[2er RPG] Cold, Lonely and Freezing

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    • Naira O'Connor

      Ihre Kehle wurde immer weiter zugedrückt, jedenfalls bekam Naira das Gefühl, als würde er wieder über ihr hocken und ihren Hals festhalten. Die Panik stieg in ihr, der Körper fing an zu Schwitzen und so recht wusste die Frau nicht, was sie tun sollte. 'Es ist nicht real', dachte sie sich immer wieder, um wenigstens ihren Kopf davon zu überzeugen, aber letztendlich klappte die Ablenkung erst mit einem Bellen ihres Hundes. Spike bellte selten, aber er tat es dieses Mal und das im richtigen Moment. Er hatte gewittert, dass mit seinem Frauchen irgendetwas los war, dass etwas nicht in Ordnung war, er gab ein Laut von sich um auf sich aufmerksam zu machen. Damit lenkte er Naira auch in diesem Moment, sie kam schnell zu sich und konnte den Gedanken ignorieren, der sich in ihren Kopf gepflanzt hatte.
      Der Kaffee am Strand hatte tat der Frau scheinbar nicht gut, ihr wurde es übel und sie musste zur Toilette fast schon rennen, um den Inhalt ihres Magens nicht auf dem Boden zu verteilen. Einen kurzen Augenblick war sie sich nicht sicher, was sie davon halten sollte, sie hatte Angst, sie hätte sich vielleicht etwas eingefangen, aber nach einem Streit mit Victor kam es oft vor, dass sie Probleme mit ihrem Magen hatte. Die Erklärung klang sehr plausibel, weshalb sie auch nicht mehr darüber nachdachte, stattdessen widmete sich Naira der Hausarbeit. Nach dem Schlucken von Schmerzmedikamenten konnte sie in Ruhe das Haus in Ordnung bringen. Sie schaffte es zwei Wäschen im Garten aufzuhängen, die Betten neu zu beziehen, das Bett für Alex vorzubereiten und auch in Victors Arbeitszimmer etwas Ordnung reinzubringen. Ja, er sortierte seine Sachen gerne selbst, aber letztendlich blieb alles so liegen, wie er es hingelegt hatte, Naira hatte nur ein wenig Staub gewischt und den Müll entsorgt. Das Haus war durchgelüftet und selbst ein wenig Spielzeit war für den Hund gefunden. Ein recht produktiver Tag dafür, dass sie sich nicht bewegen sollte, aber es gab niemanden, der diese Frau an die Couch binden konnte, nicht einmal Victor. Es war einer der Gründe, weshalb sie es nicht lange im Büro geschafft hatte, sie brauchte die Bewegung.

      Fast hätte die Frau die Zeit vergessen, aber ihr Mann rief an. Bereit war Naira allemal, sie hatte ja nichts, wofür sie sich vorbereiten musste, aber sie wurde skeptisch über den Unterton in der Frage danach, ob alles bei ihr gut war. "Alles blendend", antwortete die Frau und war dabei sich Schuhe anzuziehen auf der Treppe. Spike wollte sofort mit, aber ihn konnte sie nicht zu dem Termin dazu nehmen, er könnte der Verkäuferin nicht gefallen.. Vor allem seine Haare. "Das Haus ist aufgeräumt und bereit für die Gäste morgen". Sie wusste ja nur nicht, dass es vollkommen umsonst war, aber sie Überraschung würde es ja erst morgen geben.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor gab ein unüberhörbares Grummeln von sich, als sie mitteilte, dass das Haus sauber sei.
      "Hast du aufgeräumt?", warf er ihr sofort genervt vor und atmete durch, bevor er ihr eine Predigt halten konnte. Er wollte sie letztlich nicht dafür ahnden, dass sie sich um ihre Reputation und die Ordnung im Haus sorgte. Auch für das Aufräumen in seinem Büro würde er sich früher oder später bedanken müssen.
      "Alles klar, ich bin da...", er schaltete das Handy aus und bog gerade in dem Moment auch mit Nairas Wagen wieder auf ihre Straße ein und stellte den Wagen auf den vorgesehenen Parkplatz. Als er ausstieg dachte er nicht daran den Wagen abzuschließen und lief direkt zu der Türe, um sie zu öffnen und entdeckte bereits, Naira die abholbereit vor ihm den letzten Schnürsenkel zuband.
      Er sah sie überrascht an, warf nur einen knappen Blick in den Flur und stellte sich dann bei Seite, damit Naira mit ihm rauskommen konnte.
      "Wir müssen uns leider ein wenig beeilen, weil uns entweder der Verkehr oder die roten Ampeln einen Strich durch die Rechnung machen werden.", erklärte er ihr, weswegen er auch ein wenig zu sputen versuchte und Naira schnell half in ihren Wagen auf der Beifahrerseite zu steigen.
      "Ich nehme an, du hast dir meinen Rat nicht zu Herzen genommen und mal Auszeit genommen...", fragte er und wollte und brauchte darauf auch keine Antwort. Genau so wie auf die Frage, ob sie bei ihrer Aufräumaktion den ein oder anderen Hinweis in der Akte entdeckt haben könnte.
