[2er RPG] ☠ I need a Gangsta ☠

    • Nachdenklich spielte Killian mit einer Haarsträhne von Anisa, welche er um den Finger wickelte oder durch seine schlanken Finger hindurch gleiten lies. Nach all dem was er erlebt hatte, sollte man meinen er hatte eine Abneigung gegen die Farbe Rot entwickelt. Das genaue Gegenteil war der Fall. Er liebte diese Farbe nach wie vor und das sie sich in der prachtvollen Haarmähne seiner Freundin wiederfand, war ein Grund mehr sich an dieser Farbe nicht satt sehen zu können. Anisas Haar erinnerte ihn an das Feuer selbst und auch ihre Augen obwohl sie einen kühlen Ton besaßen, loderten wie Flammen. Gott, er könnte sie wirklich stundenlang ansehen. War es nicht aber auch das was John mit ihm tat? Ihn einfach nur ansehen? Ganz so verwerflich kam Killian nachdem er auch Anisa gerne ansah, gar nicht mehr vor. Vielleicht war das schräge Verhalten des Alten auch eine Form von Zuneigung? Merkwürdig und echt schräg, aber es könnte ja sein. Vielleicht wollte Killian sich einfach weiterhin an dieses mehr oder weniger Vaterbild das er von ihm hatte klammern, auch wenn er wusste das ein Vater solche Dinge von seinem Kind natürlich nicht verlangen würde. Aber er hatte nie Eltern, zumindest keine die sich um ihn scherten. Seine Familie war einzig und allein seine Schwester gewesen. War es so verwunderlich das er sich irgendwie an eine Bezugsperson klammerte, ganz gleich wie schädlich sie für ihn war? Er war ein elender Masochist eindeutig.
      "Ich lasse mir etwas einfallen. Vielleicht kann ich mit ihm reden."


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    • Anisa zweifelte stark, das ihr Vater einfach mit sich reden ließ. Vielleicht wenn sie auf die Tränendrüsen drückte und ihm erklärte, sich sonst nicht sicher zu fühlen. Nun, eigentlich log sie mit diesen Worten nicht, denn genau so war es, bei niemandem würde sie sich so beschützt fühlen, wie bei Killian. Und mal ganz ehrlich, würde er sich jemals wieder gesund ernähren und auf seine Gesundheit achten, wenn Anisa nicht in seiner Nähe war? Würde er wieder nur in sein altes Verhalten fallen und der kalte Mörder werden, der er auch davor gewesen war? Eigentlich war Killian noch immer genau diese Person, wenn er sich bei seiner Arbeit befand, aber dennoch war es anders. Noch immer befand Anisa sich mit ihrem Kopf auf seinem Schoß und blickte zu ihm hinauf. Was würde tatsächlich geschehen, würde ihr Vater es nicht weiter erlauben? Könnten sie sich weiterhin sehen oder würde er Killian so mit Arbeit überhäufen, das ihnen absolut keine Möglichkeit blieb. Sie würden ohnehin keine Zeit mehr allein verbringen können, wenn Anisa einen neuen Bodyguard zugewiesen bekam. Zweisamkeit gäbe es dann nicht mehr. "Ich hoffe er lässt mit sich reden. Du kennst ihn, wenn er sich etwas in den Kopf setzt, dann muss er es um jeden Preis auch umsetzen. Was mir aber mehr Sorge bereitet ist, was er für dich geplant hat. Er wird dich wieder zu schrecklichen Aufträgen schicken und dich damit überhäufen. Ich habe davor angst, was er mit dir macht, Killian. Er ist ein grausamer Mann...".
    • "Ich hätte niemals gedacht, dich einmal so über ihn reden zu hören.", murmelte Killian leise und strich zärtlich mit dem Handrücken über ihre weiche Wange. "Es tut mir Leid, dass du all das erfahren musstest. Ich hätte es gerne weiterhin für mich behalten, auch wenn du darüber sicherlich verärgert wärst. Das du nun so ein schlechtes Bild von ihm hast, muss schmerzhaft für dich sein." vorsichtig drückte er ihr wieder einen Kuss auf die Lippen, dann auf die Nasenspitze und dann auf die Stirn. "Wir werden das schon irgendwie hinbekommen. Ich lasse dich jedenfalls nicht freiwillig von meiner Seite weichen. Mach dir aber um mich nicht immer solche Sorgen. Ich weiß das du mich ungern in dieser Rolle siehst, aber wenn ich weiß das du auf mich wartest verliere ich mich nicht." lächelnd lehnte er seine Stirn an ihre. "Ich habe immerhin einen Grund zurück zu kommen, wenn ich weiß das du auf mich wartest." daraufhin lehnte er sich wieder zurück mit dem Rücken an die Sofalehne und blickte auf die übertrieben verzierte Uhr im Wohnzimmer. Ein wenig missmutig verzog er das Gesicht. "Was um alles in der Welt hat sich Lev bitte bei dieser Uhr gedacht?", seufzte er und fragte sich ob all das falsche Plattgold nicht doch zu viel des Guten war. Venezianischer Schmuck und Russischer Kitsch hatten zwar eine gewisse Ähnlichkeit, aber das alles in eine Wohnung packen? Was hatte Lev in dem Augenblick bitte nur gedacht, als er dieses Ding an die Wand gehangen hatte?


