[2er RPG] ☠ I need a Gangsta ☠

    • Man konnte ohne zu übertreiben von Killian behaupten das er einen lebensmüden Charakter besaß. Er stürzte sich in Gefahren, übernahm Missionen an die sich keiner heran wagte und war bislang mehr als nur einmal an der Klippe zum Tod gestanden. Mit einem frechen Grinsen und genug Talent hatte er sich oft aus den miesesten Situationen befreit. Sich aber auf die Tochter seines Chefs einzulassen, der Mann dem er sein Leben verschieben hatte, war sicherlich das waghalsigste was Killian bislang getan hatte. Ob er also einen leicht suizidalen Charakter hatte? War wohl nicht auszuschließen, anders konnte sich der attraktive Dunkelhaarige seinen Hang zur Gefahr nicht erklären. Aber was sollte er machen? Diese Frau hatte ihn gefangen, sie hatte das geschafft was bislang niemand bei Killian erreicht hatte. Die einzige Frau die er nicht abweisen konnte. Ob Anisa dieses Risiko wert war? Oh Hölle verdammt und wie sie das war! Für Anisa würde Killian ohne darüber nachzudenken sich ins Fegefeuer werfen. Nun sein Fegefeuer würde vermutlich John sein, aber das blieb abzuwarten. Immerhin hatte auch ihr Vater ein spezielles Interesse an ihm, also würde er ihn nicht unbedingt zwangsweise enthaupten. Brr, lieber nicht darüber nachdenken.
      Killian beschloss daher die Situation zu genießen, drückte seine Freundin gegen die nächste Wand und übte ein kleinen dominantes Spiel aus, das ihnen beiden offenbar gefiel. Er liebte es sie so zu sehen, weswegen er gar nicht anders konnte als sich über die Lippen zu lecken, ehe er ihren Hals entlang küsste. Seine Hand immer noch um ihre Handgelenke, allerdings weder grob noch so das er ihr weh tat. "Ich muss doch meine Abwesenheit wieder gut machen,mh?", schnurrte er ihr verführerisch ins Ohr. "Entspann dich und genieße."


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    • Für Anisa gab es im Moment nichts anderes als Killian und seine Lippen, auf ihrer zarten Haut. Der Griff um ihre schmalen Handgelenke gaben ihr das Gewisse kribbeln in ihrem Körper und seine Lippen auf ihrem Hals verursachten eine angenehme Gänsehaut. Anisa liebte diese Spiele, auch die, wo Killian den dominanten Part einnimmt und sie ihm beweisen konnte, das sie nur ihm gehörte und niemand anderem. Das ausgerechnet Killian der Mann war, für den sie so starke Gefühle empfand, war noch immer ein Gedanke, den Anisa sich vor einigen Wochen nicht vorstellen können. Nun aber wollte sie niemand anderen mehr, als diesen Mann. Dieser Mann gehörte an ihrer Seite, ob die Gefahr nun noch größer werden würde oder nicht. Sie lebte ohne ein gefährliches Leben, ob sie nun etwas mit der Arbeit ihres Vaters zutun hatte oder nicht. Killian gehörte zu ihr und das, bis an ihr Ende. Bisher konnte er mit den drei magischen Worten noch nicht viel anfangen, konnte darauf nicht reagieren, aber Anisa wusste genau, das er mindestens so stark fühlte, wie auch sie. Sie waren wie Feuer und Wasser und doch, gehörten sie zueinander. Überraschenderweise verstanden sich die Zwei doch besser, als jeder Andere und bekamen sich vermutlich auch schneller in die Haare, als jeder Andere. Aber die Versöhnung danach... Die war intensiver als sonst und Anisa liebte, was er mit ihr anstellte. "Dann hast du noch einiges zutun.", gab Anisa frech zurück und gab sich seinen Küssen hin. Egal was er mit ihr anstellte, sie würde auf seine verführerische Stimme hören, sich seinen Berührungen und seinen Lippen hingeben. Dieser Mann machte sie verrückt.
    • "Habe ich das?", schnurrte der Dunkelhaarige in einem samtigen Ton und lockerte den Griff um ihre Handgelenk, allerdings nur um zu ihrer Hüfte zu wandern und sie mit einem gekonnten Schwung auf seine Arme zu hieven, so dass sie ihre schlanken und langen Beine um ihn schlingen konnte. "Nun meine Tür ist zwar isoliert, aber sicherlich nicht der bequemste Ort." Er drückte ihr einen Kuss auf die sündigen Lippen und trug sie wie die Königin welche sie nun einmal für ihn war in sein Schlafzimmer. Er hatte Anisa direkt in sein Bett fallen lassen und beugte sich dort über sie. Zärtlich strich er ihr mit der Hand über die Wange, betrachtete seine wunderschöne Freundin mit einem intensiven Blick und schmunzelte leicht. Er hatte sie wirklich vermisst. Er war zwar niemand der solche Dinge einfach mal eben ausplauderte, aber Killian hatte seine Art es zu zeigen. Zärtlich wanderte er mit der Hand welche zuvor auf ihrer Wange geruht hatte an ihrem Hals entlang, an den Seiten und hinab. Wie sehr er sich nach dieser Frau verzehrte, konnte Killian gar nicht in Worte fassen. Er würde sie um jeden Preis beschützen. "Schließ die Augen." flüsterte er ihr ins Ohr und küsste sich nachdem er ihr das Oberteil fast schon unbemerkt nebenher ausgezogen hatte an ihrem Oberkörper entlang.


