[2er RPG] I Hate You - I Love You

    • Alais

      „Ich weiß es nicht, als ich gesehen habe von wem sie ist habe ich sie wütend in meine Jackentasche gesteckt und habe auf dich gewartet“,erklärte ich auf die Frage nach der Karte hin und seufzte leise. Dann wartete ich darauf, dass das Bäumchen fertig war.
      Ich kicherte kurz über die Bemerkung von Luciel, der scheinbar genervt von der Nettigkeit des Verkäufers war. Er sah wahrscheinlich mehr darin, als ich es tat und ich fand es süß, sogar ziemlich süß. Recht erschrocken sagte mir der Verkäufer den Preis für das Bäumchen und ich drückte ihm das Geld auf. Er reichte es Luciel und ich konnte immer noch nicht aufhören zu grinsen. „Du bist manchmal echt Süß“,merkte ich an, nachdem wir uns langsam wieder von dem Verkäufer entfernten. „Ich hätte zu gerne gesehen, wie du ihm die Augen wirklich ausgestochen hättest“. Es hatte mich wahnsinnig glücklich gemacht, dass Luciel so reagiert hatte, warum auch immer. Es zeigte mir, dass ich Luciel tatsächlich was bedeutete.. und das war Aufmunterung genug, er war wirklich gut darin.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Mh, willst du sie dir anschauen oder es lieber lassen?", fragte ich sie dann und versuchte mir ansatzweise vorzustellen, wie sie sich dabei fühlen musste. Problem ist nur das ich ungefähr so einfühlsam bin wie ein Kühlschrank und mein Verständnis für andere ist wahrscheinlich irgendwo auf dem Mindestmaß. Was sollte man in so einem Moment sagen oder tun? Ich muss gestehen, dass ich mit ihrer Mutter-Geschichte ziemlich überfordert bin. Ich sollte als Freund irgendetwas tun, aber ich wusste nicht genau was. "Sorry, ich bin in sowas nicht gut.", murmelte ich dann, ehe wir uns zum Weihnachtsbaum shoppen aufmachten. Nachdem mir der Verkäufer mit seiner billigen Anmache auf den Zeiger gegangen ist, war ich froh als Alais endlich gezahlt hatte. "Ich bin süß, weil ich Leute bedrohe?", hakte ich dann nach und rollte leicht mit den Augen. "Nein, das hättest du nicht sehen wollen. Du hättest geschrien ... wie eine Maus.", grinsend küsste ich sie auf die Stirn und wartete darauf, dass uns der Verkäufer endlich den beknackten Baum in den Kofferraum trug - war ja auch das mindeste. Als dann endlich alles eingeladen war und wir wieder im Auto saßen, steuerte ich den Weg nach Hause an um den Baum abzuladen.


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    • Alais

      „Ich werde sie entsorgen“,sagte ich schulterzuckend und sah zu Luciel hoch. „Ist schon in Ordnung, du machst es gut“,lächelte ich. Das tat er wirklich, vor allem mit der Drohung, die ich zu gerne sehen würde.
      „Ich hätte dich angefeuert,also bitte.. in einem knappen Cheerleaderröckchen“,lachte ich, während der Verkäufer den Baum in den Kofferraum trug. Begeistert sah er nicht aus, aber ich war begeistert von Luciel und mein Herz konnte sich kaum beruhigen, mal gut, dass ich nicht ständig rot wurde. Dagegen war ich immun.
      Wir saßen wieder im Auto und ich konnte mir mein dämliches Grinsen immer noch nicht verkneifen. „Dieses Jahr fängt Weihnachten deutlich besser an,als die Jahre zuvor“,sagte ich,während mein Blick auf der Straße lag. Besser als das Gezicke meiner Mutter, das Gejaule meines Vaters und meine Aufgaben, die ich alleine kaum bewältigte. „Ich habe dann auch soweit alles“. Und wir konnten endlich ruhig nach Hause zu mir, um den Baum zu dekorieren. Wobei es wahrscheinlich wieder an mir hängen bleiben würde. Aber was soll’s? Würde der Bauch halt so aussehen, wie ich es wollte!
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Sicher?", murmelte ich dann und beugte mich leicht zu ihr, um ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht zu streichen. "Vielleicht will Sie sich entschuldigen, für alles?" Ich küsste ihr auf die Stirn und seufzte. "Nein, ich bin echt lausig in so etwas." Es dauerte danach zwar einige sehr lange Minuten, die sich zogen wie Kaugummi, bis dieser Typ endlich diesen beknackten Baum in mein Auto geladen hatte. Glücklicherweise war der Baum nicht groß und der Kerl hatte Glück, dass er mir keine Kratzer in den Wagenlack gemacht hat. Glück für ihn. Alais sah immer noch ziemlich erfreut über die Tatsache aus, dass ich gerade bekundet hatte, dass sie vergeben war. Mädchen, ein ewiges Phänomen. "Wenn ich dich als Cheerleader sehen möchte, gibt es auch deutlich andere Möglichkeiten dazu.", grinste ich sie frech an und fuhr mit ihr zusammen nach Hause. Da ich nicht wollte, dass sie den Baum trug, schleppte ich das Bäumchen in ihr Wohnzimmer oder beziehungsweise in den Raum, wo sie ihn haben wollte. "Hier hin?"


