[2er RPG] Cold, Lonely and Freezing

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    • Ihre blauen Augen, die langen dunklen Haare...Ihr Blick nahm ihm nicht den Atem, doch er hätte länger zugesehen, wie sie versuchte aus seinem zu entkommen. Sie hatte ihre Worte verschluckt und erst nach einem Moment des Bedenkens den Kopf auf seine Brust zurück gelegt. Die Hand auf dem Bauch beunruhigte ihn nicht. Ihr Kopf auf der Brust strahlte eine angenehme Wärme und Schwere aus. So konnte man liegen bleiben und Victor spürte innerlich, wie die tobenden Geister sich beruhigten und nicht mehr schreien wollten. In ihrer Nähe waren sie zufrieden und ruhig.
      Doch seinen Verstand beunruhigten ihre Worte, die sie als Antwort auf seine Frage gab. Sie hatte Erfahrung, auch wenn wohl ein Mörder und Vergewaltiger, sowas wie Thomas nicht ersetzte. Auch war es immer noch um einiges weniger an Mördern und Psychopathen, die Victor schon einfangen oder suchen durfte. Brooklyn war voll von ihnen gewesen. Ein schwarzer Schandfleck auf den Vereinigten Staaten, aber davon hatte das Land sehr viele. Er ließ ab davon ihre Haare zu streicheln und ließ den Arm sinken, legte ihn einfach auf ihr ab. Sie sprach oft von ihrem Vater, der sie angespornt und auch verspottet hatte. Er wusste nicht ob er sie fragen sollte, aber es klang nach einem Thema, dass ihn interessierte. Ein verschwundener Kollege? Einfach so?
      "Das klingt nicht nach dem besten Ende einer Beziehung...Du...weißt nicht wo er hin ist?", fragte er leise nach, ohne wirklich in ihrer Vergangenheit herumstochern zu wollen. Es klang nur so fantastisch, aber wer, wenn nicht die Polizisten und Kriminalbeamten, konnten spurlos verschwinden.
    • Naira O‘Connor

      Die Dunkelhaarige lauschte seinem Herz,wie es sich in der Brust ausdehnte und zurückdehnte, wie die Klappen zu schlugen und damit das Blut an Ort und Stelle behielten. Sie lauschte seinen Atemzügen, die die Lunge füllten und sie lauschte auch seiner Stimme, die tief aus der Brust kam. Er fragte sie nach ihrem Vater, wahrscheinlich mehr aus Neugierde, denn Naira konnte ihrem Partner nicht so einfach zutrauen, sie auszufragen, jedenfalls nicht in so einer Sache. Leise seufzte sie und schloss ihre Augen, während sich ihre Hand auf seinem Bauch langsam hin und her bewegte. So könnte sie wirklich gut schlafen, doch wie könnte sie sie es nur Victor beibringen? Immerhin waren Sie ja kein Paar, auch wenn die Außenstehenden etwas anderes sagen würden.
      „Es gibt eine Menge Theorien darüber, wohin er ist.. du kannst jeden im Revier fragen, jeder wird dir eine andere Story erzählen“,antwortete sie ruhig. „Wenn ich wüsste, wo er hin ist wäre ich nicht mehr in Anchorage..“. Es war die Wahrheit, aber was sie noch hier hielt wusste sie nicht. „Ich wollte schon immer auswandern.. die Welt sehen oder wenigstens die Staaten..“,murmelte sie anschließend.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Ihre Handbewegungen auf seinem Bauch hinterließen eine Gänsehaut. Angenehm und überhaupt nicht falsch. Es war ein ruhiger Moment, den sie beide auskosteten ohne von jemandem gestört zu werden. Ihre Antwort auf seine Frage war derweil eher unbefriedigend. Victor war keiner, der ein Rätsel gerne auf sich sitzen ließ. Er stellte sich vor, wie er sich fühlen würde, wenn der Aufenthaltsort seines besten Freundes unbekannt wäre oder was mit ihm geschehen ist. Er wäre nicht hier, er wäre nirgends mehr wo, sondern auf der Suche nach ihm. Er stellte sich sogar vor, wie er Haus und Freunde verlor, weil er alles an Geld das er hatte einfach ausgegeben hätte, nur um einer kleinen Spur folgen zu können, die sich dann als Sackgasse erwiesen hätte. Ein schreckliches Gefühl nicht zu wissen wohin mit sich.
      "Unwissenheit ist scheiße...", sagte er abschließend nach einem Räuspern, dass von einem schweren Seufzer begleitet wurde. Er nutzte den Moment, um isch auch besser hinzulegen und hielt Naira dabei unbewusst fest an sich gedrückt, als wolle er nicht, dass sie sich von ihm bewegte. Letztendlich wollte er nicht dass sie ging. Sie brachte Ruhe und den nötigen Schlaf.
