[2er RPG] ☠ I need a Gangsta ☠

    • "Doch ich verstehe es, weil ich das gleiche für dich empfinde.", antwortete Killian und schloss einen Moment die Augen als sie so zärtlich seine Wange berührte. Es stimmte das Killian genau wusste welche Knöpfe er bei Frauen als auch bei Männer drücken musste, damit diese auf ihn anspringen. Er wusste was sie wollten und das nutzte er aus. Bei Anisa hingegen war all das echt. Sie kannte ihn, sah seine Seele und war ihm nah. Sie wusste das Kill lange nicht so stark war, für ihn alle hielten. Ja, er war stark und das mehr als die meisten, aber er war immer noch ein Mensch, auch wenn er das langsam aber sicher nicht einmal von sich selbst mehr glaubte. Er hatte Angst vor dem das er geworden war, vor diesem Wesen und das er schon lange nichts mehr bei dem Anblick einer Leiche empfand. Aber eine viel größere Angst hatte er davor, dass Anisa sich von ihm abwandte, würde sie noch mehr von dieser Dunkelheit sehen. Aber sie hatte es bisher nicht getan. Diese wunderschöne Frau mit dem flammenroten Haar war viel stärker als er, auch wenn sie sich selbst dieser Stärke nicht einmal bewusst war. Nach ihren Worten öffnete er wieder seine goldenen Augen und sah sie lange an. "Okay...", flüstere er leise und zog Anisa wieder in seine Arme. "Mein Leben gehört dir, dass weißt du oder?", hauchte er erneut leise in ihr Ohr und drückte sie an sich. Er konnte sein Glück in diesem Moment kaum in Worte fassen, er durfte noch einmal glücklich sein. Sein Traum war noch nicht zu Ende und diese wundervolle Frau blieb an seiner Seite. Und doch .... und doch war es nicht in Ordnung. Er würde ihr weiterhin so viel Leid bringen, dass der pure Gedanke daran ihn unsagbar traurig stimmte.


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    • Dieser Mann bedeutete für Anisa alles. Er hielt ihr gesamtes Leben zusammen und geschah es irgendwann, das genau dieses Band nicht mehr alle Scherben zusammen halten konnte, würde Anisa brechen. Ging es Killian nicht ähnlich? Sie beide waren sich so ähnlich und wiederum doch unterschiedlicher, wie sie nicht sein konnten. Ein Gefühl verband sie, das so stark war, das es schien niemals durchbrochen werden zu können. Für einige Zeit waren sie getrennte Wege gegangen, Anisa hatte den Kontakt gemieden und doch konnten sie nicht ohne einander. Anisa konnte nicht ohne diesen Mann und jede weitere Sekunde von ihm getrennt, brachte sie förmlich um. Es mag sein, das genau diese Beziehung sie beide ihren Kopf kosten konnte, aber sie konnten nicht ohne den Anderen, sie brauchten sich um in dieser grausamen Welt überleben zu können. Anisa erklärte ihm, an seiner Seite sein zu wollen, ihm helfen zu wollen und bat um den Gefallen, das er wenigstens etwas auf sich achtete, denn sonst würde sie irgendwann zerbrechen. Sie erklärte, egal was passieren würde, bei ihm zu bleiben, woraufhin sich langsam wieder seine goldenen Augen öffneten und sie fixierten. Killian zog sie in seine Arme, flüsterte ihr etwas ins Ohr, das ihr selbst Gänsehaut bereitete und legte auch ihre Arme wieder um den Dunkelhaarigen. "Ich vertraue dir.", flüsterte sie und vergrub für einen Augenblick ihr Gesicht an seiner Brust. "Ich möchte nirgends lieber sein, als bei dir.", murmelte sie gegen seine Brust.
    • Es war ein unsagbar intimer Moment zwischen den beiden. Sie hatten oft Situationen in denen sie zusammen gewesen waren, vor allem körperlich. Aber das hier war etwas anderes, dieser Augenblick ging so tief das es die Seele des anderen erreichte. Killian hatte sich noch nie so nackt vor einem Menschen gefühlt obwohl er seine Klamotten trug. Seine Seele wurde offen gelegt, aber auch wenn er nicht darüber sprach was in ihm vor ging, so war das hier etwas so vertrautes, wie man es mit niemand anderem teilen konnte. Er hatte Anisa an sich gedrückt, als dieser erneut mit ihm sprach und sich an ihn schmiegte. Wie lange genau sie nun so auf dem Boden saßen, sich in den Armen hielten und dem jeweils anderen Zuneigung und Stärke boten wusste er nicht, aber es ging ihm wie Anisa, er wollte nirgendwo lieber sein als bei ihr. "Nur...vielleicht das nächste Mal in keiner Besenkammer.", flüsterte er leicht lachend und drückte sie noch einmal fest an sich, bevor er sie los lies und nach ihrer Hand griff. "Lass uns nach Hause." wie lange es schon her war, dass er das gesagt hatte? Er war nur noch auf seine Arbeit fixiert gewesen, dass er nicht einmal dazu gekommen war Lev für seine harte Arbeit zu danken. Sein bester Freund hatte ihm in einer ungefähr halbstündigen Moralpredigt erklärt, dass es nicht gut war wenn er und Anisa an dem Ort blieben, an dem all dieses Drama statt gefunden hatte und ihm eine neue Bleibe organisiert, während Kill bei Lev geblieben war, dort duschte und hin und wieder etwas aß, wenn er denn etwas hinunter bekam. "Lev hat mir eine neue Wohnung besorgt, sicherlich ist sie total im Russian-Stil eingerichtet, aber ich habe sie auch noch nicht gesehen. Sollen wir gemeinsam hin?", fragte Killian sie mit einem sanften Lächeln, welches er seit Wochen nicht mehr aufgesetzt hatte.


