[2er RPG] Cold, Lonely and Freezing

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    • Naira O’Connor

      Mit einem Seufzen sah sie ihm nach, als er wirklich aufsprang und zur Bar lief, als hätte er nur auf diese Erlaubnis gewartet. Sie war nett zu ihm, sie wollte es jedenfalls sein und gab sich alle Mühe dafür, in der Hoffnung er würde im Alltag vielleicht ein wenig erträglicher sein und ihr vor allem vertrauen. Die Enttäuschung war wieder auf ihrer Zunge zu schmecken, sie war bitter und brachte ein wenig Übelkeit mit sich, Naira musste sie ablenken. Sie sah sich ein wenig in der Bar um, ließ ihren Blick schweifen und betrachtete die verschiedenen Persönlichkeiten, die hier aufeinander trafen.

      Victor kam irgendwann wieder zurück, Naira hatte sich angenehmer hingesetzt und ihr verletztes Bein ausgestreckt, während sie das gesunde anwinkelte und unter ihren verletzen Oberschenkel legte. Es war deutlich gemütlicher für sie, auch wenn das Polster recht angenehm erschien.
      Er stellte auch die komplette Flasche auf den kleinen Tisch und zwei Gläser, die für Scotch gemacht waren. Sie war bereit mit ihm zu trinken und mitzuerleben, wie er sich hemmungslos betrinken würde, aber es kam anders. Er war anders.. sein Vorschlag war ein ganz anderer. Zunächst sah sie ihn nur verwirrt an, dann schmunzelte die Frau, bevor ein breites Lächeln auf ihren Lippen zu sehen war. „Einverstanden..“, bestätigte sie und umgriff das Glas, während ihre Finger über seine Hand strichen. Es waren meistens Kleinigkeiten, mit denen sie ihm zeigen wollte, dass sie ihn gern hatte und heute hatte sie ihm besonders viele gezeigt, der Mann sollte mal ruhig was zurück geben!
      „Auf was trinken wir?“,fragte sie dann Gang beiläufig, als Victor auch zu seinem Glas griff, und roch an dem Scotch. Ihr Vater sagte immer, guten Alkohol erkennt man immer am Geruch, aber diese Erkenntnis hatte sie noch nicht wirklich..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ob sie vielleicht auch einfach nur aufgab und ihm den Alkohol geben wollte, damit er endlich erträglich wurde und mehr mit ihr unternahm? Er konnte es sich sehr gut vorstellen, wie sie es einfach nur Leid war ihm ständig hinterher zu rennen und zu hoffen, dass er sie irgendwann bemerkte. Die kleinen Zeichen sah er aber nicht, er spürte sie und fühlte sich wohl, weswegen er sie auch lieben lernte, aber sie zu erwidern war eben nüchtern so eine Sache für sich. Er füllte also ihre Gläser und versprach ihr, dass er alles beantworten wollte ohne zu murren. Mit Alkohol auf den Lippen ging das ja auch um einiges einfacher und niemand konnte ihm dann vorwerfen wie verrückt er doch gewesen sei. "Hm...", er besah sich die braun goldene Flüssigkeit in dem Glas und legte den Kopf ein wenig schief.
      "Auf dich.", sagte er schließlich und hob das Glas an ihres, damit sie anstoßen konnte. Die Gläser klirrten kurz und er lehnte sich ein wenig gemütlicher zurück. Das Glas stellte er sicherheitshalber nach dem kleinen Schluck wieder ab, dafür legte er aber seinen Arm nach hinten über die Lehne und damit auch hinter Naira. Unterbewusst machte er damit klar, dass sie seins war. Niemand in der Bar sollte darüber nachdenken in ihre Nähe zu kommen. Und es war auch gemütlicher wenn man so saß. Der Scotch brannte in der Brust und erfüllte ihn mit der Wärme, die er gebraucht hatte an diesem Nachmittag. Einfach weil er Mist gebaut hatte und Naira auch...aber am meisten er. Seine Gedanken drifteten wieder zurück zu ihrer Arbeit und dass sie nur noch 2 Wochen hatten und Naira den Gedanken gefasst hatte auszusteigen. Das würden anstrengende zwei Wochen sein.
      "Schwierig...was glaubst du worüber reden die?", er nickte in die Richtung eines jungen Pärchens, vielleicht gerade mal 20 geworden, die zueinander gewandt miteinander turtelten. Victor musterte sie nur mit erhobener Augenbraue. Das hatte bei Frauen immer geklappt, sich ihnen zuzuwenden, die Beine auf seine zu legen und sie schon halb auf den Schoß gezogen zu haben damit.
      Aber er wollte sich auch einfach nicht mit den Gedanken plagen, dass Arbeit anstand. Die stand schließlich immer an.
    • Naira O’Connor

