[2er RPG] Burning Desire

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    • Es war ein Reflex, als Carson seine Beine weiter auseinander drückte.
      Er lehnte sich zu Julia rüber, küsste sie hauchzart auf die Wange und wisperte: "Wir könnten das auch tun. Niemand würde sich beschweren. Sie haben zu viel Angst vor mir."
      Seine freie Hand legte sich auf Julias und schob sie seinen Oberschenkel hinauf. Er zischte leise an ihrem Ohr, seine Hüften zuckten kaum merklich.
      "Das ist, was du mit mir machst, mein Engel."
      Noch einmal küsste er sie auf die Wange, dann lehnte er sich wieder zurück.
      Er streichelte Julias Handrücken unter dem Tisch, ließ sich aber nichts anmerken. Das hielt er für ganze dreißig Sekunden aus, dann stand er auf, zog Julia mit sich auf die Füße und entschuldigte sich bei den Zwillingen, sie wollten sich ein bisschen die Füße vertreten.
      Carson zog seine hinreizende Begleitung eng an sich, während er sie aus dem Saal führte. Von dort aus hinauf zu den Aufzügen und ab in den sechsten Stock, wo er zwar durchaus erklärte, was so gemacht wurde, sein primäres Ziel aber der Konferenzraum am Ende des Stockwerkes war. Er schob Julia hinein und schloss die Tür hinter sich ab. Dann gab es kein Halten mehr: mit zwei großen Schritten war er bei ihr. Eine Hand an ihrem wohlgeformten Hintern, die andere in ihrem Nacken, küsste er sie wild, begierig. Ihm war völlig egal wo sie waren. Er wollte diese Frau. Hier. Jetzt.


    • Julia schaffte es gerade noch nach ihrer Handtasche zu greifen, bevor Carson sie sanft, aber bestimmt vom Tisch wegführte. Sie hatte zwar keine Angst, dass man sie bestehlen könnte, doch in der Tasche war ihr Make Up, für den Fall, dass sie sich zwischendurch einmal auffrischen wollte. Und die junge Frau hatte das Gefühl, dass sie genau das in ein paar Minuten bitter nötig haben würde.
      Auch wenn Julia nicht genau wusste, wohin Carson sie brachte, folgte sie ihm doch anstandslos. Zwar hatte sie nicht damit gerechnet, dass ihr Weg in einem Besprechungszimmer enden würde, aber es war ihr lieber als auf irgendeiner Toilette zu landen. Doch letztendlich kam Julia nicht mehr dazu, sich Gedanken um ihren Aufenthaltsort zu machten, da Carsons stürmischer Kuss sie alles um sich herum vergessen ließ.

      Automatisch erwiderte sie den Kuss, während sie ihre Hände an seiner Brust hinunter wandern ließ. Sie öffnete die Knöpfe seines Jacketts, bis sie ihre Finger über den Stoff seines weichen Hemds fahren lassen konnte, unter dem sie seine harten Muskeln spürte. "Wieso endet es eigentlich immer so, wenn wir irgendwo hin gehen?", fragte sie atemlos zwischen zwei Küssen, man konnte jedoch an dem leisen Lachen in ihrer Stimme hören, dass sie diese Tatsache nicht störte.
    • "Alles deine Schuld", raunte Carson und hob sie auf den großen Konferenztisch, "du bist einfach so verdammt heiß!"
      Er zog eine Linie aus Küssen über ihren Hals und strich ihr dabei das Kleid von den Schultern.
      "Ich steh drauf, wenn du rückenfrei trägst", hauchte er zwischen zwei der Küsse, "so verdammt heiß..."
      Er beugte sich vor, küsste ihr nun nacktes Schlüsselbein. Es kostete ihn all seine Willenskraft, sich nicht noch weiter hinunterzubeugen. Stattdessen trat er eineen Schritt zurück und entledogte sich seines Jacketts, während er die Liebe seines Lebens betrachtete als sei sie ein unbezahlbares Kunstwerk.
      "Und unglaublich schön..."
      Als er sieder auf Julia zutrat, war er weniger stürmisch, nahm sich Zeit. Er legte Julia beide Hände an die Wangen und verlor sich einfach für einen langen Moment in ihren Augen, ehe er sie sanft, liebevoll küsste.
      "Ich liebe dich, Juli. Mehr als alles andere auf dieser Welt."
      Und wieder machte etwas KLICK in seinem Inneren. Er ließ los, gab freiwillig die Kontrolle auf, ohne sie direkt in Julias Hände zu legen. Er überließ sich der Situation. Das hatte er schon seit Jahren nicht mehr gemacht.


