[2er RPG] Cold, Lonely and Freezing

    • Ihr Blick war elektrisierend, genau wie sie sich mit ihrem Unterkörper an ihn drängte und er ungewollt sich an ihr rieb. Ein zufriedenes Murren kam tief aus seiner Brust. Ihm fehlte nicht viel. Die 20 Minuten waren auch schon lange vorbei solange sie sich selbst auf die Spitze trieben. Aber lange konnte und wollte er es nicht mehr halten. Ihr Blick sagte alles und er konnte nicht widerstehen. Ihre Worte reizten ihn tatsächlich, einfach mal aufzuhören und zu sehen was sie dann tat. Kurzzeitig hatte sie vorhin das Ruder übernehmen wollen, aber nicht heute.
      "Für ein paar Stunden kann ich auch so eine zähmen wie dich...", raunte er und zog sie an den Haaren ein Stückweit an. Schließlich ließ er die Haare aber los und beugte sich über ihren Rücken und küsste ihre Haut zwischen ihren Schulterblättern. Mit einer Hand zog er sich die Unterhose runter, um sein Glied in die Hand zu nehmen und anzusetzen. Victor fasste um ihr Bein um sie zu berühren und ebenfalls zu stimulieren. Dann drückte er sich in sie und konnte nichts gegen den Lustlaut tun, den er von sich geben musste. Die Hitze nahm ihm sein Bewusstsein. Er machte sich nichts aus einem Anfangstempo, sondern blieb bei seiner groben Art und stieß nur beim ersten Mal sanft. Dann zog er das Tempo schnell an und raunte zufrieden.
    • Naira O’Connor

      Er ließ sich tatsächlich ein wenig reizen, jedenfalls kam es ihr so vor. Es dauerte nicht lange, da spürte sie die Spitze an ihrem Eingang, musste laut aufstöhnen, als er endlich in sie rein drang. Es hatte viel zu lange gedauert, Naira hatte einfach viel zu lange warten müssen, aber es änderte nichts an ihrer Lust, nun sie wurde schon ein wenig stärker.

      Sie hatten einige Zeit ihren Spaß gehabt, Naira war wirklich hin und weg von dem, was ihr Freund ihr anbot. Sie passten gut zueinander, sie konnten sich gegenseitig ein wenig aufheizen und so schöne Stunden miteinander verbringen. Es war kurz nach vier, als die Frau laut unter Victor kam und ihn das auch höreb, sowie spüren ließ. Das ganze Haus hatte es sicherlich gehört, aber die beiden waren noch ziemlich jung, so etwas gehörte zu ihrer Beziehung hinzu.
      Naira ließ sich auf das Bett fallen, als auch Victor fertig war und seufzte zufrieden. Sie war außer Puste, auch wenn sie so gut wie nichts gemacht hatte. Sie wollte etwas sagen,sie wollte Victor sagen, dass sie ihn liebte, die drei magischen Worte aussprechen, aber sie hatte Angst und tat es nicht. Was, wenn er sie abweisen würde? Natürlich, er hatte sie gern, aber war er schon breit so etwas zu sagen? „Von wegen, zwanzig Minuten..“. Sie schmunzelte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie hatten ihren Spaß. Länger als zwanzig Minuten, die sie eigentlich hatten anpolen wollen, oder wohl eher er. Doch die Zeit raste und es war bereits nach vier, als sie kurz nach einander kamen. Dem dummen Aberglauben nach zog er, bevor er kam ihn raus und erledigte die letzten zwei Zentimeter mit der Hand. Ihm war heiß und in seinem Kopf war alles weich, doch er war mehr als zufrieden und geschafft. Eine weitere halbe Stunde hätte er schlafen können. Aber sie konnte nicht, wenn er tatsächlich frische Kleidung haben wollte.

      Trotzdem ließ er sich neben sie fallen, nachdem er provisorisch sich abgewischt hatte und auch Naira, damit es nicht ungemütlich war.
      Ihr kleiner neckischer Kommentar ließ ihn schmunzeln und zufrieden und selbstbewusst die Arme hinter dem Kopf zusammenlegen. Sie gab ihm diesen Selbstbewusstsein auch einmal völlig nackt neben ihr liegen bleiben zu können und zu verschnaufen. Sie beide haben es sich verdient. Victor sah zu ihr rüber und schnaubte: "Das mit den Quickys müssen wir aber üben."
      Sie lagen noch ein wenig neben einander, bis er sich aufsetzte und zu ihr rüber beugte um einen Kuss zu stehlen. Dann rutschte er vom Bett und schnappte sich seine Unterhose, die er doch währenddessen ausgezogen hatte. Dann zog er die Tasche zu sich ohne aufzustehen und kramte daraus ein älteres Hemd heraus, dass er sich überziehen konnte, nachdem er mit einem kurzen Geruchstest es noch für okay befand. Er hätte ihr sagen können, dass er sie liebte, aber so ganz fühlte er sich nicht, dabei gab es bereits Momente in denen er ihr die Liebe gestehen wollte. Aber nicht heute. Nicht jetzt.
    • Naira O’Connor