    • Naira O'Connor

      Ein Schmunzeln bildete sich auf Nairas Lippen, als ihr Mann schon genervt danach fragte, ob sie aufgeräumt hat. Sie gab ihm keine richtige Antwort darauf, denn er legte mit den Worten auf, dass er da sei, kurz darauf war er auch schon an der Haustür. Dass sie sich beeilen mussten war in Ordnung, aber Naira konnte nicht schneller, sie war schon mit dem Fuß zu kämpfen. Irgendwann war sie im Wagen und ihr Mann konnte losfahren, sie hatten noch ein wenig Zeit, das würden sie sicherlich hinbekommen..
      "Ich habe mir eine Auszeit genommen.. Eine Naira-Auszeit.. Und ich muss dir sagen, ich fühle mich gut.. Richtig gut!". Sie blickte zu ihrem Freund und lächelte ihn sanft an, bevor sie tatsächlich eine Hand auf seine legte. Der Verkehr vor ihnen war zäh, aber noch immer war sie guter Dinge, sie würden es schaffen. Die Auszeit war einfach eine Abwechslung zu der langweiligen Arbeit und letztendlich fand Naira auch das ein oder andere in der Akte, die auf dem Schreibtsich in Victors Arbeitszimmer lag, was für sie interessant war. Sie zerbrach sich den Kopf den halben Tag damit während des Aufräumens, aber das würde sie nicht sagen.. Stattdessen erwarteten ihren Mann ein paar Notizen, die sie mit einem Bleistift unterstrichen oder dazugeschrieben hatte. Er würde sich so vielleicht weniger aufregen, aber es gab etwas ganz bedeutendes, was er scheinbar übersehen hatte..
      "Wie war dein Arbeitstag? Seid ihr weiter gekommen?", fragte Naira und strich ihrem Mann über die Hand, während sie sich die Autos um sie herum ansah. Sie hätte gerne gefragt, ob Becca ihm wieder ablenken konnte von der Arbeit, aber letztendlich ließ sie es sein, sie wollte dieses Thema vergessen. Stattdessen bahnte sich ein Heißhunger auf etwas leckeres an.. Auf ein Burrito zum Beispiel.. Oder einen Schokoladenmilchshake. Kurz würde sie stutzig, aber letztendlich war Naira mit anderen Gedanken beschäftigt. Mit ihrem Mann zum Beispiel.. Oder der Angst um den Termin, denn der Verkehr staute sich noch mehr.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ob sie sich wirklich gut fühlte und ihr Fuß ihr nicht zu schaffen machte, mochte Victor bezweifeln, aber letztlich nickte er einfach nur das ganze ab. Wenn dem so war, dann sollte sie nachher nur nicht weinen, wenn sie in ihrem Kleid nicht vor dem Spiegel stehen bleiben konnte, weil ihr Fuß weh tat. Victor konnte stur sein und bockig, genau so wie seine Frau. Er wünschte es ihr natürlich nicht, denn ihr schmerz verzogenes Gesicht hasste er abgrundtief. Es tat ihm immer sofort leid.
      Der Stau wurde zäher und sie kamen sogar recht bald zum stehen, weswegen Victor auch nichts sagte, dass sie seine Hand nahm. Stattdessen nahm er sie sogar an und verschränkte seine Finger mit ihrer Hand. Sein Blick legte sich auf den goldenen Verlobungsring, der sich zierlich um ihre langen Finger legte. Sie trugen sie immer noch und Victor hatte auch nicht vor ihn auszuziehen. Seinen trug er nämlich ebenfalls immer am richtigen Finger. Warum also Becca nicht einfach abließ von ihm, wollte ihm nicht in den Kopf. Er hatte eine Frau. Warum wollte sie sich also diesen Stress geben einen verheirateten Mann zu umwerben? Victor grummelte leise.
      "Ach...Die war gar nicht so übel. Nur ein 6 Stunden Tag würde allen gut tun...", er fuhr sich durch die Haare und strich sie sich dabei nach hinten, bevor er gähnen musste und über die Autos im Stau hinweg sah. Es bildete sich eine Lücke, die er mit dem SUV sofort nahm und damit wenigstens ein paar 200 Meter weiter kam.
      "Das Team hat neue Informationen zum durchsuchen. Das wird sie wohl in den nächsten Tagen beschäftigen und...ich versuche bis Montag Abstand zu halten.", damit versprach er unterschwellig sich nicht in seiner Arbeit vergraben zu wollen. Mit Alex in seinem Arbeitszimmer wäre das sowieso nicht möglich. Wahrscheinlich würde der sogar selbst nochmal ein wenig herum schnüffeln wollen und ihm den ein oder anderen Tipp geben wollen.
      "Was für ein Budget haben wir eigentlich für dein Kleid, fällt mir gerade ein?", er sah wieder zu Naira und musterte sie. Bevor er wieder auf die Straße sehen musste, um bei Gelb noch über die Kreuzung zu kommen. Als ihm jemand dabei aber von der Seite zu hupte, streckte er die Hand raus und zeigte demjenigen den Mittelfinger.
