[2er RPG] Burning Desire

    • Natürlich. Es war viel zu früh für diese Frage gewesen, das wusste er selbst. Aber er sah das so: einen Versuch war es wert gewesen. Und er würde sich von diesem kleinen Rückschlag nicht unterkriegen lassen. Irgendwann würde es schon klappen.
      Lächelnd hob er Julias Finger an seine Lippen und küsste diese sanft. Er war ihr nicht böse. Wie könnte er? Es war seine dumme Frage gewesen, sein dummes Timing.
      "Bei unserem ersten Treffen bist du das", gab er scherzhaft zurück, doch seine Miene zeigte nichts als Freundlichkeit.
      "Lass uns das Essen genießen. Und mach dir keine Gedanken wegen... dem hier, ja. Ich weiß nämlich, dass du das gern machst."
      Er beugte sich über den Tisch hinweg und küsste Julia auf die Nasenspitze.
      "Die süße kleine Falte zwischen deinen Augenbrauen verrät dich", flüsterte er ihr zu, bevor er zurück auf seinen Stuhl sank.
      Einen langen Augenblick lang sagte er nichts, betrachtete einfach nur das Gesicht der Frau, die er liebte, ein verträumtes, schiefes Lächeln auf den Lippen.
      "Ich liebe dich Juliana Kinnley. Und irgendwann kriege ich dich dazu, Ja zusagen."
      Das war keineswegs eine Drohung. Es war mehr ein Versprechen. Ein Versprechen an sich selbst und an Julia, dass er Himmel und Hölle in Bewegung setzen würde, um sie glücklich zu machen. So glücklich, dass sie ihm diesen Wunsch erfüllen würde. Irgendwann würde er das schaffen. Egal wann.


    • Erneut schwieg Julia einige Sekunden lang, während sie Carsons Gesicht studierte und nach einem Anzeichen dafür suchte, dass er wütend oder enttäuscht war. Doch sie konnte keines finden, was sie ungemein erleichterte. "Du hast Recht", stimmte sie zu und meinte damit nicht nur seine Aussage, dass sie bei ihrer ersten Verabredung die Flucht ergriffen hatte. "Ich finde aber, dass ich schon viel besser mit deinen spontanen Idee umgehen kann und ich nicht mehr ständig missverstehe. Deshalb muss ich auch nicht mehr davon laufen.", sie lachte leise, auch wenn ihr ihr Verhalten damals im Nachhinein etwas peinlich war. Doch schnell wurde sie wieder ernst. "Ich glaube, ich könnte das nicht einmal mehr", gab sie zu und drückte Carsons Hand leicht.
      Einen Moment lang hielt sie inne und betrachtete ihre Hände, sie glaubte noch immer die Berührung von Carsons Lippen auf ihren Knöcheln zu spüren. "Danke, dass du es mir nicht übel nimmst, dass ich nicht so spontan bin wie du." Wieder einmal mehr wurde ihr bewusst, was sie für ein Glück hatte, dass ein so wundervoller Mensch mit ihr zusammen sein wollte. Aber diesmal sprach sie das nicht aus, da das einfach zu kitschig geklungen hätte.

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    • "Wie gesagt: es war eine dumme Idee, dir diese Frage zu stellen. Ich weiß ja selbst nicht einmal,warum ich gefragt habe."
      Carson kicherte leise in sich hinein. Er wusste eigentlich ganz genau, warum er gefragt hatte. Aber er war sich drüber nicht im Klaren. Liebe machte wohl wirklich blind.
      "Weißt du was? Sofern du nichts dagegen hast, könnten wir deinen Umzug in der Woche durchziehen, in der ich dich aus San Francisco entführe. Natürlich nur, sofern du das möchtest. Du könntest alles einpacken, Austin sieht zu, dass alles rüber geschafft wird und dann packen wir aus, wenn wir wieder da sind. Kein logistisches Drama und wir sind nicht im Weg."
      Er zuckte mit den Schultern und löste seine Finger von Julias, als das Essen vor ihnen abgestellt wurde. Bedachte man die Tatsache, dass hier alles frisch zubereitet wurde, war das unglaublich schnell gewesen. Der Kellner wünschte einen guten Appetit und füllte noch einmal die Limonaden auf.


