[2er RPG] No Good For You

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    • Kamila Kayla Redstone
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      Zu all dem, dass Anthony charmant und auch äußerst zielstrebig war kam noch einiges andere dazu, wie seine Bildung. Es war wohl etwas, was keiner sonst im Haus so richtig vorweisen konnte, denn die meisten stammen aus einfachen Verhältnissen, sie haben nie die Möglichkeit bekommen sich richtig zu bilden, einen guten Abschluss zu machen, nicht einmal die beiden Redstone Geschwister. Sie waren intelligent, keine Frage, auch wenn die genetischen Voraussetzungen nicht gerade die besten waren, sie waren beide sehr danach aus sich weiter zu bilden, das erklärte auch die breite Palette ihrer Kenntnisse. Musik? Kein Problem, das Klavierspielen lag Mike schon immer in den Fingern. Kampfkunst? Die Beherrschung des eigenen Körpers? Darin war Kamila nicht zu schlagen, vor allem auch nicht in der Biegsamkeit ihrer einzelnen Körperteile und daran, wie gut sie ihren Körper wirklich einschätzen konnte. Sprachen waren für beide ebenso wenig ein Problem, wie das kreative Denken oder auch das Sehen der Probleme aus einem anderen Blickwinkel, wie Mike es gerne nannte. Die anderen Herrschaften des Hauses waren viel mehr einfache Bürger, ohne eine große Zukunft oder Vergangenheit, viele davon wuchsen auf der Straße auf, sie konnten sich die Schulbildung gar nicht leisten, aber Anthony war da ganz anders. Eltern mit Geld, wie Kamila schon recht schnell herausgefunden hatte, allerlei Möglichkeiten alles auszuprobieren, was es überhaupt gab und vor allem ein guter Abschluss. Er war nicht dumm, von vorne rein war ihm Intelligenz anzusehen, aber er war gebildet und wusste sicherlich in einigen Kategorien um einiges mehr, als es Kamila tat, aber genau aus solchen Gründen wollte sie sich weiter bilden. Sie wollte nicht die dumme, kleine Frau sein, die meinte ihre Macht ausüben zu können, sie wollte den anderen einen Schritt voraus sein und vor allem auf Ideen kommen, auf die sonst keiner kam. Sie wollte sich abheben, was besonderes sein und wie schon einige Psychologen und Psychiater versucht haben sie und ihr Verhalten zu analysieren lag es alles nur an ihrer Kindheit. Traurig, was aus unglücklichen Kindern werden kann.
      Ein Schmunzeln war auf den roten Lippen wieder zu sehen, denn die Begriffe sagten ihr tatsächlich etwas, auch wenn die Brünette sicherlich weniger über die beiden Griechen wusste, als es ihr Gegenüber tat. "Nicht ganz, ich denke nicht, dass die beiden ihr Wissen für meine Zwecke nutzen wollten". Ihre grünen Augen blickten zu den Blauen. Selten konnte sie Gespräche auf so einem Niveau führen. "Ich glaube, sie wollten der Menschheit damit helfen, vielleicht ihren Durst nach Wissen stillen, das hätten wir gemeinsam.. Aber ich will es eher zu meinem Vorteil nutzen.. Und ich glaube, dass es ein ziemlicher Spaß werden kann". Das Schmunzeln wurde nur noch breiter, da griff die Frau zu ihrem Glas und nahm einen Schluck des Saftes. Ihr Teller war halb leer und langsam war sie auch schon satt. Sie fragte nach dem Training, der Blonde bestätigte ihr, dass er es noch wollte und auf seine Bemerkung, sie könnte ihn vielleicht bald nicht mehr so gern haben lachte sie. Also nackt sah er schon gut aus.. Wirklich gut. Doch ihre Gedanken daran, die der Mann ohne sein Oberteil aussieht wurden durch eine Frage unterbrochen. Ein Lächeln war zu sehen, ehe Kamila weiter ihren Teller leerte. "Ich habe nicht geschlafen", antwortete sie und schüttelte leicht den Kopf dazu. "Ich war duschen und da hast du schon geschlafen.. Aber letztendlich war ich bisher nicht sonderlich müde.. Ich habe lieber die freie ruhige Zeit genossen, um in Ruhe zu frühstücken, zu Meditieren und sogar mein Training durchzuziehen, ohne unterbrochen zu wrrden". Da erinnerte sie sich an die Worte ihres Bruders und schmunzelte wieder. "Okay.. Mike hatte mich unterbrochen, um mir zu sagen, wie langsam ich mit meinen Fäusten schlage.. Dieser Arsch..". Da schüttelte sie ein wenig kräftiger den Kopf. "Und ich bereue es nicht, dass ich nicht geschlafen habe.. Ich fühle mich gut.. Während du vor dich hingeschnarcht hast".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Auf seine Frage, ob die beiden Forscher nicht noch zu ihren Vorbilder gehörten, die sie versuchte nachzuahmen, hatte sie eine Antwort gehabt und diese nicht mal so kurz gefasst, als würde sie nichts von ihnen wissen, als würde ihr Unwissen verstecken wollen. Doch das war nicht der Fall, sie hatte sogar ihre Meinung zu den beiden kurz geäußert, dass sie es aus Forschungszwecken taten, sie bloß zu ihrem eigenen Vorteil. Er hatte ihr aufmerksam zugehört, wenn er gar nicht darüber überrascht war, dass von ihr etwas gescheites, intelligentes kam. Denn anderes war er von seinen Ex-Freundinnen gewohnt, allgemein von der damaligen Zeit, es war eines der vielen Dinge, die Kamila so von den anderen Frauen herausstechen ließen. " Ihr werdet wohl aber die gleiche Brutalität teilen, oder würdest du deinen Opfern noch den Gefallen tun und sie schon vorher umbringen, bevor du deinen Spaß hast? " Die Frage hätte er sich sparen können, denn wenn er noch die damaligen Ereignisse vor den Augen hat dann weiß er bereits, dass die Antwort nein war. Sie würde ihren Spaß dort hinaus ziehen, welches sie unter anderem auch durch das leidvolle Geschrei der Gefangenen bekommt. Es war jedoch alles im Maßen, zumindest für den Blonden, denn Eindringlinge waren mit ihrem Leid selbst schuld, sie hatten ihr Risiko gewollt und bekamen für diese dumme Entscheidung zu hundert Prozent eine Lektion ausgeteilt. Es würde wohl noch vom Nutzen kommen, wenn sich Kamila weiterhin mit der Anatomie beschäftigt, dann würde womöglich das Blut nicht so dolle spritzen und Mike und er hätten damit weniger Aufräumarbeiten, auch wenn sie das auch manchmal den anderen Männern überließen, sollten sie zu früh beim Training mit Mike schlapp gemacht haben oder die beiden einfach zu beschäftigt, als das sie sich nochmal darum kümmern konnten.
      Kamila hatte ihm erzählt, dass sie sich überhaupt gar nicht zum schlafen legte, sie war den ganzen Tag schon hellwach gewesen und hatte einfach die freie Zeit genutzt, in der die Männer einfach ihre Zimmer nicht verließen und alles sauber hinterließen. Anthony kam auch noch zu dem Geschmack, auch wenn er wohl bis gerade die schweren Kopfschmerzen hatte, die langsam verschwanden. Sie hatte die Ruhe noch für ihre Meditation genommen, wobei er sich doch immer wieder fragte, wie lange sie das denn durchhalten konnte. Er konnte da sich nicht viel darunter vorstellen und hatte es bisher nicht wirklich ausprobiert, dafür fehlte ihm aber auch wahrscheinlich die Fähigkeit richtig Loszulassen. Dafür hatte er aber seinen langen Schlaf gehabt, den er wohl auch gar nicht austauschen möchte. Man hatte aber auch schon sein Schnarchen benannt, welches wohl in langen Zeitabständen immer wieder kehrte, sollte er mal wieder zu tief ins Glas geguckt haben oder in einer schlechten Position liegen. " War ich sehr laut? ", gab er schon fast entgeistert von sich, doch er konnte sich nicht anders helfen als zu lachen. Er nahm den Blick von ihr, sah lieber den fast leeren Teller vor sich an, jedoch nur für einen Moment. Da war ihre vollkommene Energie wohl zu einem guten Zeitpunkt gekommen, das Schnarchen hätte ihn wohl noch aus dem Zimmer geschmissen. Dabei merkte er es gar nicht, konnte wohl auch einfach am Rausch liegen, auch wenn er sich auch schon einige Male selbst damit weckte. Er nahm den letzten Bissen und schob den Teller weniger Zentimeter von sich, ehe er das Glas noch austrank. Er dachte kurz nach, ob es denn sonst schon vorkam, schließlich hatte Kamila ihn sonst immer auf den Rücken fixiert. " Das war das erste Mal, oder? "
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    • Kamila Kayla Redstone
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      Ihr Grinsen auf die Frage, ob sie ihre Opfer vorher umbringen würde sollte als Antwort dafür reichen, dass Kamila lieber zu der Brutalität griff, um ihre Opfer leiden zu hören. Sie genoss es, wenn sie schrien.. Nach der Erlösung flehten und einfach nur langsam vor sich hin starben. Sie würde lügen, wenn es sie nicht auch noch ein wenig anmachen würde, dass sie diese Macht in der Hand hielt zu entscheiden, wann es mit diesen Menschen vorbei war, aber um diese noch weiter auszukosten musste sie wohl oder übel noch etwas dazu lernen, deshalb hatte sie zu dem Anatomiebuch gegriffen. Gerne würde sie ein wenig länger mit ihren Opfern spielen, ohne sie gleich sterben zu sehen, sie sollten es ganz langsam tun.. Wirklich langsam..