      Naira blieb die erste Zeit auf dem Bauch liegen und ließ ihre Gefühle ein wenig zur Ruhe kommen, um sich und ihr Herz zu beruhigen. Er kommentierte ihren Kommentar und sie lachte kurz. „Ich übe gerne mit dir..“,bestätigte sie und drehte ihren Kopf, um Victor anzusehen. Er wirkte zufrieden, sie war es auch.. von wegen er konnte seine Gefühle nicht nüchtern zeigen.. und er brauchte Alkohol für alles mögliche.. er hatte ihr in den anderhalb Stunden einiges an Gefühlen gezeigt und er war nüchtern! Ein siegesreiches Lächeln war auf ihren Lippen zu sehen und die Frau drehte sich auf den Rücken, um richtig durchzuatmen. Sie Worte brannten ihr auf der Zunge, aber sie schluckte sie einfach runter.. sie hatte ihm gestern Abend ihre Liebe gestanden, wenn er es überhaupt bemerkt hatte.
      Einige Minuten blieben sie so liegen, bis sich Victor bewegte und ihr einen Kuss gab. Er wollte sich anziehen, da erhob sich Naira und griff nach seiner Hand, um ihn aufzuhalten. „Ich verbinde Dir den Arm noch..“,sprach sie und erhob sich im gleichen Moment vom Bett,um sich streckend ins Badezimmer zu laufen. Es fühlte sich schön an, dass sie einfach nackt durch die Wohnung laufen konnte, nachdem beide sich austobten.. ihre Laune war an einem Höhepunkt, es tat gut vor der Arbeit Sex zu haben. Die Dunkelhaarige fühlte sich so entspannt und locker..mit einem Verbandskasten kam sie wieder und setzte sich auf das Bett. „Es reizt deutlich weniger, wenn der Verband dazwischen ist..“. Sie sprach aus Erfahrung, ihr Blick glitt für einen Moment zu ihrer Wunde, aber sie hielt sich gut,auch wenn die Nachwirkungen der Stellung sich bemerkbar machen.
      Nach der Wunde würde sie noch eine Wäsche reinhauen und sich selbst etwas anziehen. Natürlich, vor Victors Augen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

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    • Victor war gerade dabei sich das Hemd überzuwerfen, da hielt ihn Naira auf und meinte, sie wolle ihm die Wunde verbinden, bevor sie los konnten. Er zuckte kurz mit den Schultern und sah ihr nach, als sie einfach nackt von ihm ging. Der Anblick war großartig und wohl mehr ein weiterer Grund einfach alles hinzuschmeißen und mit ihr den Tag im Bett zu verbringen.
      Victor beugte sich vor und rieb sich den Arm mit der Wunde. Sie war trotz der Dusche etwas gelb von dem Mittel, was auch immer man ihm da runter gemischt hatte. Die Wunde an sich wurde von schwarzen Nähten zusammen gehalten, damit sie zu wuchs.
      Er seufzte darüber, wie lang sie doch ist. Er hatte sie sich gar nicht angesehen, als sie offen war. Nur kurz oder sein Gehirn wollte ihn davon abhalten einfach sich an das grausige Bold zu erinnern, dass die Wunde dargestellt hatte.

      Naira kam mit dem Verbandskasten wieder und Victor ließ ihre Arbeit über sich ergehen. Er beobachtete sie nur halbwegs, als sie die Wunde versorgte und wie sie es tat. Nicht, dass er glaubte dass sie etwas falsch machte. Es war einfach nur dass er ihr gerne zusah.
      Sie war vorsichtig und an den angemessenen Stellen streng. Victor hielt still, als sie es machte und kommentierte auch nicht groß, weil er davon nicht wirklich Ahnung hatte. Stattdessen, nahm er alles recht locker auf und besah sich dabei ihr eigenes Bein, dass in all der Zeit schwer in Mitleidenschaft gezogen worden war. Er st jetzt, gut eine Stunde nach ihrem Spaß kam er überhaupt drauf, dass vielleicht die Doggy Stellung nicht gerade die beste war, wenn man eine Wunde am Oberschenkel hatte, durch die man eh schon humpelte...Aber Naira hatte doch nichts gesagt. Das hätte sie ruhig tun sollen. "Deinem..Bein geht es gut?", fragte er schließlich doch, denn je länger er zu sah, desto eher kam ihm das schlechte Gewissen hoch.
    • Naira O’Connor

