[2er RPG] What should I do? [Uki & Saki]

    • Zerfressen vor Sorge um ihre Strafe und den Kummer welchen sie ihren Eltern gemacht hatte, fehlte ihr jede Kraft zu widersprechen, außerdem ließ seine Tonlage schon raushören, dass er es so oder so machen würde. "Okay, aber wirklich nur ein Stück und schnell. Und.. wir können es gerne nachholen.", meinte sie und merkte wie viele Sorgen auch er sich machte, weshalb sie ihn aufmunternd anlächelte und kurz umarmte. "Mach dir keine Sorgen, jedes Kind macht doch seinen Eltern mal Kummer und bekommt dann Ärger dafür. Ich werde schon nicht sterben." Nun da sie alles hatte ging sie zur Tür raus und machte sich mit Kuramochi auf den Heimweg,
      Fuck bein' good, I'm a bad bitch
      I'm sick of motherfuckers tryna tell me how to live
      (Megan Thee Stallion - Girls in the Hood)
    • "Ja schon. Aber dennoch" meinte er, griff nach seinen Schlüsseln und verließ die Wohnung mit ihr, ehe er die Tür hinter sich schloss. "Dann beeilen wir uns mal, damit sie dich schnell wieder in den Arm schließen können und vielleicht von all zu viel Ärger absehen" sagte er und ging auch schon mit ihr die Straße entlang. Leise seufzend hielt er den Blick zu Boden gerichtet, während er seine Schlüssel in die Hosentasche steckte. "Meinst du, sie werden sehr wütend sein? Es tut mir wirklich leid, dass ich dich einfach habe schlafen lassen, wo du doch gesagt hast, dass du nach Hause musst." Er machte sich sichtlich Vorwürfe für seinen Fehler, den er gemacht hatte, doch war es nun auch zu spät und rückgängig konnte er es leider nicht mehr machen, weswegen ein tiefer Seufzer seine Kehle verließ. "Ich hoffe aufjedenfall das beste und das wir uns wieder sehen können."

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      ρєσρℓє ωнσ'νє gσт ωιηgѕ ѕнσυℓ∂ ƒℓу.
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      ι'м נυѕт αη σρтιмιѕтι¢ gυу."




    • Dass er so geknickt war deswegen machte ihr noch mehr Kummer und sie fühlte sich nun auch schuldig, dass es ihm nicht so gut ging. Irgendwie musste sie ihn doch aufmuntern können, doch ihr kam nichts in den Sinn während er nun neben ihr herging und darüber redete wie leid es ihm doch alles tat. Es waren jedoch seine letzten Worte, die ihr wirklich zeigen wie traurig er zu sein schien. Ohne noch lange zu zögern nahm sie seine Hand. "Nun red doch nicht so einen Mist. Natürlich sehen wir uns wieder. Wir sind doch Freunde und meine Eltern werden mich schon nicht ewig einsperren. Es ist ja auch meine Schuld und wenn du dich noch mal bei mir entschuldigst, weil du so nett warst und mich hast schlafen lassen, dann bekommst du echt ärger mit mir." Sie lächelte ihm nun aufmunternd zu während sie noch immer seine Hand hielt.
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    • Den Blick auf seine Hand gerichtet, welche nun in der von Uki lag, seufzte er erneut und sah die Braunhaarige an. Den Mund für einen Moment öffnend, um sich erneut zu entschuldigen drangen jedoch ihre Worte an sein Ohr und er ließ es bleiben, lächelte stattdessen ein wenig. "Nun gut, ich werd mich nicht mehr entschuldigen. Ärger von dir möchte ich nicht bekommen" sagte er und richtete den Blick nun wieder gerade aus.
      Nachdem sie gut die Hälfte hinter sich gelassen hatten blieb er stehen, sah zu ihr und seufzte leise. "Dann werde ich hier aufhören dich zu begleiten und hoffen, dass du die letzten Meter noch heil alleine schaffst" sagte er mit einem Lächeln und steckte die Hände in die Hosentasche. "Und melde dich bitte bei mir, damit ich weiß, ob und wie viel Ärger du bekommen hast, ja?"

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    • Leider war die Hälfte des Weges viel zu schnell hinter den Beiden und uki war sehr traurig drüber. Nicht nur, weil sie nun der Ärger Zuhause erwartetet, sondern auch, weil sie sich nun von Kuramochi trennen musste. Als er ihre Hand losließ sah sie kurz auf ihre nun einsame Hand und seufzte. "Natürlich melde ich mich bei dir und nun schau doch nicht so wie ein Hund, den man am Straßenrand aussetzt.", versuchte sie ihn aufzuheitern. Kurz sah sie sich um und da es ein Samstag früh am Morgen war, waren die Straßen noch recht leer. Uki beschloss einen Trick, den eine ihrer Freundinnen ihr mal verraten hatte und immerhin hatte Kuramochi sie damit gestern auch etwas geärgert. Uki sammelte all ihren Mut und streckte sie sich schnell hoch und küsste ihn auf der Wange, ziemlich nah am Mund, ehe sie sich umdrehte und loslief. Ein kleines Stück entfernt von ihm drehte sie sich um und wank ihm. "Bye... bis dann.", ehe sie nun ganz losrannte um endlich nach Hause zu kommen.
