[2er RPG] I Hate You - I Love You

    • Alais

      "Wenn du nichts aus den Erklärungen lernst, dann zeige ich dir bloß, wo du Gas gibst.."entgegnete ich grinsend, nach der Erklärung, Luciel lernte nur aus Probieren. Ich hielt ihm meinen Controller hin und zeigte, wo man Gas geben musste, bevor ich startete. Der Anfang war kein Problem für mich, auch die Führung war schnell erlangt, dennoch machte es sehr viel Spaß, vor allem auch Luciel zuzusehen.
      Nach der ersten Runde machte ich auch die nächste Runde an und danach auch die anderen. Luciel wurde immer besser, und mir machte es immer mehr Spaß mit ihm zu konkurieren. Ich hatte lange nicht mehr so viel Spaß gehabt, vor allem nicht mit Luciel. Irgendwie mochte ich ihn von Sekunde zu Sekunde immer mehr.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Ich nickte auf ihre Aussage hin und betrachtete ihren Controller, ehe wir das Spiel starteten. Natürlich war ich zu Beginn wirklich grottig und Alais räumte einen Sieg nach dem anderen ab. Allerdings lernte ich wirklich schnell und nach und nach hatte ich den Dreh raus, woraufhin die Runden immer spannender wurden und wir gegen Ende wirklich ziemlich viele Kopf an Kopf - Rennen hatten. Es wurde auch mehr als nur einmal laut geflucht, wenn etwas nicht ganz so klappte wie man wollte. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde keinen Spaß daran zu haben. Ich hatte Spaß und es war amüsant so mit der Kleinen herumzualbern. Meine Mutter und ihr Vater hatten sich inzwischen schon verdrückt und saßen in der Küche bei einer Tasse Kaffee. Einen Kaffee und eine Zigarette könnte ich jetzt auch gebrauchen, aber irgendwie kam ich von dem Spiel nicht mehr weg. Ich hatte keine Ahnung wie lange Alais und ich nun schon vor diesem Ding saßen, aber ich musste gestehen das ich lange nicht mehr soviel Spaß hatte.


      ღ For my lovely Warlock ღ
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      Alais

      Es machte mich am meisten glücklich, dass Luciel lachen konnte, während wir spielten. Man konnte mich verrückt nennen, aber ich fand es immer super, wenn er lachte, oder lächelte. Es war, als würde jede Faser meines Körpers glücklich werden, obwohl ich mir noch nicht einmal sicher war, warum.
      Wir fuhren das letzte Rennen, welches alles entscheiden würde und es war ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Nun, ich verlor, zum aller ersten Mal. "Das kann nicht sein..",murmelte ich mit einer gespielten Schmolllippe und sah zu Luciel zur Seite.
      "Du hast mich besiegt..",murmelte ich und seufzte laut. "Ich glaube ich verfalle in Ohnmacht..". Ich ließ mich wieder theatralisch zur Seite auf Luciel fallen, während ich den Controller immer noch in der Hand hielt. "Ich werde mich nachher einfach nur umbringen.. Oder in mein Kissen heulen, wenn ich es nicht hinter mich bringe.. Bruderherz..".
      Es machte Spaß, ihn mit meinen überdramatisierenden Szenen zu ärgern-
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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      Luciel

      Es war schon erstaunlich. Ich war kein Mensch der oft lächelte, geschweige den lachte. Allerdings hatte ich gerade wirklich Spaß und die Stimmung zwischen mir und Alais war wirklich ausgelassen. Wir zickten uns nicht an oder machten uns gegenseitig das Leben schwer, es war ausnahmsweise wirklich ziemlich entspannt. Es tat auch gut, mal fünf Minuten nicht irgendwelche Sprüche anderen um die Ohren zu hauen. Wir fuhren das letzte Rennen zusammen und tatsächlich hatte ich den Dreh sofort raus, dass ich sie geschlagen hatte. Computer waren schon immer meins, auch wenn es zugegeben für meine Verhältnisse deutlich länger gedauert hatte als sonst.
      Amüsiert blickte ich auf meinen Schoß auf den Alais gefallen war. "Du bist eine echte Dramaqueen."murmelte ich belustigt und tippte ihr gegen die Stirn, während ich zu ihr hinunter sah, während ihr Kopf auf meinen Beinen lag. "Was muss ich tun um dir dieses grausame ´Bruderherz´abzugewöhnen?" fragte ich sie dann und grinste leicht.


