[2er RPG] I Hate You - I Love You

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • (Richtig geil!!! XD )

      Alais

      Nervös lief ich auf und ab, während ich auf die Nachricht wartete, die meine Ungeduld endlich stillen würde. Dieses Mal war es keine von Luciel, auf die ich wartete,denn ich befürchtete, er könnte vielleicht nicht ganz freiwillig mitkommen. Zugegeben, der Auftritt meines Komplizen war ein wenig beängstigend..
      Ich hatte das Kleid angezogen, welches Luciel mir zu Weihnachten geschenkt hatte und obwohl der Drang danach war, mir die Haare hochzustecken ließ ich sie in leichten Locken runterhängen. In jeder Faser meines Körpers war ich nervös und zitterte so vor mich hin. Der Plan war perfekt gewesen, er schien es zunächst jedenfalls so.. mein Handy vibrierte noch ein Mal..

      ‘Der Vogel ist im Käfig‘

      Eine Erleichterung machte sich breit, gefolgt von einer noch größeren Aufregung, denn damit würde alles anfangen. Das Licht ging im Saal aus und für mich hieß es nun, auf die Bühne zu gehen. Mit zarten leichten Schritten (ich war nämlich barfuß) betrat ich den Platz hinter den Vorhängen und setzte mich an das Klavier. Ich sollte Platz nehmen und bis zehn zählen, dann würde alles anfangen. Und es fing an.. während ich anfing die ersten Noten zu spielen, ging der Vorhang auf und das Licht war auf mich gerichtet. Ich war auf die Noten vor mir konzentriert, auch wenn ich sie kaum brauchte, ich hatte so viel geübt dass das meiste fest im Kopf blieb. Während ich fast ohne Pause durchspielte, änderte mein Komplize das Licht, passte die Bühnenbeleuchtung an oder wechselte das Bühnenbild hinter mir. Die Aufregung verschwand, als meine Finger das Klavier berührten und meine Stimme anfing zu singen.

      (Jaa.. soll ich jetzt eine Liste dessen machen, was sie so z.B singen könnte? XD alles mögliche sagen wir einfach.. ich glaube, wir können es uns beide vorstellen :) )
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • (Das freut mich :D)

      Luciel

      Fassen wir mal zusammen: Zuerst werde ich mit irgendeinem Serienkiller-Verschnitt konfrontiert, von meiner Freundin ist absolut keine Spur und meine Henkersmahlzeit besteht aus Cola und Popcorn. Ich weiß nicht ob ich darüber nun lachen oder weinen soll, jedenfalls finde ich das langsam echt nicht mehr witzig. Genervt griff ich mit der Hand in die gestreifte Popcorntüte und mapfte etwas von dem Zeug, welches glücklicherweise gar nicht so übel schmeckte. Na wenigstens gehe ich nicht mit schlechtem Popcorn drauf - juhu -.-
      Mein Blick wanderte in dem Kinosaal umher und ich fragte mich ja echt, was ich hier eigentlich noch mache. Ich könnte aufstehen und gehen. Mh, wetten der Typ steht vor der Türe und kickt mich danach frontal zurück auf den Sitz hier?
      ...
      Ich glaube ich bleibe sitzen.
      Seufzend sah ich nach vorne, stützte meinen Kopf auf die Handfläche, während mein Ellenbogen sich langsam in das alte Polster der lehnte bohrte. Als plötzlich allerdings das Licht ausging, schaute ich einen Moment doch etwas verwundert drein. Glücklicherweise erkannte man das in der Dunkelheit nicht. War es jetzt so weit? Kommt der Typ mit irgendeiner Kettensäge und sorgt wenigstens für einen filmreifen Abgang?
      Allerdings hatte ich mich getäuscht und klare Klavierklänge erfüllten den Raum. Da alles sonst leer war, war es fast so als würden von allen Seiten die Musik zu mir geleitet werden.Es war eine sanfte Melodie und ich brauchte erst einen Moment, bis ich meine Freundin an dem Flügel erkannte. Sie trug das rote Kleid, welches ich ihr geschenkt hatte und sah einfach nur unglaublich aus. Ich hab echt Geschmack muss ich sagen! Hübsche Frau, hübsches Kleid. Ich hab eindeutig etwas richtig gemacht.
      Jedenfalls behielt ich mein Kommentar für mich, lauschte der Musik und dem Gesang, welcher daraufhin folgte.