    • Naira O'Connor

      Es verwunderte Naira, dass ihr Mann irh tatsächlich von seinem Tag erzählte. Er sagte dabei nicht nur, dass er gut war, er ging näher darauf ein und auch wenn er nicht zu viel verriet, er hatte sich mit seiner Frau unterhalten und das von selbst. Er gab ihr auch ein indirektes Versprechen, dass er sich nicht der Arbeit widmen würde, dass könnte er auch nicht bei dem strammen Programm und Alex in seinem Arbeitszimmer. Naira würde ihn außerdem davon abhalten und zur Not am Ohr nach draußen ziehen, um das Zimmer dann abzuschließen.
      Victor sprach von dem Budget für das Kleid, darüber musste seine Frau schon fast schmunzeln. Sie habe sich wirklich um alles gekümmert und er hatte wirklich nichts mitbekommen. Naira seufzte innerlich, aber sie blickte einfach auf die Straße und kommentierte es nicht, wie ignorant ihr Mann sein konnte. "Ich habe mir Geld zur Seite gelegt, um notfalls das Kleid zu kaufen, welches mir gefällt, auch wenn es teuer sein sollte.. Aber ich habe vor nicht viel auszugeben.. Vielleicht vierhundert, wenn es hochkommt.. Doch laut dem Internet sind die Preise für so ein Kleid Scheiße teuer..". Sie zuckte mit den Schultern. " Dabei will ich weder irgendwelche Diamanten drauf haben, noch Glitzer oder so.. Also nichts teures.. Aber scheinbar kann man damit richtig gut Geld verdienen.. Dementsprechend erwarte ich einfach nichts vom Preis her...".

      Gerade noch rechtzeitig schafften die beiden es vor den Laden, in welchem sie schon erwartet wurden. Die Frau mittleren Alters, die sie begrüßte, war schick angezogen und begrüßte die beiden recht herzlich, wobei sie verwundert war, dass nicht noch jemand mitgekommen war. Naira erklärte ihr, dass sie einfach nur gerne ihren Mann dabei haben wollte, aber das kam der Frau überhaupt nicht in Frage. Sie hing an dem Vorurteil, dass es Pech brachte, wenn der Mann die Frau vorher schon in ihrem Kleid sah. Zu deren Glück, wie sie es betonte, war ihre Mitarbeiterin noch da, die sich um Victor kümmerte und ihn auf die andere Seite des Ladens nahm, in welchem sich die Anzüge befanden. Vielleicht war es besser so, vielleicht auch nicht. In der Dunkelhaarigen stieg ein wenig die Angst, sie wollte ihrem Mann gefallen und nun wüsste sie nicht einmal, ob ihm das gefallen würde, was sie trug. So würde sie erst recht nichts finden..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor hätte argumentieren können, dass er seinen Job hatte und das dieser ihn fast 24h am Tag auslastete. Aber die Diskussion darüber, wie sie kein aktiver Detective mehr war und dass er das als Ausrede nahm, wollte er nicht haben. Deswegen hielt er auch hier den Mund und ließ sich von Naira erklären, dass sie bereits Geld bei Seite gelegt hatte für ein schönes Kleid, um alle Freiheiten zu haben. Allein die 400, die sie nannte, ließen Victor zweifelnd das Gesicht verziehen.
      "Huff...aber selbst das...Na ja...Was macht man nicht für einen Tag, damit die Frau hübsch und glücklich ist, mh?", er grinste leicht und drückte ihre Hand,um ihr zu zeigen, dass er das sicherlich nicht fies meinte.
      Ihm war es an sich egal, was sie sich aussuchte. Sie würde schon wissen worin sie gut und elegant aussah. Eigentlich war ihm alles recht, er wollte sie einfach nur in Weiß an diesem Tag sehen. Ein wenig traditionell, aber so wurde er ja erzogen. Außerdem hatte er wenigstens an dem Punk tkeine Lust eine Diskussion mit seinen Eltern anzufangen.

      Als sie auf dem Parkplatz landeten, war es kurz nach Ladenschluss, aber sie hatten den Termin und kamen rein, um schließlich begrüßt zu werden. Noch bevor sie getrennt wurden, sah Victor zu Naira und gab ihr einen knappen Kuss auf die Wange: "Such dir was hübsches aus.", sagte er noch, was möglicherweise nicht die richtige Wortwahl war, aber er wollte sie darin unterstützen. Die andere Verkäuferin, ebenfalls eine junge und orientalisch aussehende Frau, brachte ihn in den anderen Teil des Ladens. Sie lächelte und hielt die Hände wartend zusammen, solange Victor sich umsah.
      "Ich brauche etwas schlichtes. Schwarzer Anzug. Weißes Hemd. Keine Weste, mir wird das Sakko reichen...", erklärte er ihr und sie nickte fleißig alles ab, bevor sie verschwand und ihm nach 5 Minuten bereits die ersten 3 Exemplare vorstellte. Er nickte den ersten und zweiten ab. Bei ihm dauerte es nicht lange. Er hing sogar eher an den Schuhen fest, statt an dem Anzug, den man ihm anbot.
