[2er RPG] Der Tod kommt im Schatten

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    • Wie ich so nah vor Midori stand erinnerte mich an den Tag auf dem Hügel, als ich ihr den Käse nicht geben wollte. Da war sie auch ziemlich erschöpft gewesen und nicht gerade bei bester Laune. Ich fragte mich ob ich sie irgendwie aufmuntern konnte, gleichzeitig versuchte ich mich abermals davon abzuhalten mir vorzustellen sie zu küssen. Mein Magen kribbelte ein wenig und ich fand das Gefühl mehr als unpassend, konnte aber leider nichts daran ändern... So standen wir eine Weile da und mein Herz war es, das schneller anfing zu schlagen...
      Die beiden Männer machten eine längere Pause und so mussten wir ein wenig auf sie warten. Als sie sich ausgeruht hatten machten sie sich wieder auf den Weg und wir warteten noch ein wenig länger hinter dem Felsen. "Die haben sich ganz schön Zeit gelassen...", murmelte ich lächelnd und sah Midori an als die Beiden außer Hörreichweite waren. Dabei hätte der Moment ruhig länger andauern können... "Das war nicht gerade eine gute Nutzung unserer Pause..."
    • Während wir warteten, dass die beiden Wanderer vorüber gegangen waren, sahen Dante und ich uns die ganze Zeit an. Es war als würde die Zeit um uns herum still stehen. Zeitgleich erinnerte es mich an den Tag, auf dem Hügel.
      Als Dante wieder anfing zu sprechen, lächelte ich. Er meinte, dass sich die Wanderer ganz schön Zeit gelassen hatten nickte ich. Auch wenn sie sich meiner Meinung nach ruhig mehr Zeit hätten lassen können. "Ja aber das macht nichts. Ich fand die Pause trotzdem gut.", sagte ich und sah Dante lächelnd an.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • "Mhm... ja... die Pause war ganz angenehm...", murmelte ich nickend und mein Blick wanderte von Midoris Gesicht an ihren Hals, wo man immer noch einen Handabdruck von mir hätte nehmen können. Das war nicht die Art von Schmerz von dem ich Angst hatte ich könne ihn ihr zufügen, aber es erinnerte mich daran mich wieder auf mich selbst zu besinnen. Vermutlich sollte ich ihr aus dem Weg gehen und sie vorbei lassen, damit wir weiter reiten konnten. Obwohl es schon ein wenig unfair war, dass sie wusste wie meine Lippen sich anfühlten, ich aber nicht wusste wie es um ihre stand.
      Gerade wollte ich mich aufrichten als Midoris Stute scheinbar unabsichtlich ihren Hintern gegen meinen Rücken prallen ließ. Ich verlor das Gleichgewicht, stolperte aber nicht weit, da ja Midori direkt vor mir stand und da wir uns ohnehin schon so nah gewesen waren, trennen uns nur wenige Zentimeter. Diese kurze Strecke war schnell zurück gelegt und meine Lippen landeten auf ihren. Erst einmal war ich komplett perplex darüber was gerade passiert war und als ich langsam verarbeitete, dass ich gerade Midoris Lippen auf meinen spürte machte ich schnell einen großen Schritt zurück. "Haha...! Dieses Pferd... wusste gar nicht, dass Tiere tollpatschig sein können!", lachte ich ziemlich aufgesetzt und wunderte mich selber darüber, dass ich die Sache nicht cooler angegangen war. Ich gab dem Tier einen Klaps und funkelte es kurz an, als ich sicher war, dass Midori nicht hinsah. Es war verrückt zu glauben, dass die Stute das mit Absicht gemacht hatte, aber ich glaubte es trotzdem. Dieses Tier war viel zu intelligent für ein einfaches Pferd. Ich drehte Midori den Rücken zu. "Also wir sollten weiter reiten, meinst du nicht auch?"
    • Ich sah Dante die ganze Zeit an und merkte wie sein Blick von meinen Augen zu meinem Hals wanderte. Plötzlich bewegte sich meine Stute und schubste Dante. Er verlor das Gleichgewicht und seine Lippen landeten auf meinen. Ich erstarrte und als Dante sich entfernte, sah ich verlegen und mit geröteten Wangen zur Seite.
      Ich sagte nichts zu dem was Dante sagte und als er meinte, dass wir weiter reiten sollten, nickte ich. Ich stieg hinter Dante aufs Pferd und hielt mich an ihm fest, dann ritten wir weiter. Meine Hand wanderte während des Ritts zu meinen Lippen. Ich konnte noch immer Dantes Mund auf meinem spüren.

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    • Ich war froh, dass ich vorne auf dem Pferd saß und Midoris Anwesenheit so ein wenig ignorieren konnte. Auch wenn es wirklich absolut nicht meine Schuld war und ich das auch gar nicht vorgehabt hatte, war es trotzdem passiert. Die Tatsache, dass sie absolut nichts dazu gesagt hatte irritierte mich. Es nervte mich sogar. Vielleicht sollte ich nicht gerade damit rechnen, dass sie mir um den Hals fiel, aber... sie hätte wenigstens irgendwas sagen können. Obwohl es eigentlich besser war es weiterhin zu ignorieren.
      Ich trieb das Pferd an, vielleicht ein wenig zu schnell und ich verlor die Zeit ein wenig aus den Augen. Ich bemerkte außerdem zu spät, dass mitten auf dem Weg jemand stand. Ich riss an den Zügeln und die Stute bäumte sich auf. "Verdammte Scheiße!", fluchte ich und drehte mich zu Midori um um sicherzugehen, dass es ihr gut ging.
    • Dante trieb das Pferd an und ich hing meinen Gedanken nach und dachte über den überaschenden Kuss nach. Als Dante plötzlich an den Zügeln der Stute riss. Ich verlor das Gleichgewicht und fiel vom Pferd. Unsanft landete ich auf dem Boden.
      Böse sah ich ihn an. Ich rappelte mich auf und klopfte mir den Staub ab. Bei dieser Bewegung zuckte ich zusammen. Erst als ich aufsah, merkte ich das dort jemand stand. Ich zog mir sofort meine Handschuhe und meine Kapuze auf und als Dante mir seine Hand hinhielt, ließ ich mir aufs Pferd helfen. Ich zuckte leicht zusammen, als ich auf meinem Hintern saß. //Na das konnte ja was werden.//, dachte ich.