    • Julia legte leicht den Kopf zur Seite, während sie auf ihre Hand sah, die noch immer mit der von Carson verschlungen war. "Bereust du es?", sie konnte sich die Frage einfach nicht verkneifen. Natürlich war es eine dumme Idee gewesen, das wussten sie beide. Trotzdem schmerzte es zu hören, dass er nun nicht mehr wusste, wieso er sie gefragt hatte. Anscheinend hatte ihre Absage ihn doch getroffen. Kurz musste Julia daran denken, dass der Geschäftsmann schon einmal verlobt gewesen war und wie das damals geendet hatte, aber sie schüttelte den Kopf und verdrängte diese Gedanken wieder, bevor sie sich einmal mehr unnötig Sorgen machen konnte. Sie wollte nicht an die Frau denken, die Carson so verletzt hatte und sie wollte niemals etwas tun, wodurch ihr Geliebter dermaßen leiden musste. Das hatte er nicht verdient.
      Sie konnte nur hoffen, dass er ihr genug vertraute, um zu wissen, dass sie ihn nicht hintergehen würde. Auch nicht, wenn er sie nicht sofort an sich band. Sie würde nicht davon laufen - nicht mehr.

      Es war erleichternd, dass Carson schon kurz darauf das Thema wechselte. Julia hörte ihm still zu, während sie seinen Vorschlag in Gedanken abwägte. "Das klingt vernümftig.", stimmte sie zu. "Ich werde nur ein wenig Zeit brauchen, um meine Sachen zu sortieren. Vieles werde ich gar nicht zu dir mitnehmen müssen und ich muss auch überlegen, was ich Safe Heaven spenden kann. Sie haben mich damals auch ausgestattet, weil ich im Grunde nichts hatte. Es ist nur gerecht, dass ich ihnen so viel wie möglich wieder gebe, damit vielleicht noch eine andere Frau davon etwas hat." Kurz hielt sie inne, während sie in Gedanken schon durch ihre Wohnung wanderte. Sie brauchte ihre Möbel nicht mitzunehmen, genauso wenig wie Geschirr... "Vielleicht leihst du mir Dana wirklich einmal aus, damit sie meinen Kleiderschrank durchsucht. Es macht keinen Sinn, dass ich etwas mitnehme, was ich sowieso nicht mehr anziehe." Sie zuckte leicht mit den Schultern, lachte dann jedoch. "Entschuldige, ich höre nun auf meinen Umzug zu planen. Dazu sind wie ja nicht hier."

      Als der Kellner das Essen brachte, betrachtete Julia einen Moment lang den hübsch angerichteten Teller, bevor sie ihren ersten Bissen nahm. "Es ist wirklich lecker. Es war wirklich eine gute Idee hierher zu kommen.", gab sie zu und lächelte Carson warm an.
    • "Wieso sollte ich es bereuen? Ich bereue selten etwas von dem, was ich tue. Und diese Frage bereue ich nicht. Nicht heute."
      Carson prostete seiner Begleitung mit dem Limonadenglas zu, ehe er einen großen Schluck nahm und sich dann seinem wundervoll arrangierzen Essen zuwandte. Wir immer aß er schnell, ohne dabei zu schlingen. Er beobachtete Julia und sie sie es genoss. Nein, die Frage bereute er nicht.

      "Wir haben ja noch ein bisschen Zeit. Und da Dana beschlossen hat, ihrem Chef die Termine aus dem Kalender zu streichen, kann ich sie dir gern ausleihen, wenn ich außer Haus bin. Am Donnerstag zum Beispiel, senn es dir passt. Da treffe ich mich mit einem Grundstücksbesitzer außerhalb der Stadt. Solange Jake bei euch ist, könnt ihr auch gern eine Shoppingtour machen, wenn euch danach ist. Ansonsten..."
      Carson ging seinen Kalender so gut durch, wie er konnte. Viele Termine hatte er nicht und die, die er hatte, hatte er selbst geplant.
      "Ich hab's nicht genau im Kopf, aber ich bin die nächsten paar Wochen immer mal wieder außer Haus, auch nach New York."


    • "Nicht heute?" Es dauerte einige Sekunden, bevor Julia bewusst wurde, dass sie ihre Frage laut ausgesprochen hatte. Ein wenig verlegen steckte sie sich eine Gabel voll Gemüse in den Mund, bevor sie das Gespräch in eine Richtung leiten konnte, die Carson vielleicht unangenehm war.

