[2er RPG] Burning Desire

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    • Julia machte einen nachdenklichen Laut. "Es ist schon ein wenig her, seit ich sowas gemacht habe." Tatsächlich konnte sie sich nicht mehr erinnern, wann sie in ihrer letzten Beziehung entspannt vor dem Fernseher gesessen hatte. Sie schüttelte leicht den Kopf, um die Gedanken zu vertreiben. "Nightmare before Christmas oder Die Geister, die ich rief, würde mir spontan einfallen.", sagte sie schließlich, da sie sich daran erinnerte, dass die Frauen aus dem Frauenhaus davon erzählt hatte. Da sie aber keinen Spätdienst hatte, war sie nie dabei gewiesen, als die Filme im Fernsehen liefen.

      Die Blondine hielt inne, als Carson sich abwandte und ihr anschließend die blaue Schachtel in die Hände drückte. Neugierig öffnete sie den Deckel, auch wenn sie befürchtete, dass im Inneren wieder ein teures Geschenk sein würde und sie ein schlechtes Gewissen haben würde, weil sie Carson nichts zurück geben konnte. Deshalb war sie auch umso mehr überrascht, als sie stattdessen die Urkunde fand. Einen Moment lang wanderten ihre Augen ungläubig über die elegant geschwungene Schrift und das Bild des Tieres, für das sie anscheinend nun Patin war.
      Ein leises "Oh" verließ ihre Lippen, bevor sie sich zu Carson wandte und ihn liebevoll anlächelte. "Das ist ein wirklich schönes Geschenk. Vielen Dank." Sie hob die Hand, damit sie ihm über die Wange streichen konnte, bevor sie sich zu ihm hinauf lehnte, um ihn zu küssen. Sie wusste nicht, wieso sie einen so warmherzigen Menschen an ihrer Seite verdient hatte, aber sie war unendlich dankbar dafür.
      "Gehen wir ihn irgendwann mal besuchen?"
    • "Natürlich können wir. Aber bevor wir Urlaub auf einer indonesischen Insel machen, kommt Afrika. Vielleicht sehen wir ja ein paar Löwen?"
      Lächelnd drückte er Julia noch einen Kuss auf die Wange, dann suchte er in der digitalen Bibliothek nach Die Geister, die ich rief. Nightmare before Christmas schien ihm eher ein Halloween-Film zu sein, aber das war streitbar.
      Er rutschte ein wenig tiefer, zog die Decke ein bisschen höher und griff beherzt in Popcornschüssel, als er auf START drückte.

      Der Film war lustig und während die Credits liefen, speicherte Carson den Film unter seinen Favoriten.
      Die Popcornschüssel war leer, er nicht müde aber träge. Er konnte die Finger nicht von Julia lassen und kuschelte sich jetzt noch enger an sie.
      "Das klingt so normal", murmelte er, "Urlaub planen. Normalerweise hatte ich immer nur Geschäftsreisen und den einen Tag, den ich mir davor oder danach für meine Souvenire genommen habe."
      Er küsste Julia auf die Schläfe.
      "Du solltest eine Liste machen. Wo auch immer du hinwillst. Und wenn es ein Wanderurlaub ist."
      Ein weiterer Kuss auf den Hals.


    • Julia hielt kurz inne, als sie Carsons Antwort hörte. Es dauerte einige Sekunden, bis sie verstand, dass der Geschäftsmann die Patenschaft für ein Tier übernommen hatte, das in der Wildnis lebte. Sofort kam sie sich ein wenig dumm vor, da sie eigentlich mit so etwas hätte rechnen müssen. "Ich dachte eher an einen Zoo-Besuch.", gab sie leise zu, während sie ein wenig nach unten rutschte, als könnte sie sich unter der weichen Decke verstecken. "Zumindest könnten wir so die anderen Tieger sehen. Auch wenn es natürlich nicht vergleichbar ist." Sie machte einen nachdenklichen Laut. "Das ist vermutlich zu langweilig. Aber du kennst mich ja." Es erleichterte Julia, dass Carson in diesem Moment den Film startete und dadurch verhinderte, dass sie noch weiter über das Thema sprach und sich in Verlegenheit brachte.

