[2er RPG] ☠ I need a Gangsta ☠

    • Zufrieden seine Freundin überzeugt zu haben, war er mit ihr in das Wohnzimmer zurückgekehrt. Auch wenn er sehr ordentlich war, konnte das Geschirr ruhig noch ein wenig länger auf sie beide warten. Er hatte eine miese Zeit hinter sich und wollte einfach nur noch die Füße hochlegen und entspannen, vorzugsweise mit dieser schönen Frau an seiner Seite. Glücklicherweise war er sehr überzeugend und hatte keine Einwände seitens der schönen Rothaarigen vernommen. Zusammen mit ihr hatte er sich auf das weiche Sofa gesetzt, seufzte zufrieden als er die Polster unter sich spürte und fühlte sich schlagartig alt. Gott, dabei war er viel jünger als Anisa. Nach dieser Zeit allerdings hatte er das Gefühl mal eben 10 Jahre gealtert zu sein. Lev meinte mal, der Job würde früher graue Haare bringen, daraufhin hatte Kill ihn geschlagen. Also wirklich das wollte man mit frischen 21 nun wirklich nicht hören! Gerade als er sich zurück lehnen wollte, hatte sich Anisa hinter ihn gesetzt und begann ihn plötzlich zu massieren. "Gott, wenn ich dich nicht schon vergöttern würde, spätestens jetzt wäre es soweit.", seufzte er zufrieden und hatte einen Augenblick lang vergessen, dass er die Fernbedingung in der Hand hatte, mit der er gerne einen Streamingdienst starten wollte, den er verwendete. Seine ganze Aufmerksamkeit lag aber viel mehr bei den zarten Fingern, die ihn massierten. Ganz gleich welche Schmerzen er durch die Schürfwunden, blauen Flecke und Kratzer am Körper hatte und jede Berührung eigentlich weh tat, war die Massage viel zu traumhaft um irgendwie auch nur im entferntesten daran zu denken. Dennoch hatte er es irgendwie geschafft einen Film auszuwählen. Was auch immer er da gerade angeklickt hatte. "Ich habe keine Ahnung was ich da gedrückt habe, ich bin viel zu entspannt.", schnurrte er zufrieden.


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    • Mit allen Möglichkeiten, die Anisa zu bieten hatte, wollte sie Killian vermitteln, wie sehr sie ihn eigentlich liebte. Nach einer anstrengenden Arbeit gab es nichts schöneres, als eine entspannende Massage und genau das wendete die schöne Rothaarige auch an. "Wie könntest du auch nur anders, nach diesem guten Essen?", antwortete Anisa amüsiert und führte ihre massierenden Bewegungen weiter aus. Mit der Massage gab sich die Rothaarige merklich mühe und scheute nicht davor, ihn einige Zeit zu verwöhnen. So sehr Anisa auch wissen wollte, was in Rom passiert war, so sehr glaubte sie auch, das er sich schrecklich angestrengt haben muss. Diese Art von Arbeit war kein leichtes, das wusste Anisa, aber genau deshalb sollte Killian sich bei ihr entspannen können. Sie wollte sein Rückzugsort sein, er sollte sich freuen, zu ihr zurückkehren zu können. "Schlaf mir nur nicht ein.", meinte sie amüsiert und blickte über seine Schulter um zu sehen, was für einen Film er eingeschaltet hatte. Der Titel sagte ihr überhaupt nichts und auch die Schauspieler waren ihr unbekannt. Das der Film aber mit einer Sexszene startete, ließ sie Rothaarige mit ihren schönen Augen rollen. "Na hoffentlich keinen Pornofilm.", sagte sie ebenso amüsiert und konzentrierte sich wieder auf ihre kleine Massage. Es war das erste Mal, das Anisa sich dazu einließ, einem Mann eine Massage zu bieten. Lieber war Anisa diejenige, die sich massieren ließ, aber wie sie selbst erfahren hatte, war Killian anders. Dieser Mann war besonders und deshalb wollte sie ihn auch wie einen besonderen Menschen behandeln. Ihre kreisenden Bewegungen glitten von seinen Schultern, zu seinem Nacken, dann zu seinem Hinterkopf hinauf und dann wieder zu seinen Schultern hinab. "Wenn du dich hinlegst, komm ich auch an deinen Rücken.".
