sich, legte ihre Arme auf der Rückenlehne und betrachtete den Mann vor sich. Er schnaubte belustigt. "Wirst du je genug haben?", fragte er, als wäre er sich dessen bewusst, wen er da vor sich hatte. Kamila schmunzelte. "Eine sehr gute Frage..". Sie blickte kurz zu dem blonden Mann. "Ich glaube nicht.. Aber ich kann mich mit Antworten zufrieden stellen lassen".
      Wieder war ein belustigtes Schnauben des Mannes zu hören, der seinen Kopf schüttelte, um ihn zu heben und in die grünen Augen zu sehen. "Was willst du wissen?". - "Wo ist er?". "Wo ist wer?". Jetzt war Kamila am lachen und schüttelte den Kopf, als würde es wahnsinnig amüsant sein was sie da gerade vor sich hatte. "Anthony?". Sie blickte wieder zu dem Blonden. "Hast du mal einen Menschen lebendig verbluten sehen?". Sie grinste wieder breit.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Der Mann, der bisher immer noch von Glück sprechen konnte, dass er da noch von der Decke hing, hatte lieber den Anlass zum Antworten genommen und stellte der einzigen Dame im Raum des Kellers die Frage, ob sie denn jemals genug von der Folterung hätte. Mit der Faust deutete der blonde Mann nur an, dass sich der Hängende es lieber nicht zur Gewohnheit machen sollte sich bei den Gesprächen der beiden einzumischen, doch diesem blieb auch nichts anderes als sich hier irgendwie noch genügend Zeit zu verschaffen um auf Hilfe zu warten, die vermutlich nie eintreten würde. Nicht in seiner letzten Zeitspanne, die er noch hier in diesem stickigen Kellerraum, gefüllt von dem Rauch des Glimmstängels von Kamila, zu leben hatte. Kamila ließ sich aber nicht die Möglichkeit nehmen, noch selbst darüber nachzudenken und vorallem auch auf seine Frage zu antworten, sie konnte der dritten Person jedoch halb recht geben. Nur Antworten würden hier den beiden die Zeit verschnellern, denn selbst wenn es nur die Schläge wären, würden auch diese mit dem verwundbaren Körper immer schwieriger auszuhalten sein. Es war aber nicht das Problem des Pärchens, das dürfte der Gefangene wohl ein wenig selbst entscheiden können, doch dieser entschied sich gegen die Mitarbeit mit den beiden, so brauchte es auch gar nicht lange, bis diese grüne Augen zu ihm blickten und ihm die Frage stellten, ob er bereits in seinem Leben einen Menschen ausbluten sah. Da grinste er nur, nickte schon fast selbstverständlich, da war der folgende Sarkasmus wohl schon vorprogrammiert gewesen. " Ach.. Gang und Gäbe in meiner damaligen Nachbarschaft. ", beantwortete er mit einem Grinsen, schüttelte sogleich aber auch schon wieder den Kopf, sobald er näher an die Brünette trat. " Das kannst du mir lieber morgen zeigen.. Wir kümmern uns erst lieber richtig darum, dass er sein Maul Mal aufreißt und erzählt, dann kannst du deine Rache kriegen.. Sonst ist das hier verschwendete Zeit. ", sprach er auch schon mit einer leiseren Stimme zu ihr, sowas hatte der Mann neben den beiden auch nicht zu hören, es sollte ihn gar nicht erst interessieren. So schenkte er diesem auch keinen weiteren Blick, sah lieber in das Grün und hob die Brauen, um ihre Meinung zu hören. Die erste Wut war weg, den Rest voreilig zu verbrauchen würde den gemachten Fortschritt nur wieder versenken und sie würden wieder ohne Hinweise stehen. Sollten sie kein Einverständnis mit seinem