      Victor hielt still, solange die Frau seinen Arm vorsichtig, aber dennoch stramm Verbund. Sie sprach aus Erfahrung als sie sagte, dass es weniger reizte, wenn ein Verband dazwischen war, ihre Wunde musste sie auch noch verbinden, aber dafür hatten sie ja Zeit. Naira sagte ebenfalls nichts, sie war lieber konzentriert und achtete darauf, dass der Verband nicht unangenehm war. Wenn Victor dauernd daran zupfen müsste wäre es auch kontraproduktiv. Seine Stimme ließ sie aus der konzentration reißen und sie fuhr mit ihren Augen zu ihm hoch, um dann seinen Augen zu ihrem Bein zu folgen. Dann verstand sie, was er von ihr wollte.
      „Alles gut“, antwortete die Dunkelhaarige und lächelte sogar ein wenig. Scheinbar war der nüchterne Victor doch nicht so schlecht. „Es zwickt, aber das lässt nach,wenn wir gleich draußen sind..“. Sie beendete ihre Arbeit an seinem Arm und beugte sich dann vor, um Victor einen Kuss auf die Wange zu geben. „Mach dir keine Sorgen..“. Einen Moment sah sie ihm noch in die Augen, bevor die Frau letztendlich ihre eigene Verletzung mit schnellen Handgriffen verbund und aufstand. Sie griff zu der Unterwäsche, die auf dem Boden lag und zog sie sich wieder an, wobei ein Fünkchen Hoffnung bestand, dass Victor sie ihr wieder ausziehen würde. Sie hatten noch Zeit..
      Naira zog sich ein einfaches Hemd drüber und eine Jeans, steckte ihre Haare in einen Pferdeschwanz, bevor sie in das Bad ging und eine Wäsche anmachte. Victor würde davon auch profitieren, auch wenn er jetzt noch einmal zu sich wollte.
      „Wir können los, Vic!“, rief sie ihm zu und sah nach ihm.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie tat es ab und meinte es sei nichts mit ihrem Bein und dass es nur ein wenig schmerzte. Victor akzeptierte es erst nicht, doch er dachte über ihre Antwort einen Moment nach. Schließlich hatte sie sonst immer darauf bestanden, dass man sie deswegen in Ruhe ließ und das alles okay war. Nun gab sie wenigstens zu, dass es ein wenig weh tat. Den Kuss auf die Wange nahm er an und sah ihr dann kurz zu, wie sie ihr eigenes Bein verband. Dabei zog er sich sein Hemd über und schob sich selbst in eine der Jeans, die er noch über hatte vom letzten Mal. Naira zog sich leider wieder Unterwäsche an und er beobachtete sie dabei. reizwäsche war einfach nur ein rotes Tuch, wie für alle Männer. Frauen waren darin so schön...
      Er schmachtete noch ein wenig, bevor er die Haare ein wenig mit den Fingern durchkämmte und schließlich noch in die Küche ging, um sich eine der Schmerztabletten von dort zu holen und einzuwerfen. Sie hatten gefrühstückt, ein wenig Sport getrieben, was für die Beziehung getan und konnten nun frisch in die Arbeit starten. Ein guter Tagesstart.
      "Aber um 2 Uhr wache ich nicht jeden Tag auf, um sowas zu haben...", meinte er grummelnd und trat an Nairas Seite, als sie meinte, sie sei fertig und dass sie gemeinsam los konnten. Er zog sich die Schuhe über und warf die Jacke über sich.
      "Nur ein kurzer Besuch...vielleicht wurde ich ja schon ausgeraubt oder so ein Scheiß..."
      Er nahm die Autoschlüssel an sich und trat dann den Weg nach unten an. Sagte Naira noch Bescheid, dass er voraus ging und den Wagen schon einmal aufwärmte.
    • Naira O’Connor