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    • Seufzend schüttelte die junge Frau den Kopf, "Ich doch auch nicht.", antwortete Anisa. Das Killian sie aber so zärtlich berührte, war ein kleiner Trost. "Es ist Schmerzhaft, aber nur weil ich nicht wüsste, was er dir antut, macht es ihn zu keinem besseren Menschen, es macht mit nur zu einem Unwissendem. Bitte, verheimliche mir nichts mehr, ich möchte nicht im ungewissem leben.", antwortete die rothaarige Schönheit, lächelte aber dann, als sie seine Küsse erwiderte. Killian konnte so unglaublich zärtlich sein und für Anisa war es der schönste Liebesbeweis das sie die einzige Person ist, die ihn so kannte und so erleben durfte und die darauffolgenden Worte waren einer der schönsten, die er jemals von sich gegeben hatte. Anisa würde auf ihn warten, egal wie lange es dauern würde und Killian würde immer zu ihr zurückkehren, egal wie lang sein Weg andauern würde. Ihre Liebe zueinander war so stark, die niemand brechen konnte. "Ich werde immer auf dich warten, egal wie lange es auch dauern wird.", flüsterte sie liebevoll. Das sie aber plötzlich vom Thema abschweiften und das wegen einer eigenartigen Uhr, hatte Anisa nicht erwartet. Ihre Emerald, grünen Augen folgten seinem Blick und musterte die Uhr. Schmunzelnd blickte sie wieder zu dem schönen Gesicht ihres Freundes hinauf, richtete sich dann auf und warf eines ihrer langen, schlanken Beine um über seine und setzte sich auf seinen Schoß. Ihre Arme schlang sie um den Hals des Dunkelhaarigen, "Vergiss die Uhr", flüsterte sie und legte ihre Lippen auf seine. Wer wusste schon, wie der nächste Tag ausgehen würde, würde ihr Vater ihnen ihren Willen nicht lassen und genau darüber wollte Anisa nicht weiter nachdenken, jetzt war sie glücklich bei Killian sein zu können und deshalb auch wollte sie die Zeit, solange sie sie noch hatte, auch genießen.
    • Anisa erklärte ihm, dass er ihr egal wie schlimm es auch sein sollte nichts mehr verheimlichte. Sie hatte damit Recht und das wusste er. Sie zu einer Unwissenden zu machen nur um sie zu schützen war nicht richtig von ihm gewesen, aber all das hatte er wirklich nicht in negativer Absicht getan. Er wollte sie nur vor diesen dunklen Welt in der sie sich befand, den je näher sie ihm kam desto mehr versank sie in all diesem Mord, Leid und der endlosen Gewalt. Das Isabella aber all das gegen ihn verwenden würde und damit heraus platzte, nun damit hatte er nicht gerechnet und er verfluchte sich für seine Naivität in diesem Augenblick. Aber vielleicht war es nicht unbedingt das Schlechteste, nun da jetzt alles raus war. Anisa kannte seine Schattenseiten und sie liebte ihn dennoch. Killian war eine ehrliche Natur, er hatte Anisa nie angelogen, nur geschwiegen aber das machte es nicht besser und das wusste er. So war es vielleicht tatsächlich besser. Vielleicht hatte Isabella ihnen sogar damit einen Gefallen getan und verfluchte sie nun aus dem Jenseits. Nun das wäre passend für die Italienerin. "Einverstanden.", hatte er Anisa dann versichert, sie mit liebevollen Küssen überhäuft, ehe er sanft lächelte. Ja, sie würde immer auf ihn warten. "Und genau darum kehre ich auch immer zurück. Egal wo ich bin, ich werde immer zu dir kommen.", flüsterte er ihr leise ins Ihr, erkannte aber aus den Augenwinkeln eine neue Uhr, die zuvor garantiert noch nicht in seiner alten Wohnung gewesen war und runzelte skeptisch die Stirn, bei diesem tickenden Ding aus purem ... ja.... puren allem. Alles was man auch nur an das Ding hängen konnte wurde angebracht. Hatte Lev getrunken in dem Moment?
      "Wie kann ich die bitte vergessen? Sieh sie dir doch nur an.", antwortete Killian lachend, legte aber seine Arme direkt um seine Freundin und erwiderte den Kuss, welchen sie ihm schenkte.


