[2er RPG] ☠ I need a Gangsta ☠

    • Er liebte Anisa, daran bestand kein Zweifel und er wusste auch von ihren intensive Gefühlen ohne das sie ihm diese Worte sagen musste. Natürlich freute er sich das zu hören, gleichzeitig setzte es ihn auch enorm unter Druck. Er wollte ihr diese Worte auch sagen, aber sobald er den Mund öffnete schnürte sich direkt sein Hals zu und er bekam keinen Mucks heraus. Vielleicht lag es daran, dass er sich mit solch öffentlichen Bekundungen schwer tat. Alles was man öffentlich Preis gab, selbst wenn man nur zu zweit in einem Raum war, konnte zu einer Waffe schärfer als jedes Schwert werden. Er hatte von klein auf gelernt, dass jegliches Gefühl gefährlich war und darum brachte er es einfach nicht über sich. Er konnte zum Schein bei seiner Arbeit diese Gefühle vorheucheln und aussprechen, aber sie offen und ehrlich zu jemanden sagen, dass schaffte er einfach nicht. Er hatte ja nicht einmal Lev gesagt, dass er ihn gern hatte als Freund! ´Ich mag dich ´, ´ich liebe dich´, ´ich vertraue dir´ drei Worte mit so viel Gewicht waren für ein angsteinflössender als eine Waffe direkt vor seinem Gesicht. Hey, man hatte bei ihm ganze Arbeit geleistet .... ´Vielen fucking Dank´.
      Er war jedenfalls erleichtert, dass Anisa ihn nicht drängte, als er sein rot gewordenes Gesicht in ihren warmen Armen vergrub und weiter vor sich hin grummelte. Natürlich hatte sie ihn damit entwaffnet! Er war deutlich besser darin ihr seine Gefühle zu zeigen, weswegen er aufblickte, hoffte das seine Wangen wieder eine normale Farbe hatten und sie küsste. "Können wir ins Bett? Ich muss schlafen ... entschuldige, ich weiß du wolltest einen gemeinsamen Abend."


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    • Anisa konnte nicht leugnen, sich den gemeinsamen Abend anders vorgestellt zu haben. Natürlich hätte sie gern mehr Zeit mit Killian verbracht, aber böse konnte sie ihm unter keinen Umständen sein. Die Aufträge, die Killian erhielt verlangten nach seinem Tribut und somit war Anisa gerührt, wenn Killian in ihrer Anwesenheit die Ruhe fand, die sein Körper benötigte. Nicht nur ein gutes Essen hatte sie ihm bieten können, sondern auch Entspannung mit einer langen Massage und ihm den Schlaf zu gönnen den er brauchte. Mit ihren schlanken Fingern fuhr sie durch das weiche, dunkelbraune Haar, sog den Duft von Duschgel ein, das Killian benutzt hatte und schloss für einen Moment die Augen. Ein leichtes Lächeln umspielte ihre vollen Lippen. Killian so verlegen zu sehen, dieses Bild wollte Anisa sich einbrennen, niemals wieder vergessen. Vielleicht konnten sie irgendwann, in entfernter Zeit, ein normaleres Leben führen. Erst als der Körper, um den sie ihre Arme geschlungen hatte, bewegte, öffneten wieder die grünen Augen und blickten in die Goldenen, die Anisa so sehr liebte. Mit freude erwiderte sie den Kuss und nickte auf seine Worte. "Schon gut, du bist sicherlich erschöpft. Ich bin mir Sicher, dass wir bald wieder die Chance auf einen Abend zu Zweit haben werden.", antwortete Anisa flüsternd und drückte Killian einen zarten Kuss auf die Stirn, ehe sie sich erhob und nach der Decke schnappte, als auch Killian das Sofa verließ. Mit der großen Decke in ihrem Arm, tapste sie zurück in das Schlafzimmer, wo sie die Decke wieder über dem Bett ausbreitete und darunter krabbelte. Hätte man ihr am Anfang erzählt, als ihr Vater ihr erklärt hatte, das nun Killian um ihre Sicherheit sorgte, hätte sie demjenigen vermutlich einen Tritt in die Weichteile verpasst. Anisa konnte sich noch genauestens daran erinnern, als sie das erste Mal zu Killian ins Bett geschlichen war. Nach dem ersten Vorfall in ihrer Wohnung, hatte sie panische Angst verpürt, verbrachte sie länger als wenige Minuten alleine. Schon als junges Mädchen hatte sie sich in das Bett ihrer Eltern geflüchtet, hatte sie schlecht geträumt oder vor etwas angst. Nun, dies muss ich wohl beigeblieben sein. Jedenfalls wollte sie nun keine Sekunde mehr von Killians Seite weichen. Egal was passieren würde, sie würde bei ihm bleiben.
    • Killian war äußerst dankbar für Anisas Nachsicht. Die Rothaarige konnte ein Biest sein, wenn sie es wollte aber sie konnte auch der freundlichste Mensch der Welt sein. Zumindest war seine Freundin das in seinen Augen. Sie war so sanft, so zärtlich und so zerbrechlich. Gott, er würde alles für sie tun. Unter anderem hatte er versucht für sie wach zu bleiben, war daran aber kläglich gescheitert. Das lag weniger an seinem Wollen, sondern viel mehr an seinem Körper, der Verräter. Jedenfalls war er dankbar, dass Anisa sich wohl ebenfalls zu ihm ins Bett kuscheln wollte. Er würde für sie diesen Abend nachholen, aber dazu musste er erst einmal zu Kräften kommen. Wie aus der The Walking Dead Reihe hatte sich Killian in das Schlafzimmer geschleppt, während Anisa die große Decke ausbreitete. Er brauchte keine Sekunde um direkt in die weichen Laken zu fallen und sein Gesicht praktisch im Kissen versinken zu lassen. Er war erledigt, ernsthaft. Das Gefängnis hatte seinen Tribut gefordert, ganz gleich wie stark der attraktive junge Mann war. Er war auch nur ein Mensch und hätte er noch länger in diesem Knast gesessen, wüsste er nicht ob er nicht doch irgendwann zerbrochen wäre. Auch wenn er immer geglaubt hätte, dass man ihn nicht kaputt bekam. Nun er war aber raus gekommen, also wollte sich Kill darüber keine weiteren Gedanken machen und einfach Schlaf nachholen, welcher ihm seit Tagen fehlte. John hatte ihm bereits angedroht, dass Killian erst einmal eine Untersuchung von einem ihrer Ärzte über sich ergehen lassen musste. Natürlich war Anisa dazu ebenfalls befugt, aber niemand hatte wirklich Lust das sie heraus bekam, was ihrem Freund widerfahren war, weswegen einer seiner anderen Ärzte ran musste. Killian konnte ihn eigentlich gut leiden, sein Name war Valentino, sehr klassisch. Allerdings hatte ihn der typische Italiener bereits so oft zusammen geflickt, dass er sich Kills Respekt verdient hatte und das soll was heißen, immerhin hatte der Dunkelhaarige praktisch vor niemanden Respekt. Dennoch hinderte es Kill nicht daran ihm den liebevollen Spitznamen ´Doktor Frankenstein´zu verpassen. Nicht das Valentino so aussah, aber Kill hatte ja nie behauptet nett zu sein, abgesehen zu Anisa und Lev.


