[2er RPG] ☠ I need a Gangsta ☠

    • Killian wollte Anisa die Oberhand lassen, damit sie ein wenig spielen konnte. Die Rothaarige spielte ebenso wie er verdammt gern, dass hatte er nach der Zeit in der er sie besser hatte kennenlernen dürften, schnell in Erfahrung gebracht. Vielleicht waren sie deshalb wenigstens in sexueller Hinsicht von Anfang an auf einer Wellenlänge gewesen. Der Rest kam viel später, zu Beginn war alles noch so leicht und verspielt gewesen. Jetzt aber waren die Gefühle tief gehend und gefährlich. Killian musste wenigstens für diese zwei Tage versuchen seinen Kopf abzuschalten, denn immer wieder rief er sich selbst in Gedanken wie falsch das hier war. Nicht weil es sich falsch anfühlte, sondern weil er sie in Gefahr brachte und weil sie jemanden verdient hatte, der ihr ein friedliches Leben schenken konnte. Er war ein Monster und es würde nicht lange dauern, bis auch Anisa dies begreifen würde. Wie würde die schöne Frau an seiner Seite reagieren? Würde sie davon laufen? Killian versuchte seine Gedanken abzuschütteln, während Anisa ihn entkleidete. Mit einem frechen Grinsen, wie es eben für ihn üblich war hatte er sie beobachtet. Das sie aber bei seiner Short Halt machte, lies ihn fast schon lachen. "Werden wir ab hier etwa schüchtern?", schnurrte er ihr verspielt zu, betrachtete ihren schlanken Rücken an dem das weiche Handtuch entlang glitt, als die Rothaarige in die Dusche stieg. Killian lies also auch seine Shorts sinken, stieg zusammen mit ihr unter die Dusche und zog sie von hinten in eine Umarmung, während er sanft ihren Hals küsste. Zärtlich strich er mit den Händen an ihrem Körper entlang, während seine Fingerspitzen an ihren Runden entlang strichen. "Wunderschön.", flüsterte er ihr leise ins Ohr.


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    • "Schüchtern? Niemals.", antwortete sie noch mit einem Grinsen, ehe sie auch schon das Handtuch, das um ihren Körper gewickelt war, fallen ließ und in die Dusche stieg. Das heiße Wasser regnete auf ihren Kopf, durchnässte ihre Haare und benetzte auch ihren Körper. Nicht wenig später stieg auch Killian in die Dusche, nachdem er sich von seinen Shorts verabschiedet hatte und legte seine Arme um den zierlichen Körper der Rothaarigen. Ein Lächeln zierte ihre vollen Lippen und genoss die Berührungen, die ihren Körper an den Stellen, die Killian berührte, kribbeln ließ. "Mhhhh~...", ein wohliges Seufzen entkam ihren Lippen, als sie spürte, wie seine weichen Lippen ihren Hals, an dem sie so empfindlich war, mit Küssen benetzten. Auch seine Stimme, die nah an ihrem Ohr ertönte, löste ungewohnte Gefühle in ihr aus. Killian war bei weitem kein Unschuldslamm und seine Liste war lang, mit den Menschen, mit denen er Sex gehabt hatte. Womöglich sogar auch an den verschiedensten Orten? Nun, so schätzte Anisa den Dunkelhaarigen zumindest ein und konnte sich auch einen Gedanken an Isabella nicht zurückhalten. Diese Frau war ebenfalls mit ihm im Bett gelandet und nicht nur das. Sie war die Einzige, die immer wieder an seiner Seite war. Aber das, was nun zwischen ihnen war, war anders. Sie beide wollten sich. Sie beide fühlten füreinander das Gleiche und das war es, was Anisa beruhigte. Es mag sein, das Isabella lange vor ihr an seiner Seite war, vielleicht kannte diese Frau ihn in manchen Hinsichten besser als Anisa. Eins aber konnte Anisa mit Sicherheit sagen, sie hatte den Kampf um sein Herz gewonnen. Anisa hatte es geschafft, den Mann zu erobern, nach dem sie sich schon so lange gesehnt hatte. Niemand anderes sonst.
    • "Wie war das nochmal mit dem langsam angehen lassen?", murmelte Killian mit einem schiefen Grinsen als er auf dem Sofa saß und Anisa sich daran machte seine Bandagen zu erneuern und die Wunde frisch zu verbinden. Die Dusche war ein wenig heißer ausgefallen als erwartet, wobei der attraktive Auftragskiller eigentlich davon ausgegangen war das es eine sehr interessante Dusche werden würde und sein Körper in Form seiner Wunde hatte ihm da einen dezenten Strich durch die Rechnung gemacht. Die Naht hatte offenbar das Bedürfnis sich zu verabschieden und nachdem mehr Blut als Wasser geflossen, Anisa panisch aus der Dusche gestürzt war um ihn zu verarzten, fanden sie sich doch ziemlich schnell auf dem Sofa wieder. "Ich durfte mir nicht einmal das Haar föhnen.", seufzte der Dunkelhaarige und zupfte an seiner nassen Haarsträhnen herum, welche ihm direkt im Gesicht hing. Anisa hatte allerdings andere Sorgen als sein Haardebakel, weswegen er die Verarztung brav über sich ergehen lies. Was blieb ihm auch anderes übrig? Es gab zwar deutlich angenehmere Dinge die er jetzt lieber tun würde, aber das Leben war nun mal nicht so wie er es gerne hätte. So saß er also brav auf dem Sofa und lies die Rothaarige Ärztin bei ihm spielen. Zugegeben hatte sie dafür ein deutlich besseres Händchen als der Pfleger, welcher eigentlich nur die Chance genutzt hatte um ihn zu betatschen. Warum um alles in der Welt zog er eigentlich immer genau die Art von Leuten an? Es würde ihm ein echtes Rätsel bleiben.