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    • Ich hielt Midori die Hand hin um ihr wieder aufs Pferd zu helfen und drehte mich dann zu der Person um. "Was soll die Scheiße?!", knurrte ich die Person an, deren Gesicht durch eine Kapuze bedeckt war. "Steig ab Dante."
      "Was? Sollte ich dich kennen?"
      "Steig ab.", wiederholte die Person mit Nachdruck.
      "Warum sollte---", ich stockte mitten im Satz als ein Pfeil so knapp an meinem Gesicht vorbei flog, dass ich den Luftzug deutlich spüren konnte.
      "Der ging absichtlich daneben, nur falls du dich fragst.", kicherte die Person, sie war eindeutig weiblich, aber mehr konnte ich nicht ausmachen. Ich wusste nicht ob diese Frau bluffte, aber ich wollte es nicht heraus finden, also stieg ich vorerst ab und gab Midori die Zügel in die Hand.
      "Was soll das? Wenn ihr uns ausrauben wollt, macht ihr es ziemlich dramatisch.", erklärte ich und sah mich um. Eins, zwei, drei, vier... es waren mindestens acht Bogenschützen.
      "Ihr habt euch in der Stadt ganz schön Zeit gelassen... uns wurde schon langweilig. Gut, dass ihr endlich raus gekommen seid."
      "Hör zu, ich hab keine Lust zu plaudern, sag mir was du willst.", knurrte ich und verschränkte die Arme.
      "Hm, da gibt es viele Dinge. Unser Auftraggeber will das Mädchen und ich will dich."
      "Mich?"
      "Ein Duell."
      "Wie bitte?"
      "Wenn du gewinnst könnt ihr gehen."
      "Und wenn ich verliere?"
      "Dann machen wir mit euch was wir wollen. Ich rechne mit Widerstand in dem Fall, aber das ist in Ordnung. Du warst nie ein ehrlicher Mensch, oder? Komisch nur, dass du sie nicht schon längst verkauft hast."
      Ich hatte kaum eine Wahl, wenn diese Leute gewollt hätten, dann hätten sie uns schon längst töten können. Es konnte sogar sein, dass weiter vorne noch mehr dieser Leute warteten, für den Fall, dass wir all den Bogenschützen doch entgehen konnten. Ich sah zu Midori neben mir auf dem Pferd hoch. "Wenn du eine Gelegenheit siehst, dann hau ab. Aber tu nichts waghalsiges. Ich bezweifle, dass diese Frau ihr Wort hält, wenn ich gewinne, aber sie scheint die Anführerin. Wenn ich sie zu fassen bekomme, dann haben wir vielleicht ein Druckmittel.Falls du sie nicht bemerkt hast, es sind gerade mindestens acht Pfeile auf uns gerichtet...", flüsterte ich ihr zu, dann zog ich mein Schwert und trat auf sie zu. Sie zog ihr Rapier und richtete es auf mich.
      Der Kampf zwischen uns dauerte eine Weile, sie war verdammt gut. Aber schließlich gewann ich die Oberhand und packte ihr Handgelenk. Ich zwang sie ihre Waffe fallen zulassen und das Schwert landete klirrend am Boden. In einer fließenden Bewegung steckte ich mein Schwert weg, während ich sie fester packte und ein Messer hervor zog. Ich hielt es ihr an den Hals.
      "Ich hoffe du hältst dein Wort und wir können gehen?", grinste ich ein wenig selbstzufrieden. "Selbst wenn deine Bogenschützen wirklich gut zielen können, bist du tot, bevor der Pfeil mich trifft."
      "Du bist besser... als ich gedacht habe...", keuchte die Frau. "Interessiert dich gar nicht... wer ich bin?"
      "Nicht wirklich, Schätzchen."
      "Sollte es aber... du hast... noch nicht gewonnen..." Als sie an ihrer Kapuze zog und ihr Gesicht entblößte stockte ich. Wallend rotes Haar umspielte die Züge die mir so bekannt vor kamen.
      "Was? Aber du..." Der kurze Moment in dem ich völlig perplex war Alex Gesicht zu sehen reichte ihr um mich über ihre Schulter zu werfen und mir das Messer weg zu nehmen.
      "Solltest tot sein?", führte sie meinen Satz zu Ende. "Sie ist tot. Ich bin ihre Schwester und das ist meine Rache.", knurrte sie. "Schade, dass du mittlerweile auch ein ganz schönes Sümmchen wert bist, sonst würde ich dich auf der Stelle umbringen!"
      Ich lag immer noch Rücklinks am Boden und sah zu ihr auf, während sie meinen Arm fest hielt. Ich startete einen Versuch mich zu befreien, aber Alex Schwester reagierte schnell und verdrehte mir den Arm während sie über mich stieg. Ich biss die Zähne zusammen, bevor ich aber etwas tun konnte, rammte sie ihren Stiefel in meinen Bauch. Ich hustete als sie sich zu mir hinunter beugte.
      "Wärst du nicht so ein Weichei hättest du tatsächlich gewonnen. Ich kann nicht glauben, dass du Alex umgebracht haben sollst. Und man nennt dich seit Neuestem einen Dämon! Ha! Das ich nicht lache!" Sie blickte zu Midori. "Dass du uns ja nicht weg läufst... du willst doch nicht, dass er stirbt, oder?"
      Ein Schmerz durchzog meinen Unterleib bevor ich überhaupt realisieren konnte was gerade passiert war. Als ich an mir hinunter sah, sah ich mein eigenes Messer in meinem Bauch stecken. Ich war ziemlich sicher, dass die Wunde nicht lebensgefährlich war, nichtsdestotrotz tat sie weh und mein Hemd färbte sich bereits rot.
      Die rothaarige Frau ließ meinen Arm los und pfiff. Eine schwarze Stute kam angelaufen und blieb neben ihr stehen. Sie beugte sich zu mir hinunter und zog mich an meinen Haaren auf die Beine. Meine Knie zitterten leicht und Schweißperlen bildeten sich auf meiner Stirn, auch wenn ich versuchte nicht wie ein Häufchen elend auszusehen. Sie packte meine Hände und wickelte ein Seil drum herum, dann griff sie nach dem Messer und zog es mit einem Ruck heraus. Ich konnte mir den Schmerzenslaut der mir entwich nicht verkneifen und fiel auf ein Knie. Sie zog mich wieder nach oben.
      "Steig auf.", forderte sie und ich hatte nicht groß eine Wahl und stieg auf ihr Pferd. Sie setzte sich vor mich und wandte sich dann noch einmal an Midori.
      "Du kommst besser mit. Wir müssen ihn zu einem Arzt bringen und wenn ich ständig stehen bleiben muss, um dir hinterher zu jagen, könnte es sein, dass er in der Zwischenzeit verblutet. Unser Lager ist nicht weit von hier, mach dir also keine Sorgen. Wenn du brav bist, dann wird er überleben."
      Sie trieb ihr Pferd an und ich biss die Zähne zusammen. Ich konnte es nicht fassen, schon wieder hatte ich verloren und es war meine Schuld, das wir überhaupt in dieser Situation waren. Ich hätte besser aufpassen müssen und ich hätte mich nicht so von ihr aus dem Konzept bringen lassen dürfen. Ich wandte mich um zu Midori. Ich glaubte kaum, dass sie mich im Stich lassen würde, diese Leute brauchten vermutlich wirklich nur meinen Kopf und fingen lebend mit mir sowieso nichts an. Sie sollte einfach abhauen... Ich hoffte ihr war klar, dass das die beste Lösung war.
    • Ich nahm die Zügel und beobachtete Dante wie er mit der Fremden kämpfte. //Hoffentlich gewinnt er.//, dachte ich und nagte nervös an meiner Unterlippe. Als Dante dann die Oberhand hatte, lächelte ich.
      Dann setzte die Fremde ihre Kapuze ab. ich sah wallendes, rotes Haar und ich ballte die Hand zur Faust. Kaum hatte ich das getan, lag Dante bereits auf dem Boden und als er versuchte sich zu befreien, rammte sie ihm sein Messer in den Bauch.
      Während Dante auf dem Boden lag und blutete, richtete die Fremde das Wort an mich. Ich beantwortete ihre Frage nicht, sondern sah auf meine Hände. Als sie nach ihrer Stute pfiff blieb mein Blick auf Dante ruhen. Die Wunde bereitete mir Sorgen. //Hoffentlich verblutet er nicht.//, dachte ich und schluckte.
      Auch wenn es grausam war, musste ich der Fremden in einem Punkt recht geben... Dante hätte gewinnen können...aber ich wusste wie viel ihm Alex bedeutet hatte und wie nahe es ihm gegangen war, als er sie töten musste. Ich biss die Zähne zusammen und schluckte. Ich zog Die Kapuze tief in mein Gesicht und erneut richtete die Fremde das Wort an mich. Ich sagte erneut nichts. Als sie ihr Pferd antrieb folgte ich ihnen.
      Eigentlich hätte ich abhauen können, sie wollten nichts von mir. Sie wollten Dante...Aber ich konnte ihn nciht allein lassen. Auch wenn er noch so ein Arsch war. So folgte ich der Gruppe. Dante sah mich an und ich spürte wie mir Tränen in die Augen stiegen. //Zum Glück sieht er unter der Kapuze mein Gesicht nciht so.//, dachte ich und schloss die Augen und drängte die Tränen zurück und seufzte. //Ich muss meine Gefühle zurückdrängen. Ich darf sie jetzt nciht die Oberhand gewinnen lassen. Ich bin kein hilfloses, kleines Mädchen, welches laufend heulen muss.//, dachte ich und als ich die Augen wieder öffnete, musterte ich Dante und meine Umgebung. Irgendwie musste ich uns hier rausbringen und Dantes und meinen Arsch retten. Nur wie...