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    • Den Gefallen, ins Bett zu gehen, ging Anisa gern nach. Durch die letzten Tage, von denen Anisa nicht wusste, weshalb Killian sich nicht meldete, Jaden aber schon, waren anstrengende Tage geworden. Schlaflose Nächte und Kopfzerbrechen hatte Anisa durchstehen müssen und war mehr als glücklich, Killian nun in den Armen halten zu können. Ob er nun schlief oder nicht, war ihr fast schon egal, hauptsache sie konnte ihn endlich wieder im ganzen Stück und gesund an ihrer Seite wissen. Was Killian wirklich zugestoßen war und weshalb er sich nicht gemeldet hatte, wusste Anisa bisher noch immer nicht, hatte allerdings nicht weiter nachgefragt und wollte nur noch den Abend genießen. Vermutlich musste sie sich auch damit abfinden, das sie am nächsten Tag nicht die Chance hatte, Killian näher zu sein. So wie sie ihren Vater kannte, wollte er, das der Dunkelhaarige am nächsten Morgen unverzüglich in der Villa aufkreuzte. Killian hatte sich sofort in das Bett fallen lassen, nachdem er das Schlafzimmer betreten hatte, woraufhin Anisa die Decke sorgsam über seinen Körper legte. Auch sie krabbelte hinein und kniff sanft in seine Seite, damit er sich so legte, das sie sich an ihn schmiegen konnte. Anisa machte äußerlich auf Fremde nicht den Anschein, als wäre sie eine zahme, junge Frau, die sehr wohl zerbrechlich und hilflos sein konnte, ebenso anhänglich und fürsorglicher, als man erst glaubte. Aber in ihrem Inneren war auch die selbstbewusste, temperamentvolle Rothaarige ein junges Mädchen, das sich ängstigte. "Schlaf gut, mein Hübscher.", flüsterte Anisa und drückte Killian einen sanften Kuss auf die Stirn und fiel in wenigen Minuten schon in den Schlaf.

      Am nächsten Morgen wurde Anisa schon früh wach, aufstehen wollte sie jedoch nicht. Mit einem leisen Grummeln drehte sich die schöne Rothaarige in den gemütlich Laken. Wenigstens gab es nun keinen lästigen Wecker mehr, die sie aus ihrem Schlaf riss und verkündete, das sie wieder in die Uni musste. Sämtliche Unterlagen wurden ihr überreicht und erhielt somit die Chance, von zu Hause aus den Stoff nachzuholen. Nachdem was ihr vorgefallen war, verfolgte sie in der Öffentlichkeit noch immer die Angst, Konzentration wäre also kaum vorhanden.
    • Er hatte geschlafen wie ein Stein, sprichwörtlich. Im Moment wünschte er sich tatsächlich er wäre sogar einer. Irgendein netter Stein am Strand von Kalifornien oder so. Killian hatte keine Lust aufzustehen. Seine Muskeln schrien vor Schmerzen auf, seine Knochen fühlten sich an als wäre er mal eben 30 Jahre gealtert und sein Kopf dröhnte. Man sein Schädel! Er hatte nicht einmal getrunken, aber er hatte schlimmere Kopfschmerzen als nach irgendeiner durchgezechten Nacht. Grummelnd hatte er sich näher an die Wärmequelle an seiner Seite geschmiegt, allerdings panisch die Augen aufgerissen. Erst als er den roten Haarschopf an seiner Seite vernahm, atemte er erleichtert aus. Einen Augenblick hatte der Brünette tatsächlich geglaubt noch in dieser Zelle zu sitzen. Sich an den Kopf fassend hatte sich Killian aufgerichtet und blickte auf den kleinen digitalen Wecker an seinem Nachttisch, dessen rote Ziffern ihm entgegen leuchteten. Er hatte keinen Wecker gestellt, aber beschlossen sobald er wach war zu John zu gehen. Je länger er den Alten warten lies, desto ungeduldiger wurde er meistens. Aber vorerst brauchte er eine Dusche, zig Kopfschmerztabletten und noch mehr Kaffee. Oh und eine Zigarette! Ja, das war ein Plan. Zärtlich drückte er Anisa einen Kuss in das volle Haar, sich nicht sicher ob seine Freundin nicht schon wach war. Meistens wachte Anisa tatsächlich vor ihm auf, lies ihn aber immer weiter schlafen und machte kein Geräusch um ihn nicht zu stören. Es war ehrlich niedlich. Dieses Mal wollte er es ihr gleich tun und auf leisen Sohlen das Bett verlassen, ehe er zu dem Decken-Wirrwarr blickte und schwer seufzte-. Es war doch immer wieder das Gleiche. Wie um alles in der Welt schaffte es Anisa sie nur immer wieder so in die Decken zu wickeln? Wie?! Ob es nun eine Gabe oder ein Fluch war, dessen war er sich bislang nicht ganz sicher.