      "Ich hoffe, es macht Dana nichts aus, dass sie mir helfen muss. Das gehört sicher nicht zu ihren normalen Aufgaben.", überlegte sie. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass Carsons Assistentin gerne den Kleiderschrank von jemandem durchsuchte. Auch wenn ihr Chef es ihr auftrug und sie dafür bezahlte... Insgeheim nahm Julia sich vor, dass sie sich etwas überlegen musste, um sich bei der anderen Frau zu bedanken.
      "Also sehen wir uns in den nächsten Wochen dann ab und zu gar nicht?", es kostete Julia einiges an Willenskraft, um nicht enttäuscht zu klingen. Natürlich würde sie sich an diesen Zustand gewöhnen müssen, da Carson ein schwer beschäftigter Mann war, trotzdem fand sie die Vorstellung, alleine in seiner Wohnung einzuschlafen, nicht schön. Innerlich schalt sie sich dafür, wie egoistisch sie sich gerade benahm. "Wenn du mir sagst, wann du wieder kommst, werde ich auf dich warten und dich in Empfang nehmen.", scherzte sie und lächelte dem Geschäftsmann zu. Die Tatsache, dass er wieder zu ihr zurück kommen würde, tröstete sie ungemein.

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    • "Ach, die freut sich. Mal nicht den ganzen Tag im Büro sitzen und sowas. Und Dana liebt Shoppen. Sie ist Meisterin darin."
      Carson lachte leise und schob sich ein großes Stück Pute in den Mund. Er kaute einen Augenblick darauf herum, bis er wieder höflich mit leerem Mund reden konnte.
      "Du kannst mitkommen, wenn du möchtest. Aber ich glaube nicht, dass du dich bei Vertragsverhandlungen und Landmessungen besonders amüsieren würdest. Das eigentliche Bauprojekt wäre dann wieder interessant, da kannst du selbst Hand anlegen. Ist ziemlich befreiend, einfach mal ein paar Balken in den Boden zu rammen."
      Er schwärmte eine kleine Weile von seinen Tagen in Afrika, als er beim Bau von Schulen und Krankenhäusern geholfen hatte, wie toll es war, dort zu helfen, wie die Gesellschaft war, die Kultur. Es wurde ziemlich deutlich, dass er das nicht nur aus PR-Gründen machte, sondern weil es ihm Spaß machte und etwas bedeutete.


    • Während Julia einen weiteren Bissen von ihrem Essen kaute, ließ sie sich Carsons Worte einen Moment lang durch den Kopf gehen. Doch dann nickte sie und schluckte herunter. "Sie ist wirklich gut darin.", stimmte sie zu.

      Die nächsten Minuten hörte sie Carson still zu. Sie konnte nicht verhindern, dass sich ein sanftes Lächeln auf ihre Lippen legte, als sie seinen bildhaften Beschreibungen lauschte und das Glänzen in seinen Augen bemerkte. Man konnte dem Mann ansehen, wie viel ihm diese Dinge bedeuteten und Julia liebte es, mit wie viel Enthusiasmus er davon erzählte. "Das würde ich mir wirklich gern ansehen.", sagte sie leise und war sich nicht sicher, ob sie dabei das Bauprojekt oder Carson als Arbeiter auf einer Baustelle meinte. Letztendlich entschied sie, dass es beides war. Die Vorstellung von dem Geschäftsmann, der Holzlatten schleppte und Ziegelsteine mauerte, während der Schweis auf seiner Haut glänzte, war sehr reizvoll...
      Julia nahm einen Schluck von ihrer Limonade, bevor ihre Gedanken weiter abschweifen konnten. "Nun, ich kann gerne mitkommen.", sagte sie dann und lächelte ihrem Begleiter zu. "Aber befürchten Sie nicht, dass ich ich Weg herum stehen oder sie ablenken könnte, Mr. Davis?" Julia kicherte leise und nahm dann noch einen Schluck aus ihrem Glas.
    • Carson verengte grinsend die Augen. Julia wusste doch, was es mit ihm machte, wenn sie so anfing. Was sie mit ihm machte.
      "Also entweder machen Sie mit oder Sie werden aus dem Weg geschoben. Afrika ist ein hartes Pflaster, Miss Kinnley."
      Das Spiel konnte man auch zu zweit spielen. Carson ließ den knallharten Geschäftsmann raushängen, den, den Julia vor Monaten auf dieser Konferenz kennengelernt hatte. Der, vor dem sie weggerannt war.
      "Helfende Hände sind natürlich immer gern gesehen, aber wer nicht sich nicht nützlich macht wird nicht beachtet. Dafür hat man keine Zeit in diesen Regionen. Und nur wenig Verständnis. Das ist kein Urlaubsziel. Das sind dritte Welt Länder, die Hilfe brauchen."