      "In den Staaten ist nichts als noch mehr Dreck zu sehen...Dort kann man nichts finden.", erklärte er ihr mit einem leichten Kopfschütteln. Er kam von dort und er wollte dort vielleicht wiederhin, weil es nun einmal Arbeit gab. Aber wäre er nicht hier am Arsch der Welt gelandet, dann hätte er sie nicht getroffen. Er würde nun nicht mit jemandem anbändeln oder gar erkennen, dass es andere Menschen gab, die seiner Seele Trost schenken konnten.
      "Der letzte Fall deines Vaters...Wurde der abgeschlossen oder...verstauben die Fragen und Indizien irgendwo?"
    • Naira O‘Connor

      Es gab einige Anzeichen, bei denen Naira skeptisch werden sollte,was Victors Vergangenheit betraf. Sie hätte sich sicherlich das ein oder andere mal gefragt, was es damit auf sich hat, dass er hier her versetzt wurde, aber es lenkten die Dunkelhaarige zu viele Sachen ab, die es nicht möglich machten sich darauf zu konzentrieren. Klar, irgendwo interessierte es sie schon,aber wer nicht reden konnte wurde nicht gezwungen, jedenfalls versuchte sie es bei ihren Freunden.
      Victor bewegte sich ein wenig und eigentlich wollte Naira ihn für einen Moment loslassen, um ihm den nötigen Platz zu machen, aber er drückte sie noch näher an sich dran, somit ließ sie ihn letztendlich gar nicht los. Es war gemütlich, sogar mehr als das und bei der Dunkelheit, die sich im Zimmer weiter verbreitete wurde Naira sogar müde. Um in der Nacht nicht zu frieren -sie würde sich sicherlich nicht vom Fleck lösen- ergriff sie die Tagesdecke, die hinter den beiden lag und breitete sie so gut es ging auf ihren Körper aus.
      „Du bist ganz schön neugierig..“,stellte die Dunkelhaarige letztendlich fest, nachdem ihr Partner wieder bei ihrem Vater war. „Ich habe mich nie wirklich mit dem Fall beschäftigt.. so viel ich weiß, wurde er nie abgeschlossen, weil alles viel zu dünn war.. man müsste Ramirez fragen, was damit passiert ist“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor fühlte sich ein wenig ertappt, als man ihn der Neugier beschuldigte. Ja, das war er sicherlich, aber so genannt werden wollte er nicht. Leise grummelte er und kratzte sich mit der freien Hand am Bart, der dabei leise raschelte.
      "Ich will nicht aufdringlich sein...", war das letzte was er noch dazu sagen wollte, denn mit Nairas Bemerkung wollte er nicht mehr davon ausgehen, dass es angenehm war für sie über ihren verschwundenen Vater zu reden. Als sie sich die Decke über zog und immer noch nicht ging, war es wohl für diese Nacht besiegelt. Victor würde sich nicht rühren, er fand es nicht schlimm. Es waren diese kleinen Momente in denen er ohne ein Murren und ohne unzufriedenes Gesicht die Lage hinnahm und es über sich "ergehen ließ".
      Sie würde damit besser schlafen, hoffte er und er sowieso. Der Drang sich zu verkriechen in tonnenweise an Fällen war gestillt, der Durst nach Alkohol, der den Blick verschwimmen ließ war vergangen und seine Abneigung gegenüber ihr als Kollegin war verpufft. Es war magisch irgendwo...
      "Hm..."
      So wie sie da im dunkel auf dem Sofa liegen blieben und Energie voneinander bekamen, war es fast schon so, als seien sie zusammen. Eine Beziehung, die Victor schon lange nicht mehr hatte. Sehr lange sogar. Zu mindest keine die wirklich etwas hätte hergeben können. An diesem gottverfluchten, eigentlich langweiligen Ort, traf er jemanden wie sie. So sentimental wie Victors Gedanken gerade waren, konnte er es trotzdem verhindern, zu sagen, dass er froh darüber war, dass sie nicht ausgewandert ist. Sie hätten sich möglicherweise nicht getroffen...
    • Naira O’Connor

      „Du bist nicht aufdringlich..“,gab Naira zu und sah ein wenig nach oben zu Victor. „Ich wollte dich nur ein wenig necken..“,fügte sie anschließend ein wenig leiser hinzu, bevor sie den Kopf auch wieder so positionierte, wie er vorher lag. So konnte sie weiterhin seinem Herz bei der Arbeit zuhören und sich vollkommen entspannen. Nicht einmal ihr Bein machte sich bemerkbar, dafür aber arbeitete ihr Herz auf Hochtouren. Wäre sie nicht so blind, hätte sie schon längst bemerkt, wie viel mehr dahinter steckte als reine ‚Freundschaft‘, denn ob sie Freunde waren wusste sie auch nicht so recht.
