[2er RPG] I Hate You - I Love You

    • Alais

      Ich sah zu Luciel und überlegte kurz, wo Piepsstimme sein könnte. "Ich glaube der Sitz oben in seinem Zimmer oder er gammelt auf der Couch im Wohnzimmer",antwortete ich mit einem zarten lächeln und sah kurz zu meinem Vater, bevor ich mein Glas leer trank und in die Spüle legte.
      Ich nahm den Weg ins Wohnzimmer, in welchem auch Piepsstimme saß und setzte mich auf einen der Sessel hin. Mein Bruder schaute sich irgendeinen Actionfilm an, ich sah da nicht wirklich hin. Ich wollte eher einfach nur etwas entspannen, während wir auf das Essen warten mussten. Meine Beine baumelten von der Sessellehne und mein Kopf lag auf der anderen Sessellehne.
      "Wann gibt es Essen?",fragte mich Piepsstimme, ich zuckte aber mit den Schultern. Ich war froh endlich mich normal verhalten zu können, während wir Gäste zuhause hatten.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Irgendwie fühlte ich mich ein wenig verloren hier, klar redete Alais mit mir und dafür war ich ihr auch dankbar, allerdings fühlte ich mich einfach komplett fehl am Platz. Wenn ich mich so umsah schien es mir fast so, als wäre ich der einzige der mit der Gesamtsituation noch immer nicht ganz warm geworden ist. Alais war zwar typisch Mädchen und demnach ab und an echt anstregend, aber ich konnte sie gut leiden und auch mit ihrem Bruder verstand ich mich langsam besser. Ihren Vater fand ich nach wie vor ätzend, aber gut immerhin muss meine Mutter ihn toll finden und nicht ich. Gelangweilt lies ich mich auf dem Sofa nieder und starrte an die Decke. Sie würde mir zwar nicht auf den Kopf fallen, aber die Situation besser machte sie dennoch, immerhin war sie einfarbig und ohen irgendwelche Eindrücke um mich herum. "Glaubt ihr, heute kommt wieder irgendeine Großankündigung? Sowas wie ´Ey, Suprise! Wir sind in Wahrheit schon verheiratet´?" fragte ich die beiden dann.


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    • Alais

      "Ne, so etwas nicht... mein Vater kann nämlich nicht heiraten... beziehungsweise noch nicht", entgegnete ich mit einem leichten Lachen. Das wäre aber auch ziemlich komisch, wenn die jetzt heiraten würden. "Soweit ich weiß, geht es darum, dass ihr ja hier einzieht.. und wie wir es machen..bald ist ja Weihnachten und die wollten es zusammen feiern.. mit uns",erklärte ich und richtete meinen Blick auf Luciel. Es war schon komisch,dass dieser Herr bald bei uns wohnen soll. Sehr komisch sogar.
      "Wir werden uns ein Bad teilen müssen, mein Schatz". Ich zwinkerte Luciel kurz zu,bevor ich lachte und meinen Blick wieder auf die Decke richtete. Ja, das durchgangszimmer...
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Schweigend hörte ich Alais zu, während ich auf dem Sofa saß und mir eines der Kissen dort schnappte. Woher hatt diese Familie eigentlich so plüschige Sofakissen? Das wäre ein Paradies für meine Katze. Meine Katze! "Meine Katze wird vorrübergehend auch hier wohnen, solange ich nicht wieder ausziehe. Wenn irgendwer ihr Probleme macht, werde ich euch erschlagen, mir ganz egal wer es von euch ist. Nur damit das klar ist." stellte ich dann gleich direkt klar, ehe ich die Situation zum Badezimmer kommentierte, die mir Alais ebenfalls mitgeteilt hatte. "Ein Badezimmer mit dir teilen? Gruselig." scherzte ich belustigt. Irgendwie war mir diese ganze Zusammenzieh-Geschichte echt nicht Geheuer, aber was solls. Erstens fragt mich sowieso keiner und zweitens werden wir einfach abwarten müssen, wohin die Sache uns führt.


