[2er RPG] Der Tod kommt im Schatten

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Ich sah zu wie Midori den Felsen hinauf kletterte. "Midori...!" as war gefährlich verdammt, aber sie kam zum Glück unverletzt wieder nach unten. Ich seufzte, das war nicht wirklich ein Ausweg. Die Idee mit der Fackel war nicht schlecht, aber wir hatten nicht wirklich Brennstoff. Holz und ein Stück Stoff reichten nicht, aber immerhin hätten wir für kurze Zeit etwas Licht. Ich tat also was ich konnte, die 'Fackel' würde aber bestimmt nicht lange brennen.
      Midori unterhielt sich inzwischen mit ihrem Pferd und folgte der Stute dann. Vor einer Gabelung blieben wir stehen. "Spinnst du? Du fragst ein Pferd nach der Richtung? Woher soll das Pferd den Ausgang kennen? Ein Lufzug hilft jedenfalls nicht, da der Spalt da hinten noch offen ist..."
    • Ich verdrehte die Augen und sah Dante an. "Ja scheinbar spinne ich. Und ja ich frage ein Pferd nach der Richtung. Ich weiß selbst, dass das bescheuert wirken mag.", sagte ich. "Aber ich weiß auch, das Tiere Instinkte haben und eine bedeutend bessere Nase als du oder ich.", sagte ich und sah ihn an. "Oder hast du eine bessere Idee wie wir den Weg hier rausfinden?", fragte ich und sah ihn an. "Der Stein ist zu schwer, als dass man ihn wegschieben kann. Oder willst du auf die Kraft deines Superarms vertrauen?", fragte ich patzig. Ich wusste, dass ich grade nicht nett war, aber...irgendwie war es mir egal. "So viele Möglichkeiten haben wir hier drin nciht.", sagte ich. "Verhungern, Verdursten, eventuell mit einer bescheuerten Idee den Ausgang finden.", sagte ich und fing an die Möglichkeiten an meinen Fingern abzuzählen. "Achso...eine Möglichkeit haben wir ja noch vergessen...", sagte ich und sah ihn an. " Und zwar, dass sich dein Superarm losreißt und dem ganzen hier gleich ein Ende setzt. Da ich aber weder auf die erste, noch auf die zweite noch auf die vierte Variante Lust hab, geb ich der bescheuerten Idee mit dem Pferd eine Chance. Wenn du es nciht versuchen willst dann bleib hier. Keiner zwingt dich mit uns zu kommen.", sagte ich und folgte weiter der Stute die sich in Bewegung gesetzt hat.
      Ich war sauer. Warum wusste ich nicht. Vielleicht wegen dem was die letzten Tage los war. Im Grunde genommen war es mir auch egal. Ganz egal ob ich Dante mit meinen Worten verletzen würde oder nciht. Ich musste es einfach mal rauslassen und da niemand anders da war bleib nur Dante.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Midori drehte sich zu mir um und sah mich an. Vielleicht könnte ich den Stein wegschieben, wenn es dunkel wurde, so wie ich diesen Kerl davon katapultiert war. Es war vielleicht keine gute Idee mich darauf zu verlassen, aber wir müssten nur beim Eingang dieser Höhle warten. "Wir werden hier drin nicht verdursten oder verhungern.", gab ich seufzend zurück, biss bei ihren folgenden Worten allerdings die Zähne zusammen. Ich packte die improvisierte Fackel in meiner Hand fester während ihre Worte in meinem Kopf nachhallten. Was passiert war, war keine Absicht und jetzt war es unter Kontrolle, scheinbar. Und das war das erste Mal, dass sie sagte ich müsse nicht mitkommen, das erste Mal, dass sie nicht darauf bestand, dass ich diesen Auftrag ausführte und nicht irgendein anderer Kopfgeldjäger.
      Midori drehte sich einfach um und ging weiter den Weg entlang. Ich blieb stehen. Sollte ich trotzig wie ein Kind hier bleiben? Sollte ich sie ihrem Schicksal überlassen? Wollte ich auf ein blödes Pferd vertrauen? Ich hatte keine Lust dem Vieh zu folgen und am Ende wie ein idiot da zu stehen, wenn wir tatsächlich raus kamen.
