[2er RPG] Cold, Lonely and Freezing

    • Thomas hatte sich getraut nicht in Rätseln zu sprechen. Er war eben ein Psychopath, wie er im Bilderbuch stand und auch Victor hätte gern das ein oder andere Wort an ihn gewandt, aber Naira war diejenige die mit ihm reden sollte. Leider entwickelte sich das Gespräch soweit, dass Thomas erst vorschlug, dass sie Russisch Roulette mit ihrem Kollegen im Zimmer spielen sollte. Was ja an sich nicht so schlimm wäre. Mit der typischen Glock war der Schuss zwar nicht gerade einfach auf die Entfernung wegzustecken, aber die Westen waren genau für solche Fälle konzipiert. Sie hätten alle überlebt. Victor wollte bereits sagen, dass sich alle bereit machen sollten, aber Naira füllte ihre Waffe und schob das Magazin rein, dann hielt sie sich die Waffe an den Kopf.
      Victor durchfuhr es in dem Moment kalt und schmerzvoll. Er zuckte regelrecht zusammen und war bereit seine Waffe fallen zu lassen. Das Zucken brachte die Schmerzen in seinem Arm hervor, so sehr spannte er sich daraufhin an. Das konnte sie nicht tun. Er würde alles tun, aber nicht sie hier sterben sein. Nein. Alles in seinem Inneren wehrte sich dagegen und er hatte Schwierigkeiten sich zu beruhigen. Es war kein Anblick den er noch einmal haben wollte. Und das wusste Thomas...Der Wichser kannte seine Vergangenheit, kannte alles über sie und dann wandte er ein. Wärme schoss durch Victors Körper genau so sehr, wie sie wieder gewichen war, als er verstand, dass Naira sich nicht in den Kopf schießen wird. Thomas gab nach und ging auf Nairas Spiel ein und legte auf.
      Victor hielt die Luft an und erhaschte den Blick auf Nairas ernstes Gesicht. Seine Brust schmerzte, ebenso wie der verletzte Arm und die andere Hand hielt verkrampft die Waffe fest. Keiner in diesem Raum wagte es auch nur zu atmen oder etwas zu sagen. Auch nicht, als naira die Kamera abgeschossen hatte.
      Victor hätte sie gerne beleidigt in diesem Moment. Wie konnte sie ihm das antun? Er spürte wie ihm schlecht wurde und damit wandte er sich auch ab und stieg die Treppen nach oben. Die Kollegen sahen sich fragend um und warteten darauf, dass auch Naira den Weg nach oben machte. Sie waren hier nicht mehr richtig. Die Schnitzeljagd, die Thomas veranstaltete ging weiter.
      Victor trat vor die Tür und warf den Kopf in den Nacken. Die Gedanken hatten Tempo aufgenommen, doch er hielt sich äußerlich zusammen, rang um die Fassung, die er brauchte, um nicht zu schwächeln in dieser Situation.
      "Fuck!" mit einer Drehung trat er mit dem Fuß gegen die Hauswand. Alex und die andere Hälfte kamen runter und checkten auch ob alles mit den anderen stimmte. Victor schüttelte den Kopf und versuchte sich auf den Fall wieder zu konzentrieren. Er musste einfach nur tief durchatmen. Alles würde gut werden...So wollte er eben niemanden verlieren. Nicht seinen Partner. Er stellte sich in die Tür und wartete bis sich alle im Flur versammelt hatten, damit Naira den weiteren Befehl geben konnte.
    • Naira O’Connor

      Victors Blick brach Naira schon fast das Herz, sie wollte ihm ganz sicher nicht wehtun, aber hätte sie nicht dieses dämliche Spiel unterbunden, wäre Thomas weiterhin derjenige, der alles bestimmte. Das konnte so nicht weiter gehen und dessen waren sich alle bewusst, keiner hatte nur daran geglaubt, dass Naira so eine klare Linie ziehen würde. Sie hätte nicht geschossen, aber nachdem sie ihr kaltes Gesicht aufgelegt hatte gab es kein zurück mehr, Thomas hätte sie sonst mit Sicherheit noch ausgelacht.
      Sie ging wieder hoch, knapp nach Victor und ließ ihn rausgehen. Die liebevolle Seite an ihr wollte ihm nachlaufen und ihn in den Arm nehmen, aber dafür gab es gerade keine Zeit, sie hatten wichtigeres zu erledigen. Einen Moment dauerte es, bis alle unten versammelt waren, keiner hatte irgendetwas gefunden, nicht einmal Fingerabdrücke oder sonstiges.
      „Wir werden nach meinen Regeln spielen, nicht nach denen des Gesuchten.. er hat mir Koordinaten geschickt, ich schicke sie gleich rum, wir fahren hin und sehen weiter..“. Allesamt nickten und wollten die Hütte verlassen, um sich wieder auf die Wagen zu verteilen. Naira zündete sich draußen eine Zigarette an, sie rauchte gerne eine, während sie die Koordinaten an alle schickte. Ihre Hände zitterten, die Aufregung von gerade eben und die Wut ließen nach, hinterließen einen Wrack, der fast unter ging. Sie hielt ihren Zusammenbruch aber gut zurück, zog lieber an der Zigarette neben dem Wagen und beobachtete, wie der Rest langsam einstieg. Ihre Augen suchten nach ihrem Partner, sie wollte sehen wie es ihm ging.
      „Hast du mir was zu sagen?“,fragte sie direkt und sah ihn an, als er in ihre Nähe zum Wagen kam. „Sag’s ruhig, sag es klar heraus“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die Gefühle fuhren Achterbahn. Er hasste dieses Gefühl, denn es machte ihn betrunken und schwindelig, obwohl er nichts trank. Einfach aus dem Nichts fühlte er sich wieder elendig und als ob alles seinen Fingern entglitt. Warum spielten sie dieses Spiel überhaupt und welchen Vorteil zog Thomas daraus, dass er sie so fertig machte? Er konnte es nicht sagen. Alle waren unten, teilten mit, was wahrscheinlich alle bereits gedacht hatten, und bekamen den nächsten Befehl. Die Koordinaten führten sie weiter aus der Stadt heraus. Sie alle waren noch voller Tatendrang etwas zu ändern, außerdem spielte der neue Wagen wohl noch mit in die Motivation ein. Sie durften ihn alle mal ausprobieren und sich darin wohl fühlen.

