[2er RPG] Cold, Lonely and Freezing

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    • Naira O'Connor

      Sie lächelte noch viel mehr und war stolz darauf, dass ihr Mann sie als seine zukünftige Frau seinen Eltern vorstellen wollte. Es war ein wunsch von ihr gewesen, irgendwie gehörte es schließlich dazu und sie war neugierig auf die beiden Menschen, die so einen tollen Mann erzogen haben. "Ich würde mich freuen die beiden kennenzulernen.. Und wenn sie Scheiße sind, dann haben wir halt nie wieder etwas mit ihnen zu tun". Sie gab ihm Halt und würde Vic auch immer Halt geben, egal was passieren würde. Sie waren füreinander bestimmt, Naira liebte ihn und spürte etwas, was sie nie zuvor gespürt hatte. Es war eine Mischung aus Zuneigung, einer Art Bindung und vielleicht ein wenig Abhängigkeit. Wenn Victor aus ihrem Leben verschwinden würde, wäre es nur schwer für sie sich auf etwas Neues einzulassen, vielleicht waren daran auch die Erlebnisse schuld, die sie beide gemeinsam hinter sich hatten, aber sie hatte ihm ihre Liebe bewiesen: sie hatte für ihren Mann den Tod für einen Moment gesehen. Wie oft war sie diejenige, die ihn gerettet hat, die ihr Leben für ihn aufs Spiel gesetzt hatte, aber sie war sich sicher, dass sie es jedes Mal wieder tun würde, ohne einen einzigen Fünkchen Zweifel.
      Seine Aussage zu ihrem Dilemma mit dem Haar machte die Dunkelhaarige ein wenig verlegen. Sie war also die einzige und sie würde die einzige bleiben, besser so. Nicht, dass sie ihm überhaupt so etwas zutraute, sie waren irgendwie beide voneinander abhängig. "Ich finde einfach, ich werde bald schon die magische dreißig verlassen, die null wird jedes Jahr eine höhere Zahl annehmen, da könnte ich vielleicht mich noch ein wenig was trauen.. Was ausprobieren.. Endlich diese langweilige Detectiv hinter mit lassen, die ich immer war", sie seufzte. "Und vielleicht die Naira sein, die aus einer Nonnenunterkunft rausgeflogen ist". Sie zwinkerte ihrem Mann zu, er sollte wissen, worauf sie da anspielte,umso mehr gefiel es ihr, dass er auf ihren Vorschlag einging. "Von mir aus, können wir auch jetzt schon an den Strand.. Ich bin fürchterlich satt und die Menschen um uns herum starren uns ständig an". Das letzte hatte sie ihm zugeflüstert und beugte sich etwas vor, damit es die anderen nicht mitbekamen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • So überzeugt war Victor dann doch nicht, dass so ein Treffen mit seinen Eltern glimpflich verlaufen wird. Eher glaubte er fest daran, dass es eine Katastrophe wird ohne Punkt und Komma. Sie werden nörgeln und heulen und was sonst noch tun, nur um ein paar Tage später wieder freiwillig zu verschwinden. Victor schmunzelte: "Sie sind schlimm...mache dir nicht zu viel Hoffnung, dass es angenehm wird...Aber na ja...Wir können dann beide dasselbe Lied singen, mh?", er tätschelte nochmal ihre Hand, nahm einen letzten Bissen und legte sein Besteck fort, denn Nairas Idee war perfekt. Victor beugte sich zu ihr vor und erhaschte einen kurzen Kuss, bevor er aufstand: "Ich werde diesmal die Rechnung übernehmen und...du wartest ein wenig. Ich komme dann gleich."
      Mit diesen Worten und einem neckischen Zwinkern, was er wohl sonst nur betrunken über isch hätte kommen lassen, verschwand er. Er folgte einer Bedienung zur Abrechnung, zahlte und kam innerhalb von 2 Minuten wieder zurück. Sein Hand streichelte Naira um die Hüfte, bevor er sie zu sich zog und meinte sie gingen jetzt.

      Draußen wehte ein lauer Wind und es hätte nicht perfekter sein können. Die Unruhe, die er verspürt hatte zu beginn ihres Abends, war verflogen. Er spürte nur noch wie er sich darauf freute, was er möglicherweise als Belohnung dafür bekam. Mit einem Lächeln begleitete er Naira hinaus. Über einen Steg und eine Treppe, kamen sie auf den weißen Sandstrand.
      "Home Sweet Home, wie?...", raunte er mit einem zufriedenen Blick zu ihr. "Die Naira, die von der Nonnenunterkunft geflogen ist wäre mal eine Bekanntschaft wert, oder?"
    • Naira O'Connor

      Sie nickte mit einem sanften Lächeln. "Wir haben genug Platz.. Lad sie einfach mal zu uns für ein Wochenende ein und wenn sie blöd sind, dann werden sie zur Hochzeit nicht eingeladen sein.. Ich meine, zwei Tage kann man sicherlich mit ihnen aushalten.. Und schlimmer als meine Familie können sie nicht sein". Sie zwinkerte ihm zu, er sollte schon verstehen, worauf sie hinaus wollte, immerhin, wenn man sich in ihrer Familie umsah.. Ihre Mutter hegte keinen Kontakt zu ihr, ihr Onkel versuchte sie umzubringen und ihr Vater? Er war der Auslöser des Ganzen gewesen.. Aber er schrieb ihr Briefe, seit er im Gefängnis in Alaska stecke, Ramirez schickte die Briefe für ihn ab, damit er nicht an die neue Adresse kam. "Ramirez hat sich übrigens auch nächsten Monat angekündigt.. Sie will sich das Haus mal ansehen und was aus uns beiden geworden ist". Ja, die gute ale Sophie..