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    • Das Killian schon vor Anisa wach geworden war, hatte sie noch gar nicht so bemerkt und hatte sich deshalb nur grummelnd auf die Seite gelegt, als sie spürte, wie der warme Körper an ihrer Seite verschwand und etwas wie einen sanften Kuss auf ihrer Stirn. Anisa wollte alles andere als aufstehen, aber der Grund, weshalb sie im Bett liegen bleiben wollte, war selbst bereits verschwunden, als sie dann doch letztendlich müde die Augen öffnete. Verschlafen blickte sie auf die leere Seite des Bettes, rieb sich über die Augen und brauchte erst einen Moment, bis sie vollständig wach wurde. Dennoch müde richtete sich die Rothaarige langsam auf und blickte erneut neben sich auf die leere Seite des Bettes. In den meisten Fällen war Anisa diejenige, die zuerst aufwachte und unter die Dusche sprang, bevor sie das Frühstück vorbereitete. Nun, dieses Mal war Killian der jenige, der zuerst wach wurde. Die attraktive Rothaarige legte ihre Stirn in Falten. Lieber hätte sie mehr Zeit mit Killian verbracht. Seufzend schälte sie sich aus der Decke, quälte sich aus dem Bett und steuerte das Badezimmer an, um sich selbst für den Tag fertig zu machen. Eine Dusche um in den Tag zu starten und etwas Make up, um nicht mehr ganz wie der Tod auszusehen und dann einfach wieder ins Bett fallen. Das wäre ein guter Tagesbeginn, als zu wissen, das Killian wieder zu ihrem Vater musste. Dieser Mann trug ihm nur Aufträge auf, die ihren geliebten Killian an die Grenzen brachte. Sie war davon überzeugt, das der Tag kommen würde, an dem er an dieser Arbeit brechen würde. Und wenn er nicht mehr zurückkehren würde... nun, daran wollte die Rothaarige nicht denken. Gähnend betrat sie das Badezimmer. Eine heiße Dusche würde ihr gut tun.
    • Da er Anisa nicht wecken wollte, zumal sie in dem Deckenchaos schlief wie eine Königin, hatte er sich nach einem langen Kampf durch all dem was die Rothaarige da mit der Decke getan hatte, aus dem Bett befreit. Er war mit einem dröhnenden Schädel duschen gegangen und mit einem genauso pochenden Kopf wieder aus der Dusche heraus gekommen. Er fühlte sich elend, ernsthaft. Wenn es nach Kill ging würde er erst einmal eine komplette Woche durch schlafen, aber das war nun mal nicht drin. Der Dunkelhaarige hatte eine Arbeit zu erledigen und Isabella würde garantiert auch nicht die Beine hochlegen und abwarten, bis er mal motiviert war sein Reich wieder zu verlassen, kaum war er endlich nach Hause zurück gekehrt. Killian wusste das er sich zusammen reißen musste, ganz gleich was die vergangenen Wochen auch geschehen war und wie miserabel es ihm psychisch eigentlich ging. Seine Dusche war deutlich länger ausgefallen als er es geplant hatte, seinen Körper hatte er mal wieder fast wund gescheuert um ihn sauber zu bekommen und Schmerzen hatte er nach wie vor noch höllische. Außerdem was zur Hölle war mit seinem fucking Kopf los? Seufzend fasste er sich an die Stirn, während er mit nassem Haar und lediglich einer schwarzen Jeans bekleidet, oben ohne auf dem Balkon stand und eine Zigarette anzündete. Das John ihn bereits erwartete, dass wusste Killian und merkwürdigerweise waren die Textnachrichten ausgesprochen freundlich. Sicherlich konnte er sich denken was mit seinem Goldstück im Gefängnis geschehen war und das lies offenbar nicht einmal das Oberhaupt der Mafia kalt. Nun dies bezüglich konnte er nicht über John schimpfen, er hatte ihn oft genug aus solchen Situationen gerettet. Das Isabella aber immer noch ihr Unwesen trieb, gefiel Killian überhaupt nicht und er wusste das auch John alles andere als Luftsprünge veranstaltet hatte. Dieses Miststück hatte ihn nun schon zum zweiten Mal an der Nase herum geführt, es war zum verrückt werden. "Verdammte scheiße.", fluchte Killian leise und zog mürrisch an seiner Zigarette. Er musste das mit der dunkelhaarigen Chemikerin so schnell es irgendwie möglich war aus der Welt schaffen, sonst würde dieser Terror noch ewig so weiter gehen. Solange es ihn traf, konnte er damit umgehen aber wenn sie sich schon wieder an Anisa vergriff. Gott daran wollte er gar nicht denken.


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    • Anisa hatte den wenigen Stoff, den sie getragen hatte in die nächste Ecke befördert und sich unter die Dusche gestellt. Das Wasser war noch immer angenehm heiß und regnete auf ihren weichen Körper hinunter. Vermutlich würde der Tag anstrengend werden, aber auch den würde sie überstehen. Mit einem schweren Seufzen lehnte Anisa ihre Stirn gegen die kühlen Fliesen und ließ das heiße Wasser auf ihren Nacken prasseln. Ob dieses Versteck Spiel jemals enden würde? Und ob Isabella noch immer lebte oder tot war, wusste sie noch immer nicht. Vielleicht besaß Anisa irgendwann die Chance, ein normaleres Leben zu führen. Gemeinsam mit Killian. Irgendwann würde die Zeit kommen, an der sie sich keine Sorge mehr darum machen musste, ob Killian wieder zu ihr nachhause kommen würde oder Anisa es lebend über die Straße schaffte. Nun, zumindest hoffte Anisa, das irgendwann so eine Zeit kommen würde. Killian und Anisa befanden sich alles andere als in einer sicheren Welt. Nach einer gefühlten Ewigkeit drehte Anisa das Wasser ab, nachdem sie das nach Kokos riechende Shampoo aus ihren Haaren gewaschen hatte und aus der Dusche stieg. Das lange, nasse Haar trocknete sie mit einem Handtuch und wickelte sich eines der größeren um ihren schlanken Körper. Gähnend hob die ihre Kleidung auf, die sie vor der Dusche in eine Ecke geworfen hatte und warf sie in den Wäschekorb. Gott, sie war noch immer müde, sogar nach dieser Dusche. Mit feuchtem Haar und in einem der weichen Handtücher eingewickelt trat Anisa aus dem Badezimmer und entdeckte auf dem Weg ins Schlafzimmer, Killian, der auf dem Balkon rauchte. Sofort steuerte Anisa den Balkon an, öffnete die Tür und trat leise hinaus. "Bei mir wäre es viel schöner gewesen, als hier draußen.", meinte Anisa mit gesenkter Stimme, nachdem sie ihre Arme um den Dunkelhaarigen geschlungen und ihre Stirn gegen seinen Rücken gelehnt hatte. "Da hättest du dir das Duschen sparen können.", merkte sie an und deutete mit ihren schlanken Fingern auf die Zigarette. Das war ebenfalls etwas, das ihm die Rothaarige noch immer austreiben wollte.