    • "Gutes Essen und eine Massage. Vielleicht sollte ich dich heiraten, du gibst eine gute Ehefrau ab.", grinste Killian amüsiert und hatte sein spielerisches und gleichzeitig verführerisches Lächeln auf den Lippen. Er wusste welche Wirkung er auf andere Menschen hatte, unabhängig von seiner großen Klappe und dem unhöflichen Charakter. Diese Wirkung war es aber auch die entweder Fluch oder Segen war, einen Mittelweg hatte es in seinem Leben noch nie gegeben. Entweder man hasste ihn bis aufs Blut oder man liebte ihn fast fanatisch. Warum das so war konnte Killian nicht genau sagen, aber er hatte sich damit abgefunden. "Das ich nicht einschlafe kann ich dir nicht versprechen.", schnurrte er zufrieden zurück, während der erste Abspann des Filmes tatsächlich irgendeine sehr skurrile Sexszene beinhaltet. Na toll, hatte er davon nicht schon genug? Karma, eindeutig. Allerdings hatte er den Film tatsächlich unbewusst gewählt, der Film und die Beschreibung war nichtssagend und eine Konzentration lag ganz wo anders als bei der Filmauswahl. "Ich bin unschuldig." kam es als Antwort lachend auf Anisas Äußerung zurück und er blickte sie bei ihrem Vorschlag tatsächlich ein wenig perplex an. Hatte er tatsächlich mal eine Massage bekommen, welche nicht zweideutig gedacht war oder ohne das jemand von ihm etwas erwartete? Nein, alles was ihm bisher Gutes getan wurde, hatte einen Hintergrund. Erst Lev hatte dies durchbrochen, aber das war freundschaftlich. Das ihn jemand liebte und das so rein und ehrlich... Nein, das gab es in seinem Leben nicht. Einen Moment sah er Anisa an. Nun bis jetzt, jetzt hatte er sie. Eine außergewöhnliche Frau. "Danke, dass wäre toll. Du musst das aber nicht tun.", antwortete er ihr und legte sich wie Anisa gesagt hatte auf den Bauch, damit sie an seinen Rücken kam.


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    • "Ich wäre die perfekte Ehefrau! Und glaub mir...", ihre Lippen näherten sich wieder seinem Ohr, "Unsere Hochzeitsnacht würdest du niemals vergessen können.", schnurrte sie anzüglich und widmete sich wieder der Massage, die sie Killian gab. Dieser Gedanke war aber etwas, das sie sich vermutlich niemals leisten konnten. Ihre Beziehung war verboten, niemand wusste von ihren Gefühlen füreinander, abgesehen von Lev. In dieser Hinsicht war Isabella nicht ernst zu nehmen, denn diese Frau war krankhaft verliebt in Killian, schon bevor Anisa wusste, in welche Richtung ihre Gefühle lenkten, hatte Isabella ihre Entführung geplant. Und wem würde ihr Vater mehr glauben? Einer Irren, die seine Tochter entführt und für die Schusswunde seines liebsten Auftragskillers gesorgt hatte, oder seiner einst entführten und zerbrechlichen Tochter. Anisa hatte dem Dunkelhaarigen angeboten, ihn auch an seinem Rücken zu massieren, wenn er sich nur auf den Bauch legte. Erst erntete sie einen perplexen Gesichtsausdruck, ehe Killian ihr Angebot annahm. "Ich weiß, das ich das nicht muss.", gab sie nur lächelnd zurück und setzte sich auf seinen Hintern und begann mit den kreisenden Bewegungen wieder bei seinen Schultern und wanderte nur langsam hinunter. Den Film, der nun mehr im Hintergrund lief, beachtete Anisa nicht weiter. Die eigenartige Sexszene war zu ihrem Glück sogar vorüber, weshalb sie sich wenigstens das Gestöhne nicht weiter anhören musste. "Du bist total verspannt.", meinte Anisa und fuhr mit ihren Händen unter sein Shirt. "Möchtest du es ausziehen?".
    • Bei jeder anderen Frau wäre er beim Thema Hochzeit sicherlich davon gelaufen, selbst wenn es nur aus Spaß war. Mit Anisa allerdings konnte er darüber reden, auch wenn er vom Heiraten absolut nichts hielt und auch niemals heiraten würde. Wozu auch? Außerdem konnte er sich diesen Luxus nicht leisten, sein Leben stand pausenlos auf Messerschneide und er würde es nicht übers Herz bringen Frau und eventuell Kind zurück zu lassen. So erwachsen war er dann mit seinen zarten 21 doch. In seinem Heimatland war er jetzt offiziell volljährig. Er war ziemlich irritiert gewesen als er nach Europa kam und dort schon mit 18 behandelt wurde wie ein Erwachsener. "Meinst du nicht jede Nacht von uns ist etwas besonderes?", antwortete der Dunkelhaarige ihr verführerisch. Nun mit Worten konnte er schon immer umgehen. Killian war jemand der genau wusste was die andere Person hören wollte, er war trotz seiner Unhöflichkeit, seines Temperaments und seiner frechen Art, unglaublich einfühlsam. Er las die Menschen in seiner Umgebung, auch wenn man es anhand seiner Reaktion oft kaum glauben konnte. Allerdings meinte er die Worte gegenüber der Rothaarigen ernst und das tat er nicht oft. Seine Worte an Anisa waren ehrlich und darum wollte er diese Dinge auch sagen. Als seine Freundin ihm anbot den kompletten Rücken zu massieren, hatte er nicht Nein gesagt. Wie bereits oft genug erwähnt, war er einfach nur erstaunt endlich einen Menschen gefunden zu haben der keine Hintergedanken hegte, sondern ihn einfach aufrichtig liebte. Als sich Anisa auf seinen Hintern setzte, biss er einen Augenblick auf seine Lippen. Er versuchte es sich nicht anmerken zu lassen, dass er Schmerzen hatte. Wie sollte er ihr das bitte erklären? Nein, erfahren würde sie das niemals! Als Anisa aber meinte, dass er sein Shirt ausziehen sollte, nickte er. Nun das er überall Kratzer, Schrammen und blaue Flecke hatte war ja in seinem Beruf nichts ungewöhnliches und praktisch Alltag. "Schimpfe aber nicht wieder mit mir.", grinste der attraktive jüngere Mann amüsiert und zog sich das Oberteil über den Kopf.