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    • "Hast du.", schnurrte die Rothaarige zurück und konzentrierte sich auf seine Hand, die an ihrem schlanken Körper hinab glitt und sie gekonnt hoch hob und Anisa ihre Beine und Arme um ihn schlingen konnte. Ihre Mundwinkel zuckten bei seiner Bemerkung nach oben und erwiderte den darauffolgenden Kuss. Diese Wand hätte sie durchaus ebenso in Betracht gezogen, ein Bett war aber dann auch ihr lieber. Nachdem sie sich so sehr nach ihm gesehnt hatte, wollten sie sich beide die Zeit für einander nehmen. Um Killian geschlungen wurde sie in sein Schlafzimmer getragen, in die weichen Laken gelegt und konnte in die schönen, goldenen Augen ihres Freundes sehen. Auch ihr zauberte sein schönes Lächeln, ein Lächeln auf ihre Lippen und sah ihn voller Leidenschaft an. Wie sehr sie diesen Mann liebte... Und wie sehr sie ihn vermisst hatte! Nichts und niemand auf dieser Welt, durfte ihr Killian wegnehmen. Sie spürte seine Hände an ihrem Körper hinab wandern, zu ihren Hüften und zu ihrem Sweatshirt, das er ihr auszog, nachdem er ihr befohlen hatte, die Augen zu schließen und sie diesem Befehl folge leistete. All seine Küsse hinterließen ein angenehmes Kribbeln auf ihrer weichen Haut und ihr Körper reagierte, auf seine Berührungen. Immer, wenn sie zu Gange waren, verlor Anisa die Beherrschung über ihren eigenen Körper und konnte sich diesem Mann nur hingeben. Was auch immer er mit ihr machte, jedes Mal aufs Neue fühlte es sich großartig an. Diesem Mann konnte sie nicht widerstehen, weshalb es ihr schwer fiel, ihre Hände bei sich zu behalten.
    • Die Tage waren überraschend friedlich. Es gab oft genug Zeit in der sich Killian sehr zu Freuden von sich selbst und seiner Freundin mit Anisa in den Laken räkeln konnte. Sie fanden überraschend viel Zeit gemeinsam zu Frühstücken, auch wenn der attraktive junge Mann dem frühen Essen immer noch nichts abgewinnen könnte und konstant das Gesicht dabei verzog, während Anisa ihm streng beobachtete, damit er ja gesund aß. Es war niedlich und ehrlich gesagt hätte sich Killian daran wirklich gewöhnen können. Allerdings war genau diese Ruhe das was ihn so beunruhigte und nervös machte. Auch Lev war unruhig, versuchte immer wieder seinen besten Freund mit Informationen zu versorgen aber von Isabella fehlte jegliche Spur. Nicht einmal das Russe wusste wo sie war und genau das machte die Sache so gefährlich. Kill hatte sich selbst dazu überwunden in Kontakt mit seinem vermeintlichen Bruder zu bleiben, der aber genauso skeptisch gegenüber der Italienerin war und ebenso wenig eine Spur von ihr hatte. Es war zum verrückt werden. Jeder wusste das sie nicht aufgegeben hatte, dazu war Isabella Farina einfach nicht der Typ und es war nur eine Frage der Zeit bis die eisige Schönheit mit einem großen Knall ihren Auftritt haben würde. Killian versuchte alles sich auf diesen Knall vorzubereiten, aber es war schwerer als getan. In Sicherheit konnte sich keiner wiegen und auch John wurde immer ungeduldiger, was Kill am eigenen Leib zu spüren bekam, in dem er die unmöglichsten Aufträge bekam und seinen Lieblingsarzt öfter sah als ihm lieb war. Und dennoch saß er wieder mit John Astolfo am Tisch, wurde in einen hübschen schneeweißen Anzug gesteckt und trug eine Kette um den Hals welche sein Gewicht in Gold wert war, nur um mit seinem Boss zu Abend zu essen. Seiner Freundin welche ihm gegenüber saß konnte er keine Antwort darauf geben, warum ihr Vater ihn in solche Sachen steckte. Was sollte er ihr bitte sagen? ´Dein Alter starrt mich eben gerne an?´ Das war nicht unbedingt das was man von seinem Vater wissen wollte und bislang hatte er ihm ja nichts getan. Solange er ihn nur ansah war das für Killian in Ordnung. Warum er allerdings nun gemeinsam mit den beiden zu Abend aß, dass war ihm nach wie vor ein Rätsel, auch wenn man ihm davon nichts ansah. "Der Grund weshalb du hier bist Kill ist der, dass wir Farina gefunden haben. Ich will das du es zu Ende bringst und das heute noch." Fast hätte Killian nach diesen Worten seine Gabel mit der zugegeben verdammt guten Pasta fallen lassen, ehe er John mit seinen goldenen Augen anstarrte. "Wie?"
      "Das ist unwichtig. Du kümmerst dich darum." Killian nickte zustimmend.


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    • Zu Anisas Beruhigung verliefen die Tage deutlich angenehmer aus, als erwartet. Sie erhielt die Chance, Zeit mit dem Mann zu verbringen, der sie um ihren Verstand brachte und das mehr als nur intensiv. Was ihr jedoch die Laune verdarb, war das Abendessen mit ihrem Vater und Killian gemeinsam. Was genau sie sich mit wem unterhalten sollte, wusste Anisa nicht, weshalb sie still in ihren Pasta herumstocherte und eine Gabel nach der anderen zum Mund führte. Wie gern Anisa ihrem Koch einfach nur auf die Schulter klopfen wollte. Immer wieder, wenn Anisa die Gerichte verspeisen durfte, die speziell für ihren Vater zubereitet wurden, musste sie dem Drang widerstehen, nach einem weiteren Teller zu bitten. Denn bei zwei Tellern würde es ohnehin nicht bleiben... Und ihre schlanke Linie wollte sie nun wirklich nicht verlieren, sie besaß perfekte Rundungen, einen straffen, flachen Bauch und schlanke Beine, dabei sollte es auch bleiben. Was ihr Vater aber plötzlich ansprach, ließ sie in ihrer Bewegung erstarren. Isabella wurde gefunden? Diese Frau war ihr die gesamte Zeit schon im Kopf umher geflogen, seitdem Anisa wusste, das sie noch immer lebte...