Vorschlag haben, würde er sich wohl noch darum kümmern, aber ihm fielen auch schon andere Dinge ein. " Spiel noch mit ihm, sonst übernehmen die Männer das schon und machen den psychisch völlig fertig.. " Manchal konnte man wirklich bei den Spielen und Vorschlägen nur den Kopf schütteln, doch das war wohl vermutlich auch das, was so einige derjenigen, die bisher hier im Keller hängen durften, so fertig machte, zum Sprechen brachte. Seine Arme lösten sich aus der Haltung und so strich er lieber kurz über ihre Schulter, kaum hatte er für sich etwas entschieden, gerade war wohl ein guter Zeitpunkt. Während er sich langsam wieder daran machte, wieder entspannt atmen zu können, würde er wohl auch oben alles vorbereiten können. " Ich guck' oben mal nach dem rechten, ..ich sollte mich vorbereiten. " Bis dahin würde er vermutlich hier noch einen Besuch abstatten, um sich noch von ihr richtig verabschieden zu können, sollte sie hier noch zu fokussiert und oben nicht anzutreffen sein.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Anthony hatte recht.. Es brachte jetzt nichts der Wut den freien Lauf zu lassen und den Gefangenen und gleichzeitig auch möglichen Informanten jetzt voreilig zu töten, nur um den Durst zu befriedigen, der innerlich zu spüren war. Normalerweise war es Mike bisher immer der gewesen, der sich einmischte, wenn es zu viel wurde, aber jetzt hat Anthony scheinbar die Aufgabe geerbt und er machte es wirklich gut.. Deutlich besser, als der große Bär, der sich oben aufhielt und vermutlich gerade darüber ärgerte, dass er mit den anderen nach oben geschickt wurde, oder aber er freute sich über seine freie Zeit, das war auch noch gut möglich. Bei dem Blonden verspürte Kamila nicht den Drang ihn zu köpfen, weil er sich in ihre Angelegenheiten einmischte, bei ihm verspürte sie.. Verständnis? War das das richtige Wort, um ihre Gefühle zu beschreiben? Kurz wurde sie innerlich verwirrt über die Tatsache, dass sie es so gut aufnahm, was er da eben sagte, aber vielleicht lag es auch an dem sanften Blick, der ihr deutlich machte, dass sie immer noch der Boss war und entscheiden konnte, oder aber es waren die richtigen Argumente, um aufzuhören. Ja, erst sollten sie den Mann zum sprechen bringen und dann.. Mhmm.. Da konnte sich Kamila schon sehr vieles ausmalen, was sie gerne ausprobieren würde. Ihre neue Lektüre ermöglichte so viele neue Möglichkeiten, Ideen...
      Die Brünette seufzte und kreuzte ihre Arme vor der Brust, sie wollte nicht sofort zeigen, dass sie den Worten recht gab und damit einverstanden war, stattdessen blickte sie noch kurz zu Anthony und dann zu den Gefangenen. Ja, sie gab zu, dass es nicht die beste Idee war, ihn sofort verbluten zu lassen, vielleicht war sie ein wenig zu voreilig, aber sie mochte es Blut zu sehen.. Ganz viel Blut. Kamila seufzte noch ein Mal und spätestens, nachdem ihr der Blonde über die Schulter strich war sie besänftigt und nickte ihm zu. Er hatte ja heute noch was vor.. "Wir treffen uns oben", entgegnete die Frau und ließ ihre Mundwinkel für einen Moment nach oben fahren, bevor sie dem Mann zunickte und sich dem Gefangenen zuwidmete. "Ich beschäftige mich hier nur noch ein wenig". Das Lächeln wurde wieder von einem breiten Grinsen verdeckt, Kamila war nämlich noch lange nicht fertig..