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    • Anisa wollte dem Dunkelhaarigen das geben, von dem sie glaubte, er verdiente es. Sie hatte eine Liebe zu diesem Mann entwickelt, die sie vielleicht hätte niemals entwickeln dürfen, aber war ihre Welt nicht schon gefährlich genug? Was interessierte es sie also noch, ob es einen weiteren Grund gab, als Zielscheibe so vieler Menschen zu dienen. Ihre bloße Existenz reichte aus, um ein Ziel für viele Feinde zu dienen. Aber wenn sie Killian an ihrer Seite hatte, dann würde sie auch die zusätzliche Gefahr in Kauf nehmen. Ihre Hände wanderten zärtlich unter das Shirt ihres Freundes und fragte, ob er den Stoff von seinem Körper lösen wollte. So würde die Massage noch entspannter sein, als ohnehin schon. Und wenn Anisa es Mal anmerken durfte, war Killian mehr als nur verspannt. Hatte er jemals eine Massage bekommen? Auf Killians Antwort hin konnte Anisa allerdings nicht anders, als die Augenbrauen zusammen zu ziehen, musste sich aber schwer beherrschen, nicht die Worte auszusprechen, die sie dachte. Würde Killian jemals mit dieser Art von Arbeit aufhören? Oder brachte es ihm tatsächlich irgendwann den Tod? "Das kann ich dir nicht versprechen.", gab sie mürrisch von sich und beobachtete, wie Killian sich etwas aufrichtete, um das Shirt über seinen Kopf zu ziehen und somit seinen Rücken befreite. Sofort fielen ihr die vielen kleinen Narben auf, die blauen Flecken und die viel zu vielen Kratzer. Was war nur mit ihm passiert? "Killian...", flüsterte sie voller Sorge seinen Namen und fuhr mit ihren Fingern sanft über seinen Rücken. "Was hat man dir nur angetan...". Eigentlich wollte Anisa sich beherrschen, für sie beide. Sie wollte einen schönen Abend genießen, aber diese Verletzungen, auch wenn sie oberflächlich nicht so dramatisch aussahen, brachen ihr das Herz. Empfand Killian Schmerz, dann empfand auch Anisa so. War er voller Freude, dann war sie dies ebenso. Vorsichtig beugte sie ihren schlanken Körper nach vorn, stützte sich über den Dunkelhaarigen und schenkte ihm einzelne Küsse an Schulter und Hals. "Ich möchte dir nicht weh tun.", flüsterte sie.
    • Anisa war viel zu empfindsam und zart für dieses Leben. Jeden Tag aufs Neue verfluchte sich Killian für seinen Egoismus. Er wusste das er seine Gefühle für die schöne Frau hätte besser verstecken müssen, er hatte sie einmal abgelehnt, warum hatte er das nicht durchgezogen? Hätte er sie auf Abstand gehalten, einfach nur überwacht, dann würde er ihr nicht ständig weh tun. Allerdings konnte das der Dunkelhaarige nicht. Sie hatte ihn nun mal soweit gebracht und aus diesem Zauber kam er einfach nicht mehr heraus. Er wollte Anisa, er wollte sie so sehr und gleichzeitig wollte er sie aber vor all dem beschützen. Ein einziger Widerspruch. Diese Beziehung war ein einziger Widerspruch und doch war sie das schönste was Kill jemals empfunden hatte. Der Brünette war froh, das er mit dem Rücken zu ihr gerichtet war. Er wollte diese traurigen Augen nicht sehen. Seufzend hatte er sich wieder auf das Sofa gelegt, nachdem er das Shirt zu Seite an die Lehne des Sofas verfrachtet hatte. "Das ist mein Job Anisa.", murmelte er leise und spürte kurz darauf die sanften Küssen auf seinen Schulterblättern. "So schnell tut man mir nicht weh. Ich würde mich über eine Massage freuen. Ich kann es aber verstehen wenn es dir widerstrebt mein Körper im Moment zu berühren. Er sah schon deutlich besser aus, das gebe ich zu." den letzteren Teil versuchte er mit amüsiert klingen zu lassen, damit Anisa nicht wieder in eine deprimierte Stimmung verfiel. Der Abend hatte so schön angefangen. Killian hatte nicht vor ihnen diesen wunderschönen Abend zu ruinieren.


