[2er RPG] Cold, Lonely and Freezing

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    • Männer vertrugen Komplimente meist besser als Frauen. Sie zierten sich nicht dafür, dass jemand ihre Statur oder ihr Gesicht bewunderte. Victor war anders. Er konnte mit dem Kompliment, dass sie ihm gab nicht umgehen. Schon längst nicht, wenn sie der Meinung sei, er wäre süß. Unsicher sah er zu ihr und wollte eigentlich etwas erwidern, dass ihn wieder männlicher oder weniger süß dargestellt hätte. Doch ihm fiel weder etwas Gutes ein, noch konnte er überhaupt reden. Sie hatte ihm die Sprache verschlagen.
      Victor wandte sich wieder von ihr ab und starrte im Dunkeln an die Decke. Er konnte nicht ignorieren, dass sich Naira neben ihm in die Decke kuschelte und trotz allem noch zitterte. Ihm selbst war warm genug, er hatte nichts gegen die Kälte, die in dem Zimmer herrschte, auch wenn ihm Alaska gelinde mal den Buckel herunter rutschen konnte bei den Temperaturen. Eine Weile lang zierte er sich zu tun, woran er dachte, doch dann sprang er über den Schatten, schloss die Augen und wandte sich leicht zu Naira, um sie dann mit einem Arm an sich zu ziehen. Dabei legte er den Kopf oben auf ihren und hoffte, dass er sie so aufwärmen konnte. Worte bedurfte es nicht, er wollte zu mindestens nichts sagen. Er hatte trotzdem mitbekommen, wie sie über die Ähnlichkeiten des Falls zu ihrem Vater sprach und wie Victor doch mehr Erfahrung hätte mit derartigen Fällen. Er seufzte: "Das ist kein Vorteil...Ist es nie. Gräueltaten anderer Menschen sind...unvorstellbar...Sie machen mich nur wütend. Mein letzter Captain meinte das ich die Wut nutzen sollte, um voranzukommen...aber das verlief nicht sehr gut...Und...", seine Stimme wurde leiser und dadurch tiefer und brüchiger: "Wir sollten schlafen..."
      Mit diesen Worten versuchte sich Victor halbwegs zu entspannen. Der Duft ihres Haares, ihrer Haut...Ihre Anwesenheit...Es fühlte sich richtig an. Er war zu Hause...
    • Naira O’Connor

      Mehrere Sekunden lang beobachtete die Dunkelhaarige ihren Partner und für mit ihren Augen seine Gesichtszüge nach. Kurz überkam sie das Gefühl, ihn überrumpelt zu haben, immerhin sagte er nichts und sah sogar wieder weg, aber es änderte sich, als Victor sie zu sich zog und eine angenehme und vertraute Wärme sie umhüllte. Ihr Herz setzte ein oder zwei Schläge aus, als Nairas Kopf an seine Brust kam, bevor es seine Arbeit in einem deutlich schnellerem Tempo fortführte. Victor wollte sie wirklich wärmen, er war also doch kein eiskalter Brocken, wie er sich sonst zeigte.
      Naira lehnte ihren Kopf gegen seine Brust und umhüllte sich so nur noch mehr mit seiner Wärme. Ihre Muskeln entspannten sich und auch wenn es noch nicht komplett warm war, sie zitterte nicht mehr. Eine Müdigkeit überkam sie und die Unruhe, die gerade eben noch vorhanden war, verschwand mit einem Schlag. „Gute Nacht Victor..“, hauchte die Dunkelhaarige noch, als er schlafen gehen wollte. Auch wenn sie selbst müde war und alles dazu einlud zu schlafen, beschäftigte sich Naira mit den Worten des Rotschopfs. Er hatte ihr schon wieder etwas über sich verraten, eine wirkliche Seltenheit. Mit einem Lächeln auf den Lippen schloss sie deshalb ihre Augen und griff unter ihrer Decke mit ihren Fingern sanft zu seiner Brust, um wenigstens ein wenig seiner warmen Haut, an ihrer zu spüren. So war sie wirklich glücklich..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Diese Nacht schlief Victor nicht gänzlich durch wie erwartet. Er wachte einmal auf, weil ihm wirklich zu warm war, so eng umschlugen mit Naira im Bett. Er war das nicht gewohnt und doch schob er sie in der Nacht nicht fort, sondern rückte sie nur zurecht, so vorsichtig wie er konnte.