    • Julia sah Carson einen Moment still an. Manchmal konnte sie wirklich nicht verstehen, womit sie es verdient hatte, dass jemand sie mit einem so liebevollen Ausdruck ansah. "Ich denke nicht, dass ich jemals mit dir mithalten kann.", antwortete sie mit einem leichten Lächeln und meinte damit nicht nur sein gutes Aussehen. Sie verlor sich in seinem Blick, bis Carson sie wieder küsste und dafür sorgte, dass ihr Kopf völlig leer wurde.
      Während sie seinen Kuss erwiderte, legte sie ihre Arme um seinen Hals und zog ihn leicht an sich. Als ihr Körper sich gegen seinen schmiegte, konnte sie seine harten Muskeln unter dem Stoff seiner Kleidung spüren. Und diese waren nicht das einzig harte...
      "Mr. Davis, das ist aber eine sehr intensive Besprechung, die Sie hier geplant haben.", sagte sie mit einem leichten Grinsen zu ihrem Geliebten, als dieser einen Moment lang ihre Lippen freigegeben hatte, und spielte damit auf ihren aktellen Aufenthaltsort an. Dann lehnte sie sich leicht nach vorne. "Was halten Sie davon, wenn Sie es sich gemütlich machen und ich mich um Ihr Großprojekt kümmere?", flüsterte sie ihm ins Ohr.
      Sie wusste nicht genau, woher sie diesen plötzlichen Mut nahm. Vielleicht war es der Alkohol, vielleicht auch die neue Umgebung und das aufregende Gefühl, dass sie etwas verbotene tat. Oder Carson hatte einfach einen schlechten Einfluss auf sie.

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    • Carson griff sich die Lehne des Stuhls neben sich und lies sich grinsend darauf sinken.
      "Manchmal muss man eben ein bisschen härter arbeiten, um an sein Ziel zu kommen, Ms. Kinnley", gab er zurück und rieb sich mehr als nur mit Absicht den Schritt, während er mit der freien Hand sein Hemd weiter aufknöpfte.
      Er war so bereit für sie, wie er es nur sein konnte. Dass sie in einem Konferenzraum waren, war ihm vollkommen entfallen. Wenn Julia bei ihm war, war es leicht, zu vergessen. Alles, jeden. Jeden außer ihr.
      Er lehnte sich vor, griff in Julias Nacken und küsste sie, während er sie vom Tisch zwischen seine gespreizten Beine zog. Seine Hose wurde noch enger, als sie bereits war.


