[2er RPG] I Hate You - I Love You

    • Alais

      Ich seufzte nur über die Bemerkung von Luciel. Er war genauso wegen der Situation genervt, wie auch ich, deshalb nahm ich es ihm auch nicht übel, wie er mit mir sprach. Wenn ich nicht noch halb am schlafen sein würde, würde ich mich sicherlich auch aufregen, aber das konnte ich ja noch später.
      Ich navigierte den Herren durch die Stadt und versuchte die Wege zu nehmen, die von der Straße her etwas größer waren, denn es war schon rutschig auf den Straßen. Aber ich fand, dass Luciel ein hervorragender Autofahrer war und er hatte das auto wirklich gut im Griff gehabt. Ich fühlte mich sicher und brauchte mich nicht über den Weg aufzuregen.
      Als er endlich einen Parkplatz gefunden hatte seufzte ich. Jetzt musste ich in die Kälte raus. "Ich werde das andere Auto nach Hause fahren.. ",murmelte ich und griff zu meinem Handy, um meinen Vater anzurufen, aber es ging niemand dran. "Merkwürdig..",murmelte ich und rief noch einmal an, vergeblich. Ich griff zu der Autotür und holte tief Luft, bevor ich aus dem Auto ausstieg, um mich umzusehen. "Ich gehe mal kurz rein, nachsehen, ob sie vielleicht drinnen warten".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Ich brummte während der Fahrt nur noch vor mich hin. Ich war es gewohnt mitten in der Nacht aufzustehen, immerhin war mein Schlaf mehr als nur lausig. Allerdings hatte ich ausnahmsweise wirklich einmal gut geschlafen! Es war zum verrückt werden. Das nennt sich wohl Karma und da ich kein guter Mensch bin, würde wohl jeder schreien, dass ich das eindeutig verdient hatte. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis wir dieses beknackten Restaurant erreichten und ich fragte mich wirklich, warum um alles in der Welt die beiden in ein Lokal am Arsch der Welt fahren mussten, statt wie jeder normale Mensch ins Stadtzentrum. "Geht klar." murmelte ich dann, als wir einen Parkplatz gefunden hatten und Alais mir erklärte, dass sie den anderen Wagen Heim fuhr. Als sie versuchte zu telefonieren, schien niemand ran zugehen.
      "Sie wären schön blöd, wenn sie in der Kälte gewartet häten. Warte ich komme mit." antwortete ich der Kleinen, schnallte mich ab und folgte ihr, während ich per Knopfdrück auf den Schlüssel meinen Wagen abschloss. Zusammen mit Alais lief ich in das Restaurant und versuchte nach unseren beiden Chaoten Ausschau zu halten.