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    • Am liebsten hätte Anisa sich gar nicht mehr bewegt, wäre in den Armen dieses Mannes geblieben und all das um sie rum vergessen. Das vergessen, was ihr Vater tat, was in Wirklichkeit geschah und was man ihrem geliebten Killian alles antat. Er musste so vieles einstecken, um aufrecht weiter gehen zu können, aber irgendwann würde auch er an dem Ganzen zerbrechen und das war etwas, das Anisa niemals wollte. Nur wegen diesem Gedanken und dem Verlangen, ihm wieder nah zu sein, hatte sie ihn in diese Besenkammer gezerrt. Nun befanden sie sich auf dem Boden sitzend, Arm in Arm und genossen endlich wieder die Nähe des Anderen. Anisa konnte endlich ihren Frust loswerden und sogar wieder Lächeln. Sogar Lachen konnte sie wieder, nachdem Killian selbst amüsiert erklärte, das das nächste Mal nicht in einer Besenkammer stattfinden sollte. "Wenn wir uns das nächste Mal in einer Besenkammer befinden, stelle ich ganz andere Sachen mit dir an.", schnurrte sie ihm verführerisch ins Ohr. Nun, es handelte sich hier noch immer um Anisa und diese war bekanntlich alles andere als ein braves, schüchternes Mädchen. Das sie wieder zu solch einem Thema zurück fand, konnte nur bedeuteten, das es ihr nur besser gehen konnte. Nachdem sie wieder Killians Nähe genießen konnte, wie sollte sie denn hierbei nicht glücklich sein? Als Killian dann aber nach ihrer Hand griff und Worte aussprach, die ihr vermittelten, das endlich alles wieder in Ordnung war, formten sich ihre vollen Lippen zu einem Lächeln und erhob sich von dem kalten Boden. "Das Einzige was ich weiß ist, das er dir vermutlich eine Menge Tee hinterlassen hat.", antwortete Anisa amüsiert und fügte sofort hinzu: "Lass uns sofort gehen.". Daraufhin lauschte Anisa, ob Schritte in der Nähe zu hören waren und linste vorsichtig aus der Kammer hinaus und trat hinaus, als niemand auf dem Flur zu erkennen war. Nur leider war Anisa dazu gezwungen, Killians Hand los zu lassen, denn noch immer durfte niemand wissen, das sie eine Beziehung führten. Sie mussten dieses Geheimnis hüten wie einen Schatz, niemand durfte davon erfahren und Anisa würde alles daran setzen, das es auch so bleiben würde. Jetzt aber wollte sie nur noch zu der Wohnung, von der Killian gesprochen hatte, es waren schrecklich lange Tage vergangen. Viel Schlaf hatte sie nicht gefunden, ernährt hatte sie sich auch schlecht und ihre pausenlosen Gedankengänge hatten ihr den Rest gegeben, sie war ausgelaugt. Umso glücklicher war sie, Killian wieder an ihrer Seite zu wissen, sie musste nur noch ihrem Vater erklären, das sie niemand anderen als ihren Bodyguard haben wollte.
    • Dieser Stimmungsausbruch war untypisch für Killian, aber er fühlte sich erleichtert. Es war lange her, dass er geweint hatte und einen Moment lang Schwäche zugelassen hatte. Zwar hatte dieser Augenblick tatsächlich nicht einmal eine Minute gedauert, aber es hatte ihm ausgereicht und er fühlte sich stärker den je. Natürlich würde es ihm nach wie vor schwer fallen sich seiner Freundin zu öffnen, was aber nicht an Anisa lag, sondern viel mehr daran das er sie nicht noch weiter verletzen wollte. Killian hatte gesehen wie sehr sie wegen ihm gelitten hatte, wie sehr die Informationen über sein Leben an ihr gezerrt hatten und das war es eigentlich wovor er sie immer beschützen wollte. Vor sich und seiner Arbeit. Allerdings war dieser Plan gehörig nach hinten los gegangen, dass war etwas mit dem er sich ebenfalls abfinden musste. Als sie sich von einander gelöst hatten und der Dunkelhaarige schnell wieder gefasst war, schüttelte er bei ihren Worten nur amüsiert den Kopf, während er ihr durch das volle Haar wuschelte. Bezüglich Lev hatte er aber wenigstens etwas zu lachen. "Ja, sicherlich ein ganzer Jahresvorrat.", grinste der attraktive junge Mann amüsiert. "Aber ich bin ihm sehr dankbar... er hat mir in dieser Zeit wieder beigestanden. Sicherlich hat er wegen mir schneller graue Haare als ihm lieb ist." Dem Russen musste er allerdings wirklich dankbar sein. Lev hatte dafür gesorgt, dass er sich wenigstens etwas ausruhte und Essen zu sich nahm, während Killian sich eigentlich nur in die Arbeit stürzen wollte, wie er es früher immer getan hatte. Ob Killian damit eine Leere füllen wollte wusste er nicht, aber während seiner Arbeit war er konzentriert und dachte nicht darüber nach was für ein schrecklicher Mensch er war. Diese Gedanken holten ihn erst viel später ein. Anisa schien der Vorschlag zu gefallen seine neue Wohnung zu inspizieren und ehrlich gesagt war Kill ebenfalls sehr neugierig, was sich Lev hatte einfallen lassen. Er kam vor lauter Arbeit die letzten Wochen nicht einmal dazu seine eigene Wohnung zu besichtigen - bitter. Anisa hatte sich an der Tür vergewissert das niemand sie bemerken würde, als sie sich fast schon klischeehaft aus der Besenkammer schlichen. Gerne hätte Killian seine Freundin an sich gezogen, der Welt entgegen geschrien das diese wundervolle Frau nur ihm gehörte, aber er durfte es nicht. Das war etwas mit dem er sich abfinden musste, aber wenigstens war sie wieder an seiner Seite. Ganz gleich wie furchtbar sein Leben für viele erscheinen mochte, im Augenblick war er glücklich. Sein Blick wanderte zu der rothaarigen Schönheit an seiner Seite, während sie zusammen die Villa verließen.