      Wie eingefroren blickte Anisa auf ihren Teller, unfähig die Gabel zu ihrem Mund zu führen. Sofort war ihr der Appetit vergangen, so gut diese Mahlzeit auch war. Diese Frau machte sie fertig... Wenn sie gefunden wurde, hieß es nicht, das sie in der Nähe sein musste? Hatte diese Irre sie die gesamte Zeit beobachtet? Wusste wie, wo sie sich im Moment befand? Und was würde Killian geschehen, würde er erneut auf diese Frau treffen? Gott, sie brauchte frische Luft. "Entschuldigt mich.", brachte sie hervor, legte ihr Besteck beiseite und erhob sich, um den Raum zu verlassen, woraufhin John Giovanni, einem seiner Bodyguards mit einem knappen Nicken zu begreifen gab, seiner Tochter schweigend zu folgen. Frederiko, sein zweiter Bodyguard, dessen Körperstruktur einem riesigen Schrank glich, reichte John eine Mappe, die er weiter an Killian reichte. "Das sind alle Informationen, die wir zu ihrem derzeitigen Standort besitzen. Ihre Kontakte und auch ihre verschiedenen Aufenthaltsorte in Venedig und Umgebung. Beseitige dieses Problem.", erklärte John noch knapp, ehe auch er sich vom Tisch erhob und bereit war, den Raum ebenfalls zu verlassen.
    • Nachdenklich spielte Killian mit der Kette um seinen Hals, welche einen juwelartigen Anhänger in der Farbe seiner Augen besaß. Es war ein gelber Saphir, ein Edelstein welchen man nicht nur in Blau bewundern konnte. John hatte ihn in allen möglichen Wissen ausgebildet, darunter selbst solche Feinheiten. Killian hatte zwar nie eine Schule besucht, aber mehr Wissen vermittelt bekommen als jeder Schüler. Dem alten Astolfo war seine Bildung immer sehr am Herzen gelegen, wofür ihm der attraktive Auftragskiller ehrlich gesagt sehr dankbar war. Während als Kill mit der Kette spielte, bemerkte er direkt wie sich der Körper seiner Freundin neben ihm anspannte kaum hatte sie den Namen von Isabella vernommen. Es war Anisa nicht zu verdenken. Wie gern Killian jetzt nach ihrer Hand gegriffen und sie beruhigt hätte, aber Johns Blick ruhte auf ihm und er konnte sich keine falsche Bewegung erlauben. So blickte der Dunkelhaarige also nicht einmal auf, als Anisa den Raum verließ und nahm die Mappe mit den wichtigsten Informationen entgegen. Einige dieser Infos trugen eindeutig die Handschrift von Lev, das würde Kill jederzeit wieder erkennen. Offenbar hatte sich der Russe ihm zur Liebe bereit erklärt mit John zusammen zu arbeiten, auch wenn es ihm gegen den Strich ging. "Verstanden.", antwortete er seinem Chef knapp und klappte die Mappe wieder zu.

      In der zwischen Zeit erreicht das Handy der schönen rothaarigen Frau eine Textnachricht mit unterdrückter Nummer, vermutlich dennoch von einem Prepaid-Handy mit beunruhigenden Lettern.


      ´Um 20:00 Uhr an der Brücke der Ponte Accademia, Allein. Falls du Informationen über deinen geliebten Killian willst, die du von ihm nie erfahren wirst. Nicht alles was in Rom passiert, bleibt in Rom´


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    • Kaum hatte die schöne Rothaarige den Raum verlassen, war ihr einer der Bodyguards ihres Vaters gefolgt. Keine Sekunde wollte er seine Tochter unbeaufsichtigt lassen, nicht, solange diese Schlange noch lebte. John wollte Isabella tot wissen, wollte, das diese Frau auf schmerzvollste Methode starb. In seinen Augen geschah es dieser verdammten Göre ganz recht. Jedem versprach er einen qualvollen Tod, der es wagte, auch nur ein Haar seiner geliebten Tochter krümmen. Isabellas Talent war ein großer Verlust, dennoch blieb nichts weiter als Abscheu übrig. Währenddessen John Killian die Mappe mit den Informationen überreichte, blieb Anisa im Flur stehen und öffnete das Fenster, um etwas Luft hinein zu lassen. Ihr Blick fiel zu Giovanni, der nur wenige Schritte von ihr entfernt seine Position neben der großen Tür einnahm und sie aufmerksam beobachtete. Ein normales Leben war also wirklich zu viel verlangt... Plötzlich spürte sie etwas in ihrer Hosentasche vibrieren, woraufhin sie das weiße Smartphone heraus fischte und auf dem Display eine Nachricht aufblitzte. Eine SMS mit unterdrückter Nummer fand sie vor. Stirnrunzelnd öffnete Anisa die Nachricht und las die Zeilen, die ihr geschrieben wurden. Bei jedem Wort öffneten sich weiter ihre Augen und der Verdacht war groß, das es sich um Isabella handelte. Niemand wusste von ihrer Beziehung, abgesehen von Lev und Isabella hatte sich diesen Gedanken nur zusammen gesponnen... Gott, was wenn es doch nur Lev war und den Drang dazu hatte, ihr eine merkwürdige SMS bezüglich Killian zu schicken? Ihr Herz schlug heftig gegen ihren Brustkorb. Nein, sowas tat Lev nicht... Nervös fuhr sich die schöne Rothaarige durch das glänzende Haar und steckte ihr Handy wieder in die Hosentasche. Natürlich war das Versprechen verlockend zu hören, denn es hieß, sie würde Dinge über Killian erfahren, die ihr niemand erzählte... Auch, was in Rom passiert war, würde sie erfahren... Tief atmete Anisa ein und langsam wieder aus, um ihren Puls zu senken. Bis 20 Uhr blieben ihr noch ungefähr zwei Stunden, sie durfte nun keinen falschen Schritt tun. So groß das Verlangen auch war, mehr über Killian wissen zu wollen, sie musste es verdrängen. Ohnehin ließ man sie keine Sekunde aus den Augen, wie sollte sie also allein zum Treffpunkt erscheinen? Abgesehen davon, hatte Anisa auch nicht vor, ohne Schutz, ihre sicheren vier Wände zu verlassen.