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    • Alais

      Ich seufze zufrieden, dass Luciel mit mir raus in die Kälte wollte. Der Temperaturunterschied war wirklich enorm und ich fing sofort an zu frieren, als ich draußen stand. Da sich der Herr mit mir auf den Weg rein machte kam ich ihm näher, um etwas Wärme zu haben. "Ich hoffe, das nimmst du mir nicht übel",murmelte ich daraufhin nur und überquerte mit ihm den Parkplatz, um im Restaurant von einer gemütlichen Wärme begrüßt zu werden. Zu meiner Enttäuschung sah ich weder meinen Vater, noch Luciels Mutter irgendwo. Auch mein Bruder war nicht hier. Das Restaurant war leer und schloss bald.
      "Die wollen mich doch verarschen,oder?",fragte ich. "Hier wollten sie hin. Da hat mein Vater mich noch lange überreden wollen!". Ich seufzte und beruhigte mich, bevor ich eine Dame aufgriff, die das Geschirr trug. Ich fragte sie, ob sie denn die Herrschaften gesehen hatte, aber sie erinnerte sich nicht dran. Ich bedankte mich und sah etwas überfordert zu Luciel. Mein Handy klingelte dann und ich ging dran.
      "Mein Bruder",murmelte ich zu Luciel, nachdem ich die Stimme gehört hätte. "Er ist in der Stadt alleine und hat keine Ahnung wie er zurück kommt..", erklärte ich weiter, während mein Bruder sprach und ließ Luciel nicht aus den Augen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Als Alais neben mich rutschte und mich fragte, ob ich ihr diese Geste übel nahm, schüttelte ich den Kopf. "Tu ich nicht, aber du solltest dir echt angewöhnen dich mal dicker anzuziehen. Wir haben Winter, wer ist so doof und läuft da nur mit Pulli und ohne Jacke herum." murmelte ich dann und zog meine Jacke aus, ehe ich sie ihr über die Schulter legte. "Manchmal bist du echt noch ein Kind."flüsterte ich leise, allerdings klangen diese Worte sanfter als ich gedacht hatte. Eigentlich waren sie fast schon liebevoll. Zusammen mit der Kleinen bertraten wir dann das Restaurant nur um zu erfahren, dass hier kein Schwein war und der Schuppen eigentlich gerade schließen wollte. Ihr scheiß ernst? "Wo zur Hölle, stecken die beiden?" fauchte ich dann sauer und fischte mir ebenfalls mein Handy heraus, um meine Mutter anzurufen. Diese ging ans Handy und erklärte mir, dass sie in einem ganz anderen Restaurant seien. Ich fasse es nicht....
      Ich legte direkt auf und seufzte genervt, während uns die Kellnerin weiter ansah. Ihr Blick sprach Bände, die gute Frau wollte Feierabend und wir störten sie dabei. Ich schnappte mir also Alais und verschwand mit ihr aus dem Restaurant.
      "Die sind in einem komplett anderem Restaurant...irgendein griechischer Laden namens Aphrodite." erklärte ich Alais. Wo zur Hölle war dieses Restraunt überhaupt? Als auch noch der Bruder meiner Begleitung anruf, seufzte ich leicht. "Wo steckt er? Ich sammel ihn unterwegs auf."


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    • Alais

      "Tut mir leid, aber ich habe eigentlich gedacht, ich könnte im Auto sitzen bleiben..",murmelte ich und seufzte kurz. Ich lächelte Luciel herzlich an, als er mir seine Jacke um die Schultern legte.
      Ich beobachtete Luciel, nachdem mich mein Bruder angerufen hatte, wie er seine Mutter erreicht hatte und seufzte kurz zufrieden. "Ich muss dich leider enttäuschen, dieser ist genau auf der anderen Seite.. Warum sagte sie nicht vorher, dass sie zu dem Griechen gefahren sind?",fragte ich murmelnd. "Mein Bruder ist irgendwo in der Stadtmitte, an der Bushaltestelle vor dem großen Einkaufszentrum.. Ich kann dich so führen, dass wir ihn auf den Weg aufsammeln können..".
      Ich lächelte Luciel kurz an, obwohl ich innerlich wirklich aufgeregt war. Warum mussten sie ausgerechnet heute zum Griechen und sich betrinken? Warum mussten sie meinen Bruder verlieren? Warum?! "Na komm",entgegnete ich zart und nahm die Tür wieder raus in die Kälte, die ich so sehr hasste. Ich nahm den gleichen Weg zurück zum Auto, um darauf zu warten, dass Luciel das Auto aufschließen würde. Mit meinem Vater würde ich noch sprechen, der würde etwas zu hören bekommen. Sich immer darüber aufregen, wie ich bin, aber selber nicht besser sein. Nun, andererseits gefiel es mir, dass er wieder so locker sein konnte. Nachdem meine Mutter abgehauen ist war er immer zurückhaltend und eher der Spaßverderber.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Man muss dich wirklich immer im Auge behalten."tadelte ich sie fast schon liebevoll und wuschelte ihr leicht durchs Haar. Man könnte glatt glauben, dass sie wirklich meine kleine Schwester sei, allerdings war da etwas anderes zwischen uns. Es war zu meinem persönlichen Erschrecken, auch das erste Mal in meinem Leben das ich es fast bereute so weit mit ihr gegangen zu sein. Normalerweise interessierte es mich herzlich wenig, wenn die Mädchen sich in mich verknallen und ich sie hinterher fallen lasse, wie eine heiße Kartoffel. Aber mit Alais war es anders, ich hatte sie gewarnt, aber ihr weh zu tun, war nie meine Absicht gewesen. Ich hätte strenger mit ihr sein sollen, nein auch mit mir selbst."Ich könnte kotzen. Sie hat gelacht und gemeint, du wüsstest schon wohin." antwortete ich ihr seufzend auf ihre sehr begründete Antwort. Ja, ich frage mich auch warum mir meine Mutter das nicht hätte früher sagen können. Alais erklärte mir noch, wo wir ihren Bruder finden würden und ich nickte daraufhin. "In Ordnung ,lass uns fahren. Ich hab das ungute Gefühl wir kommen heute überhaupt nicht mehr zurück ins Bett." brummte ich genervt und stieg mit ihr zurück in den Wagen, der glücklicherweise noch warm von der Heizung von zuvor war. Ich startete den Motor, legte den ersten Gang ein und fuhr mit der Kleinen, nachdem ich wieder hochgeschalten hatte in Richtung der Stadtmitte, um ihren Bruder aufzusammeln.