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    • Anisa hatte alles daran gesetzt, um Killian zu verstehen geben, wie sehr sie ihn in ihrem Leben brauchte und das er beginnen sollte, auf sich zu achten. Wenn er es nicht für sich machen wollte, dann sollte er es für sie tun, denn jeden Schmerz den er erfahren musste, durchfuhr auch Anisas schlanker Körper. Jetzt aber war sie endlich wieder an seiner Seite, konnte ihn fühlen, seinen vertrauen Duft einatmen und seiner schönen Stimme lauschen. Sie hatte ihn schrecklich vermisst, es wunderte sie daher schon fast selbst, das sie in der Zeit in der Besenkammer keine Träne geweint hatte. Ja, wie war bedrückt, aber für Killian hatte sie stark sein wollen. Mit einem Lächeln hatte sie bestätigt, bereits graue Haare bei dem jungen Russen entdeckt zu haben und verschwand daraufhin wieder aus der Besenkammer. Am liebsten hätte sie nach der Hand des Dunkelhaarigen gegriffen, um so die Villa zu verlassen, leider aber war ihnen diese Art von Nähe, in der Öffentlichkeit, strengstens untersagt, wenn sie wollten, das ihre Beziehung weiterhin geheim blieb. Das Isabella nicht daran gedacht hatte, die Beziehung zwischen Killian und Anisa an die große Glocke zu hängen, war fast schon ein unmöglicher Gedanke. Wer wusste schon, ob sie dies nicht sogar schon versucht hatte, ihr aber niemand Glauben schenkte. Womöglich war ihr Hass gegenüber Anisa auch einfach so groß gewesen, das sie nur dem Ziel gefolgt war, um sie endlich aus der Welt zu schaffen. Endlich war diese schreckliche Frau fort und konnte Anisa nichts weiter antun. Anisa wünschte keinem Menschen den tot, allerdings war sie über diesen erstaunlich erleichtert gewesen. Endlich hatte die Furcht vor dieser Psychopathin ein Ende gefunden. Schon als sie die Villa verließen und Anisa frische Luft einatmen konnte, mahnte sie den Dunkelhaarigen mit ihren Blicken, bevor er überhaupt seinen Finger rühren konnte. Würde er ausgerechnet jetzt auf die Idee kommen, eine Zigarette zu rauchen, wäre Anisa außerordentlich mies gelaunt und eine mies gelaunte Anisa konnte niemand ausstehen. "Ich freu mich darauf.", meinte Anisa dann mit einem sanften Lächeln. "Die Wohnung könnte ein Neuanfang sein.".
    • Als sie zusammen die große Villa verlassen hatte, welche hier in Venedig thronte wie die Residenz irgendeines Königs, war Killian schon im Begriff nach seinen Zigaretten zu tasten. Als er allerdings den bösen Blick seitens seiner Freundin vernahm, hatte er mitten in der Bewegung inne gehalten. Sie hatten sich gerade wieder versöhnt, da wollte er nicht noch einmal auf eine Landmine treten. Seufzend hatte er also wieder seine Hand sinken lassen und der Rothaarigen nachgegeben. Bezüglich der neuen Wohnung nickte er ein wenig schmollend, aber schmunzelte dann doch relativ schnell wieder. Einer der schwarzen Schlitten hatte offenbar schon vor der Villa auf sie gewartet. Ab und an fragte sich Kill ja, ob die Männer und Frauen welche als die Chauffeure der Astolfos tätig waren nichts anderes zu tun hatten. Mal ehrlich rund um die Uhr vor dem Haus herum zu lungern, stellte sich Killian schrecklich vor. Zumal ihr Job auch nicht unbedingt der sicherste war und das lag nicht an Autounfällen oder was man sonst in diesem Beruf zu fürchten hatte. So oft wie die Wagen von Feinden ins Visier genommen wurden, hatten die Fahrer inzwischen Nerven aus Stahl. Beeindruckend waren sie jedenfalls. So auch die Frau welche auf sie wartete. Sie war schlank und groß, trug einen eleganten schwarzen Anzug, ein weißes Hemd und eine Krawatte. Etwas das man eigentlich bei einem Mann vermutete, aber es stand ihr ausgezeichnet. Ihr langes blondes Haar war zu einem Pferdeschwanz gebunden, welcher ihr bis zu den Hüften reichte und auf ihrer Nase trug sie eine schwarze Sonnenbrille, so das man ihre Augenfarbe nicht erkennen konnte. Killian kannte die attraktive Frau und wusste bereits das sie smaragdgrüne Augen besaß. "Lady Astolfo, Mister Darkbloom.", begrüßte sie die beiden und öffnete ihnen die Türe. "Mister Koljada hat mich gebeten, sie zu ihrer Wohnung zu fahren." Amüsiert blickte Killian zu seiner Freundin. "Der Kerl weiß echt alles,mh?" Da Killian keinen Grund hatte an der Frau oder der Nachricht seines besten Freundes zu zweifeln deutete er Anisa sich in den Wagen zu setzen.


