[2er RPG] ☠ I need a Gangsta ☠

    • Diese Reise nach Rom und allgemein dieser komplette ´Ausflug´würde ein Zwischenfall werden über den Killian nie wieder auch nur ein Wort verlieren würde! Eindeutig! Sollte Jaden es wagen zu plaudern, würde er ihm die Nase endgültig brechen, so viel war sicher. Ungeachtet dessen das er sich ein paar Pluspunkte gesammelt hatte. Wieso hatte er nur das ungute Gefühl das der Blonde sich darauf deutlich mehr einbilden würde, als Killian lieb war? Warum hatte er eigentlich so seine Defensive gegenüber seinem vermeintlichen Bruder fallen lassen? Er hatte ihn umarmt, auf seiner Schulter geschlafen ... irgh, das war doch zum Wände hinauf laufen. Ja, sobald dieser ´Vorfall´vorbei war, würde alles wieder beim Alten sein! Fest entschlossen hatte Killian während ihrer Taxifahrt eisern geschwiegen, lediglich dem Taxifahrer Löcher in den Hinterkopf gestarrt und gehofft, dass der Alte endlich mal sein Gaspedal fand. Leider hatte er es nicht gefunden, sie standen im Stau und im Radio lief irgendeine Musik die Kill weder definieren konnte noch wollte. Was hatte er nur wieder verbrochen? Seufzend lehnte er seine Stirn an die kühle Autoscheibe. Das durfte doch alles nicht wahr sein. Er hatte auf Jadens erneutes Hilfeangebot nicht reagiert, er hatte sich bei ihm für seine Rettungsaktion bedankt, war ihm auch wirklich aufrichtig dankbar dafür das er für ihn da war, aber der Dunkelhaarige schwor sich, dass er auf seine Hilfe kein zweites Mal angewiesen sein würde. Er würde seine Schuld begleichen und dann konnten sie sich beide wieder gegenseitig auf die Nerven gehen. Er versuchte dabei die innerliche Stimme zu ignorieren, die andeutete das ein großer Bruder vielleicht eine gute Idee war. Diese kleine Stimme würde er im Keim ersticken, bevor sie lauter wurde. Er musste hier raus. "Zur Hölle! Ich laufe!" pflaumte er den Taxifahrer an und stieg mitten im Stau aus dem Wagen, woraufhin der Autofahrer neben ihnen aufgebracht auf seine arme Hupe hämmerte. "Wir sehen uns .... danke ... und sowas.", brummte Kill dem Blonden entgegen und knallte die Taxifahrertür hinter sich zu. Er hörte nur noch den älteren Taxi eine Frage an Jaden richten, die nach "Ist er immer so temperamentvoll?" klang und schlängelte sich durch einen wütenden Mob Autofahrer. Bis sich dieser Stau auflöste war er wirklich schon lange Zuhause und konnte endlich die Beine hochlegen.
      Zwei Zigaretten, ein Kaffee to Go und sehr viel lautes Gefluche später war er tatsächlich bei sich Daheim angekommen. Natürlich hatte er in der Zwischenzeit auch John informiert, dass er heil und in einem Stück zurück in Venedig war. Natürlich wollte ihn der Alte direkt sehen, aber Jaden besänftigte ihn damit, dass er erst nach Hause musste um nach dem Rechten zu sehen, unter anderem nach Anisa. Das Kill direkt wieder seine Arbeit aufnahm, schien John milde zu stimmen oder aber er hatte nichts anderes erwartet. John hatte irgendetwas verlauten lassen, dass Killian allerdings von ihrem Familienarzt untersucht werden musste und das er sich selbst davon vergewissern musste, dass es seinem besten Mann gut ging. War der alte Sack tatsächlich besorgt um ihn gewesen? Schmunzelnd hatte Kill dem zugestimmt, war aber erst einmal nach Hause gegangen. Er hatte Anisa und Lev schrecklich vermisst und so wie er die Rothaarige kannte, war sie schon krank vor Sorge. Glücklicherweise hatte Lev, Jaden als auch John stillschweigen über die Situation von Killian bewahrt und so war Kill guter Dinge das Anisa nichts von seinem kleinen Ausflug hinter Gitter erfahren hatte.
      Einige Pins, Flüche weil Lev seinen Pin so geändert hatte, dass er schon wieder vergessen hatte wie dieser lautete später, war Killian nachdem er gegen die Tür getreten hatte, herein gelassen worden. Lev wusste nicht ob er perplex über die Begrüßung sein sollte oder nicht, aber alles was er in dem Moment tat war Killian in die Arme zu schließen.
      "Killian ..."
      "Oh? Kein Killchen, ich bin entsetzt." grinsend hatte er Lev von sich gedrückt, woraufhin ihn sein bester Freund fassungslos ansah. Er wusste was Lev dachte. Warum reagierte er nach all dem so normal und wie immer, aber Lev sollte es wissen. Killian war immer so gewesen, er hatte sich nie etwas anmerken lassen und nie sah ihm irgendwer irgendetwas an.
      "Wo ist meine kleine Nervensäge?" Killian trat in die Wohnung und hielt Ausschau nach seiner Freundin.