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Alais

      Ich drehte mich um, und sah Luciel von unten an. "Ich eine Dramaqueen?!",fragte ich beleidigt und kreuzte die Arme vor der Brust. Bei seiner Frage überlegte ich kurz und grinste dann bösartig ,als ich eine Idee hatte.
      "Wenn du mich küsst, höre ich damit auf, dich Bruderherz zu nennen, aber da du es nicht tun wirst, werde ich nie damit aufhören!! Ist das nicht raffiniert?",fragte ich grinsend und lachte dann bösartig, bevor ich husten musste und mir die Hand vor den Mund hielt. "Nicht so schlau im liegen so zu Lachen",lachte ich. Das war eine hervorragende Idee von mir. Er wollte wissen, was ich dafür will und er bekam die Antwort. Das er es nicht machen würde, war seine Sache ,ich lieferte ihm einen Vorschlag!
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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      Luciel

      "Yepp, Dramaqueen."murmelte ich und grinste leicht, ehe ich mich erkundigte wie ich sie endlich dazu bringen könnte mich nicht mehr Bruderherz zu nennen. Dieser Spitzname war grässlich und irgendwie falsch - gruselig. Ja, gruselig traff es eigentlich ziemlich gut. Auf ihren Vorschlag hin, sah ich sie erst einmal perplex an, ehe ich eine Augenbraue hob und etwas sagen wollte, ehe sie wegen ihrem Lachen husten musste. Bei der Reaktion drehte ich mich etwas lachend zur Seite. "Selbst Schuld." lachte leicht und sah wieder zu ihr. Wahrscheinlich ging sie davo aus, dass ich das sowieso nicht machen würde. Glaubte sie wirklich ich traute mich nicht sie zu küssen? Entweder sie ist furchtbar naiv oder das war ein taktisch kluger Zug von ihr, weil sie mich in Wahrheit küssen wollte. Was zur Hölle war das eigentlich für ein Gedankengang. "Fein."daraufhin beugte ich mich über sie und legte meine Lippen sanft auf ihre.


      ღ For my lovely Warlock ღ
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      Alais

      "Fein",hörte ich und ehe ich mich versah, landeten auch seine Lippen auf meinen. Er tat es, ohne Widerworte! Scheiße, das war nicht das, was ich eigentlich wollte, aber jetzt war es passiert, was habe ich mir dabei gedacht?
      Für einen Moment atmete ich noch nicht einmal, weil ich zu perplex war. Seine weichen Lippen lagen nun auf meinen und er küsste mich, einfach so. Einfach so..
      Ich schloss meine Augen und versuchte an gar nichts zu denken. Wenigstens für einen kurzen Moment. Er roch gut, er hatte weiche Lippen und ich spürte das Bedürfnis ihn weiter zu küssen. Das lag an dem Alkohol, mich hat einfach ein Bier betrunken oder angetrunken gemacht. Mehr auch nicht..
      Warte mal, warum gefiel es mir überhaupt?!
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Ich war der felsenfesten Überzeugung das Alais das nicht erwartet hatte und das erfüllte mich mit purem Genuss, es machte mir Spaß sie so aus der Fassung zu bringen. Allerdings hätte ich nicht erwartet das sie diesen Kuss erwiedern würde und noch weniger, dass mir der Kuss so gut gefallen würde. Ihre Lippen waren weich, der Kuss sanft und vorsichtig. Ich glaube ich habe noch nie so vorsichtig jemanden geküsst, normalerweise waren meine Küsse stehts leidenschaftlich. Das hier war irgendwie anders und ich wusste nicht ob mir das nun Angst machen sollte. Es war ein merkwürdiges Gefühl und das richtig merkwürdige daran war, dass mir dieses Empfinden gefiel. Heilige Scheiße war irgendetwas in dem Bier was da nicht hinein gehörte? Auf Grund dessen das uns beiden die Luft ausging, löste ich den Kuss wieder und sah ihr in die Augen. Ich sollte jetzt irgendetwas sagen um diese Situation zu entschärfen, aber mir fiel beim besten Willen einfach nichts ein.