    • Er seufzte schwer, schloss für einen Moment die Augen und hoffte die Gedanken welche ihn immer noch verfolgten abzuschütteln. Es würde eine Weile dauern, bis Killian das Geschehene verarbeitet hatte, meist lenkte er sich erfolgreich mit Arbeit ab oder Alkohol. Vielleicht auch mal das ein oder andere weniger legale, who cares. Nun jetzt hatte er allerdings nicht nur Lev der ihm auf die Finger klopfte, sondern auch noch Anisa. Warum waren seine wichtigen Menschen eigentlich alle samt solche Nannys? Bei dem Gedanken musste Killian schmunzeln. Herrje ab und an fühlte er sich wie das Kind und nicht wie der bester oder fester Freund. Nun er war deutlich jünger als die beiden, aber mussten sie ihm das so unter die Nase reiben? Schmunzelnd schüttelte er den Kopf, verfluchte sich aber direkt selbst dafür. Grummelnd fasste er sich an den dröhnenden Schädel, bis er zwei schlanke Arme um sich spürte. Lächeln legte er eine Hand auf ihre. "Och mein gutes Aussehen macht den Zigarettengeruch doch alle mal wieder wett oder?", schnurrte er amüsiert auf ihre Zigarettenbemerkung hin. "Sei nicht so streng mit mir." lächelnd hatte er sich ein wenig an sie gelehnt und seufzte leicht. "Entschuldige das ich so plötzlich verschwunden bin. Ist alles in Ordnung?", erkundigte er sich direkt bei seiner Freundin, drückte die Zigarette an dem kleinen Aschenbecher neben ihm auf dem Tisch aus, welchen er auf dem Balkon hatte stehen und drehte sich zu der Rothaarigen. Schmunzelnd zog er sie in seine Arme. "Du solltest nicht nur in einem Handtuch auf dem Balkon." ermahnte er sie liebevoll und drückte ihr einen Kuss in das volle Haar. "Lass uns rein." daraufhin zog er sie sanft wieder in seine Wohnung und schloss die Tür hinter ihnen beiden. "Wir müssen langsam los, sollen wir unterwegs irgendwo anhalten und frühstücken?"


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    • Ein Lächeln bildete sich auf den vollen Lippen der Rothaarigen. "Nein, ganz und gar nicht.", antwortete sie amüsiert. Das Rauchen würde sie Killian schon noch austreiben, da war sie sich sicher. Oder zumindest etwas eindämmen, es reichte, wenn seine Arbeit ungesund für ihn war. Wenn Anisa ihm also helfen konnte, in anderen Lebenslagen gesund zu leben, dann würde sie das auch durchziehen. Killian hatte sie in ihren Bann gezogen und ob man es glaubte oder nicht, Anisa war eine einsame Frau, die sich an einen Menschen klammerte, den sie liebte. Diese Frau bekam man also nicht mehr so einfach los. "Bestimmt wurde mir all die Mühe die ich mir gemacht habe, wieder zunichte gemacht, als du mal etwas Pause von mir hattest, oder?", damit deutete Anisa die viel zu langen, letzten Tage an, die Killian in Rom verbracht hatte. Dort war eben keine Anisa, die dem Dunkelhaarigen über die Schulter blickte um seine Gesundheit kontrollieren zu können. Vorsichtig löste sie ihre Umarmung, als sich Killian zu ihr drehte, ehe sie mit ihren Armen hinauf wanderte und sie um seinen Hals schlang. "Es ist alles in Ordnung, ich wäre nur gerne etwas länger liegen geblieben.", antwortete Anisa und schmiegte sich in seine Umarmung. "Irgendwie muss ich dich doch wieder rein locken.", meinte Anisa daraufhin folgte seiner Aufforderung und folgte ihm wieder hinein in die Wohnung. "Leider...", seufzte sie, fügte aber schnell hinzu: "Gerne, ich zieh mir nur schnell etwas an.", mit diesen Worten verschwand sie hinter der Schlafzimmertür und kam in einem engen, knappen, schwarzen Rock, einem engen, hellgrauen, schulterfreien Pullover und dünnen, schwarzen Strümpfen wieder und im Flur warteten noch die passenden schwarzen Overknee-Stiefel. Natürlich hatte Anisa sich bei ihrer Kleiderwahl Gedanken gemacht, immerhin befand Killian sich wieder an ihrer Seite und ihm wollte sie immerhin gefallen.