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    • Alais

      Ich sah zu Luciel und hob meine Augenbraue. "Deine Katze muss bei dir im Zimmer bleiben.. Piepsstimme hat eine Fellallergie.. deshalb darf ich keinen Hund haben",entgegnete ich und sah zu meinem Bruder. "Ich werde dann nur noch niesen und werde tränenden Augen haben",erklärte mein Bruder. "Es ist eigentlich nur das Fell".
      Ich zog meine Schultern kurz hoch und sah wieder zu der Decke. Mein Vater rief nach uns ,weil das Essen fertig war, weshalb ich nichts zu dem Kommentar von Luciel sagte und aufstand. Endlich mal etwas echtes Fleisch! Ich hatte so lange kein Steak mehr gegessen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Ich werde meine Katze garantiert nicht jeden Tag in meinem Zimmer einsperren. Vielleicht sollte ich mir doch schneller eine Wohnung suchen als ich es eigentlich geplant hatte."antwortete ich den beiden dann. Natürlich konnte ich ihren Bruder verstehen, aber Victoria einfach in einem Zimmer einzusperren, erschien mir mehr als nur unmenschlich und das brachte ich nicht übers Herz. Als dann der Vater der beiden nach uns allen rief, setzte ich mich ebenfalls in Bewegung und setzte mich an den Tisch. Ich war kein Steakfan, allerdings hatte ich daran auch nichts auszusetzen, weswegen ich schweigend und ausnahmsweise brav mit den anderen aß. Irgendwie fühlte ich mich wie in einer dieser Sitcom-Serien und die hab ich ja noch nie leiden können. Ich warte immernoch auf das Gelächter des Publikums im Hintergrund, das aber leider nicht kam - bedauerlich. Die Beilagen zum Fleisch waren allerdings wirklich der Hammer und das musste ich dem alten Mann schon anrechnen.


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    • Alais

      'Vielleicht' dachte ich bloß und setzte mich hin. Vielleicht würde es ihm gut tun, wer weiß?
      Mein Vater hatte die Steaks super hingekriegt! auch die gebackenen Kartoffeln und die Salate dazu waren der Hammer, wie sonst halt.
      "Ich habe gehört, du hast einen großen Auftritt in der schule?",fragte mich mein Vater und ich sah geschockt zu ihm. Er hatte mich sonst nie nach der schule gefragt,wenn es nicht meine Leistungen waren.
      "Ich spiele überwiegend Klavier.. und ich darf singen, in einem Lied.. ob ich es dann vortrage weiß ich nicht.. aber es ist besser ,als nur zu schlafen, da der Rest filme schaut, die meisten davon kenne ich schon",antwortete ich meinem Vater. "Aber ich begleite so ziemlich alles".
      Mit einem leichten Lächeln aß ich weiterhin mein Steak. Was war mit ihm bloß passiert?
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Schweigend saß ich am Tisch und futterte die zugegeben extrem guten Kartoffeln, während Alais und ihr Vater über diesen Weihnachtsfeier-Quatsch in unserer Schule sprachen. Die Kleine hatte dort einen Auftritt, was meiner Mutter besonders gut zu gefallen schien. "Das würde ich zu gerne hören."lächelte meine Mutter sanft und blickte dabei zu Alais. "Darf man denn da auch kommen oder ist das eher intern von eurer Schule aus?" hakte sie interessiert nach, ehe sie sich an mich wandte. "Das hast du ja gar nicht erzählt. Spielst du denn auch vor?" fragte sie mich, woraufhin ich mich fast am Essen verschluckt hatte. "Uhm..Nein.." murmelte ich dann und hoffte inständig das mich Alais jetzt nicht verpfiff, da ich ihr ja verraten hatte, dass ich besagte Weihnachtsfeier eigentlich schwänzen wollte. "Dabei spielst du so unglaublich schön Gitarre." seufzte meine Mutter leise.