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    • Erleichtert das Killian ihr tatsächlich nichts mehr verheimlichen würde, brachte sie zum Lächeln. Eigentlich lächelte sie schon die gesamte Zeit, denn sie konnte das schöne Gesicht des Brünetten beobachten. Seine schönen Augen waren noch immer so beeindruckend und für die Rothaarige unglaublich faszinierend. Dieses wunderschöne Gold hatte sie schon als junges Mädchen geliebt, eine unglaublich schöne Farbe. Ja, für diesen Mann würde sie auf ewig warten, sie wollte niemand anderen mehr an ihrer Seite, als ihn. Killian gehörte zu ihr und Anisa hörte zu ihm, ohne einander funktionierten sie nicht. Zumindest nicht so, wie man es von einem Menschen erwartete, sie wären nur noch leere Körper, ohne das, was ihnen einen Sinn gab, zu leben. Killian hatte sie von Anfang an fasziniert und als sie sich näher gekommen waren und Anisa ihn immer besser kennen lernte, war es um sie geschehen. Auch Killian war nur ein Mensch, der sich nach Liebe und Zuneigung sehnte, ein Mensch und gegen das Zerbrechen in seinem Inneren ankämpfte. Sie gestanden und versprachen sich nur auf den jeweils anderen zu warten und immer zueinander zurückzukehren, nur leider war da eine bestimmte Uhr, die Anisa dazu verleitete, sich aufzurichten, auf Killians Schoß platz zu nehmen und seine Aufmerksamkeit zurück zu erobern. "Sieh mich an, dann vergisst du sie.", meinte Anisa dann, als sie den Kuss wieder löste. Mal ehrlich, von einer Uhr wollte sie nun wirklich nicht die Aufmerksamkeit ihres Freundes verlieren. "Sollen wir vielleicht das Bett austesten?", fragte sie dann mit einem Grinsen.
    • "Eifersüchtig auf eine Wanduhr?", scherzte Killian amüsiert, widmete aber seine Aufmerksamkeit natürlich seiner Freundin. Er hatte seine Arme um ihre Hüfte gelegt, erwiderte den Kuss welchen sie ihm schenkte und drückte ihr hinterher noch einen Kuss auf die Stirn. Bezüglich ihrer nächsten Frage, hob er sie gekonnt mit einem geübten Schwung nach oben auf seine Arme und stand mit ihr während er sie trug auf. Training macht sich eben bezahlt. Hah! "Gerne doch meine Hübsche." Wie eine Prinzessin trug er seine Freundin in Richtung des Schlafzimmers. Den Raum den sie interessanterweise noch gar nicht in Augenschein genommen hatten und setzte sie dort auf ein großes Bett ab, welches mitten im Raum thronte. Als er Anisa absetzte gab das Bett merkwürdig nach und er stutzt einen Augenblick, ehe er mit der Hand über das sich bewegende Material strich. "Ein Wasserbett.", staunte er nicht schlecht. Lev hatte sich wirklich nicht lumpen lassen. Er sollte sich später noch einmal bei seinem besten Freund bedanken. Es war wirklich rührend wie sehr er sich um ihn kümmerte. Auch auf Anisa hatte er in all der Zeit Acht gegeben, immer auf sie aufgepasst und Kill war sich sicher das er ohne den Russen schon längst die Blümchen von unten betrachten würde. Er würde sich später mit Anisa unterhalten, wie er sich bei Lev wohl am besten revanchieren konnte. Jetzt aber drückte er seine Freundin auf sein neues Bett und beugte sich über sie, ehe er sie erneut küsste.


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    • Natürlich wollte Anisa die Aufmerksamkeit ihres Freundes nicht an eine mehr als nur kitschige Wanduhr verlieren. Mal ehrlich, sie hatten sich eine ganze Weile nicht gesehen und wenn sich Anisa recht erinnerte, dann hatte Killian tatsächlich geweint... Wie konnte man es ihr daher also verübeln, das sie nach seiner Aufmerksamkeit verlangte. Und mal ehrlich, mittlerweile musste Killian die Rothaarige doch gut genug kennen, um zu wissen, das sie ihn am liebsten mehr als nur einige Male ins Bett befördern wollte. Killian erwiderte ihren Kuss und schenkte ihr einen weiteren auf die Stirn, nachdem sie ihren lösten und hob sie bei ihrer darauffolgenden Frage auf die Arme und erhob sich auch selbst. Grinsend befand sie sich in seinen Armen und wurde in das Schlafzimmer getragen, in dem selbst Anisa sich noch nicht befunden hatte. Sie hatte zwar kurz einen Blick hinein geworfen, aber sich nicht weiter damit beschäftigt. Nachdem Killian sie auf dem Bett absetzte, merkte sie, wie das Bett merkwürdig nachgab und auch Killian einen kurzen Moment stutzte. Mit der flachen Hand drückte sie hinunter und spürte, wie sich das Wasser darunter bewegte. In einem Wasserbett hatte Anisa bisher nicht geschlafen und auch Sex auf so einem Bett, würde für sie nun etwas ganz neues sein. Ob es wirklich so anders war, wie sie sich vorstellte? Ihr Gedankengang wurde aber unterbrochen, als sie spürte, wie Killian sie hinunter drückte, sich über sie beugte und sie erneut küsste. Den Kuss leidenschaftlich erwidernd legte die attraktive Rothaarige ihre Arme um seinen Hals. Ihr Herz schlug wild gegen ihre Brust und in ihrer Magengegend spürte sie eine wohlige Wärme, die sich über ihren gesamten Körper ausbreitete. Es fühlte sich an, als würden, wie bei ihrem ersten Kuss, Schmetterlinge flattern. Sie hatte Killian so sehr vermisst. Was auch immer am nächsten Tag passieren würde, sie würde auf ewig auf diesen Mann warten. Wenn ihr Vater Killian tatsächlich verbot weiterhin ihr Bodyguard zu sein, dann würden sie einen Weg finden, um sich sehen zu können - sie glaubte fest daran. Nichts und niemand könnte sie trennen, auch nicht ihr Vater.
