[2er RPG] ☠ I need a Gangsta ☠

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    • Als Anisa die Augen geöffnet hatte, war Killian glücklicherweise wieder im Zimmer und nutzte die Gunst der Stunde seiner Freundin direkt das übergroße Plüschtier vor die Nase zu halten, welches er ihr beim Kiosk mutig erworben hatte. Und ja es war mutig! Bedachte man die wütende Krankenschwester, bei der Kill geglaubt hatte, wenn er sich nicht fügte würde sie ihn mit einer Spritze zurück ins Bett jagen. Ein kleines Geheimnis über Killian das eigentlich niemand wusste: er hasste Spritzen! Er fand sie schon immer ätzend, hatte aber gegen Tattoonadeln nichts einzuwenden. Auch wenn seine große Tätowierung auf dem Rücken auf viel zu junger Haut als Mafiasymbol gestochen wurde. Lediglich den kleinen Skorpion auf seinem Arm hatte er sich selbst ausgesucht. Als Anisa sich erkundigte, ob der Bär für sie war, blickte Killian mit einem frechen Grinsen zu ihr. "Natürlich nicht. Ich war am überlegen ihn der reizenden Krankenschwester zu schenken, die mich so liebevoll zurück in das Zimmer gejagt hat.", scherzte er und schmunzelte dann. "Klar ist der für dich." Als er seine Freundin dann aber bezüglich des Bettes fluchen hörte, war er doch ein wenig erstaunt. "Na hör mal, jetzt klingst du ja schon wie ich." Geduldig hatte er zusammen mit ihr nach der kleinen Fernbedienung gesucht, die glücklicherweise vorhanden war und mit der man das Bett einstellen konnte. So musste sich Anisa nicht selbst zu sehr anstrengen. Auf ihre Bitte hin, hatte er ihr natürlich den großen Plüschbären überreicht.


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    • Amüsiert über Killians Worte, hätte sie ihn am liebsten einen leichten Klaps auf die Schulter verpasst, ihre Bewegung war jedoch alles andere als angenehm. Mitten in der Bewegung hatte sie stoppt, ihr Gesicht war schmerzverzerrt und nur langsam hatte sie sich wieder zurück gelehnt. Fluchend hatte sie sich dann auf die Suche nach einer kleinen Fernbedienung begeben, die normalerweise ein solches Bett haben musste. "Ich habe auch immerhin genügend Zeit mit dir verbracht. Irgendwann passt man sich doch immer an seinen Partner an, oder?", meinte Anisa aus einer Mischung aus Belustigung und leichter Wut, während sie noch immer die Fernbedienung suchte. Dieses verdammte Bett musste doch eine dämliche Fernbedienung besitzen! Zu ihrem Glück dauerte ihre Suche nicht lange, weshalb sie sich nach einigen Sekunden aufrecht auf ihrem Bett befand und den Plüschbären entgegen nehmen konnte, den Killian ihr übergab. "Der ist wirklich süß. Ich hatte niemals erwartet das du mir ein Plüschtier schenkst.", sagte sie lächelnd und fügte noch kichernd hinzu: "Lass das aber keine Ausnahme sein.". Den schwarz, weißen Pandabären legte sie neben sich auf dem Bett ab und wandte ihre Aufmerksamkeit wieder Killian zu. "Frag doch einer der Schwestern, ob sie uns nicht ein weiteres Bett hier rein schieben können, auf diesem harten Stuhl zu sitzen wirkt nicht besonders gut auf deine Wunden, du solltest dich noch schonen. Und außerdem gibt es hier jetzt nicht mehr genügend Platz.".
    • Als Anisa schmerzvoll das Gesicht verzog, streckte Killian etwas überfordert eine Hand nach ihr aus, wusste aber natürlich das er nicht viel machen konnte. Es würde ein langer Weg bis zur Genesung für sie beide werden, aber der Dunkelhaarige war guter Dinge. Es brauchte einfach Zeit. Das seine Freundin aber in so eine fluchende Ausdrucksweise überging, die ihn fiel mehr als sich selbst erinnerte, als an Anisa hatte ihn überraschend. Allerdings befand er das als äußerst amüsant und lachte bei ihrer Erklärung. Lachen tat aber seinem schmerzenden Brustkorb nicht unbedingt gut, weshalb er sich beim Lachen mit der Hand auf die Brust drückte, aber nicht anders konnte als trotzdem zu lachen. "Nun ich kann nicht leugnen, dass ich das nicht amüsant finden würde. Eine fluchende Anisa.", grinste er frech, drückte ihr dann aber den süßen Bären in die Hand. Als seine Freundin meinte, dass er das aber nicht nur einmal machen sollte, grinste er erneut. "Achso? Ich dachte ich habe nun mein Jahressold erfüllt.", scherzte er amüsiert, setzte sich dann aber schmunzelnd an den Rand ihres Bettes. "Ich schenke dir so viel du möchtest.", flüsterte er zärtlich. Bezüglich seiner Geschenkwahl allerdings, blickte er nachdenklich erst zur Decke und dann zu ihr. "Nun, er hat quasi danach geschrien das ich ihn mitnehme. Er hat genauso einen Schmollmund wie du." Daraufhin beugte er sich zu ihr, zwar unter Schmerzen aber das war ihm egal und drückte ihr einen kleinen Kuss auf die Lippen. "Nicht mehr genug Platz? Du servierst mich also ab wegen einem Bären? Das gibt mir eindeutig zu denken."