      Als einige Zeit später der Abspann des Films lief, setzte Julia sich wieder ein wenig aufrechter hin, damit sie ihren Sitznachbarn besser ansehen konnte. "Pass nur auf, sonst wird dein Leben irgendwann so langweilig wie meins.", scherzte sie. "Und du weißt doch, wie schlecht ich darin bin Entscheidungen zu treffen. So lange wir zusammen sind, bin ich glücklich." Unbewusst lehnte sie ein wenig den Kopf zur Seite, als Carsons Lippen ihren Hals berührten. "Außerdem fällt es mir gerade schwer mich zu konzentrieren." Sie lachte leise und hob den Kopf wieder, damit sie Carson auf die Oberseite des Kopfes küssen konnte. "Das sind die schönsten Feiertage, die sich seit vielen Jahren hatte."
    • "Deswegen ja die Liste. Du schreibst auf, was dir in den Sinn kommt. Die Entscheidung kann ich dann treffen. Oder wir losen aus. Ich wollte schon immer mal nach Nepal. Ich mag das Essen."
      Carson ließ nicht davon ab, Julias Konzentration zu stören. Der nächste Kuss landete auf ihrer Schulter, dann der Knochen ihres Schlüsselbeines. Er würde weitergehen, aber die Decke war im Weg. Also grinste er bloß und lehnte sich zurück, einen Arm um Julias Schultern legend. Seine Finger strichen sanft über ihre Weiche Haut, zeichneten sein Lieblingssymbol.
      "Gewöhn dich dran. Ich habe nicht vor, dir jemals die Feiertage zu versauen."


    • "Wenn mir etwas einfällt, werde ich es aufschreiben.", versprach Julia, obwohl sie wusste, dass ihre Wünsche für Carson vermutlich nur lächerliche Kleinigkeiten waren, die er sich mit Leichtigkeit erfüllen konnte. Aber musste es wirklich immer etwas pompöses sein? "Am wichtigsten finde ich, dass wir zusammen sind. Dann ist es im Grunde egal, wo wir sind.", sie kicherte leise. "Entschuldige, das klang schrecklich kitschig. Aber ich meine es wirklich ernst."
      Automatisch legte sie ihren Kopf auf Carsons Schulter, als er seinen Arm um sie legte. "Dann lass uns noch ganz viele, gemeinsame Feiertage haben." Sie lächelte sanft, die Vorstellung gefällt mir. "Dabei fällt mir ein. Du hast mir noch nicht erzählt, ob du etwas für Sylvester geplant hast. Feiern wir mit deiner Familie?"
    • "Wenn du das möchtest. Wir könnten auch zu deinen Eltern fahren. Normalerweise feier ich Silvester nicht. Ich hänge oben im Garten rum und sehe mir das Feuerwerk von dort aus an. Es ist das Ende meines Charity-Marathons, da bin ich immer im Eimer, gönne mir einen Wein und schlafe dann ein paar Stunden, ehe es ins Büro geht. Naja, so war das bisher. Ich bin offen für Alternativen."
      Bei diesem Satz rutschte seine Hand 'aus versehen' von Julias Arm und zeichnete das Symbol der Unendlichkeit nun auf einen anderen Flecken Haut ganz in der Nähe.
      Das Ganze kombinierte er mit einem Kuss in Julias Nacken und dem geflüsterten Versprechen: "Ich gehöre ganz dir..."