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    • Jaden hatte dem Dunkelhaarigen nur mit einem Kopfschütteln nachgesehen und grinste, nachdem er ihn noch einmal aufgehalten hatte, um ihm einen Zettel mit seiner Nummer in die Hand zu drücken. Mit seinem typischen Grinsen im Gesicht hatte er sich von Killian verabschiedet und blieb mit einem deutlich positiveren Gefühl zurück, als er vermutet hatte. Bei diesem Auftrag hätte alles passieren können, das es aber so eine Wendung nahm, das hatte Jaden nicht vermutet. Nur weil er die Möglichkeit dadurch erhalten hatte, sich Killian irgendwie zu nähern, um ihre Beziehung zu bessern, hieß es nicht, das Jaden diese Chance auch gern gehabt hätte. Wenn die Möglichkeit bestanden wäre, dann hätte Jaden mit hoher Sicherheit einen anderen Weg gewählt als den, der Killian hatte Schreckliches erleben lassen. Jedenfalls befand sich Jaden nun allein in den Taxi, gemeinsam mit den verwirrten Fahrer der ihn sofort auf Killian ansprach, woraufhin Jaden mit einem Lachen antwortete. Jetzt war es an der Zeit, Isabella aus dem Weg zu schaffen, damit sie ihren Rückfall nicht noch weiter ausnutzen konnte. Anisa musste beschützt werden, um jeden Preis. Etwas ärgerte es ihn schon, das er nun in diesem Taxi, mitten im Stau saß und nicht die attraktive Frau in seine Arme schließen konnte. Besagte attraktive Frau wartete allerdings nicht auf einen blonden, sondern auf einen Braunhaarigen Mann, den sie hoffentlich bald wieder in ihre Arme schließen konnte. Wie viele Nächte hatte sie nun nicht geschlafen? Anisa hatte es einfach keine Ruhe gelassen, das sich Jaden meldete, Killian jedoch nicht bei ihr. Irgendetwas musste vorgefallen sein und niemand wollte ihr etwas erzählen. Auf den Kopf gefallen ist sie noch lange nicht und konnte sich denken, das irgendetwas nicht stimmte. Was jedoch wirklich passiert war, damit rechnete Anisa überhaupt nicht. Lev hatte ihr erzählt, das Killian schon bald wieder zurück kommen würde, das er aber so plötzlich im Flur stand, nachdem sie das Bad nach einem langen Bad, mit ihrem engen, schulterfreien weißen Sweatshirt und der engen schwarzen Hose und den halb nassen Haaren verließ, war unerwartet. Wie versteinert stand sie einen Moment einfach nur da, ehe sie auf den Dunkelhaarigen zueilte, dessen Namen sie rief und ihre Arme um ihn schlang, nachdem sie auf ihn zugestürmt war. Ob sie durch ihre Eile Killian nun zu Boden riss oder nicht, war ihr dabei vollkommen egal gewesen. Sie hatte den Mann, für den sie so unglaublich starke Gefühle entwickelt hatte, endlich wieder. "Du bist wieder hier...", flüsterte sie kaum hörbar.
    • Vor einigen Tagen hätte Killian sicher die Nummer von Jaden zerrissen und irgendwo in der Canalazzo davon treiben lassen. Jetzt allerdings hatte er den Zettel zerknüllt und grummelnd in seine Hosentasche gestopft, nachdem er nach Hause gestampft war und von Lev praktisch überrannt worden war. Natürlich hatte der Russe wieder diesen Blick drauf. Wie Kill es hasste. Er hasste diesen mitleidigen Blick, den gleichen besaß selbst Jaden. Das Schlimmste war wenn Menschen die sonst ihre Emotionen im Griff hatten ausgerechnet bei ihm so einen Blick aufsetzten. Er selbst konnte doch auch über solchen Dingen stehen, warum wollten also die Anderen für ihn leiden? Gott, es machte ihn wahnsinnig. Er hatte sich also lieber schnell nach seiner Freundin erkundet und wenn er geglaubt hatte das Lev ihn bei der Umarmung fast umgeworfen hatte, Anisa hatte es endgültig auf die Reihe gebracht. Offenbar war er doch noch etwas wackeliger auf den Beinen als gedacht. Es war niedlich wie perplex der rothaarige Wirbelwind gewesen war, kaum hatte sie ihn erblickt. Ihre Haare waren noch leicht nass und kitzelten an seiner Wange, als sie sich an ihn schmiegte, während er die Arme um sie schloss. "Ich habe doch gesagt ich komme zurück Pr ... Kleines." Oh Nein, Prinzessin würde er sie eindeutig nicht mehr nennen können. Ja ihre Beziehung war nicht einfach und mit Isabella die immer noch irgendwo in Italien ihr Unwesen trieb würde es noch komplizierter werden, aber er war an Anisas Seite. Er würde sie beschützen und wenn es ihn umbrachte. Er würde sie beschützen! Zärtlich streichelte er ihr durch das lange rote Haar, dass er so sehr vermisst hatte, ehe er sie leicht von sich drückte und seine Lippen auf ihre legte. Er löste sich allerdings schnell wieder, ehe er sich mit dem Daumen über die aufgeplatzten Lippen strich. "Die sind sicher rau." Amüsiert stand Lev neben den beiden und verschränkte mit einem belustigten Blick die Arme vor dem Oberkörper. "Ein verliebtes Killchen, an den Anblick muss ich mich eindeutig erst noch gewöhnen. Na kommt hoch mit euch, der Boden ist kalt und ich werde euch erst einmal einen Tee aufsetzen."
      "Kaffee, elender Stimmungskiller.", brummte Killian zurück, grinste seinen besten Freund dann allerdings dankbar an. Er war endlich wieder Zuhause bei den beiden Menschen die er so sehr liebte.