      Na gut, dann tranken sie eben auf sie, auch wenn sie zu den letzten Personen zählte, die das verdienten. Naira nahm einen Schluck der braunen Flüssigkeit und behielt sie in ihrem Mund einen Augenblick, bevor sie diese auch ihre Kehle runter fließen ließ. Ein warmes Gefühl breitete sich im ganzen Körper aus, angefangen bei der Brust, über den Bauch und so weiter.. Naira war kein Fan von irgendwelchen Cocktails, sie trank lieber etwas richtiges, was nicht so zu Kopf stieg, wie diese ganzen süßen Sachen.
      Victor nickte in Richtung eines jungen Pärchens, nachdem er den Arm über die Rückenlehne gelegt hatte, seine Freundin rutschte automatisch ein wenig näher an ihn ran, aber nicht zu nah, damit er sich nicht bedrängt fühlte. Sie musterte das Pärchen einen Augenblick lang, betrachtete, wie sie miteinander sprachen. „Ich habe keine Ahnung, worüber sie sprechen, aber sie sind hundert Prozet sowas von verknallt in den jeweils anderen, dass es denen glaube ich egal ist, worüber sie reden, Hauptsache sie sind zusammen irgendwo und verbringen Zeit miteinander“. Eine traurige Erkenntnis, genau danach hatte sich Naira auch immer gesehnt, jemanden der sie liebte.. nun, bei Victor war sie sich manchmal nicht sicher, aber sie akzeptiere es, wie alles andere an ihm. Ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen und die Frau nahm noch einen Schluck, ehe sie zu ihren Partner sah. „Okay.. wie viele Feste Freundinnen hattest du?“, haute sie schließlich raus und grinste ein wenig frech. „Nicht Deine Bett Affären, wirklich richtige feste Freundinnen..“. Er hatte ihr doch versprochen, er würde sie alle beantworten. Und Naira hatte vieeeele Fragen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Der Alkohol würde sie schon lockern und wenn sie Glück hatte und die Stimmung stimmte, dann würde sie auch den romantischen Victor in weniger als einer Stunde und einer halben Flasche Scotch bei sich haben, der ihr den Mond vom Himmel holen würde. Betrunken war alles einfacher, auch der Mond am Himmel. Und das nett und vorausschauend sein zu seiner Freundin. Dass sie näher rutschte fiel ihm nicht großartig auf. Er nahm es hin, mochte es auch, dass sie näher kam, denn dann konnte er unauffällig das genießen, was er all die Zeit im Job nicht bekam. Nämlich sie. Sie wenn sie einfach nur entspannt sein wollte. Das mussten sie aber noch lernen, denn bisher blieb es sehr grob und staksig. Naira brach schnell seine Frage ab, nach dem Pärchen drüben. Sie beantwortete sie ohne irgendwie in den Dreck zu ziehen oder sich lustig über sie machen. Victor sah sie an, als sie einen Schluck nach und er nickte einfach. Sie waren verliebt, ja das konnte schon sein. Er war es auch, aber es fiel ihm eben schwer...
      Ihre Frage ließ ihn für den Moment zögern, dann griff er zum Scotch und stellte und stellte ihn mit verzogenem Gesicht auf dem Oberschenkel ab. Mit dem verletzten Arm war das anstregender, als andersherum. Aber er wollte nicht die Nähe zu Naira brechen und blieb einfach für den Moment so, während er über ihre Frage nach dachte.
      "Feste Freundinnen...Hmm...", er ließ sich bei der Antwort Zeit, nippte am Glas und leckte sich dann den verbleibenden Tropfen Scotch von den Lippen, bevor er sie ansah, "Ich war nie so ein...Beziehungstyp. Eine glaube ich...oder zwei. Wobei bei der letzten bin ich mir nicht sicher. Und mit dir...sind es drei.", daraufhin nahm er einen größeren Schluck aus dem Glas. "Warum interessiert dich das so sehr, wie viele Frauen schon mit mir im Bett waren und allgemein? Versuchst du herauszufinden, warum ich so verkorkst bin?"
    • Naira O’Connor

      Er kommentierte ihre Antwort nicht, nahm sie einfach so hin, wie er es mit den meisten Sachen tat,die sie sagte. Aber es war okay, genauso wie alles andere, es war okay, dass er so war, wie er war, es war wichtig, dass er überhaupt bei ihr war. Nicht alle hielten es so lange aus, einzig und allein Alex würde es noch viel viel länger mit ihr aushalten..

      Victor beantwortete ihre Frage ein wenig zögernd, aber er tat es wirklich. Zwei Freundinnen.. sie hatte mit mehr gerechnet, wollte aber nicht wissen, mit wie vielen Frauen er schon geschlafen hatte. Sie lächelte sanft,nahm noch einen Schluck aus dem Glas, bevor sie damit ein wenig rumspielte. „Unter anderem..“,antwortete Naira und sah wieder einmal durch die Bar. „Ich wollte nur gerne wissen, mit wie vielen Frauen ich dich schon teilen musste.. oder dich an die besseren Zeiten erinnern, bevor du mich für Ewigkeiten an deinem Bein hast!“. Ihre Augen sahen zu ihm nach oben und schmunzelte, bevor der Blick auch wieder runter ging. „Hattest du mal ein Haustier?“,war die nächste und vermutlich, oder eher hoffentlich angenehmere Frage, als die anderen, die sie gestellt hatte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor hatte genug von der Bar und den anderen Leuten gesehen, so dass er sich viel lieber an seine Freundin wandte und den Kopf zurück an die Wand lehnte. Sie war nicht mehr so fröhlich wie vorhin und er fand das schade. Das sah schon fast so aus, als ob sie nichs mit ihm zu tun haben wollte oder auf etwas wartete, dass er seinerseits ständig vergeigte. Sie wollte also wissen mit wie vielen sie ihn schon hatte teilen müssen, dabei kannten sie sich nicht einmal. "Keine Angst...Polygamie war nie mein Ding gewesen...immer nur eine...und bevor ich dich kennengelernt habe war es auch fast schon 2 Jahre her."
      Mit dieser Aussage wollte er sie irgendwie beruhigen, wusste aber um so eher, dass das nicht richtig sein mochte. Keine Frau wollte so etwas wissen. Er nahm die Hand hoch, die er sanft auf ihre Schulter auf der anderen Seite tippte und dann eine der Strähnen erhaschte um sie sich über den Finger zu wickeln.
      "Nein, keine Haustiere. Ich wollte immer einen Hund, aber...Eltern können streng sein und sie hatten recht...ich hätte mich wohl nicht darum gekümmert und...ach, ich hätte auch nicht die Zeit für einen Hund gehabt."
      Diese Frage war definitiv einfacher zu beantworten, als alle anderen tatsächlich. Er nahm trotzdem die Antwort als Grund dafür einen weiteren kleinen Schluck aus seinem Glas zu nehmen.
    • Naira O’Connor

