[2er RPG] ☠ I need a Gangsta ☠

    • Das Isabella schon immer mit miesen Karten spielte wusste Killian nur zu gut. Leider war sie aber auch eine verdammt gute Kartenspielerin und er war ihr bereits einmal auf den Leim gegangen. Ihre Intelligenz war das gewesen was es auch für John zu einem echten Verlust machte sie zu verlieren, aber sie war einfach zu gefährlich als sie auf freien Fuß zu lassen. Ihre Liebe war fanatisch und Killian zweifelte keine Sekunde daran das sie auch ihn töten würde, nur damit niemand anderes ihn haben konnte. Verrückt, einfach nur verrückt. Gott es drehte dem Dunkelhaarigen förmlich den Magen um und Anisas kindisches Verhalten machte es da nicht besser. "Wahrscheinlich.", antwortete er knapp. Er wollte ihr nicht weh tun, aber er musste es wenn er sie beschützen wollte. Er tat das alles für sie, warum kapierte sie das einfach nicht? Und Hölle nochmal konnte sie endlich aufhören Jaden in den ganzen Scheiß mit rein zuziehen? Er hatte bereits genug für Kill getan und er wollte nicht noch mehr in seiner Schuld stehen, als er es bereits tat. "Nein.", antwortete er daher bestimmt, versucht seine Gefühle nicht Oberhand gewinnen zu lassen. Er wusste das es nicht anders ging, er würde ihr weh tun aber sie bedeutete ihm so viel das er es lieber riskierte das sie ihn hasste, als das er sie verlor. Er hatte schon einmal ihrem Willen nachgeben, einer Beziehung zugesagt, die Anisa nur den Untergang brachte, er würde nicht noch einmal schwach werden. "Du wirst weder den Lockvogel spielen, noch wirst du Jaden in die Sache mit rein ziehen. Anisa du weißt wie ich von dir denke, aber dein Vater ist mein Boss und nicht du, ich werde also keine Befehle von dir entgegen nehmen. Wenn du der Lockvogel bist, muss ich dich beschützen und bin abgelenkt, ich würde konstant daran denken auf dich aufzupassen und könnte mich nicht darauf konzentrieren Isabella auszuschalten. Du wärst mir keine Hilfe, also bitte hör auf dich so stur zu verhalten und lass mich meine verdammte Arbeit machen." Daraufhin lehnte sich Killian nach vorne zu dem Fahrer. "Gib Gas man! Ich will Heim!", fauchte er den Fahrer an und lies sich genervt auf den Sitz fallen. Er wusste das er sich gerade wie ein Arsch verhalten hatte, aber vielleicht würde Anisa verstehen das er das für sie getan hatte, sobald ihre Wut verflogen war. Verstand sie nicht wie viel sie ihm bedeutete?


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Kein weiteres Wort wollte Anisa weiter mit Killian wechseln. Es würde zu keinem Ergebnis kommen und Killian würde auch niemals jemand anderen darum bitten, ihm zu helfen. Konnte er nicht verstehen, das Anisa sich sorgte? Das sie wollte, das er wieder lebendig zu ihr zurück kam? Diese Frau war gefährlich, sie konnte sein tot bedeuten. Das auch ihre Idee waghalsig war, war ihr bewusst, aber weshalb wollte er nicht verstehen? Weshalb musste er um alles in der Welt so stur sein? Weshalb konnte er nicht einfach Jaden um Hilfe bitten? Anisa starrte auf ihr Handy, dann wieder hinaus und wurde stumm. Was wenn er nicht mehr zu ihr zurückkehren würde? Was wenn Isabella es doch irgendwie schaffte, diesen einzigartigen Mann zu töten? Oder ihn gar als seine Geisel nahm, wenn sie es schaffte. Somit wäre es dieser Schlange möglich, Anisa zu sich zu locken, ganz ohne sich die Finger großartig schmutzig zu machen. Anisa hatte angst, große angst und diese hatte sie nicht nur in diesem Moment. Immer dann, wenn er die Wohnung verließ. Er musste seiner Arbeit nicht nachgehen, es konnte auch passieren, wenn sie nur die Straße entlang liefen. Es gab genug Menschen, die Killian tot sehen wollten. Dazu gehörte auch Anisa, an seiner Seite. Killian würden sie töten und Anisa würden sie als ihre Gefangene nehmen, um John zu schwächen. Sie hätten seinen größten Schatz und seinen besten Auftragskiller ermordet. Auch als das Auto endlich stehen blieb und sie endlich aussteigen konnten, blieb Anisa stumm. Was sollte sie schon ausrichten können?