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    • Grinsend nahm sie den Plüschbären entgegen und beobachtete, Killian, wie er lachte. Sein Lächeln war wunderschön, Anisa wollte es öfter sehen, als die eiserne Miene, die er bei seiner Arbeit trug. Isabella hatte es an ihm geliebt, ganz im Gegenteil zu Anisa. "Tu doch nicht so, als wäre es das erste Mal. Du hörst mich nur nie fluchen, ansonsten bin ich immerhin mit dir beschäftigt, als herauszufinden, wo versteckte Fernbedienungen sind.", antwortete sie amüsiert und platzierte den Pandabären direkt neben sich.
      "Dein Jahressold?", wiederholte Anisa, plötzlich schmollend, "Mehr bin ich dir nicht wert?". Keineswegs meinte Anisa ihre Worte ernst, sie scherzte und das wusste der Brünette. Auf seine Antwort verschwand ihr gespieltes Schmollen und ein Lächeln zierte ihr schönes Gesicht. "Wir sehen uns ziemlich ähnlich, nicht wahr?", sagte sie amüsiert, während sie den Bären an ihre Wange drückte. Kichernd platzierte sie den Bären wieder neben sich und versuchte, so gut es ihr möglich war, sich Killian entgegen zu strecken, um seinen Kuss zu erwidern und erwähnte Schmunzelnd, nicht mehr genügend Platz im Bett zu haben. "Bären sind niedlich.", antwortete sie entschuldigend. "Aber mal ehrlich, es ist doch unbequem, oder nicht? Dich hat man ordentlich zugesetzt und sich auf dieses Bett zu quetschen muss alles andere als bequem sein.".
      Mit ihrer schmalen Hand glitt sie zu seinem Gesicht und streichelte sanft seine Wange. "Du hast mir so gefehlt...", sagte sie mit gesenkter Stimme.
    • Killian war außerhalb seiner Arbeit keinesfalls ein kalter Mensch, ganz im Gegenteil. Eigentlich war er absolut hitzköpfig, stur und albern. Fiese Sprüche standen an der Tagesordnung und mit seiner frechen Art hatte er sich entweder Verehrer, in weiblichen als auch männlichen Reihen gemacht oder reihenweise Feinde. Es gab bei jemanden wie dem Dunkelhaarigen keine Mitte. Entweder man liebte oder man hasste ihn. Sein Lachen allerdings hatte er lange nicht mehr so ausgiebig gehört. Während der Arbeit behielt er seine eisige Maske, nur zusammen mit Lev hatte er gelacht und seit er an der Seite von Anisa war, lachte er sogar viel häufiger. Er war von Natur aus kein grimmiger Mensch. Nur hatte er eigentlich jetzt erst erfahren was Glück war. Anisa an seiner Seite zu haben, dass bedeutete für ihn absolutes Glück. Er liebte sein Leben, mit all seinen Höhen und Tiefen. "Nun ich höre dich wirklich so gut wie nie fluchen Süße.", schnurrte er amüsiert und betrachtete Anisa mit ihrem neuen Plüschtier. Ein niedlicher Anblick. Er war froh, dass er sich für den viel zu großen Bären entschieden hatte. Offenbar hatte er damit auch für einen amüsanten Anblick gesorgt. Kam wohl nicht so oft vor, dass ein attraktiver junger Mann mit großen Stofftieren durch Krankenhäuser spazierte. Abgesehen von der gruseligen Krankenschwester, schien dem Rest das Bild ziemlich gut gefallen zu haben. Außer natürlich der kleinen Göre am Kiosk, die ihn nun sicherlich hasste. Er hatte immerhin das Stofftier gekauft, bei welchem sich Daddy strikt geweigert hatte. Vielleicht hätte Killian dabei nicht so triumphierend grinsen sollen, aber er hatte es sich nicht verkneifen können. Nun in ihm steckte eben immer noch ein Kind, dass er einfach nie zeigen durfte. "Du bist mir so viel wert, dass ich mir beim Kiosk ein kleines Mädchen zum Feind gemacht habe, als ich deinen Bären heroisch gerettet habe.", scherzte er grinsend. Anisa wusste immerhin wie viel sie ihm bedeutete. Er hatte oft genug demonstriert, dass er jederzeit für sie alles tun würde. Der attraktive Auftragskiller betrachtete seine Freundin schmunzelnd. Es war einfach niedlich, wie sie sich freute und den Bären an ihre Wange hielt. Als er sich zu ihr beugte um sie zu küssen, war sie ihm entgegen gekommen und strich ihm leicht über die Wange. "Ich bin es gewohnt in allen möglichen Positionen zu schlafen, mach dir keine Sorgen. Ich werde aber nachfragen."


