[2er RPG] Killer Instinct

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    • Das war Musik in Johns Ohren. Er ließ Vincents bestes Stück los und legte seine Hand zwischen dessen Schulterblätter. Er drückte ihn mit sanfter Gewalt wieder runter auf die Fliesen.
      "Unten bleiben, mein Hübscher", raunte er.
      Seine Finger strichen über Vincents Haut, über die Narbe an seiner Hüfte und weiter vor, zurück zu der Erektion. Er packte sie und ging fliesend in einen entgegengesetzten Rhythmus zu seiner anderen Hand über. Jetzt besorgte er es dem Polizisten also aus zwei Richtungen und er hielt sich nicht zurück. Sein Wissen über Anatomie, vor allem Vincents, war groß genug, um den richtigen Druck zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle anzuwenden. Das Stöhnen und zittern des Polizisten machte ihn selbst völlig scharf, aber das musste warten. Ketzt ging es erstmal nur um Vincent.
      "Schrei für mich", raunte John dem Polizisten zu.


    • Vincent ließ sich zurück auf den Boden drücken, nicht dass er viel dagegen hätte tun können. Jede von Johns Berührungen jagte Vincent einen Schauer durch den Körper, egal welche Region er gerade bearbeitete. Vincent stöhnte laut auf, als John tatsächlich tat, worum er ihn gerade gebeten hatte, oft ging das ja nicht so einfach. Aber die Intensität mit der er plötzlich alles fühlte hatte er nicht erwartet. Er konnte nicht sagen, was John da machte, aber es sorgte dafür, dass sein Körper gar nicht mehr wusste, in welche Richtung er sich überhaupt drücken sollte. Seine Muskeln spannten, ohne genügend Kraft aufzubringen seine Körper wirklich bewegen zu können. Er zitterte und stöhnte gegen die Fliesen.
      Schrei für mich. Johns Worte drangen an Vincents Ohr und er konnte nicht anders als daran zu denken, wie er ihm das erste Mal gegenüber gestanden hatte. Er hatte in seine blauen Augen gesehen und gewusst, dass es nichts bringen würde die Schreie zu unterdrücken. Auch jetzt brachte es nichts. Er gab sich John vollkommen hin, ließ sich fallen und konnte so sogar die Schmerzenswellen ausblenden, die durch seinen Körper jagten. Alles wich einem warmen, aufregendem Gefühlschaos, das Einzige was noch nicht ganz perfekt war, war dass John nicht so viel von dem Spaß hatte, wie er hätte können. Oft wirkte er überraschenderweise selbstlos auf Vincent...
    • John genoss diesen Anblick. Ohne Fesseln, ohne Werkzeug und ohne Blut hatte er es geschafft, Vincent völlig fertig zu machen und das auf so vielen Ebenen. Ein wundervolles Bild.
      Als Vincent gekommen war, zog John seine Finger aus ihm. Er half Vincent dabei, sich hinzusetzen und gegen die Wand zu lehnen. Noch immer prasselte das warme Wasser der Dusche auf sie hinab.
      John zog nun aich seine völlig durchweichte Hose aus. Er selbst stand wie eine eins. Aber das beachtete er für den Augenblick nicht. Stattdessen setzte er sich vorsichtig auf Vincents Schoß und begann damit, die Muskeln zu massieren, die aufgrund der beschädigten Nervenenden von gestern etwas angespannt waren.
      "Nicht anfassen", sagte er, ohne von seiner Arbeit abzulassen, um Vincent daran zu hindern, ihm einen runterzuholen.
      Er wusste, dass der Polizist auf Gleichheit im Bett stand und es niemals zulassen würde, dass nur einer von ihnen Spaß hatte.
      John widmete jedem Muskel die gleiche sorgsame Aufmerksamkeit. Als er damit fertig war, rutschte er an die andere Seite der Dusche. Er saß Vincent jetzt genau gegenüber und lächelte. Dann packte er seinen eigenen Schritt.
      "Sieh nur, was du mit mir anstellst", sagte er und begann, seine Hand auf und ab zu bewegen, "So ging es mir häufig im Gefängnis. Jeden Monat, nachdem du gegangen warst..."


