[2er RPG] No Good For You

    • Seine warmen Hände und Finger, die immer noch teilweis schrumpelig waren, ließ er wieder wie so einige andere Male wieder über ihren unbedeckten Rücken gleiten, hatte sich nach dem kleinen Aufwärmen der Haut selbst daran gemacht, leichten Druck an ihren Schulterblättern zu geben, währenddessen er sich die Tattoos der Brünetten näher ansah. Es war nicht so, als hätte er sie nie gesehen oder noch nie wirklich auf diese geachtet, denn das ging gar nicht. Noch nie lag das Thema auf ihren Kunstwerken, sodass er sich diese konzentriert ansehen konnte, ohne dabei noch auf etwas anderes achten zu müssen. In dieser Stille, die sich mit seiner Gegenfrage stellte, hatte er jedoch die kurze Möglichkeit sich ihre bunte Haut nochmal näher anzusehen. Er erkannte die kleinen Lücken von seiner Sicht, die sie noch mit ihren Ideen füllen wollte, sollte sich mit der Zeit nicht noch etwas an ihrer Meinung geändert haben.
      Die Stille hatte sich jedoch in etwas gewandelt, was für einen Moment bei ihm eine Verwirrung verursachte, denn sie antwortete erst gar nicht. Ihr war jedoch genauso viel Zeit und Geduld geboten wie er sie sich selbst nahm, da wollte er sie nicht zum schnelleren Antworten zwängen, bevor das Innere von ihr die kaputten Ziegel wieder aufsammelt und die Mauer erneut aufbaut, nur noch höher. Mit dem Blick zu ihrem Kopf hatte er jedoch die ersten Worte gehört, sie konnte ihm die Liebe bieten, die er von ihr wollte, weswegen ein Schmunzeln nicht lange von den Lippen war. Darauf musste er auch nicht weiter warten, da hatte er sich lieber mit dem Massieren weiter beschäftigt, achtete doch dabei auf ihre Körperhaltung, ob er sie nicht in irgendeiner Art verletzte. Sie gab etwas von sich, was das Ganze auflockern sollte, er sah jedoch selbst erschrocken zu ihr, als sie diese Aussage machte. Mit dem selben Schmunzeln schüttelte er jedoch den Kopf. Nein, das wollte er nicht, er würde sie eher vor jedem anderen Mann schützen, der genau das wieder mit ihr abziehen könnte. Sie vertraute ihm jedoch, da hoffte er doch, dass sie ihm auch in so einem Verdacht nicht misstraute. Dazu war er gar nicht fähig gewesen, egal wie schlecht das Geschäft lief, egal wie sehr sie sich doch jemals entfremden könnten. Beides würde nicht geschehen, genauso wenig, wie er etwas gegen ihren Willen und gegen ihr Wohl tut. Sie sah zu ihm nach hinten, gab ihm ein sachtes Lächeln, welches er nur mit einem noch breiteren beantworten konnte. Ja, sie war ein kleines Biest, doch irgendwie schien er wohl wirklich genau das zähmen zu können, zumindest unter ihrer Zweisamkeit, während sie ihre Zuneigung zueinander zeigten. Ihr war wichtig, dass er so blieb wie sie ihn kennenlernte und vor allem die Ehrlichkeit wollte sie nicht missen. Das würde wohl schwer sein, sollte er Mal riesen Mist gebaut haben, aber das lässt sich wohl auch noch klären. Seine Brauen hoben sich jedoch, als sie genauso wenig verriet wie er es tat, sie erwarteten nicht viel mehr, als das sie so schon bieten konnten. Jedoch war der Gedanke, dass sie ihn genau so haben wollte wie er war, ein beflügelndes Gefühl. Bereits als Dank hatte er kleine Küsse auf ihre Wirbelsäule verteilt bis hoch zu ihrer Schulter, um dort den letzten zu platzieren. Er verharrte in dieser Position, raunte etwas gegen ihre Haut. " Alles, was meine Prinzessin will. " Bei den Worten musste er selbst grinsen, als wäre genau das so kitschig gewesen, dass es wieder witzig war. Er wollte jedoch wieder ihre roten Wangen gesehen und das nicht, nur weil sie mit Blut beschmiert waren. Sie errötete in der Wanne schon so oft, doch das Wasser war auch verdammt heiß. Sein Tun setzte er fort, machte mit den Daumen Kreise auf ihrer Wirbelsäule, doch ihn beschäftigte noch etwas. " Das Ganze bleibt immer noch geheim, oder? "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Zu Ihrer Erleichterung sprach Anthony sie nicht darauf an, dass sie ihm die Liebe versichern konnte, denn es konnte ein wirklich schwieriges Thema zwischen ihnen werden, welches es sicherlich nur noch schwerer gestalten würde, aber scheinbar war es auch Anthony nicht ganz angenehm und damit ließ auch er es sein. Sie konnten wann anders darüber reden, wenn sie beide dazu bereit wären, oder niemals, wenn es nie der Fall sein sollte. Stattdessen konzentrierte sich Kamila lieber auf die Hände an ihrem Rücken und genoss es wahrhaftig, dass ihre Muskeln immer weiter massiert wurden. Der Mann konnte es, jedenfalls wirkte es nicht, als hätte er keine Ahnung davon, konnte aber auch sein, dass es nur Glück war. Kamila konnte sich jedenfalls entspannen, auch wenn eine gewisse Spannung aufgrund der ganzen Situation spürbar war. Sie hatte noch immer eine Sorge, aber mit den Händen an ihrem Rücken und schließlich auch den sanften Küssen auf der Haut schob sie das Thema wieder meilenweit weg, um wann anders darüber nachzudenken. Sie konnte dafür wieder eine schlaflose Nacht nutzen, wenn es warm neben dem Blonden war, sie aber dennoch nicht ihre Augen zu haben konnte. Manchmal gab es solche Nächte, in denen sie lediglich drei oder vielleicht vier Stunden schlief, aber es reichte meistens aus, jedenfalls für den nächsten Tag, die nächste Nacht war nämlich in der Regel viel besser. Warum es so war.. Wusste sie nicht, manchmal war es einfach so, aber sie blieb dennoch im Bett liegen, weil einerseits der Blonde sie nicht los ließ und sie ihn andererseits gerne einfach nur kraulte.
      Er nannte sie wieder Prinzessin, da wurde das Schmunzeln groß und ihre Wangen langsam auch wieder rot, deshalb blickte sie weg und legte ihren Kopf auf die Hände nach vorne. Warum war sie eine Prinzessin für ihn? Sie war doch gar keine..naja..Vielleicht eine ganz besondere, ihr Königreich bestand nämlich aus Qual und Schmerz. Das Schmunzeln wurde noch größer, aber eine andere Frage hielt die leichte Röte davon ab sich weiter auszubreiten. Anthony wollte wissen, ob es zwischen ihnen immer noch geheim bleiben wird.. Da seufzte Kamila und musste wieder überlegen. Nun, eigentlich.. Hatten sie nun eine Beziehung.. Und damit war es fast schon egal, ob es jemand wusste, oder nicht. Aber, wie würden die Männer reagieren? Wobei, es war irgendwie auch offensichtlich, dass da was war, der Blonde war immerhin jede Nacht bei ihr. "Ich glaube.. Wir.. Können es langsam vielleicht.. Doch.. Nicht mehr.. So.. Zurück halten". Sie schluckte, es war schwierig, aber es musste auch geklärt werden. "Immerhin.. Haben wir jetzt eine Beziehung". Sie sprach das Wort offen aus, aber es fühlte sich ganz und gar nicht schlecht an, im Gegenteil, es zauberte ihr wieder ein Lächeln auf die Lippen. Kamila blickte zu dem Mann nach hinten. "Solange.. Die Arbeit außen vor bleibt".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die gestellte Frage lag ihm schon einige Male am Herzen, denn dieses gemeinsame Geheimnis, was sie vor den anderen Männern hier im Hause hüteten und ebenso vor der Umwelt bewahrten, schien doch nicht mehr wirklich ein Geheimnis zu sein. Die Männer waren womöglich mit ihren verschiedenen Vergangenheiten sicherlich nicht die gebildetsten, doch sie hatten trotzdem etwas im Kopf, einige waren sogar ziemlich gewieft. Deswegen war gar nicht daran zu zweifeln, dass diese es denn nicht früher oder später selbst heraus finden oder die beiden nicht sogar beschatten, wollten sie nicht noch ihr Leben mit ins Geheimnis ziehen. Sie wurden schon verdächtigt, da bekam der Blonde schon einiges von den Männern zu hören, doch er achtete nicht darauf. Trotzdem war es wohl einfach nicht zu leugnen, denn sein Lächeln verriet so einiges, wenn man über die Brünette sprach. Sie selbst sah es genauso sinnlos, sich jetzt noch zu verstecken, schließlich sollte man nicht noch den Alltag mit der Beziehung trennen, sollten sie sich denn irgendwo außerhalb ihres geschützten Zimmers befinden. Die Worte kamen ihm jedoch so befremdlich vor, als würde er nicht glauben können, dass sie genau so wie er dachte. Schließlich war sie diejenige, die alles getrennt und geheim wollte, um bloß nicht noch andere in ihre Situation zu ziehen, weil sie ihre Schwäche nicht zeigen wollte, wie denn begann ihre Mauer langsam zu brechen. Seine Hände hatten drum in deren Tun aufgehört, nur für die letzten Sekunden, die er ihr noch zuhörte, ehe sie ihre Aussage beendete. Sie fügte jedoch noch etwas hinzu, sie sprach aus, dass sie sich in einer Beziehung fanden. Er war wohl nicht der Einzige, dem dieses Wort plötzlich so gefiel, weswegen er schief grinste.