      Victor trat wie befohlen an den Wagen und machte isch bereit weiter zu fahren. Dabei ließ er die Fahrertür offen und gab die neuen Koordinaten für das nächste Ziel ein. Der kalte Geruch von Rauch und Zigarette stieg ihm in die Nase und er sah aus dem Augenwinkel zu Naira, die wieder an einer Zigarette zog. Wenigstens das und keine Kugel...Er brauchte das nicht. Er wollte es nicht. Als sie ihn aufforderte klar mit ihr zu sprechen überlegte er einen Augenblick und wendete dann den Blick mit einem genervten Zischen ab. Alex kam mit einem Kollegen zu ihnen wieder und sie stiegen in den Wagen ohne groß zu reden. Victor blieb demnach still, denn er wollte nicht dass es alle mithörten. Er war schließlich nur aus einem einzigen Grund versetzt worden und fast hätte sich das alles nun zum zweiten Mal wiederholt. Er setzte alles daran, um die Fassung zu behalten und entwickelte sich wieder zurück zu dem Victor, der am ersten Tag im Büro des Captains seinem neuen Partner vorgestellt wurde.
      "Rauch zu Ende. Je schneller wir ankommen, desto schneller haben wir deinen Hund zurück."
      Victor brauchte diese Mauer für den Moment um sich und seine Gedanken. Er wollte Naira nicht einmal ansehen, sondern schaltete stattdessen den Motor an und die Stimme des Navigationssystems gab ihnen auf zu wenden.
    • Naira O’Connor

      Sie wartete und zählte die Herzschläge, die sie hören konnte, während Victor nichts sagte. Für einen Moment kam ihr der Gedanke auf, dass sie vermutlich zu weit gegangen war, aber wer stellte die Grenzen überhaupt auf? Scheinbar musste es Thomas sein, denn er brachte die Detective dazu eine Grenze zu betreten, die sie lieber nicht hätte betreten sollen.
      Es war für Thomas sehr schwer zu verkraften, dass seine Nichte sich so gegen ihn stellte, aber er wollte es nicht riskieren. In ihren Augen war genau die gleiche Standhaftigkeit und Überzeugung zu sehen gewesen, wie er es einst bei seinem Bruder gesehen hatte..Somit konnte der Mann nur schwer einschätzen, ob sie es wirklich so ernst meinte, er riskierte es lieber nicht, aber er war sich damit dessen bewusst, dass er seinen Plan schneller durchziehen musste. Er wollte sie haben und er würde sie bekommen..

      Sie rauchte tatsächlich zu Ende und warf die Zigarette weg, bevor sie um den Wagen ging und auf den Beifahrersitz einstieg. Es sagte keiner was, es würde sich mit Sicherheit keiner trauen irgendetwas zu sagen, Naira war immerhin ziemlich gereizt, keiner wollte etwas zu hören bekommen..
      zwanzig Minuten fuhren sie noch weiter aus der Stadt raus, da sah die Frau endlich etwas. Sie spannte sich an, es schneite, aber die Wagen waren ziemlich robust. Eine Gestalt war zu sehen, da bat sie Victor anzuhalten.
      „In Bereitschaft bleiben..Geschossen wird nur auf mein Kommado“, sagte sie den anderen noch durch und wartete auf deren ok, ehe sie die Tür aufmachte und ausstieg. Ihr Hund bellte, es war definitiv das Bellen von Spike, aber durch den leichten Nebel war nichts richtig zu erkennen.

      „Wenn es einer wagt mir nachzulaufen wird er es bitter bereuen“. Es war die Stimme von Thomas, die man in dem Nebel hörte, man konnte die Umrisse seines Körpers erkennen. Spätestens jetzt zweifelte keiner, dass die Bedrohung real ist. „Ich bin hier nicht um zu verhandeln!“, rief ihm Naira zurück und schloss die Tür des Wagens. Sie hatte sich das Gewehr geschnappt und es entsichert.
      „Ich werde ihn laufen lassen, aber deine Leute sollen zurücktreten.. meine Hunde werden schon ganz nervös..“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ginge es nach Victor würden sie alle auf einmal schießen. Aber Thomas warnte sie vor den Hunden, die sich auf die Lauer gelegt haben. Dieser Mann würde ihnen beim zerfetzt werden zu sehen ohne auch nur einmal zu zucken. Trotzdem stieg Victor aus und legte eine Hand auf den Wagen neben sich, um Halt zu haben.
      Die Situation war alles andere als leicht oder überhaupt gut. Er spürte, wie sein Herz ihm immer höher schlug und dass er bereit war, die Waffe herum zu reißen und damit in Richtung von Thomas zu schießen. Aber mit dem Nebel und einer unpräzisen Haltung konnte er das nicht. Sein Arm würde es nicht zu lassen und ein Fernrohr hatte er auch nicht. Ihn zu treffen hatte gerade einmal 30% egal was für ein guter Schütze er selbst war. Aber sie hatten zwei im Team die mit langen Gewehren ausgestattet waren, die einem Stier die Beine wegpusten konnten. Sie hielten sich aber ebenso wie alle anderen an Nairas und Thomas Worte, die sie nur leise aber deutlich vernahmen. Sie mussten Zurückhaltung waren und wehe einem der seine Waffe erhob. Sie sahen aller höchstens zu.
      Victor schüttelte den Kopf. Alex war derjenige der seine Stimme aber erhob und durch den ganzen Funk sprach: "Naira. Das scheint mir wie eine Falle...Geh nicht näher auf ihn ein! Wir werden dich nicht so schnell schützen können und vergiss die anderen Hunde nicht! Da wird dir Spike auch nicht mehr raus helfen."
      Oh, wie gerne Victor in diesem Moment dem anderen eine reingehauen hätte. Es wäre vollkommen okay gewesen, aber Alex sprach auch das aus, was er die ganze Zeit fühlte. Angst um Naira...Sie sollte nicht weitergehen. Mit einem einzigen Pfeifen wären Thomas Hunde bei ihr und sie kannten keine Rücksicht. Allein gegen einen Hund war es schwierig, der so verbissen einen angriff. Aber gleich mehrere auf einmal...Wer wusste wie viele Hunde Thomas wirklich hatte.
    • Naira O’Connor

      Die Frau war nicht blöd, sie wusste genau, dass sie lieber nicht weiter gehen sollte, sie blieb an der Motorhaube des Wagens und lehnte sich an diese, samt des Gewehres in der Hand. Sie wirkte gelassen,auch wenn es in ihrem Innern ganz anders aussah. In der Schule damals hatte sie sich viel zu schnell aus der Fassung bringen lassen, deshal lernte Naira irgendwann, die Ruhe selbst zu sein, jedenfalls nach außen hin.
      „Deine Leute sind ziemlich unfreundlich.. mir zu unterstellen, ich würde euch noch was antun..“, rief Thomas und sein Grinsen war nicht zu überhören.
      „Lass ihn einfach laufen..“, rief Naira ihn zurück und griff zu ihrer Jackentasche, um die Zigaretten rauszuholen. Sie wollte ihn aus der Fassung bringen, jedenfalls versuchen etwas aus ihm rauszukitzeln.