    • Julia grinste leicht, während sie sich widerstandslos von Carson vom Tisch ziehen ließ. "Dann werde ich besonders hart arbeiten.", hauchte sie gehen seine Lippen, als diese sich für einige Sekunden von einander trennten. "So lange, bis Sie vollkommen zufrieden sind." Erneut küsste sie ihn, diesmal ließ sie ihre Hände jedoch langsam an seinem Hals hinunter, über seine Schultern, bis zu seiner Brust wandern. Da er sein Hemd inzwischen weiter aufgeknöpft hatte, konnte sie seine weiche Haut unter ihren Fingern spüren. "Warum bist du nur so sexy?", rutschte es ihr heraus, ohne dass sie es selbst realisierte.
      Nach einem weiteren, langen Kuss schaffte sie es endlich sich von den Lippen ihres Geliebten loszureißen. Sie musste sich etwas nach unten beugen, um eine Spur aus kleinen Küssen von Carsons Hals bis zu seiner Brust zu zeichnen. In der Zwischenzeit hatten ihre Hände die Arbeit von Carsons Fingern fortgesetzt und die letzten Knöpfe des Hemdes geöffnet. Doch da diese Position Julia irgendwann zu unbequem wurde, ließ sie sich vor dem Stuhl auf die Knie sinken. Einen Moment lang hielt sie inne und sah zu Carson hinauf. Dann setzten ihre Hände ihren Weg fort und fuhren an seinen Flanken entlang und langsam an der Außenseite seiner Schenkel hinunter. Julia ließ sich Zeit, was jedoch auch daran lag, dass sie gerade etwas unsicher war. Ein Teil von ihr hatte nicht vergessen, dass sie sich auf einem Empfang befanden und irgendwann wieder zu den anderen zurück gehen mussten. Sie wusste nicht, ob es richtig war, wenn sie sich hier einfach auszogen, aber es wäre sicher nicht gut, wenn sie Carsons Anzug ruinieren würde...
    • Carson schnurrte, lehnte sich zurück und schloss die Augen. Ganz die Finger konnte er aber nicht von Julia lassen: eine Hand hatte er tief in ihrem Haar vergraben. Sie würden sich wohl beide ein wenig frisch machen müssen, wenn sie hier mit ihrer 'Besprechung' fertig waren.
      Mit der noch freien Hand öffnete er den Gürtel seiner Anzughose. Am Rande seines Verstandes wusste er noch, was das für eine Sauerei werden konnte und er keine Ersatzhosen dabei hatte. Vielleicht sollte er das in Zukunft ändern, wenn sie ausgingen...
      Er öffnete auch noch den Knopf und den Reißverschluss seiner Hosen, ehe er wieder ein bisschen mehr Eigeninitiative übernahm und sich verbeugte, Julia küsste, und schließlich aufstand. Er machte sich nicht die Mühe, besonders aufreizend aus seiner Hose zu klettern, die neben dem Jackett landete.
      Als er so auf Julia hinabblickte, durchfuhr ihn ein kleiner Schlag, als hätte er an einen Elektrozaun gefasst. Er legte ihr deinen Finger unters Kinn und zwang sie, aufzustehen.
      "Ich will dich niemals vor mir auf den Knien sehen", sagte er und küsste sie.
      Er setzte sich stattdessen nun auf den Tisch, weiterhin Julia küssend. Julia sollte sich nicht selbst erniedrigen müssen, nicht in ihren gemeinsamen Momenten.


