[2er RPG] Cold, Lonely and Freezing

    • Naira O'Connor

      Sie seufzte zufrieden, als Victor ihr Bein anhob und sie ansah. Ein lüsternes Grinsen war noch immer auf ihren Lippen zu sehen. "Du wolltest doch, dass ich durchgreife..",sprach sie und biss sich sanft auf die Lippe, als der Fuß den Stoff schon einmal abbekam. Jede kleinste Bewegung des Mannes löste verschiedene andere Gefühle in ihrem Inneren aus. Wie kleine Stromschläge breitete sich alles in ihrem Körper aus und hinterließ eine gewisse Wärme zwischen ihren Beinen. Es war ein intimer,aber sehr besonderer Moment zwischen den Beiden, wie die Frau es fand. So langsam gefiel ihr ihre neue Rolle, vielleicht konnte sich Victor darauf freuen, dies öfter erleben zu dürfen.
      Er tat es gut, auch wenn noch immer sehr langsam und lenkte sich sogar ab. Seine Hand an ihrem Bein fühlte sich warm an und brachte noch mehr Gefühle mit sich, aber die Frau wollte sich auf etwas anderes konzentrieren. Sie wollte fertig werden und so verlockend sein Mund auch war, so verlockend war es auch, die dominante Seite auszuprobieren.
      Naira nahm sein Gesicht in ihre Hand und drückte seine Wangen zusammen, damit er hoch zu ihr sah. "Ich sagte, du sollst mir die Strümpfe anziehen.."sprach sie bestimmt und hob ihre Augenbrauen. "Soll ich mich etwa noch einmal wiederholen?". Sie ließ sein Gesicht los und drückte ihm das andere Bein hin während ihre Augen ihn nicht los ließen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Der Duft ihrer Haut blieb in seiner Nase, gemischt mit dem Duft der Strümpfe. Er hatte trotz der langen Zeit im Schrank noch immer den Geruch ihrer anderen Wäsche, als hätte sie nie einen anderen Weichspüler genutzt. Es war so verlockend sich nun aufzubäumen und sie unter sich zu zwingen, aber er tat es nicht. Erst recht nicht, als sie ihn plötzlich am Kinn ergriff und so bestimmt ansah. Sie verwies noch einmal nachdrücklich darauf, dass er ihr beim Anziehen helfen sollte. Und er lenkte sich nur ab...Wie konnte er nur...Victor wagte es nicht mehr zu grinsen. Stattdessen flammte in ihm ein Begehren auf, eine Freude und eine Erinnerung an diese Gelüste, die er empfand, wenn man ihn zu etwas zwang. Er war ja schon immer ein schwieriger Junge gewesen, aber so...
      Victor ließ von einem Bein ab und stützte ihr anderes wiederum an die selbe Stelle. Mit dem zweiten Strumpf machte er dasselbe. Er wickelte ihn auf, zog ihn über ihre Zehen und straffte ihn hoch bis zu ihren Oberschenkeln. Mit den Händen ging er noch einmal kontrollierend über die Beine und atmete dabei leise und flach. Seine Wangen waren rot und, dass er dabei an andere Dinge dachte, als an die Feier und sich Anzuziehen, war ihm bewusst. Die Muskeln im Lendenbereich versteiften sich, doch er ermahnte sich. Sprach sich ruhig zu, dass er an andere Dinge denken musste.
      "Fertig? ... Ich helfe dir gerne ins Kleid.", er stellte sich langsam wieder auf und hoffte nur zu sehr, dass er ihr auch dabei helfen durfte das Kleid über zuwerfen und hoffentlich auch einen Reißverschluss auf ihrem Rücken schließen durfte. Es waren einfach die Fantasien eines jungen Erwachsenen, die in ihm aufflammten und es war wie ein aufregendes Spiel.
    • Naira O’Connor