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    • Alais

      Ich sah zu Luciels Mutter und lächelte leicht. "Ich habe bisher keine Karten geholt weil ich dachte, ihr würdet nicht gerne hinwollen",entgegnete ich kurz. "Aber es ist auch für die anderen möglich, wenn ihr also kommen wollt".
      Ich sah zu meinen Vater, der daraufhin nickte. Meine Mutter war früher auf jeden meiner Auftritte da gewesen, mein Vater anfangs auch, aber nur anfangs. Danach war die Arbeit wichtiger.
      Ich musste innerlich schmunzeln,als das mit Luciel war. Ah, er wollte ja schwänzen. "Nun, er kam etwas zu spät mit der Idee, war wahrscheinlich an seiner Schule damals anders.. und dann war das Programm auch schon streng geregelt.. aber er spielt bei dem Ersatz dabei..",entgegnete ich zu seiner Mutter, während ich lächelte. Es gab keinen Ersatz und es würde auch keiner zu gebrauchen sein,aber das musste ja sie nicht wissen. Es war eine ..kleine lüge.
      "Ich besorge euch ein paar schöne Plätze, damit ihr auch alles gut sehen könnt". Ich wollte das Thema in eine andere Richtung lenken und sah zu meinem Vater, der mich ausnahmsweise verstand.
      "Alais Mutter ist früher auch immer zu jeder ihrer Aufführung hingegangen..ich war bei einigen auch dabei.. ein wirkliches Talent!",entgegnete er und ich bedankte mich mit einem zarten Lächeln.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Natürlich möchte ich gerne hin!" antwortete meine Mutter direkt und schenkte Alais ein sanftes Lächeln. Offenbar hatte die Dame einen echten Narren an der Kleinen gefressen, was wohl einfach daran lag das ich eben ein Kerl bin. Sicherlich wäre meine Mutter mit einer Tochter deutlich besser bedient, als mit einem so mürrischen Kind wie mir. Allerdings schenkt sie mir alle Liebe dieser Welt, ich kann mich also ziemlich glücklich schätzen. Gerade deswegen rang ich jetzt doch etwas mit meinem Gewissen, war aber dankbar das die kleine Notlüge von Alais mich besser dastehen lies. Mein Blick wanderte zu der Klavierspielerin, ehe ich ein lautloses "Danke."mit den Lippen formte und hoffte das Alais es auch so verstand. "Verstehe, schade."murmelte meine Mutter, wuschelte mir dann aber leicht durchs Haar, was mich grummelnd dazu veranlasste meine Frisur wieder in Ordnung zu bringen. Alais Vater quasselte derweil von der Mutter der beiden Kinder, woraufhin meine Mum verständnisvoll nickte. "Verstehe. Ich kann es gar nicht erwarten dich spielen zu sehen Alais." schmunzelte sie sanft, ehe sie zu mir blickte. "Luciel hat sein Talent zum Gitarre spielen von seinem Vater geerbt. Ich bin froh das die musikalische Linie weitergeführt wird, ich bin leider gänzlich unbegabt was Musik angeht." erzählte meine Mutter dann leicht lachend. Dafür konnte meine Mutter unglaublich malen! In meinen Augen könnte sie locker ihre Brötchen mit ihren Werken verdienen, immerhin hatte sie genug Interessenten. Künstlerische Begabung hab ich wiederum nicht veerbt bekommen, ich konnte gerade mal ein Strichmännchen malen.