      "Verlauf dich nicht.", knurrte ich ihr hinterher und drehte mich um. Ich entschied beim Felsen zu warten und es Nachts zu versuchen. Einfach nur, weil ich mindestens so Recht haben wollte wie sie.
    • Ich folgte weiter meiner Stute Bis ich sie plötzlich anhielt und in meinem Rucksack nach etwas kramte. Es dauerte etwas, aber schließlich fand ich das was ich suchte. Ich nahm ein Tuch und tränkte es mit einer Lösung. Dieses feuchte Tuch wickelte ich um einen Ast und zündete es an. Dann folgte ich weiter meiner Stute. An jeder Abzweigung Ritzte ich mit Dantes Dolch einen Hinweis in die Wand, damit er wusste, wo ich langgelaufen war. Durch das einritzen, dauerte es etwas bis wir weiter gehen konnten. Es dauerte nciht lange und ich hörte Wind. //Wind...hier irgendwo, muss es einen Weg hinaus geben.//, dachte ich und folgte weiter meiner Stute. Ich wusste nciht wie lange ich ihr folgte und wie viele Zeichen ich in die Wand ritzte, ehe ich schließlich mit meiner Stute die Höhle verließ. Ich quiekte fröhlich und umarmte, meine Stute. Dann schwang ich mich auf ihren Rücken und ritt mit ihr zurück zur Höhle. Ich erreichte sie als die Sonne grade unter ging. Ich stieg von meiner Stute und ging zu dem Felsen. "Dante ich bin draußen!", rief ich ihm zu und hoffte, dass er mich hören würde.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Ich setzte mich einfach gemütlich hin und lehnte mich an die Felswand um ein wenig Schlaf nachzuholen. Als es draußen langsam dunkel wurde stand ich auf und bewegte meinen Arm ein wenig. Das wäre ja gelacht, wenn ich den Stein da nicht weg bekommen würde.
      Gerade als ich sehen wollte, ob es schon dunkel genug war, hörte ich Midoris Stimme vor der Höhle.
      "Schön für dich.", grummelte ich. "Und jetzt geh aus dem Weg!"
      Dass sie draußen war nervte mich und dass sie es vor mir geschafft hatte noch mehr. Ich merkte wie die Sonne langsam verschwand, mein Arm fühlte sich immer noch normal an, aber ich versuchte es. Ich drückte mit dem Arm gegen den Felsen, dabei spürte ich wie es langsam zu brodeln anfing, aber das ignorierte ich. Ich war zu sehr damit beschäftigt Midori zu zeigen, dass ich ebenfalls raus kam. Erst bewegte sich der Felsen kein Stück. Ich schloss die Augen und konzentrierte mich, da war wieder dieser dunkle Ort, aber dieses Mal konnte ich ihn verlassen wann ich wollte. Das schwarze Etwas schlängelte sich langsam über meinen Arm und ich ließ es. Dann öffnete ich die Augen und mit einem kräftigen Ruck katapultierte ich den Felsen aus dem Höhleneingang. Ich war selbst ein wenig erstaunt darüber und sah auf meinen Arm hinab. Das seltsame schlängelnde Gefühl blieb und ich atmete ein paar Mal ein und aus um es los zu werden. Es funktionierte. Als wäre nichts gewesen wandte ich mich zu Midori. Ich wollte mich gerade nicht zu ihr aufs Pferd setzen, aber ich tat es dennoch. Noch weniger wollte ich nämlich in dieser Schlucht bleiben. Ich setzte mich vor Midori und trieb die Stute an ohne etwas zu sagen. Irgendwo hatte dieser Fluch wohl doch seine Vorteile...
    • Als er grummelte, grinste ich und ging dann zurück zu meiner Stute. Ich schwang mich auf ihren Rücken und sah dann zu Dante, als dieser den Felsen zur Seite schleuderte. Als Dante auf mich zu kam, grinste ich. "Nett. Sehr nett. Aber ich war schneller draußen und das obwohl ich bei jeder Gabelung etwas in die Wand geritzt hab, für den Fall der Fälle das es bei dir nicht geklappt hätte.", sagte ich und ließ Dante vor mir aufsteigen. Ich rutschte nach hinten und hielt mich bei ihm fest, als er plötzlich die Stute antrieb.