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    • Viel lieber hätte Anisa die Zeit genutzt und weiterhin die Dusche gemeinsam mit Killian in Anspruch genommen, als panisch aus der Dusche zu eilen, weil die Naht seiner Wunde sich verabschiedet hatte. Sie wollte die Zeit genießen, seine Nähe und seine Berührung. Tja, scheinbar hat Anisa zu wild und zu intensiv genossen und nun saß sie schmollend und gleichzeitig besorgt auf dem Sofa, um den Verband zu erneuern. "Sei still.", brummte Anisa und wickelte den Verband weiterhin um seine Wunde. Wenn die Naht sich schon nach so etwas, etwas löste, was würde dann geschehen, wenn Killian wieder dieser schrecklichen Arbeit nachging? Sein Körper brauchte Ruhe. Mehr Zeit, als nur zwei Tage, um sich wieder zu erholen. Sein Kommentar bezüglich seiner Haare riss sie aus den Gedanken und funkelte ihn böse an. "Das sind doch wohl die kleinsten Sorgen!", fauchte sie ihm entgegen und befestigte den Verband, nachdem sie die Rolle aufgebraucht hatte. Noch kurz überprüfte sie, ob der Verband auch wirklich halten würde, ehe sie ihre restlichen Verbände und alles andere, was sie aus dem Badezimmer mitgeschliffen hatte, wieder dorthin zurückräumte, wo sie sie vor wenigen Stunden eingeräumt hatte. Seufzend kam die schöne Rothaarige zurück und deutete zum Schlafzimmer. "Ich zieh mir etwas an.", sagte sie und verschwand auch schon wieder. Nachdem sie das Blut gesehen hatte, das aus der Wunde ihres Freundes tropfte, hatte sie sich in der Eile gerade so ein Handtuch um ihren Körper gewickelt. In der Woche, in der Killian kein Auge geöffnet hatte, hatte sie sich einige Klamotten angeschafft. Sonst waren ihre Kleidungsstücke nur auf das begrenzt gewesen, was Killian ihr einst gekauft hatte. Sie hatte sie in seinem Kleiderschrank verstaut, wo sie nun ein eng anliegendes Shirt und eine kurze Short herauszog. Vermutlich würden sie den restlichen Tag damit verbringen, in dieser Wohnung zu bleiben, weshalb Anisa es bevorzugte, etwas bequemes zu tragen. Abgesehen von ihrer Unterwäsche, die aus weinrotem und schwarzen Stoff und Spitze bestand. Es dauerte keine Minute, da hatte sie sich schon umgezogen und war zurück ins Wohnzimmer geeilt, um sich dort auf das Sofa fallen zu lassen und um in ein Stück ihrer kalten Pizza zu beißen. "Möchtest du dich denn schon hinlegen?".
    • Nun sie waren mehr schlecht als Recht in der Dusche zur Sache gekommen und auch wenn Killian es gerne in die Länge gezogen hätte, sprach seine Wunde eine ganz andere Sprache. Offenbar war die Naht alles andere als begeistert von Killians Sexualleben und wollte verdeutlichen, dass er gefälligst das Bett auf eine andere Art hüten sollte und Duschen nicht zweckentfremdet wurden. Der Rebell in dem Dunkelhaarigen hatte andere Pläne, welche aber gekonnt zur Nichte gemacht wurden. Nun gegen einen blutigen Abfluss war nicht einmal er gewappnet gewesen und Anisa erst Recht nicht. Er hätte nicht erwartet, dass die Kleine so schnell rennen konnte - beeindruckend. Jedenfalls wusste er nicht genau wie er so schnell auf das Sofa gekommen war, aber Anisa hatte ihn direkt darauf postiert und verarztet. Er fühlte sich fast wie ein Kind. Seine neckischen Bemerkungen kamen nur nicht ganz so gut an. Nun nicht das sich Kill daran stören wurde, er amüsierte sich königlich. Was musste die Rothaarige auch so süß sein, wenn sie sich ärgerte? "So? Ich bin echt eitel mit meinen Haaren.", murmelte er amüsiert und strich sich das nasse Haar zurück. Nicht einmal richtig abtrocknen hat er sich dürfen. Ganz schön dominant seine Freundin. Grinsend blickte er der schönen Frau nach als sie in sein Schlafzimmer verschwunden war und staunte nicht schlecht als sie mit Klamotten zurück kam, welche er noch nicht kannte. Hatte sie sich etwa bereits eingenistet? Perplex hob er eine seiner dunklen Augenbrauen, äußerte sich aber nicht weiter dazu. Es störte ihn nicht, also war es egal wann genau das eigentlich passiert war. Er hatte ähnlich wie Anisa ebenfalls nach einem weiteren Stück Pizza begriffen. "Mh, ich hab Lust auf Kaffee.", antwortete er ihr und erhob sich direkt vom Sofa.