    • Sex in einem Wasserbett hatte er bislang nur einmal gehabt, soweit er sich daran erinnern konnte. Nun mit Anisa ein solches Bett zu teilen war ein erfreulicher Umstand und mal ehrlich, es hatte wirklich Spaß gemacht. Es war teilweise fast schon witzig, dass sie so hin und her geschleudert wurden, aber eine sehr interessante Erfahrung, die er gerne wiederholen würde. Er hatte sich zusammen mit der Rothaarigen jedenfalls nicht mehr die Mühe gemacht sich noch aus dem Bett zu bequemen und so waren sie direkt eingeschlafen.
      Beziehungsweise hatte er Anisa ohnehin nicht mehr aus dem Bett gelesen. Killian hatte einen Arm um den nackten Körper seiner Freundin gelegt, sich an sie geschmiegt und war in einer doch sehr interessanten Position eingeschlafen. Nun jedenfalls schlief er und das ausgiebig. Der Brünette hatte nach ihrer Trennung mal wieder einen so lausigen Schlafrhythmus entwickelt, dass er sich mit allem Möglichen wach gehalten hatte, jetzt endlich den Schlaf nachzuholen war einfach befreiend und er wollte sich das von nichts auf der Welt nehmen lassen.
      Auch nicht von einem permanent klingelnden Handy. John würde das zwar nicht begrüßen, aber er kannte seinen besten Auftragskiller inzwischen gut genug das er wusste, dass wenn Killian schlief er sich nicht stören lies, auch nicht von jemanden wie John.


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    • Anisa hatte dieses Spiel im Wasserbett mehr als nur genossen. Genauso wie Killian befand sie es als amüsant, wie sie das Bett nachgab und sie sich darauf bewegten, allerdings hieß das nicht, das sie nicht beide auf ihre Kosten gekommen waren. Für Anisa war es eine interessante Erfahrung gewesen und würde es nur zu gern wiederholen, ebenso wie Killian und wenn sie Mal keine Lust auf ein Wasserbett hatte, dann würde sie Spiel auf dem Sofa beginnen. Eigentlich hatte Anisa nach dem Sex die leeren Teller, die sich noch immer auf dem Couchtisch befanden, wegzuräumen und abzuspülen und eine erfrischende Dusche hätte sie ebenso wenig abgelehnt, Killian aber hatte ganz andere Pläne. Er hatte sie sofort in seine Arme gezogen und sie nicht mehr losgelassen. Absolut niedlich und zauberte der schönen Rothaarigen ein Lächeln ins Gesicht. Hätte Jemand das Killian noch vor seiner Bodyguard 'Beförderung' erzählt, hätte er diesem Jemand vermutlich ins Gesicht geschlagen... Hatte er solch jegliche Berührungen nicht als unnötig befunden? Nun, umso geschmeichelter war Anisa, denn dieser Mann fühlte sich in ihrer Gegenwart so geborgen, das er sogar nach wenigen Minuten eingeschlafen war. Bis auch sie eingeschlafen war, hatte sie ihm zärtlich durch das Haar gestrichen, ihn mit Küssen auf die Stirn, die Wangen und seinen Lippen überhäuft. Anisa hatte es selbst nicht erwartet, aber in diesen Mann war sie unglaublich verliebt, Killian hatte ihr das Herz gestohlen.
      Das Einzige was sie allerdings zu stören begann, war das Handy, das vor sich hin klingelte und Anisa aus ihrem friedlichen Schlaf riss. "Aus machen.", nuschelte sie verschlafen und versteckte ihr schönes Gesicht an dem nackten Oberkörper des Brünetten. Wie sehr sie diesen Geruch liebte. Es hatte ihre Morgens gefehlt und diesen männlichen Körper zu berühren, ebenfalls. Wer auch immer auf die Idee kam, Killian wach zuklingeln, sollte endlich mit dieser Folter aufhören, Anisa wollte schlafen und sich weiterhin an diesen schönen Körper schmiegen.