      Victir verschwand, um die Rechnung zu bezahlen. Sie wohnten zwar zusammen, aber sie hatten noch immer getrennte Konten, die Kosten übernahm mal Vic selbst, mal Naira, sie bezahlten auch abwechselnd den Einkauf und das Essen, sie verdienten beide nicht schlecht und es blieb am Ende des Monats so viel übrig, dass jeder für sich etwas zur Seite legte. Für größere Anschaffungen warfen sie zusammen in einen Topf, dass ließ noch ein wenig Freiraum jedem, von beiden. Keiner fragte nach Geld, jeder gab es so aus, wie er es wollte. Eigentlich gar nicht so schlecht, wie es Naira selbst fand, sie war zufrieden damit.
      Sie verließen das Restaurant, Naira übergab ihrem Mann die Ringe, damit er sie verstauen konnte und griff zu seiner Hand, während sie über den Strand spazierten. Sie entfernten sich von dem Restaurant und betraten langsam den abgelegenen Teil des Strandes. Über Victors Worte konnte sie nur schmunzeln. "Du willst sie kennenlernen?", fragte sie ganz charamant und blieb stehen, während ihre Augen zu ihrem Mann glitten. Ihre Hand öffnete den seitlichen Reißverschluss des Kleides, bevor sie es auszog und auf den Boden fallen ließ, die Schuhe gleich daneben. In Victors Lieblingsunterwäsche bekleidet stand sie da, wurde von dem Licht des Mondes erstrahlt. "Dann lernst du sie kennen.. Ich gehe jetzt schwimmen". Sie entfernte sich rückwärts von ihm und lief so, bis sie das Wasser erreichte und sich einfach ins Wasser fallen ließ.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • An sich hatte Victor ja kein Problem mit Besuch. Das mit seinen Eltern, das schob er vorerst einmal bei Seite, denn möglich, dass seine Eltern nicht ganz so nervig geworden sind. Oder sie sagten ab, was ihm zumindest einiges an Problemen abnehmen würde. Er musste dann nicht persönlich Naira erklären, wieso er sie nicht da haben wollte. Ihm war sogar sein ehemaliger Captain lieber. Ramirez sollte ruhig vorbei kommen: "Sie kann ja gleich Alex fragen, ob der mit will. Dann haben wir beide gleichzeitig abgehackt.", meinte Victor, während er die Ringe in sein Jacket wieder packte, um sie in Sicherheit zu bringen. Sie waren vielleicht nicht so teuer, wie der Ring, den Naira bereits am Finger trug, aber sie waren vom symbolischen Wert einfach teurer.

      Gemeinsam gingen sie den Strand entlang und trotz der Uhrzeit schien der Mond hell und wies ihnen den Weg. Nach und nach entfernten sie sich vom Restaurant und anderen Bars, die mit Menschen gefüllt waren. Die Stimmen wurden leiser und vermengten sich letzten Endes mit dem Rausches des Meeres. Irgendwann blieb Naira dann stehen und zog sich aus. Mit ihrem verspielten Lächeln war Victor sofort auf Hab Acht Stellung, denn er wusste, dass sie etwas im Schilde führte. Und er ging gerne darauf ein. Gerade als er glaubte, dass er sie so halbnackt, nur in ihrer Unterwäsche, an sich ziehen konnte, lief sie zum Wasser und ließ sich fallen.
      Victor lachte: "Du bist ja eine..." und im selben Moment zog er sich selbst die Schuhe von den Füßen und packte ebenfalls alles andere bei Seite. Das dauerte natürlich länger, weil er mehrere Teile ausziehen konnte. Doch letztendlich stand auch er nur noch in der schwarzen Unterhose da und ging auf das Wasser zu. Seit er den neuen Job hatte, verbrachte er sogar ein wenig Zeit damit in dem hauseigenen Fitnessbereich ein paar Gewichte zu stemmen. Gepaart mit der guten Ernährung die die beiden nun führten, hatte er sogar den ein oder anderen Muskeln hinzugewonnen. Auch wenn es weiterhin kein Adoniskörper war, wusste Victor, dass er sich vor Naira nicht zu schämen brauchte. Sie liebte ihn ja schließlich.
      Es war kalt für diese Jahreszeit, aber immer noch angenehm, dass man es wohl aushalten konnte. Das Wasser zu seinen Füßen war schwarz und undurchsichtig. Langsam ging er ebenfalls ins Wasser, und wollte Naira einholen.
    • Naira O'Connor

      Es war eine gute Idee, ob Alex nicht mitkommen wollen würde, sie müssten die beiden nur irgendwie gemeinsam Zuhause unterbringen, wobei Ramirez, so wie Naira sie kannte, ins Hotel gehen würde, sie mochte es nicht bei jemanden auf der Tasche zu hocken, selbst für die paar Tage nicht. Aber zu der Idee nickte die Frau einfach nur und würde es ansprechen, wenn sie wieder mit Alex reden würde. Sie telefonieren fast wöchentlich, er erzählte ihr wie es bei denen lief vor allem mit seiner Freundin, sie erzählte vom neuen Job.