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    • Endlich, als sie wieder die Villa verließen, konnte Anisa durchatmen. Nicht nur, das die Wut gegen ihren Vater etwas sank, auch ihr Herz schmerzte nicht mehr so sehr. Endlich konnte sie Killian wieder nah sein. Wenn sie jemals die Möglichkeit erhielt, um Killian aus diesem Geschäft zu ziehen, dann würde sie keine Sekunde zögern und wenn sie diese Chance erhielt, dann brachte sie ihr nichts, wenn sie sich weiterhin aus dem Weg gingen. Und so wie sie mitbekommen hatte, war Killian wieder zu dem Mann geworden, der er vor ihr gewesen war. Jetzt aber konnten sie endlich wieder zurück in eine Wohnung, gemeinsam. Gott, wie sehr sie diesen Mann vermisst hatte. Wenn sie ihm über den Weg gelaufen war oder Zeit hatte um ihre Gedanken zu sortieren, dann war die Zeit in der sie getrennt waren nur noch schlimmer gewesen. Wie bestellt wartete bereits ein tiefschwarzer Wagen auf sie und ihre Fahrerin erklärte, wer sie dazu veranlasst hatte. Mit einem leichten Lächeln blickte sie zu Killian, der zu ihr sprach. Seine Worte entsprachen der Wahrheit, wusste ihr russischer Freund nicht tatsächlich alles? Anisa näherte sich dem Auto und stieg auf der linken Seite, hinter dem Fahrer ein, wo ihr bereits die Tür aufgehalten wurde. Mit einem knappen Nicken bedankte sich Anisa lächelnd bei der Blonden Dame und wartete, bis auch Killian einstieg und kurz darauf der Motor gestartet wurde. Nach wenigen Sekunden bewegten sie sich auch schon vom Grundstück des riesigen Anwesens und fuhren die engen Straßen hinunter. Während der Fahrt sprach Anisa kein Wort, starrte nur aus dem Fenster hinaus und beobachtete die vorbeiziehende Landschaft. Die Fahrt dauerte nicht sehr viel länger, als wenn sie zu Killians eigentlicher Wohnung fuhren, allerdings waren Anisa die Straßen nicht sonderlich bekannt, achtete allerdings auf die Umgebung, in der sie sich nun befinden würden. Auf die Wohnung war sie natürlich gespannt, wie die Einrichtung war und ob ihre Vermutung stimmte, das Lev einige Vorräte an Tee zurück gelassen hatte. Zwar war Killian kein sonderlicher Fan von Tee, Anisa jedoch hatte bereits eine Menge dieses köstlichen Tees - besonders zur Beruhigung - getrunken.
      Als sie dann endlich aussteigen konnten und das Auto wieder fort fuhr, musterte Anisa das Gebäude, in dem sie nun wohnen würden. "Ich bin gespannt.", sagte sie nur und blickte zu Killian hinauf.
    • Normalerweise war Killian ein äußerst vorsichtiger Mensch. Er hätte akribisch die Umgebung erkundet, sich jedes Haus gemerkt an dem sie vorbei fuhren oder analysiert ob sie auch wirklich zu einer sicheren Wohnung gebracht wurden, aber er tat es nicht. Er verspürte eine solch untypische Entspannung in dem Augenblick, welche ihm die Augenlider immer schwerer werden ließen. Anisa wieder bei sich zu haben, ihr wieder nah zu sein. Dieses Gefühl hatte er so vermisst, so sehr herbei gesehnt. Immer wenn er die Augen geschlossen hatte, hatte er an sie gedacht, war aber panisch aus dem Schlaf geschreckt weil er wusste, dass er sie nie wider an seiner Seite haben würde. Er war noch nie glücklicher darüber sich getäuscht zu haben. Jetzt war die Frau seines Herzens wieder bei ihm, die Fahrerin kannte er schon etliche Jahre und die Wohnung war von seinem besten Freund gewählt worden. Die Strecke die etwas wackelig über ein paar Nebenstraßen führte war so beruhigend, das Killian gar nicht anders konnte als einzuschlafen. Sein Kopf fiel schwer zur Seite und bettete sich auf die schmale Schulter der Rothaarigen. Er war so unglaublich müde. Wie lang war es schon her, dass er sich so ruhig gefühlt hatte?