      „Wenn wir es mit dem Quicke drauf haben, reicht es auch wenn wir ein paar Minuten früher aufstehen“, entgegnete Naira und stupste ihren Freund leicht an, der sich die Schuhe anzog.
      Er war wieder grimmig und damit würde es normalerweise auch mit Nairas Laune sein, aber sie hielt sich noch sehr gut, mit einem sanften Lächeln sah sie Victor sogar nach, der schon einmal vorging. Auch sie zog sich die Stiefel an und nahm ihre Jacke, bevor sie loslief. Ein merkwürdiges Gefühl ohne ihren Hund loszugehen, der an ihrer Seite stand und sie immer beschützen würde. Für einen Moment blieb sie auf der Treppe stehen und eine Träne lief über ihre Wange,aber sie wurde schnell weggewischt und die Dunkelhaarige ging schnell weiter. Sie warf die Tür hinter sich ins Schloss, um sich letztendlich auf die Beifahrerseite zu setzen und sich anzuschnallen. Kurz sah sie zu ihrem Partner, der losfuhr, um einen Halt bei sich zuhause zu machen. Zwei mal war sie dort gewesen, aber so richtig hatte Naira nichts in Erinnerung, bis auf das Wohnzimmer. Die obere Etage hatte sie noch nie gesehen, aber das musste sie auch nicht. Sie hatte ihre Wohnung, da fiel ihr ein, dass sie sich nach einer neuen umsehen sollte. Ob etwas frei sein würde in Anchorage..?
      Vorsichtig griff Naira mit ihrer Hand zu seiner freien, ein Automatik hier im nichts war schon vom Vorteil. Leicht strich sie drüber und sah währenddessen aus dem Fenster.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor dachte kurz darüber nach, ob es nun nicht einfühlsamer gewesen wäre mit ihr die Treppen runter zu gehen, befand es aber dann doch als wichtiger den Wagen vorzuheizen, damit sie nicht im kalten sitzen musste. Sie sollte ihr Bein schonen und auch wenn sie meinte es tat nicht sehr stark weh, so hatte er doch Gewissensbisse, dass er sich zu sehr von seiner Lust auf Kosten von Naira hat steuern lassen. Er war ja kein schlechter Typ...nur ein wenig eigen.
      Sobald Naira saß fuhren sie los. Um das Parken machte sich Victor keine Sorgen mehr in ihrer Nachbarschaft. Jeder kannte sie ja mit ihrem großen Wagen und zwischen all den anderen unterschied sie sich auch nicht groß. Vielleicht sollte er sich auch mal so ein großes Gefährt anschaffen. Schließlich war das ständige in der Kälte stehen auch nicht gerade sein Fall.
      Victor fröstelte noch ein wenig, als sie fuhren, machte sich aber schon bald gemütlicher und entspannte sich hinter dem Lenkrad. Sie haben seit ihrer Bekundung zum Mögen einige Sprünge in der Beziehung gemacht. Er lernte noch und das musste er sehr wohl. Aber Naira war ihm eine Stütze, es war nicht gelogen, als er sagte, dass er wegen ihr durchhalten konnte.
      Auf den Straßen war nichts los und es war noch dunkel. Naira ergriff seine Hand und er sah kurz auf diese runter und atmete durch. Es war ein Gutes Gefühl. Sanft drückte er ihre Hand, bevor er sie dann Minuten später losließ, um den Wagen auf die große Einfahrt zu stellen vor dem Haus.
      Bevor er ausstieg sah Victor über das Lenkrad das große Haus an. Warum nur, war er manchmal so trotzig und fiel Hals über Kopf in Entscheidungen, mit denen er am ende nichts anfangen konnte?
      "Mir graut es davor, wenn ich an das Putzen denke...Das war eine dumme Entscheidung.", kritisierte Victor sich selbst und stieg aus dem Wagen: "Willst du mit rein? Ich werde nur kurz alles checken und dann mit frischer Kleidung wiederkommen. Sollte nicht länger als 5 Minuten dauern.", erklärte er ihr, ließ es aber offen, ob sie noch mitkommen wollte.
    • Naira O'Connor

      Ihr Blick ging zu dem Herren, als er parkte und seine Hand wegnahm. Naira wollte sich abschnallen und aussteigen, um dem Herren zu folgen und mit in sein Haus zu treten, aber er gab ihr indirekt zu verstehen, dass er nicht wollte, dass sie mitkam. Natürlich verstand die Frau die Botschaft und schüttelte sanft den Kopf. "ich warte brav..", kündigte sie ihm an. Er würde ja nicht lange brauchen, sie konnte im Auto bleiben, auch wenn sie Lust hatte ihn noch in einen leidenschaftlichen Kuss zu ziehen. Es wäre nicht möglich, wenn sie gleich weiter ins Revier fuhren, aber scheinbar musste sich die Frau damit arrangieren..
      Sie sah ihrem Freund nach,der in das Haus ging und widmete sich dann ihrem Handy. Thomas hatte ihr Nachrichten geschickt.. Eine, um ihr eine gute Nacht zu wünschen.. eine, um ihr einen guten Morgen zu wünschen.. und eine kam direkt, als Victor durch die Tür
      verschwand.
      'Sieh nach rechts..'
      Ein wenig verwirrt blickte sich die Frau um und sah aus dem Fenster auf der Beifahrerseite. Es war dunkel und viel konnte sie nicht sehen, aber sie erkannte ein kleines Licht in der Dunkelheit. Ihre Hand griff automatisch nach der Türöffnung und drückte sie, um die Tür zu öffnen. Während ihr Kopf ihr sagte, dass sie nicht raus sollte tat sie es wirklich, ihre Füße landeten im Schnee und Naira knallte die Tür auch hinter sich zu. Das Telefon vibrierte wieder.
      'Er vermisst dich..'.
      Die Frau schluckte schwer, bevor ihr Blick wieder zum Licht ging. Sie konnte eine Silhouette erkennen, eine von einem Menschen, einem Mann.. eine von einem..Hund? War das Spike?!
      Ihr erster Instinkt war es, dahin zu rennen und Spike zu holen, aber nach dem ersten Schritt musste sie sich zusammenreißen. Es war immer noch Thomas.. Er konnte ihr was antun, Spike was antun.. Victor was antun.. Sie seufzte, schüttelte den Kopf und wollte wirklich los, aber die Haustür ging auf und Naira hielt still. Es war wahrscheinlich ihre Rettung davor, etwas dummes zu begehen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor lief ins Haus hinein und sah sich um Flur erst einmal um. Es war langweilig, kalt und nicht wirklich toll wieder hier zu stehen. Das große Wohnzimmer zeugte allerhöchstens von seinem Solo-Trinkgelage, sein Bett von Einsamkeit und die Küche von einem leeren haus, dass nie wirklich belebt wurde. Er wollte nicht länger darüber nachdenken und lief hoch ins Schlafzimmer, wo er sich schließlich neue Sachen überwarf, die sich aber nicht groß von seinen jetzigen unterschied. Nur eben im Geruch und Sauberkeit. Damit fühlte er sich ein wenig besser. Die Jacke warf er sich wieder über und lief noch schnell ins Bad, wo der unausgepackte Kulturbeutel noch lag, wo er seinen Rasierer mitnahm und in eine zweite Tasche warf mit ein paar weiteren Hosen und Hemden.
      Damit konnte er noch ein paar Tage überleben und das würde ihm reichen. Mehr gab es nicht zu tun und mehr wollte er in diesem haus auch nicht machen. Die Wohnung von Naira war ihm viel lieber.