      Das Wasser war ein wenig kühl, aber es ließ sich aushalten,immerhin wollte ihr Mann die andere Seite der Dunkelhaarigen kennenlernen und nun hätte er die perfekte Gelegenheit dazu. Er folgte ihr sogar, für einen Moment blieb Naira einfach im Wasser und betrachtete ihren Mann dabei, wie er sich seinen Klamotten entledigte. Kurz biss sie sich auf die Lippe, er sah für sie gar nicht so schlecht aus, ihr war aber aufgefallen,dass er anscheinend etwas trainierte. Tatsächlich kam auch er ins Wasser und als er ihr nach genug war erhob sich die Frau aus dem Wasser, um ihre Arme um seinen Nacken zu legen. "Das war ein wirklich schöner Abend", hauchte sie ihm entgegen, während ihre Augen seine musterten. "Danke Vic.. Und danke, dass du mich liebst.. Und dass du es mit mir aushalten kannst.. Ich weiß gar nicht, womit ich dich verdient habe". Sie strahlte schon fast im Gesicht. "Ich liebe dich". Naira stellte sich auf die Zehenspitzen und legte ihre Lippen auf seine, um ihn in einen leidenschaftlichen Kuss zu verwickeln.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Anfangs war Victor gar nicht so froh darüber, dass Alex anfing anzurufen. Doch die Eifersucht legte sich schon bald und er konnte darüber hinweg sehen, dass Naira und Alex miteinander sprachen. Sie taten es nicht für sehr lange. Nur einmal in der Woche, aber sie taten es für mindestens eine Stunde. Victor war zu den Zeiten manchmal sogar nicht daheim und das erleichterte ihm den Kopf. Dann musste er nicht darüber nachdenken und immer ein wenig zuhören, wenn sie telefonierten.

      Das Wasser war kalt genug, dass Victor eine Gänsehaut bekam, als er so gut es ging durch das Wasser immer tiefer zu seiner Freundin watete. Als es dann Hüfthoch war, schauderte es ihn. Doch nur für den Moment, bis sich Naira an ihn drückte und die Arme um ihn legte. Instinktiv legte er seine Hände um ihre Taille und hielt sie bei sich. Ihr Körper war anfangs kalt, doch nach und nach spürte er die hitzige Wärme.
      "Das...sollten eigentlich immer meine Worte bleiben.", erwiderte Victor ihr, "Du hast alles verdient...und mehr...", doch er konnte nicht viel mehr sagen, weil Naira ihre Lippen auf seine drückte. Victor schloss die Augen, drückte sie fest zu sich und ging auf die Leidenschaft, die sie beiden teilten ein. Victors Hände lösten sich aus der Umarmung und streichelten ihren Rücken hinauf, wo er mit einer Hand sich in ihre Haare verkrallte. Gerade als er etwas sagen wollte, kam aber eine stärkere Welle und platschte Nairas Rücken hinauf. Victor trieb es sogar ein Stück zurück. Er musste grinsen: "Dass es Nacht ist, macht es sogar ziemlich reizvoll...", raunte er und strich Nairas Haare sanft zur Seite aus ihrem Gesicht.
    • Naira O'Connor

      Es war wirklich amüsant zu beobachten, wie eifersüchtig Victor werden konnte, obwohl seine zukünftige Frau ihm eigentlich mehr als nur ein Mal bewiesen hatte, dass sie nur ihn wollte. Sie hatte ihr verdammte Leben für ihn aufs Spiel gesetzt, da würde sie sich nicht für jemanden anderen entscheiden, aber es lag vielleicht ein wenig mit dem männlichen Ego zusammen. Sie sah es in seinen Augen, wenn sie sich mal angeregt mit einem Arbeitskollegen unterhielt und ihr Mann sie zum Essen abholte, Naira sah es aber auch während sie mit Alex telefonierte, oder Victor von dem Telefonat erzählte, irgendwie fand sie es sogar ganz süß.

      Seine Worte bewegten sie sehr, er war nicht der einzige, der sich das die ganze Zeit fragte: womit hatte sie ihn verdient? Der Mann hielt jede einzelne ihrer Launen aus, er blieb bei ihrer dominanten Art standhaft und selbst wenn sie sich mal richtig stritten, was inzwischen selten vorkam, konnte er sich ihr zu wehr setzen. Er war fürsorglich, liebevoll und hatte nur Augen für sie, dabei gab es genug hübsche Kolleginnen in dem Revier, die es mit Naira aufnehmen könnten. Aber er nahm genau dieses kleine Gefühlswrack vor ihm und behütete es.
      Die Welle kam unerwartet, aber Naira nahm sie hin, es gehörte zu der Situation dazu, wie das ganze Ambiente hier. Ihre Augen suchten nach seinen, sie wollte den Blickkontakt zwischen den Beiden wieder herstellen und sich in seinen wundervollen Augen verlieren. An die Hand, die ihre Haare aus dem Gesicht strich lehnte sich die Frau gegen und lächelte sanft. "Ich finde es alleine reizvoll, sie du vor mir stehst.. Mhm.. Ich mag dich nur in Unterwäsche". Ein Grinsen umspielte ihre Lippen, bevor ihre Hand entlang der Brust zum Bauch über seine kalte Haut strich. Es war sehr aufregend das Ganze hier, aber solange sie noch jung waren konnten sie es tun.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • War ja nicht so, dass er ihr nicht vertraute oder gar glaubte, sie sei nicht loyal ihm gegenüber. Es war mehr das Interesse der anderen, die pure Angst, die sich immer noch unter seiner Haut befand, dass sie ihm abhanden käme. Dass sie eines Tages einfach nicht mehr neben ihm im Bett aufwachte, sondern so gänzlich anders. Ihre Zeit gemeinsam mochte angenehmer geworden sein, aber noch immer hatte er diese Angstzustände, wenn er Naira nicht da vorfand, wo er sie zu sein glaubte. Von Außen mochten sie aber wirken, wie ein normales Pärchen, mit normalen Problemen. Und einem Hund als Kindersatz, weil sie sich noch an die große Verantwortung nicht trauten. Wobei Spikes Hintergrundgeschichte noch einmal was ganz anderes war.