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    • "Ich mache mir eben Sorgen um dich und immer noch Vorwürfe" sagte er mit leicht aufgeblähten Wangen, während er den Kopf etwas zur Seite drehte. Doch als sie sagte, dass sie sich auf jedenfal melden würde, lächelte er wieder ein wenig und nickte. "Und wehe wenn nicht, dann bekommst du von mir Ärger" drohte er ihr scherzhaft, als er auch schon die Lippen der Braunhaarigen an seiner Wange spürte. Überrascht von dem plötzlichen Kuss sah er ihr hinterher, als sie von Dannen lief und sich noch verabschiedete. Die Hand hebend winkte er ihr ein wenig hinterher, bevor seine Finger den Weg zu der eben berührten Stelle suchten und diese betasteten. Ein breites Grinsen schlich sich nun auf sein Gesicht, ehe er kehrt machte und den Rückweg antrat.
      Als Uki zuhause ankam und ihre Eltern die Tür hörten, stürmte ihrer Mutter sogleich zu dieser, sah ihre Tochter an und nahm sie fest in den Arm. "Endlich bist du wieder da" murmelte sie, machte keine Anstalten sie so schnell wieder los zu lassen, als auch ihr Vater dazu kam. "Wir haben uns solche Sorgen um dich gemacht" sagte dieser in einem strengen Tonfall, ehe sein Gesicht wieder sanfter wurde. "Du kannst uns doch nicht so eine Angst einjagen. Dir hätte sonst was passieren können."

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    • Den restlichen Heimweg war Uki begleitet von den Gedanken daran, dass sie Kuramochi zumindest ein wenig überrascht hatte, so wie er den ganzen letzten Abend. Kaum hatte sie das Haus betreten umarmte ihre Mutter sie schon und auch ihr Vater kam gleich dazu. "Es tut mir leid.", murmelte sie zum gefühlten hundersten Male heute. "Ich bin eben eingeschlafen und hatte vergessen mich zu melden vorher, dass es doch später oder so werden kann. Ich verspreche, dass es nie wieder vorkommt.", betete Uki schon fast runter und traute sich nicht mal ihre eigentlichen Pläne für heute anzusprechen. Stattdessen stand sie noch etwas da in den Armen ihrer Mutter und dachte über gestern nach und darüber wie gerne sie nun eine heiße Dusche wollte.
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    • "Wir sind nur froh, dass du wohl auf bist" kam es überraschenderweise von ihrem Vater, welcher nun die Arme um ihre Mutter und Uki legte, um sie an sich zu drücken. "Bitte denk das nächste mal daran uns bescheid zu sagen. Was tun wir denn, wenn dir auf dem Heimweg etwas passiert? Das würden wir nicht überleben" sagte ihre Mutter nun, ehe sie das Gesicht ihrer Tochter in die Hände nahm und etwas lächelte. Den Tränen bereits nahe stehend. Sie hatten sich Sorgen gemacht, das stand außer Frage. So schlimme, dass sie gänzlich darauf verzichteten ihr irgendeine Predigt zu halten oder sie aus zu schimpfen. Sie waren beide einfach nur froh, dass ihre Tochter wohlbehalten wieder bei ihnen war.

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    • Sichtlich erleichtert darüber, dass sie wieder Zuhause war und ihre Eltern somit beruhigt verweilte sie noch einen Moment länger in den Armen dieser und erwiderte die Umarmung sanft. Uki war auch wirklich froh, dass nicht noch mehr nachfragen kamen wo sie gesteckt hatte und sie somit vom Haken war. "Mama, ich bin mit den idiotischen Zwillingen und Takeo aufgewachsen. Ich bin schon fast ein Profi im Jungs vom Leib halten.", versuchte die Braunhaarige ihre Mutter zu beruhigen und löste langsam die Umarmung. Nun kam der schwerere Teil. "ich werde nun erstmal duschen und mich umziehen. Ich muss nämlich auch nachher noch mal los und in die Stadt. Ich brauche noch ein Geburtstagsgeschenk für Mayu.", meinte Uki. Mayu war ihre bester Freundin seit der Kindheit und vor dem Umzug quasi täglich an ukis Seite gewesen. Dass Uki jedoch auch noch neue Klamotten shoppen wollte, diesen Fakt verschwieg sie und hoffe, dass Mayus Geschenk ihr zu der erhofften Erlaubnis verhalf.