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    • Bisher hatte Anisa sich auch nur von ihrer guten Seite zeigen wollen, wenn sie mit Killian alleine sein konnte. Nicht nur ihre Reizunterwäsche musste perfekt sein, sondern auch ihre Alltagsbekleidung, die Schuhe, ihr Schmuck und auch ihr Make up, das sie nur dezent nutzte. In jeder einzelnen Lebensphase hatte sie für ihn perfekt sein wollen, Essen gekocht, die verschiedensten Gerichte ausprobiert, selbst die Wohnung hatte sie perfekt sauber gehalten und das war bei weitem nicht alles. Selbst einen 'Gammel-Look' hatte sie bisher nicht vor ihm gezeigt. Knappe Shorts und ein Bauchfreies Top, das hatte sie ihm präsentiert, wenn sie zuhause gewesen waren, nur von ihrer besten Seite hatte sie sich gezeigt. Nun aber mussten sie nicht mehr die Zeit nutzen, in der sie allein waren, sie konnten auch in der Öffentlichkeit ein Pärchen sein und deshalb konnte Anisa sich nun auch von dieser Seite zeigen. Nun, Killian würde sich schnell daran gewöhnen und Anisa glaubte fest daran, das es ihn nicht stören würde. Ihr Gefluche schien ihn immerhin zu amüsieren. "Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.", versicherte sie Killian grinsend. Den Plüschbären hatte sie ordentlich neben sich gesetzt und funkelte ihn fröhlich an. Während sie noch schlief, hatte er ihr diesen Pandabären besorgt... unglaublich süß, wie Anisa empfand. Sie sollte öfter Krank sein. "Ach wirklich?", Anisa musste sich ein Lachen unterdrücken, denn die Schmerzen wären vermutlich höllisch. "Dann sollte ich mit meinem Binyu zum Kiosk und ihn stolz präsentieren, oder?". Ja, Anisa hatte bereits einen Namen für ihr Plüschtier.
      "Ob du es gewohnt bist oder nicht, deinem Körper hilft es nicht. Sie sollen uns ein weiteres Bett hier rein stellen, oder sie bringen mich in dein Zimmer.".
    • Um ehrlich zu sein gefiel es Killian ziemlich gut Anisa einmal auf ´natürliche´Weise zu sehen. Natürlich fand er es gut, wenn er seine Freundin in heißer Unterwäsche und schönen Klamotten bewundern konnte, aber gerade jetzt fühlte er sich erst so richtig als ihr Freund. Er durfte sie von ihrer verletzlichen Seite sehen und das gab ihm ein besonderes Gefühl. Außerdem sah sie gerade genauso unwiderstehlich aus, wie sie es auch sonst tat. "Sehr gut.", flüsterte er ihr auf ihre Bemerkung hin zu, dass er sie mehr fluchen hören würde. Nicht das er unbedingt einen ständig schimpfenden Rotschopf an der Seite haben wollte, der fluchte wie ein Rohrspatz. Aber gerade war es einfach zuckersüß, weil er es nicht von ihr gewohnt war. Sie mal nicht als ´Lady Astolfo´zu sehen war interessant und verführerisch zu gleich. "Jetzt fühle ich mich wirklich wie dein Freund.", gestand er ihr dann, während er sie geküsst hatte und betrachtete das Bild von Anisa mit ihrem Stoffbären. Wie konnte man eigentlich so süß und heiß gleichzeitig sein? Anisa spielte mit echt unfairen Waffen, wobei ihm so etwas auch oft genug vorgeworfen wurde. Nun die beiden hatten sich eindeutig gesucht und gefunden. "Binyu?", hakte Killian perplex nach, nachdem er ihr stolz von seiner Mission ´Pandabär´berichtet hatte. Nun die Namenswahl war schneller erfolgt aus er es erwartet hätte. Nachdem sie ihn auch noch liebevoll getadelt hatte, gab er auf und seufzte mit einem schmunzeln. "Ist gut, ist gut. Du hast ja gewonnen." daraufhin löste er sich von Anisa und blickte zur Tür. "Ich werde mal eine der gruseligen Schwestern suchen."