      Victor lächelte sie an. Er war wahrlich nur auf sie fixiert und nichts und niemand konnte ihm das übel nehmen. Außer Alex, der wohl jeden Grund dafür hätte, weil sich Victor hin und wieder nicht so um Naira kümmerte, wie er eigentlich sollte. Jede andere Frau war zwar hübsch anzusehen, aber es war die Verbundenheit, die Abhängigkeit zu Naira, die er empfand und nicht missen wollte. Einfach nur zu wissen, dass sie bei ihm bleiben wollte. Victor seufzte leise, als sie kokett auf den Anblick den er nun bieten konnte verwies. Doch sie rang ihm damit ein Grinsen ab und er streckte einen Arm zur Seite aus, spannte ihn an und gab ein wenig mit den neu hinzugewonnen Muskeln ein wenig an. Das Ego eines Mannes wurde schließlich immer von den Komplimenten seiner Freundin gefüttert. Zwar waren es nicht die größten Muskeln und wahrscheinlich fragten sich auch einige Kollegen wo da Muskeln sein sollten, aber Victor machte schließlich nur Spaß. Er genoß einfach die Zeit mit Naira, ließ sich gerne von ihr begutachten und hin und wieder immer noch gerne herumkommandieren lassen. Ihre Spielchen vergaßen sie bis jetzt nicht.
      Mit einem Schaudern sah Victor ihrer Hand nach, die seine Brust hinab fuhr, "Mhh...tiefer wirds aber gefährlich...Wir erregen hier noch öffentliche Ärgernis.", raunte er, hatte aber nicht vor sie aufzuhalten.
    • Naira O'Connor

      Sie war mindestens genauso abhängig von ihm, wie er von ihr, sie gehörten einfach zusammen und daran würde sich auch nichts ändern. Die Vergangenheit hatte sie einfach zusammengeschweißt, die Zukunft würde ihre Beziehung nur noch mehr festigen. Es waren vor allem auch die kleinen Dinge, die sie beide Taten, um ihre Beziehung zu stärken. Naira achtete stets drauf, ihren Mann aufzubauen, ihm zu zeigen, dass sie für ihn da war, denn das brauchte er. Auch als er den Arm hob und die neugewonnenen Muskeln zeigte konnte sie nicht anders als drüber zu fahren und sich darüber zu freuen, dass er selbstbewusster wurde.
      Nairas Hände fuhren dann aber über die Brust und den Bauch, trotz der Worte ihres Freundes auch zu dem Bund seiner Boxer shorts, fuhr entlang dieser und sie blickte hoch zu ihm. Ein Grinsen war auf ihren Lippen zu sehen, sie mochte dieses Spiel zwischen ihnen beiden. "Erregung öffentlichen Ärgernises.. Mhmm klingt böse.. Was ist die Strafe dafür, Detectiv?". Natürlich wusste sie, was sie Strafe dafür war und sie wusste auch, dass es hier sicherlich niemanden interessieren würde, dass die beiden etwas miteinander am Strand hatten. Hier war weit und breit keiner, hier würde sich auch sicherlich keiner mehr hintrauen.
      Nairas Hand rutschte langsam in die Boxershorts rein, sie fuhr sanft über die nackte Haut darunter. "Müssen Sie mich dann etwa verhaften?". Sie spielte die Unschuldige, die mit ihrer Hand weiter vordrang, bis sie erreichte, was sie erreichen wollte, sanft strich sie über den schaft. "Ich komme auch freiwillig mit..". Ihr Atem ging deutlich schneller, sie wollte Victor seit dem er vor der Tür in dem Anzug gestanden hatte, Hemden standen ihm wahnsinnig gut und so locker, wie er in letzter Zeit geworden war traute auch sie sich mehr auszuprobieren.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Der Schauer hörte nicht auf. Er blieb und wandelte sich in eine Anspannung, die wie heiße Wellen über seinen Körper rauschten. Sie machte ihn wild, machte ihn wütend und dann auch wieder glücklich, denn so wie sie mit ihm umging, konnte er gar nicht anders. Trocken schluckte Victor. Auf seine Worte hin fuhr ihre Hand tiefer und diesmal begnügte sie sich nicht mit der oberflächlichen Berührung durch den nassen Stoff. Stattdessen ging sie direkt auf ihr Ziel zu. Victor wurde ernster und sah Naira in die Augen ohne auch nur darüber nachzudenken ihrem Blick aufzuweichen.
      "Nun...Vielleicht keine Verhaftung...Man kann bestimmt...Dieser Sache aus dem Weg gehen. Dafür muss man nur...ein wenig arbeiten...", erklärte er ihr. Auch wenn er nicht unbedingt gelernt hatte wie man mit Worten jemanden anmachte und vor allem dieser Person einheizte. Er strengte sich an und spielte den strengen Sheriff in ihrem kleinen Rollenspiel.
      Ein zufriedenes Raunen entwich ihm, als er ihre kalten Finger spürte. Victor schloss dabei die Augen und erfreute sich über den Genuß ihrer Berührung.
      "Jetzt bist du aber in den gefährlichen Gewässern...", sagte er noch und wusste erst nicht wohin mit seinen Händen, ergriff aber schließlich ihr Gesicht mit beiden und zog sie noch einmal in einen Kuss, "Misses Parker...", hauchte er zwischen ihrem Kuss auf ihre Lippen und ging dann dazu über ihr Kinn zum Hals und ihrer Schulter hin nach unten abzuküssen. Ihre Haut schmeckte durch das Wasser salzig.
    • Naira O'Connor

