[2er RPG] No Good For You

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    • Sie hatte wohl damit recht gehabt, dass Mike sich womöglich erst gar nicht auf die Reise begeben hätte, sollte er schon von dem Reisezie Bescheid wissen. Es war an seinem vorherigen Verhalten zu sehen, ihm war es hier nicht wirklich Geheuer, den Beiden brachte dieses Gebäude nur Erinnerungen wieder, die schon längst zu vergessen versucht werden. Es gab nun aber kein wirkliches zurück mehr, sie mussten den Tag hier überstehen und wenn der Tag vergangen sein sollte, jeder wieder im Bett lag, dann konnten sie sich wieder entspannen. Ob es dann aber überhaupt dazu kommen würde, war dabei nichtmal fest gelegt. Danach wären die Gedanken vermutlich bei den Spaniern, egal ob sie nun einen Plan hatten oder nicht. Es konnte jedoch nur klappen, sie waren in der deutlichen Mehrzahl.
      Mit seiner gesellten Frage ließ die Brünette ihren Kopf hängen, da hatte er selbst tief ausgeatmet. Er war geduldig, hatte sie betrachtet, wie sie sich durch das Gesicht fuhr. Die erste Frage die sie ihm stellte, ob er denn auch die Wahrheit hören wollte, beantwortete der Blonde zögernd mit einem Nicken. Er hatte sich aufgesetzt und war ein wenig angespannt, der Ort könnte sie doch nicht kalt lassen. Sie hatte ihm keine direkte Antwort gegeben, doch mit ihren Worten war schnell zu erkennen, was denn gerade in ihr vorging. Es war das Lächeln, welches sie noch weiter verriet, doch einen anderen Weg gab es für sie nicht. Sie mussten sich hier treffen, hier war es am sichersten, hier würden die wenigsten Verluste gemacht werden. Die anderen Männer werden wahrscheinlich die Bedeutung dieses Gebäudes nicht wissen, es nicht wertschätzen und bei der Sache bleiben, da würde es Kamila vielleicht schwerer haben. Aber auch sie möchte die Spanier dran kriegen, all für alle Mal diese Plage in die Schranken weisen, sie vernichten. Es war alles andere als überraschend, wenn es nicht nur sie wollte. Damit hätten sie weniger Probleme, alles würde wieder gut laufen, sie könnten auf das andere Problem warten, welches überhaupt das jetzige Gefühl der Grünäugigen auslöste. Daran wollte Anthony nicht mal wirklich denken, es machte ihn selbst schon verrückt, dass der Kerl nicht einfach kommt, aufhört seine Boten zu schicken.
      Sie mussten jedoch erstmal durch diesen Tag, so war auch Kamilas Gedanke. Sie müssen jetzt dadurch, anders geht es nicht. Er schätzte es jedoch, dass sie überhaupt mit der Wahrheit herauskam, ihm Teil von ihrem Inneren zeigte, was ihr Körper ihr sagte. Es war wieder das Hilflose was ihn packte, er konnte nicht wirklich etwas dagegen tun, so dachte er doch. Kamila hatte sich jedoch zu ihn gelehnt, sich ihm genähert und nannte ihm noch ein Detail. Mit ihm war es hier deutlich besser auszuhalten, hatte sie ihm gesagt, bevor sie den Kopf wieder hängen ließ. Einen Moment lang hatte er sie nur betrachtet, ob sie nicht noch etwas verraten wollte, aber es war schon genug gewesen. Anthonys Blick flog für einen Moment durch den Raum, zur Tür, aber es schien alles ruhig zu sein. Sie waren sowieso damit beschäftigt gewesen, sich aufzuteilen. Deswegen erhob er sich vom Stuhl, legte die warmen Hände auf ihre Wangen und gab ihr einen Kuss auf den Kopf, den sie so hängen ließ. " Dann bleib ich heute wohl an dir kleben. ", sagte er mit einem Schmunzeln und betrachtete sie, ehe er die Hände von ihr nahm. Aber er sollte sie nicht noch weiter in irgendwelche Gefühle reintreten, wenn sie wahrscheinlich eher nach Ablenkung suchte. " Das wird aber schwierig.. Da hab ich ja immer deinen Hintern im Blick.. ", bemitleidete er sich schon fast selbst, denn seine Hände müsste er bei sich behalten. Er grinste, das würde wahrscheinlich noch ein Spaß werden.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es waren die warmen Hände an ihren Wangen und der Kuss auf ihrem Kopf, die ihr ein solch gutes Gefühl zauberten, dass es für Kamila für den Moment so schien, als würde alles gut werden. Klar, ihr ging es nicht so gut, vor allem nicht hier und nicht bei den Erinnerungen, die die Bar mit sich brachte, aber er war da und das gab ihr einfach die Kraft es durchzuziehen. Bisher gab es in dem Leben der Brünette nur eine weitere Person, die ihr solche Gefühle bereitete und das war ihr Bruder, so sehr sie auch vormachte ihn nicht gern zu haben. Mike war immer für sie da gewesen und schaffte es ihr Halt zu geben, aber auch er hatte schwierige Tage und diese häuften sich an. Vielleicht häuften sie sich aber auch an, weil er sah, was der Blonde mit seiner Schwester machte.. Er belebte sie und ihr kleines Herz wieder, als würde es eine Hoffnung darauf geben, dass sie auch irgendwann wieder glücklich werden würde.
      Kamila lächelte sanft und hob ihren Kopf hoch, als Anthony seine Hände auch wieder weg nahm. Er kommentierte ihren Hintern, damit brachte er auch sie dazu breit zu grinsen. Sie schüttelte ihren Kopf und musste sich auf die Lippe beißen. "Ich habe die Hose wirklich nur für dich angezogen", entgegnete sie ihm und erhob sich von der Theke, um die Gläser in die Spüle zu stellen. "Damit mir jeder andere heute auf den Arsch glotzen kann.. Denen die Augen ausfallen und du siegessicher dasitzen kannst.. Mit der Bestätigung, dass dieser Hintern dir gehört". Kamila schmunzelte breit und machte sich dabei daran die Gläser zu spülen ohne auch nur einen Moment darüber nachzudenken, was sie da gesagt hatte. Sie hatte mit ihren Worten zugegeben, dass sie zu Anthony gehörte.. Etwas, was sie bewusst nicht wirklich gemacht hätte, aber innerlich war ihr Herz schon definitiv vergeben, die Frau war sich dessen nur nicht bewusst gewesen. Sie blickte hoch zu dem Blonden. "Und außerdem.. Mag ich das, wenn du mich so hungrig ansiehst..". Es gab ihr eine Bestätigung, nach der sich die Brünette vorher gar nicht gesehnt hatte. Sie wurde häufig so angesehen, wie es Anthony tat.. So liebevoll, aber dennoch hungrig nach mehr, als würde er ihr diese verdammte Hose vom Leib reißen wollen, aber bei ihm störte es sie nicht wirklich, es bestätigte sie eher in dem, wie sie war. Ein gesundes Selbstbewusstsein war ja bei Kamila vorhanden, aber so wurde sie in dem bestätigt, dass es richtig war.
      Sie spülte die Gläser und stellte diese ab, damit sie trocknen konnten, bevor sie sich über die Theke rüber schwung. "Wollen wir ein wenig Platz schaffen?", sie blickte damit zu Anthony und lächelte ihn dieses Mal auch ganz liebevoll an. Ja, ihr Herz war definitiv an diesen Mann vergeben, seit dem Tag, an dem sie sich das erste Mal in die Augen gesehen hatten..er musste es ihr nur noch deutlich machen. Sehr deutlich.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die Brünette verriet ihm, dass sie die Hose nur für ihn anzog, da hatte er unglaubwürdig die Brauen gehoben. Das Schmunzeln war jedoch trotzdem auf den Lippen, das Lächeln wurde bei dieser Tatsache nur noch breiter. Sie wusste nur zu gut, wie man ihn fangen konnte und ihn warten lässt, es könnte wohl noch zu einer Qual mit ihr werden, sollte sie bereits so vieles wissen. Aber es machte ihn irgendwie nichts aus, denn er saß zufrieden vor ihr und betrachtete sie, wie sie mit ihm spielte, sich ablenken ließ. Ihre Worte gingen aber noch weiter und brachten ihm Vorstellungen die er lieber nicht haben wollte. Gregory sollte seine Augen am besten gar nicht erst auf Kamila werfen, doch das würde er wohl so oder so tun, denn er war wohl verdammt verschossen in sie. Er würde doch auch hoffentlich keine Show abziehen, sie hatten sich hier wegen etwas anderem getroffen, nicht um eine potenzielle Heirat zu vereinbaren. Ihre nächste Aussage hatte ihn aber überrascht, er sah sie an und war noch etwas am realisieren. Die Worte hatte sie aber ernst gemeint, denn sie fügte nichts dazu, sie hatte auch nicht gelacht. Kamila sagte ihm, dass sie ihm gehörte. Sein Körper hatte damit für einen Moment gestockt, es fühlte sich so an, als würde nichts mehr wirklich funktionieren wollen. Deswegen hatte er im nächsten Moment tief die Luft eingezogen, bevor er sich einfach zusammenriss und ihr wieder zuhörte. Sie mochte ihren Blick, wie er sie hungrig ansah und am liebsten vor Ort ausziehen wollte, da grinste er. Anthony war wohl wirklich auf eine Art hungrig gewesen, er brauchte sie an seiner Seite, in jeder Hinsicht. " Ist es etwa so offensichtlich? ", fragte er nun mit einem Grinsen, schüttelte danach leicht den Kopf, daran müsste er wohl noch feilen.