      Victor trat aus dem Haus und ließ die Türe hinter sich ins Schloss fallen. Sein Blick ging hoch und er entdeckte den leeren Beifahrersitz, schenkte sich dann das Lächeln und sah sich nach Naira um. Etwas stimmte nicht. Seine Freundin stand einige Schritte neben dem Wagen und starrte gerade aus. Victor versuchte zu erkennen wo sie hinsah und trat zu ihr.
      "Alles in Ordnung?", er kniff die Augen ein wenig zusammen, um etwas zu erkennen und als er die Silhouette mit dem Hund in der Dunkelheit erkennen konnte, sprang er an Naira vorbei, riss die Tür auf und schnappte sich die Reservewaffe aus dem Handschuhfach. Sie hatte genug Schuss. Er reagierte sofort und gerade als er sich umdrehte und rief: "Kein Schritt bewegen, Thomas!", war der Mannnur mässig beeindruckt. Victor biss kräftig die Zähne zusammen und trat vor Naira, immer noch mit entsicherter und erhobener Waffe. Er zielte auf Thomas, der still im Schatten stand, während der Hund ein wenig zerrte, aber dennoch sofort gehorchte, wenn ihn Thomas korrigierte.
      "Arschloch...", zischte Victor.
    • Naira O‘Connor

      Sie stand und bewegte sich kein Stück, auch nicht als Victor an ihre Seite trat. Er erkannte, wer da eigentlich stand und wartete, deshalb reagierte der Rothaarige auch, während Naira immer noch dahin starrte. Sie wollte rennen, ihren Hund in die Arme nehmen und ihn nie wieder hergeben, aber sie tat es ebenfalls nicht. Eigentlich hätte die Frau ihre Dienstwaffe ziehen und Victor zur Seite stehen sollen, aber sie ließ sich von Victor beschützen. Er würde mit Sicherheit eine Kugel für sie einfangen, ihr Leben beschützen, aber soweit sollte es gar nicht kommen.
      Nairas Handy vibrierte, sie hatte ein wenig Licht an Thomas Gesicht gesehen, er hatte ihr tatsächlich eine Nachricht geschickt.
      Er soll die Waffe runter nehmen‘
      Die Frau sah verwirrt hoch und bemerkte, dass auch Thomas eine Waffe zog und auf den Hund richtete. „Victor, nimm die Waffe runter..“,murrte sie und legte eine Hand auf seinen Arm, während ihr Blick weiterhin an der Silhouette klebte. Ihr fiel nicht ein, was sie hätte tun können, die anderen zu rufen würde Zeit kosten, aber sie waren nicht in Sicherheit. Thomas war bewaffnet.
      „wir haben keine Westen an..“, seufzte die Dunkelhaarige und schüttelte den Kopf. Sie vertraute darauf, dass Victor schneller schießen würde, als der Psychopath, aber man wüsste nie.
      Was möchtest du?‘ schrieb Naira und betrachtete dann wieder den Mann mit dem Hund.
      Dich
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es geschah wie es im Lehrbuch beschrieben wurde. Wenn eine Gefahr von einem Täter ausging, die das Leben von Zivilisten oder von Polizisten bedrohten, dann war es dem Polizisten selbst aufgetragen eine Waffe als Verteidigung zu nutzen, aber nicht als erster zu schießen, wenn es keine Gegenwehr gab. Victor konnte gut und gerne den letzten Teil des Satzes vergessen. Er wollte nicht, dass irgendjemand hier erschossen wurde, aber einer in dieser Runde hatte es definitiv verdient. Victor hätte jeder Zeit eine Kugel für Naira auf sich genommen. Er hätte ihr sein Leben geschenkt, wenn es denn verlangt wurde. Außerdem hatte sie ihm bereits das Leben gerettet, da war es das mindeste, dass er ihr es genau so zurück gab.
      Aber es kam alles anders. Sie forderte von ihm, dass er die Waffe runter nehmen sollte. "W...Nein.", er wehrte sich, doch er ihre Stimme schwankte und Victor trat einen Schritt zurück, die Waffe auf den Schatten gerichtet und musterte dann den Hund neben dran. Konnte das Spike sein? Victor sah zu Naira zurück und überlegte hin und her. Es wäre ein Fehler seine Waffe runter zu lassen, aber andererseits war es ihr Hund...Klar, sie hätte sich einen neuen kaufen können, wenn es jeder x-beliebiger Hund gewesen wäre. Aber Naira verband sehr viel mit Spike und sie würde ihn nicht so einfach hergeben. Außerdem würde sie ihn wohl auf ewig hassen, wenn der Hund wegen ihm litt...Sie hasste ja auch Alex.

