Es war wohl ein wenig merkwürdig für einen Mann, welcher bereits in ziemlich vielen miesen Lebenslagen sexuelle Kontakte gepflegt hatte, wählerisch bei dem Ort des Liebesakts zu sein und dann ausgerechnet das klassische Bett bevorzugte. Vielleicht lag es aber auch genau daran. Seiner Vergangenheit zu urteilen, müsste er eigentlich all diese Körperlichkeiten verabscheuen, dem war aber nicht so. Nun das er verkorkst war, dass wusste Kill schon immer. Ob Anisa von all diesen Dingen über ihn wusste, wusste der attraktive Auftragskiller nicht. John Astolfo war kein redseliger Mann, wenn es um seinen liebsten Schützling ging. Allerdings war Killian im Untergrund bekannt und viele seiner Feinde lauerten dort, verbreiteten Gerüchte, die meist leider keine waren und demnach war es kein Geheimnis in welchen Metiers sich der Dunkelhaarige bereits bewegt hatte. Amüsanterweise verabscheute aber niemand seine Gesellschaft, ganz im Gegenteil. Man nahm automatisch an, dass er Ahnung in allen sexuellen Belangen hatte und auf Grund seines Aussehens zog er die Leute ohnehin an wie das Licht die Motten. Anisa hatte er ebenfalls mit seiner Optik gelockt, dessen war er sich sicher, aber er glaubte der Rothaarigen, dass es auch noch einen anderen Grund gab. Welchen würde er wohl herausfinden müssen. Als er seine Lippen auf die der attraktiven Prinzessin der Mafia gelegt hatte, entfachte sie gleich einen wahren Zungenkampf. Offenbar wollte sie selbst bei einem Kuss die Oberhand haben, amüsant. Killian lies sich nur zu gern auf dieses Spiel ein, warum auch nicht? In Anisa hatte er offenbar mehr als nur ein Talent entdeckt, sondern jemand mit dem er körperlich zumindest auf einer Wellenlänge war. Seine Hände wanderten unter ihre Oberbekleidung, hinauf zu ihrem wohl geformten Dekolleté Seine Berührungen waren nie grob, außer sein Partner oder seine Partnerin verlangte explizit danach. Ansonsten war er überraschend zärtlich. Nie würde er eine Frau grob motorisch berühren, Männer hingegen mochten es meistens gröber, dass war auch etwas das er gelernt und lieben gelernt hatte. Jedes Geschlecht hatte seine Facetten und Reize, daher bevorzugte er eigentlich keines so genau. Hauptsache die Person entsprach seinem Sinnbild für Ästhetik.

ღ For my lovely Warlock ღ