      Wir ritten eine ganze Weile schweigend. Niemand von uns beiden sagte etwas und man hörte nur, das klappern der Hufe des Pferdes. Schließlich nach einer gefühlten Ewigkeit, verließen wir endlich die Schlucht. Dante wurde langsamer und ich sah über seine Schulter. //Schon wieder ein Wald?//, dachte ich und musterte diesen.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • "Dafür hatte ich Zeit eine Runde zu schlafen und musste nicht so viel latschen.", gab ich zurück, ab dann schwiegen wir beide.
      Wir ritten bis wir die Schlucht verlassen hatten, dann wurde ich langsamer und hielt schließlich das Pferd an. "Wir sollten hier übernachten und den Wald erst Morgen durchqueren.", entschied ich. Es war viel zu Dunkel und so kamen wir nicht wirklich schnell voran. Besser wir machten eine Pause und ruhten uns ein wenig aus. "Vom ganzen Laufen bist du bestimmt ganz müde." Der Kommentar musste sein und auf nett wollte ich auch nicht mehr tun. Sie hatte zu viel gesagt und ich hatte keine Lust das einfach zu ignorieren. Ich stieg ab und fing an unser Lager aufzubauen.
    • Ich sagte nichts dazu. Als Dante meinte, wir sollten den Wald erst morgen durchqueren, nickte ich und stieg ebenfalls vom Pferd. Als Dante meinte, dass ich vom Laufen vermutlich ganz müde wäre, knurrte ich. "Ach Schnauze.", sagte ich und fing ebenfalls an unser Lager aufzubauen. Während Dante das Zelt aufbaute, fing ich an Brennholz für das Lagerfeuer zu sammeln.
      Als wir schließlich alles aufgebaut hatten, streckte ich mich und seufzte. Ich entzündete das Feuer und setzte mich ans Lagerfeuer. Ich saß mehr oder weniger gegenüber von dem Feuer und Dante und nahm dann den Salbentopf aus meinem Rucksack.
      Ich wickelte vorsichtig das Tuch ab und hielt den Kopf nach oben. Ich ignorierte die Sprüche von Dante, sondern konzentrierte mich auf die Versorgung meiner Wunde auch wenn ich es nicht sehen konnte. Vorsichtig trug ich die Salbe auf, als sie jedoch die verletzten Stellen berührte, zog ich scharf die Luft ein.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Nachdem das Zelt stand und wir ein Lagerfeuer hatten aß ich ein wenig von unseren Vorräten. Midori hatte sich extra weit weg gesetzt wie es schien und mir war das nur recht. Ich blickte auf als sie etwas aus ihrem Rucksack holte und dann das Tuch von ihrem Hals löste. Selbst in dem fahlen Licht konnte ich die Abdrücke meiner Hand erkennen. Midori zuckte sichtbar zusammen als sie die Stelle berührte und seufzend stand ich auf um zu ihr hinüber zu gehen und mich neben sie zu setzen. Ich nahm ihr die Salbe aus der Hand, zögerte dann aber doch. Vielleicht wollte sie nicht, dass gerade meine Hand an ihrem Hals werkte.
      "Darf ich...?", murmelte ich also und mein schlechtes Gewissen kam zurück. Nachdem sie etwas zögern genickt hatte, griff ich in die Salbe und führte meine Finger dann vorsichtig an ihren Hals. Dabei sah ich sie an, falls sie es sich doch anders überlegte und sie lieber Abstand wollte.
    • ich sah auf, als Dante plötzlich aufstand und zu mir herüber kam. Er setzte sich zu mir und nahm mir die Salbe ab. Ich ließ meinen Kopf etwas sinken und sah ihn an. Als er mich gefragt hatte, ob er meinen hals berühren durfte, zögerte ich erst. Dann jedoch nickte ich. Ich schluckte nervös und hob mein Kinn etwas an. "Sei vorsichtig...bitte.", sagte ich leise und als Dante vorsichtig meinen Hals mit der Salbe berührte schloss ich die Augen. Ich spürte wie vorsichtig Dante die Creme auftrug. "Eigentlich wollte ich vermeiden, dass du es siehst...Ich weiß, wie leid dir das ganze tut. Ich wollte vermeiden...das du siehst wie es aussieht.", sagte ich leise und öffnete eins meiner Augen und sah ihn an.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • "Ich weiß...", murmelte ich als Midori mir sagte, dass sie eigentlich nicht wollte, dass ich sah was ich angerichtet hatte. Behutsam trug ich die Salbe auf, ich achtete darauf, dass ich ihr nicht weh tat, aber auch darauf, dass ich keine Stelle übersah.
