[2er RPG] I Hate You - I Love You

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    • Alais

      Die Kette fühlte sich gut an meinem Hals an und ich fing sofort an, sie zu lieben. Sie war wirklich gut gewählt, hätte ich Luciel nicht zugetraut.. Ich sprach ihn aber nicht darauf an, dies würde alles nur kaputt machen, Luciel war einfach niemand, der über so etwas wie Gefühle sprach. Er war dennoch der Richtige, wie es schien, selbst wenn wir ein paar Meinungsverschiedenheiten hatten.. Irgendwie fanden wir dann doch noch zueinander.
      Ich warf mich ihm um den Hals und drückte meine Lippen auf seine. Um ehrlich zu sein war ich hungrig nach ihm, ich hatte von ihm seit Wochen schon keine Zuneigung mehr bekommen, es war einfach langsam Zeit dafür. Nach dem Kuss ließ ich ihn jedoch nicht los, ich hielt ihn noch immer fest und drückte meine Lippen auf seinen Hals, den ich langsam entlang küsste. "Ich habe neue Unterwäsche..",raunte ich ihm ins Ohr, bevor ich mir sanft auf die Lippe biss. Kurz blickte ich ihm in die Augen und strich ihm über die Wange. "Und ich habe sie heute an.. als hätte ich so etwas vorhergesehen..". Ein Grinsen bildete sich auf meinen Lippen, aber ich überließ es Luciel, was wir machen würden. "Und wenn du magst, kann ich die ganze Nacht hier bleiben.. aber nur, wenn ich dir damit nicht zu sehr in die Privatsphäre eindränge..". Ich wollte mich bessern und das war definitiv der erste Schritt dafür.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel
      Zufrieden betrachtete ich die Kette um den schlanken Hals meiner Freundin. Sie stand ihr. Sie schimmerte leicht und passte sich ihrem hellen Hautton an. Da sollte mal einer behaupten, ich hätte keine Ahnung von Schmuck. Gut zugegeben hat die Verkäuferin ziemlich taktisch argumentiert, aber ich hatte sie immerhin gekauft! Zufrieden mit mir selbst hatte ich meine Arme um Alais gelegt und zog sie näher an mich, während sie mir ins Ohr raunte. "Perverse.", grinste ich amüsiert und drückte sie fester an mich. Ich legte sanft meine Lippen auf ihre, während meine Hände an ihren Hüften ruhte. "Natürlich sollst du hier bleiben." Grinsend hob ich sie dann allerdings hoch und drehte sie ein wenig mit mir im Kreis, bevor ich mich lachend mit ihr aufs Sofa fallen lies und mich über sie beugte. "Hey Kleine, lass uns nicht mehr streiten in Ordnung?", flüsterte ich leise und drückte ihr zuerst einen Kuss auf die Nasenspitze und dann auf die Stirn. "Du hast mir tatsächlich gefehlt und ich möchte das dieses Gefühl das gerade da ist bestehen bleibt." Lächelnd strich ich ihr mit der Hand über die Wange und betrachtete sie eingehend. "Was willst du heute machen, außer mich in die Kiste zu kriegen perverse Prinzessin?"


