[2er RPG] Der Tod kommt im Schatten

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Nachdem ich sauber war kam ich in meiner Unterwäsche zurück und legte meine Kleidung nahe des Feuers zum Trocknen hin. Midori ließ ihre Stute trinken und ich legte mich ins Gras und sah in den Himmel. Ich sah mir die Wolken an, während ich versuchte zu erklären was passiert war. Ob ihre Fähigkeit zu singen wie eine Sirene wirklich von dem Mal her kam? Ob sie noch andere Fähigkeiten entwickelte? Ich hob meinen bandagierten Arm und betrachtete ihn ein wenig. Ich wickelte den Verband ein wenig ab, nur um festzustellen, dass sich der Fluch, wie es die Dorfbewohner genannt hatte, sich weiter ausgebreitet hatte. Seit dem Berg, als ich den Verband das Erste Mal gelöst hatte, hatte sich nichts getan, scheinbar erst nach dieser Nacht. Was auch immer es war, es tat nicht weh und diese enorme Kraft mit der ich den Kerl von mir gestoßen hatte war auch verschwunden. Vielleicht hing das gar nicht zusammen, vielleicht war es nur das Adenalin gewesen. Aber war das überhaupt möglich?
      Seufzend wickelte ich den Verband wieder um meinen Arm, dann stand ich auf um mich anzuziehen und nach den Fallen zu sehen.
      Ich kam mit einem Hasen zurück zum Lager und setzte mich zufrieden. Midori wollte ihn zubereiten und ich war sicher, über Nacht konnten wir noch etwas für den folgenden Tag fangen.
    • Nachdem meine Stute getrunken hatte, Band ich sie wieder an und als Dante mit dem Hasen zurück kam, fing ich an diesen zu zubereiten. Ich befestigte ihn und ließ ihn braten. Nachdem er fertig war goss ich uns Wasser ein und gemeinsam aßen wir. "Es ist schön wenn wir mal nicht kämpfen müssen oder?", fragte ich und sah Dante an. Ich lächelte leicht.
      Als es langsam dunkel wurde ging ich zum Wasser zurück. Ich zog mich aus, achtete aber darauf das Dante mich nicht sah und fing an mich zu washhen.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Zusammen aßen wir und ich lächelte schwach. "Mhh... ist nur die Frage wie lang der Frieden anhält.", antwortete ich etwas pessimistisch und sah in den Himmel. Es wurde langsam dunkel und der Mond zeigte sich. Nicht lange bis zum nächsten Vollmond und ich wollte gar nicht wissen was uns dann erwartete. Die Wölfe das letzte Mal hatten mir gereicht und es war Glück, dass ich überhaupt noch lebte.

      Einige Tage später sahen wir in der Ferne Schornsteine. Nichts nennenswertes war passiert und wir hatten eine friedliche Reise. Meiner Wunde ging es soweit ganz gut und ich konnte wieder ein Stückchen laufen ohne nach Luft schnappen zu müssen. Nachdem Midori gesungen hatte war es wieder ein wenig unterkühlter zwischen uns, aber ich gab mir Mühe nett zu sein.
      Vollmond stand ebenfalls ins Haus und ich wusste nicht ob es besser war uns zu der Zeit in einer Stadt aufzuhalten, aber zumindest müssten wir uns nicht alleine einer Horde Monster stellen. Vielleicht passierte auch gar nichts.
      Wir ritten also in die Stadt, Midori zog ihre Kapuze über und wir suchten uns ein Gasthaus mit freien Zimmern.
    • Die Reise zur Stadt verlief ruhig und als wir die Stadt betraten, hatte ich wieder meine Kapuze auf. Wir suchten ein Gasthaus und ich sah zu Dante. "Bestellst du die Zimmer?", fragte ich. "Ich bring in der Zwischenzeit das Pferd in den Stall.",sagtd ich und lächelte ihn an. //Vollmond ist heute Nacht. Hoffentlich passiert nicht wieder irgendwas...//,dachte ich leicht nervös.
      Ich brachte das Pferd in den Stall und versorgte es. Als das erledigt war, nahm ich unser Gepäck und ging zu Dante ins Gasthaus.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Midori wollte, dass ich die Zimmer besorgte und ich war einverstanden. Dadurch, dass heute Nacht Vollmond war, war ich allerdings nicht sicher ob es eine gute Idee war in zwei getrennten Zimmern zu schlafen. Ich war mist fast sicher, dass heute irgendetwas passieren würde und es war leichter Midori zu beschützen, wenn ich bei ihr war.