      Sie hatte den Schritten zugehört, die sich immer weiter von ihr entfernten. Erst, als die Tür zum Keller ins Schloss fiel blickte sie von der Metalltür der Zelle weg und widmete sich dem hängenden Mann. Ein sachtes Grinsen war auf seinen Lippen zu sehen. "Welch ein entzückender Anblick zweier verliebten Menschen". Kamila schnaubte und setzte sich kopfschüttelnd wieder falsch herum auf den Stuhl hin. "Vielleicht dein letzter überhaupt.. In diesem Leben". "Ich halte nichts vom Leben.. Oder Liebe.. Gefühlen..". Der Mann hob den Kopf und blickte mit seinen braunen Augen in die grünen. Augenkontakt zu halten war nun wirklich nicht schwierig für Kamila, sie wusste was sie alles mit einzig und allein ihren Augen anstellen konnte. "Ich auch nicht.. Das Leben ist vergänglich.. Liebe ist eine eingebildete Scheiße.. Und Gefühle.. Irgendwelche Hormone, die meinen, uns etwas vorspielen zu können..". Sie schmunzelte, ließ den Kopf einen Moment lang hängen und blickte wieder auf.. "Bis auf die Lust.. Nach Blut..". Sie grinste nun. "Das ist das einzige, was mich in meinem Leben leitet..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kamila wollte nicht sofort mit ihm den Weg nach oben einschreiten, das war für ihn bereits einzukalkulieren, schließlich hatte sie außerhalb von ihm selbst einen ganz anderen besonderen Herren von der Decke hängen. Er war der erste Fortschritt gewesen, aus der freien Welt gefangen worden, er befand sich nicht mal in der nähesten Umgebung dieser Villa der Brünetten, das Glück war mit ihnen, sollte es denn nicht das Schicksal sein, welches hier gerade seine Finger im Spiel hatte. Egal was es denn nun auch sei, er nickte ihrer Entscheidung zu, damit griff sie auch unbewusst nicht in seine eigenen Pläne ein, er konnte entspannt ausatmen und darüber nachdenken, wie lange seine Vorbereitung dauern könnte, sei es nun für ihr Geschenk oder für die kommende Arbeit, die Männer wussten jedoch selbst schon gut genug bescheid und sollten diese sich bei Anthony ein Bonuspunkt einholen wollen, wären diese vielleicht auch schon am Nachdenken gewesen. Er erwartete es jedoch nicht, er beruhte nicht darauf, dass sie vielleicht mit ihm dachten, da hatte er lieber eine gewisse Sicherheit in seinen Plänen und seiner Organisation. Deswegen machte er sich auch schon gleich auf den Weg aus diesem Keller, außer seinen Schritten war auch für eine Zeit nichts zu hören, vermutlich sprach sie bloß mit dem Herren. Wahrscheinlich eine bessere Idee, als sofort auf ihn einzustechen oder wie auch immer sie sich dieses Verbluten vorstellte, darauf würde sie glücklicherweise noch etwas warten. Am Ende des Tages hatte er sie doch noch daran hindern müssen, irgendwas voreilig zu machen, doch die beiden hatten sich recht schnell für die richtige Variante entschieden und mussten sich nicht noch einer Disskusion unterziehen, auch wenn die Brünette so oder so am längeren Hebel saß und genau das würde sie wohl auch immer wieder zum Gewinnen bringen.
      Seine Füße brachten ihn auch schon unbemerkt in das höhere Stockwerk, in welchem er sich für einen Moment verwirrt umsah, als hätte er sein Vorhaben auch schon wieder vergessen. Schnell war ihm aber wieder klar, was er denn jetzt alles zu tun hatte. Lieber hätte er sich um seine Priorität gekümmert und damit sich darum gesorgt, dass Kamila die Dinge gefallen würden, doch würde es nur weitere Verzögerungen geben, sollte er sich die ganze Zeit oben befinden mit der Absprache im Hintergedanken, sie würden sich oben wieder treffen, kaum hätten beide ihre Geschäfte fertig. Drum hat er sich eher widerwillig um die Arbeit gekümmert, auch wenn es ihm schon in den Fingern kribbelte. Er sammelte die Männer im Wohnzimmer ein, nur um das Vorgehen weiter zu vertiefen und den Jungs die Regeln für den Abend zu geben, denn hier ging es nicht mit sofortiger Wirkung darum alles kaputtzuschlagen, sie sollten vorerst nur verunsichern.