      Ihr Duft war wie frischer Lavendel, zart und entspannend. Ihre Wärme so voller Güte. Auch wenn er wusste das Anisa nicht einmal mit einer Waffe schießen konnte, fühlte er sich beschützter als nirgendwo sonst. Er hätte nicht geglaubt dieses Gefühl noch einmal empfinden zu dürfen. Glücklich... ja er war glücklich.
      Erst als der Wagen zum Stehen kam, öffnete er verschlafen die goldenen Augen und rappelte sich untypisch schwerfällig aus dem Wagen. Als Anisa zu ihm sprach, gähnte er noch verschlafen und nickte. "Sicherlich sieht es aus wie einer Sankt Petersburger Zarenvilla in Miniformat.", scherzte er amüsiert und gähnte daraufhin erneut.
      "Ich entschuldige mich.", hörte man plötzlich eine weibliche Stimme im Hintergrund, welche das Fenster des dunklen Wagens hinunter gekurbelt hatte. Killian nickte ihr zu und daraufhin startete der Motor erneut und ihre Chauffeurin verschwand.


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    • Anisa hatte die Fahrt über nur aus dem Fenster gesehen und die Landschaft beobachtet, als sie aber plötzlich etwas an der Schulter berührt hatte, war ihr Blick sofort zur Seite gewandert. Bei dem Anblick formten sich ihre vollen Lippen zu einem Lächeln. Killian war tatsächlich eingeschlafen. Wären sie nicht unbeobachtet gewesen, hätte Anisa ihm durch sein weiches Haar gestreichelt und ihm ein Kuss geschenkt, aber diesem Drang musste sie leider widerstehen. Auch ihr Chauffeure durften von ihrer Beziehung nichts wissen, wirklich niemand. Es reichte, wenn Lev davon wusste und bei diesem Kerl konnten sie beide sich sicher sein, das er nichts verraten würde. Der junge Russe und Anisa waren gute Freunde geworden und es gab nichts auf der Welt, das sie für diese Freundschaft aufgeben würden. Nach der langen Fahrt war Anisa erst ausgestiegen, nachdem sie sicher gegangen war, das auch Killian wach geworden war und befanden sich vor einem Gebäude wieder. "Glaubst du?", antwortete Anisa amüsiert und begab sich gemeinsam mit Killian zum Eingang. Das Treppenhaus führte sie hinauf, bis zum obersten Stockwerk und an die einzige Tür, die es in diesem Stock gab. Nachdem die Tür dann endlich geöffnet war und sie eintraten, kam die junge Studentin aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Es handelte sich um eine gigantische Penthousewohnung und die Inneneinrichtung war ebenfalls alles andere als geschmacklos. Die Fenster bestanden aus schusssicherem Glas und wenn Anisa nicht gerade überwältigt davon war, das sich in dieser Wohnung sogar Treppen befanden die zum Schlafzimmer hinaufführten, hätte sie das Badezimmer vermutlich gar nicht mehr verlassen. Lev wusste wie gern Anisa zur Entspannung ein Bad nahm und diese Badewanne war einfach nur gigantisch. Was genau Killian tat, wusste sie gar nicht, eigentlich sauste sie von einem Zimmer zum Anderen.
    • Killian brauchte noch einige Minuten bis er auch nur annähernd wach war. Es fühlte sich an als hätte er Jahrhunderte nicht geschlafen und erst jetzt Ruhe gefunden. Nun ganz so falsch war die Aussage nicht einmal. Ohne Anisa an seiner Seite hatte er sich so ruhelos gefühlt wie zu Beginn. Zwar konnte er schlafen, aber er hatte durch die zahlreichen Aufträge kaum Zeit dazu und sein Schlaf war meistens mit einem Ohr wach verbunden. Er hatte zwar Talent darin in den unmöglichsten Positionen zu schlafen, aber er bevorzugte doch ein Bett und Ruhe. Ohne Anisa unmöglich wie er fest gestellt hatte. Ohne seine geliebte Freundin hatte er sich nämlich wie er es früher getan hatte von einer Mission zu nächsten gearbeitet. War mit mehr als nur blauen Flecken zurück gekehrt nur um danach den nächsten Auftrag anzunehmen. Das einzige das er tatsächlich nicht mehr tat, war seinen Körper zu benutzen. Natürlich verführte er nach wie vor seine Opfer, aber mehr passierte nicht. Auch wenn er nicht gewusst hatte ob Anisa je zu ihm zurück kehren würde, hatte es sich angefühlt wie Betrug also war er artig gewesen. So artig wie er es eben als Killer sein konnte.
      Noch immer im Halbschlaf war er Anisa in seine neue Behausung gefolgt. Lev hatte sich nicht lumpen lassen und auch das Sicherheitssystem war um einige Ecken krasser als nur ein einfacher Pin und eine Panzertür. Nun waren es Pin und ein Augenscanner, welcher lediglich ihn, Anisa und Lev erkannte. Den diese beiden würde Killian niemals verraten, dessen war er sich zu 100% sicher.