    • Natürlich war Anisa verärgert, er hatte auch nichts anderes erwartet. Allerdings würde sie irgendwann verstehen warum er so gehandelt und reagiert hatte, dessen war sich Killian sicher. Die Rothaarige ist ein helles Köpfchen und sie wird verstehen, dass er all das nur für sie tat. Er würde für sie sterben und je früher Anisa das begriff,desto weniger würde sie sich in seine Arbeit einmischen, denn er würde sich mit ihr an seiner Seite niemals konzentrieren können. Er würde für sie alles stehen und liegen lassen und genau das war gefährlich. Seine Aufmerksamkeit würde sinken, wäre nur bei seiner Freundin und das könnte sie beide den Kopf kosten. Nachdem Kill also den armen Fahrer angeschnauzt hatte, welcher das alles beeindruckenderweise sehr gelassen und entspannt hin nahm, verlief die komplette Autofahrt schweigend. Es war eine erdrückende Stille und natürlich war sie auch dem sonst so hart gesottenen Auftragskiller unangenehm. Auch als sie beide endlich an seinem Haus ankamen, in seine Etage liefen und die Tür hinter sich schlossen, war die Stille nach wie vor omnipräsent. "Anisa.", vorsichtig schnappte er die feurige Rothaarige und zog sie in seine Arme. "Ich weiß du bist sauer, aber irgendwann verstehst du, dass ich all das nur für dich tue.", flüsterte er ihr zu und legte seine Lippen auf ihre Stirn. "Ich werde zurückkommen. Ich bin bisher immer zurückgekehrt und ich werde daran auch nichts ändern."


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Anisa wollte ihre Kräfte nicht weiter dafür verschwenden, mit Killian zu diskutieren. In diesem Auto musste sie sich ohnehin beherrschen, denn niemand sollte die Beziehung zwischen ihr und Killian herausfinden. Bisher konnte man nur ahnen, das sie nach dieser langen Zeit der Zusammenarbeit einfach Freunde geworden waren, aber es würde nicht mehr viel fehlen, bis man ahnen konnte, das daraus auch mehr geworden war. Deshalb biss Anisa sich auf die Zunge, starrte aus dem Fenster und hoffte, endlich aus diesem Auto aussteigen zu können. Die Anspannung war deutlich zu spüren und das Anisa etwas schwer beschäftigte, war ihr ebenso anzusehen, aber sie musste sich zurückhalten. Und die Gedanken, das Killian vielleicht nicht wieder zu ihr zurückkehren würde, musste sie ebenso abschalten. 'Ihm geschieht nichts, er kommt wieder zu mir zurück', wiederholte Anisa immer wieder gedanklich, bis der Wagen endlich in eine Straße einbog, die ihr mehr als nur bekannt vorkam. Auch als sie den Hausflur betraten, sprach Anisa kein Wort, erst nachdem sie die Wohnung betreten und Killian die Tür hinter ihnen geschlossen hatte, wurde die Stille durch seine Stimme durchbrochen. Sie spürte, wie seine Hand sie berührte und sie in seine Arme zog und flüsternd erklärte, das er dies nur für sie tat. Durch seinen sanften Kuss auf ihre Stirn, durchfuhr ein Kribbeln ihr Körper und für einen Moment schloss sie ihre Augen, auch, um die Tränen zurückzuhalten. "Nein...", meinte sie kaum hörbar, schüttelte den Kopf, drückte Killian sanft von sich und öffnete wieder die Augen. Erfolgreich hielt sich die junge Frau die Tränen zurück, jedoch wurde ihre Sicht immer verschwommener und blickte mit glasigen Augen zu Killian hinauf, suchte die goldenen Augen, die sie so liebte. "Das entscheidest du nicht, Killian.", meinte sie mit zittriger Stimme. "Weißt du wie schrecklich es ist, einfach nur zuzusehen? Ich kann nichts tun, absolut nichts, um dich irgendwie schützen zu können. Ich muss zusehen, wie mein eigener Vater dich zu irgendwelchen Menschen schickt, die dich töten wollen. Er schickt dich in deinen Tod und bisher hast du es geschafft, noch immer hier zu sein. Aber irgendwann wird die Zeit kommen, wo du nicht mehr zurück kommen wirst. Es tut so weh.". Anisa spürte, wie ihr Hals immer trockener wurde und das es immer schwerer wurde, gegen die Tränen zu kämpfen, die ersten flossen bereits über ihre glatte Haut.
    • Genau das hatte er vermeiden wollen. Darum hatte sich Killian so sehr gegen eine feste Beziehung gesträubt, weil er die Frau an seiner Seite nur verletzen würde. Ausgerechnet Anisa hatte er verletzt und das war etwas, dass er niemals wollte. Sie so zu sehen, wie sie versuchte gegen ihre Tränen anzukämpfen. Gott, es war schrecklich. Sie hatte sich von ihm gedrückt, versuchte ihm mutig wie sie nun einmal war, seine Anisa, die Stirn zu bieten aber ihre Stimme war brüchig, ihre wunderschönen Augen glasig von den Tränen, die sie vermeiden wollte zu vergießen. "Genau darum wollte ich das nicht ....", murmelte er und blickte zur Seite. "Ich habe dich gewarnt Anisa, ich habe dich gewarnt das ich dir weh tun werde und das diese Beziehung schwierig wird." Überfordert fuhr er sich durch das dunkle Haar und tastete seine Jackentasche nach seinen Zigaretten ab. "Was erwartest du von mir Anisa? Willst du das ich für dich alles über Bord schmeiße, dich der Gefahr aussetze und dabei zusehe wie die Person die ich beschützen muss und will drauf geht? Verdammt Anisa, ich bin nicht nur dein Freund sondern auch dein Bodyguard." Er wusste nicht wie er es der Rothaarigen begreiflich machen konnte und sollte. Ehrlich ihm gingen die Ideen aus, aber nachgeben würde er nicht. Würde er Anisa gestatten mitzukommen, wäre das nicht nur ihr Verderben, er würde es auch nicht überleben. Nur machte er sich um sich nicht wirklich Gedanken ...