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    • Alais

      "ja, sicher", sagte ich und nickte dabei, um es deutlich zu machen, sein Kuss auf meine Stirn ließ mich sofort lächeln. "Meine Mutter ist kein Mensch, der sich entschuldigt.. Sie ist ein Mensch, der anderen die Schuld in die Schuhe schiebt..",erklärte ich und zuckte mit den Schultern. "Wenn du willst kannst du sie ja lesen und mir sagen, ob sie sich entschuldigt". Wir fuhren nach Hause und seufzte zufrieden, als wir da waren und wir ausstiegen. Luciel trug den Baum in das Wohnzimmer rein und ich plazierte den Ständer dort hin, wo ich den Baum haben wollte. "Hier..",sagte ich kurz und deutete auf den Ständer. "Danke sehr..". Ich lächelte breit, nachdem der Baum stand und stellte mich auf die Zehnspitzen, um Luciel einen Kuss auf die Wange zu geben. "Ich bin froh, dass ich das Ding nicht alleine herbringen musste.. wie kann ich mich revanchieren?"fragte ich und lächelte breit, während meine Augen Luciels Augen fokussierten. Er war wirklich ein guter fester Freund, das glaubte er ja selbst kaum.
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    • Luciel

      Ich hörte ihr einen Moment schweigend zu, ehe ich mit den Schultern zuckte. "Keine Ahnung, ich kann das weder bestätigen noch verneinen. Ich kenne Sie nicht.", antwortete ich ihr dann und schüttelte den Kopf, bezüglich des Angebots, ob ich es lesen wollte. "Das ist deine Sache. Du musst für dich selbst entscheiden.", meinte ich dann, küsste noch ein Mal ihre Stirn und stellte danach den Baum an der Stelle auf, an der Sie ihn haben wollte. Es dauerte noch einen Moment bis ich ihn an einem Ständer für den Stamm befestigt hatte, aber ich war selbst erstaunt, dass ich mich dabei ziemlich gut anstellte. Naja, ich lasse es mal als Technik gelten und Technik, ist meine Domäne. Als mich Alais auf die Wange küsste, grinste ich sie leicht an. "Wie du dich revanchieren kannst? Indem du mich nicht dazu zwingst, den Baum auch noch zu schmücken.", antwortete ich ihr direkt. So etwas lag mir nicht und ich wollte das sich meine Freundin an ihrem Weihnachtsbaum austoben konnte. Immerhin liebte Sie Weihnachten. Ich war eher der Grinch, ich musste das weniger haben.
      "Wo ist dein Alter? Muss er heute Arbeiten?", fragte ich Alais und stand wieder auf, da ich noch vor den Baum gekniet war. Sicherheitshalber lief ich noch einmal um den Weihnachtsbaum herum, nicht das er mir wieder zur Seite kippte und meine Arbeit damit ruiniert war. Sicher ist eben Sicher.


