[2er RPG] No Good For You

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    • Sie hatte sich schon selbst gefragt, wann er auf den Schwur zu sprechen kam und so lächelte er. Die Frage hatte er bereits seit einer geraumen Zeit gehabt, wahrscheinlich bereits seitdem man ihn darüber berichtete. Da ihn dieser scheinbar aufgestellte Vertrag für eine lange Zeit an Kamila binden würde, hatte er ihr aufmerksam zugehört und wiederholte gedanklich die wichtigsten Schlüsselwörter, wovon es zum Glück nicht allzu viele gab. Er war dazu verpflichtet hinter ihr zu stehen und sich nicht gegen sie zu stellen, sollte es mal ernst werden. Sonst darf er frei bleiben, seine eigene Meinung haben und nach seinem Prinzip leben, sollte dieser nicht irgendwie gegen die Regeln verstoßen. Mit dem Blut zu unterschreiben war zwar nicht alltäglich gewesen, das war jedoch auch alles nicht, was er bisher hier nach dem Ausbruch von den Geschwistern erlebte. Wahrscheinlich hätte er seine weit aufgerissenen Augen gar nicht mehr schließen können, wenn er wirklich gar nichts zuvor wusste, was er mit seinen ganzen Recherchen jedoch vermeiden konnte. Die Treue die er mit dem unterschriebenen Vertragen geben würde, war kein wirkliches Problem gewesen. Treu war er schließlich einige Jahre auch dem trostlosen Strafvollzug, in welchem er schon fast vor Langeweile starb. Mit ihrer Antwort entstanden keine weiteren Fragen, weswegen er ihr zu nickte.
      Die Brünette sprach etwas an, was er schonmal fragte. Überrascht darüber, dass sie das wieder ausführte, hob er seine Braue und betrachtete sie, während er zwischendurch nach der Pommes auf seinem Teler griff. Damit hatte er erst richtig gemerkt, wie hungrig er doch eigentlich war. Weswegen sie wieder auf seine Frage zu sprechen kam, stellte sich dann mit den folgenden Worten fest und verständlich nickte er innerlich. Untreue war einer der größten Fehler die man bei ihr begehen könnte, also merkte er sich dies lieber und hörte nochmal ihre Ausführung an, was er sich alles eigentlich erlauben darf. Damit hatte er die Chance sie zu zitieren, sollte er irgendwann mal eines der Dinge tun und ihr würde das nicht passen. Wenn sie wirklich wütend war, sollte er sich das eher nicht erlauben lassen, aber das liegt dann auch am Level seiner eigenen Wut. Wie sie gerade miteinander sprachen, konnte man eigentlich gar nicht an den nächsten Streit denken, der letzte war nun auch schon vergangen und schon fast vergessen. Doch vielleicht würden die Beiden auch diesen Abend mit der Zeit vergessen, so wie es auch mit dem Kuss sein könnte, der bisher nicht angesprochen wurde. Darüber war auch nichts zu sprechen, da es schließlich von beiden Seiten in Ordnung war und nicht wirklich einer der Beiden an einer sofortigen Beziehung Interesse hatte, wie es sonst in den ganzen Romanzen dargestellt wird. Da musste man aber gar nicht so weit gehen, solche Menschen gab es auch in der Realität.
      Anthonys Blick schweifte kurz von der Grünäugigen ab, sahen sich den Hintergrund hinter ihr an, bevor man ihm anbot, weitere Fragen zu stellen. Nachdenklich sah er sich kurz die Gegend an und fragte sich selbst, was wohl schlau zu fragen war. Er könnte eigentlich alles fragen, aber er sollte sich eher kurz und an die wichtigsten Fragezeichen in seinen Gedanken halten. Er hätte schließlich fragen können, was denn mit ihrem Bruder los war, das war aber eher unwichtig und seine Art konnte man einfach mit der Verwandtschaft zur schwarzen Witwe erklären und mit dem typischen Beschützerinstikt, wenn es um die eigene Familie ging. Mit dem Zeigefiner tippte er einige Male auf die Theke, währenddessen er noch nachdachte und sich schließlich Kamila wandte. Er hätte wieder ihre typische Fragerunde herstellen können, aber es sollte langsam Zeit dafür sein, nicht ständig rumzuflirten, sondern sich zumindest etwas mit seinem neuen Job zu beschäftigen. " Du sprichst oft von Drecksarbeit, wie sollte man das deuten? ", fragte er nun, bevor sein Blick zu Kamila verschwand und er sich seinem Teller widmete. Wieder griff er zu einer Pommes und würde sich bald auch ihrem Lieblingshamburger widmen, momentan war er aber lieber dabei, ihr zuzuhören oder eher auf ihre Antwort zu warten.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Der Schwur war Kamilas Absicherung, ohne welcher sie nicht mit beiden Beinen so weit in dieser Branche stehen würde. Es war ein anderer Schwur, den ihr ihre Männer leisteten, als der, welchen ihr Anthony leisten wird. Ihre Männer waren nämlich bereit ihr Leben für sie aufs Spiel zu setzen, sie mussten ihr nicht nur eine Treue schwören, sie mussten auch ihr blind folgen und alles erledigen, was sie ihnen auftragen würde. Das war bei Elias und Mike etwas anderes, zumal die beiden auch ein eigenhändiger Teil der Gang waren. Anthony würde die Freiheiten bekommen, die die beiden auch hatten, er hatte schließlich gesehen, wie Elias manchmal mit ihr umging und es war in Ordnung, solange er seinen verdammten Job gut machte. Morgen würde es sich herausstellen, ob er den Job gut gemacht hatte, aber das war ein ganz anderes Thema, mit dem sie sich später auseinander setzen würde.
      Kamila widmete sich wieder ihrem Burger zu und biss davon ab, während ihr Begleiter über die nächste Frage nachdachte, die er ihr stellen wollte. Ein wenig enttäuscht war sie schon, dass es wieder bezüglich der Arbeit war, doch letztendlich war es nun seine Chance von ihr einiges zu erfragen, was mit seinem zukünftigen Job zu tun hatte. Die Frau kaute zu ende, bevor sie wieder einen Schluck nahm und sich dem Mann widmete, sie lächelte sanft. "Nun, die Drecksarbeit ist all das, was ich nicht erledigen möchte..",antwortete sie kurz, während sie wieder zu ihren Pommes griff. "Leichen entsorgen, Menschen töten.. Geld erpressen.. Geld eintreiben.. Bedrohen.. oder ganz simpel meine Einkäufe erledigen.. Was ich zumeist aber wirklich selber mache.. Es ist unterschiedlich und hängt immer davon ab, wofür ich Zeit habe und worauf ich keine Lust habe.. Die fiel bisher immer auf Mike, weil Elias die meiste Zeit nicht da ist.. Aber nun werdet ihr euch das ein wenig Teilen..". Sie zuckte mit den Schultern, es war eines der unschönen Teile dieser Arbeit, aber dafür gab es gegenteilig viele bessere Teile. "Diese Arbeit hat nun einmal auch Nachteile.. Es gibt keinen jährlichen Urlaub.. es gibt keine bestimmte Arbeitszeiten und theoretisch musst du vierundzwanzig Stunden zur Verfügung stehen, denn auch während wir hier sitzen und etwas essen kann es immer dazu kommen, dass wir gleich gebraucht werden.. Dessen musst du dir bewusst sein.. Ich bin da ein wenig weniger streng, als die Männer, die du heute kennengelernt hast.. ich agiere gerne nach dem Motto: Bist du fair zu mir, bin ich fair zu dir.. aber du darfst nicht vergessen, dass es alles kein Spaß ist.. Aber ich glaube, dass brauche ich dir nicht weiter zu erklären".
      Kamila zwinkerte ihm wieder zu, bevor sie zu ihrem Bier griff. "Es ist selten so ruhig, wie in den letzten Tagen.. da hast du einen sehr guten Zeitpunkt erwischt.. und wenn es so weiter ruhig wird, werde ich selber etwas anzetteln.. ich hasse es, tagelang im Büro zu sitzen". Es war zwischendurch immer wieder zu sehen, dass diese Frau nicht nur eine liebevolle Seite an sich hatte, sie war böse und sie war kaltblütig, ihre Launen wechselten sich stündlich, wenn nicht teilweise sekündlich, es war nur eine Frage der Zeit, bis Anthony sie von der anderen Seite kennenlernen würde. "Ich bin nicht dafür gemacht, nichts zu tun.. Meine Energie möchte frei sein..deshalb ein Tipp..". Die Brünette zeigte mit der Pommes auf den Mann. "Reg mich lieber nicht noch mehr auf, wenn ich schon wütend bin.. Das Beste ist, mich zur Ruhe kommen zu lassen, dann kann man mit mir reden..". Sie seufzte. "Aber das hat mein Bruder ja bis heute noch nicht kapiert".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Als sie die ganzen Dinge, die für sie zur Drecksarbeit zählten, aufzählte, nickte er nur sanft. Ihre Einkäufe zu erledigen war das einfachste und das eher weniger spannendste, auch wenn das vielleicht für den ein oder anderen Herr anders sein könnte. So wie die meisten bei der Party gafften und starrten war das ja ein reines Disaster, vielleicht wäre es ja auch eine Überlegung wert, einfach diesen den Einkauf zu überlassen. Der Rest hörte sich für den Moment ganz spannend an, auch wenn diese Aufgaben mit der Zeit an ihren Reiz verlieren könnten, wenn denn die Situationen stets gleich bleiben. Auch wenn es noch eher seltsam war darüber zu denken, dass er selbst später manch einen umbringen wird, würde er sich aber auch daran gewöhnen und wirklich abgeschreckt war er davon nicht. Da war Kamila sicher angsteinflößender, wenn er sich der Aufgabe zum wiederholten Male verweigert. Dem Ganzen stand er allgemein eher kühl gegenüber, schließlich hatte er sich genug angesehen um zu wissen, worauf er sich mit seiner Annahme ihres Angebots einstellen musste. Damit war er zwar nicht vorbereitet die verschiedenen Launen von Kamila zu sehen, aber das war wohl auch einer der Nachteile, die mit seinem neuem Leben gebunden sein werden. Die Nachteile klangen zu dem Zeitpunkt noch enorm, aber solange er nicht wirklich tagelang herum laufen und für Ruhe sorgen muss, bevor er sich dann selbst entspannen kann, sollte dieser Nachteil keine festen Arbeitszeiten zu haben nicht so schlimm sein. Der damalige Wärter konnte sich aber auf gar nichts festsetzen, denn auch wenn es bisher wenige Tage waren die er hier verbrachte, sollte er sich nicht an den ersten Eindruck lehnen. Es könnte sich alles in Sekundenschnelle ändern, den richtigen Ablauf hatte er schließlich auch nicht ganz auf der Festplatte. Während die darüber sprach, dass sie sich die letzten Tage mit dem Bürokram so beschäftigte, dass sie noch bald selber das nächste Abenteuer anstiften wird, nahm er endlich einen Bissen vom Hamburger, von dem die Brünette schon fast schwärmte. Anthony machte sich selbst schon darüber Gedanken wie Kamila sich wohl spannendere Arbeit verschaffen konnte, kam dabei auf einige Ideen. Das war aber nicht seine Angelegenheit und bevor er noch übertriebene Dinge vorstellt, an denen Kamila noch Interesse bekommt, hielt er lieber den Mund geschlossen und sah sich den Hamburger vor sich an, welchen er in diesem Moment runterschluckte. Bestätigend nickte er, es schmeckte wirklich gut. Er nahm noch einen Schluck seines Bieres und nahm sich währenddessen ihren Tipp zu Herzen, den er wahrscheinlich noch gur gebrauchen könnte. Mike sollte ihn wohl auch noch kennen oder eher auswendig lernen müssen, wenn er Kamila wirklich ständig an die Spitze brachte. Er hatte es ja selbst schon gehört, wie dieser seine Meinung kund tat.