      Er betrachtete sie, wie sie die Gläser ausspülte und sich danach gekonnt von der Bar entfernte. Sie stand wieder vor ihm, wahrscheinlich sogar ein wenig zu nahe, weil sie alleine waren. Sie fragte ihn, ob die Beiden nicht ein wenig Platz schaffen, da sah er von ihrem lieblichen Lächeln zu der Gegend. Er seufzte kurz, er sah sich um, wo die Sachen den weggestellt werden können. Auf die Schnelle hatte er jedoch nichts gefunden, deswegen drehte er sich wieder zu ihr und sah sie fragend an. " Sollen wir denn Rest dann woanders abstellen? ", fragte er nun nach, ehe er die ersten Schritte auf die Sessel machte. Er griff nach dem ersten Sessel und hob dieses an, um langsam zu beginnen. Aus dem Augenwinkel sah er noch mit einem Grinsen zu ihr, ob sie einen Finger rühren würde oder den Herren nur dirigiert. Er tippte eher auf das Zweite, auch wenn das Erste wahrscheinlich war, er war ja für die Drecksarbeit zuständig und Sessel schieben ist vermutlich keine wirkliche Unterhaltung.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Anthony fragte wirklich, ob es so offensichtlich war, wie er sie ansah, da nickte Kamila deutlich und schmunzelte umso mehr. "Ja.. Ich kann es deutlich erkennen, wie du versuchst in deinen Gedanken meine Klamotten vom Leib zu reißen.. Aber es ist okay.. Sie wissen ja alle immerhin nicht, wie gerne ich dich ausziehen würde", antwortete sie dem Mann und nickte noch einmal, um es zu bestätigen. Ja, bei ihm verliefen sich ihre Gedanken recht häufig und landeten in einer sehr heiteren Ecke des Labyrinthes in ihrem Kopf, in dem Kamila viele Gedanken darüber hatte, wie viel mehr Spaß die beiden haben könnten. Sexuell gesehen natürlich.. Bisher hatte sie sich mehr auf One-Night-Stands konzentriert und ab und zu einfach ihre Bedürfnisse gestillt, aber bei Anthony wollte sie mehr.. Deutlich mehr.. Und es erfreute sie auch, dass der Blonde deutlich mehr von ihr haben wollte. Sie passten auch in diesem Aspekt gut zueinander, als wären sie einfach füreinander geschaffen worden.
      Auf der anderen Seite der Bar fragte die Brünette schnell danach, ob sie mehr Platz schaffen wollten und hatte dabei auch wirklich vor mitzuhelfen, sie wollte nicht einfach nur zusehen. "Ich wollte ein wenig Platz schaffen und einen Kreis machen, oder so.. So, dass wir wenigstens zueinander sehen können wenn wir reden und ich die Jungs gut im Blick haben kann", erklärte sie und zuckte sanft mit den Schultern, bevor auch die Frau zu einem Sessel griff und ihn ein wenig umschob. Ihr Blick glitt zu Anthony, weil er sie beobachtet hatte und das Grinsen auf seinen Lippen konnte sie nicht ganz deuten. Die Frau lehnte sich gegen den Sessel und kreuzte ihre Arme vor der Brust, um den Blonden zu betrachten. "Was ist so lustig?", fragte sie und hob ihre Augenbrauen, um noch ein wenig strenger zu wirken, aber lange konnte es Kamila bei dem Blonden nicht. Sie musste ebenfalls grinsen und schüttelte schnell ihren Kopf, um sich zu erheben und die Sessel wieder zu schieben. Dabei wählte die Frau einen Tisch, an dem keine Stange zum Tanzen vorhanden war und deutete dem Mann darauf, wohin er die anderen Sessel schieben sollte. Sie betrachtete das fertige Ergebnis, bevor sie zufrieden nickte. "So sollte es reichen", bestätigte Kamila und nickte noch einmal, sie war zufrieden mit dem kleinen Kreis, in dem sie zusammen sitzen würden. Es gab für jeden der Gäste einen Platz, zusätzlich jeweils einen für Mike, Elias und auch das Dornröschen. "Na dann.. Müssen wir wohl nur noch warten, bis sie hier erscheinen.. Und mein Bruder endlich zurück kommt.. Ich brauche auch hier ein paar Männer drin".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Kamila hatte selbst gerne die Vorstellung dem Herren die Klamotten vom Körper zu reißen und damit hatte sie wohl die Sehnsucht erwidert, die er zwischendurch selbst verspürte. Bei ihr war sie jedoch nicht so deutlich, womöglich hatte er es aber auch nicht realisiert oder sich bereits daran gewöhnt. Egal was es denn war, die Beiden wollten nur sich gegenseitig, jemand anderes hatte dort nicht wirklich Platz, sie hatten sich schon mehr oder weniger aneinander gebunden, auch wenn sie nicht ofifziell sagen, dass es eine Beziehung sei. Aber er würde bald einige seiner Sachen bei ihr lagern können, da würde er noch sehen, ob sie die weitere Nähe nicht doch noch bereut.
      Auf ihre Erklärung, wie sie es haben wollte, nickte der Blonde und stellte den Sessel bereits an den leeren Tisch. Sie erkannte, wie er sie zuvor betrachtet hatte und das Grinsen war schwerer zu verstecken, als er es erst dachte. Da hatte sie auch schon die Arme verschränkt und gefragt, was denn so lustig sei. Es war nur ein weiterer Grund, für ihn breit zu grinsen, da hatte er den Kopf hängen lassen und kurz belustigt geschnaubt. " Nichts ", beantwortete er ihre Frage knapp und hatte sich mit dem nächsten Moment zusammengerissen, um die anderen Sessel mit ihr in einen Kreis zu stellen. So sah es gut aus, so dachte auch die Brünette, also rührten sie keinen Finger mehr um noch etwas daran zu ändern. Jetzt müssten sie nur noch warten, Kamila wartete noch dazu, dass Mike kommt und ein paar Männer mit sich nimmt. Anthony nickte und sah sich ein wenig um, es war irgendwie immer noch ungewohnt hier, sonst sah man die Bars immer reichlich gefüllt. Aber sein Augenmerk setzte sich auf eines der Tische durch welche eine Stange hindurch ging. Mit einer gewissen Frage verengten sich seine Augen, diese Stange würde ihn vermutlich nicht halten können, wenn der Tisch denn nicht noch davor aufgibt. Deswegen lief er zur Stange, die vom Boden zur Decke verlief und hatte sich kurz an dieser gedreht, bevor er grinsend zu Kamila sah. " Und, wird das ein guter Nebenjob für mich? ", fragte er nach, ehe er sich von der Stange löste und zur Decke blickte. Seine Hände umgriffen danach auch schon fest das Metall, er war sich sicher, dass er wenigstens das eine hinkriegt. Mit einem Schwung hatte er seine Beine angehoben und stämmte sich waagerecht vom Boden, bevor seine Kraft jedoch nich mehr ausreichte, hatte er sich auch schon wieder auf den Boden begeben. " Ich fänds ja echt toll.. Viele Frauen, alle Augen nur auf mich.. Ich könnte sie alle haben.. ", erzählte er mit einem frechen Grinsen, irgendwie musste er die Brünette ja auch mal ärgern, wenn er es denn nicht schon genug tat.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Ich Blick glitt für den Moment durch die Bar, bevor ihre Augen auf dem Blonden haften blieben. Er sah sich die Stangen an, schon fast hätte Kamila einen Kommentar dazu abgegeben, da bewegte er sich schon auf eine der Stangen zu und wollte wissen, ob er es gut tat. Ein Schmunzeln bildete sich auf den Lippen der Frau, sie war sich dessen bewusst, dass er sie nur herausfordern wollte aber noch hielt sie sich auch zurück. Mit vor der Brust gekreuzten Armen bewegte sie sich auf den Mann zu und grinste ein wenig schief. "Joa.. Mir gefällt es", antwortete sie ihm auch kurze Zeit später und zwinkerte dem Mann zu, um nicht weit von ihm zu beobachten, wie er noch etwas versuchte. Es sah.. Nicht so elegant aus, wie es eigentlich aussehen sollte, aber das Grinsen auf ihren Lippen war breit geworden. Kamila biss sich auf eine von ihnen, um dann mit dem Kopf zu schütteln. Sie war da, falls er sich wehtun würde, aber der Mann war kräftig und würde sich selber stützen können, wenn er es brauchte. Es war nicht einfach an einer Stange Halt zu finden, die Muskeln waren so etwas nicht gewohnt, aber mit etwas Übung würde das auch der Blonde hinbekommen, dessen war sie sich sicher.
      Seine nächsten Worte ließen ein leichtes Lächeln auf den Lippen der Brünette, während sie ihre Augenbrauen ein wenig hob. "Alle Frauen haben, also?", fragte sie und schüttelte den Kopf. Sie war sich dessen bewusst, dass er sie nur ärgern wollte, aber die Vorstellung, Anthony könnte eine andere Frau haben löste in Kamila ungewohnte Gefühle aus.. War.. Es.. Eifersucht? Oder was fühlte sie da wirklich? Es machte sie ein wenig wütend, gab ihr die Lust der Frau, die es wagte ihn anzufassen, die Augen auszustechen und dabei war das noch viel zu wenig. Ein Schmunzeln wurde aus ihrem Lächeln, dann schüttelte Kamila wieder den Kopf. "Das muss aber deutlich eleganter aussehen, wenn du alle Frauen haben willst". Sie lockere ihre Arme und deutete mit dem Kopf darauf, zur Seite zu gehen. "Lass den Profi mal dran". Sie schmunzelte, würde ihm jetzt deutlich zeigen, wie es ist mit der Stange richtig umzugehen. Ihre Hand berührte das kalte Metall, es fühlte sich so gewohnt an, als wäre es gestern gewesen, dass die Frau zuletzt eine angefasst hatte. Erinnerungen kamen hoch, bittere Erinnerungen, aber sie konnte diese gekonnt ignorieren und für den Moment einfach zur Seite stellen, um sich mehr darauf zu konzentrieren, Anthony zu zeigen, wie es eleganter ging.