    • Julia sah Carson verwundert an, als Carson sie ohne Worte zum Aufstehen bewegte. Für einen kurzen Moment befürchtete sie, dass sie etwas falsch gemacht hatte, doch die Worte des Geschäftsmannes sorgten dafür, dass sie ihre Unsicherheit sofort wieder vergaß und sich stattdessen ein warmes Gefühl in ihrer Brust ausbreitete. Sie wusste zwar nicht genau, was Carson in diesem Moment zu so einer Aussage veranlasst hatte, trotzdem war es irgendwie rührend, dass er sich sogar jetzt um sie sorgte. "Ich habe es mir nur gemütlich gemacht.", murrte sie, um sich ein wenig zu rechtfertigen. Aber wie schon so oft, konnte sie auch diesmal Carson nichts ausschlagen. Und wenn sie ehrlich war, wollte sie es auch gar nicht.
      "Wenn du dir noch wegen so etwas Sorgen machen kannst, habe ich wohl nicht hart genug gearbeitet.", sagte sie, nachdem sie sich von ihrem Kuss gelöst hatte und spielte damit auf Carsons vorherige Aussage an. Sie grinste leicht, bevor sie sich zwang ihre Lippen von Carsons loszureichen und stattdessen seinen Kiefer und seinen Hals zu küssen.
      Da sie nun ihre Position gewechselt hatten, beschloss die junge Frau wieder von vorne anzufangen. Langsam ließ sie ihre Hände an dem Körper ihres Geliebten hinab streichen und genoss das Gefühl seiner weichen Haut unter ihren Fingerspitzen. Ihre Lippen folgten diesem Weg und suchten sich langsam ihren Weg hinunter, bis sie letztendlich die Stelle erreichten, die am meisten nach ihrer Aufmerksamkeit verlangte. Kurz hielt Julia inne. Ihre Hände fuhren an der Innenseite von Carsons Oberschenkeln hinauf, stoppten jedoch vor der entscheidenden Stelle. Sanft pustete die junge Frau über die Spitze von Carsons bestem Stück, bevor sie sich hinab beugte und ihren Atem durch einen Kuss ersetzte. Einige Sekunden spannte sie ihren Freund noch auf die Folter und leckte lediglich an der Außenseite hinauf. Doch irgendwann konnte sie sich nicht mehr zurück halten und nahm Carsons Glied in den Mund, um das zu tun, was sie von Anfang an vorgehabt hatte.
    • Carsom beobachtete alles, was Julia mit ihm anstellte. Eine Gänsehaut nach der anderen jagte über seinen Körper, sein Kiefer spannte sich an, als sie ihn dort unten küsste und als sie dann den letzten Schritt machte, stöhnte er. Er leckte sich über die Lippen, versenkte eine Hand in Julias Haaren. Für den Bruchteil einer Sekunde schoss ihm die Frage durch den Kopf, ob sie durch Übung so gut in dem hier geworden oder sie ein Naturtalent war. Aber dann spürte er ihre Zunge und plötzlich vergaß er, wie man dachte. Eine Hitzewelle schoss durch ihn hindurch. Sein Arm gab nach und Carson sah sich gezwungen, sich zurückzulehnen und sich auf den Ellenbogen zu schtützen. Das nächste Stöhnen unterdrückte er, indem er sich auf die Unterlippe biss. Sein Schnaufen, dass sich dem Rhythmus von Julias Spiel angepasst hatte, verriet dennoch, was sie mit ihm anstellte.
      Schnell hatte sie ihn soweit, komplett unter ihr zusammenzubrechen: er lag nun ganz auf dem langen Konferenztisch, nicht in der Lage, sich selbst noch zu halten. Sein Stöhnen konnteer auch nicht mehr unterdrücken und seine Hüften zuckten unkontrolliert.
      "Julia....", stöhnte er und klammerte sich mit beiden Händen an die Tischkante.


    • Es war für Julia immer wieder faszinierend zu erleben, wenn Carson sich fallen ließ und die Kontrolle aufgab. Vor allem, da sie wusste, wie viel Überwindung ihn das kostete. Zu Beginn ihrer Beziehung hätte sie niemals für möglich gehalten, dass er sich ihr eines Tages so vollkommen ausliefern würde und doch lag er nun vor ihr und ließ ihr komplett freie Hand.
      Doch Julia ließ sich nur für einige Sekunden von diesen Gedanken ablenken, da sie ein anderes Ziel hatte. Und an Carsons Reaktion konnte sie sehen, dass sie sich nicht ganz so schlecht anstellte. Ein wenig überraschte Julia diese Erkenntnis, da sie nicht sonderlich geübt war und immer davon ausgegangen war, dass Carson schon wesentlich erfahrenere Partnerinnen gehabt hatte. Aber vielleicht stimmte es ja, dass einem etwas besonders leicht fiel, wenn man es mit Hingabe tat. Und genau das tat Julia. Jede ihrer Bewegungen, jede ihrer Berührungen waren nur auf Carson ausgerichtet. Es war ihr egal, wo sie sich gerade befangen und ob sie jemand finden könnte. In diesem Moment zählte nur, dass ihr Partner sich wohl fühlte.
      Julia wusste nicht wie viel Zeit vergangen war, bis Carson letztendlich seinen Höhepunkt erreichte. Sie verharrte einige Sekunden lang still, bis sie fühlte, dass sein Orgasmus langsam nachließ und sie seinen Samen herunter schlucken konnte. Dann erst richtete sie sich vorsichtig wieder auf. Während sie sich mit den Fingern über die Lippen strich und unauffällig ihren Kiefer bewegte, um ihr etwas zu entspannen, sah sie zu Carson hinunter und sie musste zugeben, dass sie selten so etwas heißes gesehen hatte. Aber gleichzeitig fühlte sie, die unendlich starkte Liebe in sich aufsteigen, die sie für diesen Mann empfand, und die nun ihr Herz zu füllen schien, bis es überzulaufen drohte.