      Das Thema wechselte, es ging um Kamilas Schlaf und letztendlich auch das Schnarchen, welches sie angesprochen hatte. Anthony hatte wirklich geschnarcht, aber die Bemerkung darüber war viel mehr als ein Spaß gemeint, als wirklich ernst. Dennoch schien es dem Mann unangenehm zu sein, bevor sich ein Lächeln auf seinen Lippen bildete.. Ein ganz besonderes Lächeln. In Kamilas Anwesenheit tat der Mann so etwas oft, sehr oft, aber dieses ganz besondere Lächeln war nicht oft auf seinen Lippen und während er kurz auf seinen Teller schaute und der Brünetten seine weißen Zähne zeigte musste sie sich zurück halten, um nicht noch womöglich ein Geräusch von sich zu geben, welches ihre innerliche Verfassung wiederspiegeln würde. Ihr Herz schien für einen Moment stehen geblieben zu sein, bevor es raste, als wäre sie selbst einen Marathon gelaufen. Dieses Lächeln.. Bewegte immer wieder etwas in ihr, etwas tief in der dunkelsten Ecke verborgenes, was nicht an die Oberfläche sollte, wenn es nach der Frau ging. Für den Moment hatte sie das Lächeln einfach genossen, bevor sich auf ihren eigenen Lippen ein ganz sanftes bildete und die blauen Augen wieder zum Vorschein kamen. "Ich habe dich nie zuvor schnarchen hören", gab sie zu, während ihre Finger an dem leeren Glas spielten, welches sich unmittelbar vor ihr befand. Diese Welle an Gefühlen war schwer zu bändigen. "Ich hätte sowieso nicht wirklich schlafen wollen..". Ihre Schulter zuckten kurz und wenn Kamila deutlich offener mit ihren Gefühlen wäre, hätte sie zugegeben, wie süß sie das Schnarchen wirklich gefunden hatte. Etwas, was sie definitiv niemals im Leben jemandem zugeben würde, denn irgendwie war es krank zu sagen, dass man ein Schnarchen süß fand. Das Thema musste schnell wieder gewechselt werden! Vielleicht sollte sie wieder lesen.. Aber der Drang mit Anthony etwas zu machen war auch noch da..
      "Bist du satt geworden?", sie deutete mit ihrem Kopf auf den Teller des Mannes und wollte sich erheben, um die Sachen in die Spüle zu legen. Jemand anders konnte es sauber machen, dafür gab es doch so viele Männer hier im Haus, oder nicht? Dafür war Kamila an der Spitze der Nahrungskette, damit jeder ihr etwas Gutes tun konnte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie sprach davon, dass sie bisher sein Schnarchen nicht mitbekam, wahrscheinlich weil es auch nicht wirklich existierte, zumindest in der Zeit bisher, die er in seinem neuem Lebensabschnitt mit Kamila vebrachte. Es war schon fast erleichternd, so wusste er doch selbst, dass ein Schnarchen ganz schön laut werden konnte. Von ihm war er jedoch ziemlich leises schnarchen gewohnt, auch wenn es sehr selten zur Erscheinung kam. Die Geräusche waren für die Brünette jedoch sowieso kein Problem gewesen, schließlich hatte sie nicht vor gehabt mit ihm im selben Bett zu liegen, für sie hatte es noch an Kraft und Energie gereicht, sodass sie noch diesen Tag gut überstand, ohne dabei während des Lesens auf der Couch einzuschlafen. Sie machte auch so keinen wirklichen müden Eindruck, das würde wohl noch mit der Zeit kommen, sollte sie noch etwas anstrengendes vor haben, wobei auch etwas entspanntes zur Müdigkeit führen konnte. Anthony war selbst schon dabei gewesen, was er wohl noch weiter tun sollte, wenn er sich nicht gleich nochmal das Buch genauer ansieht, da es ihm mit dem Gespräch deutlich mehr interessierte. Das Gespräch blieb ihm auch weiterhin im Kopf, so hatte er nur sehr wenige Möglichkeiten gehabt, sich über solche Dinge mit jemanden auszutauschen,wenn es nicht sogar noch mehr bei ihnen gibt, worüber sie sprechen konnten. Es hatte ihn wieder ein Stück weiter gebracht. Ein Stück weiter in die grünen Augen, in einen Wald, in welchem er immer tiefer eindringt und sich immer weiter verläuft, sobald er neue Dinge erkennt.
      Nach ihrer Frage, ob er satt geworden ist, hatte er selbst wie automatisch zum leeren Teller geguckt und gelächelt. " Ja, mir gehts auch deutlich besser, danke ", gab er noch zu, hatte damit auch das Signal gegeben, das man das meiste seines Genöles hinter sich hatte. Er hatte ihr dabei zugesehen, wie sie auch schon begann den Tisch wieder abzuräumen, ehe er selbst aufstand und seinen Teil der Arbeit erbrachte. Das dreckige Geschirr landete jedoch nur in der Spüle, irgendwer ließ sich wohl noch dafür finden, definitiv. Zumindest einer würde sich wohl um den Ärgern sorgen der kommen wird, sollte Kamila zum nächsten Besuch der Küche das Geschirr immer noch am selben Platz vorfinden. Er hatte sich umgesehen, ob er ihr hier nur störte und ob er deswegen sich schon zu seinem Training begeben sollte, es schien aber noch nicht so, weswegen er zum Buch griff und sich mit diesem im Wohnzimmer auf die Couch fallen lässt. Selbst die Konsole war frei, was wohl verwunderlich war, sonst kloppten sich die Männer noch dafür. Der Konsole gab er aber nicht wirklich viel Aufmerksamkeit, er hatte sich das Cover des Buches angesehen und durch die ersten Blätter geblättert, nur um zu wissen, wie tief es in die Anatomie ging. " Da hast du dir aber auch ein Stück Arbeit gesucht.. ", kommentierte er mit einem Grinsen sein Betrachten, bevor er es wieder weglegte und zu Kamila blickte. Der Blick hielt für einen Moment, bevor er auch schon fast genervt die Augen schloss und den Kopf in den Nacken legte. " Apropos Arbeit, da war ja was.. ", erinnerte er sich noch zu der Aufgabe, die er noch erledigen wollte, aber das konnte auch warten. Deswegen hatte er die blauen Augen wieder geöffnet und suchte nach Kamilas Blick, nur um zu sehen, was sie wohl machen wollte. " Willst du weiter lesen, störe ich? "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Kamila hatte sich auch in das Wohnzimmer bewegt, nachdem es der Blonde vor ihr getan hatte, um nach dem Buch zu greifen, welches sie zuvor gelesen hatte. Samt dessen schmiss sich der Mann auf das Sofa und betrachtete es, während sich die Brünette lieber in ihren Sessel setzte, um den Mann zu beobachten. Sie prägte sich seine Umrisse ein, seine Art das Buch zu halten und den Gesichtsausdruck dabei, bevor er das Buch auch wieder weglegte. Ein Lächeln war wieder auf Kamilas Lippen zu sehen, ja sie hatte sich ein neues, aber sehr schwieriges und informatives Thema ausgesucht, ein Stück Arbeit, wie Anthony es nannte. Sie nickte. "Ja, aber ich liebe es jetzt schon", die Frau zuckte mit den Schultern, bevor sie selbst nach dem Buch griff, um sich das Einband noch einmal anzusehen. Eigentlich wollte sie gerne weiter lesen, aber da war ja noch Anthony, mit dem sie auch noch was tun konnte. An sich schon, aber das Buch rief auch nach ihr. Da fragte der Mann auch schon danach, was sie tun wollte. "Du störst mich nicht", gab sie letztendlich zu und setzte sich quer auf den Sessel, um ihre Beine von einer der Armlehnen runter hängen zu lassen. "Aber ich weiß nicht, ob es dir nicht langweilig wird, wenn ich weiter lese".

      Letztendlich war Kamila alleine geblieben, als sie weiter gelesen hatte, aber sie konnte nicht genau sagen, wann es genau der fall war, denn das Buch hatte sie doch zu sehr eingenommen. Irgendwann nahm sie jedoch langsam die Müdigkeit ein und das Lesen fiel immer schwerer, da entschied sich die Frau das Buch zu schließen und nach dem Blonden zu sehen, bevor sie vielleicht ins Bett gehen würde. Er hatte davon gesprochen zu trainieren, aber sie war sich nicht dessen sicher, wo er genau war. Draußen standen noch die Puppen und im Keller gab es auch einen großen Raum mit einigen Möglichkeiten des Trainings. Hier war so etwas wichtig und stand auf dem täglichen Aufgabenplan, deshalb musste es auch die entsprechenden Räumlichkeiten geben. Da es nicht weit zu den Puppen in dem Garten war sah dort Kamila als erstes nach, aber sie bereute es weder Schuhe noch eine Jacke angezogen zu haben, nachdem sie den Gesuchten dort nicht an traf. Es war kalt draußen, wahnsinnig kalt, deshalb betrat sie schnell wieder das Haus und lief in den Keller runter, aus dem Geräusche zu hören waren. Hätte sie dort zuerst nachgesehen, wäre es ihr nicht so kalt geworden, aber bei dem Anblick des halb nackten Mannes, mit dem sie jede Nacht das Bett teilte wurde es ihr zumindest innerlich sehr warm. Es zog wieder in ihrem Bauch, aber das ignorierte die Frau gekonnt und konzentrierte sich lieber auf die Art und Weise, wie er zuschlug. Seinen rechten Haken hatte sie schon selbst zu spüren bekommen, glatt in die Leber, welche bei dieser Erinnerung immer wieder für den Moment schmerzte, aber es hatte sich gelohnt, es lohnte sich noch immer.