    • Dieses Mal ließ die Anspannung nach und sein ganzer Körper entspannte. Etwas zu sehr, er schaffte es kaum sich aufzurichten und war dankbar für Johns Hilfe. Vincent holte Luft und lehnte seinen Kopf zurück. Immer noch kribbelte alles und ihm war ein wenig schwindelig. Er genoss für einen Moment das warme Wasser und schloss seine Augen. Er machte seine Augen auf als er Johns Reißverschluss hörte und sah zu ihm auf. John setzte sich auf seinen Schoß und hielt Vincent gleich davon ab sich zu revanchieren. Stattdessen fing er an seine Muskeln sanft durchzukneten. Vincent konnte nicht anders als einen wohligen Laut von sich zu geben.
      "Ist das immer noch Teil meiner Belohnung...?", murmelte der Braunhaarige und schloss seine Auge, um die Massage besser genießen zu können. Er genoss diese schmale Grenze zwischen Schmerz und Entspannung. Die Schmerzen in seinem Körper kamen vorerst nicht mit voller Intensität zurück.
      Erst als John sich wieder von ihm entfernte, öffnete Vincent seine Augen und sah zu wie er gegenüber von ihm Platz nahm.
      "Meine bloße Anwesenheit reicht dafür aber nicht mehr aus...", lächelte Vincent und sah zu, wie John sich nun um sein eigenes Verlangen kümmerte. Es war ein komischer Gedanke, wie viele Wachleute das wohl mitbekommen hatten? Er selbst war damals zu sehr damit beschäftigt gewesen, mit sich selbst zu hadern.
      " Wie viele Arten von Folter können dir noch einfallen, bevor dir die Ideen ausgehen?", fragte Vincent und schüttelte lächelnd seinen Kopf. "Mich jetzt nur zusehen zu lassen..." Vincent richtete sich etwas auf um John besser ansehen zu können. Sein Blick wanderte über seinen Körper, hinauf von seinem Schritt über das, was Vincent mit ihm angestellt hatte, bis hinauf zu seinem Gesicht. Er blickte in seine scharfen, eisblauen Augen, meist wirkte wie ein Adler, der seine Beute - Vincent - beobachtete. Noch war es so, aber er wusste, dass auch John seine Miene nicht immer aufrecht erhalten konnte und er mochte diese kurzen Schimmer von Verletzlichkeit. Er wollte ihn nicht aus den Augen lassen.
      "Sieh mich an. Hör nicht auf.", forderte er in einem Ton, der nicht so viel Stärke ausstrahlte, wie er es gerne gehabt hätte. Dennoch klang er bestimmt.
    • John lächelte beinahe schon diabolisch. Er hatte nicht vor, wegzusehen. Er hatte nicht vor aufzuhören. Seine Hand bewegte sich in einem stetigen Rhythmus, sein Blick bohrte sich ind Vincents.
      "Nicht anfassen", raunte er, um Vincent davon abzuhalten, sich selbst zu berühren.
      Er spreizte seine Beine ein wenig, halb aus Reflex, halb weil er Vincent vollen Einblick gewehren wollte.
      John musste sich zusammenreißen. Er biss sich auf die Unterlippe, erhöhte das Tempo. Sein Blick blieb allerdings, wo er war. Vincents nackter Körper, die Art, wie er ihn ansah... John stöhnte auf und nahm die zweite Hand dazu.
      "Gefällt dir, was du siehst?", keuchte er, "Gefällt es dir zu wissen, dass das alles dein Werk ist?"
      Er hielt es kaum noch aus. Er hatte alles um sich herum vergessen, da war nur noch Vincent und dieses berauschende Gefühl, dass er ihn ihm auslöste.
      John stöhnte laut auf, als er kam. Seine Muskeln bebten, sein Herz raste. Aber sein Blick, der lag immer noch fest auf Vincent.