      Normalerweise hätte Julia sich nun neben Carson gelegt und an ihr gekuschelt, doch da er gerade auf einem Tisch lag, kam der Blondine diese Option nicht sehr gemütlich vor. Deshalb streckte sie lediglich die Hand aus und fuhr dem Mann durch das dunkle Haar. Ihr erster Impuls war ihn zu fragen, ob alles in Ordnung wäre, aber noch rechtzeitig fiel Julia ein, dass dies vermutlich eine sehr dumme Frage wäre. "Ich liebe dich.", sagte sie stattdessen und lächelte sanft.
    • Carson beobachtete die Decke dabei, wie sie sich drehte. Das. War unglaublich gewesen.
      "Ich liebe dich", hörte er da die Stimme der Frau, mit der er den Rest seines Lebens verbringen wollte.
      Er griff nach ihrer Hand und zog sie an seine Lippen, küsste sie. Dann setzte er sich auf und legte Julia eine Hand an die Wange. Für einen langen Augenblick betrachtete Carson sie. Dann breitete sich ein Grinsen in seinem Gesicht aus, ganz langsam.
      "Komm her!", sagte er und zog Julia auf seinen Schoß.
      Er küsste sie gierig, wild und feucht. Zeitgleich schob er seine Hand zwischen ihre Beine. Jetzt war sie dran, sich gut zu fühlen. Carsons Finger fanden den Weg ganz von allein. Er strich in sanften Kreisen um den Nervenknoten dort unten, bis er tiefer wanderte und gleich zwei Finger in sie hinein schob. Seinen Daumen bewegte er weiterhin über die Knospe, alles im passenden Rythmus, während er Julias Hals und Dekolte mit Küssen bedeckte. Er könnte diese Frau in einem Stück verschlingen und es wäre nicht genug.


    • Einen Moment lang sah Julia Carson still an. Sie mochte diese Momente zwischen ihnen, in denen sie nicht miteinander sprechen mussten und sich trotzdem zu verstehen schienen. Alles andere schien dann unwichtig zu sein, als würde Carson eine Welt schaffen, die nur ihnen beiden gehörte.

      Julia hatte schon lange vergessen, dass sie sich eigentlich nur von einem Empfang davon geschlichen hatte und sich vielleicht schon einige Leute fragten, wo der Geschäftsmann war. Sie ließ anstandslos zu, dass Carson sie auf seinen Schoß zog, obwohl diese Bewegung dafür sorgte, dass ihr eng geschnittenes Kleid so weit nach oben rutschte, dass es gar nicht mehr sittlich saß. Einer ihrer Schuhe fiel ihr vom Fuß und landete auf dem Boden. Doch die junge Frau bemerkte das nicht mehr. Alles war nun noch zählte, waren Carsons Küsse und seine Hände, die zielsicher ihre empfindlichsten Stellen fanden. Es dauerte nicht lange, bis sie regelrecht Wachs in seinen Händen war.
      Sie ließ den Kopf nach hinten fallen und immer wieder verließ ein leises Stöhnen ihre Lippen, während sie ihre Hände durch Carsons Haare wandern ließ.
    • Er leckte Julia über den Hals. Seine freie Hand glitt von ihren Schultern hinauf zu ihrem Hinterkopf. Er wollte ihr ins Gesicht sehen, wenn sie kam. Die Gelegenheit nutzte er, um sie noch einmal zu küssen. Er biss ihr sanft in die Unterlippe, als er begann, das Tempo seiner Finger anzuziehen.
      "Komm für mich", verlangte er heiser.