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Alais

      Eine dreiviertel Stunde spielte ich an dem Klavier und wechselte von einem Lied zum anderen, wobei ich nicht bei jedem singen musste. Ich gab mir die größte Mühe, das hatte ich auch lang genug geübt gehabt. Es war schwierig, da meine Aufregung auch nicht verschwinden wollte, aber ich schaffte es ohne ein einziges Vergehen. Es fühlte sich gut an und vor allem auch so richtig nach dem, was alles in den letzten Tagen passiert war. Ich fühlte mich in diesem Moment so frei und so leer, als wäre in meinem Kopf nichts drin, was mich so sehr belastete. Es gab mir definitiv Kraft, für das Gespräch mit meinem Vater.
      Nach dem letzten Lied beendete ich das Spiel und sah lächelnd auf die Tasten, während der Vorhang wieder zu fiel. Ich erhob mich von dem Klavier und lief mit den nackten Füßen über die Bühne, um an der kleinen Seitentreppe von der Bühne in den Saal zu treten. "Ich hoffe doch, dass es dir gefallen hat", sagte ich, während ich auf Luciels Sitz zuschritt. "Ich habe lang genug dafür geübt und daran gearbeitet!".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Ich hatte geschwiegen, hin und wieder etwas von der Cola getrunken und vor lauter Überraschung vergessen mein Popcorn zu essen. Um ehrlich zu sein, hatte mich Alais wirklich kalt erwischt, denn ich habe mit allem gerechnet, aber nicht mit einem Konzert ihrerseits. Das die Kleine gerne herumträllert, dass war mir bewusst, aber das sie es so aufziehen würde ... nun ich war beeindruckt. Wahrscheinlich hatte ich sie deshalb so angestarrt und war mehr als nur dankbar, dass ich im Dunkeln saß und man mein Gesicht nicht sah. Das wäre erstens peinlich und zweitens katastrophal für mein Image. Ich hatte immerhin einen Ruf zu verlieren. Als ihre Stimme leiser wurde und auch das Klavier erklang, sah ich noch eine ganze Weile wie gebannt zur Bühne. Okay, ich hab eine verdammt scharfe Freundin. Ich bin ein glücklicher Mann, eindeutig. Ich hatte auf die ersten Worten die sie jetzt mit mir sprach, nichts gesagt. Ich streckte meine Arme nach ihr aus und kaum hatte ich sie in meiner Nähe, hatte ich sie auf meinen Schoß gezogen. "Du bist unglaublich, weißt du das?", flüsterte ich ihr sanft ins Ohr.