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    • Ich wandte meinen Blick wieder nach vorne und versuchte aufrecht sitzen zu bleiben. Ich hatte keine Lust diese Person in irgendeiner weise zu berühren und gleichzeitig wollte ich nicht schwach wirken.
      Midori versuchte nicht zu verschwinden und wir erreichten das Lager nach etwa einer halben Stunde. Es waren mehrere kleine Holzhütten, in der Mitte brannte ein großes Feuer. Es schien eine Art Umschlagsplatz für illegale Waren zu sein.
      Die Frau hielt ihr Pferd an und so schnell konnte ich gar nicht schauen, da hatte sie mich schon vom Pferd geworfen. Mit den gefesselten Armen konnte ich mich nicht abfangen und landete hart auf dem Boden. Bevor ich überhaupt nach Luft schnappen konnte, packte sie das Seil und schleifte mich über den Platz zu einer der Hütten. Als ich mich nach Midori umsah, wurde diese gerade von einem großen Kerl vom Pferd gezogen, der sie uns dann hinterher trug.
      "Sag deinem Handlanger er soll seine dreckigen Hände von Midori lassen!", knurrte ich, bekam aber nur ein Lachen zur Antwort. Die Frau zog mich die zwei Stufen zur Tür nach oben und warf mich dann in die dunkle Hütte. Midori folgte hinterher. Sie warf ihr noch etwas zum Versorgen meiner Wunde zu, dann schloss sie die Tür.
      Ich rappelte mich langsam auf und lehnte mich an die Holzwand hinter mir. "Tut mir Leid...", seufzte ich. Das hier war meine Schuld.
    • Ich sah auf, als Dante vom Pferd geworfen wurde. Dann kam ein großer Kerl und packte mich und zog mich vom Pferd. Selbst in dieser Aussichtslosen Situation, versuchte er noch mich zu beschützen. Dante wurde in eine der Hütten untergebracht und ich wurde in die Gleiche gesteckt. Ich fing das Zeug auf, dass sie mir zuwarf um die Wunde zu versorgen. Dann wartete ich bis sich die Tür schloss. Ich tastete mich im Dunkeln zu Dante. "Bleib still sitzen. Ich lös deine Fesseln.", sagte ich und meine Hände wanderten, an seiner Schulter nach unten. Als ich das Seil spürte zog ich meinen Dolch und löste vorsichtig seine Fesseln.
      "Setz dich.", sagte ich und Dante setzte sich auf den Boden. "Ich seh nicht besonders gut, dafür ist es hier zu dunkel. Ich versuch trotzdem so gut wie möglich deine Wunde zu versorgen. Sollte es weh tun, dann sag bitte was. Ich kann es diesmal nicht anhand deines Gesichtsausdruckes ablesen.", sagte ich und schluckte. Meine Hände wanderten an seiner Brust hinunter und es dauerte nciht lange und ich spürte, wo sein Hemd nass war. Ich fuhr mit meinen Händen wieder nach oben und öffnete mit zitternden Händen sein Hemd. Dann griff ich nach dem Zeug zum Verbinden und tastete es ab. Ich gab mein bestes um Dantes Wunde zumindest erstmal notdürftig zu verbinden. Als ich fertig war seufzte ich.
      Nun da seine Verletzung versorgt war, sah ich zu ihm auf, auch wenn ich ihn nicht sah. "Du musst dich nicht entschuldigen.", sagte ich. "Wir sollten uns stattdessen überlegen wie wir hier raus kommen.", sagte ich. "Die Hütten sind stabil und so ohne weiteres werden wir hier nicht durchbrechen können...", sagte ich und seufzte. Mir fiel nur eine Möglichkeit ein, wie wir hier rauskamen, aber die Idee gefiel mir überhaupt nicht. Dante müsste seinen Arm einsetzen, den Arm von dem ich nciht wollte das er ihn einsetzte. Ich ging zur Tür und legte mein Ohr an die Tür und lauschte. //Klingt nciht so, als würde genau hier vor der Tür jemand Wache stehen.//, dachte ich und zog meinen Dolch hervor und fing an ein Loch in das Holz zu bohren. Ich musste wissen was draußen vor sich ging, um gescheit Planen zu können.