      Auch wenn er sich zuvor noch dazu entschied lieber keine Vorschläge zu machen, so war ihm diese Entscheidung mit dem Alkohol intus doch ziemlich egal und so drehte er sich mit dem Barhocker etwas weiter zu Kamila. " Kannst ja die Locos oder die Polizei provozieren, die haben aber auch das hässlichste Lächeln der Welt aufgehabt, als die dich mir übergeben haben.. " Da kam ihm ja auch schon sein eigener Plan vor die Augen, den er bisher immernoch nicht durchzog. Mit einem Grinsen auf den Lippen nahm er sich eine Pommes, bevor er sprach. " Ich bin jedenfalls bald bei Cooper dem Wichser.. Sonst könnten wir nochmal das Gefängnis aufmischen und einen Comeback starten, hab ja noch nicht gekündigt.. "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Seine Ideen klangen auf den ersten Blick recht.. harmlos und sogar noch kindischer, als die Ideen, die Kamila manchmal an den Tag legte, aber je länger sie darüber nachdachte, desto größer wurde ihr Schmunzeln auf den roten Lippen. "Mhmm..",stimmte sie ihm zu und legte sich schon fast einen Plan in ihrem Kopf zurecht. "Wenn du da auftauchen würdest, würden sie dich schneller festnehmen, als es dir lieb ist und dir vorwerfen, mit uns zusammen gearbeitet zu haben..andererseits, gibt es für draußen keine Kamera, die das aufgenommen hat, wie du freiwillig in den Wagen gestiegen bist", sie griff nach einer Pommes und kaute für einen Moment daran. "Diese Gesichter würde ich zu gerne sehen, wenn du da einfach eintreten würdest, um es aufzumischen.. Sie würden sich ja sowas von wundern.. Das wäre herrlich.. und ich könnte mich schön an dem Wärter austoben, der meinte mich provozieren zu müssen..mhmm ich würde aus seinen Eiern Eiersalat gestalten..". Ihr Schmunzeln bildete sich zu einem Grinsen und in ihrem Augen leuchtete für einen Moment das reine Böse. Es war die andere Seite der Frau, die kaltblütige, die niemanden verschont ließ.
      "Aber es ist nur ein Vergnügen für einen kurzen Moment.. Ich hätte da deutlich größere Ideen.. Wir könnten Cooper eine Heidenangst einjagen.. Ihn kidnappen.. in einen Wald führen und ganz tief in die Folterkiste greifen.. Wir könnten ihn so viel Angst einjagen, dass er sich bei jedem seiner Schritte drei Mal umdrehen würde.. Er würde dein Gesicht in seinen Träumen sehen und es vermutlich nie wieder nach Draußen schaffen!". Das Kichern war schon fast zu süß für die Art, wie Kamila gerade sprach. "Und was ich schon ein wenig länger plane.. Ich wollte in ein ganz bestimmtes Museum einbrechen..um ein ganz bestimmtes Ausstellungsstück für mich zu greifen..". Sie drehte sich um, um nach ihrem Handy in der Clutch zu suchen, als sie dieses hatte öffnete sie das Internet und tippte was ein, bevor sie Anthony ein Bild davon zeigte. Es war eine typische Monarchenkrone, mit Diamanten besetzt. "Dieses Stück ist zur Zeit mit allen anderen Gegenständen des französischen Monarchhauses Bourbon in den Staaten.. Diese Krone wurde unter anderem vom Ludwig dem 16. getragen.. Ist für irgendeine Feier dort aus Frankreich importiert.. und soll ab diesem Montag in der Ausstellung sein.. Und ich bin ganz scharf dieses Stück auf meinem Kopf zu tragen..". Das Grinsen wurde noch breiter. "Mike findet, es sei eine Zeitverschwendung.. Zumal das Bewachungssystem ziemlich gut ist, aber es juckt mich in den Fingern..". So beschäftigte sich die Brünette, wenn sie Langeweile hatte und zu viel hinter dem Schreibtisch sitzen müsste, aber es war ihr nicht klar, ob sie es wirklich durchziehen könnte, in den nächsten Tagen könnte einiges passieren, was ihre Pläne durchkreuzen würde.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

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    • Es gab zwar keine wirklichen Indizien dafür, dass Anthony freiwillig mit ihnen mitging und aus eigenem Willen in den Wagen stieg, jedoch könnten vielleicht die Kameraaufnahmen innerhalb des Gebäudes die Gesichtszüge von ihm so gedeutet haben. Zwar sah alles nach einer Entführung aus, worauf auch die weiteren Polizisten mögicherweise setzen wollten, doch die ganzen Beamten waren da eher anderer Meinung gewesen und mussten somit unbedingt das ganze in ein anderes Licht rücken. Es war sicherlich nicht nur Cooper gewesen, doch bei diesem war schonmal ein Beweis gelesen worden, sodass der wahrscheinlich alles erleiden dürfte. Den Vorschlag den die Brünette jedoch machte, war über all dem, an was er selbst dachte. An das Kidnappen hatte er nicht gedacht und schon gar nicht daran, ihn wirklich für eine längere Dauer beizubehalten und ihn zu foltern, sodass er sein Leben lang einen Schock kriegt. Demnach sah seine Mimik eher überraschter aus, er hob seine Augenbrauen und seinen Kopf senkte er etwas aufgrund seiner Fassungslosigkeit. Aber daran sollte er sich wohl gewöhnen, auch wenn ihr Kichern wohl mehr als falsch gesetzt war. Mit einem leichten Kopfschütteln brachte er die Überraschung schließlich aus seinem Gesicht, solche Ideen waren wahrscheinlich für eine Anführerin nichts besonderes, schließlich war es ihr Alltag. Trotzdem sollte er Mal Kamila mit Zarahar vergleichen, ob dieser wirklich noch psychotischer war und in welchem Ausmaß.
      Den Vorschlag ihrerseits ließ er einfach im Raum stehen, sein Gesicht sagte wohl schon einiges über seine Meinung dieser Idee aus. Für einen Moment aß er ruhig weiter, auch wenn er gerade beängtingendes von der Brünetten hörte.
      Mit ihrer weiteren Idee sah er wieder zu ihr und erhörte ihre Worte, während er eigentlich auf das " War ein Witz " wartete. Flüchtig sah er sich das Bild der Monarchenkrone auf ihrem Handy an, sie hatte wohl im Moment zu viel Freizeit gehabt. Mit der Krone auf dem Kopf würde sie wohl wirklich einer Königin gleichen, wenn man sich ihr blindes Gefolge in den Häusern anguckt. Das Mike gegen diesen Plan war, war keine Verwunderung wert, denn bisher war er eine ziemliche Spaßbremse aus Anthonys Sicht gewesen. Er hatte jedoch nicht unrecht gehabt, das Schmuckstück wird sicherlich unter großer Bewachung stehen, sonst wäre Kamila nicht die Erste mit solch einer Idee gewesen. Sie war aber davon überzeugt gewesen, wollte es wohl wirklich durchziehen. Für einen Moment wartete er nicht doch nochmal, ob sie ihren Scherz aufdeckt, bevor er sich doch dazu meldete. Der Blonde öffnete bereits seine Lippen, ehe er doch grinsen musste. Er blickte zum Boden, hatte dabei kurz den Blick auf seine Beine gehabt. " Das ist wahrscheinlich die dümmste Idee, die ich gehört habe.. ", gab er zu und selbst als er sprach, verschwand das Grinsen nicht ganz. Es blitzte auf seinen Lippen immernoch heraus, wahrscheinlich schon zu oft an diesem Abend. Der Blonde durfte sich schon einiges Dummes anhören, aber das übertraf es wahrscheinlich.
      " Bin dabei. ", kam es trotzdem über seine Lippen, wenn es denn wirklich gemacht werden würde. Es war zwar dumm, aber nicht unmöglich. Wenn sie es schon aus dem Gefängnis geschafft haben, nunja, das Gefängnis war nicht wirklich anspruchsvoll gewesen. Trotzdem würde es machbar sein, es könnte jedoch aufgrund eines Zeitmangels scheitern. Von solchen Ideen war er nie abgeneigt, damit ließ es sich gut vom langweiligen Leben ablenken und machte dazu eine lange Arbeitswoche wieder gut.
      Sein Blick schwiff kurz zu den Fenstern, aus welchen er nochmal die Dunkelheit betrachtete. Mit der nächsten Bewegung holte er sein Handy heraus und sah sich kurz die Uhrzeit an, bevor er es wieder wegsteckte. Er war noch gar nicht müde gewesen, hier hatte er sowieso kein wirkliches Zeitgefühl gehabt. Trotzdem fragte er sich, ob sie nach dem Essen wirklich nach Hause fahren würden. " Fahren wir gleich nach Hause, oder hast du noch mehr deiner spontanen Pläne auf Lager? "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Für einen Moment hatte die Dunkelhaarige die Sorge, dass ihre Begleitung und gleichzeitig auch der Neuankömmling langweilig war und ein genauso großer Langweiler, wie es ihr Bruder war. Damit würde es nicht wirklich gut werden und Kamila würde auch nicht zufrieden sein, denn sie hatte sich von Anthony deutlich mehr erhofft. Er wirkte im Gefängnis, als würde er nach Spaß aus sein, als würde er genau die dummen Ideen suchen, um sein Leben mehr zu bereichern. Dennoch, ihr Lächeln verschwand nicht aus ihrem Gesicht, während die Frau ihr Telefon wegpackte und sich ihrem Essen weiter widmete. Sie schaffte es nicht in ihren Burger zu beißen, denn ihre Begleitung stimmte ihr letztendlich zu. Das Grinsen wurde noch breiter, die Idee war blöd und dumm, aber es war genau das, wonach die Frau aus war! Warum sollte sie in ihrem Leben nicht ein wenig was riskieren. "Ich freue mich!", sie klatschte in ihre Hände und konnte es schon kaum erwarten. "Ich habe schon gehofft, dass du nicht so ein Langweiler bist, wie mein Bruder!".
      Sie aß ruhig weiter, während der Blonde Mann auf sein Telefon sah. Neugierig war Kamila in diesem Falle nicht, sie wusste, dass er das Telefon erst seit wenigen Stunden hatte und somit niemand wichtiges ihm schreiben konnte, dafür vibrierte ihr Handy mehrmals, aber sie ignorierte die Nachrichten, sie waren nicht wichtig, solange sie diese nicht als wichtig ansah. Er fragte nach ihren weiteren Plänen. "Ich dachte eigentlich, dass wir zurückfahren können, damit du noch ein wenig Schlaf bekommst.. ich habe dich schließlich sehr früh aus dem Bett gelockt". Dabei war das Grinsen wieder breit auf den Lippen, sie musste sich nämlich an den Alarm erinnern, den sie den Männern aufgedrückt hatte, das war eine wirklich gute Bestrafung. "Du bist auch damit der erste Mann, der mich so lange am Stück begleiten durfte". Kamila nahm einen Schluck ihres Bieres, bevor sie mit ihren Schultern zuckte.