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    • Alais

      Ich grinste breit und nickte nach Luciels Wunsch. „Ich hätte dich sowieso nicht um Hilfe gebeten“,stellte ich klar und streckte ihm leicht die Zunge raus. Dieses Jahr würde der Baum so aussehen, wie ich es gerne hätte. Er würde zwar schlicht sein, aber mit Pinien Lämpchen, schlecht zu übersehen, dass es meine Lieblingsfarbe war.
      Während Luciel sich den Baum noch genau ansah zog ich eine Kiste aus dem Flur ins Wohnzimmer, um die nötige Deko rauszusuchen. „Mein Vater ist glaube ich noch oben..ich habe ihn nicht gesehen und deine Mutter auch nicht“,stellte ich fest und zuckte mit den Schultern. Es war schon etwas merkwürdig, aber die beiden waren erwachsen und zum Abend war noch ein wenig Zeit. Nachdem Luciel mit seiner Arbeit zufrieden war drehte ich ihn zu mir um und sah zu ihm hoch. „Ich weiß gar nicht, was ich ohne dich gemacht hätte“,grinste ich breit und stellte mich auf die Zehnspitzen, um Luciel einen Danke-Kuss zu geben. „Du bist auch befreit, wenn du magst“. Außer er wollte zusehen, wie ich den Baum schmückte, aber das bezweifelte ich.
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    • Luciel

      "Ach, das hättest du nicht?", hakte ich amüsiert nach als sie mir die Zunge heraus streckte und zog sie daraufhin in meine Arme. "Hättest du.", hauchte ich ihr spielerisch ins Ohr und küsste leicht ihren Hals. Neckend, quälend langsam. Grinsend lies ich wieder von ihr ab und warf mich zurück auf das Sofa. Ich beobachtete sie ein wenig beim Schmücken des Baumes, lauschte ihren Antworten und nickte hin und wieder. Garantiert war meine Mutter bei ihrem Alten ... oder arbeiten. Eins von beiden würde es sein. Seit dem sie so verknallt ist, habe ich sie kaum zu Gesicht bekommen. Ich dachte eigentlich das sie aus dem Alter wäre, aber offenbar war Teenager-Liebe in jedem Alter möglich. Ich freute mich ja irgendwie für sie. Vielleicht klappte es dieses Mal und vielleicht hatte es dieses Mal wirklich Zukunft. Ich mochte den Typen zwar nicht unbedingt, aber es war offensichtlich das er sie liebte. Als Alais sich bei mir bedankte und mir einen Kuss gab, musste ich leicht lachen. "Ja, ich weiß. Ich bin einfach fantastisch.", antwortete ich ihr amüsiert. "Ich bin befreit? Kommst du den ohne mich zurecht? Ohne mich den fantastischen und verdammt gut aussehenden Luciel? Ich bezweifle.", grinste ich frech und musste dann doch den Kopf schütteln. Seit wann war ich eigentlich so albern?

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      Alais

      Luciel war wirklich mies,wenn er es wollte. Er wusste genau, wie er es schafft mich zu quälen und er wusste genau, was mich ärgerte. Seine Küsse an meinem Hals ließen mich entspannen und einen wohligen Seufzer raus lassen. Er ließ dann aber ab und warf sich auf das Sofa, da fing ich an den Karton auszupacken.
      „Ja, du bist befreit“,sagte ich letztendlich und sah zu Luciel. „Und nein ich komme ohne den fantastischen und verdammt gut aussehenden Luciel nicht zurecht, ich werde ihn furchtbar vermissen wenn er geht, aber bevor er die kompletten freien Tage mit seiner Freundin verbringt darf er die Ruhe als freier Mann noch ein wenig genießen“. Ich grinste breit, wobei es eher eine Mischung zwischen einem Schmunzeln und einem Grinsen war. Erst dann bemerkte ich, dass ich das Wort ‚Freundin‘ benutzt hatte. Nie im Leben hätte ich vorher gedacht, dass ich mal Luciels Freundin sein könnte. Nie...aber ob es wirklich so eine normale Beziehung war, da war ich mir nicht sicher. Ich war mir nur dessen sicher, dass mich Luciel unfassbar glücklich machte, allein mit seiner Anwesenheit. „Wenn der wundervolle Luciel mag,darf er aber natürlich auch bleiben und mir helfen“,sagte ich schließlich grinsend und hielt die Deko hoch. Ich lachte dann schließlich. „Ich würde dich nur darum bitten, mir mein wundervolles Geschenk aus deinem Auto zu bringen.. ich habe es nicht mit reingenommen..“. Ich Dussel..
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    • Luciel