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    • Alais

      Ich musste ein wenig lachen, als Luciel mich hoch hob und sich mit mir drehte, um anschließend auf mir auf dem Sofa zu landen. Ich war dieses Mal die Perverse, aber wir waren es beide zu einem gewissen Teil, gerade gab es Luciel nur nicht zu. "Ich sehe keinen Grund mehr mich mit dir zu streiten..Wir haben ja alles geklärt..",sprach ich sanft und strich mit meiner Nasenspitze an seinen Lippen entlang, als er mir einen Kuss darauf gab. In meinem Bauch sammelten sich wieder Schmetterlinge, die wie wild durch die Gegend flogen und für einen Moment spürte ich auch wieder dieses Herzrasen, bei den Worten, die mir mein Freund zusprach. Ich hatte ihm gefehlt, genau das wollte ich hören.. Ich wollte seine Gefühle für mich wieder deutlich spüren.
      "Ich will dich in die Kiste kriegen..",entgegnete ich lachend und genoss die Finger an meiner Wange. Für einen Moment schloss ich auch die Augen und atmete einfach mehrmals tief durch. "Ich habe Hunger... Wir könnten uns heute ausgiebig um uns und unsere Beziehung führen.. Was spielen.. oder n Film sehen.. Auf Netflix sind neue Filme rausgekommen..". Ich öffnete wieder die Augen und lächelte breit, sah meinen Freund an und hob einen der Arme, um ihm doch durch die Haare zu fahren. "Was hältst du denn davon, wenn wir Essen bestellen und dann die Zeit ein wenig vertreiben?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel
      Ich hoffte wirklich aufrichtig, dass es dieses Mal so bleib. Ich wusste ja schon immer das ich nicht einfach war und Alais war auch nicht gerade ein Mensch den man als pflegeleicht bezeichnen würde. Die Kombination aus zwei so komplizierten Menschen machte es schwer eine Beziehung zu führen und doch hielten wir beide daran fest. Vielleicht war es der Grund warum es doch irgendwie funktionierte? Wir wollten es beide irgendwie, auch wenn es oft genug daneben lief. Sie bedeutete mir mehr als ich in der Lage war zu zeigen und das sie das verunsicherte konnte ich nachvollziehen. Aber es bedeutete nicht, dass sie mir deswegen nicht genauso wichtig war. Sie war mir wichtiger als sie sich vorstellen konnte. Immerhin erlaubte ich es ihr mit durch das Haar zu streichen und das war eindeutig ein Privileg, dass nur sie besaß! Jedem anderen hätte ich dafür höchstwahrscheinlich die Hand abgebissen. Wir alberten zusammen ein wenig herum, so wie wir es ganz zu Beginn von unserer Beziehung getan hatten und ich hatte ein gutes Gefühl. Ernsthaft, ich hatte das Gefühl das es dieses Mal vielleicht tatsächlich funktionieren konnte. Wir mussten mehr reden, dass sah ich ein. Auf ihren Vorschlag hin mit dem Essen bestellen und den neuen Filmen nickte ich. "Das ist eine gute Idee."


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    • Alais

      Es freute mich aufrichtig, dass meine Idee gar nicht so schlecht war und Luciel dieser zustimmte. Ich bekam langsam wirklich Hunger, da meine Aufregung sich verabschiedet hatte, dafür kam die richtige Alais wieder aus mir raus. Sie freute sich wieder die Alte sein zu können, ohne sich den Kopf darüber zu zerbrechen, was nun wirklich zwischen mir und meinem Freund war, aber ihm konnte man auch ansehen, dass es ihn ebenfalls positiv stimmte. Er wirkte genauso erleichtert, wie ich es war, damit konnte unsere Beziehung doch wieder wie vorher laufen, oder nicht?
      "Ich hätte voll Lust auf Pizza, was würdest du dazu sagen?", fragte ich und stupste seine Nase mit meinem Finger an. Er lag noch immer über mir, aber er musste sich noch nicht bewegen, der Herr konnte gerne weiterhin sein Gewicht auf meinem Körper verteilen. "Oder einen geilen Burger.. mit Pommes.. Das würde mich auch glücklich machen, ganz neben dir natürlich..". Mein Grinsen auf den Lippen war groß, letztendlich freute ich mich auf die Zeit, die wir zusammen verbringen würden, ich hatte es nicht eilig nach Hause,oder sonst irgendwo hin. Nun zählten nur Luciel und ich, nur wir beide, bis ans Ende der Welt, oder so ähnlich.. Ich würde es ihm nur nie aussprechen, dann würde er mich köpfen, bei dem Kitsch.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Pizza, Pizza klingt immer gut.", stimmte ich meiner Freundin bezüglich ihres Vorschlages zu, ehe ich sie frech angrinste. "Natürlich gibt es nichts Besseres als mich, aber mit vollen Magen lässt es sich mich besser anhimmeln.", scherzte ich amüsiert und wuschelte ihr durch den vollen Haarschopf.Ich war erleichtert das dieses Gespräch doch deutlich besser gelaufen war als ich angenommen hatte. Ganz ehrlich? Ich dachte wirklich mein neues Geschirr muss daran glauben. Ich hatte Alais wie jemanden eingeschätzt, der mit Geschirr um sie warf wie eine Furie. Nun glücklicherweise hatte ich mich getäuscht. In solchen Fällen täuschte ich mich zudem verdammt gern. Bezüglich des Pizzavorschlages hatte ich mich auch als einverstanden erklärt. Wer sagte schon zu einer guten Pizza nein? So versuchte ich mich während ich mich nicht aus der Position wenden wollte, die ich gerade eingenommen hatte, an mein Handy zu kommen das ich zuvor an dem kleinen Wohnzimmertisch positioniert hatte. "Okay, ich bestelle. Was darf es sein?", hakte ich nach und durchforstete das Internet nach einem guten Lieferanten in der Nähe mit passendem Angebot. Ich hatte ein gutes Gefühl was dieses Abend anging. Was sollte jetzt noch schief gehen?