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    • Alais

      Ich musste schmunzeln über die Worte von Luciel. Mich begeisterte es immer wieder, wenn er so sanft und zart zu mir war ,einfach das komplette Gegenteil von dem Luciel, den ich sonst so kannte. Aber ich genoss es nicht so lange, denn ich hatte mir selbst versprochen, die Gefühle für ihn zurückzuhalten und ich hatte es so gut im Griff,dass man es mir eigentlich gar nicht mehr anmerkte. Was innerlich in mir vorging, war dann schon etwas anderes aber darüber sprach ich auch mit niemanden, wirklich niemanden. Das machte die ganze Sache einfacher.
      "Ich befürchte auch, dass das nicht das Ende wird..",.murmelte ich, nachdem ich in den Wagen eingestiegen war und mich von der Wärme umarmen ließ. "Ich liebe dein Auto..",murmelte ich, nachdem ich mich angeschnallt hatte und meinen Kopf gegen die Fensterscheibe anlehnte. "Es ist so schön warm und die Sitze erst..". Ja, ich glaube ich wollte nie wieder einen Kerl haben und das Auto reichte mir schon vollkommen aus. Seit dem verstand ich die Liebe der Männer zu Autos!
      Wir waren recht schnell in der Stadtmitte und ich navigierte den Herren bis zu der Bushaltestelle, an der ich meinen Bruder auch entdeckte. "Da ist er!", entgegnete ich zu Luciel und deutete auf den kleinen Herren, der sich unter seiner Kapuze an der Bushaltestelle versteckt hielt, damit ihn die Kälte nicht auffressen würde.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Kaum waren wir im Wagen angekommen, hatte ich das dringende Bedürfnis meinen Kopf auf das Lenkrad zu knallen und einfach zu pennen. Mir stank diesen Herumgefahre wirklich ziemlich und das soll schon was heißen, ich liebe Autofahren. Wie bereits oft erwähnt, störte es mich nicht die beiden abzuholen, aber das war doch echt nicht ihr scheiß ernst, mit diesem verkackten Restaurant. Ich könnte die Wände hochgehen. Glücklicherweise war Alais bei mir, da fühlte ich mich in meinem Unglück wenigstens nicht ganz so allein. "Natürlich liebst du mein Auto. Mein Auto ist fantastisch."antwortete ich ihr belustigt und fuhr dann in die Richtung die mir die Kleine navigierte. Wenigstens ihr Bruder hatte genug Anstand, an dem Ort zu warten, den er ihr genannt hatte und so fuhr ich rechts ran und öffnete das Fenster an Alais Seite, ehe ich mich leicht zu ihr beugte, damit er mich sehen konnte. "Kleiner, einsteigen." begrüßte ich ihn dann, machte das Fenster wieder hoch und wartete darauf, dass sich Dorian in das Auto setzte. Als er dann saß fuhr ich weiter. "Okay, wo ist jetzt dieses beknackte Restaurant?" fragte ich Alais noch einmal, da ich mich nicht verfahren wollte. Die Straßen waren die Hölle und selbst die Innenstadt war so von Eis überzogen, dass ich trotz meiner extrem guten Winterreifen, immer mal wieder ins Schleudern kam. Wir hatten unterwegs hier und da mehr als nur einen Unfall gesehen und ich glaube soviel Blaulicht von Polizisten hatte ich bislang nur im Fernsehen gesehen, aber niemals in echt. Bei dem Wetter sollte man einfach nicht aus dem Haus.