      Die Realität kehrte nur langsam in seinen Verstand zurück. Die Tatsache, dass sie in einem Konferenzraum waren, war nicht so wichtig. Allerdings war da noch der Fakt ihrer sozialen Verpflichtung gegenüber dieses Essens...
      Er richtete Julias Kleid und reichte ihr ihren Schuh vom Boden, nachdem er seine Hosen wieder richtig angezogen hatte.
      "Ich denke, du solltest dich etwas frisch machen...", grinste er und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht.


    • Julias Beine fühlten sich noch etwas weich an, als Carson sie wieder von seinem Schoß schob und ihr ihren Schuh zurück gab. "Ich denke, du solltest dich etwas frisch machen..." man konnte beinahe schon das Ginsen in der Stimme des Geschäftsmannes hören und Julia konnte spüren, dass sie rot anlief. Vermutlich sah sie gerade aus wie eine Vogelscheuche... oder wie jemand der gerade heimlich irgendwo Sex gehabt hatte.

      Nachdem Julia sich wieder richtig angezogen hatte, verbrachte sie einige Minuten damit ihre Haare zu richten und neues Make-Up aufzulegen. Es tat ihr zwar leid, dass Carson auf sie warten musste, aber ausnahmsweise konnte sie darauf keine Rücksicht nehmen. Schließlich wollte sie sich beim Empfang nicht vor den vielen Leuten blamieren.
      "Ist das so in Ordnung? Kann ich mich so unten blicken lassen?", fragte sie vorsichtig an Carson gewandt, nachdem sie mit der Schadensbegrenzung fertig war. "Wir sollten sowas wirklich nicht machen.", fügte sie hinzu, während sie sich im Raum umsah und erleichtert feststellte, dass man keine Spuren von ihrer kleinen Aktion sehen konnte.
    • Carson legte seinen Arm um die Hüfte seiner Angebeteten und zog sie an sich. Er küsste sie am Hals.
      "Natürlich", noch einen Kuss, "Hält mich aber nicht davon ab, es nochmal zu tun. Ich kann dir alles mögliche versprechen, aber nicht, dass das nicht nochmal vorkommt. Dafür bist du einfach viel zu heiß."
      Er küsste sie nun richtig, dann hob er lächelnd den Kopf, nahm ihre Hand uns führte sie aus dem Konferenzraum. Er war sich vollständig im Klaren darüber, dass er ihr gerade einen Knutschfleck verpasst hatte.

      Wieder unten bei der Veranstaltung taten sie so, als wäre nichts passiert. Lächelnd rückte Carson Julia den Stuhl zurecht, ehe er den Knopf an seinem Jackett öffnete und sich selbst setzte. Alexander und Chloe waren bereits wieder da, die Zwillinge waren in ein Gespräch über die Neuerschließung des Comic-Marktes dank der Superheldenfilme verwickelt.
      "Haben Sie zwei was Interessantes zu lesen gefunden?"
      Wie vor ihrem kleinen Abenteuer lag Carsons Hand um Julia, diesmal jedoch ganz sittlich auf der Stullehne. Seine Hand zeichnete das altbekannte Symbol der Unendlichkeit auf ihre Schulter.