      "Die Schultern gerade", neckte Kamila den Mann und schüttelte grinsend ihren Kopf. Sie hatte da nun wirklich nicht viel zu korrigieren, es war viel mehr ein Spaß gewesen, den sie sich gerne erlauben wollte. "Ich fand es noch nie so reizend einem Mann beim Training zuzusehen".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kamila hatte ihm erzählt, dass sie wohl gerne weiter lesen würde, er würde dabei jedoch nicht stören. Die Frage war nur gewesen, ob er sich wohl so ruhig beschäftigen konnte, um nicht noch damit zu beginnen, ihr auf die Nerven zu gehen. Innerlich verneinte er jedoch, er hatte gerade kein Interesse daran gehabt bei ihr die Seiten mitzulesen oder sich irgendwie am Handy zu beschäftigen. Da lag die Entscheidung von ihm schnell dabei, sich auf sein Training vorzubereiten, wenn auch eher wenig dafür zu machen war. Für einen Moment hatte er dabei zugesehen, wie schnell die Brünette vertief im Buch war, konzentriert Zeile für Zeile las. Es gab ihm wieder ein Grinsen auf den Lippen, er hatte Gefallen daran gefunden mit anzusehen, wie sie sich bemühte, an neues Wissen zu kommen. Einen Grad von Attraktivität hatte es an sich, doch an dem wollte er nicht allzu viel Vergnügen bekommen, denn er hatte selbst noch etwas vor gehabt, welchem er sich hingeben sollte. Deswegen waren die wenigen Minuten des Beisammenseins schnell zu Ende gewesen, er stieß sich von der Couch und hatte sich mit der nächsten Wasserflasche hinunter in den Keller begeben. Draußen war es ihm zu kalt und zu offen, als würde er sich wirklich auf die Schläge konzentrieren können, er würde nur nach möglichen Blicken sehen, die ihn womöglich bei seinem Training beobachteten. Mit dem kalten Windzug der um die Villa der Brünetten zischte, hatte er nur noch weniger Interesse an frischer Luft gehabt, auch wenn er sich wohl damit ziemlich gut abkühlen konnte, sollte er wieder alles geben.
      Seine Wahl blieb trotzdem im Keller, für welchen er erst die Lichtschalter betätigte, um sich ein wenig umzusehen. Er hatte seine Routine gehabt, bloß hatte er dabei nie einen festen Platz gehabt, Anthony entschied je nach den freien Plätzen, sollten noch andere Männer mit ihm unten sein, zumindest gerade blieb ihm aber die Entscheidung dafür. Er blieb nicht weit von den Trainingspuppen stehen und hatte sich dort aufgewärmt, hielt sich aber nicht allzu lange damit auf, dafür war ihm der Hauptteil zu wichtig, als würde er bis dahin die ruhige Zeit verschwenden wollen. Nur noch einmal sahen seine blauen Augen um sich, es waren immer noch nirgenswo Männer zu sehen, vielleicht hat es diese sogar noch doller erwischt als ihn. Daraus konnte er aber wohl seinen eigenen Vorteil ziehen, genauso wie es Kamila im Wohnzimmer tat, drum hatte er nicht lange über die anderen nachgedacht, auch wenn der Abend ihm Spaß bereitete.
      Er hatte wieder seine Schläge geübt, wobei er sich immer wieder auf eines fixierte, in dem er immer wieder versuchte deutlich mehr Kraft hinein zustecken. So hatte er auch mit einer Wucht auf einen der Nieren geschlagen, nur um im nächsten Moment mitzubekommen, dass er eine falsche Haltung hatte. Anthony stoppte und hatte mit einem Grinsen zu der Brünetten gesehen, die ihren Weg zum Keller fand und wahrscheinlich Mal sehen wollte, was er hier so trieb. Dabei war das Späßchen wohl erlaubt, weswegen er selbst für einen Moment noch die Brust nach vorne schob, ehe er es löste und sich durch die blonden Haare fuhr, nur um die langen Strähnen vor den Augen loszuwerden. Sie hatte kommentiet, das es ihr wohl gefiel ihm zuzusehen, da hatte er die Gelegenheit genutzt, um zurück zu necken. " Hab ich schon oft gehört " Die ernste Mimik blieb aber nicht lange, so lief er die nächsten Schritte wieder zu ihr und musterte sie. " Keine Lust mehr zu lesen? ", hatte er auch schon gefragt, nachdem ihm ihre leeren Hände auffielen. Dann konnte sie ihm wohl womöglich noch helfen, schließlich waren die Push ups schon lange nicht mehr so spannend, wie wenn noch eine Dame zur Unterstützung auf ihm sitzt.

    • Kamila Kayla Redstone
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      Die blauen Augen sahen zu ihr und erblickten sie, während Kamila die Arme vor der Brust kreuzte und sich gegen den Türrahmen der schweren Metalltür lehnte. Sie schmunzelte noch immer von ihrer Bemerkung über die geraden Schultern, während das Grün ihrer Augen die Bewegungen des Mannes wahrnahm. Anthony kam auf sie zu und während er sich die Haare aus dem Gesicht strich blickte sie einen Moment länger auf den nackten Oberkörper. Ein Schweißfilm hatte sich darauf gebildet, aber dieser machte diesen sehr gut geformten Körper nur noch attraktiver, dennoch blickten die Augen wieder hoch als der Blonde fast schon vor ihr stand. Er war ein wenig größer als Kamila, nun, sie war nicht gerade die Größte, aber ganz sicher das Größte auf der Welt. Das größte Ego. Das größte Problem der Staaten. Das größte Verlangen nach Wissen...da gab es noch viele andere Möglichkeiten, dieses Wort auszunutzen, aber das behielt sich Kamila für später, sie blickte lieber in das ernste Gesicht und schmunzelte über die Bemerkung auf ihre Bemerkung. "Ah ja?", fragte sie noch einmal mit einem strengen Gesichtsausdruck nach, denn sie konnte es sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass es hier noch andere Frauen gab, die ihm hier beim Training zusagen, aber sie beflügelte gern sein Ego, in dem sie ihre Züge lockerte und den Kopf sanft schüttelte. Bevor sie jedoch weiter sprechen konnte war schon die Frage nach dem Lesen gestellt, auf welche sie zuerst antworten wollte. "Mhm. Das sind so viele Informationen auf einmal.. Ich muss eine Nacht drüber schlafen, um es mir zu merken und um das, was ich bisher gelesen habe vielleicht umsetzen zu können.. Denn die Anatomie des menschlichen Körpers ist nicht gerade einfach". Kamila schmunzelte über sich selbst und seufzte innerlich, außerdem war ihr Körper selbst schon ein wenig sehr müde, aber sie verriet es noch nicht, solange sie nämlich nicht gähnte war alles in Ordnung.
      "Was zeigst du denn den anderen Frauen bei deinem Training immer?", da war wieder diese neckige Stimme zu hören. Aus dem Schmunzeln bildete sich wieder ein Grinsen. "Wobei ich glaube, dass du das nur oft gehört hast, weil das hier", die blickte auf den nackten Oberkörper und drückte mit einem Finger dagegen. "Nicht angezogen ist..". Das stimmte vermutlich, denn allein diese Tatsache ließ das Herz der Brünetten schneller schlagen. Sie sah Tag täglich viele der Männer hier oben ohne rumlaufen, aber an dem Blonden war wieder etwas Besonderes.. Bei ihm sah es so verdammt heiß aus, wie sie es fand. Die Proportionen stimmten alle und um ehrlich zu sein, beeindruckte sie keiner dieser Anblick so sehr, wie der vor ihrer Nase. Kamila sah aber auch wieder hoch. "Wollen wir zusammen trainieren?". Wenn er hier nämlich noch ein wenig unten sitzen würde, dann konnte sie es auch. Was nutzte es ihr ins Leere Bett zu gehen, wenn sie diesen Anblick genießen konnte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • " Den bisherigen Frauen die mich beim Training gestört haben, habe ich wenn, dann nur den Ausgang gezeigt. ", hatte er auch schon sofort ausgesprochen, während das bereits vorhandene Grinsen auf den Lippen breiter wurde. Es war dieses Mal aber nicht der Fall gewesen, denn Kamila war auch für ihn so ziemlich in allem eine Ausnahme, was seine vorherige Meinung anging. Er blieb am liebsten alleine für sich, wenn es nicht sogar seine Freunde waren, da hatten ihn die meisten weiblichen Besucher nur gestört, wenn er nicht gerade sowieso von seinen Schwestern sprach, die sich nicht einen noch störenderen Zeitpuntk dafür fanden, um über ihren neuen Schwarm zu reden, der laut irgendeinem neonpinken Magazin wieder Single ist. Da waren viele seiner damaligen Freundinnen auch nicht anders, wenn sie ihm nicht doch manchmal als Gewicht hilfreich waren, ein relativ leichtes Gewicht, da hatte er auch gar nicht von seinen beiden Ex-Freundinnen sprechen müssen. Bei der Brünetten war es aber von Anfang an anders, es hatte ihn interessiert, was sie von ihm wollte und es hatte ihn erfreut, dass sie überhaupt in den Keller ging, um nach ihm zu sehen. Sie konnte bleiben, nicht nur im Keller, sondern auch gänzlich bei ihm, für immer.