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    • Alais

      Ich lächelte bei dem 'Danke' von Luciel. Nun, ich konnte nicht mehr fies zu ihm sein, das war irgendwie schwer. Er konnte irgendwie nichts dafür,dass er so ein Arschloch war, aber es hatte seine positiven Seiten, bestimmt. Ich fand diese nur noch nicht.
      Ich fand es schön,dass seine Mutter sich dafür begeisterte, dass ich auftritt. Sie zog so meinen Vater noch mit und sie würden sich das ansehen. Ist nicht so,dass ich Aufmerksamkeit brauche oder so, es war bloß schön zu sehen, dass ich jemand dafür interessierte.
      "Ich habs von meiner Mutter.. sie hat früher im Theater gesungen, da will ich nach einer Musik und Gesangsschule auch hin.. dagegen ist mein Vater komplett unbegabt",entgegnete ich lächelnd.
      Er stimmte mir zu und lachte kurz. "Ja , wir Männer sind im Haus die unbegabten", lachte er und mein Bruder nickte eifrig. Man, es fühlte sich richtig gut an, weshalb ich einfach weiter lächelte und leicht zu Luciel sah.[Blockierte Grafik: https://media.giphy.com/media/2RmBx2SB9ZuRG/giphy.gif]
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Als Alais zu mir sah und lachte, grinste ich amüsiert ehe ich ihr frech die Zunge herausstreckte. Es war eine merkwürdige Situation, die mich teilweise sogar zum Schmunzeln brachte. Ich wusste nicht so genau was ich zu diesem ganzen Gesprächsthema beitragen sollte, dem meine Mutter interessiert lauschte. Ich entschied mich das es klüger war die Kartoffeln zu futtern bevor sie kalt werden. Da ich ausnahmsweise mal nicht ganz so arschig sein wollte, zumindestens jetzt nicht, entschied ich mich dem Mann ein klein wenig, aber wirklich nur ein klein wenig, entgegen zu kommen. "Die Kartoffeln sind super."murmelte ich an Alais Vater gewandt. Ich war mir nicht ganz sicher ob er jetzt zur Abwechslung mal mit mir sprach, aber wenigstens brachte das kleine Kompliment meine Mutter zum Lächeln. Ich bleibe dabei das der Abend extrem merkwürdig ist, aber irgendwie würde ich das schon überstehen. Ich hatte ja immernoch Alais am Tisch die zu meiner Erheiterung diente und der ich gelegentlich frech ins Gesicht grinsen konnte. Wenn sie allerdings vom Tisch nach dem Essen direkt aufsteht, hab ich ein Problem. Ihr Bruder scheint mir gegenüber zwar langsam aufzutauen, aber irgendwie ist Alais dennoch die einzige die wirklich mit mir spricht. Warum sind die Männer hier bitte alle so schüchtern? Das ist ja fast peinlich.

      [Blockierte Grafik: http://media.tumblr.com/80d49add49b5d11d28d92c899e31e072/tumblr_inline_mw9vgw97jm1qfmnua.gif]


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    • Alais

      Ich lächelte begeistert über das Kompliment von Luciel,welches an meinen Vater gerichtet war. Er war ebenfalls überrascht und sah zu Luciel. "Vielen Dank", entgegnete er und lächelte kurz, bevor er sich an sein Essen widmete.
      Ich lehnte mich zurück und wartete,bis alle fertig waren und mein Vater aufstehen wollte, um das Geschirr abzuräumen.
      "Lass Vater.. Luciel und ich können das zusammen machen.. Bleib du sitzen, du hast gekocht!",entgegnete ich mit einem Lächeln und sah zu Luciel,ob er dem zustimmen würde. Aber das würde er sicherlich! was sollte er sonst machen?Außerdem würde er es mich nicht alleine machen lassen! er war ein Arschloch,aber ein Gentleman!
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Ernsthaft? "Du Musterkind." seufzte ich gespielt auch wenn ich das ganze nicht wirklich ernst meinte. War ja süß, dass sie ihm helfen wollte, aber es gab tatsächlich noch Familien die ihren Vater echt mit ´Vater´ansprachen? Ich hab meinen immer Papa oder Dad, genannt. Ich fühlte mich wie in einer dieser Snobfamilien, weshalb ich mich lachend zur Seite drehte weshalb mich selbst meine Mutter perplex ansah. "Gewiss veehrte Stiefschwester, falls es je dazu kommen sollte das sich das Paar vermählt. Lass mich beim Abwasch helfen, es ist mir eine Ehre." sprach ich gespielt höflich und räumte lachend das Geschirr weg. Ich machte mir zwar einen echten Spaß daraus, aber ich half dennoch mit, auch wenn ich die Situation absolut zum schießen fand. Ich hätte nicht gedacht das mich Alais einmal so zum Lachen bringen würde. Selbst meine Mutter konnte sich ein leichtes Kichern nicht verkneifen, als sie verstand warum ich so gelacht hatte.