      „Dann hast du ja Glück, dass ich mit Spike bei dir einziehe..“,antwortete Naira auf Victors Antwort und lächelte sanft, er spielte mit ihrer Haarsträhne, das fühlte sich wirklich gut an. Sie hatte das andere Thema begraben, es war ihr doch ein wenig zu blöd darüber zu reden, vielleicht weil sie keine Frage zurück gestellt bekommen wollte? Vielleicht lag es aber auch an den Scotch oder der Situation.
      Da sein Arm so einladen war, lehnte sich die Frau mit ihrem Rücken an ihren Freund und streckte das andere Bein frei auf dem Sofa heraus, das war deutlich gemütlicher. Seine Nähe fühlte sich gut an, so gut, dass Naira ihr Glas in einem Zug leerte und es fest hielt, bis Victor selbst mit seinem Glas fertig war. Er konnte sich ruhig Zeit lassen.
      „Hmm.. was war schon immer dein größter Traum gewesen?“, fragte die Frau und streckte ihren Kopf ein wenig nach hinten, um ihren Freund zu sehen. „Und die Frage gleich darauf ist, ob du mich jemals angesprochen hättest, wenn du mich auf der Straße getroffen und sofort mögen würdest“. Sie lächelte unschuldig, nahm den Kopf aber wieder runter und betrachtete Victors Hand, die jetzt wohl oder übel über ihr lag. So ein Pech auch für ihn..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • "Ich habe mich wirklich darüber gefreut, dass du einen Hund hast...Ich mag Spike...und es fühlt sich gut an, dass man nicht alleine ist irgendwie...", er seufzte laut und ließ sie sich an ihn lehnen. Die Chance ergriff er und lehnte den Kopf kurz an ihren und roch an ihren Haaren. Dabei schloss er die Augen und versuchte sich aus der Bar zu wünschen, um mit ihr irgendwo alleine zu sein. Doch das geschah nicht. Die Flasche rief ihn und dass Naira einfach das Glas kippte, ermutigte ihn nur dazu ebenfalls einen großen Schluck nachzulegen, so dass das Glas leer war. Die Wärme breitete sich aus in seiner Brust. er musste sich kurz räuspern und stellte das Glas wieder auf dem Tischchen ab. Die Hand, die nun unweigerlich nicht mehr auf der Lehne Platz fand, sondern stattdessen über Nairas Oberkörper hing, ließ ihn darber nachdenken, wie unangenehm es doch war in dieser Position für denjenigen, der aufrecht saß. Wo legte man die Hand hin, wo war es noch erlaubt?
      "Mein größter Traum...ich war nie einer mit hohen Ansprüchen gewesen...erst recht nicht nach meinem Zusammenbruch...Ein großer Detective, gefeiert von allen und jedem...das ist glaube ich wohl das höchste der Gefühle." Er legte die Hand einfach ab, ohne dass es anzüglich wirkte, so hoffte es und sah zu ihr und ihrem leeren Glas: "Soll ich nachfüllen?", sogleich beugte er sich vor und nahm die Flasche an sich, die nicht annähernd leer war.
      "Und nein...ich glaube nicht in meinem jetzigen...was auch immer ich bin.", er ließ den Blick nun doch durch die Bar schweifen, auch wenn es nichts interessantes gab, bis auf einen Typen der meinte zu ihnen rüber sehen zu müssen.
      "Nein...ich hätte niemanden angesprochen, geschweige denn wirklich die Kraft gehabt auf die Straße zu gehen. Nicht das was du hören willst bestimmt...Aber seien wir ehrlich...einen betrunkenen Rotschopf hättest du auch nicht angesprochen auf der Straße..."
    • Naira O’Connor