      Ihre Hose war recht eng, aber sie ließ sich Strecken, deshalb machte sich Kamila darum keine Sorgen, dass etwas reißen könnte. Sie drehte sich elegant um die Stange und hielt vor Anthony an, um ihn in die Augen zu sehen. "Du musst dabei gut aussehen.. Als würde man dich sofort vernaschen wollen". Sie glitt entlang der Stange nach unten, um in die Hocke zu gehen, während ihre Augen bei dem Blonden blieben. "Ich meine.. Du siehst gut aus.. Aber das rettet dich nicht davon es peinlich werden zu lassen". Sie drehte sich noch einmal gekonnt an der Stange und bekam das hin, was Anthony vorhin versuchte an der Stange zu machen. Ihre Muskeln wurden wieder warm, es fühlte sich so.. Gewohnt an. Dennoch, die Frau stieg auf die Stange und ließ sich oben auch noch einmal drehen, bis sie bei Anthony ankam und von oben sich zu ihm runter beugte. Sie suchte den Augenkontakt, lächelte ihn sanft an. "Magst du nochmal probieren?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie sprach die fehlende Eleganz an, die er beim einfachen Probieren nichtmal bedachte, weswegen er lachen musste. Es sah wahrscheinlich ziemlich idiotisch aus, er brauchte es aber auch nicht wirklich so gut zu wissen, denn er konnte damit aus Kamila ein Grinsen entlocken, sie fröhlicher an so einem düsteren Ort machen. Auch wenn Anthony selbst wenig oder eher gar nichts mit ihrer Vergangenheit zu tun hatte, so schien es ihm hier auch nicht ganz Geheuer. Er wollte sich gar nicht vorstellen, was sie hier alles wirklich durchstehen musste, wie sie dem Bastard gehorchte, der sie überhaupt in diese Situation reinritt. Wirklich musste er sich aber nichts vorstellen, denn sie sagte ihm, er soll für den Profi Platz frei machen. Das ließ er sich nicht zwei Mal sagen, deswegen hatte er sich auch schon von dem Metall gelöst und einen Schritt zurück gegangen. Ihre Hände hatten dafür die seine an der Stange ersetzt und ihr Körper führte sanfte Bewegungen durch, die wahrscheinlich nicht noch weiter vor Eleganz sprießen konnten. Aber er hatte er gerne zugesehen, auch wenn es gerne an einem anderen Ort sein durfte, es musste nicht dort sein, wo es überhaupt begann.. Der Brünetten ging es aber äußerlich gut damit, sie hatte nicht wirklich mit der Entscheidung gezögert, ihm etwas zu zeigen.
      Sie behielt ihre Augen bei ihm, während sie sich drehte und auch mal stehen blieb. Sie erklärte ihm, wie es auszusehen hat, da schmunzelte er wieder. Von einem Moment zum Anderen so auszusehen, als würde man vernascht werden wollen, war wahrscheinlich auf einer Stange nicht so schnell zu lernen. Aber er ließ ihr den Spaß, dabei hatte er ja auch die Möglichkeit gehabt, ihr zuzusehen. Zum Ende hin hatte sie sich von oben zu ihm nach unten gebeugt, dazu sah der Blonde auch schon zu ihr hoch. Die Frage der Brünetten war, ob er es denn nicht noch ein Mal versuchen wollte, da dachte er selbst kurz nach. Er nickte jedoch mit einem Grinsen, er würde es noch ein zweites Mal machen, mehr bräuchte er jedoch nicht. " Lass den Profi mal dran. ", äffte er sie nun nach mit einem gespielten Selbstbewusstsein, als würde er es mit dem zweiten Mal perfektionieren und dabei noch ihre Macken verbessern, sollten diese überhaupt da gewesen sein. Als sie langsam wieder runter kam, hob er ein wenig die Hand, ob er ihr nicht irgendwie runterhelfen sollte, doch das konnte sie schon gut alleine. Da umgriff er wieder das kalte Metall, erinnerte sich an ihre Bewegung, weswegen er eine andere Haltung einnahm und sich kurz drehen ließ. Er würde Lügen, wenn er nicht zugeben würde, dass er wohl jedes einzelne Detail bemerkt hat. Sein Blick war immer auf ihr gewesen, sollten sie in dem gleichen Raum sein, da war es auch nicht mehr wirklich schwer zu erkennen, wo sie Änderungen machte. Mit der nächsten Hocke und der Umdrehung nahm er nochmal ein wenig Anschwung, bevor er wieder seinen Körper mit den Händen an der Stange stämmte. Sein Gefühl sagte ihm, dass es dieses Mal besser war, deswegen sah er auch schon fragend zu Kamila, während er sich so hielt. Sein eigenes Körpergewicht war kein wirkliches Problem gewesen, er hatte ständig mit Gewichten trainiert, zumindest während seiner Beamtenzeit. Im Haus hatte er bisher keine gesehen oder sie schlichtweg einfach ignoriert, da müsste er wohl nochmal nachsehen. Mit einer freien Hand von der Stange ließ er sich schließlich einfach wieder auf die Füße stellen, das Grinsen war aber immernoch breit auf den Lippen. " Ich brauche aber nicht wirklich andere Frauen beeindrucken.. ", erzählte er ihr, während er ebenso den Augenkontakt aufbaute. " Ich habe meine schon gefunden. "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Anthony wollte noch einmal dran, weshalb sich die Brünette von der Stange bewegte, um ihm Platz dafür zu machen es noch einmal zu probieren. Sie stellte sich ein wenig Abseits, um ihm den Platz zu lassen, den er brauchte. Ihre Augen nahmen jede seiner Bewegungen wahr, als würde sie sich seine Bewegungen einprägen wollen, sie beachtete dabei die Führung der Hände und vor allem seinen Blick, um ihn festzuhalten. Das sanfte Lächeln begleitete Kamila und am liebsten hätte sie sich zurück gelehnt, um die Show zu genießen, aber es war ja keine Show, die er ihr anbot, dennoch.. es sah schon deutlich besser aus, weshalb sie ihm mit einem Schmunzeln auf den Lippen zunickte, als er fragend zu ihr blickte. Schon bald war der Mann mit den Füßen wieder auf dem Boden, da trat die Brünette zu ihm, um sich vor ihm hinzustellen und mit ihren Augen zu seinen zu blicken. Das Grinsen auf seinen Lippen.. Es versetzte ihr einen Stich im Herzen, bevor dieses anfing das Arbeitstempo ein wenig zu steigern. Ein Blick zu Tür reichte für Kamila auch aus, um den Abstand zwischen ihnen zu verschmälern und Anthony noch näher zu kommen. Ihre Augen betrachteten zunächst seine Brust und den Pullover, den er ttrug, es war aber auch genau auf ihren Augenhöhe, dann führte sie den Blick höher und betrachtete ihn von unten, das Schmunzeln verschwand nicht von den Lippen. Er sprach davon, dass er keine anderen Frauen beeindrucken brauchte.. er hatte seine schon gefunden.. da verschwand ihr Schmunzeln von den Lippen und sie war sich nicht sicher, was sie darauf antworten sollte. Sie war die Frau, die er schon gefunden hatte.. Seine Augen machten das deutlich, sein Blick tat es.. Kamila schluckte und biss sich sanft,nachdenklich auf die Lippe, während ihre Augen versuchten nach einer Antwort zu suchen, die sie ihm geben konnte, aber es war nicht einfach Worte zu finden, die dem gerecht werden, was er da gerade offenbart hatte. Er hatte sie beeindruckt, sie sprachlos gemacht und sie vor allem abgelenkt.
      Ein Lächeln bildete sich auf den Lippen der Frau, ein liebevolles und warmes, um Anthony das gleiche Gefühl geben zu können, welches ihre Worte in ihr ausgelöst hatten. Eine ihrer Hände fuhr hoch, um sich an seine Wange zu schmiegen. "Dann muss ich wohl eine Stange in das Schlafzimmer montieren lassen.. damit du ganz viel üben kannst..um mich zu beeindrucken". Ihre andere Hand fuhr an seine Brust, um unter der Haut und den Knochen sein Herz schlagen zu fühlen. "Aber.. Das an der Stange.. hat mich schon ein wenig beeindruckt". Aus dem Lächeln wurde ein Grinsen, die Hand an der Wange wollte sein Gesicht zu ihr ziehen, damit die Brünette ihre Lippen mit seinen vereinen konnte, aber da hörte man schon die erste Tür aufgehen, weshalb ihre Hände auch wieder los ließen. Sie trat einen Schritt zurück ,blickte entschuldigend zu dem Blonden und wartete, bis Mike, Anthony und die Männer auch durch die zweite Tür reinkommen würden.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Seine Worte hatten irgendwas in ihr ausgelöst, denn es kam keine schlagfertige Antwort, irgendwas, womit sie die Wucht die er auslöst, wieder an ihm abgeben konnte. Ihre Augen hatten in der Gegend umher gesehen, er sah, dass ihr nicht wirklich sofort eine Antwort darauf einffiel. Er hatte sie aber nicht gehetzt, er brauchte auch erst gar nicht eine Antwort von ihr, irgendein Kommentar. Die Reaktion genügte schon, denn sie ließen sie nicht kalt, es löste deutlich etwas in ihr aus, deswegen erhoben sich seine Mundwinkel sachte, derweil sein Blick sie musterte, mit dem Augenkontakt nicht allzu aufdringlich sein sollte. Denn er wollte wohl alles andere, als sie irgendwie einzuschüchtern, einen Schritt nach hinten gehen zu müssen. Seinen Blick behielt er für den Moment auf ihrer Lippen, auf welche sie sanft biss, während sie nach einer Antwort suchte. Ob sie ihm wohl sagen würde, dass er seine gar nicht erst begonnene Suche aufgeben durfte, weil sie da war? Die Brünette fing sich jedoch damit, sie hatte ihn wieder angesehen und wieder das liebliche Lächeln aufgesetzt, es erwärmte sein Herz wieder für den Moment, in dem er es versuchte sich zu merken.