      Ich fragte also nach ob ein Zimmer für zwei Personen frei war und bekam eines mit zwei getrennten Betten. Das war ja nahezu perfekt, dasselbe Zimmer, aber trotzdem Abstand. Während der Reise auf dem Pferd und dann Nachts im Zelt klebten wir eh ständig aufeinander.
      Als Midori wieder kam erklärte ich ihr, dass ich es für besser hielt im selben Zimmer zu sein und zusammen brachten wir unsere Sachen nach oben. Anschließend wollte ich einkaufen gehen, wir mussten unsere Vorräte auffüllen und nachkaufen was wir verloren hatten. Ich brauchte Klamotten zum Wechseln und wollte einen neuen Schlafsack, falls es wieder kälter werden würde.
      Nachdem auch das erledigt war, setzten wir uns in die Gaststube um ein wohlverdientes Abendessen zu uns zu nehmen.
      "Wir sollten mal sehen wie viel Geld wir tatsächlich noch haben. Es wird noch eine Weile reichen, aber wenn wir irgendwo einen einfachen und gut bezahlten Auftrag sehen, dann sollten wir ihn vielleicht annehmen. Außerdem... meinst du wir sollten heute abwechselnd schlafen? Nur um sicher zu gehen. Einer hält wache, der andere schläft? Wir sind mitten in einer Stadt, also müssten Monster schon am Tor vorbei, aber sicher ist sicher."
    • Ich nickte, als Dante mir erzählte, dass er es für besser hielt in einem Zimmer zu schlafen, da ja Vollmond wäre. Wir brachten unsere Sachen nach oben und ich seufzte, als ich die Kapuze abnehmen konnte. Als Dante meinte, er möchte einkaufen gehen, nickte ich. "Ich bleibe hier. Ich bin froh, wenn ich die Kapuze nicht die ganze Zeit tragen muss.", sagte ich lächelnd.
      Gemeinsam aßen wir zu Abend und ich nickte bei Dantes Worten. "Ja das wäre vermutlich keine Schlechte Idee.", sagte ich und lächelte leicht. "Möchtest du da die erste Wache übernehmen oder soll ich das machen?", fragte ich und aß auf.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • "Das kann ich machen.", antwortete ich Midori auf die Frage hin wer die erste Wache übernehmen sollte. Nachdem wir dann aufgegessen hatten, gingen wir nach oben. Ich setzte mich auf die Fensterbank und sah nach draußen, während ich es mir ein wenig bequemer machte. Midori legte sich inzwischen ins Bett um zu schlafen.
      Die Nacht begann ruhig, langsam gingen alle Lichter in den Häusern der Stadt aus und der Mond stieg höher. Ich lauschte ob ich Monster oder Kampfgeräusche hörte, aber da war nichts.
      Seelenruhig saß ich da und stand schließlich auf um nach Midori zu sehen. Vielleicht hatte der Vollmond doch auch eine ähnliche Wirkung wie der Neumond, ich wollte nur sicher gehen, dass es ihr gut ging.
      Als ich neben ihrem Bett saß zitterte mein Arm plötzlich und ehe ich überhaupt verstand was passierte, griff meine Hand wie von selbst nach dem Messer an meinem Gürtel. Ich drückte das Messer mit der anderen Hand zurück in die Halterung und biss die Zähne zusammen.
      Mein Arm fühlte sich an als würde sich darin etwas bewegen, ein zucken und schlängeln durchfuhr ihn und wanderte weiter hinauf.
      Ich schloss die Augen und als ich sie wieder aufmachte war da nichts. Totale Leere, alles war schwarz, bis auf den Mond der am Himmel schien, obwohl da eigentlich gar kein Himmel war. Ich sah mich um und wollte ein paar Schritte machen. Aber da war kein Boden, da war nichts. Und dieses Nichts packte plötzlich meinen Arm, ich versuchte mich loszureißen und dieses Etwas von mir zu schieben, während es meinen Arm weiter hinauf wanderte.

      Eine Weile lang stand mein Körper nur so da, meine Hand drückte das Messer zurück, während die andere Hand es heraus ziehen wollte. Dieses Ding schien mit mir zu kämpfen, tat es auch, aber für andere nicht sichtbar. Schließlich aber stürzte mein Körper nach vorne und der verfluchte Arm griff nach Midoris zärtlichem Hals.