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    • Alais

      Ich lächelte zart, als Luciel sich etwas zu mir beugte, um meinen Bruder zu rufen und in den Wagen einzuladen. Ich mochte seine Nähe und vor allem seinen Geruch. Keine Ahnung, was du ein Duschgel, Parfüm oder Deo er benutzte, aber egal was es war, es roch großartig!
      Mein Bruder stieg hinten ein und ich runzelte die Stirn, um kurz zu überlegen, wie wir am besten dort hin kamen. Ich hatte mir dann eine gute Route überlegt und erklärte Luciel, wo er lang musste. Währenddessen fragte ich meinen Bruder, was es mit den beiden Erwachsenen auf sich hatte und er seufzte, bevor er alles erzählte. "Zuerst fuhren wir zu deinem lieblingsrestaurant.. aber dann hatten sie es sich anders überlegt und wir fuhren zum Griechen.. nun, am Anfang war alles gut, bis sie sich dann irgendwelche Sorten vom Alkohol bestellten, die sie nicht kannten, um es auszuprobieren.. und dann ging es eine ganze Weile so und ich wollte zurück ,aber der Bus fuhr nur und hier her um die Uhrzeit und bei der glätte.. dann habe ich dich angerufen, damit ich nicht erfror.", erzählte er. Mein Gesichtsausdruck wurde bei jedem Wort immer genervter und genervter. "Es ist gut, dass du mich angerufen hast.. aber mit den beiden werde ich noch reden!!", murmelte ich und navigieren Luciel weiter.
      "Die sind beide dumm am kichern.. mit denen ist es nicht zu reden",wandt mein Bruder ein. Na toll. Kleine Kinder!
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Als ihr Bruder eingestiegen war, konnte es weiter gehen. Ich hoffte ja inständig, dass wir diesen Abend irgendwann noch beenden könnten. Wie lange gurken wir hier jetzt eigentlich schon herum? Ich hab das Gefühl einmal quer durch die komplette Stadt gefahren zu sein und immer noch kein Ziel erreicht zu haben. Ist das ätzend. Dorian erzählte unterdessen, was eigentlich genau passiert war und ich konnte gar nicht anders als schwer zu seufzen. "Ich hab Decken da hinten auf der Rückbank, Kleiner. Wenn dir kalt ist, dann nimm dir welche." meinte ich dann an Alais kleinen Bruder gerichtet, ehe ich plötzlich mein Lenkrad zur Seite riss, weil ich direkt auf eine Eisscholle gekommen war. Verdammte scheiße! Glücklicherweise hatte ich rechtzeitig reagiert und abgesehen davon, dass es den Wagen einmal gedreht hatte, war nichts passiert. Ein Glück, war hier kein anderes Auto und es kam zu keinem Unfall. "Verdammt scheiße. Gehts euch gut?" erkundigte ich mich nach den beiden und fuhr kurz an die Seite, damit ich aussteigen konnte um nach dem Wagen zu sehen. Es ist nichts passiert und ich hatte rechtzeitig mehr oder weniger noch reagieren können, soweit das auf Eis überhaupt möglich ist. Dennoch sicher ist sicher. Ich hatte einmal den Wagen umrunden und war wieder eingestiegen.