      Geduldig und dennoch nervös wartete Anisa im Flur, bis auch Killian den Raum verließ. Bisher schien ihr Vater ihn noch immer zu beschäftigen.
    • Natürlich schrie alles in Killian danach seiner Freundin direkt nach zu laufen. Er zweifelte zwar nicht an den Fähigkeiten der Bodyguards hier im Haus, welche im Gegensatz zu ihm im Personenschutz ausgebildet wurden und nicht im Auftragsmord, dennoch war es ihm lieber das er auf sie Acht gab. Immerhin unterschied sich seine Priorität deutlich, es ging nicht nur um die Tochter von John Astolfo, sondern um das Mädchen das er liebte, aber er bezweifelte das der Alte allzu sehr davon begeistert wäre, wenn er wüsste was sein geliebter Killian da mit Anisa trieb. Er konnte einen Stellenwert beim Oberhaupt haben wie er wollte, er konnte noch so hübsch sein, er glaubte nicht das er heil aus der Sache heraus kam, wenn er mal eben verlauten lies das er die Prinzessin des Hauses vögelte. Nein, eindeutig kein gutes Tischgespräch. Da Killian trotz seines Hitzkopfes aber ein guter Schauspieler war, hatte er nicht einmal aufgeblickt und in dem schwarzen Buch mit den Informationen über Isabella herum geblättert, während seine Freundin aus dem Zimmer geeilt war. Erst als er in Ruhe jede Seite durchgeblättert hatte, legte er das Buch auf den großen dunklen Tisch, schloss einen Moment die Augen und lies die Informationen Review passieren - gespeichert. Seine goldenen katzenhaften Augen wanderten zu John. "Ich kümmere mich darum.", daraufhin erhob er sich aus dem schweren Stuhl mit der weichen Polsterung und verließ den Raum. Er nickte Giovanni zu, damit dieser wieder zu John zurückkehren konnte und trat an die Seite seiner Freundin.
      "Du bist nervös.", flüsterte Killian ihr leise zu, legte einen Arm um ihre schmale Schulter und schritt mit ihr den langen Gang entlang. "Heute wird das ein Ende finden, das verspreche ich dir."


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    • Sollte sie Killian von dieser SMS berichten? Oder Lev? Ihrem Vater? Nervös versuchte Anisa einfach nur an die Fensterbank zu lehnen, um hinaus zu blicken. Aber ihr Körper brauchte Bewegung, weshalb sie einige Schritte auf und wieder ablief, während Giovanni sie aufmerksam beobachtete. Seine durchdringenden, nussbraunen Augen, die sie fixierten, machte ihre Nervosität nicht gerade besser. Diese Nachricht konnte nur von einer Person stammen... Während Anisa nervös auf einem Fuß auf den Anderen wippte, nachdem sie, Arme verschränkend, endlich neben dem Fenster stehen bleiben konnte, kümmerte sich ihr Vater darum, das das Problem Isabella Farina durch ihren Freund beseitig wird und nach einigen Minuten auch Killian den Raum verließ und zu ihr stieß. Wenigstens verschwand Giovanni wieder und durch Killians erscheinen, legte sich ein kleiner Teil ihrer Nervosität. Hin und her gerissen, blickte sie zu Killian hinauf, zu seinen schönen Augen, die sie so faszinierten. Verbarg er so vieles vor ihr? "Ja...", murmelte Anisa. "Zu wissen, das sie vermutlich noch immer all unsere Schritte verfolgt, ist Angsteinflösend, Killian.", flüsterte sie zurück und folgte ihm den langen Gang entlang. Seine Berührung um ihre zarte Schulter gab ihr etwas vom Gefühl der Sicherheit. "Sie wird alles daran setzen, mich aus dem Verkehr zu ziehen. Auch wenn es bedeutet, dich zu opfern. Ich will nicht, das es soweit kommt.", Anisa sprach leise, so, das niemand außer Killian sie hören konnte. Das sie solche Worte in der Villa unterlassen sollte, war ihr bewusst, allerdings konnte sie ihre Angst nicht verbergen. Falls ihr Gespräch wirklich an andere Ohren kommen würde, konnte man davon ausgehen, das sie nur gute Freunde geworden waren und Anisa sich deshalb sorgte. Die Angst, in ihr, um Killian war größer, als um sie selbst. "Ich habe das Gefühl, das sie uns näher ist, als wir uns vorstellen können.", beichtete Anisa aufgebracht. Sie musste Killian von dieser SMS erzählen, sobald sie außer Hörweite waren, unter keinen Umständen sollte und wollte sie auch nicht dieser Nachricht, auch wenn sie verlockend war, folgen. Die Panik war so groß, das sie glaubte, Isabella könnte diese Nachricht gesendet und dieser Gedanke war alles andere als abwegig.