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    • Das die Haare des Dunkelhaarigen im Moment höhere Priorität hatte, als seine blutende Wunde, war etwas, das Anisa in keinem Fall nachempfinden konnte. Dieser Idiot, entweder er wollte sie einfach nur wieder ärgern, oder aber auch, es interessierte ihn wirklich herzlich wenig. Warum musste es ausgerechnet auch in diesem Moment passieren? Hätte es an einem anderen Zeitpunkt nicht auch gehen können? Anisa konnte ihren Ärger nur schlecht verbergen. Der Ärger stammte nicht nur, das sie es wirklich geschafft hatten, die Naht zu öffnen, sondern auch, weil sie mit dem aufhören mussten, was sie gerade getan hatten... "Wenn du schläfst, rasier ich dir eine Glatze.", murmelte sie und begann damit, ihre ganzen Utensilien wieder in das Badezimmer zurück zu räumen. Dann hatte sie sich schnell etwas bequemeres angezogen und war wieder zu Killian zurück geeilt, der sichtlich überrascht über ihre Kleidung war. "Ich war so frei und hab mir einiges von meiner Wohnung bringen lassen.", sagte sie nur dazu und hatte sich auch schon neben ihn fallen lassen. Während sie nach einem Stück Pizza griff, erkundigte sie sich, ob er denn schon schlafen wolle. "Kaffee?", wiederholte sie perplex und sah ihm nach, als er sich auch schon erhob. Mit dieser Antwort hatte sie nicht gerechnet. "Pizza und Kaffee?", sagte sie und runzelte die Stirn. "Du bist echt eigenartig.". Anisa beobachtete ihn lediglich, wie er die Kaffeemaschine bediente und griff auch schon zum nächsten Stück ihrer Pizza. "Wie wär's, wenn wir heute etwas ruhiges machen? Wir schauen deine Lieblingsfilme an, schlafen und morgen Unternehmen wir etwas? Worauf hättest du Lust?".
    • Als Anisa davon sprach ihm eine Glatze zu rasieren, sobald er es auch nur in Erwägung zog einzuschlafen war etwas das ihn zunächst die Stirn runzeln ließ. Danach hatte er aber auch schon seinen typischen sündigen Schmollmund gezogen, welcher immer funktioniert hatte. "Du liebst mich, dass würdest du nicht tun.", murmelte er mit einer süßen Schnute im Gesicht und griff fast schon kindlich patzig zu seiner Pizza. Auch kalt war sie ein absoluter Genuss! Dort würde er eindeutig öfter bestellen. Ein schneller Service, eine gute Pizza und ein Bote mit den schrägsten Locken die er je gesehen hatte, was wollte er mehr? Sein Blick bezüglich der Kleidung seiner Freundin schienen allerdings doch noch etwas verraten zu haben und er nickte darauf lediglich. Was sollte er auch schon sagen? Ihm war es überraschend egal, ob sie nun Klamotten bei ihm hatte oder nicht. Das einzige worüber er sich Gedanken machen würde, würde sie damit anfangen bei ihm umzudekorieren. Das war etwas mit dem er sich nicht anfreunden konnte, glücklicherweise hatte sie dies aber nicht getan. Die Rothaarige hatte genug Respekt vor einer eigenen Wohnung und das war noch so eine Charaktereigenschaft die eindeutig einen Pluspunkt bei Kill einbrachte. Als sich Anisa danach erkundigte ob er sich schon hinlegen wollte, hatte Killian kurzerhand beschlossen sich zuerst noch einen Kaffee zu holen, stieß aber auf absolutes Unverständnis. "Also wirklich, Kaffee geht zu allem.", erklärte er kurzerhand und hob dabei belehrend seinen schlanken Zeigefinger. "Unterschätze niemals Kaffee. Immerhin ist es mein Antriebsmittel.", grinsend zwinkerte er ihr zu und hatte sich auf den Weg zu seiner offenen Küche begeben um die Kaffeemaschine in Schwung zu bringen. "Möchtest du etwas anderes Trinken, Wasser oder Saft?" , erkundigte er sich und überlegte bezüglich des morgigen Tages was sie unternehmen könnten. "Nun du hattest doch deine lange Liste."


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    • Schmunzelnd schüttelte Anisa ihren hübschen Kopf und räumte ihre Utensilien in das Badezimmer zurück. Umgezogen war sie zum Wohnzimmer zurück geeilt, hatte sich ein Stück ihrer Pizza geschnappt und griff auch schon zum Zweiten, als Killian äußerte, was er tun wollte. Kaffee zu Pizza. Das war wirklich etwas, das Anisa nicht nachvollziehen konnte. Wer trank schon Kaffee zu seiner Pizza? Bei seinen nächsten Worten aber biss sie sich amüsiert auf die Unterlippe und grinste den Dunkelhaarigen an. "Nun, jetzt hast du wohl ein neues Antriebsmittel.", schnurrte Anisa und biss erneut grinsend von ihrem Stück ab. Killian erkundigte sich auch schon, was sie trinken wollte, womit Anisa nickend mit vollem Mund 'Wasser' antwortete. Dann erklärte sie, das sie den Tag dafür nutzen konnte, etwas zur Ruhe zu kommen. Aber was sollten sie am nächsten Tag tun? Es gab so vieles, was Anisa mit Killian unternehmen wollte. Von den Verrücktesten bis zu den Kitschigsten Sachen, sollten sie alles erleben. Er sollte auch ein Teil seiner Kindheit zurück bekommen. Killian hatte nie Kind sein dürfen und das war etwas, was Anisa schon immer gestört hatte. Ein kleiner Junge mit einer Pistole in der Hand... Das war unmenschlich! Auch Killian erinnerte sie an ihre lange Liste, woraufhin sie ins Grübeln verfiel. Was könnten sie machen? Auch wenn sie hinaus gingen, sollte es etwas ruhigeres sein. Killian sollte sich schonen, erst recht, nachdem was unter der Dusche geschehen ist. Nun, wenn sie ehrlich war, fiel ihr auf die Schnelle nichts ein. "Ich weiß auch nicht.. Wenn und jemand sieht?", schmollte Anisa. "Egal was wir tun würden, ich dürfte nicht an deiner Seite sein, so wie ich es gerne hätte...".