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    • Natürlich hatte Killian mit seiner Aussage Recht, das es nun mal seine Arbeit war, aber das hieß nicht, das sie diese Antwort auch freute. Wieso konnten sie beide nicht normal sein? Was wäre passiert, wäre sie eine ganz normale Studentin, die einen Nebenjob in einem Café angenommen hatte und dort den Kunden, mit den brünetten Haaren, immer wieder bediente, der jeden Tag aufs Neue den kleinen Laden betrat. Wieso hatten sie sich nicht in so einem Leben kennen lernen können? Diese Arbeit, die Killian ausführte war schrecklich, aber daran konnte Anisa nichts ändern, so sehr sie es auch wollte. Nun, für ihn hatte sie sich weiterhin auf dieses Leben eingelassen. "Es wird niemals einen Grund für mich geben, dich nicht berühren zu wollen, Killian.", antwortete die Rothaarige und richtete sich vorsichtig wieder auf. Über eine Massage würde er sich freuen und nur deshalb fuhr Anisa mit ihren massierenden Bewegungen fort, dabei achtete sie jedoch, den verletzten Stellen auszuweichen. Das er ihr bescheid geben sollte, sobald sie ihm weh tat, hatte sie ebenso gefordert. Keiner von ihnen wollte diesen Abend ruinieren, sie beide wollten die Nähe des anderen einfach nur genießen, auch wenn Anisa sich noch immer schwer tat, nicht über die Tage in Rom zu sprechen. Hatte Jaden ebenfalls diese Verletzungen? War Isabella noch immer am Leben und gab es irgendwelche Zwischenfälle? Keinesfalls wollte Anisa, das es zu dem Tage kam, an dem man ihr berichtete, dass Killian nicht weiter ihr Bodyguard sein konnte, man hätte ihn ermordet. Das wäre die selbstbewusste Frau nicht verkraften. Bisher war sie immer so stark gewesen, hatte sich niemals etwas anmerken lassen, die Entführungen, die Toten und die Schussverletzung die Killian erleiden musste, hatten sie gebrochen. Sie besuchte eine Therapeutin! Schon so weit hatte man sie gebracht...
    • Ganz gleich wie selbstbewusst Killian seine Freundin kennengelernt hatte, in einer Beziehung war sie es nicht. Vom Charakter vielleicht, aber eigentlich war sie zart. Sie war konstant in Sorge und alles was ihn betraf wurde mit solch einer Vorsicht geachtet, dass es ihn teilweise erschreckte. Er kannte es nicht das man ihn mit solch einer Vorsicht behandelte. Er fühlte sich fast schon als wäre er aus Glas. War es das was eine Beziehung ausmachte? Diese unendlich reine Liebe welche er von ihr spürte? Kill musste gestehen, dass er nicht damit gerechnet hatte jemals solch eine Bindung zu einem Menschen einzugehen. Er war es gewohnt das man ihn nur wegen seinem Äußeren wollte oder weil man von seinem Beruf aus irgendwelchen Gründen fasziniert war. Für Männer war er ein Sexspielzeug und für Frauen der Bad Boy mit dem man angeben konnte. Das jemand einfach solch eine Sorge für ihn verspürte und wirklich nur das Beste für ihn wollte, das war neu. Gott er würde diese Frau mit seinem Leben beschützen. Für Anisa würde er mit Freuden in den Tod gehen, dass hatte er sich geschworen. Die Herausforderung würde aber in dem Fall der beiden nicht der Tod, sondern das Leben werden. Sie hatten einen gefährlichen Pfad gewählt und doch wollte keiner von beiden zurück. Ihre Worte waren Balsam für seine Seele und so schloss er entspannt die Augen, genoss die Berührungen und Zärtlichkeiten, ehe er leicht seufzte. "Anisa du tust mir nicht weh, hab keine Angst.", murmelte er leise in das Sofakissen und schmiegte seine Wange an den weichen Stoff. Gott er fühlte sich wie ein Stein, sicherlich hatte Anisa das Gefühl sie knetete Beton.


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    • Für diesen gemeinsamen Abend musste Anisa sich schwer zusammen reißen, aber so, wie sie sich bisher machte, machte sie es tatsächlich ziemlich gut. Killian fühlte sich angespannt an, als hätte man seinen Körper niemals von dieser Anspannung gelöst und vermutlich war es auch so. Ihre schmalen Hände bewegten sich in kreisenden, behutsamen Bewegungen über den Rücken ihres Freundes und war selbst erstaunt, wie schlank er eigentlich war. Durch den Krankenhausaufenthalt hatte er deutlich abgenommen und in solch einer kurzen Zeit hatte er gar nicht erst die Möglichkeit, etwas zuzunehmen. So wie sie Killian kannte, hatte er vermutlich in Rom nur wenig zu sich genommen und sich mehr seiner Arbeit gewidmet. Ob sie ihm sogar etwas für Unterwegs kochen sollte? Wenigstens für die Hinreise und den selben Abend, den er alleine verbringen würde, konnte sie dafür sorgen, das er etwas zu sich nahm. Nachdem der Film bereits eine halbe Stunde gelaufen war und Anisa immer wieder zum Fernseher linste, konnte sie noch immer nicht genau sagen, worum es in diesem Film eigentlich ging. Irgendeine Gruppe hat einen Raubüberfall begangen, waren auf der Flucht und irgendwann war eine Art Superheld aufgetaucht, der diese Gruppe aufhielt und plötzlich besaßen auch die Diebe irgendwelche Superkräfte. Und irgendwo zwischen dem Raubüberfall und irgendwelchen Kämpfen waren wieder Sexszenen zu sehen. Eigenartiger Film, eindeutig. Nun, jedenfalls strich Anisa über den verletzten Rücken ihres Freundes und endete an seinen Schultern. Mit einem Lächeln hatte sie sich von seinem Körper abgesetzt und konnte schwören, das er nun nicht mehr aus Beton, sondern aus Pudding bestehen musste. Kopfschüttelnd griff sie nach der Fernbedienung und stoppte den Film, er war grauenhaft schlecht.