    • Natürlich gefiel es Anisa nicht das er rauchte. Er konnte sie ja verstehen, aber über ein paar Dinge würde die schöne Rothaarige nun einmal keine Macht über ihn haben. Allerdings war das im Moment seine geringste Sorge. Er musste einen Statusbericht bei John abgeben und sich erneut eingestehen das er gegen Isabella verloren hatte. Es war eine erneute Niederlage und diese saß noch tiefer als die letzte. Er wurde herein gelegt, er wurde gedemütigt und noch viele andere Dinge. All das Mitleid das er Killian vielleicht noch in sich getragen hätte, all die Anerkennung welche er Isabella noch ansatzweise entgegen bringen hätte können war verschwunden. Er würde sich dafür rächen. Sie wusste ganz genau was mit Kill in diesem Gefängnis gesehen würde. Sah so ihre Liebe aus? Der Dunkelhaarige schäumte förmlich vor Wut und hätte er sich nicht halbwegs in Griff, würde er nun alles kurz und klein schlagen. Dennoch hatte sich der attraktive junge Mann mit einer Zigarette begnügt und war mit seiner Freundin zurück in die Wohnung gelaufen. Schmunzelnd hatte er Anisa nachgesehen als diese davon sprach sich noch anziehen zu müssen. Natürlich wollte er im Moment genauso wenig wie sie in die raue Realität zurück. Er hatte langsam genug und auch wenn er nicht darüber sprach, mehr als genug zu verarbeiten. Am liebsten wollte er sich nur noch ins Bett legen und bei Anisa sein. Leider war sein Pflichtgefühl dafür zu groß und seine Arbeit zu wichtig. Es war ein Fluch und diesem würde er nicht entkommen, bis er nicht daran starb. Das wusste er von Anfang an und damit hatte er sich abgefunden. Es fiel Killian nur deutlich schwerer seit er Anisa näher gekommen war. Gerade als er seiner Freundin in sein Zimmer folgen wollte, weil er selbst noch ein Oberteil brauchte, auch wenn es den Alten sicher nicht stören würde, würde er so auftauchen, war die Rothaarige aus dem Zimmer getreten. Er liebte es wenn sie solche Stiefel trug, sie hatten etwas verführerisches und das Outfit selbst war wie immer perfekt gewählt. Es war Killian aufgefallen das sich Anisa gerne Mühe für ihn gab. Ganz ehrlich? Es war süß. Lächelnd drückte er ihr einen Kuss auf die Stirn. "Du bist wunderschön. Wartest du noch kurz auf mich?" Dann war er in sein Zimmer verschwunden um sich über die schwarze Jeans lediglich ein enges weißes Shirt zu ziehen, ehe er seine schwarze Lederjacke schnappte und darüber zog. Es dauerte nicht lang da war er wieder an ihrer Seite und konnte mit Anisa die Wohnung verlassen. Natürlich nicht ohne erneut den Pin zu ändern. "Lass uns erst noch Frühstücken und dann los. Ich brauche meinen Kaffee."


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    • Kaum war Anisa aus dem Zimmer getreten, erntete sie auch schon einen Kuss. Lächelnd nickte sie dem Dunkelhaarigen zu und folgte ihm mit ihren Augen. Diesen Mann an ihrer Seite zu wissen, war wohl das schönste, was sich Anisa in diesem Leben vorstellen konnte. Schon als Kind hatte sie sich diesem Jungen verbunden gefühlt, hatte seine Nähe gesucht, weil sie etwas faszinierte. Schon immer waren es seine Augen gewesen, allerdings war dies nicht der einzige Grund. Und für diesen Mann, gab sie sich gern die Mühe, selbst in solch kleinen Dingen. Jeden Mann freute es, seine Partnerin in schicken Klamotten ansehen zu können, nicht nur, wenn es zu einem schönen Abend oder einer wilden Nacht passte. Anisa wollte zu jeder Sekunde attraktiv auf Killian wirken. Während Killian im Schlafzimmer verschwand, zog Anisa ihre schwarzen Stiefel an, die perfekt zu ihrem Outfit passten. Vermutlich würde Matteo ihr wieder sabbernd nachlaufen und versuchen zu erklären, das er für diesen Job viel besser geeignet wäre, als Killian es war. Wenn der arme Kerl nur wüsste. Seit Jahren schon versuchte er Anisa irgendwie zu einem gemeinsamen Abend zu überreden, aber bisher hatte die rothaarige Schönheit immer wieder abgelehnt. Vermutlich würde Killian ihn wieder nur angrinsen und sich auf die Zunge beißen, um es dem armen Italiener nicht unter die Nase zu reiben. Eigentlich war Matteo kein übler Kerl, Äußerlich war er sogar sehr attraktiv, aber mit dieser Art von Arbeit wollte sie nicht noch mehr zutun haben, es reichte ihr, die Tochter dieses Mafia-Bosses zu sein. Nun, jetzt aber hatte sie Killian, der noch viel tiefer in dieser Arbeit steckte und folgte diesem attraktiven jungen Mann aus seiner Wohnung, um erst etwas zum frühstücken zu besorgen und dann zu ihrem Vater zu gelangen. Der Tag würde vermutlich noch viel anstrengender werden, als Anisa glaubte. Immerhin hatte sie den Mund zu halten, wenn der große John etwas mit seinem Liebling zu besprechen hatte, ihre Beziehung musste sie ebenfalls weiterhin geheim halten.
    • Nachdem sie sich beide umgezogen hatten schlüpfte Killian noch in seine schwarzen Turnschuhe, ehe seine Augen durch die Wohnung wanderten auf der Suche nach seinen Zigaretten. Prüfung tastete er seine Lederjacke ab, die er trug und konnte keine eckige Schachtel spüren. Sehr merkwürdig. Er entschied sich noch einmal auf dem Balkon nachzusehen, entdeckte nichts und fragte sich ob er wohl langsam echt alt wurde. Nun ab und an fühlte sich Kill durch seinen Job tatsächlich spontan um 10 Jahre gealtert. Er schüttelte leicht den Kopf und beschloss unterwegs einfach an einem Automaten zu halten. Zusammen mit der Rothaarigen, welche er kaum hatten sie das Haus verlassen mit Adleraugen beobachtete, hatten sie sich auf den Weg in die Innenstadt begeben. Zuerst wollte er jedenfalls mit Anisa frühstücken. Er war kein Freund von Frühstück, aber einen Kaffee brauchte er grundsätzlich. Zusammen mit Anisa allerdings würde so ein kleines Frühstück etwas angenehmes werden, da war er sich sicher. Sie betraten eine kleine Café um die Ecke, welche laut Killian den besten Kaffee überhaupt hatte und setzte sich mit ihr in eine Ecke am Fenster. Das kleine Café trug den hübschen Namen "Sweet Heaven" und war eigentlich nicht für ihren Kaffee sondern für ihre Gebäcke bekannt. Oft waren hier Schulmädchen und kauften sich kleine Törtchen für unterwegs. Eine Dame mittleren Alters mit braunen lockigen Haaren und eben so nussbraunen Augen, steuerte schon den Tisch der beiden an. Wie immer trug sie das hellblaue knielange Kleid und die weiße Schürze, wie jede der Damen die hier arbeitete. "Morgen Schätzchen. Du warst lange nicht mehr hier. Dasselbe wie immer?", begrüßte sie Killian und schenkte ihm bereits eine Tasse schwarzen Kaffee ein. Ihr Blick wanderte zu Anisa. "Was darf es für das hübsche Mädchen sein?", lächelte sie freundlich.