      Es war wieder ihre Ansprache, dass sie ihre Beziehung deutlich von ihrer Arbeit trennen. Damit lachte er auch schon, nahm die Handballen für ihren Rücken zur Hilfe. " Schon gut, habs verstanden.. Ich küss' dich in einer Schießerei schon nicht.. ", gab er ihr die Entwarnung, auch wenn er einen scherzenden Unterton hatte. Ihm war klar, dass sie sowas trennen mussten, sonst ginge alles nach hinten los. Der Blonde würde jedoch sowieso gerne bei seiner Arbeit bleiben, wollte die nicht noch vernachlässigen, weil er Kamila lieber rund um die Uhr auf die Nerven gehen wollte, um auch ihr die Arbeit zu erschweren. Bei diesem Gedanken seufzte er jedoch, strich nur noch zart über ihren Rücken, während er sprach. " Wobei ich die nächste Zeit wahrscheinlich sowieso ziemlich viel unterwegs bin, die nächste Nacht wirst du wohl alleine liegen müssen " Er dachte nach, wie sie ihn doch immer wieder ins Bett zog, damit sie auch wirklich gut schlafen konnte. Doch seine Arbeit war meist für die Nächte ausgerichtet, da konnte er sich auf wenigere Zeugen freuen, die nicht schon die Polizei zur Hilfe rufen. Vielleicht konnten sie ihren Schlaf ein wenig nach vorne verschieben, zumindest sie konnte das, wenn es für sie die letzten Male bereits schlecht war. " Du kannst dich ja früher hinlegen oder ich ruf dich nochmal an, vielleicht reicht das ja auch schon aus.. "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Ein Lachen ertönte aus ihrer Kehle, als Anthony davon sprach, dass er sie nicht in einer Schießerei küssen wird. Natürlich wird er es nicht, wenn er es nicht mit seinem Leben bezahlen möchte, aber allein diese Vorstellung, wie so etwas aussehen würde war ziemlich zum lachen. Mehrmals schüttelte Kamila den Kopf und ließ diesen dann doch wieder auf den Armen liegen, während sie zufrieden seufzte. Es war der nötige Satz gewesen, um die Situation zwischen ihnen bezüglich ihrer Beziehung ein wenig zu lockern. Es hatte geklappt, sogar sehr gut geklappt und letztendlich fühlte sich die Frau doch ein wenig erleichtert, während sie ihre Muskeln wieder entspannen konnte. Anthony machte weiter mit der Massage, während er davon sprach, dass er demnächst ziemlich viel unterwegs sein wird. Etwas bewegte sich im Innern, es war, als würde sie traurig über die Tatsache werden. Sie seufzte dieses Mal traurig. "Dann muss ich es wohl", stellte die Frau fest und legte den Kopf ein wenig schief, um ein wenig nach Hinten zu sehen. Ein wenig blickte sie den Blonden an, aber bevor sie den Kopf wieder drehte, um nicht noch eine Verspannung im Nacken zu bekommen.
      Die Arbeit hatte Priorität, immerhin war sie nicht so einfach zu verschieben, wie es ihr gemeinsame Zeit war. Bisher klappte es die wenigen Abende mehr oder weniger gut, es war auszuhalten und das war das wichtigste. "Ich befürchte.. Ein Anruf kann dich nicht ersetzen im Bett", stellte Kamila aber dann doch noch gerade und schmunzelte ein wenig über ihre eigenen Worte. "Aber ich kann mich sicherlich später hinlegen, um am nächsten Tag länger zu schlafen". Sie hatten einfach nicht viel Zeit, welche sie zusammen nutzen konnten, denn ihre Arbeit nahm doch ein wenig mehr Zeit in Anspruch und dazu kamen noch die nicht vorgesehenen Probleme, um welche sich sowohl Kamila, als auch Anthony kümmern mussten. "Was musst du denn tun?". Sie war sich im klaren darüber, was es alles für Möglichkeiten dafür gab, dass Anthony in der Nacht fort musste, um zu arbeiten, aber sie überwachte seine Arbeit nicht, gab ihm die freie Hand und gab ihm womit ihr Vertrauen. Bisher hatte er mehrmals bewiesen, dass er es definitiv wert war, dass man ihm traute, aber wenn Kamila jede Arbeit, welche ihre drei heiligen Jungs taten, überwachen würde, würde sie vermutlich nur noch vor Arbeit schwimmen. Es war schwierig der Kopf der Gang zu sein, aber genau das war auch der Grund dafür, warum sie es so gerne tat.. Und vielleicht auch dieses Unvorhergesehene.. Das könnte es auch sein.
      Für sie war das vorherige Thema aber noch nicht ganz geregelt, doch Kamila wartete, bis sie eine Antwort bekam, um über das Thema der Beziehung zu sprechen. "Ich denke... Es ist in Ordnung, wenn die Grenze nicht mehr der Türrahmen dieses Zimmers ist.. Ich.. Will es definitiv langsam angehen, aber du kriegst von mir nicht mehr aufgedrückt, dass du dich zurück halten sollst, wenn wir diese Schwelle betreten.. Dieses Zimmer verlassen.. ". Auch in diesem Punkt vertraute sie ihm.. Dass er nicht übertrieb und sie vor den Jungs irgendwie bloß stellt..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

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    • My heart is so full of you
      I can hardly call it
      my own

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      Seine Stimme innerhalb eines Anrufs konnte seine körperliche Anwesenheit im Bett neben der Brünetten nicht ersetzen, das war ihm wohl auch bewusst, doch versuchte er es doch irgednwie für sie ins Gute zu formen, um nicht selbst den Abend lang trübsal zu schlagen, weil Kamila nicht schlafen kann. Es war jedoch nicht mal ein Versuch wert gewesen, sich erst am Morgen in den Transporter zu setzen und im hellen Lichte die Stadt unsicher zu machen, da würden sie sich defintiv an mehr Zuschauern und Zeugen erfreuen dürfen, wenn die Polizei durch öffentliche Kameras und Rundfahrten nicht selbst auf sie aufmerksam wurden. Es würde nicht gehen und auch wenn er gut verstand was sie meinte, hatte er sich trotzdem ein Grinsen auf die Lippen gesetzt, denn die Worte waren auch zweideutig zu verstehen. Innerlich brach es ihm schon das Herz, wie traurig sie doch klang, doch sie war durchaus eine deutlich stärkere Frau wie die anderen, die er bisher kennelernen konnte. Er machte sich keine großen Sorgen darum, sie hatte selbst ihre Möglichkeiten die Nacht noch durchzuhalten, auch wenn damit nur alles umständlicher wurde. Sie würden es wohl schaffen, seine Aufgaben würden schließlich auch mit der Zeit wieder abklingen und wieder zur Normalität kommen, wenn sich alles wieder einspielte.
      Es brauchte jedoch auch nicht lange, wann sie selbst schon nachfragte, was ihn denn daran hinderte sich abends mit ihr das Bett zu teilen. Er dachte selbst für einen Moment nach, was er wohl alles zu erledigen hatte, bis er einen Abend wieder mit ihr verbringen konnte. " Ich werde die Route von den Städten vergrößern, es gibt einige Neueröffnung die von Anfang an erfolgreich waren.. Es wäre zu Schade um's Geld, wenn wir uns da nichts nehmen. ", erzählte er ihr von seinen Plänen, da müsste er einigen Betrieben ein paar Besuche abstatten, bevor sie sich da vollkommen drauf einlassen. Die Hände nahm er für einen Moment von ihrem Rücken ab, rieb diese aneinander, als wären die ihm selbst zu kalt, als das man es genießen konnte. Er setzte sich wieder ein wenig auf, hatte auch seinen Blick wieder gehoben, als ihre Stimme wieder am Sprechen erkannte.
      Alles sollte langsam passieren, jedoch schon beginnen, da stellten sich schon einige Fragezeichen in seinem Kopf auf. Es war nicht so, als würde er es nicht verstehen, die Grenzen waren ihm nur ganz klar. Was war langsam, aber schnell genug und was war nun überhaupt nicht auszuhalten? Dinge, die er wohl lieber selbst beobachten sollte, denn darüber sollten sie nicht auch noch sprechen, wenn sich schon beide mit dem Thema unwohl fühlten. Er würde schon den richtigen Sprung kriegen, dass er sie nicht noch abschreckt. Alles würde sich mit der Zeit gut anfühlen und womöglich würden sie es schaffen, öfters solche Gespräche zu führen, sollte es nötig sein. " Ich werde es schon hoffentlich nicht versauen.. ", lachte er es ab, denn versprechen konnte er es wohl nicht, es würde an der Brünette liegen. Während seine Hände wieder über ihren Rücken striffen, beugte er sich doch nach vorne, denn er musste wohl etwas los werden. Nachdem seine Lippen Platz auf ihrer Schulter fanden, gab er etwas mit einem Schmunzeln zu. " Vielleicht sind es für dich die falschen Worte.. aber ich bin stolz auf dich. " Es war keine Selbstverständlichkeit, dass sie überhaupt so weit kamen, denn oft hatte er selbst schon die Zweifel, das daraus nichts werden konnte. Sie ließ es jedoch zu und ließ sich langsam fallen, etwas, was wohl viel Vertrauen zeigte.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Anthony hatte verraten, was er denn die nächsten Abende vor hatte und wenn die Brünette ehrlich war, dann gefiel ihr der Gedanke sehr gut, dass der Mann das Territorium erweitern wollte. Er machte sich Gedanken um den Job, den er bekam und es machte sie schon ein wenig stolz darauf, dass er von selbst so etwas tun wollte. Es zeugte von ihrer guten Wahl, denn auch Mike und Elias arbeiteten überwiegend allein, sie gaben nur ab und zu mal eine Zusammenfassung dessen, was gerade los war, meistens erfragte es Kamila aber selbst, oder sie erfuhr von den schlechten Sachen, den Problemen, was viel wichtiger war, denn diese musste in der Regel wirklich sie bekämpfen. Wenn sie jedoch ehrlich war hätte sie nicht ganz daran geglaubt, dass der Blonde sich so dafür einsetzen würde und sein Gebiet um einiges erweitern würde, da war sie wirklich überrascht, aber noch wartete die Frau ruhig, um zu sehen, was daraus wirklich werden würde. Das Potential in ihm sah sie von Anfang an und wenn er es ihr jetzt zeigen wird, dann konnte er es wirklich weit schaffen.