      „Ich lass ihn laufen und du lässt mich gehen, dann sind wir quitt..“. Ein nettes Angebot, aber das gefiel niemandem hier.
      -„Hmm.. ich glaube nicht..“.
      „Willst du dich etwa lieber von einem Rudel hungriger Wildhunde zerfetzen lassen?“.
      -„Du würdest sie nicht laufen lassen..“.
      Naira zündete sich tatsächlich eine Zigarette zwischen ihren Lippen an. Thomas schwieg für einen Moment.
      „Was macht dich da so sicher? Es wäre eine hervorragende Vorstellung, euch hier mit den Hunden kämpfen zu sehen“.
      -„Was macht dich so sicher, dass sie nicht mich oder Parker angreifen?“.
      Er stockte, holte tief Luft und schüttelte seinen Kopf. Naira hatte ihn durchschaut. „Es würde dir dein Spiel ruinieren, wenn mir oder ihm etwas noch viel schlimmeres passiert, nicht wahr? Du hättest keine Spielkammeraden mehr.. deshalb riskierst du es nicht einmal.. ich könnte jetzt rüber laufen und sie würden sich nicht rühren, bis du ihnen den Befehl geben würdest, aber das tust du nicht“.
      Sie rauchte weiter, schmiss die Zigarette weg und erhob sich von der Motorhaube. „Okay meine Geduld ist am Ende, gib mir meinen Hund zurück..“.
      „Du bist deinem Vater so ähnlich..“. Er wirkte abgelenkt, als er es sagte, ein Verschluss oder eine Kette war zu hören. -„Und du bist ein Miststück“.

      „Ich lass ihn laufen, aber ich ergebe mich nicht.. und wie gesagt, wenn einer nur einen Schritt macht, lass ich die Hunde laufen!“. Es konnten sicherlich alle hören, die Drohung war laut genug ausgesprochen.
      Einige Sekunden passierte nichts, Naira sah sich nach hinten zu ihren Leuten um, sie wollte sicher sein, dass alle ihre Position hatten, bevor sie nach vorne sah. „Keiner schießt, ich will nicht riskieren, dass die Hunde uns zerfleischen..“, gab sie über den Funk bekannt. Es war die bessere Entscheidung, so bekam keiner einen Schaden ab.
      „Wir sehen uns morgen zur gleicher Zeit!“. Es war das letzte, was man hören konnte, bevor ein Bellen ertönte. Es war Spike, definitc, aber Naira lief nicht auf ihn zu, sie pfiff, wie sie es immer tat, damit er zu ihr gelaufen kam. Man hörte, dass sich Hunde bewegten, aber nur einer kam auf die zu.
      „Spike!“, rief Naira ihm noch zu, er bellte bestätigend und als er nah genug war fiel sie auf die Knie, um ihren Hund in den Arm zu nehmen. „Gott, habe ich Dich vermisst!“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es war ein Wiedersehen im Bilderbuch. Es hatte nur eine kleine Unterhaltung gereicht, doch Victor verstand womit Naira spielte. Sie hatte verstanden, dass Thomas ihr nichts tun würde. Bei sich selbst war er sich nicht so sicher. Schließlich konnte es dem Mann egal sein, was genau mit ihm geschah. Es hatte doch mehr mit Naira zu tun. Er war ein Mitbringsel. Eine Sache, die man austauschen konnte. Und trotz dieser Gedanke hatte er nur wenig Lust sich zu ergeben oder jemandem hier einen Vorteil zu schenken.

      Spike kam auf das Pfeifen auf sein Frauchen zu gerannt und konnte die Rute kaum still halten, als er hoch erfreut hin und her sprang und versuchte sein Frauchen zu küssen und ihr seine Liebe zu zeigen. Victor hätte sie beide in dem Moment gerne aufgenommen. So aufgeregt wie Spike war, glich er den Hunden in den Videos auf Youtube, die ihre Familie nach Wochen oder Monaten wiedersehen durften. Er selbst blieb aber stehen und stützte die Waffe auf dem Wagen ab. Er nahm Thomas ins Visier, hielt den Finger aber nicht am Abzug. Wie gern hätte er ihn nun erschossen. Aber damit würde er sich für den Tod aller anderen Polizisten verantworten müssen. Das konnte er nicht. Nicht hier und wahrscheinlich auch nie wieder. Es war nur Spike heraus gekommen und während die meisten dem Hund und der Detective zusahen, verschwand Thomas mit einem Lachen. Er verlor nach und nach die Stricke seines Spiels. Naira gewann die macht, doch für welchen Preis. Warum wollte er sie wieder sehen?

      "Ehm...", der Funk rauschte. Es war einer der anderen Polizisten aus dem dritten Wagen. Er erhob die Stimme erst nachdem Thomas nicht mehr in Sichtweite war.
      "Ich habe ein Foto von ihm hinbekommen. Ich schicke es sofort ins Revier, damit man dort nach ihm suchen kann."
      Victor verzog leicht die Mundwinkel, nickte aber, als müsste er sich selbst von der guten Tat und dem richtigen Gedanken des Mannes überzeugen: "Ja...schicken Sie es rüber.", gab er zurück per Funk und nahm Naira die Antwort ab. Denn wie es schien war sie voll und ganz dabei erst einmal ihren Hund zu umarmen und sich über dessen Anwesenheit zu freuen.
    • Naira O'Connor

      Die Frau strich über das Fell ihres Hundes, um ihm die Liebe zu zeigen und zu prüfen, ob er auch wirklich nichts hatte. Es gab ein paar Schrammen, die die Frau spüren konnte, aber mehr war auch nicht auf den ersten Blick vorhanden, man müsste jetzt nur noch abwarten und darauf hoffen, dass er psychisch nichts mitgenommen hatte. Die Frau hatte wirklich Angst davor, dass ihr Hund nicht mehr der selbe wäre, der er vorher mal gewesen war, dass Thomas ihn verändert hatte. Der Mann verschwand, aber das interessierte die leitende Detective nicht, es interessierte sie nur, dass keiner verletzt war und sie ihren Hund wieder hatte.
      "ich habe dich so verdammt vermisst..", wiederholte sie immer wieder und strich ihrem Hund durch das Fell, während er sein Frauchen mehrmals umarmte. Tiere konnten auch fühlen, man wollte es sich gar nicht vorstellen, was er durchgemacht hatte.

      Der Funk meldete sich, Naira sah kurz hin, aber hörte letztendlich nur hin. Es gab ein Foto von ihrem Gesuchten, ihre Mundwinkel verzogen sich zu einem siegessicheren Lächeln, es war doch gut, dass sie so lange mit ihm gesprochen hatte. Sie sah zu ihrem Partner auf, wollte seinen Blick erhaschen, um mit ihm zu sprechen.
      "Ich denke mal, wir können zurückfahren? Wenn wir ihm jetzt auch nur nachlaufen wird es vermutlich sehr böse enden...". Sie wartete auf sein OK, um sich zu erheben und ihren Hund in den Wagen zu verfrachten. Er würde bei ihr sitzen, zwischen ihren Beinen, die Jungs hinten brauchten ihren Platz. "Dann kann ich mit dem Racker zum Tierarzt fahren und der Rest kann sich um das Foto kümmern.. Vielleicht werden wir ja fündig..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie gaben ein so friedliches Bild ab. Doch es war eins dieser Bilder, welche immer schlimmer und makaberer wurden je länger man es ansah. Man entdeckte Dinge, die man auf den ersten Blick nicht wahrhaben wollte und deswegen überhaupt nicht erkannt hatte. Victor senkte die Waffe und kniff sich ins Nasenbein. Warum konnte er nicht einen langweiligen Job machen. Sowas wie...Autoverkäufer. Wobei mit seiner Miene die Leute wohl lieber wegrennen würden, als ihm ein Auto abzukaufen.
      Naira hielt ihren Hund nah bei sich und gab das erste Zeichen zum Aufbruch. Victor zuckte lediglich mit den Schultern. Es war ihm gleich wohin sie fuhren. Er würde aber gerne an ihrer Seite bleiben. Doch er verstand schon, wenn sie zum Tierarzt fuhr wegen Spike. Das wiederum war nicht mehr seine Angelegenheit. Schließlich nickte er und winkte allen, dass sie in ihre Autos sollten.
      Einem Psychopathen nach zu rennen, war nicht klug, da waren sie sich hoffentlich alle einig darin.