      Als Alais davon sprach, dass sie ohne mich eben nicht zurecht kam, grinste ich sie frech an. "Ich wusste es.", schnurrte ich ihr amüsiert entgegen. Das war glaube ich das erste Mal, dass sie sich als meine Freundin bezeichnet hatte. Es ist immer noch merkwürdig und das würde es sicherlich auch noch eine ganze Weile lang sein. "Freier Mann? Hast du etwa vor mich hinterher in Ketten zu legen? Wie schmutzig." lachend lehnte ich mich mehr an das weiche Sofa und kuschelte mich an eines der Kissen - bequem. Ich beobachtete Alais noch ein wenig, wie sie mit den Weihnachtsbaumkugeln um den Baum hüpfte, schüttelte aber schnell den Kopf, als sie vom Helfen sprach. Ich und Baum schmücken? Lieber nicht, das würde nur böse enden und mit vielen kaputten Christbaumkugeln. "Ich hole lieber dein Kleid aus dem Auto.", antwortete ich daher schnell, stand auf und schnappte mir meine Autoschlüssel die ich auf dem Wohnzimmertisch hatte liegen lassen und ging aus der Wohnung in Richtung meines Autos.

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    • Alais

      „Wenn du wüsstest, was ich dann alles mit dir vor habe“,antwortete ich grinsend und amüsiert. Luciel war ein Herr, mit welchem man solche Scherze bedenkenlos reißen konnte. Er hatte zwar seinen speziellen Humor,aber ich kam bisher damit eigentlich recht gut klar.
      Er erhob sich und verließ das Haus, ich stand wie gebannt mit der Girlande in meiner Hand und starrte die Tpr an,durch die er gegangen war. Ich ertappte mich mehrmals dabei,ihm nachzusehen, immer wieder. Das war für mich nicht ganz eindeutig, aber es passierte automatisch und ich konnte es nur selten verhindern. Ich hatte noch nicht mal eine Ahnung,warum ich es tat, aber irgendwie tat ich es gerne-merkwürdig.
      Nachdem ich irgendwie wieder zu mir kam beschäftigte ich mich noch etwas mit dem Weihnachtsbaum. Mein Vater kam die Treppe ziemlich verschlafen runter,was die beiden wohl die ganze Nacht über getrieben haben? Ich hatte es genau gehört.. er stellte sich in die Küche,ich hörte das Knuspern der Kekse die ich gebacken habe,dann die Töpfe,die mein Vater rausgeholt hatte und schließlich das Radio,im welchen heute wahrscheinlich nichts anderes als Weihnachtslieder laufen würden. Mit einem Schritt zurück konnte ich in die Küche sehen und sah meinem Vater,wie glücklich er eigentlich war. Sofort machte sich ein Lächeln auf meinen Lippen breit und leise vor mich hin singend machte ich den Baum fertig. Er war so schön dezent und dennoch glitzerte es an jeder Stelle, meiner Mutter würde er nicht gefallen, aber mir gefiel er sehr. Das reichte aus.
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    • Luciel