    • Isabella Farina ist eine nicht zu unterschätzende Frau. Jeder der sie bislang nicht für voll genommen hatte, da sie auf viele wie eine einfache Schönheit wirkte, die alles in die Wiege gelegt bekommen hatte, musste dafür teuer bezahlen. Sie war intelligenter als die meisten Leute, gerissen, charismatisch, manipulativ und vor allem ging sie für ihre Ziele über Leichen. Wenn sie jemanden liebte, dann bis zur Besessenheit. Wenn sie Killian nicht haben konnte, würde ihn keiner haben und wenn sie sich gemeinsam mit ihm von einer Klippe stürzen musste. Diese Obsession dem Brünetten gegenüber hatte sich sehr früh gezeigt, nur hatte jeder es ernster genommen als der junge Mann der Ziel dieser Begierde war - leider. Das Anisa diese Frau fürchtete war also nur zu verständlich und es war auch richtig, dass sie es tat! Man musste Isabella fürchten, wer es nicht tat zahlte einen hohen Preis. Den Furcht macht den Menschen vorsichtig und genau dieses furchtlose war Killians größte Schwäche. Die goldenen Augen glänzenden in dem faden Licht des großen Kronleuchters, der dringend neue Lichter gebrauchen konnte, dennoch hell. Sie Schatzmünzen. Jemand hatte Killian einmal gesagt, seine Augen seien wie Katzengold, wunderschön aber nichts wert. Killian hatte diesen Vergleich amüsant gefunden, es brauchte deutlich mehr um ihn verletzen zu können. Zu guter Letzt hatte er den Typen ohnehin erschossen, also war von der Beleidigung nicht viel übrig geblieben. Als er seinen Arm um seine zierliche Freundin gelegt hatte, wirkte es von außen sehr freundschaftlich, aber Killian hoffte Anisa damit Nähe verdeutlichen zu können, welche er nicht mehr hinter diesen Mauern zeigen durfte. "Sie verfolgt alle unsere Schritte, das weiß ich. Aber auch sie ist nicht unfehlbar.", versuchte er die schöne rothaarige Frau an seiner Seite zu beruhigen. Wie gern er sie jetzt geküsst hätte...
      Die Sorge welche sie um ihn hatte war niedlich und brachte den Brünetten zum schmunzeln. "Du solltest inzwischen wissen, dass man mich nicht so leicht umbringt. Hab keine Angst." Zusammen mit ihr schritt er dann endlich aus der Villa. Er wollte Anisa am besten zu Lev in Sicherheit bringen und sich danach direkt auf den Weg machen. Einen ganz kleinen, aber wirklich nur ganz kleinen Moment hatte er sogar mit dem Gedanken gespielt seinen vermeintlichen Bruder anzurufen, verwarf den Gedanken aber sofort wieder. Das wurde ja langsam echt gruselig! Vielleicht war irgendetwas in dem Essen beim Alten gewesen.
      "Ich werde dich zu Lev bringen. Er passt auf dich auf und ich kümmere mich endlich um dieses Drama, damit es vorbei ist."


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    • Natürlich beobachtete Isabella sie beide, was hatte Anisa auch anderes erwartet? Vermutlich wartete sie nur auf den richtigen Moment, um Anisa endlich aus dem Weg zu schaffen. Wovor Anisa sich allerdings nicht fürchtete, war, auf der Straße erschossen zu werden. Er wäre nicht das, was Isabella gewollt hätte. Bis zu Anisas Tod wollte diese Frau sie leiden sehen. Dieser Gedanke war allerdings furchterregend... Anisa wollte keine weitere Entführung, kein Leiden und auch keinen weiteren Schmerz durchleiden müssen. Womit hatte sie dieses Leben verdient? War es wegen Killian? Musste sie dieses Leben führen, nur damit sie diesen wunderbaren Mann an ihrer Seite wissen durfte? Für ihn würde sie durch die Hölle gehen, allerdings fraß sie diese Angst förmlich auf. Hab keine Angst, meinte Killian. Nun, das sagt sich so einfach, sobald Killian sie bei Lev zurück lassen würde, dann würde ihre Angst nur noch größer werden. Was, wenn er nicht mehr zu ihr zurück kommen würde? Gott, Killian war doch im Moment ihr einziger Halt... Er würde wegen ihr sterben. Einzig und allein wegen ihr, nur, weil er zu ihrem Bodyguard ernannt worden war. Mit dieser Schuld könnte Anisa nicht leben. "Das sagst du so einfach...", konterte sie besorgt. Als sie dann aber realisierte, das Killian erwähnte, sich um dieses Problem kümmern zu wollen, sah sie ihn besorgt an. "Du wirst doch wohl nicht alleine gehen? Gott, Killian. Nimm jemanden mit! Jaden wird dir sicher helfen!", meinte Anisa, als hätte sie Killians Gedanken gelesen. Auf keinen Fall würde sie den Mann, den sie über alles liebte, alleine gehen lassen. Hätte sie die Wahl, würde sie ihn ohnehin nicht gehen lassen, aber egal was sie auch anstellen würde, es würde nichts daran ändern, das Killian sie heute noch verlassen würde, um Isabella zu jagen.