      " Verstanden? ", fragte er nach der Absprache mit den Männern in die Runde hinein, kaum waren sie mit dem Gespräch fertig gewesen. Es wurde alles deutlich besprochen, so war er sich schon sicher hier nicht auf Gegenfragen zu stoßen, denn diese wurden auch schon mit den weiteren Worten Anthonys wieder gelöst. Die blauen Augen sahen in ziemlich sichere Gesichter, keines zeigte wirkliche fragende Züge und nachdem man ihm die Frage auch bejahte, erhob sich der Blonde auch schon energisch von der Armlehne auf welcher er saß, um die Mitte zwischen den Männern zu haben, sodass es nicht zu Missverständnissen kommen würde. " Dann sehen wir uns später.. Und sorgt darum, dass ihr Sean aus dem Bett reißt.. Sonst wird er die Augen nicht wieder öffnen. " Es war wohl das Gereizte in seinem Ton, welches wohl als Warnung reichte, denn sie hatten sich bereits wieder getrennt, kaum hatte man ihm wieder zugenickt. Sie wüssten nun den weiteren Ablauf und mehr Ansagen bräuchten sie nun nicht, das ließ er sich auch nicht vom Ausreißer verderben, der es bis jetzt nicht für nötig hielt wie besprochen aufzutauchen. Dieser würde die Entscheidung wohl auch noch deutlich bereuen, das ließ Anthony nicht mit sich machen und da würde er wohl vermutlich seine Spielchen spielen, doch wenn er schon darüber nachdachte, eilte er lieber nach draußen und holte die gekauften Sachen aus dem Auto samt den ganzen Tüten, die sich beim Shoppen mit der Dame ansammelten. Die alle fanden ihren Platz in der freien Ecke im gemeinsamen Schlafzimmer, dieser war auch gar nicht schwer zu finden, schließlich war es ein großes Zimmer. Die Geschenke richtete er jedoch schon auf dem Bett ein, hatte es so zurecht gelegt wie er es doch gut fand, wie es am besten von der Tür aus zu sehen war. Die Heizdecke breitete er schon aus, hatte den Teddy bereits dazu gelegt und legte den Blumenstrauß auf seine Seite, die in dieser Nacht leer bleiben würde. Schnell war dazu auch eine schlichte, schwarze Schachtel gekommen und kaum hatte er die Schritte der Brünette gehört, hatte er sich schnell daran gemacht, die Kette um den Hals des Teddys zu machen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Ihr Atem war im ganzen Keller zu hören, jedenfalls bildete sich Kamila ein, dass es so war. Ihr Gefangener hielt die Luft für einen Moment an, um den Schmerz möglichst schnell wieder vergessen zu können. Die Frau hatte seinen Magen getroffen, sie hatte diesen reißen hören, vielleicht war aber auch das Einbildung.
      "Fuck", es war die männliche Stimme zu hören, die durch die Wände hallte. Ein sachtes Grinsen bildete sich auf den Lippen der Frau, die sich umgedreht hatte, um ihre Hand auszuschütten. Sie hatte ihre Faust falsch gehalten, ein Anfängefehler, die Finger würden blau werden, aber das nahm sie in Kauf, dafür hatte sie ihm eine Reaktion entlocken können. Es wird dennoch nicht einfach, die Informationen aus ihm rausholen zu können, welche Kamila bräuchte, oder eher haben wollte. Sie schnaubte belustigt. "Wir sehen uns morgen", sie blickte nicht zurück, hob stattdessen lieber ihre Jacke vom Boden auf und schob den Stuhl zurück, um die Zelle langsam zu verlassen. Sie schaltete das Licht aus, schloss die Zelle ab und mit einem breiten Grinsen auf den Lippen verließ sie den Keller. Die erste Reaktion war schon einmal ein guter Anfang, zumal Kamila sich dessen bewusst war, sie hart die Jungs trainiert wurden, um nichts zu sagen. Es war jetzt nur eine Frage der Zeit und vor allem des Fingerspitzengefühls, die Frau durfte nicht übertreiben, sie musste aber dennoch die Grenze überschreiten..

      Die Jacke wurde im Flur aufgehangen, die Schuhe dort zurück gelassen, um mit ruhigen Schritten nach oben zu laufen. Anthony war unten nicht zu hören, jedenfalls waren die Jungs schon dabei sich fertig zu machen, damit sollten die Anweisungen schon gelaufen sein, das gefiel Kamila. Sie mochte eine gründliche, schnelle Arbeit und bisher zeigte ihr der Blonde genau das.
      Sie zog sich auf dem Weg die Ringe von den Fingern, bevor sie anschwellen würden, sie hätte sich die Bandagen um diese wickeln sollen, dann wäre es erst gar nicht dazu gekommen, aber jetzt war es auch zu spät. Sie zog auch die Ohrringe raus und die Armketten, um sie gleich im Zimmer in das Schmuckkästchen zu legen, aber kaum war die Tür geöffnet und Kamila in das Schlafzimmer gegangen, erblickte sie etwas, was ihre Aufmerksamkeit erregte. Anthony hatte einem Teddy, welcher sich auf dem Bett samt ein paar anderer Gegenstände befand, eine Kette umgelegt, wenn sie es richtig identifizierte und der Teddy lag auf einer Decke.. Einer fremden Decke.. Dann doch die Blumen.. Und eine schwarze Schachtel.. Was sollte das werden?