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    • Alais

      Ich hatte mir natürlich meine übergroße Pizza mit allem möglichen und einem doppelten Käse bestellt, denn wenn ich ehrlich war, war ich inzwischen echt hungrig. Durch den Streit mit Luciel hatte ich wenig gegessen, die letzten Tage und war dementsprechend mit dem Gewicht ein wenig nach unten gerutscht, jetzt musste ich es nachholen! Außerdem war es mir überhaupt nicht peinlich, dass ich mehr aß, als mein Freund es tat. Ich brauchte einfach mehr, als er es tat und ich aß auch viel lieber, als er, jedenfalls kam es mir so vor.
      Ich hatte ihn auch nicht losgelassen, mich noch mehr an ihn gekuschelt, bis es irgendwann auch an der Tür klingelte und er sich leider erheben musste, um das Essen zu holen. Es war sonst vielleicht immer kitschig und ich war gar nicht so kitschig, aber ich wollte Luciel einfach ein wenig bei mir haben, die ganze Zeit nachholen, die uns gefehlt hatte.
      Während er die Pizza an der Tür abholte suchte ich im Netz nach einem guten Film. Dabei übersah ich fast schon die Nachricht meines Fahrers von vorhin.
      D: Und wie läuft es? Hast du ihn schon geköpft?
      Ich seufzte, musste kurz schmunzeln und antwortete dem Mann letztendlich.
      A: Er ist geköpft worden und holt mir nun meine Pizza.. Traummann und so :D

      "Ich habe einen guten Film gefunden! Vor kurzem ist ein guter Horror rausgekommen!", rief ich dann zu Luciel und wartete, bis er zurück ins Wohnzimmer kam. Das würde ein schöner Abend werden.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Nachdem ich die Pizzen von einem äußert merkwürdigen Boten abgeholt hatte, welcher mich mit seiner gigantischen Brille, die mich an diese Scherzbrillen erinnerte, angestarrt hatte als käme ich vom Mond, brachte ich die duftenden Leckereien zurück zu meiner Freundin. Ich wusste nicht ob Alais Teller und so etwas brauchte oder aus der Schachtel futterte, aber ich hatte vorsorglich einfach mal welche mitgenommen und die weißen Teller an den Rand des Tisches gestellt. Gepaart mit Cola war es meines Erachtens der perfekte Filmabend."Haben wir alles?", erkundigte ich mich dann bei ihr, ob noch irgendetwas fehlte oder sie noch etwas wollte. Alais hatte bereits nebenher nach einem passenden Film geforstet und informierte mich über einen kürzlich erschienen Horrorstreifen. "Welchen?", fragte ich nach und öffnete die Pizzaschachtel, woraufhin ein köstlicher Duft direkt in den Raum schlich. Das geschmolzene Käse war ein Traum und alles war noch richtig heiß. Nun dort würde ich eindeutig erneut bestellen. Zufrieden hatte einen Bissen genommen und geseufzt. "Genial.", mein Blick wanderte zu der Pizza der süßen Frau neben mir. "Was hast du da eigentlich für eine?", fragte ich sie und schnappte mir grinsend ein Stück um davon zu probieren. Jedenfalls schmeckte es nicht übel!