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    • Bevor sie verschwinden konnten, musste Killian natürlich unbedingt erst seine Zigaretten finden. Seufzend und mit verschränkten Armen hatte sie Killian mit ihren Blicken beinah erdolcht. Diese verfluchten Zigaretten! Mal ehrlich, diese Dinger waren doch nicht so Lebensnotwendig, das er diese verfluchte Schachtel pausenlos bei sich tragen musste. Das der Dunkelhaarige seine Zigaretten also gerade nicht fand, war der Rothaarigen ganz recht, es schadete ihm ohnehin nur. Und mal ehrlich, es stinkte! Vielleicht sollte sie sich eine Packung Kaugummis in die Tasche stecken und ihm immer wieder in den Mund stecken, nachdem er eine Zigarette geraucht hatte. Oder aber sie verwehrte ihm einfach den Sex? Über den Gedanken musste selbst Anisa schmunzeln und verließ gemeinsam mit Killian die Wohnung, als er seine erfolglose Suche aufgegeben hatte. Was Anisa sich aber eingestehen musste war, das es ein unglaublich unangenehmes Gefühl war, die Wohnung zu verlassen. Wie lang war es her? Nachdem Killian nach Rom geflogen war, hatte Anisa keinen Fuß mehr aus der Wohnung mehr gesetzt. Nur Lev hatte die Wohnungstür geöffnet, niemand sonst. Mit ihren hunderten von Blättern ihres Studiums hatte sie zusammen gesessen, ebenfalls mit zigfachen Büchern und selbst geschriebene Notizen und nachdem Killian sich nicht mehr gemeldet hatte, konnte Anisa keine klaren Gedanken mehr fassen. Mit einem mulmigen Gefühl war sie also dem Dunkelhaarigen zu einem kleinen Café gefolgt, in dem sie sich hinein setzten und es nicht lange dauerte, bis sie eine Dame bediente. Die Einrichtung war nicht nur einladend, sondern gemütlich und auch die zahlreichen Gebäcke in dem kleinen Schaufenster sahen einfach nur perfekt aus. Ein Lächeln zierte ihre vollen Lippen, als Killian bereits ein Kaffee eingeschenkt wurde, laut ihrer Begrüßung hielt er sich des öfteren hier auf, nur war es etwas länger her. "Guten Morgen.", lächelte Anisa und gab ihre Bestellung auf. Ein Caramel Macchiato und einem Stück des Erdbeertörtchens konnte sie einfach nicht widerstehen. Kaum war die nette Dame mit ihrer Bestellung verschwunden, um ihren Kaffee zuzubereiten, wandte Anisa sich seufzend an Killian. "Und? Wann werden wir den gestrigen Abend nachholen?", fragte Anisa mit einem Grinsen. Eigentlich wollte Anisa auf das Thema Isabella zurück greifen, aber hier, in einem öffentlichen Café war das keine sonderlich gute Idee.
    • Ab und an verfluchte Killian seine scharfe Auffassungsgabe. Ihm waren die finsteren Blicke seiner hübschen Freundin nicht entgangen als er zuvor noch seine Zigaretten gesucht hatte. Ihre Augen schimmerten in einer Mischung aus Ärger und Sorge, aber mal ehrlich auf alles verzichten konnte er nicht. Immerhin trank er weniger und er hatte schon ewig nichts mehr geraucht oder eingeworfen. Das er im Moment nur Zigaretten rauchte, war ihm also nun wirklich nicht zu verdenken. Seine Arbeit war ein reiner Psychoterror und nach den Wochen im Gefängnis war er froh, dass er nur bei den Glimmstängeln geblieben war. Natürlich konnte er all diese Dinge seiner Freundin nicht erzählen ...
      Er war froh das die freundliche Bedienung, welche er als Betty hatte kennen gelernt mit ihrer mütterlichen und doch frechen Art dafür sorgte, dass sie beide abgelenkt wurden. Er kam oft hier her, wenn er morgens von Missionen erst zurück kam. Betty stellte keine Fragen, gab ihm Kaffee und sorgte halbwegs dafür das er nach seiner Arbeit überhaupt noch etwas zu sich nahm, bevor er Zuhause gerade mehr schlecht als Recht in sein Bett fand, auch wenn es oft genug passiert war, dass er schon auf dem Sofa eingeschlafen war, weil er es nicht zum Bett schaffte. Es war schon eine Weile her, aber Betty erkannte ihn immer und brachte ihm direkt Kaffee, nannte ihn wie üblich einfach nur ´Schätzchen´und brachte Anisa direkt das schönste Stückchen Kuchen und einen duftenden Macchiato. "So Kleine, lass es dir schmecken.", lächelte die Dame und blickte tadelnd zu Killian. "Wie immer nur Kaffee Schätzchen? Du solltest mehr auf die Rippen bekommen, bevor dein Mädchen dir noch davon läuft. Keine Frau mag dürre Männer." Amüsiert rollte Killian mit den schönen goldenen Augen. "Ja Betty, ist klar." Betty zwinkerte Anisa zu und war danach zu ihren nächsten Kunden gelaufen.