      Die beiden hatten soweit aufgegessen, wie sie es wollten und Kamila bedankte sich bei dem alten spanischen Paar, welches glücklich darüber war, selbst endlich ins Bett zu dürfen. Draußen schrieb die Frau ihrem Fahrer, dass er sie abholen sollte, bevor sie auch dieses Mal zu den Zigaretten aus ihrer Clutch griff. Sie bot selbstverständlich auch ihrem Begleiter eine an, bevor sie sich eine anzündete und tief dran zog. Die Nacht neigte sich langsam dem Ende zu, aber das störte die Dunkelhaarige nicht, sie war zufrieden mit dem Abend so, wie er gelaufen war. "Ich freue mich schon aufs Bett..",stellte sie fest und knackte mit ihrem Nacken, bevor sie noch ein Mal an der Zigarette zog.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mit der Antwort auf den weiteren Plan sprach sie über den heutigen Morgen und mit diesen Worten setzte sich sofort der Ton des Alarms in seinem Kopf fest, weswegen er nur entnervt seine Augen schloss und kurz durchatmete. Das war ein ziemlich schlechter Start in den Tag gewesen, jedoch nicht nur für ihn. Jeder hasste diesen Morgen und konnte nichts damit anfangen, außer Kamila, die da ihre sadistische Ader hinein fließen ließ damit man den vorherigen Abend wirklich bereute. Zwischen den Beiden ist nun hoffentlich alles wieder in Ordnung, was sie auch schon damit zeigte, dass sie ihn wirklich nach dem langen Tag ins Bett ließ. Wenn sie wirklich weiterhin daran Freude haben wird ihre verhassten Männer zu foltern und sollte er da warum auch immer ausgeschlossen werden, so würde er trotzdem diesen verdammten Alarm erhören müssen, ohne dabei nicht selbst sofort an die Decke zu gehen. Er nahm einen Schluck des Bieres und linste währenddessen zu der Brünetten, die wieder das Wort ergriff. Mit den Worten erhob er seine Braue und es erschien ein Grinsen, als er das Bier wieder abstellte. " Und sogar lebend raus kommt, zumindest hoffe ich das Mal. ", fügte er ihrer Aussage hinzu, bevor er sich wieder an das Essen machte. Der Blonde sah sich noch etwas im Restaurant um, schließlich hatte man ihm gesagt, dass auch dieses mexikanische Restaurant unter ihrem Schutz stand.
      Als die Beiden ihr Essen beendeten und wieder raus gingen, zog er tief die Luft ein, während er sich ein wenig umsah. Es war wirklich ein langer Abend gewesen und es schien trotzdem so, als wäre noch gar nicht viel passiert. Bei längerem Denken entstanden da doch schon einige Erinnerungen an diesem Tag und an dem Abend, weswegen auch das murmlige Gefühl für einen Moment die Oberhand seines Körpers hatte, aber die Zeit verging zu schnell, um wirklich alles zu realisieren. Anthony war wahrscheinlich selbst noch gar nicht richtig am fassen, dass er jetzt wirklich einen neuen Lebensabschnitt begonn, doch er würde sich selbst anlügen wenn er sagt, dass es ihm hier nicht gefiel. Vielleicht war es Kamila die das Ganze noch mehr versüßte, auch wenn sie ihn schon folterte. Sie war weit entfernt von den ganzen Frauen die er kennenlernte, mit ihr konnte man gut sprechen, sie war nicht das typische Mauerblümchen und sie wusste definitiv, was sie möchte und was sie verabscheut. Zwar gehören zu den Abneigungen scheinbar auch Männer, aber mit ihm konnte man wohl für eine gewisse Zeit eine Ausnahme machen. Mit der auffälligen Bewegung ihrerseits sah er zu der Schachtel, doch lehnte er ihr Angebot ab. Er spürte selbst nur schon, wie er langsam wieder in seine Gedanken abdriftete, während sein Blick einen Moment lang noch der Grünäugigen galt. Anthony belächelte die Aussage, dass sie ins Bett möchte, denn auch er hatte schon Sehnsucht gehabt. Während sie warteten, blieb er eher still und ging einige Schritte hin und zurück, um nicht noch auf dem Boden festzukleben.

      Dieses Mal war ihr Chauffeur eher darauf bedacht, Kamila nicht zu blenden und stellte demnach rechtzeitig das Licht aus, um nicht wirklich noch dafür bestraft zu werden. Auch wenn sie bisher ganz fröhlich schien, waren sich die beiden Männer schließlich immernoch bewusst, dass sich das ziemlich schnell ändern konnte. Während er um das Auto ging, streckte er noch etwas die Arme aus, bevor sie die Rückfahrt begannen. Für eine kurze Zeit sah er sich den Herren an, ehe er sich der Landschaft widmete, die sie gerade entlang fuhren. Anthony lehnte seinen Kopf der Fahrt über eher an die Autotür und beschäftigte sich in dieser Position mit seinen Gedanken, als sich noch auf Gespräche zu fokussieren. Wenn Kamila wirklich gleich noch schlafen gehen wollte so war sie vermutlich auch nicht interessiert, da sie sich eher auf ihr Bett freute. Mit dem Aussteigen blinzelte der Blonde einige Male, bevor er wirklich das Ankommen realisierte. Sie liefen wieder ein Stück, woran jedoch nichts auszusetzen war. Es war ganz angenehm gewesen, noch die letzte Brise zu genießen, bevor sich die Beiden in die Decke kuscheln. Mühsam machte er schon die ersten Knöpfe des Hemdes auf als sie eintraten, da er sich sonst noch mit diesem schlafen legen würde. Die Sachen würde er wahrscheinlich jedoch sowieso nochmal zur Wäsche geben.
      Anthony gab Kamila bei der Treppe den Vortritt, bis er schließlich selbst die Treppenstufen hoch lief und sich bereits den Plan für morgen machte. Da hatte er sich jedoch noch nicht sonderlich viel Gedanken drüber gemacht, das würde er erst morgen machen, er wusste jedoch was ungefähr auf seinem Plan stand. Ob Kamila seine Pläne nicht wieder durchkreuzte, blieb wohl offen.
      Anthony betrachtete nur noch kurz Kamila zu, wie sich diese zu ihrer Zimmertür wendete. Irgendwie wollte er diesen Abend jedoch nicht so stehen lassen, denn mit dem kurzen Moment beim Tanzen bahnte sich etwas an. Kamila war selbst ziemlich gut drauf, auch wenn der Herr an der Bar ihren Abend versauen hätte können. Da hatte der Blonde seine Finger auch im Spiel gehabt und wenn sie nicht bereits am vorherigen Abend Ablehnung gegen ihn zeigte, müsste er womöglich auch jetzt nicht damit rechnen. Falls doch hatte er schließlich noch seinen Bonus gehabt, schließlich wollte sie ihn schon letztes Mal nicht hauen, da er getrunken hatte.
      Die letzten Schritte die zwischen den Beiden waren, waren die kurzen Sekunden, in welchen die Brünette die Klinke der Tür umfassen konnte. Ohne auch wirklich nochmal über sein Tun nachzudenken, legte er seine eigene Hand auf ihre und sah ihr tief in die Augen, fuhr damit wahrscheinlich ihren eigenen Blick beim Tanzen fort. Ein sachtes Grinsen bildete sich auf seinen Lippen, als sein Blick kurz auf den roten Lippen Kamilas lag. " Willst du nicht das fortsetzen, was wir gestern Abend abbrechen mussten? ", fragte er desweiteren, ohne dabei wirklich selbst wegzuschrecken oder den Blick abzuwenden. Weiter würde er nicht gehen, denn er wollte ihr nichts aufdrängen.

    • Kamila Kayla Redstone
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      Der Weg zurück dauerte ein wenig, aber Kamila nutzte die Zeit, um sich ein wenig zu entspannen und sich vor allem Gedanken über die nächsten Tage machen zu können. Anthony war scheinbar nicht auf ein weiteres Gespräch aus, aber es war auch ein langer Tag gewesen und der Mann durfte ein wenig zur Ruhe kommen. Ob es seine Chefin tun würde wusste sie noch nicht, jetzt hatte sie nämlich die Möglichkeit über das Treffen mit den anderen Herrschaften nachzudenken. Sie war sich nicht sicher, ob das wirklich so klappen würde, wie man es sich vorgestellt hatte, schließlich war es ein Ding der Unmöglichkeit die vier Herren zusammen zu bringen. Sie waren schon schwer auszuhalten, wenn man ihnen einzeln begegnete und noch schwerer war es sie zusammen zu halten und irgendwie einen Mittelweg zu finden, in welchem alle glücklich waren. Sie waren alle auf etwas aus, was keiner von ihnen alleine bekommen würde, aber das Ego eines Mannes stand ihnen häufig im Weg, es war etwas... Unerklärliches, wie es die Frau fand. Durch dieses Ego scheiterten häufig ihre Männer, dadurch hatte sie schon einige verloren und dadurch wurden immer wieder welche in den Untergang geworfen. Einige der Toten, die auf ihrer Liste standen, und diese war sehr lang, hätten es überlebt, wenn ihr männliches Ego ihnen nicht dazu geraten hätte, der Brünetten zu gefallen und ihr zu imponieren. Genau vor diesem Ego hatte sie Angst, sie war sich nicht sicher, ob sie damit nicht scheitern würden, ob sie so das Ganze nicht vermasseln, weil einfach jeder besser sein wollte als der andere. Es würde vermutlich auch so laufen, deshalb musste die Frau das Ruder übernehmen und darauf aufpassen, dass keiner von den restlichen vier sein Ego zu sehr nutzen würde.
      Kamila überlegte sich, wie sie sich am besten da rein bringen könnte, sie musste definitiv mit den Jungs darüber reden, wie viel sie sich einbringen würden und wie weit sie gehen würden, um die Gegner auszuschalten. Natürlich war sie sich sicher, dass vor allem Elias nicht ganz damit zufrieden war, dass sie nun zusammenarbeiten würden, sein Ego war einfach häufig im Weg, er kunkurrierte nicht gerne mit anderen Männern und arbeitete schon gar nicht gerne mit ihnen,aber er musste es tun, seine Pflicht rief.. Solange seine Chefin es wollte, würde er springen. Punkt aus.
      Irgendwann kamen die beiden auch an und Kamila streckte sich, bevor sie aus dem Wagen ausstieg. So langsam erhellte sich der Himmel an Horizont, aber die beiden hätten noch ein wenig Zeit, bis sie aufstehen müssten. Generell gab es keine richtige Zeit, wann sie aufstehen mussten, theoretisch könnten sie den ganzen Tag schlafen, aber irgendwann würde die Frau auch aufstehen. Die kühle Briese war angenehm, daraufhin zog sich aber die Brünette den Sakko noch ein wenig enger an ihren Körper. Sie lief neben Anthony bis zum Haus und bedankte sich mit einem knappen Nicken, als sie zuerst ins Haus gelassen wurde. Natürlich war ihr aufgefallen, dass er sich schon das Hemd aufknöpfte, aber sie war nicht in der Laune jetzt einen dummen Spruch zu reißen. Das Bett schrie schon förmlich nach ihr, sie hörte es rufen und lief deshalb die Treppe mit Vergnügen hoch. Natürlich war ihr der Gedanke in den Kopf gekommen, ob sie Anthony nicht vielleicht noch ansprechen sollte, mit ihm über den Abend sprechen sollte, immerhin war schon ein wenig was los zwischen ihnen. Diese Stimmung auf der Tanzfläche..sein Blick.. Die Gefühle, die er in ihr ausgelöst hat.