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    • Durch den Schwung, den Anisa durch ihren kurzen Sprint erhalten hatte, hatte sie Killian mit sich zu Boden gerissen. Sie hatte ihn so sehr vermisst! Am liebsten hätte sie ihn angeschrien, ihn geschimpft und gefragt, weshalb er sich die gesamte Zeit nicht gemeldet hatte, aber im Moment brachte sie nichts anderes über die Lippen als seinen Namen und die Feststellung, das er wieder bei ihr war. Killian war endlich wieder an ihrer Seite... Seit Tagen schlief Anisa schlecht und die Sorge um den Dunkelhaarigen wurde immer größer. Ihren schlanken Körper hatte sie eng an Killian geschmiegt und ihre Arme um seinen Hals geworfen. Nur wenige Zentimeter ließ sie von Killian ab, allerdings auch nur, um den Kuss mit voller Leidenschaft zu erwidern. "Das ist mir völlig egal.", gab Anisa auf seine Worte zurück und legte ein weiteres Mal ihre Lippen auf seine und schenkte Lev keine weitere Beachtung. In der Zeit, in der Killian nicht anwesend war, hatte der junge Russe die Beziehung zwischen seinem besten Freund und der Rothaarigen herausgefunden. Aber wenn man mal ehrlich ist, dann war es für Lev keine hohe Kunst. Irgendwie hatte er es doch schon gewusst, Lev wusste meist alles und brauchte nicht lange, bis er etwas herausgefunden hatte. Diesen Mann anzulügen brachte also überhaupt nichts. Hatte er nicht Anisas Gefühle bereits durchschaut, bevor sie es selbst realisiert hatte? Niemals hatte Anisa sich erträumen lassen, das die jemals solche Gefühle entwickeln würde und das ausgerechnet für Killian. Weshalb er sich die letzten Tage nicht gemeldet und sie man immer wieder abgewimmelt hatte, würde sie schon noch erfragen. "Ich hab mir solche Sorgen gemacht.", flüsterte sie und streichelte seine Wangen, während sie ihn betrachtete. Auf Lev hatte sie nicht weiter reagiert und achtete nur auf Killian, der endlich wieder an ihrer Seite war. Wenn Killian nicht wieder gekommen wäre, hätte sie nicht gewusst, was sie hätte tun sollen, ohne ihn war sie aufgeschmissen. Man erinnere sich an die Nacht, in der Killian sie auf dem Krankenhausdach entdeckt hatte.
    • Da Killian es doch vorzog nicht den kompletten Tag auf seinem Fußboden zu verbringen, er hatte eindeutig mehr Zeit auf einem Boden als sonst wo verbracht in den letzten Tagen und war diesbezüglich mehr als nur traumatisiert, entschloss er sich seine Freundin zusammen mit sich selbst auf die Beine zu ziehen. Es war amüsant das Anisa Lev absolut keine Beachtung schenkte und praktisch mit allem was sie aufzubieten hatte an Killian hängte. Sie hatte ihn wirklich vermisst. Kill hätte niemals gedacht einem Menschen einmal so wichtig zu sein. Er konnte gar nicht verhindern, dass sich ein angenehmes warmes Gefühl in seinem Inneren ausbreitete. Es war ungewohnt, aber angenehm und es störte ihn zumindest in Bezug auf die Rothaarige absolut nicht. Nach einigen Küssen, trotz seiner malträtierten Lippen hatte er sich mit Anisa in die Küche gestellt, woraufhin Lev ihnen Tee und Kaffee kochte. Als Anisa davon sprach welche Sorgen sie sich gemacht hatte und ihm dabei über die Wange strich, lies ihn leise seufzen. "Ich weiß, entschuldige.", murmelte er. Er wusste allerdings das dies sicherlich nicht das erste und letzte Mal werden würde, dass sie sich um ihn sorgen musste. Er würde sie oft genug zur Verzweiflung bringen und genau das war der Grund weswegen der attraktive Auftragskiller zu Beginn so gegen diese Gefühle und Beziehung war. Er wusste nicht wie lange ihre Verbindung zueinander bestehen würde, aber er wollte es auskosten solange er die Zeit dafür hatte. Nachdem Lev den beiden jeweils eine dampfende Tasse vor die Nase gestellt hatte, drehte er sich noch einmal zu ihnen. Es wurde die Zeit die beiden allein zu lassen. "Ich werde euch beide dann mal allein lassen.", schmunzelnd wuschelte er Anisa durch das lange Haar und gerade als er die Hand hob um dies auch bei Killian zu tun, funkelte er ihn böse an. "Wage es nicht."
      Lachend legte er nur eine Hand auf seine Schulter, ehe sein Blick wieder ernst wurde und mit ihm erneut auf russisch sprach. "Wir reden später." Und damit verschwand er auch schon. Killian nickte lediglich und blickte daraufhin wieder zu seiner Freundin. "Seit ihr gut miteinander ausgekommen?


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    • Nur mit viel Überwindung hatte Anisa sich von Killian lösen können, um Lev in die Küche zu folgen. Der Gedanke, was vorgefallen sein muss, ließ sie einfach nicht los. Sie merkte doch, das irgendetwas nicht stimmte. Prüfend untersuchten ihre Emerald grünen Augen seinen Körper ab, um irgendwelche Verletzungen ausfindig zu machen, allerdings war nicht viel zu entdecken, denn seine schöne Haut wurde von seiner Kleidung verdeckt. Selbst jetzt, als Killian endlich wieder bei ihr war, konnte sie ihr Sorge nicht komplett von Bord schmeißen, auch wenn ein kleiner Teil sich entspannen konnte. Endlich befand er sich wieder bei ihr und das in einem ganzen Stück. Erst als Lev eine der dampenden Tassen vor ihr abstellte, wandte sich an den Russen und setzte ein schwaches Lächeln auf. "Danke, Lev.", sagte sie und zog ihn, bevor er verschwinden konnte, noch einmal in ihre Arme und ließ ihn dann gehen. "Natürlich sind wir das.", seufzte Anisa dann, an Killians Frage gewandt. "Was ist denn passiert?", wieder die Blicke voller Sorgen, "Du hast dich nicht gemeldet, dafür Jaden immer wieder. Ist irgendetwas vorgefallen?". Anisa wusste, worauf sie sich mit Killian eingelassen hatte. Was es bedeutete, eine Beziehung mit diesem Mann zu führen und wie es im schlimmsten Falle enden konnte. Seufzend umklammerten ihre Hände die heiße Tasse und starrte auf den dampfenden Tee. Und was hatte es mit Isabella auf sich? Lebte sie noch immer oder wurde der Auftrag ausgeführt? Die Frage, die sie sich auch oft genug stellte, war, ob Killian dieser Auftrag schwer fiel... Diese Frau war in der schweren Zeit, in der Killian sich befunden hatte, an seiner Seite gewesen.