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    • Alais

      Ich grinste, als Luciel anfing zu lachen und mitspielte. "Es ist mir eine große Ehre, dass du mir hilfst, Bruderherz",lächelte ich und nahm selbst Teller mit in die Küche rüber.
      Ich stellte mich dann an das Waschbecken und krempelte meine Ärmel hoch, bevor ich die Teller kurz mit Wasser abspülte und diese in die Spülmaschine legte. Das gerade eben war wirklich witzig gewesen und es freute mich,dass ich Luciel zum Lachen gebracht hatte. Er lachte so süß, dass ich wirklich ein tolles Gefühl im Herz bekam. er war manchmal echt Toll.
      Ich machte das, bis alles in der Spülmaschine war und seufzte dann zufrieden. Das war eine Menge gewesen!
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      "Irgh." antwortete ich ihr lachend, auch wenn das nicht ganz ernst gemeint war. "Wenn du mich noch einmal Bruderherz nennst, muss ich mich glaube ich übergeben." amüsiert stand neben ihr und räumte das Zeug in die Spülmaschine. Das ganze dauerte eine echte Ewigkeit, obwohl es auf den ersten Blick gar nicht danach aussah als wäre es soviel Zeug. Ein Glück hatte die Familie wenigstens eine solche Maschine! Der pure Gedanken den ganzen Berg hier per Hand spülen zu müssen, lies mich schon erfürchtig zur Spülmaschine blickte. "Wir sind fertig?" fragte ich die Kleine dann und hoffte inständig sie brummte mir jetzt nicht noch irgendeine Aufgabe auf. So fanden wir beide unseren Weg zurück zu den anderen, die sich bereits angeregt unterhielten.


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    • Alais

      "Okay, Bruderherz",grinste ich und nickte seiner Frage zu, als er fragte, ob wir fertig seien. Wir machten uns auf den Weg zurück zu den anderen und ich griff zu zwei Bierflaschen aus dem Kühlschrank,bevor ich Luciel folgte und mich auf die Couch setzte, denn die anderen fanden inzwischen ihren Weg auf die Couch und die Sessel. Nachdem ich saß reichte ich Luciel eine Flasche, und hielt ihm doch noch die andere hin,damit er sie mir nett mit dem Feuerzeug öffnen konnte. "Würdest du bitte?",fragte ich ihn kurz und lächelte leicht. Ich selbst hatte kein Feuerzeug dabei und war zu faul um wieder in die Küche zu gehen und den Flaschenöffner zu holen.
      "Alais?",hörte ich von meinem Vater und drehte meinen Kopf zu ihm, um ihn fragend anzusehen. "Würdest du uns nicht vielleicht etwas vorspielen wollen?",fragte mich mein Vater und ich seufzte innerlich. "Ich habe mein Zimmer nicht aufgeräumt",entgegnete ich mit einem zarten Lächeln.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Ich machte eine Geste als würde ich mich im nächsten Moment wirklich übergeben als sie mich ´Bruderherz´ nannte und grinste sie danach frech an. Das ganze war echt schräg, aber das sie uns jetzt ein Bierchen holte lies sie für den Moment ordentlich Pluspunkte sammeln. Fast schon artig folgte ich ihr ins Wohnzimmer und lies mich neben sie auf das Sofa fallen. Als sie mir das Bier reichte, fischte ich mein Feuerzug aus der Hosentasche und öffnete ihr die Flasche. Meine Mutter sah mich dabei zwar mit einem leicht seufzenden Blick an, aber was sollte ich bitte machen, wenn dieser Haushalt eben keinen Flaschenöffner bereitstellte? Ich reichte Alais dann ihr Bier zurück und öffnete auch meine Flasche, ehe ich mit ihr anstieß und den verdienten Schluck des Getränks zu mir nahm. Zufrieden lehnte ich mich zurück, während ihr Vater direkt schon wieder wollte, dass wir uns bewegten. Meine Güte, entspannt euch doch mal. Alais schien auch keine sonderliche Lust zu haben. "Muss doch nicht sein. So scharf darauf bin ich im Moment sowieso nicht, das würde das ganze hier noch versnobter wirken lassen." murmelte ich amüsiert, ehe ich zu Alais blickte. "Nicht wahr? Du gibst mir bei Gelegenheit einfach eine Privataufführung." schnurrte ich ihr zu, auch wenn das ganze unabsichtlicherweise verdorbener klang als beabsichtigt.