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    • Ich hörte Midori auf mich zu kommen und fühlte ihre Hände meine Arme hinunter wandern. Sie löste die Fesseln um meine Hände und anschließend rutschte ich die Wand nach unten um mich zu setzen. Ich fühlte mich nicht gut, aber es war auszuhalten, auch wenn ich einiges an Blut verloren hatte.
      Midoris Hände tasteten zu der Wunde an meinem Bauch und sie begann sie zu versorgen. "Sie hat immerhin so gezielt, dass sie keine Organe getroffen hat...", seufzte ich während sie sich um die Wunde kümmerte.
      Als sie fertig war blieb ich sitzen, während sie überlegte wie wir hier raus kamen. "Es dauert noch einige Stunden bis es dunkel wird...", murmelte ich. Bis dahin konnte ich nichts tun. Ich tastete selbst zu meinem Bauch über den jetzt fest ein Verband gewickelt war um mein Blut in meinem Körper zu halten. Dann richtete ich mich auf und stützte mich dabei an die Wand. "Ich hätte besser aufpassen sollen..." Irgendwie war Midoris Stute an allem Schuld...
      "Siehst du etwas?", fragte ich Midori nachdem sie eine Zeit lang mit ihrem Messer in das Holz geritzt hatte.
    • "Ich weiß, trotzdem blutet es wie sau.", sagte ich und bohrte weiter mit meinem Messer im Holz rum. Ich sagte nichts, zu dem was Dante sagte. Es würde sowieso nichts bringen. Ich bohrte weiter und schloss dann die Augen und pustete in die Richtung. Holzspäne flogen mir entgegen und ich befreite mich so gut es ging von denen. Dann bohrte ich weiter.
      Als ich endlich ein Loch geschaffen hatte, durch das ein schwacher hauch an Tageslicht drang, sah ich durch das Loch. "Sie sitzen an dem Feuer.", sagte ich und musterte die Personen. Ich sah die Rothaarige und ca. 10- 15 Personen um sie herum. Es sind ca. 10- 15 Personen die ihr folgen und dann ist da noch sie selber.", sagte ich und ging von dem Loch weg. Ich sah zu Dante, den ich jetzt wenigstens schwach erkennen konnte. "Wir sollten uns schnell etwas überlegen wie wir hier rauskommen.", sagte ich und sah ihn an. Als Dante sich erneut bei mir entschuldigte, dass wir in dieser Situation waren, seufzte ich.
      "Kannst du aufhören dich in Selbstmitleid zu wiegen? Überleg lieber mit wie wir hier rauskommen und das am besten lebend.", sagte ich und sah ihn an. Ich hatte die Arme vor der Brust verschränkt und wendete mich dann von Dante ab. Ich hielt mein Ohr an das Loch und lauschte. Als Dante anfing zu sprechen, unterbrach ich ihn. "Psst...sei still.", sagte ich und schloss die Augen und konzentrierte mich auf meine Ohren.
      Ich verstand nicht alles von dem was sie dort beredeten, aber immerhin einen Teil. "...Mädchen....verkaufen...Dante...Kampf...töten...", waren die einzigen Wortfetzen. "Das klingt überhaupt nciht gut.", sagte ich zu Dante. Ich teilte ihm mit, was ich soeben gehört hatte und sah ihn an.