      Die Karawane an schwarzen Geländewagen zog wieder durch die Stadt und parkte in Reih und Glied wieder auf dem hinteren Parkplatz des Reviers. Als hätten sie nur eine kleine Rundfahrt gemacht um jemanden wichtigen wieder abzuholen. Aber Spike gehörte für Naira nun einmal zum Team und auch wenn sich da die Meinungen ein wenig unterschieden, so hatten sie alle ihre Befehle zum Ausführen gehabt.

      Victor stieg aus dem Wagen und schlug die Tür zu. Alle machten sich fleißig zurück in das Lager um die Waffen, als auch die Munition abzugeben. Nichts davon sollte verschwinden und alles davon musste dokumentiert werden. Victor ließ sich Zeit und wartete auf Naira und ihren Hund. Er trat um den Wagen herum und musterte den Vierbeiner, der ihn ebenso laut hechelnd und schwanzwedelnd begrüßte. Er konnte wohl nicht ganz ausdrücken was er gerade innerlich fühlte. Genau wie Victor.
      "Mach so eine Scheiße nie wieder, verstanden?", zischte er in Nairas Richtung, hockte sich aber hin, um Spike zu streicheln.
    • Naira O'Connor

      Sie hatten ein wenig Zeit mit dem Abholen des Hundes verschwendet, es war gegen Mittag, als die vier schwarzen Geländewagen auf dem Parkplatz parkten. Es war vielleicht eine Verschwendung, aber für Naira war Spike ein Familienmitglied und somit gehörte er gerettet, auch wenn es nur ein Tier war. Eigentlich waren wir alle nur Tiere, ziemlich dumme Tiere noch dazu, es gab deutlich klügere Spezien, die etwas anderes aus ihrem Leben machten, als sich ständig zu bekämpfen.. Pinguine zum Beispiel wählten sich einen Partner für ihr ganzes Leben und die Männchen waren für die Brut der Eier zuständig.. Damit sich die Weibchen danach erholen konnten, sagte man heutzutage einem Mann, er solle sich um die Kinder kümmern und seinen Job schmeißen sah man ihn meistens gehen, jedenfalls hatte die Frau bisher nichts anderes gesehen.

      Victor kam auf sie zu, er wartete auf sie und ihren Hund. Spike erfreute sich auch an der Anwesenheit von Victor, er wusste immerhin, dass dieser zu dem Leben seines Frauchens dazugehörte.. Außerdem mochte er den Kerl schon irgendwie. Die Worte von Victor waren hart, aber sie waren berechtigt, er konnte in diesem Moment so mit ihr sprechen, wie er es wollte und sie hätte alles verstanden.
      Einige Sekunden lang betrachtete Naira ihren Partner, wie er den Hund streichelte, sie wollte ihre Worte weise wählen, och letztendlich sagte sie nur das, was ihr ihr Herz sagte.
      "Ich hätte nicht geschossen..", erklärte sie. "ich weiß, dass es hart war und dir gegenüber nicht fair.. Aber..". Für einen Moment schwieg sie wieder. Sie wusste nicht, ob sie Victor erzählen sollte, wie bekannt ihr Thomas Lachen vorkam. "Er hat gelacht..",stellte sie fest. "und das Lachen war so.. so bekannt, als hätte ich es schon mal irgendwo gehört.. In dem Moment machte es Klick und ich wollte weiterkommen.. Ich wollte die Oberhand haben und den Fall wenigstens ein wenig nach vorne bringen.. Als ich jedoch meine Worte ausgesprochen hatte war es schon zu spät.. Ich hätte mich nicht zurückziehen können, er hätte es ausgenutzt, also vertraute ich darauf, dass du mir vertrauen wirst"... Die Erklärung war vermutlich viel zu überflüssig, aber sie war endlich aus ihrem Kopf raus, nachdem die Frau es ausgesprochen hatte. Naira seufzte.
      "Fährst du uns vielleicht zum Tierarzt.. Bitte?". Sie klang sehr vorsichtig, hätte verstanden, wenn Victor ihr abgesagt hätte, aber sie tat es selbst, nachdem sie eine SMS bekam. "Ramirez will uns in ihrem Büro sehen.. in Fünfzehn Minuten..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Spike ließ sich nicht bremsen. Er wuselte hin und her und schaffte es sogar, dass Victor das Gleichgewicht verlor und dabei nach hinten stürzte. Er schaffte es zwar sich noch zu halten, aber das mit dem verletzten Arm, weswegen auch sofort der Schmerz hochschoss und das 5-mal so stark, wie den gesamten Tag zu zuvor. Victor knirschte mit den Zähnen, doch er gab dem Hund keine Schuld an seinem ungestümen Verhalten. Er freute sich einfach und solange er sich so bewegen konnte, ging es ihm gut.
      Victor selbst hatte sich vielleicht nicht annähernd so viele Gedanken gemacht, wie Naira es getan hatte. Spike war ein guter Freund geworden und immer an der Seite, aber eben nichts persönliches. Einfach nur ein Haustier, dass er zu mögen gelernt hatte. Die Worte, die er dabei wie nebenbei an Naira gewandt hatte, waren auf keiner Art nett gemeint. Es war mehr eine Forderung und sogar Bedingung. Er ist schließlich nicht hierher gekommen, um noch einmal dasselbe Szenario durchleben zu müssen. Und fast hätte er bei Nairas Erklärung wieder die raue Stimme erhoben, denn ihr "aber" gefiel ihm ganz und gar nicht. Aber er ließ sie aussprechen und was sie sagte, war kein schlechtes Indiz. Aber ebenso wertlos, wie ihr Verständnis, dass es mit ihrem Vater zu tun hatte und Thomas definitiv von ihr etwas wollte.
      Victor stellte sich wieder auf und steckte die Hände in die Jackentaschen, sein blick blieb auf Spike, der sich nun wieder damit unterhielt im Kreis um sein Frauchen zu rennen und an ihrer Seite stehen zu bleiben. Auch wenn sie noch einmal nachdrücklich meinte, sie würde nicht schießen, so konnte er ihr tief im Inneren einfach nicht glauben. Was war ihr Grund überhaupt eine Waffe sich an den Kopf zu halten. Victor atmete aus, um sich zu beruhigen, weil sein Herz anfing zu rasen und das nicht auf die angenehme Art. Dann sah er sie an und suchte in ihren Augen eine Antwort, die ihm das alles nehmen würde. Doch das fand er nicht, weswegen er still blieb auf ihre Erklärung hin.
      "Wir sollten erst einmal die Waffen ins Lager bringen und sehen was der Captain von uns will. Danach fahr ich dich hin.", erklärte er ihr knapp und wandte sich ab zum Gehen, doch er blieb an der Tür stehen, um auf die zu warten und ihr die Tür aufzuhalten. Verflucht nochmal, das dumme Herz...Er liebte sie. Er tat es wirklich und umso mehr schmerzte das Bild, dass sich nun in seinen Kopf brannte, wie sie sich die Waffe an den Kopf hielt. Und er erinnerte sich locker an die Tatsache, dass sie halluzinierte...Länger als zwei Wochen würde sie das nicht mehr mitmachen.
    • Naira O’Connor