      Ein wenig unsicher, oder eher verwirrt schloss die Brünette langsam die Tür hinter sich und lief zu dem Schmuckkästchen, ohne den Blick vom Bett zu nehmen. "Was.. Hast du vor?", oder war die Frage besser, was er damit bezwecken wollte? Die Frau wusste es selbst nicht so recht, sie legte aber ihren Schmuck ab, um an das Bett zu treten und zu den Blumen zu sehen. Es war alles recht schick.. Vor allem süß. Ein Schmunzeln bildete sich auf den roten Lippen. "Was hast du angestellt?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die letzten Momente nutzte der Blonde noch schnell dafür, die Kette um das flauschige Material des Teddys zu legen, während er genau zuhörte, wie die leichtfüßigen Schritte der Brünetten immer lauter wurden. Er schätzte, wie viel Zeit ihm wohl noch blieb, doch viel war es nun nicht mehr gewesen, weswegen er sich nur nervös auf die Unterlippe biss und mit eiligen Fingern versuchte, die Kette noch rechtzeitig umzumachen, doch es gelang mit dem kurzzeitigen Zeitdruck nicht, weswegen er bloß versuchte sie noch in Ruhe umzuhängen, den Blick von Kamila nach musste sie auch erst diesen ungewohnten Anblick verarbeiten. Als er genau diesen Gesichtsausdruck erkannte, hatte er seine Tätigkeit auch endlich beenden können und richtete den Teddy wieder richtig auf die Decke, nur um selbst davon wegtreten zu können und ganz entspannt zusehen zu können, wie die Brünette darauf reagierte, ob sie etwas dazu zu sagen hatten. Zuerst hatte sie jedoch ihren abgelegten Schmuck in die Schmuckkästchen platziert, bevor sie sich wirklich darauf einließ und sich darauf zu bewegte, ihm fiel ihr Blick auf die Blumen auf, weswegen er nur schmunzelte. Sie fragte sofort, was er denn hier vor hatte, doch dazu fiel ihm keine Antwort ein, denn so ganz wusste er es auch nicht, schließlich wollte er ihr bloß eine Freude damit machen, sollte es ihr denn gefallen. Ihre Frage stellte sie jedoch um, fragte mit gehobenen Mundwinkeln lieber, was er angestellt hatte, um diese Situation herstellen zu müssen. Da schüttelte er nur unschuldig den Kopf, musste jedoch lachen, denn das war vermutlich die schnellste Antwort auf die man kam, wenn man sich die Frage stellte, warum auf dem Bett die ganzen Sachen lagen.
      Mit dem breiten Lächeln auf den Lippen näherte er sich ihr, legte die Arme von hinten um ihre Taille und ließ seinen Kopf auf ihrer Schulter ruhen. Auf der Haut unter sich platzierte er für einen Moment die Lippen, machte sich dann jedoch lieber ans Antworten, es würden sich wohl immer noch Fragezeichen an ihrer Stirn befinden, denn mehr als ein Kopfschütteln bekam sie noch nicht von ihm. Anthony atmete für einen Moment kurz aus, sah von der Seite zu ihr. " Du hast das letzte Mal schon nicht schlafen können, als ich nicht da war.. ", sprach er zu ihr, während sie nur weiter mit sich zum Bett zog, um einen besseren Blick dafür zu haben. " Ich hab mir Sorgen gemacht, wie du es die Nacht hinkriegst und bevor du wieder durchmachst.. Wollte ich mich lieber um deinen Schlaf kümmern. " Mit dem nächsten Moment löste er sich von ihr, ließ sich auf das Bett fallen um dort zu sitzen, ehe er auch ihr den Platz auf oder neben ihm anbot. Kurz sah er auf die besetzte Fläche, nur um mit einem Schmunzeln zu erklären, warum er die ganzen Sachen geholt hatte. " Vielleicht schläft es sich für dich ja