    • Vincent sah John weiter an. Er war sich nicht sicher, ob er seinen Körper überhaupt dazu hätte bewegen können, etwas zu tun, also sah er einfach nur zu. Johns Körper sah fast aus wie gemeißelt, obwohl er immer noch blasser war als früher, auch sah er etwas sehniger und dünner - bezogen auf Muskelmasse - aus. Das warme Wasser prasselte weiter auf sie hinab und verschluckte Johns leises Keuchen beinahe. Am Liebsten hätte Vincent sich nach vorne gelehnt und John die sterilen Pflaster vom Körper gerissen, um wirklich alles sehen zu können, was sein Werk war. Bei Johns Stöhnen regte sich bei Vincent selbst wieder etwas.
      "Es gefällt mir.", bestätigte Vincent lächelnd und sah wieder in Johns blaue Augen. Johns lautes Stöhnen war wie Musik in Vincents Ohren und er sah zu wie sein Körper zitterte und bebte, aber John wandte seinen Blick nicht ab. Wie konnte er nur immer so stark und gefasst bleiben...?
      Vincent brachte seinen Körper dazu sich langsam nach vorne zu lehnen, nachdem John ein wenig Zeit gehabt hatte zu atmen. Seine Hände stützte er links und rechts von John auf, dann küsste er ihn. Wie konnte er nur jemals jemandem vorspielen, dass er nicht verrückt war? Verrückt nach allem, was John ihm gab und nahm.
    • "Und? Bist du zufrieden mit deiner Belohnung?", schnurrte John nach dem akuss und ließ sich unter Vincent sinken, bis er gänzlich auf den vom Wasser erwärmten Fliesen lag, "oder willst du mehr? Das müsstest du dir dann allerdings nehmen..."
      Er wusste, dass er Vincent praktisch ein unmögliches Angebot machte. Aber das machte er gern. Regeln aufstellen, die einzuhalten unmöglich war. Angebote abgeben, die er nicht ausschlagen konnte. Folter bestand eben nicht nur aus Schmerz. Jede Sekunde, die Vincent mit John im keller verbracht hatte, war Folter gewesen, auch wenn sich der Polizist gut gefühlt haben mag von Zeit zu Zeit. Emotionale Folter, psychologische Kriegsführung. John war ein Meister seiner Kunst. Aller Facetten davon.


    • Vincent sah zu wie John nach dem Kuss nach unten rutschte. Sein Körper zitterte nach der kurzen Minute, die er so über John lehnte und er fühlte sich, als hätte er einen einzigen, riesigen Muskelkater in seinem Oberkörper. Seine Muskeln brannten und der Schmerz an seinen Nervenenden meldete sich ebenfalls mit erhöhter Intensität zurück. Am liebsten hätte er sich einfach nur ins weiche Bett gelegt, aber wenn er John so vor sich liegen sah, konnte er kaum nein sagen.
      "Es ist nicht fair, dass du so viel stärker bist als ich...", murmelte Vincent lächelnd, das Wasser, das nun auf seinen Rücken prasselte tat gut. Vincent meinte nur halb was er sagte, aber John fiel es einfach so leicht Vincent um den Finger zu wickeln, das war ihnen Beiden klar. Vincent wusste nicht wie John sich gefühlt hatte, als er ihn zurück gelassen hatte und er wusste auch nicht ob das ein taktischer Zug von ihm war, aber Vincent hatte es nur noch mehr an den Killer gebunden.
      "Ich glaube wenn ich mich jetzt zu dir runter beuge, komme ich nicht wieder nach oben...", lachte er entschuldigend und brauchte all seine Kraft um nicht auf John zu fallen. Vermutlich konnte er sich nicht einmal langsam zu ihm herunter lassen. Wie so oft haderte er mit sich selbst.
    • "Dann tue es nicht", hauchte John und hob den Kopf ein wenig, um den Polizisten küssen zu können.
      Dann, ohne Vorwarnung, schlang er die Arme um Vincent und zog ihn zu sich hinunter. Der andere lag nun mit seinem gesamten Gewicht auf John, aber das machte ihm nicht viel aus. Er war zu sehr davon abgelenkt, Vincent zu küssen und sich zeitgleich wie eine Kletterpflanze um ihn zu schlingen.
      Irgendwie schaffte der Killer es, Vincents Position zu ändern. Seine Hände wanderten dann übee den Rücken des Polizisten zu dessen Lendenwirbeln. Mit ein wenig mehr Druck setzten sie ihen Weg von dort aus fort, bis er den wohlgeformten Hintern Vincenrs zu packen bekam. Da war es dann auch schon zu spät für Protest. John drückte seine Hüften nach oben und schob seine neue Erektion keuchend in Vincent hinein.
      "Du glaubst doch nicht, dass ich schon fertig war, oder?", raunte er dem Polizisten schmunzelnd ins Ohr, ehe er daran knabberte.