      Anhand seiner Körperterreaktionen war Naira klar, dass sie es gar nicht so schlecht machte und Victor dran seinen Gefallen fand. Ihr gefiel es auch, es ließ sie kurzatmig werden und es verzog die Lust im das Zentrum, dort hin, wo sie hingehörte. Aber sie wollte noch ein wenig mit ihm spielen, es genießen und sich vielleicht heute Nacht ein wenig Freude holen, sie wollte ihn an seine Grenzen bringen, bis er nur noch an Sie denken würde.
      Er zog auch das andere Bein, da erhob sich Naira und deutete ihm auf die Verschlüsse ihres Strumpfhalters. „fertig? Irgendwie müssen sie ja fest sein“,sprach sie bestimmt und hob wieder einmal ihre Augenbraue. Es war ein Katze und Maus spiel, wobei sie definitiv in der Rolle der Katze steckte.
      Sie wartete ab, bis Victor die kleinen Verschlüsse an den Strümpfen befestigt waren. Er bot ihr ihre Hilfe beim Anziehen an, aber so einfach ging das nun doch nicht. „Ich weiß, dass du es gerne tust..“,sagte die Dunkelhaarige und wandt sich ab, um im Badezimmer ihre Haare machen zu können. „Aber ob ich dich gerne dabei haben willst eine andere Sache.. du hörst ja nicht richtig auf das, was ich sage..“.
      Sie ließ die Tür offen, als eine Art Einladung ihr zu folgen. Am Spiegel im Badezimmer konnte die Frau ihre Haare leicht flechten, sie wollte sie offen lassen und damit sie nichts stören konnte, flochte sie die seitlichen Strähnen nach hinten zusammen. Sie trug selten offene Haare, der Anblick irritierte sie fast. „Ich kenne mich fast ausschließlich in einem Zopf..“,murmelte sie, zuckte aber letztendlich mit den Schultern und wollte sich ein wenig schminken. Nicht viel, die Wimpern und ein wenig Lippenstift sollten ausreichen.
      „Verbrenn ja das Baguette nicht!“, ermahnte die Frau ihren Freund noch. „Ich will nicht, dass die Wohnung verbrannt riecht..“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es gehörten so viele Dinge dazu damit eine Frau auch wirklich alles an sich hatte, um so umwerfend auszusehen, wie die Werbungen es immer von ihnen forderten. Victor nickte natürlich, als sie ihn auf die Halter verwies und half ihr dabei sie zu befestigen, wobei sie ihn wieder so nah an sich heran ließ und doch wieder vor ihm weg lief. Es war wahrlich ein Katz und Maus Spiel und er durfte diesmal die Maus spielen. Keinen großen und angsteinflößenden Hund, der sich einfach das nahm was er haben wollte. Schmunzelnd sah er ihr nach.
      Ihr gefiel es, dachte er sich, denn ihre Art sich zu bewegen und ihn anzusehen, hatte sich geändert. Wie viel so ein klein wenig Wahrheit und Reden mit ihr wirklich ausmachte. Victor war zufrieden, rieb sich die Brust, um das neckische Beißen seiner Lust unter Kontrolle zu bekommen und wollte ihr bereits ins Bad folgen, wo er ihr dabei zusah, wie sie ihre Haare zurecht machte. Sie sah so gut aus...Er hätte ihr immer dabei zu gesehen, aber sie ermahnte ihn und jetzt fiel ihm das Baguette auch tatsächlich wieder ein. Schnell war er weg von der Badezimmertür und ging in die Küche, wo er den Ofen öffnete. Zu ihrem Glück war dies zur perfekten Zeit gewesen. Das Baguette war goldbraun und die Kräuterbutter in der Mitte floß herzlich heraus. Victor legte es raus und schnappte sich ein Messer. Beim Schneiden achtete er darauf sich nicht zu verbrennen und schmiss die kleinen Teile auf einen Teller, aus dem sie dann essen könnten. Unweigerlich zog es ihn aber zu seiner Freundin zurück. Er wollte ihr das Kleid anziehen, um es später wie ein Geschenk, dass man ihm bereits verraten hatte, auszuziehen. Sobald er mit dem Baguette durch war, leckte er sich die Finger von der Butter ab, bevor er sie waschen konnte. Dann machte er sich ohne Umschweife daran zurück zu ihr zu gehen, und zu sagen, dass das Essen theoretisch fertig sei.
    • Naira O'Connor

      Ein Schmunzeln bildete sich auf ihren Lippen, als Victor doch schnell verschwand, um nach dem Essen im Ofen zu sehen. Wenn es wirklich so einfach war, warum war sie nicht schon vorher darauf gekommen..? Sie könnte es mit Sicherheit ein wenig ausweitern, in der Arbeit ihm indirekt Befehle zu geben.. Sie könnten natürlich weiter gehen, aber Naira wartete lieber ab, was nun passieren würde und inwiefern es ihr Spaß machen wird.
      Sie trug das wenig Make Up drauf, als ihr Partner aus dem Bad verschwand und musterte sich im Spiegel einen Augenblick. Die Augenringe waren deutlich sichtbar und für Anfang dreißig sah sie wirklich schlecht aus. Wie so eine Mutter mit drei Kindern, die versuchte sich irgendwie hübsch zu machen, obwohl sie am liebsten Schlaf gehabt hätte..