      Das Thema wechselte, es ging um ihre Beziehung, denn Kamila hatte noch nicht alles dazu gesagt, was sie loswerden wollte. Anthony lachte kurz darauf schon mit der Aussage, er wird es hoffentlich nicht versauern, aber das bezweifelte sie selbst. Eigentlich lief es gut bisher und das größere Problem war sie selbst, sie und ihre Mauer. Wenn es diese nicht geben würde, dann hätte sie es niemals so weit geschafft, dann hätte sie Anthony nicht kennengelernt, aber es würde schon einiges deutlich einfacher sein, wenn sie wüsste, wie diese wieder zu bekämpfen war, aber mit jedem Versuch des Mannes über ihr bekam Kamila doch das Gefühl, als würde es sich wenigstens zu einem geringen Teil lösen.. Als könnte er der Schlüssel zu ihrer Lösung sein. Dieser Schlüssel beendete ihre Gedanken recht schnell, als er Worte aussprach die ihr fast schon fremd waren, genauso fremd wie die drei magischen Worte, welche die Liebe gestanden. Er war stolz auf sie.. Und er sprach es so locker leicht, als wäre es selbstverständlich so etwas zu sagen.
      Kamila hatte das Gefühl, sie müsste ihre Luft anhalten, ihr Brustkorb zog sich zusammen und während sie gegen das Gefühl ankämpfte sich sofort gegen diese Worte zu wehren bildete sich auf ihren Lippen schon wieder eines dieser Lächeln, welches sie nicht kontrollieren konnte. Er war stolz auf sie. Warum? Weil sie sich endlich öffnete? Weil sie nicht mehr so sturköpfig war, wie ein Stier? Ja, darauf war sie auch irgendwie stolz auch wenn es vermutlich nichts war, worauf man stolz sein konnte. Aus dem Lächeln wurde ein Schmunzeln und die Brünette blickte nach hinten, über die Schulter, welche geküsst wurde, um den blonden Kopf anzusehen. "Danke", entgegnete sie, als wäre sie sich sicher, was man auf solche Worte sagte. Sie hatte keine Ahnung davon, aber es war weniger wichtig.. "Wirklich..", fügte sie noch hinterher, weil sie dich irgendwie dankbar war.. Irgendwie. Aber irgendwie passierte gerade auch was komisches, wovon sie keine Ahnung hatte. Beziehungskram, zum Beispiel..
      "Und ich muss sagen.. Mich macht es schon ziemlich heiß mir vorzustellen.. Wie du da einmarschierst..um den Menschen Angst einzujagen.. Mhmm". Sie meinte seine Gebietserweiterung. "Was würdest du mit mir wohl machen, wenn ich mich wehren würde?". Das schelmische Grinsen gehörte schon dazu, genauso sehr wie ihr Lächeln und das Schmunzeln, während Kamila mit dem Mann sprach. "Wenn ich ein ganz böses Mädchen sein würde..?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es waren einfache Worte gewesen die er da aussprach und doch konnten sie eine große Wirkung entfalten, wenn es am Ohr ankam, der genau sowas zu hören brauchte. Er konnte nicht sagen, ob bei der Brünetten selbst so war, doch hatte sie trotzdem ein recht gehabt genau so etwas mitzubekommen, was er in diesem Moment fühlte. Es war der Stolz gewesen, der ihn selbst gerade so erfüllte, denn sie hatte von sich aus den nächsten Schritt gemacht und unterdrückte damit wohl viel in ihrem Inneren, welches sie die bisherigen Male immer in die Schranken wies, damit genau solche Dinge wie eine Beziehung unter keinen Umständen gebildet werden können. Vielleicht war er auch dankbar darüber, dass sie es überhaupt wagte die eigene Mauer zu bekämpfen, denn diese kreuzte die Wege von ihr selbst schon so oft, doch es war ein Teil von ihr, den man nicht ignorieren konnte. Man nahm diese Eigenschaft einfach hin und die Mauer war deutlich besser zu ertragen wenn man darüber nachdachte, dass Kamila sich gegen sie durchsetzen konnte, unter welchen Kosten auch immer. Anthony bekam einen Dank für seine Worte, da schmunzelte er selbst ein wenig, vielleicht brauchte sie die Worte ja selbst. Eine kleine Belohnung, dass sie es gewagt hatte, wenn die Massage nicht selbst schon als eine Belohnung galt. Aber das tat er gern, konnte damit sie selbst ein wenig lockerer machen, während sie weiterhin darüber sprachen.
      Das Thema hatte jedoch wieder gewechselt, sie sprachen wieder mehr oder weniger über die Pläne für seinen Arbeitsbereich, sie hatte da ihre Vorstellungen gehabt, die sie auch mit dem Blonden teilen wollte. Sie fand den Gedanken heiß, ihn wieder so böse zu sehen, da grinste er wieder. Sie hatte ihn schonmal beim ersten Mal begleitet, nur um ihm zu zeigen, wie er seine Arbeit richtig zu erledigen hatte. Sie fragte, was denn wohl mit ihr in so einer Situation geschehen könnte, da war ihm auch bewusst, worauf sie hinaus gehen wollte. Es war nichts, was er selbst nicht haben wollte, weswegen er ziemlich schnell auf ihr kleines Spielchen einging. " Was ich mit so einem bösen Mädchen mit dir machen würde? ", wiederholte er ihre Frage mit dem Grinsen, welches seine Lippen zierte. Aber das ließ er nicht lange unbeantwortet, drehte sie lieber mit einem Ruck unter sich um, um ihre Augen vor sich zu haben. " Böse Mädchen kriegen eine spezielle Strafe.. ", raunte er ihr auch schon gegen die Lippen, während er ihre Handgelenke über ihren Kopf mit der eigenen Kraft fixierte. Das Spiel würde zwischen ihnen wohl nie ein Ende finden, dafür machte es für die beiden zu viel Spaß..
    • Kamila Kayla Redstone
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      Das Klingeln ihres Telefons riss die Brünette unsanft aus dem Schlaf. Sie seufzte und murmelte etwas unverständliches, bevor sie sich umdrehte und damit Anthony los ließ, an welchem sie sich von hinten angeschmiegt hatte. Ihre Hand griff nach dem Handy auf dem Nachttisch und noch bevor sie die Augen wirklich öffnete nahm Kamila den Anruf an und hielt sich das Telefon ans Ohr. "Hm?", sie gab dem Gegenüber damit bescheid, dass sie wirklich zuhörte, aber für mehr war sie auch nicht wirklich geschaffen. "Warum trifft meine Ware so spät ein?", die Stimme war ihr bekannt, aber zunächst war es gar nicht so einfach für die Brünette sich dessen bewusst zu werden, wer da mit ihr sprach. Ihr Gehirn arbeitete noch nicht so, wie es eigentlich sollte. "Wer nervt mich am Morgen?". Sie war noch müde, vielleicht auch deshalb, weil die beiden ihr Spielchen doch länger gespielt haben, als gedacht. Es war gut, es war sogar wahnsinnig gut und bei dem Gedanken an die Nacht musste Kamila auch wieder schmunzeln, dennoch bekam sie nicht gerade viel Schlaf ab, weil jemand es wagte sie zu wecken.