      Victor fluchte und nahm die Waffe runter, hob dabei beide Hände in die Luft und spreizte die Finger, um zu zeigen, dass sie nicht am Abzug der Waffe lagen. Das blaue Licht der Display in der Dunkelheit ließ Victor verstehen, dass sie wohl per SMS kommunizierten und wenn es nicht Naira gewesen wäre oder Thomas, hätte er ihr einfach das Handy aus der Hand gerissen und hätte rüber geschrien.
      "Was will er? Was schreibt er dir?", fragte Victor nachdrücklich. Er wollte und brauchte keine Ausflüchte, er wollte die Wahrheit, auch wenn er sich nicht hunderprozentig sicher war, dass Naira sie ihm geben wird.
    • Naira O’Connor

      Als Victor die Waffe runter nahm, tat es ihm auch Thomas gleich und steckte sie wieder weg. Er grinste in sein Handy, er mochte es das Spiel ein wenig anders zu gestalten.
      Mich?! Was ist an mir so besonders?‘
      Naira verzweifelte. Sie war sich nicht sicher, ob der Hund neben ihrem Verdächtigen wirklich Spike war, andererseits.. warum sollte Thomas einen anderen Hund mitnehmen? Seine anderen Hunde waren auch teilweise deutlich muskulöser, als es Spike war und größer.. von der Statur her konnte es sehr gut Spike sein.
      Denk doch mal nach, Naira..Ich habe dich viel schlauer eingeschätzt..‘

      Victor riss mit seiner Stimme die Frau aus ihren Gedanken und sie sah kurz zu ihm, um ihn zu mustern, bevor ihr Blick wieder zu Thomas glitt. Nachdenklich kaute Naira auf ihrer Lippe herum wohlwissend, dass Victor die Wahrheit wissen wollte. „mich“, antwortete die Frau und hörte nicht auf, nachdenklich zu kauen. „Er will mich haben, in Tausch für den Hund.. von dem ich mir nicht einmal hundert prozentig sicher sein kann, ob es wirklich Spike ist“. Da kam die volle Antwort und ein kurzer Blick zu Victor. „Schwachsinnig.. er denkt, ich wäre wohl verzweifelt genug..“.
      Naira griff zu der Tür des Beifahrersitzes, um sie aufzumachen. „Wir fahren.. ich will seine Reaktion sehen, wenn es nicht nach seinem Plan läuft..“. Sie setzte sich nicht, bis Victor selbst nicht zur Fahrerseite ging, um mit ihr hier rauszufahren.
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    • Die Kälte draußen erreichte den rothaarigen Detective nicht. Er hielt die Waffe erst hoch, als Zeichen seiner Aufgabe und steckte sie dann nach hinten in die Hose, damit sie griffbereit war, aber eben außer Sichtweite für ihr gegenüber. Dieses aber interessierte sich wie immer nicht für andere. Er wollte etwas von Naira und dieses etwas, schockierte Victor nicht einmal, als sie es aussprach. Sie...er wollte einfach nur sie.
      "Bastard...", zischte Victor und war bereit nach ihrer Antwort auf den anderen zu zu gehen, und er hätte Naira die Waffe in die Hand gedrückt, aber sie drehte sich einfach auf der Stelle um und stieg in den Wagen ein. Überrascht, sah er die Tür des SUVs zufallen und sah zwischen ihr und dem dunklen Mann hinten hin und her. Was war auf einmal los? Er konnte es nicht einschätzen und fuhr sich über den Kopf.
      Victor sah Naira noch eine gute Weile von draußen an, denn er konnte nicht einfach glauben, dass sie sich nicht da raus bewegen würde, um ihren Hund zu helfen. Gleichzeitig hätte er ja selbst alles daran getan, dass sie nicht in die Nähe dieses Verrückten käme. Am Ende blieb nichts anderes übrig und Victor stieg in den Wagen ein, um den Motor wieder anzuschalten. Seine Tasche mit der Kleidung hatte er zuvor beim Waffe ziehen auf den Boden geschmissen, nun lag sie auf dem Rücksitz des Wagens. Ein wenig fehlte ihm ja selbst der Vierbeiner...Er war klug gewesen und unterhaltsam. Auch wenn er wohl das Gefühl von Naira nie selbst spüren würde gegenüber Spike.
      "Richtig. Wir lassen uns nicht auf ihn ein...", Victor stellte den Rückwärtsgang ein und fuhr zurück auf die Straße.
    • Naira O'Connor