      „Victor?“,fragte sie letztendlich und wünschte sich gleich darauf, es nicht ausgesprochen zu haben. In ihrem Kopf steckten so einige Sachen, die sie loswerden wollte, aber was ein Mal ausgesprochen wurde, konnte nicht nehr zurückgenommen werden. Es gab definitiv kein zurück mehr für die Dunkelhaarige, nachdem sie seinen Namen ausgesprochen hatte, doch lügen wollte sie jetzt auch nicht. „Ich finde, du bist ein echt toller Mann..“. Damit hatte sie das gesagt, was sie dachte und auch wenn es nicht großes war, was sie sagte, es war für sie wichtig und vor allem schwer. Außer sich selbst hatte Naira kaum jemals jemanden anderen gelobt, na außer vielleicht ihren Husky,den sie über alles liebte. Aber sie wollte es gesagt haben..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor konnte eine Spaßbremse der besten Qualität sein. Wenn er sich darauf versteifte nicht zu lachen, dann verstand er auch den simpelsten und besten Witz nicht und konnte eine ruhige, ja schon erschreckend steife, Miene seinem Gegenüber abliefern.
      So, wie hier. Er hatte es nicht als Necken verstanden und konnte auch nicht mehr wieder da einsetzen, wo er zu vor angefangen hatte. Er beließ es dabei, dass das Thema abgeschlossen war. Für ihn vielleicht nur vorläufig, weil er sich an den Fall setzen konnte und wenn er davon ausging, dass schon bald die Episoden einsetzten, in denen er kaum ein Auge zu tun konnte, so waren verstaubte Akten und alte Fälle eine gute Ablenkung.
      Ihr Kompliment brach die Ruhe in ihm. Überrascht und ein wenig überrumpelt überhaupt ein Kompliment zu bekommen, sah er zu ihr runter. Er hätte sich beinahe an der eigenen Spucke verschluckt. Skeptisch sah er sie an, beruhigte sich aber schnell wieder um diese Unruhe zu Kaschieren. "Das letzte Kompliment...", er stockte bevor er weiter sprach, denn von seinem Therapeuten wollte er nicht unbedingt erzählen, "ist schon sehr lange her...", beendete er den Satz. Damit konnte man letztlich auch sehr zufrieden sein.
      "Ich schätze mich nicht so, aber ...danke...", unsicher, wie er damit umgehen sollte, räusperte er sich und sah an die Decke. Victor spürte wie seine Wangen warm wurden und wie unangenehm es ihm war, Gleichzeitig, dass es ein warmes und angenehmes Gefühl ausgelöst hatte in der Brust.
    • Naira O’Connor

      Sie rührte sich kein Stück, während sie seinen Blick auf sich spürte. Naira hatte das ausgesprochen, was sie lieber hätte nicht aussprechen sollen, schließlich waren die beiden ja nur ‚Partner‘ und doch löste es etwas gutes in der Dunkelhaarigen aus. Sie fühlte sich gut, ihm ein Kompliment gemacht zu haben.
      Als er zögerlich drauf antwortete bildete sich ein Lächeln auf ihren Lippen, welches so breit war wie selten bei ihr. Ja, es fühlte sich sehr gut an, auch mal etwas zurück zu geben. Die bemerkte die Schüchternheit in seiner Stimme und die Zurückhaltung, natürlich hatte er es nicht erwartet. Sie hatte endlich eine normale Reaktion von ihm bekommen, ohne jegliche grimmige Antworten. „Auch wenn du oft grimmig bist..“,fügte sie zu ihrem Kompliment hinzu. „Die andere Seite macht dich zu einem tollen Mann..“.
      Um ehrlich zu sein wusste Naira nicht, was sie damit bewirken wollte, aber ihr Kopf hatte sich sicherlich etwas dabei gedacht. Kurz hob sie diesen auch an, um Victor anzusehen, auch wenn in der Dunkelheit nicht viel zu sehen war. „Ich wünsche dir eine angenehme Nacht..“, flüsterte sie und beugte sich sogar vor, um Victor ihre Lippen für einen Moment auf die Wange zu drücken. Schnell ließ sie aber auch wieder ab, um ihn nicht zu lange zu belästigen und legte den Kopf wieder so zurück, wie es am gemütlichsten war. Ja, auch sie verhielt sich heute anders, aber sie wollte gerne ihre gute Laune ausnutzen, denn in letzter Zeit war diese zur Seltenheit geworden.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sie hatte ihn aus der Bahn geworfen mit einem einzigen Kompliment und nun ging sie schlafen, als sei ihre Arbeit hiermit erledigt. Victor seufzte leise, denn er konnte sich weder wehren gegen das Kompliment noch konnte er etwas anderes dazu sagen. Es war ein tolles Gefühl, dass sie ihm hiermit schenkte, aber es entfachte wieder etwas in ihm, dass er lieber nicht noch einmal verspüren wollte. Die Gefahr alles zu verlieren. Die Menschen zu enttäuschen, die ihm nahe kommen wollten.