    • Im Gegensatz zu Killian konnte Anisa wie jeder andere normale Mensch nicht bei einem klingelnden Handy schlafen. Kill hätte es weiterhin gekonnt ignoriert. Anisa hingegen grummelte verärgert vor sich hin und nach dieser Nacht wollte er seine Freundin nicht unnötig verärgern. "Wird dein Alter sein.", brummte der Brünette und zog Anisa näher an sich. "Lass es klingeln, hört schon irgendwann auf." In der Hoffnung die schöne Rothaarige damit milde zu stimmen hatte er sie auf sich gezogen, streichelte zärtlich ihren nackten Rücken entlang und schmiegte sein Gesicht an sie. Jede Arbeit der Welt konnte warten bis er fertig war sich mit diesem heißen und vor allem nackten Menschen in den Laken zu räkeln. Nun würde John allerdings erfahren, dass seine Tochter gerade diejenige war die mit ihm das Bett teilte, nun das wäre eine andere Geschichte und Kill bezweifelte das John ihn damit durchkommen lies. Er glaubte zwar nicht das ihn das Oberhaupt umbrachte, dazu war Killian zu kostbar aber er würde andere Wege finden ihn leiden zu lassen. Da das Handy aber nicht nachgab, schnappte er sich genervt das kleine Gerät, legte aber einen Zeigefinger auf die wunderschönen Lippen seiner Freundin, damit diese verstand jetzt still zu sein, ehe er den Finger hinunter nahm und weiter ihren Rücken entlang streichelte, während er an das Handy ging.
      "Was?", pflaumte er den Störenfried am Handy an. Selbst John war diese Begrüßung am frühen Morgen schon gewohnt, nahm das glücklicherweise aber sogar mit Humor. Ja Killian hatte wirklich verdammt viele Privilegien und die würde er mit diesem kleinen Geheimnis alle verlieren.


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    • Dieses verdammte Gerät hörte einfach nicht auf zu klingeln. Das Killian bei diesem nervigen Klingelton einfach weiterschlafen konnte, war für die Rothaarige nicht gerade verständlich. Es nervte und Anisa grummelte verschlafen vor sich hin. Das er allerdings erklärte, das es schon aufhören würde und ihren schlanken Körper auf sich zog, hoffte sie stark und genoss die Streicheleinheiten. Die Vorstellung das ihr Vater Killian anrief, war irgendwie angsteinflößend. Wenn er nur wüsste, mit wem er den vorherigen Abend das Bett geteilt hatte und nun liebevolle Streicheleinheiten schenkte, hätte er vermutlich das Handy zerstört mit dem er im Moment versuchte anzurufen und ohne eine Sekunde zu verlieren persönlich in das Auto gestiegen und zu ihnen gefahren. Von diesen Gedanken wollte sich die schöne Rothaarige allerdings nicht stören lassen, genoss die Berührungen und schloss wieder die Augen. "Ich hoffe doch.", murmelte sie kaum hörbar. Allerdings hörte dieses verdammte Klingeln einfach nicht auf, egal wie lange sie warteten und egal wie oft Anisa dieses Handy gedanklich bereits gegen die Wand geschleudert hatte. Grummelnd blinzelte Anisa, starrte auf das Handy, blickte dann aber zu Killian hinauf, der nach dem Handy gegriffen und ihr folglich einen Finger auf die vollen Lippen gelegt hatte. Seiner Geste ging die Rothaarige ohne zu murren nach, legte ihren Kopf wieder auf seiner nackten Brust ab und genoss die weiteren Berührungen. Scheinbar handelte es sich tatsächlich um ihren Vater, denn sie erkannte die Stimme, die sie nur leise auf dem Handy sprechen hörte. Was er sagte, verstand sie nicht, aber diese Stimme würde sie immer erkennen, egal wie leise sie war.
      "Ich erwarte dich in der Villa, ich habe einen Auftrag für dich.", war das Einzige was John am Telefon berichtete und verlangte, ihn sofort sehen zu wollen.
    • Wenn man den Astolfos eine Sache wirklich lassen musste dann war es ihren Sturkopf. Den hatte absolut jeder in dieser Familie ohne Ausnahme und wenn ein Astolfo jemanden anrief, dass lies er es auch 100 mal Klingeln wenn es sein musste, nur um seinen Willen zu bekommen. So war es leider Gottes auch, das Telefon klingelte weiter und weiter. Die Anstalten aufzuhören machte es nicht, wozu auch? Warum die Mailbox von Killian sich nicht einschaltete blieb ihm nach wie vor ein Rätsel, aber er hatte gelernt auch unter solch einem Lärm einzuschlafen. Anders als Anisa, die selbst nachdem sie auf seinem Körper weiter schlafen durfte, das Gerät weiterhin fixierte und gedanklich verfluchte. Um seine Sicherheit, aber auch der seines Handys besorgt gab Kill nach und ging an die kleine Störquelle. Wie zu erwarten war es John und wie zu erwarten hatte der Alte nicht die Zeit und die Lust mehr zu erklären. Könnte ja unprofessionell wirken und seine Autorität untergraben mehr als ein paar Worte am Handy zu verlieren. Er forderte und legte auf. Nun Killian hatte ihn auch nicht für einen Dirty Talk Redner am Handy erachtet. Das er ihm aber schöne Worte zuflüsterte, dass hatte Killian schon erlebt, meistens aber gekonnt ignoriert. Nun das war etwas das er Anisa tatsächlich nicht gesagt hatte, aber er ging davon aus das sie das sicherlich nicht hören und sich vorstellen konnte. "Was habe ich gesagt?", murmelte Killian nachdem er aufgelegt hatte mit einem Blick auf seine immer noch entkleidete Freundin. "Was für ein Anblick.", schnurrte er zufrieden und nahm sich die Zeit sie doch noch einmal zu knuddeln.