    • Er wollte es aber tun... Noch mehr als John sich zu ihm nach oben streckte um ihn zu küssen. Er hätte überrascht aufgekeucht, als John ihn nach unten zog, wäre sein Mund nicht gerade anderweitig beschäftigt gewesen. Nach nur wenigen Zentimetern gaben die Muskeln in seinen Armen völlig nach, es war nicht gerade eine sanfte Landung gewesen. John war auf einmal überall, seine Hände rutschten Vincents Rücken entlang. Kurz darauf fühlte er einen Druck und keuchte auf. Er ließ seinen Kopf mehr oder weniger langsam neben John auf die Fliesen sinken. Er keuchte erneut auf als John anfing sich zu bewegen und Vincent suchte an Johns Schulter Halt. Seine Hand begann wieder zu zittern, aber er ignorierte das, Vincent konnte ja sowieso nichts dagegen tun.
      "Du sahst ziemlich fertig aus...", scherzte Vincent keuchend gegen Johns Hals. Er küsste ihn an der Stelle. Am Liebsten hätte er seine Hände überall über John wandern lassen und hätte sich bewegt. Es nervte ihn ein wenig, dass John so viel Arbeit mit ihm hatte, aber sie hatten wohl Beide ihren Beitrag geleistet. Vincent musste also mit seinen Möglichkeiten arbeiten. Ein leises Stöhnen entwich ihm, dann küsste er Johns Hals erneut. Die Küsse wandelten sich langsam in sanftes Knabbern und wurden nur unterbrochen von Vincents Keuchen, wenn John die richtige Stelle traf.

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    • John gab sich wie immer die beste Mühe. Perfektion war die einzige Qualität, die er für sich selbst zuließ. Im passenden Rhythmus drückte er seine Hüften nach oben und Vincents hintern nach unten.
      "Und? Wie fühlt sich das an?", keuchte er und biss in den Hals des Polizisten, um ein Stöhnen zu unterdrücken.
      Er trieb sie beide bis zum Abgrund und darüber hinweg. Er kam hart und lange in Vincent und war sich nicht zu schade, dass auch laut zu äußern. Auch danach ließ er Vincent nicht los. Er hing an dem Polizisten wie ein Klammeraffe, er bewegte sich keinen Zentimeter.
      "Jetzt gehörst du ganz mir. Ich bin jetzt ein Teil von dir", flüsterte John über das sanfte Rauschen des Wassers hinweg.
      Er strich dem Polizisten über den Rücken, wie ein Vater, der sein Kind beruhigen wollte.