    • Naira O'Connor

      Sie war keine wählerische Frau, Naira war jemand der keine Probleme damit hatte sich sofort zu entscheiden, aber sie stand mit der Verkäuferin umgeben von all den weißen Kleidern und wusste letztendlich nicht, was sie überhaupt haben wollte. Die Verkäuferin merkte es recht schnell, nachdem sie Naira die ersten paar Kleider gezeigt hatte, deshalb nahm sie sich die fünf Minuten und setzte sich mit ihr hin, um die Hochzeit überhaupt zu besprechen. Die Dunkelhaarige erzählte von der Hochzeit am Strand, von dem, wie sie sich das Kleid vorgestellt hatte und auch davon, dass sie keine Ahnung von Kleidern hatte. Die Verkäuferin nickte jedes Mal und kam auf die Idee, das sich Naira einfach in der Umkleide ausziehen sollte, und die kleiner anziehen, die ihr gebracht wurden. Die ersten zwei waren nichts, eine Prinzessin war Naira sicherlich nicht, deshalb war ein großes Kleid mit viel Tüll nichts für sie. Auch ein enges brachte sie nicht zum jubeln, fast wollte es die Ex-Detective einfach sein lassen und mit einer Jeans heiraten, doch das letzte Kleid, welches ihr gezeigt wurde war es. Es war oben mit Spitze verziert, der Ausschnitt war etwas gewagt, aber Naira hatte zugenommen die letzten Wochen über, sie hatte deshalb auch ein wenig mehr Dekolleté. Nach unten hin fiel es sanft herunter und sie konnte es sich schon vorstellen, wie es im Wind wehte, wenn sie auf ihren Mann zugehen würde. Die Verkäuferin bot ihr Schuhe an, aber genau diese wollte sie weglassen. Barfuß, mit einem Blumenkranz und einem sanften Kleid, das war's. Damit könnte sie definitiv vor den Altar treten.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor ließ sich nicht lange überreden, als er vor schwarzen und braunen Lackschuhen stand. Die Verkäuferin wollte ihn beraten, aber er ließ sich da gar nicht viel reinreden. Letzten Endes entschied er sich für die schwarzen Schuhe. Es waren zwar feine Schuhe, aber er hatte nicht vor Barfuß zu laufen, auch wenn ihre Hochzeit auf dem Strand war. Er wollte wenigstens bei der Trauung nicht, dass die Leute ihm auf die nackten Füße starrten. Später, wenn es dann zum Feiern über ging, konnte Victor locker lassen und sowohl Sakko, als auch Schuhe abstreifen.
      "Einverstanden, dann lassen sie noch kurz die Maße festlegen, damit der Anzug richtig sitzt.", die Frau lächelte ihn an und holte sich Stift und Block, um alles festzuhalten. Victor ließ es über sich ergehen. Bevor er dann von ihr wieder in den Begrüßungsraum begleitet wurde.
      "Ich schau mal nach, wie es bei ihrer Verlobten aussieht.", sagte sie und ließ Victor zurück. Schnell tippelte sie zu ihrer Kollegin und besah sich Naira in ihrem dritten Kleid. Sie sah schön aus und sie bestätigte ihr direkt, dass ihr Mann das sehr mögen würde. Auch wenn es wohl lediglich eine Floskel war.
      Victor hatte vor einen Blick zu den Frauen zu werfen, aber dann hielt er sich selbst zurück. Eigentlich war er ja von Anfang an nicht so erpicht darauf gewesen, mit ihr gemeinsam das Kleid auszusuchen. Da spielte ihm doch eigentlich die kleine Regel der Verkäuferin in die Hände. Deswegen setzte er sich in den Wartesessel und legte die Hände auf dem Schoß zusammen. Eine gewisse Unruhe konnte er trotzdem nicht loswerden, weswegen er mit dem Bein wippte. Also war es nun bald soweit...Er und Naira...Eine Ehe.
    • Naira O'Connor

      Das Beste an dem Kleid war: es saß perfekt,als wäre es für Naira geschneidert worden,es musste lediglich ein wenig gekürzt werden, was aber bis morgen Nachmittag zu machen wäre. Auch die andere Kollegin gesellte sich kurz zu der Dunkelhaarigen, sagte ihr wie gut sie aussah, aber das war Naira selbst egal, sie war sich sicher, dass es genau das Richtige war. Sie fühlte sich wohl und konnte sich sogar ausmalen, wie es werden würde, das Wetter musste nur mitspielen.
      Sie stieg in der Umkleide auch wieder aus dem Kleid aus, nachdem es nachgemessen und abgesteckt wurde, damit sie Kürze angepasst werden konnte, bevor sie auf ihren Mann zulief, der im Warte Bereich saß. "Und?", fragte sie zuerst und hob ihre Augenbraue. "Hast du was gefunden?". Eigentlich wollte sie ihn nur necken, es war auf das Gespräch von Früh bezogen, als er sich nicht sicher war, was er anziehen sollte. Sie bezahlte auch gleich beides mit ihrer Kreditkarte, die getrennten Konten würden sicherlich auch nach der Ehe bestehen bleiben, aber damit konnten sie gut umgehen immerhin verdienten sie beide ordentlich was. Die Rechnungen und die Einkäufe waren geteilt, vom Rest konnte man was zurück legen um sich zum Beispiel ein Kleid für ein halbes Vermögen zu leisten, der Anzug kostete die Hälfte des Kleides, aber dafür hatte Naira gespart. Sie wollte sich nicht damit aufhalten, dass sie kein Geld für etwas hatten, es lief mehr oder weniger gut zwischen den beiden und es lief gut mit ihrem Leben. Jedenfalls finanziell ging es gut.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sobald Naira wieder da war, stand Victor auf und trat mit ihr an die Kasse. Dass auch noch die Frau für beides zahlte, ließ die Verkäuferin einen argwöhnischen Blick zu Victor werfen. Doch sie kommentierte es nicht, sondern wünschte den beiden noch einen schönen Abend und dass sie morgen ihre Sachen wieder abholen kommen konnten.