      Als könnte Anthony ihre Gedanken lesen ließ er Kamila nicht ihre Zimmertür öffnen, sondern trat an sie heran und legte seine Hand auf ihre. Ihre Augen fuhren direkt hoch, sahen in seine Augen und versuchten zu erkennen, was er von ihr wollte. Der Alkohol, den er getrunken hatte, war deutlich zu riechen, aber das Grinsen, welches seine Lippen umspielte interessierte sie noch mehr. Er sah auf ihre Lippen, ein Ziehen machte sich in ihrer Brust breit, das Herz setzte für einen Moment bei seinen Worten aus. Die grünen Augen führen direkt wieder hoch, als sie realisierte, was er ihr gesagt habe. Ihre roten Lippen bildeten ein Lächeln, welches sich zu einem Schmunzeln wurde. "Du bist mutig", stellte sie fest, bevor die Frau ihre Hand hoch hob, um eine lockere Strähne zurück zu den restlichen Haaren zu stecken. Er raubte ihr fast schon den Atem allein mit seiner Nähe, aber sie versuchte sich nichts anmerken zu lassen,stattdessen öffnete Kamila ihr Zimmer und lief langsam rückwärts rein. Ihre Hand, die sein Haar zurückgesteckt hatte, zog an dem offenem Hemd sachte hinter sich. "Aber ich mag das..", stellte sie fest.
      Kamila ließ die Tür ins Schloss fallen, als die beiden in ihrem Zimmer waren und warf langsam die hohen Schuhe, die sie trug, einfach neben sich. Dadurch war sie wieder kleiner, als der Mann vor sich, aber es störte die Frau überhaupt nicht. Sie stellte sich dennoch auf die Zehenspitzen, ließ die Augen des Blonden nicht los und kam ihm näher, berührte seine Lippen dennoch nicht. Tief holte sie Luft, beim Ausatmen zitterte sie ein wenig vor Aufregung. "Na los.. Trau dich..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

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    • Ihre roten Lippen zeichneten ein Lächeln ab, als sie seine Worte erhörte. Auf dieses achtete er wieder für einen Moment, kam jedoch wieder schnell zu ihren grünen Augen zurück. Die bisherigen Zeichen die sie von sich gab, schienen nicht auf eine Abneigung zu deuten. Dir folgenden Worte waren seinem Mut gewidmet und den bemerkte er selbst gar nicht, da er durch den Alkohol wirklich jede mögliche Konsequenz nicht beachtete. Vielleicht war er sich jedoch auch nur sicher, denn die Spannung zwischen den Beiden konnte nicht ungesehen sein. Anthony spürte das Kribbeln selbst an den Fingern und das Aussetzen seines Herzes, wenn sich die Situation zwischen den Beiden wieder zuspitzte. Es konnte nicht nur er derjenige sein, der sowas spürte, denn auch Kamila hatte einen Flirt nie abgelehnt und hätte sie das Seltsame zwischen ihnen nicht gemocht, so hätte sie wahrscheinlich schon darum gesorgt, dass es nicht nochmal geschehen würde. Die kurze Panik die er beim Tanzen hatte deutete ihm auch an, dass er sich lieber im Schach halten sollte. Es könnte deutlich schief gehen, wenn sich weitere schöne Momente mit Kamila bilden, doch mit jeder Sekunde, in welcher er ihr in die Augen sieht, waren ihm die Konsequenzen nur weiter egal. Der Abend war schön und es würde nur ein Fehler sein, wenn sie sich einfach ohne weiteres ins Bett legen und schlafen. Es würden hoffentlich noch weiter so zwischen ihnen gehen, denn er selbst hatte nichts dagegen.
      Ihre Hand erkannte er nur im Hintergrund und realisierte dies erst spät, da er sich inmitten des Ganzen in ihren Augen verlor. Er blinzelte für einen Moment, als sie ihre Zimmertür öffnete und so linste er kurz hinein, bevor er unerwartet mit hinein gezogen wurde. Ihre Worte brachten ihm ein breiteres Grinsen auf den Lippen und für einen Moment musterte er ihr Auftreten, bevor sie ihre hohen Schuhe auszog.
      Diesen sah er kurz beim Fallen zu, bevor seine Augen sich wieder zu Kamila richteten.
      Mit dem Aufsehen erkannte er den minimalen Abstand zwischen ihnen und damit konnte er auch bereits ihren Atem spüren, was ihm selbst kurz den Atem raubte. Mit der nächsten Sekunde zog er tief die Luft ein, doch war er nicht darauf aus, wieder Abstand zu ihr zu gewinnen. Er fühlte sich zu wohl, um es hier abzubrechen. Auch wenn der Abend beendet war und sich schon der nächste Morgen meldete, so war er nicht darauf aus, jetzt noch wirklich schlafen zu gehen. Es konnte auch weiterhin wundervoll sein, dafür würde er selbst schon sorgen.
      Ihre knappen Worte konnten ihm ein Lächeln auf den Lippen geben, während er seinen Blick immernoch nicht von ihren Augen ließ. Sie zog ihn förmlich mit ihren Blicken aus und es gab nichts, was er dagegen machen konnte, außer es über sich ergehen zu lassen.
      Für einen Moment blieb er noch still und musterte ihre Gesichtszüge, bevor er sich wirklich an ihre Aussage hielt. Mit ihrer Aussage gab sie ihm die Erlaubnis und wenn er sich schon trauen sollte, würde er schon zeigen, was er sich alles traute. Mit der nächsten Sekunde legte er seinen Arm um ihre Taille und zog sie mit diesem näher an sich, während er sie mit seinem Blick durchbohrte. Lange ließ er sie nicht mehr warten, schließlich sagte er bereits, was er vorhatte. Sein Arm zog sich langsam zurück, bis seine beiden Hände ihre Taille griffen und er seine Lippen auf die ihre legte. Er würde lügen wenn er sagt, ihre Lippen würden nichts mit ihm machen, doch er versuchte dieses Gefühl auf andere Dinge zu schieben. Da passte es gerade perfekt, dass er getrunken hatte.
      Mit geschlossenen Augen ließ er die Beiden etwas weiter rückwarts taumeln, passte jedoch darauf auf, dass er nicht Kamila zum stolpern brachte. Als sie nahe genug an ihrem Bett waren, löste er selbst seine Schuhe von seinen Füßen, bevor er seine Hand über den Rücken zu ihrem Hinterkopf führte. Mit dem gleichen Moment ließ er Kamila auf ihr Bett fallen und folgte ihr selbst, doch stämmte er sich mit dem Arm ab. Wieder trafen die beiden Augenpaare aufeinander und wieder entstand eine Spannung, die wieder seinen Körper erreichte. Seine freie Hand strich ihr über die Seite, während der Blonde den Abstand zwischen den Beiden überbrückte und er ihre roten Lippen erreichte. Zwischen den Beiden war definitiv etwas, was er sich nicht ganz erklären konnte. Die freie Hand erreichte die Stelle, wo sich ihr Strumpfband mit den Wurfmessern befand, weswegen er diese für einen Moment abtastete. Er grinste in den Kuss hinein, der Mann an der Bar konnte sich zufrieden stellen, dass er nicht noch einen dieser in den Rücken bekam.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Der Arm, der sich um ihre Taille schmiegte hinterließ sofort eine Gänsehaut auf ihrem gesamten Körper und hinterließ der Frau ein Schmunzeln auf den Lippen. Der Blick in ihren Augen verdichtete sich, am liebsten hätte Kamila dem ehemaligen Wächter sofort all seine Kleidung vom Leib gezogen, fast schon gerissen, aber noch hielt sie sich zurück und genoss einfach dieses Spiel, welches die beiden spielten. Diese Stimmung, die zwischen ihnen herrschte, diese Anspannung, wenn ihre Blicke aufeinander trafen, ganz egal wo sie sich befanden. Von Anfang an spürte die Brünette diese Anspannung, seit dem Augenblick, an dem das Grün ihrer Augen auf seine trafen, nachdem er in den Wagen geblickt hatte. Dieses besondere Etwas war zu spüren, Kamilas Gefühl hatte ihr gesagt, dass sie diesen Mann auf ihre Seite bringen musste und nun stand er vor ihr, in ihrem Zimmer.. Nach einer gemeinsamen Party und brachte ihr Herz mit einer einzigen Berührung seiner Lippen zum rasen. Selten hatte die Brünette diese Kombination an Gefühlen bei einem Mann gespürt. Natürlich war sie scharf auf ihn, sie wollte ihm seine Kleidung runter reißen und sich zeigen lassen, wer für die nächsten paar Momente der Boss unter ihnen beiden war. Sie spürte diese Aufregung, die in ihr wuchs und die Vorfreude, aber da war noch etwas anderes. Diese Begierde war eine ganz andere, als sie bisher gespürt hatte, vielleicht war der Alkohol heute doch nicht ganz so klug gewesen.
      Diese weichen Lippen, die auf ihre trafen lösten eine Reihe weiterer Gefühle aus, die die Frau aufseufzen ließen. Sie schloss die Augen und hob eine ihrer Hände, um sie Anthony auf die Brust zu legen. Kamila spürte schnell das rasende Herz darunter und sie musste schmunzelnd feststellen, dass ihr Herz genauso schnell unterwegs war. Die Hände auf ihrer Taille gaben ihr Halt und das Gefühl, dass der Mann genaustens wusste, was er da tat, die Brünette ließ sich von ihm auf das zum Bett treiben. Für einen Moment sahen ihre grünen Augen zu seinen, sie blickte genau in diese während sie sich auf das Bett fallen ließ. Ihre Augen sprachen alles, was sie haben wollte: ihn. Die Aufregung stieg noch weiter, für einen Moment hielten sie still, bevor ihre Lippen wieder vereint waren. Kamilas Hände gelitten zu dem Rücken des Blonden, während seine Hand ihre Seite abfuhr. Er fand die Wurfmesser, die die Frau mit sich getragen hatte, das Grinsen war sofort auf seinen Lippen zu spüren. Die Brünette grinste selber, sie öffnete für einen Moment die Augen, um den Blonden anzusehen. "Ich konnte ja nicht darauf vertrauen.. Dass du ständig bei mir sein wirst", sie hauchte es ihm gegen die Lippen, während ihre Augen sein Gesicht genaustens studierten. Diese Situation war suspekt und vielleicht nicht die richtige wenn man bedenkt, dass sie seine Chefin war, aber letztendlich wollte die Spannung endlich aufgelöst werden, danach würde es deutlich einfacher zwischen ihnen werden, so dachte sie es jedenfalls.
      Ihre Finger fuhren entlang seines Gesichtes, Kamila atmete schwer und ständig genau gegen seinen Brustkorb, sie spielte auch in diesem Moment gerne mit ihm. Mit einem unschuldigen Blick blickten ihre Augen wieder zu Anthonys, sie lächelte dazu sanft. Ihre Finger bewegten sich zu seiner Brust, um mit den Knöpfen des Hemdes zu spielen,zu denen sie einen Moment sah. "Was möchtest du nun haben...?". Ihre Augen blickten wieder hoch und die Brünette wusste genau, was er haben wollte, aber sie wollte es hören. Sie wollte es aus seinem Mund hören, dass er sie jetzt und hier haben wollte.
      Den ersten Knopf öffnete sie schon einmal, dann widmete sie sich dem zweiten zu.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Seine erste Reaktion auf die Wurfmesser am Bein zeigte wohl bereits ein Fragezeichen über seinem Kopf, weswegen er nicht lange auf eine Erklärung warten musste. Ihre Antwort darauf war jedoch selbstverständlich, denn erlaubte man ihm ja sie alleine zu lassen. Wie es sich jedoch herausstellte, war dies überhaupt keine gute Idee und hätte er zuvor gewusst wieviel Spaß die Beiden gemeinsam hätten, wäre er gar nicht erst von ihrer Seite gewichen. Doch das könnte er wieder gut machen, schließlich fand sie in ihm jemanden, den sie öfters zu Partys mitnehmen wollen würde. Bis dahin hatte er sich vermutlich auch eingelebt und die Beiden würden noch mehr voneinander erfahren, was nur mehr Spaß bedeuten könnte. Seine Hand ließ er langsam wieder von den Wurfmessern ab und platzierte diese eher an ihre Taille, während ihre Fingerkuppen über sein Gesicht fuhren. Für den Moment schloss er seine Augen, öffnete diese dann wieder, als er förmlich ihren Blick auf seiner Haut spürte. Er konnte schnell ihren unschuldigen Blick erfassen, weswegen er nicht anders konnte als grinsen. Es schien so als hätte sie eine ganz andere Seite gehabt, obwohl sie doch noch vor einer Stunde über die Entführung und Folterung eines Beamten sprach. Doch den Blick verbunden mit dem sanften Lächeln fand er niedlich, auch wenn der damalige Wärter es nicht weiter kommentierte.