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Alais

      Ich verlor mich zu gerne in der endlosen Wärme, die Luciels Körper ausstrahlte. Er hatte mich zu sich gezogen und ich hatte mein Gesicht sofort in seiner Halsbeuge versteckt, um an seinem Parfüm zu riechen. Es waren nur zweieinhalb Tage gewesen, aber es hatte sich wie eine Ewigkeit angefühlt. Meine Arme legte ich um seinen Körper und drückte mich noch viel weiter an ihn dran. "Ich muss mich meiner Umgebung anpassen..", hauchte ich zurück. Mein Herzschlag hatte sich um einiges verschnellert, auch mein Atem ging viel zu schnell, denn ich war nicht nur aufgeregt, es war noch ein ganz anderes Gefühl, welches dahinter steckte. "Ich habe dich wahnsinnig vermisst..",murmelte ich und hob meinen Kopf dafür etwas an, damit ich nicht einfach gegen sein Schlüsselbein sprach. Ich spürte Luciels Herzschlag und seine Aufregung, dadurch erhob sich meine Laune um noch einiges mehr. Es hatte ihm gefallen gehabt, dass war das Wichtigste.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Deiner Umgebung,mh?", schnurrte ich amüsiert. "Bei der Kulisse habe ich zuerst geglaubt du lässt mich umbringen ... mit Popcorn.", fügte ich lachend hinzu, während ich sie enger an mich drückte und sanfte Küsse in ihren vollen Haarschopf verteilte. Nun abgesehen davon, dass ich mich zuerst wirklich gefragt hatte, was ich genau verbrochen hatte, dass sie mich an so einen Ort schleift, ist ihr die Überraschung mehr als nur gelungen. Eigentlich hätte dieser Mord-Scherz praktisch von mir kommen können. Ich glaube ich bin auf diese Idee teilweise sogar richtig eifersüchtig. Das ganze hatte sie auch noch musikalisch untermalt. Ich hab schon eine verdammt geniale Freundin. Als sie sagte, dass sie mich vermisst hatte, blickte ich ein wenig verlegen zur Seite und war froh, dass es hier doch ein wenig gedämmte Lichtverhältnisse gab. All das Gefühlszeug war echt nicht mein Ding. "Ich dich auch ... und so ...", das ´und so´war zwar nicht gerade romantisch, aber für mich war das immerhin ein großer Schritt. Als sie aufblickte und ich ihr in die atemberaubend schönen Augen sehen konnte, strich ich zärtlich mit meiner Hand an ihrer Wange und dann mit den Fingerspitzen über ihren Hals. "Ich sollte dir das nächste Mal eine passende Kette zu dem Kleid schenken."


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Alais

      Ich musste wirklich lachen, als Luciel mir davon erzählte, was er sich gedacht hatte. Er dachte nun wirklich, ich wollt ihn töten? Gute Idee, aber noch war es deutlich zu früh dafür, außerdem hatte ich ihn viel zu sehr vermisst. Gerne kuschelte ich mich noch weiter an seinen warmen Körper und atmete mehrmals in Ruhe durch, bis er mir sagte, dass er mich auch vermisste. Sofort hob ich meinen Kopf an und versuchte einen Blick von ihm zu erhaschen. Er war ein wenig verlegen, aber viel konnte ich nicht erkennen.. Schließlich sah er mir in die Augen und mein Herz machte einen Sprung in die Höhe, er war wirklich atemberaubend. "Ich glaube..",fing ich an und schluckte schwer, da mir die Sprache weg blieb. "du könntest mir bald eine passende Kette schenken..".
      Es war sehr aufrichtig von ihm, dass er an so etwas dachte, vor allem da er das fantastische Kleid schon gut getroffen hatte. Meine Neugierde war groß, doch noch viel größer war die Vorfreude darauf. "Aber jetzt will ich mal sehen, was du für ein Bild auf Hintergrund auf deinem Handy hast!". Ich neckte ihn liebend gerne, das Grinsen auf meinen Lippen betonte es noch viel mehr. Ich erinnerte mich nur zu gut an das Gespräch von letzter Nacht.
      "Ich werde mit meinem Vater nachher reden und dann wirst du wieder Ruhe haben!".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Es war unangenehm, mehr als nur unangenehm! All dieses Gerede über Gefühle war nicht mein Ding und meistens brachte ich so etwas nur zu Stande, wenn ich davor getrunken hatte. Holt den Wein, wir müssen über Gefühle reden! ... oder so ähnlich. Vielleicht war es auch einfach dieses Image was mir jeder ankreidete und dem ich inzwischen selbst versuchte gerecht zu werden? Keine Ahnung, aber ich konnte nicht leugnen das mich dieses Mädchen verdammt glücklich machte. Um von meiner Verlegenheit abzulenken, hatte ich ihr leicht über den schönen Hals gestrichen, vernahm ein wenig von ihrem Parfüm und säuselte etwas von wegen ich würde ihr noch eine passende Kette schenken. Meine Idee kam wohl gut an. Frauen und Schmuck, ein ewiges Phänomen. Allerdings würde eine Kette zu dem Kleid einfach nur perfekt passen und ich behielt die Idee im Hinterkopf. "Werde ich.", hauchte ich leise in ihr Ohr und wollte gerade sanft ihren verführerischen Hals entlang küssen, da hatte sie mich schon wegen dem Foto aufgezogen. "Gott, ich werde meine Freunde töten müssen. Wo ist der komische Kollege von dir, der mich hier her gebracht hat? Ich schicke ihn mit Popcorn und Cola zu meinen Jungs.", brummte ich fast schon ein wenig patzig und zog schmollend meinen Mund zu einer Schnute. "Ich zeige dir gar nichts.", antwortete ich gespielt kindisch und konnte mir ein leichtes Grinsen dann doch nicht vermeiden. Als sie dann auf ihren Vater zu sprechen kam, lehnte ich mich mit ihr ein wenig mehr in dem weichen Polster des roten Kinosessels zurück. "Ich hoffe du hast Recht. Mir wäre es aber lieber, dass sich die Dinge zwischen ihm und meiner Mutter klären. Wenn er sauer auf mich ist, ist das eine Sache, aber meine Mutter hat damit nichts zu tun."