      Victor drückte seine Frau einen Kuss auf die Stirn, als er ihr einen Arm über die Schulter legte beim rausgehen. Was er aber letztlich schnell änderte und sie stattdessen an der Taille ergriff, um ihr ein wenig mit dem verletzten Fuß zu helfen, als sie wieder zum Wagen liefen.
      "Bringt es Unglück, wenn der Gatte der Frau verrät worin er auf sie wartet?", fragte er mit dem Blick nach oben in den Himmel gelegt. Es war noch kaum dunkel und der Himmel war überzogen von dunklen Wolken. Besser wenn es jetzt regnete und nicht später, wenn sie bereits auf dem Weg zum Strand waren. Ein tosendes und unruhiges Meer brauchten sie nicht.
      Victor setzte sich hinter das Lenkrad und legte den Gang ein um nach hinten rauszufahren. Aber da sie so schnell fertig waren mit ihrer Suche, war der Verkehr noch immer grauenvoll.
      Victor sah sie an und sein Blick glitt ohne es zu wollen, über ihre Oberweite. Dann sah er vor: "Hast du die noch unter kriegen können in den engen Kleidern?", fragte er und sah kurz zu ihr, bevor er grinsen musste. Er war schließlich an den seltsamsten Momenten für einen Spaß zu haben. Aber ihm war ebenfalls aufgefallen, dass die Frau hier und da an Fülle gewonnen hatte. Nicht zu verachten war es natürlich bei ihren Brüsten. Victor konnte nicht meckern. In seine Hand passte schließlich noch mehr rein.
    • Naira O'Connor

      "Davon kenne ich nichts.. Außerdem ist das sowieso alles Quatsch.. Also erzähl, hast du einen Sakko an, oder nicht?". Naira blickte zu ihrem Mann nach oben, sie musterte ihn, wie er nach oben blickte. Lange blieben die beiden nicht mehr draußen, Naira stieg in den Wagen ein und schnallte sich an, damit ihr Mann losfahren konnte. Ihr Blick glitt ein wenig gedankenverloren aus dem Fenster, sie sah erst auf, als ihr Mann ihr über die Oberseite griff und dazu einen Kommentar ablies. Das Schmunzeln war groß auf Nairas Lippen, sie schlug gespielt auf die Hand ihres Mannes, um ihn davon abzuhalten sie noch mehr anzufassen. "Ich habe sie sehr wohl unterbekommen", sagte Naira gespielt zickig blickte an sich herunter, um die Oberweite zu mustern. "Und ich trage einen Hauch von Nichts.. Dir werden die Augen rausfallen!". Sie war dicker geworden, was an sich positiv war, aber dafür musste sie sich auch neue Kleidung besorgen. Vor allem die BHs waren ein Problem, immerhin musste sie genau diese die letzten Wochen über immer wieder größer kaufen. Wann würde es aufhören?
      Der Stau war wieder da, die beiden mussten stehenbleiben, woraufhin Naira seufzte. Ihr Blick glitt durch die Straßen, sie entdeckte eine Fastfood-Kette und da fiel ihr auch ihr Heißhunger ein. Voller Erwartung blickte sie zu ihrem Mann. "Vic?", fragte sie ganz unschuldig und drückte ihre Oberweite ein wenig hoch, um ihren Mann vielleicht so zu überzeugen. "Holst du mir einen Milchshake bitte?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie mochten da unterschiedlicher Meinung sein, aber die Frage konnte er ihr wenigstens beantworten.
      "Ein ganzer Anzug, wie ich gesagt habe. Hose, Hemd, Sakko, Schuhe...", zählte er auf und grinste seiner Freundin entgegen, als sie sich darüber aufregte, dass er sie auf ihre Oberweite ansprach. Aber sie kannten sich nun schon so lange und konnten doch offen darüber sprechen. Der Anblick war ja schön und Victor meinte das sicherlich auch im positiven Sinne.
      "Unterbekommen bei einem Hauch von Nichts?", er grinste lüstern und versuchte sich dieses Bild im Kopf vorzustellen. Aber alles was er dabei abbekam, war die Aussieht auf einen nackten Körper mit vielleicht ein wenig mehr überweite, als es Naira zu bieten hatte. Auch wenn er ja schon glücklich damit war.
      Im Stau blieben die beiden wieder stehen und Victor hatte den Moment, um Naira mit einem skeptischen Blick zu begutachten.
      "Ein Milchshake?...Nicht dass die noch größer werden...", witzelte Victor und ließ sich aber kein zweites Mal bei der Frau sagen, dass er ihr etwas kaufen sollte. Er fuhr auf den Parkplatz und ließ sie dann im Wagen zurück, nachdem er wusste, welchen der vielen er ihr mitbringen sollte.