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    • Alais

      Luciel hatte Decken hinten im Auto und sagte nichts? und ich fühlte mich wie ein Eiszapfen an, wenn ich es nicht schon wirklich war.
      Während mein Bruder nach den Decken griff lehnte ich meinen Kopf wieder an die Fensterscheibe, da drehte sich der Wagen ein Mal und ich wurde sofort wieder hell wach. Mein Herz raste, weil es so plötzlich gewesen war, das Wetter war wirklich verdammt beschissen!
      "Mir gehts gut",murmelte ich und sah in den Rückspiegel zu meinem Bruder, der bloß nickte, da stieg Luciel auch schon aus und überprüfte das Auto. Ich beruhigte mich langsam und konnte wieder normale atmen, nachdem der Herr wieder ein stieg. "Ich nehme an, das Auto ist noch vollkommen ganz?",fragte ich Luciel und sah zu ihm,bevor ich ein leichtes Lächeln rausbringen konnte. "Wir wären auch gleich da, wenn du die Straße hier nach rechts nimmst". Einfach nicht drüber aufregen und in Ruhe weiter fahren. Was anderes wäre jetzt kontraproduktiv.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Ich war wirklich froh, dass ich mehr oder weniger rechtzeitig reagieren konnte. Ich hatte echt keine Lust meinen Wagen, mein geliebtes Auto irgendwo am Straßenrand wiederzufinden. Ein Glück war die Straße mehr oder weniger leer und ein Unfall konnte vermieden werden. Als Alais und Dorian mir zu verstehen gaben, dass es ihnen gut ging, atmete ich erleichtert aus. Gott, das hatte mir gerade noch gefehlt. Warum musste man ausgerechnet an einem solchen Tag plötzlich in Partylaune geraten? Hätten unsere Eltern ihre Restaurant-Sauftour nicht auf den Sommer oder wenigstens den Frühling verlegen können? Ich war ausgestiegen und hatte noch einmal den Wagen überprüft, zumindest das was ich durch die Straßenlaterne erkennen konnte und von meinem Wagen beschienen wurde - schien alles gut zu sein. Als ich in das Auto zurück stieg. blickte ich zu Alais und nickte auf ihre Frage hin. "Ja, scheint alles gut zu sein." antwortete ihr und und fuhr dann mit den beiden weiter. Die einzig weibliche Person in diesem Fahrzeug, gab mir dann zu verstehen das wir bald da wären und somit nickte ich ruhig und fuhr vorsichtig weiter. Ich achtete extrem genau auf die Straße, auch wenn ich gegen das verfluchte Gleiteis nicht viel ausrichten konnte. Langsam kam besagtes Hotel auch schon in Sicht und ich blickte zu Alais. "Das ist es doch oder?" erkundigte ich mich dann und suchte einen Parkplatz. "Lass uns reingehen." bat ich sie dann und drehte mich zu Dorian. "Bleib im Auto. Ich lass dir die Heizung an."


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    • Alais

      Nur langsam beruhigte sich mein Herz nach dem Schock, den wir alle bekommen hatten. Das war nicht die Schuld von Luciel gewesen, er war ein super Autofahrer meiner Meinung nach und hatte das Auto Super unter Kontrolle, aber dafür konnte er nichts und da konnte man auch so vorsichtig fahren, wie man wollte es klappte nicht ganz. Dennoch nahm er den Weg weiter und ich navigierte ihn auch die letzten Meter, bis er selber einen Parkplatz fand.
      "Du fährst mit Luciel zurück.. ich fahre Dads Karre zurück.. Sonst wird er mich noch morgen verfluchen!...wenn was ist ich habe das Handy mit",erklärte ich meinem Bruder,nachdem der Fahrer neben mir mit mir rein wollte. Nachdem Dorian mir auch klar machte, dass er es verstanden hatte, er kam mir nämlich sehr benommen und müde vor, konnte ich auch zur Tür greifen, um diese zu öffnen und mit meiner Tasche auszusteigen. "Ich hoffe bloß, die haben nichts angestellt oder so",murmelte ich zu Luciel und deutete auf den Weg, der in das Restaurant in den Hotel führte. Da waren wir auf oft essen gewesen, mit meiner Mom noch zusammen. Obwohl sie den Griechen nicht so toll fand, wie unseren Lieblingsitaliener. Ich fand beides einfach nur super lecker, aber beide Restaurants hatten ihre Preise.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Sicher das du bei dem Wetter fahren willst?" erkundigte ich mich bei Alais, ehe ich zusammen mit ihr ausstieg. In diesem Teil der Stadt war es deutlich windiger und es war gut so, dass ich der Kleinen meine Jacke gegeben hatte. Ich fror zwar auch, aber als Mann gibt man sowas nicht zu und vorallem lässt man es sich auch nicht anmerken. So lief ich also mit demselben selbstbewussten Gang in Richtung des Restaurants. Wenn es dieses Restaurant auch nicht war, dann raste ich heute echt noch aus. "Nichts angestellt? Nachdem sie uns einmal quer durch die ganze Stadt geschickt haben, nenne ich das ´angestellt´genug." antwortete ich Alais und seufzte leicht. Im Restaurant überkam uns glücklicherweise direkt eine richtige Hitzdüne. Wohin das Auge reichte waren überall Paare beim Essen und dieses Lokal schien deutlich lebhafter als das andere zuvor, welches gleich schließen wollte. "Siehst du sie?" fragte ich meine Begleitung dann während ich versuchte nach dem wohl betrunkensten Pärchen Ausschau zu halten.