      Als der Mann zurück kam war seine Freundin gerade dabei, ihren Schrank durchzuwühlen. Sie griff da nicht oft rein, das letzte Mal war schon ein wenig sehr lange her.. Sie durchwühlte ihre Sachen nach einem schönerem, nicht allzu engen Kleid, sie ermahnte sich, dass sie ja eigentlich Detective war, dazu noch die leitende, all die Kollegen aus der Arbeit waren in den Rängen unter ihr, sie konnte nicht zu auffällig aussehen. Letztendlich machte es ein schwarzes Kleidchen mit Spitze, welches bis zur Taille eng ging und sich dann ein wenig ausbreitete. Vorne war alles gut verdeckt, hinten machte der etwas längere Rückenausschnitt aus Spitze dann schon einen Blickfänger daraus.
      "Meinst du, dass ist so in Ordnung?",fragte Naira und hielt das Kleid ihrem Freund hin, aber eigentlich war sie nicht auf seine Meinung aus. Sie zog es sich über und drehte ihm den Rücken zu, damit er den Reißverschluss zu machen konnte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ihr Bescheid zu geben fiel irgendwie unter den Tisch, als er sie sah. Das schwarze Kleid, dass sie heraus holte war schlicht, doch die Spitze machte es sexy und unschuldig. Die Farbe stand ihr tatsächlich und auch wenn sie meinte, sie sähe zu alt aus für ihr Alter, Victor hätte einiges an Komplimenten, die dagegen sprachen. Doch ihm war die Zunge gebunden und seine Rhetorik war nicht die beste. Sein Blick ließ sie nicht los, als sie das Kleid erst an ihren Körper hielt und nach seiner Meinung fragte, kurz darauf aber hinein schlüpfte und zu recht zog. An ihrer schmalen Taille saß es perfekt. Die "fehlende" Oberweite, wie es manche bezeichnen würden die unter Doppel D nichts anfassten, kam bei diesem Kleid gut heraus. Ihre Beine waren lang und in den schwarzen Strümpfen schlug der Schatten an den richtigen Stellen. Victor leckte sich über die Lippen, wie ein Tier, das kurz davor war seine Beute zu schlagen. Ihre Haare waren wunderschön und das Make Up war so dezent, wie er es von ihr erwartet hatte. Alles andere hätte wohl Fragen aufgeworfen in Richtungen, die niemand einem an den Kopf werfen wollte.
      Victor räusperte sich, nachdem er lange genug nur ihren Rücken angesehen hatte. Dabei wartete Naira wohl darauf, dass er ihr dabei half den Reißverschluss hoch zu ziehen. Er machte zwei große Schritte und war direkt bei ihr. Er ließ sich den Moment, legte die Arme um ihre Hüfte und drückte alles ein wenig zurück, damit der Stoff hinten etwas über stand. Bei ihrem Gewicht definitiv kein Problem das Kleid auch so zu schließen, aber er hatte damit die Möglichkeit sie ein wenig fester anzufassen. Nur langsam zog er den Reißverschluss hoch und bevor er von ihr abließ, beugte er sich zu ihr, streichelte über die kahlen Schultern und schmiegte sich mit der Wange daran, bevor er sanft anfing diese zu Küssen.
      "Mh...du überzeugst mich eher hier zu bleiben, als zu gehen und allen zu zeigen, wie toll du bist...", brummte Victor ein wenig Unzufrieden, riss sich selbst am Riemen und drehte seine Freundin herum, um ihr ins Gesicht zu sehen: "Und ich werde aussehen wie ein Bauer... Mhh...Das Essen ist fertig.", er lächelte sie an und so oft, wie er es mit ihr tat, so selten hatte er in dem letzten Jahr überhaupt die Mundwinkel gehoben. Sie war ein guter Grund wieder fröhlich zu sein.
    • Naira O’Connor

      Er starrte sie an, den Blick merkte die Frau, auch wenn sie ihm den Rücken zugedreht hatte. Es schmeichelte ihr, dass ihr Freund einen Moment benötigte, bis er sich regte, er wollte sie scheinbar genau ansehen und sich das Bild einprägen. Er konnte sich aber scheinbar auch regen und seine Berührung löste in Naira einen wohligen Schauer aus. Er bekam es aber hin, den Reißverschluss ohne Verzögerung zuzumachen, da musste sie nach seinem Kopf greifen und drüber streichen. „Braver Junge..“, entkam es ihr, aber letztendlich gehörte es doch irgendwie dazu, oder nicht? Er würde sich ja schon beschweren, wenn es nicht das richtige ist.
      Scheinbar musste die Dunkelhaarige wirklich durchgreifen, damit er ihr im nüchternen Zustand Komplimente machen konnte. Das genoss sie sehr, genauso wie die Küsse auf ihrer nackten Haut. „Habe ich da gerade ein Kompliment von dir gehört?“,fragte sie dann doch noch frech und ließ sich umdrehen. Er sah wirklich gut aus, vor allem hatte er was gemacht, er hatte sich in Ordnung gebracht, aber auch diese Lust war in seinen Augen zu sehen.
      Ihre Hand strich dem Mann über die Wange, während sie sein Lächeln erwiderte. „Mein Bauer..“, kommentierte sie seine Aussage und fuhr mit den Fingern weiter über sein Gesicht. Ihre Augen verfolgten ihre Fingerspitzen. „Und wenn du artig bist, wirst du mir die Strümpfe auch nach der Feier ausziehen können..“, es war ein sehr verlockendes Angebot. Naira sah ihm wieder in die Augen „Wo du nur willst..“. Ein lüsternes Grinsen bildete sich auf ihren Lippen, auf die sich die Frau sich sanft biss. „Aber jetzt können wir essen gehen.. bevor du dich umziehst..“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Oh, es war sehr verlockend. Das ganze Spiel war verlockend und Naira spielte dieses Spiel gut. Frage war am Ende nur, ob sie wirklich solange durchgreifen konnte, wie er es brauchte. Aber im nüchternen Zustand war es ihm sogar lieber, wenn sie sagte wohin es ging. Klar, das Flehen und Wimmern ihrerseits war super und er wird wahrscheinlich oft durchgreifen im Bett. Aber hin und wieder...Sie waren doch alt genug und konnten sich dergleichen auch erlauben. Mit einem zufriedenem Grummeln drehte er sich um und ging mit ihr rüber in die Küche. "Möglich, dass es ein Kompliment war.", ergänzte Victor auf seine typisch brummelige Art, bevor er sich an den Tisch setzte auf dem er den Teller mit den Baguetteteilen gestellt hatte.
      Victor schnappte sich ein Stück und knabberte ein wenig daran, solange er Naira beobachtete und schmunzelnd wieder den Blick senkte. Der Gedanke, sie wollte sich nur für ihn so kleiden, war aufmunternd. Schnell aß er noch zwei Stück und hielt bei dem dritten kurz inne. Er war sogar ziemlich bereit auf die Party nun zu gehen, weil je schneller sie vorbei war, desto schneller könnte es sehr angenehm für sie beide werden. "Ich werde mich umziehen...Iss ruhig weiter."
      Victor stand ohne Umschweife auf, lief an ihr vorbei ins Schlafzimmer, um die wenige Kleidung, die er mitgenommen hatte durchzugehen und zu schauen, was er tragen konnte. So wie er es sich vorgestellt hatte, hatte er auch nicht mehr mit. In 5 Minuten trug er seine dunkle Jeans und ein weißes Hemd, das sauber war. Trotzdem ging er noch einmal ins Bad um sich die Haare zu richten und dabei nach hinten zu legen. Dann war er auch schon fertig und er kam zurück ins Esszimmer. Als würde er sich vorstellen, breitete er die Arme aus und atmete tief durch: "Ich sage ja...im Gegensatz zu dir...sehe ich immer noch so aus wie...an jedem anderen Tag..."
    • Naira O’Connor