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    • "Sehr gut?", wiederholte Anisa schmunzelnd. "Dir gefällt das?". Nun, da sollte die Rothaarige doch auch andere Dinge im Bett ausprobieren... Wie Killian wohl auf Fluchen und Erniedrigung während dem Sex reagierte? Vermutlich würde Anisa sich bei seinem Gesichtsausdruck nicht mehr einkriegen vor Lachen. Dennoch, Anisa freute sich unglaublich auf die weitere Zeit mit Killian. Ihre Beziehung mussten sie nicht mehr geheim halten und sogar Jaden schien zu wissen, wie sie und Killian zueinander standen. Der Blonde hatte sich nichts anmerken lassen, aber Anisa glaubte, er sei verletzt. Sie glaubte, das Jadens Gefühle für sie echt waren und das nun ausgerechnet sein jüngerer Bruder an der Stelle stand, an der er eigentlich stehen wollte... Das musste ein Schlag ins Gesicht gewesen sein. Dennoch war Jaden ihr wichtig geworden und hoffte, ihn bald wieder sehen zu können. "Ja, Binyu.", meinte Anisa stolz. Für die Namensauswahl hatte Anisa nicht lange benötigt, sie hatte sich an einen Animationsfilm erinnert, indem ein sprechender Panda Binyu hieß und dieses Name war einfach nur perfekt gewesen! Ob Killian diesen Film kannte? Anisa konnte nicht leugnen, bei dem Gedanken mit Killian friedlich auf dem Sofa zu liegen, in ihrer gemeinsamen Wohnung, etwas nervös zu sein. Wenn sie wirklich frieden finden und vor dieser schrecklichen Mafia-Welt untertauchen konnten, konnten sie ein halbwegs normales Leben führen... "Okay, komm aber schnell wieder.", antwortete die Rothaarige, griff nach den Hand ihres Freundes und hauchte ihm einen Kuss auf dir Finger. Wie sehr sie diesen Mann liebte..
    • "Oh Gott, ich sehe das du gerade verdammt merkwürdige Gedanken hast. Ich sehe es dir an, denk gar nicht erst daran!", platzte es förmlich aus Killian heraus, musste aber dann doch selbst lachen. Er strich seiner Freundin daraufhin sanft über die Wange, ignorierte wie er es gewohnt war die Schmerzen welche er bei dieser Bewegung eigentlich hatte und hoffte inständig, dass ihn nun keine Krankenschwester erwischte und die Hölle heiß machte. Gott, die waren hier alle aber auch erschreckend gruselig. Für gewöhnlich wurde er für den Krankenschwester meistens angemacht, wenn er mal wieder in einem Krankenbett gelandet war. Hier fürchtete er sich eher vor den zu großen Frauen mit den viel zu kräftigen Oberarmen und der viel zu großen Kraft. Um diesen Gedanken also schnell wieder zu verwerfen hatte er den Namen von Anisas neuem Kuscheltier kommentiert. Nun ehrlich gesagt hatte er einen Namen sogar erwartet, musste aber ehrlich beeindruckt feststellen, dass dieser früher kam als er erwartet hatte. "Binyu ... und so etwas fällt dir spontan ein?", hakte er amüsiert nach und küsste ihre Nasenspitze. Als er ihr erklärte, dass er nun eine der Schwestern, wenn auch sehr widerwillig, suchen würde, hatte sie ihn gebeten schnell wieder an ihrer Seite zu sein. Lächelnd drückte er ihre Hand leicht. "Natürlich. Ich lasse dich auf keinen Fall mehr alleine.", versicherte er ihr also und wollte so schnell wie Möglich eine der Krankenschwestern finden, damit er Anisa wirklich nicht all zu lange hier zurück lies. Selbst wenn er noch im selben Gebäude war, wollte er einfach an ihrer Seite sein. Das Gefühl sie fast verloren zu haben, ging ihm immer noch durch Mark und Bein. Das sollte schon etwas heißen, einen Killian erschreckte man definitiv nicht so einfach. "Bin gleich wieder da.", er verließ also das Zimmer und machte sich auf die Suche nach einer der Schwestern.


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    • Diese Reaktion von Killian reichte vollkommen aus, denn Anisa brach jetzt schon in Lachen aus, auch wenn es ihr Schmerzen bereitete, konnte sie nicht aufhören. Er wusste ganz genau, woran sie gedacht hatte und dieses Gesicht wäre vermutlich sogar das Gleiche gewesen, wie im Bett. Lachend hielt sie sich also ihre Wunde, in der Hoffnung, das Lachen täte dann nicht so weh - was natürlich leider nicht der Fall war. Um der Schmerzen willen versuchte Anisa ihr Lachen wieder unter Kontrolle zu bekommen, es dauerte etwas, aber langsam hörte der Schmerz wieder auf.
      Vermutlich würde demnächst einer der Krankenschwestern kommen, um sich nach ihrem Zustand zu erkundigen. Nun, etwas Essbares würde Anisa nicht abschlagen, auch wenn sie wusste, das ihre Mahlzeiten für die nächste Zeit, wegen ihrer Verletzung, etwas mager ausfallen würde. "Nicht spontan, es gibt einen Film in dem ein Panda Binyu heißt. Den sollten wir uns mal anschauen.", antwortete Anisa mit einem Lächeln und sagte, nachdem Killian sich auf den Weg machen wollte um eine Krankenschwester aufzusuchen, er solle sie nicht lange alleine lassen. Auch wenn sie sich in einem Krankenhaus befanden und niemand wusste, wo sich Killian Darkbloom oder Anisa Yulis Astolfo befanden, fühlte sie innerliche Unruhe, wenn Killian sich nicht in dem gleichen Raum befand. War ihr es denn auch zu verdenken? Immerhin wurde sie einem deutlich älteren Mann überlassen, den sie gezwungen war, zu heiraten. Der Dinge mit ihr anstellen wollte, vor denen sie sich so unendlich fürchtete... "Bis gleich.", flüsterte die Rothaarige und sah Killian schweigend nach.