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    • Alais

      "Ja, wenn ich es nicht tue, werde ich von meinem Vater wirklich geköpft.. Auch wenn ich ihn zuerst köpfen will", antwortete ich auf Luciels Frage hin und lächelte innerlich, weil er nachgefragt hatte. Er machte sich auch so seine Sorgen, auch wenn seine anders waren als die, von einer Frau. Das er an mich dachte, das reichte mir schon!
      Wir betraten das Restaurant und eine angenehme Wärme umhüllte mich. Am liebsten wollte ich den Laden nicht mehr verlassen, nie wieder! Jedenfalls solange es draußen so kalt war und ich ohne Ende frorr. Wenn es dann wärmer werden würde, konnte mich man ruhig abholen!
      Aber Luciels Frage brachte mich wieder zurück und machte mich etwas stutzig. Wie, konnte er sie etwa nicht sehen? Zugegeben, es waren recht viele Leute da, aber ich befürchtete langsam, dass sie vielleicht gar nicht hier waren. "Mhmm..", murmelte ich und ließ meinen Blick durch den Raum gehen. "Die da vielleicht?",fragte ich und deutete auf eine Ecke, die aber von einer großen Pflanze bedeckt worden ist. Ich vermutete bloß von der Seite des Herren her, dass es vielleicht mein Vater sein konnte. "Aber ich bin mir nicht sicher!", fügte ich kurz darauf hinzu und sah zu Luciel, um eine Reaktion zu sehen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Laut Dorian ist er sicher viel zu betrunken um überhaupt jemanden zu köpfen. Ich hoffe inständig, dass er noch selbst laufen kann."murmelte ich belustigt und lief schnellen Schrittes mit Alais in das Restaurant. Das Lokal war wirklich sehr eindrucksvoll, nicht nur das es eine verdammt gute Heizung hatte. Überall lag der Duft von leckerem italienischen Essen in der Luft, schicke Kellner und süße Kellnerinnen servierten in reizender schwarz-weißer Uniform auf hochglanzpolierten Tabletten die Speisen und Getränke. Es hingen Ölgemälde an der Wand, Kerzenschein war neben der Beleuchtung an jedem Tisch und irgendein italienisches Lied, von dem ich natürlich absolut nichts verstand säuselte den Paaren die Ohren voll. Meine Güte, was für ein prunkvoller Laden. Im ersten Moment erkannte ich unsere Leute nicht, weswegen ich mich bei Alais erkundigte, die nach einer Weile auf eine eher abgelegene Sitzecke deutete, die ein wenig verdeckt war. "Nun wir werden es erst wissen, wenn wir nachsehen." antwortete ich ihr und ging auf den Tisch zu. Tatsache unsere Eltern, mehr als nur gut angeheitert. Sie saßen kichernd vor einem riesigen Tiramisukuchen und tuschelten wie kleine Kinder in das Ohr des jeweils anderen.
      "Ich hoffe ihr hattet euren Spaß. Können wir jetzt verschwinden bevor ihr in eurem angetrunkenen Zustand noch diesen Tiramisu wieder ausspukt?" murmelte ich dann.