    • Für jemanden wie Killian war es einfach mit Angst umzugehen, ihm wurde es sozusagen eingeprügelt keine Schwächen zu zeigen. Natürlich gab es genug Momente in denen der Dunkelhaarige durchaus Angst hatte, sich schlecht fühlte und sich am liebsten vor der Welt verstecken würde. Kill hatte oft Albträume, dachte daran was ihm so oft durch andere Menschen widerfahren war und er hatte nicht umsonst in den Armen von Jaden gezittert wie Espenlaub (nicht das er dies jemals zugeben würde!), aber er hatte gelernt all das hinunter zu schlucken. Würde er sich diesen Gefühlen hingeben, würde er daran zerbrechen und diese Scherben konnte man niemals mehr zusammen setzen. Darum durfte er erst gar nicht kaputt gehen. Er konnte diese Denkweise aber nicht von jedem verlangen, zumal sie absolut ungesund war. Wie oft hatte er sich schon betrunken um zu vergessen? Er rauchte wie ein Schlot und es gab Zeiten da hatte Killian durchaus stärkere Dinge zu sich genommen, er sollte also nicht davon reden damit umgehen zu können. Eigentlich war in seinen Augen Anisa viel stärker als er. Sie konnte es aussprechen wen sie Angst hatte und das bewunderte der Dunkelhaarige ungemein an ihr. "Ich weiß.", flüsterte er leise und gerade als er sich für überlegen wollte, was er noch sagen könnte hatte Anisa einen Gedanken ausgesprochen, welchen der Brünette zuvor direkt verworfen hatte. Auch wenn die Situation ernst war, starrte Killian seine Freundin an als wäre sie absolut übergeschnappt und seine Antwort klang witziger als sie eigentlich war. "Bevor ich mich an ihn wende, werfe ich mich in den Canalazzo." Die Worte hatte er fast wie ein kleines Kind ausgesprochen, während er einen Schmollmund zog und stur gerade aus weiter lief zu dem schwarzen Wagen der bereits auf sie wartete und das Ziel hatte sie zu seinem besten Freund zu bringen.


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    • Am liebsten hätte Anisa nun nach Killian geschlagen. Dieser Idiot. Ihr war es vollkommen egal, ob er Jaden ausstehen konnte oder nicht. Ob es würde seiner Würde oder Ehre stand, mit Jaden zusammen zu arbeiten. Bei Jaden handelte es sich um einer der wenigen Personen, den Anisa vertraute. Sie wusste nicht weshalb, aber sie war nicht wütend gewesen, nachdem er ihr erklärt hatte, was eigentlich sein Ziel war, und zwar sie zu entführen. Ihr Bauchgefühl hatte gesagt, man könne ihm vertrauen. Womöglich war es auch einfach die Bindung, die sie zu diesem Mann aufgebaut hatte, bevor Killian in ihr Leben gestürzt war. Gefühle hatte sie entwickelt, hatte geglaubt, Jaden wirklich zu mögen. Aber kaum war Killian in ihrer Nähe gewesen, hatte sie keine weitere Sekunde an die Gefühle für Jaden gedacht. Sie waren wie weggeblasen. Das Killian also lieber allein gehen wollte, gefiel der Rothaarigen also überhaupt nicht. "Du verdammter Idiot.", zischte Anisa. "Es ist mir vollkommen egal, ob du ihn ausstehen kannst oder nicht, du wirst nicht alleine gehen!". Die feurige Schönheit musste sich deutlich zusammen nehmen, um leise zu bleiben und um keine Aufmerksamkeit zu erregen. "Nimm ihn mit.", bevor sie in das schwarze Auto stiegen, blieb Anisa stehen und animierte auch Killian zu stoppen. "Mach es für mich. Ich habe Angst um dich, Killian. Ich habe Angst, das du nicht wieder zurück kommst.", flüsterte sie, fast schon flehend und suchte nach seinem Blick. Wie sehr sie diese Augen liebte, dieser Tag sollte nicht der letzte sein, an dem sie sie sah.
    • Wenn er ganz ehrlich zu sich war, dann war seine Abneigung gegen Jaden gesunken ... aber nur ein kleines bisschen! Nur um das mal klar zu stellen. Er wollte ihm nicht vertrauen, alles in ihm sträubte sich mit Händen und Füßen dagegen. Erstens war Jaden im selben Geschäft wie er tätig, ganz gleich wie trottelig er wirkte, er wusste wie man täuschte und zweitens, hatte Killian gelernt niemals zu vertrauen. Er war ein Straßenkind und er hatte gelernt sich nur auf sich selbst zu verlassen und sich nur auf sich selbst verlassen zu können. Natürlich hatte er jetzt Menschen in seinen Leben, welche diese Aussage ein wenig widerlegten, aber er wollte nicht noch mehr Leute in sein Leben lassen und diese am Ende verletzen und zurücklassen. Das Anisa sich allerdings so aufregte, nun das war "Süß.", beendete Killian seinen Satz laut und grinste frech, so wie er es immer tat. "Du bist so niedlich wenn du dich aufregst.", schnurrte er ihr in einer verführerischen Tonlage zu. Dann war das Thema für ihn erledigt und er wollte in den Wagen steigen, allerdings hatte seine attraktive Freundin andere Pläne und wieder einmal wurde Killian bewusst, dass sie nun mal eine Astolfo war - bis auf die Grundmauern stur. "Anisa, du weißt welchen Job ich habe und du wirst immer Angst um mich haben und damit leben müssen, dass ich vielleicht nicht mehr zurückkomme. Ich kann nicht jedes Mal jemanden mit mir mit schleifen und diese Person ebenfalls der Gefahr aussetzen. Ich bin der beste Auftragsmörder ganz Italiens, zumindest ist das aktuell mein Ruf. Du vergisst es gern, aber das ist was ich bin: ein Killer." er seufzte schwer und deutete auf den Wagen. "Steig jetzt bitte ein, ich will das nicht hier mit dir besprechen." Daraufhin deutete er auf viele neugierige Zuhörer in Form von Bodyguards und anderen Wachleuten des Hauses, die daraufhin ertappt schnell zur Seite blickten.