    • Ich spürte einen plötzlichen Griff um meinen Hals und als ich gewürgt wurde öffnete ich die Augen und sah... Dante. Ich griff nach seiner Hand und versuchte seinen Griff zu lockern. Es klappte nicht. Mit meinen Füßen warf ich Dante aufs Bett und saß dann auf seinem Arm und Dantes Griff löste sich. Ich sprang vom Bett in die hintersten Zimmerecke und sah ihn an. Während ich mir den Hals rieb. "Was sollte das?" fragte ich husten. Da sah ich wie sein Arm sich von allein bewegte. "Scheiße." fluchte ich und wich Dantes Griff aus. //Es muss eine Möglichkeit geben ihm zu helfen. Er wirkt wie damals bei der...//,dachte ich und dann fiel es mir wie schuppen von den Augen. Ich räusperte mich und fing an zu singen. Ich sang das gleiche Lied wie noch vor einigen Tagen und sah wie Dante in der Bewegung inne hielt. Ich sang weiter und näherte mich vorsichtig Dante. Ich war auf der Hut, sollte er mich nochmal angreifen.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Die Dunkelheit breitete sich weiter aus, mir war kalt und ich hatte jegliches Gefühl für Zeit verloren. Es fühlte sich an als wäre ich schon Jahre hier und ich verlor den Kampfeswillen gegen dieses Ding anzukämpfen. Vielleicht war es einfach vorbei, wenn ich nachgab.
      Doch dann hörte ich Midoris Stimme, erst ganze leise, dumpf und fern. "Mi...dori...", keuchte ich, mein Hals war trocken und ich war heiser. Ich schloss erneut die Augen und konzentrierte mich auf ihre Stimme, ich versuchte ihr zu folgen, zurück dort hin wo ich sein sollte. Weg von diesem dunklen und einsamen Ort.
      Als ich die Augen wieder öffnete sah ich Midori, ich hörte ihre Stimme jetzt klarer, aber ich spürte auch den Schmerz in meinem Arm und wie etwas in mir sich auf Midori stürzen wollte, wie mein Arm wieder nach dem Messer griff.
      Ich packte meinen Arm mit der anderen Hand und machte zwei Schritte weg von Midori. Ich hatte die Wand im Rücken und rutschte daran herunter. Mein Blick huschte durch den Raum und blieb auf meinem Rucksack hängen. "Da..." Ich schluckte und presste den Arm an meinen Körper. "Da ist ein Seil drin...", keuchte ich und biss in meinen Arm. Einerseits um nicht zu schreien, ich wollte keine Aufmerksamkeit erregen, andererseits half es mir mich in der Realität zu halten und mich auf einen anderen Schmerz zu konzentrieren.
    • Ich sah zu der Hand oder dem Arm der nach dem Messer greifen wollte. Ich sah wie Dante zurückwich. Ich ging zu seinem Rucksack und holte das Seil heraus und fesselte Dantes Arm. Dann nahm ich ihm das Messer ab. Ich sang weiter bis das Lied endete und stimmte ein anderes an. Mir tat es weh Dante so leiden zu sehen.




      Ich sah wie er schwitzt und holte einen feuchten Lappen und fing an seine Stirn abzutupfen. Ich wusste nicht was es war, was da von seinem Arm Besitz ergriffen hatte aber es machte mir Angst. Ich sang weiter und als ich fertig war seine Stirn abzutupfen, umarmte ich Dante und sang an seinem Ohr weiter. In der Hoffnung das dieser Alptraum vielleicht durch meine Stimme wieder aufhören würde.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Ich sah zu wie Midori das Seil holte und versuchte ihr zu erklären wie sie mich fesseln konnte, so dass ich mich nicht befreien konnte. Als sie sich kurz entfernte und das Lied leiser wurde, wurde der Schmerz wieder stärker, aber sie kam zum Glück schnell zurück. Als sie dann doch so nahe kam zuckte ich ein wenig zurück. Ich hatte Angst ihr weh zu tun, auch wenn sie den Knoten richtig gemacht und fest gezogen hatte. Ich sah sie an als sie mir die Stirn abtupfte und als sie mich in den Arm nahm drückte ich mich an sie. Ich konzentrierte mich weiter auf ihre Stimme und hätte ich gekonnt, hätte ich sie fest in den Arm genommen. Sie sang das nächste Lied, dann das nächste und es half. Es half ich selbst zu bleiben, es half nicht wieder zurück an diesen Ort zu kommen und es half den Schmerz zu lindern, auch wenn mir immer noch zu weinen zumute war. Schließlich aber lehnte ich mich ein wenig zurück.