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    • In dieses Café sollten sie eindeutig öfter frühstücken. Es war nicht nur direkt um die Ecke, sondern auch die Stühle waren gemütlich, nicht nur unbequeme Holz- oder Plastikstühle. Die Einrichtung war einladend, die Mitarbeitet begrüßten einen freundlich und nicht nur der Kaffee roch gut, sondern auch das ganze Gebäck das angeboten wurde, sah köstlich aus. Und durch diese Dame, die sie bedienten und mit dem kleinen Namensschild, auf das 'Betty' stand, würde Anisa vermutlich noch einige amüsante Storys zu hören bekommen. Das konnte sie sich doch wirklich nicht entgehen lassen. Es dauerte nicht lange, da war Betty schon wieder mit einer großen Tasse und einem kleinen Teller zu ihrem Tisch zurückgekehrt und Anisa konnte spüren, wie ihr das Wasser im Mund zusammen lief. Dieser Kuchen sah göttlich aus! Wie auf einem der professionellen Bilder, die im Internet herum irrten. Vielleicht sollte sich Anisa ebenfalls am Backen probieren? "Danke.", sagte Anisa begeistert und wanderte mit ihrem Blick vom Stück Kuchen zu Killian, der von Betty mit einem Grinsen getadelt wurde. "Ich geb mir alle Mühe.", meinte sie amüsiert zu der netten Bedienung, worauf sie mit einem Zwinkern antwortete und zu ihrem nächsten Kunden huschte. "Von ihr kann ich bestimmt so einiges erfahren, oder?", meinte Anisa grinsend und griff nach der kleinen Gabel, um ein kleines Stück des Törtchens darauf zu laden. "Also? Was ist mit meinem Abend", meinte Anisa mit gesenkter Stimme und führte die Gabel zu ihrem Mund. Dieses Törtchen schmeckte unglaublich! "Das schmeckt verdammt gut!", sagte Anisa erstaunt und vollem Mund, nachdem sie sich eine zweite Gabel in den Mund geschoben hatte.
    • Ganz gleich wie skeptisch Killian gegenüber den Menschen war, hatte er doch an dieses kleine Café sein Herz verloren. Betty war eine sehr besondere Frau und oft hatte sie ihn besser verstanden als jeder andere. Er hatte ihr nie etwas erzählt, aber sie war da, stellte schweigend den Kaffee neben ihn, sah ihn aufmunternd an und machte sich dann wieder an ihre Arbeit. Es war ein kleines Ritual geworden, welches Killian ehrlich gesagt bereits ins Herz geschlossen hatte. Natürlich wusste er, dass Betty einfach nur ihre Arbeit machte, aber es war doch eine nette Abwechslung in seinem blutigen Alltag. Anisa schien es hier auch zu gefallen und kaum hatte sie das Stückchen Kuchen vor der Nase hatten ihre Augen geleuchtet, wie die eines Kindes. Er liebte dieses Leuchten ihrer Augen. Die Rothaarige wirkte in dieser kalten Welt dennoch so warm und rein, dass er sich langsam aber sich fragte ob er nicht komplett übergeschnappt war. Mal ehrlich niemand konnte in der Welt der Mafia ein gutes Herz besitzen, aber Anisa hatte es. In seinen Augen war die Rothaarige ein Engel.
      "Sie ist wie die Nanny um die ich nie gebeten habe.", antwortete Killian amüsiert auf die Frage und nippte an seinem Kaffee, woraufhin Anisa erneut den Abend ansprach. "So schnell wie möglich, ich verspreche es Anisa. Lass uns erst einmal sehen was der Alte will und wie die nächsten Tage verlaufen. Ich werde aber an deiner Seite sein, dass weißt du doch.", aufmunternd versuchte er ihr so gut es ging zu versichern, dass er liebend gerne an ihrer Seite sein wollte. Natürlich wäre Kill jetzt am liebsten mit Anisa auf das Sofa gefallen und hätte einen Film-Marathon gestartet, aber er wusste auch, dass er eben nicht irgendjemand war. Seine Arbeit würde immer zusammen mit Anisa in einer Dreiecks-Beziehung stehen, ganz gleich ob er es nun wollte oder nicht. Schmunzelnd beugte sich Killian zu ihr und strich mit dem Daumen über ihren Mundwinkel, an welchem etwas Creme ihren Weg gefunden hatte. "Ich sehe es.", lachte er leicht, leckte dann allerdings mit der Zunge kurz über seinen Daumen die Creme weg und widmete sich wieder seinem Kaffee.