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    • Alais


      Es war einer der schönsten Küsse, die ich jemals in meinem Leben bekommen habe. Luciel war so zärtlich, dass hätte ich mir nie im Leben so ausgemalt. Vor allem hätte ich mir nicht ausgemalt, dass das alles hier passiert, das war doch nur ein Spaß meiner Seits. Aber ein sehr schöner und sehr gelungener Spaß, wie ich es fand. Am meisten verwunderte mich die Tatsache, dass Luciel den Kuss nicht kurz hielt, sondern sich gar nichts drauß machte, dass ich ihn erwiderte.
      Nachdem er den Kuss löste, da ich es nur ungern tun würde, sah er mir in die Augen und ich biss mir auf die Lippe, bevor ich ihn anlächelte. "Okay, du hast gewonnnen, ich nenne dich ab jetzt nicht mehr Bruderherz..",hauchte ich, bevor ich ihn weiter anlächelte. Ich konnte echt nicht anders und die Tatsache, dass er mir noch in die Augen sah, verstärkte das alles nur noch. "Ist dir immer noch langweilig? Ich habe noch andere Spiele, die wir spielen könnten.. Oder ich bringe dir etwas härtetes zu trinken..".
      Ich versuchte so gut es geht einfach so zu tun, als wenn nichts gewesen wäre. Wir damals, als er sich an mich angekuschelt hatte.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Irgendetwas stimmte hier nicht, irgendwie fühlte ich mich gerade als würde ich Achterbahn fahren. Alles drehte sich und ich hatte das Gefühl plötzlich schlagartig wieder 15-16 zu sein und mich wie ein Teenager zu fühlen, der nicht mit so etwas wie Küssen umgehen konnte. Oh Gott, was hatte ich da gerade nur angerichtet? Das schlimmste an der Sache war ja, dass es mir verdammt nochmal gefallen hatte und ich mehr wollte. Nun gut wäre Alais jetzt irgendein Mädchen, dann wäre mir das total egal. Immerhin vergnügte ich mich oft genug mit der Damenwelt und es interessierte mich meistens ziemlich wenig ob sich die Frauen hinterher in mich verknallten und Liebeskummer hatten, aber bei Alais war das etwas anderes. Alais war nicht irgendjemand und ihr konnte ich nach all dem nicht mehr aus dem Weg gehen. Ich konnte diese idiotische Kuschelaktion unter den Teppich kehren, aber das hier würde nicht mehr so einfach werden. "Ich gewinne immer." hatte ich ihr nach ihren Worten entgegen gehaucht und wäre ich schlau gewesen, hätte ich Alais in ihrem Vorhaben unterstützt, jetzt so zu tun als wäre nie etwas gewesen, aber irgendwie konnte ich es nicht. Scheiße was ich etwa untervögelt oder was? So lange war meine letzte Bettgeschichte jetzt auch wieder nicht her, dass ich irgendwelche angestauten Bedürfnisse hatte. Warum also? Ich sah ihr weiterhin in die Augen und blieb in meiner Position so über sie gebeugt.


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    • Alais

      Luciel sagte nichts, was mich einfach schwer schlucken ließ. Ging es ihm gerade genau so, wie mir? Hatte er etwa auch das Gefühl, er wollte in Grund und Boden versinken und gleichzeitig noch mehr von dem haben wollte? Oh Gott, was war mit mir los? Ich war doch nicht einfach nur verzweifelt und war nicht in der Lage meine Gefühle in den Griff zu kriegen, oder?
      Nach seinen Worten lächelte ich bloß und nickte, während ich seine Augen nicht aus meinen Augen ließ. Das wollte ich nicht, ich wollte nicht jede Sekunde verpassen, in der er Blinzelte oder womöglich lächelte. Ich mochte seine Augen,während er lächelte.
      "Möchtest du eine Rauchen gehen oder etwas anderes mit mir machen?",fragte ich leise, weil ich keine Ahnung hatte, was ich nun machen sollte. In mir schrie alles danach, meine Lippen wieder auf seine zu legen, weshalb mein Blick kurz zu seinen Lippen wanderte, bevor ich wieder hoch sah. Nicht daran denken Alais, einfach nicht denken.Er wird dich sicherlich für verrückt halten, wenn du ihn jetzt küsst.
      Ich schluckte schwer und sah wieder zu seinen Lippen runter und wieder hoch. Ich tat es schon wieder. Wie lächerlich war ich?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