      Sie spürte es deutlich, wie seine Anspannung stieg und seine Erregung gleich mit. Es waren genau die kleinen Momente, in denen sie sich einfach nahm, was sie wollte entscheidend, sie gaben dem Ganzen einen größeren Sinn, wie Naira es selbst fand. Ihre Hand strich weiter entlang des Fleisches in ihrer Hand, eine Gänsehaut bildete sich auf ihrem eigenen Körper.
      "Mhmm", die Frau konnte sich schon vorstellen, was ihr Detective als Arbeit bezeichnen wollte, das Grinsen auf ihren Lippen wurde umso größer, es umspielte ihre Lippen. Allein die Art, wie er ihren fast schon neugewonnenen Nachnamen aussprach und dabei indirekt betonte, dass sie somit zu ihm gehörte verdrehte ihren Kopf, es ließ sie nach mehr langen. "Ich liebe es.. Wenn du mich so.. Nennst". Sie keuchte, als ihr Mann mit seinen Lippen entlang ihres Halses fuhr, es war defintiv für sie wie Wahl gefallen, sie würde nicht bis nach Hause warten und es dann im ehelichen Bett machen, sie wollte ihren Mann hier, Gesetze hin oder her. Langsam und mit ihrer Hand gegen Victors Brust deutete ihm Naira an, dass er rückwärts gehen sollte. "Ich erarbeite es mir, Detective..", entgegnete sie mit einen charmanten Lächeln und wollte mit ihm aus dem Wasser, der Sand war noch warm genug von der Sonne, die den ganzen Tag drauf geschien hat. "Buchten Sie mich nur nicht ein.. Bitte".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Wirklich die Finger von ihr lassen konnte er nicht. Naira war seins, auf biegen und brechen durfte er diese Frau bekommen und wenn er ehrlich war, so konnte er nicht anders, als selbst stetig nach ihr zu verlangen. Auch wenn es wohl ein wenig eingearbeitet war, konnten sie den ein oder anderen Spaß noch miteinander haben. Victor seufzte zufrieden in die Schulter, als Naira nicht aufhörte ihn zu berühren. Er war definitiv hart gewonnen. Und als sie ihm mit leichtem Druck andeutete aus dem Wasser zu gehen, hörte er auf sie. Ihre gespielte Bitte, ließ ihn schmunzeln: "Andererseits, wenn ich mir es nur vorstelle...du hinter Gittern...in einem orangenen Jumper...sieht eigentlich ganz heiß aus.", sagte Victor und lief bis rüber auf den Sand, wo sie genug Abstand hätten zum Wasser und deren Wellen ohne noch einmal von ihnen erwischt zu werden.
      Aus dem Wasser raus zeichnete sich sein steifes Glied in der Unterwäsche ab. Sobald sie ihren Platz hatten blieb Victor stehen und legte seine Hände um Nairas Schultern und machte da weiter wo er aufgehört hatte. Er liebkoste noch einmal ihren Hals, solange seine Hände die Ablenkung nutzten und an der Öffnung des hübschen BHs fummelten. Sobald er ihn geöffnet hatte, warf er ihn bei Seite. Victor senkte den Kopf um auf ihre Brüste zu sehen, bevor er sie in beide Hände nahm.
    • Naira O'Connor

      "Mhmmm.. Dann möchten Sie mich doch einbuchten, Detective? ", raunte sie ihm ganz charmant entgegen und drückte den Mann weiter nach hinten, damit er auf dem weichen Sand landen konnte. Die Kälte war ein wenig zu spüren, aber der warme Atem an ihrem Hals und die Liebkostung ihres Freundes wärmte Naira wieder auf, sie erschauderte für einen Moment. Ihr BH flog unerwartet zu den restlichen Klamotten, für einen Moment betrachtete sie die Augen ihres Verlobten, in ihnen brannte die Leidenschaft und genau diese wollte sie auch sehen. Sie wollte ihn haben und das jetzt sofort. "Mach es dir mal auf dem Sand gemütlich". Sie grinste breit und drückte ihren Freund wieder nach hinten, sie würde ihn jetzt beglücken, so wie es dieser Mann verdiente.