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    • Alais

      Die Pizza roch nicht nur gut, sie schmeckte auch hervorragend, dies testete ich sofort aus, nachdem Luciel sie mir vor die Nase hinlegte. Ich brauchte dafür auch ganz sicher keine Teller, auch wenn ich es schon ziemlich süß fand, dass es überhaupt welche hingestellt hatte, wenige Kerle dachten wirklich an so etwas, es war sehr zuvorkommend..
      Der junge Herr fragte mich nach dem Film, da mein Mund aber voll war und man meine Worte nicht richtig verstehen konnte, zeigte ich ihm einfach das Display meines Handys, auf welchem der Film zu sehen war, den ich gemeint hatte. In diesem Moment flog auch eine Nachricht meines Duettpartners ein:
      D: "Wenn er dir zu langweilig wird.. Ich hole dich ab, wirklich..".
      Ich zog das Telefon wieder an mich, las die Nachricht und schob das Handy wieder zur Seite, es war gerade nicht wichtig. "Ich hoffe, du hast Internetzugang auf der Konsole, diesen würden wir fürs Streamen brauchen..". Ein Lächeln war auf meinen Lippen zu sehen, es bildete sich jedoch schnell ein trauriger Gesichtsausdruck, als sich mein Freund einfach meine Pizza schnappte, aber ich war ja nicht so, ich teilte mit ihm gerne alles mögliche.
      "Ich habe Zwiebeln, Schinken, Champignons.. Extra Käse .. Ich mag immer gerne eine Mischung auf meiner Pizza..". Gerne griff ich zu einem weiteren Stück der Pizza und wartete, bis Luciel den FIlm anschaltete und ich mich an ihn kuscheln konnte.
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    • Luciel

      Nachdem ich Teller und Gläser auf den kleinen Wohnzimmertisch gestellt hatte, deutete ich auf Cola und normales Wasser. "Wenn du etwas Trinken willst. Ich hab natürlich auch Alkohol da.", bot ich meiner Freundin an und lies mich auf das Sofa neben sie fallen. Der Geruch der frischen Pizza war in der kompletten Wohnung verteilt. Für die einen vielleicht eher unangenehm, ich hingegeben liebte den Geruch von Essen. Ich konnte es kaum erwarten in meine Pizza zu beißen, welche ich extra mit scharfen Peperoni bestellt hatte. Ich mochte scharfe Gerichte ungemein gern, indisches Essen wäre auch eine gute Idee gewesen. Ob Alais allerdings so etwas mochte, wusste ich nicht. In diesen Moment fiel mir auf, dass wir beide eigentlich kaum etwas übereinander wussten. Ein trauriger Gedanke, weswegen ich vielleicht auch so nachdenklich auf meine Pizza blickte. Da ich mir aber nicht anmerken lassen wollte, was mir gerade durch den Kopf geschossen war, hatte ich mir ein Stück und ihr geklaut und gekostet. Schmeckte nicht übel. Als sie mir erklärte worum es sich handelte, nickte ich. "Willst du probieren?" fragte ich nach und deutete auf meine Pizza. "Sie ist allerdings scharf." Ich legte mein Stück zur Seite und begab mich zu meiner Playstation 4 um den Controller zu holen und mich wieder diesen wieder zu setzen, um das Internet zu starten. "Klar hab ich Internet.", bestätigte ich ihr die Frage und gab ihr danach den Controller in die Hand. "Willst du suchen?"


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    • Alais

      "Danke.. ich werde mich einfach wie Zuhause fühlen..",entgegnete ich auf das Angebot mit dem Trinken und zwinkerte meinem Freund zu, um den Spaß in meiner Aussage zu untermauern. Es würde noch ein wenig dauern, bis ich mich hier wohl und wie Zuhause fühlen würde, aber die Wohnung war nicht schlecht, vor allem weil Luciel in ihr war. Gott, ich wurde durch die Versöhnung irgendwie wieder kitschig.. Jedenfalls kamen mir viele kitschige Gedanken hoch..
      Die ganze Wohnung roch wunderbar nach Pizza, es fühlte sich wahnsinnig gut an, vor allem weil ich eine eigene Pizza vor mir hatte. Sie schmeckte nicht schlecht, aber das Angebot meines Freundes, von ihm zu probieren lehnte ich gewiss nicht ab, ich griff zu einem Stück und lehnte mich ein wenig zurück, um dann in die Pizza zu beißen. Mit vollem Mund antwortete ich auf die Vorwarnung, sie sei scharf: "Ich habe kein Problem mit Schärfe..". Neben meinem Freund musste ich mich doch nicht wie eine Lady benehmen und die Pizza noch womöglich mit Besteck essen, wie es andere Mädchen gerne taten. Das interessierte die Kerle doch sowieso nicht! "Die ist richtig gut!".