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    • "Ich wiege mich nicht in Selbstmitleid, ich bin nur nicht sicher, ob ich mich auf den Beinen halten kann, geschweige denn kämpfen.", erklärte ich und trat näher an die Tür heran. Midori sagte mir was sie gehört hatte. "Naja, damit hatte ich schon gerechnet.", entgegnete ich und schob sie ein wenig weg um selbst nach draußen zu sehen. Konnten wir nicht einmal einen Tag Ruhe haben...? Midori ging es ohnehin nicht gut.
      Ich hörte Hufgeklapper und bald kam eine Kutsche in mein Sichtfeld. Sie war schön verziert. "Sieht nach einem Käufer aus...", murmelte ich, kurz darauf folgte noch eine weitere Kutsche. Alex Schwester stand auf und schien die Personen zu begrüßen, einer ihrer Leute kam auf die Hütte zu. "Geh zurück...", murmelte ich zu Midori und nahm ihr das Messer aus der Hand.
      Ich drückte mich an die Wand neben der Tür. Sie würden Midori nicht töten, ich brauchte also kaum Rücksicht nehmen. Sie hatten wohl die Hoffnung Midori würde mich nicht zurück lassen. "Wenn du die Gelegenheit hast, dann lauf. Schau nicht zurück.", erklärte ich ihr bestimmt.
    • Dante Nahm mir das Messer aus der Hand und meinte ich solle zurück gehen. Als Dante meinte, ich solle ihn zurück lassen, musterte ich ihn. "Aber...", fing ich an und zuckte zusammen, als er mich anging. "Ist gut.", sagte ich kleinlaut. Die Person Trat ein und Dante Kämpfte mit ihr und rammte ihr schließlich das Messer ins Auge. Er sagte mir ich solle laufen. Ich schluckte und ging zu ihm und küsste ihn. "Sei vorsichtig.", sagte ich und rannte die Treppe hinunter und in den Wald. Ich lief so schnell ich konnte, während sich meine Augen mit Tränen füllten. Ich hielt mir eine Hand vor den Mund um ein Schluchzen zu unterdrücken und stolperte weiter.
      Ich wusste nicht wie lange ich lief ehe ich anhielt um eine Pause zu machen. Ich sah in die Richtung aus der ich gekommen bin. //Sie töten ihn bestimmt meinetwegen...//, dachte ich und hielt mir die Hand vor den Mund um ein schluchzen zu unterdrücken. //Ich hätte ihn nciht zurücklassen sollen.//, dachte ich.

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    • Ich sah sie streng an als sie etwas einwenden wollt. "Kein Aber! Sie haben so oder so vor mich zu töten! Aber das lass ich nicht zu, verstanden?!" Ich war nicht scharf darauf zu sterben, ich würde mich verteidigen, da brauchte sie sich keine Sorgen zu machen. Und helfen konnte sie mir kaum, wenn sie hier gefangen war. Als sich die Tür öffnete stürzte ich mich auf den Kerl. Er rammte mir seinen Ellbogen in den Bauch, aber das ignorierte ich und rammte ihm das Messer ins Auge. "Los! Lauf!", forderte ich sie auf, bevor noch weitere Typen kamen. Sie machte einen Schritt auf mich zu und plötzlich lagen ihre Lippen auf meinen. Der Moment dauerte nicht lange, sie löste sich und lief dann los. Ich hatte gerade keine Zeit darüber nachzudenken, was gerade passiert war war nämlich nicht unbemerkt geblieben. Ich musste ihr nur etwas Zeit verschaffen.
      Ich zog keuchend das Messer aus der Leiche des Mannes als schon seine Kollegen aufsprangen. Den Ersten der bei mir ankam tötete ich, dem Zweiten brach ich die Nase. Einer rannte an mir vorbei um wohl Midori zu verfolgen. Ich warf das Messer und er fiel tot zu Boden, allerdings hatte ich keine Waffe mehr.
      Es dauerte nicht lange bis sie mich überwältigt hatten und mein Gesicht gegen den staubigen Boden gedrückt wurde. Alex Schwester rammte ihren Absatz in meinen Rücken und war wohl der einzige Grund warum ich noch nicht tot war.
      "Weißt du wie viel sie wert ist?!", fragte sie wütend während mir die Hände hinter den Rücken gebunden wurden. "Findet sie!" Zwei ihrer Leute rannten los in den Wald um Midori aufzuspüren, die Frau packte mich erneut an den Haaren und hob meinen Kopf nach oben.
      "Oh... ich werde dir die Genugtuung nicht geben jetzt schon zu sterben. Du wirst zusehen wie wir sie noch heute Nacht versteigern, unsere Gäste sind bereits da. Womöglich musst du sie bis dahin bei Laune halten."
      Sie nahm ihren Fuß von meinem Rücken und ich wurde von zwei Kerlen unter den Armen gepackt und hinter ihr her geschleift. Sie brachten mich zu einer Art kleinen Bühne auf der sogar ein Pult stand, wohl für die Auktion von der sie gesprochen hatte. Midori war bestimmt nicht die Einzige die heute verkauft werden sollte, aber wohl der Grund warum viele dieser Reichen Verbrecher hier waren.
      Ich fiel auf die Knie als die Beiden mich los ließen, spürte aber prompt einen Ruck an meinen Armen. Das Seil mit dem mir die Hände hinter den Rücken zusammen gebunden wurden wurde über einen Balken geworfen und ich keuchte als ein Schmerz durch meine Schultern zuckte. Ich richtete mich auf, doch trat mir die Frau in die Kniekehle und durch den kräftigen Ruck mit meinem gesamten Körpergewicht, hörte ich meine Gelenke knacken.
      "Ihr zwei Schwestern seit euch wirklich ähnlich...", keuchte ich und sah sie an. "Du wirst ebenfalls durch meine Hand sterben!"
      Sie lachte. "Ganz schön selbstbewusst für jemanden, der sich nicht wehren kann." Ihr Ausdruck änderte sich ein wenig. "Und sprich nicht von ihr!" Ihre Faust landete in meinem Gesicht und ich sackte zusammen. Ich hörte wie sie sich entfernte.
      Mein Kreislauf war völlig im Eimer, ich hatte zu viel Blut verloren und der ständige Schmerz in meinen Schultern machte es nicht besser. "Wenn ich mich aufrecht hinkniete konnte ich meine Schultern zwar entlasten, aber es kostete mich zu viel Kraft die ich im Moment nicht hatte.
      Meine Gedanken kreisten um Midori während sich einige Leute versammelten und die Sonne langsam unterging. Ich hoffte, dass sie sicher war, dass es ihr gut ging. Komm ja nicht zurück..., dachte ich, während das Ziehen in meinen Schultern langsam dumpfer wurde.
      Als es dunkler wurde spürte ich plötzlich das Brodeln in meinem Arm. Ich biss die Zähne zusammen als sich noch eine dunklere Schwärze über mich legen wollte, als die die ohnehin schon meinen Blick vernebelte. Ich versuchte meinen Arm locker zu halten und nicht zu benutzen, aber dieses Ding war wie ein Parasit das seinen Träger am Leben erhalten wollte.
      Ich will nicht als Monster sterben..., dachte ich und meine eigene Stimme hallte in meinem Kopf wieder und gab mir eine Antwort.
      Wenn du los lässt, dann musst du jetzt nicht sterben.
      Da war vielleicht etwas Wahres dran, aber Kraft hin oder her, mein Körper wollte nicht mehr, da brachte mir der Arm auch nicht viel.
      Lass mich machen...
      Was wenn Midori doch zurück kam? Was wenn ich sie damit in Gefahr brachte?
      Du kannst sie nicht beschützen, nicht in diesem Zustand.
      Es hatte recht und sobald ich das dachte schnürte etwas meine Kehle zu, es wurde dunkler. Mehr Gedanken kreisten durch meinen Kopf, nicht meine. Brutale, mörderische Gedanken die nicht von mir kamen aber zu meinen wurden und sich mit meinen verbanden. Ich spürte wie mein Bewusstsein schwächer wurde. Ich presste die Augen zusammen.