      Fast 20 Minuten später kam er mit mehr als nur einem Milchshake wieder. Er hatte für sie beide noch ein Menü mitgenommen bestehend aus Burger und Pommes. Der Milchshake kam als kleiner Bonus einfach dazu.
      "Mhh..auf ein gutes Abendessen.", sagte er noch und reicht eihr den Shake, stellte aber die Papiertüten mit dem Essen zu ihr in den Fußraum. Essen wollte er erst, wenn sie daheim waren.
    • Naira O'Connor

      Sie bekam tatsächlich einen und das ohne groß bitten zu müssen. Victor hatte zwar ein wenig gebraucht, aber in der Zeit schrieb Naira mit Ramirez und erkundigte sich nach ihr,sie würde immerhin bald fliegen. Gerade fertig legte Naira das Handy wieder zur Seite und blickte zu ihrem Mann, der gleich auch noch Essen mitgebracht hatte. Das Grinsen war auf den Lippen seiner Frau groß, als sie ihren Schokoladenmilchshake bekam, sie freute sich auch auf das restliche Essen.
      "Du bist doch froh, wenn die hier noch etwas größer werden", entgegnete sie auf seinen vorherigen Kommentar und nahm einen Schluck des kalten, süßes Getränks. Es fühlte sich gut an, der Heißhunger wurde gestillt..
      Während Victor los fuhr hielt ihm seine Frau den Shake hin, um ihn indirekt zu fragen, ob er auch was haben wollte. "Danke mein Schatz". Sie hauchte ihm noch einen Kuss auf die Wange und lehnte sich zurück, um den fast schon leeren Verkehr zu betrachten. Lange brauchte es nicht, dann würden sie zuhause etwas essen können und vielleicht den Abend gut ausklingen lassen.
      "Morgen kommt Ramirez.. Wir müssen um zehn am Flughafen sein.. Ich kann ja jetzt nicht mehr fahren..", sie seufzte kurz. "Wir wollten etwas essen fahren, frühstücken halt.. Und dann sie zu ihrem Hotel bringen.. Wir müssen außerdem morgen nach dem Saal sehen, das restliche Geld hinbringen und die Sachen abholen..". Ihre Hand glitt langsam an seinem Schenkel hoch. "Und zwischendurch musst du deine zukünftige Frau beglücken und davon überzeugen, dass sie dich definitiv haben will", dafür wurde ihre Stimme auch ein wenig rauer, bevor sie doch kicherte. Natürlich wurden die Pläne durchkreuzt, aber das wüssten die beiden erst morgen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • "So sehr ich mich auch freue. Ich war auch mit dem davor schon glücklich, ja?", er wollte nicht, dass Naira ihm jemals unter die Nase band, dass er sie nicht liebte, wenn sie nicht die nach den Medien idealen Maße hatte. Sie war seine Frau, oder würde es bald werden und ihm reichte es, dass sie überhaupt an seiner Seite blieb.
      Ihr Angebot etwas vom Milchshake zu haben, lehnte er ab. So sehr war er dann auch nicht auf Süßes aus und ihm fiel auf, dass er eigentlich geglaubt hätte, dass Naira ebenfalls keine Naschkatze war. Er tat es jedoch ab, als einmal im Jahr, dass man sich auch etwas gönnen konnte, was nicht unbedingt salzig oder kalorienarm war. Hauptsache sie war glücklich und allem Anschein nach war sie es, weswegen er ihr Lächeln erwiderte und sich weiter auf die Straße konzentrierte.
      Die Sache mit dem Flughafen und dem Abholen ließ Victor grummeln. Es erinnerte ihn zu sehr daran, dass er auch seine Eltern zu holen hatte und ihnen auch das Hotel hatte bezahlen müssen, damit sie aufhörten zu nörgeln.
      "Mhm...Ja ich wäre so oder so mitgekommen. Bin zwar nicht gerade aus darauf mit meinem Ex-Chef zu essen, aber ich denke mir bleibt nichts anders übrig...", er zuckte noch mit den Schultern, bevor er erkannte wohin Nairas Hand glitt. Es hinterließ ein angenehmes Ziehen in seiner Hüfte und warf ihr einen kontrollierenden Blick zu, ob sie denn überhaupt wusste was sie da tat.
      "Misses Parker...", er musste schmunzeln, denn er mochte es, wenn sie ein wenig spielte und mehr von ihm forderte.
      "sollte der nächste Tag nicht eher den Gästen gewidmet sein?...Deine Ansprüche könnte ich ja heute ein wenig stillen, wenn du willst?", er ließ den Steuerknüppel los und legte seine Hand auf ihre, die ihren Weg fast bis zu seinem Schritt sich gewagt hatte. Er hielt sie an Ort und Stelle fest.
    • Naira O'Connor

      Victor musste nun alles mitmachen, da führte kein Weg dran vorbei, seine Frau hatte einen Fuß, mit dem sie nicht fahren konnte und Victor hatte angeboten, sie zu kutschieren, da musste er durch. Doch seine Frau lenkte ihn ab, indem sie über seine Beine strich, aber er nahm ihre Hand und hielt sie fest, bevor sie über seinen Schritt streifen konnte. Sie sah ihn direkt empört an, aber seine Worte lockerten den Blick der Frau und sie grinste breit. "Du hast keine so schlechten Ideen.. Ich meine, du könntest mir zeigen, wie gut du meine Ansprüche stillen kannst". Naira grinste noch breiter, bevor sie wartete auf den Augenblick, an dem Victor wieder schalten musste. In genau diesen Augenblick strich sie über den Schritt ihres Mannes, bevor sie schnell die Hand auch wieder zurück zog und sich dem Milchshake widmete.