      Ich aß allerdings erst zu Ende, bevor ich den Controller in die Hand nahm und in sie Suchleiste eintippte. Ich loggte mch in einem der Streamingportale an und suchte den Film raus. "Aber ich halte dir gewiss nicht die Hand, wenn es dir zu gefährlich sein sollte!". Natürlich neckte ich Luciel nur, aber ich legte mich zu ihm, lehnte mich leicht an ihn und startete den Film.
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    • Luciel

      Zugegeben war ich doch ziemlich erstaunt, dass Alais meine Pizza schmeckte. Die meisten Mädchen die ich kannte mochten scharfes Essen nicht und selbst ein paar meiner männlichen Freunde speien sprichwörtlich Feuer, wenn sie mein Zeug aßen. Nun gut diese Pizza war nicht ganz so scharf wie ich es mir erhofft hatte, aber Alais hatte diesbezüglich eindeutig meinen Respekt gewonnen. Wahrscheinlich sah ich sie deshalb auch so begeistert an. "Nicht schlecht." grinsend drückte ich ihr einen Kuss auf die Wange, lehnte mich zurück und lies die Kleine mal nach dem Film suchen. Es dauerte nicht lange da hatte Alais ihre Auswahl getroffen. "Wie du hältst mir nicht die Hand? Wie unromantisch von dir!", antwortete ich neckend und gespielt empört. Gerade von mir der ungefähr so romantisch war wie ein Toastbrot eine doch verstörende Antwort. Ich versuchte bei meinen Worten so ernst zu schauen wie nur möglich, nur war mir das kläglich missglückt, weshalb ich ihr dann doch lieber frech die Zunge heraus streckte. Ich hatte einen Arm um sie gelegt, küsste ihr ins Haar und machte mich danach daran mit der freien Hand meine Pizza weiter zu futtern. "Mochtest du schon immer Horrorfilme?", hakte ich interessiert nach. Wir wussten wirklich nicht über einander ...
      Vielleicht sollten wir das endlich mal ändern, auch wenn es viel Arbeit war und sicherlich eine Weile dauern würde.