      "Hey. Hey! Was ist mit dir los?!", rief Alex Schwester Liz und gab Dante eine ordentliche Ohrfeige, nachdem dieser sich seit geraumer Zeit nicht mehr bewegt hatte. Als er allerdings aufsah wich sie einen Schritt zurück. Seine Augen hatten sich verändert und etwas panisch sah sie auf als das Seil knarrte und wenige Augenblicke später einfach riss als wäre es nur ein dünner Faden gewesen. Seine Hand schnellte nach vorne und packte ihren Kopf der so heftig gegen den Holzboden gedonnert wurde, dass sie eine ganze Weile lang brauchte um wieder zu Sinnen zu kommen. Sie strampelte als Dante sie hoch hob und sie angrinste.
      "Oh... ich werde dir die Genugtuung nicht geben jetzt schon zu sterben.", zitierte er sie mit einer unnatürlichen Stimme die nicht von dieser Welt schien. Panisch fing ihr Herz an zu rasen und das Blut in ihrem Kopf übertönte das Schreien der Leute die das hier gerade mit ansahen. Sie krachte erneut auf den Boden und spürte kurz darauf einen kräftigen Schmerz in ihrem Bein. Der Knochen war völlig zertrümmert und als sie hinab sah konnte sie ihren Knochen sehen. Sie schrie und ihr Schrei war nicht der Einzige der durch den Wald hallte. Panisch versuchte sie irgendwie davon zu kriechen, nachdem Dante von ihr abgelassen hatte. Der ganze Platz war eine einzige riesige Blutlache geworden. Sie schaffte es ein ganzes Stück zurück zu legen, aber Dante hatte keine Probleme sie am Waldrand wieder zu finden, nachdem er erst einmal hier aufgeräumt hatte.
      Er packte sie erneut und das letzte was Liz in ihrem Leben sah, war ihr Herz, das außerhalb ihrer Brust die letzten paar Mal schlug.
    • Es dauerte länger als ich gedacht hatte um mich wieder zu beruhigen. //Hoffentlich schafft er es wirklich sie alle zu besiegen.//, dachte ich und wischte mir über die Augen. Ich stand auf und lief weiter. Plötzlich wurde ich von hinten gepackt.
      "Loslassen!", sagte ich und versuchte mich zu befreien.
      "Nichts da. Wir bringen dich zurück zum Lager!", sagte ein größer Mann. Sie hielten mich fest und fesselten mich. Dann banden sie mir ein Seil um die fesseln und zogen mich zurück zum Lager. Ich versuchte mich gegen sie zu wehren, allerdings schnitt das Seil nur stärker in meine Haut und ich biss die Zähne zusammen. Ich lief näher bei den beiden und nahm das Seil in den Mund und fing an meine Zähne daran zu reiben. Als das Lager in Sicht kam, merkte ich sofort, dass dort etwas nicht stimmte. Ich nahm das Seil aus dem Mund. "Ich muss mal.", sagte ich und bekam von den beiden etwas Seil. Ich riss mich los und lief dann an den beiden vorbei und die beiden rannten hinter mir her.
      Ich rannte mit den gefesselten Händen so schnell ich konnte und rutschte unter Kutschen hinweg oder wich Pferden aus. Meine Verfolger waren gut. Sie hatten keine größeren Probleme mir zu folgen. Ich rannte weiter und prallte gegen eine Person. Ich hielt grade so mein Gleichgewicht und als ich weiterrennen wollte stolperte ich. Erneut wurde ich von den beiden Gefangen. "Lasst mich los!!", rief ich sauer und trat nach den beiden. Ich schaffte es einem der beiden ins Gesicht zu treten und dem anderen in den Schritt und rappelte mich wieder auf und lief über den Platz. Jedoch war meine Freude über die Flucht nur von kurzer Dauer. Ich wurde erneut eingefangen und auf den Boden gedrückt. Erneut wurde ich gefesselt. Einer der Männer hob mich hoch und hielt mein Kinn in seiner großen Hand.
      "Hübsch bist du ja das muss man dir lassen. Aber schlau bist du nicht.", sagte er und grinste.
      Ich sammelte Spucke in meinem Mund und spuckte ihm ins Gesicht. "Lass mich los Arschloch!",sagte ich laut.
      Der Kerl ließ mich los und wischte sich die Spucke ab und ich grinste.
      Kurz darauf holte er jedoch aus und ich bekam eine saftige Ohrfeige und flog einige Meter über den Boden. Ich kam wieder zu mir und rappelte mich mühsam wieder auf.
      "Mir egal was die Chefin gesagt hat. Ich zeig dir wie du dich einem Mann gegenüber zu verhalten hast.", sagte er und griff in meine Haare und zog meinen Körper nach oben.
      Ich zuckte zusammen, wegen den Schmerzen und sah ihn an. Erneut spuckte ich ihm ins Gesicht. Diesmal warf er mich gegen einen Baum. Sämtliche Luft wurde mir aus den Lungen gepresst unter der Wucht des Aufpralls. Während er zu mir herüber kam, brachte ich die Zeit um wieder zu Atem zu kommen. //Ich muss mir irgendwas einfallen lassen.//, dachte ich und wurde da schon nach oben gegen den baum gedrückt.
      "Ich bin gespannt ob es der Wahrheit entspricht, dass sich das Mal des Nachtschattenwandlers ausbreitet.", sagte er und grinste mich an. Seine eine Hand hielt mich noch immer am Hals fest, während ich ihn böse ansah. //Ich muss mir schnell etwas einfallen lassen.//