      Es kehrte vollkommene Ruhe ein. Sie schlief in seinem Arm, auf seiner Brust und fühlte sich anscheinend wohl genug dabei, dass sie wirklich ruhig in ihrem Schlaf liegen konnte. Victor blieb noch eine lange Weile danach wach und starrte in die Dunkelheit. Er erlaubte sich sogar sanft mit der Hand über ihren Rücken zu streicheln, als würde er nicht wollen, dass man sie ihm wegnahm.
      Nach Stunden des Denkens, schlief auch er ruhig neben ihr ein. Ein einziges Mal plagten ihn keine Alpträume für die wenigen Stunden Schlaf, die er abbekam, sondern es umfasste ihn eine Stille Dunkelheit, die ihm gewehrte Energie zu tanken.

      Am nächsten Morgen war trotzdem er derjenige, der zuerst aufstand. Leise murrend und sich unter Naira befreiend legte er sie sanft auf das Sofa ab und lief selbst in das Badezimmer. Er musste eine Dusche nehmen und zusehen, dass er sich wieder ordentlich machte.
      Einen Blick in den Spiegel ließ er vorerst sein, wusste er doch dass sein Anblick in den ersten Minuten des Wachseins katastrophal sind.
    • Naira O’Connor

      Sie schlief tief und fest und das erste mal seit langem hatte Naira das Gefühl, als würde sie wirklich nur schlafen um Energie zu tanken, nicht um von Alpträumen geplagt zu werden. Die Nacht war kurz, aber sie reichte aus, damit Naira erholt für den nächsten Tag sein würde. Sie wollte sich nur ungern belügen, aber das hatte sie alles Victor zu verdanken, der an ihrer Seite geblieben war.
      Am Morgen wurde sie davon wach, dass sich Victor von ihr löste und in das Badezimmer verschwand. Naira wollte ungern aufstehen und blieb deshalb noch liegen, aber die Leere an ihrer Seite machte es schon fast unmöglich. Letztendlich richtete sie sich auf und streckte sich mehrmals, die Nacht hatte ihr sehr gut getan. Sie sah auch wahrscheinlich deutlich besser aus, als zuvor..
      Während im Badezimmer das laufende Wasser zu hören war, rappelte sich die Dunkelhaarige auf und ließ die Kaffeemaschine ihre Arbeit machen, damit sie sich umziehen und ein wenig herrichten konnte, um nicht ganz verschlafen zu wirken. Als Victor dann immer noch nicht fertig war, entschied sie sich dazu, ein Frühstück für die beiden vorzubereiten. Aufbackbrötchen waren in ihrer Tiefkühltruhe immer vorhanden und aus Eiern zauberte sie ein Rührei, denn ihre Laune war hervorragend und auch das Bein schmerzte nicht mehr so, wie es sollte. Vielleicht war ihr Partner ihr bestes Heilmittel?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Mit geschlossenen Augen, ließ er das Wasser über seinen Kopf rauschen. Es war warm und angenehm. Es wusch all die schlechten Gedanken hinfort und befreite ihn von dem Schmutz, der sich in seinen Gedankengängen festgekrallt hatte. Die heiße Dusche löste die ein oder andere Verspannung, bevor er zufrieden aus der Dusche stieg und sich abtrocknete. Das benutzte Handtuch legte er auf den Wäschekorb. Er wollte keine Unannehmlichkeiten, weil er sich hier im Bad bedient hatte. Es reichte, dass er bereits ohne groß zu kommunizieren unter die Dusche gestiegen ist. Doch Naira aufzuwecken nach dem gestrigen Tag erschien ihm als zu brutal.
      Mit noch feuchten Haaren kam er raus und sah, dass Naira nicht mehr auf dem Sofa lag, sondern in der Küche herum hantierte. Es roch nach frischen Brötchen und Rührei.
      Aufmerksam kam er in die Küche und wünschte ihr ausnahmsweise fast brummellos einen guten Morgen. Victor hatte mindestens genau so gut geschlafen, wie Naira nun aussah. Sie war frischer und fast schon gut gelaunt, trotz der Umstände.
      Victor nahm auf einem der Stühle Platz und gähnte laut. Er hatte sich wieder seine alltägliche Kleidung übergeworfen und ein Handtuch auf den Schultern, um es durch die nassen Haare nicht zu durchnässen.