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    • "Ja das wissen wir doch. Aber es sin du auch nicht alle Kerle so leicht zu zähmen wie deine Brüder" sagte ihr Vater und fuhr sich durchs Haar, während er sie ansah. "Gut, aber sollte diesesmal irgendetwas sein, dann melde dich bitte. Nicht, dass du wieder verschwindest und wir uns sorgen, verstanden?" fragte er nun mit einem nachhaltigen, strengen Tonfall, während er den Arm um die Schulter seiner Frau legte. "Ich bin mir sicher, dass du etwas schönes für Mayu finden wirst. Sie wird sich dann sicherlich genauso freuen, wie sie es immer getan hat" lächelte ihre Mutter ihr zu.
      Währendessen war auch Miyuki wach geworden oder besser gesagt aufgeweckt worden. Sein Handy klingelte, ehe er die Nachricht von Kuramochi las und leise stöhnte. "Man, muss das jetzt sein?" brummte er und warf das Handy regelrecht auf die Matratze, ehe er sich umdrehte und das Gesicht in das Kopfkissen grub. Doch schlafen brauchte er nun auch nicht mehr, antworten wollte er nicht und aufstehen auch nicht. "Dummer Sack" brummte er sein Handy an. Natürlich waren die Worte an Kuramochi gerichtet, doch da dieser nicht da war, musste das Handy her halten.

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    • Verständnisvoll nickte Uki bei den Worten ihres Vaters und setzte dabei ihr reumütigtes Gesicht auf. Natürlich verstand sie die Besorgnis ihrer Eltern und doch dachte sie, dass ihr Vater Unrecht hatte. Auch gegen andere Männer würde sie sich durchsetzen können und nicht so schnell ein Opfer irgendwelcher Gewalt oder der Gleichen werden. Dennoch beließ sie es für den Moment, denn immerhin bekam sie ja die erhoffte Erlaubnis. "Ihr wisst schon, dass ihr die besten Eltern der Welt seid?", meinte sie nun lächelnd ehe sie sich dann ins Bad verzog um sich fertig zu machen.
      Kaum hatte sie sich ihrer Klamotten entledigt stieg Uki auch schon in die Dusche und genoss das heisse Wasser welches nun auf ihren Körper nieder prasselte. Gestern Abend und auch vorgestern war so viel passiert und wenn sie dran dachte drehte sich ihr Kopf förmlich. Miyuki war so nett gewesen, nach dem Café, und der Kuss. Ja, auch wenn der Kuss sie geschockt hatte und sie sauer war, so konnte sie nicht leugnen, dass er sich, egal wie flüchtig es gewesen war, gut angefühlt hatte. Und gestern war ein ganz anderes Thema gewesen. Mit Kuramochi hatte sie so viel Spaß gehabt und bei ihm konnte sie sich einfach entspannen. Doch wieso sie so nach dem Kuss von ihm gefragt, ja fast schon gebettelt, hatte verstand Uki selbst nicht. Auch dieser Kuss hatte sich gut angefühlt und dennoch anders. Grade nun konnte Uki nicht mal genau sagen welcher Kuss ihr besser gefallen hatte und wo sie bei den Jungs überhaupt stand. Miyuki hatte ihr deutlich gesagt, dass er nichts wollte und doch hatte er sie geküsst. Und Kuramochi war ihr ebenso ein Rätsel: mal dachte sie, dass der Grünhaarige auf sie stand und dann hatte er wieder Sachen gesagt, die Uki das Gegenteil glauben ließen. Und da war auch immer noch diese Andeutung. Hatten Sie sich ein Bett geteilt? Eigentlich keine große Sache für Uki, wenn es eben nicht Kuramochi wäre. Mit einem Seufzen verdrängte sie diese Gedanken und verließ die Dusche wieder. Sie wollte heute nicht den ganze Tag damit verbringen sich darüber Gedanken zu machen und stattdessen Spaß haben.
      Während sie sich nun anzog und beschloss das ganze Programm durchzuziehen und sich ganz zu schminken, schrieb sie kurz Kuramochi.
      "Alles okay mit meinen Eltern. Danke für gestern und die Nacht... Wir sehen uns bald wieder. Ich melde mich"
      Den Spruch mit der Nacht hatte sie sich nicht verkneifen können und auch wenn er nachgefragt hatte wa sie heute tat, so hatte sie irgendwie keine Lust. Sie nahm sich heute männerfrei, so war ukis Plan.
      Nachdem Uki nun eine Bluse, ihren Lieblingsrock und die Stiefel dazu an hatte, dauerte das Schminken doch länger. Eigentlich schminkte sich die Brünette nicht oft, doch hier in den Straßen Tokyos schien es schon fast zum guten Ton zu gehören und ausserdem wollte sie heute irgendwie gut aussehen.
      Schnell nahm sie noch ihre Tasche und schwang sich diese über die Schulter, ehe sie sich von ihren Eltern verabschiedete: "Ich bin dann unterwegs und melde mich definitiv nachher zwischendurch. Mit Essen müsst ihr nicht warten. Ich glaube, dass ich mir was unterwegs besorge." Kurz hob sie noch die Hand ehe sie sich auf den Weg in die Stadt machte, welche ja nun nicht mehr so weit entfernt lag.