      Mit einem frechen Grinsen und einem Augenzwinkern hatte ich den Raum verlassen, das Haus und machte mich auf dem Weg zu meinem Wagen. Irgendwie ist es ja schon echt niedlich, wie Alais sich über diese Weihnachtsgeschichte freut. Ich kann zwar mit diesem Kommerztag etwas anfangen, aber das Leuchten in ihren strahlenden Augen stimmt mich fast schon selbst in weihnachtliche Stimmung - naja ich schiebe es einfach mal auf diese Beziehungskiste. Die meisten Männer werden sentimentaler als sonst, sollten sie mal den Deckel zu ihrem Topf gefunden haben. Offenbar bin ich da keine Ausnahme - gruselig. Jedenfalls hatte ich meine Wagentüre geöffnet, schnappte mir den länglichen, schwarzen Karton und schloss das Auto wieder. Vielleicht hätte ich mir die Tür offen lassen sollen, den nun stand ich ziemlich blöd vor der Türe. Ich bin auch selten dämlich. Seufzend drückte ich auf die kleine Klingel an der Wand und wartete darauf das mir meine Freundin die Tür öffnete. Hab ich ja echt nachgedacht, Respekt Luciel.
      Ich würde also Weihnachten mit Alais verbringen. Es ist schon ein wenig merkwürdig. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so auf das Mädchen stehen würde, welche mir Anfangs so auf den Zeiger gegangen war. Diese Nacht hatte offenbar mehr verändert, als ich mir eingestehen wollte.


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    • Alais

      Langsam räumte ich die Kisten auf,das Wohnzimmer wollte ich auch noch ein wenig gestalten. Mein Zimmer hatte ich schon vor Tagen gemacht,da hing jetzt eine Lichterkette von der Decke und gab ein wenig Licht wenn es abends dunkel war. Ich fand es wirklich schön, schöner als das normale Licht. Es hatte etwas von Gemütlichkeit und Romantik.
      Ich schnappte mir die kleine Leiter aus der Küche und wollte gerade drauf steigen, da klingelte es wieder an der Tür. Luciel hatte sich wohl die Tür nicht offen gelassen, Dussel.
      Ich ließ mein Vorhaben auf die Leiter zu steigen zunächst liegen und bewegte mich zu der Tür, um sie schwungvoll zu öffnen und Luciel mit einem Schmunzeln anzusehen. Ich sagte zwar nichts,lieber dachte ich es mir und behielt es für mich. „Herein bitte“,kam es aus meinen Lippen und ich trat bei Seite um meinen Freund reinzulassen. Das Schmunzeln wurde zu einem Lächeln und mein Blick ließ von ihm nicht ab. Gott wie verknallt ich nur war, und das in so einen Arschloch. Es haben sich einfach zwei...äh komische gefunden!
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    • Luciel

      Glücklicherweise hatte Alais kein Kommentar von sich gegeben. Dennoch lief ich ein wenig grummelnd hinein, fast schon etwas schmollend. "Hier.", murmelte ich und legte den schwarzen Karton mit ihrem Kleid auf das Sofa, während ich den Weihnachtsbaum ansah. Nun meine Freundin konnte sich an dem Ding eindeutig austoben. "Sag mal, wann ist dieses Essen nochmal?", fragte ich sie dann, weil mir erneut die Uhrzeit entfallen war. Könnte aber auch daran liegen, dass ich darauf nicht wirklich Lust hatte. Nichts für ungut. Ich hatte ja nichts gegen die anderen und Alais und meiner Mutter zu Liebe, würde ich natürlich da sein und mich benehmen, aber das bedeutete nicht, dass ich Lust auf diesen ganzen Weihnachtskram hatte. Ich bin echt der Grinch. Nur nicht so grün und deutlich besser aussehend. Mein Blick fiel auf die Kisten an der Seite. "Soll ich dir mit den Kisten helfen?", erkundigte ich mich dann bei Alais, damit sie diese nicht alleine durch die Gegend tragen musste. Wenn ich schon nicht beim Schmücken helfe, kann ich ihr wenigstens die Tragearbeit abnehmen. Dann soll sich mal einer beschweren, ich sei kein Gentleman. Okay, ich bin wirklich keiner, aber sie ist immerhin meine Freundin und da wollte ich mich dann doch nicht ganz so doof anstellen.