      "Wenn du damit klar kommst, dann tue ich es auch. Die Augen vor der Wahrheit zu verschließen macht keinen Sinn. Man muss dazu stehen was man getan hat, auch wenn es nicht immer das Richtige ist. Deswegen hat man es nicht plötzlich nicht getan und ich weiß, dass ich in diesem Fall nicht die volle Schuld trage. Ich hätte früher etwas sagen sollen, vielleicht hätte ich mehr dagegen ankämpfen müssen, so oder so ist es passiert. Weder du noch ich brauchen das voreinander verbergen und ändern lässt sich daran jetzt auch nichts mehr." Ich machte eine kurze Pause. Ich war nicht sicher ob ich das sagte um Midori zu beruhigen, oder um mir selbst vor Augen zu führen, dass das nicht zu 100% meine Schuld war. "Und du weißt, dass es mir Leid tut. Das reicht."
      Als ich fertig war nahm ich meine Hand langsam runter und sah Midori an. Ihr Hals war teilweise ganz dunkel gefärbt, ein bisschen fester und sie wäre vielleicht wirklich gestorben. "Tut dir das Schlucken weh? Wie ist es mit Atmen? Vielleicht sollten wir ein paar Tage eher Suppen zubereiten..."
    • Ich öffnete beide Augen und sah ihn an. Sanft legte ich meine Hand auf die von Dante die den Salbentopf hielt. "Danke.", sagte ich und lächelte ihn an. Als Dante fragte ob mir das Atmen oder das Schlucken wehtat, schmunzelte ich. "Dante.", sagte ich und merkte wie er meinen Hals anstarrte. Ich berührte sanft sein Kinn, sodass er mir in die Augen sah. "Mir geht es gut. Ich hab keine Beschwerden beim atmen oder Schlucken. Und du musst wegen mir hier keine Suppe aus dem Hut zaubern. Ich bin dir dankbar, dass du mir hilfst die Stelle zu versorgen und dass du dir Sorgen um mich machst.", sagte ich und lächelte ihn an.
      Ich löste meine Hand von ihm und sah ihn an. "Tut mir leid dass ich vorhin...naja so arschig war...das was ich in der Höhle gesagt hab war nciht nett. Ich weiß dass du daran nciht schuld bist....tut mir leid, dass du das alles abgekriegt hast.", sagte ich und sah ihn an.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Sie hob mein Kinn an und ich sah ihr in die Augen. "Es... ist ja nicht schwierig eine Suppe zu kochen...", murmelte ich etwas verlegen und blickte zur Seite. Sie nahm ihre Hand wieder weg und entschuldigte sich für das was sie in der Höhle gesagt hatte. Ja sie war ein ziemlicher Arsch gewesen, aber sie hatte recht gehabt. Mich auf diesen Arm zu verlassen war falsch, ich hatte gemerkt wie ich dieses Ding einladen musste, wie ich es zulassen musste, dass es tut was auch immer es tat. Es war gefährlich, das wusste ich. Aber ich wollte das nicht zugeben.
      "Schon gut.", gab ich halbherzig als Antwort und stand dann auf. "Wir sollten schlafen gehen. Es ist schon spät." Es war bestimmt schon Mitternacht, mein Arm machte keine Zicken, das beruhigte mich, auch wenn wir das letzte Nacht schon verifiziert hatten. Ich streckte mich ein wenig und steuerte dann das Zelt an um schlafen zu gehen.