      Ihre Hände fanden ihre Wege zu seinem Hemd und während diese am Stoff und an den Knöpfen hantieren, sah er ihr kurz dabei zu. Danach wurde er jedoch von ihrem Blick wieder eingefangen und er erwiderte diesen Blick umso lieber, mit ihren Worten verstand er auch, was sie von ihm hören wollte. Anthony neckte sie, indem er für einen kurzen Moment wirklich pausierte um nachzudenken, bevor er sich zu ihrem Ohr neigte, wie sie es bei der Party auf der Tanzfläche machen mussten. Damit kam auch sofort die Erinnerung hoch wie die Beiden bewusst ihre Hände hielten, obwohl es dafür keinerlei wirkliche Begründung gab. Seine Hand fuhr über ihre Wange und sammelte dabei die Haarsträhne ein, welche er ihr noch hinter das Ohr legte, bevor er zu ihr sprach. Er war der Überzeugung, dass sie genau wusste, was hier geschehen würde und aus beider Willen zum Anderen, doch würde er deswegen keine Antwort verweigern. Dafür waren ihre Blicke zu eindeutig, da konnte er es nur erwidern.
      " Ich will dich, jetzt und hier, mehr als alles andere. ", raunte er der Brünetten ins Ohr, bevor er wieder hoch kam und ihr in die Augen sah, ob es auch das war, was sie erwartete. Lange wartete er aber nicht auf eine Reaktion, er setzte sich eher neben sie und zog sie an der Taille auf sich, sodass er Zugang zu ihrem Rücken bekam. Eines seiner Hände fuhr jedoch bereits unter ihr Kleid und ergriff vorsichtig die Wurfmesser, bevor sie sich mit irgendeiner idiotischen Bewegung verletzen könnten. Die Messer ließ er etwas weiter weg auf die Ecke des Bettes fallen, wo sie nicht weiter stören könnten. Danach machte er sich an die Schnürung an Rücken, welche er für den Moment zur Orientierung fühlte. Die Schnürung sah er nicht lange, hatte sich jedoch auch nicht wirklich darum gekümmert. Er konnte jedoch schnell einen Knoten erfassen, welchen er öffnete und schließlich die Schnur des Kleides lockerte, sodass man daraus schlüpfen könnte. Sein Blick kam flüchtig zum Nachttisch, weswegen er für den Moment sich wieder an etwas erinnerte. Einen seiner Hände hielt er an ihren nackten Rücken, während er wieder zu ihr blickte. " Wie sieht's mit Verhütung aus? ", fragte er schließlich und strich sich die blonden Haare zurück, bevor er den Stoff ihres Kleides ergriff und es ihr langsam abstreifte. Zur Stütze hielt er wieder seine Hand auf ihrem Rücken, die Finger fuhren jedoch langsam zu ihrem Hintern. Seine Augen richteten sich ihrem Körper, den er für den Moment musterte. Da konnte er auch nicht ihre Tattoos übersehen, welche er gerade so interessant fand. Seine Lippen berührten ihren Hals und schnell küsste er ihre zarte Haut hinunter, während er sich der Situation etwas klarer wurde. Zwischen ihnen schien es so natürlich zu sein, als wäre ihr Pfad mit dem ersten Treffen bestimmt worden. Es war ein großer Zufall gewesen, dass sich die Beiden gesehen haben und trotzdem machten die das Beste daraus, als wäre alles vorhergesagt worden.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Anthony beugte sich vor und als seine Hand sanft über die Wange der Brünetten fuhr spürte sie diese Spannung, die durch ihren kompletten Körper zog, angefangen bei der Stelle, an der seine Finger waren. Für einen Moment musste sie ihre Augen schließen, ihr Herz setzte kurz aus, als eine ihrer Haarsträhnen hinter das Ohr gelegt wurde, dieses intensive Gefühl in ihrer Brust war Kamila fast schon fremd. Sie war sich nicht sicher, wie sie damit umgehen sollte, was es überhaupt bedeutete, aber die Worte, die aus dem Mund des Mannes kamen ließen sie diese Gedanken wieder vergessen. Es waren genau die Worte, die sie hören wollte und dennoch lösten sie etwas besonderes aus. Kamila zog scharf die Luft ein, bevor sie auch wieder laut ausatmete und dabei ein freudiges Geräusch machte. "Mhmm..". Sie hätte etwas erwidern können, ihm etwas sagen, aber der Mann konnte sich schon sicherlich vorstellen, dass sie ihn wollte. Sein Ego sollte nicht gestreichelt werden, jedenfalls noch nicht, er sollte nicht nur leere Worte aussprechen, er sollte ihr zeigen, was er drauf hatte.
      Die Messer ließ sich die Frau abnehmen und war auch zufrieden damit, dass der Blonde ihr Kleid auszog, sie gab keinerlei Gegenwehr von sich, sie half ihm sogar noch das Stück Stoff loszuwerden, damit sie in ihrer Unterwäsche vor ihm sitzen konnte. Währenddessen beschäftigte sich Kamila gerne weiterhin mit dem Hemd, sie köpfte langsam jeden einzelnen Knopf langsam, um die nackte Haut darunter zu mustern. Anthony war trainiert, man sah es deutlich und auch wenn sie einige Anblicke nackter Haut und trainierter Muskel gewohnt war, es löste eine Welle weiterer Gefühle in ihr aus. Es ließ sie die Luft einziehen und sich über die Lippen lecken, bis der Mann vor ihr etwas wichtiges ansprach. Kamilas Augen fuhren hoch, musterten die Bewegung der Hand, wie sie seine Haare nach hinten strich. Sie lächelte breit. "Du bist echt süß..", stellte sie fest und verzog innerlich das Gesicht, sie nutzte solche Worte eigentlich gar nicht. "Alle anderen wären schon einfach über mich drüber gerutscht". Das war eher die Sprache die sie verwenden sollte!
      "Aber mach dir keine Angst darum". Ihre Stimme war sanft, auch wenn das Thema ein wenig heikel für die Frau war. Sie konnte deinfitiv keine Kinder kriegen, da war ihr die Verhütung wirklich egal, nun, fast. Fast dachte sie auch an den Grund, der dafür zuständig war, aber Anthonys Lippen an ihrem Hals sorgten dafür, dass die Frau an etwas ganz anderes dachte. Sie stöhnte sachte, eine weitere Gänsehaut bildete sich auf ihrem Körper und ihr Kopf beschäftigte sich mit nichts anderem mehr, als diesem Mann. Mag sein, dass es sich anfühlte, als wäre das alles vom Schicksal geplant worden, Kamila wollte endlich diese Gefühle loswerden, die sie mit sich trug, wenn sie den Blonden ansah. Sie wollte endlich diese Spannung wegbekommen und das auf die wohl schönste Art, die sie sich überlegen konnte.
      Ihre Hände zogen an dem Hemd, um dieses über die breiten Schulter und vor allem die Arme zu stulpen, sie warf es in eine der Ecken um es loszuwerden. Dann hob sie Anthonys Kopf am Kinn hoch, damit sich ihre Augen treffen konnten. Begierde war in ihren zu sehen, das Grinsen breit auf den Lippen, bevor sie diese wieder auf seine legte. Dieses Mal küsste sie ihn und das deutlich leidenschaftlicher. Mit ihrer Zunge spielte sie an seiner, während ihre Hände seine Schenkel immer höher hinauffuhren, um letztendlich an seinem Gürtel sich zu schaffen zu machen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Für einen Moment war sein Blick auf ihre zarten Lippen gerichtet, über welche sie noch vor kurzem leckte. Seine volle Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihren Worten, er seie doch süß. Diesen Satz hatte er seinen Vermutungen nach schonmal von ihr gehört, nur kommentierte er dieses Mal ihre Aussage mit einem gespielten Augenrollen. Süß fand er sich nun nicht, also sollte er es auch nicht des öfteren von Kamila hören müssen, auch wenn diese auf keinen Mann der Welt hören würde. Doch die letzte Zeit wurden Ausnahmen bei ihm gemacht, wahrscheinlich zu viele. Doch das sollte sich legen, wenn die Beiden sich hoffentlich austobten und sich damit die seltsame Spannung zwischen ihnen legt. Dann konnten sie weitermachen wie es gedacht war, er würde sich eingewöhnen und schließlich für sie arbeiten, um ihr ein paar Lasten abzunehmen für einen entspannteren Tagesablauf. Es würde alles wieder bei ihm funktionieren, ohne irgendwelche Kurzschlüsse ausgelöst von der Brünetten.
      Kamilas folgenden Wortwahl brachte ihn kurz zum Schmunzeln, was er vielleicht auch noch dem zu verdanken hat, dass ihre Nähe ihm gerade unglaublich gut tat. Ziemlich schnell konnten sie das Thema beenden und er vertraute ihr mal, schließlich ging es nicht nur ihn was an und sie hatte scheinbar schon vorgesorgt.