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    • Lachend widmete Anisa sich dem Stück Kuchen, das so göttlich auf diesem kleinen Teller aussah. Wie nannte man diese ganzen Bilder die im Internet herumwanderten? Food Porn? Eindeutig sah dieses Stück Kuchen nach so etwas aus und nachdem Anisa das erste Stück gekostet hatte, konnte sie bestätigen, das es auch nach so einem Food Porn schmeckte. Gott, das war wie ein Porno für den Gaumen! Die Rothaarige musste wie ein kleines Kind aussehen, das ihren lieblings Lolli bekommen hatte und konnte gar nicht anders, als sich direkt das nächste Stück in den Mund zu schieben. Mit vollem Mund hatte sie Killian gebeichtet, wie sehr sie sich bereits in diesen Kuchen verliebt hatte. Die nächsten Male an denen sie frühstücken würden, würden sie auch wieder in dieses niedliche Café gehen, eindeutig! Mit strahlender Miene blickte sie zu Killian auf, der gar nicht anders konnte als sanft zu lachen und ihr daraufhin etwas von ihrem Mundwinkel strich. War ihr wirklich etwas vom Kuchen am Mundwinkel hängen geblieben? Gerade als Anisa reagieren wollte, sah sie auch schon, wie Killian sich die Creme vom Daumen leckte. Für einen Moment sah sie einfach nur den Dunkelhaarigen an, bevor sie sich wieder das nächste Stück in den Mund schob, allerdings ohne ihren Blick von ihm abzuwenden. Gott, wie konnte dieser Kerl nur so verdammt sexy sein? Niemand machte ein Geheimnis daraus, was sie von Killian hielten und eigentlich gab es kaum eine Person, die ihn nicht als attraktiv einstufte. Selbst Anisa hatte ihn als kleinen Jungen schon niedlich gefunden und als er immer älter geworden war, konnte auch Anisa nicht leugnen, das er wirklich gut aussehend geworden war. Aber jetzt, wo Anisas Gefühle so intensiv geworden waren und sie nun eine Beziehung führten, machte ihr so eine kleine Geste fast schon weiche Beine. Sie liebte diesen Mann und er war einfach zum anbeißen. Selbst in Jogginghosen und einem einfachen Shirt sah er einfach umwerfend aus und genau diesen Eindruck, den er ihr bot, wollte auch Anisa ihm bieten. Sie gab sich so viel Mühe bei ihrer Kleiderwahl und auch wenn sie ungestört waren, trug Anisa gern etwas, an denen Killians schöne Augen kleben blieben. Wie gern sie jetzt am liebsten einfach zurück in seine Wohnung gehen würde, um nicht nur einen gemütlichen, sondern auch einen wilden Tag zu verbringen. Bei der Vorstellung, was sie bereits auf seinem Bett getan hatten, umspielten ihre vollen Lippen ein Grinsen. "Ich weiß schon, was wir so tun könnten.", meinte die Rothaarige und legte die kleine Gabel weg, um an ihrem Macchiato zu nippen. Sie musste nur den Tag bei ihrem Vater überleben, ein vermutliches Gespräch mit Matteo hinter sich bringen, um endlich wieder nachhause zu können. Nun, jedenfalls hoffte Anisa, Killian würde wieder mit ihr mitgehen können, er sollte nicht sofort wieder verschwinden müssen, so viel ertrug ihr doch sehr zerbrechliches Herz nicht. Und was mit Isabella war, wusste sie bisher immer noch nicht, Antworten brauchte sie ebenfalls.
    • Killian war ein sehr aufmerksamer Mensch, er kannte seine Wirkung auf Personen und wie er sich geben musste um zu gefallen. Ihm wurde all das so gut beigebracht, dass er es inzwischen schon unbewusst tat. Im Knast hatte jemand zu ihm gesagt, dass er doch selbst Schuld war das man all diese Dinge mit ihm tat. Vielleicht stimmte das, vielleicht war er daran tatsächlich selbst Schuld? Wenn dem so war, warum litt er dann darunter? Sollte es dann nicht so sein, dass er es wollte? Also konnte er doch nicht selbst daran Schuld sein...
      Gott sein Kopf tat weh, das war eindeutig zu viel Grübelei so früh am Morgen. Schmunzelnd blickte er zu Anisa, betrachtete sie mit seinen goldenen Augen so intensiv, dass es aussah als würde er jeden Zentimeter ihrer selbst betrachten. Es gab keinen Zweifel daran, welche Gefühle er für Anisa hegte. Auch wenn er es nicht aussprechen konnte, so wusste er von seinen Empfindungen und vielleicht konnte er es auch tatsächlich irgendwann über sich bringen, diese Worte auch auszusprechen. Als Anisa davon sprach, dass sie wusste was sie tun würde, fixierten seine goldenen Seelenspiegel sie genau. "Das denke ich mir.", schnurrte er ihr verführerisch zu. "Lass uns sehen was der Alte vor hat und sobald wir wieder allein sein ...", daraufhin beugte er sich zu ihr um ihr ins Ohr zu flüstern. "Kannst du mit mir machen was du willst." mit einer heißen Tonlage und einem intensiven Blick hatte er sich wieder von ihr gelöst und sich auf seinen Stuhl zurück gesetzt, ehe er von seinem Kaffee nippte. Als sein Blick auf seine Uhr auf dem Handy fiel, welches er auf dem Tisch hatte liegen, blickte erneut zu Anisa. "Wir sollten langsam los."


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    • Die Augen der Rothaarigen begannen Feuer zu fangen, als sie die attraktive, Stimme ihres Freundes vernahm. Das sich gewisse Gedanken in ihren Kopf schlichen. Heiße Gedanken, weshalb sie sich auf die Lippe biss und Killian lustvoll angrinste, als er sich wieder zurück in seinen Stuhl lehnte. "Ich hoffe das wird nicht allzu lange dauern, denn so lange kann ich nicht warten.", meinte sie mit gesenkter Stimme und widmete sich wieder ihrem Stück Kuchen, als Killian seinen Blick abwendete um auf die Uhr auf seinem Handy zu blicken. Wie gern sie ihn nun einfach in die Wohnung zurück schleifen würde, nur um ihn zu verführen und demnach zu verwöhnen. Für Killian gab sich die Rothaarige unendlich mühe und würde mit dieser Mühe auch nicht aufhören, nur weil ihre Beziehung sie in Gefahr brachte. Machte diese Art von Versteck Spiel ihre Beziehung nicht sogar interessanter? So sehr Anisa auch wollte, das diese Beziehung kein Geheimnis blieb, so sehr musste sie gestehen, war dieses Versteck Spiel auf irgendeine Weise doch aufregend. Jedenfalls widmete sich die schöne Rothaarige dem letzten Stück Kuchen und trank auch den letzten Schluck ihres Caramel Macchiato. Zu viel Zeit hatten sie bereits verschwendet, das wusste Anisa. Allerdings konnte sie sich besseres vorstellen, nun zu dieser prunkvollen Villa zu fahren und sich weitere Sorgen um Killian zu machen, nur weil ihr Vater ihn wieder zu irgendwelche Aufträgen schickt, obwohl er gerade erst gekommen war. Und sie waren gefährlich! Worauf sie sich eingelassen hatte, wusste sie, allerdings konnte sie es noch immer nicht akzeptieren, das die Möglichkeit bestand, das Killian nicht wieder zurück kommen würde.
      Nachdem sie ihre Rechnung bezahlten, wartete bereits ein pechschwarzes Auto und getönten Scheiben auf sie, das sie zur Villa und somit auch zu John bringen würde. Und während Killian im Büro verschwand, musste Anisa sich vermutlich ein Gespräch mit Matteo unterziehen.
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