      Sie standen sich nahe, deswegen konnte Kamila auch gut ihre Hand an seine Wange legen. Um die Wärme nur noch besser von ihr zu spüren, legte er den Kopf ein wenig schief und seine Augen hatten sich das Grün ihrer angesehen, während sie darüber nachdachte, sich nicht vielleicht eine Stange in das große Zimmer montieren zu lassen. Der Platz war ja theoretisch dafür da gewesen, ihr Zimmer war groß. Er würde damit weiter üben müssen, um sie zu beeindrucken. Ihre andere Hand legte sich auf seine Brust, zu welcher er für einen Moment blickte, bevor sie zugab, dass er sie jetzt schon etwas beeindrucken konnte. Damit lächelte er wieder, er nickte dankend, schließlich hatte er ja eine gute Lehrerin gehabt. Anthony hatte bereits gespürt, wie ihre Finger ein wenig mehr an seine Wange griffen, ihn zur ihr ziehen wollten, doch sie zögerte, ehe sie sich von ihm löste und wieder Abstand hielt. Für einen Moment hatte er die Stirn gerunzelt, fragen wollen, was denn los war, doch er hörte es schon an den tiefen Stimmen. Mit einem Schnauben hatte er für einen Moment genervt die Augen geschlossen, er hatte schon früh genug ihren entschuldigenden Blick erkannt, es änderte aber nichts daran, dass er den Herrschaften jetzt liebend gern den Kopf abreißen würde. Jedoch wollte sie es geheim halten, den Gefallen musste er ihr wohl tun. Seine Beine trugen ihn deswegen weiter entfernt zur nächsten Wand, um sich nun selbst die Bilder anzusehen, sich etwas abzuregen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Ein Seufzer verließ ihre Lippen und ihr Blick folgte Anthony, wie er sich ebenfalls von ihr entfernte. Klar, es war blöd und nicht einfach, aber es hatte seine Gründe, weshalb Kamila dieses ..was auch immer zwischen ihnen war geheim halten wollte und wenn Anthony nicht damit zufrieden war, dann hatte er Pech, so einfach war es. Ein weiterer Seufzer entfuhr ihr, dann blickte die Brünette auch zu der Tür, die sich öffnete und durch die die Männer durchkamen. Mike seufzte selbst, als er sich die Bar ansah, Elias sah eher beruhigt und locker aus, so wie er es immer tat. "Ey K.. übst du etwa schon?",fragte er belustigt und schüttelte den Kopf, da hob Kamila ihren Mittelfinger hoch und ihm entgegen, damit er sehen konnte, was sie davon hielt. "Fick dich", kommentierte sie noch und bewegte sich auf das Sofa zu, welches mit in den Kreis integriert war. Es war ihr Platz zum sitzen und den würde auch niemand ihr nehmen, dessen war sie sich sicher, es würde ja auch keiner wagen, es zu versuchen. Einige ihrer Männer traten in die Bar hinein und nahmen an einigen freien Stellen Platz, um ein Auge auf das Geschehen werfen zu können.
      Elias griff zu einer der Flaschen , die noch auf der Theke standen und griff zu einem der Gläser, die die Brünette vorhin gewaschen hatte, um sich etwas einzuschütten. Er nahm sich immer das, was er wollte, aber er machte seine Arbeit gut, deshalb konnte sie auch nichts dagegen sagen. Die Frau lehnte sich lieber zurück und wollte zu ihrem Handy greifen, aber seine Frage ließ sie halt machen. "Ihr seht aus, als hätten wir euch bei etwas gestört.. Haben wir das?". Er hob seine Augenbrauen mehrmals, um deutlich zu machen, was er meinte, aber Kamila ließ sich nicht auf den Spaß ein, sie war eher genervt davon, dass Anthony genervt war und.. dass ihr Moment vorhin gestört wurde, aber gut, da musste sie auch durch. "Ich wollte gerade für ihn Strippen.. aber nachdem ich dein Gesicht gesehen habe, ist mir die Lust vergangen mich auszuziehen..". Elias zog scharf die Luft ein, bevor er schmunzelnd seinen Kopf schüttelte. "Bin ich so abstoßend?". "Nun, ich kann nicht nachvollziehen, wie die Chics auf dich stehen können..". "Und sie springen freiwillig in mein Bett hinein". Er hob sein Glas, um Kamila zuzuprosten, aber sie sah lieber auf ihr Handy und schüttelte den Kopf. Mike nahm Platz auf einem der Sessel, er schien sich beruhigt zu haben , aber so ganz vertraute seine Schwester nicht drauf. Sie würde sich aber erst gleich darum kümmern, zunächst schrieb sie Anthony lieber, um wenigstens diese Gedanken ein wenig zu stillen.. Ihr Kopf war nämlich voll von dem enttäuschten Gesicht, aber so sehr sie sich auch sagte, dass es ihr egal war, so wenig war es ihr auch egal.
      'Ich mache das wieder gut, versprochen ;)'
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Anthonys Schritte hörten an der Wand mit den Bildern auf, sein Blick folgte eines der Bilder, zuvor hatte er sich nur den Bilderrahmen darum betrachtet, doch jetzt war ihm eher interessant, was sich auf den Bildern abbildete. Seine Augen glitten über einige Details des Bildes, bevor er die nächsten Schritte zum nächsten Bild machte und dafür den Blick ein wenig erhob, scheinbar hatte eines der Mädchen hier Geburtstag gehabt, sie zeigte sich fröhlich hinter dem Kuchen. Unbewusst begannen seine Gedanken das Bilder weiter zu analysieren, ob die abgebildete Frau denn wirklich glücklich war, sie war vermutlich auch mit der gleichen Falle in diese Bar reingezogen worden. Das Gespräch hatte er nur halbwegs mitbekommen, er war gerade selbst ein wenig beschäftigt gewesen, mit der Wortwahl der Brünetten sah er sich jedoch dann um, was Elias jetzt wieder verbrochen hatte. Das Gespräch hatte damit nicht wirklich lange gehalten, Elias hatte mit seinen Worten aber nochmal ausgeholt, er war wohl deutlich besser gelaunt als der Rest. Es war wahrscheinlich schnell verständlich, dass die Beiden gerade noch etwas vor hatten, bevor die Männer reinkamen, schließlich würden die Beiden sonst nicht so einen Abstand halten und einfach still sein, sie hatten kein Gespräch unterbrochen. Die erhobenen Brauen, die eindeutig auf etwas andeuten sollten, brachten den Blonden dazu belustigt auszuatmen. Und wie sie gestört haben, aber darüber würde kein Wort fallen. Stattdessen hatte Kamila das Ruder an sich gerissen und das Wort erhoben, es ein wenig witziger gestalten, damit das Thema schnell vom Tisch fiel.
      Damit hatte er sich dann auch wieder dem nächsten Bild gewidmet, zu welchem er die wenigen Schritte machte. Seine Arme hatte er während des Betrachtens verschränkt, er blieb einfach ruhig und distanzierte sich wie üblich von den anderen Gesprächen, Mike war aber auch nicht wirklich gut gestimmt, ihm machte dieser Ort zu schaffen. Bei dem Gedanken hatte er den Brünetten auch angesehen, ob er ihn nicht noch irgendwie ablenken konnte, aber wirklich fiel ihm nichts ein. Deswegen legte er seinen Blick wieder auf das Bild vor sich, welches ihn schon in der ersten Sekunde bekannt vorkam. Nachdenklich hatte er seine Augen verengt, die Antwort lag nicht weit enfernt, denn er hatte es ungefähr vor einem Monat gesehen, als er ihren Safe ausräumte. Er hatte es ziemlich eilig, als dass er sich alle Details ansehen konnte, aber er konnte sich gut daran erinnern. Gut daran erinnern, welche Gefühle das Bild ihm brachte. Sein Blick war starr auf die damalige Kamila gehalten, sie sah zerbrechlicher aus, als das sie die sonst immer von sich preisgab. Ihre Kleidung war knapp gewesen, sie sah völlig fertig aus, aber sie lächelte für die Kamera, nahm ihre letzte Kraft dafür. Nur nebenbei bekam er das Vibrieren seines Handys mit, nach welchem er zwar griff, den Blick aber nicht abwandte. Erst mit dem rausgeholten Handy senkte er seinen Kopf, um es sich durchzulesen. Kamila gab ihr Versprechen dafür, dass sie es wieder gut machen wird. Das Problem würde aber wohl noch einige Male auftreten, denn sie würden es immer noch für ein Geheimnis halten, niemand dürfte davon wissen. Müsste er noch deutlicher machen, was er für sie fühlte, was er von ihr wollte?