    • Killian war erleichtert das Anisa das Thema auf sich beruhigen ließ, zumindest vorerst. Anisa war nicht weniger ein Sturkopf als er selbst und sicherlich würde sie auf jeder erdenklichen Weise versuchen an Informationen zu kommen, welche sie zumindest nicht von ihm erhalten würde. Kill bezweifelte das Jaden so dumm war und sein mehr oder weniger gewonnenes Vertrauen aufs Spiel setzen und vor ihr auspackte. Lev würde ohnehin Schweigen, einzig und allein Isabella könnte ihm da in die Quere kommen. Wenn er ihr bisher nicht alles zugetraut hätte, spätestens jetzt würde er es. All das Denken, all der Ärger und all die Erlebnisse ... ehrlich er war erschöpft. Ganz gleich wie stark und gefestigt der junge Mann auch war, irgendwann hatte er auch sein Limit erreicht. Die sanften Berührungen seiner Freundin, das Gefühl endlich wieder Daheim zu sein und endlich in Sicherheit schlafen zu können. Er konnte gar nicht anders als einzuschlafen. Eigentlich hatte er vor mit der Rothaarigen einen schönen Abend zu verbringen, ungeachtet dessen das der Film absolut grausam war. Er konnte aber seine Augen einfach nicht offen halten und so driftete er ohne das er es wollte in das Reich der Träume. Er bezweifelte das Anisa ihm deshalb böse war, dennoch hatte er nicht vor einzuschlafen. Auch wenn Killian dafür bekannt war unter den unmöglichsten Bedingungen irgendwie schlafen zu können - sogar im Stehen. Natürlich hatte er immer dabei immer die Ohren gespitzt. Berufskrankheit.


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    • Nachdem Anisa überzeugt davon war, das Killian nicht mehr aus Beton bestand, strich sie mit ihren Händen sanft über seinen Rücken und führte die letzte Bewegung aus, ehe sie sich vorsichtig von ihm absetzte. Ein kontrollierender Blick bestätigte ihren Verdacht, das Killian bereits eingeschlafen war. Die Tage die er in Rom verbracht hatte, waren vermutlich anstrengender gewesen, als sich Anisa vorstellen konnte und diese Massage war wohl mehr als nur entspannend gewesen. Hätte Anisa die Kraft besessen, Killian zu tragen, dann hätte sie ihn in das Schlafzimmer gebracht, stattdessen holte sie nur die große Decke und breitete sie über ihn aus. Lächelnd gab sie ihm einen zarten Kuss auf die Stirn und widmete sich wieder dem Geschirr, das sie so leise, wie es ihr nur möglich war, abspülte. Ehrlich gestanden hätte die Rothaarige den Abend noch weiter ausgekostet, die Nähe zu Killian genossen und selbst in seinen Armen eingeschlafen, aber es stimmte sie froh, das sie ihm etwas gutes tun konnte. Ob er jemals eine so liebevolle Massage bekommen hatte? Von Isabella? Gott, diese Frau nistete sich fast schon in ihre Gedanken ein. Und ob diese Frau noch immer lebte... Nach dem Abwasch schlüpfte Anisa aus den engen Jeans und dem Sweatshirt, die sie in den Wäschekorb warf, ebenso wie ihren BH, um sich im Schlafzimmer eines ihrer Shirts über zuziehen. Zum Schlafen trug die Rothaarige nichts weiter als ihr Höschen und ein brauchfreies Top und auch so kniete sie vor der Couch, um Killian sanft über die Wange zu streicheln. "Hey, mein Hübscher. Lass uns ins Bett gehen.", flüsterte sie, um den Dunkelhaarigen sanft aus dem Schlaf zu holen. Es war noch nicht sehr spät, aber Schlaf tat ihnen beiden gut. Denn nachdem Killian sich nicht weiter gemeldet hatte, hatte sie kaum ein Auge zu bekommen.