    • Julia lächelte leicht. "Wenn du möchtest, dass ich morgen auf der Gala noch laufen kann und nicht vor Erschöpfung einschlafe, hörst du lieber auf.", warnte sie gespielt tadelnd, konnte aber ihr Lachen kaum unterdrücken.
      "Ich habe Sylvester auch nie wirklich gefeiert.", sagte sie nach einer kurzen Pause. "Deshalb habe ich überhaupt nichts dagegen, wenn wir einen ruhigen Abend auf deiner Dachterrasse verbringen. Die Aussicht dort auf das Feuerwerk muss wunderschön sein." Einen Moment lang wanderte ihr Blick zum Fenster. Schon von hier aus, war der Ausblick über die Stadt atemberaubend. "Nur wir beide, über der Stadt... die Vorstellung gefällt mir.", gab sie zu und legte ihren Kopf wieder auf Carsons Schulter.
    • "Die Gala ist doch aber erst abends...", schnurrte Carson und rutsche ein paar Zentimeter tiefer, einfach so.
      Im nächsten Moment war er gänzlich unter der Decke verschwunden, lag zwischen Julias Beinen und küsste ihre Hüfte.
      "Im Zweifelsfall trage ich dich einfach."
      Der nächste Kuss landete etwas tiefer. Er liebte Julias Körper, jeden Zentimeter davon. Und er liebte sie. Mit allem, was dazugehörte.
      "Abgesehen davon ist die Gala sowieso langweilig. Lauter reiche Typen, die vor der Steuer gut aussehen wollen, das ist alles. Niemand interessiert sich für den guten Zweck dahinter."
      Er küsste Julia auf die Innenseite ihres Oberschenkels, dreimal, keder Kuss näher an ihrem Zentrum.
      "Aber das Essen ist gut, dafür sorgen meine Eventplaner jedes Jahr."
      Seine Hände strichen über Julias Flanken, liebkosten ihre warme Haut.


    • Julia kicherte leise. "Du bist wirklich unverbesserlich.", setzte sie an, brach dann jedoch ab, als sie Carsons Lippen auf ihrer Haut fühlte. Erneut kicherte sie, diesmal jedoch, weil sein Kuss sie kitzelte. "Die sind bestimmt nicht alle so schlimm. Und ansonsten genießen wir einfach das Essen.", es war unglaublich schwer die Unterhaltung aufrecht zu erhalten, so lange der Geschäftsmann sie dermaßen ablenkte. Und letztendlich musste Julia sich geschlagen geben. Carson hatte sie einfach zu sehr im Griff. "Die Leute werden komisch gucken, wenn du mich durch den Saal trägst.", versuchte sie ein letztes Mal zu widersprechen. Dann ließ sie jedoch den Kopf nach hinten aufs Kissen fallen und entspannte ihren Körper. "Vielleicht sollte ich im neuen Jahre an meiner Kondition arbeiten. Du hilfst mir sicher gerne dabei, nicht wahr?"
    • Carson lachte leise.
      "Wie gesagt: ein Wort von dir und ich bin dein Personal Trainer", schnurrte er, gefolgt von einem Kuss gefährlich nahe an der Stelle genau zwischen ihren Schenkeln.
      "Lass die Leute gucken. Sollen sie denken, was sie wollen. Wir wissen, was passiert ist, das reicht doch."
      Der nächste Kuss landete genau dort, wo alle nerven zusammenliefen.
      "Du schmeckst einfach zu gut, Juli. Ich kann gar nicht genug von dir bekommen..."
      Er benutzte seine Lippen und seine Zunge, um alles aufzusaugen, was Julia ihm gab. Er schlang seine Arme unter Julias Oberschenkeln hindurch und hielt sie fest, damit sie sich ihm nicht entzog. Er wusste, was er mit ihr machte, aber sie stellte auch einiges mit ihm an. Ihre Stimme, ihr Atmen, ihr Körper. Ihr Geschmack. Sie trieb ihn in den Wahnsinn.