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • "Glaube nicht, das mir diese Situation leichter gefallen wäre, wären wir nicht diesen Schritt gemeinsam gegangen.", konterte sie streng und griff nach seinen Händen, die an seiner Jacke nach etwas tasteten. So wie Anisa den Brünetten kannte, suchte er nach seinen Zigaretten, um sich wieder zu beruhigen. Jetzt nicht, jetzt sollte er nicht zum Balkon verschwinden, um dort zu rauchen. Er sollte verdammt nochmal diese Sucht überwinden und nun nicht von ihrer Seite weichen, weshalb sie ihre zierlichen Hände um seine legte. "Ich bereue es keine Sekunde, mit dir diesen Schritt gegangen zu sein, aber verstehst du denn nicht, wie schrecklich es für mich ist, einfach nur zuzusehen? Das mein Vater der Mann ist, der dich dort hin schickt. Mir sind die Hände gebunden, ich kann verdammte scheiße nichts tun!", erklärte Anisa und kämpfte noch immer gegen die Tränen an - bisher erfolgreich. "Ich kann nichts anderes tun, als zuzusehen, warten und hoffen, dass du wieder zu mir zurück kommst. Und diese Verrückte ist hier noch immer irgendwo und würde sogar dich töten, nur damit du nicht bei mir sein kannst. Diese Frau ist Irre und wird noch dafür sorgen, das du nicht mehr zurück kommst.". Anisa fühlte sich wieder Wochen zurück geworfen. Wartend, vor dem OP-Saal und mit der Hoffnung, Killian würde wieder seine Augen öffnen. Mit dem Gefühl, an allem Schuld zu sein und der Tagelangen Hoffnung. Sogar ihre Hände begannen, bei dem Gedanken an diese grausamen Tage, zu zittern, ihre Beine wurden weich und ihre Sicht immer verschwommener. War das einer dieser Schwächeanfälle, von denen ihre Therapeutin erzählt hatte? Hilfesuchend sah sie zu Killian hinauf. Was war mit der selbstbewussten und starken Frau geworden? Hatte man ihr altes Ich zerstört? Gott, Anisa hasste es. Die hasste sich selbst für diese Schwäche.
    • "Das glaube ich schon.", gestand Killian ehrlich, immer noch der Überzeugung, dass er Anisa mehr schadete als gut tat. Ganz gleich ob sie nun die Tochter des Mafiaoberhauptes war oder nicht, er war ein Killer, ein Stricher und er kam von der Gosse. Klar, verdiente er jetzt ordentlich und hatte sich sowohl einen Ruf als auch Ansehen verschafft, aber das änderte nichts an dem was er nun einmal war. Er hatte bislang kein Problem mit seinem Ich, bis er nicht der Rothaarigen näher gekommen war. Immer wieder begann er sich selbst zu hinterfragen, erkannte was für ein schlechter Mensch er war und das erste Mal störte es ihn. Er war ein Monster, weil ihm all die Morde die er verübte egal waren. Obwohl sie in der gleichen Welt lebten, war ihre Welt so unterschiedlich. Anisa hatte seine Hände abgefangen, welche nach seinen Zigaretten gesucht hatten, was ihn ein wenig Grummeln lies. Da er Anisa aber nicht noch mehr verärgern wollte, sie konnte nämlich echt gruselig dabei werden, lies er ihr wenigstens in diesem Bezug ihren Willen. Nur den Willen auf die andere Angelegenheit konnte er ihr nicht geben. "Verdammt, genau darum habe ich dich bezüglich meiner Gefühle angelogen Anisa. Genau weil ich nicht wollte, dass du dich so fühlst. Du wirst dich wegen mir ständig so fühlen, ständig. Du kannst das nicht schultern, aber ich bin zu egoistisch um dich gehen zu lassen, auch wenn ich es sollte." Er bemerkte wie sehr Anisa plötzlich begann zu zittern und seufzte schwer. "Ich kann leider nicht mehr tun, als dir zu versichern das ich wiederkommen werde." daraufhin legte er seinen Arm unter ihre Beine und den anderen auf ihren Rücken, um sie auf die Arme zu heben, bevor sie ihm noch zusammenbrach. Vorsichtig hatte er seine Freundin auf sein Sofa gesetzt, setzte sich neben sie und strich ihr sanft eine der langen Haarsträhnen aus dem Gesicht.