      Ja, sie hatte scheiße gebaut und ja, sie sah es ein und es tat ihr auch irgendwo leid,aber Victor war selbst kein Heiliger, er hatte genauso viel scheiß gebaut, aber das vergaß er ganz schnell. Das vergaß jeder ganz schnell, wenn man die Möglichkeit hatte sich über etwas aufzuregen, was jemand anderes tat. Um ehrlich zu sein war es ihr egal in diesem Moment, dass er so reagierte, oder es wurde ihr egal, denn sie hatte ihm von Anfang an Verständnis gezeigt, aber genau das fehlte bei ihm.
      Naira nickte kurz, als Victor ihr die Tür aufhielt und nahm Spike mit ins Lager, aus welchem schon alle raus waren. Sie blieben alleine und das war keine so gute Idee, die Frau konnte nämlich nicht garantieren, ob sie wirklich ihren Mund halten könnte. Letztendlich schaffte sie es, sogar besser, als sie am Anfang angenommen hatte, denn es kam weder ein Wort noch ein Blick ihrerseits, nicht einmal ein Geräusch, als sich das verletzte Bein wieder an die Wärme gewöhnte und nun schmerzte. Die Kälte war ein sehr guter Schmerzkiller, dabei hatte sich das Bein so taub angefühlt, jetzt brannte es viel mehr, für Naira ein Grund für einen Moment Pause zu machen und sich einfach an die Wand zu lehnen.

      Lange gönnte sie sich keine Pause, sie ging zu Ramirez vor, noch bevor Victor etwas hätte sagen können. Ja, die Frau war ein Wrack, eine gefährliche Mischung an Gefühlen, die jeder Zeit hochgehen konnte. Für eine einzige Person war es zu viel, so viel auf einmal zu fühlen und zu erleben, aber sie sagte nichts, sie begrüßte nur Ramirez, als sie in ihrem Büro stand und auf Victor wartete.

      „Also, meine Lieben..“,begann die Frau hinter dem Schreibtisch. „Ihr seid erwachsene Menschen, ich weiß und damit habt ihr ein volles Recht auf Privatsphäre, aber mir sind Sachen im Revier zu Ohren gekommen, die hier nichts zu suchen haben..“. Eine Anspannung bildete sich in Naira, wenn Ramirez ihre Beziehung zu Victor nun aussprechen würde, dann könnte es komplett mit der Frau zu Ende sein.
      „Es ist mir recht egal, was ihr für ein Verhältnis außerhalb der Arbeit pflegt.. aber während der Arbeit, habt ihr euch zu verstehen, solange ihr in diesem Fall zusammen arbeitet, verstanden?“. Ihre Worte klangen streng, sie sah jeden einzelnen einen Moment lang an. „Ich will auch nicht von irgendwelchen Ecken hören, dass Detective Parker seiner Partnerin Detective O’Connor nicht vertraut! Wenn er es nicht tut, dann soll er gefälligst seine Meinung für sich behalten und nicht so darüber sprechen, dass die Presse schon daran interessiert ist!“.
      Ramirez warf den beiden eine Zeitung vor, in der wieder ein Artikel über die beiden stand, dieses Mal setzten sie in Zweifel, ob die Stadt überhaupt noch sicher sein kann, wenn sich die Detectives untereinander nicht trauen. Wem soll man noch trauen, fragte der Autor am Ende des Textes.
      Naira traf eine Hand genau mitten ins Gesicht, jedenfalls fühlte sich das so an, als hätte es jemand getan. Mit einem knappen Nicken drehte sie sich um und marschierte aus dem Büro raus. Nein, sie machte ihm keine Szene, viel lieber lief die Dunkelhaarige in ihr Büro, schnappte sich Jacke und Spike, bevor sie raus ging und währenddessen die Jacke anzog. Sie lief die Straße runter und lief einfach weiter, weit weg von Victor, Alex, Ramirez und dem Revier..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor beeilte sich nicht. Wenn Ramirez einen sprechen wollte, dann konnte es nichts Gutes verheißen und wenn er ehrlich war, dann hatte er auch keine Lust auf eine Predigt, die den Fall betraf. Der war sowieso für'n Arsch. Wer von ihnen würde ihn schon lösen. Naira musste vorgeben sich selbst zu erschießen, nur um ihren Hund wieder zu bekommen. Warum Thomas aber so nachgab und auf sie hörte, das verstand er noch nicht. Vielleicht konnte ja die Analyse des Bildes Aufschluss bringen. Ein zweites mal sollten sie sein Gesicht durch die Datenbank jagen. Ohne Erfolg wahrscheinlich, es war ja nicht das erste Bild von ihm, aber nun das aktuellste. Vielleicht half es ihnen ja weiter und sie konnten alles hinter sich lassen. Victor stöhnte vor Schmerzen, als er die Weste auszog und die Waffe wieder an das Lager übergab. Naira war vor gegangen und er hatte ein sehr übles Gefühl dabei. Nicht weil er so mit ihr gesprochen hatte. Mehr, weil sie nun überhaupt nicht mehr mit ihm reden wollte. Dabei hatten sie so einen guten Start...