    • Julia hätte Carson gerne geantwortet, doch sie war nicht mehr dazu in der Lage. Sie war sich nicht sicher, ob er wusste, wie viel Macht er über sie und ihren Körper hatte, aber in diesem Moment war ihr das auch völlig egal. Alles, woran sie noch denken konnte, war er. Seine Stimme, seine Berührung und sein warmer Atem. Julia hatte das Gefühl unter seinen Händen zu schmelzen und als seine Lippen dann ihre Mitte berührte, war es ganz um sie geschehen. Ein leises Seufzen verließ ihre Lippen, als ihr Kopf nach hinten fiel und sie leicht den Rücken durchdrückte, um ihrem Partner mehr Spielraum zu bieten. Ihr Atem beschleunigte und es dauerte nicht lange, bis Carson sie zum Höhepunkt gebracht hatte. Er wusste nun einmal genau, was er tat und war verdammt gut darin.
      Wie von allein hatten Julias Hände ihren Weg in Carsons Haare gefunden. Und nachdem ihr Atem sich ein wenig beruhigt hatte, zog sie leicht an ihnen, um ihren Partner dazu zu bringen zu ihr hinauf zu sehen. Noch immer fühlte sie sich wie in Watte gepackt und ihr Körper schien zu pulsieren. Doch ein Blick in Carsons blauen Augen genügte, um sie wieder wach werden zu lassen. "Komm. Ich brauche dich.", sagte sie leise, da ihre Stimme ihr noch nicht wieder ganz gehorchen wollte. "Nimm mich."
    • Das ließ sich Carson nicht zweimal sagen. Knurrend schob er sich zwischen Julias Beinen über ihren Körper hinauf und küsste sie heiß und begierig, während er seine Hüften richtig positionierte. Eine Sekunde später drückte er sich in die Frau seiner Träume hinein. Er liebte Julia für die nächste Stunde, ehe er sich hinter sie legte und sie fest an sich zog. Träge strich er über ihren Oberarm, genoss den Duft ihrer verschsitzten aber befriedigten Leiber.
      "Und?", schnurrte er heiser, "glaubst du, du kannst noch laufen? Oder soll ich dich tragen?"
      Sie hatten zum Glück noch ein paar Stunden, bis sie los mussten. Aber irgendwann zwischen jetzt und diesem Zeitpunkt müssten sie es unter die Dusche schaffen, ohne dabei wieder abzudriften zu anderen Tätigkeiten. Wobei... wenn sie es früh genug schafften?


    • Julias Augen waren schon halb zugefallen, als Carsons Stimme sie wieder zurück in die Realität holte. Sie machte einen müden Brumm-Ton, während sie über seine Frage nachdachte. "Wenn ich nicht meine höchsten Schuhe anziehe, sollte es gehen. Wir werden ja viel sitzen.", sagte sie schließlich, während sie sich etwas enger an den warmen Körper hinter sich kuschelte. Im Moment war der Gedanke, dass sie das Bett verlassen und auf eine Gala gehen sollte, nicht besonders verlockend. "Hast du dich denn jetzt genug ausgetobt und schaffst es, für die nächsten Stunden deine Hände bei dir zu behalten?" Sie kicherte leise. Seit sie sich an Carsons Art gewöhnt hatte, fand sie diesen Charakterzug nicht mehr ganz so störend. Zumindest so lange er sich in der Öffentlichkeit zurück hielt.
    • "Ich werde nie die Hände von die lassen, Juli. Deine Anziehungskraft lässt das nicht zu. Außerdem muss ich doch der Welt zeigen, wem ich gehöre."
      Er küsste Julia in den Nacken und ließ seine Hand zu ihrer Hüfte hinabgleiten.
      "Der große Carson Davis zeigt sich nun schon seit mehreren Monaten mit der gleichen Frau. Wer ist diese mysteriöse Schönheit und wie hat sie ihn um ihren Finger gewickelt?"
      Er kicherte leise.
      "Vielleicht machen sie eine Doku über dich. Immerhin hast du es geschafft, dir einen der begehrtesten Junggesellen des Landes zu angeln. Respekt dafür, übrigens."
      Re ließ Bulia los und rollte sich auf den Rücken, damit er seine trägen Gliedmaßen strecken konnte. Dann setzte er sich auf und deckte Julia zu. Sie war so wunderschön...
      "Willst du auch einen Kaffee? Oder lieber ein Power Nap und ich wecke dich dann in zwanzig Minuten?"