    • Julia ließ ihr Glas sinken und sah Carson einen Moment lang still an. Obwohl sie wusste, dass sie selbst mit diesem Scherz angefangen hatte, machte der ernste Tonfall des Geschäftsmannes sie doch nervös. "Glauben Sie denn, dass ich helfen kann? Mit so starken Männern wie Ihnen kann ich doch gar nicht mithalten. Ich habe auch gar nicht Ihre Ausdauer.", gab sie schließlich lächelnd zurück, nachdem sie sich etwas gefangen hatte.

      Nach einer kurzen Pause nahm sie noch einen Bissen von ihrem sehr leckeren Essen, bevor dieses kalt werden konnte. "Aber im ernst...", fuhr sie dann fort. "Ich finde es bewundernswert, dass du sowas machst. Du bist ein wundervoller Mensch." Sie lächelte, während sie Carson einen liebevollen Blick zuwarf.
    • Aus Carsons Kehle stahl sich ein Laut, den man sonst nur im Tierreich fand. Er musste sich zurückhalten, nicht aufzuspringen und Julia kurz auf die Toiletten zu entführen. Und darüber nachzudenken half nicht dabei, diesen Drang zu unterdrücken.
      "Heute Nacht. Du und ich."
      Mehr sagte er nicht. Er wandte sich einfach wieder lächelnd seinem Essen zu. Widerrede wurde nicht zugelassen. Es war keine große Sache, aber was Carson einmal geplant hatte, das stand fest. Und wenn Julia mit sowas um die Ecke kam, dann sollte sie eigentlich damit rechnen, dass das auf diese Weise endete. Sie hatte ihn vollständig im Griff, wenn sie die richtigen Hebel benutzte.


    • Julias Lippen öffneten sich leicht und sie gab einen leisen 'Oh'-Ton von sich. Natürlich wusste sie, was Carson gerade geplant hatte, allerdings war es das erste Mal, dass er dies so dominant ankündigte. Sie spürte ein Kribbeln in ihrem Magen, während ein Gefühl in ihr aufstieg, dass zwischen Nervosität und Aufregung schwankte. Vielleicht sollte sie lernen sich etwas zurück zu halten, aber immerhin hielt Carson sich diesmal mehr zurück, als bei ihrem zweiten gemeinsamen Essen auf dem Empfang. Die Erkenntnis sorgte dafür, dass sich ein schmales Lächeln auf ihre Lippen legte.
      Kurz überlegte sie, ob sie auf Carsons Aussage noch etwas erwidern sollte, ließ es dann jedoch lieber. Sie hatte ihr Glück heute schon eindeutig genug auf die Probe gestellt.

      Einige Minuten vergingen, in denen sie still aßen. "Weißt du... wenn dir das unangenehm ist, dass ich so mit dir rede, musst du mir das sagen.", begann Julia schließlich leise. Sie fand Carsons Reaktion darauf, wenn sie ihn formell ansprach, zwar immer spannend, doch sie wollte ihn nicht in der Öffentlichkeit in Verlegenheit bringen. Sie hoffte sehr, dass er nicht einfach nur zu nett war, um ehrlich mit ihr zu sein.
    • Ohne den Kopf zu heben, antwortete Carson: "Glaubst du nicht, ich hätte mich nicht bereits beschwert, wenn ich es... unangenehm finden würde?"
      Er hob nur den Blick, sah Julia aus einem seltsamen Winkel an, und grinste. Carson war so ein guter, ordentlicher Geschäftsmann, dass man ihm nie ein solches Verhalten zutrauen würde. Außer vielleicht Autoren von Erotik-Romanen. Diese Fraktion schien Menschen wie Carson einiges zuzutrauen. Dinge, denen Carson nicht abgeneigt war. Er würde sich nicht unbedingt als Christian Grey bezeichnen, aber ein ausgeprägtes Sexleben hatte er definitiv und er wusste es auch zu schätzen.
      "Es ist beinahe erschreckend, welch enorme Wirkung nur ein paar deiner Worte auf mich haben können. Und zeitgleich ist es so aufregend", schnurrte er so, dass es nur Julia hören konnte, "ich genieße schon beinahe..."