    • Er hatte nicht vor einzuschlafen, wirklich nicht. Aber die Zuneigung, die Wärme und das er hier endlich gefühlt Jahrhunderte Schlaf nachholen konnte, hatten ihn einfach übermannt. Er fühlte sich geborgen in der Nähe seiner Freundin und das sollte wirklich etwas heißen. Im Schlaf war er wehrlos, sah aus wie das Kind das er eigentlich hätte sein sollen und so bekamen ihn nur wenige zu Gesicht. Natürlich schlief er und er konnte wie bereits oft erläutert an den unmöglichsten Orten, in den undenkbarsten Positionen schlafen aber er war nie entspannt. Jetzt aber war er es, er hatte das Gefühl das erste Mal tatsächlich seit langem zu Schlafen. Erst als er eine warme und zärtliche Hand an seiner Wange spürte und die liebevolle Stimme vernahm die ihn wecken wollte, öffnete er langsam seine goldenen Augen und sah verschlafen zu der Person neben sich. "Bin ich eingeschlafen?", nuschelte er verschlafen und noch ein wenig neben sich. Wann war er das letzte Mal so weg gewesen? "Entschuldige..." er wollte sich gerne erheben, irgendwie wieder für seine Freundin da sein, die ihn aus den schönsten strahlensten Augen ansah, mit dem liebevollsten Lächeln der Welt, aber er konnte sich einfach nicht aufraffen. Stattdessen zog er an Anisa in seine Arme zu sich auf das Sofa, schmiegte sie wie eine übergroße Katze an sie und schloss noch einmal die Augen. "Noch 5 Minuten, dann steh ich auf.", murmelte er und atmete den leichten Geruch von Parfüm ein, der ihm immer in der Nase hing, seit er Anisa kannte. Gott, wie er diesen Duft liebte.


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    • Bevor Anisa den Dunkelhaarigen weckte, erledigte sie noch die Dinge, wovon Killian sie abgehalten hatte. Den Fernseher hatte sie ebenfalls ausgeschalten und sich im Badezimmer bereit fürs Bett gemacht, nun musste nur noch Killian aus seinen Träumen erwachen. Mit einem zarten Lächeln auf ihren vollen Lippen und ihren schlanken Fingern hatte sie über die Wange von Killian gestrichen. Ihre sanfte, warme Stimme sollte ihn wecken und es dauerte nicht lange, bis diese wunderschönen, goldenen Augen sich öffneten. Anisa konnte sich nur wiederholen, diese Augen waren atemberaubend. Schon als junges Mädchen hatte sie Killian so faszinierend gefunden, aber dies war nicht nur seinen Augen zu verdanken, auch wenn sie ehrlich gestanden einen großen Teil ausgemacht hatten. Aber irgendetwas hatte Killian ausgestrahlt, das Anisa damals schon angezogen hatte. Nun, jetzt aber konnte Anisa sagen, das dieser wunderschöne Mann ihr gehörte. Okay, vielleicht konnte sie es nicht sagen, aber sie wusste es. Dieser Mann gehörte an ihrer Seite. "Du hast geschlafen wie ein Stein.", antwortete sie mit gesenkter Stimme, amüsiert. "Entschuldige dich nicht, es ist Okay. Du bist total erschöpft, lass uns ins Bett gehen.", kaum hatte Anisa das letzte Wort ausgesprochen, spürte sie auch schon die Hände ihres Freundes, die sich um ihren Körper legten und sie dann zu ihm auf das Sofa zogen. Lächelnd gehorchte sie seiner Forderung, schlüpfte unter die Decke und konnte seinen großen Körper an ihrem Rücken spüren. Hatte sie sich jemals erträumen lassen, das sie ausgerechnet mit Killian diese Beziehung führen würde? Anfangs waren sie beide über die Situation weniger erfreut gewesen und nun konnten sie nicht mehr ohne den Anderen. "Bist du dir Sicher, das du aufstehen wirst?", flüsterte sie amüsiert und zog eines der kleineren Kissen unter ihren Kopf. Würde Killian die nächsten fünf Minuten sich nicht rühren, dann würde auch Anisa in dem Land der Träume verschwinden.

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    • Eigentlich hatte alles in Kill geschrien jetzt weiter zu schlafen. Sein Körper war schwer, seine Augenlider fühlten sich an wie eine Tonne und er hatte das Gefühl auf seinem Kopf tanzte gerade eine ganze Elefantenherde irgendeinen klassischen Tanz, den er selbst hatte wegen John üben müssen. Walzer, Salsa, Foxtrott? Whatever. Dennoch wie konnte er bitte dieser zarten Stimme widerstehen? Richtig er konnte es nicht. Schon immer hatte Anisas Stimme so zart und wohlwollend geklungen. Selbst wenn sie als Kind gezickt hatte wie eine echte Diva, wie sie eben auch zu einer erzogen wurde, ihre Stimme war immer die eines Engels gewesen. Meine Güte jeder Auftragskiller hätte ihr eine Story abgekauft, wenn sie die mit solch einem Klang vorgetragen hätte. Vielleicht war er ja ebenfalls auf sie herein gefallen? Nun wer wusste das schon. Jetzt war es zu spät und ganz gleich wie oft er den Gedanken hegte, sie wäre ohne ihn als Freund besser dran und er hätte einfach ihr Bodyguard sein sollen, es war nun mal passiert. Er liebte sie einfach viel zu sehr. Also war er wach geworden. Normalerweise gingen die Leute in Deckung sobald er geweckt wurde, aber in diesem Fall hatte er Anisa in seine Arme und zu sich auf das Sofa gezogen. Es war nicht unbedingt viel Platz und die beiden quetschen sich mehr zusammen, als das sie es eigentlich bequem hatten, aber das machte nichts. Zufrieden hatte er sich an ihren warmen Körper geschmiegt. "Gib mir fünf Minuten oder trag mich ins Bett.", letzteren Teil hatte er lachend gesagt, öffnete noch einmal seine Augen und betrachtete die Rothaarige an seiner Seite.