      Während Kill also noch das Sicherheitssystem bestaunte, huschte seine Freundin bereits durch die wer hätte es gedacht nach Tee duftender Wohnung.


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    • Im Gegensatz zur alten Wohnung von Killian, war jeder der Räume größer, sie waren liebevoller eingerichtet und kaum betrat man die Wohnung, umhüllte der angenehme Duft des Tees einen. Sogar ein kleines Arbeitszimmer befand sich am Wohnzimmer angegrenzt, indem sich ein Schreibtisch, Regale mit etlichen Büchern, eine wunderschöne Topfpflanze die aussah wie eine zu klein geratene Palme. Die Wände hell und einladend, der Boden aus hellem Holz und auch die restliche Wohnung sah einfach nur wundervoll aus. "Sogar meine ganzen Unterlagen sind hier.", staunte die Rothaarige, als sie das Arbeitszimmer verließ und wieder zu Killian schritt. "Ganz so, als hätte er gewusst, das wir zusammen hier aufkreuzen würden.", schmunzelte Anisa und steuerte zum Wohnzimmer und ließ sich dort auf das Sofa fallen. Endlich konnte Anisa sich endlich wieder hinlegen, ohne über Killian nachdenken zu müssen. Ob er sich wieder bei seinen Aufträgen befand, ob er verletzt wurde und in welchem Zustand er wieder aus seinen Aufträgen zurückkehrte. Wie ging es ihm? Glotzte ihr Vater ihn noch immer an? Wollte er wirklich wieder der Mann sein, der er vor ihr gewesen war? Das waren alles Gedanken, die ihr in ihrem hübschen Kopf umher geschwirrt waren und dabei war es noch nicht alles. Aber jetzt, wo sie sich endlich wieder in seiner Nähe befand, konnte sie seiner Gesundheit wieder beisteuern und auch der Herzschmerz hatte nachgelassen. Isabella war endlich aus dem Verkehr gezogen und somit war Anisa auch etwas sicherer. Nun, zumindest im Moment.
    • "Du wärst erstaunt, zu was Lev alles in der Lage ist. Ab und zu glaube ich ja, dass er in die Köpfe von Menschen schauen kann und zwar so richtig. Der Kerl weiß alles, das ist echt creepy.", antwortete Killian wenig erstaunt. Er kannte seinen besten Freundin immerhin schon etliche Jahre und selbst als Kind war der junge Russe jedem immer einen Schritt voraus gewesen. Das er in der Wohnung an diesem Tag Isabella auf dem Leim gegangen war, grenzte daher an ein Wunder und man musste der Italienerin dafür leider Gottes Respekt zollen. Jedenfalls war die Wohnung die garantiert Lev nach seinem Ermessen eingerichtet hatte, zumindest schrie alles gerade zu nach dem Schwarzhaarigen, ziemlich prachtvoll eingerichtet. Es war hell, überall waren Dekorationen und verdammt selbst die kleinen Sofakissen waren farblich an den Teppich angepasst. An Lev war offensichtlich ein wahrer Designer verloren gegangen. "Lobe ihn am besten sobald du ihn das nächste Mal siehst.", grinste Killian amüsiert und schlenderte in die großräumige Küche, die ein wenig an einer der Showküchen aus dem Fernseher erinnerte. Als er eine der Hängeschränke geöffnet hatte, die sich über dem Hightec-Herd befand, wurde er direkt von Bergen aus Tee erschlagen. Natürlich nicht irgendein Tee, sondern allesamt hochwertige Sorte, viele davon aus Russland. "Was habe ich gesagt? Irgendwann sehe ich es kommen und er ertränkt mich mit dem Zeug."


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    • Auf Killians Worte schmunzelte die Rothaarige. Lev wusste wirklich alles und wenn man ihn nicht besser kannte, glaubte man tatsächlich, er sei ein Hellseher. "Vielleicht hat er eine Gabe dafür.", antwortete Anisa amüsiert und steuerte das Wohnzimmer an und ließ sich dort auf das hellgraue Sofa, mit den farblich passenden Kissen, die mit dem Teppich abgestimmt waren. Eins musste sie dem Russen wirklich lassen, Inneneinrichtungen hatte dieser Kerl echt drauf. Ihre grünen Augen folgten Killian, der sich zur angegrenzten Küche begab. "Das werde ich, er hat wirklich Geschmack. Um ehrlich zu sein hab ich ihm dieses Moderne wirklich nicht zugetraut.", meinte Anisa amüsiert und kickte sich die weiß, roten Sneaker von den Füßen und breitete sich auf dem Sofa aus. "Dieses Sofa ist der Himmel!", meinte sie und schmiegte sich in die weichen Kissen. Wenn dieses Sofa schon so unglaublich bequem war, dann war Anisa schon gespannt auf das Bett, demnach müsste es sich anfühlen, als würde man in Wolken schlafen. Ihr Blick wanderte erst wieder zu Killian, als dieser eine der Hängeschränke öffnete und einen Berg an Tee anstarrte. Schmunzelnd schmiegte sich die Rothaarige wieder zurück in die Kissen. Endlich fühlte sie sich wieder wie zuhause und endlich war Killian wieder an ihrer Seite. "Komm lieber zu mir.", sagte Anisa. Killian wieder an ihrer Seite zu wissen, war für sie mehr als nur entspannend. Die ganze Last, die sie bis vor kurzem noch mit sich geschleppt hatte, war endlich von ihren schmalen Schultern gewichen.