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    • Alais

      Ein wenig verwirrt sah ich meinen Freund an und wunderte mich über den Kuss, den ich auf die Wange bekommen hatte. "dachtest du wirklich, ich würde nichts scharfes essen, weil ich eine Frau bin?", ich hob meine Augenbraue kurz schauspielerisch hoch und lächelte daraufhin breit. "Ich esse auch gerne thailändisches Curry, schön scharf mit roten Curry".
      Daraufhin suchte ich den richtigen Film raus und ließ mich zu meinem Freund ziehen. Er war irgendwie merkwürdig, versuchte nicht er selbst zu sein, deshalb runzelte ich meine Stirn und sah ihn schräg an. "Bleib lieber du selbst, Mein Schatz..". Ein Zwinkern kam von mir hinterher, bevor ich Luciel angrinste und den Film startete. Er fragte mich wirklich, ob ich Horrorfilme schon immer gern hätte, mein Freund fing wirklich ein Smalltalk an.. Ich war begeistert..
      "Ich liebe Horrorfilme.. Vor allem wenn sie gut sind und die Story stimmt.. Bisher muss ich aber sagen, fand ich nur einen, vor dem ich ein wenig Angst hatte, bei den anderen lache ich meistens eher..". Der Film hatte schon angefangen, ich sah aber trotzdem zu dem Herren hoch und betrachtete ihn kurz. Gott, habe ich ihn vermisst, vor allem dieses Gesicht, das Lächeln, welches mein Herz zum schmelzen bringt...einfach ihn an meiner Seite..
      "Was magst du für Filme?". Wir wussten wirklich nicht viel voneinander..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Das hat nichts mit deinem Geschlecht zu tun. Meine Kumpels essen auch nicht das Zeug was ich so esse.", antwortete ich ihr und tippte ihr gegen die Stirn. "Es sollte ein Kompliment werden, Doofie. Freu dich darüber." Amüsiert drückte ich ihr dann an die Stelle an welcher ich sie zuvor mit den Fingern gestupst hatte, einen Kuss auf. Ich lehnte mich danach zurück auf das Sofa, freute mich gedanklich erneut darüber das ich extrem geniale Kissen gekauft hatte und seufzte zufrieden. Ich will mich ja nicht selbst loben, aber die Wohnung ist mir verdammt gut gelungen. Okay, ich hatte Hilfe von Simon aber wenn ich ihn nicht einbezogen hätte, wäre mein Mädchen und damit meine ich ihn, auf ewig eingeschnappt gewesen. Jedenfalls war die Kissen seine Idee und ich liebe die Dinger. In dem weichen Stoff ist irgendein Material das man mit den Fingern zerdrücken kann es aber immer wieder in Form kommt und sich dem Körper anpasst - genial. Jedenfalls eigneten sich die Teile perfekt für einen Filmabend. Zusammen mit Alais kuschelte ich mich also ein und erkundigte mich etwas mehr nach meiner Freundin. Es stimmte tatsächlich wir wussten praktisch nichts übereinander. Wie hat das überhaupt so lange funktionieren können? Als mir die Kleine ihre Antwort gab, blickte ich sie interessiert an. "Welcher Film wäre das?", hakte ich direkt nach. Immerhin tat Alais immer so hart, obwohl sie es eigentlich nicht war. Jetzt wollte ich den Film bei dem sie es sich eingestand eindeutig erfahren. Sie erkundigte sich im Gegenzug nach meinem Filmgeschmack. "Eigentlich echt klischeehaft für einen Kerl. Horror und Aktion. Ich muss aber gestehen, dass ich auch auf Fantasy stehe. Kommt aber sehr auf den Film an."


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    • Alais

      Natürlich wusste ich, dass Luciel es als Kompliment gemeint hatte, aber ich ärgerte meinen Freund schon ziemlich gerne, er reagierte häufig sehr süß, wie ich es jedenfalls fand. Er war auch gemütlich, genauso sehr wie das Sofa, auf welchem wir saßen. Der Herr hatte einen guten Geschmack gehabt, es passte mir vor allem alles so gut, weil ich hier bestimmt mehr Zeit verbringen würde, als nur die paar Stunden hier. Ich hoffte jedenfalls auf die Möglichkeit mehr Zeit mit Luciel zusammen zu verbringen, wenn doch jetzt zwischen uns alles gut war.
      "REC", antwortete ich kurz und knapp, als mein Freund mich nach dem Film fragte, der mich am meisten gegruselt hatte. Ein kurzer Schauer durchfuhr meinen Körper, ich musste mich unwillkürlich an die Stelle im Film erinnern, die mich das einzige Mal richtig aus Panik erschrocken hatte, aber ein Lächeln bildete sich dann auch meinen Lippen. "Aber beim zweiten Sehen fand ich ihn nicht mehr so schlimm, nur beim ersten Mal.. Aber vielleicht finden wir ja noch mehr Filme, bei denen ich mich grusel!". Es war sicherlich ein gutes Vorhaben Filmabende mit meinem Freund zu veranstalten, vor allem fand ich die Vorstellung noch besser, nachdem Luciel mir seine Lieblingsgenres genannt hatte. "Ich muss sagen, wenn ich mich so etwas umhöre..ich könnte auch richtig gut einen Kerl spielen.. Oder gleich ein Kerl sein.. Vielleicht bist du dann ja schwul!". Ich musste ein wenig lachen, aber dann schüttelte ich den Kopf und deutete auf den Film. "Lass uns den Film sehen, sonst verpassen wir viel zu viel!".
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    • Luciel
      Als mir die Kleine ihren persönlich schlimmsten Horrorfilm beichtete, blickte ich nachdenklich ein wenig an meine Zimmerdecke. Hatte ich den schon gesehen? Sagte mir jedenfalls nichts. "Worum geht es?", hakte ich interessiert nach, da sie mein Interesse damit nun geweckt hatte und ich für neue Filmtipps ohnehin immer zu haben war. Bezüglich ihrer nächsten Worte, dass wir sicherlich noch einen anderen Film finden würde, hatte ich lediglich amüsiert gegrinst und ihr durch das Haar gewuschelt, während wir es uns bequem machte. Ich liebte dieses Sofa, hatte ich das schon mal erwähnt? Zufrieden kuschelte ich mich in die weichen Polster, hatte meine Freundin mehr oder weniger auf mich und verfolgte mehr oder weniger interessiert den Film. Es war selten das wir so viel sprachen, daher war meine Aufmerksamkeit ehrlich gesagt mehr beim Gespräch als beim Film, auch wenn dieser doch interessant schien. "Ich schwul? Ich hatte mal einen schwulen Verehrer, war interessant. Ich bleibe dennoch bei der weiblichen Welt. Wärst du ein Kerl würde ich eventuell eine Ausnahme machen.", antwortete ich lachend und nickte daraufhin das wir nun doch lieber mal den Film verfolgen sollten. So widmete ich meine Aufmerksamkeit also wieder dem Fernseher.