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    • Leise brummend entschloss sich Miyuki nun doch aufzustehen. Es hatte ja keinen Sinn mehr im Bett zu liegen und nichts zu tun, wenn er nicht mehr schlafen konnte. Sich langsam erhebend schlug er die Decke weg, schwang die Beine aus dem Bett und streckte sich erst einmal, was ein leises Knacken seiner Schulter zufolge hatte. Nun sich gänzlich erhoben ging er schnurrstraks ins Bad, entledigte sich seiner Pyjamahose und Boxershort, ehe er in die Dusche stieg und den Kopf mit geschlossenen Augen dem Wasser entgegen streckte, welches zu erst kalt war und immer wärmer wurde. "Man freu ich mich auf heute" murmelte er leise zu sich selbst und man spürte förmlich den Elan in seiner Stimme... welcher kein bischen vorhanden war. Sich einseifend und die Haare waschend blieb er noch gut fünfzehn Minuten unter der Dusche stehen. Die Augen noch immer geschlossen, bevor er sich ein Handtuch griff und dieses um seine Hüfte band. Nun vor dem Spiegel stehend öffnete er seine braunen Augen halb und sah sein noch immer müdes Spiegelbild an, ehe er die Spiegeltür öffnete und seine Zahnbürste, sowie Zahnpasta heraus holte und seine morgendliche Routine begann.
      Als er alles erledigt hatte ging er zurück in sein Schlafzimmer, öffnete den Schrank und zog sich neue Unterwäsche, sowie eine ausgewaschene Jeans und ein einfaches, dunkelrotes Top an, welches beinahe als Muscle-Shirt durchgehen konnte. Vielleicht sollte Miyuki sich doch mal neue Sachen besorgen, aber solange er sich noch keine Adern oder dergleichen abschnürrte war es noch in Ordnung. Nun fertig angezogen fuhr er sich durch das noch leicht feuchte Haar, bevor er seine Brille auf setzte und ins Wohnzimmer ging. Dort nahm er sein Handy vom Strom, steckte es in die Hosentasche und setzte sich eine Mütze auf, ehe er auch schon die Schlüssel zur Hand nahm und ohne Frühstück die Wohnung verließ. Er wusste genau, dass es ihm heute nur wieder hochkommen würde, bei dem ganzen "Spaß" den er haben wird.
      Die Straße entlang wandern und die Hände in der Hosentasche versenkt, sah der Braunhaarige zu Boden. Dachte nach, wie er den Tag wohl am besten überleben sollte und redete sich ein, dass es doch nicht all zu lange dauern würde. Das hoffte er zumindest. Tief seufzend war er nun im größten Einkaufszentrum Tokyos angelangt, blieb für einen Moment vor dessen großen Glastüren stehen, ehe er nocheinmal allen Mut zusammen nahm und sich mental auf das Bevorstehende vorbereitete. Die Stufen nach oben tretend betrat der schließlich die Mall, sah sich um und ging schnurr stracks auf das Kinderparadies zu, in welchem die kleinen Sprösslinge für den Einkauf der Eltern abgegeben wurden. Ein Blick hinein verriet dem Catcher, dass es sich heute wohl ziehen würde, soviele Kinder wie dort spielten, tobten und lachten. Er hoffte nur, nicht wieder mit blauen Flecken nach Hause zu kommen, weil die Kinder an ihm zerrten, ihn traten oder gar bissen.
      Leicht mit den Kopf schüttelnd ging er durch den Gang direkt auf eine Tür zu, auf der "Nur für Personal" stand. Diese wieder hinter sich schließend sah er zu seinem heutigen Kostüm, welches ein Eichhörnchen darstellen soll und seufzte tief, ehe er sich auch schon umziehte und wenig später als Eichhörnchen verkleidet und nur noch mit erkennbarem Gesicht nach draußen kam und mit seinem Chef den heutigen Plan besprach, bevor er auf die Kinder los gelassen wurde.