      "Ich wollte dich vorhin nicht wecken...Ich habe nur dringend...eine Dusche gebraucht.", erklärte sich Victor und zeigte dabei untermalend noch zu dem leicht offen stehenden Bad. Sie zu fragen, ob er ihr helfen sollte, erschien ihm in dem ersten Punkt vollkommen sinnlos. Sie hatte sich bereits beim letzten Abendessen dagegen gewehrt gehabt und sich nicht helfen lassen. Jetzt höchstwahrscheinlich auch nicht. Victor ließ sie also machen und nahm die gewohnte Stellung ein, in der er die Arme vorder Brust verschränkte und sich nach hinten lehnte.
    • Naira O'Connor

      "Guten Morgen..",sagte Naira, nachdem ihr Partner ihr einen guten Morgen gewünscht hatte. Er sah deutlich besser aus, viel frischer und ausgeruhter. Der Schlaf hatte beiden eindeutig besser getan, so etwas brauchten die beiden definitiv öfter. "Ist doch in Ordnung.. Du sollst dich hier wie zuhause fühlen, hatte ich dich schon gesagt..", entgegnete sie kurz. Es war schon süß, wie unsicher Victor bezüglich der Dusche war, aber Naira sah keinen Grund dafür sauer oder böse zu sein, eine Dusche war etwas total normales.
      Die Dunkelhaarige briet das Rühei zu Ende und stellte die Pfanne anschließend auf den Tisch hin, ehe sie sich selber hinsetzte. "Setz dich.. Ich habe Frühstück gemacht und wir bräuchten ein wenig Kraft für den Tag..". Sie deutete auf den Tisch hin und mit einem Lächeln erblickte sie kurz zu ihrem Partner, ehe sie zu der Kanne griff und sich und ihm etwas von dem Kaffee eingoss.
      "Ich habe ein wenig nachgedacht.. ",fing sie an und machte eine kurze Pause, um den Kaffee nicht neben die Tasse zu schütten. Sie wirkte ein wenig wie ausgewechselt, immerhin war es ein neuer Tag und damit waren ihre Gefühle wieder hinter einer großen schweren Tür verschlossen. "Wir könnten ja vielleicht langsam wieder zur Arbeit gehen.. Ich meine, das Rumsitzen zuhause ist irgendwie nichts für mich.. und wir könnten mit etwas kleinem anfangen, findest du nicht?".
      Sie nahm sich ein Brötchen in die Hand, ´während ihr Blick zu ihrem Partner glitt. Es war eine harte Entscheidung, aber wahrscheinlich würde es die Ablenkung für beide sein, die sie benötigen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Er sah ihr zu, wie sie die Pfanne zum Tisch brachte, mit der Kanne ihnen beiden Kaffee eingoss und dabei erklärte, dass sie für sie beide ein stärkendes Frühstück gemacht hatte. Ein Gedanke schoss durch Victors Kopf und er senkte den Blick auf seinen Teller. Sie waren wie Partner. Lebenspartner. Leute, die jemanden gefunden haben mit dem sie auskamen. Der Gedanke gefiel Victor so früh am Morgen nicht und als ob es nicht schlimmer gehen konnte, sprach Naira den folgenden Satz erst nach einer Warnung aus. Eine Warnung die ihn bis ins Mark fuhr und seine Fantasie einmal auf den Kopf stellte. Wollte sie etwas wichtiges ansprechen? Etwas, dass ihre Zusammenarbeit beeinflussen würde? Es stellte sich heraus, dass sie lediglich mit ihm wieder an die Arbeit gehen wollte, denn der Leerlauf machte ihr zuschaffen. Erleichtert atmete er aus und nahm sich das Besteck, bedankte sich für den Kaffee, von dem er gleich einen Schluck nahm und ließ sich mit der Antwort auf den Vorschlag Zeit.
      "Mh...", war das einzige was er selbst nach dem ersten Bissen von sich gab und dabei nicht versuchte den Augenkontakt mit ihr aufzunehmen. Er saß bereits seit gut 6 Wochen im Leeren und erst mit Nairas Aufwachen hatte er zu tun bekommen. Nur war diese Frau kaum 2 Wochen wach, da wollte sie bereits arbeiten.
      "Denkst du...du kommst damit klar?", er sah zu ihr auf und nahm dabei einen Schluck von seinem Kaffee. Er sprach weder von dem Vorfall, noch wollte er den Gedanken erfassen über "Thomas" selbst, den Schlächter dieser Stadt. Es ging mehr um das Revier, welches Naira nicht sehr gut tun würde, wenn sie es nicht aushielt, gegen die Blicke anzukommen.
      "Ich meine...Ich habe nichts dagegen. Hmpf...", er schnaubte belustigt auf, "Ich hätte fast meinen Job hingeschmissen, da ist ein früherer Einstieg doch...einige Level besser." Kopfschütteln aß er den letzten Bissen des Rühreis. Viel konnte man bei diesem ja nicht falsch machen.