      Während er sich hinunter küsste wanderte auch seine Hand umher und spürte die weiche Haut, als ihn ihr Ton innerlich erschütterte. Es erwärmte für den Moment sein Herz und so war gar nicht mehr daran zu denken aufzuhören, denn er wollte mehr von ihrer lieblichen Stimme hören. Zuvor sollten sie die ganzen Stoff von ihren Körpern lösen und auch wenn er auch so eine gute Sicht auf ihren wohlgeformten Körper hatte, sollte sie nichts mehr bedecken. Diesen Gedanken verfolgte nicht nur er, denn er spürte das Ziehen an dem Hemd und so hielt er seine Hände frei, um den Stoff entfernt zu bekommen. Die nächste Bewegung brachte ihn zum Aufsehen und wieder vertiefte er sich in ihren grünen Augen, in welchen das gleiche Gelüst zu sehen war. Er kam nicht mehr dazu ihre Lippen zu sehen, denn er wurde in einen Kuss gezogen, welchen er sich gerade nicht noch besser vorstellen könnte. Damit setzte sie ihn nur weiter in einen Trieb, den ihn ungeduldiger macht. Doch er konnte sich gut beherrschen, würde es a vielleicht sogar komplett durchziehen können, wenn es nicht schlimmer werden würde. Ihre Berührungen an den Schenkeln ließen ihn nicht kalt und so war es auch, als sie sich an seinem Gürtel zu schaffen machte. Mit seiner eigenen Hand machte er den Vorgang etwas schneller, bis die Beiden schließlich auch die Hose enfernt hatten. Damit standen sie sozusagen im Gleichstand und um auch den Rest wegzubekommen, fuhr er mit seinem Zeigefinger zart an ihrer Wirbelsäule entlang, ehe er ihren Bh öffnete. Währenddessen lag sein Blick auf jeglichen Tätowierungen, die er so sonst nicht zu Augen bekommen würde. Der Blick ging jedoch zu Kamila hoch und während sich ein weiteres Zungenspiel eröffnete, streifte er die Träger ihres Bhs von ihren Schultern und warf ihn, einmal in der Hand, sofort zum Hemd in der Ecke. Mit dem nächsten Moment hob er auch schon die Brünette an und sah ihr in die Augen, bevor er sie hinlegt und kurz ihren Körper bewunderte. Der Blonde beugte sich über sie und hielt seine Lippen wieder an ihrem Ohr, das Grinsen zeichnete sich deutlich auf seinen Lippen ab. " Du bist unglaublich scharf. ", waren schließlich die Worte die er wählte. Kamila konnte man nur begehren, was die meisten Männer auch deutlich nachgingen. Gerade breitete sich jedoch ein wohles Gefühl in ihm aus, sie gerade unter sich liegen zu haben. Die Möglichkeiten würde er nutzen, Kamila das Ganze nicht bereuen zu lassen. Anthonys Hand fuhr deswegen letztendlich zum unteren Bereich der Grünäugigen, er schob jedoch den restlichen Stoff erst weg, bevor er ihn ausziehen würde. Er spielte mit dem Gedanken sie nicht etwas auf die Folter zu spannen, als kleine Rache für den Alarm, doch er führte es noch nicht durch. Stattdessen erkundete er, welche Berührungen Kamila gefielen. Sein Blick wich kurz nach unten, bevor er grinsend Kamila ansah. " Noch kannst du mich aufhalten.. "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Kamila schaffte es mit der Hilfe des Blonden seine Hose auszuziehen und in die nächste Ecke zu den restlichen Klamotten zu befördern. Er widmete sich schnell auch ihrem BH, der dazu kam, letztendlich trennten beide nur noch ein dünner Stück Stoff, vor der kompletten Nacktheit. Das Grinsen war auch breit auf den Lippen der Frau zu sehen, als sein Blick über sie glitt, in seinen Augen war deutlich die Lust zu sehen, die er zur Zeit verspürte, sie war auch nicht zu übersehen. Seine Aussage, sie wäre scharf brachte die Brünette schnell zum schmunzeln, solche Worte hatten ihr Männer häufig gesagt, aber nur bei Anthony schien es sie zu kümmern, ob er es auch wirklich so meinte. Männer waren generell ein Mysterium für sich, aber der Mann vor ihr ein noch deutlich größeres. Meistens reichte es vollkommen aus, dass die Frau ansehnlich und noch dazu nackt war, damit sie als heiß galt. Jedenfalls ist der Frau bisher kaum etwas anderes aufgefallen,wobei es schon Momente gab, in denen andere Frauen zur Seite geschoben wurden, nur um für Kamila Platz zu machen. Es konnte doch nicht nur an ihrem Aussehen liegen, sie selbst empfand sich da eher als.. Durchschnittlich. Bis vielleicht auf ihre grünen Augen, die aus diesem Durchschnitt herausstachen.
      Anthony fuhr recht schnell mit seinen Händen runter, um die Brünette an ihrer empfindlichsten Stelle zu berühren. Sie zog scharf die Luft ein und versuchte ihre Augen nicht zu schließen, sondern in seine Augen zu sehen, aber je weiter er vordrang, desto schwieriger wurde es. Mit Stöhnen machte Kamila dem ehemaligen Wächter recht schnell klar, was ihr gefiel und wie er es gut machte, es war als würde ein Feuerwerk der Gefühle in ihr ausbrechen. Dem Blonden so ausgeliefert zu sein störte sie dabei gar nicht, auch nicht, dass er die Kontrolle und die Macht über sie in diesem Moment in der Hand hatte. Er entgegnete ihr, dass sie ihn noch aufhalten konnte, daraufhin blickte Kamila zu ihm und suchte nach dem Augenkontakt. Sie dachte nicht mehr wirklich nach, was sie da überhaupt tat, das brauchte man auch nicht wirklich in dieser Situation, hier hieß es auf seine Kosten zu kommen und vor allem Spaß zu haben. "Vergiss es", raunte die Frau ihm entgegen und entzog sich ihm gekonnt, um Anthony letztendlich zurück auf den Rücken zu drücken. Sie übte nur wenig Druck aus, aber er würde sicherlich verstehen, was sie von ihm wollte. Das Grinsen wurde auch auf ihren Lippen breit und langsam strich Kamila mit ihren Händen über die nackten Schenkel, über den Stoff, der ihr im Weg stand und dann auch über den Bauch. Die, im Gegensatz zu ihrer, weiße Haut deutete auf Muskeln, die sich darunter verbargen, ihre Hände fuhren sie nach und als sie diese oben an seiner Brust erreichte schwung sich die Frau über den Blonden, um auf seiner Körpermitte Platz zu finden. "Du muss auch das zu Ende bringen, was du angefangen hast". Sie übte ein wenig Druck aus und beugte sich letztendlich vor, um Anthony in einen weiteren leidenschaftlichen Kuss zu verwickeln.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Seine Bewegungen brachten einige Töne aus der schwarzen Witwe hinaus und so wie sie sich bemühte, den Augenkontakt zwischen ihnen zu behalten. Doch gerade waren sie nicht am tanzen gewesen, die Situation war anders, als sich gerade weiterhin darum zu bemühen, mit ihren Augen eine weitere Spannung aufzubauen. Die Spannung musste dabei sowieso gar nicht erst gemacht werden, denn Kamila unter sich zu haben, war dem damaligen Wärter spannend genug. Es schien als könnte er sie ein Stück zähmen können ohne dabei selbst nicht großartig gebissen zu werden, wie man es bei dem deutlich betrunkenen Mann an der Bar deuten könnte. Sein Ziel war es nicht gewesen, doch war es trotzdem faszinierend, Kamila mit einem kleinen Gespräch oder Sonstigem eine Ablenkung sein zu können. Doch gerade war kein Bedarf für sie an Ablenkung, denn ihren Abend konnte er schließlich schon zuvor mit einem Tanz verschönern. Die Spannung war aber da, der Abend war zu schön und so hatte sich wahrscheinlich sein eigener Körper selbstständig gemacht und habe sich einfach zu dem entschieden, was er bloß für eine Sekunde als richtig empfand. Und was er gerade machte schien nicht falsch zu sein, so wie die Grünäugige es ihm zeigte. Er achtete darauf wie sie reagierte und grinste innerlich, denn dieses Szenario haben sich sicherlich einige Männer selbst mit ihr erhofft. Dabei war ihr Stöhnen wie Musik in seinen Ohren und er bedachte gar nicht, jemals wieder aufhören zu müssen, zumindest nicht bis Kamila ihn schließlich wieder in die Matratze drückte. Er ließ es mit sich machen, hatte schließlich keinerlei Gründe sich zu wehren.
      Der Blonde betrachtete Kamila sowie auch ihre Hände, die über seine Muskeln strichen. Wieder entstand ein Kribbeln an den Stellen, an welchen die Fingerkuppen der Damen an seiner Haut striffen. Was anderes könnte er sich für diesen Moment nicht wünschen, auch wenn es wohl gleich noch weitere Gefühle geben wird, die endlich seinen Körper verlassen würde. So weiter zu machen wäre ihnen nicht möglich, die Regeln zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber würden gleich bleiben, egal in welcher Branche es schließlich ist. Sie war seine Chefin und auch wenn sie bereits zuvor mit dem Geflirte anfingen, hätten sie damit einfach aufhören sollen. Es geschah jedoch bereits und daran würden Beide nichts ändern können, geschweige denn es wollen zu ändern. Den Druck den sie ausübte deutete auf etwas verlangendes, weswegen sie ihm dadurch ein Schmunzeln entlocken konnte. Sie nahm ihren Platz auf seinen Körper ein und als sie damit fertig war, wollte er sich mithilfe der Ellbogen ein wenig erheben, jedoch kam Kamila ihm mit ihren Worten zuvor. Seinen Lippen schmückte ein sachtes Grinsen, während er langsam zu ihr hoch sah. " Vielleicht hab ich ja noch gar nicht wirklich angefangen? ", entgegnete er ihr schließlich und hob eine Braue, um möglicherweise noch eine Neugierde aufzubauen.
      Ihre Lippen trafen wieder auf seine und während sie sich wieder in den Kuss vertieften, führten seine Hände langsam zu ihren Schultern. Er fuhr langsam über ihrer Oberweite und gelangte zu Hüfte, bevor er ihren Hintern packte. Den Druck den sie auf seine Körpermitte übte war ihm genau recht, doch hatte es ihm nur gezeigt, dass er noch mehr von ihr brauchte.
      So war er noch geduldig, doch Kamila zeigte ihm deutlich, dass sie auch darauf hin arbeitete. Da war die Geduldsspanne ziemlich niedrig, denn er wollte die ganze Spannung zwischen ihnen lösen. Ob sie trotzdem aus Gewohnheit flirten würden oder nur wieder es so weit gehen lassen würden, konnte man dabei nicht sagen, doch sie würden es für ein paar Stunden legen können. Sie könnten durchatmen und sich vielleicht etwas einkriegen, bevor es in eine weitere Runde gehen würde.
      Seine Hand wanderte zum Stück Stoff um ihre Hüfte, er hielt den Saum fest, bevor er den Stoff hinunter zog. Mit der Hand zeigte er, welches Bein sie für ein Moment anheben sollte, bis sie ihre komplette Unterwäsche verlor. Damit hatten sie nicht mehr viel zu tun, bis sie wirklich ihre Gefühle los werden würden. Anthony betrachtete sie für einen Moment im Ganzen, ehe er weiter machen würde. Seine Hand strich über den Drachen auf ihrer Haut, welches sich schon einige Male zeigen ließ.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Eine Beziehung zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer war immer ein kleines Problem, dabei war es egal, ob es rein sexuell war oder doch Gefühle mit im Spiel waren, aber Menschen machten nun einmal Fehler und zogen sich Probleme ans Land. Zum Glück waren die beiden in einer ganz anderen Branche, in einer, in der Kamila das Sagen hatte und sie sich sicher sein konnte, dass es daraus nur wenige Konsequenzen geben könnte. Letztendlich wusste sie es nicht, sie schlief normalerweise mit keinem Mann, der zu der schwarzen Witwe angehörte, es hatte sie aber auch bisher keiner der Männer so interessiert, wie es Anthony tat. Wahrscheinlich würde es nicht bei nur einem Mal bleiben, so dachte sich Kamila zumindest, aber es war doch gar nichts schlimmes daran, keine versteckten Gefühle, die dahinter steckten, jedenfalls Seits der Frau, sie wollte einfach nur ein wenig Spaß haben und die Spannung auflösen, die sich gesammelt hatte.
      Als Anthony über ihren Drachen strich zog sie scharf die Luft ein und spannte ihre Bauchmuskeln an. Die Berührung an der Stelle war sehr empfindlich, zumal nicht weit unten sich eine große Narbe entlang des Unterbauches befand, die dem Mann mit Sicherheit einen Hinweis darauf geben könnte, warum das Verhüten kein Problem darstellen sollte. Der Drache zog sich über den Bauch bis zum Rücken hin, er umrundete die Frau fast komplett und mit den Details wirkte er fast schon echt. "Achtundsechzig Stunden Arbeit", murmelte sie grinsend. Es war mit der größte Stolz, den sie auf der Haut trug, es war auch das erste größere, was sie sich hat stechen lassen.
      Kamila schmunzelte kurz, bevor ihre Hand Anthonys Kinn sachte nach oben drückte, damit er sie ansehen würde. "Und jetzt zeigst du mir, womit du noch nicht angefangen hast", raunte sie ihm entgegen, bevor sie sich noch weiter gegen seinen Schritt drückte. Das Grinsen auf ihren Lippen war breit, es dauerte auch nur einen Moment, dann drückte sie diese auch wieder an seine.