      Victor war ehrlich mit ihr, jedenfalls empfand es Naira als Ehrlichkeit. Er sprach einfach frei heraus und das gefiel ihr, er konnte gerne öfter mal frei mit ihr sprechen und ihre Fragen beantworten, das fühlte sich deutlich besser an, als sich anzuschreien und ständig zu streiten. Sein Wunsch war gut nachzuvollziehen, auch wenn Naira deutlich andere wünsche besaß, als es der Mann hatte. Er wollte seiner Karriere nachgehen, weit nach oben kommen, etwas ganz normales bei Männern, vermutlich.. innerlich seufzte Naira, sie feierte ihn jetzt schon, aber das sagte sie ihm nicht. Victor legte seine Hand auch ab, da streckte die Frau wieder ihren Kopf nach hinten und betrachtete ihn. „Du denkst aber wohl nicht, dass du mich beim ersten Date schon angrabschen darfst..oder?“, sagte sie neckend, grinste dann breit. „Du darfst gerne noch einmal nachfüllen“.
      Die Flasche hatte noch gut was drin, sie würden also noch ein wenig länger hier sitzen.. seine andere Antwort war irgendwie.. mäßig zufriedenstellend, aber Naira hatte noch viele andere Fragen. „Ich hätte dich angesprochen, wenn du nicht betrunken wärst..“, entgegnete sie mit einem Grinsen. „Aber ich habe noch andere Fragen, ich bin erst warm geworden..“. Damit Victor in Ruhe nachschütten konnte, setzte sich Naira wieder gerade hin und streckte die Beine aus. „Ich werde jetzt die kitschigen Fragen rausholen.. wie zum Beispiel, was du am meisten an mir magst.. und ob du Kinder haben willst und wenn ja,wie viele?“. Der Alkohol hatte seine Wirkung, aus Naira, der harten Frau, der heute alles egal war kam die liebevolle raus, die am liebsten ihren Freund nur mit Frage zugelöchert hätte.. vielleicht Unterschied sie sich nicht so sehr von der zwanzigjährigen an der Bar?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor zuckte mit der Hand zurück, nachdem sie ihm vorwarf sie betatschen zu wollen und das am ersten Date. Das hatte er natürlich nicht vor. Außerdem...was sollte das ganze, sie haben sich doch schon über all angefasst. Victor schob die Unterlippe ein wenig vor, um etwas gekränkt ihren Blick zu erwidern. Wie ein Welpe der hoffte, dass er seine Pfote wieder genau an die selbe Stelle zu legen an der er sie nun einmal hatte. "Wollte ich nicht, tut mir leid...", wäre er betrunken gewesen hätte er wohl das genaue Gegenteil davon gemacht und einmal kräftig zugepackt. Er mochte ihre Brüste...Welcher Mann würde das nicht. Aber Abseits all seiner notgeilen gedanken, musste er sich wohl zusammenreissen und schenkte ihr noch etwas von dem Scotch ein. Sich selbst dann auch. Sie hatten Zeit. Also machten sie langsam. Sofort nahm er wieder einen Schluck. Er spürte es bereits ein wenig im Kopf wie ihm leichter wurde. Aber das Essen hatte ihm eine gute Grundbasis gegeben, um nicht sofort vom Fenster zu kippen.
      "Du hättest mich angesprochen? Ach komm...wann wäre ich schon nicht betrunken auf die Straße gegangen, wenn ich keinen Job hätte...", er schüttelte lediglich den Kopf und beugte sich zu ihr rüber. Kitschige Fragen hätten ihm nicht gefallen, aber nun akzeptierte er sie, hauptsächlich weil er dafür auch Alkohol bekam. Eigentlich ein fairer und guter Tausch, wie er fand. "Du hast entweder ganz langweilige Fragen...oder wirklich die K.O Schläger...", erwiderte er vorerst. dann lehnte er sich zurück mit dem Glas und zog sie wieder in die selbe Position die sie hatten, diesmal legte er aber lediglich den Arm einfach um sie.
      "Ich mag alles an dir...am meisten dass du nicht kleinbei gibst...und mir dieses Gefühl gibst, als sei ich...was wert. Das ist gut. Das hilft.", er antwortete wahrheitsgemäß. Noch sah er keinen Grund ihr etwas vorzulügen.
      "Aber Kinder...ich weiß nicht, ist das nicht zu schnell für das erste Date? Machst du das immer so, ja?"
    • Naira O’Connor

      „Du weiß ja, ich bin nicht so eine!“, sprach sie an, als Victor den Hundewelpenblick aufsetzte. Naira musste sich zusammenreißen, um nicht zu lachen, aber das klappte doch erstaunlich gut.
      Die Frau schnappte sich ihr Glas wieder und nahm ebenfalls einen Schluck der Flüssigkeit, bevor sie sich zurück lehnte. „Na gut, ausnahmensweise mal darfst du mich in aller Öffentlichkeit bei unserem ersten Date begrapschen“, sagte sie und verdrehte gespielt die Augen, musste dann aber doch schmunzeln. Sie rutschte noch ein wenig näher zu ihrem Partner, saß nun mit ihren Beinen genau an seinen, das fühlte sich verdammt gut an. Sie genoss es auch, bis Victor der Meinung war, ihre Fragen wären langweilig. Sofort richtete sich die Frau auf und sah ihn empört an. „Meine Fragen sind ganz klar nicht langweilig! Deine Fragen sind ja wohl langweilig, weil du keine stellst!“. Sie grinste breit, war ihm durch ihre Empörung mit dem Gesicht näher gekommen, dafür strich sie ihm gerne über die Wange, aber einen Kuss bekam er noch nicht. Naira lehnte sich letztendlich auch wieder zurück und bekam seinen Arm um sich gelegt. Mit der freien Hand strich sie über seine Hand und hörte sich seine Antwort an. „Du bist was wert..“, entgegnete Naira und schluckte schwer, sie spielte mit seinen Fingern und wollte nicht aufsehen. Es gab Worte, die zwar raus wollten, aber bei denen sie selbst sich nicht sicher war, ob sie es wirklich sollten. „Du bist für mich sogar sehr viel wert.. so viel, dass ich mein Leben für dich sofort opfern würde, wenn es nötig wäre.. und darüber müsste ich nicht einmal nachdenken..“. Das sagte doch schon alles aus, oder nicht...?