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    • Luciel

      Eine ganze Weile lang betrachtete ich schweigend ihr Gesicht. Die weiche Haut, die langen Wimpern, die vollen Lippen, die hübsche Nase. Mir ist irgendwie nie aufgefallen wie niedlich Alais eigentlich ist. Bislang war sie für mich eben einfach nur das Prinzesschen, eine kleine Göre und mehr oder weniger meine Nachbarin. Jetzt war sie etwas anderes und dieses andere beunruhigte mich.
      "Etwas anderes mit dir machen,mh?" hauchte ich leise und strich mit dem Daumen über ihre Lippen. "Weißt du eigentlich wie zweideutig das klingt? Du solltest aufpassen, wenn du sowas in Gegenwart von Männern sagst." Ihre Lippen schimmerten noch leicht von dem Kuss, während ich mit dem Daumen über ihre Unterlippe strich. Alais wirkte in diesem Moment so unglaublich unschuldig, dass ich es unbeschreiblich süß fand. Ob sie überhaupt eine Ahnung von Männern hatte? Vielleicht war das auch einfach nur ihre Masche um Kerle rumzukriegen? Wer weiß, aber die Masche war zumindestens echt nicht schlecht. Ich würde sie das gerne fragen, aber im Wohnzimmer wo jederzeit ihr Vater um die Ecke kommen könnte, war kein passender Ort. Wenn er entdecken würde, dass ich da gerade sein kleines Mädchen küsste, würde er mich sicher mit dem nächst besten Küchenmesser abstechen.
      "Rauchen ist vielleicht gar keine schlechte Idee. Komm mit mir raus."


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    • Alais

      Ich ließ meine Augen ebenso wenig von Luciel, wie er von mir. Er war plötzlich so anders. Eine komplett andere Person, als hätte ich seine mürrische Seite mit dem Kuss komplett weggesperrt. Bei seiner Frage, ob ich denn wüsste, wie zweideutig es klingt schüttelte ich sanft den Kopf, ohne meine Augen von ihm zu lassen. Ich hatte gerade etwas komplett anderes in meinen Gedanken, da konnte ich nicht daran denken! Außerdem raubte mir das Streichen mit seinem Daumen über meine Lippen meine letzten klaren Gedanken. Er hatte mich nun vollkommen im Griff und er wusste es sicherlich.
      "Tut mir leid.."hauchte ich fast schon kaum hörbar. Ich sollte aufpassen, was ich sage und irgendwie, konnte ich gerade nicht denken, das kam dabei raus. Nichts sinnvolles.
      Sein Gesicht faszinierte mich mehr, als es jemals ein Gesicht in meinem Leben getan hatte. Es war so magisch in diesem Augenblick. Er war magisch, auch wenn mein Vater und seine Mutter nur wenige Meter nebenan in der Küche saßen. Wenn mein Vater das sehen würde.
      Über seine Aufforderung mit ihm mitzukommen dachte ich nicht lange nach, nickte aber sofort. Ich würde mit ihm jetzt überall hingehen, wo er nur wollte, ohne darüber groß nachzudenken.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Alais folgte mir als wäre sie in Trance, fast wie ferngesteuert. Es war merkwürdig sie so fügsam zu sehen, so unschuldig und fast schon etwas naiv. Ich hatte plötzlich Sorge, dass sie sich anderen Männern so zeigen könnte. Viele würden das als Einladung auffassen und mit ihr weiß der Teufel was anstellen. Daran wollte ich lieber nicht denken, sondern würde ich sicherlich bald im Knast landen, weil ich jeden Kerl zusammen schlagen musste der sie anrührt. Ich wusste nicht woher dieser plötzliche Drang kam auf sie Acht zu geben, aber was musste mich dieses Mädchen auch mit ihren unschuldigen Augen so ansehen? Oh Gott, war das etwa mein Muster? Hatte ich einen Tick für sowas? Irgh...ich fühlte mich schrecklich pervers in diesem Augenblick.
      Ich schnappte mir die Hand der Kleinen und zog sie nach drausen auf die Terrasse. Allerdings zündete ich mir keine Zigarette an, sondern drückte Alais stattdessen gegen die Hauswand, ehe ich meine Lippen erneut auf ihre legte. Verstand sagt good bye. Ich bin over and out für heute.