      Erschöpft und seufzend ließ sich die Brünette auf das Bett fallen und schloss die Augen, um durchzuatmen, während sie sich die Haare aus dem Gesicht strich. Sie war durchgeschwitzt, aber es war viel wichtiger ihr Herz etwas zu beruhigen. Normalerweise sagte die Frau immer etwas, sie hatte immer für jede Situation was parat, aber dieses Mal schwieg sie und genoss es, mit einem breiten Schmunzeln. Anthony wusste, dass es gut war, er hatte es gehört, dafür brauchte sie ihm keinerlei Zuspruch geben.
      "Ich werde schlafen wie ein Baby", gab Kamila dann von sich und grinste noch einmal breit in sich hinein, bevor sie die Decke, die inzwischen runter gefallen war, schnappte und sich auf die Seite mit ihr legte, während ihre Augen den Blonden musterten. Ja, die Spannung war jetzt gelöst, ob es dauerhaft so bleiben würde wusste sie nicht, aber fürs erste war sie weg. Wobei, wenn es nicht so früh wäre, würde sich die Frau auch für eine weitere Runde überreden lassen, aber nun galt es etwas zu schlafen. Sie schloss auch wieder ihre Augen. "Du muss nicht rüber gehen", murmelte sie ihm zu und zog die Decke noch mehr über ihre Schulter. Jetzt, nachdem die Gefühle abklangen und so ganz nackt wurde es ihr schon ein wenig kalt, das Fenster war schließlich auch noch offen. Es war auch vollkommen in Ordnung, dass Anthony bei ihr im Bett bleiben würde, was ebenfalls nicht der Normalfall war, aber er war immerhin kein Normalfall, er war was besonderes. Außerdem war es schwachsinnig ihn jetzt seine Klamotten suchen zu lassen, damit er dann über den Flur in sein Zimmer laufen würde, schließlich war sich Kamila nicht sicher, ob ihr Bruder nicht schon wach war, er würde nachher mit Sicherheit mit ihr schimpfen, aber es war ihr jetzt egal.
      "War ein echt cooler Abend". Die Frau öffnete ihre Augen noch einmal für einen Moment und schmunzelte breit. Für sie stand fest: sie würden es wiederholen, auch wenn sie sich nicht sicher war, ob mit dem gleichen Abschluss.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Anthony legte sich sogleich neben sie und betrachtete wie sie die braunen Haarsträhnen aus ihrem Gesicht strich, während er selbst wieder entspannte und etwas durchatmete. Er könnte nicht darüber leugnen, dass die Grünäugige ein ganz anderes Kaliber war, als diejenigen, die er sonst bisher kennenlernte. Sie war wohl durch und durch etwas besonderes, was ihn wohl nicht zur Ruhe kommen ließ. Es könnte der Grund der Anspannung seinerseits sein, so hoffte er doch. Damit hätte er eine einfache Erklärung gehabt, doch so einfach wie er gerade noch versuchte eine Theorie aufzustellen, war es nicht. Doch darüber musste er sich keine Sorgen machen, zumindest solange, bis die Beiden wieder mit einem langen Schlaf zu kräften kommen. Die Spannung war weg und damit konnte er selbst eine Erleichterung in der Brust spüren, als hätte er sich aus einem kleinen Käfig befreit. Die Müdigkeit setzte jedoch schließlich mit dem Rumliegen ein und da keine Ablenkung mehr bestand, als selbst der erschöpften Kamila beim Liegen zu beobachten, würde er sich wohl auch bald selbst schlafen legen. Da erinnerte er sich an das Thema Männer, welches er innerhalb ihrer damaligen Zelle, ihres Urlaubs, ansprach. Sie würde ihr Bett mit keinem Mann teilen, so waren die Worte ungefähr gewesen. Um es ihr selbst nicht großartig zu erschweren würde er sich selbst gleich aufsetzen und seine Klamotten suchen, die er gerade im liegen mit den Augen aufsuchte.
      Im Moment hatte er gar nicht vorgehabt zu sprechen, da sowas meist die Stimmung wieder aufkratzte. Sonst kriegt man von den unsicheren Männern die Frage, wie sie wohl waren, waren ja schon fast dabei, sich jegliche Kritik aufzuschreiben. Unnötige Themen werden aufgegriffen, dabei kann auch die Stille für sich sprechen. Es war viel angenehmer so, weswegen derdamalige Wärter für eine Sekunde die Augen geschlossen hielt. Die nächsten gesprochenen Worte ihrerseits brachten ihm ein Schmunzeln auf die Lippen und so sah er wieder dabei zu, wie sie die runter gefallene Decke vom Boden aufhob und sich bedeckte. Ihr war wohl kalt, weswegen er zum offenen Fenster blickte. Er dachte kurz darüber nach, ob er nicht beim Weggehen noch das Fenster schließen sollte, schließlich war genug gelüftet und die Temperatur angenehm zum schlafen. Selbst schläft er jedoch auch mit offenem Fenster, vielleicht Kamila ebenso.
      Gerade raffte er sich langsam wieder auf, strich sich die Haare wieder nach hinten, während er schon seine Boxer neben dem Bett entdeckte. Er erhörte wieder ihre sanfte Stimme, weswegen er nochmal zu ihr blickte. Mit ihren Worten hatte sie sich selbst widersprochen, weswegen er seine Augen verengte und wartete, ob sie nicht gleich ihre Meinung wieder umändern wollen würde. Er blieb still, auch wenn er gerade allzu gerne ein Kommentar abgeben würde, ob sich die schwarze Witwe doch wirklich das Bett teilen will. Aber beließ es einfach dabei, er würde sich ja damit nur selbst ins Knie schießen. Ehrlich gesagt hatte er auch keine sonderliche Lust mehr sich zu bewegen, es war bereits lange überfällig zu schlafen und vielleicht war es auch gar nicht schlau gewesen die Nacht durchzumachen. Er musste noch die Flachzange trainieren, sich ein paar Klamotten holen und vielleicht würden sie sich auch heute an den Schwur machen, wenn er heute denn noch wieder wach werden würde. Aber es würde wohl alles mit der Zeit kommen und sicher würde Kamila ihn aufwecken, wenn er hier weiter stören wird. Doch bis dahin würde er etwas Schlaf nachholen können und die Freiheit genießen, die sich gerade in seinem Körper bemerkbar machte. Kurz seufzte er und kroch mit unter die Decke, weil es ihn langsam auch nackt ziemlich kalt wurde. " Er hätte gar nicht erst zu Ende gehen sollen.. ", raunte er noch mit einer tieferen Stimmen, da sich danach ein Gähnen meldete. Weiter wollte er sich aber nicht mehr quälen. Anthony blickte noch zu Kamila und machte sich bewusst, dass sich die Spannung wirklich löste. Sie hatten sich gut ausgetobt und damit war er beruhigt, denn er hatte wieder die Kontrolle über sich. Seine Finger fuhren nochmal über ihren Schopf um ein letztes Haar von ihr einzusammeln, welches sich noch auf ihrem Gesicht verirrte. Danach schloss er aber mit dem Abend oder eher gesagt mit dem Morgen ab und schloss mit dem letzten Blinzeln die Augen vollständig und es war wohl nicht zu denken, dass er sich lange rumwälzte. Es dauerte kaum bis er schließlich einschlief.
    • Kamila Kayla Redstone
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      Hätte Anthony nachgefragt, ob sie wirklich das Bett mit einem Mann teilen wollte hätte es Kamila mehr als nur verstanden und ihn genauso frech geantwortet, dass sie es mit ihm gerne teilen würde. Der Mann war etwas besonderes in ihren Augen, auch wenn Kamila noch nicht herausgefunden hatte, was es genau war, das ihn so besonders machte, er war aber auch in ihren Augen Mamis Liebling, er sprang einfach alles und er bekam lockerere Regeln, die den anderen Männern nicht so zustanden. Es lag mit Sicherheit auch an der Art, wie er denn überhaupt war, er war nicht umsonst bei ihr oben in der Etage und genoss einige Privilegien, die nicht einmal Elias so bekam,aber das Gute war: Kamila konnte die Regeln wenden und drehen, wie auch immer sie es wollte und nicht wie es andere wollten. Sie spielte nach ihren Regeln, sie machte die Regeln und auch wenn sie sich bei Anthony mit ein paar Sachen widersprach, irgendwie genoss sie seine Nähe bei ihr im Bett. Bisher war jegliche Nähe störend, aber nicht seine, diese Wärme war gut auszuhalten, vor allem als er sie irgendwann in den Arm genommen hatte.

      Es war schon Mittag, als die Brünette ihre Augen öffnete und das Gesicht ein wenig verzog, weil es so hell war. Die Sonne stand schon ganz oben auf dem Himmel und erhellte den ganzen Wald. Als nächstes fiel ihr auf, dass sich jemand neben ihr befand und für einen Moment runzelte sie die Stirn, bis ihr genau einfiel, wer es war und was passiert ist. Ein Schmunzeln zierte die Lippen der Frau, der Sex war gut gewesen, die Party auch.. Nun lag ihr Neuzugang bei ihr im Bett und hielt sie fest an sich gedrückt. Sie waren beide noch nackt und es war ein wenig aufregend, so neben ihm unter einer Decke zu liegen, aber letztendlich hatte Kamila gleich noch zu tun, sie wollte den Mann aber auch nicht wecken. Er hielt sie recht fest in den Armen, sie schaffte es gerade so sich zu ihm zu drehen und sein Gesicht zu betrachten. Ein sanftes Lächeln war schnell in ihrem Gesicht zu sehen, eine ihrer Hände strich ihm die Haare aus dem Gesicht, während ihre Augen seine starken Gesichtszüge musterten. Er sah gut aus, aber sie hatte es kein einziges Mal verleugnet, er war smart und hatte Mut bewiesen, mehrmals. Bei der Erinnerung an seinen ersten Tag schmerzte kurz ihre Leber, aber es war nur für den kurzen Moment.
      Sicherlich hätte Kamila länger so bleiben können, um in sein Gesicht zu sehen, sie könnte länger seine nackte Haut an ihrer spüren, aber so gut es sich anfühlte, so falsch war es. Die Frau konnte es nicht wagen ihm irgendwelche Hoffnungen zu bereiten, sie liebte nur sich selbst und das würde so bleiben, aber wenn er auf ein wenig Spaß aus war, dann war sie der richtige Ansprechpartner. Den Mann würde sie nämlich nicht von der Bettkante stoßen, es musste nicht das erste und letzte Mal gewesen sein, aber alles zu seiner Zeit. Erstmal musste sich die Brünette aus den Armen von Anthony befreien, was gar nicht so einfach war, aber sie schaffte es und das ohne ihm großartig wehzutun, hoffentlich jedenfalls. Sie betrachtete den Mann noch einmal von oben, deckte ihn mit der Decke zu, die sie bei der Befreiung aus seinen Armen mitgenommen hatte und schmunzelte in sich hinein, bevor sie ihre Beine in ihr Bad trugen. Die Frau streckte sich auf dem Weg hin, sie war ein wenig verspannt, aber es würde sich nachher lösen können, definitiv.