      Bei der Antwort zu den Kindern schmunzelte Naira und ergriff Victors Hand komplett, um sie zu halten und ihre Finger miteinander zu kreuzen. „Hör mal Vic, ich bin nicht so eine, ne? Aber ich würde schon gerne wissen, wie du dazu stehst, damit ich es bei der Partnerwahl berücksichtigen kann.. weiß du, es gibt nämlich noch andere Kandidaten!“. Man hörte den Spaß in ihrer Stimme raus.. „Aber ich kann ja weitere langweilige Fragen stellen.. was magst du gar nicht an mir?“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • langsam wurden sie beide wieder miteinander warm. Sie konnten ein wenig Spaß haben und den anderen aufziehen ohne ihm eben dabei weh zu tun oder gleich beleidigt zu sein. Außerdem konnten sie auch gewisse Dinge miteinander teilen, die er sonst nicht gehört hätte. Er lauschte ihrer knappen Antwort und auch wenn sie nicht seinen Blick dabei auffing, wie er sie die ganze Zeit dabei ansah, ihm gefiel es sehr. Es schmeichelte ihm, so sehr, dass er sogar einen Kuss erhaschen wollte, als sie kurz über seine Wange gestrichen hatte. Aber dazu kam es nicht. Sie saßen also wieder so wie vorhin und sie spielte mit seinen Fingern, was ihn besser ablenkte als das Glas ständig in der Hand zu drehen oder die Schmerzen, die er in seinem Arm empfand. Ja, manche Fragen von ihr waren weder kitschig, noch unter der Gürtellinie. Sie half sich lediglich zu ein paar Antworten, um ein Bild sich über Victor zu malen, dass vielleicht nicht stimmte. Dass aber er keine stellte, lag einzig und allein daran, dass er genug über sie wusste. Das meiste erfuhr er sowieso irgendwann, nur eben nicht sofort. Es war ja ihr Zeitpunkt gekommen zu erfahren mit wem sie es da eigentlich zu tun hatte.
      Als sie dann seine Hand gänzlich ergriff und sich darüber aufregte, er müsse ihr die frage beantworten, schmunzelte er. Jedoch weniger über die Tatsache, sie glaube, dass da noch genug Kandidaten wären.
      "Ach...plötzlich gibt es ganz viele Typen an deiner Schwelle...die würden dich sofort drüebr tragen und du würdest ihnen ein Kind nach dem nächsten gebären...Geil. Normalo-Leben, nicht wahr?", er grinste und nahm wieder einen Schluck vom Scotch, während er sich das Bild vor dem inneren Auge malte: "Willst du denn überhaupt Kinder?"
      Auf ihre Frage, was er überhaupt an ihr nicht mochte wollte er nicht eingehen. Das gabs nicht. Nicht heute, wenn sie Zeit füreinander haben wollten.
    • Naira O’Connor

      Es war schön jemanden neben sich zu haben, für den man bis ans Ende der Welt laufen würde, aber so schön es auch war, Naira ließ das Gefühl nicht los, dass sie alleine war, auch wenn ihr Freund da war. Er wäre vermutlich am liebsten einfach nur still neben ihr und hätte getrunken, damit er.. damit er eben das erreichte, was Alkohol bei ihm bewirkte. Vielleicht dieses herrliche Gefühl zu allem fähig zu sein, was man nur machen wollte? Vielleicht aber auch einfach nur die Tatsachen, dass seine Gedanken dann still waren und er sie nicht ertragen musste.
      Er fragte sie nach Kindern, da lächelte Naira sanft und ließ seine Hand los, um wieder mit seinen Fingern zu spielen. „Ich weiß nicht, ich wäre eine schreckliche Mutter, glaube ich.. ich hatte halt keine guten Beispiele, was Eltern anging und dann will ich keine Kinder in die Welt setzen, nur damit sie mir später vorwerfen können, was für eine scheiß Mutter ich doch war.. und ich müsste vermutlich meinen Job aufgeben, ich weiß nicht, ob ich es zuhause aushalten würde..“. Einen Schluck nahm sie sich und betrachtete Victors Finger, stellte sich ein Kind vor, dass sie beide gezeugt hatten. „Aber Kinder können echt süß sein..“. Ein Seufzen kam über ihre Lippen, Naira nahm einen großen Schluck, um die Muttergefühle, die in ihr wuchsen wieder zu stillen. Nope, keine Kinder.