besser, wenn du einen Teddy zum Kuscheln, eine Heizdecke zum Wärmen und noch einen Morgenmantel zur Gemütlichkeit hast.. Und mit den anderen Dingen träumst du ja vielleicht besser, wenn du an sie denkst. "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Kamila wollte gerne danach greifen, was sich auf dem Bett befand, aber ihre Finger hatten noch zu viele frische Blutflecken und da war die Sorge groß, dass sie womöglich noch etwas damit dreckig machen würde und das war schade. Bevor sie sich jedoch daran erfreute, was da für sie lag konzentrierte sich die Frau lieber auf die Antwort, die sie sich von Anthony wünschte. Er sprach nicht mit ihr, kam stattdessen hinter sie, um seine Arme um sie zu schmiegen. Ein wenig verwirrt war die Brünette, sie war sich nicht ganz dessen sicher, was das alles hier sollte und vor allem, wie sie damit umgehen sollte, aber kaum waren die Arme von hinten um sie gelegt und kaum gab Anthony ihr einen kleinen Kuss auf die Schulter sprach er auch schon und löste das Rätsel um die Gegenstände auf dem Bett langsam auf. Sie konnte letztens nicht schlafen, als er nicht da war, dass stimmte schon.. Aber statt dieser Gegenstände würde Kamila lieber den Blonden bei sich haben, auch wenn es eine süße Geste war. Anthony machte sich scheinbar Sorgen.. Bei den Worten löste sich auch die innerliche Anspannung der Brünetten und ein deutlich breiteres Schmunzeln bildete sich auf ihren Lippen. Es war selten, dass sich jemand Sorgen um ihr Wohlbefinden machte, aber scheinbar war der Mann hier definitiv nicht gewöhnlich, jeder andere Mann hätte sicherlich schon das Weite gesucht. Kamila war streng, sie war egoistisch und selbstsüchtig, kümmerte sich meist nur um ihre eigenen Ziele, jedenfalls nahm sie das so wahr.
      Der Blonde löste sich wieder, da vermisste die Frau schnell seine Nähe und die Wärme, die er ausgestrahlt hatte, aber bevor sie sich zu ihm setzen würde beobachtete sie lieber das ganze Geschehen und kreuzte ihre Arme sanft vor der Brust. Er sprach über jedes der Geschenke einzeln, da wanderten ihre Augen zu den angesprochenen Sachen bevor es Kamila wirklich wagte ihre Hände nach dem Blumen auszustrecken. Die konnte sie anfassen ohne Angst haben zu müssen, sie mit dem Blut zu beflecken, das wäre bei dem Teddy oder der Decke schade gewesen. Sie roch an den Blumen, blickte über deren Köpfe hinweg mit einem Schmunzeln zu Anthony und schüttelte sachte den Kopf. "Du brauchst mir doch nichts schenken", auch wenn es eine sehr süße Geste war, wie es auch die Brünette fand. Die ließ die Blumen wieder auf dem Bett und trat an den Mann näher, um sich breitbeinig auf seinen Schoß zu setzen. Ihre Hände griffen zu seinen Wangen, da war das Blut nun wirklich egal, das konnte man notfalls wieder weg wischen. "Ich glaube nicht, dass ich damit die Nacht besser schlafen werde, wenn ich weiß, dass du da draußen bist". Kamila seufzte leise. "Aber ich kann es gerne versuchen". Sie lächelte sanft und beugte sich vor, um ihre Lippen für einen Moment mit den des Mannes zu vereinen. Nur kurz schloss sie auch die Augen, um sie wieder zu öffnen und zu dem Mann zu sehen. "Vielen Dank...Anthony.. Ich kann mich auch gar nicht entscheiden, was ich besser finde". Da lachte sie kurz auf, bevor ihre Lippen wieder die seine fanden, um ihn in einen leidenschaftlichen Kuss zu ziehen.