      Es waren ein paar Tage seit dem Abenteuer am Strand vergangen und allein der Heiratsantrag hatte die beiden noch mehr miteinander verschweißt. Jeder ging zwar seiner eigenen Arbeit nach, aber Naira stand kurz vor ihrem Vortrag und war nervös, es half ihr die Ablenkung durch ihren gestressten und vor allem arbeitenden Mann. Sie schlich sich die Treppe mit etwas zu essen hoch und öffnete leise die Tür zu seinem Arbeitszimmer, während ihr Mann am Schreibtisch saß. Von hinten näherte sie sich ihm an, stellte den Teller auf dem Schreibtisch ab und fuhr mit ihren Händen über seinen Rücken, bevor sie nach vorne an seine Brust fuhren. "Du arbeitest zu viel", murmelte sie und drückte sich von seitlich hinten an ihren Freund, bevor ihr Kopf auf seine Schulter zu Ruhe kam. Naira blickte zu den Sachen vor sich, aber sie hatte keine Lust es sich durchzulesen. Es war ein Wunder, dass sie diese vier Worte in einem Satz zusammen brachte, aber es war immerhin die Wahrheit. "Lass uns einen Film anmachen und ich massiere dich ein wenig, hm? Du vernachlässigst nämlich deine Frau schon bevor sie deinen Nachnamen wirklich angenommen hat". Sie seufzte, sie brauchte ihn einfach in diesem Moment, die Aufregung vor dem Vortrag machte sie fertig. "Woran arbeitest du?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Der Strand war wahrscheinlich nicht das spannendste, dass die beiden getrieben hatten, aber es machte sie glücklich und hatte noch ein letztes Mal Feuer in ihr Sexleben gebracht. Ein Glück hatte sie damals tatsächlich keiner gehört, denn niemand von den beiden war wirklich gänzlich leise gewesen. Danach vergingen die Tage schnell. Der Termin beim Standesamt wurde auf in zwei Wochen gelegt und in der Zeit sollten sie noch Ramirez und Alex einladen, sowie ein paar Freunde von der Arbeit. Sie wollten gemeinsam in kleiner und gemütlichen Runde irgendwann noch diesen Monat feiern. Seine Eltern...Victor versuchte es zwar, sie bei Seite zu schieben, aber wie es schien war das gar nicht so einfach. Naira erinnerte sich an sie und wollte sie kennenlernen.
      Zu seinem Glück gab es aber noch die Arbeit, die ihm eine Auszeit verschaffte und ihn einfach an andere Dinge denken ließ. Wie an den neuesten Fall. Eine junge Frau, war augenscheinlich vom Schiff verschwunden, noch bevor sie am anderen Ufer gelandet waren. Er fuhr sich angestrengt über die Stirn und massierte sich die Schläfen. Er arbeitete gerne zu Hause, so wusste er, dass er bei Naira sein konnte und gleichzeitig verbrachte er tatsächlich mehr Zeit in diesem Zimmer, als in irgendeinem anderen.
      Als sie eintrat, sah er nur kurz auf und begrüßte sie nur mit einem leisen brummen, als sei er zu Faul richtige Worte aus seinem Mund zu bekommen. Sie neben sich zu haben entspannte ihn teilweise und er freute sich über ihre Nähe, weswegen er sich kurz zurücklehnte und ihre Hand auf seiner Schulter festhielt.
      "Ja...ist ein seltsamer Fall...", erwiderte er nur und versuchte nicht einmal es besser zu machen oder zu beschönigen, dass er nun so viel arbeitete. Stattdessen war es ihm gelungen noch in seinem Arbeitsverhalten hängen zu bleiben. Er war nachdenklich und streichelte Nairas Hand. Ihr Angebot runter zu gehen und einen Film zu schauen ließ ihn stutzig drein blicken.
      "Ist es nicht schon spät?...Du musst doch morgen früh raus, oder?", trotzdem stand er auf von seinem stuhl und streckte die Arme in die Höhe. Es war schon spät und eigentlich konnte er auch morgen weiter machen. Nairas Frage worum es in dem Fall ging, ließ ihn schmunzeln.
      "Du wirst es nicht aufgeben, hm?...Nun, junge Politikerin ist auf einer Fähre und verschwindet urplötzlich. Zurück bleibt nur ihr kleiner Bruder, den sie mitgenommen hat. Ein Teil des Teams meint, es sei Selbstmord gewesen.", esw ar nicht viel Information, aber wohl genug, um Naira abzulenken. Wobei er genau wusste, dass keine Sekunde später eine Frage käme, die tiefer in diese Angelegenheit bohren wird.
    • Naira O'Connor

      "Mhmmm", sie gab ihm recht, sie musste am nächsten Tag früh raus, aber an Schlaf war einfach nicht mehr zu denken, die Aufregung war zu groß. "Du glaubst aber wohl nicht, dass ich diese Nacht auch nur ein Auge zumache". Naira lehnte sich gegen den Schreibtisch und kreuzte die Arme vor der Brust, ihr Mann verriet ihr tatsächlich, woran er arbeitete, aber je länger sie ihn in diesem Büro sah, so verzweifelt und vor allem mit Arbeit überhäuft kam die Sehnsucht nach ihrem alten Leben wieder hoch. Sie wollte auch wieder einen Fall bekommen, ihren Kopf daran zerbrechen.. Ein Seufzer verließ ihre Lippen, bevor sie die Augenbraue hoch hob. "Es ist definitiv kein Mord, solange die Leiche nicht gefunden wird..", entgegnete sie und überlegte für einen Moment. "Sie ist eine Politikerin und sie hatte ihren Bruder dabei.. Wer zur Hölle würde dann Selbstmord betreiben? Jetzt mal ganz ehrlich". Ein Kopfschütteln brachte sie raus, bevor sie noch lachen würde, das war die banalste Erklärung, die sich die Jungs ausdenken konnten. "Da sind ja sogar meine Schüler im zweiten Jahr engagierter und vor allem ideenvoller".
      Naira griff nach der Hand ihres Freundes und zog ihn letztendlich zu sich, um ihren Kopf auf seiner Brust zu platzieren. Sein Fall hatte ihren Kopf für gerade mal zwei Minuten beschäftigt, dann drang wieder was anderes. "Ich kann es nicht.. Wirklich.. Ich kann nicht da morgen hingehen und vor gut hundert Leuten darüber sprechen, wie man den Fall lösen konnte.. Die haben alle so keine Ahnung.. Und die meisten sind nicht einmal von der Polizei". Es war bescheuert sich darüber zu beschweren, aber es waren ihre Probleme, die sie mit der Arbeit hatte. "Das wird eine reine Katastrophe".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Über ihre kleine Empörung musste selbst Victor lachen. Ja, sein Team war nicht immer motiviert einen Fall auflösen zu wollen. Oft hatten sie absolut kein Interesse daran und wenn sie eine einfache Lösung fanden, dann nahmen sie diese.
      Victor grummelte: "Wird lange dauern ihnen dieses Kunststück an Faulheit wieder abzutrainieren. Aber ich arbeite daran.", er lächelte und ließ die Halswirbel knacken, in dem er den Kopf erst zu einer, dann auf die andere Seite legte und dehnte.
      Als sie ihn so plötzlich zu sich zog, musste er Halt finden, doch mit ihren Worten und ihrem Bedenken, konnte er ihr gar nicht böse sein. Sie war einfach nur aufgeregt und sie suchte Ablenkung, die Victor ihr an sich geben konnte. Wenigstens bis sie eingeschlafen war, dann würde er vielleicht noch einmal durch die Akte gehen und durch die Verhöre, die sie bereits getätigt hatten.
      Naira lehnte sich an seine Brust und er legte die Arme schließlich um sie und hauchte ihr einen Kuss auf den Kopf, bevor er mit ihr im Arm langsam hinaus aus dem Arbeitszimmer ging und rüber in das Wohnzimmer.
      "Ich will dir sagen, dass es schon gut laufen wird, aber ich weiß nicht inwiefern du das cool findest.", sagte er und ließ sich mit ihr im Arm auf das Sofa letztlich fallen.
      "Soll ich bei deinem Vortrag dabei sein? Dann kannst du die ganze Zeit mich anschauen und...nicht die anderen gaffenden Nichtswisser...", Victor streichelte ihr kurz über die Wange, als er sie ansah.
      "Du kannst denen aber auch erklären, dass du den Fall mit...einer Banane gelöst hast...Sie werden dir alles glauben."
    • Naira O'Connor