      Oben im Büro des Captains wurde es brenzliger. Ramirez teilte ihnen indirekt mit, dass sie über ihre private Beziehung bereits bescheid wusste. Aber das interessierte sie viel weniger, denn es gab andere Dinge, die sie wohl eher beunruhigten. Sie warf ihnen einen Zeitungsartikel vor die Nase und sie sprach über Vertrauen. Victor verstand erst nicht, konzentrierte sich nicht so richtig auf ihre Rede, doch als Naira einfach aus dem Büro stürmte, sah er ihr nach. Dann realisierte er, was gerade angesprochen wurde. Hatte er seinem Kollegen zu viel gesagt? Warum konnte man in dieser Welt nicht einfach einem Menschen vertrauen und dieser missbrauchte das Vertrauen nicht einfach so?
      "Was soll das?", fragte Victor seinen Captain und ignorierte den Artikel. Journalisten quatschten in den meisten Fällen sowieso immer nur dasselbe und schürten das Feuer, wenn es überhaupt keine Notwendigkeit dafür gab.
      "Was glauben Sie denn, Parker?", Ramirez verschränkte die Arme vor ihrer Brust und sah ihn ernst und gleichzeitig wütend an.
      "Ich habe keine anderen Detectives und ich bin mir dessen bewusst, wie persönlich der ganze Fall überhaupt ist. Wenn Sie also selbst nicht an Detective O'Connor glauben, gefährden sie nicht nur das Ergebnis des Falls."
      Victor knurrte und sah auf den Tisch. Er konnte ihrem Blick nicht standhalten. Patrick hatte es ihr verraten...aber wie denn? Er wurde bestimmt wegen der Wunde beurlaubt und war nicht im Revier gewesen. Vielleicht ist es über die anderen Kollegen rausgekommen, dass es da Schwierigkeiten gab. Dabei glaubte Victor, dass ihre Beziehung das Problem werden konnte und nicht seine Zweifel an ihrer Stabilität.
      "Ich habe mir lediglich Sorgen gemacht.", versuchte er es, aber Captain Ramirez winkte ab.
      "Ich will nichts davon hören, Detective. Die Reputation des Reviers ist drastisch am Sinken und sollte es auch nur rauskommen,d ass der Mörder etwas mit ihr zu tun hat und sie immer noch an diesem Fall arbeitet, dann kann ich für ihre beiden Jobs nicht garantieren."
      "Dann ziehen Sie sie ab!"
      Victor wurde lauter und auch wenn das nicht die besten Worte waren, denn er bereute sie, sobald sie seine Lippen verlassen hatten, konnte er sie nicht mehr zurück nehmen. Sie waren gesagt und wirklich falsch waren sie nicht.
      "Detective Parker, das ist nicht Ihre Entscheidung, sondern obliegt Ihren Vorgesetzten.", zischte Ramirez und trat um den Schreibtisch herum, um ihn nach draußen zu bitten. Victor wollte noch etwas sagen, doch sie zeigte mit Nachdruck, dass er gehen sollte.
      Er gehorchte und stand draußen erst einmal mit gesenktem Kopf vor der Tür. Die Blicke, die an ihm hingen, waren fragend, aber ihm war nicht danach sie zu beantworten. Stattdessen wollte er nun mit Naira reden. Er musste, vielleicht nicht unbedingt als Freund, aber definitiv als Arbeitskollege. Sie mussten ihre Gefühle zurückstellen. Also lief er in den Besprechungsraum, doch dort fand er Naira nicht vor. Weder ihren Hund noch sie. War sie nun einfach weggerannt?
      "Fuck!", brach es aus ihm heraus und er lief selbst los. Aber wohin? Sein Weg war direkt vor dem Revier beendet. Er konnte nicht wissen zu welchem Tierarzt oder ob sie nun überhaupt dorthin gegangen ist.
      "Du kannst doch nicht so einfach gehen und glauben, damit sei es durch...Genau deswegen verkacken wir diesen Fall!", knurrte Victor mit geballten Fäusten vor dem Revier.
    • Naira O’Connor

      Es war die beste Entscheidung gewesen aus dem Revier zu gehen und einfach mal einen Spaziergang zu machen. Die Frau fühlte sich verraten, sie spürte die bittere Enttäuschung auf ihrer Zunge, der Geschmack brachte wieder Übelkeit mit sich, aber zum Glück war in ihrem Magen nichts mehr vorhanden, was wieder raus konnte. Dafür wollten Worte an die Oberfläche, sehr viele Worte, aber das war der Grund, warum sie raus gelaufen war. Sie wollte nicht wieder schreien und Victor irgendetwas an den Kopf werfen, was er sowieso nicht beherzigen würde, er hatte es bisher nicht getan.
      Ihr Hund folgte ihr auf Schritt und Tritt, auch wenn er nicht verstand, was sein Frauchen von ihm wollte. Er freute sich über ein wenig Zeit mit ihr, er hatte sie so wahnsinnig vermisst, aber ihre Laune war vom weiten zu erkennen. Naira lief einfach nach vorn, selbst ihr Bein machte ihr keine Probleme, keiner wollte ihre schlechte Laune abbekommen. Letztendlich setzte sie sich auf eine Bank hin. Sie war vor Wut sehr schnell gelaufen und war damit auch weit gekommen, sie saß am Park. An dem kleinen Park mit dem kleinen See, an welchen alles angefangen hatte. Die erste Leiche wurde da rausgeholt, das war der Anfang der ganzen Scheiße, die dann ihren Lauf genommen hatte.
      Die ersten Momente saß sie einfach still drauf, auch wenn die Bank sehr kalt war. Die Frau wurde sich dessen bewusst, was heute alles auf sie zugekommen war, doch nichts schmerzte so sehr wie die Gewissheit, die ganze Zeit keine Rückendeckung gehabt zu haben. Es war ein Schlag ins Gesicht und auch das erste Mal der Fall, dass sie an ihrer Beziehung zweifelte. Es war eine Fehlentscheidung, das alles war eine Fehlentscheidung gewesen, selbst der Fall. Sie hätte sich einfach von vorne rein raushalten sollen.
      „Fuck man!“,rief sie laut aus und seufzte dann, aber es half nicht,nichts würde ihr jetzt helfen können, vielleicht eine kleine Ablenkung..
      Naira blickte zu ihrem Hund, der sich neben sie gesetzt hatte. Sie musterte ihn, er war ihr immer treu gewesen, wenigstens hielt er zu ihr. „Komm, lass uns etwas spielen..“. Da war sogar ein Lächeln auf ihrem Gesicht zu sehen, als sie sich erhob und der Hund zur Bestätigung bellte. Ein Stöckchen war schnell zu finden und genug Platz gab es auch, weit und breit war schließlich niemand da.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Er stand noch gute zehn Minuten draußen vor dem Revier und ignorierte die Blicke und Fragen von vorbei kommenden Leuten. Er trug ja keine Uniform, die meisten würden nicht einmal wissen, dass er Detective war. Journalisten waren eine Pest an sich und das würde nicht besser werden. Niemals, sie würden tiefer in der Scheiße herum stochern und eines Tages alles damit zerstören. Das schlimmste war, sie bekämen dafür auch noch eine Gehaltserhöhung. Die hätte Victor bitter nötig. Einfach nur um alles wieder hinzuschmeißen und zu versaufen. Liebend gerne hätte er den Weg nun auf sich genommen und wäre rüber zu dem kleinen Kiosk gegangen. Ein kleines Fläschchen, war ja keine ganze Flasche...Nur ein wenig, um die Gedanken ordnen zu können. Aber er widerstand dem Verlangen, drehte sich einfach um und ging hinein.
      Alex kam ihm entgegen mit einem skeptischen Blick im Gesicht: "Ist Naira schon unterwegs zum Arzt?"
      Victor blieb vor ihm stehen und musterte den Blonden vor sich. Er tat so, als würde es ihn interessieren. Aber Victor wusste es besser. Er wusste, dass Alex ein Arschloch war mit soziopathischen Zügen. Vielleicht auch eher ein Psychopath, aber das interessierte hier keinen. Sie waren unterbesetzt und es mangelte an qualitativen Mitarbeitern. Deswegen behielt man so einen wie Alex, nicht wahr? Die Frage würde der Typ ihm aber nicht beantworten.
      "Also?"
      Victor bleckte die Zähne: "Sie ist unterwegs. Ja.", dann ging er an Alex vorbei und stieß ihn dabei an der Schulter bei Seite, um in das Besprechungszimmer zurück zu gehen. In der Hand hielt er sein Handy fest, erwartend, dass er jeden Moment eine Nachricht oder einen Anruf bekam. Doch auch nach weiteren 30 Minuten kam nichts. War ihr etwas passiert?
      Victor stand am Fenster und drehte das Handy nachdenklich in der Hand, dann hob er es sich vor die Nase und gab Nairas Nummer ein. Er wollte sie anrufen, sie mussten miteinander reden, denn so einfach gab er sie nicht auf. Das wollte er nicht. Sie wollte dass doch auch bestimmt nicht...Niemand ging ran. Das Handy klingelte fast 10 Mal, aber Naira ließ es wohl klingeln. Dann meldete sich die Mailbox. Victor knurrte und warf das Handy zurück auf den Tisch, von wo es schlitternd auf dem Boden landete.
      Alex kam mit einem Stapel an Berichten zurück und legte sie auf den Tisch im Zimmer. So ganz ohne Naira fühlte sich der Raum viel kälter an. So leer einfach und unbelebt. Auch wenn Victor da war, aber der schien nie wirklich ansprechbar zu sein. Die wenigen Momente, die sie gemeinsam mehr als 2 Sätze ausgetauscht hatten, waren rar.
    • Naira O’Connor