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    • Wie gern Anisa wünschte, die Zeit anhalten zu können. Der Abend hatte sich so normal angefühlt, wie er in ihrer Welt nur sein konnte und genau das war es, was sie sich in ihrem Leben immer gewünscht hatte. Ein ganz normales Leben. Aber durch ihren Vater hatte sie keine Wahl, sie wurde in diese Familie geboren und war verdammt dazu, dieses gefährliche Leben zu führen. Aber nun war Killian an ihrer Seite und würde alles erträglicher machen. Schlussendlich hatte er ihre Liebe erwidert und konnte ihr nicht mehr von der Seite weichen. Jedenfalls würde Anisa dies nicht zulassen, abgesehen er würde ihr erklären, sie nicht mehr zu lieben. Aber an sowas wollte die Rothaarige nicht denken. Lieber genoss sie den warmen Körper, der sich an ihren Rücken schmiegte und hatte sich ein kleines Kissen zurechtgelegt, um ihren Kopf darauf abzulegen und es etwas gemütlich zu haben. Das Sofa war vielleicht nicht sonderlich groß, für zwei schlanke Menschen allerdings ausreichend. "Wenn ich könnte, dann würde ich.", gab sie amüsiert zurück und drehte sich so, damit sie Killian ansehen konnte. Ihre Blicke trafen sich und Anisa verlor sich sofort in diesen wunderschönen Augen. Die Farbe war so faszinierend und noch bei niemandem sonst, hatte sie jemals so ein intensives gold gesehen. Seine Augenfarbe war genauso wunderschön wie auch sein Gesicht, ebenso wie sein Herz. Anisa glaubte die Einzige zu sein, die bis zu seinem Herzen blickten konnte. Sie sah nicht den Auftragsmörder, sondern den Mann, der er hinter dieser grausamen Arbeit lag. den Mann, den sie liebte.
    • "Du würdest mich tragen wollen?", hakte Killian amüsiert nach und stellte sich trotz seiner Müdigkeit, seine Freundin in einem Heldenkostüm vor, wie sie ihn auf Händen durch die Gegend trug. Eine witzige Vorstellung, weswegen sich Kill bei dem Gedanken ein leises Lachen nicht verkneifen konnte. Ein wenig mehr hatte er sich an die Wärmequelle gekuschelt und seufzte zufrieden. Ihm war schrecklich kalt, er hoffte inständig das er sich in diesem beschissenen Gefängnis keine Erkältung geholt hatte. Allerdings würde ihn das nicht wundern, so oft wie er auf diesem beknackten kalten Boden saß. Gott, er fühlte sich echt verarscht. Dankbar das Anisa die Decke über sie beide gezogen hatte, hauchte er ihr einen Kuss auf die Stirn während sie beide sich lange ansehen. Es war kein unangenehmes Schweigen, ganz im Gegenteil. Wenn Anisa ihn ansah, hatte er immer das Gefühl sie wäre der einzige Mensch auf dieser fragwürdigen Welt die ihn sah. Also wirklich nur ihn und nicht die hübsche Erscheinung die er war. Natürlich schmeichelte es ihm, dass die Menschen ob Männlein oder Weiblein ihn attraktiv fanden und er nutzte diesen Umstand auch gerne zu seinen Gunsten aus. Allerdings hatten seine Mitmenschen je älter er wurde nicht mehr angefangen ihn zu sehen, sondern nur das wofür er stand. Entweder ein hübscher Junge oder ein kalter Killer. Wer er ihn Wahrheit war, schien niemanden zu tangieren. Nun abgesehen von Anisa und auch Lev. Seinen besten Freund wollte er ebenfalls nicht in den Topf zu den anderen werfen. Doch die Augen von Anisa sahen ihn anders an. Er liebte es so sehr, wenn sie ihn ansah. Gott, er würde diese Frau mit allem was er hatte beschützen und wenn er sein Leben geben musste, um die Rothaarige zu schützen, würde er es mit Freuden geben. Ganz gleich wie sehr er sein Leben liebte, egal wie grausam es war, für sie würde er es geben. "Ich werde dich für immer beschützen.", flüsterte der attraktive Brünette leise und strich ihr sanft über das lange Haar.