    • Naira O'Connor

      Sie wartete ab und beobachtete ihren Partner, um eine Reaktion seiner Seits zu sehen. Naira war sich nicht ganz sicher, ob ihr Vorschlag das Richtige war und sie war sich auch selbst nicht sicher, ob sie damit klar kommen würde, aber die Reaktion ihres Partners hat sie schon ein wenig,, überrascht. Er wirkte zuvor so angespannt und nervös, bevor sich eine Erleichterung breit machte. Was hatte er sich denn gedacht?
      "Ich weiß es nicht..",gab Naira ehrlich zu und seufzte leise, während sie ihr Brot mit dem Rührei ansah. Doch seine Aussage darüber, dass er seinen Job fast schon hingeschmissen hätte ließ sie wieder hoch sehen. "Du wolltest deinen Job schmeißen?",fragte sie ein wenig überrascht, wobei sie bei näherem Nachdenken gute Gründe dafür finden konnte. Einen Moment lang war sie sehr still und wartete ein wenig ab. Die Dunkelhaarige wollte ein wenig ihre Gedanken sortieren. "Ich glaube, ich würde klar kommen, wenn du damit klar kommst.. Meine Arbeitskollegen können mich alle mal.. und es gibt sicherlich genug Arbeit für uns beide!". Ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, während sie das Essen zu ihrem Mund führte. Ja, irgendwie klang es schon nach einer Partnerschaft. Naira nahm schon Worte wie 'Wir' und 'Uns' viel zu häufig in den Mund, aber immerhin haben beide zusammen sehr viel erlebt und da konnte man sicherlich nicht nur auf sich selbst zu achten.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Nachdenklich sah er sie an und drehte dabei die Tasse mit dem Restkaffee in der Hand herum.
      Sie war unglaublich, diese Frau. Immer brauchte sie etwas, dass sie beschäftigte, sie musste nachdenken und alles was sie antrieb, kam durch ihre Vergangenheit. Sie war hübsch, gebildet und passte auf. Victor kratzte sich instinktiv wieder am Kinn und schnaufte in sich hinein, lehnte isch zurück und streckte dabei die Beine unter dem Tisch aus. Einen Arm legte er über den Bauch, den anderen behielt er am Becher und nahm hin und wieder einen kleinen Schluck davon.
      Es war nicht das erste mal, dass er seinen job wegen jemandem schmeißen wollte. Doch noch immer, auch wenn es plagende Gedanken waren, dass Naira ihm schon einiges über sich und ihre bedrückende Vergangenheit erzählt hatte, so wollte er nicht erwähnen, dass er wegen damals, nun erst recht seine Arbeit an den Nagel hängen wollte. Einen weiteren toten Partner konnte er nicht ertragen. Erst recht nicht, wenn er Gefühle für sie entwickelte. Echte Gefühle.
      "Mh...Gibt so einige Gründe warum ich meinen Job früher an den Nagel hängen kann...", erklärte er ihr ohne genaueres tatsächlich zu sagen. Er verblieb dabei, wandte sich lieber dem Thema zu, dass sie beide mehr als genug arbeit haben werden, wenn sie sich bei Ramirez zurückmelden werden.
      "Du hast recht, es gibt wahrscheinlich mehr als genug Tickets auszustellen oder Fallakten zu schreiben...", ein kurzes Zucken seines Mundwinkels deutete ein Lächeln an, doch es verschwand aufgrund der Tatsache, dass sie einige Wochen nichts anderes mehr machen dürften. Aber das wäre vielleicht gar nicht so dumm. Victor könnte sich an den alten Fall ihres Vaters setzen und darüber nachdenken was geschehen war und versuchen die losen Enden zusammenzufügen.
      "Wir fahren einfach nach deiner Reha hin und sagen bescheid. Mal sehen, ab wann Sie uns wieder ran lässt."
    • Naira O‘Connor

      Sie schmunzelte, während sich bei Victor Bedenken breit machten. „Du denkst doch wohl nicht, ich werde mich auf ewig hinter den Schreibtisch verdonnern lassen“,sagte sie lachend und schüttelte sanft den Kopf,während sie ihre Kaffeetasse in die Hand nahm. Das Brötchen hatte ihr geschmeckt und lag wohl im Magen, um die nächsten Stunden Energie zu liefern. „Ein Glück, dass ich O‘Connor mit Nachnamen heiße“. Da kam ihr Lachen glatt hinterher, der Schlaf hat eindeutig eine ganz andere Person aus ihr gemacht. Sie musste sicherlich nicht erwähnen,dass es der Nachname ihres Vaters war, der einiges an Vorteilen aber auch Nachteilen bringen konnte.

      Am Nachmittag hatte sich Naira mal wieder in der Reha gequält, um am Ende nur wenige Erfolge zu sehen. Inzwischen durfte sie nur noch eine Krücke als Stütze nehmen und es sah deutlich besser aus, als man es vorher vermutet hätte, wenn man aber die Dunkelhaarige fragen würde, wäre sie immer noch nicht vollständig mit sich zufrieden. Auch wenn die Anzahl der Schritte, ohne jegliche Schmerzen stieg, konnte ihr keiner die Garantie geben, es würde irgendwann komplett schmerzfrei laufen.