      Sie sah ihm nach, als sich Victor entfernte und biss sich sanft auf die Lippe. Es war ein Kompliment und das nüchtern. Es gab also immer noch Hoffnung für den Mann und ihre Beziehung. Vielleicht würde Naira ihm definitiv helfen können? Vielleicht würden sie dann endlich glücklich werden?
      Die Frau folgte ihrem Freund und setzte sich an den Tisch, an dem das Baguette stand. Es roch gut, sie hatte auch Hunger, es wäre besser wenn sie was essen würde. Auf der kleinen Party würde sie es mit Sicherheit nicht schaffen. Während sie an ihrem Stück kaute beobachtete sie ihren Freund dabei,wie er aß.. Es gab definitiv noch Hoffnung für die beiden , egal was jemand anderes sagte.

      Ihr Blick folgte dem Mann auch, als er sich verabschiedete, um sich umzuziehen. Mit einer Hand lehnte Naira ihren Kopf auf ihre Hand, mit der anderen biss sie in noch ein Baguette Stück. Sie seufzte, es war schön mit ihm auszugehen und noch schöner war es sich darauf freuen zu können, was später noch sicherlich passieren würde. Er würde ihr zumindest die Strümpfe ausziehen, allein das würde schon sehr aufregend sein, vielleicht würde es aber deutlich schöner werden, mal sehen, wie es weiter gehen wird.
      Victor kam wieder, sofort erhob sich seine Freundin und kam auf ihn zu, um nach seinem Hemd zu greifen. Sie richtete ihm den Kragen, auch wenn er nicht schlecht aussah, sie wollte ihm deutlich machen, dass er ihr wichtig war. „Du siehst gut aus“,sprach sie und legte ihre Hand auf seine Brust, bevor ihre Augen zu ihm hoch sahen. „Küss mich..“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es war die Zweisamkeit, die die beiden haben durften, warum Victor überhaupt den Mut zusammenbrachte ihr hin und wieder ein kleines Kompliment vorzusetzen. Vor anderen Leuten war er nicht unbedingt der liebreizende Kerl und sicherlich nicht romantisch, wie sie es ihm mal an den Kopf geworfen hatte. Er war es einfach nicht und das zu ändern war sehr schwer. Aber er stellte sich wohl nicht zu blöd an, denn trotz des hin und her und ihren Streitereien, kam Naira auf ihn zu und richtete den Kragen. Es waren Handgriffe, wie bei einem alten eingespielten Paar, dass aber noch nicht an Biss verloren hatte. Er sah zu ihr runter, behielt ihr Gesicht unter Beobachtung. Mit dem Make Up sah sie ein wenig vornehmer aus, etwas jünger. Als sich ihre Blicke trafen und sie ihn anwies sie zu küssen, zog sich seine Brust zusammen. Er öffnete kurzzeitig den Mund und wollte darauf etwas erwidern, aber er konnte nicht. Nichts konnte ihm wirklich nun noch erklären, wieso ihn das so anmachte. Er berührte sie nicht, konzentrierte sich allein auf ihre Hände, die seine Brust berührten. Sie waren warm. Er beugte sich zu ihr runter und legte den Kopf ein wenig schief, um sie zu küssen. Dann konnte er aber auch nicht anders und legte beide Hände an ihr Gesicht und hielt es fest, damit sie nicht entkommen konnte.
      Ein wenig überfordert mit den Gefühlen bremste Victor sich selbst und lehnte seine Stirn an ihre, um durchzuatmen: "Wir...sollten los.", schlug er vor. Aber sein Unterbewusstsein schrie nach mehr Aufmerksamkeit. Vor allem nach dem Malheur im Badezimmer. Aber nein, sie hatten es versprochen und er sollte sich doch zügeln. "Spike ist okay an Silvester allein zu sein oder nehmen wir ihn mit?", um das Thema zu wechseln, wandte er sich an den Hund, der brav auf seinem Platz lag.
    • Naira O’Connor