    • "Und das wiederum wirst du ihm nicht sagen. Also das mit der Gabe, sonst wird er noch größenwahnsinnig.", grinste Killian amüsiert, während er trotz all des Lobes gar nicht anders konnte, als skeptisch auf den große Teeberg zu starren. Wollte er ihn damit etwa für die nächsten Jahre eindecken? So viel Tee konnte doch kein Mensch trinken! Was war nicht so, dass Kill keinen Tee mochte, aber pausenlos konnte er das Heißgetränk nun auch nicht in sich hinein kippen. Er schüttelte nur leicht mit dem Kopf und folgte lieber der Bitte von Anisa, woraufhin er die Holztür des Hängeschrankes wieder schloss und nun zu seiner Freundin an das Sofa schritt. "Rutsch mal Süße.", daraufhin lies sich der attraktive Brünette auf das Sofa fallen und seufzte zufrieden. Es breitete sich ein angenehmer Entspannungsschmerz an seinem Rücken aus, denn er durchaus zu schätzen wusste. Wie lange war es her, dass er sich entspannt hatte? Seit dem vorläufigen Stillstand zwischen ihm und Anisa war er konstant unter Strom gewesen. Hatte nur mit Kaffee,Koffein und hin und wieder anderem Zeug funktioniert, auf das er nicht stolz war und das auch nur um sich wach und aufmerksam zu halten. Er war früh darüber, dass er sich nun nicht mehr von der Rothaarigen ablenken musste. Jetzt konnte er wieder an sie denken ohne in Kümmer zu ertrinken. Natürlich war nach wie vor die Sorge um die schöne junge Frau an seiner Seite präsent, denn er war weiterhin der Meinung für sie schädlich zu sein. Killian hatte ehrlich gesagt nicht erwartet einmal so sehr in Sehnsucht zu ertrinken, wie es ihm nach der kurzen Distanz ergangen war.
      Schnell zog er Anisa zu sich.


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    • "Und ob ich das werde, dass kann ich mir doch nicht entgehen lassen.", antwortete Anisa noch amüsiert und schmiegte sich daraufhin in die weichen Kissen. Einfach nur zu liegen, die Augen zu schließen und die Ruhe zu genießen, war unglaublich entspannend. Eigentlich wollte die Rothaarige nun auch nichts anderes mehr, als einfach nur liegen zu bleiben und das mit Killian an ihrer Seite. Deshalb wollte sie auch, das Killian sich ihr auf dem Sofa anschloss und als er ihren Worten folgte, rutschte Anisa ohne zu murren, um Killian etwas Platz zu machen. Als er sie dann an sich zog, streckte auch sie ihre Arme nach ihm aus und legte sie um seinen Hals und rutschte so, das sie auf seinem Schoß landete. "Ich habe dich so vermisst.", flüsterte Anisa und lehnte ihre Stirn gegen seine. Niemals hätte Anisa sich erträumen lassen, das ausgerechnet Killian der Mann war, dem sie sich so hingezogen fühlen würde. Sie hatte ihren Vater dafür gehasst, ihr einen Bodyguard an die Seite zu stellen, jetzt aber glaubte sie, anders wäre sie diesem Mann niemals näher gekommen und deshalb war sie ihm dankbar. Nur durfte ihr Geheimnis niemals an die Öffentlichkeit geraten, was nämlich dann geschehen würde, wollte Anisa gar nicht erst wissen. "Lev hat mir erzählt in welches Muster du wieder gefallen bist, du musst doch auf dich achten.".
    • Zusammen mit Anisa in diesem weichen Bett zu liegen, wäre für Killian in der letzten Zeit undenkbar gewesen. Er hatte hin und wieder tatsächlich geglaubt bei seinen Aufträgen drauf zu gehen und wenn er ehrlich zu sich selbst war, war es ihm auch ziemlich gleichgültig gewesen. Er hatte sich wieder in sein komplett altes Muster begeben, dass ihn zwar vor Verletzungen schützte ihn aber auch nicht gerade lebendig erschienen lies. Er funktionierte wie es Isabella und John immer gewollt hatten, als attraktive Tötungsmaschine, den mehr war er offenbar auch nicht. Erst jetzt durch Anisa hatte er wieder angefangen seine Augen zu öffnen und es versetzte ihn in Schrecken was für eine Abhängigkeit er zu der Rothaarigen entwickelt hatte. Er war mehr auf sie angewiesen, als Anisa sicherlich glaubte. Er brauchte diese Frau an seiner Seite, er brauchte sie so sehr das es weh tat. "Ich dich auch.", antwortete er leise auf ihre Worte hin und zog seine Freundin an sich. Ein kleines Seufzen verließ die Lippen von Kill allerdings doch. "Lev ist eine alte Petze.", murmelte er unglücklich darüber das sein bester Freund Anisa offenbar all seine Schandtaten berichtete. Natürlich hatte der Russe das mit Absicht getan, weil er wusste das es Killian etwas ausmachte und er damit vielleicht zur Vernunft kam. Er hatte diese beiden kostbaren Menschen, die ihn so sehr liebten. Eigentlich war er der glücklichste Mensch der Welt.