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    • Glücklich über die gesamte Situation ging uki durch die sich nun füllenden Straßen Tokyos. Dies war nicht wirklich was besonderes, denn immerhin war heute ein Samstag und das Wetter war ungewöhnlich gut. Der Gedanke ließ Uki ihren Blick heben und in den blauen Himmel lächeln, wofür sie stehen geblieben war, leider wie sich nun rausstellte. Wenn man in ihrer Heimatgegend noch drauf achtete, so war es in Tokyo ganz anders. Kaum war sie stehengeblieben wurde sie auch schon angerempelt und von einigen Leuten, die nun wegen ihr einige Schritte Umweg machen mussten, mit bösen Wörtern bedacht. Es störte Uki nicht sonderlich, doch es störte sie, dass hier anscheinend nur noch Wenige sich die Zeit nahmen um überhaupt mal nach links oder rechts zu sehen. Ein Seufzen entwich ihr nun als sie die Einkaufsmeile erreichte. Auf den ersten Blick sah sie nur unzählige kleine Läden, die alle sehr nobel zu sein schiene und leider dadurch auch dementsprechend teuer. Da sie nun jedoch den Tag ohne Hetze angehen wollte nahm sie sich dennoch die Zeit auch diesen ihre Aufmerksamkeit zu schenken und so schlenderte sie an den hübschen Schaufenstern vorbei. Hier und da gefiel ihr mal etwas, doch wie Uki schon geahnt hatte waren die Preise definitiv nicht ihre Klasse waren. Grade als sich Uki nun fragte, ob es in ganz Tokyo nur teure Geschäfte gab entdeckte sie eine Mall und sofort lächelte sie wieder. Endlich schien sie das richtige Einkaufszentrum überhaupt erst gefunden zu haben. Hier musste es doch bestimmt etwas für Mayu geben. Noch immer lächelnd betrat sie nun die Mall durch die Glastüren und sie musste sich zusammenreißen nicht wie ein kleines Kind im Spielzeugladen auszuflippen und mit offenem Mund stehen zu bleiben. Natürlich wohnte sie schon circa ein halbes Jahr hier, doch bis jetzt hatte sie es nicht geschafft gehabt wirklich mal shoppen zu gehen. Bewundernd musterte sie die hell erleuchtete Mall, die so anders war als ihre Shoppingcentren in der alten Gegend. Klar waren auch die nicht zu verachten gewesen, aber hier war es wie im Himmel für die junge Dame. Kurz hatte sie die Tafel gemustert was sie auf welcher Ebene fand und beschlossen alle Ebenen einmal anzusehen, natürlich nur zur Sicherheit. Sie schlenderte schon eine kurze Zeit durch die Gegend und es baumelten auch schon einige Tüten an ihrem Handgelenk, doch irgendwie hatte sie das richtige noch nicht gefunden und alleine machte es nicht so viel Spaß wie mit einer Freundin, dachte Uki etwas traurig als sie etwas vernahm, dass sie sofort wieder lächeln ließ. Kinderlachen trag an ihr Ohr und sie schmunzelte als sie sah, dass es hier sogar ein Kinderparadies gab. Angelockt von dem Lärm, der aber in ihren Augen immer fröhlich klang ging sie langsam näher und blieb plötzlich stehen. Sie starrte ES förmlich an und blinzelte einige Male verwirrt. War es wirklich Miyuki oder spielte ihr Verstand ihr einen Streich? Langsam, damit er sie nicht sofort sah, ging sie nun näher und als sie sich sicher war machte musste Uki breit grinsen. Diese Gelegenheit würde sie sich nicht entgehen lassen. Nicht nach all seinen großen Tönen und seiner fiesen Art ihr gegenüber. Schnell holte sie ihr Handy raus und fotografierte ihn heimlich, ehe sie ihn nun ansprach: "Wir sollten eine Tierfänger rufen. Ich hab da ein ganz komisches Wesen gesehen, dass auch noch fies und gemein gefährlich ist."
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    • Kurz mit der Hand über das Gesicht fahren seufzte Miyuki leise, nachdem sein Chef von Dannen gezogen war. Bis vierzehn Uhr sollte er diese Kinder unterhalten, bis er vielleicht abgelöst wurde. "Yei. Was für ein Spaß" murmelte er leise vor sich her, ehe er den Blick zu den Kindern wandte, welche lachend herumtollten. Tief einatmend schloss er kurz die Augen, schüttelte den Kopf und setzte schließlich ein breites Grinsen auf, ehe er zu den Kindern ging und mit einem Satz in dessen Mitte sprang. Die Arme auf Kopfhöhe haltend sah er die Kinder an, welche sofort aufgehört hatten zu spielen und zu lachen, ehe sie mit großen Augen zu ihm aufsahen und schließlich breit grinsten. "Ein Eichhörnchen!" rief ein kleines Mädchen, gut vier Jahre Alt, ehe es sich auch schon an Miyuki's puscheligen Schweif geklammert hatte und sich etwas an diesen kuschelte.
      "Na, ich hoffe doch, dass ihr mich nicht verjagen wollt. Vielleicht habt ihr ja ein paar Nüsse für mich?" sagte der Braunhaarige sogleich mit verstellter Stimme und war heil froh, dass niemand von seinem kleinen Nebenjob hier wusste und sich auch nicht hier her verirrte. Sogleich hatte er sich auf den Boden gesetzt und das Mädchen von eben auf den Schoß genommen, ehe er leicht an ihren Fingern knabberte. "Nein, du bist definitiv keine Nuss" sagte er, während das Mädchen lachte und weitere Kinderscharren sich nun um ihn scherten. Staunend, grinsend und lachend tollten sie nun um ihn herum, strichen ihm über das Fell und zogen leicht an seinem Puschelschwänzchen, sowie an den Ohren und Armen, um ihn je für sich zu beanspruchen.