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      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ihre Hände streckten sich nach dem Blumenstrauß, welches er nur beobachtete, um vielleicht eine Reaktion in ihren Augen zu sehen, ob diese nicht bei dem Anblick von diesen beginnen würden zu funkeln, doch damit erwartete er zu viel und schließlich war es ihm doch egal, denn sein Augenmerk lenkte sich eher auf die blutrote Finger, durch welche nur eine Farbe wie blau durchstechen konnte, die Haut bunter werden ließ, doch die Ursache für beide Dinge kannte der Mann auf dem Bett schon. Sie hatte vermutlich Spaß noch da unten im Keller gehabt, wenn das nicht sogar genug Energie aus ihrem Körper entzog, sodass sie sich vielleicht doch noch zumindest zu einem kleinen Nickerchen bewegte, doch was konnte er schon sagen. Das Problem lag gerade eher darin, dass er nicht da sein wird und er es auch nicht wieder hinkriegen würde, rechtzeitig zu kommen, um mit ihr zu Bett zu gehen. Sie könnte zum Morgen warten, um sich auch gleich mit ihm hinzulegen und den Rythmus einigermaßen an den jeweils anderen anzugleichen, doch diesen Vorschlag wollte er ihr gar nicht erst geben, sie sollte es erst so versuchen, vielleicht hatte er wirklich den richtigen Riecher gehabt und sollte es doch nicht klappen, dann würde sie zumindest ein wenig entspannen können, solange sie sich nicht wieder runter zu dem Gefangenen begeben würde.
      Sie steckte ihre Nase in die Blumen und roch an diesen, doch den Blick würdigte sie ganz schnell wieder ihrem Freund, weswegen auch er den Augenkontakt erwiderte und sie fragend ansah, als sie begann zu sprechen. Er hatte es gar nicht nötig gehabt, ihr etwas zu schenken, doch so hatte er es nicht gesehen. Vielleicht musste er das nun wirklich nicht, doch wenn sie sich mit so einem breiten Lächeln zeigt, dann war es definitiv seine Pflicht gewesen, sonst hätte er genau diesen Gesichtszug nicht gesehen und dies wäre ein fataler Fehler gewesen, sollte er jemals darüber bescheid wissen, dass er genau das verpasst hätte. Sie lief auf ihn zu, so hatte er sie mit ausgebreiteten Armen empfangen und diese um sie gelegt, kaum hatte sie sich auf ihn gesetzt. Wieder waren sie sich so nah und so merkte er selbst schnell, dass diese Wärme und diese Gefühle niemals von der bloßen Decke ersetzt werden konnten, doch vielleicht konnte es diese ein wenig ähneln. Kamila sprach bereits darüber, dass sie es wohl versuchen würde, doch ihr bereitete es scheinbar mehr Unbehagen zu wissen, dass er da irgendwo ist, aber vorallem nicht bei ihr. Mit einem breiten Lächeln sah er kurz an den beiden runter, um sich genau dieses innerlich selbst vom Gesicht zu schlagen und ihr gleich dabei zuzuhören, dass sie es jedoch eine Chance gibt. Viel Reaktionszeit gab es für ihn nicht, die war auch gar nicht nötig, denn zwischen dem Blut an beiden Wangen konnte er auch endlich ihre Lippen an seine spüren, nach denen er sich innerlich sehnte. Sie bedankte sich bei ihm für die Geschenke, konnte sich gar nicht erst für einen Favoriten entscheiden, da schmunzelte er wieder. Wieder zog sie ihn in einen Kuss, eines wilder als der vorherige, und so zog auch er sich in den Bann ihrer Zuneigung und ihrer Liebe, von der er nicht genug bekommen konnte. Nur zögernd konnte er sich aus diesem ziehen, der Atem machte nicht gern so mit wie sie es vermutlich wollten, denn sie wollten so einiges. Seine Augen sahen wieder nach ihren, zu gut waren die Gefühle des anderen in den Augen wieder zu finden, kaum hatten sie diese wieder ausgetauscht. Rundum war er glücklich gewesen, so hoffte er es doch auch bei ihr. " Ich bring die meisten Männer samt mir wieder heile nach Hause, mach dir keinen Sorgen. Wir müssen uns nicht beeilen, also könnte alles ruhig ablaufen, wenn es denn nicht zu anderen Begegnungen kommt.. Du kannst mich jederzeit anrufen. ", sagte er noch leise zum vorherigen Thema, ehe er ihr einen Kuss auf die Stirn verpasste, sie nur näher an sich zog. Ungern ließ er seinen Blick auf die Uhr schweifen, doch hatte er noch zu tun und musste sich dafür noch umziehen, es blieb aber noch genügend Zeit. Damit gab er dem schlafenden Herren auch noch die Möglichkeit lebend wieder in dieses Haus zu kommen, damit konnte er auch gleich seine Worte gegenüber Kamila halten, solange er hier seine Zeit mit ihr genießen konnte. " Scheinbar hattest du Spaß unten gehabt, mh? "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es roch überall nach Kamilas Shampoo, der Geruch breitete sich nicht nur im Badezimmer aus, sondern auch das Schlafzimmer roch danach. Kamila hatte es geschafft den Mann dazu zu überreden mit ihr unter die Dusche zu kommen, denn spätestens nachdem das Blut in seinem Gesicht zu sehen war war eigentlich klar, dass er mitkommen musste, doch sie war sich nicht ganz sicher, ob er es nicht auch freiwillig so getan hätte, denn die Nähe der beiden zueinander ließ einige Gefühle aufblühen. Sie hatten die Finger nicht voneinander lassen können, es war vermutlich für beide sehr schwierig, aber Kamila konnte gut zugeben, dass sie mehr wollte. Sie wollte sich nicht nur mit einem Mal zufrieden geben, es war ganz anders als bei den Männern zuvor, ihr fehlte sonst etwas und das hatte sie gelernt. Anthony konnte ihr das geben, was sie brauchte und wollte, warum sollte sie sich dann nach mehr sehnen? Nach etwas anderem umsehen?