      Sie ließ sich mit ins Wohnzimmer nehmen und landete auch gerne neben ihrem Verlobten auf dem Sofa, um sich anschließend an ihn ranzukuscheln. Ein Seufzen entfuhr ihr und sie schüttelte sanft den Kopf, mehr für sich selbst als für Victor. "Quatsch.. Der Vortrag dauert sechs Stunden.. Und du hast besseres zu tun, als sich diesen Quatsch anzuhören.. Deine Arbeit ist schließlich wichtig". Naira strich leicht über den Bauch ihres Mannes und sah sich den laufenden Fernseher an. "Es ist einfach.. Ah ich weiß nicht.. Es dauert vier gute Wochen, bis ich durch bin.. Und ich kann nicht einfach vorne stehen.. Und erklären.. Ich würde mich viel lieber mit dem Kopf in eine Akte vergraben und verzweifeln, als morgen da aufzutreten.. Vor allem ist die Presse eingeladen.. Und ich bin so unvorbereitet..". Sie seufzte wieder, vergrub ihr Gesicht in seiner Brust, so aufgeregt war die Frau schon lange nicht mehr und nur deshalb sprach sie so viel Dummheit. "Die werden mich morgen alle vermutlich auslachen, oder so". Das Thema ging dennoch zu weit, sie wollte sich nicht einfach nur beschweren, sie wollte Zeit mit ihrem Mann verbringen, auch wenn es äußerst schwierig war. Wenn sie nicht so lange wach leben würde, dann hätte sie so gut wie nichts von ihrer Zeit mit Victor, er war nur am arbeiten. Irgendwie konnte es ja die Dunkelhaarige verstehen, der Fall kostete ihn nur einmal seine Zeit und vor ein paar Monaten war sie genauso gewesen. Jetzt raubte ihr Vortrag ihre Zeit und die Korrekturen der Klassenarbeiten.
      "Aber egal.. Erzähl mir mal mehr von deinem Fall.. Was hältst du eigentlich davon? Du kannst doch nicht auch denken, dass sie einfach ins Wasser gesprungen und Selbstmord begangen hat".
      Naira gähnte, sie legte ihren Kopf wieder auf die Brust ihres Freundes, bevor sie ihre Augen schloss. "Und wenn sie es wagen.. Mich nachher allein hier schlafen zu lassen.. Dann werde ich sie noch vor.. Dem Altar stehen lassen.. Detective.. Du solltest lieber deine letzten Nächte mit deiner Zukünftigen genießen.. Bevor ich zu einer alten Hexe werde". Sie grinste, aber etwas Wahrheit stand dahinter.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

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    • Victor genoß es natürlich immer noch in Nairas Nähe zu sein. Noch immer war sie sein Anker, sein Hafen zu dem er immer kommen konnte und an dem er sich immer irgendwie auslassen konnte. Die Frau hielt es für ihn aus und heute war es eben seine Aufgabe. Er sollte für sie da sein und dafür ein wenig weniger Arbeiten.
      "6 Stunden?...Was soll man denn 6 Stunden reden...so aufregend und beschissen der Fall war und...so verstrickt seine Psyche war...", Victor zuckte mit Schultern und seufzte nur leise. Das war wirklich nicht einfachen, das verstand er. Manchmal wurde es ihm sogar zu viel, wenn er mal 20 Minuten vor der Presse ein Statement abgeben musste. Aber das gute daran war, dass sich diese Leute mit einem unzufriedenen Brummen oder Grummeln auch abwimmeln ließen. Nicht alle. Aber die meisten. Und das war natürlich voll in seinem Element.
      Victor drückte Naira leicht an sich und küsste sie auf den kopf, bevor sein Blick auf den Fernseher fiel und er das laufende Programm ein wenig begutachtete. Aber der Fernseher war auch wie sonst eher eine Entschuldigung, ein Grund, um gemeinsam im Wohnzimmer zu sitzen.
      "Naira...so ein Blödsinn...Ohne Leute wie dich, die praktische Erfahrung haben und dann Lehren, wird es keine guten Polizisten geben. Nur diese Theorie Zombies oder...was ich letztens von einem Frischling erfahren habe, nutzen die sogar VR oder wie das heißen soll. So ein Kram wo du eine dieser Riesenbrillen aufziehst?...Blödsinn.", Victor schnaufte und streichelte automatisch über Nairas Arm.
      "Keiner wird dich auslachen, Schatz...", Victor grummelte leise, wusste aber nicht was er noch so sagen sollte, um Naira wirklich aufzumuntern. Spike kam vorbei. Er hatte in diesem Haus so viel Platz, dass man ihn manchmal suchen musste. Doch diesmal kam der Hund zu ihnen, begrüßte sie knapp und legte sich dann zu ihren Füßen auf den Boden.
      "Und nein, wir reden nicht mehr über meinen Fall...Wobei, lass mich nur dazu sagen...nein, ich glaube nicht an Selbstmord. Dafür waren die Situationen einfach nicht geschaffen. Kidnapping wohl eher...oder...Ach..Nein."
      Er wusste das Naira hin und wieder mal versuchte ihn zum Reden zu bringen, damit sie selbst wieder etwas hatte worüber sie sich den Kopf zerbrechen konnte. Ihre nachfolgende Aussage, ließ Victor überrascht runter sehen. Sie drohte ihm tatsächlich einfach so auf dem Altar stehen zu lassen, "Sie sind so streng zu mir, Misses Parker. So...eine kurze...Leine...", er raunte leise, stieg bei dem Spaß mit ein.
    • Naira O'Connor