      "Mister Darkbloom! Sie sollten auf ihrem Zimmer sein!", war von einer der Krankenschwestern zu hören, kaum befand Killian sich auf dem Flur.
    • "Ja, natürlich. Lache mich ruhig aus.", lachte Killian amüsiert und blickte sie lachend an. "Wenn du jetzt Schmerzen hast, weil du deinen Freund auslachst bist du selbst Schuld.", lachend schüttelte er den Kopf und küsste sie zärtlich ins Haar. Sie war bei ihm. Sie war nach all dem Drama noch bei ihm! Sein Leben hatte sie nicht verscheuchen können. Womit hatte er nur diesen wundervollen Menschen verdient? Er würde dafür sorgen, dass Anisa und er immer zusammen sein würden, ganz gleich wie utopisch und untypisch kitschig das für jemanden wie Killian klang. Er wollte sein Leben nur noch an der Seite dieser Frau verbringen. Ohne Sie wollte auch er nicht mehr sein. Sie war sein Leben geworden. Natürlich würde das Mafiadasein immer ein Teil von ihm bleiben. Er würde den Mörder nicht aus ihm bekommen, dass wäre auch gegenüber seiner Opfer nicht richtig. Er würde auch immer das Gossenkind bleiben, aber er wollte ein Leben. Ein Leben mit ihr und dafür würde er alles tun, selbst wenn er seinen Gönner John dafür aus dem Weg räumen musste. Anisa hatte ihn aus diesen Gedanken geholt, als sie ihm die Erklärung hinter den Namen Binyu verriet. "Oh...ich habe nie Kinderfilme gesehen, leider. Aber ich würde ihn sehr gerne einmal mit dir ansehen.", antwortete Killian zärtlich. Irgendwie war es schon traurig, dass er nicht einen einzigen Kinderfilm gesehen hatte. Kennen tat er sie und er hatte sich vorgenommen auch einmal welche nachträglich zu sehen, was ihm in seiner Kindheit verwehrt blieb. Allerdings hatte ihm dafür schlicht die Zeit gefehlt. Jetzt aber wollte er dafür sorgen, dass er mit Anisa in einem Raum bleiben konnte. Es widerstrebte ihm zwar zutiefst Anisa alleine zu lassen, aber er würde sich beeilen und so lief er aus dem Zimmer, als hätte er nie eine Verletzung gehabt, was direkt die Wut einer Krankenschwester entfachte. "Mein Teuerste, Sie habe ich gesucht.", versuchte Killian vorsichtig. "Ich würde mich gerne in das Zimmer meiner Freundin verlegen lassen. Mir ist nicht wohl dabei sie alleine zu lassen."


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    • "Das ist gemein.", sagte Anisa unter Lachen, während sie noch immer versuchte, es unter Kontrolle zu bekommen. Das Lachen schmerzte, leider wirkten die Schmerzmittel ohnehin nicht mehr so stark und Anisa hoffte, demnächst wieder Neue zu erhalten. Sonst könnte sie sich keinen Zentimeter in diesem Bett bewegen, was ihr bereits zu schaffen machte. Sie wollte nicht an diesem Bett gefesselt sein, allerdings würde das leider noch eine lange Zeit so bleiben, so sehr Anisa es auch hasste.
      "Wir holen all das nach.", meinte die Rothaarige liebevoll, als sie auf das Thema Animationsfilme kamen. Gern würde sie Killian all das ermöglichen, was ihm als Kind verwehrt geblieben war. Killian hatte niemals richtig Kind sein dürfen und das hatte Anisa schon als junges Mädchen ungern gesehen. Mit ihrer Nanny hatte sie eine extra Ladung Kekse gebacken, nur um Killian ebenfalls welche abgeben zu können, auch wenn man ihr dies verboten hatte. Lev hatte ihr einmal erzählt, sie beide waren in die Küche geschlichen und hätten sich die Kekse geschnappt. Auch wenn es etwas spät war, Killian sollte seine Kindheit bekommen, dafür wollte Anisa sorgen. Er sollte endlich das Leben und das Glück bekommen, das ihm zustand. Nun aber war ihr Ziel ein weiteres Bett in dieses Zimmer zu bekommen, damit sie zusammen bleiben konnten und auch Killian ein ordentliches Bett bekam und so wartete Anisa geduldig, bis Killian wieder zurückkommt.