      Mat war der erste, der die Stripbar erreichte. Das unbeleuchtete Namensschild hatte er natürlich gesehen, so war auch seine Erwartung hoch, was er wohl gleich vor seinen Augen erblicken würde. Naja, die Erwartung hielt sich aber deutlich in Grenzen, denn das Gebäude sah marode aus. Eines der mitgebrachten Männer hatte mit der Hand über die Fassade gestrichen, ob diese nicht sofort beginnt zu bröckeln, doch so weit war das Material noch nicht gewesen. Mit den Männern hinter sich betrat er als erstes der zu erwartenden Männern die erste Tür aufgestoßen, ehe er sich nur langsam zur zweiten Tür begab. Die Tür wurde dafür jedoch von einem der Männer aufgemacht, damit der Herr seinen Auftritt haben konnte. Durch die Tür lief er mit einem prüfenden Blick durch die Gegend, sie hielten an den leeren Stangen, ehe sein Blick mit einem verschmitzten Grinsen zu der Brünetten glitt. " Wo bleiben denn die Frauen? ", fragte dieser auch schon sofort nach, mit offenen Armen, ob nicht gleich welche auf ihn zugesprungen kamen, vergebens. Er würde die nächsten Stunden wohl ohne eine Frau neben sich verbringen müssen, die anderen Vollidioten dafür ertragen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Sie bekam keine Nachricht zurück und das deprimierte Kamila schon ein wenig, vor allem, nachdem sie zu Anthony blickte und erkennen konnte, dass er die Nachricht gelesen hatte. Ihren Kopf warf die Frau nach hinten und seufzte innerlich, warum war das so verdammt schwer sie zu verstehen? Nun, je länger sie darüber nachdachte, desto mehr kam es ihr so vor, als würde sie sich selbst nicht ganz verstehen können. Die Brünette lehnte weiter zurück und schloss die Augen, um einfach zu überlegen. Sie wollte sich nicht binden und dessen sollte sich Anthony eigentlich bewusst sein. Sie gehörte niemanden und war der Herr über sich selbst, auch wenn sie Anthony in ihr Leben ließ. Vielleicht das sie aber genau das Problem? Kamila war nicht dafür geschaffen über Beziehungen oder Gefühle zu reden, nicht, seit dem sie ihren Fuß aus dieser Bar raus getraut hatte. Männer waren für sie minder Kreaturen, es waren Spielzeuge, mit denen sie so spielen konnte, wie sie es mit ihr wollten. Nur bei Anthony war es anders, bei ihm war verdammt alles anders.. Dessen war sie sich auch bewusst. Ihre Gefühle waren anders, sie war anders.. Sie wollte bei ihm nicht die Starke spielen, die das Leben auf die leichte Schulter nahm und alles sie kalt ließ.. Sie wollte sich an seine Brust schmiegen und in seine Arme genommen werden, um das Gefühl zu bekommen, dass sie in dieser Welt nicht alleine war.
      Es dauerte einen Augenblick, aber letztendlich war Kamila raus gegangen, um eine in Ruhe zu rauchen und das Gefühl zu bekommen, als würde sie alles unter Kontrolle haben, hatte sie leider nur nicht.

      Sie saß am Handy und saß gemütlich auf dem Sofa, während sie nach Informationen für etwas ganz anderes suchte, als es hier der Fall war. Die Frau brauchte Informationen zu ihrem Lieferanten, wenn sie das so durchziehen wollte, wie sie es bei ihren Jungs angesprochen hatte. Einige dieser würden nicht so einfach auffindbar sein, dafür bräuchte sie Oliver, der mehr Erfahrungen mit so etwas hatte, aber es gab ja noch das Internet und da standen so einige Informationen, die man sich zu Nutze hätte machen können. Ihre Recherche wurde mit dem Eintreten des ersten Gastes unterbrochen, aber Kamila las noch zu Ende, bevor sie ihren Blick hob und den Mann musterte, der durch die Tür getreten war und sich beschwert hatte, es gäbe hier keine Frauen. Allein aufgrund des Satzes hätte sie direkt blind herausfinden können, wer durch den Eingang eintrat. Die Frau setzte sich aufrecht und nickte ihrem ersten Gast zu, bevor sie ihm andeutete sich zu setzen. "Die Frauen sind aus", sprach sie und schmunzelte ein wenig, während auch Mike an ihrer Seite das Handy wegsteckte. "Ich muss doch auch Mal was zu sehen bekommen", sprach sie weiter und schüttelte ein wenig den Kopf, während Mat auf den Sitzkreis zuging und sich gegenüber Kamila auf einen der Sessel setzte. "Oh.. Das ist aber schade.. Wobei ich weiß, dass du von gut aussehenden Frauen nicht abgeneigt bist", der Mann zwinkerte ihr zu und lehnte sich ein wenig zurück, um dann den Blick durch die Bar zu werfen. "Hübsch hier", sprach er, während er mit dem Kopf nickte, um es zu bestätigen. "Von außen sieht es vor allem so aus, als würde dir die Decke auf den Kopf fallen". "Ist beabsichtigt", sprach Kamila und steckte das Handy entgültig in die Tasche, um sich mit ihrem Gast zu unterhalten und nicht das Ding in der Hand zu halten. Elias, der noch immer an der Bar gesessen hätte brachte dem Mann ein Glas mit einer dunkelbraunen Flüssigkeit und nickte ihm zu. "Mein alter Freund", sprach Mat, bevor er grinsend das Glas an sich nahm. "Ich kann aber davon ausgehen, dass du nichts extra da reingeworfen hast?". Elias grinste schelmisch, bevor er sich in einen der Sessel fallen ließ. Seinen Blick warf er kurz zu der Uhr an seinem Handgelenk. "Jo, wo ist jetzt der Rest?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Seine Gedanken wussten nicht mehr wirklich, um was sie sich drehen mussten, dabei machte ihn schon das Bild zu schaffen. Es war jedoch ihre Vergangenheit gewesen, die sie möglicherweise mit dem erneuten Betreten dieser Bar neu erlebte, da konnte er nicht wirklich beleidigt spielen, wenn sie ihm noch zuvor eingestand, dass es mit ihm hier besser voran ging, sie sich nicht so schlecht fühlte, wie es womöglich ohne ihn wäre. Trotzdem hatte er sich dagegen gesträubt, sie mussten das zwischen ihnen doch nicht so deutlich verheimlichen, dass sogar ihr Bruder und Elias nichts davon wussten. Dabei war es doch eindeutig, dass irgendwas zwischen ihnen war, dafür brauchte ja Elias nicht mal eine Minute, um bereits mit dem Ärgern zu beginnen. Sie mussten aber eine Traumblase für die Brünette aufrecht erhalten, als würde nichts darüber wissen. Es wusste aber jeder, nur die Beiden nicht.
      Anthony hatte sich bereits neben Kamila auf eines der Sessel gesetzt, er hatte ihr ja verraten, dass er versuchen würde in ihrer Nähe zu bleiben, damit sie nicht abrutschen würde. Wenn es für sie schlecht lief, sie erkennt, dass ihre Stimmung den Bach runter ging, dann wäre er da, eigentlich schon fast zum greifen nahe. Doch der Anblick würde wohl genügen, wenn sie alles noch verheimlichen wollte. Da schnaubte der Blonde wieder, er war wohl wirklich beleidigt gewesen, dass der Kerl gleich noch reinmaschiert und weiß, dass sie doch noch zu haben wäre. Vielleicht würde sie ja auch Ja sagen, er dürfte schließlich nichts dagegen sagen, sonst würde er nur weitere Schritte nach hinten laufen. Er müsste nochmal alles durchstehen, dabei war er schon weit gekommen. Mit der Zeit hatte sich Mat gegenüber ihnen gesellt und war schon am fragen, wo denn die Frauen waren. So hatte er ihn auch in Erinnerung gehabt, beim ersten Kennenlernen hatte er jeweils eine Frau am Arm gehabt, während er sich mit den anderen Männern unterhaltete. Aber dafür waren sie ja nicht hier gewesen, es ging um die Spanier, deswegen sollte doch auch eigentlich bald die anderen angetreten kommen. Auch Mat hatte schon gefragt, wo die anderen blieben, da sah sich der Blonde selbst um. " Müssten bald da sein.. ", beantwortete er die Frage mit verengter Stirn, hatte sich selbst schon zur zweiten Tür umgedreht, ob sie denn nich zu hören oder zu sehen waren. Ihm fiel aber nichts auf, weswegen er seufzte.