      Victor stieg letztendlich ohne etwas zu sagen ein und schnallte sich genauso an, wie es auch Naira tat. Es war schwachsinnig zu ihrem Hund zu laufen ohne sich sicher zu sein, ob es auch wirklich ihrer war.. Thomas war noch immer ein Psychopath, er hätte sich alles mögliche überlegen können, um ihr eine Falle zu stellen.
      Der Wagen fuhr rückwärts raus und das Telefon der Frau vibrierte ununterbrochen. Er rief sie an, aber sie drückte ihn weg, um ihm die Stirn bieten zu können. Thomas selbst hatte mit so einer Reaktion nicht gerechnet, er wusste aber auch nicht, wie eng die beiden Detectives inzwischen miteinander waren und wie nah sie sich standen. Naira wusste einfach, dass sie auf ihren Partner zählen konnte, er würde für sie ins Feuer springen, genauso wie sie es für ihn tun würde. Das musste Thomas auch erst einmal verdauen und versuchte es, er versuchte sich nicht aufzuregen, denn das würde am wenigsten bringen.

      Nach dem dritten Anruf ging die Dunkelhaarige dran, sagte aber kein Wort. Die Silhouette des Mannes verschwand hinter ihnen in der Dunkelheit, er atmete schwer in das Telefon hinein. "Das wirst du bereuen.. Miststück!". Er legte auf, nachdem er die Worte ausgesprochen hatte, aber Naira war es schon fast egal. Sie hatten die Oberhand über ihren Verdächtigen gewonnen, sie hatten nun ihren Läufer bewegen können, um einen weiteren Schritt nach vorne zu machen. Das fühlte sich sogar richtig gut an.. Es gab der Frau ein Gefühl von Macht, die sie sonst nicht in diesem Fall besaß.
      "Wir haben ihn wütend gemacht..", sagte sie zu ihrem Partner beiläufig und starrte aus dem Fenster auf ihrer Seite.
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    • Victor fuhr so gut es ging mit ruhigen Gedanken, aber wann war das letzte Mal, dass überhaupt nicht geflucht hatte wegen jemandem. Das konnte er nicht sagen. Hinterm Steuer fluchte es sich eben ausgelassener und er brachte den Wagen auf die Straße, behielt aber den Schatten im Auge. Thomas hielt immer einen gewissen Abstand zu ihnen, aber er war nie weit weg. Er wusste wo Naira wohnte, war darin und er wusste auch wo Victor wohnte und zwar hatte er nun nichts in dem Haus gefunden, was auf einen Einbruch hinweisen konnte, aber er bezweifelte nicht, dass es nicht sicher war darin. Thomas war zu allem fähig und mit seinem ruhigen Kalkül und seiner Art über Dinge zu denken, schaffte der mann grauenvolle Dinge.

      Nairas Handy vibrierte unablässig, bis sie einmal ran ging. Zwar war es nicht auf Lautsprecher, aber die ernstgemeinte Beleidigung und Drohung, war auch für Victor über den röhrenden Motor zu hören, als er aufs Gas drückte.
      "Soll er doch...", erwiderte Victor und warf einen Blick in den Rückspiegel. Doch von Thomas war keine Spur mehr zu sehen. Auch nicht von dem Hund.
      "Du gibst ihm nichts. Wir finden einen anderen Weg. Er wird einen Fehler machen!", presste Victor zwischen den Zähnen hervor und bog ab, um in Richtung des Reviers zu fahren. Langsam ging die Sonne auf und es wurde heller. Einen Kompromiss wollte er mit Thomas oder Naira in dem Fall nicht eingehen. Er wollte sie, doch er bekam sie nicht. Nein ,Naira war seine Freundin und seine Partnerin. Er würde nicht noch einmal einen Fehler begehen, der ihn einen Freund kosten wird. Victor bog noch einmal ab und das Revier kam bereits in Sicht.