      Er brauchte einen Augenblick, bis er seine Lippen auf ihre legte. Naira Augen verließen seine dabei nicht, warteten auf eine Reaktion,während ihr Herz sich zusammenzog. Es war ein sehr romantischer Augenblick, den sie da beide hatten, alleine deshalb würde die Frau nicht auf die Feier gehen wollen. Dann noch der Kuss..und Victors starke Hände an ihren zarten Wangen. Er war ihr Beschützer, auch wenn sie immer davon sprach, dass sie keinen nötig hatte. Er war ihr Anker, er war ihr Leuchtturm in dunklen Tagen und er war der, den sie liebte.
      Victor löste den Kuss auch, da hob die Frau eine ihrer Hände und legte sie ihm auf die Wange. Zweisamkeit war so schön.. sie mussten theoretisch nirgendwo hin, sie könnten ihre Anwesenheit auch hier genießen, aber es war ja versprochen. Auch Naira Blick ging zum Hund, Spike hatte die beiden beobachtet. Er hatte es lieber, wenn sie sich nicht laut stritten. „Er war zu Sylvester noch nie alleine..“, sprach die Frau und seufzte, ihre Hand lag noch immer auf Victors Brust. „Ich habe noch was zu Beruhigung für ihn da.. dann sollte er ein wenig schlafen können..“. Einen Blick schenkte sie ihrem Freund noch, dann lief die Dunkelhaarige zu ihrem Hund, um ihn zu kraulen. „Wirst du brav sein, wenn Mama weg ist?“,fragte sie und ging in die Hocke für Ihren Vierbeiner. Dieser gab kurz einen Laut als Bestätigung, folgte seinem Frauchen dann in die Küche. Die Tropfen zur Beruhigung mische Naira in ein wenig Futter, welches Spike bekam. Der verfressene Hund leerte die Schüssel gleich.
      „Wenn ich zurück komme, Baden wir dich..“, sprach sie noch mit ihrem Hund und kraulte ihm kurz, bevor er sich ins Körbchen legte und Naira in den Flur konnte. Sie zog sich absichtlich einen längeren Mantel an.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor ließ sie ungerne aus seinen Händen gehen und sah ihr nur hinterher, solange er noch einmal kontrollierte ob alles an ihm saß. Das Hemd in der Hose, die Ärmel würde er später hochkrempeln, wenn es warm genug war, die Jeans und der Gürtel waren passend und seine üblichen Schuhe passten eh zu jeder Hose und jedem Hemd. Er war also bereit. Und mit der Jacke...Ein wenig tat es ihm um ihr Geschenk leid, dass es in so kurzer Zeit kaputt gegangen war. Er hätte auch eine der Dienstjacken mitnehmen sollen, dann wären wenigstens die kaputt und nicht ein so bedachtes Geschenk von Naira. Er wandte sich wieder an sie und an Spike. Er wird es also irgendwie schaffen und mit ein paar Beruhigungsmitteln schlief der Hund sicherlich auch die ganze Nacht durch.
      Gemeinsam zogen sie sich die letzten Sachen an. Victor die Schuhe und die Jacke und er hätte am liebsten Naira in den Mantel geholfen. Ein wenig kam ihm das nun vor wie ein Spiel, das ganze hin und her zwischen ihnen beiden, aber ein Spiel, dass ihm eben gefiel. Er öffnete die Tür, schnappte sich Geldbeutel und Autoschlüssel und ließ dann die Dame natürlich zuerst gehen. Sie liefen in ihrem Tempo gemächlich runter. Dabei hatte Naira bereits an Tempo gewonnen, denn ihre Wunde heilte gut.
      Unten ließ er den Wagen anspringen und schon einmal warm laufen.
      "Wir sollten das hier auskosten, solange wir nicht drüben sind...", warf er schließlich ein, als auch Naira im Wagen saß und beugte sich über die Mittelkonsole zu ihr rüber. Mit zwei Fingern drückte er ihr Gesicht sanft zu sich und küsste sie. Er war wie betrunken in der letzten Stunde. Liebestrunken eben und keiner konnte es ihm in dem Moment nehmen. Nicht einmal Alex Anwesenheit.
    • Naira O’Connor

      Sie stieg in ihre normalen Schuhe, was anderes würde nur eine Qual für die Frau bedeuten, und zog sich ihren längeren Mantel an. Es hielt sie warm, jedenfalls bis zu ihren Knien, die Strümpfe ließen ein wenig Kälte zu, aber die Schuhe hielten sie wieder warm. Einen Moment lang betrachtete die Frau den Mantel ihres Freundes, strich sanft mit einer Hand über die Stelle, an der der Mantel offen war. „Ich nähe den zusammen..an dieser Stelle..“. Für einen Moment war sie liebevoll, strich sanft über seine Wunde und seufzte, bevor sie vor ging und die Treppe runter nahm
      Naira brauchte einen Moment, bis sie unten ankam, aber ihr Freund wollte sie auch nicht irgendwie hetzen, er passte sich ihr an. Es war eine liebevolle Geste, es zeigte ihr, dass hinter dem grummeligen Typen auch was liebevolles steckte. Er wärmte sogar den Wagen auf, während die Frau einen Moment zum einsteigen brauchte. Sie brauchte nur die Tür zuzuschlagen, dann wurde Naira auch schon mitgezogen und geküsst. Ein Seufzen entfuhr ihr, das Herz zog sich zusammen und am liebsten hätte sie einfach weiter gemacht, wäre da nicht ihre gewisse Rolle.