    • Als Anisa ihm mit vollen Mund antwortete, musste er leicht lachen und gesellte sich zusammen mit seinem Kaffee und ihrem Wasser zurück auf das Sofa. Es war alles nach wie vor noch ein wenig anstregend und er bemerkte bei jedem Schritt seine Wunde, obwohl sie nicht an den Beinen war sondern an der Brust. Glücklicherweise auch wenn es ein wenig traurig klang, war er äußerst schmerzresistent und ehrlich gesagt hatte er schon deutlich schlimmere Schmerzen als das erlebt, weswegen er damit auch umgehen konnte. Das würde er allerdings von sich behalten, immerhin war seine Freundin schon besorgt genug und drehte allein wegen einem blutenden Verband bei ihm komplett durch. Er nippte zufrieden an seinem Kaffee und erinnerte sich an die lange Liste der Rothaarigen, mit all den Dingen welche sie gerne mit ihm unternehmen wollte. Ihre Antwort darauf war zwar selbstverständlich, aber es ging nun mal nicht anders. Killian war allein schon eine Zielscheibe und mit der Tochter seines Chefs an der Seite, waren sie beide das gefundene Fressen für all die Feinde von John Astolfo und mal ehrlich, davon hatte er verdammt viele. "Ich weiß, aber wir können diese Dinge dennoch unternehmen. Du musst nur deine Finger von deinem verdammt heißen Freund hier lassen.", versuchte Kill ein wenig zu scherzen, seufzte leicht und stellte seinen Kaffee auf den Tisch ehe er sich an Anisa wandte. "Ich hab es dir gesagt Anisa, ich ... kann dir leider nicht das bieten was du dir wünscht. Ich würde es sehr gerne, aber es ist mir leider nicht möglich bzw. ist es mir möglich würde uns beide aber zu einer wandelnden Zeitbombe machen.", erklärte er ihr und strich ihr zärtlich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. "Hinter verschlossenen Türen werde ich aber nur dir gehören, das verspreche ich dir."


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    • Als sich Killian neben Anisa setzte, konnte sie gar nicht anders, als skeptisch auf die Tasse in seiner Hand zu glotzen und ihr Glas entgegen zu nehmen. Kaffee und Pizza... Nun, wenigstens hatte er Geschmack bei seiner Frauen Wahl, die war immerhin auf sie gefallen. Wenigstens hatte sie langsam wieder zur Ruhe gefunden, nachdem die Blutung stoppte und ein neues Verband um seine Brust gelegt war. Was würde geschehen, wenn sich die Naht komplett löste, wenn Killian seinen Körper überlastete? Wenn sowas schon unter der Dusche passiert, nur weil sie ihre Lust nicht ganz zügeln konnten, was würde dann passieren, wenn er wieder dieser Arbeit nachging? Anisa konnte ihren Kopf von diesen Gedanken nicht vollständig leeren und schweifte immer wieder ab. Tiefe, intensive Gefühle hatten sie beide entwickelt und das brachte sie in noch größere Gefahr, als ohnehin schon. Es gab Zeiten, wo sie ihn verflucht hätte, wenn er auf die Idee käme, mit ihr gemeinsam unter die Dusche zu steigen oder etwas zusammen zu Unternehmen. Jetzt aber sehnte sie sich genau nach dieser Nähe und wünschte, ihn wie einen richtigen Partner behandeln zu können, auch außerhalb dieser sicheren Wände. "Das ist ein leichteres, wenn man dabei bedenkt, das du diesen süßen Hintern vor dir hin und her wackeln sehen musst, ohne ihn anfassen zu dürfen.", konterte Anisa und deutete auf ihren Hintern. Als er aber dann plötzlich seufzte und erklärte, das er gerne wollte, aber es lieber sein lassen sollte, entlockte es auch ihr ein schweres Seufzen. "Ich weiß.", grummelte sie, ehe sie wieder ein zaghaftes lächelnd aufsetzte, als Killian ihr zärtlich eine Strähne aus dem Gesicht strich. "Du gehörst mich auch außerhalb verschlossenen Türen.", sagte sie zärtlich und doch auch bestimmend. "Nur das wir unsere Beziehung nicht zeigen können.". Anisa konnte man in vielen Dingen schlecht einschätzen. Wer hätte schon gedacht, das sie so anhänglich sein konnte? So liebevoll und so voller leidenschaft? Bisher hatte sie nur ihre Lust befriedigt und bei Jaden hatte sie geglaubt, er könne der Eine sein. Aber so war es nicht, Killian war der, der ihre Sinne verrückt spielen ließ und ihre zärtliche und verletzliche Seite hervorlockte.