      Er hielt den Wagen an und ergriff Nairas Hand, damit sie nicht voreilig gehen konnte: "Du sagst mir was der Bastard haben will...und wenn er dir schreibt oder anruft...verstanden?", es war keine Bitte mehr, die er an sie äußerte, sondern sein purer Ernst.
      "Als Partner, als ... Freund. Er soll dir nicht zu nahe kommen und nicht bekommen, was er haben will..."
    • Naira O’Connor

      Die Worte von Thomas kreisten in ihrem Kopf und Naira versuchte nicht wieder in Panik zu verfallen. Sie würde es bereuen, dessen war sie sich von Anfang an bewusst gewesen, aber erst jetzt drang es so richtig zu ihr hindurch, dass Thomas es ernst meinte. Er schrieb nichts mehr, er hatte sich zurück gezogen und zog den Hund mit, der wirklich nicht Spike war. Innerlich hatte er gehofft Naira an dem Punkt zu erwischen, an welchem sie sich ihm freiwillig überlassen würde, aber scheinbar musste er noch härtere Maßnahmen durchgreifen. Er würde seinen anderen Plan nun in die Tat umsetzen..

      Victor fuhr direkt auf das Revier zu, auch wenn es noch nicht Zeit war für die beiden zu arbeiten. Tatsächlich wollte seine Partnerin aussteigen, aber er hielt sie auf. Sie sah zu ihm, wartete, was er ihr zu sagen hatte.
      Sie schluckte schwer, ihr Partner fing schon an, ihr Befehle auszuteilen, aber andererseits konnte sie ihn sehr gut verstehen. Er hatte scheinbar Angst um sie, es war einer der wenigen Momente, in denen er es ihr deutlich zeigte. Wenn sie nicht so aufgeregt sein würde , würde sie es vermutlich sehr wertschätzen.
      „Okay..“,sprach sie kurz und musterte die Züge in Victors Gesicht. Es beruhigte sie irgendwie seine Kanten mit den Augen nachzufahren und ihn wahrzunehmen. Am liebsten würde sie wieder zurück ins Bett gehen und den Wecker ausschalten, um den Tag vorzuspielen.. sie wusste einfach, dass heute nicht schön sein würde. Zu Ihrer Antwort nickte sie, wiederholte sie noch einmal und wandt sich ab, um aus dem Auto zu steigen, wenn Victor sie lassen würde.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Es war ein einfaches Okay, dass sie ihm gab. Was anderes ließ er ja auch nicht zu. Dennoch gefiel es ihm nicht, dass sie es bei diesem einen Wort bließ, dass sie noch ein paar Mal wiederholte. Sie wollte gehen, aber er ließ sie nicht los, sondern zog sie noch einmal zu sich rüber und ergriff sie im Nacken, um ihr Gesicht näher an seins zu ziehen. Es war noch früh genug und die wenigstens befanden sich auf dem Nach Hause Weg oder auf dem Weg zur Arbeit.
      Er küsste sie innig. Nicht leidenschaftlich und mit Lust auf sie und ihren wundervollen Körper. Davon hatte er heute ausnahmsweise genug, wenn man es denn als "genug" bezeichnen wollte. Er küsste ihre Lippen und hoffte wenigstens mit dem Kuss die Ernsthaftigkeit seiner Worte überbringen zu können. Sie musste ihn verstehen, egal was...Wenn sie ging, dann ging er auch. Sie war seine Partnerin in vierlei Hinsichten und da gab er auch gerne nach, wenn er damit ihr Leben einfacher machen konnte.

      Nachdem er ihren Kuss auflöste, sah er sich nicht um, sondern sah er in ihre Augen und wollte auch darin sehen, dass sie ihn verstand. Aber er ließ sie los, hielt sie nicht mehr fest. Sie musste damit selbst umgehen, er konnte nur helfen.
      Außerdem sah sie keiner hier und niemand würde dazwischen kommen.
    • Naira O’Connor

      Er küsste sie tatsächlich, so etwas hätte Naira nicht erwartet, schon gar nicht vor dem Revier. Ihre Wangen färbten sich leicht rosig, ihr Herz setzte für einen Moment aus und am liebsten wäre sie noch viel länger an seinen Lippen geblieben. Sie waren sanft und innig, ihr Körper wärmte sich von innen auf, während ihre Gedanken für einen Augenblick still waren. Schon verrückt,was so ein Kuss alles anstellen konnte, wenn man es wollte..
      Die Frau öffnete die Augen, als ihr Partner sie wieder los ließ und sah ihn an. Ja, sie verstand was er von ihr wollte, es war seine Art und Weise ihr zu sagen, dass er sich um sie sorgte. Seine ganz spezielle Art.. Ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, ein sanftes und lockeres, aber kein gespieltes. Ihre Hand strich leicht über seine, Naira brauchte definitiv keine Worte, sie musste nichts sagen. Einige Augenblicke blieb sie so, bevor sie sich abschnallte und die Tür öffnete. „Lass uns den Mistkerl finden und ihm zu verstehen geben, wer hier die Oberhand hat..“.
      Sie schloss die Tür mit ein wenig mehr Ruck und zog ihre Jacke für den kurzen Moment enger zu und steuerte auf das Revier zu,in dem nur ein Licht brannte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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