    • So sehr er auch mit Anisa allein sein wollte, so sehr wollte er es auch gleichzeitig nicht. Nicht weil er sie nicht bei sich haben wollte, ganz im Gegenteil! Er wusste das sie ihm genau die Frage stellen würde, die sie ihm in diesem Moment stellte. Was war passiert. Kill würde mit ihr ganz sicher nicht darüber sprechen. Ganz gleich wie stark Anisa vorgibt zu sein, sie war es nicht. Er erinnerte sich immer wieder an dieses Bild auf dem Dach des Krankenhauses. Nein, er würde sie vor all dem beschützen und wenn er sie vor sich selbst beschützen musste, dann sollte es so sein. Er würde sie im Dunkeln lassen, über alles was mit ihm in der Vergangenheit geschehen und was in Rom passiert war. "Du weißt das ich über meine Aufträge nicht sprechen darf Anisa und ich werde dir darüber auch nichts erzählen." Er log sie nicht an. Lügen war etwas das Killian widerstrebte, er sagte ihr lediglich offen und ehrlich das er ihr nichts erzählen würde. Jaden würde schweigen, zu mindestens wenn er wusste was gut für ihn ist. Killian würde nicht zögern ihn büßen zu lassen, wenn er den Mund nicht halten würde unabhängig davon welchen Stand er bei dem Dunkelhaarigen ´vielleicht ´eingenommen hatte. Seine Priorität war Anisa zu beschützen und das würde er um jeden Preis. Er bemerkte ihre prüfenden Blicke, als angehende Ärztin würde ihr jedes Detail auffallen und doch würde Kill schweigen. Er war es gewohnt seine Erlebnisse für sich zu behalten, er war stark und er würde stark bleiben. Man konnte ihn nicht zerstören, würde er nur einen Moment an sich selbst zweifeln würde er die Scherben nie wieder einsammeln können. Darum durfte er erst gar nicht zerbrechen. Um die Wogen allerdings ein wenig zu glätten, nahm er zunächst einen Schluck des heißen Kaffees, welchen Lev zubereitet hatte, ehe er nach ihrer Hand griff. "Lass uns nicht über so etwas reden."Lächelnd zog er sie also zu sich in seine Arme. "Wie wäre es mit einem Film und irgendetwas entspanntem? Ich lasse dich sogar den Film aussuchen."


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    • Natürlich würde Killian nicht über den Vorfall sprechen, was anderes hatte Anisa auch gar nicht erwartet. Aber diese Sorge und diese Ungewissheit, was nun passiert war, hatte sie in den letztem Tagen fast verrückt gemacht. Killian hatte sich wie eigentlich versprochen kein weiteres Mal gemeldet, dafür aber Jaden, immer wieder bei Lev. Man hatte sie nur abgewimmelt und erklärt, es sei alles in Ordnung. Aber wäre alles in Ordnung, hätte Killian sich gemeldet, wenn auch nur für ein paar Sekunden. Seufzend starrte sie auf ihre dampfende Tasse und nippte daran. "Genauso wenig wie unsere Beziehung sein darf?", konterte sie dann sorgenvoll. Es war ein gefährlicher Schritt, den sie gegangen waren, als sie diese Beziehung zuließen. Niemand weiteres durfte darüber erfahren. Keinesfalls wollte Anisa einen Streit provozieren, aber das man sie seit Tagen an der Nase herumführte war doch lächerlich. Oder bildete sie sich doch nur etwas ein und ihre sorgenden Gedanken spielten ihr einen Streich? Anisa war davor überzeugt, das Lev ihr all die Tage etwas verschwiegen hatte, aber was wenn sie sich selbst nur verrückt gemacht hatte? Wenn doch nichts geschehen war? Es war doch zum Haare raufen. Ihr Blick wanderte zu ihrer Hand, die Killian in seine nahm, dann in seine schönen Augen. Ein sanftes Lächeln bildete sich auf ihren vollen Lippen und ließ von der Tasse ab, um ihre Arme um seinen Hals zu schlingen, als er sie in seine Arme zog. Okay, Anisa gab sich geschlagen. Wenn sie in diese goldenen Augen blickte und dieser wunderschöne Mann ihr so ein süßes Angebot machte, wie sollte sie da ablehnen? "Na schön.", gab sie sich geschlagen. "Hast du denn Hunger? Ich könnte etwas kochen und dazu sehen wir uns dann einen Film an.".
    • "Anisa hör auf damit.", ermahnte er sie ungewohnt streng. Er schlug selten einen härteren Ton bei der Rothaarigen an, nun zumindest nicht seit sie zusammen waren. Nur war das hier etwas anderes. Killian hatte sie von Anfang an gewarnt, immer und immer wieder. Er würde nicht einknicken, nur weil sie beleidigt oder gekränkt war. Der Dunkelhaarige wusste wer er nun einmal war und das es seine Aufgabe war die Rothaarige zu beschützen, dass würde er um jeden Preis. Vielleicht würde Anisa es eines Tages verstehen und nicht mehr verletzt deswegen sein, aber das brauchte Zeit. Jetzt musste er einfach darauf hoffen, dass sie ihm vertraut und es gut sein lies. Er würde es ihr ohnehin nicht erzählen, da konnte sich die aufbrausende Schönheit noch so sehr auf den Kopf stellen. Nicht nur sie war ein Sturkopf. Allerdings wollte er wie Wogen glätten und machte ihr mit einem zärtlichen Blick und dem Griff nach ihren Händen ein versöhnendes Angebot. Ein Filmabend würde ihnen beiden gut tun. Glücklicherweise war Anisa darauf eingegangen, ein Umstand der Killian mehr als nur erleichterte. Einen Streit hätte er nun wirklich nicht gebrauchen können und er bezweifelte das ein Streit zwischen ihnen schön geendet hätte. Sie waren beide einfach viel zu temperamentvoll. Er sah schon irgendwann sein armes Geschirr fliegen,welches Anisa nach ihm werfen würde ... Oh Gott, vielleicht sollte er auf Plastik umsteigen? Glücklicherweise zierte jetzt allerdings ein sanftes Lächeln die schönen Lippen seiner Freundin. Also blieben sowohl er als auch sein Geschirr verschont, na ein Glück. Das meiste Geschirr hier war von Lev, er würde ihn umbringen sollte damit etwas passieren. Als Anisa ihre schlanken Arme um ihn legte, hatte er sie auf seinen Schoss gezogen und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. "Brav.", schmunzelnd lehnte er seinen Kopf an sie. "Oh Essen klingt verdammt gut. Ich will was ganz Leckeres ja?" Nun ob er es wollte oder nicht, ein wenig Kind steckte ja doch in ihm.