      "Sie sollten in Ihrem Bett liegen und ihren Körper schonen, als nach ihrer Freundin zu sehen!", antwortete die Schwester. Ihr schulterlanges, braunes Haar hatte sie zu einem strengen Zopf nach hinten gebunden und trug die gleiche weiße Hose und Hemd, wie auch die anderen Krankenschwestern in diesem Krankenhaus. "Wir befinden uns in einem Krankenhaus, hier kann ihnen niemand etwas antun. Ich werde sie nun auf ihr Zimmer zurück bringen.", daraufhin umfasste die nur wenige Zentimeter kleinere Dame seinen Arm und wollte ihn auf sein Zimmer zurück führen.
    • Mit einem Augenzwinkern war Killian aus dem Raum gelaufen und direkt in eine Krankenschwester gerauscht, die alles andere als glücklich über das Erscheinen des Dunkelhaarigen war. Was er mit seiner Verletzung auf dem Gang machte, würde hier ohnehin niemand verstehen, genauso wenig das er es gewohnt war sich noch unter schlimmen Schmerzen zu bewegen. Berufskrankheit. Er versuchte der ziemlich streng aussehenden Dame, welche fast so groß war wie er (und das war etwas das Killian immer ein wenig Unbehagen bereitet hatte), zu erklären das er gerne ein Zustellbett im Zimmer seiner Freundin hätte. Nur schien er diesbezüglich auf kein Verständnis zu stoßen. Nun wäre ja auch zu einfach gewesen. "Hören Sie, das Mädchen liebt dort weil sie mich beschützt hat. Ich würde für diese Frau sterben. Wenn ich nicht an ihrer Seite bin, werde ich nicht ruhig liegen bleiben können.", erklärte er ihr, ehe ihm dann eine Idee kam. Fast schon kindlich hob er die Hand um der Frau etwas zu schwören. "Ich verspreche auch brav im Bett liegen zu bleiben und keine Wanderausflüge mehr im Krankenhaus zu machen, wenn sie mich dort einquartieren." Er hoffte ja inständig, dass er sie damit weich bekam. Ansonsten würde sie ihn konstant irgendwo auf den Fluren des großen Hauses einsammeln müssen. Killian hatte einen extremen Dickkopf und selbst wenn sie ihn ans Bett fesseln würde, würde ihm schon etwas einfallen wie er dort heraus kam.


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    • Das Killian in den Fluren herum spazierte, würde keine Krankenschwester als angenehm empfinden, abgesehen vielleicht von den Neulingen, die ihn zum 'anbeißen' fanden. Diese jungen Hüpfer würden sich vermutlich sogar darum streiten, wer ihn nun zurück in sein Zimmer bringen konnte. Was für ein lästiger Gedanke, für eine ordentlich, arbeitenden Krankenschwester, wie die Brünette empfand. "Hören Sie, es ist ganz nett, wie sie zu ihrer Freundin stehen, allerdings bringt es ihrer Genesung nicht sonderlich viel, wenn sie sich nicht endlich schonen. Sie benötigen Ruhe und keinen Zimmerpartner.", antwortete die Krankenschwester, die sich bereits daran machte, Killian in sein Zimmer führe zu wollen. Seine nächsten Worte jedoch ließen sie schwer Seufzen. Man hatte sie bereits informiert das dieser Darkbloom seinen eigenen Kopf hatte, das er aber so einen Sturschädel hatte... "Nun gut. Ich werde Ihren Wunsch weiter geben, ob dieser aber so erfolgen wird, kann ich Ihnen nicht versprechen. Wenn ich Sie ein weiteres Mal wo anders auffinden sollte, als in ihrem Zimmer, dann haben Sie ein gewaltiges Problem. Ich werde höchstpersönlich dafür sorgen das sie ihr Bett dann nicht mehr verlassen können.", sagte die Brünette, leicht verärgert. "Ich bringe Sie nun zu ihrem eigenen Zimmer, Miss Astolfo wird jeden Augenblick von Dr. Reznov untersucht. Nach dieser kurzen Untersuchung wird Ihnen mitgeteilt, ob sie verlegt werden.".
    • "Sie sind ein verdammter harter Brocken Schwester, wissen sie das?", murmelte Killian und seufzte leicht. Sein neues Ich würde der Frau garantiert keine Waffe an den Kopf halten, nur um seinen Willen durchzusetzen, also versuchte sich der Brünette zu beherrschen. "Ich werde in mein Zimmer gehen. Ich werde ihr nur davor Bescheid geben, sonst bekommt sie Angst, weil ich nicht zurück gekommen bin. Danach bin ich auch ganz artig, Schwesterchen." Keine weiteren Worte abwarten zwinkerte er ihr zu und ging so schnell es ihm möglich war zu seiner Freundin ins Zimmer. Bevor die Krankenschwester auf die Idee kam ihn noch an den Haaren zurück zu schleifen. Unter den wachsamen Augen der Krankenschwester deren Namen er noch nicht kannte, sie aber doch irgendwie gruselig fand, erklärte er Anisa was nun Stand der Dinge war und das nun ohnehin ein Arzt kam und er das Zimmer verlassen musste. Er versicherte der Rothaarigen aber, dass er bei ihr sein würde und trat ziemlich widerwillig seinen Weg in sein eigenes Zimmer an. Erst als er im Bett lag, stellte Killian fest das sein ganzer Körper extrem müde und sprichwörtlich im Eimer war. Er wusste ja das er Ruhe brauchte, aber dafür war er einfach nicht ausgelegt. Ihm war es während der Arbeit nie vergönnt gewesen zu lange Pausen einzulegen, also hatte er sich an einen gewissen Grundschmerz schon gewöhnt. Kill musste noch lernen, dass er bald ein Leben ohne diese Gefahr anstreben würde. Nur ob ihm das gelang und sie beide sicher aus allem herauskamen, dass musste sich noch herausstellen.


