Hätte er gewusst, wie er jemanden helfen konnte ohne dabei auch nur ansatzweise an sich selbst zu denken, dann hätte er ihr geholfen. Er wäre da gewesen. Das traurige war, er musste eigentlich in diesem Moment nur einmal hochsehen. Zu ihr hochsehen und bemerken, wie übel es ihr ging. Er tat es nicht, weil sein Gesicht im Kissen versteckt war und er versuchte frei durch die Nase zu atmen ohne dabei zu ersticken. Es war vergebens, egal wie oft er es versuchte. In diesem Moment achtete Victor nur auf sich und bekam nicht mit, dass Naira sehr wohl weiterhin seine Hilfe benötigte. Gerade jetzt wo er sie dazu gezwungen hatte sich ihm zu öffnen und einfach zu sagen, wenn sie Hilfe brauchte, verschloss er sich. Vielleicht würde es ihm aber auch früher oder später auffallen und er konnte sich dafür, ein weiteres Mal, entschuldigen. So wie er da lag, so drifteten auch seine Gedanken fort und er konnte nach und nach auch ein wenig wegdösen. Nicht zu lange, aber lang genug, dass er nicht mitbekam, wie lange Naira im Bad war und auch sonst, wie übel es ihr ging.
Victor bemerkte sie erst, als der Geruch von ihr an ihm vorbei zog. Wundervoll. Warm, sanft und duftend...Ein seltener Geruch in seiner Wohnung oder in seiner Nähe wohl eher. Er wachte auf, stöhnte und kniff die Augen zusammen, als er sich langsam aufsetzte und dabei bemerkte, wie ihm der Boden unter den Füßen weggezogen wurde. Die Krankheit fing erst richtig an und zerrte ihn mit sich runter. Sein Gesicht war von dem kurzen Schlaf zerknautscht. Die Wohnung absuchend vom Sofa aus, hörte er wie Naira in der Küche war und wohl Tee zu bereitete. Der Wasserkocher war laut genug für diese Schlussfolgerung.
Vorsichtig schob sich Victor vom Sofa herunter und stolperte in die Küche. Die Jacke hatte er bis dato immer noch nicht ausgezogen und lief verschlafen mit den angezogenen Schultern und den Händen in den Hosentaschen rüber zu Naira.
"...", ohne ein Wort lehnte er sich an die Theke und starrte den Boden an. Er brauchte nur ihre Nähe und wollte auch sehen, dass es ihr gut ging. Scheinbar besser als ihm.
Victor bemerkte sie erst, als der Geruch von ihr an ihm vorbei zog. Wundervoll. Warm, sanft und duftend...Ein seltener Geruch in seiner Wohnung oder in seiner Nähe wohl eher. Er wachte auf, stöhnte und kniff die Augen zusammen, als er sich langsam aufsetzte und dabei bemerkte, wie ihm der Boden unter den Füßen weggezogen wurde. Die Krankheit fing erst richtig an und zerrte ihn mit sich runter. Sein Gesicht war von dem kurzen Schlaf zerknautscht. Die Wohnung absuchend vom Sofa aus, hörte er wie Naira in der Küche war und wohl Tee zu bereitete. Der Wasserkocher war laut genug für diese Schlussfolgerung.
Vorsichtig schob sich Victor vom Sofa herunter und stolperte in die Küche. Die Jacke hatte er bis dato immer noch nicht ausgezogen und lief verschlafen mit den angezogenen Schultern und den Händen in den Hosentaschen rüber zu Naira.
"...", ohne ein Wort lehnte er sich an die Theke und starrte den Boden an. Er brauchte nur ihre Nähe und wollte auch sehen, dass es ihr gut ging. Scheinbar besser als ihm.