      "Es wäre mir neu, dich mal nicht mit einem Anruf zu nerven", sprach die männliche Stimme am anderen Ende. Die Brünette seufzte laut, sie fuhr sich mit der freien Hand durch das Gesicht und öffnete ihre Augen, um auf die Decke des Himmelbettes zu sehen. "Weil du der einzige bist, der die dümmsten Uhrzeiten für einen Anruf auswählt.. Ich schrieb doch gestern noch eine Rund-SMS, dass es Probleme gab, John..". Der Mann seufzte. "Ja und ich schrieb dir, dass es mich nicht interessiert..ich zahle dir dieses mal 80 Prozent.. Um meine Verluste auszugleichen". "Bist du irgendwie bescheuert?!". Nach der Aussage des Mannes saß Kamila gerade im Bett und schaffte es noch die Decke von sich zu ziehen, um aufzustehen. Während sie das Telefon zwischen dem Ohr und ihrer Schulter hielt griff sie nach dem ersten Oberteil, welches sie gegriffen bekam, um ihre Nacktheit zu verstecken. Zu ihren Glück was es tatsächlich eines von Anthony und damit lang genug, damit sie aus dem Schlafzimmer laufen konnte, direkt in ihr Arbeitszimmer. "Achtzig Prozent.. Ist nicht einmal ansatzweise dessen, was ich verlange". Sie setzte sich direkt an ihren Schreibtisch, um die Unterlagen rauszuholen und nachzurechnen. "Du willst mir zwanzig Prozent abziehen, weil die Ware.. Drei Stunden zu spät kam?!". "Dreieinhalb.. Um genau zu sein und ich finde, dass es mehr als fair ist, dass ich dir mehr als die Hälfte zahle". John blieb ruhig am anderen Ende der Leitung, er rauchte, man konnte hören, wie er den Rauch ausbließ. "Willst du Probleme mit mir kriegen?". Kamila war definitiv alles andere als ruhig, aber das Gespräch war nicht ganz so einfach beendet. Sie brauchte einiges an Zeit, eine gute halbe Stunde, in welcher es öfter ein wenig lauter wurde, aber es war nicht so einfach für sie aus dieser Position zu verhandeln. "Ich kriege neunzig.. Und wenn ich einen Cent weniger bekomme stehe ich noch heute auf der Matte...". "Hast du wirklich die Möglichkeiten einen deiner wichtigsten Kunden zu verlieren? Weiß du.. Die Spanier bieten mir die gleiche Ware für neunzig Prozent dessen, was du verlangst.. Ich weiß nicht.. Vielleicht sollte ich zu ihnen wechseln und hoffen, dass meine Ware demnächst pünktlich kommt". Sie atmete hörbar aus, er hatte recht.. Er hatte sowas von recht. "Achtzig.. Und wenn es noch ein Mal vorkommen sollte, werde ich meinen Lieferanten gerne wechseln...".
      "Fünfundachtzig.. Sonst wirst du in Sorge darüber sein, ob deine Kinder demnächst wirklich aus der Schule heim kommen.. Wissen sie überhaupt.. Wie ihr Daddy Geld verdient?". "Du willst meine Familie da rein ziehen?". Kamila schmunzelte. "Wäre schade darum..". "Fünfundachtzig.. Und ich will die Ware demnächst pünktlich".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie hatten wieder eine wunderbare Nacht miteinander verbracht, die wie vielleicht eigentlich wie erwartet nicht allzu schnell ein Ende gefunden hatte, dafür waren sie wohl selbst einfach zu vertieft in dem was die da taten, in dem Spiel, welches sie wieder miteinander spielten. Doch mit ihrer daraufhin folgenden Erschöpfung war vorallem das Schlafen um einiges entspannter, sie würden damit wohl noch viel besser durchschlafen, wenn man nicht noch von der vollbrachten Arbeit sprach. Eigentlich wäre es wohl auch ein ziemlicher guter und vorallem langer Schlaf gewesen, den sie da gemeinsam haben konnten, dch da hatten sie wohl nicht noch auf die äußeren Einflüsse geachtet, die ihnen genau dieses Glück zerstören konnten. Es war das Handy von Kamila oder eher der Anruf mit dem dazu kommenden lauten Klingeln, welches vorallem im verschlafenen Zustand als nervtötend empfunden werden konnte. Die Brünette war jedoch auch schon dabei, genau dieses zu beenden, indem sie den Anruf annahm und mit ihrer Stimme und vorallem mit ihrer Laune sich beschwerte, warum man sie denn zu so einer frühen Zeit weckte. Anthony war geistig auch bereits bei ihr gewesen, sein Körper nutzte jedoch nochmal die letzte Zeit um die Augen geschlossen zu halten, sich vielleicht nochmal an die Wärme von Kamila zu schmiegen, die sich jedoch auch schon wenige Momente später aus dem Bett bewegte, um woanders ihre Geschäfte zu klären. Es gab scheinbar Schwierigkeiten bei der Lieferung, aber das war nichts neues, zumindest für die beiden.
      Der Blonde konnte nur dabei zuhören, wie ihre Stimme immer weiter sich von ihm entfernte und mit der weiteren Entfernung ganz verstummte. Mit diesem Zeitpunkt hatte er sich selbst auch schon aufgesetzt, dafür war der Schlaf auch schon gestört gewesen, denn sie hatten sich mehr oder weniger aus dem Schlaf geschreckt, da würden sie nicht einfach wieder einschlafen. Nur langsam kam er dabei voran, sich aufzusetzen und wirklich wach zu werden, denn wenn sie da schon in ihrer Arbeit steckte, konnte er sich auch gut schon anziehen und sich nach unten bewegen, um den beiden etwas zu machen. Schon so einige Male hatte Kamila das übernommen, da konnte es wohl auch einmal der Blonde machen, wenn er schon die bessere Möglichkeit dazu hatte. Er ergriff sich neue Kleidung und hatte die Haare wieder zurecht gemacht, ehe er mit dem Verlassen des Zimmers auch das Shirt, welches er sich nahm, über den Kopf zog. Während seines Wegs grummelte er ein wenig vor sich hin, schaute sich jedoch auch nach der Brünetten um, wo sie sich denn hinbewegt hatte. Sie war aber wahrscheinlich dabei, irgendwas wegen dem Typen am Hörer nachzusehen, also machte er sich da keine Sorgen.
      In der Küche hatte er sich sofort umgesehen, was er ihnen denn wohl machen könnte, da entschied er sich jedoch auch schnell den beiden Pancakes zu machen, wofür er sich auch noch Früchte zusammensuchte. Die Zeit dafür hatte er sogar scheinbar, denn Mike hatte ihm schon lange Gesellschaft gegeben, nur die Brünette fehlte. Sie ließ sich die Zeit, die auch im Gunste von dem Blonden waren, denn innerhlab dieser Zeit konnte er fertig werden. Gerade, als er die ersten fertig hatte, ergriff bereits der Brünette eines und blieb noch stehen, wofür er von dem Blonden schon einen leichten Faustschlag an den Oberarm bekam, um ihn womgölich zu bestrafen. " Willst du auch? " Der Mund von Mike war bereits damit beschäftigt zu kauen, da hatte er nur ein Nicken erhalten, doch das genügte ihm. Er hatte die Teller mit den Pancakes fertig gemacht und noch Früchte dafür zurecht gemacht, ehe er sich selbst damit hinsetzte. Die Zeitung war auch bereits für sie bereit, aber sie selbst war immer noch nicht anwesend.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Mit einem lauten Seufzer ließ Kamila nicht nur das Telefon auf den Schreibtisch fallen, sondern auch ihren Kopf, um zur Ruhe zu kommen. Sie war jetzt schon fertig mit den Nerven, einfach nur, weil es nicht einmal am Morgen so laufen konnte, wie sie es wollte. Noch so ein Stündchen Schlaf, oder aber auch vielleicht zwei würden ihr ganz gut tun, einfach nur ein wenig mehr Kraft für den Tag geben, aber letztendlich hatte der Anruf sie schon so aus dem Schlaf gerissen, dass sich Kamila sicher war, sie könnte nicht mehr schlafen. Ein wenig hoffte sie noch darauf, dass sich Anthony wenigstens zur Seite gedreht hat, um weiter zu schlafen, aber nachdem die Frau sich erhoben hatte, um in das Schlafzimmer zurück zu gehen entdeckte sie das leere Bett und war sich damit sicher, dass er genauso nicht mehr in der Lage war weiter zu schlafen. Ein wenig tat es ihr schon leid und sie seufzte auch, aber es war nicht zu ändern.. Es musste sein und auch wenn das Gespräch auch eine Stunde später hätte stattfinden können, es war nicht mehr zu ändern.
      Kamila hatte im Bad noch nachgesehen, ob sie den Blonden dort finden würde, aber letztendlich war von ihm keine Spur mehr gewesen, sie nahm deshalb an, dass er schon zum Frühstück gegangen war. Nachdem sie sich eine kurze Hose unter dem zu großen oberteil angezogen hatte war auch die Frau langsam runter gegangen, um mit ihrem Handy in der Hand in Richtung der Küche zu gehen. Sie schrieb, während sie lief, musste sich bei Elias erkundigen, ob sonst alle Lieferungen mehr oder weniger pünktlich angekommen waren, denn sie ging nicht davon aus, dass er zuhause war, meistens war er bei den großen Lieferungen mehrere Tage nicht da, um alles unter Kontrolle zu haben. Barfuß betrat die Brünette die Küche, in der es tatsächlich nach etwas leckerem roch. Hatte Mike gekocht? Oder vielleicht Anthony? Kamila blieb jedenfalls im Türrahmen stehen und schrieb ihre SMS zu Ende, bevor sie das Handy wieder sperrte und zu den beiden Jungs sah. "Pancakes", stellte sie grinsend fest und umrundete den Tisch.