      Nacheinander hatten wenige Minuten später El Matadore und der Psychopath, den er ja schon kennenlernen durfte, den Weg in die Bar gefunden und damit fehlte nur noch der andere Pschopath, Gregory. Es war ja schon fast unüblich, dass er seine Frau so lange warten lassen würde, aber seine Ankunft durfte auch nicht mehr von langer Dauer sein, denn mit einem herzhaften Grinsen trat der letzte Mann im Bunde durch die zweite Tür und hatte wohl schon Herzen als Pupillen gehabt, als er Kamila erkannte. " Es tut mir Leid, meine Liebe.. ", begann Gregory sich für seine Verspätung zu entschuldigen, während er ihr zuzwinkerte. " Aber der Verkehr wollte mich daran hindern, meinen Schatz mit meiner Pünktlichkeit zu erfreuen. ", sprach er weiter, das Lächeln nicht von seinen Lippen schwindend. Der Blonde hatte ihm von der Seite einen giftigen Blick zugeworfen, war jedoch damit zufrieden gewesen, dass jetzt jeder da war und sie eigentlich damit beginnen konnten, einen Plan auszubrüten. Gregory würde er aber noch in den Augen behalten, er sollte ihr lieber nicht zu nahe kommen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Allein der Klang seiner Stimme hatte gereicht, um die kleinen Härchen auf ihren Armen zum Stehen zu bringen und die Gänsehaut sich auf ihrem Körper zu bilden. Sie war einfach passend für diesen Mann und am liebsten hatte es Kamila auch, wenn er mit ihr sprach.. Wenn er erzählte und sie ihm einfach zuhören konnte, dafür lag sie auch gerne auf seiner Brust, lauschte dabei dem Herzschlag, der ihn am Leben erhielt. Anthony war beleidigt und das war ihr auch schnell wieder klar, nachdem sie zu ihm sah. Es gab nicht viel, was ihn verriet, aber vermutlich verbrachte Kamila so viel Zeit mit ihm, dass es ihr auffiel, wenn er sich anders benahm, wenn er anders saß.. Anders sprach.. Ja, es fiel ihr auf und es fiel ihr als einzige auf, darauf legten die anderen nämlich keinen besonderen Wert. Aber deshalb konnte die Frau ihren Bruder auch so gut lesen, es waren Kleinigkeiten, die einen verrieten, selten etwas, was man beeinflussen könnte, aber aus diesem Grund wirkte Kamila immer so genervt. Sie spielte die genervte, um sich nicht so zu öffnen wie es die anderen taten.
      Die anderen Herrschaften traten nacheinander ein, der Spanier nahm Platz und sprach nicht viel, während Zarahar die Frau freudig in den Arm nahm, er war ganz anders, wenn er unter Menschen war, die er kannte und mochte. Die Brünette hatte er schon früh ins Herz geschlossen, aber vielleicht weil sie ein sehr ähnliches Schicksal teilten, vielleicht aber auch, weil er sich nach einer weiblichen Rolle in seinem Leben sehnte.. Er war anders orientiert, als die restlichen Männer, vielleicht fühlte er sich deshalb in Kamilas Armen so wohl, sie nahm ihn auch gerne in diese und drückte ihn. "Ich dachte wirklich, du wärst tot", sprach er und begutachtete die Frau noch einmal, ob sie auch wirklich nichts hätte, bevor auch er sich hinsetzte. Es fehlte nur noch einer und er brauchte diesen Auftritt noch dringender, als es Mat tat. Gregory betrat die Bar und das Seufzen der Brünette war wohl in wieder Ecke dieses Raumes zu hören. Er war charmant, dass musste auch die zugeben, aber charmant sein reichte einfach nicht dafür aus, um sie zu überzeugen. Dieser Mann war nervig, das bewiesen auch seine Worte, als er sich für die Verspätung entschuldigte. Natürlich nur bei ihr, die anderen waren ihm in diesem Fall egal.
      "Fick dich", sprach die Gastgeberin als ihre eigene Art 'Hallo' zu sagen und schüttelte den Kopf, während sie auf den freien Sessel deutete. "Oh, sind wir schon so weit, dass du beleidigend wirst?", Gregory spielte den Verletzten und hielt sich die Hand an der Brust, als würde es in seinem Herzen schmerzen, was sie da gesagt hatte. Kamila schüttelte daraufhin wieder den Kopf und blickte in die Runde, um die Aufmerksamkeit zu bekommen, damit sie endlich anfangen konnten. Ihre Männer standen bereit im Raum verteilt, sie waren bewaffnet und passten darauf auf, was Kamila haben wollte. Sie würden nicht zögern, um abzudrücken, wenn sie es wollte.

      "Ich freue mich, dass wir Zeit gefunden haben, uns hier zu sammeln", fing die Frau an und lehnte sich wieder zurück. "Ihr habt doch sicherlich gehört, was die Spanier mir angetan haben.. Und ich muss euch sagen, ich bin noch mehr dran, ihnen endlich den Arsch aufzureißen".
      "Mir haben sie eine meiner Lagerhallen in die Luft gejagt", meldete sich Zarahar und schüttelte den Kopf.. "Ja.. Und meine Lieferanten sind weg!", gab der Spanier zu und wurde schon langsam rot vor Wut. Kamila nickte und seufzte. "Sie haben mir aber auch einen Spionen unter meine Leute gebracht.. Deshalb treffen wir uns hier und alleine.. Ich befürchte nämlich, dass ich nicht die einzige bin, die es getroffen hat..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die Brünette war wohl besonders darüber erfreut gewesen, wieder Zarahar zu sehen, denn sie hatten sich in die Arme genommen und hatten ein kleines Gespräch geführt, sie waren sich wohl auf irgendeiner Art nahe. Anders konnte es auch nicht wirklich sein, denn sie hatte mit ihm den Fluchtplan gehabt, sie hatte ihn mitgerettet und ihm noch die Möglichkeit gegeben, weitere seiner Männer rauszuholen. Ebenso sahen sie auf der Party vertraut aus, aber davon bekam der Blonde eher wenig mit, selbst da ging es schon um die verdammten Spanier, die alles versuchten auf den Kopf zu stellen. Die Freude schwung bei ihr schnell um, als sich der Herr setzte und sich auch der letzte im Bund dazu entschied, seinen Auftritt abzulegen und sich zu ihnen zu gesellen. Natürlich waren seine Augen nur auf die Dame gerichtet, es wäre auch alles andere als gewöhnlich, wenn er es denn nicht tat. Aber Kamila hatte ihn schon ein wenig in die Schranken gewiesen, sie spielte dieses Mal nicht einfach mit, sie begrüßte ihn mit einer schlichten Beleidung, damit er sich schnell hinsetzte und von seinem Trip runterkam. Der Blick auf den Mann behielt Anthony noch für einen Moment, bevor er sich dafür entschied lieber zur einzigen Frau zu blicken und ihr Gehör zu schenken, er wollte aufpassen. Sie hatte die Aufmerksamkeit aller anwesenden Männer auf sich gezogen und begann darüber zu sprechen, weswegen sie sich hier überhaupt zusammen getroffen haben.
      Die ersten Beschwerden begannen, was die Spanier denn schon für einen Schaden anrichteten und es stellte sich schnell heraus, dass die Brünette mit ihren Männer nicht die Einzigen mit den Attacken waren. Auch die anderen Herren waren betroffen gewesen, dem einen wurden das Lager weggesprengt, dem anderen wiederrum fehlten auch die Lieferanten, sie waren wahrscheinlich einfach wieder eingeschüchtert worden. Jeder hatte mit den Spaniern seine Probleme gehabt, es kam nämlich auch dazu, dass Gregory darüber sprach, dass man auch versuchte bei ihm einzubrechen, es blieb jedoch beim Versuch, denn sie waren ausreichend da gewesen. Es wäre vielleicht auch so bei Kamila geschehen, wenn sie denn nicht den Spion hätten, der alles weiterleiten konnte. Sie hatten es aber gut in den Griff bekommen, zumindest für den Moment. So schnell würde sich aber wohl keine Lösung finden, weswegen Zarahar das Wort ergriff, nachdem jede seine Beschwerden sagte und die leichten Gespräche von der eigentlichen Zeit gehalten wurden. " Und wie kriegen wir die Spanier in den Griff? " Damit begann auch eine Disskusion, eine Ideensammlung vom feinsten, auch wenn zwischendurch vorallem Gregory das Thema vollkommen verfehlte, die Dame eher in Anspruch nehmen wollte. Von der Seite hatte der Blonde dem Theater zugesehen, er ließ aber nicht lange darauf sitzen, Anthony hatte einfach wieder das eigentliche Thema angesprochen, selbst etwas in den Raum geworfen. Sie hatten einige Ideen, ob es nicht einrichten ließe, dass jeder einige Männer hergab und sie eine Gruppe machten, die die Spanier beschatten würden, gar sogar schon angreifen und ablenken. Der Andere war dann wieder eher dafür, dass sie allesamt auf die Spanier losgingen, das wäre aber vorallem für die Polizei schnell zu erkennen. Sie müssten an ihre Informationen kommen, bevor sie irgendwas machten. Denn wie es schien, war auch die Polizei gut mit den Locos gewesen.
      Es waren wohl Stunden vergangen, seitdem sie mit dem Gespräch begannen und wie es sich herausstellte, wurden sie wirklich von niemanden gestört wurden. Selbst wenn es so wäre, wäre die Situation schnell in den Griff zu kriegen mit den Männern, es würde sie aber trotzdem aufregen. Aber so war es nicht, jeder hielt seine Idee, sie verbanden einige und hatten einen Plan aufgestellt, wie man die Locos allemal in den Griff bekam, die Geschäfte wieder gemeinsam dominierte. Mit der Zusammenfassung hatte Anthony ausgeatmet, es war viel gewesen und mit der Zeit verging auch langsam die Konzentration, aber es verlief noch gut. Jetzt war das Hauptthema vollendet gewesen, wirklich unzufrieden sahen die Männer nicht aus, auch wenn sie sich erst vor einer gemeinsamen Arbeit sträubten. Es verlief alles ins Gute, ein gutes Zeichen für sie, sie würden es schon packen.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Es wurde deutlich besser mit dem laufe der Zeit.. So langsam kriegten sich alle ein und schafften es, zu einem gemeinsamen Plan zu kommen. Auch Kamilas drei Herren hatten sich beteiligt, Mike hatte sogar erzählt, dass er den Bullen gefunden hatte, worauf vor allem Mat entgegnete, dass er sich drum kümmern würde. Sie alle hatten so ihre Kontakte und Vorteile, sonst würden sie sich nicht alle übers Wasser halten können. Zum Schluss kamen sie aber zu einem Plan, woraufhin vor allem die Brünette zufrieden nickte. Es war schon spät, die Nacht war mitten drin und die Zeit war gut vorbei gegangen. Auch wenn sie selbst so etwas schon geplant hatte, überkam die Frau doch langsam die Müdigkeit, ihre Muskeln waren langsam müde und sehnten sich nach einem Bett, aber vor ihnen war noch ein etwas längerer Weg. Vier Stunden, um genau zu sein, aber es war okay, so etwas mussten sie einfach in Kauf nehmen.