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    • Für Anisa hieß es jetzt nur noch, Killian wieder auf den rechten Weg zu führen. Wenn er sich, ohne ihre Anwesenheit wieder zu diesem seelenlosen Mörder verwandelte, dann durfte sie ihm keine weitere Sekunde von der Seite weichen. Vermutlich hatte Lev gewusst, welch Reaktion dieses Wissen bei Anisa ausrichten und das auch Killian ihre Nähe nicht ablehnen würde. Sie verriet Killian, das Lev ihr berichtet hatte, was in der Zeit, in der sie getrennt waren, mit ihm geschehen war. "Wer weiß, ob wir ohne diese alte Petze wieder so schnell zueinander gefunden hätten.", meinte die Rothaarige und schmiegte sich an ihn, als er sie näher an sich zog. "Killian, hör auf dich selbst so kaputt zu machen.", seufzte die Rothaarige dann und sah Killian streng an. "Du weißt, was ich von dem Ganzen halte, ich möchte doch nur, das du immer wieder zurück kommst. Auch wenn ich wünschte, deine Arbeit gehöre einer normalen an... Mein Vater tut dir nicht gut, der Meinung war ich schon von Anfang an, aber nachdem was ich erfahren habe...", ihr Blick wanderte zur Seite, "Wer weiß, was er dir noch antun wird, er wird sich nicht zurückhalten und diese ganzen Aufträge die er dir aufträgt, sind doch reiner Selbstmord. Und außerdem muss ich ihm noch irgendwie zu verstehen geben, das ich keinen anderen Bodyguard möchte, als dich. Was geschieht, wenn er mir nicht zuhört? Wenn es ihm egal ist? Wenn er dir immer schrecklichere Aufträge erteilt?". Anisa wusste beim besten Willen nicht, wie ihr Vater reagieren wird, würde sie ihm erklären, niemanden sonst als Killian an ihrer Seite haben zu wollen. So wie sie mittlerweile ihren Vater kannte, besaß er ganz andere Pläne für seinen besten Auftragskiller.
    • "Das war kein Vorwurf an Lev. Er ist intelligenter als es ihm gut tut.", murmelte Killian amüsiert und strich seiner Freundin zärtlich durch das lange Haar, als sie sich so an ihn kuschelte. Anisa hatte etwas von einer großen Katze, wenn sie das tat. Unglaublich süß. Gott, wie sehr er diese Momente vermisst hatte. Er war nie der Kuscheltyp gewesen, aber er hatte sich so schrecklich danach gesehnt wieder mit Anisa so zusammen sein zu können. Ihre Nähe, ihre Stimme, ihre pure Existenz war wie Balsam für seine kaputte Seele. Er brauchte diese Frau, sonst würde er zu Grunde gehen, ganz gleich wie sehr er sie auch vor sich beschützen wollte, er konnte nicht ohne Anisa. Schweigend hörte er der Rothaarigen zu, streichelte ihr nachdenklich weiter durch das Haar und spielte ein wenig mit einer der langen Haarsträhnen. "Anisa, ich bin kein guter Mensch egal wie oft du dir das versucht einzureden. Dein Vater ist es auch nicht, dass weiß ich. Monster ziehen Monster an.", antwortete Killian leise. "Er wird mich nicht umbringen lassen falls du das meinst. Und was die Bodyguard-Geschichte angeht, lass mich mit ihm reden.", bat er seine Freundin und drückte sie wieder an sich. "Ich werde mit ihm reden und ihm erklären, dass ich dein Bodyguard bleiben möchte."


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Lächelt schmiegte sich Anisa an Killian und genoss die Nähe zu ihm. Dieses Leben war nicht das, was sich Anisa immer gewünscht hatte, aber mit Killian an ihrer Seite war es aushaltbar. Vermutlich könnten sie niemals ein normales Leben führen, sie würden immer gesucht werden, ob sie sich nun von dieser Mafia losreißen konnten, oder nicht. Anisa ist die Tochter des mächtigsten Mafia-Bosses Italiens und bei Killian handelte es sich um den gefürchtetsten Auftragsmörder Italiens. Und leider waren diese Zwei nicht nur in ihrem eigenen Land bekannt, in dieser Branche kannte jeder die wichtigen Personen. Sie könnte niemals das Leben führen, das sie gerne hätte, allerdings genoss sie genau deswegen diese winzigen Momente umso mehr. Dann begann Anisa davon zu sprechen, was sie von all dem hielt und Killian antwortete ihr friedlich. "Ich spreche nicht davon, das er dich umbringt, aber er kann dir schreckliche Dinge antun und er wird dir Aufträge erteilen, bis du nicht mehr stehen kannst.", Anisa seufzte schwer, "Und du glaubst, er lässt dich einfach so wieder mein Bodyguard sein? Er wird mir jemand Anderen einteilen und für dich hat er ganz andere Pläne. Und Isabella? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, das sie nicht versucht hat, irgendwie meinen Vater über uns zu informieren. Sie mag nun nicht mehr hier sein, aber ich könnte schwören, diese Verrückte hat uns noch eine gewaltige Überraschung hinterlassen.".
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