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    • Anisa hatte klein bei gegeben, auch wenn ihr dieser Tonfall ihres Freundes überhaupt nicht gefiel. Aber nachdem sie sich so sehr nach ihm gesehnt hatte, wollte sie keinen Streit provozieren und ging deshalb auf sein versöhnliches Angebot ein. Diese Fragen liefen ihr nicht davon und lieber genoss sie nun endlich wieder einen Abend mit Killian, als das sie sich anschreien würden. Das Schlimme dabei war ja, das Killian ihr Bodyguard war und sie deshalb nicht aus den Augen lassen durfte. Womöglich hätte er die Wohnung verlassen und sie dort allein zurück gelassen, aber Anisa wäre nicht Anisa, wenn sie sich dies nicht gefallen lassen würde. Auch wenn es eine dumme Idee gewesen wäre, hätte sie ebenfalls die Wohnung verlassen. Nun, je nachdem wie der Streit geendet hätte. Im Moment jedenfalls genoss sie die Nähe zu dem Dunkelhaarigen, ließ sich auf seinen Schoß ziehen und blickte so voller Sehnsucht in diese wunderschönen, goldenen Augen. Wie sehr sie ihn vermisst hatte... Mit ihren schlanken Fingern fuhr sie durch sein Haar und streichelte seine Haut in seinem Nacken. Anisa hatte angeboten, etwas zu Essen zu kochen und wie erwartet, hatte Killian dieses Angebot gerne angenommen. "Bekommst du.", hauchte Anisa zwischen den Küssen, die sie an seinem Hals hinterließ und löste sich auch schon wieder, um ihm wieder in die Augen zu sehen. "Dann spring zu doch unter die Dusche, zieh dir etwas bequemes an und such uns einen schönen Film aus, bis dahin hab ich das Essen fertig.", schlug Anisa vor und streichelte weiterhin zärtlich über seine Haut.
    • Glücklicherweise war Anisa nicht weiter darauf eingegangen und hatte klein bei gegeben. Killian wusste, dass sie das nicht immer tun würde, dazu ähnelten sie sich in ihrem Verhalten einfach zu sehr. Beide waren sie viel zu stolz und das würde ihnen irgendwann einmal das Genick brechen. Jetzt aber waren sie beide noch einmal so davon gekommen und darüber war der attraktive Auftragskiller mehr als nur erleichtert. Was hätte er getan wäre es in einem Streit eskaliert? Er wollte lieber nicht darüber nachdenken. Demnach war das Versöhnungsangebot in seinen Augen die deutlich bessere Alternative. Lächeln genoss er die sanften Streicheleinheiten die ihm so sehr gefehlt hatten. Nach der ganzen Tortur, waren diese sanften Berührungen wie Balsam für seine kaputte Seele. Er würde keine Angst oder Abscheu vor Berührungen haben, dazu war er nicht der Typ und er würde seine Angst niemals überhand gewinnen lassen. Nein, er würde einfach weiter machen wie bisher. Anisa war hier an seiner Seite, der ganze Ärger hatte sich also dennoch gelohnt. Er bereute es keine Minute das er nach Rom geflogen war. Für Anisa würde er durch jede Hölle gehen. Die Rothaarige hatte vorgeschlagen für ihn zu kochen, worauf Kill begeistert eingegangen war. Ab und an merkte man ja doch ein klein wenig den Altersunterschied zwischen den beiden, meistens aber kam sich zwar Killian älter vor, aber in solchen Momenten war er eben doch der Jüngere. Er hatte brav auf ihren Vorschlag genickt. Hätte Isabella das gesehen wäre sie die Wände hoch gelaufen. Ihr eiskalter Killer, handzahm und das nur wegen der Rothaarigen. "Einverstanden.", hatte er brav geantwortet, sie vorsichtig von seinem Schoß geschoben und war unter die Dusche gelaufen.



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    • Mit einem Lächeln hatte sie Killian einen zärtlichen Kuss auf die Lippen gehaucht und sich von seinem Schoß schieben lassen. Der Tag sollte nicht mit einem Streit enden. Killian war doch erst wieder an ihrer Seite gelangt, also wollte die schöne Rothaarige ihn nicht vergraulen. Ganz im Gegenteil, sie hatte sich so sehr nach ihm gesehnt. Anisa wollte ihn an ihrer Seite, wollte seine weiche Haut spüren, seine Lippen schmecken, seiner tiefen Stimme lauschen und diese wunderschöne Farbe seiner Augen betrachten. Jetzt musste sie nur noch etwas leckeres zu Essen zaubern, dann würde sie nicht mehr von seiner Seite weichen. Ohne eine Sekunde zu verlieren hatte Anisa alle Zutaten zusammen gesucht, die sie brauchte. Einen Topf mit gesalzenem Wasser setzte sie auf den Herd, um die Gnocchi, die sie am Vortag selbst gemacht hatte, hinein zu werfen. Für die Soße hatte sie bereits eine cremige Tomaten-Sahne Soße im Gedanken und schnitt den Knoblauch klein, ebenso wie Cherrytomaten und erhitzte einen weiteren, kleineren Topf, um dort ihre geschnittenen Zutaten anzudünsten. Auch die letzten Zutaten für ihre Soße schüttete sie in einen Topf, während sie von Küche, zu Wohnzimmer rannte, um den Tisch zu decken. Sogar Weingläser hatte sie bereit gestellt, sowie einen roten Süßwein und Besteck. In der Küche rührte sie weiter ihre Soße, würzte sie und schüttete die Gnocchi ab und verteilte sie in Portionen auf den eckigen Tellern. Es dauerte nicht lange, da war auch die Soße fertig und schüttete einen kleinen Teil über die Gnocchi, verzierte noch mit einem Petersilienblatt und brachte die dampfenden Teller zurück ins angegrenzte Wohnzimmer.