      "Dir auch einen guten Morgen", murmelte ihr Bruder mit einem vollen Mund und blickte ihr hinterher. "Hast du sie gemacht?", die Frau widmete sich an den Blonden und griff schon mal zu einem der Pancakes, um beim vorbeilaufen nicht nur dort reinzubeißen, sondern dem Mann auch einen Kuss auf den Kopf zu schenken. Es sollte einerseits ein Dankeschön sein, für das Frühstück, aber auch andererseits ein 'Guten Morgen' an ihn. Mike hatte das ganze beobachtet und verwirrt zwischen den beiden hin und her gesehen, während seine Schwester zum Kühlschrank griff, um Joghurt zu holen. "Wenn ich die Ware nicht so dringlich gebraucht hätte, hätte ich den scheiß Mexikaner in Stücke gerissen.. Fällt mir so gerade ein", sprach sie und bewegte sich mit dem Joghurt und einem Löffel zum Tisch, um sich neben Anthony zu setzen. Mike war immer noch verwirrt wegen des Kusses auf den blonden Kopf. "Ich darf heute schon fünfzehn Prozent einbüßen, weil durch den... Idioten.. Die Ware zu spät geliefert wurde". Die Frau seufzte und nahm sich noch einen Pancake, um den Joghurt und die Früchte drauf zu verteilen. "John hat mir schon damit gedroht sich den Spaniern anzuschließen..". Sie schüttelte den Kopf. "Aber ich kann es mir nicht erlauben ihn gehen zu lassen".
      Die grünen Augen blickten zu den anderen grünen am Tisch, ihr Bruder war noch immer verwirrt und sah sie genau so an. "Was denn?", fragte Kamila stattdessen verwirrt und blickte zwischen ihrem Bruder und Anthony.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kamila hatte sich schon mit den tapsenden Schritten auf dem Boden gemeldet, bevor sie überhaupt die Küche erreichte. Man konnte mit dem Geräusch bereits ahnen, dass sie sich nicht die Mühe machte Socken oder irgendwelche Puschen anzuziehen, weswegen er selbst neugierig zu ihren Füßen blickte, als sie einen Halt mitten im Türrahmen machte, um scheinbar noch etwas am Handy zu erledigen. Seine Vorahnung war schlecht, weswegen er selbst kurz schmunzelte, die Brünette blieb aber nicht lange an ihrem Platz und hatte sich lieber auf sie zu bewegt und mit dem Geruch oder auch bereits mit dem Blick auf den Tisch zu schätzen, was es denn zum Frühstück gab. Obwohl sie vor einer halben Stunde ziemlich schlecht gelaunt aus dem Schlafzimmer gehen musste, schien sie dieses Mal doch gut gelaunt zu sein, ein ziemliches Glück für alle Männer, sollte der Blonde sie denn nicht irgendwie wieder beruhigen können, denn er war wohl nicht der Alllösende, der den Männern den Tag vereinfacht, ohne irgendwelche Bestrafungen machen zu müssen, wie man es ihnen doch manchmal gerne gab, wenn sie nicht wieder irgendwas großartiges zerstörten.
      Bei ihrem Weg um den Tisch zu laufen, kam sie nochmal zu den beiden am Tisch und ergriff nach den warmen Pancakes, bevor sie ihm einen Kuss auf den Kopf gab. Eine kleine Geste, die ihn trotzdem zum Lächeln brachte auch wenn sie ihn damit auch daran erinnerte, dass er genau seinen Kuss an sie am Morgen vergaß. Sonst war es doch die meiste Zeit der Fall, dass sie noch liegen blieben und sich selbst langsam ans Wachwerden und an den Gedanken aufzustehen gewöhnten, doch heute war wohl alles schneller als sie dachten. Man konnte es dem Anrufer verschulden, doch die eigentliche Schuld konnte man auch dem Mexikaner geben, der doch hoffentlich gerade genügend unter der Wut und dem verletzten Ego von Gregory leidet. Sie fragte, ob es seine waren, da nickte er, immer noch mit einem Lächeln. Er hatte sein eigenes Shirt an ihr erkannt, weswegen es seine Stimmung nur weiterhin hob, die mit dem kurzfristigen Aufstehen ziemlich schnell in den Bach gehen konnte. So wie es die Brünette tat, war er jedoch auch ausgeglichen, ein ziemliches Glück.
      " Wer hätte es nicht.. ", seufzte er, als die Brünette bekannt gab, dass nach ihrer Meinung der dämliche Mexikaner auch gut in ihren Fingern leiden konnte. Das konnte er nur selbst gut nachempfinden, sie hätten deutlich weniger Probleme, wäre der Lieferant denn deutlich schlauer als dieser hier. Doch das Glück hatten sie nicht, sie sollten sich wohl aber darum bemühen, das der nächste besser wird, deutlich besser. Denn mit dem bisherigen hatten sie sich noch einen Verlust einjagen können und womöglich bleibt er nicht der Einzige, der die Gunst der Stunde dafür nimmt, seine Ware billiger zu kriegen. " Dann sollten wir uns wohl schnell um Ersatz kümmern, oder hast du schon eine Idee? ", fragte er mit einem Blick zu ihr nach, doch ihm fiel auch endlich dieser verwirrte Gesichtsausdruck von Mike im Augenwinkel auf, weswegen er fragend zu ihm sah. Anthony hob eine Braue, deutete mit dem Kopf auf die Pancakes. " Zu viel Zucker? "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es war wohl jedem hier klar, was das Problem des Brünetten war, warum er vor allem so verwirrt zwischen Kamila und Anthony blickte, aber vor allem zeigte der Blonde mit seiner Bemerkung über die Pancakes, dass es nichts gab, worüber man reden musste. Mike seufzte und lehnte sich zurück, während er seine Schwester ganz genau musterte. Es war ihm neu, dass sie so etwas tat, wie sie es mit Anthony gerade getan hat, aber dadurch, dass genau dieser das Thema wechselte ließ er es sein und nahm sich stattdessen ein Pancake auf den Teller.
      Seine Schwester griff zu dem Obst, streute es großzügig über den Joghurt und schnitt sich ihre Pancakes in kleinere Stücke, um sie in den Mund zu führen. "Eigentlich.. Überlasse ich so etwas Elias", sprach sie und kaute mit ihrem Mund. Sie blickte zu dem Blonden, denn dieser hatte ihr die Frage gestellt. "Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht ein Auge drauf haben möchte.. Wir haben jetzt dadurch aber mehrere Probleme.. In zwei Wochen muss eine neue Lieferung her und wenn ich meinen Kunden nicht die Qualität biete, welche sie gewohnt sind bin ich ganz schnell raus aus der Nummer". Sie aß währenddessen weiter und schmunzelte über die Tatsache, wie lecker das Frühstück überhaupt war. "Die sind gut!", merkte Kamila letztendlich an und nahm sich noch mehr von dem Stapel.
      "John ist einer der wichtigeren Kunden..",sie packte sich wieder Joghurt und Früchte auf die Pancakes. "Er kauft gut ein Viertel meiner Ware, um sie dann an weitere, kleinere zu verkaufen.. Wenn er abtreten sollte.. Wenn er wirklich mit den Spaniern zusammenarbeiten wird.. Kann ich eigentlich meine Schweizer Konten auflösen und mir eine Insel kaufen, auf der ich für den Rest meines Lebens bleiben werde". Genauer gesagt konnte sie dann ihre Koffer packen und einfach aus dieser Branche verschwinden. "Aber ich bin zuversichtlich.. Elias hat gute Kontakte und zur Not.. Fahre ich den LKW aus Mexiko hier her.. Bevor ich meine Konten auflösen muss". Sie lächelte dem Mann zu und blickte zu der Zeitung, welche auf dem Tisch lag. Es gefiel ihr nicht, was heute morgen passiert ist, aber sie war noch gut drauf.. Noch.. Es war immer eine Frage der Zeit und der anderen Probleme, wie gut Kamilas Laune letztendlich über den Tag verteilt war.
      Mike hatte sich zwar versucht mit der Situation abzufinden, aber er schaffte es nicht. Stattdessen ließ er das Essen wieder auf seinen Teller fallen und lehnte sich vor. "Okay.. Jetzt mal im Ernst.. Was geht hier vor sich?". Er blickte die beiden wieder im Wechsel an und erwartete eine Antwort, aber die von seiner Schwester war einfach nur ein ehrliches Lachen. Gott, traute ihr jetzt keiner solche Zärtlichkeiten mehr zu?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die beiden spielten blöd, als würden sie selbst nichts über die ziemlich große Veränderung in deren beiden Leben wissen, vorallem jedoch im Leben der Brünetten, die auf diesem Weg viel zu kämpfen hatte. Der verwirrte Gesichtsausdruck von dem Brünetten war aber zu gut gewesen, als alles früh genug aufzuklären, wobei es nicht wirklich etwas aufzuklären gab. Der Kuss gab schon einige Hinweise, es sprach eigentlich schon für sich, was denn gerade zwischen den beiden geschah. Trotzdem fehlten die Worte, die genau diese Vorahnungen bestätigten, denn damit war alles immer noch eine reine Spekulierung, auch wenn sie die Theorien ein wenig weiter einschränkten. Es war nicht mehr zu verheimlichen, da war sie selbst schon gegen, es wäre völlig sinnfrei, es noch weiter für sich zu behalten. Mit dem Ablenkungsmanöver von der Seite des Blonden wurde das Thema wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen, auch wenn es ihren Halbbruder immer noch zu beschäftigen schien. Es war aber ein anderes Thema genauso wichtig wie das große Fragezeichen vor der Stirn von Mike, denn es fehlte ihnen jetzt an einen Lieferanten für die gebrauchte Ware für die potenziellen Käufer.