      Lange dauerte es nicht, bis der Mann vor dem Haus parkte und Naira langsam aber sicher aussteigen konnte. Sie nahm das Essen mit, bevor sie auf die Hilfe ihres Mannes wartete. "Wir könnten uns einen Film anmachen zu dem Essen", erklärte sie, als gäbe es das Gespräch von gerade eben gar nicht. Mit dem restlichen Milchshake in der einen Hand und dem Essen in der anderen Hand lief sie dann langsam ins Haus voller Erwartung, was ihr Mann wohl jetzt tun würde, nachdem sie ihn ein wenig aufgeheizt hatte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Naira konnte manchmal fies sein. Aber Victor meinte zu erkennen, dass es in ihren Handlungen ein Schema gab. Und ihre Lüsternheit gut möglich auf das Auto zurückzuführen war. Fast immer wenn er fuhr, und die beiden guter Laune waren, spielte Naira mit ihm. Sie machte ihn heiß, berührte ihn oder versprach ihm Dinge, woraufhin er als Mann natürlich keine Einwirkung mehr hatte. Die Arbeit lief gut heute, also konnte er den Kopf ein wenig befreien und auch der kurze Abstecher zum Kleid und Anzug für die Hochzeit war schnell und ohne große Komplikationen geregelt worden. Victor knallte die Autotüre zu, als er den Wagen ausgemacht hatte und mit Naira in Richtung Haus ging.
      "Habe ich dich denn jemals enttäuscht im Bett?", fragte er und wollte im selben Moment keine wirkliche Antwort auf seine Worte.
      "Aber lass uns erst essen ja. Ich habe heute Mittag kaum etwas gehabt...", er ging mit ihr durch und sie wurden direkt von Spike begrüßt, der seinen Kopf vom Sofa hob und sie mit einem zufriedenem Murren zubegrüßen.
      Hinter ihnen schloss Victor wieder die Türe und nahm ihr die Tüten mit dem Fast Food ab, die er dann ins Wohnzimmer direkt auf den Kaffeetisch brachte. Sie mussten nicht in der Küche essen. Fernsehen und Essen klang ganz gut, auch wenn ihm im Kopf noch so einiges mehr vorschwebte, dass er mit ihr vorhatte. Bei so guter Laune konnte auch das ein oder andere kleine Techtelmechtel gar nicht stören.
      In der Küche holte er ihnen noch etwas zu trinken, bevor er sich das Arbeitshemd etwas lockerte und aus der Hose zog, um im nachhinein den Gürtel herauszuziehen und neben sich zu werfen. Er stellte sich nicht nur mental auf die nächsten Tage frei ein, sondern auch mit seinem äußeren. Wenigstens bis morgen früh.
    • Naira O'Connor

      Es fing alles im Auto an, denn nur so hatte Naira die Zeit, ihren Mann ein wenig aufzuheizen, ohne, dass er sich rausreden könnte. Nur wenn er am Steuer saß konnte sie ein wenig mit ihm spielen, wenn er einfach ihr die Aufmerksamkeit geben konnte, ohne sich von etwas ablenken lassen zu können. Bisher hatte es auch geklappt, wenn sie es nämlich am Bett versuchen würde oder zuhause, gäbe es sicherlich eine ausrede wie: Die Arbeit wartet noch.. Oder: Ich bin zu müde. Die Abfuhr wollte sie nicht haben, deshalb gab es das kleine Vorspiel im Auto. Bisher störte es niemanden, wie es aussah, Victor hatte sich auch nicht beschwert gehabt.
      Sie betraten das Haus und Spike begrüßte die beiden ganz herzlich. Naira ließ sich auf das Sofa fallen und hob ihren Fuß auf, um diesen auf dem kleinen Kaffeetisch draufzulegen. Ihr Mann kam zurück, nachdem er sich auf das Sofa neben sie geworfen hatte reichte die Frau ihm einen Teil des Essen und sie lehnte sich sogar vor, um seine Wange zu küssen. "Danke, der beste Mann auf der ganzen Welt". Die Stimmungsschwankungen waren heute deutlicher, Naira war selten so anhänglich zu ihrem Mann, aber jetzt war sie sehr darauf gefasst es zu tun. Sie hätte auch weiter gemacht, wenn sie es nicht selbst komisch finden würde, was sie da gerade gesagt hätte. Es kam in den letzten Tagen häufiger vor, dass sie komische Sachen machte, die nicht zu ihr passten, aber bisher konnte sie sich auch zurück halten, nun hatte sie ihrem Mann es doch offenbart.. Etwas u sicher wurde sie sich.