    • Natürlich entging Killian nicht der skeptische Blick welchen sie weiterhin auf seinen armen Kaffee richtete, also wirklich. "Würdest du aufhören meinen Kaffee so anzustarren?", meinte er dann leicht lachend. "Ich kann Kaffee praktisch zu allem Trinken. Ähnlich wie scharfes Essen." erklärte er ihr selbstverständlich. Er stützte seinen Kopf auf seiner Hand ab, während sein Ellenbogen auf der Sofalehne platziert war und sah Anisa eine Weile lang mit diesen goldenen Juwelen an. Sein Blick war auf sie gerichtet mit einem sanften Lächeln auf den Lippen. Anisa wiederum hatte ihn necken und ärgern wollen, woraufhin er sie weiterhin genauso ansah. "Nicht nur dein Hintern ist wunderschön.", antwortete er ihr daraufhin verführerisch und gekonnt passend. Das war etwas worin er Übung hatte, Flirten und die richtigen Worte finden welche die anderen hören wollten. Das hatte er lernen müssen, auch wenn er es hasste. Bei Anisa allerdings entsprach es der Wahrheit. Ihr sagte er solche Dinge aus vollstem Herzen. Wenn sie ihn ausziehen wollte, mit ihm schlafen wollte oder selbst versaute Dinge ausprobieren wollte, war er dazu gerne bereit. Für Anisa wollte er wunderschön sein, heiß oder was ihm sonst so gesagt wurde. Wenn diese Worte von ihr kamen, dann bedeuteten sie ihm etwas. Es war kein leeres Gerede, er glaubte Anisa. Killian glaubte daran, dass sie ihn ohne Vorbehalte liebte. Genauso deswegen musste er sie auch beschützen. "Stimmt ich gehöre auch so dir.", antwortete der hübsche Dunkelhaarige und schnappte sich dann erneut seinen Kaffee um davon einen Schluck zu nehmen, ehe er Anisa einen Moment lang ansah. "Ich wollte schon immer mal in ein Aquarium besuchen. Du weißt schon dort wo sie Fische zeigen in so einem Tunnel und man durchlaufen kann. Ich war noch nie im Lido di Jesolo Sealife und dabei ist es hier in Venedig."


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    • Anisa hatte weiterhin skeptische Blicke der Tasse Kaffee zugeworfen, was der Dunkelhaarige auch bemerkte. Sie solle sein Kaffee nicht weiter so anstarren, woraufhin sie nur mit der Hand abwinkte und selbst an ihrem Glas nippte. "Versteh ich nicht.", antwortete sie nur und stellte ihr Glas auf dem Glastisch vorsichtig ab. Dann bemerkte sie, wie Killian sie ansah und konterte seinen eigenen Satz. Mit einer weiteren selbstverliebten Antwort hatte sie gerechnet, aber nicht mit einem so schönen Kompliment. Ihr freches Lächeln wandelte sich zu einem sanften, verliebten Lächeln und blickte fast schon schüchtern zu ihrem Glas zurück, ehe sie ihren Blick wieder erhob. "Das du zu so etwas imstande bist, hätte ich nicht gedacht.", schmunzelte sie und legte ihre Beine ebenfalls auf das Sofa, um ihren Kopf auf seinem Schoß abzulegen. So ein Kompliment aus Killians Mund zu hören, war wunderschön und entlockte ihr eines ihrer schönsten Lächeln. Er war es, der sie gerettet hatte. Als kleines Mädchen wollte sie ihn beschützen und nun, als ihre Gefühle tiefgründiger gingen, wollte sie es wieder. Aber er war es, der sie vor ihrem Tot schützte. Sie konnte bereits hinunter sehen, von diesem Krankenhausdach und war bereit, sich das Leben zu nehmen. Aber er war es, der sie gerettet hatte und das war nicht das erste Mal. Dann erklärte sie ihm, das er auch außerhalb verschlossenen Türen ihr gehörte und beobachtete, wie er nach seinem Kaffee griff. "Ein Aquarium?", wiederholte sie. Gut, mit einem Sealife Besuch hatte sie nun wirklich nicht gerechnet. Wenn er es sich aber wünschte, dann soll es so sein. Und abgesehen davon, war es etwas ruhiges und wenn sie nicht zu spät hin gingen, dann würde es auch nicht so überlaufen sein. Wenn ihm irgendjemand nämlich gegen die Schulter stieß, dann könnte sie nicht an sich halten. "Einverstanden. Dann gehen wir morgen dorthin.".
    • Das er seinen unschuldigen Kaffee in Schutz nahm war eine Sache, dass er aber solch einen schönen Satz heraus brachte war wohl etwas mit dem Anisa nicht gerechnet hatte. Killian war jemand der trotz seines schlimmen Mundwerks genau wusste, was andere hören wollten. Er hatte gelernt sein Aussehen und seinen Charme für die Arbeit ideal einzusetzen und das meist mit großem Erfolg. Allerdings waren diese Worte an die Rothaarige ernst. Er hatte ernsthaft ohne böse Absichten jemanden solch schöne Worte geschenkt. Es war ungewohnt, aber es stimmte Killian glücklich. Warum sollte er auch gemein zu dem einzigen Menschen auf der Welt sein, von dem er wirklich glaubte geliebt zu werden? Nein Anisa war kostbar geworden, kostbarer als alles andere auf der Welt. "Du wärst überrascht.", antwortete er ihr mit der gleichen Tonlage wie zuvor. "Du bist der einzige Mensch der auch solche Seiten an mir kennt oder kennenlernen wird." Der attraktive junge Mann griff daraufhin zu seinem Kaffee, nahm noch einmal einen zufriedenen Schluck und erzählte seiner Freundin davon, dass er gerne ein Aquarium besuchen wollte. Auch wenn um Killian herum immer Aktion herrschte, mochte er in der wenigen Freizeit die er besaß die entspannten Dinge des Lebens. Er mochte es mal auf dem Sofa zu liegen und Filme anzusehen, ebenso wie einfach mal mit Kopfhörern den Park entlang zu joggen oder mit seinem Motorrad neue und fremde Orte zu erkunden. "Ist das so überraschend? Ich mag Fische.", murmelte er schmunzelnd und drehte sich auf dem Sofa so, dass er nun an der Sofaarmlehne seinen Rücken anlehnte, die Beine auf dem Sofa hatte und zu ihr sehen konnte, während er saß ohne den Kopf drehen zu müssen.