      Mit einer Hand an seiner Brust löste sich die Frau von ihrem Freund in hob die Augenbraue. „Aha? Wer hat gesagt, dass du es bestimmen darfst?“. Sie hob ihre Augenbrauen und strich mit dem Daumen ihrer anderer Hand über seine Lippen. „Wenn du weiterhin so unartig bist, darfst du mir die Strümpfe nicht ausziehen..“. Ihre Augen musterten seine, wollten eine Reaktion sehen. „Du kannst ja lieb fragen, ob es nicht eine gute Idee ist..“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ihre liebevolle Art ließ ihn wissen, dass sie den Mantel nicht vergessen hatte, aber andererseits wollte er sie auch nicht dazu zwingen etwas zu tun, nur weil es kaputt war. Es war einfach irgendwie sein Glück in dieser Welt. Alles schöne und gute wurde irgendwie vernarbt, zerrissen oder anderweitig zerstört. Nicht nur seine materiellen Dinge. Auch seine Liebschaft zu Naira hatte erste blaue Flecke überlebt und die ersten schweren Kämpfe hinter sich. Nicht, dass er es wirklich wollte, eins kam einfach zum anderen.

      Überrascht öffnete Victor die Augen, als sie ihn von sich schob und meinte, es sei ihm nicht erlaubt gewesen das zu tun. Da war wieder diese Stimme, die mehr von ihm verlangte, als nur den lieben Freund zu spielen.
      "Huh?", er legte den Kopf schief, als würde er nicht ganz verstehen, doch schnell wurde Victor hellhörig, als es darum ging ihr die Strümpfe später ausziehen zu dürfen. Man konnte es ihm regelrecht ansehen, dass ihm ein Licht aufging und er lehnte sich wiederum entspannter zurück, hatte nicht mehr die Angst, dass man ihn möglicherweise hasste, weil er das gerade getan hatte. Nein, sie spielte mit ihm und das gefiel ihm. Wenn sie das den ganzen Abend machte, dann musste er sich keine Gedanken darüber machen, was womöglich ein Wink mit dem Zaunpfahl sein sollte. Er spielte einfach nur einen artigen Mann unter der starken Führung einer hübschen Frau.
      "Einverstanden.", grummelte er schließlich zufrieden auf ihre Worte, er könnte es aller höchstens vorschlagen, ob es eine gute Idee wäre. Er legte den Gang ein und reihte sich in den Verkehr ein, während er das Navigationssystem öffnete und sie schließlich bat die Adresse des Kollegen einzugeben, zu dem sie nun fahren würden und bei dem das Schauspiel weiter gehen sollte. Ein wenig aufregend war das Rollenspiel schon. Es hatte war...verruchtes, wenn sie ihn so ansah und er nicht wissen konnte, ob sie im nächsten Moment von ihm verlangen konnte bereit zu sein oder ihn einfach in der Luft hingen ließ. Aber er war bereit darauf zu warten.
    • Naira O’Connor

      Für einen Moment hatte die Frau Angst, sie wäre zu weit mit ihrem Vorhaben gegangen und hätte damit womöglich die Stimmung zerstört, aber Victor zeigte ihr dann doch noch eine ganz andere Reaktion. Er war damit einverstanden, was sie gesagt hatte und ein lüsternes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. Auch Naira lehnte sich zurück und schnallte sich an, während Ihre Augen nicht von ihm ließen. Sie würde ihn den ganzen Abend über ärgern, er würde schon sehen, was er von dem Vorschlag hätte. Aber vielleicht war es auch das, was ihm so sehr gefiel. Naira selbst konnte nicht verneinen, dass es nicht schon irgendwie aufregend war.

      Sie gab die Adresse in das Navi ein und fuhr mit ihren Fingern über Victors Bein, bevor er losfuhr. Der Weg war nicht weit, dauerte aber einen Augenblick,dann parkte der Rothaarige vor dem ihnen bekannten Gebäude. Ein paar weitere Autos standen schon da, es würde sicherlich voll werden.
      Bevor Victor aussteigen konnte, griff Naira zu seinem Handgelenk und hielt ihn auf. „Jetzt darfst du mich küssen..“, gab sie vor und leckte sich sanft über ihre roten Lippen, während ihre Augen den Mann betrachteten. „Bevor du mich bis morgen früh nicht mehr bekommen kannst..“. Sie würden ja einige Zeit da bleiben.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es war eine Berührung, die möglichst wenig bedeuten konnte, aber in diesem Moment hinterließ Naira mit der Hand an seinem Bein eine brenne Feuerspur. Er musste sich aber zusammenreißen, dachte auch darüber nach, dass ihre Hand an dieser Stelle womöglich einfach nur zum Reiz da lag. Sie hatte verstanden, dass er nichts gegen ihre Worte tun würde, einfach nur damit sie dieses Spiel ausprobieren konnten und weil es ihm eben gefiel.