    • Das leichte Kribbeln in Vincents Unterleib wurde schnell stärker und schickte Wellen durch seinen Körper, wie Blitze die ihn zittern ließen. Es war pure Folter, dass er sich nicht so bewegen konnte wie er es wollte, aber John wusste genau was er tun musste, um Vincent erneut den Verstand zu rauben. Zudem ließ es Vincent seine Schmerzen vergessen.
      "Und das ist erst die erste Belohnung...?", antwortete Vincent keuchend auf die Frage wie es sich anfühlte. Für einen Moment fühlte er sich wie ein Kind, das nach dem ersten Keks den es bekommen hatte, direkt die ganze Packung vernaschen wollte. Nur dass in diesem Fall John die Packung war.
      John steigerte das Tempo und Vincent konnte sein Stöhnen nicht weiter unterdrücken, vor Allem nicht als er auch John hörte. Er fühlte wie der Killer selbst auf seinen Orgasmus zusteuerte und stöhnte mit ihm auf als er kam. Auch Vincents Körper begann zu beben und er schaffte es irgendwie einen Arm unter John zu schieben und ihn an sich zu drücken.
      Danach klammerte John sich an Vincent und Vincent klammerte sich an John, wie ein Kind. Er brauchte seine Nähe noch ein Weilchen.
      "Du bist schon lange ein Teil von mir...", murmelte Vincent und zwang den Schmerz noch ein wenig zu warten, bevor er ihn wieder mit voller Kraft erschlug.
    • Eine Weile blieben sie so liegen, dann half John dem Polizisten dabei, aufzustehen. Er half ihm auch dabei, sich sauberzumachen und später abzutrocknen. Beim Anziehen half er nicht. Dafür war der Anblick zu schön. Er würde Vincent nicht daran hindern, soch anzuziehen. Aber der musste es eben allein tun.
      John selbst zog sich bloß die Flanell-Hose seines Pyjamas an und kümmerte sich dabei um den obligatorischen Verbandswechsel. Die hätten nicht nass werden sollen, aber wen kümmerte das. Es ging sowieso nur darum, dass die Verbände nicht abgingen. Und da John sie für heute noch nicht gewechselt hatte, spielte das keine große Rolle. Seine Fußfessel war wasserdicht.
      "Da waren's nur noch acht", tällerte John mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen.
      Er küsste Vincent, dann ging er ins Wohnzimmer und setzte seine Lektüre fort.


    • Vincent stand nur widerwillig wieder auf, obwohl als er erst einmal stand war er ganz froh darüber. Seine Knie schmerzten, er fand es ganz lustig, dass ihm das bei all dem anderen Scheiß überhaupt auffiel.
      Er kam sich komischerweise nicht blöd dabei vor, dass John ihn beim waschen und abtrocknen half. In seinem Keller konnte er nicht einmal alleine Essen, vielleicht war es komisch, dass er sagen konnte, er war es gewohnt. Vorsichtig bückte er sich dann nach seinen Klamotten, während John sich um seine Verbände kümmerte. "Ich würde dir gern dabei helfe...", entschuldigte sich Vincent während er sich auf dem Toilettendeckel nieder ließ. Er schob sich seine Hose irgendwie über seine Beine und stand letztlich auf um sie auch über seinen Hintern zu bekommen. Seine Hand fing schon wieder an zu zittern... seine rechte Hand war effektiv nutzlos.
      Er verzichtete darauf ein Oberteil anzuziehen, es war nicht nötig und er entschied, dass es zu anstrengend war. John war schon wieder nach draußen gegangen und Vincent folgte ihm langsam. Er setzte sich zu ihm auf die Couch und seufzte leise, während er seinen Kopf zurücklehnte. "Darf ich mich auf deinen Schoß legen..? Oder bist du mich schon satt?", fragte Vincent lächelnd. Er war müde, obwohl er noch gar nicht so lange wach war. Aber in Johns Nähe kam er sich wenigstens nicht nutzlos vor, wenn er nichts nennenswertes tat.
    • John sagte nichts, er hob lediglich die Arme und bedeutete damit, dass sich Vincent hinlegen konnte. Als der Polizist das getan hatte, senkte John die Arme wieder. Er hatte nicht für eine Sekunde den Blick von seinem Buch abgewandt.
      Die Geschichte des Killers aus den persönlichen Augen des leitenden Polizisten zu sehen, war äußerst interessant. John fragte sich, ob Vincent genauso über ihn gedacht hatte.
      "Irgendwann musst du mich mal erleuchten. Von dutzenden Polizisten, die mich gejagt haben, hast nur du mich gefunden. Ich würde gern wissen, wie", bemerkte John, ohne aufzusehen.
      Wie für ihn typisch, begann er nach einer Weile, auf seiner Unterlippe herumzukauen. Das passierte ihm oft, wenn er nachdachte und analysierte. Er verfolgte die Gedankengänge des Polizisten, der schon seit Jahrzehnten tot war. Es war faszinierend, was er über den Killer schrieb.