      Nackt, nur mit einem Handtuch in den Haaren hatte sich die Brünette wie eine Raubkatze an den Mann geschlichen, der sich anziehen musste, um bald aufzubrechen. Ihre Fingernägel fuhren ganz leicht und sachte über die nackte noch freie Haut am Rücken entlang, bis zu den Schultern, auf denen die Hände Halt machten. Sie war ein wenig kleiner als er, schaffte es nur von hinten die Schulterblätter zu küssen, als ein wenig Zuneigung, welche sie noch geben wollte. "Ich lasse dich ungern gehen", ein sachtes Grinsen bildete sich auf ihren Lippen, sie würde jetzt nicht davon sprechen, dass er hier bleiben sollte, denn die Arbeit wartete draußen, er musste gehen, sie mussten alle irgendwann gehen. "Ich könnte noch so viel mehr mit dir anstellen". Ihre Gedanken nahmen eine Richtung an, welche sie lieber nicht einnehmen sollten, jedenfalls nicht jetzt und hier, während es keine Zeit für mehr gab. "Aber wenn du schnell zurück bist...könnten wir es vielleicht.. Nachholen".
      Kamila ließ von dem Mann los, um ihre Beine elegant zu dem Bett zu bewegen, auf welchem sie nun über die weiche, neue Decke streichen konnte. Jetzt war keine Befürchtung mehr, sie könnte womöglich etwas schmutzig machen. Ihre Finger berührten das weiche, flauschige Material, selbst die Farbe war gut gewählt, wie sie fand, aber bevor sich die Frau damit auseinander setzte öffnete sie lieber das schwarze Paket, in welchem der Morgenmantel versteckt war. Es war genau ins Schwarze getroffen, aber vermutlich war es auch nicht schwierig Kamilas Geschmack zu treffen, wenn man wusste, was für eine Wäsche sie gern auf ihrem Körper trug. Ihre Finger fuhren über den glatten Stoff, bevor sie den Mantel raus holte, um sich diesen über zu werfen. Er fühlte sich gut auf der Haut an.
      "Tue nichts, was ich nicht tun würde", ihre grünen Augen blickten nach den blauen, während ihre Finger den Morgenmantel zu machten. Sie würde Anthony nichts davon erzählen, dass er auf sich aufpassen sollte, so etwas war in ihrem Beruf nicht richtig.. Aber er sollte nichts tun, was sie nicht tun würde, damit wäre er eigentlich schon sicher. "Und melde dich zwischendurch.. Damit morgen kein Suchkommando raus schicken muss". Da schmunzelte die Frau kurz.. Wann war sie so.. Weich geworden? So fürsorglich? Mike hatte sie noch nie indirekt gesagt, dass er auf sich aufpassen sollte, nicht einmal direkt.. So etwas war.. Unnormal. War es wirklich Liebe? Fühlte sich so richtige Liebe an?
      "Und wenn du mich morgen früh weckst.. Weil du zu laut rein gekommen bist.. Köpfe ich dich". Sie grinste.. Das war die wahre Kamila.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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