      Doch schnell sprang er auf die Beine, breitete die Arme aus und ging ein wenig in die Hocke, um nicht all zu groß zu wirken. "Ich hab eine ganz tolle Idee. Ihr versteckt euch und ich suche euch, wie findet ihr das?" fragte er mit einem immer noch breitem Grinsen im Gesicht, ehe ein lautes "Oh ja!" von allen zu hören war und die Kinder kurz darauf von dem Eichhörnchen wegrannten, um sich zu verstecken. Sich mit den großen Pfoten das Gesicht verdeckend tat er so, als würde er zählen, ehe er auch schon eine für ihn bekannte Stimme vernahm und sein Körper sich regelrecht versteifte.
      "Nein... Nein, bitte nicht... Nicht sie" dachte er sich, ehe er etwas schluckte und die Pfoten langsam sinken ließ. Das Entchen schließlich kurz ansehend drehte er sich von ihr weg und schlug sich die Hand ins Gesicht, ehe er den Kopf schüttelte und leise Geräusche machte, welche an weinen erinnerten. Wieso ausgerechnet sie? Das war wohl das peinlichste für ihn überhaupt, nachdem er sie kennengelernt hatte. Doch tief einatmend drehte er sich wieder um und grinste ein wenig, wobei man sofort sah, dass dieses Grinsen gestellt war. "Was sucht denn das kleine Entchen hier?" fragte er und konnte einen leichten Rotschimmer nicht verstecken, welcher jedoch nicht aus Verlegenheit entstand, sondern aus Peinlichkeit.

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    • Nach Miyukis Kuss hatte Uki sich eigentlich geschworen ihn büßen zu lassen, wenn sie ihn das nächste Mal sah. Sie hatte sich so viele gute und gemeine Ideen zurecht gelegt gehabt, doch nachdem hier die Kinder waren und sie ihn mit diesen gesehen hatte, hatte sie beschlossen ihn heute vom Haken zu lassen, zumindest erstmal und etwas. Die Szene welche Uki gesehen hatte hatte nämlich ihr Herz erweicht gehabt. Es war zu süß gewesen wie der Catcher mit den Kindern umging, auch wenn Uki sich immer noch fragte wieso er dies überhaupt tat. Dies war ein typischer Job wie ihn Schüler und Studenten machten und nicht jemand, der wohl zwei Jobangebote hatte für vernünftige Anstellungen. Dennoch war er hier und machte diesen Job und so wie sie ihn bis jetzt kennengelernt hatte würde die Braunhaarige drauf wetten, dass er es nicht nur aus Spaß machte. Auch wenn die Sorgen um ihn sich gleich wieder in ihr breit machten, so wollte sie jetzt grade nur ihre Überlegenheit ausnutzen.
      Kaum hatte Uki ihn angesprochen zuckte er förmlich zusammen und die Kleinere musste sich ein Lachen verkneifen. Dieses dumme Gesicht von ihm als er sie nun ansah. Ein schiefes Grinsen von ihm, dass auch nicht verbergen konnte wie peinlich es ihm war und dazu der Rotschimmer. Breit grinsend hob sie ihr Handy und klick machte sie noch ein Foto während sie sprach: "Das kleine Entchen ist shoppen und dann sieht sie dieses sooo süße und handzahme Rieseneichhörnchen. Da muss ich doch mal hallo sagen. Ich bin froh, dass du zu den Kindern so nett bist, sonst hätte ich fast Angst, dass du sie mit deiner Tollwut ansteckst." Uki mochte diese Anspielungen auf seine Verkleidung und fing auch schon leicht an zu kichern.
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    • Leise murrend sah er sie an, die Augen halb geöffnet und das Grinsen verschwunden. Nun hatte das Entchen ja etwas gefunden, womit sie ausgerechnet ihn aufziehen konnte. Das würde sicherlich noch lange so weiter gehen. "Als hätte ich Tollwut" murmelte er in seinen nicht vorhandenen Bart hinein, ehe er sich ein wenig zur Seite drehte, der Rotschimmer noch ein wenig dunkler geworden. Wieso musste sie denn ausgerechnet hier her kommen? Ins Kinderparadies, welches für Kinder war. Leise seufzend fuhr er sich über das Gesciht und atmete tief durch, ehe er seinen Chef hinter sich schon hörte.
      "Miyuki! Nalos, steh da nicht so rum und halte die netten Damen beim einkaufen auf. Die Kinder warten auf dich" hörte man ihn von hinten rufen, als er die beiden Braunhaarigen zusammen dort stehen sah. Den Kopf etwas hängen lassend drehte er sich um und grinste seinen Chef an, ehe er sich wieder dem Entchen zu widmete. "....Davon wird niemand erfahren, verstanden?" drohte er ihr. Natürlich nicht in einer gefährlichen Weise, dennoch hoffte er, dass sie das für sich behalten würde. Würde jemand, ganz besonders Kuramochi oder einer seiner anderen früheren Kameraden erfahren, wäre er die Lachnummer der Gruppe.