      "Du kannst nicht... die ganze Nacht singen...", keuchte ich und als ihr Lied kurz stoppte, merkte ich wie mein Arm nach vor schnellen wollte, durch das Seil aber zurück gehalten wurde. Je weniger Chance ich scheinbar hatte sie zu töten, desto schmerzhafter wurde das alles. Ich glaubte kaum, dass sie unter diesen Umständen schlafen konnte, aber sie konnte nicht singen bis die Sonne aufging... zumindest hoffte ich dass das aufhörte wenn die Sonne aufging...
    • "Doch kann ich.", sagte ich und sah Dante an. Ich löste mich kurz von ihm und trank einen Schluck und fing wieder an zu singen. Ich umarmte Dante und drückte ihn sanft an mich und sang weiter.



      Ich sang und sang und sang. Schließlich ging die Sonne auf und ich sang mein Lied zu Ende. Ich sah Dante an und streichelte ihm sanft über die Wange. "Die Sonne geht auf.", sagte ich leise und beobachtete Dante und seinen Arm. Mir viel auf, dass je höher die Sonne stieg umso schwächer seine Arm in meine Richtung zuckte. Ich wartete bis es ganz aufgehört hatte und sah Dante an. Sanft tupfte ich ihm den Schweiß von der Stirn. "Ist es weg?", fragte ich und sah ihn besorgt an.
      Als Dante meinte, dass es aufgehört hatte, löste ich das Seil von seinem Arm und ohne zu fragen fing ich an den Verband um seinen Arm abzuwickeln. Dante hielt meine Hand fest und ich sah ihn an. "Ich will wissen was das war, was mich fast umgebracht hat.", sagte ich. "Das warst nicht du...es war wie an dem See...bei den Sirenen. Du warst nciht du selbst.", sagte ich leise.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Midori wollte nicht aufhören, sie sang die ganze Nacht und es kam mir wie eine Ewigkeit vor. Ich saß an sie gelehnt auf dem Boden und konzentrierte mich auf sie, während ich versuchte meinen Arm unter Kontroller zu halten. Wenn sie aufgehört hätte, hätte ich mich vielleicht los gerissen, wenn ich daran zurück dachte wie ich diesen Kerl von mir gestoßen hatte.
      Es war ein komisches Gefühl einen Teil von sich nicht kontrollieren zu können, obwohl sich der Arm gar nicht mehr so anfühlte als wäre es meiner. Erst als die Sonne aufging wurde ich wieder ich selbst. Ich war erschöpft, müde und ich keuchte auch noch als mein Körper anfing sich wieder normal anzufühlen.
      Midori tupfte mir den Schweiß von der Stirn und ich nickte schwach, als ich sicher war, dass es wirklich vorbei war. Sie löste das Seil von meinem Arm und machte direkt mit dem Verband weiter. Meine Hand umgriff zitternd ihr Handgelenk, ich wollte nicht, dass sie das sah. Und ich wollte nicht, dass sie erfuhr, dass ich schon länger davon wusste. Aber ich hatte ja nicht ahnen können, was das bedeutet.
      "Es ist von dem Angriff... der Wolf...", keuchte ich, aber ließ ihre Hand langsam los. Ich konnte es nicht ewig von ihr verbergen, auch wenn es nicht gerade schön aussah. Ich hätte früher etwas sagen sollen, ich hätte sie nicht anlügen dürfen, aber ich hatte keine Kraft darüber zu sprechen und mich zu entschuldigen.
      Sie wickelte den Verband weiter ab, es hatte sich sehr viel weiter ausgebreitet, vermutlich weil ich den Arm die ganze Nacht lang von diesem Seil befreien wollte, oder weil er sich selbst befreien wollte.
      "Es... tut mir Leid...", murmelte ich. Es tat mir Leid, dass ich sie angegriffen hatte und dass sie sich die ganze Nacht um mich kümmern musste. Ich sollte doch auf sie aufpassen, nicht sie angreifen und die ganze Nacht lang Pflege brauchen.
    • Ich wickelte den Verband weiter ab und zog scharf die Luft ein, als ich sah, was sich dort auf Dantes Arm ausgebreitet hatte. Als er mir mitteilte, dass es von dem Wolfsangriff sei, sah ich ihn kurz an. Jedoch sagte ich nichts dazu. "Tut es weh? Tagsüber?", fragte ich ihn und musterte seinen Arm. Ich seufzte und wickelte den Verband wieder um seinen Arm.