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    • Auch Killian war kein Patient, den sich jede Krankenschwester wünscht. Jemand, der gegen die Genesung ankämpfte, würde auch den ein oder anderen Arzt auf die Palme bringen. Unter der Beobachtung der brünetten Krankenschwester hatte sie Killian zurück zum Zimmer der Rothaarigen begleitet, ihn aber darauf hingewiesen, sich zu beeilen. Der Arzt jedenfalls hatte nicht lange auf sich warten lassen und Anisa hatte keine andere Wahl, als sich der kurzen Untersuchung hinzugeben. Ohnehin war die Rothaarige eine einfachere Patientin, als es Killian war. Immerhin kannte sie die Absichten der Ärzte und Krankenschwester und wusste, wie anstrengend ein schwieriger Patient sein konnte. "Kommen Sie schon.", hatte die Brünette nur von sich gegeben, nachdem der Arzt das Zimmer betreten hatte und sie Killian in sein eigenes Zimmer bringen konnte.
      Nachdem sie Killian dann endlich wieder erfolgreich in sein Bett verfrachtet hatte, wies sie ihn in seine Schranken und war danach aus dem Zimmer verschwunden. Und tatsächlich kam sie ihren Worten nach und sprach mit dem Zuständigen und gab Killians Wunsch, in Anisas Zimmer verlegt zu werden, nach. Allerdings nahm es eine Stunde in Anspruch, bis Dr. Reznov auch zu ihm ins Zimmer trat, ihn kurz untersuchte und ihm dann erklärte, es käme gleich eine Krankenschwester, die ihn in das gewünschte Zimmer brachte. Nun, das es sich um die gleiche Krankenschwester handelte, die ihn noch vor wenigen Stunden auf dem Flur aufgesammelt hatte, führte nur zu weiteren, tadelnden Worten. Das Bett schob sie, mitsamt Killian, in das gewünschte Zimmer.
    • Killian konnte sich nicht daran erinnern, wann er das letzte Mal in seinem Leben so oft gescholten worden war. Sollte er sich jemals gefragt haben, wie es sich anfühlt ein Kind zu sein, jetzt kam er sich so vor. Hier war es egal wer er war, welche Geschichte er hatte und wie gefährlich Killian Darkbloom in Wahrheit war. Hier wurde er behandelt wie ein bockiges Kind, was zum einen ziemlich interessant, zum anderen auch sehr fremd für den Dunkelhaarigen war. Natürlich wusste er ja, dass die Ärzte und Krankenschwestern nur ihr Bestes gaben und seine Genesung im Sinn hatten, aber er war nun mal jemand der seinen Dickkopf durchsetzen musste. Wenn er schon brav im Bett liegen musste, dann doch wenigstens so wie er es haben wollte. Ganz gleich was man über John auch schimpfen konnte, was die Arbeit anging. Er hatte Killian als seinen Liebling verwöhnt und das hatte Spuren hinterlassen. Killian hatte meistens alles mit seinem Charme so drehen können, dass es gut für ihn ausging. Bei dieser Krankenschwester wiederum biss er auf Granit, aber das machte es auch irgendwie spannend. Die gute Frau hatte aber ihr Bestes gegeben und tatsächlich konnte Killian das Zimmer seiner Freundin beziehen und wie Kill es versprochen hatte, lag er brav in seinem Bett. Mit einem triumphierenden Grinsen war Kill also im Zimmer von Anisa zurückgekehrt, was der Krankenschwester eher zum Augenrollen brachte, aber Anisa hoffentlich freute.


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    • Das die Untersuchung doch länger gedauert hatte, als erwartet, ließ die Rothaarige nur ungeduldig werden. Sie hatte lange genug in einem riesigen Gebäude, das eigentlich schon ein Schloss war, gelitten. Sie wollte Killian bei sich haben, ansonsten würde sie noch die Nerven verlieren, auch wenn es bedeutete, nur eine Stunde voneinander getrennt zu sein. Die Wunden waren zu tief, als das Anisa so schnell geheilt wurde und auch ihre Wunde schien sich nur langsam zu bessern. Wenigstens hatte man ihr neue Schmerzmittel verabreicht.