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Killians Antwort machte Anisa wütend. Unter keinen Umständen wäre es ihr einfacher gefallen, auf keinen Fall, das glaubte die schöne Rothaarige nicht. "Wäre es mir nicht, Killian!", zischte sie deshalb wütend. Verstand er denn nicht, wie viel er ihr bedeutete? Wie viel ihr diese Beziehung bedeutete? Es war mehr, als nur eine winzige Phase einer rebellierenden Tochter. Viel mehr und das musste selbst Killian erkannt haben, das er aber so von ihr dachte... Das er glaubte, es wäre ihr leichter gefallen, würden sie keine Beziehung führen... nun, da irrte Killian sich gewaltig. Er war ihr Licht, in ihrer dunklen Welt. Das Licht, dass sie endlich wieder gefunden hatte, nachdem ihre Mutter gestorben war. Dies sollte nicht heißen, das ihr Vater kein Licht in ihrer dunklen Höhle hatte, allerdings war er mehr nur ein kleines flackern, als ein Lichtschein in ihrem Dunkeln. Sie liebte ihren Vater, auch wenn sie oft das Gefühl hatte, ihn mehr zu hassen als zu lieben. Aber durch Killian hatte sie nicht nur das Gefühl vor sich hin zu leben, sondern wirklich überleben zu wollen. Anisa konnte gar nicht beschreiben, wie sehr sie ihr leben hasste, wie sehr sie alles daran hasste. Aber Killian hatte diesen Hass gemildert und dieser Mann hatte sie davon abgehalten, von einem Dach zu stürzen... Sie brauchte diesen Mann an ihrer Seite, sonst würde sie noch zerbrechen. Die tastende Suche nach seinen Zigaretten hatte Anisa mit ihrem sanften Griff beendet und zu ihrer Besänftigung hatte er aufgehört, nach der Schachtel zu suchen. Sogar ihr Körper begann während ihres Gespräches an zu zittern und erinnerte sich an die Worte ihrer Therapeutin. Ein Schwächeanfall konnte ihr noch häufiger zustoßen, wenn sie sich zu sehr aufregte und in dieses Thema vertiefte. Anisa starrte nur noch auf die Brust ihres Freundes, versuchte gleichmäßig zu atmen, bis sie spürte, das er sie auf seine Arme hob und sie zum Sofa brachte. Mit betrübten Blick sah sie zu den goldenen Augen, als sie das Sofa erreichten und Killian sich neben sie setzte und ihr einer der langen Haarsträhnen aus dem Gesicht strich. Einen Moment benötigte sie, um sich wieder zu fassen und umschloss vorsichtig seine Wangen mit ihren schmalen Händen und legte ihre Lippen auf seine. "Ich brauche dich.", flüsterte sie zwischen dem Kuss - beängstigt. Ihre Mutter, die sie über alles liebte, hatte sie bereits verloren, Killian wollte sie nun nicht auch noch verlieren. Das würde sie nicht überstehen.
    • Ganz gleich wie sehr seine Freundin auch toben würde, dieses Mal würde er nicht nachgeben. Er musste diese Mission zu Ende bringen und er würde sie unter keinen Umständen dieser Gefahr aussetzen. Ganz gleich wie sehr sich Anisa darin verbissen hatte, sie gehörte nicht in diese schmutzige Welt und er würde sie so gut er nur konnte aus der Sache heraus halten. Da konnte sich die attraktive Rothaarige auch auf den Kopf stellen, dieses Mal würde er nicht einknicken. Irgendwann wenn sich Anisa beruhigen und logisch darüber nachdenken würde, würde sie ihn verstehen, dessen war er sich bewusst. Im Moment war sie allerdings viel zu emotional und impulsiv. Das konnte er seiner Freundin auch nicht verübeln, er war ein ebenso impulsiver Mensch. Er konnte nur während seiner Arbeit einen kühlen Kopf bewahren. Kill war nicht weiter auf diese Diskussion eingegangen, für ihn gab es keine weiteren Worte. Ob es ihr nun gefiel oder nicht, er würde es durchziehen. Allerdings tat er ihr wenigstens den Gefallen und hob sich das Rauchen für später auf. Jetzt verfrachtete er erst einmal seine zerbrechliche Freundin auf sein Sofa. Mal im Ernst und dann wollte sie ihn begleiten? Sie würde keine 5 Minuten überstehen und er wahrscheinlich auch nicht, würde er sie die ganze Zeit beschützten müssen. Und nein verdammt, er musste das allein klären! Das war eine Sache zwischen Isabella und ihm. Als er Anisa seufzend eine Haarsträhne aus dem Gesicht gestrichen hatte, hatte sie ihn zärtlich berührt. Ihre nächsten Worte ließen seinen strengen Blick milder werden. Schon erstaunlich das der eiskalte Killer in den Händen dieser Frau so handzahm wurde. "Ich dich auch Anisa und darum möchte ich, dass du auf mich hörst. Ich bitte dich."


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Anisa hatte versucht sich wieder zu beruhigen, ihr Zittern unter Kontrolle zu bringen und dennoch Killian zu vermitteln, wie sehr sie ihn brauchte und welch Angst sie besaß, ihn vielleicht nicht mehr zu Gesicht zu bekommen. Diese Irre würde alles dafür tun, damit sie beide nicht mehr zusammen sein konnten, auch wenn sie sich diese Beziehung, von Anfang an zusammen gesponnen hatte. Als Isabella begonnen hatte, Pläne gegen Anisa zu schmieden, führte ihr Angebeter und die Rothaarige noch keine Beziehung, diese kam erst zustande, als sie bereits auf der Flucht war. Ihre schlanken Finger fuhren über seine Wangen, streichelten seine weiche Hand und wanderten bei seinen Worten langsam wieder hinab. Es brachte nichts. Egal was sie sagen würde, sie konnte nichts unternehmen und genau das war es, das Anisa so sehr hasste. Ihr blieb nichts anderes übrig, als zuzusehen. Ihr waren die Hände gebunden und das Einzige was sie tun konnte, war, auf Killian zu warten. Zu hoffen, das er wieder zurückkehren würde. Unbeschadet und in ganzen Stücken. Ihr Herz hämmerte gegen die Brust und die Tränen waren endlich versiegt, aber ihre Traurigkeit konnte man noch deutlich in ihren schönen Augen erkennen. Die Sorge, die sie verspürte, würde sie Killian einfach gehen lassen. Stumm senkte sich ihr Blick und es dauerte einen Moment, bis sie seine Worte sacken lassen konnte. Sie musste sich schwer beherrschen, nicht erneut flehende Worte auszusprechen. Dann schlang sie ihre Arme um den Brünetten, zog ihn in ihre Umarmung und vergrub ihr hübsches gesicht an seiner Schulter. "Ich werde immer auf dich warten.", sagte sie nur und sog seinen vertraulichen Duft ein. Lang blieb ihr keine Zeit mehr, denn wenn Lev aufkreuzte, dann würde Killian höchstwahrscheinlich aufbrechen.