    • Julia beneidete Carson für seine Gelassenheit. Der Geschäftsmann wirkte völlig entspannt, während die junge Frau befürchtete, dass man ihr ansehen konnte, was sie in den letzten Minuten getan hatte. Lediglich der Arm ihres Freundes, den er locker um ihre Schulter gelegt hatte und die Berührung seiner Finger beruhigten sie ein wenig.
      Gerade war Julia dabei zu überlegen, ob Carson so etwas wohl früher schon öfter getan hatte und sich deshalb so unbeschwert benehmen konnte, oder ob er sich einfach nur sehr gut im Griff hatte, als sie auf einmal angesprochen wurde. Sie musste sich ein wenig nach vorne beugen, um die sanfte Stimme des Autoren über das Gespräch der beiden Zwillinge hinweg hören zu können. Noch immer konnte man ihm ansehen, dass er sich nicht ganz wohl in seiner Haut fühlte und Julia konnte es ihm nicht übel nehmen. Inzwischen sympathisierte sie sogar mit dem schüchternen Autoren. Deshalb war sie auch ein wenig gerührt darüber, dass er sich die Mühe machte und ihr eines seiner Bücher schenkte, obwohl er sie kaum kannte und es ihn sicher einiges an Überwindung gekostet hatte.

      "Sie wollen mir das wirklich schenken?", fragte sie ein wenig verwundert, konnte aber nicht verhindern, dass ihre Finger bereits über den hübschen Einband des Buches fuhren. Sie erkannte den Titel und erinnerte sich, dass die Freundin des Autoren ihr von diesem Buch erzählt hatte. Julia selbst hatte bisher nur davon gehört, war jedoch nie auf die Idee gekommen es sich zu kaufen. Bücher, die von zerbrochenen Beziehungen und Streit handelten, hatte sie bisher immer gemieden. Aber vielleicht war diese Geschichte anders und würde sie nicht an ihre Vergangenheit erinnern.
      "Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Vielen Dank.", während sie das Buch endgültig an sich nahm, schenkte sie dem Autoren ein ehrliches, warmes Lächeln. "Oh, sieh nur Carson, es ist sogar signiert.", wandte sie sich kurz darauf an ihren Freund, nachdem sie es vorsichtig aufgeschlagen hatte. Kurz ließ sie ihre Augen über das Vorwort wandern, bevor ihr bewusst wurde, dass dies wirklich nicht der Ort war, an dem sie zu lesen anfangen sollte. Deshalb klappte sie es wieder zu und verstaute es in ihrer Handtasche. "Ich werde es lesen, wenn wir wieder zu hause sind. Hier ist es etwas unruhig, finden Sie nicht auch?", sagte sie lächelnd zu dem Autoren, als müsste sie sich dafür entschuldigen, dass sie sein Buch weggepackt hatte.
    • "Ein Sammlerstück, Alexander unterschreibt nicht viele seiner Werker", sagte Carson und drückte Julia einen Kuss auf die Schläfe.
      "Jetzt haben Sie aber was angerichtet, Alexander! Ein Buch lesen, will sie wenn wir zu Hause sind! Sie machen mich einsam, mein Freund."
      Lachend griff Carson nach dem Scotch, der ihm gebracht worden war. Die Zwillinge wollten ihren Geldgeber eben zufriedenstellen.
      "Nicht, dass du mich vor lauter Büchern vergisst. Alexanders Bücher können ziemlich abhänging machen und das sage ich nicht nur, weil ich selbst das ein oder andere Exemplar im Schrank habe."
      Carson komnte sehen, dass sich der Autor langsam entspannte. Mit Gesprächen über Bücher konnte man ihn immer ein bisschen aus seinem Schneckenhaus ziehen und wenn Carson Davis eins konnte, dann Menschen bequatschen.