    • Julias Herz machte einen leichten Hüpfer, als sie Carsons leise Worte hörte. "Und dabei bist doch du derjenige, der mich um seinen Finger gewickelt hat.", gab sie zurück und lachte leise. Es war ungewohnt für Julia, dass sie jemanden beeinflussen konnte, da sie sehr lange einfach nur ein hübsches Schmuckstück gewesen war, das nur tat, was man ihr sagte. Noch vor ein paar Monaten wäre sie nicht einmal auf die Idee gekommen ihren Begleiter zu provozieren, aber sie vertraute Carson. Er würde sie nicht verletzen oder wütend auf sie werden, wenn sie etwas falsches sagte. Sie konnte scherzen und lachen, ohne dass er sich für sie schämte. Erst jetzt merkte Julia wie erleichternd das war.

      Die junge Frau lehnte sie ein wenig nach vorne und stützte die Ellenbogen auf den Tisch, sie faltete die Hände, damit sie den Kopf auf ihnen abstützen konnte. Ihr Teller war inzwischen leer gegessen. "Ich liebe Sie, Mr. Davis.", sagte sie leise. "Ich muss mich nachher unbedingt ganz persönlich für diese Einladung und das hervorragende Essen bedanken."
    • Carson knirschte mit den Zähnen und packte sein Glas etwas fester.
      "Miss Kinnley, ich muss sie warnen. Wenn Sie so weiter machen, dann fürchte ich, dass ich die Kontrolle verlieren und sie nach da hinten zu den Toiletten entführen werde. Sie wissen, ich würde das tun..."
      Als würde Julia an der Kette eines Raubtieres rütteln. Er würde ihr natürlich niemals etwas tun, aber es fühlte sich so an. Und wenn Julia weiter mit der Beute vor seiner Nase herumwedelte, dann sollte sie sich nicht wundern, wenn er sie mit Haut und Haaren verschlang. Carson war noch nie besonders geduldig gewesen und normalerweise nahm er sich, was auch immer er haben wollte. Julia eingeschlossen.


    • Julia sah Carson einen Moment lang mit einer Mischung aus Schrecken und Unglauben an. Sie glaubte ihm, dass er seine Drohung in die Tat umsetzen würde und sie dann dieses Lokal nie wieder betreten konnten. Inzwischen war sie an die spontane Art ihres Geliebten gewohnt. Das war es nicht, was sie erschreckte. Nein, vielmehr war Julia gerade von sich selbst verwirrt. Denn zum aller ersten Mal wusste sie nicht, was sie tun sollte. Eigentlich war sie kein Mensch, der mal eben schnell auf der Toilette verschwand, um sich zu vergnügen und sie ahnte, dass sie das nicht durchziehen würde, doch die Vorstellung, dass Carson wegen ihren Worten so erregt war, dass er nicht mehr abwarten wollte, war sehr aufregend.
      "Wenn das Dessert hier so gut ist wie der Rest des Essens, wäre es schade, das zu verpassen.", setzte sie langsam an. Einen Moment lang betrachtete sie Carson, bevor sie sich wieder auf ihrem Platz zurück lehnte und die Beine übereinander schlug. "Meinst du, sie packen und was zum Mitnehmen ein?"
    • Das war's. Carson hob den Arm, ohne Julia aus den Augen zu lassen. Der Kellner kam angedackelt und Carson bestellte ein ordentliches Dessert zum Mitnehmen. Während sie darauf warteten, schrieb er Austin eine Nachricht, dass er sich befeit halten solle. Kaum war das Dessert da, zahlte Carson, sprang auf und führte Julia aus dem Restaurant. Die Tüte mit den Süßspeisen drückte er Austin in die Hand, der siebauf dem Beifahrersitz parkte. Sobald Carson die Tüte nicht mehr in der Hand hielt, riss er Julia an sich und verwickelte sie in einen begierigen Kuss. Er drückte sie auf die Rückbank und zog hinter sich die Tür zu. Austin dachte mit und ließ die schall- und blickdichte Trennscheibe zwischen Vorder- und Rücksitz hochgleiten.