      „Okay.. meine nächste Frage..wenn du ein Tier wärst, welches wärst du? Und... was muss ich tun oder können, damit ich eine bessere Ablenkung für dich bin, als die Lady hier vorne auf dem Tisch?“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Gut möglich, dass sie für sich gegenseitig sterben würden. Naira für ihn und er für sie. Aber diese Aufopferung wäre dumm und egoistisch. Sie beide hatten etwas an sich, dass sie eben genau dorthin führte, nämlich in den Tod. Heimlich wünschten sie ihn sich beide und wollten mit allem untergehen was sie umfasste. Sie spielte wieder mit seiner Hand und er trank wieder. Alkohol war gut für ihn. Das machte ihn wirklich locker, das hatte sie doch auch gesagt und nun schien sie weniger zufrieden, als er anfangs geglaubt hatte. Egal, der Alkohol würde das alles zurecht rücken, wie er glaubte und deswegen noch einmal trank. Er hatte angefangen nun gab es kein Weg mehr zurück.
      "Diejenigen mit schlechten Eltern werden immer wissen welche Fehler sie nicht machen sollen...Ich glaube du wärst fantastisch. Eine Helikopter-Mutter wahrscheinlich und immer auf Achse mit deinen drei Kids...aber du wärst ein und alles für sie...Selbst wenn Daddy dich verlässt wärst du die tougheste Alleinerziehende Mum, die es gibt...", er lehnte den Kopf wieder zurück und wartete damit wieder etwas zu trinken. Ein wenig Pause sollte er sich gönnen, außerdem wurde ihm erst jetzt bewusst, dass man ihm an der Bar nicht den billigsten Scotch in die Hand gedrückt hatte, sondern einen, der es auch preislich in sich hatte.
      "Kinder können süß sein...hm...", er wiederholte nur ihren Satz, ging darauf ebenfalls nicht ein. Er wusste nicht wie, denn über Kinder dachte er immer nur in den schlechtesten Momenten nach. Und dann erinnerte er sich daran, dass er diesen Gedanken sehr wohl auch schon bei Naira hatte...Nur hatte er ihn verneint. Sein Blick glitt zu den jungen Paaren und Singles, die sich nun langsam aufgeweckter fühlten und durch den Alkohol mehr trauten. Wie Victor. Er hätte ihnen zu gerne erzählt, dass dieses Getränk ihnen lediglich einen mächtigen Kater bescheren wird. naira fing ihn aber wohl dabei ab, dass er ein junges Mädchen beobachtete, die sich weit über den Tisch lehnte, um an etwas zu kommen. Es sah aus, als würde sie sich eher gespielt auf diesem räkeln.
      "Huh? Was du tun kannst? Ich weiß nicht...Küss mich."
    • Naira O’Connor

      Es war ja nicht so, dass Naira nicht zufrieden damit war, dass Victor trank. Sie war nicht mit sich und all dem hier zufrieden, was vermutlich bei ihr an dem Alkohol lag. Das Thema Kinder war bei ihr schon immer schwierig gewesen, sie hatte bisher auch keinen Mann gefunden, mit welchem sie gerne Kinder haben würde.. ja, auch nicht mit Victor, auch wenn die Kinder sicherlich bildhübsch wären, ihre Angst war groß, dass Victor sie letztendlich im Stich lassen würde. Oder der Alkohol ihn komisch machen würde, sie hätte ihn schon oft betrunken erlebt, er konnte wirklich schlimm dabei sein.. „Drei Kids?“,fragte Naira und hob ihre Augenbraue hoch. „Wir werden also drei Kinder haben? Ich weiß nicht, ob ich damit einverstanden bin..“. Es war gespielt, aber die Vorstellung wäre irgendwie auch toll.. aber halt nur irgendwie und es war an Bedingungen geknüpft.

      Victors Blick war an eine Frau geheftet, Naira folgte seinem Blick und beobachtete die Frau. „Soll ich mich etwa auch so über den Tisch lehnen?“,fragte sie und grinste ein wenig frech,bis ihr Partner etwas ganz effizientes aussprach. Sie war sich nicht sicher, ob sie richtig gehört hatte und erhob sich deshalb, um Victor anzusehen. Er wollte einen Kuss, aber bisher hatte er so etwas nicht ausgesprochen. Ihr wurde es warm um das Herz, bevor das Grinsen wieder auf den Lippen zu sehen war. „Ich bin nicht so eine..“,sie schüttelte den Kopf, lehnte sich aber dann vor und legte ihre Lippen auf Victors, um ihn in einen leidenschaftlichen Kuss zu ziehen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • "Papperlapap...Doch keine Drei mit mir. Sondern mit jemand anderem...Bis ich dann wieder in dein Leben komme, weil dein alter verschwunden ist...", warf er schnell ein. Denn persönlich, wenn man ihm eine Pistole an den Kopf hielte, dann hätte er allerhöchstens eins genommen. Ein Mädchen, das würde reichen. oder einen Jungen, den konnte er dann überall hin mitnehmen und man musste mit anderen Eltern nicht diskutieren, wenn er einem Schulkameraden auf die Nase gehauen hat. Kinder kamen einfach noch nicht infrage. Für ihn nicht, er war noch...mit vielen anderen Dingen beschäftigt, wie...Karriere und Alkoholkonsum. Nein, da waren Kinder irgendwie fehl am Platz für ihn.