      Am nächsten Morgen war er vorbildlich früher wach, als sie, wobei er ruhig sagen konnte, dass sie ein um einiges angenehmere Position zum Schlafen besaß als er. Sein Arm fühlte sich taub an, die Fingerspitzen kaum noch spürbar, trotzdem hatte er sich nicht weg von ihr bewegt und nun verfluchte sich Victor dafür, dass er das zu ließ. Er war ein dummer Mann, wenn es um Frauen ging. Einen Moment lag er wach da und überlegte, wie er am geschicktesten aus dem Bett sich bewegen konnte ohne Naira aufzuwecken, doch egal wie er es wandte und drehte, er kam nicht dazu Naira nicht zu wecken. Sich dem Fakt ergebend, dass er wohl oder übel die Frau neben sich nun wecken musste, zog er langsam den Arm unter ihr hervor und stützte sich mit diesem neben sie auf dem Bett auf: "Hey...Wir...", Victor dachte nach, wie er am besten mit ihr sprechen sollte, um überhaupt nett zu wirken, "guten Morgen."
      Er entschied sich für die normale Variante jemanden Morgens zu begrüßen. Ihr zusagen, sie mussten zur Arbeit gehen, hätte wohl nicht den selben Effekt gehabt.
      Ihr Hund lag ebenfalls wach neben dem Bett, doch hielt sich ruhig ohne rumzujaulen, obwohl es bereits wohl Zeit wäre, um mit ihm Gassi zu gehen.
    • Naira O’Connor

      Sie hatte schon ihre Probleme einzuschlafen, denn auch wenn Victor neben ihr lag und sie in den Arm hielt war die Aufregung viel zu groß. Nairas Herz schlug wie verrückt, während sich all ihre Härchen auf dem Körper aufstellten, es war schon verrückt was er alles in ihr auslösen konnte. Dennoch, irgendwann war auch die Dunkelhaarige eingeschlafen und kein einziges Mal aufgewacht.

      Am Morgen spürte sie schon neben sich, dass ihr Partner ein wenig unruhig wurde, aber öffnete die Augen nicht. Sie wollte dieses Gefühl so lange ausschöpfen, wie es nur möglich war, schließlich war es ein eher seltener Moment.
      „Morgen“,murmelte die Dunkelhaarige, als sich ihr Partner dann doch regte und kuschelte sich noch ein wenig mehr in die Decke, dennoch fehlte ihr etwas, denn Victor entfernte sich von ihr. Noch ein paar Minuten blieb die Frau unter der Decke liegen, bevor sie sich erhob und streckte. Das Nachthemd war während der Nacht ein wenig verrutscht,aber mit so etwas hatte sie nun wirklich kein Problem. Ihr Husky sprang sofort auf das Bett um sein Frauchen zu begrüßen, welches gerne den Hund zur Begrüßung kraulte. „Hast du auch gut geschlafen?“,fragte sie den Hund neckend und gab ihm sogar einen Kuss auf den Kopf. Ihre Augen sahen zu dem Rothaarigen, den sie mit einem Lächeln begrüßte, bevor sich die Frau auch erhob und wieder einmal streckte. „Das Gefühl habe ich echt vermisst!“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor setzte sich auf, nachdem er bemerkte, dass Naira wach wurde. Sie wehrte sich zwar dagegen aufzustehen, doch das war ihm vorerst ganz recht. Die kurze Zeit nutzte er dafür, um sich die Augen zu reiben und mit weit offenem Mund zu gähnen. Spike sprang sofort zu ihnen auf das Bett, als er merkte, dass Naira wach war. Der Hund hatte es einfach. Emotionen als Tier zu zeigen und Zuneigung waren für sie einfach. Einfacher, als für Victor definitiv.
      Aus dem Augenwinkel sah Victor zu den beiden und wie sie mit einander balgten. Dabei fiel ihm auf, dass Nairas Nachthemd sich verschoben hatte. Er versuchte es dennoch zu ignorieren, welchen Einblick dies ihm schenken konnte. Leise räuspernd kratzte er sich am Kinn und sah dann fragen zu Naira. Das Gefühl vermisst...Victor wurde ein wenig rot um die Nase. Er hatte es in der ersten Sekunde zwar nicht verstanden was genau sie meinte, doch im nächsten Moment wollte auch sein Herz daran glauben, dass es hierbei um das Teilen des Bettes ging. Ruhig und freundlich miteinander im Arm einzuschlafen...Dann schaltete sich sein rationales Denken ein und er warf einen Blick auf Spike, der laut hechelnd seine Pfoten über Nairas Beine gelegt hatte. Oder sie meinte den Hund und wie dieser sie begrüßte.
      Victor gab ein undefiniertes Schnauben von sich, bevor er mit Ächzen sich aus dem Bett schob. Er zog die Shorts zurecht und schnappte sich die Jeans und das Hemd das nebendran lag. Ohne davor unter die Dusche zu wollen, zog er sie sich über und knöpfte es weit zu.
      "Du wirkst ausgeschlafen. Das ist gut...", gab Victor endlich von sich. Er hatte sich dazu entschieden nicht die Stille für sich sprechen zu lassen, auch wenn seine Aussage nun wohl kaum Zusammenhang hatte.
      "Ich schlage vor, ich mach uns einen Kaffee und du...du stehst auf und...machst dich fertig.", ein Anflug eines Lächelns spiegelte sich auf seinen Lippen wieder, bevor er ich abwandte und dann in Richtung Küche verschwand, um Naira ihren Platz zu lassen.
    • Naira O‘Connor