      Den Grund für die angeblichen Zuschauer, die ihm doch so gerne beim Training zu sahen, fand sie in seinem fehlenden Shirt, was er zu Beginn schon auszog. Anthony sah an sich hinunter, wie sie ihm mit den Finger in die Muskeln piekte und schmunzelte deswegen, bevor er auch schon nach ihren beiden Händen griff und mit diesen ein paar mehr Schritte in den Raum ging, nur um nicht so blöd am Eingang zu stehen, an welchem man die beiden schnell gemeinsam sehen kann. Dabei hatten sie bisher nichts schlimmes gemacht, was die Männer wohl noch falsch verstehen konnten, doch er hatte sich lieber zu einer Nummer sicher begeben. " Spart mir einen Waschgang. ", erklärte er das fehlende Shirt, auch wenn es eher als Witz gemeint war. Ihm wurde viel zu schnell warm beim Training, da brauchte er sich gar nicht noch um Kleidung kümmern müssen, es wäre schlichtweg nach einiger Zeit sowieso von seinem Leibe, weil es mit der Wärme verschwitzt war. Während er einige Schritte nach hinten lief, hatte er ihr nochmal in die Augen gesehen, was diese wohl in diesem Moment aussagten, in welchem sie an ihm hinunter sah. Mit dem Buch wollte sie sich für den heutigen Tag nicht mehr beschäftigen, es waren noch einige Informationen die sie mit dem Schlaf richtig verarbeiten musste, bevor es an die nächsten ging. Es hatte ihn interessiert, was wohl noch aus dem Thema wird, hoffte aber, dass sie ihn nicht noch als Testobjekt zum sezieren verwenden will. Mit dem Ende ihrer letzten Beschäftigung fragte sie auch schon, ob sie nicht gemeinsam trainieren wollten, da nickte er ohne zu zögern. Anthony blieb mit ihr stehen, sah kurz hinter sich, ehe er mit einem schelmischen Grinsen wieder zu der Brünetten blickte. " Dann können wir ja an deinen langsamen Schlägen feilen.. " Natürlich war es gerade dem Ärgern zu verdanken, die sie schon mit ihrem Eintreten begonnen hatten, dass er noch ihre vorherige Beschwerde über Mike mit ins Gespräch nahm. Da hatte er auch schon die Handpratzen geholt, die er sich über die Hände zog, nur um erst diese für wenige Sekunden noch an ihre Wangen zu legen und diese zusammenzudrücken. Anthony war sich schon sicher, dass ihr Halbbruder das Ganze nur ein wenig überspitzte, schließlich war sich der Blonde noch sicher, welche Schläge mit Wucht er damals abblocken musste, selbst danach hatten ihn die Arme weh getan. Die Hände erhob er langsam, um ihr die Möglichkeit zu geben zuzuschlagen, auch wenn er sich wohl noch einige Späße damit erlauben wird.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Kamila ließ sich an den Händen in die Mitte des Raumes ziehen, um von dem Eingang zu verschwinden. Dort gab es nicht so viel Platz und vor allem nicht die weichen Trainingsmatten, auf welchen man richtig gut trainieren konnte. Die beiden betraten diese, unter den Füßen war das weiche Polster zu spüren, aber damit beschäftigte sich die Frau nicht, sie beschäftigte sich lieber mit dem, was sie vor sich zu sehen bekam. Anthony sparte sich mit dem fehlenden Shirt einen Waschgang, da war ihr Lachen in dem leeren Keller zu hören. Es hallte, aber war nicht weiter schlimm, der Keller war gut gedämpft, um die möglichen Herrschaften, die sich manchmal hier unten befanden nicht oben zu hören. Mit dem Blick in die blauen Augen verstummte ihr Lachen auch wieder, stattdessen war das Lächeln auf den Lippen zu sehen. Es knisterte wieder in der Luft, diese kleinen Blitze waren überall zu spüren, oder kam es nur der Dame so vor? Sie verschwanden auch nicht, als Anthony es wagte ihre Schläge ebenfalls als langsam zu bezeichnen, da musste Kamila zugeben, dass es schon ein wenig an ihrer Ehre kratzte, auch wenn es nur ein Spaß war. Sie schmunzelte nur noch breiter und ließ den Kopf kurz hängen, dieses Arschloch wurde noch spüren, wie langsam ihre Schläge sein konnten, aber trotz dieser Bemerkung war sie gut drauf. Ja, Kamila glich einem Pulverfass, welches bei einer kleinsten Flamme in die Luft gehen konnte, aber nicht so, nicht während sie sich gemeinsam mit dem halb nackten Mann vor sich neckte.
      Er ging weiter, er zog sich tatsächlich die Handpratzen an, um sich ihre Schläge anzusehen, die vorhin von Mike schon als zu langsam bezeichnet wurden. Langsam war dabei ein ganz anderes Wort, als es vielleicht die anderen sehen würden, hier war definitiv keiner langsam, hier im Haus waren alle schnell, flott und trainiert, aber tatsächlich waren die Füße der Brünetten deutlich schneller, als es ihre Fäuste waren. Es waren nur Millisekunden, aber allein diese konnten vieles entscheiden. "Du kriegst gleich wirklich eine", murmelte die Frau und schüttelte den Kopf, bevor der Blonde sie mit den Handpratzen nur noch weiter ärgerte. Es war ein herrlicher Spaß, deshalb verschwand das Schmunzeln auch nicht von ihren Lippen.
      "Okay, du hast mich", gab Kamila zu, nachdem Anthony sich bereit für einen Schlag aufstellte, doch statt die Handpratzen zu treffen schlug sie ihm lieber halbsanft auf den Oberarm. Solange er es nicht erwartete schlug sie tatsächlich mit einer größeren Kraft gegen den linken Handpratzen, bevor er auch gegen den rechten was abbekam. "Warum arbeiten wir eigentlich an meinen... Langsamen.. Schlägen und nicht an deiner fehlenden Postur dabei? Ich meine, sieh an, wie du da stehst!". Sie täuschte einen Schlug von rechts an, bevor sie mit ihrem linken Fuß gegen den Oberarm trat, natürlich nicht allzu hart, es war ja kein richtiger Kampf hier, nur ein kleiner Spaß zwischen ihnen beiden. Während Kamila jedoch immer mehr Schläge antäuschte, anstatt richtig zuzuschlagen, um den Blonden zu ärgern, bekam sie hier und da ein wenig des Ärgerns zurück. Sie konnte ja nicht nur austeilen, sie musste auch einstecken. Es war ein Spaß, ein herrlicher Spaß, den es so seit Ewigkeiten nicht mehr gegeben hatte, jedenfalls nicht für Kamila. immer weiter trieben sie das Spielchen. Sie übertrieb es vielleicht ein wenig, als sie wieder einen Schlag antäuschte und im gleichen Moment, in dem sie ihre Faust auch schon zurück zog, mit ihrem Fuß Anthony den Stand nahm, denn statt ihn von oben auf dem Boden liegen zu sehen lag sie genau mit ihm unten, so war es definitiv nicht geplant gewesen, aber letztendlich konnte sie nicht anders, als einfach nur zu lachen. Ein wenig wie kleine, unbeaufsichtigte Kinder.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

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    • Mit seiner Bemerkung über die langsamen Fäuste von Kamila, über welche er sich beschwerte, wurden noch fast zu seinem kleinen Verhängnis beim Ärgern. Sie hatte ziemlich schnell damit gedroht, ihm gleich noch wirklich eine zu verpassen, sollte er nicht über dieses Thema schweigen, gar nichts mehr dazu sagen. Trotz ihrer Warnung hatte er weiter gegrinst, war doch schon am Vorstellen, ob sie es durchziehen würde und wenn, welche Wucht ihm doch blühte. Sie hatten das Thema aber bei Seite getan, hatten mit dem Ärgern innerhalb des Trainings weiter gemacht, wobei wohl sie ihn eher auf die Schippe nahm, als andersrum. Sie hatte ihn lieber sachte auf den Oberarm geschlagen, als auf die Handpratzen, die er ihr doch so deutlich vor die Augen hält. Schon fast hatte er die Idee gehabt, nicht noch ein Kommentar über ihre mögliche Blindheit zu geben, da war er aber auch schon dabei so zu tun, als hätte sie ihm damit den Arm gebrochen. Diese Art von Getrödel hatte sich die Brünette jedoch immer wieder zu Nutze gemacht, sodass er die Schläge nicht richtig auffangen konnte und eher mit dem Arm einknickte, wenn er sich nicht sogar selbst mit der Hand schlug. Sie hatte jedoch auch schon gegen die Beschwerde von Mike gekontert, die Anthony auch noch zum Ärgern nutzte, und sprach wieder seine schlechte Haltung an. " Stimmt doch gar nicht! " Wie automatisch hatte er selbst nachgesehen, ihre Bemerkung konnte doch nicht von irgendwo her kommen, dabei korrigierte er selbst seine Schultern zu einem kleinen Stück, auch wenn er selbst so schnell gar nicht sah, was denn daran falsch sei. Lange konnte er sich aber auch gar nicht darum kümmern, denn aus seinem Blickwinkel hatte er bereits ihren weiteren Schlag gesehen, weswegen er die Schultern wieder lockerte und fast zusammenzuckte, als er dachte, er sei damit zu spät. Ihre gebildete Faust hatte sie jedoch auch schon wieder gelöst und an sich genommen, währenddessen auch Anthony die Zeit nutzte und sich wieder bereit stellte, ehe er den Tritt gegen den Oberarm abbekam und den Kopf schief legte. Sie war ein kleines Biest gewesen, was unschwer an ihrem triumphierenden Lächeln zu erkennen, aber das wollte er ihr nicht lassen. Zwar hatte sie ihn mit den Antäuschungen immer wieder zum Zucken gebracht, dafür zögerte er nicht lange um ihr dann mit dem Handpolster in den Bauch zu pieksen oder sie damit an der Stirn wenige Zentimeter weiter weg zu schieben, nur um wieder eine angetäuscht zu bekommen. Dafür hatte sich Anthony auch schon bereits gerächt, hatte einen Schritt nach hinten gemacht, um wieder einen kleinen Abstand zwischen ihnen zu stellen. Der war aber auch ohne wirklichen Nutzen, denn mit ihrem nächsten Ausholen hatte er sich auch schon erschrocken, bevor er wie aus dem nichts auch schon auf dem Boden lag, verwirrt von dem, was gerade um ihn geschah. Das musste er aber gar nicht erst beginnen zu realisieren, denn er hatte ihren Fuß an ihm gespürt, doch er hatte schon was anderes vor den Augen gehabt. Mit ihm flog auch die eigentliche Verursacherin auf den Boden, weswegen er nur lachen konnte, während er die Handpolster auszog. Bei ihr klang es nicht anders, sie hatten beide ihren Spaß mit dem Vorfall gehabt.