      Das Angebot sich ebenfalls so über den Tisch zu legen, kam ihm gar nicht so unpassend vor. Dafür müssten sie aber ihren Platz aufgeben und wenn er ehrlich war, dann mochte er das Sofa bereits. Es machte sich seinem Hintern an und der Alkohol sickerte in seinen Magen ohne Umwege zu nehmen. Hier konnte man gemütlicher liegen als irgendwo anders. Aber seine Forderung reicht wohl, um ihre Aufmerksamkeit und seine zu bündeln. Er lächelte sie an, während sie grinste und wiederholte, sie sei nicht so eine. Doch das taten sie doch immer. Sie warnten einen, gaben einem ein Gefühl, als sei man besonders für die Frau.
      Dann küsste sie ihn und er ließ sich hineinziehen in das wundervolle Gefühl von ihr geliebt zu werden. Sie tat es... die freie Hand legte er an ihre Wange und übernahm für einen Moment die Führung, bevor sie wieder beide nach Luft schnappen mussten.
      "Du warst noch nie so eine, mh?", er lächelte sie an und hielt ihr das Glas vor die Lippen, damit sie einen Schluck nahm.
      "Du musst nichts tun. Ich bin...eigentlich mit den Gedanken entweder bei dem scheiß Fall...oder bei dir, weil du einfach...das einzige bist, was sonst noch mein leben ausfüllt...", er hauchte ihr noch einen knappen Kuss auf die Lippen, bevor er selbst wieder trank und damit sein zweites Glas leer hatte.
      "Nonnen-Wohnheim...Man sagt immer da sind voll viele Lesben...Stimmt das? Ich mein...hast du schon mal mit einer Frau rumgemacht?", er lehnte sich wieder zurück, denn den Kuss hatte er ja schließlich bekommen und war damit zufrieden.
    • Naira O’Connor

      „So ist das also? Ich lasse mir von einem anderen Kerl drei Kinder machen.. er Haut ab und du stehst dann vor der Tür und wirst mich aufnehmen.. samt drei Kindern?“, fragte sie kurz, zum Verständnis und tat dann so, als würde sie darüber nachdenken. „Du hast es dir aber ganz schön einfach gemacht.. dann werden sie aber womöglich gar nicht so schön, die Kinder..“. Sie seufzte gespielt und schüttelte auch gleich den Kopf, bevor ein Lächeln auf den Lippen zu sehen war.

      „Nope, ich war noch nie so eine“,bestätigte Naira nach dem Kuss und leerte ihr Glas zur Hälfte. Der Kuss hatte sich gut angefühlt, vor allem, weil Victor in der Lage war, seine Gefühle zu zeigen, aber sie würde es ihm schon abgewöhnen, dass er dabei einen gewissen Alkoholspiegel erreicht haben muss. Es wäre nicht einfach, aber sicherlich möglich.. außerdem, sie mochte es selbst ab und zu ein leichteres Gefühl zu haben.
      Seine warmen Worte waren schön zum anhören, sie ließen das Herz der Frau ein wenig schneller schlagen. So etwas wünschte sich doch jede Frau, etwas zu hören, dass sie für den einen wirklich besonders war. Nun, es gab Augenblicke, da fühlte sie sich auch besonders..

      Victor lehnte sich wieder zurück, Naira machte ihr Glas leer, damit er nicht unnötig warten musste und lehnte sich auch zurück. Er sprach das Nonnen-Wohnheim an, dabei wurde sie rot und musste sich übers Gesicht fahren, um zur Ruhe zu kommen. Sie schmunzelte ein wenig.
      „Das sollte mir so klar sein, dass du es als Mann wissen willst“, necke sie ihn und seufzte, während sie an Erinnerungen dachte. „Sagen wir mal so.. es waren weniger Lesben, als man denkt, aber in der Not reicht auch eine Frau.. und meine Mitbewohnerin war tatsächlich eine Lesbe..“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • "Zu den drei Kindern und dich, die ich dann zwangsweise aufnehmen muss, weil ich mit allem leben sollte, was dich angeht...Ja, ich würde auch die Kinder aufnehmen. Es wären schließlich deine.", er strich ihr sanft durch die Haare. Das unterschwellige Kompliment ließ ihn ganz warm werden. Es war schön zu wissen, dass es jemanden gab, der ihn als attraktiv ansah und es war auch nicht das erste Mal, dass Naira ihm das mitteilte. Sie war bereits mehrmals bereit gewesen ihn sowohl als hübsch, als auch attraktiv zu bezeichnen. Ein Glücksgriff, wie er fand. Dabei kannte sie ihn auch in seinen schlechteren Phasen.