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    • Alais

      Meine Augen musterten das Geschenk,welches Luciel auf dem Sofa abgestellt hatte und ein breites Lächeln bildete sich auf meinen Lippen. Doch die Arbeit rief und so stellte ich die Leiter so hin, dass es passte und kletterte langsam drauf. „Um sechs ist das Essen“,antwortete ich und mein Blick ging zu Luciel. „Hast also noch genug Zeit um deine Freiheit zu genießen“. Mit einem Grinsen befestigte ich die Deko an der Wand und an den Fensterrahmen. Es war nicht viel, aber wenigstens etwas. Luciel fragte mich nach den Kisten und ich sah zu ihm. „Gerne kannst du sie auf den Schrank im Flur stellen, dann muss ich es nicht tun“, antwortete ich und mein Lächeln wurde noch breiter. „Du bist echt der beste!“. Mein Freund konnte zwischendurch echt toll sein, wenn er es auch wollte. Ich passte kurz nicht auf, während ich in Gedanken bei Luciel war und verpasste eine Stufe beim Absteigen. Mit einem kurzen Laut machte ich meine Verwunderung darüber bekannt und fiel. Das würde keine sanfte Landing sein, aber zum Glück war es ja nicht allzu hoch.
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      Luciel

      "Freiheit.", murmelte ich amüsiert und hob eine Augenbraue "Als ob." Danach schnappte ich mir eine der Kisten und wollte mich gerade auf den Weg zum Flur und besagten Schrank machen, da hörte ich einen lauten Aufschrei. Natürlich gehörte es sich für einen Freund, dass er zu seiner Freundin sprang, aber es war erschreckenderweise sogar Reflex, dass ich die Kisten direkt fallen lies und zu ihr sprang. Die Leiter war nicht sonderlich hoch und unbedingt weh getan hätte sie sich dabei nicht, aber alles in mir schrie danach, sie auf keinen Fall fallen zu lassen. Man sollte mir einen Preis verleihen! Leider war meine Heldentat nicht ganz so cool wie ich gehofft hatte, denn ich hatte sie zwar aufgefangen und Alais blieb unversehrt, aber ich war mit dem Fuß umgeknickt und mit ihr somit auf den Boden gefallen. Ich biss mir auf die Lippen, da es für mich doch deutlich schmerzhafter war, als ich zugeben wollte. Natürlich lies es der Mann in mir nicht zu, jetzt irgendein Zeichen der Schwäche zu zeigen, aber holy Shit, das tat wirklich weh! "Geht es dir gut?", fragte ich Alais dann und blickte zu der Leiter, während ich noch auf dem Boden saß mit ihr in meinen Armen. "Sei vorsichtiger, Tollpatsch. Das hätte böse enden können. So ungeschickt wie du bist, hättest du dir noch richtig weh getan."


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      (Ahhhh dein Gif passt perfekt zu den beiden!! *-* )

      Alais

      Entgegen all meiner Erwartungen landete ich ziemlich weich in Luciels Armen, bevor wir beide auf dem Boden landeten Das hatte ich wirklich nicht erwartet, dass er mich fangen würde. Nicht, dass ich es ihm nicht zugetraut hätte, aber er war eigentlich weit entfernt und als so schnell hätte ich ihn auch nicht eingeschätzt. „Mir geht es gut...bei dir alles in Ordnung?“,antwortete ich und hob meinen Kopf um Luciel anzusehen. „Es tut mir leid.. ich war in Gedanken wo anders“, murmelte ich und sank den Blick ein wenig. „Aber du hast mich gerettet..“, hauchte ich noch bevor meine Hand seinen Kinn zu mir zog und meine Lippen auf seinen landeten. Ich küsste Luciel zart und dennoch leidenschaftlich, als ein Dank für meine weiche Ladung auf ihm. Irgendwie musste sich seine Rettung ja gelohnt haben und einen kleinen Vorgeschmack auf heute Abend bekam er damit auch noch. „Ich Danke dir“,hauchte ich in den Kuss hinein.
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    • (Danke *-* Ich vergöttere ja Tomoe :D)
      (Sorry das der Post so lange gedauert hat, ich war die Tage nicht online :/ )