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    • Im Normalfall konnte Anisa diesem attraktiven Tonfall ihres Freundes nicht widerstehen. Aber jetzt, wo Isabella geortet war, hieß es erneut Abschied nehmen, weshalb sie ihn nun bat, Jaden bitten ihn zu begleiten. Isabellas Liebe wurde zu Killian hatte sich in Besessenheit verwandelt. Um krankhafte Liebe. Sie würde alles tun, um Anisa leiden zu sehen, auch wenn es bedeutete, selbst Killian dafür opfern zu müssen. Und das war etwas, das Anisa nicht zulassen konnte, weshalb sie ihn voller Sorge und gleichzeitig Wut, anstarrte. Die Antwort die Anisa erhielt, war alles andere als das, was sie sich erhofft hatte. "Nein, dass bist du nicht...", begann sie, "Das ist nur das, was mein Vater aus dir gemacht hat. Eine Waffe, die er für seine Zwecke nutzen kann, es interessiert nicht, wie es dir geht, es interessiert ihn nur, wie gut du in dieser Arbeit bist. Er benutzt dich nur. Du als Mensch interessierst ihn in keinster Weise... Ganz im Gegenteil zu mir.", den letzten Teil sprach sie so leise aus, das nur Killian sie hören konnte. Diese Sorge um ihn fraß sie noch auf. Von Anfang an war ihr bewusst, was diese Beziehung noch mit sich bringen würde. Aber das er noch immer so viel von ihrem Vater hielt... Anisa wurde ganz schlecht. Wieso war ihr Vater so? Wie konnte er bei ihr der sanftmütige Vater sein und bei Anderen ein eiskalter Mörder. Obwohl Anisa gestehen musste, nicht genau zu wissen, ob ihr Vater mordet. Dieses Thema hatte Anisa stets verdrängt, jedoch nahm sie an, das es so sein musste. Ein Mann seines Ranges konnte keine weiße Weste haben. Angespannt wandte Anisa ihren Blick ab und stieg in den schwarzen Wagen, der bereits auf sie wartete. Sie würde Killian nicht alleine gehen lassen, niemals. Auch wenn dies bedeutet, das sie ihm folgen musste, diese Frau war gemeingefährlich.
    • Glück für Killian war wohl eindeutig, dass er gegen die wütenden Blicke von Anisa immun war, denn die hatten es eindeutig in sich. Wäre er nicht von Natur aus so selbstbewusst wäre er eingeknickt und hätte nachgegeben, aber er tat es nicht. Er wusste warum er all diese Dinge zu seiner Freundin sagte und er erkannte auch ihre liebevolle Sorge hinter ihren strengen Worten. Der Dunkelhaarige wusste natürlich auch, dass sie alles was sie sagte durchaus berechtigt war. Er zweifelte nicht an der schönen Frau an seiner Seite und in jedem anderen Fall würde er ihr liebend gern ihren Willen lassen, aber nicht jetzt. Ja, er war Jaden dankbar für seine Hilfe und seine Retten. Ja, ein kleiner Teil in ihm wünschte sich seinen Bruder und ja ein winziger (und damit meinte er wirklich winziger!) Teil hatte den blonden Trottel irgendwie gern, aber genau aus dem Grund musste Killian das alleine machen. Isabella war und ist gefährlich und das war eine Sache zwischen ihr und ihm. Seine goldenen Augen wanderten zu Anisa als er ihr antwortete. "Ich weiß das er in mir nur ein Werkzeug sieht, dass weiß ich schon seit ich klein bin und das ist in Ordnung. Ich habe mich nie als etwas anderes für ihn gesehen." Seine Antwort war trockener und nüchterner als erwartet und er konnte sich durchaus die Schockierung seiner Freundin vorstellen. Erst die geflüsterten Worte der Rothaarigen ließen seinen Blick milder werden, ehe er leicht lächelte und sie endlich dazu brachte in den Wagen zu steigen. "Danke Kleines.", flüsterte er ihr zu, wollte nach ihrer Hand greifen, realisierte aber wo er sich befand und zog diese schnell zurück.


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    • Die Antwort die Anisa von Killian erhielt, war für sie eindeutig schockierend. Er wusste, was er für John war, er wusste, dass sich dieser Mann für ihn, als Menschen, überhaupt nicht interessiert. Das Killian viel für ihren Vater tat, konnte sie durchaus nachvollziehen, denn immerhin hatte er ihm sein Leben gerettet... Allerdings hatte er aus dem attraktiven Brünetten einen Mörder heran gezogen. Er hatte den besten Auftragskiller Italiens geschaffen und sah nicht den Menschen dahinter, wie dieser sich fühlen musste. Killian war für John nur eine weitere Schachfigur, wenn auch einer seiner Lieblings Figuren. Aber weshalb musste Killian nur so stur sein? Weshalb konnte er sich auf keinen Partner einlassen? Anisas schönen, Emerald grünen Augen fixierten ihn. Zeigten ihm all die Gefühle die in ihr steckten. Wut, Trauer, Sorge. Gar die tiefe Angst, die sie hatte, wenn er jedes Mal aufs Neue gehen musste, um seiner Arbeit nachzugehen. Es würde nicht aufhören, bis er nicht mehr zurückkehren würde... das wusste sie. Und vor diesem Tag fürchtete sie sich noch viel mehr, als vor ihrem eigenen Tot. "Das ist doch krank.", zischte Anisa, ehe sie ihre Gefühle, versteckt verriet. Im Gegensatz zu ihrem Vater, interessierte sie sich für den Menschen, hinter dieser eiskalten Miene. Jedoch entschied Anisa sich in das Auto zu steigen, wenn auch aufgebracht.