      Da sie schon nicht mehr anhatte konnte Kamila nach dem Gang zur Toilette einfach unter die Dusche steigen und das warme Wasser auf sich runterrieseln lassen, während unten schon der erste Lärm zu hören war. Die Männer hatten etwas umgeworfen, aber sie hatten Glück, dass ihre Anführerin schon wach war, sonst wäre es eng geworden für sie und ihre Männlichkeiten. Das Wasser erfrischte sie sehr, die paar Stunden Schlaf waren zwar nicht viel, aber ausreichend für den heutigen Tag, viel hatte sie nicht vor.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Anthony kam schließlich einige Stunden später auch wieder zum wachen Zustand, öffnete fürs Erste jedoch nur seine Augen und blickte ein wenig herum. Der Platz neben ihm sah definitiv so aus, als hätte er neben sich jemanden liegen gehabt. Es hatte nicht lange gebraucht, bis er wirklich sich der ganzen Situation bewusst wird und mit einem Schmunzeln sich langsam aufsetzte. Mit der Party hatte Kamila nicht gelogen, es war fantastisch. Bis dahin war den Beiden wohl aber noch gar nicht klar, dass sie noch später für sich zu zweit weiter feiern würden. Der Abend hätte nach dem Essen im Diner abrupt beendet werden können, sie waren ja beide müde, aber dieses Ende hatte er deutlich lieber. Ihre Haut fühlte sich angenehm auf seiner an und ihre Lippen waren so zart, dass er sich nach mehr sehnte.
      Doch da müsste er sich gedulden, es würde alles mit der Zeit kommen. Mit der Entscheidung, den Abend zu wiederholen, konnte er nicht alleine sein. Kamilas Meinung war entscheidend, doch da machte er sich keine Sorgen. Wie ihm, gefiel es ihr auch.
      Mit einer Hand stämmte er sich langsam von der Matratze ab und ließ seinen Kopf in den verschiedenen Richtungen hängen, um wach zu werden. Obwohl er sich gerade wieder darum kümmerte, den Tag zu planen, waren seine Gedanken weiterhin am leeren Platz neben sich. Für einige Sekunden sah er sich diese Bettseite an und wieder kam ein Schmunzeln auf seinen Lippen hervor, welches er zu unterdrücken versuchte. Mit der nächsten Bewegung drehte er sich schließlich weg und konnte den richtigen Boden wieder fassen, auf welchem er sofort wieder seine Sachen zusammensammelte. Die Kleidung von Kamila hatte er gleich mitgenommen und auf das Bett gelegt, nachdem er die Decke ordentlich hinlegte. Danach zog er sich die Boxer und die Hose an, um in sein Zimmer zu gehen. Die letzten Tage floss wohl wieder zu viel Alkohol, was ihm gerade in Gedanken einfiel. Es erinnerte ihn an damalige Tage, weswegen er sich gleich wieder alt fühlte.
      Mit einem Seufzen trottete er in sein eigenes Zimmer und nahm sich neue Kleidung, die er hoffentlich zum letzten Mal anziehen muss. Danach würde er seine eigene Kleidung haben, wenn sein Plan denn nicht wieder von Kamila in den Dreck gezogen wird. Danach machte er sich auf die Suche nach Mike und nahm sich von diesem den Schlüssel, um duschen gehen zu können.
      Mit dem Duschen hatte er nicht viel Zeit verbraucht, da er gar nicht erst damit anfing, seine Gedanken zu sortieren. Er genoss einfach das warme Wasser und kümmerte sich eher darum, wieder gut zu riechen. Viel von dem Tag hatte er nicht mehr übrig gehabt, so hatte er sich sofort umgezogen und ging runter.
      Unten hatte er Mike den Schlüssel zurück gegeben, bevor er in der Küche förmlich die Uhrzeit anstarrte. Mit einem verträumten Blick hatte er sich die Zeit eingeteilt, kam dann wieder zu sich, ehe er dann Kamila aufsuchen ging. Zum Abend wollte er keinen Kommentar abgeben, auch wenn es ihn interessierte, warum man ihn im Bett schlafen ließ. Sie teilte sich ihr Bett nicht gerne, vielleicht hatte er auch einfach einen Bonus gehabt, weil man ihn als ihr Liebling bezeichnete. Bei der Suche nach Kamila machte der Blonde einen kurzen Halt im Wohnzimmer, um noch Luke im Auge behalten zu können. die Flachzange weiß von dem Plan Bescheid, auch wenn er nicht weiß, wann es wirklich beginnen sollte. Bereit sollte er aber immer sein, denn er hatte nicht wirklich viel drauf, da hatten die Beiden viel nachzuholen.
      Nachdem er erforschte wo sich Kamila befand, hatte er sich dahin begeben. Mit einem Räuspern öffnete er die Tür und machte sich damit auf sich aufmerksam. Für einen Moment musterte er sie bei ihrem Tun und obwohl die Spannung zwischen den Beiden unter Kontrolle war, so war es doch sein Herz irgendwie nicht. Er sollte es nicht zur Gewöhnung machen, ständig mit ihr zu flirten, scheinbar zogen sich da ihre Konsequenzen heraus. Als es beim Erblicken ihrer Augen ganz warm ums Herz wurde, begann er schnell mit der Begründung seines Kommens. " Ich würde gleich in die Stadt fahren wollen, wann sollte ich denn den Schwur ablegen? Wir könnten es jetzt machen oder wir warten, bis ich wieder da bin. "
    • Kamila Kayla Redstone
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      Die Dusche tat nicht nur ihrem Körper gut, sie tat auch ihrem Geist gut und entspannte selbst ihre Knochen. Kamila ließ sich Zeit, nutzte das warme Wasser und wusch auch ihr langes Haar ganz in Ruhe. Mit einem Handtuch bekleidet lief sie dann auch zurück ins Zimmer und musste feststellen, dass ihr Gast nicht mehr da, dafür aber das Bett gemacht war. Ein Schmunzeln bildete sich wieder auf ihren Lippen, ihre Gedanken schweiften für einen Moment wieder zurück zu dem Abend und dem Morgen danach, so etwas hatte sie schon lange nicht mehr gehabt, so einen entspannten und angenehmen Abend, wie der es nun war. Vor allem der Sex war gut, wobei 'gut' noch untertrieben war, aber es war definitiv nicht das letzte Mal für sie Frau, sie war sich aber auch dessen sicher, dass sie mehr kriegen würde, wenn sie es wollte.
      Dass das Bett gemacht war ließ Kamila tatsächlich noch einmal breiter lächeln, aber sie schüttelte auch schnell den Kopf und brachte sich schnell auf andere Gedanken, es brachte nichts die Zeit damit zu verschwenden daran zu denken, wie der Abend gelaufen war. Es gab Arbeit, die sie zu erledigen hatte und es gab Papierkram, den sie heute gut erledigen konnte. Viel Schlaf gab es nicht, bis die Herrschaften von der Party soweit waren, um Gespräche über das weitere Vorgehen zu führen dauerte es sicherlich auch noch, sie hatten schließlich deutlich mehr getrunken und sich mit Sicherheit das ein oder andere reingeworfen, es blieb noch der Gast unten übrig, aber das würde auch auf Kamilas Liste stehen.
      Sie zog sich was lockeres an, eine simple Hose und ein Oberteil, welches sie sich an der Hüfte über dem Bund zusammenknotete, die Haare ließ sie lufttrocknen, auf Schminke verzichtete sie dieses Mal, es war schließlich nur ein Tag zuhause. Nachdem das Handy gefunden und ihre Klamotten vom Vortag in die Wäsche geworfen waren schrieb die Brünette auf dem Weg in ihr Büro ihrem Bruder, er solle ihr Müsli mitbringen und hoch kommen.

      "Du hast mit ihm geschlafen". Die Tür war offen geblieben, Kamila saß auf ihrem Stuhl und griff zu einer Zigarette, im Hintergrund wehte die weiße Gardine am offenen Balkon rein. Ihre Augenbraue zuckte kurz, um ihre Verwirrung auszudrücken, aber letztendlich zog sie an ihrer Zigarette, sie brauchte nichts verbergen. "Und?", fragte sie, während ihr Bruder ihr ihr Müsli hinstellte und sich auf einen der Sessel vor dem Schreibtsich setzte. "Was und?", er kreuzte seine Arme vor der Brust. "Du spinnst ja wohl langsam!". Kamila stieß den Rauch aus und drückte den Stümmel der Zigarette in den Aschenbecher. Sie griff nach dem Müsli. "Es ist nur Sex.. Mike.. Chill.. Ich bin siebenundzwanzig Jahre alt.. Ich glaube ich kann selbst entscheiden, mit wem ich schlafe und mit wem nicht". Ihr nasser Pony fiel ihr in die Stirn und ein Tropfen Wasser fiel in das Müsli, aber es war nicht sonderlich schlimm. "Du weiß, was der letzte Mann gemacht hat, bei dem du dachtest, es wäre nur Sex?". Kamila schmunzelte. "War eine coole Geste, da reinzumarschieren und um sich herum zu schießen.. Er hat ja auch ein paar der Männer mitgenommen, auch wenn Zarahar mir lange deshalb böse war". Mike seufzte, er schüttelte den Kopf und holte tief Luft, er wusste genau, dass er seiner Schwester nichts sagen konnte. Sie hatte das Ruder in der Hand.
      Er nahm aber einen Pack Schlüssel aus seiner Hosentasche und warf sie ihr auf den Tisch. "Für dein Schoßhündchen... ". Kamila lachte kurz, aber sie aß ihr Müsli weiter, während sie ihrem Bruder erzählte, dass es etwas gab weshalb sie mit ihm und Elias sprechen musste, außerdem sprach sie über den Schwur, den Anthony noch machen musste. Mike wollte darüber reden, wenn das dritte Glied der Runde seinen Kater ausgeschlafen hatte, Elias war noch tot in seinem Zimmer, vermutlich auch gar nicht alleine. Letztendlich ging Mike wieder runter, er wollte das Training mit den Männern machen und sie ein wenig zur Bewegung animieren, solange es so ruhig blieb konnten sie ein wenig trainieren.
      Nachdem das Müsli gegessen war lehnte sich Kamila mit inzwischen fast schon trockenen Haaren über ihre Unterlagen und versuchte ein Konzept zu finden, in denen ihre Lieferanten absprangen. Es musste etwas dahinter stehen, ein Plan, eine Reihenfolge, aber bevor ihre Gedanken überhaupt weitergehen konnten klopfte es schon an der Tür und jemand trat in den Raum hinein. Die Brünette konnte sofort sagen, wer es sein könnte ohne wirklich hochzusehen, weil es warm in ihrer Brust wurde. Einen Moment wartete sie ab, um nicht wie eine Blöde vor sich hinzuschmunzeln, aber ihre grünen Augen sahen trotzdem von den Unterlagen auf und betrachteten den frisch geduschten Mann. Erinnerungen kamen hoch, Gefühle, die sie früh am Morgen gespürt hatte, aber sie ließ sich nichts anmerken, das Schmunzeln unterdrückte sie. Seine Stimme brach die Stille in dem Raum, sie hinterließ eine Gänsehaut auf Kamilas Körper, aber sie verdrängte die Gefühle. Stattdessen lehnte sie sich mit dem Stuhl zurück und schüttelte sanft den Kopf. "Ich habe mit Mike zwar schon gesprochen, aber Elias ist noch tot in seinem Zimmer, deshalb weiß ich nicht wann". Ein sanftes Lächeln bildete sich doch auf ihren Lippen. "Ich schreibe dir einfach, wann du da sein sollst.. Sonst warten wir, bis ihr zurück seid". Ihr fielen die Schlüssel ein, die sie in die Hand nahm und in der Luft hielt. "Ich habe außerdem was für dich.. Damit du niemanden mehr danach nerven muss". Das Schmunzeln kam jetzt doch heraus, aber es war mehr spielerisch, die bedrückte Stimmung verschwand langsam. "Und ich dürft euch einen Wangen mitnehmen, damit ihr nicht laufen müsst". Den Schlüsselbund warf sie zuerst zu Anthony, dann einen der Autoschlüssel. "Aber aufpassen.. Du gehörst zu dem Kreise der Gesuchten".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."