      Die Fahrt über sprachen sie nicht viel. Victor war seinen eigenen Gedanken verfallen und er konnte leugnen oder auch nicht, an wird es ihm nicht glauben, dass er sich Gedanken über Nairas Haltung und Worte machte. Es war so viel auf einmal geschehen und sie machten so viele Sprünge in ihrer Beziehung, dass er nicht mehr hinterher kam. Und nun, da sie gemeinsam eingeladen wurden zu einer Feier von ihrem Ex mit vielen anderen vom Revier, konnte Victor nicht wissen, wie er gegenüber Naira in einer eigentlich privaten Umgebung reagieren sollte. Sie haben gesagt sie werden es niemandem offenbaren bis zum letzten Moment. Dann wenn sie beide ihren Job an den Nagel hängen für eine zeitlang und gemeinsam irgendwo ins Nirgendwo verschwinden konnten. Bis dahin konnten sie niemandem verraten oder offiziell bestätigen dass sie ihr Leben gemeinsam verbringen wollten. Victor zog den Schlüssel aus dem Zündschloss und wollte bereits aussteigen, als Naira ihn zurückhielt und einen Kuss erlaubte. Sie erlaubte es, forderte es aber nicht.
      Victor sah zu ihr zurück und sein Blick glitt über die dunkle Gegend um sie herum. Ein paar Autos standen um ihren und neben den Fremden, die bereits draußen auf der anderen Straßenseite standen, konnte eigentlich keiner die beiden Detectives kennen. Victor beugte sich zu ihr rüber, legte eine Hand sanft unter ihr Kinn und bedeutete ihr damit näher zu kommen. Die letzten Millimeter überbrückte er und küsste sie unschuldig auf die Lippen. Mit einem zufriedenem Murren ließ er ab und fuhr sich über die untere Hälfte seines Gesichtes, um das dumme Grinsen von den Lippen zu bekommen.
      "Wir sollten rein...Sonst ruft Alex noch einmal an.", erwiderte er in seiner stumpfen typischen Natur, bevor er ausstieg und die Fahrertür zu schmiss.
    • Naira O'Connor

      Es war ein sehr unschuldiger Kuss, aber das reichte schon vollkommen aus, um Schmetterlinge in dem Bauch der Frau hervorzurufen. Mit Absicht hatte sie nur einen Kuss erlaubt und nicht befohlen, sie wollte seine Reaktion darauf wissen, sein Verhalten analysieren. Er war kein Versuchskaninchen oder ähnliches, sie wollte nur seine Reaktionen kennen, wissen, wie weit sie gehen durfte und vor allem sollte. So etwas war neu für sie, sie hatte zwar zwischendurch oft die Kontrolle über alles und vor allem die Dominanz,aber es so in ihr Liebesleben einzuspielen war einfach ungewohnt. Dennoch, für den Mann würde sie alles tun.
      Ein Seufzen verließ ihre Lippen, als Victor den Kuss beendete, ihr Lächeln auf den Lippen war aber groß. Er hatte sie angegrinst und Naira fühlte sich glücklich dabei, dass er ihr doch eine ganz andere Fassade zeigen konnte. Scheinbar hatte ihm einfach diese Hand gefehlt, die durchgriff, vielleicht war das eben das Geheimnis für ihre glückliche Beziehung. Die Frau wusste nur nicht, wie lange es nun wirklich andauern würde.


      Nach dem Mann stieg auch seine Partnerin aus und schmiss die Tür zu. Sie wusste, welchen Eingang sie genau anvisieren sollte und in welcher Etage Alex wohnte. Es graute ihr jetzt schon, die Treppen hochzulaufen und später auch wieder runter zu müssen, aber es würde schon irgendwie funktionieren, dessen war sich die Frau bewusst.
      Sie versuchte es, Tempo mit ihrem Partner zu halten und deutete auf die Richtige Tür. "Willst du eigentlich so etwas.. Wie ein Codewort, falls ich zu weit gehen sollte?",fragte sie, ohne ihn anzusehen und stellte sich an die Klingel mit den verschiedenen Nachnamen. Sofort fand sie den Nachnamen von ihrem blonden Kollegen und legte den Finger drauf, ohne zu klingeln. Erst jetzt sah sie zu ihrem Freund, das automatische Licht des Einganges schien auf seine Haut, er sah müde aus. "Wenn du keine Lust mehr hast, können wir jeder Zeit gehen..". Ein leichtes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, bevor sie aber ihre Rolle wieder einnahm. "Aber wenn du unartig bist..". Damit klingelte sie und wartete, bis die Tür aufgemacht wurde.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Wer wusste schon, wie lange ihre kleine Beziehung hielt, und ob nicht etwas Großes einmal aus dieser Zweisamkeit wurde. Vorerst war Victor zufrieden und auch mit all den Gedankengängen war er damit einverstanden, dass seine Freundin mal die Ansagen traf. Sie liefen rüber, Victor versuchte nicht zu schnell zu laufen, als er auf die Haustüre zu steuerte und musterte die vielen Namen, die darauf waren. Es war eine gute Gegend wie es schien mit angenehmer Aussicht und Anbindung zur Innenstadt. Auch er fand Alex Nachnamen, überließ es aber Naira, ob sie nun klingeln wollte oder nicht.
      Ihr Vorschlag über ein Codewort, ließ ihn breiter Grinsen, was er wiederum versuchte loszuwerden. Er zwang sich regelrecht dazu ein ausdrucksloses Gesicht an den Tag zu legen und sie von der Seite zu mustern: "Ich glaube nicht, dass du das schaffst.", natürlich spielte er mit dieser Aussage mit dem Feuer, aber er entschied sich dafür, weil er gutes Recht zu denken hatte, dass ihre Frage außerhalb des Spiels gestellt wurde. Sie mussten so eine Vereinbarung haben, auch wenn er nicht recht wusste, ob es wirklich zum Einsatz käme.
      Gleich darauf klingelte Naira und es brauchte fast 3 Minuten und weitere Versuche, bis endlich mit einem Rauschen Alex' Stimme zuhören war und er freudig merkte, dass Naira endlich da war. Sofort brummte die Tür und er ließ sie beide rein. Damit nun einmal die nächste Herausforderung gemeistert werden konnte. Das Treppenhaus. Victor stellte sich an die Seite. Er musste nicht vorrennen, so sehr brannte er nicht darauf Alex als erstes Hallo zu sagen. Naira durfte ruhig voraus gehen und er lief ihr nach. Das Tempo war ihm egal, er hatte sich bereits daran gewöhnt, dass er ein wenig langsamer machen konnte.
      "Versuchen wir die Feier einfach nur zu genießen...Und vor allem allen zeigen, wie gut du in dem Kleid aussiehst und für wie verrückt mich die anderen halten müssen, noch nichts mit dir angefangen zu haben..."Victor verdrehte die Augen, denn manchmal glaubte er wirklich dass die anderen Kollegen entweder blind oder dumm sein mussten, dass sie das nicht sahen. Oben angekommen, riss Alex fast perfekt die Tür auf. Er schunkelte bereits, hatte rote Wangen und breitete die Arme aus: "Naira! Endlich bist du da!", er grinste und nahm sie in eine sehr innige Umarmung. Victor blieb dahinter stehen und beobachtete die Szene mit den Händen in den Hosentaschen.
      "Und hallo, Parker."
    • Naira O'Connor