      Er hatte diesen Moment aber auch schon wieder für sich verwendet, nur um sie wieder zu ärgern oder eher gesagt mit ihr zu flirten, dafür hatte der Moment zu gut gepasst. Während sie langsam wieder leiser mit ihrem Gelächter wurden, ergriff er den Moment und hatte sie auf sich auf den Schoß gezogen, nur um ihr wieder intensiv in die Augen zu sehen. Sie hatten sich hier eine Athmosphäre aufgebaut, die wieder mit Funken begleitet wurden, die sich unsichtbar zwischen den beiden entwickelten. Es war eigentlich schon die Frage gewesen, wann es denn nicht so wäre, doch dafür hatte er keinen Kopf gehabt. Für einen Moment schien es sowieso, als hätte er diesen verloren, denn in seinem Kopf war alles leer, als sie ihm wieder mit ihren Augen den Atem raubte. Anthony hatte sich weiter zu ihr gelehnt, ließ die Lippen sich ihren nähern, nur um dort einen Halt zu machen. Er hatte sie eine Weile so gelassen, nur um weiter ärgern zu können. Doch da hatte er es selbst nicht mehr ausgehalten, ließ seine Hand auf ihre Wange ruhen, nur um ihren Kopf letztendlich für einen Stück näher an sich zu ziehen, sodass ihre Lippen auf seinen Platz fanden. Da, wo sie auch hin gehörten. Es waren nur ihre roten Lippen gewesen, die in ihm ein Kribbeln verursachen konten.
    • You've got the devil in your eyes
      You went and took me by surprise
      Say what you wanna say I won't go back
      If you wanna hit the road then let's go then
      Let's just go and see the world and just show them
      What it really means to live life golden

      Kamila Kayla Redstone
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      Es war unerwartet, aber letztendlich legte sich Kamila auf den Rücken und lachte wirklich herzlich. Sie hatte das Gefühl befreit zu sein, so locker und ruhig, ohne Sorgen oder einer schlechten Laune. Ihr war es sogar egal, wie lange sie hier schon unten waren, Hauptsache, der Moment ging nicht vorbei, denn sie teilten genau diesen miteinander. Das Lachen verstummte aber langsam irgendwann auch wieder und Kamila betrachtete die Decke über sich, ehe der Blonde die Initiative ergriff und sie zu sich zog. Einen Laut hatte sie währenddessen gegeben, wie es von Frauen vermutlich in solchen Momenten ganz normal war, aber mit einem Lachen auf den Lippen und den Händen auf Anthonys Brustkorb lag sie letztendlich auf ihm. Das Lachen verstummte mit dem Moment, in welchem ihr Grün auf das satte Blau traf, selbst das Lächeln war nicht mehr auf den Lippen zu sehen, denn die Brünette war hypnotisiert. Für diese Augen würde sie alles tun, dessen war sie sich in ihrem Inneren sicher und das, obwohl sie die Gefühle für den Mann, dem die Augen gehörten verleugnete. Sie waren wundervoll und vor allem so ehrlich, wie das Meer, auf welches sie gerne blickte, oder der wolkenfreie Himmel. Leicht zuckten ihre Lippen, sie deuteten ein Lächeln an, während Kamila sich noch weiter in diesen Augen verlor. Sie kamen ihr näher, die roten Lippen, die zu den Augen gehörten kamen ihr näher und ehe sie sich versah spürte Kamila einen warmen Atem an ihrem Gesicht. Jetzt lächelte sie auch, der Mann wollte sie ärgern, wie er es schon die ganze Zeit hier unten tat, aber sie konnte es ihm nicht übel nehmen,an seiner Stelle hätte sie genau das Gleiche getan, ohne wenn und aber.
      Es knisterte zwischen ihnen, das haben sie vermutlich schon beide bemerkt und sie ließen sich drauf ein, vor allem Kamila, als sie Anthony gewährte ihren Kopf zu sich zu bewegen. In dem Moment, in welchem ihre Lippen auf seine trafen seufzte sie zufrieden und schloss die Augen, um sich diesem Gefühl hinzugeben. Das Herz in der Brust schien fast schon da raus zu fallen, so schnell und wild schlug es, während ihre Hände von seiner Brust hoch zu den Wangen des Blonden wanderten. Nach diesem Kuss hatte sie sich seit immer gesehnt, als hätte sie nie zuvor einen bekommen und als würde sie nie wieder einen bekommen. Vermutlich wird sie sich gleich so fühlen, aber es war nicht weiter schlimm, denn statt darüber nachzudenken wagte Kamila es ihre Lippen noch ein wenig fester auf Anthonys zu drücken und den Kuss ein wenig härter zu gestalten. Ihr ganzer Körper sehnte sich nach diesen Lippen.. Dennoch zog sie sich sanft wieder zurück und schmunzelte, als ihre Lippen die seine verließen. Ihre grünen Augen blickten wieder nach seinen. "Ich habe gewonnen", hauchte sie gegen seine Lippen, sie waren nur Millimeter voneinander entfernt. "Sollten wir aber nicht lieber.. An deiner schlechten Haltung arbeiten?". Das Schmunzeln wurde noch größer, sie grinste, jetzt ärgerte sie ihn zurück und wartete nur gespannt auf das Echo.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Nach dem Kuss schien nichts anders als vor diesem zu sein, die Spannung zwischen ihnen war immer noch deutlich zu spüren, auch wenn diese womöglich abschwächte, weil sie ihre Energie austauschen konnten. Das Kribbeln in seinen Fingern war noch vorhanden, schwand nur langsam von ihm, auch wenn das Kribbeln immer noch an seine Gefühle für die brünette Frau auf sich gekoppelt waren und sich von diesen gar nicht lösten, wenn, dann hatten sie sich nur mit jeder neuen Kenntnis über Kamila gestärkt. Es war selbst fasznierend zu sehen, was eine einzige Frau mit ihm machen konnte, was er schon alles für sie änderte. Nicht nur seine kleine Mauer hatte sie durchbrochen, ihm immer zum Reden gebracht ohne das er es merkte, sich rechtzeitig davor schräuben konnte. Es war vieles mehr, sie hatte in ihm wieder Interesse wecken können, sie änderte in vielen Dingen seine eigene Einstellung zu einigen Themen, von dem Seitenwechsel brauchte man gar nicht erst sprechen, es war ein hohes Risiko und ist es immer noch, dass er diesen Schritt gewagt hatte. Winzige Kleinigkeiten, die die Brünette vor ihm zeigte, brachten sein Herz zum schneller schlagen und Momente wie diese brachten seinen Atem zum Stillstand. Ihre Hände gaben eine gewisse Wärme an seine Wangen ab und während er das Zucken ihrer Lippen betrachtete, konnte er selbst nicht anders als ebenfalls schmunzeln. Seine Mauer war weg, doch ihre eigene war um einiges resistenter.
      Er spürte ihren Atem auf seiner Haut, bevor er die Worte von ihren Lippen hören konnte, sie hätte doch gewonnen. Da zog er den Kopf ein wenig weiter weg, nur um sein provokantes Grinsen zu zeigen. " Ein ziemlich schlechter Gewinn, du liegst ja selbst auf dem Boden " Sie hatten das Thema gewechselt, ohne das es wirklich unangenehm schien, es war eher wie ein natürlicher Verlauf zwischen den beiden, den wohl einige andere um sie herum überhaupt nicht verstehen würden. Beide waren irgendwie wandelhaft, sie mehr als er es tat, und trotzdem hatten sie beide eine kindliche Art und Weise, die den ganzen Spaß und das Geärger zu ließ, für den viele sich schon zu alt fühlten. Nun, er bekam auch schon sichterheitshalber Viagra von den Jungs geschenkt, aber das war eher als Witz gedacht, als das er davon einen Nutzen nehmen musste. Es war ihre nächste Aussage, die seine Stimmung rapide umänderte, denn mit empört geöffneten Mund hatte er ihre Mimik gemustert. Ihr Grinsen stand ihr, aber das würde er nicht aussprechen. Schon gar nicht, wenn man ihn zum weiteren Ärgern kritisierte, damit der kleine Krieg zwischen ihnen weiterhin bestehen blieb. Aus dem empörten Gesichtsausdruck bildete sich erneut ein breites Grinsen, nur um eine kurze Stille einzubehalten, damit er sie etwas verunsichern konnte. " Na warte.. ", hatte er sie auch schon gewarnt, er wartete aber nicht mehr lange auf seine Attackte. Letztendlich hatte er sich mit ihr gedreht, damit er eine bessere Kontrolle über sie bekommt. Die Kontrolle hatte er für sich genutzt, nur um die Finger an ihr zu legen und sie durchzukitzeln.