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    • Alais

      Ich folgte Luciel zu dem Tisch, an dem ich wahrscheinlich meinen Vater und Luciels Mutter entdeckte, wobei wir an den anderen Tischen vorbei müssten und ich aufpasste, nicht gegen zu kommen. Am Tisch erblickte ich die beiden Kindern und seufzte laut, als sie an ihrem Tiramisu saßen und sich Sachen in die Ohren flüsterten. Wie viel hatten die beiden heute getrunken? Warum hatte man sie nicht schon längst nach Hause geschickt. Ich meine, ich verstand die Kälte, aber denen noch mehr zu bringen war auch keine Lösung!
      "Kannst du mir bitte den Schlüssel geben, bezahlen, und wir gehen?",fragte ich meinen Vater leicht angenervt und sah ihn an. Er grinste mich an und fing an wie blöd zu lachen, während ich laut seufzte. "Bitte .",murmelte ich und hielt ihm die Hand hin. Er sah mich verwundert an und griff zu seiner Jacketttasche, um mir die Sachen auf die Hände legte. "Aber fahr nicht weit weg!", lachte er.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Es war ein Desaster. Die beiden erinnerte mich gerade extrem an mich und Rachel, als wir 16 waren. Jung, dumm, verliebt und mega betrunken. Naja nur waren die beiden gefühlte Jahrhunderte älter und das war nicht dumm, sondern absolut bescheuert. Ich seufzte leicht und schnappte meine Mutter an der Hand. "Mum, wie gehen." murmelte ich, woraufhin sie mich lachend an sich drückte. "Luciel, mein Baby. Awww, ist er nicht wunderschön?" säuselte sie an ihren Verliebten. "Er ist so ein wundervoller Junge. Aber Baby, warum erzählst du deiner Mama nie wenn du traurig bist?" daraufhin kuschelte sie sich wieder an mich und ich hatte wirklich Panik, dass sie mir noch anfängt zu weinen. "Mum....bitte lass mich dich Heim bringen." seufzte ich leise. "Und er?" sie deutete auf ihren Lover. Mein Blick glitt zu Alais. "Nimmst du deinen Alten mit und ich setzte deinen Bruder dann bei dir ab?" erkundigte ich mich dann bei ihr.


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    • Alais

      Ich überlegte nach der Frage von Luciel und schüttelte leicht den Kopf. "Es wäre mir Lieber, wenn du die beiden zusammen mitnimmt.. ich kann meinen Bruder auch mitnehmen.. aber ich weiß nicht, wie sie sich aufführen werden, wenn sie getrennt sind.. der weiß, vielleicht heult einer von denen rum.. nimmst du sie bitte mit?",fragte ich Luciel und sah ihn bittend an. Mein Vater erhob sich und sah zwischen uns beiden hin und her. "Ohne meine Herzdame fahre ich nirgendwo hin!",entgegnete er und hob seinen Finger hoch. Ich seufzte und schüttelte bloß den Kopf, was war mit denen los? War er jetzt plötzlich zum Ritter geworden? Das konnte wirklich nerven.
      "Wo steht unser Gefährt mein Herr?", fragte er und ich konnte wirklich nichts anderes, als sein Jackett zu nehmen und dort das Portemonnaie rauszuholen. "Bezahle bitte..",sagte ich meinem Vater und hielt ihm seine Geldbörse hin. Er kicherte bloß blöd und mein Geduldsfaden riss schon fast. "Nimmst du die mit und fährst vor bitte?ich bezahle in der Zeit...",bat ich Luciel und sah zu ihm rüber. [/size]
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    • Luciel

      Das durfte doch echt nicht wahr sein. Seufzend fuhr ich mir durchs Haar, eine Angewohnheit die ich wohl niemals ablegen werde, wenn ich nervös bin. "Geht klar. Lass deinen Bruder bei mir, er schläft sicher. Er sah schon total müde aus, als er eingestiegen ist. Er soll einfach zu mir nach vorne auf an die Fahrerseite und die beiden kommen auf die Rückbank." antwortete ich Alais. Da das Zahlen offenbar auch schon eine Mission Impossible glich, nickte ich auf die Bitte von Alais hin. Meine Mutter konnte kaum stehen, weshalb ich sie kurzer Hand auf die Arme nahm und hoch hob. "Liebling, du bist so stark."kicherte sie und schmiegte sich an mich. "Und du betrunken." brummte ich dann, nickte Alais noch einmal zu. "Ich warte auf dich und setz deinen Alten einfach bei dir ab." danach ging ich mit den beiden zum Wagen, verfrachtete Dorian auf den Fahrersitz und die betrunkenen Turteltauben auf die Rückbank. Als endlich alle an ihrem Platz waren, fuhr ich in Richtung Heimat.


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