      Während der gesamten Fahrt sprach die schöne Rothaarige kein Wort. Starrte lediglich aus dem Fenster und ab und an auf ihr Handy und die eigenartige SMS, die sie erhalten hatte. So verlockend es auch war, Informationen über Killian zu erhalten, sie müsste lebensmüde sein, um dieser Nachricht zu folgen, weshalb sie erneut die Nachricht auf ihrem Smartphone öffnete und es Killian entgegen streckte, noch bevor sie das Gebäude erreichten, in dem Lev hauste. Er sollte wissen, dass man versuchte, sie aus ihren schützenden Wänden zu locken.
    • Natürlich war Anisa sauer und er konnte ihre Sorge natürlich verstehen, allerdings würde es nichts an dem Verhalten von Killian ändern. Er war immer jemand der allein gearbeitet hatte, er wusste was er für sein Umfeld war und das würde so schnell nicht verändern. Das einzige was er inzwischen an sich heran gelassen hatte war Liebe. Ein Gefühl von welchem er bislang geglaubt hatte, es gäbe sie nicht. Nun zumindest nicht für ihn. Er glaubte Anisa, er glaubte an ihre Gefühle für ihn und das ihn jemand so aufrichtig lieben konnte... Gott, er würde sie mit aller Macht beschützen. Selbst wenn sie ihn hassen sollte, würde Kill sie beschützen. Er äußerte sich nicht mehr auf ihre Worte, stieg mit ihr in den Wagen und blickte ebenso schweigend aus dem Fenster. Die getönten Scheiben waren nur von außen getönt, so dass man von innen problemlos sein Umfeld betrachten konnte. So wanderten die goldenen Augen an den einzelnen Gebäuden vorbei. Der Dunkelhaarige konnte nicht einmal während einer Autofahrt abschalten. Erst als Anisa ihn aus den Gedanken holte und ihm ihr Handy vor die Nase hielt, nahm er stutzend das Gerät an sich. Seine goldenen Augen weiteten sich geschockt und er starrte fast schon panisch zu seiner Freundin. Natürlich war die Nachricht von Isabella und er wusste nicht was ihm mehr Sorgen bereiten sollte, dass seine offizielle Feindin seiner Freundin wirklich alles verraten würde oder das sie nun versuchte die Rothaarige aus der Reserve zu locken. "Es ist gut, dass du mir das gezeigt hast. Du wirst dort keinen Schritt hinsetzen." Daraufhin reichte er ihr wieder das Handy. "Es ist eine Falle, das wissen wir beide."


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Stumm hatte Anisa ihr Handy, mit der geöffneten Nachricht, Killian vor die Nase gehalten. Was sie allerdings beschäftigte war, was genau gab es so vieles über Killian zu verraten. Was verheimlichte er vor ihr? War das Schrecklichste nicht schon, das er Menschen tötete und als junges Kind, seinen eigenen Vater? Musternd sah sie den Brünetten an, während seine Augen immer größer wurden und fast schon panisch zu ihr hinüber sahen. Es handelte sich um eine Falle, das bezweifelte Anisa nicht, vielleicht aber wollte Isabella ihr tatsächlich etwas mitteilen? Das Killian der Rothaarigen einiges verschwieg, war ihr bewusst, bezüglich seiner Arbeit sprach er nicht viel. Zumindest nicht mit Anisa. "Was anderes erwarte ich bei dieser Frau auch nicht, allerdings bin ich mir sicher, das sie mir tatsächlich einiges zu erzählen hat.", meinte die junge Frau, nachdem sie ihr Handy wieder an sich genommen und aus dem Auto stieg, kaum hielt der Wagen. Eigentlich wollte Anisa nicht vorwurfsvoll sein, nicht jetzt, nicht wo Killian wieder dieser beschissenen Arbeit nachgehen musste. Aber er hatte ihr nie alles verraten und Anisa hatte es satt, wie ein kleines Kind behandelt zu werden. Sie führten eine Beziehung, da wollte Anisa mehr über ihren Freund wissen, als nur das Nötigste, auch wenn er meinte, es gehöre zu ihrer Sicherheit. Gott, wieso verschwieg man ihr nur so vieles? Und nur rum sitzen und warten, bis Killian endlich alles erledigt hatte, wollte sie ebenso wenig. "Ich könnte doch den Lockvogel spielen.", meinte Anisa dann plötzlich. "Wir könnten ihr eine Falle stellen, indem ich dort aufkreuze. Mir wird nichts passieren, wenn du und Jaden mich im Auge behaltet.". Diese Idee war gefährlich, viel zu riskant. Wenn dies aber bedeutete, das Isabella endlich ausgeschaltet werden konnte, dann würde Anisa es riskieren. Immerhin hätte sie dann auch Killian im Auge und konnte sicherstellen, das diese Irre sich auf sie konzentrierte und nicht auf ihn.
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