    • Kamila Kayla Redstone
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      Ja, Anthony hatte recht, es war ein schlechter Gewinn, denn die Brünette lag genau mit ihm auf dem Boden, aber sie hatte ihn hier herunter gerissen, ohne, dass er es erwartet hätte und damit hatte sie schon gewonnen. Das siegerische Grinsen blieb demnach bestehen und zierte ihre roten Lippen nur noch weiter, als sie von der schlechten Haltung sprach und dafür ein entsetztes Gesicht bekam. Die Haltung war definitiv nicht schlecht gewesen und genau diese Tatsache wussten sie beide, aber es ärgerte scheinbar den Mann, denn er drehte Kamila auf den Rücken, um sie dann durchzukitzeln. Das Problem daran bestand eigentlich darin, dass die Frau wirklich kitzelig war und es nicht lange dauerte, bis sie auch wirklich anging zu lachen. Es war ein ehrliches Lachen, welches da aus ihrem Mund kam.
      "Nein, bitte", lachte sie zwischendurch und versuchte sich aus den Händen des Blonden zu befreien, aber sie war unter ihm und damit in der viel schlechteren Position,ihre Kraft würde dafür nicht ausreichen. Doch sie bekam eine ganz andere Idee zwischen den Versuchen Luft zu holen und sich immun gegen das Kitzeln zu stellen. Ihre Hände griffen nach Anthonys Wangen, bevor sie sich zu ihm hoch zog, um ihre Lippen miteinander zu vereinen. Er würde sie mit Sicherheit nicht weiter durchkitzeln, während ihre Lippen auf seinen lagen. Außerpuste, denn das Lachen hatte sehr viel Sauerstoff verbraucht, küsste sie ihn mit Leidenschaft, die sie nicht vorspielen musste. Vielen Männern hatte sie genau dieses vorgespielt, so getan, als wären sie was Besonderes für sie gewesen, aber mit Anthony war es ganz anders, mit und an ihm war einfach alles anders. Alles, was Kamila für ihn tat kam aus freien Stücken, als würden ihre Wünsche die hohe Mauer, die sie sich über die Jahre aufgebaut hatte, überwinden, um an die Oberfläche zu kommen. Allein das ständige Lächeln auf ihren Lippen, während der Blonde sich in einem Raum mit ihr befand war willkürlich und nicht wirklich aufzuhalten. Es kam dabei etwas aus ihr heraus, etwas nach was sie sich so lange sehnte.
      Langsam legte Kamila ihren Kopf auf wieder nach hinten, während sie Anthony sanft mit sich zog. Ihre Hände verließen auch wieder seine Wangen, sie glitten zu der nackten Haut am Rücken, um mit den halblangen Nägeln drüber zu kraulen. Sie mochte es diese ein wenig länger zu tragen, nicht zu lang, aber es war weiblich sie doch ein wenig schicker zu haben, jedenfalls war es ihr Gedanke. Langsam beendete die Brünette auch den Kuss wieder, um ihre Augen zu öffnen und schmunzelnd zu dem Mann zu blicken. "'Tschuldige", hauchte sie, schmunzelte noch ein wenig breiter. Das war nicht ganz so ernst gemeint, aber sie konnte bei ihm doch nicht lange ernst bleiben.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Der Körper von Kamila war ihm nicht fremd, mit den Monaten und den gemeinsam verbrachten Nächten hatte er diesen ziemlich gut kennengelernt, so brauchte er nicht ewig, um einen ihrer empfindlichen Stellen ausfindig zu machen. Er hatte nicht gezielt suchen müssen, denn kaum hatte er seine Finger an eine geahnte Position platziert, ertönte das wohlklingende Lachen von ihr. Sie konnte es nicht verstecken oder es womöglich nur spielen, so war es wie eine wunderschöne Melodie in den Ohren Anthonys gewesen. Es hatte ihn zum Schmunzeln gebracht, wenn es nicht sogar bei ihm auch schon einige Male das Lachen herauslockte, dazu, dass er immer weiter machte, nur um eine weitere Sekunde davon teilzuhaben. Jedoch fand auch dies sein Ende, wenn es auch ziemlich unerwartet endete, indem die Brünette nach seinen Wangen griff und mithilfe ihres Halts an diesen sich etwas zu ihm hochzuziehen. Er hob die Augenbrauen, sah nur überrascht dabei zu wie sie sich da selbst aus dem Gekitzel retten wollte. Bei dem Versuch blieb es jedoch nicht, denn mit dem Kuss hatten sich seine Finger gesteift, um bloß nicht mit seinem Vorhaben weiterzumachen. Stattdessen wanderte einer seiner Hände zu ihrem Rücken, um ihr damit eine Stütze anzubieten, um nicht mit der fehlenden Kraft den Kuss noch lösen zu müssen. Denn den Abbruch des Kusses wollte er mit allen möglichen Mitteln verhindern, zu schön war dieser, als das er sich von ihm entfernen wollte.
      Es war eine Leidenschaft vorhanden, die Anthony selbst schwer erklären konnte. Es hatte wieder zwischen ihnen geknistert, es hatte eigenlich nie aufgehört, und so hatte er sich mit einem kribbeligen Gefühl ihren Lippen hingegeben. Aus Kamila wurde er nicht gänzlich schlau, so war es nur verlockender gewesen, ihre Gefühle nicht von ihren Lippen zu lesen. Anthony war sich nicht sicher wie in so vielen Dingen bei ihr, doch es fühlte sich viel zu echt an, als hätten sie noch einen Schritt zurück gehen können. Nur wenige Minuten war es her, dass er ihre sanften Lippen spüren konnte, und trotzdem hatte es ihn immer wieder beeindruckt. Genauso wie das Parfüm, welches er vorallem in Momenten wie solchen oder während ihrer Kuscheleinheiten riechen konnte. Sie trug einen Geruch an sich, von dem er sich nur schwer entziehen konnte und so war es auch zwischen ihren Lippen, mit denen er seine Gefühle zeigte.
      Wie in vielen Dingen endete jedoch auch dieses Vergnügen, wiedermals schien es so als hätte die Brünette gewonnen, aber diesen Gewinn konnte sie auch gerne bekommen. Seine Mimik zeigte etwas verwirrtes, als würde er versuchen ihre Leidenschaft zu intepretieren, es ihm aber nicht wirklich gelang. Sie gingen wieder zu Boden, ehe er ihre Fingernägel auf seiner nackten Haut spüren konnte, wie diese ihn wieder verwöhnten. Seine Augen hatte er nach dem Kuss wieder für den Moment geschlossen, nur um zu zeigen, dass er genau das so genoss. Sie hatte sich bei ihm entschuldigt, da hatte er belustigt geschnauft. Natürlich wollten sie sich nur gegenseitig auf den Zeiger gehen, dass verstand der Blonde schließlich. Wie als würde er spüren, dass der Blick von Kamila auf ihm lag, hatte er die Augenlider wieder geöffnet und blickte in die strahlenden Augen vor ihn. " Das Training ist nicht wirklich produktiv, was? ", sprach er auch schon an, denn sie waren schon seit einer Weile einfach auf dem Boden, hatten nichts zum Training beigetragen, aber das war auch egal gewesen. Er würde seine Zeit schon finden, weswegen er auch schon von ihr stieg und sich neben sie setzte, nur um sich nach der Wasserflasche zu strecken, die er der Brünetten anbot. Sein Blick führte über ihren Körper, gott, er konnte sich gar nicht davon satt sehen. " Willst du den Fummel nicht auch ausziehen? " Seine Finger hielten den Stoff ihres Oberteils, bevor er kurz daran zupfte. Vielleicht würde sie ja darauf eingehen, aber dann würde es definitiv nichts mehr mit dem Sport werden.


    • Kamila Kayla Redstone
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      Ihr war es heiß und kalt zugleich, als würde sie auf dem Boden stehen und gleichzeitig aber auch fallen. Es war interessant, was so ein einfacher Mann mit ihr anstellen konnte, wobei Anthony alles andere als simpel und normal war, er war besonders und dessen war sich Kamila sicher. Vielleicht war es ihr gerade deshalb so komisch. Vielleicht konnte sie sich gerade deshalb nicht entscheiden, was sie fühlen wollte und konnte, ihr Körper war sich dessen einfach nicht sicher, aber vielleicht wollte sie sich gar nicht dessen sicher sein, sondern sich einfach darauf einlassen. Was sollte hier schon schief gehen? Sie war nicht mehr die kleine, zierliche Frau an der Stange, die sich nicht wehren konnte und alles mit sich machen lassen musste, weil es nicht anders ging. Sie war inzwischen die starke, egoistische und vor allem selbstsichere Frau, die den Männern Feuer unter dem Hintern machte. Gerade deshalb durfte sie es sich doch erlauben sich einfach mal treiben zu lassen, zu sehen, wo es endete, wenn sie mitspielen wird. Was sollte ihr Anthony schon antun? Er hatte bisher gewiss bessere Möglichkeiten und Situationen dafür gehabt und dennoch hatte er beweisen können , dass er ihr treu war. Gerade deshalb beendete Kamila das ganze nicht, sondern blickte in diese schönen blauen Augen, die sie fast schon anlachten. Wenn es möglich wäre, hätte sie ein Bild aufgehangen, welches genau das widerspiegeln würde, was sie dort in diesen Augen sah, aber es war vermutlich unmöglich und letztendlich hatte sie diese Augen doch lieber, als jedes andere Bild der Welt.