      Letztendlich biss aber Naira in ihren Burger und griff zu der Fernbedienung, um nach etwas im Fernsehen zu sehen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor fiel auf, wie fröhlich Naira war. Wenn ein kleiner Spaziergang am Morgen und ein wenig Aufräumarbeiten um das Haus sie so fröhlich stimmten, dass sie ihn sogar als "besten Mann der Welt" bezeichnete, dann musste er überlegen, ob er ihr vorschlug sogar Hausfrau zu werden. Das konnte er sich zwar nicht vorstellen, aber wenn sie darin glücklich war und aufging, half es ihm ein wenig glücklicher nach Hause zu kommen.
      Neben ihr nahm er dann auf dem Sofa Platz und ließ sich von ihr sein Essen reichen. Spike schnüffelte natürlich bereits argwöhnisch in der Luft herum und starrte die zwei an. Dafür ging er sogar auf Nairas Seite, weil diese noch eher gewillt war ihm etwas abzugeben.
      Victor ignorierte den Fernseher solange noch nichts entschieden war und kramte in seiner Tüte herum, um erst einmal die Pommes hervor zu holen und zu essen.
      "Wenn ein Milchshake und Fast Food dich so glücklich stimmen...sollte ich das wohl öfter nach Hause bringen...", wies er auf und schmunzelte ihr entgegen.
      Der Burger wurde mit drei Bisschen runter geschlungen, bevor Victor den Müll auf den Tisch zurück stellte und sich zu seiner Frau lehnte, um ihr beim Essen zu zusehen und zu warten. Den Kopf auf ihre Schulter gebetet ließ er sich vom Fernseher berieseln, bis dieser ihm nichts intellektuelles mehr bieten konnte. Das war der Moment wo sich der Mann wieder an die Autofahrt erinnern musste. Er fing an sanft ihren Hals zu küssen: "Soll ich dich gleich hoch ins Schlafzimmer bringen?", fragte er leise raunend.
    • Naira O'Connor

      Victor war deutlich schneller mit dem Essen, als es seine Frau war, diese war deutlich langsamer was das anging und mampfte einfach ihr Essen weiter. Er lehnte sich an, Naira strich kurz durch sein Haar. Als leckeres Essen und mein Mann auf der Couch macht mich immer glücklich", entgegnete sie grinsend und blickte kurz zu ihrem Mann, bevor sie sich doch wieder dem Burger widmete. Sie schaffte den ganzen in der Tat, aber die Pommes musste sie zurücklassen, das packte sie nicht mehr und ließ die Pommes einfach auf dem Tisch stehen. Sie würde es nicht mehr essen, aber eine der Pommes ließ sie ausversehen fallen, damit ihr Hund was abbekam. Spike bekam genug essen, aber zwischendurch konnte er ja etwas anderes vertragen.
      Naira lehnte sich wieder zurück zu ihrem Mann und strich ihm sanft durch die Haare, während sie sich das Fernsehprogramm ansahen. Er erinnerte sich schnell an die Autofahrt, denn er fing an ihren Hals zu küssen. "Mhm..", gab sie von sich und streckte den Hals, damit ihr Mann weiter küssen konnte. "Wir müssen dafür nicht hoch", hauchte die Frau ihm entgegen, sie war auch in Stimmung und wäre gerne weiter gegangen, wenn es ihr nicht wieder übel geworden wäre.
      "Warte kurz..", murmelte sie und lehnte sich vor, um sich die Hand vor dem Mund zu halten. Sie fuhr sofort hoch, und lief in das untere Badezimmer, die Schmerzen im Fuß ignorierte die Frau, denn sie musste das ganze Essen, was sie gegessen hatte auch wieder rausspucken. Damit war es vorbei mit der Stimmung und es fing Nairas Angst an, sie hätte sich vielleicht etwas eingefangen. Andererseits.. Es gab einfach viel zu viel Stress in letzter Zeit.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie war gewillt dort anzusetzen, wo sie aufgehört hatten nachdem sie auch etwas gegessen hatten. Victor beschäftigte sich nicht gerne mit dem Fernseher, um so mehr mit seiner Frau, bei der er scheinbar schaffte sie heute glücklich zu machen. Und er zog da auch seinen Vorteil heraus. Zufrieden vertiefte sich Victor darin ihren Hals zu liebkosen, als sie plötzlich aufsprang und ihn bei Seite schieben musste. Irritiert setzte sich Victor wieder auf und sah ihr nach, konnte erst im letzten Moment das Lächeln aus dem Gesicht verschwinden lassen. In dem Moment hörte er wie Naira sich übergab und er musste fragend zu der Fast Food Tüte blicken, bevor er Spike für den Moment ansah und dann skeptisch über die Couch in Richtung des Badezimmer rief: "Alles in Ordnung?...War das Essen nicht gut oder wie?", fragte er ein wenig besorgt.
      Er war nicht gewillt aufzustehen, denn jemandem beim Übergeben zu zu sehen, ob das nun seine Frau war oder nicht, war nicht direkt seine Lieblingsbeschäftigung. Trotzdem wartete er auf die erleichternde Meldung von Naira, dass es nichts schlimmes war, sondern lediglich eine kleine Magenverstimmung. Die nun leider ihm als Mann der Lust auf eine intime Zeit mit seiner Frau hatte, einen Strich durch die Rechnung machte. Ein wenig grummelig machte ihn das schon...
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