    • Ich nickte, als Dante meinte, wir sollten schlafen gehen. Ich packte den Salbentopf weg und räumte dann meinen Rucksack ins Zelt. Ich krabbelte ebenfalls hinein und kuschelte mich in meinen Schlafsack und versuchte zu schlafen. Ich wälzte mich hin und her. Aus irgendeinem Grund kam ich nicht zur Ruhe. Ich wusste nciht wie lange das so ging, bis sich plötzlich Dantes Arm um meiner Hüfte spürte und er mich an sich zog. Ich wollte etwas sagen, als mir ein einfaches "Schlaf jetzt!", entgegengebellt wurde. Ich seufzte und schloss die Augen. Es dauerte auch diesmal lange allerdings, kam ich dann irgendwann zur Ruhe und konnte einschlafen. Ob es an Dantes Anwesenheit lag und der Tatsache, dass er mich zu sich gezogen hatte, konnte ich nicht sagen.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Midori war ganz unruhig und gelinde gesagt nervte mich das. So konnte ich selbst nicht schlafen, wenn sie sich die ganze Zeit im Kreis drehte und mit ihrem Schlafsack raschelte. Schließlich reicht es mir und ich legte meinen Arm um sie. Herum Gedrehe war nicht mehr möglich und bevor sie dachte, ich machte das, weil ich so gerne mit ihr kuschelte, belehrte ich sie eines Besseren. Sie hatte mich lange genug wach gehalten.
      Nachdem sie den Wink wohl verstanden hatte blieb sie ruhig und somit konnte auch ich endlich einschlafen.

      Am nächsten Morgen wachte ich vor Midori auf. Mein Gesicht lag bei ihrem Nacken und ich kuschelte mich im Halbschlaf noch ein wenig mehr an sie. Während ich langsam wach wurde hielt ich sie weiter im Arm und stellte schließlich fest, dass ich meinen Arm unmöglich unter ihrem Kopf hervor ziehen konnte, ohne dass ich sie weckte. Ich seufzte also leise und blieb liegen. Midori sollte ruhig noch ein wenig schlafen wenn sie müde war. Ich betrachtete sie ein wenig, so gut es mir eben möglich war. Ihre blonden Haare waren ganz zerzaust, vermutlich weil sie sich so viel im Kreis gewälzt hatte. Ihr Atem war noch tief und ich zupfte ihr Hemd ein wenig nach unten, das ihr in der Nacht hoch gerutscht war. Ich wollte mich von ihr fern halten und doch lagen wir schon wieder so da. Langsam wusste ich nicht mehr wie ich mit ihr umgehen sollte...
    • Es dauerte eine Weile bis ich selbst wach wurde. Als ich die Augen öffnete, sah ich sofort Dantes Hand. Sofort setzte ich mich auf. Ich sah zu Dante und sah wie er sich selbst aufsetzte. "Tut mir leid...bist du schon lange wach?", fragte ich und sah ihn an. Ich krabbelte aus dem Schlafsack und nahm meine Bürste und fing an meine Haare zu kämmen. Ich band sie mit einem Band oben an meinem Kopf zusammen und krabbelte dann aus dem Zelt. Ich zog meine Schuhe an und streckte mich erst nochmal ausreichend. Ich wartete bis Dante soweit fertig war.
      Nachdem ich sicher war, dass er mit allem fertig war was er machen wollte und auch wach genug war, holte ich meine Salbe wieder aus dem Rucksack. "Dante. Würdest du mir nochmal helfen beim eincremen?", fragte ich und sah ihn an. Ich hielt meinen Kopf wieder ein Stück nach oben und schloss die Augen, als Dante die Creme anfing auszutragen, zuckte ich kurz zusammen. "Tut mir leid. Das war nciht wegen dir. Die Creme...brennt ein bisschen. Ist nicht angenehm...Tut mir leid.", sagte ich sofort nachdem ich zusammengezuckt war.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Midori wachte auf und setzte sich überraschend schnell auf. Ich sah sie an, hatte ich schon wieder etwas falsch gemacht? Lag es an meiner Nähe? Weil der Schreck noch in ihren Knochen lag, wegen etwas Anderem? Oder wollte sie mir nur nicht zur Last fallen?
      "Nein, noch nicht lange.", antwortete ich und kroch dann langsam aus dem Zelt. Ich streckte mich ein wenig und machte mich für den Tag bereit, während Midori dasselbe tat. Sie kam mit der Salbe wieder zu mir und ich nickte als sie mich bat ihr zu helfen.
      Vorsichtig berührte ich wieder ihren Hals und sie zuckte zusammen. Ich hob eine Augenbraue.