      Elias war eigentlich für solche Aufgaben zuständig und an diese hielt er auch wie ein Kleinkind in seiner Trotzphase, denn er war wohl kein Freund von Hilfe und Leuten, die sich in seinen Angelegenheiten einmischten. Anders wie sonst war es jedoch von Nöten, wenn Kamila nochmal einen Blick darauf war, denn ohne sie würde wohl auch der Arbeitsbereich des jungen Mannes völlig verschwinden, dann dürfte er sich nach etwas neuem umsehen, was sich nicht so leicht finden lässt. Zumindest Anthony hatte dabei ein gutes Gefühl, auch wenn immer noch die Spanier eine große Konkurrenz gaben, die ausgeschaltet werden sollte, so schnell und effizient wie möglich. Es wird jedoch wohl ein harter Kampf mit der anderen Gang, die seinem Geschmack nach viel zu schnell an hohe Macht gelang, die Geheimnisse von ihnen musste man wissen. Das müsste doch monate-, wenn nicht sogar jahrelang geplant worden sein, wenn sie sich sofort an so einem hohen Gewinn erfreuen konnten. Sie konnten sich auch noch an John erfreuen, der sein Geld bei ihnen da lässt, wenn sie die Situation in zwei Wochen nicht noch lockern konnten. Kamila war aber selbst auch zuversichtlich, gab Elias das Vertrauen, dass er es auch noch geschaukelt bekommt. Damit ließ auch der Blonde los, er musste sich nicht noch sorgen und eventuell noch seine Hilfe anbieten, denn es würde wohl noch funktionieren, auch wenn sie mit diesem Male ein wenig Geld verlieren. Dazu wird es aber nicht kommen, dass Kamila noch ihre Koffer packen und irgendwo untertauchen musste.
      " Hab ich gut hingekriegt, hm? ", sagte er selbst schon, nachdem er ihr Kompliment wirklich realisierte, er war überrascht von seinen Künsten. Es war aber nichts neues, schließlich musste er sich sonst auch immer selbst bekochen, als er alleine seine Wohnung bewohnte. Er nahm einen Bissen von dem Pancake, so war eher zuvor noch lieber mit dem Zuhören beschäftigt, als sich den Magen vollzuhauen. Es kam jedoch wieder die andere männliche Stimme auf, so verwirrt wie zuvor, doch genau das wollte er jetzt mit seiner gestellten Frage lösen. Mike fragte, was los ist, da sahen die blauen Augen zu Kamila und hörten ihrem Lachen zu, seine Lippen wieder geschmückt mit einem Schmunzeln. Kurz betrachtete er ihre Gesichtszüge, wie wohl sie sich wohl dabei fühlte, wenn er die Worte aussprach. " Wir sind zusammen. ", gab er selbst zu, bevor er zu Mike sah, auf seine Reaktion wartete. Er konnte ergänzen, etwas dazu erzählen, doch vielleicht brauchte er das auch gar nicht. Natürlich wird sich der Brünette fragen, wie sie das denn gemacht hatten, doch es sollte Kamilas Entscheidung bleiben, ob sie davon erzählen wollte. Die Worte hatten ihn aber selbst schon so glücklich gemacht, dass er wieder zu Kamila blickte.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Sie lachte nicht, weil es ihr irgendwie unangenehm war, oder sie sich dafür schämte, was da zwischen ihr und Anthony lief, Kamila lachte, weil sie es ziemlich witzig fand, wie verwirrt ihr Bruder war, doch ihr Lachen nahm auch wieder ab. Kaum war sie ruhig, sprach der Mann neben ihr schon die Begründung dafür aus, was hier vor sich lief, woraufhin die Frau breit schmunzeln musste, bevor sie von ihrem Bruder abließ und zu den blauen Augen neben sich sah. Sie schlug dem Mann spielerisch auf den Oberarm. "Spielverderber", nannte sie ihn und schenkte ihm ein Lächeln, bevor die Augen sich wieder auf Mike richteten. Auch nach den Worten war er noch immer verwirrt und verengte seine Augen, um die beiden noch einmal deutlich zu mustern.
      "Verarscht ihr mich gerade?", fragte er und man konnte ihm seine Verwirrung wirklich anhören. Er war sich sicher, dass seine Schwester so etwas nicht einfach so freiwillig einwilligen würde, immerhin war sie gegen Beziehungen, er wusste aber auch nicht von dem letzten Gespräch der beiden, welches von ihrer Beziehung gehandelt hat. Vieles hatte Kamila die Augen geöffnet und ihr gezeigt, dass sie es vielleicht versuchen sollte und hier saßen sie gemeinsam an einem Tisch, als ein Paar.
      "Traust du es mir nicht zu, oder was ist dein Problem?", fragte sie recht amüsiert und grinste noch breiter ihrem Bruder zu. Dieser lehnte sich wieder zurück und schüttelte langsam, aber unsicher den Kopf. "Ich glaube eher, dass du... Oder ihr mich auf den Arm nehmen wollt, definitiv". Kamila hätte am liebsten wieder gelacht, aber sie seufzte stattdessen und verdrehte vor ihrem Bruder die Augen. Er stellte sich aber auch wirklich an.. Es war dennoch eine Leichtigkeit es ihm zu beweisen, dafür drehte sich die Frau zu Anthony und legte ihm die Hand auf seine Wange, um ihn zu sich zu ziehen. Einen kleinen unschuldigen Kuss bekam er von ihr auf die Lippen, jedoch mit einem breiten, warmen Lächeln. Sie strich auch noch über die weiche Haut unter ihrer Hand, ließ dennoch langsam aber sicher wieder ab, um sich dem Essen zu widmen, bevor es kalt werden würde. Siegessicher blickte sie dabei zu ihrem Bruder, aber die Verwirrung auf seinem Gesicht war nur noch größer, deutlicher vor allem. "Jetzt iss dein Frühstück". Kamila deutete mit ihren Augen auf den Teller vor dem Mann und griff zu einer der Zeitungen, um reinzusehen. Gleich vorne war das Bild der brennenden Halle auf dem Schrottplatz zu sehen.. Dort hatten sie den Mexikaner zurück gelassen, ein Schmunzeln war auf ihren Lippen zu sehen. "Ich schaffe es immer wieder aufs Titelblatt zu kommen".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Seine Worte hatten den Brünetten immer noch nicht wirklich auf die Sprünge geholfen, da hätte man es sich wohl sparen können, denn genau das war direkt auf dem ersten Anhieb zu erkennen. Nur gab es noch andere Faktoren, die ihn da so verwirrten, denn er würde doch seine Schwester kennen, sie würde sich nicht einfach so in eine Beziehung stürzen. Genauso überrascht war der Blonde selbst gewesen, als er genau diese Worte zu hören bekam. Er ließ nicht vom Gedanken ab, dass sie gerade irgendwelche Witze erzählte, um ihn zu verarschen, doch dem war nicht so. Anthony hatte es aber zu früh verraten, so dachte doch Kamila, denn mit seinen Worten hatte er bei Mike im Gedankengang keinen Fortschritt erreicht. Man nannte ihn Spielverderber, da sah er grinsend zu ihr. " Wollte selbst hören, wie es klingt. ", gab er mit einem Grinsen zu, es wird vermutlich nicht das letzte Mal sein, dass sie jemanden über ihre neu eingegangene Beziehung informieren müssen. Darauf freute er sich innerlich, denn mit jedem Male, mit welchem er die Worte selbst hörte oder gar selbst aussprach, schien es doch immer etwas festeres zu sein.
      Sein Blick galt wieder dem anderen Mann, der immer noch nicht ganz überzeugt von dem Schauspiel vor ihm war, es war auch nicht wirklich schnell zu realisieren. Doch sie würden nicht damit spaßen, wenn sie sich denn sonst nicht immer in ihrem Zimmer verbarikadierten, um genau diese Spekulierungen aus dem Weg zu gehen. Sie zeigten es nun offen, hatten dabei keine Scheu mehr darauf angesprochen zu werden, wobei wohl eine Fragen bei den direkten Männern noch unangenehm werden konnten. Es war aber nichts, wofür man sich fürchten müsste. Sollte es zu viel werden, hatten sie immer noch ihr geschütztes Zimmer gehabt, in welches sie sich zurückziehen konnten, um noch anderen aus dem Weg zu gehen. Anthony stieß jedoch jetzt schon ein Seufzer aus, denn das konnte wahrscheinlich noch einige Male geschehen, wenn selbst ihr Halbbruder das Ganze bezweifelte, obwohl genau dieser ihm überhaupt die ganzen Tipps gab, dass sie nicht doch irgendwie auf ihn stehen könnte. Den weiteren Schritt konnte man ihnen wahrscheinlich nicht zutrauen, wenn man denn nicht schon denkt, dass der Blonde bald ein toter Mann ist.