      Als sich Dante bei mir entschuldigte, sah ich ihn an. "Schon gut. Mir ist ja nichts passiert.", sagte ich und lächelte ihn an. Da wir direkt neben meinem Bett waren, löste ich mich kurz von Dante und schlug die Decke zurück. "Komm. Leg dich in mein Bett.", sagte ich und half Dante dabei aufzustehen. Ich brachte ihn die wenigen Meter zu meinem Bett und ließ ihn sich hinsetzen. "Du bist total ko.", sagte ich und streichelte ihm sanft das nassgeschwitzte Haar aus dem Gesicht. "Ruh dich aus.", sagte ich und sorgte dafür, dass Dante sich hinlegte. Ich deckte ihn zu und tupfte ihm nochmal den Schweiß von der Stirn. Ich setzte mich neben das Bett auf den Boden und streichelte ihm sanft über den Kopf und durchs Haar. "Ruh dich aus.", sagte ich und lächelte ihn sanft an.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Ich schüttelte den Kopf als sie fragte ob es weh tat. "Auch nicht Nachts... bisher...", murmelte ich und sah zu wie sie den Verband wieder auf meinen Arm wickelte. Es gab noch mehr zu sagen, aber ich hatte jetzt keine Kraft dafür. Ich ließ mir also von Midori aufhelfen, mein Körper fühlte sich unglaublich schwer an. Ich versuchte mich nicht zu sehr auf Midori zu stützen als sie mir zum Bett half. Als ich mich gesetzt hatte strich sie mir einige Strähnen aus dem Gesicht und ich legte mich ohne Widerworte hin.
      Ihre Hand die durch mein Haar strich fühlte sich gut an und sobald ich die Augen schloss musste ich an diesen kalten, dunklen Ort zurück denken. Ich zitterte leicht, ich wollte, dass sie bei mir bleibt, ich wollte ihre Nähe.
      Ich drehte mich auf die Seite und legte meine Hand auf Midoris Arm. "Bleib bei mir..."
    • "Du meinst ich soll mich zu dir legen?", fragte ich und als Dante nickte, nickte ich ebenfalls. Ich löste mich von Dante und zog die Vorhänge zu. "Dann stell dich aber drauf ein das es etwas eng werden könnte.", sagte ich und ging um das Bett herum und Dante drehte sich auf die Seite. Ich rutschte zu ihm unter die Decke und lag ebenfalls auf der Seite und sah ihn an. Fast schon zaghaft, legte Dante seine Arme um mich. "Du brauchst keine Angst haben. Ich zerbreche schon nciht, wenn du mich berührst.", sagte ich und spürte wie Dante mich an sich drückte.
      "Ruh dich aus und versuch zu schlafen. Ich bin hier.", sagte ich und gähnte. Ich kuschelte mich an Dante und schloss die Augen und verscuhte zu schlafen.



      (sleeping like so:)

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Ich hatte gerade keine Kraft dafür den harten Kerl zu spielen. Ich war nicht sicher ob ich Midori bei mir haben wollte, oder irgendjemanden und Midori war eben gerade da, aber komischerweise hatte ich sobald wir die Stadt betreten hatten nicht einmal an andere Frauen gedacht. Ich hatte es darauf geschoben, dass Vollmond war und wir uns darauf konzentrieren mussten.
      Midori legte sich zu mir in das kleine Bett nachdem ich ihr Platz gemacht hatte und ich legte vorsichtig meinen Arm um sie. Sie sagte sie würde nicht zerbrechen, aber vor wenigen Stunden wollte ich sie noch umbringen und ich konnte meinem Arm nicht mehr wirklich trauen. Trotzdem drückte ich sie fester an mich. Ihre Nähe, ihr warmer Körper und ihr sanfter Atem beruhigten mich und die Müdigkeit tat den Rest. Nach wenigen Minuten war ich tief und fest eingeschlafen.

      Ich wachte erst am späten Nachmittag wieder auf. Midori lag immer noch in meinem Arm und schlief noch, sie hatte schließlich auch die ganze Nacht lang nicht geschlafen. Es ging mir besser, Midori im Arm zu haben fühlte sich aber immer noch richtig an. Ich strich ihr sanft eine Haarsträhne aus dem Gesicht und als sie langsam ihre Augen öffnete lächelte ich.