      Als die Tür aber erneut geöffnet wurde, nachdem die Untersuchung beendet wurde, wurde ein Bett in das Zimmer geschoben, mitsamt Killian und einer Krankenschwester, die irgendetwas auf russisch sprach, was Anisa nicht verstand. "Jetzt kannst du dir auch endlich Ruhe gönnen.", meinte Anisa lächelnd und versuchte ihren Kopf so weit zu drehen wie sie nur konnte. Ihre Körper zur Seite drehen konnte sie noch immer nicht, das war viel zu schmerzhaft, auch mit den Schmerzmitteln war es unerträglich, sich auf die Seite zu drehen, geschweige denn zu liegen. "Hast du Hunger? Der Arzt meinte, das es demnächst Essen geben soll.", sagte sie. Nachdem was Anisa unter Gefangenschaft zu sich genommen hatte, war es kein Wunder, das sie sich nun auf das Essen freute, auch wenn es für sie mager ausfallen würde. Über die Wochen hatte Anisa an Gewicht verloren und nur das Nötigste zu sich genommen, das allerdings auch nur, weil dieser Idiot Mariusz sie immer wieder dazu genötigt hatte.
    • Nun Killian bekam was er wollte und mit ein wenig Charme war auch die Krankenschwester weich gekocht. Nein, das war gelogen. Die Frau hatte er in Grund und Boden quatschen müssen, damit sie endlich nachgab. Sicherlich hatte sie einfach nur keine Lust auf diesen Kindergarten und wollte ihre Nerven schonen. Was auch immer der Grund war, er hatte erreicht was er wollte. Er musste also nicht weitere Verletzungen in Kauf nehmen, nur weil er nicht still sitzen konnte. Aber mal ehrlich er wollte und konnte Anisa nicht alleine lassen. Nach all dem was passiert war und außerdem konnte Kill nun endlich offiziell machen, wem diese Frau gehörte. Der attraktive Auftragskiller wurde also mit einem siegreichen Grinsen in das Zimmer von Anisa verfrachtet, verschränkte zufrieden die Arme hinter dem Kopf und zwinkerte der Krankenschwester zu, welche nur genervt seufzte und das Zimmer verließ. Sein Blick wanderte aber direkt zu der Rothaarigen, welche sich versuchte zu drehen. "Schon dich etwas. Ich laufe nicht weg.", murmelte er sanft und nickte auf ihre Frage hin. "Es geht. Du kennst mich und meine Essgewohnheiten, aber ich freue mich jetzt endlich wieder etwas in Ruhe essen zu können.", erklärte der Dunkelhaarige und versuchte es sich in dem Bett etwas bequemer zu machen.


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    • Anisa hasste diese Situation schon jetzt, nicht einmal drehen konnte sie sich ohne Schmerzen zu haben. Sie wollte doch nur Killian sehen, ihren Mann... Niemals hatte sie sich erträumen lassen, das ausgerechnet er der Jenige sein würde, den sie sich an ihrer Seite wünscht. Ihre Welten, in der sie lebten, konnten unterschiedlicher nicht sein und doch war es die Gleiche. Probleme zogen sie magisch an und Feinde hatten viel zu Viele. Selbst ihre Familie hatte sich gegen sie gewandt. Kilian hatte es schon in jungen Jahren erfahren müssen, während Anisa jetzt einsehen musste, das ihr Vater sie fort gegeben hatte. An einen dreißig Jahre älteren Mann, den sie heiraten sollte, nur damit er an weitere Macht kam... "Das gewöhne ich dir alles noch ab.", meinte Anisa lächelnd und lehnte sich in ihr Kissen zurück. Jetzt, wo Killian endlich wieder bei ihr war und sich ebenfalls schonen konnte, konnte sich auch die Rothaarige etwas beruhigen und Ruhe einkehren lassen. Jedoch wäre sie lieber aufgestanden und zu Killian ins Bett geduscht. Sie wollte seinen Körper nah an ihrem spüren, seinen Geruch einatmen und seinen Herzschlag hören. Gedulden, das musste Anisa. Es würde noch eine viel zu lange Zeig benötigen, bis sie sich endlich wieder ohne Schmerz bewegen konnte, allerdings glaubte sie, nicht bis zu ihrer vollständigen Genesung im Krankenhaus bleiben zu können. Wäre es ihr möglich, hätte sie verlangt noch heute dieses Land zu verlassen. Unter keinen Umständen wollte sie hier länger bleiben.
      Erst das Klopfen an der Tür warf Anisa aus ihren Gefanken und versuchte nachzusehen, wer das Zimmer betrat. Glücklicherweise war es einer der Krankenschwestern, die das Essen brachten. Wie Anisa schon erwartet hatte, fiel ihr Essen deutlich mager aus. Suppe und ein winziges Stück Brot.. Nun, wenigstens befand sich nun Killian in ihrer Nähe.
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