      Mehrere Sekunden sah die Dunkelhaarige ihrem Partner nach, der aus dem Zimmer gegangen war und musste ihr Schmunzeln unterbrechen. Sie hatte ganz sicher nicht weggeschau, als er sich angezogen hatte und dachte gerne an das zurück, was sie gesehen hatte. Kurz seufzte Naira,bevor sie sich dann aber aufrappelte und das Bett von beiden Seiten richtete. Sie ließ sich Zeit mit dem Aufsammeln ihrer Klamotten, befüllte den Wäschekorb und nahm sich vor, eine Wäsche zu machen, bevor sie gehen würden. Dann öffnete die Dunkelhaarige ihren Schrank und seufzte zufrieden,als sie nach einem Hemd griff. Heute durfte sie wieder ihre Uniform anziehen und allen zeigen, dass sie zurück war und das fühlte sich gut an.
      Eine viertel Stunde später kam die Frau frisch aus dem Schlafzimmer raus und hielt den Wäschekorb in den Händen. „Soll ich deine Sachen auch waschen?“,fragte sie laut und nahm den Weg in das Badezimmer, um dort an die Waschmaschine zu gehen. Sie wartete auf die Antwort ihres Partners und darauf, ob er etwas für die Wäsche hatte, bevor sie die Maschine startete. Am Abend würde sie frische und getrocknete Wäsche rausnehmen können, denn langsam wurden die Klamotten auch knapp. „Ich fühle mich, als hätte mein Leben wieder einen Sinn“, erklärte die Dunkelhaarige. Sie hat im Leben kaum etwas anderes gemacht, als zu arbeiten, an was anderes war sie nicht gewöhnt.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • In der Küche füllte er die Kaffeemaschine mit frischen Bohnen und ließ Wasser in den halbleeren Wassertank, um es später nicht machen zu müssen. Mit einem Knopfdruck ließ er die Maschine dann arbeiten. Im Gegensatz zu dem Straßenkaffee, den man meistens als Polizist abbekam, war der hier wirklich göttlich. Victor lehnte sich auf die Theke, stellte sich aber wieder auf, als man nach seiner Wäsche fragte. Fragend sah er zu ihr und legte den Kopf etwas schief, nickte dann kurz und verschwand zu der Sporttasche, die in Nairas Zimmer lag. Seine Schmutzwäsche hatte er stetig in die Tasche wieder gepackt. Vielleicht rochen genau deswegen seine neuen Kleidungen auch nicht mehr so frisch? Weil er beides miteinander vermischte? Na ja, was sollte es schon noch machen...
      Victor brachte ihr einen kleinen Haufen in seinen Armen zu ihr ins Bad rüber und half ihr dabei die Wäsche zu trennen, dabei ignorierte er wie ein Meister, die aufreizende Unterwäsche, die hier und da bei Naira durchblitzte. Meistens würde man sich ja vorstellen, dass ein Detective kaum Wert auf Begriffe wie "Sexy" oder "Aufreizend" legte. Doch Naira hatte ihn des Öfteren eines besseren belehrt. Victor blieb dabei wie ein kleiner Schuljunge den normalen Fakt zu ignorieren, dass sie beide Unterwäsche hatten. Ihre sah nur irgendwie besser aus...

      Sobald sie fertig waren, verwies Victor auf die Küche: "Wir sollten den Kaffee mitnehmen und schon los. Sonst sind wir an deinem ersten Arbeitstag zu spät und...wer weiß wie gut der Captain darauf zu sprechen ist."
      Victor war froh aus dem Bad zu sein und nur noch das laute Rumpeln der Maschine hören zu müssen und nicht zu sehen was genau Naira sonst noch für BHs oder Höschen besaß. Erschöpft fuhr sich der Rothaarige über das Gesicht. Er musste an andere Dinge denken. So früh am Morden brauchte er kein Abschwellen des Blutes im Hirn. Ganz im Gegenteil er brauchte es nur dort ab heute, um Thomas fassen zu können.
    • Naira O‘Connor