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    • "Glaubst du mir etwa nicht?", kicherte Anisa und schmiegte sich zufrieden an Killian. Das er eingeschlafen war, nahm sie ihm überhaupt nicht übel. Allerdings freute sie sich über die Tatsache, das er nun wieder ansprechbar war. Sie liebte seine Stimme und die Aufmerksamkeit, die er ihr widmete, wenn sie alleine waren. Dann konnten sie wieder die Zärtlichkeiten austauschen, die Anisa so sehr vermisst hatte. Jeden Tag, an dem sie von einander getrennt waren, musste Anisa mit der Angst leben, das Killian nicht wieder zurück kommen würde. Ein schreckliches Gefühl und auch der Druck, das niemand von dieser Beziehung Kenntnis nahm, aber es lohnte sich. Ja, jeder einzelne Tag, jeder Schmerz, alles was noch auf sie zukommen würde, würde Anisa mit offenen Armen begrüßen, nur um Killian nahe sein zu können. Anisa verlor sich in seinen goldenen Augen, lauschte seine dunklen Stimme. Ein Lächeln zierte ihre vollen Lippen und beobachtete Killian noch für einen Moment, ehe sie sich mit ihrem Unternahm etwas abstütze und legte ihre Lippen auf seine, ein zärtlicher Kuss. "Und ich werde dir nie wieder von der Seite weichen.", antwortete sie flüsternd. "Ich liebe dich." und küsste ihn erneut, diesmal intensiver, leidenschaftlicher. An Killians Seite zu sein, egal wie gefährlich es werden würde, war das Richtige, das fühlte sie. Seine Nähe tat ihr gut, es schützte sie und umso länger sie voneinander getrennt waren, umso mehr sehnte sie sich nach ihm. Es mag sein, das seine Arbeit sie für einen Moment verschrecken würde, würde sie mehr davon erfahren, niemals aber würde es etwas an ihren tiefen Gefühlen ändern.
    • "Oh, ich glaube dir alles.", antwortete der Dunkelhaarige amüsiert und setzte sein typisch charmantes Lächeln auf. Er war immer noch unglaublich müde, am liebsten würde er direkt wieder die Augen schließen und durch schlafen. Allerdings war die Nähe zu Anisa so angenehm, dass er sich Mühe gab wach zu bleiben. Er war nie der Typ für Kuscheleinheiten, zu Beginn hatte er es auch einzig und allein für Anisa getan. Er wusste wie sehr die Rothaarige diese Art von Nähe brauchte. Inzwischen allerdings hatte er sich ebenfalls damit angefreundet und genoss die kleinen Streicheleinheiten seiner Freundin sogar. Er liebte es wie sie ihn ansah, wie sie nach seiner Nähe suchte und so offensichtlich dahin schmolz, ohne es verstecken zu wollen. Killian liebte diese Ehrlichkeit, diese reine Art und das in einem Leben in welchem man so etwas eigentlich niemals finden würde. Als er ihr bestätigte, dass er sie für immer beschützen würde und die hübsche Rothaarige ihm brav eine Antwort gab, die er hören wollte, wollte er sie gerade loben, da hatten drei andere Worte ihre schönen sündigen Lippen verlassen. Mit großen Augen sah er sie an. Nun er wusste das sie ihn liebte, sie hatte es ihm aus reiner Verzweiflung auf dem Dach praktisch entgegen gebrüllt, aber jetzt es erneut gesagt zu bekommen. Kill hatte diese Worte noch nie gesagt, vielleicht einmal zu seiner Schwester als Kind, aber sonst noch nie. Vielleicht war der sonst so talentierte Auftragskiller deshalb komplett überfordert. Seine Wangen liefen knallrot an und er versteckte sein Gesicht direkt in ihren Armen. "Entwaffne mich doch nicht so!", murrte er verlegen.



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    • Bei Killians Miene konnte Anisa gar nicht anders, als zu schmunzeln. Das sie jedoch eine andere Reaktion erwartet, oder lieber gesagt erhofft hatte, brauchte man wohl nicht zu erwähnen. "Ich sage es nicht, um dich zu entwaffnen, mein Hübscher.", flüsterte Anisa und strich sanft durch das weiche, dunkelbraune Haar ihres Freundes. Natürlich wusste sie, wie Killian seine Worte meinte und das er die gleichen Gefühle für sie besaß, allerdings konnte sie sich nicht zurückhalten, um ihren Worten Nachdruck zu verleihen. Sie liebte ihn und natürlich hatte sie sich die gleichen Worte erwünscht. Aber sie würde sich gedulden, immerhin wusste Anisa, wie er fühlte. Nun, vielleicht kannte Killian diese Art von Zuneigung nicht? Immerhin hatte er keine Kindheit genossen, dazu keine Elternliebe. Elaine, seine größere Schwester hatte all diese Rollen übernommen, um den jungen Killian etwas von der Gewalt und der grässlichen Welt abschirmen zu können. Schützend streichelte sie weiter durch das dunkle Haar und wünschte, das diese Zeit niemals anhalten würde. Wie gern sie die gesamte Nacht und den Morgen so liegen bleiben würde, nur wusste sie, das ihr Vater Killian vermutlich sehen wollte. Dieses Versteck Spiel hatte erst begonnen und war schon so anstrengend. Bei jedem skeptischen Blick ihres Vater durchflutete Angst ihren Körper, das er bereits Verdacht geschöpft hätte. Das Vertrauen in Killian und die Liebe zu seiner Tochter ließen ihn nur den Schein erkennen. Und Isabella sah er nur als eine verrückt gewordene Göre an, deren Liebe zu Killian krankhaft geworden war. Ihr Verlust in der Mafia Familie war bedeutend, allerdings würde er dieser Frau den Hals umdrehen, wenn er sie sehen würde, da war sich Anisa Sicher. Das Einzige was sie also zu befürchten hatte war Isabella...
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