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    • John hatte nicht viel am Telefon berichtet, wie immer sagte er noch weniger als das Nötigste und legte wieder auf. Das er allerdings länger gewartet hatte, bis Killian endlich ans Telefon gegangen war, als das er gesprochen hatte, tat hier nichts zur Sache. Er wollte Killian unverzüglich in der Villa sehen und ihm dort seinen nächsten Auftrag erläutern. Das er bereits den neuen Bodyguard seiner Tochter erwählt und ebenfalls zu sich bestellt hatte, erwähnte er nicht. Hätte er aber gewusst, das seine Tochter nackt auf Killian lag, der ebenfalls alles andere als bekleidet war, wäre er höchstpersönlich in sein schwarzen Wagen gestiegen und wäre über jede einzelne rote Ampel gefahren, um bloß keine Zeit zu verlieren. Ein amüsanter und doch angsteinfößender Gedanke. Jedenfalls rührte Anisa sich nicht, schloss genüsslich ihre Augen und konzentrierte sich nur auf die Finger, die über ihren schlanken Rücken strichen. Auf Killians Worte brummte die Rothaarige nur leise und schmiegte sich enger an seinen nackten Körper. Aufstehen, wollte Anisa unter keinen Umständen und blieb auch dort, wohin sie Killian verfrachtet hatte, auf seinem nackten Körper. Eigentlich glich sie einer verschmusten Katze, die sich auf ihrem Besitzer einrollte und könnte Anisa schnurren, hätte sie dies tatsächlich getan. "Ich bewege mich nicht weg.", grummelte sie und schlang ihre Arme enger um den Brünetten. Ein leichtes Grinsen stahl sich aber auf ihre Lippen, bei dem was Killian erwähnte. Sie wollte sich gar nicht erst bewegen, denn wenn sie unter sich hinunter sehen würde, dann würde sie vermutlich ganz schnell wieder das beendete vom gestrigen Abend fortführen wollen. Wäre sie nur nicht so müde, dann hätte sie vermutlich schon bei dem was sie spürte, nachgegeben und sich auch nicht zurückgehalten, den Brünetten während des Telefonats zu verwöhnen. Das die unschuldige Tochter des großen Mafia Bosses ein versautes Luder war, musste Killian immerhin bereits wissen.
    • "Brauchst du auch nicht. Er ist es gewohnt, dass ich ihn warten lasse. Ich habe es nicht eilig.", antwortete Killian gelassen und verfrachtete seine Freundin direkt unter sich. "Was für ein versautes Grinsen.", lachte er doch amüsiert und küsste zärtlich ihren Hals entlang. Ja, John war es inzwischen tatsächlich gewöhnt das Kill ihn warten lies. Sicherlich ging er bereits davon aus, dass Killian sich mit irgendjemanden ob Männlein oder Weiblein im Bett vergnügte. Das dieser jemand aber seine eigene Tochter war, dass würde Kill allerdings für sich behalten. Sicherlich würde er dann nicht so lange auf seinen besten Mann warten. Der Brünette fragte sich allerdings welchen Auftrag der Alte für ihn zu dieser Zeit hatte. Normalerweise nahm er ihn um diese Jahreszeit herum mit in seine Ferienbehausung und nannte es ´Urlaub´. Wer würde dann aber auf Anisa aufpassen? Plötzlich weiteten sich seine goldenen Augen geschockt. "Ich habe ein ganz ungutes Gefühl.", murmelte er und erhob sich direkt von dem schönen Körper seiner Freundin, auch wenn er sich eigentlich dagegen sträubte und lieber weiterhin Spaß mit Anisa gehabt hätte. "Ich weiß das willst du nicht hören, aber du hast mich gebeten keine Geheimnisse mehr zu haben.", meinte Killian dann und sah zu seiner Freundin. "Um diese Zeit fährt dein Vater für gewöhnlich aufs Land wie du weißt. Ich begleite ihn meistens. Das heißt aber im Kontext, dass du ohne Bodyguard bist und er jetzt sicherlich jemanden organisiert hat. Der Alte vergisst das ich ihn inzwischen kenne."