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    • Alais

      Ich bedankte mich für das Bier ,welches Luciel mit dem Feuerzeug geöffnet hatte.Ich konnte es einfach nicht, egal wie oft ich es versucht hatte. Dabei gingen etliche Feuerzeuge kaputt , obwohl ich das machte,was mir die anderen zeigten. War ich halt unbegabt darin.
      Nach dem Anstoßen nahm ich einen Schluck des kühlen Getränks und seufzte zufrieden, es war wirklich gut nach dem Essen.
      Ich grinste Luciel an,als er seinen Senf dazu gab, wirkte das alles wirklich aufgeblasen? Ich hatte nicht so ein Gefühl.
      "Aber natürlich kriegst du eine Privataufführung",stimmte ich Luciel zu und zwinkerte ihm auch kurz zu, denn es wirkte wirklich verdorben. "Nein, nicht schon wieder.. ich darf es mir jeden Abend anhören.. jeden wirklich!",seufzte mein Bruder und ich musste lachen. "Ich werde für das nächste mal mein Zimmer aufräumen und mich vorbereiten,damit ihr etwas schönes hört.. aber ihr seht es ja sowieso in zwei Wochen!",lächelte ich meinem Vater und Luciels Mutter zu. Stimmt, in zwei Wochen war der letzte Schultag, und nicht weit danach Weihnachten.
      "Wichteln wir wieder?",fragte ich meinen Vater, nachdem ich einen Schluck des Biers nahm und meinen Blick auf ihn richtete. Wir wichtelten jedes Jahr.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Luciel

      Zufrieden trank ich mein Bier und stellte fest, dass sie eigentlich echt gutes Zeug Zuhause hatten. Der Scoutch ihres Vaters neulich war auch wirklich erste Klasse. Vielleicht sollte ich hier öfter mal für einen Drink vorbei kommen. Als wir uns dann über das Klavierspiel von Alais unterhielten, sah ich leicht lachend zu ihrem Bruder. "Mein Beileid." amüsiert blickte ich dann zu der Kleinen, da sie mir für ein kleines Privatstück zugesagt hatte. Meine Mutter schien es zu freuen, dass wir offenbar miteinander klar kamen. "Ich kann es kaum erwarten dich spielen zu hören."lächelte sie Alais freundlich zu, ehe die Tochter des Hauses irgendetwas von wegen wichteln quatschte. Da hielt ich mich raus, sollen sie meinetwegen tun was sie wollten. Wir haben doch schon Weihnachten, warum so etwas auch noch? Ich begnügte mich lieber mit dem Bier das ich hier in meiner Hand hatte und verfolgte die Unterhaltung schweigend."So etwas macht ihr? Das ist ja niedlich."meinte meine Mutter dann mit einem sanften Lächeln. "Ist das nicht merkwürdig, dass zu dritt zu machen? Da bleibt doch überhaupt kein Überraschungsfaktor. Beim Wichteln geht es doch darum, dass man nicht weiß von wem das Zeug kommt."murmelte ich dann fragend und sah zu den dreien. "Ihr seit gerade so eine richtige Bilderbuch-Familie...."
      Ich wusste nicht ob es Neid war oder Irritation, aber ich fand diese Familie teilweise schon extrem unheimlich. Ich dachte solche Familien gibt es nur im Fernsehen. Allerdings wurde mir schlagartig bewusst, wie ihr Vater drauf sein konnte, weshalb ich ihn ansah.Okay, das mit dem Bilderbuch nehme ich zurück....


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