    • Killian war dankbar, dass Anisa Einsicht zeigte. Er konnte verstehen wie schwer es für sie war und natürlich würde es ihm an ihrer Stelle nicht anders ergehen. Es war kein Vorwurf an sie, aber er musste so handeln um sie beschützen zu können. Es war schwierig und diese Beziehung keine Story für eine Liebesgeschichte in einem kitschigen Roman. Das hier war ein Drama und doch war es perfekt. Sie waren perfekt. Kill tat sich zwar noch schwer diese Worte über seine Lippen zu bringen, aber seine Gefühle waren echt und er zeigte es der Rothaarigen eben auf seine Art. Als ihm Anisa aber genau die Worte sagte, welche er schon immer hören wollte, hatte er sie sofort in seine Arme gezogen und an sich gedrückt. Diese Worte waren so merkwürdiges es auch klingen mag, viel schöner als ein ´Ich liebe dich´. Sie waren viel schöner und ihm um so vieles wichtiger. ´Ich liebe dich ´haben schon viele zu Killian gesagt, zu viele und wirklich ernst gemeint hatte es ohnehin niemand. Sie liebten seinen Körper, sein Talent, aber nicht ihn. Aber das jemand zu ihm sagte ´ich warte auf dich´, dass löste etwas anderes aus. Etwas so viel Wärmeres. "Ja, bitte warte auf mich.", flüsterte er leise. Fast wie ein Kind wünschte er sich, sie würde diese Worte wiederholen, immer und immer wieder wollte er es hören. Er würde alles daran setzen zu dieser Frau zurück zukehren und wenn er durch die Hölle dafür musste. Er würde wiederkommen!


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Sie würde warten, egal wie lange es dauern würde. Das sie dabei aber nicht verrückt werden würde, konnte sie nicht versprechen, denn genau das würde passieren. Anisa liebte diesen Mann und es machte sie immer wieder verrückt, wenn er diese Wohnung verließ. Allein und mit der Aussicht, seiner Arbeit nachzugehen. Es gab viel zu viele Menschen die ihn tot sehen wollten und Killian konnte nicht immer einen Ausweg finden, auch er war nur ein Mensch. Zu seiner Arbeit gehörte nicht nur viel Können und außerordentliches Geschick, sondern auch Glück. Anisa vergrub ihr schönes Gesicht an Killians Schulter und genoss die vermutlich letzte Nähe zu ihm, bevor er gehen musste. Seine dunkle Stimme konnte sie klar an ihrem Ohr flüstern hören. Ja, sie würde immer auf diesen Mann warten, egal was auf sie zu kommen würde. Ihre Beziehung war nicht leicht, sie hielten sie vor jedem Geheim und es gab nur einen Menschen, der wirklich davon wusste, und das war Lev. Anisa zählte Isabella nicht zu diesen Menschen, die Beziehung hatte sie sich nur zusammen gesponnen, sie hatte schon viel früher in ihrem Existiert, als es in Wirklichkeit der Fall war. Gott, diese Frau würde Anisa noch die nächsten Tage durch den Kopf schweben, es ließ ihr keine Ruhe und bis Killian nicht wieder zurück sein würde, würde sie ohnehin nicht in Ruhe schlafen können. Wenigstens würde Lev an ihrer Seite sein und sie etwas von ihrer Sorge ablenken können. Nun aber wollte Anisa sich nicht mehr aus den Armen ihres Freundes lösen müssen, auch wenn sie es musste. "Das werde ich.", flüsterte sie zurück und hob ihren Kopf, um Killian in seine schöne Augen sehen zu können. "Ich liebe deine Augen.", sagte sie dann mit gesenkter Stimme und schwachem Lächeln. "Sie haben mich schon fasziniert, als wir noch Kinder waren.", fügte sie noch hinzu.