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    • Nichts auf der Welt würde Anisa nun lieber tun, als bei diesem Mann zu sein. Das ausgerechnet ihr Vater durchgehend das Handy des Brünetten klingeln ließ, war jedoch störend. Konnte er ihnen denn überhaupt keine Ruhe gönnen? Dennoch schmiegte sich die Rothaarige enger an den Brünetten, konnte bei seinen Worten allerdings nicht anders, als ebenfalls an einen nackten Körper zu denken - an seinen. Zwar konnte sie ihn im Moment nicht betrachten und auch er sah nur ihren schlanken Rücken und Hintern, ebenso wie ihre langen, feuerroten Haare die ihren schönen Körper betonten, ihre Gedanken aber, auf was sie sich gerade befand wie sein Körper aussah... Gott, wie konnte sie sich denn nicht an ihm verbrennen? Und dazu spürte sie ganz genau, was er zu bieten hatte und dabei musste Anisa sich schwer beherrschen um ihn nicht zu verfallen. Killian aber hatte ganz ähnliche Pläne wie die Rosahaarige, beförderte sie mit einem gekonnten Bewegung direkt unter sich und benetzte ihren Hals mit zärtlichen Küssen. Ein wohliger Laut kam ihr über die Lippen und ihr Körper reagierte auf seine Küsse und Berührungen. Gerade als ihre Hände über seinen Rücken streichelten und nach vorn, zu seiner Brust wandern wollten, hatte sich Killian von ihr abgewandt. Schmollend blickte sie zu den goldenen Augen hinauf. Konnte dieses ungute Gefühl denn nicht warten? Eigentlich wäre Anisa sofort unter dem Bett verschwunden, Killian machte allerdings keinen stark alarmierenden Eindruck, deshalb schmollte sie nur. Mit zusammen gezogenen Augenbrauen richtete sie sich auf und starrte Killian ungläubig an. Nachdem was sie über ihren Vater erfahren hatte, war ihr nicht sonderlich Wohl bei dem Gedanken, das sich ihr Vater und Killian gemeinsam in einem seiner Ferienhäuser befinden. Schwer seufzend ließ sich die schöne Rothaarige wieder zurückfallen. "Falls er das wirklich geplant haben sollte, dann wird er sicherlich nicht erlauben, das du mich weiterhin beschützt.". Dann zog sie Killian in ihre Arme. "Können wir uns hier nicht einfach einsperren?", fragte sie schmollend.
    • Das bei Anisa weniger die Alarmglocken läuteten als bei ihm verwirrte ihn ein wenig. Vielleicht sah er sie deshalb auch so fragend an. Verstand sie eigentlich was es bedeutete, wenn ihr Vater schon jemanden ausgesucht hatte? John war niemand der einfach zu überzeugen war, da musste Killian schon andere Geschütze auffahren und das konnte und wollte er weder sich noch Anisa antun. Seufzend lies er sich in ihre Arme zurück ziehen. "Wir können uns hier nicht einsperren, dass weißt du. Wir sollten uns lieber irgendetwas einfallen lassen.", murmelte er nachdenklich und schmiegte seinen Kopf an ihre nackte Oberweite. Weich. Zufrieden seufzte er und schloss einen Moment die Augen. Gott, wie konnte man jetzt bitte noch von ihm erwarten, dass er sich weg bewegte? Killian war es zwar egal ob er mit einem Mann oder einer Frau das Bett teilte, aber ein Frauenkörper hatte ihn schon immer mehr angezogen, wenn er es sich schon aussuchen musste. Zumal er deutlich bequemer war! Dennoch wusste er, dass er hier nicht liegen bleiben konnte und richtete sich schweren Herzens auf. Einen Kuss hauchte er Anisa dennoch auf die Lippen, ehe er sie lange Zeit ansah. "Was sollen wir tun Anisa?" fragte er sie nachdenklich und strich ihr vorsichtig mit der Hand über die Wange und danach an ihrem Hals entlang, hinab zu ihrer Oberweite und betrachtete sie zärtlich. "Wenn es nur für Aufträge wäre, wäre es in Ordnung...aber wenn du einen anderen Bodyguard bekommst, wird dieser nicht von deiner Seite weichen."


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    • Anisa wollte es nicht wahr haben, sie wollte keinen anderen Beschützer an ihrer Seite. Zumal ihr Bodyguard nicht nur irgendjemand war. Es handelte sich um Killian Darkbloom, der Mann, der ihr Herz gestohlen und für immer beschützen würde. An der Seite dieses Mannes wollte sie sein und das jede einzelne Sekunde. Würde ihr ein neuer Bodyguard zugeteilt werden, dann bedeutete es nicht nur, das Killian wieder zu den schrecklichsten Aufträgen geschickt wurde, sondern sie sich auch niemals wieder näher kommen konnten. Sie würde jede einzelne Sekunde bewacht werden. "Ich weiß.", seufzte sie schwer und streichelte über sein weiches Haar, als er sich an ihre nackte Oberweite schmiegte. Was sollten sie tun? Gäbe es hierfür denn eine Lösung? Am liebsten würde sie nie wieder diesen Ort verlassen, deshalb auch schloss sie für einen Moment ihre Augen, genoss diesen friedlichen Moment, eher Killian sich auch schon von ihr löste und einen Kuss auf die Lippen hauchte. Ihre Emerald grünen Augen blickten zu ihm hinauf und konnte spüren, wie seine große Hand von ihrer Wange immer weiter hinab strich. Selbst die erste Option wäre für Anisa alles Andere als in Ordnung, irgendwann würde er noch daran zerbrechen... "Selbst wenn es nur Ersteres wäre, würde er jemand wählen der mich in der Zeit, in der du nicht anwesend bist, beschützt. Dann würde es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis er uns komplett trennt. Es wäre also ebenfalls keine dauerhafte Lösung.". Ihre Hand glitt zu seiner und umschloss sie fest. "Mir ist nicht wohl dabei, absolut nicht. Was wenn du ihn aber zum Ferienhaus begleitest und ihn darum bittest, danach wieder mein Bodyguard zu sein? In der Zeit in der du nicht da bist, kann mich jemand anderes beschützen, es wäre also nur für eine bestimmte Zeit. Er könnte glücklich in sein dämliches Ferienhaus gehen und wir haben uns danach einander wieder.", schlug Anisa ihre Idee vor.