      Nun verbeugte er sich kurz vor der Ente und setzte wieder sein Grinsen auf. "Ich muss jetzt kleine Nüsse suchen gehen, um mein Nest zu füllen. Ein paar Stunden habe ich noch Zeit" verabschiedete er sich, ehe er sich umdrehte und ein paar der Kinder hinter ihren Verstecken hervorlugen sah. Sogleich lief er zu ihnen, machte einen Satz nach vorne und grinste die beiden Kinder an, ehe er sie mit einem Ruck auf die Arme nahm. "Da sind ja meine ersten beiden Nüsschen" sagte er, während die Kinder sich an ihm fest hielten und lachten.

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    • Man sah so deutlich wie peinlich es Miyuki war und es freute Uki sehr. Ihr Herz klopfte etwas bei diesem Anblick wie süß er doch war. Irgendwie schon gemein von ihr und dennoch konnte sie nichts dagegen machen, da Miyuki bestimmt auch keine Gnade gezeigt hätte. Seinen Kommentar zur Tollwut überhörte sie gekonnt und lächelte ihn stattdessen an. Sie wollte ihn heute eigentlich gar nicht sehen und doch war sie froh, dass sie ihn getroffen hatte, nicht nur weil er so süß in dem Kostüm aussah, was sie ihm jedoch nicht sagen würde.
      Grade als Uki in den Sinn kam, dass sie ihn vielleicht von der Arbeit abhielt tauchte auch schon sein Chef auf und ermahnte ihn. "Aber er hält mich doch von nichts ab.", meinte sie zum Chef mit einem Lächeln, aber verstand den Wink. Er musste sich nun um die Kinder kümmern und Uki merkte, dass sie es schon Schade fand, dass die Kinder seine Zeit bekommen würden und sie nicht. Seine Warnung hörte sie während sie ihm nun nachschaute und er meinte, dass er Nüsse sammeln musste und sich auf die Suche nach den Kindern machte. Nie hätte sie gedacht, dass er ein Mensch sei, der mit Kindern konnte und wenn sie offen war, dann bekam Uki sogar fast schon Lust mitzuspielen. Schmunzelnd klappte sie ihr Handy auf und betrachtete die zwei Schnappschüsse, die ihr von Miyuki gelungen waren. Er als Eichhörnchen war wirklich zu gut. Diese Mischung aus Lachnummer und Niedlichkeit war sehr bezaubernd. "Ich glaube, ich muss mal Kuramochi schreiben.", meinte sie mit Absicht laut in den Raum des Kinderparadieses ehe sie einige Schritte weiter ging, wo er sie nicht sehen konnte. Uki hatte schon längst beschlossen, dass sie dieses Geheimnis von Miyuki auch wahren würde und vor allem nicht Kuramochi sagen, dennoch liebte sie es ihn zu necken, wenn er ihr schon mal die Chance bot.
      Fuck bein' good, I'm a bad bitch
      I'm sick of motherfuckers tryna tell me how to live
      (Megan Thee Stallion - Girls in the Hood)
    • Natürlich hatte er ihre Worte noch gehört. Laut genug waren diese ja. Mit einem leicht ernsten und verengten Blick sah er in ihre Richtung, ehe er auch schon von den beiden Kindern auf dem Arm geknuddelt wurde. Leise seufzend grinste er nun wieder und sah die beiden an. "Wie wäre es, wenn ihr mir helft, die anderen kleinen Nüsschen zu finden?" fragte er und ließ sie wieder auf den Boden runter. Lange auf eine Antwort musste er nicht warten, da hatten die beiden schon zugestimmt, griffen nach seinen Pfoten und rannten los. Sie wussten ja genau wo sich die anderen verstecken, was das ganze zwar etwas unfair machte, aber immerhin.
      Kurze Zeit später hatte er auch nun alle gefunden, welche ruhig vor ihm standen und sich gegenseitig ansahen, ehe sie grinsten und kicherten. Mit leicht gerunzelter Stirn sah der Braunhaarige zu den Stöpseln herunter und hatte ein eher ungutes Gefühl bei ihrer plötzlichen Stille, als er sich wenig später auch schon auf dem Boden fand. Die Kinder hatten ihn angesprungen, zu Boden gerissen und krabbelten nun auf ihm herum, zupften an seinem Fell herum und strichen ihm über den puschligen Schweif, wie zu anfang schon. Leise lachend schüttelte er nun den Kopf und sah die Kinder an.
      "Die kleinen Nüsse haben das Eichhörnchen erfolgreich bezwungen. Hilfe, zu Hilfe" scherzte er und zappelte ein wenig, darauf achtend, keines der Kinder runzer zu werfen oder gar zu verletzen. Auch die Mütter, welche kamen, um die ersten Kinder abzuholen, entgingen ihm nicht. Diese standen da, sahen ihren Kindern und Miyuki zu, während sie leise kicherten und sich über das nette und flauschige Eichhörnchen unterhielten.

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      ρєσρℓє ωнσ'νє gσт ωιηgѕ ѕнσυℓ∂ ƒℓу.
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      ...ηєνєя ƒιη∂ уσυя ωιηgѕ υηтιℓ уσυ ∂є¢ι∂є тσ ƒℓу.