    • Isabella würde ihn verfluchen würde sie ihn so sehen. Immer und immer wieder hatte sie verlauten lassen, dass Anisa ihn handzahm machte und das es nicht seiner Natur entsprach. Killian erinnerte sich gut daran, aber es interessierte ihn herzlich wenig. Gegenüber den Menschen um sich herum war er wie immer, aber zu seiner Freundin konnte er ja wohl anders sein. Außerdem hatte es niemanden zu interessieren wie er sich gegenüber der Rothaarigen verhielt. Er sehnte sich nach ihrer Nähe und das konnte man ihm nach seinem Leben wohl kaum übel nehmen. Er sehnte sich nach vielen Dingen, aber er sprach diese nie aus. Nein, sanft gegenüber einem Menschen werden war die eine Seite, aber gegenüber Anisa schwach zeigen, dass konnte er nicht. Vielleicht irgendwann, aber im Moment war er darauf bedacht der starke Schild für die zarte Rothaarige zu sein. Er würde sie vor all dem Leid beschützen. Wie es ihm aufgetragen worden war und weil er es auch unbedingt selbst wollte, war er unter die Dusche gestiegen. Die Klamotten landeten direkt im Wäschekorb und kaum hatte er sich unter die Dusche gestellt, musste er sich fest auf seine ohnehin schon aufgeplatzten Lippen beißen, damit er nicht aufschrie. Das Wasser tat auf den Wunden an seinem Körper weh und ihn schmerzten Stellen, die er besser unkommentiert lies. Verdammte Bastarde, er hätte sie alle töten sollen. Seufzend ließ er den Schmerz durch das Duschgel über sich ergehen, wusste das es reinigend war und er es auch benötigte. Nicht nur für seinen Körper, sondern auch für seine Seele. Glücklicherweise hatte er dieses Mal nicht vergessen sich Klamotten mit in das Badezimmer zu nehmen, etwas an das er sich erst gewöhnen musste, nachdem er hier ja nicht mehr allein lebte. So zog er sich also ein schwarzes Shirt und eine lässige schwarze Jogginghose an und lief mit einem schneeweißen Handtuch um seinen Nacken aus dem Badezimmer, während er sich damit das nasse Haar trocknete. Zuhause liebte er es bequem, wenigstens dort musste er sich nicht in schicke Anzüge packen. Die komplette Wohnung roch nach Essen, etwas das Kill höchstens kannte, wenn Lev ihn bekochte oder Isabella. Es war also nicht unbedingt oft, dass er in Genuss von Hausmannskost kam, dabei liebte er gerade das abgöttisch. Der Nase nach, war er in sein Wohnzimmer gelaufen, umarmte seine Freundin von hinten und linste über ihre schmale Schulter. "Genial.", schnurrte er ihr zufrieden ins Ohr.


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    • Mit großer Mühe hatte Anisa nach ungefähren zwanzig Minuten geschafft, das Essen auf dem Wohnzimmertisch anzurichten. Sogar einen süßen Rotwein hatte sie bereit gestellt, ebenso wie Besteck und die dazugehörigen Gläser. Wie sehr sie Killian vermisst hatte... Aber der Gedanke, das die letzte Woche irgendetwas passiert war, ließ sie einfach nicht los. Der einzige Grund der sie davon abhielt, Killian weiterhin mit Fragen zu löchern, war, das sie einen schönen Abend mit ihm verbringen wollte. Sie hatte sich so sehr nach diesem Mann gesehnt, das sie selbst niemals geglaubt hatte, jemals solch Gefühle für jemanden zu haben. Bevor Killian ihr Bodyguard geworden war, hatte sie sich mit Jaden beschäftigt, ihn getroffen und zog es in betracht, das er womöglich der Mann war, den sie in ihr Leben lassen konnte. Aber Killian... Schon damals, als junges Mädchen war sie so fasziniert von ihm gewesen. Gerade als Anisa die Teller auf dem Tisch abstellte, spürte sie die kräftigen Arme ihres Freundes um ihren schlanken Körper. "Du kommst gerade richtig.", meinte Anisa lächelnd und drehte sich in seiner Umarmung so, das sie nun direkt vor ihm stand. Sanft glitten ihre Hände zu seinen Wangen, streichelten diese und musterte sein Gesicht. Nicht nur seine Augen waren faszinierend, auch sein Gesicht war wunderschön, ebenso wie sein Körper und alles was sich hinter dieser Hülle des Dunkelhaarigen befand. Niemals wollte sie diesen Mann eintauschen, für nichts auf der Welt. Selbst auf ein normales Leben, das sie sich bisher wünschte, wollte sie nicht mehr. Mit Killian an ihrer Seite würde sie alles durchstehen. Zärtlich legte sie ihre Lippen auf seine und löste ihn erst, als sie wieder nach Luft schnappen musste und deutete auf die Teller. "Lass uns essen, bevor es kalt wird.".
    • "Ich bin immer genau zur Stelle, das solltest du inzwischen wissen.", grinste der Dunkelhaarige sie frech an. Killian war es gewohnt von den Leuten angestarrt zu werden, meistens weil sie ihn eben aus den Klamotten holen wollten. Anisa sah ihn auch an, aber auf eine Weise die er nicht beschreiben konnte. Er mochte es. Er mochte es von ihr angesehen zu werden und zu wissen, dass er gerade diesem Menschen gefiel. Ihre Meinung war ihm wichtig und das bedeutete viel, da Kill für gewöhnlich nicht viel Wert auf die Meinung seiner Mitmenschen legte. Anisa allerdings, war anders. Er wollte das sie zufrieden war, er wollte ihr gefallen und Gott, wie sehr er wollte das sie nur ihn so ansah. Niemand anderen sollte dieser Blick gehören.Es war schon amüsant. Der attraktive junge Mann war für gewöhnlich bindungsscheu und nun sehnte er sich praktisch danach, verrückt. Die Rothaarige war wie eine Droge und er war vom ersten Augenblick an von ihr abhängig geworden. Geduldig lies er ihre Hände um sein Gesicht fahren, erwiderte den kleinen Kuss und nickte ihr zu, als sie sich mit ihm setzen wollte. Der Duft des frisch gekochten Essen hing im ganzen Raum und hüllte sein Zuhause in etwas heimisches. Es fühlte sich alles so normal an. So normal wie sein Leben eben irgendwie sein konnte. Es löste in ihm ein sonderbares Gefühl aus, ein Gefühl innerlicher Wärme und das war etwas, dass Kill das letzte Mal bei seiner Schwester verspürt hatte. Er fühlte sich geborgen ...