    • Auch wenn es Julia ein wenig leid tat, dass sie ihr gemeinsames Abendessen so abrupt beendeten, störte es sie nicht wirklich, dass Carson es auf einmal so eilig hatte die Rechnung zu bezahlten und das Restaurant zu verlassen. Es war immer noch ein wenig ungewohnt für sie, dass der Geschäftsmann so anstandslos auf eine Aufforderung von ihr einging, da er normalerweise ja derjenige war, der die Kontrolle übernahm. Vor allem, wenn es um solche Dinge ging...
      Aber all ihre Gedanken kamen zu einem abrupten Stillstand, als Carson sie küsste. Und wie er sie küsste. Julia spürte, dass ihre Knie weich wurden, deshalb wehrte sie sich auf nicht, als Carson sie beinahe schon in den Wagen schob. Sie nahm kaum wahr, dass die Tür des Wagens hinter ihnen zufiel und sich dieser in Bewegung setzte. Alles was zählte waren Carsons Küsse und seine Berührungen. "Oh, Mr. Davis...", brachte sie heraus, als sich ihre Lippen für ein paar Sekunden voneinander trennten. "Sie haben da ein großes Projekt, mit dem sie mich vertraut machen sollten.", bei diesen Worten schmiegte sie ihren Körper etwas enger an den ihres Geliebten, so dass sie den Teil von ihm streifte, der inzwischen schon deutlich härter geworden war. Sie ahnte, dass sie sich mit dieser Anspielung gerade selbst ausgespielt hatte, doch nachdem Carson zugegeben hatte, dass er es mochte, wenn sie so mit ihm redete, beschloss sie, das noch ein wenig auszunutzen.
    • Ein breites, schelmisches Grinsen breitete sich auf Carsons Gesicht aus. Das war so eine abgedroschene Floskel gewesen und doch traf sie genau ins Schwarze. Vor allem mit dieser Bewegung.
      "Ms. Kinnley, Sie rauben mir den Verstand", sagte er und richtete sich auf, "ich werde mein Möglichstes tun", er öffnete seine Jeans, "um Ihnen alles zu zeigen. So oft, bis Sie es verstanden haben", er schob seine Hand unter den Bund seiner Boxershorts und brachte sein bestes Stück zum Vorschein, "jedes noch so kleine Detail..."
      Er beugte sich über Julia, fing sie in einem begierigen Kuss ein und griff zeitgleich nach dem Bund ihrer Hose. Er öffnete sie mit präzisen Bewegungen und im nächsten Moment lagen sie beide halbnackt auf der Rückbank eines Luxusfahzeuges. Carson biss sanft in Julias Ohrläppchen, als er es endlich schaffte, sich so zu positionieren, dass er sich in ihr versenken konnte. Er stöhnte leise, nachdem er zugestoßen hatte, verharrte in dieser herrlichen Position.
      "Bitte sei schwer von Begriff", raunte er, bevor er sich in Bewegung setzte.


    • Julia fühlte, dass sie eine Gänsehaut bekam, als sie Carson Stimme so nah an ihrem Ohr hörte. Bisher hatte sie ihre Aussagen eigentlich eher scherzhaft gemeint, aber nun verstand sie, wieso Carson von diesem Rollenspiel so erregt war. Sie erwiderte seinen Kuss nur zu gerne und ließ dabei ihre Hände durch sein Haar fahren. Aber als er endlich in sie eindrang konnte sie nicht anders, als ihre Lippen von seinen zu lösen, da sie aufstöhnen musste. Sie liebte es, so nah bei ihm zu sein, da es sich anfühlte, als wäre er ein Teil von ihr. "Dann zeig es mir ganz ausführlich... jedes Detail... immer und immer wieder.", brachte sie heraus, bevor sie sich in dem wunderbaren Gefühl verlor. Sie schlang die Beine um ihn, bevor sie begann sich seinen Bewegungen anzupassen.
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