    • Killian hatte früh bemerkt, dass Anisa keine gewöhnliche Frau war. Das war sie noch nie und vielleicht war das auch der Grund, dass er ihr verfallen war. Welche normale Frau könnte jemanden wie ihn schon bedingungslos lieben? Die meisten wollten ihn entweder tot sehen oder Sex, mehr gab es in der Welt von Killian nicht. Er hatte abgesehen von Lev keinen Menschen kennengelernt, welcher nur bei ihm sein wollte und auch Lev hatte er so viele Jahre verflucht und nicht vertrauen können. Kill hatte schon von Anfang an geschworen, die Familie Astolfo zu beschützen, aber er hätte nicht gedacht zu der Tochter des Oberhaupts eine solche Beziehung aufzubauen. Nun hatte er schon zwei Leute, welche zu seiner Achillesferse geworden waren. Schweigend hatte er die Rothaarige in seine Arme geschlossen, behielt sie dicht bei sich und lauschte ihrer gleichmäßigen Atmung. Es lag nicht nur an ihrer Schönheit oder ihrem Charakter, Anisa hatte etwas an sich das ihn förmlich in den Bann zog und darum konnte er ihr wohl auch nicht widerstehen, so sehr er es auch ihretwillen wollte. Nachdem seine Freundin ihm versichert hatte, dass sie auf ihn warten würde, hatte sie von seinen Augen gesprochen. Der Dunkelhaarige hatte oft Kommentare bezüglich seiner Augen erhalten. Sie seien wie ein Raubtier, er hätte den Blick eines Killers, sie seien schön und gefährlich. Seine Augen waren auch der Grund weshalb ihn John durch all den Straßendreck der ihn kaum hatte sichtbar gemacht, am Leben gelassen hatte. Was war es das Anisa so sehr daran gefiel? "Warum?"


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Erst irritierte Killians Frage die Rothaarige, bis ihre vollen Lippen sich zu einem liebevollen Lächeln formten. Vorsichtig erhob Anisa ihre Hand, fast schon so vorsichtig, als hätte sie Angst, Killian durch ihre Bewegung irgendwie verscheuchen zu können und strich sanft über seine Wange. Ihre Emerald farbenen Augen fixierten seine und ihr Blick nahm solch eine Zärtlichkeit an, die man von einer toughen und dickköpfigen Frau, wie es Anisa war, nicht erwartet hatte. Diese Gefühle die sie für Killian entwickelt hatte, waren für sie Anfangs noch unvorstellbar gewesen. Ja, auf irgendeine Weise hatte Killian die attraktive Frau schon immer fasziniert, das die Nähe zu ihm sich aber so auf ihre Gefühle auswirken würde, damit hatten wohl beide nicht gerechnet. Eigentlich hatten sie sich regelrecht gehasst, dafür, das sie durch den Auftrag ihres Vaters aneinander gekettet waren. Nun, irgendwann hatte Anisa aber feststellen müssen, das seine Augen noch immer wunderschön strahlten, so wie sie sie als Kind in Erinnerung hatte. "Es gibt nur selten jemanden, der eine so faszinierende Augenfarbe hat wie du, Killian.", begann sie dann, allerdings war dies nicht der einzige Grund. "Ich habe das Gefühl, das ich sehen kann, was wirklich in dir vor geht. Das ich dich sehen kann und nicht das, was du vorgibst zu sein. Keinen eiskalten Mann ohne Herz, keinen Mörder oder nur einen attraktiven Mann. Auch nicht die Gefahr, sondern einen jungen Mann, der seine Kindheit nie ausleben durfte, der schon früh Verantwortung tragen oder schreckliche Dinge erleben musste und dennoch hält er dem ganzen Druck noch immer stand. Ich kann sehen, das es dich belastet, das du an dieser Arbeit noch kaputt gehen könntest und es nicht mehr viel bräuchte, nach der Enttäuschung meines Vaters. Nicht nur deine starke Seite, sondern auch deine Schwache erkenne ich. Du bist bemerkenswert, für das, was du durchleben musstest aber erfolgreich überstanden hast. Und diese liebevolle Seite in dir, die niemand außer mir sieht, bringt mich einfach nur zum Schmelzen. Ich seh so vieles mehr in dir, als du glaubst, Killian. Mach dich nicht kleiner als du bist, du bist großartig. Für mich bist du großartig.".
    • Erst dieser liebevolle Blick und dann auch noch solche Worte. Killian war ein Mensch der selten sprachlos wurde, aber Anisa schaffte es immer wieder ihn zu entwaffnen. Er hatte oft Komplimente bekommen, Worte die er nie ernst nahm. Anisas Worte allerdings waren unglaublich. Immer wieder schaffte sie es in solch einem Licht zu erstrahlen, dass Kill glaubte davon geblendet zu werden. Vielleicht starrte er sie deshalb mit großen Augen an, versuchte irgendwie die richtigen Worte zu finden, fand aber keine welche auch nur ansatzweise genug wäre. Vielleicht war auch das der Grund weswegen er sein Gesicht einfach nur schweigend in ihren Armen vergrub, sie fest an sich drückte und die Worte "Bitte bleib bei mir.", flüsterte. Anisa war der einzige Mensch auf dieser Welt, welcher diese verletzliche Seite an ihm kannte. Nicht einmal Lev hatte er diese offenbart. Für alle war er der starke Killian Darkbloom, schön und tödlich. Niemand wusste wie sensibel er eigentlich war und wie sehr er die Rothaarige an seiner Seite brauchte. Genau diese Abhängigkeit machte ihm aber auch Angst, nicht wegen ihm sondern wegen ihr. Er musste sie beschützen und wenn es vor ihm selbst war.