      Sie würde nie auf die Idee kommen, dass Victor sich zu ihrer Wäsche etwas denken würde, zumal es doch ganz normal für eine Frau war, sich eine ein wenig aufreizendere Wäsche zu besorgen. Auch wenn sie es niemanden zeigen konnte, Naira fühlte sich darin wohl und hatte ein besseres Körpergefühl, wenn sie eine hübschere Wäsche trug. Da sie genug Geld dafür hatte, besaß sie auch nur das Beste vom Besten, denn Qualität hatte ihren Preis.
      Ihr Herz schlug wie verrückt, während Victor ihr so nah stand und bei dem Sortieren der Wäsche half, so langsam fühlte sich die Frau wie ein Teenager, der zum ersten Mal verliebt war. War es überhaupt Liebe?
      Die Dunkelhaarige stellte die Waschmaschine ein und erhob sich, wobei sie zu ihrem Partner sah. Mit einem kurzen Nicken folgte sie ihm in die Küche, in der es schon nach Kaffee roch. Allein dieser Geruch erweckte die Frau wieder zum Leben. „Ich bräuchte mal einen Tropf mit Kaffee.. dann würde ich nie wieder schlafen müssen“, lachte sie und griff zu einer Tasse, um sich Kaffee einzuschütten. Gierig nahm Naira sofort einen Schluck und seufzte wieder. „Ja, es gibt nichts besseres als Kaffee“, murmelte sie und lehnte sich gegen den Tisch, um das kaputte Bein ein wenig zu entlasten. Es zog nämlich schon wieder. „Willst du fahren?“,fragte sie schon einmal und deutete auf den Schlüssel neben ihr.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor verstand ja alle rationalen Gründe warum sich Frauen und auch manche Männer gerne für ihren Partner oder auch nur für sich alleine in Reizwäsche warfen. Nur bei Naira war das anders. Bei ihr war für ihn alles anders. Der Gedanke, dass sie für jemand anderen so Wäsche trug, kam ihm nicht in den Sinn. Es war mehr die kleinen Erinnerungen auch, die ihm in den Kopf blitzten von ihrem ersten Mal. Da trug sie auch hübsche Unterwäsche und es hatte ihm gefallen. Verbieten konnte er es ihr sowieso nicht, egal wer er für sie war. Also brachte es auch nichts weiter darüber nachzudenken.
      In der Küche füllte auch er sich eine Tasse Kaffee und inhalierte erst einmal den Duft. Er war noch heiß, also gab er sich einen Moment, bevor er einen Schluck nahm. Ihrer Frage entgegnete er mit einem bloßen Nicken. Das war vielleicht keine große Geste von Naira, doch sie hatten sich versöhnt und das hieß auch, dass Victor nun derjenige war, der sie wieder umher fuhr und nicht sie sich selbst, was er sowieso in jeder Situation als unverantwortlich ansah.
      Trotz des Wartens verbrannte er sich doch die Oberlippe an dem Kaffee und zuckte leicht zurück. Grimmig sah er das braune Getränk an, doch jeder böse Blick hätte den Kaffee nicht kälter gemacht, also ließ er ihn wieder schweifen und er fiel auf die Blumen, die Naira aufgestellt hatte. Was für ein Idiot man doch sein konnte.

      Spike tummelte sich zwischen ihren Beinen und sah immer wieder erwartungsvoll zu Naira hoch.
      Victor beobachtete den Hund, wie er von einer Pfote auf die andere sprang und gab dann ein leises Seufzen von sich. "Vielleicht sollten wir mal deinem Hund den Weg raus zeigen...", erhob Victor wieder die kratzige Morgenstimme, bevor er mit wenigen Schritten sich den Schlüssel krallte, mit der Tasse Richtung Flur ging und versuchte ohne Hände seine Schuhe anzuziehen. Da es Schnürschuhe waren, war das kaum möglich, auch wenn sie bereits einige Jahre hinter sich hatten. Allerhöchstens das Abstreifen dieser war einfach gestaltet.
      Victor nahm zwei große Schlücke Kaffee und ergriff selbst die Leine, die er dann Naira hinhielt: "Dummerweise darf ich dich ja nicht ans Bett fesseln. Du sollst ja Bewegung haben...Also los. Und dann fahren wir."
    • Naira O’Connor