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    • Es war ungewohnt aber Anisa freute sich wirklich. Sie war also der wirklich einzige Mensch, der es geschafft hatte, Killian, eine Raubkatze zu zähmen und sein Herz zu öffnen. Für beide war es noch neu, nur für Killian vermutlich weitaus gewöhnungsbedürftig, aber Anisa freute sich so sehr, das sie dieses dämliche Lächeln nicht mehr aus ihrem Gesicht brachte. Mit diesem schönen Lächeln blickte sie Killian an, als wäre er der einzige Mensch, der sie am Leben erhalten konnte. Blickte ihn so liebevoll an, wie sie es bei noch niemandem getan hatte. Etwas warmes floss durch ihren Körper und war unfähig eine Antwort zu geben. Stattdessen lächelte sie ihn liebevoll an und begann darüber zu reden, was sie am nächsten Tag denn tun könnten. Ein Aquarium Besuch also... "Ziemlich überraschend! Ich hab mit allem gerechnet, aber nicht mit einem Aquarium.", antwortete sie während sie beobachtete, wie er es sich auf dem Sofa bequem machte. Einladend! Weshalb Anisa über ihn krabbelte und ihren zierlichen Körper auf seinem legte und ihre Kopf auf seiner Brust ruhte. Natürlich so, das sie ihm an seiner Wunde nicht wehtun konnte. Mit ihren großen, grünen Augen blickte sie zu ihm hinauf, nachdem sie sich an ihn geschmiegt hatte und sah in seine schönen, goldenen Augen, die so wunderschön schimmerten. Dieser Mann hatte sie gerettet. Killian hatte sie vor ihrem Selbstmordversuch gerettet, sie von diesem Dach begleitet und gestanden, das alles nur eine Lüge war. Es mag sein, das es schreckliche Konsequenzen haben könnte oder es die schlechteste Entscheidung war, die sie beide nur treffen konnten. Aber das war ihr egal. Anisa wollte an seiner Seite sein. Sie wollte es so sehr und sein Geständnis hatte ihr das Leben gerettet. Für diesen Mann würde sie Alles geben.
    • Killian konnte durchaus nett sein wenn er wollte, nur hatte er bislang keinen Grund dazu gehabt. Natürlich änderte es nichts daran das der Dunkelhaarige nach wie vor kein guter Mensch war, ganz im Gegenteil. Er war ein Krimineller, ein Mörder, eine Hure und ein Irrer, aber wenn kümmerte das? Er hatte jemanden gefunden, der ihn liebte wie er war und das ohne Hintergedanken! Natürlich war auch Anisa ihm zuerst an die Wäsche gegangen, aber sie hatte oft genug bewiesen das ihr mehr an ihm lag. Er würde diese Frau beschützen, er würde ihr auch andere Seiten von ihm zeigen. Seiten die er niemals der Welt offenbarte. Er war zwar weiterhin das neckende Arschloch, aber ihr gegenüber meinte er es nie böse, es gehörte nun mal zu ihm. Aber selbst das hatte diese Frau akzeptiert. Gott, er hasste sie immer noch dafür das er ihr das antat. Sie würde mit ihm nur leiden und doch konnte er sie jetzt nicht mehr gehen lassen ...
      Als sie ihm aber diesen Blick schenkte, diesen liebevollen und warmen Blick wurde ihm ganz mulmig. Alles in ihm fuhr plötzlich Achterbahn und er bemerkte wie ihm plötzlich die Röte ins Gesicht schoss. "Schau nicht so!", schnell hatte er sie an sich gedrückt, als sie die Arme um ihn gelegt und sich an ihn geschmiegt hatte. "Wenn du jemanden anderen so ansiehst, als mich dann mach ich dir die Hölle heiß hörst du?", nuschelte er immer noch rot im Gesicht und vergrub sein Gesicht in ihrem vollen Haarschopf. Also wirklich, wie konnte sie ihn nur mit so viel Gefühl ansehen, dass man es auch noch so deutlich erkannte. Da konnte er doch gar nicht anders als!


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    • Sah sie denn wirklich richtig? Trügen sie auch ihre Augen nicht? Wurde Killian etwa wirklich... Rot? Es war nicht zu übersehen und Anisa konnte gar nicht anders, als leise zu kichern. War es etwa ihr verliebter Blick gewesen, der das verursacht hatte? Wenn das öfter klappen würde, dann würde sie das definitiv tun! Fröhlich schlang sie ihre Arme um ihn und kicherte weiterhin, auch seine Worte machten die ganze Sache nicht besser für ihn und als er sie dann auch noch an sich gedrückt hatte, schlug ihr Herz schneller, als zuvor schon. Nicht nur Anisa hatte diese zärtliche Seite, sondern auch Killian hatte ganz andere Seiten an sich, die sonst niemand anderes kennen gelernt hatte! Es machte sie stolz und gleichzeitig so unfassbar glücklich. "Oh, das will ich sehen! Du und eifersüchtig? Damit hätte ich in meinem Leben nicht gerechnet.", kicherte sie noch immer und genoss die Nähe zu ihm. An dieses unbeschwerte würde sich Anisa so gern gewöhnen, aber das war etwas, das sie sich nicht leisten konnte. Es waren erst ein paar Stunden vergangen, ihr blieben also noch immer fast zwei ganze Tage aber sie vermisste ihn schon jetzt. Für einen Augenblick schloss sie die Augen, atmete seinen Duft ein und genoss einfach den Moment. "Ich bin so glücklich, an deiner Seite sein zu können. Egal was passiert, ich werde immer bei dir bleiben...".