      Das Bild verschwand von vor ihren Augen, als sich Anthony von ihr runter bewegte und nach der Wasserflasche griff. Ja, auch Kamila war durstig und sie hatte auch brav abgewartet, bis der Mann getrunken hätte, um selbst zu trinken, aber sie sagte nicht nein zu der angebotenen Flasche und schraubte sie auf, um daraus zu trinken. Ihre Augen beobachteten den Blonden dabei, wie er sie beobachtete, sie schmunzelte wieder. Er sprach das Training an, es war richtig schlecht, das stimmte schon, aber Hauptsache die beiden hatten Spaß, so dachte jedenfas die Brünette. Sie trank zu Ende, reichte die Flasche dem Mann, der sie erstmal nach dem Fummel fragte, den sie da an hatte. Es war ein lockeres Sportoberteil, nichts großes, nichts besonderes, wie sie es fand, aber das Grinsen bildete sich dennoch auf ihren Lippen, während sie die Flasche abgab. "Wirst du dann härter trainieren?", fragte Kamila und schüttelte grinsend den Kopf, bevor sie sich den Saum den Oberteils schnappte und es sich über den Kopf zog. Es landete an einer der Wände und offenbarte nicht nur die nackte, tätowierte Haut, sondern auch einen simplen SportBH. Normalerweise blickte schöne Reizwäsche unter der Kleidung hervor, Kamila hatte eine Schwäche für genau diese, aber für den Sport war genau diese unpraktisch, da musste ein einfacher, aber recht hübscher SportBH her. Nachdem sie sich diesen gerichtet hatte machte sich die Frau lang, um an die Handpratzen dran zu kommen. "Du bist dran", beschloss sie mit einem Grinsen auf den Lippen und zog sich die roten Handpratzen an um sich damit zu erheben. Kurz schlug sie mit den beiden gegeneinander, bevor sie zu dem Mann sah. "Oder hast du schiss?".

      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • " Ja, ganz bestimmt.. ", beantwortete er ihr auch schon direkt ihre Frage, ob er trotz des freigemachten Blickfelds hart trainieren würde. Natürlich konnte er es nicht versprechen, genauso wie er nicht verleugnen konnte, dass er sie und ihren Körper attraktiv fand. Da würde es wohl auf die allgemeine Stimmung von ihm und der Atmosphäre kommen, wie sehr er sich doch auf sein eigentliches Training konzentrierte und sich nicht von diesem ablenken lässt. Es würde sich aber schnell genug zeigen, wobei er wohl andere Gedanken haben wird, sollten sie sich gleich wieder beginnen zu ärgern. Auf den Fortlauf des gemeinsamen Trainings hatten sie auch nicht weiter gewartet, denn nachdem er selbst nochmal die letzten Schlücke aus der Wasserflasche nahm und diese zumachte, war Kamila schon mit den Handpratzen bereit gewesen. Mit ihrem Aufeinanderschlagen der Handpolster gab es einen kurzen, ziemlich leisen Knall, welches er als Startsignal wahrnahm. Anthony stand von seinem Platz auf und hatte schief gegrinst, als sie erneut ihre Stimme erhob. Sie fragte, ob er nicht vielleicht Angst davor hatte, aber ihm fiel dafür kein sofortiger Grund ein. " Solltest du nicht eher Angst haben? ", stellte er auch schon als Gegenfrage, bevor er deutlich seine Haltung richtete, nur um es ihr auch noch zu zeigen.
      Danach ballte er auch schon die Fäuste, nur um kurz zu sehen ob Kamila auch wirklich bereit war. Der Blick schweifte für einen Moment zu ihrem Sportbh, danach hatte er aber auch schon den ersten Schlag geleistet. Er hatte nicht allzu hart geschlagen, da wollte er lieber erst testen, wie stramm sie doch ihre Arme hält, bevor er sie dabei noch verletzt. Das Ärgern hatte er für die nächsten Schläge aus den Augen verloren, dafür hatte er aber auch schon eine Idee gehabt, die er schon wieder früh genug zeigen wird. Anthony hatte sich schon mit der Idee zufrieden gestellt, dass sie sich hier nicht wirklich um das harte Trainig rissen, sie waren eher bemüht hier ihren Spaß gemeinsam zu haben, solange sie die Einsamkeit im Keller genießen konnten. Nach seinem kurzen Test kamen auch eher fokussierte Schläge, sie hielten aber auch nicht lange, denn danach wollte er sich auch schon einen Spaß erlauben. Mit dem konzentrierten Blick hatte er mit der Faust wieder ausgeholt, zielte dabei aber geradewegs auf ihr rechtes Auge. Während des Ausholens hatte er die Faust aber auch schon gelöst, hatte stattdessen kurz über ihre Haut unter dem Auge gestrichen. Sein Grinsen war breit, auch wenn er doch so tun wollte, als wäre nichts gewesen. " Da war eine Wimper ", redete er sich auch schon aus der Aktion raus, auch wenn das wohl nichts davon begründen konnte. Aber das brauchte es auch gar nicht, er wollte bloß ihre Reaktion dazu sehen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Sie brauchte mit Sicherheit keine Angst davor haben, dass Anthony wirklich zuschlagen würde, denn diese Situation kam ihr bekannt vor. Wie oft musste die Brünette ihrem Bruder stand halten, als er mit seinem Training dran war, vermutlich viel zu oft, aber in dieser Zeit hatte sie gelernt den harten Schlägen stand zu halten und ihnen vor allem auszuweichen, wenn es nicht möglich war sie zu halten. Vermutlich war Anthonys Kraft nicht viel schwächer oder gar stärker als die ihres Bruders, deshalb sorgte sich Kamila darum nicht, sondern versuchte lieber die Erinnerungen, die ihr in den Kopf stiegen auszublenden. Sie wollte sich nicht jetzt gerade an die Zeit erinnern, in welcher sie einem emotionalen Wrack glich, in welcher sie sich noch nicht so gut verteidigen konnte, wie es jetzt der Fall war, sie wollte lieber das Jetzt und Hier genießen, die Zeit mit dem Blonden, seine Anwesenheit. Es war kein Problem seine ersten Schläge zu halten und mit jedem Schlag, den die Frau blockierte steigerte sich nicht nur die Kraft dessen, sondern auch die Anspannung in ihren Armen. Ab und zu musste sie ihren Arm doch ausschütten, um nicht das Ziehen weiterhin zu spüren, aber sie hielt stand. Sie war vorbereitet und wollte gerne das kleine Etwas an Anthony entdecken, an welchem man sah, welche Seite er eigentlich wählte. Es gab viele, die sich verrieten und wenn man diese Schwäche fand, hatte man auch einen Vorteil während des Kampfes, aber Kamila schaffte es nicht und fokussierte sich scheinbar zu sehr darauf, denn sie sah die Hand an ihr Auge nicht kommen. Bevor sie richtig reagieren konnte, spürte sie jedoch weder einen Schmerz im Auge, noch einen in ihrem Arm, mit welchem sie den Schlag abblocken wollte, stattdessen spürte sie die zarten Finger des Blonden, die unter ihrem Auge Strichen. Entsetzen war in Kamilas Gesicht zu sehen, während sie in das breite Grinsen vor sich blickte. Sie blieb ernst, auch wenn sie am liebsten mitgegrinst hätte, denn die Ausrede für die Aktion war eine angebliche Wimper unter dem Auge. Die Brünette schüttelte ihren Kopf, bevor das Schmunzeln zu sehen war. "Du Arsch", kommentierte sie die Aktion und schüttelte noch energischer den Kopf, ehe sie mit den Handpratzen gegen Anthonys Oberarm schlug. "Erschreck mich doch nicht so, du Arsch!". Sie schlug lachend weiter gegen den Oberarm, bevor sie die Handpratzen auch von den Armen auszog und hinter sich warf, um mit ihren Fäusten gegen den Oberarm zu schlagen, nicht stark genug um Spuren zu hinterlassen, aber sie musste ihre Aufregung deutlich machen. "Ich gebe dir gleich eine Wimper!".
      Das Lachen untermauerte alles, damit war es eigentlich sehr deutlich, dass Kamila so etwas ganz und gar nicht böse nahm, nicht bei ihm, es machte doch so viel Spaß miteinander, aber der Schlag hatte sie erschrocken, damit hatte sie nicht gerechnet und vermutlich erschreckte sie viel mehr die Tatsache, dass sie kurz unachtsam gewesen ist. "Du solltest als Strafe mal hundert Liegestütze machen!". Vermutlich ein Klacks für den Mann.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie zeigte sich entsetzt über seine Aktion und binnen weniger Sekunden hatte er auch schon ihre Aufregung innerhalb von Schlägen auf seinem Oberarm gespürt, welche er belächelte. Mit der steigernden Aufregung ihrerseits musste er aber auch selbst wieder beginnen zu lachen, denn aus seinem Kopf ging nicht der erschrockene Ausdruck von ihrer, als sie realisierte, dass er die Handpratzen deutlich verfehlte. Natürlich hätte er ihr nie in ihr hübsches Gesicht geschlagen, ihr ernsthaft Schaden zufügen wollen, solange sie doch nur ihren Spaß untereinander führten. Trotzdem zeigte Kamila sich aufgewühlt über den kleinen Spaß, den er sich auf ihre Schippe machte. Dafür wurde er aber genügend bestraft, denn zwiebelte nicht nur der Schlag mit den ledernen Handpolstern, sie zog diese sogar aus und verteilte noch mehr an seinem Körper. Anthony schien sich gar nicht wirklich einzukriegen, kippte mit einem kurzen Gleichgewichtsschwund nach hinten, ehe er sich wieder zum eigentlichen Platz stellte. Kamila empfand es aber selbst auch als witzig, was er zumindest aus ihrem Lachen entziehen konnte. Die Brünette drohte ihm auch schon damit, sie würde ihm wohl gleich noch eine Wimper geben, wobei ihm doch bekannt war, was sie ihm stattdessen geben würde. Trotzdem hatte er provokant auf seine Wange getippt, als würde er noch einen Kuss von ihr erwarten, den er vermutlich nicht erhalten wird, nicht jetzt zumindest.