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    • Alais

      Das Grinsen wollte nicht von meinen Lippen verschwinden, ich hatte Luciels Schwachpunkt herausgefunden und wusste nun genau, was ich tun musste um ihn in Verlegenheit zu bringen. Das würde definitiv mehr Spaß machen, als selbst ständig in Verlegenheit zu geraten und damit würde ich ihn in der Hand haben.
      "Du kannst sich Josh gerne ausleihen... aber er ist nicht gerade billig!", entgegnete ich lachend, bevor ich mich ein wenig aufrichtete. Luciel sprach die Probleme, die entstanden waren an, da konnte ich die Zweisamkeit nicht wirklich genießen. "Ich glaube, es ist die Zeit gekommen, dass ich mich auf den Weg mache..", murmelte ich und seufzte leise. Eigentlich hatte ich nun wirklich keine Lust darauf, dieses Gespräch zu führen, zumal meine Mutter wahrscheinlich noch da war, aber ich hatte es versprochen und das würde ich auch einhalten. "Ich freue mich aber, dass es dir gefallen hat.. Immerhin hast du mir etwas so tolles geschenkt und ich wollte mich nur für dieses tolle Geschenk bedanken..". Das Lächeln auf meinen Lippen war warm, mein Herz raste noch immer. "Du bist einfach nur der Beste!".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Josh ... ernsthaft? Der Name ist doch erfunden. Der Kerl sieht eher aus wie ein ... mh, wie wäre es mit Brutus?", antwortete meiner Freundin amüsiert, während ich mir den Typen, welcher mich hier her geführt hatte vorstellte. Ich hatte ihn fast wirklich für einen Henker gehalten, mit dem grummeligen Blick und der Statur ungefähr so breit wie hoch. Aber wer weiß, vielleicht spielt er ja auch heimlich mit Kuscheltieren und hat eine Teeservice-Sammlung? "Wo hast du den Typen eigentlich ausgegraben?", fragte ich sie dann neugierig, während ich mir eine Internetplattform mit kuriosen Leuten vorstellte. ´Buchen Sie den neuesten Nachbarschreck´! GmbH und Co. KG! Ich glaube irgendetwas war in meiner Cola ...
      Ich spielte ein wenig mit einer Haarsträhne von Alais, welche ihr verspielt über die Schulter fiel und sah sie bei ihren Worten einen Moment schweigend an. "Moment.", murmelte ich und drückte sie erneut an mich. "Jetzt gehörst du erst einmal mir.", flüsterte ich ihr ins Ohr, küsste sie zärtlich ins Haar und schüttelte leicht mit dem Kopf. "Ich bin nicht der Beste, ganz im Gegenteil. Ich hab einfach nur eine verdammt tolle Freundin, die meinen miesen Charakter ausgleicht."