    • Es war selten das sich Killian so sehr den Kopf über etwas zermarterte. Für gewöhnlich hatte er meistens irgendeine Lösung parat, aber da betraf es meist nur sein eigenes Leben und der Überlebensinstinkt brachte ihn dazu, dass Richtige zu tun. Das hier aber war etwas vollkommen anderes. Es betraf ihn, seine Freundin und ihre gemeinsame Beziehung. Ein falscher Schritt und er könnte sie an seiner Seite verlieren und nur noch aus der Ferne betrachten. Dieser Umstand war nicht akzeptabel. Darum hatte er auch Anisa gebeten sich etwas zu überlegen, da er die Befürchtung hatte wenn sie nicht schnell genug handelten, würden sie bald gar keine Möglichkeit mehr haben etwas zu tun. Vielleicht sollte er Lev zu Rate ziehen? Die Intelligenz des Russen war ohnehin unheimlich und Lev war jemand der grundsätzlich alles wusste und für praktisch alles eine Lösung hatte. Und wieder verließ er sich auf ihn, das war doch zum verrückt werden. Irgendetwas musste er eindeutig tun um all das was Lev bislang für ihn getan hatte zurück zu zahlen. Als Anisa aber einen Vorschlag bezüglich der Sache mit dem Ferienhaus machte, blickte er nachdenklich in ihr wunderschönes Gesicht. "Das könnte funktionieren... Er ist zu der Zeit meistens extrem gut gelaunt. Dieser Besuch ist für ihn wie Urlaub und er feiert dies grundsätzlich mit mir, falls sich die Pläne nicht geändert haben. Ich werde mich also gut anstellen und mit ihm reden.", stimmte er dann dem Vorschlag zu und hoffte inständig, dass der Bodyguard in der Zeit keine Schwierigkeiten machen würde. Schwierigkeiten!
      "Hey ... falls das nicht klappt, kann ich auch dafür Sorgen das dein Bodyguard ein paar mehr Probleme hat als ihm lieb ist. Wenn er ständig damit versagt dich zu beschützen, wird er nicht lange dein Bodyguard bleiben. Keine Sorge ich werde natürlich aus der Ferne auf dich aufpassen."


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    • Nun standen sie tatsächlich vor einem Problem. Nicht nur das Anisa schrecklich unwohl bei der Sache war, das Killian ihren Vater zu einem seiner Ferienhäuser begleiten sollte, nein, sie mussten dafür sorgen, das sie ihn als Bodyguard nicht verlor. Ein amüsanter Gedanke, denn Anfangs hatten sie sich die Köpfe eingeschlagen und alles erdenkliche versucht, das sie wieder ohne einander leben konnten. Nun wollten sie aber nichts anderes mehr, als miteinander zu leben. Unsicher biss Anisa sich auf die Unterlippe. Eine Frage brannte ihr auf der Zunge. Was um Gottes Willen taten sie dort? Wenn Anisa sich genau daran erinnerte, dann befand ihr Vater sich Wochenlang in einem der Häuser. Was er dort machte, hatte sie bisher nie hinterfragt, Killian hatte ihr allerdings bereits versichert, das er ihn niemals angefasst hatte... Stellte er sich den Brünetten etwa neben sein Bett, befahl ihm sich auszuziehen, während er friedlich einschlief? Bei dem Gedanken allein wollte Anisa sich am liebsten übergeben. "Weshalb nimmt er dich mit? Benötigt er dich als seinen Schutz?", fragte Anisa daher etwas unsicher. Es war ein deprimierender Gedanke, aber Anisa traute ihrem Vater, nachdem was sie erfahren hatte, viel zu viel zu. Auf Killians nächste Gedanken, schüttelte sie allerdings den Kopf. "Wer auch immer es ist, ich möchte nicht, das ihm etwas geschieht. Ich bin seine Tochter, ich kann mir nicht vorstellen, das er jemanden, der es nicht schafft mich zu beschützen, ungeschoren davon kommen lässt. Du warst eine Ausnahme, Killian. So sehr ich auch bei dir sein möchte, möchte ich nicht, das jemand zu Schaden kommt.", antwortete sie ruhig. Dann richtete sich die attraktive Rothaarige auf, lehnte ihren Kopf gegen seine Schulter und umschloss seine Hand mit ihren. "Wir werden eine Lösung finden.", sagte Anisa mit gesenkter Stimme, auch wenn sie sich unsicher war.
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