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Ein Kichern hatte sich Anisa wirklich unterdrücken müssen, nachdem Killian auf ihre Worte nur flüchtend reagiert hatte. Er war in ihre Arme geflüchtet, nachdem er sie erst sprachlos angestarrt hatte. Einen Anblick, den Anisa als unglaublich niedlich empfand. Niemand außer ihr kannte diese Seite an Killian und niemand außer ihr würde diese Seite jemals kennen lernen. Schützend, wie eine Löwenmutter legte sie ihre Arme um Killian und streichelte mit einer ihrer zierlichen Hände durch sein weiches Haar. "Ich habe keinen Grund zu gehen.", flüsterte sie zurück und schenkte ihm einen sanften Kuss auf die Stirn. Und auch niemand kannte Anisa so beschützend und liebevoll. Selbst Jaden hatte diese Seite niemals an ihr kennen lernen dürfen. Nun, vielleicht hatte der Blonde sie etwas wilder oder zärtlicher erlebt, aber diese Zeit war absolut kein Vergleich, wie Anisa sich gegenüber Killian verhielt. Sie verhielt sich Killian ganz anders, als sie sich Jaden jemals gegenüber verhalten hatte. Auch wenn sie miteinander intim geworden waren, hatte Anisa ihn niemals so angesehen, wie sie nun Killian ansah, ihn nie so berührt oder jemals so wundervolle Worte ausgesprochen. Sie war netter geworden, ja. Anisa hatte sogar geglaubt, auf irgendeine Art Gefühle für diesen Mann zu entwickeln, kaum war aber Killian tiefer in ihr Leben eingedrungen, hatte sie schnell bemerkt, das dies nicht der Fall gewesen war. "Und was fühlst du, wenn du mich ansiehst? Noch immer die attraktive, verwöhnte Göre?", fragte sie dann amüsiert, meinte ihre Frage allerdings ernst. Es war nicht das erste Mal, das sie Killian erzählte, was sie fühlte, wenn sie ihn sah, ganz im Gegenteil zu Killian, er hatte noch kein Wort diesbezüglich verloren. Und obwohl Killian ihr seine Liebe auf seine Art und Weise zeigte, wollte sie es aus seinem Mund hören, auch wenn es ihm schwer fallen würde.
    • Ihm war nach Weinen zu Mute, so merkwürdig es auch klingen mochte. Er war zwar der Bodyguard von Anisa, fühlte sich aber von ihr so viel mehr beschützt. Er hatte sich fast wie ein kleines Kind in ihre Arme geflüchtet, den Kopf an ihrem Oberkörper vergraben, während sie ihre schlanken Arme um ihn geschlungen hatte. Es war merkwürdig. Killian fühlte sich so geborgen und sicher wie an keinem anderen Ort der Welt und nirgendwo wollte er jetzt lieber sein. Er bemerkte wie seine goldenen Augen feucht wurden, aber keine Träne verließ die schönen Goldtopase. Erst als Anisa wieder mit ihm sprach, war der Dunkelhaarige gezwungen auf zusehen. "Nun eine attraktive Göre bist du immer noch.", antwortete er ihr mit einem leichten Grinsen. Eigentlich war Kill im Moment nicht nach reden, er wollte weiter in diesen Armen liegen und alles um sich herum außer Anisa vergessen. Seiner Freundin zu Liebe hatte er sich aber gelöst. Er durfte das hier nicht zu sehr genießen, zumindest jetzt noch nicht. Er hatte eine Mission zu erledigen. Natürlich wusste Killian was Anisa mit ihrer Frage bezweckt, aber auch wenn er sich seiner Gefühle für de Rothaarige bewusst war, brachte er es nicht über die Lippen. Es war wie eine innere Blockade und auch eine Angst, die sich in ihm fest gesetzt hatte. Der attraktive junge Mann hatte gehofft, seiner Freundin würden Taten genügen, aber sie war in diesem Punkt eben auch nur eine Frau. Natürlich wollte sie solche Dinge hören. "Ich würde für dich sterben, aber ebenso auch leben.", murmelte er leise und in der leisen und kindlichen Hoffnung, sich einfach wieder in ihren Armen vergraben zu können, bis er nicht aufbrechen musste.


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Zu Anisas Verwunderung sah sie in diese goldenen Augen, die glasig wirkten, als Killian es schaffte sich von ihr zu lösen. Killian weinte nicht und wenn Anisa ehrlich war, hatte sie den jungen Mann auch noch nie gesehen, wie er eine Träne vergossen hatte. Aber dieser Anblick genügte, um sie für einen Moment sprachlos zu machen. Dann aber folgten auch noch Worte, die Anisa verstand. Sie konnte seine Worte verstehen, was sich dahinter verbarg und das er sie auch genauso meinte, wie er sie aussprach. Das waren aber keine Worte, die sie sich erhofft hatte. Ein zaghaftes Lächeln formten ihre Lippen und darunter war auch Enttäuschung. Killian hatte so viel überwunden, konnte er sich aber nicht dazu überwinden, Worte bezüglich seiner Gefühle auszusprechen? Anisa versuchte nachsichtig zu sein, aber die Enttäuschung war groß, die sie allerdings nicht zeigte. Und abgesehen davon... Waren das die einzigen Worte, die er für sie übrig hatte? Nun, damit hätte sie rechnen müssen, um Killian handelt es sich nicht um einen Charmeur. Von Jaden hätte sie vielleicht schöne Worte erhalten, aber nicht von Killian. Vielleicht irgendwann, aber nicht jetzt. Schwer atmete Anisa aus, strich weiter durch sein dunkles Haar und legte ihren Kopf in den Nacken und starrte an die Decke, während sie sich etwas in die Kissen hinter sich fallen ließ. Killian müsste bald aufbrechen, deswegen wollte sie es sich erst gar nicht zu bequem machen, allerdings konnte sie wohl noch die letzten Minuten mit diesem Mann genießen.