      Zwei Stunden waren schon vergangen, da nahm die Frau ihren Hund mit und lief langsam zurück. Der Hund war ausgetobt, sie selbst war ein wenig zur Ruhe gekommen, sie war wenigstens an dem Punkt angelangt, an dem sie niemanden den Kopf abschlagen wollte. Fastest schon einmal viel wert, genau dafür war der Auslauf gut gewesen.. Sie hatte ihr Handy auf stumm gestellt und einfach alles klingeln lassen, was durch ging. Am liebsten wäre Naira auch komplett verschwunden, aber ohne Fahrzeug wäre es nicht wirklich möglich, sie würde vorher bestimmt erfrieren oder noch schlimmeres, Thomas könnte sie auch finden, aber er gab ja für heute Ruhe,wie es schien..
      Naira irrte mit ihrem Hund noch ein wenig durch die Stadt, grüßte dabei den ein oder anderen, der sie sah, lief letztendlich den weiten Weg bis zu ihrer Wohnung, in der der Hund sofort alles wieder erkannte. Er hatte Hunger, lief auch als aller erstes zum Napf, der noch immer voll war, um zu essen. Sein Frauchen dagegen warf sich lieber auf die Couch, samt ihrer Sachen, und wartete. Sie wartete auf ein Wunder oder den Tod, was anderes hätte sie nicht gerne gehabt,na vielleicht noch ihren Freund, der sie in den Arm nehmen und ihr sagen würde, dass alles gut werden wird.. So langsam griff sie auch zu ihrem Handy, sah die unbeantworteten Anrufe von ihrem Partner. Sein Name brannte sich in ihr Gehirn ein, ihr Herz schmerzte. Es war wirklich hart für sie, ihn nicht zurück zu rufen, aber bevor sich die Frau nicht sicher war, was sie wirklich wollte, wählte sie lieber die Nummer ihres blonden Kollegen.
      „Naira?“,fragte er verwirrt und lehnte sich in seinem Stuhl zurück.
      „Ich wollte nur fragen, wie es läuft.. ich brauch noch einen Augenblick.. hat das Foto schon etwas ergeben?“.
      „Warum rufst du nicht Parker an?“, fragte er verwirrt.
      „Er geht gerade nicht ans Handy..“, log sie.
      Kurz herrschte eine Stille, dann räusperte sich Alex. „Die Datenbank hat gar nichts ergeben, ich wollte mal bei den Kollegen in den kleineren Gemeinden nachfragen, wie es bei denen aussieht..“.
      „Sehr gute Idee, ich komm sofort, wenn wir fertig sind“.
      Naira wartete nicht ab, sie legte einfach auf und seufzte laut. Es bereitete Ihr Kopfschmerzen, wenn sie darüber nachdachte, was sie nun tun sollte. Sie war sich nicht sicher, was überhaupt das richtige noch war, aber der einzige, den sie fragen konnte war auch derjenige, der sie in diese Situation gebracht hat.


      Es war schon abends und dunkel, als Naira ihren Hund schlafen ließ und die Tür hinter sich ins Schloss fallen ließ. Sie lief den ganzen Weg ins Revier zurück. Auf dem Weg griff sie zum Handy, öffnete einen Chat mir Victor, sie schrieb ihm eine klare SMS:
      „Wir müssen reden..“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

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    • Victor war den Papierkram durchgegangen und hatte alles so zurecht gemacht, dass sie es Ramirez vor die Nase legen konnten ohne von ihr auch nur ein schlechtes Wort zu hören. Dumm nur, dass gerade die Papiere nicht das Problem an dem Fall waren, sondern die Personen die daran saßen. Und auch wenn Victor liebendgerne alles Alex in die Schuhe geschoben hätte, so war er nicht an dieser Situation schuld. Sondern einzig und allein Victor...und vielleicht der oder diejenige, die vor dem Captain nicht hatten den Mund halten können. So ein Blödsinn aber auch. Das man sie nicht hatte einfach nur in Ruhe lassen können. Sie wären nach diesem Fall auf und davon gewesen.
      Victor schwelgte in einem Tagtraum, solange er die letzten Papiere zur Seite legte. Er konnte nichts mehr machen, hatte sich den ganzen Tag mit der Arbeit abgelenkt und hin und wieder einen Versuch gestartet seine Freundin anzurufen. Sie ging nicht ran. Entweder wollte sie nicht, hörte ihn nicht oder sonst was war geschehen. Schließlich war sie das Ziel...Was war wenn Naira Thomas über den Weg gelaufen war. Dieses Arschloch...Je länger Victor alleine blieb, desto eher verhärtete sich der Gedanke, dass Thomas an allem Schuld war und nicht er. Bis eben die SMS eintraf.
      "Wir müssen reden...", las er stumm vor. Erst wusste er nicht, wie er darauf reagieren sollte. Dann schob er alles von sich und stützte den Kopf auf dem Tisch ab. Das waren die letzten drei Worte, die er von ihr hören wollte oder geschweige denn von irgendeiner Frau, die etwas mit ihm gehabt hatte. Wilde Fantasien brachen in ihm aus, bis er verstand,da ss es keinen Weg daran vorbei gab. Er musste sich dem ganzen stelle. Also packte er seine Sachen und wollte gerade gehen. Da betrat Naira wieder das Revier. Victor sah sie an, senkte den Blick und befeuchtete seine Lippen. Urplötzlich fühlte er sich wie der kleine Schuljunge, der sehr wohl wusste, was er getan hatte. Sie hatte den ersten Stein ins Rollen gebracht. Also solle auch sie angeben wohin sie sollten, um den Elefanten im Raum anzusprechen. Sich aussprechen war aber eben nicht Victors Stärke. Gnade ihm Gott, dass er das alles noch schaffte ohne jemandem dabei auf den Schlips zu treten...
    • Naira O'Connor