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    • Alais

      Ich sah auf, als mein Freund nach dem Film fragte und grinste böse vor mich hin. "Der ist wirklich gut.. Es geht um eine Reporterin, die mit ihrem Kameramann nachts eine Feuerwehr-Crew begleiten.. Alles ist ruhig, es passiert erst einmal nichts.. Man denkt, der Film sei öde.. bis der Notruf einer alten Dame eingeht. Die Kamera folgt den Feuerwehrleuten natürlich,aber als sie eintreffen, hören sie fürchterliche Schreie. Die Reportage entwickelt sich dann zu einem Albtraum..Sie Gefangen in einem düsteren Gebäude, in dem das Böse lauert und können nicht fliehen.. Während immer mehr Bewohner von einem Virus befallen werden..". Ich hatte meine Stimme ein wenig gesenkt, um es gruseliger zu gestalten, lachte aber dann doch letztendlich. "Klingt nicht gruselig, aber das hat echt heftige Szenen dabei.. mein bester Freund hielt sich ab einem gewissen Moment nur noch die Augen verdeckt..". Mit einem Schulterzucken beendete ich meine Erzählung und konzentrierte mich auf den Film, damit wir wenigstens etwas mitbekamen.
      Auf Luciels Bemerkung, dass er mit mir eine Ausnahme machen würde, wenn ich ein Kerl wäre brachte mich zum Lachen, aber letztendlich kuschelte ich mich einfach noch mehr an den Mann an und genoss seine Nähe, während wir den Film sahen. Es war schön miteinander Zeit zu verbringen.
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    • Luciel

      Natürlich war ich normalerweise jemand der lieber schweigend seinen Film schaute, hin und wieder ein Bierchen dabei nippte oder Popcorn futterte, allerdings war es wirklich amtlich: wir wussten rein gar nichts übereinander. Es mochte vielleicht nicht so aussehen, weil mir Gefühle zeigen einfach nicht sonderlich lag, aber mir lag diese Beziehung am Herzen. Trotz all der Zickereien wollte ich nicht, dass es noch einmal so ausartet. Ich wollte nun damit anfangen mehr über meine Freundin zu erfahren und wenn es damit begann das sie mir von einem Horrorfilm erzählte, der sie beeindruckt hatte. Es war ein Anfang. Also hörte ich zu, legte meinen Kopf ein wenig verwundert schief und versuchte mir darunter etwas vorzustellen. Nun den Film hatte ich eindeutig noch nicht gesehen. Da Alais aber den Film nun wirklich sehen wollte, hielt auch ich nun den Mund, zog sie etwas näher an mich und schaute mit ihr den Film weiter. Naja zumindest das was davon übrig war. Wir würden beide an dieser Beziehung ordentlich arbeiten müssen, aber es musste ein Start geben und diesen wollte ich mit dem gemeinsamen Tag heute erreichen.