      "War Lev die Woche nett zu dir?", fragte Killian und probierte die erste Gabel seines Essens, ehe er sie begeistert anfunkelte. "Es ist köstlich!"



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    • Mit einem sanften Lächeln auf ihren vollen Lippen hatte sie ihm einen zärtlichen Kuss geschenkt, ehe sie sich dem gekochten Essen widmen sollten. Am liebsten wäre Anisa sogar zu einem gewissen Nachtisch übergegangen, aber das hatte Zeit. Sie wollte die verlorene Zeit aufholen, Zeit mit Killian verbringen und ihm zeigen, wie sehr sie ihn liebte. Ihre Gefühle waren so unglaublich stark, das sie sogar ihren größten Wunsch zu einem normalen Leben aufgeben würde, hätte sie die Wahl. Es gab nichts und niemanden, der ihr dieses Gefühl nehmen konnte, auch Isabella würde sie nicht brechen können. Ein Gedanke, der sie ebenfalls beschäftigte. Lebte diese Frau noch immer? Oder war ihr Auftrag bezüglich der Brünetten noch immer nicht beendet? Damit wollte Anisa jedoch nicht wieder beginnen, denn sie wusste, das sie Killian wieder mit Fragen durchlöchern würde und wer weiß, bei ihrem Temperament würde ein Streit vermutlich nicht mit gutem Sex enden. Nur zögerlich hatte sie sich wieder von Killian gelöst und setzte sich gemeinsam mit Killian an den Tisch. Gespannt griff Anisa nach ihrer Gabel und piekste die Gnocchi auf, wartete aber auf Killians Meinung. Das er aber fragte, ob Lev nett zu ihr gewesen war, driftete ihre Gedanken wieder darauf ab, das er ihr absolut nichts verraten hatte. Keinen Streit verursachen, Anisa. "Ja, wir sind ziemlich gute Freunde geworden.", gab sie deshalb mit Mühe als Antwort und konnte sich ein Lächeln nicht zurückhalten, als Killian begeistert berichtete, wie köstlich ihr Gericht war. "Freut mich, das es dir schmeckt.", lächelte sie und führte ebenfalls ihre Gabel zu ihrem Mund. Seitdem Anisa es sich selbst zur Aufgabe gemacht hatte, für die gute Ernährung des Dunkelhaarigen zu sorgen, hatte sie zu einer guten Köchin gemacht. Zuvor hatte sie ebenfalls kochen können, allerdings verlief dies strengstens nach Rezept und auch da war es ihr ab und an passiert, das sie Fleisch vielleicht etwas zu lange in der Pfanne anbraten lassen hatte. Und während Killian in Rom war, hatte sie eben Lev bekocht, der ihr sogar einige russische Gerichte beigebracht hatte.
      Die Teller wurden immer leerer und sogar Anisa schaffte es, ihren aufzuessen. Sogar den Wein hatten sie geöffnet und Anisa war bereits bei ihrem dritten Glas angelangt. Dieser Wein schmeckte aber auch zu gut!
    • Daran könnte er sich eindeutig gewöhnen! Killian hatte sich nie sonderlich gesund ernährt, geschweige den einen gesunden Lebensstil geführt. Unabhängigkeit von seinem Beruf versteht sich. Er hatte einen lausigen Schlafrhythmus, er aß unregelmäßig und er betrieb viel zu viel Sport um es mit dem Essen auch nur ansatzweise ausgleichen zu können. So blieb er zwar schlank, für einen Mann aber deutlich zu schlank. Anisa sorgte also für ein gesundes Rundumwohlfühlprogramm. Was für ein Service! Nun er hätte das Essen auch gegessen, wenn es ihr angebrannt wäre. Kill war alles andere als wählerisch, aber so war es dann doch für alle Beteiligten am Besten, dass sie ein in seinen Augen perfektes Essen genießen konnte. Zufrieden aß er also brav seinen Teller leer, strahlte bei jedem Bissen fast wie ein kleines Kind und erkundigte sich nebenher, ob sein bester Freund und seine Freundin miteinander klar kamen. Um ehrlich zu sein, war ihm das ziemlich wichtig. Immerhin waren sie beide nun die wichtigsten Menschen in seinem Leben, er liebte sie beide unendlich, wenn auch jeden auf eine andere Art. Allerdings konnte er nicht ohne die beiden leben, daher war es ihm wichtig das sie sich wenigstens vertrugen. Die positive Antwort von Anisa, stimmte ihn daher sehr zufrieden. "Das freut mich. Es ist mir wichtig, dass ihr euch versteht. Er ist ein guter Kerl, du wirst dich immer auf ihn verlassen können. Zögere also nicht ihn um Hilfe zu bitten, sollte ich auf Mission sein.", erklärte er ihr und ließ sich von der Rothaarigen ebenfalls ein erneutes Glas Wein einschenken. Gott, er platzte förmlich. Nun Wein passte allerdings immer rein. Das war etwas, dass er hier in Italien neben der guten Küche ebenfalls lieben gelernt hatte, den guten Wein und die Pracht der Weingüter. Während er also an dem herrlichen Rotwein nippte, beobachtete er seine Freundin genau. Er merkte, dass sie nicht unbedingt zufrieden mit der Situation war, aber ihr Bestes gab um ihm keine Fragen zu stellen. Dafür war Killian ihr unendlich dankbar.