      "Schon gut. Wenn es an mir liegen würde, dann hättest du schließlich nicht darum gebeten." Sie brauchte sich nicht so vehement entschuldigen. "Hör zu, genauso wie du sagtest ich soll mir keine Sorgen um dich machen, brauchst du dir auch keine um mich machen. Du musst nicht extra rücksichtsvoll sein, oder die Starke spielen um meine Gefühle nicht zu verletzen. Ich weiß, dass das weh tut, es sieht sehr schmerzhaft aus." Ich streckte meine Finger wieder nach ihr aus und rieb die Wunde mit der Salbe ein, dabei war ich wieder so vorsichtig wie möglich.
    • Ich lächelte leicht. "Ok. Und ja es tut weh, die ganze Zeit aber dank der Creme ist es auszuhalten. Sie lindert die Schmerzen.", sagte ich und lächelnd. Ich schloss die Augen und wartete, bis Dante fertig damit war mir die Creme aufzutragen. "Danke.", sagte ich als er fertig war. Ich nahm die Salbe und verschloss sie wieder und räumte sie zurück in den Rucksack. Ich nahm mein Tuch und legte es wieder um. Ich wollte nciht, dass Leute die ich und Dante nciht kennen. Die Verletzung sehen und denken es wäre Dante gewesen...ok ja er war es aber irgendwie auch nicht...
      Wir frühstückten gemeinsam und packten dann unsere Sachen wieder zusammen. Anschließend saßen wir wieder auf dem Rücken meiner Stute. Dante wieder vorn und ich wieder hinter ihm. Wir ritten weiter und es dauerte nciht lange und ich zog an den Zügeln und brachte so das Pferd zum stehen. "Nicht da lang.", sagte ich. "Wir müssen hier durch den Wald und dann in die Stadt dahinter.", sagte ich und sah Dante an.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Diese kurzen Momente in denen wir einander Nahe waren gefielen mir immer mehr und jedes Mal war ich enttäuscht wenn sie vorbei waren. Ich verbrachte eindeutig zu viel Zeit mit ihr, vielleicht konnte ich mir in der nächsten Stadt ja doch wieder einmal Ablenkung suchen...
      Wir packten alles zusammen und machten uns dann auf den Weg nachdem wir gefrühstückt hatten. Nach einer Weile kamen wir zu einer Weggabelung und Midori hielt die Stute an. Ich drehte meinen Kopf zu ihr und sah sie an. "Wieder ein Traum?", fragte ich, aber es war eigentlich egal, sie war immer noch meine Auftraggeberin und bisher schien sie ja zu wissen wohin wir mussten. "In Ordnung.", sagte ich also ohne auf eine Antwort zu warten und ritt in die entsprechende Richtung.
      Der Pfad hier schien weniger benutzt und schon fast zu gewachsen, wir kamen nicht sehr schnell voran und immer wieder kratzten Äste an unserer Kleidung. Das dichte Blätterdach schluckte das Sonnenlicht fast komplett, der andere Weg hatte gemütlicher ausgesehen...
      Ich blieb wachsam und betrachtete einige erstaunlich große Spinnennetze an denen wir vorbei ritten.
    • "Nein kein Traum...eher eine Ahnung. Irgendwas sagt mir das wir auf dem Weg der so gut aussieht mehr Probleme haben werden auf dem auf dem wir jetzt reiten.", sagte ich schluckte. Ich sah mich um, während ich versuchte irgendwas zu erkennen. Ich hatte zur Sicherheit eine Hand am Bogen. Als ich die großen Spinnennetzte sah, ahnte ich, warum wir hier lang geritten sind.
      Augenblicklich sah ich mich um. "Dante...behalt das Tempo bei. Versuch keins der Spinnennetze zu zerstören, wenn es zu vermeiden ist. Irgendwas ist hier. Und ich hab das Gefühl, dass es etwas mit den Netzen zu tun hat.", sagte ich. Es dauerte mehrere Stunden bis wir wieder auf einem normalen Weg waren. "Halt an. Bleib aber sitzen.", sagte ich und sprang schon vom Pferd. Ich sah mich um und führte dann das Pferd bis zu einer weiteren Gabelung. Ich hielt an. "Ich zeig dir warum wir hier nicht langgeritten sind.", sagte ich und nahm einen Stein und traf das Geländer, des Übergangs und augenblicklich, krabbelten einige Menschengroße Spinnen hervor. Als sie allerdings merkten, dass sich niemand auf der Brücke befand, verschwanden sie wieder unter dieser.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.