      Sie nickte und seufzte. "Jap, sechs Stunden.. Ich soll von Anfang an die einzelnen Schritte seinerseits und unsererseits erläutern.. Ich soll die Gedankengänge wiedergeben und die Indizien vortragen, letztendlich auch, was an den Tagen in der Hütte passiert ist". Naira fuhr sich durch das Gesicht, sie hatte gelernt damit umzugehen und nutzte dafür gelegentlich auch mal den Anspruch auf psychologische Hilfe, ihr Mann konnte ihr seltenest dabei helfen, es zu bewerkstelligen.
      Victors Worte darüber, dass Naira gar nicht so schlecht in dem war, was sie tat konnten sie nur mäßig aufheitern, er wollte sie schließlich dort lassen und nicht weiter im Revier sehen, er würde es somit auch sagen, wenn sie schlecht wäre, aber der Kosenname, den er für sie benutzte erwärmte ihre Brust. Sie mochte es manchmal 'Schatz' genannt zu werden, oder was sich der Mann auch überlegte, sie nannte ihn immer Vic, das blieb auch so, es würde kein anderer ihn so nennen, Punkt aus. Wenn sie erfahren würde, dass eine der Kolleginnen ihres Mannes ihn ebenfalls so nannten würde sie sie kahl rasieren und womöglich noch verprügeln, es stand niemandem zu, außer ihr. Ein leichtes Grinsen bildete sich bei den Gedanken, sie war definitiv nicht eifersüchtig, aber was ihr war, war ihrs.
      Spike gesellte sich zu den beiden, Naira hatte ihren Arm nach ihm ausgestreckt und so über Victor hinweg den Hund am Kopf gekrault. Er genoss es, war selbst ziemlich müde,weshalb er sich dann am Sofaende hinlegte und einkuschelte. Victors Worte zu seinem Fall ließen die Frau wieder grinsen, er musste immer was dazu sagen, wenn sie ihn stichelte, es war so.. Männlich. "Das ist genau mein Mann..", murmelte die Dunkelhaarige und legte ihren Kopf wieder auf die Brust des Rothaarigen. "Du denkst da noch wenigstens ein wenig nach.. Genau deshalb bist du der leitende Detective, die können im Gegensatz zu dir nichts". Sie baute ihn gern zwischendurch auf, damit er auch sein Selbstbewusstsein behielt, er sollte nicht rückfällig werden. Er sollte sich durchkämpfen, so sah er auch deutlich besser aus.. Eine gerade Stellung, Stolz in den Augen.

      "Ich muss zu Ihnen streng sein, sonst vernachlässigen sie mich noch komplett.. Wenn Sie sich bessern wird die Leine deutlich länger.. Aber nur solange Sie sich nicht Ihre hübschen Kolleginnen ansehen, die neulich im Büro zu sehen waren..". Ihr Blick fuhr hoch, ihre Finger strichen über seine Wange, während sie breit grinste. Nein, er würde sich definitiv keine andere Frau deutlich länger ansehen, außer seine eigene. "Ich liebe dich, Vic".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Wirklich glücklich war Victor ja nicht darüber zu wissen, dass sie noch einmal alles aufs Detail durchkaute und es immer und immer wieder erzählen musste. Dummerweise war das genau die Therapie, die bei ihr Anschlag fand. Sie kam darüber hinweg, konnte es abtun und auch Victor konnte nach und nach die Hände um sie lockern, so dass sie auch wieder einmal weggehen konnte. Er musste sich beruhigen und das schaffte er. Die Arbeit bot genug Ablenkung. Vielleicht sogar ein wenig zu viel Ablenkung und Arbeit auf einmal.
      Solange sich Naira an ihn kuschelte, konnte Victor spüren, wie sie nach und nach an ihrer Spannung verlor. Das Gespräch schien ihr tatsächlich gut zu tun und das nahm auch teils die Spannung aus Victor, weil er sich nun besser fühlen konnte. Denn er hatte seiner Frau geholfen. Bei ihrer Bestätigung, dass sei ihr Mann, musste er schmunzeln. Ihre Worte zergingen natürlich wie Butter auf seiner Zunge. Jedes Mal wenn sie ihm Komplimente machte oder ihn über alle anderen stellte, baute es sein Ego immer weiter auf. Vorerst hatte er es nicht geschafft rückfällig zu werden. Aber sie hatten beide auch ganz große Leistung erbracht, um jetzt da zu sein, wo sie nun einmal standen.
      Ihre Finger an der Wange wurden aber zu glühenden Spuren, als sie von Kolleginnen sprach, die hübsch waren. Hatte sie die Frauen etwa bemerkt? Victor hatte bereits bei einer gesehen, wie sie ihn beäugte. Nicht dass er Interesse an ihr hatte. Sie war hübsch und das Problem war auch eher, dass sie Interesse zeigte. Victor grinste und senkte den Kopf, um auf ihr Ich liebe dich, einen Kuss auf ihre Lippen zu setzen und diesen mit einem Haufen Leidenschaft zu unterstreichen. Sie sollte nicht glauben, dass er ihr fremd ging. Daran dachte er nicht, schließlich hatten sie in den kommenden Tagen ihre Treueschwur am Altar...
      "Ich denke niemals darüber nach jemand anderen anzusehen als sie, Misses Parker. Sie sind die einzige...", sagte er und brach dafür den Kuss ab.
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