    • Julia lächelte leicht, als Carson sie auf die Schläfe küsste. Auch wenn sie versuchte eine gefasste Fassade aufrecht zu erhalten, um sich vor den ganzen eleganten Leuten nicht zu blamieren, konnte sie doch nicht verhindern, dass ihre Wangen ein wenig rot wurden. Sie war es noch nicht gewohnt, dass ihr Freund seine Zuneigung so öffentlich zeigte.
      "Du weißt doch, dass kein Buch mit dir konkurrieren kann.", gab sie zurück und lehnte ihren Kopf kurz gegen seine Schulter. Sie wusste, dass er seine Aussage eigentlich nur als Scherz gemeint hatte, um sie Stimmung etwas aufzulockern und den Autoren in ihr Gespräch zu integrieren, trotzdem fragte sie sich, ob sie Carson deutlich genug gezeigt hatte, dass er wichtiger war, als alles andere. Ansonsten musste sie das dringend nachholen.
      Nachdem sie sich wieder gerade hingesetzt hatte, lauschte sie der Unterhaltung der anderen Personen am Tisch. Zu Beginn des Abends hätte sie nicht gedacht, dass sie sich so wohl fühlen würde, doch nun genoss sie es zu sehen, wie das andere Pärchen langsam entspannter wurde und sich öffnete.
    • "Das weiß ich doch, Schatz", hauchte er Julia ins Ohr.
      Doch dann sprach der Autor eines seiner privaten Lieblingsthemen an.
      "Der Garten macht sich prächtig! Meine Cousine - Ihre Namensvetterin, Chloe - ist ganz neidisch, wenn ich Fotos zeige. Das Gemüse habe ich in ein kleines Gewächshaus verbannt, Ricardo liebt es. Ricardo ist unser Koch. Er hat mir den Zutritt zu dem Häusschen verboten, so sehr hängt er an den Pflanzen!"
      Als das Dessert serviert wurde, setzten sich auch die Zwillinge wieder. Diesmal ruinierten sie die Stimmung nicht. Stattdessen entstand eine freundliche Unterhaltung über das Gärtnern als Hobby, mit einigen Ausläufern in nicht ganz legale Gefilde, als die Zwillinge von ihrer außer Kontrolle geratenen Hanfzucht sprachen, die ihren Garten infiziert hatte. Sie hatten es tatsächlich getrocknet und geraucht, allerdings war es eine der ungefährlichen Sorten gewesen und sie hatten bloß den Garten mit Unkraut gefüllt.


    • "Der Garten ist wirklich wunderschön. Ich muss mich bei Ihnen bedanken, dass Sie Carson auf diese Idee gebracht haben.", sagte Julia, nachdem sie verstanden hatte, dass die Dachterrasse anscheinend ursprünglich von dem Autoren erdacht worden war. Nun erinnerte sie sich auch daran, dass Carson einmal erzählt hatte, dass er sich die Idee von jemandem angeschaut hatte. Und sie war wirklich dankbar dafür. Der kleine Garten über den Dächern der Stadt war inzwischen auch einer ihrer Lieblingsorte geworden.

      Das einzige Negative ab den Nachtisch war, dass Carson seinen Arm von Julias Schulter nahm, als dieser gebracht wurde. Aber der Anblick und süße Geruch entschädigte Julia ein wenig dafür. "Schön, dass wir diesmal den Nachtisch im Restaurant essen.", flüsterte sie Carson zu, widmete sich dann jedoch wieder mit einem unschuldigen Gesicht ihrem Essen. Einige Zeit lang hörte sie schweigend den Zwillingen zu, beschloss dann jedoch, dass ihr Nachtisch wesentlich interessanter war, als deren Geschichten. Trotzdem schaffte sie es ihnen gelegentlich ein leichtes Lächeln zu schenken, wenn sie in ihre Richtung sahen.
      Immer wieder wanderte ihr Blick auch zu dem anderen Pärchen hinüber und jedes Mal musste sie ein Kichern unterdrücken. Sie fand die beiden einfach zu niedlich. Vor allem, nachdem ihr aufgefallen war, dass sie noch immer heimlich unter dem Tisch Händchen hielten.