      Kamila übernahm dieses Mal das Wort, hatte sich nicht unterstellen wollen, als würde sie so etwas nicht tun können. Wenn man so ehrlich zu sich selbst war, dann war das wahrscheinlich wirklich schwer zu glauben, man nannte sie schließlich die schwarze Witwe und die schwarze Witwe teilt ihr Bett nicht gern, zumindest war es vor diesem Mann so gewesen und er war nicht anders. Sie beide hatten aber über sich selbst hinaus gesehen und sich irgendwie dazu entschlossen, eine Ausnahme zu machen, eine ziemlich lange, große Ausnahme. Selbst mit den Worten und Gesten von Kamila war immer noch nicht davon zu reden, dass Mike wirklich verstand, was gerade vor ihm geschah, aber das nahm die Brünette auch schon in die Hand. Sie hatte dafür einen eindeutigen Beweis parat gehabt, den sie mit ihrer Hand auf seiner Wange begann. Der Blonde schien selbst für den Moment verwirrt zu sein, was sie denn vor hatte, doch genau das verschwand mit dem Kuss, denn sie vor ihrem Halbbruder machte. Jetzt war Anthony aber selbst verwirrt, wobei sprachlos wahrscheinlich das bessere Wort war, denn scheinbar war die Grenze an Dingen, die sie vor anderen machen konnten, doch nicht so gering wie er es zuvor dachte. Er blinzelte einige Mal, aber er kam ziemlich schnell wieder auf den Boden der Tatsachen, denn das Gesicht von Mike brachte ihn zum Lachen. Kurz schüttelte er ungläubig den Kopf, wandte sich dann jedoch den Worten Kamilas zu, um auch gleich auf das Titelblatt zu sehen. " Die können sich scheinbar auch nicht an dir satt sehen.. ", kommentierte er mit einem Schmunzeln das, was er vor sich sieht, ehe er selbst weiter aß. Seine Augen blieb jedoch auf der Zeitung, wollten lesen, ob sie den toten Mann auf dem Schrottplatz noch identifizieren konnten, hatten sie den überhaupt noch gesehen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es wäre ein schönes Spiel geworden, wenn es wirklich eines wäre, aber es war die Wahrheit, welche Anthony dort aussprach, die beiden waren wirklich zusammen. So komisch es sich noch anhörte und so unsicher, wie sich die Frau wirklich war, sie waren zusammen und führten eine Beziehung, seit gestern. Nun, eigentlich wollte Kamila es auch langsam angehen lassen, tat sie auch, naja fast.. Sie wollte es aber ihrem Bruder zeigen, genau aus diesem Grund hatte sie dem Blonden einen Kuss auf die Lippen gegeben, gleich vor ihm, Mitten in der Gefahr gesehen zu werden. Vielleicht war genau das einen Ticken zu schnell, auch für die Frau, aber sie war in ihrer Ehre ein wenig gekränkt, dass man ihr so etwas nicht wirklich zutrauen konnte, da wollte sie das Gegenteil beweisen. Letztendlich brachte es nur noch mehr Verwirrung, aber es war ihr egal, die Frau widmete sich lieber der Zeitung und dem Artikel, welcher ganz am Anfang, auf der ersten Seite zu sehen war. Anthony las mit, deshalb hielt die Brünette sie Zeitung ein wenig näher zu ihm, damit er sich nicht großartig raus lehnen musste.
      "Stimmt", sie grinste über den Kommentar, dass die Zeitung sich nicht an ihr satt sehen konnte. "Ich habe es inzwischen so oft aufs Titelblatt geschafft.. Indirekt natürlich". Sie war nicht stolz darauf, es gab da nichts, worauf man stolz sein konnte. Stattdessen las sie weiter, wollte herausfinden, ob man irgendetwas schon wusste, aber bisher gingen die Polizisten zwar von einem Verbrechen aus, sie waren sich aber überhaupt nicht dessen sicher, wer es sein konnte. Die Leiche war gefunden worden, aber es war kaum etwas durch das Feuer übrig gewesen, da wäre die Obduktion sicherlich sehr schwierig.
      "Ich habe auch vor einen Menschen zu zerstückeln..",Kamila sprach frei aus dem Kontext heraus und griff zu einer Erdbeere, um dort rein zu beißen. "Wenn ich mein Buch fertig habe.. Aber.. Ich bin mir noch nicht sicher, woher ich einen kriegen sollte". Sie lehnte sich zurück und überlegte, es war ja nicht so, als würde nicht das Haus voller potentieller Kandidaten sein. Klar, ihre Jungs waren ihr ein und alles, irgendwie, aber die Frau konnte sich auch einfach von einigen trennen, keine große Sache. Sie wechselte aber wieder das Thema kopfschüttelnd und blickte zu Anthony. "Lass uns heute in die Stadt fahren.. Ich muss noch was einkaufen.. Und vielleicht finde ich dabei ein potentielles Versuchsobjekt". Sie grinste.
      Mike hatte derweil noch immer Schwierigkeiten mit dem Thema gehabt. Er wirkte zwar in die Zeitung vor sich vertieft, war aber mit den Gedanken noch bei seiner Schwester.. Und ihrer.. Beziehung. Das konnte doch nicht wirklich sein, nein. Wie? Was hatte er verpasst? Letztendlich ließ er die Zeitung aber wieder auf den Tisch fallen und blickte zu den beiden. "Wenn ihr mich verarschen solltet.. Dann wird dein Geburtstag dieses Jahr eine Katastrophe". Er meinte es ernst, aber seine Schwester konnte über dieses Thema nur noch schmunzeln. Sie fand es wirklich amüsant, was er da von sich gab. "Sind noch drei Monate hin, Bruderherz.. Da kann sich einiges ändern..". So schnell würde sie ihn nicht gewinnen lassen. "Wobei ich überlegt habe dieses Jahr vielleicht über meinen Geburtstag und die Feiertage wegzufahren... Irgendwo hin, wo es warm ist.. Mhmm karibik?". "Du willst Weihnachten auf einer sonnigen Insel verbringen?". Mike runzelte die Stirn. "Warum nicht?", Kamila schmunzelte stattdessen und zuckte mit den Schultern.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ihr war selbst klar, wie oft man sie denn in den Zeitungen und Magazinen wiederfinden kann, wenn auch eher indirekt, denn für deutliche Beweise ist die Polizei mit ihrer Spurensuche zu lahm und Kamila und ihre Männer zu gewieft, als das sie sich jede Strafe anhängen lassen. Es würde keinen Unterschied machen, ob sie denn nun eine mehr hatten oder nicht, denn letztendlich würde es nichts an ihrem momentanen Stand machen, mit einer Strafe mehr im Polizeiregister werden sie nicht schneller an die Aufenthaltsorte der ganzen Straftäter kommen, schon gar nicht an Kamila, denn sie war erfahren und alles andere als dämlich. Schon bei seiner Arbeitszeit im Gefängnis bekam er schon so einiges mit, von den ganzen Zeitungsartikeln die in den Läden einen ins Auge springen, wenn man an diesen vorbe läuft. Wenn über etwas schlimmes geschrieben wird, dann war es eigentlich bereits deutlich, dass etwas deutlich Größeres dahinter steckte, als eine einfache Person mit Rachegelüsten. Man konnte nicht beweisen, ob es sie und ihre Gang waren, doch vorallem die Polizisten und die Wächter hatten da ihre Vorahnungen gehabt mit den Insassen, die ähnliches begangen haben, womöglich in der Nähe einer Straftat gefangen wurden. Da war Anthony mehr als nur verwundert, als man ihm die Nachricht verkündete, man hätte die schwarze Witwe gefangen und vorallem ohne weiteren Widersprüche ihrerseits, es war seltsam gewesen und vor allem ziemlich gefährlich, dass er sie alleine ins Gefängnis führte.
      Seine Augen lasen die Zeilen durch und während er die ganzen Informationen im Hinterkopf speicherte, frühstückte er weiter hatte er auch schon wieder abgesehen, denn Kamila sprach etwas ziemlich seltsames, ohne einen wirklichen Zusammenhang zu nennen. Mit gerunzelter Stirn stockte er dabei, sich einen Bissen vom Pancake zu nehmen, denn er wollte lieber auf eine Erklärung warten, als sich jetzt noch weiter seelenruhig mit der eigenen Sache zu beschäftigen. Sie brauchte jemanden, um ihr Wissen auch in die Praxis umzusetzen, womöglich um zu sehen, wie fest sie doch in ihrem Wissen war. Da nickte er, als wäre es etwas ganz normales gewesen, denn hier schienen andere Themen einfach Priorität zu haben. Sie wollte noch mit ihm einkaufen fahren, sie wollte noch etwas holen und mit Glück fanden sie da jemanden, den man noch mitnehmen konnte, auch wenn er sich nicht viel darunter vorstellen konnte. Soll er für sie Schoßhündchen spielen, solange sie ihr Buch nicht fertig hatte, oder war sie mit dem Buch schon fast fertig?
      Mike ergriff wieder das Wort, als das andere Thema mehr oder weniger beendet war, denn abkaufen wollte er ihnen die Beziehungen immer noch nicht. Er wollte die Wahrheit wissen, sonst drohte er mit einem schlechten Geburtstag für Kamila, wobei Anthony bereits die Braue hob. Die Wahrheit kannte er, weswegen er nur grinsend mit dem Kopf schüttelte, auch wenn es ihm wohl noch die Nerven rauben konnte, sollte es die nächste Zeit wirklich nur solche Gespräche geben. Aber Kamila hatte das Gespräch wieder gewendet, ihren Geburtstag und die Feiertage wollte sie in der Karibik verbringen, da filterte er schonmal heraus, dass sie wahrscheinlich wirklich an Weihnachten Geburtstag hatte, schließlich nannte sie damals, dass nur ein paar Daten in ihrem Polizeiregister auch wirklich richtig waren. " Du willst da einfach nur so hin? ", fragte er selbst nochmal nach, denn jetzt war er auch verwirrt gewesen. Wahrscheinlich wieder ein Gedanke, den man ihrer Spontanität zu verdanken hatte.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Warum konnte keiner der Männer ihren Gedanken folgen? Was war ihr Problem dabei? Es war natürlich komplett aus dem Kontext gerissen, aber es war doch nicht schwer herauszufinden, was sie denn eigentlich wollte.. Kamila wollte ihren Geburtstag vielleicht gar nicht hier verbringen, eine Insel, Strand, Sonne, Meer.. Das war sicherlich wundervoll und vor allem sehr entspannend. Ihre Männer bräuchten auch mal Urlaub, sie könnten dort eine Woche hin, die Geschäfte konnte man so hin lenken, dass hier alles von selbst lief und was war besser, als an seinem Geburtstag auf dem weißen Strand von der Sonne geküsst zu werden? Ein kleines Strandhaus anmieten, mit Anthony so viel Spaß haben, wie es nur möglich war.. Mhmm, ja ihn würde sie definitiv mitnehmen, Mike vielleicht schon nicht mehr, er war jetzt schon viel zu nervig, was die Beziehung anging. Aber war noch ein wenig Zeit hin.