    • "Ich weiß bis heute nicht, wie ich das geschafft habe.", Julia lachte leise. "Vor allem, wenn man bedenkt, dass ich mir diesen begehrten Junggesellen überhaupt nicht angeln wollte." Sie ließ ihre Hand nach unten wandern, damit sie ihre Finger mit denen von Carson verschränken konnte. "Vermutlich fragen die Zeitungen sich eher, wieso ein so erfolgreicher und gut aussehender Mann sich eine so langweilige Frau aussucht, obwohl er jede haben könnte. Und wenn ich ehrlich bin, verstehe ich es selbst manchmal nicht." Sie drückte seine Hand leicht. "Trotzdem bin ich sehr dankbar dafür, dass es so gekommen ist."

      Einige Minuten lang genoss sie es, in dem warmen Kokon unter der Decke zu liegen und den warmen Körpers ihres Geliebten hinter sich zu spüren. Aber leider war auch dieser Moment irgendwann zu ende und sie musste sich wieder mit Carson lösen. Es gefiel Julia nicht, als der Geschäftsmann sich aufrichtete, trotzdem konnte sie ein Lächeln nicht zurück halten, als er sie so liebevoll zudeckte, als wäre sie ein kleines Kind.
      "Ich bin nicht gut im Powernapping. Deshalb nehme ich lieber einen Kaffee.", beantwortete sie seine Frage und rieb sich mit einer Hand über die Augen, um etwas wacher zu werden.
    • Im Adamskostüm schlenderte Carson die Treppe hinunter in die Küche, um zwei Kaffee zu machen. Mit denen kam er wieder nach oben und lehnte sich sexy in den Türrahmen.
      "Na sexy?", grüßte er schleimig und nippte an seinem Kaffee als sei er Teil einer Parfum-Werbung oder sowas.
      Mit seinem besten Supermodel-Walk kam er zum Bett herüber und setzte sich auf die Bettkante.
      "Dein Kaffee", er reichte ihr die Tasse, "und ein kleines Extra", er küsste sie.
      Dann stand er wieder auf und ging zu ihrem gemeinsamen begehbaren Kleiderschrank. Er überlegte, welchen Anzug er heute anziehen sollte. Es gab keine Farbvorgaben, aber war der Gastgeber, er musste schon nach was aussehen.


    • Julia sah Carson hinterher, als er in Richtung des Kleiderschranks verschwand. "Soll ich mich farblich mit dir abstimmen? Dana hat mir zwei Kleider ausgesucht.", fragte sie, fügte dann aber noch "Also, sie hat mich beraten. Ich habe selber entschieden.", hinzu. Es war ein Detail, auf das sie insgeheim sehr stolz war, da es ihr oft immer noch sehr schwer fiel Entscheidungen zu treffen.
      Der Kaffee wirkte wunder und sorgte dafür, dass auch Julia einige Minuten später aus dem Bett kroch und sich auf die Suche nach einem passenden Outfit machte. Sie entschied sich jedoch dafür, alleine zu duschen, da sie ahnte, dass sie sonst nicht mehr pünktlich aus dem Haus kommen würden. Auch wenn sie mit Carsons Hilfe natürlich ganz besonders sauber geworden wäre...

      Ein paar Stunden später war die Blondine endlich für den Aufbruch bereit. Sie hatte sich die Haare hochgesteckt, damit man ihren Schmuck besser sehen konnte. Natürlich trug sie den Ring und das Armband, das Carson ihr Geschenkt hatte. Zusammen mit der Kette bildeten sie ein perfektes Set, auf das Julia sehr stolz war. Auch wenn es nicht besonders pompös war, konnte die junge Frau sich nichts wertvolleres vorstellen.
      Mit Danas Hilfe hatte sie sich für ein Eisblaues, rückenfreies Kleid entschieden. Da Julia inzwischen wusste, welche Kleider ihrem Freund gefielen, war es nicht mehr ganz so schwer etwas passendes auszusuchen.

      "Und, nimmst du mich so mit?", fragte sie, als sie sich im Wohnzimmer zu ihrem Partner gesellte und ihm einen kurzen Kuss auf die Wange gab.
    • Carson war froh, dass zumindest Julia wusste, was sie anziehen wollte. Daran orientierte er sich mit seinem Outfit und am Schluss standen nur noch zwei anzüge zur Auswahl: ein weinroter und ebenfalls eisblauer. Beide waren mit wundervollen Mustern verziert, die im richtigen Licht ein wenig glitzerten.
      "Wir könnten der Eiskönig und die Eiskönigin sein", kommentierte er, als er sich das blaue Jackett anhielt.
      Schlussendlich entschied er sich für genau dieses Konzept. Das Muster auf dem blauen Anzug waren sogar Schneeflocken. Extravagant? Vielleicht. Aber es war Carsons Veranstaltung, er musste auffallen.