      Kamila griff zu ihren Zigaretten und zündete sich eine drinnen an, da sie nur wenig Lust hatte nach draußen in die Kälte zu gehen. Einer ihrer Männer stellte ihr einen Aschenbecher hin, da griffen auch die Herrschaften zu ihren Zigaretten und wollten eine rauchen. Eine angenehme Stille kehrte ein, jeder blickte sich um oder kurz auf sein Handy, auch die Brünette wollte es machen, um zu sehen, ob in ihrer Villa alles in Ordnung war, aber Gregory zog die Aufmerksamkeit auf sich, indem er laut seufzte und seinen Kopf nach hinten hängen ließ. "Und? Wann kommen die Ladies?", fragte er, auch wie Mat vorhin, aus seinem Mund klang es aber.. Anders. Kurz sah Kamila zu ihm, blickte dann zu ihrer Tasche, um das Handy zu holen, da kam schon die nächste Bemerkung: "Mag meine Herzdame sich nicht mal auf so eine Stange schwingen.. Du könntest uns was anbieten, Baby". Der Mann war sich vermutlich gar nicht bewusst, wie schlecht diese Bemerkung für ihn war, wie sehr es vor allem der Brünette nicht passte, denn sie machte Halt mit ihrer Suche, um einfach vor sich zu blicken. Ihre Muskeln spannen sich an.. Diese Bemerkung zeigte einfach deutlich, wie schwierig es für die Frau war in dieser Branche irgendwie weit nach oben zu kommen, ohne ständig von ihrem Geschlecht daran gehindert zu werden. Diese Männer, die um sie herum saßen.. Sie waren alle scheinbar der gleichen Meinung, wenn sie sie ansahen, Gregory war nur der einzige, der sich traute es anzusprechen. Frauen in dieser Branche hatten hier nichts zu suchen..
      Für den Moment war eine bedrückende Stille in den Raum getreten und Mike wollte seine Schwester schon ansprechen, da zog sie schneller die Pistole an ihrem Bein und entsicherte sie, um auf Gregory zu zielen. Ihre Männer griffen alle nach den harten Waffen, die sie in der Hand hielten und man hörte nach und nach, wie sie die Waffen entsicherten, um auf den Mann zu zielen. "Was.. Sagtest du da?", Kamila war noch recht vorsichtig mit ihrer Frage, um ihrer Wut nicht den freien Lauf zu lassen. Für den Moment verschwand das Grinsen von Gregorys Lippen, welches nach der Aussage zu sehen gewesen ist und seine Augen musterten die Brünette. "Ganz ruhig.. Meine Liebe", sprach er vorsichtig, da er die Sorge hatte, sie könnte sehr impulsiv reagieren. Die anderen hielten sich daraus, aber die Situation schien für alle ziemlich angespannt sein. "Ich kann deinen Eiern gerne etwas anbieten, wenn du das möchtest.. Wie wäre es mit einer Kugel? Oder vielleicht zwei?". Kamila zielte weiter runter und hielt die Pistole auf den Schritt des Mannes gerichtet. "Ich kann dir auch mein ganzes Magazin anbieten".
      "Kamila...", es war Mike, der den Namen seiner Schwester scharf aussprach, er wollte hier kein Blutbad anrichten. Doch.. Die Frau war wütend und eine wütende Kamila war nicht so einfach zu stoppen. Ihre Männer warteten auf ein Zeichen.. Sie warteten, um womöglich zu schießen, wenn sie es so wollte. "Die Sitzung ist vorbei.. Ich glaube.. Ihr solltet jetzt lieber gehen". Sie nahm dennoch ihre Waffe nicht runter, sie wollte diese Angst, die der Mann für einen Moment in seinen Augen zeigte noch ein wenig länger genießen. Aber sie nahm sie runter, als Mike wieder ihren Namen aussprach und schon fast handeln wollte. Das.. War der Tiefpunkt des Abends.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ihr Gespräch war lange genug gewesen, damit konnten sie sich defintiv mit gutem Gewissen aus diesem Gebäude machen, denn mit den vergangenen Stunden hatte sich auch die Konzentration des Blonden verabschiedet, er döste bereits ein wenig im Sessel ein, war aber noch wach gewesen. Auf einer langen Zeit war das Zuhören wohl zu einer Qual gewesen, umso glücklicher war er dann darüber, dass sie es jetzt beendet hatten und der Plan fertig gestellt war. Es wusste jeder, was er als nächstes zu tun hatte, wie er die große Gruppe weiter ins Ziel bringen konnte, weswegen Mat wohl auch wegen den Bullen mit seinen Kontakten spielen würde. Ein Blick in die Runde zeigte auch, dass die anderen Männer wohl durch waren, die Ideen und die Gedanken waren aufgebraucht, da lohnte es sich wohl schlafen zu gehen.
      Nur Gregory hatte sich noch gut gestimmt gezeigt, was Anthony ja schon fast provozierte, denn er fragte wieder, wo denn die Frauen zum unterhalten blieben. Die Antwort war eigentlich schon gegeben, denn sie waren erst gar nicht da, das mussten sie auch erst Mat klarstellen. Aber er ging ein wenig weiter, sein Blick zu Kamila verriet schon fast, was er jetzt von sich geben würde. Nach der dämlichen Bemerkung blieb es still im Raum, keiner hatte eine wirkliche Bewegung gewagt, denn Kamila selbst sah erstarrt aus, am nachdenken. Die Situation hatte sich ziemlich schnell geändert, die nächsten Bewegungen der Brünetten brachte die Waffe heraus und so reagierten auch die eigenen Männer darauf, die Schusswaffen wurden entsichert und es wurde auf die Person gezielt, die Kamila zuvor noch so beleidigte.
      Der Herr versuchte schon die Schuld von sich zuweisen, doch Kamila war schon gut dabei, ihm gleich wirklich eine Kugel durch die Eier zu schießen, weswegen auch schnell Mike dabei war, sie irgendwie anzusprechen. Es bewirkte nicht wirklich viel, zumindest deswegen war auch Anthony aufgestanden und hatte sie so irgendwie versucht, sich ein wenig abzuregen. Aber es gab keine Reaktion darauf, dass er neben ihr stand und sie ansah, sie war in ihrem Element gewesen. Mike konnte sie langsam erreichen, weswegen sie die Sitzung einfach für beendet anssah, damit müssten auch die Männer jetzt gehen. Mike war gut beschäftigt mit ihr gewesen, deswegen war es für den Blonden die Aufgabe gewesen, Gregory nach draußen zu begleiten, damit er nicht noch irgendeinen Mist baute, auch wenn er eine Kugel verdienen würde. Dieser war immer noch ein wenig erstarrt gewesen, hatte die Brünette noch angesehen, da lief der Blonde an ihm vorbei und stieß mit der Schulter an seine, um ihn zum Wegsehen zu bewegen. Den Blick bekam dafür nun Anthony, er hatte mit einem warnenden Blick zur Tür gedeutet. In der Stille lief Gregory vor und bevor es noch irgendwie zum Augenkontakt zwischen den Beiden kommen würde, ist er ihm hinterher gegangen, hatte damit eine Mauer zwischen den Beiden gebaut. " Du bist aber auch behindert.. ", murmelte Anthony nur, um ihm mit einem Schubser den letzten Meter schneller rauszubefördern. Er blieb für einen Moment draußen, sah zu, wie die ersten Autos abfuhren. Er hatte sich nur wieder rein bewegt, als auch Gregory deutlich weg war.
      Seufzend stieß er die zweite Tür auf, dieses Mal sah er entschuldigend zu ihr. Der Blick lief kurz zu Mike, ob er schon irgendwas erreichen konnte, dass sie wieder ruhig wurde, sich irgendwie ablenkte. Anthony näherte sich wieder Kamila, hatte sie ein wenig betrachtet. " Alles gut? ", fragte er nun zögernd, bevor er sich ein wenig nach unten neigte. " Das sollte wohl lieber ich wieder gut machen, mh? ", erwähnte er nun mit einem leiseren Ton, es musste ja nicht jeder hören.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Ihre Augen hatten ihm nicht nachgesehen, als Anthony den Mann zum Aufstehen befördert hatte, Kamila nahm lediglich die Waffe wieder runter und nickte ihren Männern zu, dass sie ihre ebenfalls wieder sichern konnten. Sie fühlte sich elendig und genau so, wie es sich damals angefühlt hatte da zu stehen und halbnackt den Männern ihre Wünsche zu erfüllen. Es war keine ernsthafte Bemerkung gewesen und wäre Kamila nicht weiblich, hätte sie in diesem Moment vermutlich darüber auch gelacht, aber es passte ihr nicht. Es passte ihr nicht, was sie von ihr hielten, doch in diesem Moment passte ihr so einiges nicht.. Ein anderes Beispiel war nämlich ihr Bruder, der sie versuchte zu beruhigen, aber es brachte nichts. Sie war eine tickende Zeitbombe und so fühlte sie sich auch, genau so, wie vor ihrer Zeit im Gefängnis. Sie würde sich beweisen, sie würde den Männern beweisen, was hinter ihr steckt, auch wenn sie dafür Gregory die Kugel geben müsste, alles annehmbar, aber wenn sie so den nötigen Respekt bekommen würde, dann wird sie es auf sich nehmen. Kein Problem.