      Sie trank den Kaffee nur zu gerne leer, damit sich auch ihre Venen mit dem Lebenstrunk füllen konnten. Naira hatte nicht schlecht geschlafen, aber sie war noch immer müde und brauchte nun mal Kaffee, um wieder zum Leben zurückzukehren. Eine traurige Abhängigkeit, die inzwischen so viele Menschen betraf.
      Die Dunkelhaarige sah zu ihrem Hund, der es nicht mehr erwarten konnte, den Weg nach draußen zu nehmen. „Ans Bett fesseln?“,fragte sie lachend und ergriff die Leine, an der das Geschirr für ihren Hund dran hing, welches sie Spike anzog. Anschließend ergriff sie ihre Sachen und zog sich die Wintersachen über. „Also irgendwie, bin ich aufgeregt“,gab sie zu und griff noch zu den Schlüsseln für die Wohnung. Mit einem Kopfnicken deutete die Frau, dass sie gehen konnten und kaum war die Tür auf, schon stürmte ihr Hund die Treppe runter. Nun, sein Frauchen konnte definitiv nicht so schnell die Treppe runter eilen, aber es wurde dank viel Übung auch schon viel besser und vor allem auch viel schneller. In der heutigen Welt regierte nun einmal das Geld und die Zeit, deshalb störte es se enorm, wie viel sie von dieser im Gegensatz zu anderen verbrauchte.
      Draußen begrüßte das kühle Wetter die Detectivs und ein kalter Wind zog an ihnen vorbei. Der Hund lief sofort in seine Ecke, um sich auszutoben und den Druck auch loszuwerden, Naira musste ein wenig bei dem Anblick schmunzeln. Sie rieb sich die Arme ein wenig, es war schon ganz schön kalt draußen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • So früh am Morgen wollte das Wetter ihnen nicht gewogen sein. Es war kälter als gestern und gefühlt, konnte auch Victor sich nicht richtig aufwärmen. Er wollte zurück unter eine dicke Decke und sich dort verkriechen. Aber das durften sie nicht. Heute war Nairas erster Tag und ihr gemeinsamer erster Tag wieder nach dem Vorfall. Sie mussten gemeinsam stark sein für alle anderen...
      Victor klimperte mit den Schlüsseln, als sie unten auf der Straße standen und sah sich um. Der Wagen stand an der Straße wo er zu stehen hatte und er sollte wohl voraus gehen und ihn aufwärmen, bevor Naira und Spike sich dazu gesellen würden. Victor warf ihr aber noch einen Blick zu und unterdrückte das Gefühl ihr zulächeln zu wollen. Sie aufzumuntern wäre angebracht.
      Er ließ es. Etwas in ihm ließ ihn nie zu Ende denken.
      "Kein Grund. Es wird nichts passieren...Außer...", er wandte sich an den wagen und schluckte den Satz herunter, in dem er ihr mitteilte dass er Alex wohl den Hals umdrehen wird. Aber davon konnte sie ausgehen, da musste er es ihr nicht noch einmal auf die Nase binden. Mit einem Klick öffnete sich der Wagen und Victor stieg hinter das Lenkrad. Der Motor ging mit einem lauten Brummen an.
    • Naira O’Connor

      Sie bemerkte natürlich, dass Victor mitten im Satz stoppte und nicht weiter sprach, aber sie fragte nicht nach, denn er wandt sich wieder von ihr ab. Kurz seufzte die Dunkelhaarige, sie hatten gestern echt Fortschritte gemacht und nun waren es mehrere Schritte zurück. Aber Naira wäre nicht sie selbst, wenn sie das nicht akzeptieren würde und wenn sie sich nicht damit zufrieden geben würde, was sie hatte. Eine kurze Zeit stand sie da und beobachtete Victor, den den Wagen startete, bevor sie sich dazu entschloss nach ihrem Hund zu pfeifen. Spike erschien sofort und setzte sich sogar brav hin, um auf die Anweisungen seines Frauchens zu warten. Diese öffnete die Tür für die Rücksitze und Spike sprang rein. „Ganz brav“, lobte sie ihren Hund und streichelte ihm einmal über den Kopf, bevor sich die Dunkelhaarige selbst auf den Beifahrersitz hinsetzte. Sie schnallte sich an und sagte kein Wort, es war nicht nötig zumal sie auch nicht wusste, was sie genau sagen sollte oder vielleicht auch wollte. Die Angst war da, dass jedes ihrer Worte die beiden wieder Rückschritte machen ließ und so sah sie nur kurz zu Victor und lächelte ihn sanft an. Er konnte von ihr aus los fahren und beide zu dem Revier bringen, im welchem Arbeit auf die Detectivs wartete. Viel Arbeit.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Die Rückschritte waren dem ehemaligen Brooklyn Detective bekannt. Er sah sie und er spürte sie, doch er konnte gefühlt sich nicht dagegen wehren. Egal was er tat, egal was er machen wollte, es erschien ihm falsch, zu schnell zu offensichtlich oder gar zu nervig. Wenn er es nicht besser wissen würde, hielte er sich selbst für schüchtern, aber das konnte ja auch nicht sein. Er und schüchtern...
      Victor sah aus dem Wagen heraus zu Naira, die kurze Zeit später zum Wagen kam und sie losfahren konnten. Gegen eine Sache konnte sich Victor aber nicht wehren. Ihr Lächeln brachte auch ihn in diesem Moment zum Schmunzeln, so dass er sich abwandte und die Bremsen rausnahm, um den Parkplatz zu verlassen. So früh am Morgen waren nicht alle Straßen von dem restlichen Schnee gesäubert worden und es knirschte deutlich unter den großen Rädern des Jeeps.
      Sie kamen langsam voran, mussten auf einem Teil der Strecke hinter einem Räumungsdienst herfahren, doch als dieser abbog in eine neue Straße, fuhren sie über eine grüne Welle bis hin zum Revier. Victor hätte den Wagen am liebsten vor der Türe geparkt, doch die wurde versperrt von zwei Kastenwägen auf deren Seite deutlich das Logo zweier TV-Sender prangte: "Oh...großartig.", brummte Victor. Hoffend, dass man sie nicht sah, fuhr er an ihnen vorbei auf den hinteren Parkplatz wo sonst nur die Polizeiautos standen. Er parkte einen Wagen zu, musste also später noch einmal umparken. So groß war die Anlage nicht. Victor warf einen Blick aus dem Rückspiegel und grummelte: "Gibt es einen Hintereingang, den wir nutzen können? Ich hasse Journalisten...und das Fernsehen noch mehr...", dabei fuhr er sich über den Bart, der zwar noch ordentlich aussah, aber sicherlich auch der Grund war, warum er sich nicht unbedingt darum schlug vor die Kamera zu treten.
      Sie waren zwar noch ruhig, die Kameramänner und Sprecherfrauen, doch Victor sah bereites, dass sich das schlagartig ändern konnte. Sie waren wie Mäuse. Urplötzlich konnten sie durchdrehen und hörten dann nicht mehr auf zu quasseln und egal was man sagte, sie würden es so hindrehen, dass man es falsch verstehen konnte. Drama war ihr Verdienst...
    • Naira O’Connor