    • Vincent legte sich lächelnd hin und schloss seine Augen. Er hörte John beim Atmen zu und wie er hin und wieder eine Seite umblätterte. Er konzentrierte sich darauf, statt sich auf den Schmerz zu konzentrieren. Obwohl er nur da lag und nichts tat war es angenehm. Er überlegte wann er das letzte Mal ruhig daliegen konnte, ohne seine Gedanken auf irgendetwas zu fokussieren, nur um seine Gedanken davon abzuhalten sich um John zu drehen. Die Zeit nach seinem Krankenhausaufenthalt war besonders schlimm gewesen, weil er noch dazu beurlaubt war. Bei seiner zweiten Beurlaubung hatte er ja trotzdem gearbeitet. Aber jetzt fühlte er sich einfach socher und die zweifelnden Gedanken die immer wieder aufkamen schob er so schnelm beiseite wie sie gekommen waren.
      Als John anfing zu sprechen riss er Vincent aus seinem Halbschlaf und er dachte kurz darüber nach. Tagebuch hatte er keines geführt, es fanden sich nur unzählige Notizen auf den Akten selbst oder als Postits von denen Vincent nur die Hälfte selbst wieder nachvollziehen konnte. Er war immer schon ein Chaot gewesen.
      "Ich bin nicht umsonst so jung zum Detective ernanmt worden und ich habe dich damals besser verstanden als ich es jetzt tue...", murmelte Vincent schmunzelnd, obwohl er sich nicht sicher war ob John eine Antwort erwartete. "Du hast so gut wie keine Beweise hinterlassen, eigentlich keine...ich hatte auch am Ende keine. Deswegen bin ich mit meinem Partner alleine los gezogen." Er erinnerte sich gut daran wie sie diskutiert hatten. Aber Vincent wollte John aus dem Verkehr ziehen bevor er noch einmal getötet hätte. Und er wusste sein Partner würde mitkommen, einfach nur weil Vincent sich sowieso nicht davon abbringen hätte lassen... Wäre er nur alleine los gezogen...

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    • "Du bist also deinem Bauchgefühl gefolgt und es war einfach so richtig? Ich meine, ich weiß, dass ich keine Beweise zurückgelassen habe, nur deswegen konnte ich ja so lange arbeiten. Ich hätte auch bei dir keine hinterlassen. Aber wie bist du auf mich gekommen? Irgendwas muss mich doch verraten haben. Mit bloßem Raten bist du sicherlich nicht so weit gekommen in deinem Beruf. Man verhaftet ja nicht einfach jeden, der einem wie ein Mörder vorkommt. Da ist die Fehlerquote dann doch recht hoch, findest du nicht?"
      John klappte das Buch zu und legte es auf den Couchtisch. Seine FInger fanden eine bessere Beschäftigung: Mit sanften Bewegungen strich er dem Polizisten auf seinem Schoß durch die noch feuchten Haare. Er kämmte sie praktisch durch.
      "Du brauchst mal wieder einen Haarschnitt, mein Hübscher. Oder willst du sie wachsen lassen?"