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    • Alais

      „Er ist ein guter Bekannter von mir.. und ja, er heißt wirklich Josh..“,entgegnete ich und musste schmunzeln bei der Reaktion meines Freundes. Er hatte also wirklich Angst um sein Leben gehabt, scheinbar war mein Plan mehr als nur gut gewesen.. Ich wusste aber auch, was ich nun tun sollte, falls Luciel irgendwelche Dummheiten planen würde, oder mich verlässt!
      Ich wollte eigentlich gehen um mit meinem Vater zu sprechen, aber scheinbar wollte Luciel doch noch ein wenig Zweisamkeit genießen. Manchmal verstand ich selbst die Welt nicht mehr, vor allem seine Welt.. mein Herz fing an zu rasen, als er mir so viele tolle Sachen sagte, womit hatte ich es nur verdient? „Ich wusste ja gar nicht, dass mein Freund so.. romantisch und lieb sein kann“,flüsterte ich und drückte meinen Kopf an seinen Hals. „Du hast keinen miesen Charakter.. du bist einfach nur anders und besonders.. und das finde ich schön“. Ich verteilte kleine Küsse auf seinem Hals und drückte mich noch mehr an ihn dran. „Ich finde dich nämlich toll“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Grins nicht so.", murmelte ich amüsiert und stupste ihr sanft gegen die Stirn. "Was spinnt sich dein hübscher Kopf wieder zusammen? Sicher nur böse Dinge über mich." Ich wusste das Alais langsam aber sicher los musste, aber ich hatte nicht wirklich Lust, dass wir beide schon wieder zurück in die Realität mussten. Meine Mutter würde später immer noch deprimiert sein, weil ich ausziehe und der Vater meiner Freundin würde mich auch eine Stunde später weiter hassen. Alais und ich hatten einen sehr merkwürdigen Start. Ich konnte mich erschreckend gut, an unseren Anfang zurück erinnern. Ich konnte sie zu Beginn nicht einmal leiden und jetzt? Ja jetzt kam ich nicht mehr von ihr los. Was hatte sie nur angestellt? Grinsend spielte ich mit ihrem langen Haar, küsste ihre Wange und rollte mit den Augen. "Nenn mich noch einmal romantisch oder lieb und ich schubse dich ganz schnell wieder von meinem Schoß.", entgegnete ich ihr und grinste sanft. Es war niedlich, dass sie so positiv von mir dachte. Vielleicht musste sie das als meine Freundin auch? Allerdings war ich noch nie ein guter Mensch und ich wollte auch nie ein guter Mensch sein. Erstaunlicherweise kam das bei Frauen verdammt gut an. Wo wir schon dabei sind ...
      "Was war es mit dem ich dich rumgekriegt habe?", fragte ich sie dann interessiert. "Abgesehen davon, dass ich unglaublich gut im Bett bin."