      Naira sah die ganze Fahrt lang aus dem Fenster und versuchte ihre Gedanken zu ordnen, um ein wenig Ruhe im Kopf zu bekommen aber es war gar nicht so einfach. Sie hatte das Gefühl in ihren Gedanken zu versinken und bald zu ertrinken..
      Durch den neuen Schnee auf den Straßen zog sich die Fahrt ein wenig hin, auch wenn der Räumungsdienst schon bei der Arbeit war. Die Dunkelhaarige war geduldig, weshalb es ihr nichts ausmachte, aber es machte ihr was aus, dass die Presse vor dem Revier stand. Es nervte sie fast schon, denn sie wusste ganz gut, wie wenig Ruhe sie geben würden, bis sie das hätten, was sie wollten.
      „Oh man..“,kommentierte es Naira und sah nach hinten, als Victor auf den hinteren Parkplatz fuhr. Zum Glück wurden sie noch nicht bemerkt, die Frau hatte wirklich keine Lust sich der Meute zu stellen, dazu kam es noch, dass Captain es verboten hatte. Die Dunkelhaarige sah zu ihrem Partner, als er nach einem Hintereingang fragte. „Also theoretisch haben wir einen.. die Frage ist nur, ob wir die Zwischentür aufbekommen.. sie klemmt manchmal und da wir sonst nie den hinteren Eingang benutzen, hat sich auch keiner bisher darum gekümmert“. Sie zuckte mit den Schultern, um es deutlich zu machen, dass sie keine Ahnung hatte, bevor Naira aus dem Wagen ausstieg und ihren Hund raus ließ. Ganz brav blieb Spike bei ihr, er hatte die anderen Menschen auch schon bemerkt. „Da ist es“,sagte Naira und deutete auf eine versteckte Tür.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Allein der Anblick einer zappelnden Meute von Journalisten mit Kameras und Mikros konnte einen Polizisten unruhig werden lassen. Das war wie eine geheime Fähigkeit in Videospielen. Versteckte Eigenschaften, die gegen eine besondere Klasse Vorteile oder Nachteile haben konnten. Victor schmiss die Tür zu und sah zu der Einfahrt. Dass sie noch nicht darauf gekommen waren, um die Ecke zu gehen, ließ darauf schließen, dass sie noch nicht lange genug hier waren und auf jemanden warteten, der etwas sagen konnte und wollte. Wobei letzteres den meisten egal war.
      Victor ließ sich Zeit, damit Naira in Ruhe ihren Hund holen konnte und um das Auto herum kam. Die Tatsache, dass es zwar einen Hintereingang gab, aber dieser vielleicht nicht funktionierte, stimmte Victor nicht gerade glücklich. Er legte einen skeptischen Blick auf, als sie sich der Tür näherten. Wie die meisten war sie aus Gusseisen und sehr alt. Auf einem kaum lesbaren Schild stand Zutritt verboten in dicken Lettern. Na wenigstens konnten sie das noch drauf schreiben. Zutritt verboten wohl aber für alle...Victor griff nach der Tür und die erste ging tatsächlich locker auf. Sie war nicht abgeschlossen, was ihn zwar stutzig werden ließ, er aber erst einmal ignorierte. Die zweite Tür sollte ihnen eher Probleme bereiten. Victor hielt noch die Tür auf für Naira und ließ sie in den Gang eintreten, der mehr einem Vorraum glich. Kaum 5 Schritte drin, wurde man von der nächsten Tür aufgehalten.
      Als Victor versuchte diese zu öffnen, hing sie wie versprochen. Sie ließ sich in keine Richtung bewegen, knarzte und quietschte aber ungemein. Victor gab ein unzufriedenes Brummen von sich: "Ich geh sicherlich nicht durch die Meute..."
      Zwei Schritte zurückgehend nahm er sich den Anlauf, um mit der Schulter gegen die Tür zu rennen. Aber auch das half nicht, ließ ihn nur mit einem dumpfen Gefühl in der Schulter zurück.
      "Hm...Das ist blöd...", er warf Naira einen Blick zu und hoffte, sie hätte eine Idee, wie man reinkommen könnte ohne sich die Schulter zu brechen.
      "Können wir...nicht jemanden im Revier anrufen und der macht die Tür von innen auf?", warf er als Vorschlag ein und wollte auch, dass Naira anrief. Er konnte das Telefon nicht sehr gut leiden, wenn er Gefallen von jemandem einfordern wollte.
    • Naira O‘Connor