      Kaum hatten sie sich zu einem gewissen Teil beruhigt, hatte man ihm auch schon Straf-Liegestütze gegeben, da hob er mit einem Grinsen die Braue. Sie wollte wirklich, dass er irgendwas für seinen Spaß machen musste, aber einfache Liegestütze waren zu einfach, schließlich gehörten sie zu seinem festen Trainingsplan, auch wenn sie nicht viel Zeit davon in Anspruch nahmen. Ohne Wiederwillen, dafür aber immer noch mit dem breiten Grinsen, hatte er sich auf den Boden gesetzt, nur um von dort zur tätowierten Frau zu sehen. " Dann geh auf meinen Rücken, dann ist es wenigstens ein bisschen schwer.. " So gut es ging, hatte er sich selbst zur Verdeutlichung auf den Rücken geklopft, ehe er sich auch schon in Startposition bewegte, um womöglich noch auf sie zu warten, sollte sie das Angebot annehmen. Sie hatte ihn damit doch glatt daran erinnert, was er doch vorhin schon vor hatte, da hatten sie sich wieder unbewusst ergänzt. Anthony war sich gar nicht sicher, wie es wohl mit jemandem auf dem Rücken sein würden, er war schließlich nicht so blöd und balancierte eine Hantel, während er seine Liegestütze machte. Das Gewicht welches er stämmte hatte er schon mit guten Armstellungen hingekriegt, es war wohl aber was deutlich anderes, mit diesem von unten wieder hoch zu kommen. Kurz dachte er, er hätte sich damit doch überschätzt, aber mit den ersten hatte er sich auch bereits daran gewöhnt, auch wenn es immer noch anstrengender war. Das wollte er aber erst nicht kommentieren, bevor die Dame noch Komplexe über ihr Gewicht bekommt, auch wenn sie doch ziemlich selbstbewusst war. Anthony erlaubte sich wieder den Spaß, einfach falsch zu zählen, nahm damit aber auch in Kauf von neu zu beginnen. Das Grinsen verließ ihn aber trotz der begonnenen Liegestütze nicht, da konnte er wohl auch ein bisschen mit Kamila trödeln. " Gemütlich da oben? "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Kamila hatte nicht damit gerechnet, dass der Blonde ihrer Aufforderung nach etwa hundert Liegestützen nachgesehen würde, aber noch weniger rechnete sie damit, dass sie sich auf seinen Rücken setzen sollte, damit es für ihn ein wenig schwerer werden konnte. Es war ein Klacks für den Mann diese Strafe auszuführen, dessen war sich die Brünette schon vorher bewusst gewesen, seine Arme sahen eindeutig so aus, als würde er sein Gewicht so locker halten können, vermutlich war es auch ein Teil seines normalen täglichen Trainings, die anderen Herrschaften nahmen diese Übung auch gerne täglich in ihren Plan auf. Kamila war kein Fan davon, sie führte es aus, wenn es notwendig war, aber wenn sie stattdessen anders üben konnte nutzte sie die Möglichkeit auch, aber es war interessant, sich da auf den Rücken zu setzen während der Mann immer wieder unter ging, bis kurz über den Boden. In einem Schneidersitz hatte sich Kamila auf dem breiten Rücken gemütlich gemacht und blickte immer wieder nach unten zu dem Blonden, um zu sehen, wie anstrengend es wohl war. Sein Gesicht verriet nicht viel, aber mit einem Grinsen auf den Lippen beobachtete sie weiter. Es kam die Frage, ob es denn gemütlich da oben war, woraufhin die Brünette hastig nickte. "Sehr sogar..Ich mag den Ausblick von hier oben..Und wie läuft es da unten?". Sie lehnte sich sogar ein wenig runter, um das Gewicht zu verlagern, womit Anthony mit Sicherheit nicht gerechnet hatte, aber sie setzte sich auch wieder aufrecht. "Wobei...das sieht schon fast zu einfach aus", entgegnete sie dann und überlegte kurz, wie sie die Liegestütze am besten erschweren konnte. Mit den halblabgen Fingernägeln fuhr die Frau zunächst über die nackte Haut vor sich auf dem Rücken des Mannes entlang, bevor sie seine Hüften erblickte und nur noch breiter grinste. Sanft fuhr sie mehrmals mit den Nägeln entlang des Rückens, bis Anthony wieder fast am Boden angekommen war, dann pieckste sie dem Mann sanft in die empfindliche Haut über den Hüften, kurz vor der ersten Rippe. "Aber so sollte es deutlich schwieriger sein, was?". Ein Lachen ertönte, ihr Lachen, bevor sie wieder einmal in die beiden Seiten pieckste, um den Mann zu ärgern. Er hatte sie vorhin gekitzelt, jetzt bekam er die Rache dafür, auch wenn sie vermutlich nicht so effektiv sein wird wie seine Kitzelei. Nicht weiter schlimm, es gab einige andere empfindliche Stellen auf dem Körper des Mannes, die Kamila inn und auswendig kannte, sie hatte immerhin einige Wochen und vor allem Nächte Zeit, um genau diese kennenzulernen und jetzt auszunutzen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie hatte es da oben gemütlich gehabt, dort war es auch wesentlich einfacher, als wie wenn man den unteren Part in den Liegestützen nimmt. Für sie schien es aber auch so etwas wie eine Führungsposition zu sein, denn mit ihrem Platz hatte sie deutlich mehr Möglichkeiten zu ärgern, als der Blonde sie hatte. Kamila fragte auch schon gleich, wie es wohl bei ihm da unten lief, die Frage hatte er sich aber selbst erstmal stellen müssen. Gerade als er zur Antwort kommen wollte, dass es ihm als unteren Part wohl doch ganz gut ging, hatte sie sich auch schon nach vorn gebeugt und ihn damit aus der Fassung gebracht. Seine Haltung wurde für einen Moment brüchig, er hatte es aber relativ gut wieder ausbalancieren können, auch wenn es seine Zeit brauchte und nur noch weiter verhinderte, dass er schnell zu den hundert Liegestützen kommt. Sie überlegte sich wahrscheinlich schon einiges, denn sie sprach darüber, wie einfach das doch aussah. Der Blonde hatte gelacht und seinen Kopf geschüttelt, sie findet schon was. Für Kamila war es wahrscheinlich kein Problem gewesen, sie hatte es sich im Schneidersitz komfortabel gemacht, wenn sein Gefühl auf der Haut ihn nicht gerade täuschte. Er blickte jedoch aus Neugier nicht nach hinten, es würde nur seine Stellung wieder ändern, auch wenn sich nichts großartiges tun wird. Sie sollte wohl beim Ärgern noch damit rechnen, dass sie mit manchen Aktionen selbst von ihm fliegt, je nachdem wie er doch seine Reaktion zeigt. Aber es schien bisher kein Problem zu sein, weswegen er einfach schnell versuchte die nächsten Zehner hinzukriegen, solange die kreative Ader Kamilas nichts sadistisches vor hatte.
      Die schien auch gar nicht raus zu sein, denn während er leise für sich zählte, hatte er bloß ihre Finger auf der Haut gespürt, wie sie ihn an erreichbare Stellen kraulte. Wo er sich doch gar nichts dabei dachte, sie hatte wohl aber einfach nur auf den richtigen Moment gewartet. Denn sie hatte ihre Finger kurz angehoben, nur damit Anthony im nächsten Moment auch schon ihre Finger wieder in seiner Haut spürte und er zuckte, zumindest mit der Brust auf dem Boden gelang. Er erhob sich aber auch schon direkt und machte weiter, während er wieder Zeuge von ihrem ehrlichen Lachen war, welches sie im Moment gegen ihn verwendete. Daran dachte er erst gar nicht, wie angreifbar er sich doch mit den Liegestützen machte, aber das würde Kamila wohl nicht zurück kriegen, wenn sich die Chance noch dazu ergibt. Der Blonde hatte sich wieder in die Strafarbeit versetzt, bevor er auch schon mit dem nächsten Pieksen wieder zuckte und schnell die Arme anspannte, als er oben ankam. " Du kleines Biest! ", kommentierte er ihre oberen Machenschaften. Anthony musste selbst beginnen zu lachen, wobei das wohl ein schlechter Zeitpunkt war, seine Arme würden so nur noch weiter schwächeln. Er versuchte sich wieder zusammenzureißen, es gelang ihm sogar. Ein paar Liegestütze der Verwirrung hatte er noch durchstanden, bevor er oben angekommen wieder anhielt, um wieder zu lachen. " Scheiße, verzählt.. "