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    • Alais


      Der Film war schneller vorbei, als gedacht, lag aber vielleicht auch dran, dass wir beide den halben Film lang gequatscht haben. Es störte mich nicht sonderlich, ich hatte viel nachdenken können, während wir schweigend den Film zu Ende gesehen haben und kam tatsächlich zu dem Entschluss, wir wüssten nichts voneinander. Klar, ich konnte aufzählen, in welchen Stellungen Luciel gerne Sex hatte, oder war ihn an meinem Leib im Bett gefiel, aber das war eigentlich auch schon. Irgendwie war es schon traurig, dass wir schon gut ein paar Monate zusammen waren, aber nichts über den anderen sagen konnten.
      Ich setzte mich auf und betrachtete meinen Freund einen Moment lang, bevor ich das Wort ergriff: "Lass uns eine Fragestunde machen.. Wir fragen uns einfach gegenseitig die wirrsten Sachen, die uns interessieren und werden so vielleicht besser mit dem anderen vertraut". Mein Gedanke war nämlich, dass wir die nächsten Katastrophen unserer Beziehung vielleicht so schützen könnten, wenn ich über Luciel mehr gewusst hätte, wäre es sicherlich nicht zu den Streit gekommen, aber genauso andersherum. Wir müssen einfach mehr sprechen.
      "und weil es meine Idee war, fange ich auch an", stellte ich fest und musste mit einem frechen Grinsen meine Feststellung untermauern. "Nenn mir mal zwei gravierende Dinge, die du an mir magst und zwei, die du an mir gar nicht leiden kannst!".
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    • Luciel

      Zugegeben war ich nie der Typ für persönliche Gespräche gewesen, aber aus diesem Grund hatten meine Beziehungen nie lange gehalten. Die einzige Beziehung die jemals funktioniert hatte war die mit Rachel, aber auch nur weil wir uns gekannt und geredet hatten. Der Umzug hatte uns entzweit und kein Streit, wie es sonst typisch war. Wir merkten zwar beide das da noch etwas ist und wir uns niemals egal sein werden, aber das daraus keine Beziehung mehr werden konnte, sondern eine gute Freundschaft war uns beiden lieber. Mein Herz gehörte Alais, ob sie es nun glaubte oder nicht. Darum war ich dieser Fragerunde auch nicht abgeneigt, im Gegenteil. Ich wollte mehr von ihr erfahren, damit diese Beziehung funktionierte. Sie war mir wichtig, wieder als sie mir je glauben würde. Ich nickte also zustimmend und lauschte ihrer ersten Frage. "Was ich an dir besonders mag?", wiederholte ich die Frage und grinste "Du bist süß, besonders wenn du dich ärgerst.", stichelte ich sie liebevoll und tippte ihr gegen die Stirn. "Da bekommst du Wangen wie ein Hamster, das ist unglaublich süß." Ich musste dann doch lachen, räusperte mich aber um diese Fragegrunde wieder ernster zu nehmen. "Okay, das mag ich wirklich an dir, aber ich nehme das ernst. Was ich besonders an dir mag ist, dass du stärker bist als du selbst glaubst. Du knickst nicht direkt ein, nur weil ich mal launisch bin. Im Gegenteil du wehrst dich und das mag ich. Ich finde es wichtig Dinge zu sagen, die einen stören als es in sich hinein zu schweigen. Also Punkt ein: Deine Direktheit. Punkt Zwei dein Herz. Du bist ein guter Mensch. Du bist viel netter als ich und dennoch versucht du mich zu verstehen. Ich bist gütig. Was ich nicht an mir mag? Du bist ziemlich empfindlich. Du nimmst alles viel zu persönlich. Ich muss nur einen scheiß Tag haben und du beziehst es gleich auf dich, das ist anstrengend. Und was ich auch nicht mag, dass du genauso kindisch bist wie ich. Wir zicken uns beide an wegen Kleinigkeiten, bei denen andere Leute lachen würden.", verriet ich ihr dann ehrlich. "Okay Gegenfrage, du bist dran. Das möchte ich jetzt auch wissen."


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