      Anthony führte Gregory heraus, auch die anderen Herrschaften verließen die Bar, ohne groß etwas zu sagen. Sie wollten alle die Wut der Frau nicht auf sich ziehen. Ihre Hände zitterten, es war nicht einfach dem Mistkerl nicht nachzulaufen und nicht doch abzudrücken, wie er es in diesem Moment verdiente, aber sie blieb sitzen, vor allem, weil Mike schützend neben ihr stand, um sie zur Not in wieder in den Stuhl zu drücken. Kamila schnaubte, sie sagte aber nichts, es war nicht richtig in diesem Moment etwas zu sagen. Elias rührte sich nicht, während seine Augen auf der Frau hafteten, auch die anderen Herrschaften regten sich nicht, solange es keine klaren Befehle gab. Anthony war der erste, der etwas sagte und er zog mit seinen Worten auch die Aufmerksamkeit der Brünette für einen Moment auf sich, bevor sie seufzte und sich wieder zurück lehnte. "Ist er weg?", fragte sie und blickte wieder zu ihm, um eine Antwort abzuwarten, sonst würde sie nämlich wirklich da rauslaufen, aber Gregory war schon weg, wie auch alle anderen. Seufzend fuhr sich Kamila mit den Händen durch das Gesicht und schüttelte den Kopf, um sich dann zu erheben. "Fick dich, Mike", waren ihre nächsten Worte, dann griff sie zu ihrer Tasche und räumte ihre Sachen wieder langsam rein.
      "Du wärst zu weit gegangen", grummelte der Mann und kreuzte seine Arme vor der Brust, da schnaubte Kamila noch lauter. "Zu weit.. Ich zeige dir gleich, wie ich zu weit gehen kann". Es war mehr ein Gerede mit sich selbst, denn sie würde gar nichts machen und dessen war sich ihr Bruder auch bewusst. "Du fährst bei Elias mit". Ihre Augen blickten zu dem Brünetten, ihre Wut war noch immer gut darin zu erkennen. Diesmal schnaubte Mike und schüttelte den Kopf. "Ich lasse dich nicht noch einmal alleine fahren". Kamila griff zu ihrer Jacke und zog sich diese an, Elias erhob sich währenddessen von dem Sessel und wollte darauf warten, was er gleich womöglich tun müsste. "Ich fahre nicht alleine.. Ich habe einen Fahrer..", ein wenig genervt klang es schon, sie blickte in Richtung der Tür, da blieben ihre grünen Augen für einen Moment an dem Blonden der Gruppe hängen. "Und ich habe Anthony da..". Sie deutete ihm mit dem Kopf Richtung des Ausgangs. "Angenehme Reise". Es waren ihre letzten Worte, in ihrer Wut würde sie jetzt nicht mehr mit ihrem Bruder reden und auch wenn sie jetzt auch noch von Anthony beleidigten Verhalten von vorhin genervt war, sie hatte ihn lieber da, als Mike.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Drinne war auch keine bessere Laune gewesen als es die draußen gab, denn jeder ist eher in der Stille zu den Wägen gelaufen und sind nur mit einer kurzen, stillen Verabschiedung eingestiegen, denn die Aufmerksamkeit im Gebäude konnten sie von der Brünetten gerade nicht vertragen. Die Männer waren im Gebäude auch nicht besser gewesen, sie blieben still und haben einfach auf Befehle gewartet, so würden sie sie am wenigstens mit ihrem Verhalten aufregen, was mit einer gewissen Lautstärke wohl schneller passieren würde, als das sie selbst realisieren konnten. Mike saß noch vor ihr und hatte sie so zurückhalten können, sollte sie nicht irgendwelche spontan Pläne aufmachen. Sie hatte schnell bei dem Blonden nachgefragt, ob Gregory nun endlich weg war, da nickte er still. Die Wut die sich bei ihr aufstaute bekam nun der Braunhaarige vor ihr, weswegen der Blonde selbst kurz seufzte. Mike hatte wahrscheinlich im besten Falle gehandelt, denn sonst wäre sie vielleicht noch nach draußen gelaufen und hätte ein Teil des Autos zerschossen, in welchem sich gerade Gregory befand. Sie gab auch schon die Warnung, dass ihr Bruder bei Elias fahren durfte, sie wollte keine vier Stunden mit ihm in einem Raum sein, wahrscheinlich würde sie dann noch bei seinem bloßen Atmen in die Luft gehen. Der Braunhaarige wollte sie aber nicht alleine lassen, doch das würde sie vermutlich nicht sein, wenn die Verwarnung an Mike nicht auch für Anthony galt, doch bisher hatte die Brünette ihm eher wenig Aufmerksamkeit geschenkt, vielleicht war es auch gut so gewesen. In diesem Moment bekam er jedoch ihren Blick ab und sie sah ganz schön genervt aus, ob sich das denn auch heute wieder legen würde, war dabei gar nicht klar. Mit dem Kopf hatte sie ihm gedeutet, er sollte aus der Tür treten, er hatte dieser aber lieber für die Brünette offen gehalten, damit er nicht irgendeine Beschwerde abkriegt, denn er wäre vier Stunden mit ihr ziemlich nahe. Er hoffte, dass seine Anwesenheit sie wieder eher beruhigte, aber er war sich in vielen Dingen bei ihr nicht ganz schlüssig. Kamila hatte ihre Sachen gepackt und ihre Jacke hatte sie bereits auch angezogen, weswegen er schließlich wartete, dass sie aus der Tür tretet. Die Jungs hatten sie angesehen, genauso sah auch der Blonde zu den Anderen. Eine Antwort konnten sie aber nicht kriegen, was auch immer doch ihre Frage war, er zuckte nämlich nur mit den Schultern und ging der Brünetten damit auch nach, geduldig wäre sie jetzt wahrscheinlich nicht wirklich. Hinter sich hatte er wieder die Tür geschlossen, hatte die brüchige Wand vor sich gehabt und die verschlossenen Fenster, bevor sein Blick wieder zu Kamila ging. Für einen Moment hatte er sie gemustert, er wollte erst herausfinden, wie sie am Besten wieder ruhig zu stellen war. Deswegen hatte er die eigene Zigarettenschachtel herausgenommen, ihr diese entgegen gestreckt, ob sie nicht vielleicht vor der Fahrt nochmal rauchen wollte.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Sie trat durch die Tür und seufzte zufrieden, als die kalte Luft der Nacht ihre Lungen erreichte. Die Stimmung war noch immer bedrückt, jedenfalls fühlte es sich so an, als würde noch immer die Wut tief in ihr drin stecken. Wenn Kamila an Gregory dachte und vor allem an sein Gesichtsausdruck, nachdem er diese Worte aufgesprochen hatte.. Da stieg die Wut auch wieder und damit war es der Frau noch immer klar, dass es noch nicht vorbei war. Ihre Hände zitterten wieder ein wenig, weil sie das Bedürfnis bekam jemanden eine Kugel verpassen zu wollen, jemanden ganz bestimmten. Es würde ihr nicht ausreichen, einfach nur zu schießen, sie wollte dieses Gesicht sehen, diese Angst in den Augen, die Gregory kurze Zeit lang hatte.. Er hatte Angst gehabt, Angst um seine Eier, denn er befürchtete, dass es kein Spaß war, den Kamila veranstaltet hatte. Sie meinte es ernst und sie hätte nicht gezögert, wenn Mike nicht gewesen wäre.
      Anthony war mit nach draußen gegangen und es war besser so, es wäre gefährlich für ihn geworden, wenn er sich geweigert hätte, so aufgebracht wie die Brünette war. Er tat aber noch viel mehr.. Er griff zu seinen Zigaretten und bot der Frau eine an, zu denen sie nur zu gerne griff. Sie nahm sich eine und griff auch zu dem Feuerzeug, welches in der Packung war, bevor die Zigarette zwischen ihren Lippen landete und sie das Feuer anzündete. Es war kalt draußen, die Wut, die Kamila verspürte war groß und sollte sie eigentlich wärmen, dennoch fingen ihre Muskeln an zu zittern. Ihre Beine trugen sie mit der Zigarette zwischen den Fingern zu dem Mercedes, der um die Ecke geparkt stand, der Fahrer stand am Wagen und sah auf das Handy, das kleine Licht erhellte das Gesicht. An der Ecke machte die Brünette Halt und lehnte sich gegen die zerstörte Außenwand des Clubs, ehe sie ihren Kopf zurücklehnte und in den Himmel sah. Sie nahm einen weiteren Zug an der Zigarette, bevor sie doch seufzte. "Ich hätte ihm die Kugel verpassen sollen", sie sprach von sich aus und erwartete es kaum, dass Anthony es wirklich verstehen wird. "Sie nehmen mich alle nicht ernst.. Ihr nehmt mich vermutlich nicht ernst..". Sie schüttelte ihren Kopf und schloss die Augen, es brachte nichts jetzt wieder die Wut rauszulassen. "Manchmal.. Bekomme ich das Gefühl.. Ich war in der Bar besser aufgehoben.. Mich.. Sehen sie alle als die Frau, die versucht mit den großen Männern zu spielen.. Die versucht mitzuhalten und das regt mich auf..". Einer der Gründe, weshalb ihre Beziehung zu Anthony erst einmal in Ruhe und in der Stille halten sollte." Das nächste Mal werde ich Mike zuliebe nicht still halten.. Der widerliche Wixxer wird sehen, was es heißt ohne Eier zu leben".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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