      Ein wenig genervt ließ sie sich auf den Beifahrersitz ihres Autos fallen und seufzte innerlich. Es ging ihr eindeutig viel zu langsam. „Fahren wir noch zum Revier?“,fragte sie ihren Partner und bemühte sich, ihre Enttäuschung zur Seite zu schieben und es für sich später aufzuheben. Damit würde sie sich die nächste Nacht definitiv quälen, um ein wenig mehr Motivation aus sich rauszuholen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor war die ersten Stunden zwar nicht bei ihr gewesen, doch ihr genervter Blick und die roten Wangen waren Zeichne genug dafür, dass sie hinter den abgeschotteten Türen das tat, was ein Arzt von ihr verlangte. Wenigstens diese konnten ihr befehlen sich zu benehmen und auf sich Acht zu geben. Victor hatte es noch nicht geschafft und eher genervt reagiert auf alle Anzeichen, wenn sie alleine etwas auf die Beine stemmen wollte. Die Zeit während der Reha seiner Partnerin vertrieb er sich draußen. Er musste nicht ständig den Wagen laufen lassen, konnte auch in die Empfangshalle des städtischen Krankenhauses, um sich aufzuwärmen. Doch meistens verblieb er damit einfach nur draußen einen Spaziergang zu machen. Die kalte Luft weckte ihn zunehmend auf. Erst wenn die Stunde sich gegen das Ende neigte, stieg er wieder in den Wagen und wärmte ihn vor, wobei jedes Mal ihm ein kalter Schauer über den Rücken schoss.
      Wie immer kam Naira pünktlich raus und sah genervt wie immer aus, weil sie nicht mit ihrem Fortschritt zufrieden sein konnte. Victor konnte es ihr nicht verübeln. Als Detective war man dazu verpflichtet diese Eigenschaft als Berufskrankheit mitzuschleppen. Sollte man sie nicht erlernen, so konnte man schnell vergessen über etwas in diesem Job zu packen.
      Der Aufforderung von ihr zum Revier zu fahren, kam er nach und fuhr den Wagen vor die Türen, stellte sich dabei mit dem großen Jeep halber auf den Gehweg vor dem Gebäude. Nach all der Zeit, in der er sie herumfuhr in dem riesen Ding, konnte er sich an den Wagen gewöhnen und fühlte sich wohl, wenn er hinter das Lenkrad stieg.
      "Dann wollen wir mal dem Captain erklären, was wir hier suchen...", er schob sich aus dem Wagen und schloss ihn ab, verstaute den Schlüssel in seiner Manteltasche, wie immer. Einen Augenblick wartete er auf Naira, ließ es aber nicht sein, sie zu beobachten, wie sie alleine aus dem Wagen stieg und dabei sich abmühen musste. Dass sie sich aber auch nicht helfen ließ.
      Dann wandte er sich daran die Treppen hoch zu gehen und die Türe zum Eingang des Präsidiums für sie offen zu halten. Schon jetzt blickten interessierte Augen vom Empfang auf, als die offene Tür die kalte Luft hinein ließ.
    • Naira O‘Connor

      Es dauerte nicht lange, bis die beiden das Revier erreichten und Naira sich aus dem Auto quälen durfte. Niemals würde sie auf die Idee kommen, einfach um Hilfe beim Aussteigen zu bitten, immerhin war Naira einfach sehr dickköpfig und irgendwie war es gegen ihren Stolz.
      Eine Weile später war sie aus dem Wagen erfolgreich ausgestiegen und griff zu ihrer Krücke, um auf den Eingang zuzulaufen. Draußen war es kalt, langsam noch kälter, als früher, das Ende des Jahres nahte. Dennoch schaffte sie es ohne jegliche Zwischenfälle in das Revier und bedankte sich bei ihrem Partner mit einem Lächeln dafür, dass er ihr die Tür aufgehalten hat. „Danke..“,entgegnete sie noch, bevor sie an die Theke trat, an der eine ihr sehr bekannte Frau saß. Ihre Augen wurden größer, als sie Naira erkannte, während die Dunkelhaarige ein breites Lächeln auf den Lippen hatte. „Wir würden gerne zwei Worte mit Captain Ramirez wechseln...“,sagte Naira und die Dame nickte daraufhin sofort. Sie deutete auf das Büro des Captain, zu welchem sich die Dunkelhaarige sofort auf machte, jedoch ließ sie ihrem Partner den Vortritt. Auf die Geier, die aus den Türen sahen, um zu sehen was los war hatte Naira kaum geachtet, sie hatte deutlich wichtigeres zu tun..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Victor nahm es gemütlich. Es gab keinen Grund sich heute zu beeilen und schon gar nicht, wenn man wieder daran dachte in den Job hinein zu kommen. Es hielt ihn nichts davon ab, seine Wohnung oder das Haus zu verlassen und endlich zu arbeiten. Es war mehr noch einmal Ramirez unter die Augen zu treten und den Blick zu sehen, der ihm sagte, dass sie recht hatte. Er hätte nicht gekündigt.