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    • Alais

      Es fühlte sich wahnsinnig gut an, mit Luciel so rumzuspaßen und die Gefühle so offen zu zeigen, auch wenn ich ihm noch immer nicht sagen konnte, was ich da wirklich fühlte. Sein Grinsen brachte mich sofort dazu, ebenfalls zu lächeln und ließ meine Wagen sich rot verfärben. Er war wirklich phantastisch und machte mich dazu noch so glücklich, dass meine Schmetterlinge im Bauch verrückt wurden.
      Als Luciel mir eine ganz bestimmte Frage stellte erhob ich den Kopf und sah ihn direkt an, immerhin war es keine einfache Frage. "Ich glaube, die wenigen Momente in denen du mir gezeigt hast, dass du kein Arschloch bist, sondern auch anders sein kannst..";antwortete ich ruhig und lächelte ganz sanft, während sich meine Finger erhoben und ihm über die Wange strichen. "Die Momente, in denen du für mich da warst und Verständnis gezeigt hast.. aber auch die Momente, in denen du dich auf deine eigene Art und Weise um mich gekümmert hast..". Meine Augen verfolgten meine Finger, bevor sie bei seinen Lippen stehen blieben und ich den Blick wieder in seine Augen erhob. "Und natürlich die Tatsache,dass du so wahnsinnig gut im Bett bist!".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Es interessierte mich wirklich, was ausschlaggebend dafür war, dass Alais mit mir zusammen sein wollte. Klar, ich weiß selbst das ich heiß bin, aber ich bin eigentlich ein echter Arsch und besitze ein Ego so groß wie dieses Land. Die meisten Frauen wollen mit mir zusammen sein, nicht weil sie mich lieben, sondern weil es dem Image gut tut. Was auch immer das für ein Image sein mag. Das mich meine Freundin allerdings so hoch lobte, dass war merkwürdig und seltsam. Ich konnte gar nicht anders, als mir einen Moment überfordert durch das rabenschwarze Haar zu fahren und verlegen zur Seite zu sehen. Es war eigenartig. Ich konnte mir beim besten Willen keinen Moment vorstellen, in dem ich auch nur ansatzweise verständnisvoll war. Eigentlich war ich ein verdammt schlechter Einfluss für Alais und ihr Vater hat zumindest in dem Punkt alles Recht der Welt besorgt um seine Prinzessin zu sein. Allerdings kann ich sogar feierlich schwören, dass ich ihr niemals absichtlich weh tun würde. Da mir für all die lieben Worte echt keine Antwort einfiel, war ich froh das sie auf meine Aussage bezüglich der Bettgeschichte einging, damit konnte ich arbeiten und mich aus diesem netten Gespräch heraus winden. "Ich wusste doch, dass es an meinen Fähigkeiten im Bett liegt.", grinste ich amüsiert und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. "Lass mich dich Heim fahren."


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    • Alais

      Ich hätte noch ein wenig länger machen und dementsprechend Luciel auch ärgern können, denn wie es schien vertrug er keine richtig ehrlichen Komplimente, oder nette Worte, wie man es auch immer nennen wollte. Das merkte man unter anderem daran, dass er nichts erwiderte und Luciel hatte für alles einen blöden Spruch. Das andere Indiz war ganz klar: er sah erleichtert aus, als ich auf seinen Witz einging, denn so konnte er definitiv noch einen blöden Spruch reißen.
      „Wäre sehr nett, wenn du mich heim fährst“,entgegnete ich letztendlich und sah in seine Augen, wobei ich unwillkürlich Lächeln musste. „Aber ich habe meine Sachen noch alle hier.. ich bin direkt hier hin gekommen, um alles vorzubereiten.. im übrigens möchte meine Großmutter dich unbedingt kennenlernen!“. Ich beugte mich noch einmal vor, um ihm einen kleinen Kuss auf die Nase zu geben, bevor ich mich erheben wollte. Das Gespräch mit meinem Vater würde definitiv nicht einfach sein, aber ich würde alles hinkriegen.. das hatte ich mir fest vorgenommen!
      „Was war es eigentlich, weshalb du mich als deine Freundin ausgewählt hast?“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Ich war erleichtert nicht weiter auf irgendwelche Komplimente eingehen zu müssen. Nicht das ich kein Selbstbewusstsein hätte, ganz im Gegenteil. Mein Ego und Selbstwertgefühl ist ungefähr so groß wie das Land indem ich lebe, dennoch war es aus dem Mund von Alais eine ganz andere Geschichte. Aus ihrem Mund bedeuteten die Worte etwas und immer mehr breitet sich in mir das Gefühl aus, dass ich all diesen Anforderungen gerecht werden muss. Dabei hatte ich nie vor, irgendwie als der Good Guy dazustehen, das bin ich nämlich absolut nicht. Als Alais meinte, dass sie ihre Sachen hier noch hatte, nickte ich und wollte gerade vorschlagen, dass wir ihr Zeug einsammeln, da lies sie schon die nächste Bombe platzen. "Deine Großmutter?", hakte ich nach und blickte sie fassungslos an. "Ich bin der absolute Omaschreck Alais, dass solltest du wissen.", murmelte ich überfordert und fuhr mir dabei wie so üblich ins Haar. "Am Ende ist selbst sie noch gegen uns. Ich decke doch absolut jedes Klischee ab, vor welchem sie dich immer gewarnt hat." Ich schüttelte leicht den Kopf und folgte meiner Freundin, um ihre Sachen zu suchen. Bei ihrer nächsten Frage blickte ich ein wenig nachdenklich zu dem Paar Schuhe das ich aufhob und wedelte amüsiert mit ihnen vor der Nase meiner Freundin herum. Es gibt tausend Dinge, weshalb ich Alais zur Freundin wollte. " Du bist süß.", grinste ich amüsiert, wuschelte ihr dann aber durchs Haar. "Es gibt viele Gründe, aber der Hauptgrund ist wohl, dass du mich nicht ändern willst. Du liebst mich mit all meinen beschissenen Charaktereigenschaften."