      ι'м נυѕт αη σρтιмιѕтι¢ gυу."




    • Uki war nur kurz um die Ecke gegangen und ein Teil von ihr hatte gehofft, dass Miyuki ihr nachlaufen würde, doch sie hörte ihn stattdessen mit den Kindern. Ein Lächeln lag auf ihren Lippen, etwas traurig und dennoch glücklich. Wieso hätte er auch kommen sollen, denn immerhin hatte er zu arbeiten. Seufzend stieß sie sich nun von der Wand ab und überlegte, ob sie noch mal nachher vorbei schauen sollte oder nicht. Irgendwie hatte sie, nun wo sie ihn gesehen hatte, den Wunsch etwas Zeit mit ihm zu verbringen. Unsicher darüber beschloss sie, dass es keinen Sinn machen würde hiier die ganze Zeit zu warten, da sie nicht mal wusste wann er Feierabend hatte. Nun wieder einsam setzte Uki ihre Shoppingtour fort. So einsam wie jetzt grade hatte sie sich die ganze Zeit in Tokyo nicht gefühlt und all die Pärchen und Freunde beim shoppen zu sehen war auch keine Hilfe.
      Als Uki sich nun einen Kaffee gönnte holte sie ihr Handy raus und überlegte, ob sie nicht doch Kuramochi anrufen sollte, denn dann hätte sie wenigstens Gesellschaft, und noch dazu eine echt Gute, jedoch würde er dann vielleicht Miyuki sehen und dass wollte sie ihm nicht antun. Stattdessen schrieb sie seufzend Mayu wie sehr sie diese vermisste, doch es kam keine Antwort und so setzte Uki das Shopping fort. Immer wieder kam sie rein zufällig in die Nähe des Kinderparadieses und plötzlich, es war bestimmt schon das 5. Mal, dass sie dort in der Nähe war, sah sie eine Ansammlung von Müttern.
      Neugierig kam sie näher und stellte sich dann kichernd dazu. Die Kinder hatten ihn wirklich mit gemeinsamer Stärke zu Boden gerungen und quasi schon unter sich begraben. Schnell machte Uki noch ein Foto von dieser Szene, doch etwas Mitleid hatte sie schon mit dem Catcher. Nun konnte sie sich nicht mehr zurück halten, auch wenn sie nicht wusste wie wohl die Snobs aus der Stadt drauf reagieren würden. Sie betrat das Kinderparadies und ging zügig zu dem unter den Kindern begrabenem Miyuki. "Oh mein Gott, die Nüsschen haben das Eichhörnchen ja KO bekommen. Aufstand der Nüsse.", meinte sie kichern und pikte Miyuki leicht an. "Ich glaube, ich muss das arme Eichhörnchen retten. Ich brauche das nämlich noch.", meinte sie und zwinkerte den Kindern zu.
      Fuck bein' good, I'm a bad bitch
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      (Megan Thee Stallion - Girls in the Hood)
    • Als Uki zu dem Kinderhaufen trat und sprach, bekam sie die komplette Aufmerksamkeit der Kinder, während diese inne hielten. "Aber wir tun ihm doch gar nichts. Wir spielen und kuscheln doch nur" sagte ein kleines Mädchen, welches Uki mit großen, himmelblauen Augen ansah und unschuldig lächelte. "Wir sind auch ganz vorsichtig, dass wir das Eichhörnchen nicht zerquetschen" kicherte ein Junge, während dieser sich auf den Bauch von Miyuki fallen ließ, was ein leises Keuchen zu Folge hatte.
      Die Mütter hingegen hatten das Kichern beendet und sahen zu der Braunhaarigen, welche nun bei Miyuki und den Kindern stand. Leises Getuschel durchdran die Stille, welche nun herschte, bis auf hier und da ein kurzes Kinderlachen, wenn Miyuki dieses piekte oder kitzelte. Doch eine der Mütter bekam nun wieder ein Lächeln im Gesicht und neigte den Kopf etwas zur Seite, ehe sie zu den anderen Müttern sah. "Jetzt tut doch nicht so. Es ist doch schön zu sehen, wenn sich junge Leute noch Freude an Kindern haben" sagte sie und lächelte weiterhin, während sie die kleine Truppe beobachtete.
      Miyuki schaffte es inzwischen sich ein wenig zu befreien und aufzusetzen. Den Jungen von eben nun auf seinem Schoß und diesem den Kopf tätscheln. "Ihr seid ja ganz brave Nüsschen. Aber ihr könnt ja der Tante da mal euer Bällebad zeigen" grinste er nun frech, ehe er zu dem Entchen aufsah. Sogleich sprangen die Kinder auf, packten Uki an den Händen und zerrten und schoben sie in Richtung Bällebad. "Das wird lustig! Du wirst gar nicht mehr raus kommen wollen" lachte das kleine Mädchen von eben.

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      ρєσρℓє ωнσ'νє gσт ωιηgѕ ѕнσυℓ∂ ƒℓу.
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