      "Klar, warum nicht?", dieses Mal blickte Kamila zu dem Blonden und runzelte ein wenig die Stirn. "Ich habe genug Geld, um theoretisch zwei oder gleich drei Jahre Urlaub an Stück zu machen.. Und so eine Woche.. Ohne Weihnachtsstress.. Mit einem wundervollen Strand, Meer.. Leckerem Essen.. Mhm. Da kann ich meinen Geburtstag genießen.. Ist schließlich der letzte vor der runden dreißig". Sie schmunzelte, bald war die drei vorne, aber es störte die Brünette eigentlich gar nicht so sehr. Sie fühlte sich jung und voller Energie, da war eine Zahl nichts, wovor man sich fürchten sollte. Doch ihr Geburtsdatum war tatsächlich eines der richtigen Sachen im Polizeiregister, wenigstens etwas, was sie hinbekommen haben, ihre Herkunft war nämlich komplett wild zusammengeworfen. Nun, sie hieß aber nicht immer Redstone mit dem Nachnamen, vielleicht war es auch dessen geschuldet, damit fing nämlich alles an.
      "Du willst Weihnachten hier wirklich verpassen? Kein Schnee? Kein Festessen? Keine Geschenke?". "Was kannst du mir noch schenken, mein liebster Bruder, hm? Ich befürchte, da gibt es nichts mehr auf dieser Welt.. Jedenfalls nicht in diesem Universum". Kamila schmunzelte breit und drehte die Zeitung um, um nach weiteren Artikel zu sehen, die interessant sein könnten. "Ja, aber du lebst eigentlich für Weihnachten". Ein wirklich richtiger Punkt. "Ja, und eigentlich wollte ich mir auch keinen Kerl anschaffen.. Menschen ändern sich.. Das solltest du am besten wissen". Sie zuckte mit den Schultern und blickte zu ihren Bruder. "Ich überlege es mir noch mit der Karibik.. Und zur Not, kannst du immer noch hier bleiben und dein Weihnachtsfest feiern.. Mir ist das egal". Ein Schmunzeln bildete sich auf ihren Lippen, die Frau tat sowieso immer nur das, was sie wollte, da konnte Mike noch so gegen sein. "Fahren wir eigentlich in die Stadt?". Jetzt widmete sie sich wieder an Anthony und blickte zu ihm, um dem Mann ein sanftes Lächeln zu schenken.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kamila hatte recht mit ihrer Aussage, denn sie konnte sich genau diesen Urlaub leisten und vorallem doch sie, jedoch auch deutlich länger als wie sie bisher vor hatte, sie konnte weitere Monate, gar Jahre Urlaub machen und womöglich sich auch dort eine Insel und ein Haus drauf für sich kaufen, nur um die ganzen stressigen Momente hier zu verpassen, die man auch gar nicht wirklich miterleben musste, denn oft ist letztendlich doch nichts. Es gehörte hier aber dazu und obwohl die Brünette selbst so viele Möglichkeiten hatte von hier zu verschwinden, war sie immernoch da und scheinbar auch ziemlich gerne, denn sie hatte einen Wert auf die Festtage gesetzt, da war Anthony sogar überrascht gewesen. Sie hatte familiäre Festtage gern hier mit ihren Jungs veranstaltet, was er sich mit den ersten Gedanken erst gar nicht vorstellen konnte, doch sie konnten wohl auch als Gruppe anders. Aber dieses Mal brauchte sie es nicht, sie wollte noch lieber ihren Geburtstag in Ruhe woanders abklingen lassen. Irgendwo da, wo man sie nicht stören konnte mit irgendwelchen Nichtigkeiten, sollten es denn auch wirklich Kleinigkeiten sein, die mal bei der Arbeit geschehen sind. Es war ein verlockender Gedanke zu verreisen, auch für den Blonden, denn gegen ihre Ideen hatte er nur in den seltensten Fällen etwas gehabt, auch wenn er sich immer wieder gern von ihrer Kreativität und Spontanität umhauen lässt. Trotzdem war der Hintergedanke nicht wirklich sofort zu verstehen, warum sollte sie es plötzlich anders als sonst haben? Menschen änderten sich, manche zum guten und manche zum bösen, manche nur leicht und manche ein ganzes Stück, wie es die Brünette selbst beschrieb. Sie dachte schließlich auch nie, dass sie sich noch einen Typen anvertraut, da lachte Anthony, ehe er aufsteht und sich nach etwas zu trinken umsieht. Er hatte keine wirkliche Sehnsucht nach etwas, wollte sich nun auch nicht unbedingt noch Kaffee haben, den er wie ihm auffiel, vergessen hatte zu machen. Stattdessen setzte er sich wieder mit der gefundenen Packung Orangensaft an den Tisch und goss sich was ein, ehe er den Saft den beiden Geschwistern zuschob, ob sich diese nicht auch etwas eingießen wollten. Er nahm einen Schluck, bevor sein Blick sich auf seine Freundin richtete. Er grinste wieder unwillkürlich, der Gedanke sie seine Freundin zu nennen, war ziemlich spannend für ihn gewesen. Sie fragte erneut, ob sie nun einkaufen fahren, da nickte er. " Auch wenn ich nicht weiß, wie du dir denn ein Versuchskaninchen einfangen lässt.. Willst du den verführen, in eine Gasse locken und ich stülp' ihm einen Sack über den Kopf, oder wie hast du dir das vorgestellt? " Das Grinsen blieb, denn die Vorstellungen war ganz amüsant gewesen, wie sie beide gemeinsam irgendwelche kriminellen Machenschaften machten. Ganz allein, auch wenn es nichts allzu schlimmes war, wie es sonst doch der Fall war.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Anthony würde mit ihr in die Stadt fahren, das zauberte der Frau ein Lächeln auf ihr Gesicht, sie freute sich wieder rauszukommen und die Arbeit mal nach hinten zu schieben, der geistige Tag hatte immerhin so gut wie die ganze ihrer freien Zeit genau dafür verbraucht, da konnte es heute anders laufen. Ein Ausgleich war gut, auch wenn sie eigentlich nie nicht arbeitete, der Kopf der Brünetten arbeitete selbst im Schlaf manchmal, aber sie hatte sich etwas ausgesucht, was man nicht einfach im Büro zurück lassen konnte, um es am nächsten Tag weiter fortzuführen. Sie war immer in Bereitschaft, sie war immer am nachdenken.. Sie arbeitete ständig.
      Der Mann sprach von dem Versuchskaninchen, da lehnte sich Kamila zurück und musste nachdenken. "Ehrlich gesagt.. Habe ich mir deswegen noch keine Gedanken gemacht...aber deine Idee ist gar nicht mal so schlecht". Ein Grinsen schlich sich auf ihre Lippen. "Ich denke Mal, dass wenn es soweit ist ich ganz genau wissen werde, wie ich es anstellen will.. Und wenn ich keinen finde..",sie machte eine kurze Denkpause. "Dann werde ich einen der Jungs hier nehmen.. Den, der mich am meisten aufregt, oder so". Das Schulterzucken sollte es harmloser gestalten, aber vermutlich tat es das gar nicht, was letztendlich auch wirklich egal war. Kamila konnte tun und lassen, was sie wollte und da konnte ihr niemand etwas sagen.. "Ich gehe mich mal umziehen.. Dann können wir zeitig los.. Danke für das Frühstück!".
      Die Frau erhob sich und schenkte dem Blonden noch ein Lächeln, bevor sie samt ihres Handys und der nackten Füße wieder zurück tapste. Ihr Bruder blieb noch sitzen und griff zu dem Orangensaft, während er den Kopf mehrmals schüttelte. "Das ich das noch miterleben kann..", murmelte er, ohne eines großen Zusammenhangs und griff zu der Zeitung, die er vorhin noch auf den Tisch hat fallen lassen. Er war sich sicher, dass etwas faul sein musste, aber wenn seine Schwester es so wollte, dann würde er mitspielen, kein Problem. Sie hatte derweil ihre SMS gelesen, die Elias ihr geschrieben hatte und war langsam die Treppe hoch gegangen, ohne aufzublicken. Er beschwerte sich, dass John ihn nicht anrief, sondern sofort alles Kamila petzen musste, aber dabei vergaß Elias ganz sicher, dass nicht er der Boss war und nicht er für alles sorgen musste. Er war nur eine Figur in diesem Spiel, eine wichtige, aber selbst ohne diese konnte man es gewinnen. Jeder war ersetzbar.. Und so gut er seinen Job auch wirklich machte, er riskierte viel und eines Tages konnte sein vorlautes Mundwerk das Ende seiner Tage bedeuten. Es musste nur an einem falschen Tag, zu einer falschen Zeit passieren.. Denn letztendlich.. Konnte Kamila es auch ohne ihn durchziehen, ganz klar, sie lehnte sich dennoch noch ein wenig zurück.. Spielte ein kleines Spiel und beobachtete.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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