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    • Alais

      Ich musste wirklich herzlich lachen. „Du kennst meine Großmutter nicht“, entgegnete ich kopfschüttelnd und grinste ein wenig. „Sie hält nichts von typischen Milchbubis.. sie erzählt immer, dass mein Großvater ein richtiger Bad Boy war.. aber das kann ich mir nicht vorstellen, heutzutage könnte er nämlich keiner Fliege etwas tun, außer meiner Großmutter.. die ärgert er immer noch gerne!“. Ich drehte mich zu meinem Freund um und lief einen Stück rückwärts, um Luciel anzusehen. „Du würdest ihr sicherlich gut gefallen.. außerdem kannst du mit deinem Charm jeden um den Finger wickeln“. Nach einem kurzen Zwinkern und einem breiten Lächeln drehte ich mich auch wieder um und öffnete die Tür zu einem kleinen Raum, in welchem ich meine Sachen liegen gelassen hatte. Um nicht in die eisige Kälte mit dem Kleid rauszugehen und womöglich dieses noch zu zerstören griff ich kurzer Hand zu dem Reißverschluss hinten am Kleid und öffnete es, bevor ich das Kleid fallen ließ. Wir waren nur unter uns, Luciel hat mich auch schon oft nackt gesehen deshalb schämte ich mich nicht. Doch, als er das Wort ‚lieben‘ in seinen Mund nahm drehte ich mich wieder zu ihm und sah hoch zu seinen Augen. Mein Herz raste in diesem Moment wie verrückt ,auch wenn ich es mir nicht ganz erklären konnte was der Grund dafür war.
      Ein Lächeln bildete sich auf meinen Lippen, ein sehr breites Lächeln sogar. „Ja, ich liebe dich mit all deinen beschissenen Charaktereigenschaften..“,bestätigte ich. „Vor allem aber diese beschissene Charaktereigenschaften“.
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    • Luciel