      Sie glaubte es selbst auch nicht, dass sie es schaffen würde, aber die Frau musste es fragen.. Mit so etwas kannte sie sich einfach weniger aus und wenn sie ehrlich war, dann wollte sie schon die Grenzen kennen, die Victor ihr ziehen würde. Sie würde es ungern selbst entdecken, viel lieber würde sie es einfach erfahren, um ihm womöglich nicht wehzutun. Aber Victor meinte, sie würde das nicht schaffen zuckte sie mit den Schultern und beließ es dabei. Sie hatte es versucht und das reichte ihr schon, auch wenn sie das Thema sicherlich noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen würde.

      Ein wenig rötlich wurde Naira schon um die Augen, als Victor die Party ansprach. Ein Lächeln bildete sich auch auf ihren Lippen, sie war bereit da hoch zu gehen und sich von der besten Seite zu zeigen, auch wenn die Treppe eine Herausforderung stellte. Die meisterte die Frau auch hervorragend, kam oben an und wurde schon sofort in den Arm von Alex gezogen. Ein wenig verwirrt drehte sie ihren Kopf zu ihren Partner und runzelte die Stirn, da ließ der Blonde sie auch los. Er ließ beide reintreten, ließ den beiden Platz, um sich anzuziehen und stand absichtlich in der Tür zum Wohnzimmer, aus welchem Musik lief, um Naira anzusehen. Diese zog sich zunächst die Schuhe aus, bevor sie den Mantel und den Schal ablegte. Alex musste eine Reaktion von sich geben, der Alkohol hatte seinen Kopf schon gut erreicht. Er pfiff, als er sah, was Naira trug. "DU hast dich ja noch nie SO hübsch für mich gemacht!".
      Naira fuhr mit ihrem Blick hoch, aber der Blonde verschwand schon in dem recht vollen Wohnzimmer. "Ich bringe dir was zu trinken..". Die Dunkelhaarige sah ein wenig geschockt zu ihrem Freund, bevor sie in das Wohnzimmer blickte. Na dann, durfte der Spaß anfangen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Alex torkelte zwar nicht, aber er war gut angeheitert und seine Reaktion auf Naira war eigentlich vorhersehbar. Trotzdem grummelte Victor, als der andere auch noch pfeifen musste. Naira war ebenso schockiert und sah Victor an, doch ihr gegenüber konnte er nur die Schultern heben. Seine Jacke hing er zu all den anderen und zog die Schuhe von den Füßen.
      "Geh' ruhig...", er ließ Naira den Vortritt in das Wohnzimmer, wo bereits die meisten Kollegen zu finden waren. Sie saßen auf dem Sofa oder standen in der Nähe des Balkons um sich zu unterhalten. In der kleinen Küche bastelte Alex irgendetwas zusammen, was wie eine üble Mischung mit Alkohol aussah.
      Victor seufzte leise, als er wenigstens einigen seiner neuen Kollegen die Hand zur Begrüßung gab und sich umsah. Wirklich wohl fühlte er sich nicht und die Umgebung sagte ihm bereits wieso. Andere Menschen, niemand da mit dem er wirklich reden konnte. Selbst die Anwesenheit von Captain Ramirez half ihm nicht wirklich weswegen er sich einfach bediente und direkt eins der Biere in die Hand nahm, die auf der Bartheke standen. Als er es in der Hand hielt, hielt er aber inne und musterte die dunkle Flasche, warf einen Blick zu Naira zurück, die aber von Alex belagert wurde. Er grinste sie breit an und hielt das Cocktailglas mit Strohhalm und Glitzerpalme ihr entgegen.
      "Ist nur für dich. Habe darauf gewartet. Mensch...Du siehst wirklich gut aus, Naira!"
      Alex selbst hatte sich auch in Jeans und Hemd geschmissen, um angemessen für diese kleine Feier zu wirken. Die meisten trugen tatsächlich etwas festliches. Nur wenige hatten sich gewehrt und trugen Sweater oder ein TShirt mit fragwürdig sarkastischem Aufdruck.
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