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Es kostete Anisa viel Mühe, nicht einfach darauf los zu quatschen und Killian mit irgendwelchen Fragen zu nerven. Er war wieder bei ihr und soweit sie sehen konnte, trug er keine schweren Verletzungen. Nun, seinen Körper hatte sie bisher noch nicht begutachten können, jedoch war ihr durch seine Bewegungen aufgefallen, das die Schusswunde verheilt sein muss. Nun, zumindest so weit verheilt, das er sich ohne besonderen Schmerz bewegen konnte, ein gutes Zeichen also. Um sich von den Fragen abzulenken, die sie am liebsten gestellt hätte, hatte sie Killians Frage beantwortet und erklärt, das sie gut miteinander zurecht kamen. Eigentlich könnte Anisa Lev nun ebenfalls als ihren besten Freund bezeichnen. In der Zeit, in der Killian bewusstlos im Krankenhaus gelegen hatte, hatten sie bereits eine freundschaftliche Beziehung aufgebaut und auch als Killian endlich die Augen geöffnet hatte, hatten sie eine gute Bindung zueinander. Und in der Zeit, wo sich Killian in Rom befunden hatte, haben sie sich noch etwas mehr genähert. Sie hatte mehr über den jungen Russen erfahren und auch die Beziehung zwischen ihr und Killian kam zu Gespräch. Er hatte es vom ersten Augenblick an bemerkt, nachdem er sie gesehen hatte, als sie diese Beziehung eingegangen waren. Lev hatte ihr erzählt, das sie eine ganz andere Aura umgeben hatte, sie lächelte mehr und die Sorge in ihren Augen war deutlich zu erkennen. Und wenn sie über ihn gesprochen hatte, dann so liebevoll, das Lev gar nicht anders konnte, als sie direkt darauf anzusprechen. "Das werde ich.", meinte sie lächelnd.
      Als Anisa den letzten Tropfen Wein aus ihrem Glas getrunken hatte, erhob sie sich und stapelte die Teller und nahm beide Gläser geschickt in eine Hand und räumte alles zurück in die Küche. Na ja, eigentlich rollte sie schon fast zur Küche. Sie hatte so viel gegessen! Ihr Magen war voll und der Wein füllte ihn komplett. "Möchtest du noch etwas ansehen?", fragte sie dann, als sie begann, das Geschirr abzuspülen.
    • Zufrieden hatte er an dem Wein genippt, welchen ihn Anisa nun schon das zweite oder war es das dritte Mal, nach schenkte. Als er in das große Weinglas blickte, erschien es ihm fast wie Blut. Nachdenklich schwenkte er das runde Glas an seinem Stil umher, beobachtete die rote Flüssigkeit die darin umher schwankte. John wollte ihn morgen sehen und Killian fragte sich ob der Alte unabhängig davon wie ungewöhnlich besorgt er am Handy geklungen hatte, wieder enttäuscht von ihm war. Er hatte schon wieder versagt, auch wenn er dieses Mal nicht wirklich etwas dafür konnte. Dennoch wurmte es ihn, was war denn nur los? Er hatte bislang eine 100% Erfolgsquote bei seinen Mission, er war nicht umsonst in ganz Italien bekannt, warum also? Was war anders? Er war weder abgelenkt noch unkonzentriert. Es machte den Dunkelhaarigen rasend und es kratzte zugegeben an seinem Ego. Seufzend nahm er den letzten Schluck seines Weines und wurde erst aus seinen Gedanken gerissen als Anisa das benutzte Geschirr abräumte. Einen Moment sah der attraktive junge Mann seiner Freundin nach, ehe er sich entschied nach ihrer Wage aufzustehen und ihr in die Küche zu folgen. Von hinten legte er seine Arme um ihre Hüfte. "Lass das Geschirr liegen und lass uns einen Film sehen. Ich kümmere mich später um das Geschirr.", flüsterte er ihr ins Ohr, nahm ihr eines der Gläser aus der Hand und führte sie in Richtung des Wohnzimmers auf das bequeme und große Sofa.


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    • Nach dem Essen hatte Anisa sich daran gemacht, das Geschirr abzuspülen. Immer wieder erinnerte Anisa sich selbst daran, wie ungewöhnlich diese Gefühle, die in ihe tobten, waren. Bisher hatte Anisa noch nie solch eine Sorge und intensive Gefühle für einen Mann verspürt, der nicht zu ihrer Familie gehörte. In den letzten Wochen war unendlich viel passiert, sie hatten gelitten, getrauert und Anisa hatte beschlossen, sich von einem Dach zu stürzen. Rechtzeitig hatte Killian die junge Frau aufgehalten und auch in dieser Nacht hatte er ihr seine wahren Gefühle gestanden. Anisa würde stark sein, für Killian würde sie dieses Leben, das sie bisher verabscheute, ertragen. Er war ihr Licht in der Dunkelheit, er hatte sie aus ihrem tiefen Loch gerettet und diesen Mann würde sie unter keinem Umstand gehen lassen. Als auch Killian die Küche betrat, spürte Anisa keine Sekunde später seine großen Hände an ihrer Hüften, woraufhin sich ein Lächeln auf ihren Lippen abzeichnete. Ohne zu zögern ließ sie sich das Glas, das sie gerade abspülen wollte, aus der Hand nehmen und wurde auch schon zurück ins Wohnzimmer geführt. Erst nachdem Killian sich setzte, drückte sie ihm die Fernbedienung in die Hand und setzte sich ebenfalls, allerdings hinter den Dunkelhaarigen und fuhr mit ihren schmalen Händen über seine Schultern. "Such dir etwas aus.", sagte sie mit gesenkter Stimme, als ihre Finger begannen, die Schultern des Mannes zu massieren, nach denen sie sich so begehrte. "Bei mir kannst du dich ganz und gar fallen lassen.", flüsterte sie erneut in sein Ohr und hauchte ihm Küsse unterhalb seines Ohres, während sie ihre Massage nicht stoppte.
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