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Ich war voller Blut, aber das war mir egal, das meiste davon war nicht meines. Mein schwacher Körper ging mir auf die Nerven, er spielte zwar noch mit, aber es wäre durchaus einfacher wenn sich dieses verdammte Zeug endlich gänzlich in meinem Körper ausbreiten würde. Die dunklen Fluchmale breiteten sich stetig weiter aus, mit jedem Hals den ich umdrehte, mit jedem Arm den ich brach. Es war mir egal, ich begrüßte die Stärke und das berauschende Gefühl zu töten. Meine Gedanken waren völlig eingenommen und ich merkte es nicht einmal.
      Ich machte keinen Unterschied zwischen diesen Kopfgeldjägern und deren Kunden. Ich trottete über den leeren Platz. Ich wollte mehr, mehr Blut, mehr Tod. Ich grinste freudig als ich drei weitere Opfer erblickte die ich wohl am Rande übersehen hatte. Ja ich zählte Midori als Opfer, im Moment erkannte ich sie nicht einmal.
      Ich schnappte mir den der am nächsten zu mir stand und brach ihm das Genick. Das krachende Geräusch war wie Musik in meinen Ohren und ich schnappte mir den Zweiten der gerade dabei war das Mädchen von dessen Kleidung zu befreien.
    • Ich hatte den Blick abgewendet, als der große Kerl dabei war, meine Kleidung von meinem Körper zu entfernen. Als ich das Knacken hörte, sah ich auf. Ich erstarrte. "Dante.", sagte ich leise und sah ihm dabei zu wie er nach dem zweiten Mann griff. Ich musterte ihn und spürte wie mir Tränen in die Augen stiegen und über meine Wange liefen.
      //Er ist nciht er selbst. Ob der Gesang helfen wird? Ich glaub es fast nicht.//, dachte ich und leckte mir nervös über die Lippen. Ich wich vor Dante zurück und fing gleichzeitig an zu Singen.



      //Ich bezweifle, dass es etwas bringt. Ich seh keinen Unterschied zu grade eben.//, dachte ich und überlegte krampfhaft, was ich tun konnte. "Dante... bitte komm zu dir. Ich bins Midori.", sagte ich verzweifelt und wich ihm erneut aus. "Bitte Dante komm zu dir.", sagte ich und Tränen liefen mir über die Wangen. Ich lief rückwärts und versuchte in den Augen, die mir nun so fremd waren, die Person zu finden die ich liebte. Erneut ging er auf mich los und ich wich nur knapp aus. Als ich mit dem Rücken an einem Baum stand musterte ich Dante. Er ging abermals auf mich los und ich wich aus, sodass sein Arm in dem Holz steckte. Ich ging näher zu ihm und strich ihm sanft die Haare aus dem Gesicht und sah ihm in die Augen. "Du musst zu dir selbst zurückfinden.", sagte ich leise. "Das bist nicht du. Versuch dagegen anzukämpfen.", sagte ich leise und drückte sanft meine Lippen auf Dantes. Dann löste ich den Kuss und klammerte mich an Dante. Er schaffte es den besessenen Arm zu befreien und ich wurde von ihm gerissen und weggeschleudert. Ich durchschlug einen Baum und prallte gegen einen anderen. Ich lag auf dem Boden und mein ganzer Körper tat weh. Mühsam richtete ich mich auf und sah zu Dante oder besser gesagt zu dem, was Dante geworden war. Während ich überlegte, wie ich Dante helfen konnte, viel mir etwas ein.