      Amüsiert blickte ich sie an "Bad Boy? Nennt ihr Mädels das so?", hakte ich amüsiert nach. Ich war mir nicht wirklich bewusst, dass ich in diese Kategorie falle. In meinen Augen bin ich einfach nur ein Arsch, aber gut. Es ist schon irgendwie niedlich, was in den Köpfen der Mädchen über uns Kerle so vor sich geht. Ich sollte mal diesbezüglich genauer nachhaken. Ich lauschte der Stimme meiner Freundin eine Weile, musste hin und wieder leicht lachen und sammelte nebenher mit ihr all das Zeug ein, das sie hier noch untergebracht hatte. "Ja, mein Charme ist fantastisch, ich weiß.", antwortete ich ihr grinsend und zog sie einen Moment zu mir, um ihr einen Kuss auf die Lippen zu hauchen. "Wenn man bedenkt, dass du mich anfangs gehasst hast, muss ich schon echt geil sein." Grinsend wuschelte ihr ins durch das lange Haar. Ich mochte schon immer Frauen mit langen Haaren, vielleicht war das eine Schwäche? Wer wusste das schon, aber ich bevorzuge es. Ich beobachtete sie zufrieden, während sie ihr Kleid aus zog und es über ihren wohlgeformten Körper glitt. Ja, ich hab mir eindeutig eine verdammt scharfe Freunde geangelt. Meine Augen wanderten über ihren schlanken Rücken, zu ihrem knackigen Hintern und hinab an ihren langen Beinen. Mich riss erst die Antwort meiner Freundin aus den Gedanken und die Tatsache, dass ausgerechnet ich das Wort ´lieben´in den Mund genommen hatte. Mist,über den ganzen Gefühlsscheiß hatten wir ja noch gar nicht geredet. Wie immer wenn es um so etwas ging, fuhr ich mir durchs Haar und blickte leicht zur Seite. "Jaja, zieh dich an und dann lass uns fahren."


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    • Alais

      Da waren wieder die Anzeichen dafür, dass Luciel etwas unangenehm war und natürlich wusste ich, was es war. Er fuhr sich immer durch die Haare, wenn er sich unsicher war, aber ich war es definitiv auch, doch natürlich war auch ich dieses Mal diejenige, die das Eis wieder brach und die Situation wieder auflöste. „Du hast damit angefangen!“, sagte ich und streckte Luciel die Zunge raus. Es dauerte nicht lange, bis ich meine Klamotten wieder an hatte und ich die anderen Sachen in meiner Tasche verstaute. Kurzer Hand steckte ich diese Luciel in die Arme, damit er meine Sachen tragen durfte, für irgendetwas musste er ja auch gut sein.
      Ein wenig schüchtern und immer noch von der vorhergingen Situation benommen sah ich zu ihm hoch und steckte mir eine der Strähnen hinter das Ohr, um sie nicht im Gesicht zu haben. „Wir könnten los, wenn du möchtest“, kam es aus meinem Mund, den auch ein kleines Lächeln zierte. „Auch wenn ich nur ungerne in die Höhle des Löwen möchte.. am liebsten würde ich da nie wieder hin müssen“.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Langsam aber sicher habe ich die Befürchtung, dass meine liebe Alais meine Macken nur zu gut kannte. In vielen Dingen bin ich ein Buch mit sieben Siegeln, aber in solchen Angelegenheiten bin ich so einfach zu durchschauen, dass es mich regelrecht ankotzt. Als Alais mir die Zunge herausstreckte, tat ich es ihr gleich und nahm grinsend die Tasche an mich, welche sie mir in die Hand gedrückt hatte. Ich hätte diese ohnehin genommen, aber sie fast ins Gesicht geworfen zu bekommen, war dann doch ein interessanter Weg mich zum Tragen zu überreden. Gott, ich vergöttere die Kleine. Wann bin ich eigentlich so geworden? Ist ja grauenhaft, dieses romantische Zeug ...
      "Das wird schon. Wir können nicht ewig einen Bogen um den Alten machen, außerdem will ich meine Mutter nicht so traurig sehen, nur weil dein Vater ein Hornochse ist ... nichts für ungut.", murmelte ich dann und nahm ihre Hand, während ich sie hinter mir her zog. "Wird schon schief gehen." Zusammen mit Alais war ich dann zu meinem Wagen gelaufen, hatte ihre Sachen in den Kofferraum gepackt, während ich ihr deutete, dass sie schon einsteigen konnte. Ich hatte mich hinter das Lenkrad gesetzt, startete den Motor, legte den Gang ein und setzte das Auto in Bewegung. Der Verkehr war die Hölle, aus Gründen, die ich selbst nicht ganz verstand. "Ist heute irgendein Event in der Stadt, weil hier so viel Verkehr ist?", fragte ich Alais, immerhin war sie in solchen Dingen deutlich besser informiert als ich.


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