    • Vincent konnte nicht anders als zu lachen und drehte sich unter Johns Hand auf den Rücken, um ihn ansehen zu können. "Nicht mein Bauchgefühl. So viel Glück hat kein Mensch.", schmunzelte er. "Ich war mir zu 100% sicher, dass du es warst. Aber... wie wäre es mit einer Antwort für eine Antwort?" Es gab vieles das Vincent wissen wollte und wieso kein Spiel daraus machen?
      Johns Hand strich durch Vincent mittlerweile langen Haare, die überhaupt keinen Schnitt mehr hatten. 2 Wochen bevor er John hatte verhaften wollen, war er das letzte Mal beim Friseur gewesen, dann hatte es ihn nicht mehr interessiert. Er hatte die Strähnen die vor seinen Augen hingen sogar irgendwie lieb gewonnen, er konnte sich gut dahinter verstecken. Aber vielleicht war das nicht mehr nötig.
      "Vielleicht lasse ich sie schneiden wie früher... oder es ist Zeit für etwas Neues, ich weiß nicht. Was meinst du?", fragte er John. "Die Frage stelle ich außerhalb unseres Spiels. Nur damit das klar ist. Was ich wissen will ist... was du gemacht hast nachdem du mich laufen hast lassen vor ein paar Wochen."
    • John schmunzelte.
      "Immer der Polizist, hm? Na schön, lass uns spielen. Nachdem ich dich in der Wohnung zurückgelassen habe, habe ich erneut die Identität gewechselt. Neues Konto, neue Wohnung, neue Papiere. Ich habe mir eine kleine Weile genommen, um mich in meiner neuen Wohnung niederzulassen, was ein bisschen einkaufen, das übliche eben. Jetzt du: Was hat dich auf meine Spur gebracht? Ich habe mir niemals jemanden genommen, der irgendwie zu mir zurückzuverfolgen war."
      Er strich Vincent noch eine Weile durch die Haare.
      "Ich finde es gar nicht so schlecht", meinte er dann zu dem Thema.
      Es stand dem Polzisten. Verlieh ihm etwas Wildes und ungezähmtes. Aber John konnte ihn zähmen. Der Polizist tat alles, was er sagte. Ihm gefiel das.


    • "Der Polizist? Dann würde nur ich die Fragen stellen.", lächelte Vincent und genoss die kleine Streicheleinheit. "Das stimmt. Keine Beweise und die Opfer schienen zufällig, waren sie auch. Aber ich habe mir die Tatorte auf eine andere Weise angesehen. Ich brauchte eine Weile um es zu verstehen... Mary StClaire war das Opfer, bei dem ich zum ersten Mal verstanden habe, wie du zu lesen bist. Du machst Kunst und hinter jeder Kunst steckt eine Botschaft. Nichts so plumpes wie beim Puppenspieler, deswegen habe ich mir mit ihm schwerer getan. Sein Motiv war generisch. Aber du... die Tatsache eben dass die Opfer zufällig gewählt wurden ließ mich schnell merken, dass es nicht um die Person selbst ging. Es ging nicht darum, dass blonde Frauen dich an eine Exflamme erinnerten, die dich abgewiesen hatte, Geschäftmänner wurden nicht umgebracht, weil du ein Zeichen gegen den Kapitalismus setzten wolltest oder irgendwo gefeuert wurdest, einen Kredit nicht bekommen hast... es war kein emotionales Motiv, nicht auf so eine plumpe Weise jedenfalls. Aber deine Kunst liegt dir am Herzen und ist dir das Wichtigste in deinem Leben. In jedem deiner Kunstwerke steckt ein Stück von dir, wie ein Puzzle. Ich musste nur alles zusammen setzen um dich zu erkennen." Vincent seufzte leise.
      "Jetzt habe ich gleich so viel verraten... naja. Meine Frage: Woher wusstest du, dass ich komme? Du hast mich erwartet, du hattest nicht einfach Glück."