Der Abend zeigte sich immer so brutal in Alaska. Es war stockfinster und gäbe es keine Straßenlaternen, so hätten sie sich wahrscheinlich in der Dunkelheit verirrt. Straßen hin oder her. Victor folgte ihr, denn er konnte nicht wissen wohin sie wollte und wenn er ehrlich war, so kannte er die Stadt immer noch nicht gut genug. Immer im Auto oder auf Dienst half eben nicht dabei eine Stadt kennenzulernen. Sie gingen ab von den Straßen, betraten einen Park und auch wenn sie auf seinen Witz einging, so konnte er auch darüber nicht lachen. Ihm war nicht danach zu mute, weil ihm ständig die Gedanken, den Weg verbarrikadierten. Er musste darüber nachdenken, was nun gleich geschehen wird. Und deswegen sah er das offensichtliche nicht.
Sie erklärte sich schuldig und gestand ihren Fehler ein. Im ersten Punkt war Victor überrascht, dass sie es tat, denn er selbst hatte sich gewappnet auf einen Streit. Es war doch immer so gewesen und etwas anderes hatte er auch nie erwartet. Sie sollten miteinander streiten, das war ihr Ritus geworden. Aber diesmal sollten sie nur reden und sie gestand ihren Fehler und erklärte sich. Victor hörte ihr zu, begleitete sie hin bis zu einer Bank, auf die sie sich dann oben setzte. Victor blieb neben dran stehen und folgte ihrem Blick gerade aus. Keiner von ihnen traute sich wirklich den jeweils anderen anzusehen, denn es war schwer, der Wahrheit in die Augen zu sehen. Er hatte sie verletzt als Freundin. Dabei sollten sie in dem Umfeld doch nur Partner sein. Nur...Das war der Moment, in dem er seine Bestätigung dafür hatte, wie lausig und unvorbereitet sie in die Beziehung sich gestützt hatten. Victor gab nur ein brummen von sich und senkte den Blick.
"Hm...", er wusste nicht was er zu sagen konnte. Sie waren doch erwachsene Menschen und man glaubte so gern, dass Erwachsene diese Situationen ohne Worte lösen konnten. Aber es stimmte. Sie wurden immer nur aufgeschoben, bis es eben eskalierte. "Verdammt...Ich...Es war nur ein dummer Moment...Unbedacht und einer hat's aufgeschnappt und wohl im Eifer weiter erzählt...", erklärte Victor ihr und wusste ebenso gut, dass so eine Erklärung ihm nicht helfen würde. Doch dann horchte er wieder auf, als sie sagte, dass sie aussteigen wollte. Er sah sie überraschter als zuvor an und suchte in ihrem Gesicht eine Antwort, die ihm alles jetzt und gleich beantwortete. Sie wollte gehen..."Nein...Ich...", Victor atmete erschöpft aus, kratzte sich nachdenklich am Bart und lief ein paar Schritte, um Worte finden zu können.
"Pass auf...Ich versuch das mal als dein Partner zu sagen. Nicht als Freund.", er hielt die Hände vor und nutzte sie, um sich einfach über die Situation im Klaren zu werden.
"Aufgrund deines Zustandes hätten dich alle bereits vom Fall abgesetzt...Natürlich gibt es Gründe dich zu behalten und...ich würde beide Argumente zählen lassen...Aber die Vorschriften..Man ey, du warst einfach so fertig nachdem wir auf der Jagdhütte waren und das hat mir Sorgen gemacht...Und dann noch das heute. Ich brauche den Scheiß nicht. Ich bin nach Alaska versetzt worden, damit ich wieder arbeiten kann. Nicht...um wieder einen Partner gehen zu sehen.", er sah sie bei seiner Erklärung ebenfalls nicht an. Dafür rang er zu sehr nach Konzentration, um die Wörter bedacht aneinander reihen zu können.
Sie erklärte sich schuldig und gestand ihren Fehler ein. Im ersten Punkt war Victor überrascht, dass sie es tat, denn er selbst hatte sich gewappnet auf einen Streit. Es war doch immer so gewesen und etwas anderes hatte er auch nie erwartet. Sie sollten miteinander streiten, das war ihr Ritus geworden. Aber diesmal sollten sie nur reden und sie gestand ihren Fehler und erklärte sich. Victor hörte ihr zu, begleitete sie hin bis zu einer Bank, auf die sie sich dann oben setzte. Victor blieb neben dran stehen und folgte ihrem Blick gerade aus. Keiner von ihnen traute sich wirklich den jeweils anderen anzusehen, denn es war schwer, der Wahrheit in die Augen zu sehen. Er hatte sie verletzt als Freundin. Dabei sollten sie in dem Umfeld doch nur Partner sein. Nur...Das war der Moment, in dem er seine Bestätigung dafür hatte, wie lausig und unvorbereitet sie in die Beziehung sich gestützt hatten. Victor gab nur ein brummen von sich und senkte den Blick.
"Hm...", er wusste nicht was er zu sagen konnte. Sie waren doch erwachsene Menschen und man glaubte so gern, dass Erwachsene diese Situationen ohne Worte lösen konnten. Aber es stimmte. Sie wurden immer nur aufgeschoben, bis es eben eskalierte. "Verdammt...Ich...Es war nur ein dummer Moment...Unbedacht und einer hat's aufgeschnappt und wohl im Eifer weiter erzählt...", erklärte Victor ihr und wusste ebenso gut, dass so eine Erklärung ihm nicht helfen würde. Doch dann horchte er wieder auf, als sie sagte, dass sie aussteigen wollte. Er sah sie überraschter als zuvor an und suchte in ihrem Gesicht eine Antwort, die ihm alles jetzt und gleich beantwortete. Sie wollte gehen..."Nein...Ich...", Victor atmete erschöpft aus, kratzte sich nachdenklich am Bart und lief ein paar Schritte, um Worte finden zu können.
"Pass auf...Ich versuch das mal als dein Partner zu sagen. Nicht als Freund.", er hielt die Hände vor und nutzte sie, um sich einfach über die Situation im Klaren zu werden.
"Aufgrund deines Zustandes hätten dich alle bereits vom Fall abgesetzt...Natürlich gibt es Gründe dich zu behalten und...ich würde beide Argumente zählen lassen...Aber die Vorschriften..Man ey, du warst einfach so fertig nachdem wir auf der Jagdhütte waren und das hat mir Sorgen gemacht...Und dann noch das heute. Ich brauche den Scheiß nicht. Ich bin nach Alaska versetzt worden, damit ich wieder arbeiten kann. Nicht...um wieder einen Partner gehen zu sehen.", er sah sie bei seiner Erklärung ebenfalls nicht an. Dafür rang er zu sehr nach Konzentration, um die Wörter bedacht aneinander reihen zu können.