      Sie brauchte ihre Zeit, bis ihre Füße das Revier betraten, aber wenigstens kam ihr Victor entgegen. Er sah gekränkt aus, irgendwie auch schuldig, scheinbar hatte auch er Zeit gehabt, ein wenig nachzudenken, oder es lag an der Nachricht, die sie ihm geschickt hatte. Naira seufzte, sie war sich nicht sicher, ob sie das durchziehen wollte. Am liebsten hätte sie ihn in den Arm genommen und einfach alles vergessen, aber das war nicht das richtige Vorgehen.. Wenn sie es einfach nur vor sich hinschieben würden, dann würde es irgendwann zu viel werden, den Ausgang konnte sich sicherlich jeder vorstellen.
      "Ich frage kurz nach, was die Ergebnisse sind und dann können wir gehen, okay?". Sie blieb stehen und betrachtete ihren Partner, wartete auf ein Okay seinerseits, bevor sie zum Alex ins Büro lief. Die Frau wirkte entspannt, sie war sich aber auch sicher, was sie wollte und vor hatte, vielleicht war sie aber auch müde.. Müde von ihrem Leben und ihrer Arbeit..

      Zehn Minuten blieb sie in dem offenen Büro und ließ sich von Alex zeigen, was die anderen herausgefunden hatten. Sie trat heraus und suchte Victor, um mit ihm zusammen heraus zu gehen. Sie hatte sich sogar Gedanken darüber gemacht, wohin sie gehen sollten, es musste ein Ort sein, an denen sie wirklich reden und keiner abhauen konnte. Es durfte auch keinen Alkohol geben und keine Möglichkeit den anderen zu verletzen, körperlich natürlich..
      "Wollen wir einen Spaziergang machen?",fragte sie ihn einfach frei heraus und scheute sich nicht davor, Blickkontakt zu suchen. Es ging nun wirklich um alles und wenn Victor nicht mitziehen würde, würde er absinken.. Tief absinken.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Den dunklen Abgrund sah man ja nicht zum ersten Mal. Victor kannte ihn gut und er hatte wahrlich Angst davor...Eine lähmende Angst, die ihm auch die Kraft nahm einfach mal zu schwimmen und aus dem Abgrund hervor zu kriechen, wie jeder andere normale Mensch nach einem Rückschlag es auch tat. Aber so...Naira ließ er erst einmal mit Alex gehen. Auch wenn es einen bitteren Nachgeschmack hinterließ und seine Eifersucht mehr als notwendig ankurbelte. Immer wieder rief er sich in den Kopf, dass sie hier als Kollegen arbeiten mussten, nicht als Lebenspartner. Er wartete also auf sie. Wäre es Warm gewesen, hätte er draußen gestanden, aber so blieb er doch lieber nichts tuend am Handy vor dem Ausgang des Reviers und wartete. Dabei war es ersichtlich wie nervös ihn das Ganze machte. Reden...Was sollten sie denn bereden. Ehrlich gesagt wurde ihm wieder Übel und die Handflächen schwitzten deswegen. Verhalte dich nicht so. Zischte er sich selbst in Gedanken an. Er musste sich erklären, das war ihm klar. Aber er musste auch Klipp und Klar darlegen, warum er das gesagt hatte. Sie musste ihn verstehen.
      Seufzend fuhr er sich durch den Bart und sah dann auf, als Naira wieder auf ihn zu kam und vorschlug einen Spaziergang zu unternehmen. Er war sich nicht sicher, ob das ein gutes Zeichen war. Doch er willigte ein und ließ sie als erstes rausgehen. Dann kam er nach. Sich bei wem verabschieden musste er ja nicht. Sie alle hassten ihn doch und akzeptierten seine Anwesenheit nur wegen Naira.
      Sobald sie einige Meter vom Revier waren und Victor seine Hände tief in die Jackentaschen gegraben hatte, überkam ihm ein dummer Gedanke: "Das letzte Mal, als eine Frau mir einen Spaziergang anbot, erzählte sie mir, dass sie nicht auf Rothaarige steht...", es sollte wohl die Stimmung auf lockern. Aber ihm selbst war es nicht einmal daran bei dieser kurzen Anekdote - wenn man sie denn als so eine bezeichnen wollte - zu lachen.
    • Naira O'Connor

      Sie lief als erste hinaus und wartete auf ihren Partner, der ihr folgte. Die Stimmung war sehr angespannt, man konnte sichtlich sehen, wie dünn die Luft zwischen ihnen beiden war, aber Naira wiederholte sich immer wieder, dass es so sein musste. Sie mussten miteinander sprechen, auch wenn Victor kein Freund der Worte war. Irgendwann mal würde sie es von ihm verlangt, das hätte ihm klar sein sollen. Seine Anekdote brachte die Frau zum schmunzeln, bevor sie ihre Hände ebenfalls in die Taschen steckte und die Richtung vorgab.
      "Ich stehe schon auf Rothaarige..",merkte sie an, in der Hoffnung, die Situation ein wenig auflockern zu können.

      "Tut mir Leid, dass ich vorhin einfach abgehauen bin, aber glaub mir.. das war besser so.. ich brauchte so etwas wie eine kalte Dusche, um wieder zu mir zu kommen und meine Gedanken zu ordnen, da ist mir aufgefallen, dass wir reden müssen..". Ihr Blick ging vorsichtig zu ihrem Partner, um ihn von der Seite zu mustern, was er denn auch davon hielt.
      "Ich weiß auch, dass Worte vielleicht dein größter Feind sind.. Aber wenn wir es nur so vor uns hin schieben, wird es irgendwann nicht funktionieren..". Draußen war es wirklich dunkel, nur wenige Laternen erhellten den Weg, den die beiden nahmen. Naira ging von dem Gehweg runter, sie bog auf einen Weg, der die beiden zu einem kleinen Park brachten.
      "Das war echt scheiße von mir heute.. Ich weiß es, ich hatte es sofort in deinen Augen gesehen.. Und es tut mir auch wirklich Leid.. Ich habe es übertrieben..". Für einen Moment war Naira still, um auf eine Bank zu deuten. Sie stieg auf diese und setzte sich oben auf die Lehne, die Hände vergrub sie noch deutlich tiefer in ihren Taschen. "Weiß du, warum es mich verletzt hat, was Ramirez gesagt hatte?". Ihr Blick ging sturr gerade aus, sie würde es nicht durchziehen können, wenn sie Victor ansehen würde. "Ich kann es irgendwie auch noch verstehen, dass du mir nicht trauen kannst, als deine Partnerin.. Aber als deine Freundin kann ich es überhaupt nicht.. Mich hat es verletzt, weil du nicht in der Lage warst, es mir direkt zu sagen und ich es so herausfinden musste.. Ich habe wirklich Gefühle für dich, deshalb hatte mir das Herz auch als erstes wehgetan.. aber ich weiß nicht, ob wir zusammenarbeiten können, wenn du mir nicht trauen kannst.. Nun, ich glaube, ich würde mir selber vermutlich nicht trauen. Aber aus dem Grund will ich aussteigen, Victor.. Ich steige lieber aus dem Fall und behalte dafür sich bei mir, als umgekehrt..".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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