    • Als sie so lächelnd ihre Arme um ihn schlang, brachte es auch Killian zum lächeln. Er hätte selbst nicht geglaubt, dass er einmal so zärtlich sein konnte. Vielleicht hatte Isabella recht? Vielleicht machte ihn Anisa tatsächlich zahm, aber wäre das denn so schlecht? Warum musste er rund um die Uhr der grausame Mörder sein, mit den kalten Augen und ohne Herz? Das war er oft genug und es machte müde. Er war so unglaublich müde davon. Er wusste das er ein Monster war, dass er Anisa nicht verdient hatte und das sie wegen ihm leiden würde. Vielleicht lag darum in den Augen von Killian wann immer die Rothaarige ansah auch eine gewisse Traurigkeit. Eine Traurigkeit die er nicht abstellen oder verbergen konnte. Er konnte lächeln, aber seine Augen taten es nie. Ob Anisa das auffiel wusste er nicht, aber hoffte das es nicht der Fall war. Diese ewige Sorge um ihn war nichts das der schönen Frau in seinen Armen gut tat. Er verdiente ihre Sorge nicht, vielleicht begriff sie das irgendwann und wenn es so weit war, würde er sie gehen lassen. Er würde sie gehen lassen, weil er sie so sehr liebte. Scheiße, er war wirklich verliebt ... verdammte scheiße. Er hatte Anisa schweigend durch das Haar gestrichen, während sie so amüsiert mit ihm sprach. Wenigstens war seine Röte verschwunden! " Ich weiß nicht ob man es Eifersucht nennen kann. Wenn du aber jemanden so ansiehst, vor allem einen Mann weckst du Gefühle in ihm und ich werde es nicht zulassen das sich jemand an dir vergreift. Darum zeig diese Seite nur mir. Menschen sind grausam und ich muss dich vor dieser Welt beschützen, glaub mir.", antwortete er ihr ehrlich und drückte sie weiterhin fest an sich. Sie durfte niemals das durchleiden, dass er erlebt hatte - niemals! Ihre nächsten Worte hätten ihn fast zum weinen gebracht, weshalb er schwieg und sein Gesicht weiterhin an ihrem vollen Haarschopf vergrub.


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    • Dieser Moment sollte niemals enden. Sie wollte weiterhin in seinen Armen liegen, seinen Geruch einatmen und glücklich sein. Anisa wusste, das ihr das nicht immer möglich sein würde. Vermutlich würde es nur so sein, wenn sie in dieser Wohnung waren und so wie sie Killian kannte, war das nicht oft der Fall. Meistens fiel er dann nur ins Bett, weil er so erschöpft war. Bevor Isabella sie entführt hatte, da hatte er auch nur wenig gegessen und meist auch nicht alles hinunter bekommen. Das sie womöglich nur wenig Zeit füreinander hatten, das war Anisa von Anfang an klar gewesen, aber sie akzeptierte es, auch wenn es schmerzte. In der Öffentlichkeit konnte sie ebenso wenig einfach seine Hand nehmen oder ihn küssen, das war absolut Tabu! Niemand durfte erfahren, das sie zwei nun eine Beziehung führten. Es schmerzte und doch nahm Anisa all das so hin und das auch nur, weil sie ihn so sehr liebte. Egal was geschehen würde, sie wollte an seiner Seite sein. "Die Welt ist nicht so schlecht, wie du es denkst, Killian. Es mag sein, das die Welt, die du kennst, schrecklich ist, die Welt, die ich aber kennen lernen durfte, kann so wundervoll sein. Und mit dir wird meine Welt noch wundervoller werden.", erklärte sie flüsternd und sagte im nächsten Moment Worte, die Killian nicht beantwortete. Ihr Damen streichelte über seinen Oberarm und ihre Augen schlossen wieder. "Ich bin nicht dumm, ich weiß, was alles auf mich zu kommen wird. Selbst wenn wir diese Beziehung nicht führen würden, wäre ich in Gefahr, oder nicht? Ich...", Anisa hielt inne und kämpfte mit der Traurigkeit tief in ihr an. "Ich habe doch ohnehin schon so vieles ertragen und wenn...", ihre Stimme wurde brüchig, "Wenn du nicht an meiner Seite wärst, dann hätte ich alldem nicht mehr stand halten können. Du bist so vieles mehr als das, was die Menschen in dir sehen. Hör nicht auf das, was man dir sagt, aber bitte glaube mir, wenn ich sage, dass ich nur dein bestes will. Du bedeutest mir so unglaublich viel und ich werde alles durchstehen, wenn es bedeutet, das ich bei dir sein kann.".