      Ein zweites Mal waren ihre Gläser leer und es war gerade einmal vielleicht eine Stunde vorbei gewesen. Sie hatten ein gutes Tempo angelegt und Victor wollte es auch so halten. Nichts davon würde ihn abbringen schneller trinken zu wollen. Jetzt war er wieder gefangen in diesem Kreis, doch das fiel ihm weniger auf, weil er einfach die Erlaubnis gehabt hatte von ihr und wusste, dass es möglicherweise gar nicht so schlimm ausfallen wird, wenn sie gemeinsam tranken.
      Ihre Antwort auf seine Nonnen und Lesbisch Frage ließ ihn aufhorchen und die Ohren spitzen. Mann blieb Mann und wenn zwei Frauen rummachten geschah etwas...besonderes im Kopf eines Kerls. Man konnte nicht wegschauen. Ob man nun selbst dazwischen kommen durfte oder nicht. Vielleicht war das ja die kleine Neigung zum Voyeurismus, die jeder Mensch ab einem Alter sich anlernte? Victor grinste und sah zu ihr runter, "Sogar die Mitbewohnerin?...Uuund?" er sah sie herausfordernd an und wollte, dass sie ihm eine verruchte Story auf den Tisch zauberte, an die er sich erinnern sollte.
    • Naira O’Connor

      Es war schön zu hören, dass Victor für sie sich sorgen würde, wenn Naira mit Kindern ankommen würde, verlassen von einem fremden Mann. Ja, es würde nicht jeder machen, aber das war wieder mal ein kleines Zeichen dafür, dass Victor sie gern hatte. Es beruhigte seine Freundin wenigstens ein bisschen, vielleicht würde sie von ihm doch eines Tages im nüchternem Zustand etwas liebes hören.. vielleicht.
      „Das heißt.. unser Plan sieht so aus: wir trennen uns bald, ich lass mich schwängern und komme dann zu dir zurück?“.

      Die Gläser waren wieder leer, aber Naira musste für einen Moment eine Pause machen, ihr wurde es schon ein wenig schummrig in ihrem Kopf. Sie stellte das Glas einfach ab und lehnte sich gegen ihren Freund, dem sie auf seine Frage antwortete. Natürlich nahmen ihre Wangen dabei eine mehr als nur knallrote Farbe an und sie vergrub ihr Gesicht kurz in ihren Händen. Er wollte tatsächlich mehr wissen..
      „Und auch wenn ich mich anfangs dagegen gewehrt habe, hat sie mich irgendwann dazu bekommen.. doch die andere Seite an mir kennenzulernen..“,führte sie den Satz weiter vor und sah zu Victor, der sie herausfordernd ansah. Ein Seufzter verließ ihre Lippen,sie musste es ihm wohl erzählen. „Sie hatte mich am Anfang nur ein wenig abgecheckt.. mir zugesehen, wenn ich mich auszog oder umzog.. wir schliefen irgendwann zusammen in einem Bett, weil man sich gut einbilden konnte, irgendwelche Geräusche zu hören, die nicht da waren.. quasi aus Angst.. und dann haben wir morgens zusammen geduscht, weil es so schneller ging, da fing sie öfter an, mich einseifen zu wollen..“. Sie sah noch einmal zu Victor, aber das reichte ihm wohl scheinbar nicht. „Im Bett strich sie dann gerne über meinen Körper, während wir uns Sachen erzählten, sie wusste aber auch irgendwann, dass mich das reizte.. spätestens nach dem Kuss von ihr war mir klar, dass sie was von mir will .. aber ich alleine im Nonnen-Wohnheim.. hab auch gerne mal mitgemacht...“. Vielleicht brauchte sie doch noch ein wenig mehr Alkohol.. Naira glaubte es nicht, dass Victor tatsächlich davon erfahren hatte.. von ihr! „Ich habe es wirklich genossen, wenn ich ehrlich bin.. und sie wusste genau, was sie tun musste... um mich zum schreien zu bringen..“
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die Tatsache, dass sie diesen Plan hätten jetzt und hier ausführen können, ließ ihn schmunzeln. Das war eine wudnervolle aber dazu auch noch unglaubliche Vorstellung. "Ja...genau..."


      Er lauschte ihrer Geschichte, drehte das Glas in seiner Hand herum, während er sich das ganze nach und nach bildlich vorstellte. Seine kleine Naira in den Händen einer anderen Frau und dass sie bezirzt wurde von ihr in bester Manier. Sein Interesse wurde größer daran und sie erzählte ihm tatsächlich viel mehr, als er sich erhofft hatte. Die Vorstellung machte ihn heiß, er rieb sich aufgeregt den Bart und rückte zurecht, bevor er noch einmal für sich und für sie die Gläser füllte. Er brauchte das jetzt, um nicht direkt in Fantasien zu verfallen, die ihm auch noch unnötigerweise hart machten. Es schauderte ihn ein wenig, als er Naira wieder ansah und sich zu ihr rüber beugte, nachdem er das Glas komplett auf einen Haps austrank.
      "War das dein erstes Mal, dass du laut geworden bist? Oder überhaupt...", er war leiser geworden, seine Stimme brummte leise, als er sich an sie nun lehnte und die Lippen sanft ihren Hals berührten. Seine freie Hand streichelte ihr auf der anderen Seite über den Hals und legte dann den Kopf zurück, um tief durchatmen zu können. Er sollte die Finger von ihr lassen. Sie waren schließlich mitten in einer Bar.
      "Oh man...ich muss lügen und sagen, das macht mich nicht an. Zu hören, dass sie es konnte...Ich habe viel Übung. Ich hab's auch geschafft!", seine Art wurde extrovertiert und damit auch das erste Zeichen dafür, dass er definitiv nicht mehr nüchtern war.
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