      Als Bulia die Treppe herunter kam, stockte Carson der Atem. Sie war wirklich die Eiskönigin. Es fehlte nur noch ein glänzender Palast.
      "Das sollte ich dich fragen", kommentiert er, als er ihr seine Hand reichte.
      Er ließ sie eine Pirouette vollführen und war wie weggeblasen von ihrer Schönheit.
      "Carson Davis im Bann der Eiskönigin...", schrieb er eine weitere Schlagzeile.
      Er zog Julia an der Hüfte zu sich und küsste sie liebevoll.
      "Juliana Kinnley, würden Sie mir die Ehre erweisen und mich zu einer langweiligen Charity-Gala begleiten?", schnurrte er und verlor sich in ihren Augen.


    • Es war immer wieder beeindruckend, wie Carson es schaffte auch die ausgefallensten Outfits gut aussehen zu lassen. Einen Moment lang betrachtete Julia ihren Freund und kurz schoss ihr durch den Kopf, dass er wie ein Prinz aussah. Ein charmanter, sexy Prinz.
      Leise lachte sie, als er sie als Eiskönigin bezeichnete. Im Moment fühlte sie sich nicht königlich, auch wenn es sie freute, dass Carson offensichtlich mit ihrem Aussehen zufrieden war. "Ich würde mir niemand anderem zu dieser Gala gehen.", gab sie zurück und lächelte sanft zu ihm hinauf. "Und ich muss aufpassen, dass keine andere Prinzessin dich mir wegschnappt. Du siehst einfach zu gut aus." Letztendlich beschloss sie, dass es nicht schaden konnte, Carsons Ego ein wenig zu streicheln. Vor allem, da es der Wahrheit entsprach.
    • "Sie können es gern versuchen", erwiderte Carson und küsste Julia.
      Dann machten sie sich auf dem Weg nach unten. Jedoch nicht zur Tiefgarage oder dergleichen. Nein. Sie stiegen im ersten Stock aus, der eigentlich nie benutzt wurde. Dieses Stockwerk war eigentlich bloß leere Fläche, die als eine Art Lounge für die Mitarbeiter des gesamten Towers fungierte. Doch gelegentlich verwandelte ein Team von Eventplanern diese Entspannungszone in einen wahren Palast.
      So auch heute: die Stützsäulen waren aufwendig mit Kletterpflanzen verkleidet worden, ebenso die Wände der gesamten Etage. Bäume standen überall herum, die Tische waren alle einzigartig mit geordnetem Chaos von Dschungelpflanzen bedeckt. Am Ende der Halle stand eine Bühne, darauf spielte eine Liveband exotisch klingende Musik auf noch exotisch wirkenderen Instrumenten. Die Kellner sahen alle aus wie Stammeskrieger. Es war, als betrete man den Regenwald. Sogar der Regen wurde dargestellt in Form von filigranen LEDs, die von der Decke hingen und in willkürlichen Mustern aufleuchteten.
      Als Carson und seine Begleitung den Saal betraten, schien die Zeit stillstehen zu bleiben. Jeder drehte sich nach ihnen um. Ein ganzer Haufen reicher Leute in teuren Outfits. Wer keine Begleitung hatte, hatte sich für den heutigen Abend eine gemietet.
      "Julia!", kam es von der Seite und zwei schlanke Arme schlossen sich um Carsons Begleitung.
      Es war Chloe, seine Cousine. Hinter ihr trottete ihre Freundin, die bloß kurz die Hand hob zur Begrüßung. Als nächstes wurde Carson umarmt.
      "Ihr seht aus wie aus einem Film. Einem Disney-Film!", merkte Chloe strahlend an und hatte nur Augen für Julias Outfit.


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