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    • Alais

      Ich ließ mich von Luciel ziehen, ohne irgendwelche Widerworte. Ich hasste es, wenn Frauen ihren Männern so gehorsam waren, aber Luciel gab mir gerade das Gefühl, welches mir sagte, ich soll ihm einfach nur vertrauen. Das hat mir kein Junge zuvor gegeben, die meisten hatten mich eher vom Gegenteil überzeugt. Aber bei ihm,als würde er mir irgendwie deutlich machen, dass mir nichts passieren wird. Allein mit seinem Blick.
      Wir gingen raus und ich wollte eigentlich tief durchatmen, da wurde ich gegen die Wand gedrückt und seine Lippen waren wieder auf meinen. Ein wohliger Seufzer entwich mir dabei und ich legte meine Hände auf deine Wangen, bevor ich den Kuss erwiderte.
      Das es draußen eigentlich total kalt war, wir beide ohne Schuhe waren und vor allem ohne Jacke war in dem Moment irgendwie egal. In mir brodelte es so sehr mit Gefühlen, dass es mir mehr als warm wurde. Gott der Typ hatte die weichsten Lippen die ich jemals geküsst hatte!
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Herr Gott, ich bin auch nur ein Mann und nicht aus Stein. In mir stecken eben auch die ein oder anderen Bedürfnisse, daher sollte es mich eigentlich nicht einmal verwundern, dass ich Alais nach drausen gezogen hatte, ehe ich sie direkt geküsst hatte. Ich wollte es nicht bei einem harmlosen und kleinen Kuss belassen wie eben im Wohnzimmer. Dieser sollte leidenschaftlicher werden, fordernder und ich würde damit auch herausfinden, ob ich vielleicht der erste und einzige war, der so etwas mit ihr je getan hatte. Klar, war das Wunschvorstellung. Immerhin ist Alais keine 15-16 Jahre alt mehr, aber ich bekam dieses unschuldige Bild von ihr nicht aus dem Kopf. Oh Gott, sollte sich jetzt etwa nach 19 Jahren herausstellen, dass ich einen Tick für unschuldige Mädchen hatte, weil ich eben selbst das komplette Gegenteil davon war? Woah, ist ja eklig. Vielleicht sollte ich kalt duschen um mich abzukühlen oder so, vielleicht wurde ich ja dann wieder normal. Das es drausen eigentlich mehr als nur kalt war, wurde mir erst jetzt schlagartig bewusst, als wir uns wegen Luftmangel lösen mussten und ich sie ansah. "Kälter als ich dachte hier drausen."murmelte ich und zog Alais in meine Arme. "Ey, dir ist hoffentlich klar, dass wenn du das hier mit einem anderen Kerl auch noch tust, ich diesen umbringen muss oder?"

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      Meine Beine fühlten sich an wie Wackelpudding und ich musste aufpassen, um nicht unter dem Kuss wegzusacken. Das war der leidenschaftlichste Kuss, denn ich jemals von einem Jungen bekommen hatte. Die, die ich bisher geküsst hatte waren eher unerfahren und wollten nur eines: Fummeln. Luciel dagegen war etwas komplett anderes, beziehungsweise die Art, wie seine Lippen meine Lippen küssten. Es war einfach nur magisch und voller Gefühle, was ich nie von ihm erwartet hätte.
      Er beendete den Kuss und ich öffnete meine Augen. Über Luciels Bemerkung kicherte ich kurz, bevor ich in seine Arme gezogen wurde. Mein Herz schlug wie verrückt und ich musste tief durchatmen, um es wenigstens etwas zu beruhigen.
      Während er mich in seinen Armen hielt, griff ich zu einer seiner Hände und nahm sie in meine fest. "Wirst du nicht machen müssen..",murmelte ich auf Luciels Bemerkung hin und öffnete die Augen, bevor ich auf die Straße sah, auf die immer noch Schnee fiel. "Wollen wir nicht hoch? Ist kalt hier..",fragte ich dann leise und sah zu Luciel hoch.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Der Schnee um uns herum fiel leisen, sanft und überall verteilten sich die kleinen Eiskristalle um uns herum. Wäre der Winter nicht so kalt, wäre er deutlich angenehmer. Ich würde aber lügen, würde ich den Anblick des Schnee´s nicht irgendwie wunderschön finden. Herrje, diese ganzen kitschigen Gedankengänge waren furchtbar und sicherlich waren das immernoch die Auswirkungen dieses Kusses. Ich wusste nicht so genau, was da eigentlich über mich gekommen war. Es ist nicht so, dass ich es bereuen würde oder dergleichen. Allerdings würde mich schon interessieren, wie ich mich plötzlich so sehr hinreißen lassen konnte. Darauf würde ich aber sowieso keine Antwort kriegen - ätzend. Ich hatte die Kleine an mich gezogen, stellte jetzt erst fest, dass es echt verdammt kalt war und nickte auf ihre Frage hin. "Guter Plan." murmelte ich, löste den Griff unserer Hände und fasste mit einem Arm unter ihre Beine und mit der anderen Hand an ihren Rücken, ehe ich sie frech angrinste. "Festhalten Prinzessin." daraufhin hob ich sie auf meine Arme und drehte mich mit ihr einmal mitten im Schnee. "Ich könnte dich in den Schneehaufen werfen."murmelte ich amüsiert, streckte ihr dann aber die Zunge heraus und trug sie wieder zurück in die warme Wohnung.