    • Schweigend hatte er die schöne Frau in seinen Armen angesehen, strich nachdenklich durch ihr langes und feuerrotes Haar, während sie ihn ansah. Ihre Augen funkelten wie die kostbarsten Juwelen und wäre er ein Dieb, hätte er Anisa sicherlich schon so viel früher von all dem entführt. Aber er war kein Dieb, nicht mehr. Das was er jetzt war würde ihn in seiner Heimat die Todesstrafe einbringen, hier würde er lediglich im Knast verrotten. Ob es ihn wohl irgendwann einmal erwischen würde? Wer wusste das schon. "Ich bin neidisch.", gestand er leise während er sich an sie geschmiegt hatte, den Duft seines Shampoos in ihren Haaren vernahm und zärtlich mit der Hand an ihrem Rücken entlang strich. Anisa hatte ja keine Ahnung, es würde so viel schlimmer werden. Das was sie erlebt hatte war nichts, eigentlich war es lächerlich, aber das konnte er ihr nicht sagen. Sie würde entweder ausrasten und behaupten es sei nicht so oder aber Angst bekommen. Killian entschied sich demnach daraufhin nichts zu erwidern, ganz gleich was er auch sagen würde, es würde nichts daran ändern das diese Beziehung ein Fehler war. Ein Fehler welcher sich so perfekt und wunderschön anfühlte, dass er sich erneut für seinen Egoismus schämen musste. Nun brachte er auch noch den Menschen in Gefahr den er liebte, große klasse Kill. "Wir werden sehen ob deine Lobreden für mich abgemessen sind.", antwortete Killian flüsternd, während er sie fester an sich drückte.


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Anisa erwiderte nichts mehr, sie schmiegte ihren Körper einfach nur an Killians, genoss seine Nähe und atmete seinen Duft sein. Sie liebte ihn von ganzem Herzen. Beide wussten, das ihre Beziehung riskant war und wohl das Gefährlichste, worauf Anisa jemals eingegangen war. Aber das war für sie in Ordnung, sie würde all diese gefährlichen Risiken eingehen, solang sie nur bei ihm sein konnte. Es mag sein, das Killian die schöne Rothaarige verletzen wird, ob er es wollte oder nicht, aber all das und noch vieles mehr würde sie ertragen. Nur um an seiner Seite zu sein. Ihre vollen Lippen formten sich zu einem sanften Lächeln und vergrub ihr Gesicht an seiner Brust. Was hatte dieser Kerl nur mit ihr angestellt? Wann war sie denn nur jemals so einfühlsam und zerbrechlich gewesen? Sonst immer gab sie sich als die selbstbewusste und starke Frau. Eine Frau, an die niemand herankam und nur konzentriert auf ihr Studium war. Aber Killian änderte sie. Zumindest, wenn er sich in ihrer Nähe befand. Ihr Herz raste, ihr Körper wurde ganz heiß und eine Welle aus Freude und gleichzeitig Trauer überschwappte sie. Sie lauschte seiner tiefen Stimme, antwortete nicht und verharrte einfach in dieser Position. Auch seine langen Finger, die durch ihr Haar strichen, war etwas, das sie lieben gelernt hatte. Als junges Mädchen hatte ihre Mutter ihr Haar gebürstet und bis heute hatte es einen beruhigenden Effekt. "Halt die Klappe und freu dich über meine Worte.", flüsterte sie kaum hörbar mit einem leichten Schmunzeln und löste sich nicht.
      Nach einiger Zeit hatte Anisa sich dazu zwingen müssen, sich von Killian zu lösen, nachdem sie sich erkundigt hatte, welchen Film er denn zuerst gern ansehen wollte, um ihn daraufhin einzulegen. Natürlich hatte sie sich sofort wieder den kuschligen Platz an Killian gesichert, ihren Kopf auf seiner Brust gebettet und den Film angesehen. Anisa konnte sich nicht erinnern, aber irgendwann schien sie wohl eingeschlafen zu sein, nachdem sie schon den zweiten Film eingeschalten hatten. Und am Abend, als sie frühzeitig ins Bett fielen, hatte sich Anisa wieder so an Killian geklammert, wie sie es sonst immer getan hatte, als hätte sie angst, er könnte in der Zeit einfach so verschwinden. Mal ehrlich, Killian konnte man das doch sogar zutrauen!
      Am nächsten Morgen befanden sie sich auch schon im Lido di Jesolo Sea Life Aquarium. Die schöne Rothaarige hatte darauf bestanden, das sie frühzeitig dort eintreffen sollten, denn sonst müsste sie viel zu vielen Kindern in die Schranken weisen, das sie gefälligst aufpassen sollten, wo sie hin liefen. "Gibt es hier auch Pinguine?", schmollte Anisa, als sie einen hässlichen platten Fisch beobachtete, auf dessen Schild neben seinem Becken 'Steinbutt' und 'Flunder' stand. Der Tag verging so, wie Anisa es sich vorgestellt, aber nicht gewünscht, hatte. Immer wieder trat ihr ein Kind auf die Schuhe, das unbedingt vor ihr die Fische beobachten wollten, Killian lachte sie aus oder vergleichte sie mit irgendwelchen Fischen, die sie in ihrem Leben noch nicht gesehen hatte und diese Distanz die sie einhalten mussten, konnte sie einfach nicht umgehen. Nun, wenigstens Killian hatte seinen Spaß und somit kamen sie, mit den schrecklichsten Souvenir zurück, die Anisa jemals gesehen hatte. Na ja... Eigentlich war sogar sie es, die dieses dämliche Ding auch haben wollte. Eine Mütze die aussah wie, als träge man einen Kraken auf seinem Kopf. Killian machte in diesem Ding einfach ein zu gutes Bild, weshalb Anisa es auch mit einem breitem Grinsen gekauft hatte. Womit sie allerdings nicht gerechnet hatte war, das diese zwei Tage so verdammt schnell vergingen. Die letzte Nacht hatte Anisa kaum ein Auge zu bekommen, hatte an die Decke gestarrt oder auch Killian in den einzigen Momenten beobachtet, wo er so friedlich aussehen konnte. Und dann dieser verdammte Wecker, der sie aus dem Schlaf riss, nachdem sie endlich ein Auge zubekommen hatte. Killians Abreise stand bevor... Bei dem Gedanken drehte es ihr bereits den Magen um.
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