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      Collen

      Es ist schon wirklich merkwürdig. So arschig es auch klingen mag, normalerweise hätte ich sie nicht aufgefangen. Aber ...
      Meine Beine haben sich von allein bewegt und ich konnte nicht anders. Jetzt wo ich mich auf Sie eingelassen habe, fange ich an anders zu werden. Es ist unheimlich und dieses ´nett sein´macht mir Sorgen. Ich will nicht nett sein, absolut nicht. Als ich mich bei ihr erkundigte ob es ihr gut ging, gab sie mir glücklicherweise die Antwort das ihr nichts fehlte. Ich atmete erleichtert aus, griff aber eher unbewusst mit meiner freien Hand zu meinem Knöchel. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mir bei so einer Aktion weh tun könnte. "Es geht mir gut.", murmelte ich dann und erwiderte den Kuss, den sie mir schenkte. "Sei vorsichtiger, verstanden?" Ich seufzte leise und wuschelte ihr dann durchs Haar. "Wenn du irgendwo nicht hinkommst, dann frag mich bevor du auf so eine wackelige Leiter steigst." Ich drückte sie noch einmal an mich, ehe ich gemeinsam mit ihr aufstand und mir einen Moment auf die Lippen biss. Mh, wird schon nichts sein, wahrscheinlich einfach nur verstaucht oder so. Immerhin kann ich stehen, also werde ich mir darüber auch nicht den Kopf zerbrechen.


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    • // Mach dir keine Sorgen! Ich hänge auch hinterher .-.//

      Alais

      Ich seufzte, denn auch wenn Luciel es nicht zu gab, in seinen Augen war schon zu sehen, dass irgendetwas war. Vielleicht hatte er sich ja weh getan,während er mich aufgefangen hatte? Aber er sagte, es wäre nichts und damit würde ich es auch beruhen. „Ich werde vorsichtiger sein.. und dich, meinen starken Retter immer zur Hilfe holen!“,sagte ich mit einem gespielt ernsten Unterton, bevor ich breit lächelte. Da mir nichts war konnte ich mich auch in Ruhe erheben und sah zu meinem Freund, der sich auf die Lippen biss. Er hielt mich wohl für dumm..? „Luciel.. ich mag nicht blöd klingen, aber bist du dir sicher, dass alles mit dir in Ordnung ist?“,fragte ich den Herren, doch dieses Mal ein wenig ernster. Wenn er sich weh getan hatte, musste ich ihm irgendwie helfen können, er musste jetzt wirklich nicht den Helden spielen. Das war so richtig typisch männlich... einfach immer und zu jeder Zeit den Unzerstörbaren spielen und denken, wir Frauen würden darauf stehen. Gar nicht wahr.. aber leider war deren Stolz größer.
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      Luciel

      "Gutes Mädchen.", antwortete ich ihr dann zufrieden, als sie mir bestätigte das sie in Zukunft besser aufpassen würde. Bei aller Liebe, ich bin zwar jetzt ihr Freund, was immer noch etwas merkwürdig ist, aber ich werde nicht ständig da sein können. Bei ihrem Glück fällt sie von irgendwelchen Treppen oder wird vom Tannenbaum erschlagen. Ich seufzte leicht bei der Vorstellung und strich ihr sanft durchs Haar. "Irgendwie macht man sich Sorgen dich allein zu lassen.", murmelte ich leise und ein wenig mehr zu mir selbst. Als wir dann zusammen aufgestanden waren, hatte ich mir eine Moment auf die Lippen gebissen. Offenbar habe ich mich echt beschissen bewegt. Jedenfalls tat es mehr weh als ich erwartet habe. Bei ihrer Frage allerdings, grummelte ich etwas. "Es geht mir gut.", brummte ich zurück. Danach schnappte ich mir die Kisten, die ich zuvor fallen gelassen hatte und räumte diese zu Ende auf. Ich bin nicht wehleidig, auch nicht wenn ich Männergrippe habe, nur um das gleich mal klar zustellen. Ich werde garantiert nicht das jammern anfangen, nur weil mir der Knöcheln eben weh tut. Ja verdammt, ich habe ein Ego so groß wie der Mount Everst! -Problem damit?
      Ein wenig schmollte ich ja schon, da ich den aufmerksamen Blick von Alais sehr wohl bemerkte.


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