      Mit einem breiten Lächeln empfing die selbstbewusste Frau die beiden und kam sofort auf Naira zu, um sie noch einmal in den Arm zu nehmen. Sie kannten sich schließlich länger und waren wohl auch als Frauen seelisch verbunden. Victor schenkte sie dabei ein aufrichtiges Schulterklopfen: "Ich bin froh euch zu sehen und das ihr wohl auf seid!", sie ging wieder zurück zu ihrem Tisch, lehnte sich aber nur dagegen und begutachtete Naira mit ihrer Gehhilfe einen Moment lang. Sie schien es noch nicht zu wittern, doch es reichte die kurze Pause, dass ihr Lächeln schmaler wurde und sie daraufhin die beiden musterte: "Es gibt einen Anlass warum ihr hier seid?"
      Victor grummelte und verschränkte die Arme vor der Brust.
      "Na ja. Es wird etwas langweilig in den selben vier Wänden. Für mich und für sie.", Victor nickte zu Naira hinüber. Er wollte nicht für sie sprechen, aber in diesen Augenblick war es einfacher, wenn er es tat. Letztlich war es ja auch ihre Idee gewesen zurückzukehren in den Job. Sie würde schon nichts dagegen haben.
      Der Captain musterte Victor aufmerksam und legte einen Finger ans Kinn. Sie schien nachdenklich zu sein, ging aber auch Dinge in ihrem Kopf durch, die sie nicht aussprechen wollte. Sie kannte Victor lang genug, dass sie seinen Missmut nicht hören wollte.
      "Und ihr seid sicher, das ihr das packt?", nun wandte sie sich vor allem an Naira, weil diese immer noch mit sehr frischen Erinnerungen und einer sehr frischen Wunde zu kämpfen hatte: "Mehr als Schreibtischarbeit kann ich dir nicht geben, Naira.", dabei verwies sie auf ihr Bein, "Sonst werde ich in Teufelsküche kommen und auch noch dein Leben ein weiteres Mal riskieren. Nein."
      Victor beobachtete die zwei Frauen und dachte sich seinen eigenen Teil dazu.
    • Naira O'Connor

      Es fühlte sich wie eine Umarmung einer alten Bekannten an, als Ramirez Naira in den Arm nahm. Natürlich kannten sie sich schon ein wenig länger, aber Freunde waren sie sicherlich nicht, auch wenn das 'Du' ihr ein wenig geläufiger war, als das 'Sie'. "Ich bin auch froh..", entgegnete Naira und lächelte sanft, auch nachdem der Captain sie wieder los ließ. Sie hielt sich mit ihrer Gehhilfe auf den Beinen und auch wenn es sehr anstrengend für die junge Frau war. Viel mussten die beiden nicht sagen, denn der Captain kam selbst darauf, dass sie nicht umsonst hier waren. Victor jedoch übernahm das Sprechen für die beiden, so konnte sich die Dunkelhaarige einfach zurück ziehen und einfach nur beobachten. So richtig überzeugt wirkte ihre Chefin nicht.
      "Natürlich sind wir uns sicher, dass wir es packen..",antwortete Naira und betonte dabei ganz bewusst das Wort 'wir'. Ramirez meinte zwar wahrscheinlich am meisten die Dunkelhaarige selbst, aber diese wollte lieber nicht nur sich selbst meinen, denn irgendwie war sie sich noch unsicher, ob sie es wirklich packen würde, aber besser so, als gar nichts tun. "Mir ist es auch recht, wenn ich nur hinter dem Schreibtisch arbeite.. Mir ist es bewusst, dass du nicht mehr für mich machen kannst, aber wenn ich wenigstens nicht nur für die Reha und fürs Einkaufen aus dem Haus komme, wäre ich schon sehr dankbar..". Ihr Lächeln auf den Lippen war sehr herzlich und warm, es sollte viel Selbstsicherheit ausstrahlen. "Natürlich aber nur, wenn du selbst damit einverstanden bist.. Ich weiß, dass ich manchmal sehr dickköpfig sein kann".
      Wie schwer es doch Naira fiel, das laut auszusprechen, auch wenn sie es nur für die Situation sagte. Natürlich wusste sie, dass sie stur und dickköpfig war, aber sie konnte nicht gegen machen, egal wie sehr sie sich darum bemühte. Ihr Blick glitt zu Victor, um seine Meinung zu wissen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."