      In Ruhe folgte Naira ihrem Partner zu dem Hintereingang und ließ die Journalisten nicht aus den Augen, um nach Möglichkeit schnell aus dem Blickfeld zu verschwinden. Sie schlüpfte hinter ihn in die kleine Zwischenkammer, um enttäuscht festzustellen, dass die Zwischentür tatsächlich zugesperrt war. Victor versuchte sie mit Gewalt und Kraft aufzubekommen, aber auch das scheiterte und Naira seufzte leise. Durch einen Windzug knallte auch die andere Tür, die die Dunkelhaarige einen kleinen Spalt weit offen gelassen hatte, zu und das laute Geräusch, welches sie hinterließ rauschte in ihren Ohren. „Das war laut..“,murmelte die Dunkelhaarige und seufzte noch einmal, bevor sie ihr Telefon rausholte, um ein wenig Licht zu machen, denn in der kleinen Kammer war es wirklich dunkel. Sie versuchte die Tür nach draußen aufzubekommen, aber durch den Windzug klemmte sie jetzt wohl. „Na toll.. ich glaube.. wir stecken fest“, seufzte die Dunkelhaarige, bevor ihre Augen zu ihren Partner sahen. Er wollte, dass sie anrief, eine gute Idee, weshalb sie kurzerhand nickte und die Nummer des Reviers wählte. Mehrere Sekunden lang war stille, bevor die Nummer gewählt wurde und Naira mit einer großen Enttäuschung feststellen musste, dass niemand dran ging. „Ich glaube, die befürchten, jemand von der Presse würde anrufen“,erklärte die Frau und wählte die Nummer noch einmal. Ihr Bein tat weh und sie lehnte sich gegen eine der Kisten an, die dort standen. Was sich drinnen befand wusste sie wirklich nicht.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie waren drin und konnten von der Presse nicht mehr gesehen werden. War egal ob diejenigen um das Haus herumgingen und den SUV von Naira sahen oder gar erkannten, das Dorf war ja doch recht klein und Naira durch ihren Vater bekannt. Doch das alles machte nun nichts aus, denn dummerweise hatten sie es geschafft sich einzuschließen. Man hatte ja kaum den Windzug gespürt, als die Tür lauthals zukrachte und selbst Viktor zusammenzucken musste. Unzufrieden sah er sich in der Dunkelheit um und war über das kleine Licht vom Handy, das Naira herausholte doch recht froh. Da sie relativ nah beisammen standen konnte er das unbeantwortete Tuten des Telefons am anderen Ende hören. Niemand kümmerte sich gerade um die Leitungen oder kümmerte sich sehr wohl darum, wollte aber nicht abnehmen. Das konnte er sehr wohl verstehen. Da sich die Augen noch an die neuen Lichtverhältnisse gewöhnen musste, holte auch VIctor sein Handy heraus und sah sich die spartanische Telefonliste an, die er hatte. Die meisten Nummern gehörten von Anfang an zu dem Vertrag. Bei der Hälfte konnte er nicht einmal sagen, was das sein sollte. Nicht wichtig.
      Er schaltete die Taschenlampenfunktion an auf dem Smartphone und leuchtete zu der Tür hin, durch die sie gekommen war. Auch er versuchte es bei dieser noch einmal mit Gewalt aber sie steckten fest.
      Victor stand ahnungslos in der Mitte und bemerkte, wie schwer es für Naira wurde zu stehen. Auch Spike war letztlich hier, doch er drängte sich an Naira und schützte sie. DIe Dunkelheit und die kleine Kammer brachten Erinnerungen wieder, die Victor nicht haben wollte.
      "Mh...Fuck...", entfuhr es ihm. Gleichzeitig sah er wieder seine Liste durch. Ihm ahnte dabei etwas Dummes und er würde am liebsten Nein sagen, doch es blieb wohl keine andere Wahl mehr. Er sah zu Naira und seufzte schwer: "Ruf Alex an. Der wird außer sich vor Freude sein, wenn er sieht wer anruft..."
      Der Vorschlag gefiel ihm nicht, aber je länger sie hier blieben, desto schlimmer konnte es nur noch werden. Besser Alex holte sie raus und am besten so leise wie möglich ohne die Presse darüber zu informieren.
    • Naira O‘Connor