      "Danke. Dass du dich die ganze Nacht um mich gekümmert hast." Ich wollte noch nicht über die wirklich ernsten Dinge sprechen. Wie wir weiter machen sollten, seit wann ich von dem Fluch wusste, dass ich sie in der letzten Stadt angelogen hatte. War ich überhaupt noch geeignet ihr Bodyguard zu sein?
      Dadurch dass die Vorhänge zugezogen waren konnte ich nicht sagen wie lange es noch hell war. Aber was, wenn was auch immer das war nicht nur auf eine Vollmondnacht beschränkt war...?
    • Ich schlief noch friedlich, als Dante wach wurde. Erst als er mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht strich, wurde ich munter und öffnete die Augen. Ich gähnte und lächelte ihn an. "Schon okay.", sagte ich. "Wie geht's dir nun nachdem du etwas geschlafen hast?", fragte ich leicht besorgt. "Du warst heute früh ziemlich erschöpft.", sagte ich und musterte ihn im halbdunkeln. Als Dante zu den Vorhängen sah, folgte ich seinem Blick. Ich wollte nicht aufstehen und mich von ihm lösen. Ich seufzte und drehte mich von Dante weg und stand auf. Ich zog einen Vorhang etwas zur Seite und hielt mir die Hand vor die Augen um die Helligkeit etwas abzumildern. "Es sieht aus als wäre erst Nachmittag.", sagte ich und ging zurück zu Dante. "Sollen wir noch eine Nacht hier bleiben?", fragte ich und sah Dante an. Ich musterte ihn. //Er sieht noch immer erschöpft aus.//, dachte ich. "Du siehst noch immer erschöpft aus.", sagte ich und strich ihm eine Haarsträhne beiseite.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • "Es...geht mir besser.", antwortete ich etwas zögernd. Meine Muskeln schmerzten, als hätte ich die ganze Nacht lang trainiert. In gewisser Weise war das auch so, meine Muskeln waren die ganze Nacht lang angespannt gewesen und der Schock über das was passiert war saß noch in meinen Knochen.
      Midori löste sich von mir und zögernd ließ ich sie los. Es war Nachmittag, die Sonne schien noch. "Vielleicht ist es besser du fesselst mich wieder bevor die Sonne unter geht. Nur um sicher zu gehen... die Nächte davor war nie etwas, nur als wir den Nachtschattenwandler bekämpft haben hat es weh getan, mehr aber nicht...", schlug ich vor und blickte zur Seite, während Midori eine Strähne aus meinem Gesicht strich. "Ich will dich nicht verletzten..." Ich seufzte noch einmal und wollte nicht so verletzlich wirken. "Ich meine, was wäre ich für ein Bodyguard, wenn ich es bin der dich verletzt."
      Langsam setzte ich mich auf und rieb mir über die Wunde auf meinem Rücken, geschont konnte man das nicht bezeichnen, aber in den letzten friedlichen Tagen hatte meine Wunde genug Zeit gehabt zu heilen.
      "Aber wir sollten erst einmal etwas essen. Ich hab hunger." Das war wohl ein gutes Zeichen...
    • Ich sah Dante an. "Also bleiben wir noch eine Nacht.", sagte ich und beobachtete ihn. "Wie geht es deiner Wunde? Tut sie weh?", fragte ich, als Dante sich über die Stelle rieb, wo der Pfeil drin gesteckt hatte. Ich sagte nichts dazu, dass ich Dante die Nacht wieder fesseln sollte. Ich stand stattdessen auf und ging in das Nebenzimmer und warf mir etwas Wasser ins Gesicht. Durch das Licht des kleinen Fensters sah ich die Abdrücke an meinem Hals. Ich schluckte. Schnell verließ ich das kleine Zimmer und ging zu meinem Rucksack. Ich zog ein Tuch heraus und legte es um meinen Hals. Als Dante meinte, dass er mich nicht verletzen wollte, sah ich ihn an. "Du hast mich nicht verletzt. Es war das Ding was von deinem Arm besitzergriffen hat. Ich hab gesehen wie du letzte Nacht gekämpft hast. Auch als ich gesungen hab.", sagte ich. Ich zog meinen Mantel über und setzte mir die Kapuze auf und sah zu Dante. Ich wartete bis er fertig war und gemeinsam gingen wir nach unten um etwas zu Essen.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Benutzer online 1

      1 Besucher