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    • Alais

      Mein ganzer Körper zitterte, wenn nicht aufgrund der Kälte. Ich war von all dem, was gerade war einfach überwältigt und ja, okay, es war mir schon etwas kalt. Vor allem in den Füßen.. Aber Luciel ging auf meinen Vorschlag ein und hob mich hoch, wobei ich deshalb kurz lachen musste. Was war jetzt in ihn gefahren? Ich meine, es störte mich nicht, ganz im Gegenteil aber Luciel war sonst nicht so. War es etwa seine versteckte Seite?
      Auf sein Befehl hin, mich festzuhalten tat ich dies aus und hielt mich an seinem Nacken fest. Er drehte sich mit mir im Schnee und ich hielt mich umso fester an ihm.
      "Bitte nicht!", entgegnete ich und küsste seinen Hals kurz. "Ich bin auch brav..". Innerlich grinste ich jedoch und ließ mich zurück ins Haus tragen.
      "Willst du hier bleiben, oder trägst du mich auch hoch?",fragte ich und sah Luciel von unten mit einem zarten Lächeln an. Ich wollte nur ungern unten bleiben, ich wusste immerhin nicht wo mein Vater und Luciels Mutter sich aufhielten.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Etwas stimmte nicht, ich verhielt mich komplett anders als sonst. Klar, meistens war ich zu Frauen an denen ich irgendwie Interesse hatte immer etwas anders, aber nicht so komplett. Vielleicht hatte ja die Kälte mein Hirn schockgefrostet oder so? Allerdings war auch Alais total anders, vielleicht lag es daran? Ah, damn! Ich weiß gerade gar nichts mehr. Sicherlich bin ich momentan einfach nur in Stimmung. Ich konnte durchaus so sein, wie ich es gerade war. Meistens lief es dann auf eine heiße Nacht heraus und dann war wieder alles beim alten. Allerdings...
      Mein Blick fiel auf Alais die ich in meinen Armen hielt, während ich sie in die Wohnung trug.
      Mit Alais könnte ich sowas nicht einfach so tun.
      Auf ihre Worte hin, blickte ich sie amüsiert an ehe ich sie auf das Sofa im Wohnzimmer fallen lies. Sie landete schließlich weich. "Vorsichtig Prinzessin, lade niemals einen Kerl einfach so in dein Zimmer ein. Mich kümmert es herzlich wenig, wenn unsere Eltern hier unten rumlaufen. Wenn ich in Stimmung bin, bin ich in Stimmung."murmelte ich amüsiert und lehnte mich zu ihr nach vorne. "Alais, ich bin kein netter Kerl, das weißt du. Willst du dich wirklich auf jemanden wie mich einlassen?" fragte ich sie dann und sah ihr dabei in die Augen. "Ich weiß im Moment ehrlich gesagt nicht, wie ich für dich empfinde oder ob ich das hier gerade nur aus einer Laune heraus tue. Nicht einmal ich bin so ein Arsch und nutze die Situation jetzt einfach aus, darum bin ich jetzt auch ehrlich zu dir. Bist du sicher, dass du es herausfinden willst?"


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