    • Natürlich waren das nicht die Worte, welche Anisa hören wollte. Er konnte ihre Enttäuschung und auch ihren Frust verstehen. Sie bemühte sich sehr es nicht zu zeigen, aber verstecken konnte sie es auch nicht. Killian verstand Sie, aber er hoffte das seine Freundin ihm verzeihen würde. Er konnte es einfach nicht. Der attraktive Auftragsmörder konnte einfach nicht diese Worte über seine Lippen bringen. Zum einen glaubte er daran, dass sie ihm offenbar Unglück brachten zum anderen, hatte ein Monster überhaupt von Liebe zu sprechen? Er tötete Menschen, er fühlte dabei nicht einmal mehr etwas und er bereute nicht. Er bereute es nicht einen dieser Kriminellen über den Jordan geschickt zu haben. Kill wusste das er nicht besser war als dieser Abschaum und dann wagte er es tatsächlich jemanden wie Anisa zu begehren? Jemand der nur töten konnte, wollte plötzlich beschützen? Am liebsten hätte Killian ja über sich selbst gelacht, stattdessen nahm er sich aber noch den kurzen Moment um sich an Anisa zu schmiegen. Er seufzte leise, erhob sich aber dann während fast zeitgleich in seiner Bewegung die Tür das Geräusch der Eingabe des Pins verlauten lies läutete. Lev war wie immer pünktlich. Er konnte sich nicht daran erinnern, dass er einmal jemals auf Lev warten musste. Der Kerl war wie ein wandelndes Uhrwerk. "Lev ist hier. Ich werde gehen.", murmelte er leise und wanderte mit seinen goldenen Augen zu der feurigen Schönheit welche an seiner Seite war. "Ich werde zu dir zurückkehren, hab keine Angst. Ich werde wiederkommen, dass verspreche ich dir." daraufhin beugte er sich zu ihr und hauchte ihr einen Kuss auf die vollen Lippen. Mit gewohnt leisen Schritten war Killian an seine Tür heran getreten, überprüfte die Überwachungskamera, da war schon die schwere Tür aufgeflogen und der Russe eingetreten. Offenbar hatte er nicht erwartet direkt an der Tür abgefangen zu werden. Fragend sah er zu Killian, ehe dieser bereits aus der Tür schritt. Seine Waffen und Ausrüsten hatte er bereits vorbereitet. Lange Abschieden würden es Anisa nur schwerer machen und so war Kill bereits verschwunden, während Lev die Tür mit einem neuen Pin hinter ihm verschloss.


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Anisa hoffte darauf, das Killian sich irgendwann dazu überwinden konnte, ihr Worte bezüglich seiner Gefühle zu offenbaren. Verständnis hatte sie, definitiv, immerhin kannte er zuvor diese Art von Liebe nicht. Aber das er wirklich nichts annähernd Liebevolles über seine Lippen bringen konnte, war doch eine Enttäuschung. Immerhin strengte sich die junge Frau so sehr an, zeigte und sagte ihm, was er ihr Wert war. Nun, Killian zeigte es ihr auch, aber verlor nicht sehr viele Worte darüber, ganz normal das es eine Frau enttäuschte. Und bei Anisa handelte es sich eben auch nur um eine Frau und wenn man sie sogar etwas besser kannte, dann wusste man, das diese eigentlich stark wirkende Frau doch sehr zerbrechlich sein konnte. Jedenfalls blieb Anisa nicht mehr sehr viel Zeit und kaum schwebten ihre Gedanken darüber, das Killian bald gehen musste, erhob er sich auch schon, während der Ton des Pins zu hören war. Bedrückt wanderten ihre schönen Augen zu ihm hinauf und antwortete auf seine Worte, "Bitte, pass auf dich auf.". Den kurzen Kuss erwiderte sie, auch wenn sie sich erhofft hatte, das wenigstens dieser nicht so kurz ausgefallen wäre. Wer weiß, ob es vielleicht doch ihr letzter gewesen war... Gott, daran wollte Anisa nicht denken. Aber bevor Anisa auch noch irgendetwas erwidern konnte, verschwand Killian auch schon zur Wohnungstür. Lev trat ein und Killian verschwand. Mit verschränkten Armen stand Anisa im Flur, lehnte gegen die Wand und hatte noch die dunklen Haarsträhnen ihres Freundes sehen können, die aus der Wohnung verschwanden, woraufhin sie seufzend zu Lev blickte. Bereits vor wenigen Minuten kam die Sorge in ihr hoch, ihn jetzt aber aus dieser Tür gehen zu sehen, bereitete ihr schreckliche Bauchschmerzen. "Hey.", seufzte die schöne Rothaarige und zog den Russen in eine Umarmung. "Möchtest du einen Tee?". Irgendwie musste Anisa sich jetzt ablenken, immerhin war sie nun nicht allein.
    • Benutzer online 8

      8 Besucher