      Die Panik, die in ihr aufkam versuchte die Dunkelhaarige so gut es möglich war zu verdrängen oder wenigstens ein wenig zu ignorieren, denn das würde jetzt beiden nicht helfen. Dennoch, es gab so einige Erinnerungen, die ihr in den Sinn kamen und sie waren allesamt nicht gerade schön.
      Nairas Augen sahen zu ihrem Partner, der erfolglos versuchte die Tür nach außen hin zu öffnen, bevor er fluchte. Ja, er sprach das richtige aus und aufgrund des Stresses, der hier entstand wollte sie selbst am liebsten laut fluchen, aber Victors Idee bändigte sie wieder. Ein wenig verwirrt sah sie zu dem Rothaarigen und musste sich seine Worte im Kopf zusammenlegen, er hatte doch nicht wirklich von Alex gesprochen, oder?
      „Ähm“,sprach die Frau und kratzte sich ein wenig verlegen am Hinterkopf. „Um ehrlich zu sein, ich habe seine Nummer nicht.. ich habe sie gelöscht nachdem er ein riesiges arschloch war.. und da ich sie seit dem auch nicht gebraucht habe, kann ich ihn nicht anrufen“. Naira sah zu ihrem Partner und seufzte leise, das war nun nicht die beste Nachricht. „Hast du es mal mit Ramirez versucht?“,fragte sie aber dann und wählte kurzerhand selbst die Nummer des Captain. Enttäuscht musste sie aber feststellen, dass sie nicht dran ging. „Ich glaube, die bereitet sich auf die Presse vor..“,murmelte Naira. Sie schrieb dem Captain eine SMS, dass sie sie sofort anrufen sollte, wenn sie das lesen würde. „Ich habe keine Ahnung..“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie waren zwei verdammt gut ausgebildete Detectives, die nun zwischen Tür und Angel standen, in einem dunklen Vorraum, der sie weder vor, noch nach hinten gehen ließ. Sie waren eingesperrt. Victor stöhnte auf und ließ sich gegen die Wand hinter sich fallen. Alle Nummern die gingen, waren nicht erreichbar und selbst der Vorschlag seinen selbst ernannten Rivalen zu holen, der sie dann aus einem dunklen Vorzimmer hervor holen sollte, wurde nicht erfüllt.
      Auch wenn er es noch ignorierte. Er hatte sehr wohl mitbekommen, dass Naira seine Nummer gelöscht hatte nach dem besagter Typ ein Arschloch zu ihr war. Auch wenn er am aller liebsten darauf herum reiten wollte, schnaufte er und verschränkte erst die Arme. Er war auch ein Arschloch zu ihr gewesen und zwar ein ziemlich großer. Bei dem Gedanken fasste er sich an die Nase, die noch immer ein wenig schmerzte. "Hast du meine Nummer auch gelöscht?", fragte er nach, als die Stille sich zwischen sie legte.
      Er hoffte das nur Alex Nummer fehlte und nicht seine auch, er hatte sich doch bei ihr entschuldigt.
      Und andererseits...Frauen waren manchmal unberechenbar was das anging.
      Victor ließ sich an der Wand runter rutschen und bereute es noch im selben Moment, dass er es tat, denn die Tatsache, dass diese Wände seit einiger Zeit weder Licht gesehen haben noch Personen, die sie pflegen...Er wollte auch gar nicht wissen was noch so auf dem Boden herum lag. Er musste es nicht wissen.
      "Nun, mehr als abwarten und Däumchen drehen können wir ja nun auch nicht mehr."
    • Naira O’Connor

      Es war eine Situation ohne einen Ausweg, bis irgendjemand an sein Handy oder an das Telefon gehen würde. Ganz egal wie oft Naira es versuchen würde, sie bezweifelte, dass sie es so schnell hier rauskommen würden, doch immerhin war es nicht ganz so kalt in diesem Loch. „Das wird dauern..“,murmelte sie und ließ ihren Nacken kreisen. Sie machte in der Bewegung halt, als Victor ihr eine Frage stellte, seit wann war er so direkt? Brauchte es wirklich eine dunkle Kammer und einen ausweglosen Moment, damit der Kerl endlich das sagte und fragte, was er wirklich dachte? Naira ließ sich einen Moment Zeit, bevor sie wirklich antwortete: „nein“. Sie überlegte eine Weile, ob sie diese Antwort weiter ausbreiten sollte.. „Du warst nicht so schlimm, wie er es war..“,erklärte die Dunkelhaarige und zuckte mit den Schultern, selbst wenn Victor das nicht sehen konnte. Sie stellte sich wieder auf die Beine und wanderte zu der Ecke, in der dich Victor hingesetzt hatte, um es ihm gleich zu machen, ihr Bein zog nämlich gewaltig.
      „Außerdem mag ich dich“. Eine kurze und knappe wahre Begründung. Naira verzog das Gesicht ein wenig, als ihre Hände den Boden berührten, zum Glück konnte sie nichts sehen.. ihr Hund kannte sich aber bestens aus und konnte sich so ganz genau neben den beiden hinlegen, um Naira nicht aus den Augen zu lassen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."