      "Midori liebes, komm mal her."
      "Ist gut Mama."
      "Das Lied, dass ich dir jetzt beibringe ist ein sehr altes Lied. Es wird verwendet um Menschen die drohen von der Dunkelheit verschlungen zu werden, zu retten. Allerdings musst du dir gut überlegen für wen du dieses Lied singst."
      "Warum?"
      "Das Lied, kann nur seine ganze Kraft entfesseln, wenn du für diese Person hier drin etwas empfindest. Es muss ein tiefes und reines Gefühl sein.", sagte meine Mutter und zeigte auf ihre und auf meine Brust. An die Stelle wo das Herz saß.

      "Das ist es. Meine einzige Hoffnung ist dieses vermaledeite Lied.", sagte ich und richtete mich auf und lehnte mich gegen den Stamm hinter mir. //Ich hoffe Mama hatte recht und das Lied entfesselt wirklich seine ganze Kraft.//, dachte ich und fixierte Dante und fing an mit Singen. Während ich sang, hörte ich plötzlich wie weitere Stimmen einsetzen, allerdings sah ich niemanden. //Es wirkt.//, dachte ich und als das Lied endete, fing ich wieder von vorn an und beobachtete dabei Dante.




      @Earinor

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    • Ich griff nach dem Zweiten Kerl. Er schrie als ich ihn am Kopf packte und solange fester zudrückte, bis sein Schädel nachgab und er nur noch schlaff nach unten hing. Langweilig. Ich ließ ihn fallen und betrachtete das Mädchen.
      "Was soll dieses dumme Lied?", fragte ich lachend und trat auf sie zu. Sie wich zurück und ich stolperte ein wenig. Dieser schwache Körper wollte einfach nicht mehr und ich bekam sie nicht zu fassen. "Ich weiß wer du bist!", knurrte ich und holte aus. Mein Arm landete im Baum und steckte fest, Midori kam zu mir. Ich zuckte kurz als sie ihre Lippen auf meine legte, dann packte ich sie und schleuderte sie davon. "Sag mir nicht wer ich bin!" Ich trat auf sie zu, langsam. Meine Beine zitterten und ich konnte kaum noch klar sehen.
      Als dann aber ihre Stimme an meine Ohren drang blieb ich stehen. Das Zittern in meinem Körper wurde heftiger. Ich erinnerte mich an ihre Stimme, an ihr Lachen und den Kuss bevor sie geflohen war. Ein Hustenkrampf schüttelte mich und ich spuckte. Ein schwarzer Klumpen landete auf den Boden, dann schrie ich auf. Meine Organe fühlten sich an als würden sie jederzeit platzen, das Zittern wurde heftiger und schließlich hörte alles auf. Dann setzte der Schmerz in meinem Körper und vor Allem meinem Bauch ein, zusammen mit einer unbeschreiblichen Müdigkeit. Und nicht nur das, ich konnte mich an alles erinnern was eben passiert war, das dieses Mal war ich... zumindest teilweise. Meine dunkelste und verdorbenste Seite, aber dennoch ich. Es war gänzlich anders gewesen als die Sache zur Vollmondnacht.
      Ich sah zu Midori, ich konnte noch vor mir sehen wie ich sie davon geschleudert hatte, schon wieder hatte ich sie verletzt. Und auch wenn mir diese Menschen hier egal waren, die Weise wie sie gestorben waren ließ eine enorme Übelkeit in mir aufsteigen.
      Ich machte die letzten paar Schritte auf Midori zu und umarmte sie. Meine Beine gaben nach und sie konnte mich nicht halten, so saßen wir beide auf dem Boden. Ich drückte meinen Kopf an ihre Brust und fühlte wie mir die Tränen in Strömen aus den Augen flossen.
    • Als ich das Lied sang, welches meine Mutter mir beigebracht hatte, sah ich wie es auf Dante wirkte. Tränen liefen mir über die Wangen. Ich sang weiter und als Dante mich ansah, ging ich ihm entgegen, während ich weitersang. Dante umarmte mich, seine Beine gaben nach und ich setzte mich zu ihm auf den Boden und drückte ihn an mich. Ich streichelte ihm sanft durchs Haar und ließ ihn sich ausweinen.
      Nach einer Weile, drückte ich Dante sanft von mir. Ich nahm sein Gesicht in meine Hände und sah ihm in die Augen. Sanft streichelte ich ihm über die Wange. "Glaubst du, du kannst dich im Sattel halten? Wir sollten lieber von hier verschwinden.", sagte ich und sah ihn an. Ich holte tief Luft und Pfiff.
      Ich stand langsam auf und half Dante ebenfalls aufzustehen. Ich lehnte ihn an den Baum und hielt seine Hand. Als meine Stute angeritten kam, sah ich zu Dante. Ich ließ ihn kurz los um das Tier zu begrüßen und nahm dann wieder Dantes Hand. Ich führte ihn zum Pferd. "Steig auf.", sagte ich und half Dante aufs Pferd. Ich setzte mich vor ihn und bevor ich losritt, nahm ich seine Hände und legte sie um meine Hüfte. "Halt dich schon fest. Mir geht's gut. Mach dir keine Sorgen.", sagte ich und strich sanft über Dantes Hand. "Wir reiten ein Stückchen. Wir müssen von hier weg und das schnell. Wir suchen uns eine Höhle und ruhen uns dort etwas aus.", sagte ich und ritt dann los. Dante hielt sich an mir fest und ich trieb die Stute an.
      Wir waren eine Weile unterwegs, bis wir eine geeignete Höhle fanden. Ich rutschte vom Pferd und zuckte beim aufkommen auf den Boden leicht zusammen. Ich ließ mir jedoch ncihts anmerken und sah sanft lächelnd zu Dante. Ich führte das Pferd in die Höhle und ließ Dante dann absteigen. Ich sorgte dafür, dass er sich hinsetzte und ausruhte. Ich bereitete in der Zwischenzeit unser Lager vor. Es dauerte etwas, da mir alles Weh tat. Aber ich konnte mich jetzt nicht darum kümmern. Dante war im Augenblick wichtiger.

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